Konzilsakten von Julius Kardinal Döpfner

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Vorwort

Die Treue zu den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde von päpstlicher Seite immer wieder eingefordert. So bekannte Papst Paul VI. in seiner Homilie am Fest Peter und Paul am 29. Juni 1978, dass er es als seinen besonderen Auftrag ansehe, die Lehren des Konzils mit größter Treue zu beachten.(1) Nur wenige Tage vorher bezeichnete er das Zweite Vatikanum als sein Programm, das er in Leben, in lebendigen Geist umsetzen wolle.(2) Der nur 33 Tage regierende Johannes Paul I. verkündete unmittelbar nach seiner Wahl am 27. August 1978 in einer Rundfunkansprache aus der Sixtinischen Kapelle an die Welt das Programm seines Pontifikats und erklärte, das Erbe des Zweiten Vatikanums im Sinn seines unmittelbaren Vorgängers Pauls VI. und des ersten Konzilspapstes Johannes XXIII. fortsetzen zu wollen. Wichtig erschien es ihm, darauf zu achten, dass dessen Inhalt und Bedeutung nicht entstellt würden. Gegnern des Konzils sollte kein Anlass gegeben werden, die Erneuerung der Kirche zum Erliegen zu bringen.(3) Im Mittelpunkt der auf Kontinuität ausgelegten ersten programmatischen Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 17. Oktober 1978 stand ebenfalls das Zweite Vatikanische Konzil. Er bezeichnete das Konzil als einen Meilenstein und als „ein Ereignis von höchster Bedeutung in der 2000jährigen Geschichte der Kirche und infolgedessen in der religiösen Geschichte der Welt und der Menschheitsentwicklung.“(4) Johannes Paul II. sah sich verpflichtet, die Durchführung der Konzilsdekrete voranzutreiben und in die Praxis der Kirche einzuführen.

Die Quellen zum Zweiten Vatikanischen Konzil und ihre Erforschung

Noch vor dem Ende des Konzils schlug dessen Generalsekretär Pericle Felici(5) Papst Paul VI. vor, die Akten des Konzils von einem neu zu errichtenden Organismus ordnen und herausgeben zu lassen, wie es schon für die vor-vorbereitende und zum Teil für die vorbereitende Phase geschehen war. Paul VI. zeigte sich offen für diesen Vorschlag und verfügte die Errichtung des „Archivs des Zweiten Vatikanischen Konzils“ unter der Leitung von Pericle Felici.(6) Zudem ordnete Paul VI. an, dass die Akten des Konzils nicht der ansonsten üblichen Sperre vatikanischer Akten unterliegen, sondern der wissenschaftlichen Forschung sofort zur Verfügung stehen.(7) Die Akten wurden daher nicht in das Vatikanische Geheimarchiv verbracht, sondern als eigener Archivbestand verwaltet. Dieser Fonds bildete die Grundlage für die von Vincenzo Carbone herausgegebene Edition der Acta et Documenta und der Acta Synodalia.(8)
Über diesen zentralen Bestand hinaus ist jedoch die Arbeit mit den Akten der Konzilsteilnehmer und ihrer Berater unabdingbar, um zu einer ausgewogenen Beurteilung des Zweiten Vatikanischen Konzils zu gelangen. Nur auf diese Weise ist es möglich, einseitige Interpretationen der Konzilsbeschlüsse zu vermeiden, vor denen die Päpste seit Paul VI. immer wieder gewarnt haben. Denn gerade in den Akten einzelner Konzilsteilnehmer spiegelt sich die Charakteristik dieses Ökumenischen Konzils wider. Diesem Faktum versuchen Forschungs- und Dokumentationszentren zum Zweiten Vatikanum in verschiedenen Ländern gerecht zu werden. So gibt es in Italien das „Istituto per le Scienze religiose“ in Bologna und ein „Centro Studi e Ricerche sul Concilio Vaticano II“ an der Päpstlichen Lateranuniversität. Mit dem Pontifikat Pauls VI. beschäftigt sich schwerpunktmäßig das „Istituto Paolo VI“ in Brescia. In Belgien wurden an den beiden katholischen Universitäten in Löwen und Louvain-la-Neuve zwei Zentren institutionalisiert, die sich mit dem Zweiten Vatikanum befassen: in Löwen das „Centrum voor Conciliestudie Vaticanum II“ und in Louvain-la-Neuve das „Centre Lumen Gentium“. In Frankreich sammelt das Archiv des „Institut Catholique de Paris“ Dokumente zum Zweiten Vatikanum. Darüber hinaus lassen sich in dieser Reihe auch das „Katholiek Documentatie Centrum“ an der Katholischen Universität Nijmegen, Niederlande, das „Department of Religion and Religious Education“ an der Katholischen Universität Washington, D.C., U.S.A., die Archive der Universität Notre Dame, Indiana, U.S.A., die „Faculté de théologie et de Sciences Religieuses“ an der Universität Laval di Québec, Kanada, sowie die Archive der „Biblioteca de Pesquisa Religiosa“ in São Paulo, Brasilien, anführen.(9)
In Deutschland hingegen existiert kein derartiges Forschungs- und Dokumentationszentrum. 1990 wies Klaus Wittstadt darauf hin, dass sich in den deutschen Diözesanarchiven reichhaltiges Material zum Zweiten Vatikanum findet, der Zugang zu ungedruckten Quellen aber sehr schwierig ist.(10) In der Zwischenzeit hat sich die Situation nicht wesentlich geändert. Massimo Faggioli und Giovanni Turbanti mussten im Jahr 2001 wiederum feststellen, dass ganze Nationen, wie z.B. Deutschland, in der bisherigen Konzilsforschung zu wenig Beachtung fanden. Sie führten dies zum einen auf die Schwierigkeiten bei der Konsultation der archivalischen Quellen zurück, zum anderen auf die kleine Zahl von Wissenschaftlern, die sich in den jeweiligen Ländern mit dem Zweiten Vatikanum auseinandersetzen.(11) Um so größere Bedeutung kommt nun den Konzilsakten Kardinal Döpfners im Erzbischöflichen Archiv München zu, die es ermöglichen, einen weißen Fleck auf der Forschungslandkarte des Zweiten Vatikanums mit Farbe zu füllen.

Zur Biografie von Julius Kardinal Döpfner

Julius Döpfner(12) wurde am 26. August 1913 in Hausen bei Bad Kissingen in der Diözese Würzburg geboren. Sein Vater Julius (gestorben 1923) arbeitete als Hausdiener in einem Hotel im nahen Kurort Bad Kissingen. Seine Mutter Maria (gestorben 1934) trug als Putzfrau zum Lebensunterhalt der sechsköpfigen Familie bei. Döpfner kam 1924 an das Gymnasium der Augustiner in Münnerstadt, wechselte aber schon 1925 an das Bischöfliche Knabenseminar Kilianeum in Würzburg und besuchte dort das Neue Gymnasium. 1933 absolvierte er als Jahrgangsbester das Abitur und trat noch im gleichen Jahr in das Würzburger Priesterseminar ein. Nach einem Semester an der Universität Würzburg wurde Döpfner von Bischof Matthias Ehrenfried für seine weiteren Studien nach Rom ans Collegium Germanicum geschickt. Döpfner studierte an der päpstlichen Universität „Gregoriana“ Philosophie und Theologie, erhielt am 19. Oktober 1939 die Priesterweihe und wurde 1941 mit einer Arbeit zum Thema „Das Verhältnis von Natur und Übernatur bei John Henry Newman“(13) zum Dr. theol. promoviert. Noch 1941 kehrte Döpfner nach Deutschland zurück und wurde zunächst in seiner Heimatdiözese an verschiedenen Orten in der Pfarrseelsorge eingesetzt, anschließend für drei Jahre in der Priesterausbildung. Am 14. Oktober 1948 empfing er vom Bamberger Erzbischof Josef Otto Kolb in Würzburg die Bischofsweihe und stand bis 1957 seinem Heimatbistum als Oberhirte vor. Am 15. Januar 1957 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Bischof der Diözese Berlin. In dieser Funktion war er zugleich Vorsitzender der Berliner Ordinarienkonferenz. Der 78. Deutsche Katholikentag 1958 in Berlin – bis 1990 der letzte gemeinsame deutsche Katholikentag -, den Döpfner maßgeblich vorbereitet und geprägt hatte, machte ihn in der Öffentlichkeit zu einer der herausragenden Gestalten der katholischen Kirche in Deutschland. Papst Johannes XXIII. nahm Döpfner in seinem ersten geheimen Konsistorium am 15. Dezember 1958 in das Kardinalskollegium auf. Nach dem plötzlichen Tod des Münchener Erzbischofs Joseph Kardinal Wendel ernannte ihn Johannes XXIII. am 3. Juli 1961 zum neuen Erzbischof der Erzdiözese München und Freising. In seine Münchener Zeit fielen die arbeitsreichen Jahre der Vorbereitung und Durchführung des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Würzburger Synode. Zusätzlich wählten ihn die deutschen Bischöfe am 4. Dezember 1965 als Nachfolger des Kölner Erzbischofs Josef Kardinal Frings zum neuen Vorsitzenden der Fuldaer Bischofskonferenz, die er bereits seit März 1965 kommissarisch geleitet hatte. Döpfner verstarb unerwartet am 24. Juli 1976 in München.

Julius Kardinal Döpfner und das Zweite Vatikanische Konzil

Julius Kardinal Döpfner war an Vorbereitung und Durchführung des Zweiten Vatikanischen Konzils von der vorbereitenden bis zur unmittelbar nachkonziliaren Zeit an entscheidenden, einflussreichen Stellen beteiligt: Johannes XXIII. berief ihn zum Mitglied der vorbereitenden Zentralkommission; ebenfalls in die Vorbereitungszeit fällt seine Mitgliedschaft in der technisch-organisatorischen Kommission, die die Rahmenbedingungen des Konzils koordinieren sollte; noch vor dem Beginn der ersten Konzilsperiode wurde Döpfner zum Mitglied des Sekretariats für außerordentliche Angelegenheiten ernannt; am 17. Dezember 1962 berief ihn Papst Johannes XXIII. in die Koordinierungskommission, deren Aufgabe es war, den Fortgang der Arbeiten zwischen den Konzilsperioden zu überwachen. Darf man Döpfners Verhältnis zu Johannes XXIII. als von inhaltlicher Übereinstimmung gekennzeichnet definieren, so gilt dies erst recht für das Verhältnis zu Giovanni Battista Montini, der aus dem Konklave vom 19. bis 21. Juni 1963 als Papst Paul VI. hervorging.(14) Unmittelbar nach seiner Krönung am 30. Juni beauftragte der neue Papst Kardinal Döpfner, ein Gutachten über die Fortführung des Konzils anzufertigen. Bereits einen Monat später übersandte Döpfner ein solches nach Rom, außerdem Bemerkungen zu den Papstkrönungsfeierlichkeiten.(15) Paul VI. griff einen Teil der Anregungen Döpfners auf. Im Zuge der Revision der Konzilsgeschäftsordnung ernannte der Papst die Kardinäle Gregorio Pietro Agagianian (Kurienkardinal), Julius Döpfner, Giacomo Lercaro (Bologna) und Léon-Joseph Suenens (Mechelen-Brüssel) zu Moderatoren des Zweiten Vatikanischen Konzils, denen abwechselnd die Leitung der Verhandlungen der Vollversammlungen des Konzils oblag. Wichtige Entscheidungen wurden mit dem erweiterten Gremium der Koordinierungskommission und vor allem mit dem Papst selbst abgestimmt, den die Moderatoren wöchentlich in einer Audienz über den Stand der Konzilsarbeiten informierten und mit dem das weitere Vorgehen besprochen wurde. Nach Abschluss des Konzils wurde Kardinal Döpfner schließlich zum Mitglied der elfköpfigen nachkonziliaren Zentralkommission „De coordinandis post concilium laboribus et concilii decretis interpretandis“ ernannt, die mit dem Motu Proprio „Finis Concilio“(16) vom 3. Januar 1966 eingerichtet worden war.
Kardinal Döpfners Engagement für das Zweite Vatikanische Konzil war jedoch keineswegs nur auf die Erstellung der Konzilsdokumente beschränkt. Ein wichtiges Anliegen war ihm die konkrete Umsetzung der Beschlüsse in die Praxis des kirchlichen Lebens. So zelebrierte er im Februar 1965 an mehreren Dekanatspriestertagen in der Erzdiözese München und Freising sogenannte Modellgottesdienste, in denen die liturgischen Neuerungen vorgestellt wurden. Die Neuordnung der Fuldaer Bischofskonferenzen 1966 als Deutsche Bischofskonferenz ließ auch die Koadjutoren, Weihbischöfe und andere, mit einem Amt versehene Titularbischöfe als weitest gehend gleichberechtigte Mitglieder zu.(17) In seinem eigenen Erzbistum ordnete Döpfner 1968 die Einrichtung dreier Seelsorgsregionen an, in denen jeweils ein Bischofsvikar mit der Wahrnehmung der pastoralen Aufgaben des Oberhirten beauftragt wurde. Döpfner berief sich in seiner Bekanntmachung explizit auf das Konzilsdekret „Christus Dominus“ und auf die anschließenden Ausführungsbestimmungen, in denen die Rechte und Pflichten der Bischofsvikare geregelt wurden.(18) 1969 feierte er zusammen mit dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Hermann Dietzfelbinger, erstmals einen ökumenischen Gottesdienst. 1970 weihte er die ersten Ständigen Diakone in seinem Erzbistum und noch im selben Jahr wertete er die Stellung der Laien in der Kirche durch die Übernahme der ersten sieben künftigen Pastoralassistenten in den Vorbereitungsdienst auf. Auf Hochtouren liefen zu diesem Zeitpunkt bereits die Vorbereitungen für die von 1971 bis 1975 unter dem Vorsitz von Kardinal Döpfner abgehaltene „Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland“ („Würzburger Synode“), die die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils im Leben der deutschen Kirche umsetzen sollte. Mit seinem straffen und, wenn nötig, auch ausgleichenden Führungsstil trug Döpfner maßgeblich dazu bei, dass die Synode trotz aller Gegensätze, die solch eine Versammlung mit sich bringt, zu insgesamt achtzehn gemeinsamen Beschlüssen gelangte.(19)
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(1) Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. Wort und Weisung im Jahr 1978, Vatikanstadt, Kevelaer 1979, 249-255, hier 253 (Seitenzählung zum Pontifikat Pauls VI.).
(2) Ansprache Pauls VI. bei der Generalaudienz am 21. Juni 1978; vgl. ebd. 74-76, hier 75.
(3) Ebd. 34-43, hier 37f. (Seitenzählung zum Pontifikat Johannes Pauls I.).
(4) Ebd. 53-61, hier 54 (Seitenzählung zum Pontifikat Johannes Pauls II.).
(5) Zu Pericle Felici vgl. Andrea Chiarelli / Ugo Meucci (Hg.), Il cardinale Pericle Felici (1911-1982). Convegno di studio nel ventennale della morte, Vatikanstadt 2003.
(6) Vgl. Massimo Faggioli / Giovanni Turbanti (Hg.), Il concilio inedito. Fonti del Vaticano II (= Testi e ricerche di scienze religiose. Fonti e strumenti di ricerca 1), Bologna 2001, 9.
(7) Vgl. ebd. 10.
(8) Acta et documenta Concilio Oecumenico Vaticano II apparando. Series I (Antepraeparatoria), 4 Bde. und 1 Indexbd., Vatikanstadt 1960-1961; Acta et documenta Concilio Oecumenico Vaticano II apparando. Series II (Praeparatoria), 4 Bde., Vatikanstadt 1964-1994; Acta Synodalia Sacrosancti Concilii Oecumenici Vaticani II, 6 Bde., Vatikanstadt 1962-1999. Inzwischen ist das „Archiv des Zweiten Vatikanischen Konzils“ in das Vatikanische Geheimarchiv transferiert worden und wird dort einer Neuordnung unterzogen.
(9) Vgl. die Angaben in Faggioli / Turbanti (wie Anm. 6) 27f.
(10) Klaus Wittstadt, Deutsche Quellen zum II. Vatikanum, in: Jan Grootaers / Claude Soetens (Hg.), Sources locales de Vatican II. Symposium Leuven – Louvain-la-Neuve 23-25-X-1989 (= Instrumenta Theologica 8), Löwen 1990, 19-32, hier 31.
(11) Aus dem deutschen Bereich verdienen zwei Werke besondere Erwähnung, zum einen die Habilitationsschrift von Joachim Schmiedl, Das Konzil und die Orden. Krise und Erneuerung des gottgeweihten Lebens, Vallendar-Schönstatt 1999, zum anderen die Dissertation von Günther Wassilowsky, Universales Heilssakrament Kirche. Karl Rahners Beitrag zur Ekklesiologie des II. Vatikanums (= Innsbrucker theologische Studien 59), Innsbruck, Wien 2001.
(12) Die Lebensbeschreibung folgt im wesentlichen Anton Landersdorfer, Art. Döpfner, Julius (August) (1913-1976), in: Erwin Gatz (Hg.), Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1945-2001. Ein biographisches Lexikon, Berlin 2002, 386-394. Vgl. auch Guido Treffler, Julius Kardinal Döpfner 1913-1976. Stationen eines Bischofslebens. Begleittexte der Ausstellung zum wissenschaftlichen Kolloquium anläßlich der Öffnung des Kardinal-Döpfner-Konzilsarchivs am 16. November 2001, in: Peter Pfister (Hg.), Julius Kardinal Döpfner und das Zweite Vatikanische Konzil. Vorträge des Wissenschaftlichen Kolloquiums anläßlich der Öffnung des Kardinal-Döpfner-Konzilsarchivs am 16. November 2001 (= Schriften des Archivs des Erzbistums München und Freising 4), Regensburg 2002, 118-123. Weitere Literaturangaben sind in der folgenden Literaturübersicht über Kardinal Döpfner verzeichnet.
(13) Ein Manuskript der Dissertation befindet sich im Archiv des Erzbistums München und Freising (AEM), Erzbischöfe – Julius Kardinal Döpfner, Nr. 345.
(14) Zur Wahl Montinis vgl. Alberto Melloni, Das Konklave. Die Papstwahl in Geschichte und Gegenwart, Freiburg/Br. u.a. 2002, 109-114.
(15) Erstmals wurde dieses Gutachten ausgewertet von Klaus Wittstadt, Vorschläge von Julius Kardinal Döpfner an Papst Paul VI. zur Fortführung der Konzilsarbeiten (Juli 1963), in: Klaus Wittstadt (Hg.), Julius Kardinal Döpfner 26. August 1913 bis 24. Juli 1976 (= Würzburger Diözesangeschichtsblätter 58, Erg.-Bd.), Würzburg 1996, 135-150, der zwar eine Beteiligung des Bonner Kirchenhistorikers Hubert Jedin an der Vorbereitung des Gutachtens erwähnte, die aber als mindestens ebenso bedeutend einzustufende Vorarbeit von P. Johannes Hirschmann SJ übersah (vgl. EAM Kardinal-Döpfner-Archiv, Konzilsakten Nr. 1350).
(16) Acta Apostolicae Sedis 58 (1966) 37-40.
(17) Vgl. Die Deutsche Bischofskonferenz nach dem Konzil, in: Herder-Korrespondenz 20 (1966) 497f.; Die Deutsche Bischofskonferenz nach dem Konzil, in: Herder-Korrespondenz 21 (1967) 545-550; Georg May, Die Deutsche Bischofskonferenz nach ihrer Neuordnung, in: Archiv für katholisches Kirchenrecht 138 (1969) 405-461.
(18) Amtsblatt für das Erzbistum München und Freising 1968, Nr. 13, 260f.
(19) Die Synodenbeschlüsse und Arbeitspapiere der Kommissionen sind dokumentiert und kommentiert in: Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland. Beschlüsse der Vollversammlung. Offizielle Gesamtausgabe I, Freiburg u.a. 1976, sowie in: Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland. Ergänzungsband: Arbeitspapiere der Sachkommissionen. Offizielle Gesamtausgabe II, Freiburg u.a. 1977.
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