JEDER MENSCH LEBT EWIG — (03)

Jeder Mensch lebt ewig (1)

Jeder Mensch lebt ewig (2)

Für katholische CHRISTEN ist es, muss es also klar sein, dass es keinen einzigen Menschen gibt, der vom Schöpfer ins Leben gerufen wurde und der jetzt nicht mehr leben würde.

Ins Leben gerufen wird jeder Mensch von GOTT im Moment der Fertilisierung (Befruchtung), der sog. Empfängnis. Zur Empfängnis gehört auch die individuelle GEIST-SEELE des sich entwickelnden Leibes. Ohne diese Seele kann sich der Embryo nicht zu einem Individuum, einer Person, entwickeln. Die Geist-Seele bestimmt ALLES für den LEIB. Die Seele ist UNSTERBLICH, in jedem Entwicklungsstadium, nicht so der Leib. Stirbt das Kind im Mutterleib, lebt die Seele dennoch fort. Es leben also alle tot-geborenen und abgetriebenen, getöteten Kinder seit Adam und Eva mit ihrer unsterblichen Seele bis in alle Ewigkeit. Es ist darum z.B. falsch, ja unmenschlich, Tot-Geborene nicht wie Lebend-Gestorbene zu behandeln.

Laut Worldometers ist die Welt derzeit mit 7’700’000’000 Menschen bevölkert. Gemäß WHO gibt es derzeit jedes Jahr 40’000’000 bis 50’000’000 Abtreibungen, d.h. 125’000 pro Tag.

Die weltweite Bevölkerungs-Entwicklung von Jahr 1 (nach Christus) bis 2015 wird mit diesem Youtube-Film eindrücklich dargestellt. Daraus ist ersichtlich, dass heute (2019) ca. 7 Billionen  = 7 Milliarden und bis zum Jahr 2100 11 Billionen oder 11 Milliarden Menschen auf der Erde leben (werden).

Es brauchte also 200’000 Jahre bis die Weltbevölkerung 1 Milliarde Menschen erreichte – und nur 200 Jahre, damit die Zahl auf 7 Milliarden stieg.

Nun sind das aber nur die physisch lebenden Menschen, nicht die gezeugten! Können wir uns vorstellen, wieviele GEZEUGTE Menschen LEBTEN UND EWIG LEBEN WERDEN?

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JEDER MENSCH LEBT EWIG – 01

Das [jedes individuelle] menschliche Leben beginnt bei der Fertilisation, d.h. bei der Empfängnis.
Von diesem ersten Augenblick an besteht der Mensch wesentlich aus Seele und Leib.
Die Seele wird von GOTT an diesem Beginn der Entwicklung des Leibes erschaffen; sie ist unsterblich.
Der Leib entsteht und lebt nur durch und in der Vereinigung mit seiner geistigen, unsterblichen Seele.
Wird das werdende Kind durch Abtreibung getötet, lebt es wie jeder erwachsene Mensch, der getötet wird oder stirbt, für alle Ewigkeit weiter.
Es ist noch kein Mensch seit Beginn der Menschheit ins Nichts verschwunden.
Alle Menschen sterben einmal, jung oder alt, durch das Absterben des Leibes, durch Krankheit, Tod oder Tötung. Aber jeder Mensch lebt dennoch weiter durch seine unsterbliche Seele.

Äußerlich sieht das Werden des Menschen im Mutterleib etwa so aus:

— Live Action (@LiveAction) 21. September 2018

Papst Franziskus: „Eine positive Idee von unserem Körper haben“

Papst Franziskus beim Regina Coeli am Sonntag

Die nicht zu trennende Union zwischen Körper und Seele stand im Zentrum der Überlegungen des Papstes beim Regina Coeli-Gebet an diesem Sonntag. Bei trüben Wetter hatten sich zahlreiche Pilger auf dem Petersplatz versammelt, um mit dem Papst das Mittagsgebet zu beten.

Christine Seuss – Vatikanstadt

Das Evangelium dieses Sonntags, so Papst Franziskus, stelle den Auferstandenen vor, der sich seinen Jüngern zeigt. „Friede sei mit euch“, so der Gruß Jesu an seine verstörten und besorgten Genossen. Hier handele es sich nicht nur um den inneren Frieden, sondern auch um den Frieden, der in den zwischenmenschlichen Beziehungen geschaffen wird. „Die Episode, die der Evangelist Lukas erzählt, betont stark den ,Realismus der Auferstehung´. In der Tat handelt es sich nicht um eine Erscheinung der Seele Jesu, sondern um seine Realpräsenz mit dem auferstandenen Körper.“

Jesus nehme sehr wohl war, dass seine Jünger durch sein Auftauchen verstört seien, denn die Wirklichkeit der Auferstehung sei ihnen nicht zugänglich. Sie seien davon überzeugt, einen Geist zu sehen: „Aber der auferstandene Jesus ist kein Geist, er ist ein Mann mit Körper und Seele. Deshalb sagt er zu ihnen: ,Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.´“ Um den immer noch fassungslosen Jüngern das Begreifen zu erleichtern, bitte Jesus auch um etwas zu essen und verzehre den ihm angebotenen Fisch vor ihren Augen.

“ Die Betonung, die Jesus auf die Realität seiner Auferstehung legt, wirft ein Schlaglicht auf die christliche Auffassung vom Körper: dieser ist nicht ein Hindernis oder ein Gefängnis der Seele ”

„Die Betonung, die Jesus auf die Realität seiner Auferstehung legt, wirft ein Schlaglicht auf die christliche Auffassung vom Körper: dieser ist nicht ein Hindernis oder ein Gefängnis der Seele“, betonte der Papst. „Der Körper ist von Gott geschaffen und der Mensch ist nicht komplett ohne die Einheit von Körper und Geist. Jesus, der den Tod besiegt hat und in Körper und Geist auferstanden ist, lässt uns verstehen, dass wir eine positive Idee von unserem Körper haben müssen.“

Der Körper könne durchaus eine Gelegenheit oder ein Werkzeug zur Sünde darstellen, betonte Franziskus, doch diese sei nicht durch den Körper verursacht, sondern durch unsere „moralische Schwäche“. Der Körper sei vielmehr ein „wundervolles Geschenk“ Gottes, der in Verbindung mit der Seele dazu bestimmt sei, die Gottesähnlichkeit des Menschen auszudrücken. Deshalb seien wir dazu gerufen, nicht nur unseren, sondern auch den Körper der anderen zu respektieren und Sorge für ihn zu tragen.

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Quelle