„Ihr seid die Schutzengel des Peterplatzes“

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Streifenwagen Der Italienischen Polizei / Wikimedia Commons – Adrian Pingstone, Public Domain

Papst empfängt Inspektorat für die öffentliche Sicherheit am Vatikan in Audienz

„Die Schutzengel des Peterplatzes:“ Mit diesen lobenden Worten hat Papst Franziskus am Freitag den Einsatz der Polizeibeamten bezeichnet, die sich Tag um Tag um die Sicherheit der Pilger im Vatikan sorgen.

Im Laufe der traditionellen Neujahrsaudienz für die Mitglieder des Inspektorats für die öffentliche Sicherheit der italienischen Staatspolizei („Polizia di Stato“) drückte der Papst seine ‪„Wertschätzung“ und ‪„tiefe Dankbarkeit“ für den‪ „großzügigen Dienst“ der Beamten aus, der ‪„nicht frei von Schwierigkeiten und Risiken“ sei.

„Ich weiß, dass ihr Risiken eingeht. Ihr seid, in gewissem Sinne, die ‚Schutzengel’‪ des Peterplatzes“, sagte er. „Ihr überwacht tatsächlich täglich dieses eigenartige Zentrum der Christenheit und andere relevante Stellen des Vatikans mit großer Dienstbarkeit, Professionalität und großem Pflichtgefühl“, fuhr er fort. „Besonders in jüngster Zeit habt ihr Kompetenz und Mut beim Bewältigen der vielen Herausforderungen und verschiedener Gefahren gezeigt, und euch großzügig für die Kriminalprävention eingesetzt.“

„Auf diese Weise habt ihr den Zugang der Pilger zur Basilika gesichert, sowie auch die Begegnungen mit dem Nachfolger Petri. Für all dies danke ich Euch vielmals“, betonte Franziskus in seiner freien Rede. „Ich danke Euch: Dies sind nicht einfach Worte, es kommt von Herzen“, erläuterte er.

„Wisst, dass ich Euch sehr schätze und oft denke ich mit aufrichtiger Dankbarkeit an Euch und an eure kostbare Arbeit“, fuhr der Papst fort, der auch den Einsatz der Sicherheitskräfte im Laufe des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit würdigte. ‪

„Die äußere Ordnung, worüber sie mit großer Sorgfalt, aufmerksamer Zuvorkommenheit und ständiger Verfügbarkeit gewacht haben, hat auf diese Weise dazu beigetragen, die innere der Pilger zu fördern, auf der Suche nach Frieden in der Begegnung mit der Barmherzigkeit des Herrn“, erklärte er.

Die vatikanische Dienststelle der Staatspolizei wird seit 2015 erstmals von einer Frau geleitet, Maria Rosaria Maiorino. Die in Amalfi, Kampanien, geborene Polizistin war vormals Polizeipräsidentin oder „Questore“ in Foggia (Apulien) und Palermo (Sizilien). (pdm)

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Quelle