Vatikan: Erste Früchte des Geschwisterlichkeits-Dokuments

Ayuso Guixot (links) mit dem Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Al Maktoum

Dass die Vereinigten Arabischen Emirate ein Hohes Komitee gegründet haben, das die Umsetzung eines vom Papst mit unterzeichneten christlich-muslimischen Grundlagendokument vorantreiben soll, findet dieser Tage viel Lob. Franziskus begrüßt die Initiative ebenso wie der ägyptische Großimam Al-Tayyeb; mit ihm zusammen hatte der Papst im Februar in den Emiraten seine Unterschrift unter das „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen“ gesetzt. Im Hohen Komitee sitzt auch ein Vatikanvertreter: der spanische Kurienbischof Miguel Ángel Ayuso Guixot, Präsident des päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog. Er sagte uns: Der Hauptfeind des interreligiösen Dialogs ist die Angst.

Vatican News: Etwas mehr als sechs Monate nach der Unterzeichnung des „Dokuments über die Brüderlichkeit aller Menschen“ in Abu Dhabi wurde für dessen Umsetzung ein Hohes Komitee eingesetzt, dessen Arbeit vom Heiligen Vater befürwortet wird. Welche Bedeutung hat diese neue Initiative für den Dialog zwischen Christen und Muslimen?

Ayuso: Wie bereits von verschiedenen Medien zum Ausdruck gebracht wurde, ist die Einrichtung dieses Komitees ein bedeutender Akt. Es geht in der Tat darum, die im Dokument über die Geschwisterlichkeit unter den Menschen enthaltenen Ideale zu fördern. Schließlich handelt es sich um eine Erklärung des gemeinsamen Engagements für den Frieden in der Welt, um sicherzustellen, dass zukünftige Generationen in einem Klima des gegenseitigen Respekts und des gesunden Zusammenlebens leben können. Das ist ein sehr edles Ziel! Ich bin dem Kronprinzen von Abu Dhabi, Seiner Hoheit Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, dankbar, dass er sich für Initiativen einsetzt, die die Umsetzung der Ziele des Abu Dhabi-Dokuments leichter machen. Ich bin auch Papst Franziskus und dem Großimam von Al-Azhar dankbar, dass sie mit ihren Worten und ihrem Zeugnis das möglich gemacht haben, was der Kronprinz bei der Vorstellung dieses Hohen Komitees gesagt hat.

Hier eine Zusammenfassung des Interviews zum Hören:

Vatican News: Sie haben den Papst auf seiner Apostolischen Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate begleitet, am „Dokument über die menschliche Brüderlichkeit“ mitgearbeitet. Was beeindruckt Sie an dem Wunsch des Heiligen Vaters nach Dialog am meisten?

Ayuso: Zunächst möchte ich mich für sein unermüdliches Engagement zur Förderung des Dialogs bedanken. In Kontinuität mit den Päpsten, die ihm vorausgegangen sind, hört Papst Franziskus mit seinem Dialog des Respekts und der Freundschaft, mit Worten und Taten nie auf, die Welt und alle Menschen guten Willens zu ermahnen, drei Dinge zu fördern: Geschwisterlichkeit, Frieden und Koexistenz. Wir dürfen nicht vergessen, dass diese drei Elemente unerlässlich sind, wenn wir die Wunden unserer Welt wirklich heilen wollen. Sie sind das ABC unserer Zukunft. Viele haben an dem Projekt der Erklärung mitgewirkt, das meiner Meinung nach, wie Papst Franziskus sagen würde, an das Bild eines Polyeders erinnert. Ich betrachte es in der Tat in seinen vielen Aspekten als ein inklusives Dokument.

Vatican News: Der Heilige Vater und der Großimam von Al-Azhar haben die Einrichtung des Hohen Komitees gelobt, dem auch Sie angehören. Welche Aktivitäten wird dieses Komitee durchführen, was sind seine Erwartungen?

Ayuso: Gestatten Sie mir, als Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog meine persönliche Freude und Dankbarkeit über das Lob unseres Bruders, des Großimams von Al-Azhar, und des Heiligen Vaters, zum Ausdruck zu bringen. Im Moment kann ich zu den Aktivitäten nicht mehr sagen, als das, was bereits bei der Vorstellung zur Einsetzung des Komitees gesagt worden ist. Erwartungen habe ich aber viele – denn sobald ein Prozess begonnen hat, müssen wir nach Möglichkeiten suchen, um auf nationaler und internationaler Ebene viele internationale Gremien, soziale, religiöse, akademische und politische Führungskräfte, die vor allem junge Menschen ansprechen wollen, von der Basis nach oben und umgekehrt einzubeziehen.

Vatican News: In diesen Tagen diskutieren junge Muslime und Christen in Taizé über die Erklärung von Abu Dhabi. Wie können diese Initiativen „von der Basis aus“, also über den Dialog zwischen religiösen Führern hinausgehend, gefördert werden?

Ayuso: Es ist eine schöne Initiative, die sich in die Reihe der zahlreichen, bereits umgesetzten Initiativen einfügt und die zeigt, dass die Erklärung von Abu Dhabi sowohl vom Papst als auch vom Großimam als gemeinsame Verpflichtung unterzeichnet wurde. Die Veranstaltung in Taizé ist eine Bildungsinitiative für junge Menschen, aber wir müssen auch über die Ausbildung von Erziehern und Religionsführern nachdenken, damit die Zukunft, wie schon beim letzten Treffen in Rimini zum Ausdruck gebracht wurde, eine religiöse Zukunft sein kann.

Vatican News: Der Heilige Vater hat bei der Pressekonferenz auf dem Rückflug aus Abu Dhabi betont, dass diese Erklärung an Schulen und Universitäten studiert werden müsse. Wie weit ist dieser von Papst Franziskus vorgezeichnete Weg gediehen?

Ayuso: Wir sind dankbar für diesen guten Start, der bereits auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Regionen der Welt erfolgt ist. Ich erwähne hier keine Namen von Schulen oder Universitäten, um niemanden auszulassen – aber ich kann sagen: Wir sind auf dem richtigen Weg! Sicherlich bin ich davon überzeugt, dass wir durch das neu geschaffene Hohe Komitee die Verantwortlichen für Bildung und Wissenschaft weiter ermutigen können, auch durch die für die Bildung zuständigen offiziellen Strukturen, damit die Erklärung auf eine besser begründete Weise den Kern des Studiums und der Reflexion und des Austauschs an Schulen und Universitäten erreicht. Die Aussicht, sich selbst und einander in einer Kultur der Begegnung, Geschwisterlichkeit und des Friedens zu bilden, bringt zwangsläufig den Wunsch mit sich, in diesem Sinne auch die prägenden akademischen Wege in Schulen, Bildungseinrichtungen und Universitäten zu überprüfen. Ein erster konkreter Schritt wird darin bestehen, das „Dokument über die Geschwisterlichkeit“ zu studieren, zu reflektieren und zu verbreiten, wie es der Heilige Vater von uns verlangt hat. Ich möchte auch hinzufügen, dass der Papst in seiner Rede an der Theologischen Fakultät Süditaliens im vergangenen Juni in Neapel genaue Hinweise gegeben hat, wie eine „dialogorientierte Theologie“ aussehen kann. Ich bin mir sicher, dass das, was der Heilige Vater zum Ausdruck gebracht hat, auch die Möglichkeit bieten wird, das Dokument von Abu Dhabi zu vertiefen und zu verbreiten.

Vatican News: In einigen katholischen Kreisen wird behauptet, dass die Erklärung von Abu Dhabi, die den Dialog sucht, Gefahr laufe, in den Synkretismus zu verfallen. Wie kommentieren Sie diese Kritik?

Ayuso: Ich respektiere die Meinungen derjenigen, die glauben, dass die Erklärung von Abu Dhabi auch in gutem Glauben in Synkretismus oder Relativismus verfallen könnte. Ich glaube, dass die Angst der Hauptfeind des interreligiösen Dialogs ist. Die katholische Kirche erinnert an den Wert ihrer eigenen Identität, den Mut zur Andersartigkeit und die Aufrichtigkeit der Absichten. Es geht nicht darum, einen „Schmelztiegel“ zu schaffen, in dem alle Religionen als gleichwertig angesehen werden, sondern dass alle Gläubigen, die Gott suchen und alle Menschen guten Willens ohne Religionszugehörigkeit, die gleiche Würde haben. Wir müssen uns daher dafür einsetzen, dass Gott, der uns geschaffen hat, kein Grund zur Spaltung, sondern zur Einheit ist. Öffnen wir uns dem Abenteuer, Begleiter auf dem Weg jedes Menschen auf dem Weg zur Wahrheit zu werden. Die eigene Identität im „Mut zur Andersartigkeit“ zu leben, ist die Schwelle, die die Kirche von Papst Franziskus heute zu überschreiten bittet. Nur so kann die Treue zu Gott, in Jesus, zu einer neuen Geschichte werden, zum Aufbau einer Zivilisation des Bundes, die den Reichtum der Unterschiede im Frieden und im Austausch von Gaben umfasst. Der Pluralismus, nicht nur der religiöse, unserer Gesellschaften ist eine Realität, die uns einlädt, über unsere Identität nachzudenken, ohne die es keinen echten interreligiösen Dialog gibt.

Vatican News: In wenigen Tagen wird der achtzehnte Jahrestag der Anschläge vom 11. September begangen. Ein tragisches Ereignis, das die Thesen der Verfechter des „Zusammenstoßes der Kulturen“ nährte. Kann die Erklärung von Abu Dhabi hier als Gegenmittel fungieren?

Ayuso: Ich denke, dass die Erklärung von Abu Dhabi ein weltweiter Appell an die „Zivilisation der Liebe“ ist, die sich gegen diejenigen richtet, die einen Kampf der Zivilisationen wollen! Gebet, Dialog, Respekt und Solidarität sind die einzigen siegreichen Waffen gegen Terrorismus, Fundamentalismus und alle Arten von Krieg und Gewalt. Und sie sind Waffen, die Teil des geistigen Arsenals aller Religionen sind. Frieden ist ein kostbares Gut, ein Streben, das im Herzen jedes Menschen, ob Gläubiger oder Ungläubiger, wohnt und das jedes menschliche Handeln inspirieren sollte. Papst Franziskus sagte in seiner Rede auf der „Global Conference of Human Fraternity“ in Abu Dhabi, dass es keine Alternative gebe: Entweder wir bauen die Zukunft gemeinsam auf, oder es wird keine Zukunft geben. Vor allem Religionen können nicht auf die dringende Aufgabe verzichten, Brücken zwischen Völkern und Kulturen zu bauen. Es ist an der Zeit, dass die Religionen sich aktiver, mutiger und mutiger, ohne Ausflüchte, dafür einsetzen, dass die Menschheitsfamilie die Fähigkeit zur Versöhnung, die Vision der Hoffnung und die konkreten Wege des Friedens reifen lässt.

Vatican News: Das Komitee ist, wie die Erklärung, aus dem islamisch-christlichen Dialog hervorgegangen. Ist es möglich, an eine „Erweiterung“ der Initiative auch auf andere Religionen zu denken?

Ayuso: Die Erklärung geht auf den islamisch-christlichen Dialog im Rahmen einer globalen Konferenz über die Geschwisterlichkeit aller Menschen zurück. Und in diesem globalen Kontext wird die Botschaft der Erklärung weltweit als „neues“ Fenster geöffnet, das sich aus dem Geist von Assisi ergibt. Folglich ist diese universelle Botschaft der Geschwisterlichkeit, des Friedens und des gemeinsamen Zusammenlebens über das Wer, Wo und Wann hinaus integrativ und teilbar für alle Gläubigen aller Religionen, zusammen mit allen Menschen guten Willens. So werde ich beispielsweise im September nächsten Jahres in Madrid an dem von der Erzdiözese Madrid und der Gemeinschaft Sant’Egidio organisierten internationalen Treffen von Männern und Religionen sowie an einer Diskussionsrunde zum Thema menschliche Geschwisterlichkeit mit Vertretern verschiedener Religionen teilnehmen. Die monotheistischen Religionen müssen zusammen mit allen anderen daran arbeiten, dass das, was von Papst Franziskus und dem Großimam unterzeichnet wurde, von allen zum Wohle der Menschheit verbreitet und gelebt wird. In diesem Sinn wird das neue Komitee ein wertvolles Instrument sein. Ich möchte mich nochmals persönlich für die positive Bewertung bedanken, die unser Bruder, der Großimam von al-Azhar, den Medien gegenüber abgegeben hat und der ich mich im Namen des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog als dessen Präsident anschließe.

Das Interview führte Alessandro Gisotti.

(vatican news)

Islamische Weltliga begrüßt „Geschwisterlichkeits-Dokument“

Die Islamische Weltliga begrüßt das „Geschwisterlichkeitsdokument“ mit dem Vatikan (AFP or licensors)

Diese Woche kündigten die Vereinigten Arabischen Emirate an, den interreligiösen Dialog zwischen Islam und Christentum intensivieren zu wollen. Dazu soll ausgehend vom „Geschwisterlichkeitsdokument“, das Papst Franziskus und der Großimam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Scheich Ahmad Al-Tayyeb, am 4. Februar in Abu Dhabi unterzeichnet hatten, ein „Hohes interreligiöses Komitee“ gegründet werden. Die Islamische Weltliga begrüßt dieses Vorhaben.

Mario Galgano und Luca Collodi – Vatikanstadt/Rimini

Aufgabe des Komitees sei es, Vorschläge und Ziele der katholisch-islamischen Absichtserklärung umzusetzen. In dem „Dokument über die Geschwisterlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ verurteilen der Papst und der Großimam Extremismus im Namen Gottes und werben für die Menschenrechte sowie praktische Zusammenarbeit der Religionen bei der Lösung von Konflikten, in Sachen Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit.

Muhammad bin Abdul Karim Issa ist Generalsekretär der Islamischen Weltliga und derzeit in Rimini beim „Katholikentreffen“ der Bewegung „Comunione e Liberazione“ dabei. Dort haben wir ihn gefragt, wie denn die islamische Welt auf das Dokument von Abu Dhabi reagiert habe:

„Wir haben die Konzepte des Dokuments sehr positiv aufgenommen. Es ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Vatikan, der Al-Azhar-Universität und der islamischen Einrichtung in Mekka. Wir teilen die selben hohen Menschenwerte. Alle islamischen Theologen der Welt sind sich somit darüber einig, was in dem Dokument über Geschwisterlichkeit festgeschrieben steht.“

Hohe Akzeptanz

Über 1.200 islamische Theologen und Muftis hätten ein gemeinsames Dokument unterzeichnet, in dem das Dokument von Abu Dhabi gewürdigt wird, erinnert der Generalsekretär der Islamischen Weltliga.

„Die Islamische Weltliga unterstützt alle Bemühungen, die die Würde und das Leben der Menschen fördern, egal in welcher Gegend der Welt sie leben und welche Religionszugehörigkeit sie haben. Wir sind dankbar für den Einsatz, den Papst Franziskus diesbezüglich zeigt. Er fördert wahrlich die Geschwisterlichkeit unter den Menschen und ist ein Brückenbauer.“

Dem neuen Gremium untersteht auch das „Haus der Abrahamitischen Familie“ in Abu Dhabi, das ebenfalls interreligiöse Aktivitäten fördern soll. Die Zeitung „The National“ zitiert Kronprinz Mohamed bin Zayed, demzufolge das neue Gremium nicht nur in den Emiraten, sondern auch in anderen Teilen der islamischen Welt „Toleranz, Zusammenarbeit und Zusammenleben“ fördern soll.

Franziskus als Mann des Friedens

„Papst Franziskus ist für uns ein Mann des Friedens und der Liebe. Ich habe ihm persönlich dafür gedankt. Das habe ich auch im Namen aller Muslime der Welt getan. Er trägt derzeit viel dazu bei, dass der Friede in der Welt gefördert wird. Ich habe gebetet, dass er lange leben wird.“

Mitglieder des Komitees sind den Berichten zufolge unter anderem der Präsident des Päpstlichen Rates für interreligiösen Dialog, Bischof Miguel Ayuso Guixot, der Präsident der Al-Azhar-Universität, Mohamed Mahrasawi, sowie der Privatsekretär des Papstes, der ägyptische Priester Yoannis Lahzi Gaid. Weiter gehören zum Komitee ein islamischer Richter und Berater des Großimams, der Generalsekretär des muslimischen Ältestenrates sowie der Präsident der Kultur- und Tourismus-Abteilung in Abu Dhabi.

(vatican news/kna)

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JOHANNES PAUL II. UND DER ISLAM

(Aus meiner Zeitschrift „WAHRHEIT + KLARHEIT“, 1. Jahrgang, Nr. 3, März 1991)

 

Seit der unseligen „Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen“ (Nostra aetate) des II. Vatikanischen Konzils fühlen sich auch die Päpste, allen voran Johannes Paul II., wie absolut gebunden, dem Buchstaben und Geist dieser Deklaration (und der übrigen Dokumente) vollumfänglich nachzuleben. Sie kümmern sich dabei offenbar überhaupt nicht um das von ihren Vorgängern und früheren Konzilien, von den Kirchenvätern und Kirchenlehrern, ja nicht einmal um das von der Heiligen Schrift Gelehrte. Für Johannes Paul II. ist das letzte Konzil in all seinen Erklärungen, Dekreten und Konstitutionen eine „Ausgießung des Heiligen Geistes“ und damit der „letztgültige Wille Gottes“. Es käme ihm nicht in den Sinn, diese Neuinterpretationen des Konzils einmal regelrecht zu „hinterfragen“, sie am Früheren, Vorherigen, Bestandenen, ernsthaft und umfassend zu prüfen (oder prüfen zu lassen). Ich weiß, man rechtfertigt sich im allgemeinen damit, dass man sagt, der Heilige Geist habe jetzt – für unsere Zeit – eben eine neue Gangart, neue Verhaltensweisen bestimmt. „Alles zu seiner Zeit“, lautet etwa einer dieser Sprüche. Selbstverständlich gibt es berechtigte, ja geforderte (äußerliche) Anpassungen an die Orts- und Zeitumstände. Aber darum geht es hier ja gar nicht. Es handelt sich vielmehr um eine ganz klare Abkehr von der bisherigen beständigen Lehre und Praxis. Wenn es in dieser Erklärung etwa heißt: „Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie (die Kirche) jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.“ oder „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim…“, dann ist das erstens eine dreiste Behauptung über die Köpfe (Seelen) derer hinweg, die die Kirche ausmachen, und die man gar nicht befragt hat, und zweitens ein Affront gegen unzählige (kanonisierte) Heilige (Kirchenväter, Kirchenlehrer), die etwa im Sinne und Geiste des Lieblingsjüngers des Heilandes, Johannes, „einen jeden, der nicht diese Lehre, das unverfälschte, unverkürzte Evangelium bringt (d.h. bekennt, vertritt, praktiziert), nicht in ihr Haus aufnahmen, d.h. eben nicht „mit Hochachtung“ betrachteten, sondern sie als das behandelten, was sie sind und auch sein wollen: als Antichristen, als Feinde Christi und damit Gottes, als deswegen tunlichst Zu-Meidende. Ich zähle mich doch sicher mit Recht zur Kirche, mit meiner ganzen Familie und mit all meinen Glaubensfreunden. Nicht einen aber kenne ich, von dem ich überzeugt bin, daß er ein wirklich guter katholischer Christ ist, der sich einverstanden erklären würde mit dieser synodalen „Vereinnahmung“ und „Bevormundung“. Ich jedenfalls betrachte die Anhänger nichtchristlicher Religionen, die Hindus und die Buddhisten und die Muslime und die Juden keineswegs „mit aufrichtigem Ernst“ und „mit Hochachtung“. Sondern, wenn schon „mit Ernst“, dann „mit traurigem, wehmütigem Ernst“ und „mit Geringschätzung, Verachtung ihres falschen Glaubens“, „mit Furcht um ihr ewiges Verlorengehen“. Ich achte sie nicht als Andersgläubige, sondern als Menschen, als Geschöpfe Gottes. Ich wertschätze sie als wie ich Zum-Himmelreich-Berufene. Ich bete und hoffe für sie als Zu-Missionierende und Zu-Bekehrende und Zu-Rettende, als von ihrem Irrglaubens- und Wahnsystem Zu-Befreiende. Niemals aber als Überzeugte einer falschen, einer antichristlichen, einer antigöttlichen Religion, niemals als Praktizierende von Handlungs- und Lebensweisen, von Vorschriften und Lehren, die … in manchem (in zu vielem, in fast allem) von dem abweichen, was ein Christ selber für wahr hält und bekennt, und nur äußerst selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die Christus und seine Kirche ist. Und so ist es eine entsetzliche Schande für die ganze Konzilsversammlung von so „durchstudierten“ und „hochgebildeten“ und „kompetent-sein-wollenden“ „Prälaten“, dass sie nicht einmal fähig waren, diese horrenden Formulierungen als das zu erkennen, was sie im Lichte der ganzen christlichen Vergangenheit sind: ein miserables Fanal des Zusammenbruchs der katholischen, der christlichen Theologie der kirchlichen Hierarchie, der „Säulen der Streitenden Kirche“.

„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten. Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.“

Nein! Tausendmal NEIN! Ein wahrer Christ kann sich mit einem solch ungeheuren Elaborat und Diktat nicht identifizieren.

„Wie Moses in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an Ihn glaubt, das Ewige Leben habe. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das Ewige Leben habe … Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.“ (Jo 3,14f.)

Wer also nicht an Christus, an den Christus, den Gott-Vater dahingab, den Christus, der der eingeborene Sohn Gottes ist, wer also an diesen Christus nicht glaubt, wie ein Muslim, der hat das Ewige Leben nicht, der wird gerichtet, ist schon gerichtet, und kann deshalb in seinem Unglauben vom Glaubenden nicht „mit Hochachtung“ betrachtet werden.

„Wer an Mich glaubt, glaubt nicht an Mich, sondern an den, der Mich gesandt hat. Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an Mich glaubt, in der Finsternis bleibe.“ (Jo 12,44f.)

Wer also, wie ein Muslim, nicht an Christus als den eingeborenen Sohn Gottes, als GOTT in Leibhaftigkeit, glaubt, der glaubt an Den nicht, der Ihn gesandt hat, an GOTT, den Vater. Der betet also nicht „den alleinigen Gott an, den lebendigen und in sich seienden“. Der betet vielmehr einen Gott an, der ein IHN furchtbar herabwürdigendes Phantasiegebilde eines Geisteskranken ist! Und darum kann ein gläubiger Christ einen Muslim als Muslim als Anhänger einer Religion, die Christus als gewöhnlichen Menschen betrachtet und Gott als einen Gott „verehrt“, der Muhammad über Jesus stellt, nicht mit wirklicher Wertschätzung betrachten, weil er sonst, wenn er ihn als Muslim achtete, seinen christlichen, einzig wahren Glauben nicht hochachten, sondern gottsträflich geringschätzen würde.

„Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wenn einer Mein Wort hört, wird er in Ewigkeit den Tod nicht schauen“. (Jo 8,51) „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wer Mein Wort hört und dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat das Ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern geht vom Tode zum Leben über.“ (Jo 5,24).

Wer also Sein Wort, wie ein Muslim, nicht hört, der schaut in Ewigkeit den Tod, hat das Ewige Leben nicht und kommt ins Gericht und geht nicht vom Tode zum Leben über, bleibt also im Tode. Seine Religion ist also eine Religion der Finsternis, des Todes. Und darum kann ein wahrer Christ den Anhänger einer Religion des Todes, als Bekenner dieser Religion des Todes, nicht achten, geschweige denn hochachten.

So könnte man noch lange fortfahren. Und immer würde für Einsichtige ersichtlich, daß diese Sätze der besagten Konzils-Erklärung gegen die klarsten Aussagen des Evangeliums sind. Und ihren Widerspruch zu den ausdrücklichen Lehren und zu den Weisungen der Kirche durch alle Zeiten wollen wir jetzt einmal noch beiseite lassen. Uns geht es nun um das Aufzeigen, wie Johannes Paul II. diese Erklärung als ein Orakel des Heiligen Geistes nimmt und sie deshalb überall und jederzeit geradezu rücksichtslos (hinsichtlich der Vergangenheit) voll in die Praxis umsetzt!

„Ich denke an den Tag und sehne ihn herbei, an dem wir alle wirklich in der Weise „Schüler Gottes sein werden“ (Joh 6,45), dass wir seine Botschaft der Versöhnung und des Friedens hören. Ich denke an den Tag, an dem Juden, Christen und Muslime in Jerusalem miteinander den Friedensgruß austauschen können, den Jesus nach seiner Auferstehung von den Toten an die Jünger gerichtet hat: „Friede sei mit euch!“ (Joh. 20,19). “ … Ich bin überzeugt, dass die religiöse Identität der Stadt (Jerusalem) und insbesondere die gemeinsame monotheistische Glaubensüberlieferung den Weg ebnen können, um die Eintracht zwischen allen jenen zu fördern, die in verschiedener Weise die Heilige Stadt als ihre Stadt ansehen.“ „Ja, denn in seiner Eigenschaft als Heimat des Herzens aller geistlichen Nachkommen Abrahams, die es als unermesslich teuer empfinden, und – in den Augen des Glaubens – als Begegnungspunkt zwischen der unendlichen Transzendenz Gottes und der Wirklichkeit des geschaffenen Seins erhebt sich Jerusalem zum Symbol der Begegnung, der Einheit und des Friedens für die ganze Menschheitsfamilie.“ (Apostolisches Schreiben 20.4.1984)

„An alle Muslime zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan, Ende Juni 1984 /Ramadan 1404, Ramadan Karim! Wa Kull ‚Am wa Antom Bikhair!
Zu Beginn dieses neuerlichen Festes, zum Abschluss des Fastenmonats ist es uns eine Freude, der ganzen muslimischen Gemeinschaft überall in der Welt Glück, Wohlergehen und Frieden zu wünschen…. Wir sind daher bereit, liebe Freunde, wenn ihr es für angebracht haltet, unsere Bemühungen mit den eurigen zu verbinden, in der Achtung unserer jeweiligen Identität und unserer Entscheidungen, um uns in den Dienst des ruhelosen, leidenden oder bedrängten Menschen zu stellen und zur Erhaltung religiöser Werte in unserer modernen, vor allem auf Humanismus und Wohlstand bedachten Gesellschaft beizutragen. Wir alle vertrauen auf den einen Gott, der uns in seiner Verehrung versammelt und uns durch sein Wort leitet… „
(Erzbischof Francis A. Arinze, Pro-Präsident des Sekretariats für die Nichtchristen, 29. Juni 1984)

„Wir alle, Christen und Moslems, leben unter der Sonne des einen barmherzigen Gottes. … Wir beten Gott an und bekennen uns zur vollkommenen Unterwerfung unter ihn. So können wir uns gegenseitig im wahrsten Sinne des Wortes Brüder und Schwestern im Glauben an den einen Gott nennen. .. Ich weiß, dass dieses Gebot der Liebe (das Grundgesetz der Gottes- und Nächstenliebe) auch in Ihren Herzen tiefen Widerhall findet, denn in Ihrem heiligen Buch werden Sie zusammen mit der Aufforderung zum Glauben gemahnt, sich durch gute Werke auszuzeichnen (vgl. Sure 5,51). … „Zudem bin ich überzeugt, dass wir viel Gutes vollbringen könnten, wenn wir uns im Namen Gottes die Hand reichen…“ (Ansprache J.P. II. an die Bevölkerung und im besonderen an die Moslems in Kaduna (Afrika), 14.2.1982)

„Liebe Brüder! Es ist immer eine Freude für mich, mit den Mitgliedern der islamischen Gemeinden auf meinen Reisen zusammenzutreffen…“ „Ich spreche Euch absichtlich als „Brüder“ an: Denn das sind wir zweifellos, weil wir zu derselben Menschheitsfamilie gehören, die nun einmal – ob es die Menschen wahrnehmen oder nicht – Gott und seiner Wahrheit zustrebt. Aber wir sind besonders Brüder in Gott, der uns geschaffen hat und den wir, jeder auf seine Weise, durch Glaube, Gebet und Kult, durch die Einhaltung seines Gesetzes und durch Gehorsam gegenüber seinen Plänen zu erreichen versuchen.“

„Doch liebe Freunde, wir wissen nur zu gut, dass kein positiver Grund besteht, diese Vergangenheit (des schlechten Klimas, der Feindschaft zwischen Christen und Muslimen) heute weiterzuschreiben. Wenn überhaupt, dann sollten wir voll Schmerz auf die Vergangenheit zurückblicken, um eine bessere Zukunft sicherzustellen. Und Ihr habt die ebenso beneidenswerte wie entscheidende Aufgabe, mitzuhelfen, diese Zukunft zu bauen die Zukunft Eurer islamischen Kinder, ebenso wie die harmonische Zukunft der ganzen philippinischen Nation.“… „Meine lieben Freunde! Ich hoffe, Ihr seid davon überzeugt, dass Eure christlichen Brüder und Schwestern Euch brauchen und dass sie Eure Liebe brauchen.“ (J.P. II. am 20.2.1981 in Davao City)

„Brüder und Schwestern der islamischen Religion!
Ich nenne euch Brüder, weil Gott, unser Schöpfer, uns als Glieder der gleichen Menschheitsfamilie erschaffen hat, Gott, der uns aufruft, ihn anzubeten und ihm zu gehorchen. Gott hat uns auf diese Erde gestellt als seine Repräsentanten, um für die Welt der Natur getreu Sorge zu tragen und um unsere menschlichen Gemeinschaften seinem Willen gemäß aufzubauen…. Gewisse rassische oder ethnische Gruppen, gewisse religiöse Gemeinschaften sowie gewisse wirtschaftliche und politische Ideologien auf der Welt tendieren dahin, ihren Standpunkt soweit in den Vordergrund zu stellen, dass sie den der anderen, die ihn nicht teilen, missachten und Vorschläge zur Zusammenarbeit und menschlichen Brüderlichkeit zurückweisen. Muslime und Christen müssen diesen Versuchungen widerstehen. … und gemeinsam daran arbeiten, eine Gesellschaft aufzubauen, in der die Würde jeder einzelnen Person anerkannt und respektiert wird. … Heute möchte ich euch auffordern, euren christlichen Brüdern und Schwestern die Hand zu reichen und den Wegen Gottes im Dienst der Menschheit zu folgen. Der Segen Gottes sei mit euch allen!“ (Ansprache J.P. II. am 12.8.1985 in Yaoundé, Afrika)

Die engen Bande, die unsere Religionen verbinden – unsere Gottesverehrung und die geistigen Werte, die wir hochschätzen -, sind für uns ein Grund, brüderliche Verbündete zu werden im Dienst für die Menschheitsfamilie. … es ist niemals Gottes Wille, dass wir in Misstrauen und Feindschaft leben. Wir sind alle Kinder desselben Gottes, Mitglieder der großen Familie der Menschheit. Unsere Religionen haben eine besondere Rolle zu erfüllen, wenn es gilt, diesen Übeln Einhalt zu gebieten und Vertrauens- und Freundschaftsbande zu schmieden. Es ist Gottes Wille, dass all diejenigen, die ihn verehren, auch wenn sie nicht die gleiche Verehrungsform haben, dennoch vereint seien in Brüderlichkeit und im gemeinsamen Dienst zum Wohl aller. … Unser heutiges Zusammensein — Hindus, Muslime und Christen in Freundschaft versammelt — ist ein hoffnungsvolles Zeichen in einer pluralistischen Welt voller Spannungen. Keine religiöse Gruppe kann es sich leisten, isoliert zu handeln und zu leben. … In der Heiligen Schrift ermutigt uns der hl. Paulus, Wege der Brüderlichkeit und Einigkeit zusuchen: «… Seid eines Sinnes und lebt in Frieden», sagt er, «dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein»… (2 Kor 13, 11). … Möge Gottes Segen Sie alle begleiten!“ (J.P . II. am 18.8.1985 beim Treffen mit Hindus und Muslimen in Nairobi, Kenia.)

Diese Auswahl mag vorerst genügen. Sie ist so schon fast zu reichhaltig. Aber sie zeigt, wie haarscharf der Papst sich an das Konzils-Dokument hält, bzw. wie alles, was er sagt und tut ein ganz natürlicher Ausfluss aus dieser durch das II. Vaticanum erschlossenen (trüben, giftigen) Quelle ist. Dem denkenden, überlegenden Christen fällt aber auch sofort auf, ja es sticht ihm förmlich ins Herz, wie hier ein absolut neuer Geist weht. Ein Geist, der sich überhaupt nicht vereinbaren läßt mit dem katholischen Geist von vor dem Konzil! Hunderte von Glaubensirrtümern sind in diesen wenigen Abschnitten enthalten. Es würde sich lohnen, ein Buch darüber zu schreiben. (Wir werden wohl darauf zurückkommen!) Die Philosophie und die Theologie des Papstes kämen dabei so schlecht weg, dass man ihn zu anderen, besseren Zeiten in unserer Kirche zu diesem höchsten und ALLES beeinflussenden Amt, aber auch zu dem nur schon eines Bischofs oder Pfarrers nicht berufen hätte!

 

Doch sehen wir nun anhand des KORANS (des „heiligen Buches“ des Islams), wie völlig antichristlich (und absolut unversöhnlich mit dem Christentum) diese mohammedanische Religion ist. Ich zitiere aus einer der jüngsten Koranausgaben in deutsch, aus der Taschenbuchausgabe des Gütersloher Verlagshauses Gerd Mohn, 1987, übersetzt und erläutert von Adel Theodor Khoury unter Mitwirkung und mit einer Einleitung von Muhammad Salim Abdullah, mit einem Geleitwort von Inamullah Khan, Generalsekretär des Islamischen Weltkongresses, mit einem Begriffsregister, einem Verzeichnis der Bibelstellen aus dem Alten und Neuen Testament sowie einer Textauswahl aus dem Hadith.
(„Diese neue Koran- Übersetzung ist das Ergebnis intensiver Beschäftigung mit dem Islam und seiner heiligen Schrift und einer jahrelangen Zusammenarbeit zwischen dem Christlich-Islamischen Institut in Münster und dem Zentralinstitut Islam-Archiv- Deutschland in Soest. Sie hält sich so eng wie möglich an das arabische Original und räumt dort, wo mehrere Deutungen möglich sind, der islamischen Tradition den Vorzug ein. Damit gibt sie Muslimen wie Christen ein höchstmögliches Maß an Textsicherheit. Die Einführung gibt Auskunft über die Entstehung des Korans und seine Bedeutung im Leben der islamischen Gemeinde.“)
„Der Koran enthält die Gesamtheit der Botschaften, die der Prophet (Muhammad) im Laufe von zwei Jahrzehnten empfing“. „Zu den Lehren des Islams bekennen sich heute nahezu 1,2 Milliarden Menschen und kein anderes Buch wird bis in unsere Tage gleich viel gelesen, zitiert und memoriert oder hat in gleichem Maße das Leben des einzelnen, der Familie und der Gesellschaft so sehr geprägt wie der Koran.
„Das Buch wird „von den echten Verehrern für unerschaffen und ‚mit Gott gleich ewig‘ erklärt“.
Der Koran ist für die Muslime die Urnorm des Gesetzes, die primäre Wirklichkeit des Islams. Er ist nicht nur die Verdichtung aller Lehren des Propheten, … sondern vor allem die letztgültige Autorität, das Wort Gottes durch den Mund des Propheten, das den Islam begründet.“ „Im Christentum wurde das Wort Fleisch, im Islam zum Buchstaben, zu einem Buch, dem Koran.“ (Aus der Einleitung)

Anhand der folgenden Suren-Zitate wird schlagartig ersichtlich, wie sehr „eine brüderliche und freundschaftliche Einheit im Glauben an den einen Gott“ zwischen dem Islam und dem Christentum „zum Dienste aller“ durch den abgrundtiefen Glaubenswiderspruch absolut unmöglich ist. Da gibt es weit und breit keine „engen Bande“. Da ist „Misstrauen“ und „Feindschaft“ für alle Zeiten festgeschrieben und „göttlich geboten„!

Sure 2,39: „Diejenigen aber, die nicht glauben und unsere Zeichen ( – die Suren des Korans) für Lüge erklären, das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen.“
Sure 2,159: „Diejenigen, die verschweigen, was Wir an deutlichen Zeichen und Rechtleitung hinabgesandt haben, nachdem Wir es den Menschen im Buch deutlich gemacht haben, diese wird Gott verfluchen, und verfluchen werden sie auch die Fluchenden.“
Sure 2,191: „Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. … So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“
Sure 2,193: „Kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion nur noch Gott gehört.“
Sure 2,194: „Wer sich gegen euch vergeht, gegen den dürft ihr euch ähnlich vergehen, wie er sich gegen euch vergeht.“
Sure 2,216: „Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist.“
Sure 2,217: „Sie hören nicht auf, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn sie es können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion abwenden und als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und im Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers…“
Sure 3,12: „Sprich zu denen, die ungläubig sind: Ihr werdet besiegt und zur Hölle versammelt werden…“ Sure 3,19: „Die Religion bei Gott ist der Islam.“
Sure 3,28: „Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mit Gott…“
Sure 3,67: „Abraham war weder Jude noch Christ, sondern er war Anhänger des reinen Glaubens…“
Sure 3,85: „Wer eine andere Religion als den Islam sucht, von dem wird es nicht angenommen werden. Und im Jenseits gehört er zu den Verlierern.“
Sure 3,118. „O, ihr die ihr glaubt, nehmt euch keine Vertrauten unter denen, die nicht zu euch gehören. Sie werden euch kein Unheil ersparen.“
Sure 3,152: „Und Gott hat euch sein Versprechen wahr gemacht, als ihr sie mit seiner Erlaubnis vernichtend schluget…“
Sure 4,56: „Diejenigen, die unsere Zeichen verleugnen, werden Wir in einem Feuer brennen lassen.“
Sure 4,89: „Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund oder Helfer.“
Sure 5,33: „Die Vergeltung für die, die gegen Gott und seinen Gesandten Krieg führen und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden.“
Sure 4,14: „Und wer gegen Gott und seinen Gesandten ungehorsam ist und seine Rechtsbestimmungen übertritt, den läßt Er in ein Feuer eingehen, darin wird er ewig weilen.“
Sure 4,144: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden.“
Sure 5,51: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden.“
Sure 5,56: „Wer sich Gott und seinen Gesandten und diejenigen, die glauben, zu Freunden nimmt (gehört zu ihnen): Die Partei Gottes sind die Obsiegenden.“
Sure 5,14: „Und von denen, die sagen: „Wir sind Christen“, nahmen Wir ihre Verpflichtung entgegen. Sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten Wir unter ihnen Feindschaft und Haß bis zum Tag der Auferstehung.“
Sure 3,84: „Sprich: Wir glauben an Gott und an das, was auf uns herabgesandt wurde, und an das, was herabgesandt wurde auf Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und die Stämme, und an das, was Mose und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn zugekommen ist. Wir machen bei keinem von ihnen einen Unterschied. Und wir sind Ihm ergeben.
Sure 6,125: „Wen Gott rechtleiten will, dem weitet Er die Brust für den Islam. Und wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust beklommen und bedrückt, so als ob er in den Himmel hochsteigen würde. Auf diese Weise legt Gott das Greuel auf diejenigen, die nicht glauben.“
Sure 8,12: „Ich werde den Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt auf die Nacken und schlagt auf jeden Finger von ihnen.“
Sure 8,13: „Dies dafür, daß sie sich Gott und seinem Gesandten widersetzen.“
Sure 8,15: „O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf die, die ungläubig sind, trefft, während sie zur Schlacht anrücken, dann kehret ihnen nicht den Rücken.“
Sure 8,16: „Wer ihnen an jenem Tag den Rücken kehrt – es sei denn, er setzt sich ab zum Kampf, oder er stößt zu einer anderen Schar –, zieht sich den Zorn Gottes zu. Seine Heimstätte ist die Hölle.“
Sure 8,39: „Und kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion
gänzlich nur noch Gott gehört.“ (= bis es nur noch den Islam gibt)
Sure 8,55: „Die schlimmsten Tiere bei Gott sind die, die ungläubig sind…“
Sure 8,60: „Und rüstet gegen sie, was ihr an Kraft und an einsatzbereiten Pferden (= heute modernste Waffen, z.B. Raketen und Panzer) haben könnt, um damit den Feinden Gottes und euren Feinden Angst zu machen…“
Sure 8,65: „O Prophet, sporne die Gläubigen zum Kampf an.“
Sure 8,67: „Es steht einem Propheten nicht zu, Gefangene zu haben, bis er auf der Erde stark gewütet hat.“
Sure 9,5: „Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten (= auch und vornehmlich diejenigen, die Gott als dreipersönlich, als Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist bekennen, werden als Polytheisten gesehen), wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf.“
Sure 9,29: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören.“
Sure 9,73: „O Prophet, setz dich gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein und faß sie hart an. Ihre Heimstätte ist die Hölle.“
Sure 9,80: „Wenn du auch siebzigmal um Vergebung für sie bittest, Gott wird ihnen niemals vergeben. Dies, weil sie Gott und seinen Gesandten verleugnen.“
Sure 4,156: „… und weil sie ungläubig waren und gegen Maria eine gewaltige Verleumdung aussprachen;
Sure 4,157: und weil sie sagten: „Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.“ – Sie haben ihn aber nicht getötet, und sie haben ihn nicht gekreuzigt, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt.“ (Der Islam leugnet den Kreuzigungstod wie überhaupt den Tod Christi und seine Auferstehung „von den Toten“!)
Sure 4,158: „sondern Gott hat ihn zu sich erhoben.“ (ohne Tod)
Sure 4,159: „Und es gibt keinen unter den Leuten des Buches, der nicht noch vor seinem Tod an ihn (im Sinne des Islam) glauben würde.“
Sure 4,171: „O ihr Leute des Buches, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt über Gott nur die Wahrheit. Christus Jesus, der Sohn Marias, ist doch nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das er zu Maria hinüberbrachte, und ein Geist von Ihm. So glaubt an Gott und seine Gesandten. Und sagt nicht: Drei (d.h. drei Götter = Dreifaltigkeit). Hört auf, das ist besser für euch. Gott ist doch ein einziger Gott. Gepriesen sei Er und erhaben darüber, daß Er ein Kind (= einen Sohn) habe. Er hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott genügt als Sachwalter.
Sure 4,172: „Christus wird es sicher nicht aus Widerwillen ablehnen, Diener Gottes (= bloßer Mensch) zu sein, und auch nicht die in die Nähe (Gottes) zugelassenen Engel.“
Sure 5,17: „Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen: «Gott ist Christus, der Sohn Marias.» Sprich: Wer vermag denn gegen Gott überhaupt etwas auszurichten, wenn Er Christus, den Sohn Marias, und seine Mutter und diejenigen, die auf der Erde sind, allesamt verderben lassen will?“
Sure 2,87: „Und Wir ließen Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen (= Offenbarungen und Wundergaben) zukommen und stärkten ihn mit dem Geist der Heiligkeit.“
Sure 2,253: „Und Wir haben Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen zukommen lassen und ihn mit dem Geist der Heiligkeit gestärkt.“
Sure 3,45: „Als die Engel sagten: «O Maria, Gott verkündet dir ein Wort von Ihm, dessen Name Christus Jesus, der Sohn Marias, ist; er wird angesehen sein im Diesseits und Jenseits, und einer von denen, die in die Nähe (Gottes) zugelassen werden.
Sure 3,46: „Er wird zu den Menschen sprechen in der Wiege und als Erwachsener und einer der Rechtschaffenen sein.“
Sure 3,48: Und Er wird ihn lehren das Buch, die Weisheit, die Tora und das Evangelium.
Sure 3,49: „Und Er wird ihn zu einem Gesandten an die Kinder Israels machen: «Ich komme zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn: Ich schaffe euch aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt, dann blase ich hinein, und es wird zu einem Vogel mit Gottes Erlaubnis…“
Sure 3,55: Als Gott sprach: «O Jesus, Ich werde dich abberufen und zu Mir erheben und dich von denen, die ungläubig sind, rein machen…“
Sure 3,59: „Mit Jesus ist es vor Gott wie mit Adam. Er erschuf ihn aus Erde, dann sagte Er zu ihm: Sei!, und er war.“
Sure 5,72: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist Christus, der Sohn Marias“, wo
doch Christus gesagt hat: „O ihr Kinder Israels, dienet Gott, meinem Herrn und eurem Herrn.“
Wer Gott (andere) beigesellt, dem verwehrt Gott das Paradies. Seine Heimstätte ist das Feuer.“
Sure 5,73: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der Dritte von dreien“ (= dreifaltig), wo es doch keinen Gott gibt außer einem einzigen Gott.“
Sure 5,75: „Christus, der Sohn Marias, ist nichts anderes als ein Gesandter; vor ihm sind etliche Gesandte dahingegangen. Seine Mutter ist eine Wahrhaftige (= eine wirkliche, ganz menschliche Mutter, die ganz normal, und nicht vom Heiligen Geist, ohne menschliches Dazutun, empfangen hat). Beide pflegten Speise zu essen.“
Sure 5,86: „Diejenigen, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten der Hölle.“
Sure 5,110: „Und als Gott sprach: „O Jesus, Sohn Marias, gedenke meiner Gnade zu dir und zu deiner Mutter, als Ich dich mit dem Geist der Heiligkeit stärkte , so daß du zu den Menschen in der Wiege und als Erwachsener sprachst; und als Ich dich das Buch, die Weisheit, die Tora und das Evangelium lehrte; und als du aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt mit meiner Erlaubnis schufest und dann hineinbliesest und es mit meiner Erlaubnis zu einem Vogel wurde; und als du Blinde und Aussätzige mit meiner Erlaubnis heiltest und Tote mit meiner Erlaubnis herauskommen ließest…“
Sure 5,1 14: „Jesus, der Sohn Marias, sagte: „O Gott, unser Herr, sende auf uns einen Tisch vom Himmel herab, daß er für uns, für den ersten von uns und den letzten von uns, ein Fest sei, und ein Zeichen von Dir.“ (Andeutung auf das Abendmahl)
Sure 5,116: „Und als Gott sprach: „O Jesus, Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: ‚Nehmt euch neben Gott mich und meine Mutter zu Göttern?“‚ Er sagte: „Preis sei Dir! Es steht mir nicht zu, etwas zu sagen, wozu ich kein Recht habe. Hätte ich es gesagt, dann wüßtest Du es. Du weißt, was in meinem Inneren ist, ich aber weiß nicht, was in deinem Inneren ist.“
Sure 6,1: „Dennoch setzen diejenigen, die ungläubig sind, ihrem Herrn (andere) gleich.“ (= Dreifaltigkeitslehre)
Sure 6,101: „Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher soll Er ein Kind haben, wo Er doch keine Gefährtin hat und Er (sonst) alles erschaffen hat?“
Sure 9,30: „Die Juden sagen: „‚Uzayr ist Gottes Sohn.“ Und die Christen sagen: „Christus ist Gottes Sohn.“ Das ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. Damit reden sie wie die, die vorher ungläubig waren. Gott bekämpft sie!“
Sure 9,3 1: „Dabei wurde ihnen doch nur befohlen, einem einzigen Gott zu dienen. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Preis sei Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.“
Sure 2,62: „Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Christen und die Sabier, all die, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun, erhalten ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein.“ (Vgl. Sure 2,137: „Wenn sie (die Christen und Juden) an das gleiche glauben, woran ihr glaubt, so folgen sie der Rechtleitung. Wenn sie sich abkehren, so befinden sie sich in Widerstreit. Gott wird euch vor ihnen schützen.“)
Sure 5,38: „Und hackt dem Dieb und der Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von seiten Gottes.“
Sure 4,3: „… dann heiratet, was euch an Frauen beliebt, zwei, drei oder vier.“
Sure 4,11: „Einem männlichen Kind steht soviel wie der Anteil von zwei weiblichen zu…“
Sure 4,34: „Ermahnt diejenigen (Frauen) von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie.“

Das soll vorerst genügen. Natürlich erfordert es einige Anstrengung, auch aus den für die Christen eher positiv scheinenden Suren immer den Geist herauszuspüren, der ihnen innewohnt.
Ganz entscheidend ist, daß man sieht, daß der Prophet (Muhammad) Jesus Christus auf die Stufe eines ganz simplen Menschen herabwürdigt, der von Gott auch eine Prophetenrolle in der langen Reihe aller Propheten zugemessen erhielt, und daß er dann diesen seinen (Muhammads) Vorläufer auch ganz in seine Dienste nimmt („Nichts anderes ist er als ein Gesandter“ – wie Moses oder Noah oder Mohammed). In diesem Sinne ist Sure 2,62 und andere ähnliche Stellen zu verstehen, wenn dort von den Christen gesagt wird, „sie haben nichts zu befürchten, wenn sie an Gott (eben an den „alleinigen“ = „einpersönlichen“, nicht dreifaltigen, dreipersönlichen Gott) und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun“. In anderen Suren wird ja dann ausdrücklich erklärt, (Sure 5,17 und Sure 5,72) daß diejenigen ungläubig sind, die sagen, Jesus sei Gottes Sohn. Und wenn man das also einmal kapiert hat, daß der Koran die echten, wahren Christen als Ungläubige und übrigens eben als „Polytheisten“ (Anbeter mehrer Götter = weil die Christen glauben und lehren, daß in Gott drei Personen sind!) behandelt, der kann dann daraus sofort die Konsequenzen ersehen. Die Moslems können Christen unmöglich zu Freunden, zu Brüdern haben. Sie dürfen es nach ihrer „Gottesoffenbarung“ gar nicht. Je treuer also ein Moslem ist in seinem Glauben, desto weniger ist er bereit und willens und fähig, Christen und überhaupt alle Andersgläubigen zu Freunden zu nehmen und mit ihnen wirklich in dem Sinne zusammenzuwirken, wie dies der verblendete Papst gerne haben möchte.

Nun wollen wir aber wenigstens noch ein paar Informationen aus der Aktualität anfügen, zur Illustration dessen, was wir mit der „Unversöhnlichkeit des Islams mit dem Christentum“ meinen:
Der Generalsekretär der Islamischen Welt-Liga, Dr. AI-Naseef, hat das Christentum als eine „tödliche Gefahr für den Islam“ in Asien, Afrika und in der Golfregion bezeichnet. Die von den Missionsgesellschaften erbauten Schulen, Sozialeinrichtungen und Spitäler seien nicht aus Menschenliebe gegründet worden. Sie dienten ausschließlich dem Zweck, die Ausbreitung des Islams zu verhindern und die Muslime von ihrem Glauben wegzulocken. Al-Naseef warnte vor einem Dialog mit dem Christentum. Er forderte die islamischen Staaten auf, den „Komplott der Kirchen gegen den Islam“ zu verhindern. Radikale pro-irakische Muslime haben in Bangladesch wiederholt gegen die Anwesenheit der alliierten Truppen am Golf protestiert und „das Blut von Christen“ gefordert. Wie kirchliche Kreise in der Hauptstadt Dakka berichteten, tragen die Demonstranten bei ihren Umzügen Fahnen und Poster mit der Aufschrift „Hindus und Muslime sind Brüder, wir wollen das Blut der Christen“. Es seien auch bereits Übergriffe auf katholische und protestantische Kirchen erfolgt. Zahlreiche Gotteshäuser seien mit Steinen beworfen, eine Kirche in Brand gesteckt worden. Nach den Berichten aus Dakka hat Erzbischof Michael Rozario bereits an die Regierung appelliert, Maßnahmen zum Schutz der Christen zu treffen.
Mit einer Massenkundgebung in Teheran haben die Feiern zum zwölften Jahrestag der islamischen Revolution in Iran ihren Höhepunkt erreicht. Im Rundfunk hieß es, Millionen Menschen seien durch die Straßen gelaufen und hätten antiamerikanische und antiisraelische Parolen gerufen. Präsident Haschemi Rafsandschani rief dazu auf, Entschlossenheit „auf dem Weg zu einer unabhängigen und rein islamischen Gesellschaft“ zu zeigen. Der irakische Präsident Saddam Hussein hat eine Botschaft geschickt und zum „iranischen Nationalfeiertag“ gratuliert.
Seit dem 1. Januar 1991 gilt im gesamten Nordsudan ohne Ausnahme die Scharia, das islamische Rechtssystem. De facto bedeutet das, daß Christen keine öffentlichen Stellen bekleiden dürfen, keine Möglichkeit der Zeugenschaft vor Gericht haben und wie alle anderen Staatsbürger auch den brutalsten Körperstrafen ausgesetzt sind. Anders sieht es derzeit noch im Südsudan aus, wo Christen und Animisten gegenüber den Muslimen die Mehrheit bilden. In den von der „Sudanischen Befreiungsfront“ SPLA beherrschten Territorien gibt es ebenso wie in den von derRegierung gehaltenen Garnisonstädten nach wie vor ein kirchliches Leben unter einer durch Hunger, Seuchen und Flucht stark dezimierten nichtarabischen Bevölkerung. Wann hier die Scharia eingeführt werden soll, steht noch nicht fest. Für Ausländer ist der gesamte Südsudan nicht mehr zugänglich.
Die Behauptung des Patriarchen der chaldäischen Kirche, Raphael I. Bidavid, wonach Iraks Christen „in einem Paradies auf Erden“ leben, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zurückgewiesen. Wie die Kurden seien auch die assyrischen Christen nestorianischer und chaldäischer Konfession Opfer eines Völkermordverbrechens geworden, bei dem bisher mindestens 20’000 Angehörige vernichtet worden seien, betonte die GfbV in Göttingen. Der größte Teil der noch in den sechziger Jahren überwiegend im Nordirak ansäßigen assyrischen Christen habe die Heimat nach Massendeportationen, Massakern oder Inhaftierungen verlassen müssen. Mehr als 60 Dörfer mit überwiegend assyrischer Bevölkerung seien seit 1979 dem Erdboden gleichgemacht worden.
Nach Angaben der GfbV gab es auch auf assyrische Christen irakische Luftangriffe mit chemischen Waffen. Dabei seien schätzungsweise 2000 Assyrer ums Leben gekommen, mehr als doppelt so viele hätten in die Türkei oder den Iran fliehen müssen und warteten heute auf die Aufnahme als Flüchtlinge in Westeuropa oder Nordamerika. Mindestens 85 chaldäische oder nestorianische Klöster oder Kirchen im Nordirak seien zerstört worden, darunter das 1300 Jahre alte Kloster „Mar Hanana“ und das 1400 Jahre alte „Mar Guyomar“. Selbst im Exil verüben nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation irakische Agenten Attentate auf Assyrer. Die mit Rom verbundene chaldäische Kirche bezeichnete die GfbV als „gleichgeschaltet“. Gemeinsam mit dem Weltkrichenrat habe sie zwei Jahrzehnte lang die Verfolgungen tabuisiert und dementiert.
Dem allem gegenüber verhält sich der Papst wie blind. Statt die Christen überall und jederzeit wie ein guter Hirte zu schützen und ihre Feinde in die Schranken zu verweisen, übt er entsetzlichen Verrat an ihnen durch seine völlig verfehlten, ohnehin nicht wirklich honorierbaren Anbiederungen an den Islam (und an andere Weltreligionen). Am Freitag, 25. Januar, während des traditionellen Gottesdienstes zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen in der römischen Basilika St. Paul vor den Mauern forderte der Papst alle Christen auf, sich vor der Versuchung von Rivalitäten und Misstrauen zu schützen und „loyal und aufrichtig“ für den Triumph von Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zusammenzuarbeiten. Johannes Paul II. gedachte in besonderer Weise „der Millionen von Gläubigen an einen einzigen Gott“ – Christen, Juden, Muslime – die „dramatischen Stunden des Leidens und der Angst unter der zerstörerischen Aktion mörderischer Kriegsinstrumente“ erlebten. In „diesem schwierigen Augenblick für den Frieden in der Welt“ vereine der Glaube an einen Gott alle Gläubigen und mache sie zu Brüdern, so der Papst.

Paul Otto Schenker

Wer nicht mit CHRISTUS sammelt, der zerstreut; wer nicht mit CHRISTUS aufbaut, der zerstört.

ALLE (Menschen), die sich wahrhaft zu JESUS CHRISTUS als ihrem HERRN und HEILAND bekennen unabhängig ihrer nationalen und kulturellen Herkunft haben teil an der weltweiten Gemeinschaft, WELCHE DIE KIRCHE IST! Und nur an diese sind auch die Worte des Apostels Paulus im Epheserbrief (2,19f) gerichtet: „So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, ein Bau, erbaut auf dem Grund der Apostel und Propheten, in dem Jesus Christus der Schlussstein ist“. Und nur diese soll(t)en in unseren Ländern mit „christlich-abendländischen Grundwerten“ so integriert werden, dass sie „Chancengleichheit“ und „volle Teilhabemöglichkeiten“ haben. Niemals aber kann das vom christlichen Standpunkt aus gelten für Migranten islamischen „Glaubens“. „Volle Teilhabe, gleichberechtigter Anteil von Muslimen an der Entwicklung unseres Gemeinwesens“ mit „Erwerb der Staatsbürgerschaft“ bedeutet zwangsläufig Mitbestimmung in allen öffentlichen Angelegenheiten (Gesetzgebung, Erziehung, Schule, Militär, Polizei, Soziales u.s.f.). Aus einem „Mit-Bestimmen“ als Minderheit wird dann nach und nach ein „Bestimmen“ als Mehrheit. Wie frech fordernd, wie militant, wie „grundwerte-verachtend“ gebärden sich viele jetzt schon, da sie diese „volle Teilhabemöglichkeiten“ noch nicht besitzen!

Anhänger des Islams sind nicht integrationsfähig in „christlich-abendländischen“ Gesellschaften. Sie behaupten zwar, geben vor, es zu sein; aber das gehört zu ihrer Strategie und Taktik. Allerdings sind unsere Gesellschaften mittlerweile schon nicht mehr „christlich-abendländisch“. Der Vermischungsprozess mit allem möglichen Unchristlichen ist schon so weit gediehen, dass es jetzt nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis diese als Ganzes der „Mission“, Propaganda, und schließlich dem Diktat und dann dem Joch des Mohammedanismus anheimfallen.

Und solches begünstigen, unterstützen, fördern ausgerechnet jene, die für das Wohl und den Bestand, ja für den Ausbau der Christenheit SORGEN sollten! Es ist kaum fassbar! Ist ihre „Theologie“ schon so degeneriert, dass sie die „Unterscheidung (und damit Scheidung) der Geister“ als Sünde statt als Tugend betrachten? Ja, „Gott hat alle Menschen zum Mitwirken und zur Teilhabe an seiner guten Schöpfung berufen„; das heißt aber nicht, dass Er will, dass alle, gleich welchen Glaubens oder Unglaubens, (gleichberechtigt, „brüderlich“, da „Gott sie alle als sein Ebenbild geschaffen und sie mit gleicher Würde ausgestattet hat“) zusammenwirken sollen. Wer nicht auf den Ruf, auf die Berufung GOTTES hört, wer nicht mit CHRISTUS sammelt, der zerstreut; wer nicht mit CHRISTUS aufbaut, der zerstört. CHRISTENTUM und ANTI-CHRISTENTUM haben keine Gemeinsamkeit, ebensowenig wie Feuer und Wasser, wie Kraut und Unkraut, wie Licht und Finsternis.

Paul Otto Schenker

Die Muslime und Juden, die JESUS nicht als GOTT annehmen, bleiben in der Finsternis

Zitate aus dem Neuen Testament:

„Wer an Mich glaubt, glaubt nicht an Mich, sondern an Den, Der Mich gesandt hat. Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an Mich glaubt, in der Finsternis bleibe.“ (Jo 12,44 f.)

„Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wenn einer Mein Wort hört, wird er in Ewigkeit den Tod nicht schauen.“ (Jo 8,51)

„Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wer Mein Wort hört und Dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat das Ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern geht vom Tode zum Leben über.“ (Jo 5,24)

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an Mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und wer im Glauben an Mich lebt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“ (Jo 11,25 f.)

„Wenn ihr nicht glaubt, dass Ich es bin (der Gott, den der Vater gesandt hat), werdet ihr in euren Sünden sterben.“ (Jo 8,24)

„Wer Mich verachtet und Meine Worte nicht annimmt, der hat seinen Richter; das Wort, das Ich verkündet habe, wird ihn am Jüngsten Tage richten.“ (Jo 12,48)

„Das ist der Wille Meines Vaters: jeder, der den Sohn sieht und an Ihn glaubt, soll das Ewige Leben haben.“ (Jo 6,40)

„Das ist das Werk Gottes, dass ihr an Den glaubt, Den Er gesandt hat.“ (Jo 6,29)

Von den „drei großen monotheistischen Religionen“ glaubt nur eine wirklich und wahrhaft an (den) einen Gott, den Schöpfer und Lenker des Alls: die christliche. Die jüdische und islamische „Religion“ glaubt Dem nicht und an Den nicht, der den Sohn, Christus, gesandt hat; deren (bewusst urteilende und wählende) Anhänger verachten den Gott-Menschen und nehmen Seine Worte nicht an; sie bleiben in der Finsternis. Sie hören das Wort Gottes nicht und werden deshalb in ihren Sünden sterben, ins Gericht kommen (werden Rechenschaft für ihr Tun ablegen müssen) und vom ersten Tod zum zweiten Tod übergehen, also in Ewigkeit den Tod schauen.

Mit diesen Gott (das Werk und Wirken Gottes) verachtenden Menschen können die Kinder des Lichtes nicht grundlegend verbunden sein, nicht auf dem Boden der Einheit (der ganzen Menschheitsfamilie) stehen und auch nicht auf sie ausgerichtet sein und friedlich und harmonisch und solidarisch zusammenleben. Sie können die Trennungen, die das Licht von der Finsternis, das Leben vom Tode scheidet nicht „überbrücken“, nicht „heilen“. Sie können „Missverständnisse“ und „Konflikte“ nicht vermeiden, nicht „überwinden“. Denn Gott kann und wird nur die segnen und nur denen Frieden schenken, die Seinen Willen erfüllen und an Den glauben, Den Er gesandt hat.

Paul Otto Schenker

Die Wahrheit über den politischen Islam — Teil 1

Michael Stürzenberger, ein fundierter Kenner des Islam, schaut sich mit Oliver Flesch auf Mallorca eine Quasselschau aus dem arabischen Fernsehen an. In der spricht ein sogenannter Gelehrter aber mal so richtig Klartext.

Was auf YouTube kaum noch möglich ist, läuft nun exklusiv auf „1984: die freie Rede“

AUCH PAPST BENEDIKT XVI. SIEHT/SAH DEN ISLAM FALSCH

ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI.
AN DIE TEILNEHMER AM ERSTEN SEMINAR DES
KATHOLISCH-MUSLIMISCHEN FORUMS

 

Lesen Sie zuerst diese päpstliche Ansprache,

dann nachfolgend diesen meinen Kommentar dazu!

Es ist kaum zu fassen: wenn man diese Ansprache des Papstes liest, hat man den Eindruck, sie richte sich an irgendwelche (von der römisch-katholischen Kirche) (in Unwesentlichem, in Nebensächlichem) „getrennte Christen“. Nun handelt es sich aber um Muslime, also „Gläubige“ der islamischen, mohammedanischen, koranischen „Religion“ und damit um (UNGETAUFTE) fundamentale IRR-GLÄUBIGE, um Praktizierende, Anhänger, Bekenner, Lehrer, Verfechter der irreformablen, UNMISSIONIERBAREN GEGEN-RELIGION zur CHRISTLICHEN, zur GÖTTLICHEN RELIGION. Und der Papst, der Stellvertreter CHRISTI, der oberste HIRTE der HERDE CHRISTI, tituliert sie mit „LIEBE FREUNDE“. Er bekundet ihnen seine ACHTUNG und glaubt, sie hätten mit den Christen „gemeinsame Werte“; denn die Gottes- und Nächstenliebe sei doch auch DAS HERZSTÜCK, eine zentrale Lehre des Islams; ihr „Zugang zu den Dingen, die GOTT betreffen“ sei nur ein anderer, eine andere „Tradition“; die Botschaft (auch der islamischen Religion) sei doch „unversiegbar eine Botschaft der Harmonie und des gegenseitigen Verständnisses“, „das Geschenk Gottes – das Leben – sei doch auch für Moslems HEILIG“, und er möchte nicht, dass „die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit“ (sowohl) der islamischen (wie der christichen) Religion „geschwächt werden“. Er betrachtet sie (die Muslime mit den Christen) als „Glieder der einen FAMILIE, die Gott von der Schöpfung der Welt bis zum Ende der menschlichen Geschichte geliebt und um sich gesammelt hat“ und er will mit ihnen „solidarisch“ sein. Gottes Name kann für ihn, den Papst, „nur ein Name des Friedens und der Brüderlichkeit, der Gerechtigkeit und der Liebe sein“ und er schließt offensichtlich daraus, dass dies dann auch heißen müsse: Frieden und Brüderlichkeit mit den Feinden CHRISTI, mit den Feinden GOTTES! Er will MIT IHNEN ZUSAMMEN „den Weg zu einer immer volleren Erkenntnis der Wahrheit einschlagen“, indem er die „von gutem Willen beseelten Anstrengungen (der Christen und Muslime) VEREINEN will, um alle Missverständnisse und MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN zu überwinden, um Vorurteile aus der Vergangenheit auszuräumen und die oft verzerrten Bilder vom anderen zu korrigieren, die noch heute Schwierigkeiten in den Beziehungen hervorrufen können“. Er will mit den Muslimen „eine GEMEINSAME ZUKUNFT aufbauen“ und er betet zu Gott, er möge (auch) den Muslimen beistehen, sie schützen und SEGNEN. Er glaubt, dass ihr Glaube auch VOLLKOMMEN sein könne, wenn sie nur das tun, was sie für sich selber wünschen. Kein Wort von heilsnotwendiger Bekehrung zum einzigen Retter und Erlöser JESUS CHRISTUS, auch wenn er immerhin vor ihnen zutreffend bekundet: „Die Liebe Gottes wurde sichtbar, sie offenbarte sich vollkommen und endgültig in Jesus Christus. So kam er herab, um dem Menschen zu begegnen, und während er Gott blieb, nahm er unsere Natur an. Er gab sich selbst hin, um jedem Menschen die volle Würde zurückzugeben und uns DAS HEIL ZU BRINGEN.“ Kein Wort darüber, dass der Islam das Heil, das Er, GOTT, in JESUS CHRISTUS gebracht hat, von sich weist und dass darum seine Anhänger im UN-HEIL verharren. Keine Erkenntnis und Anerkenntnis, dass die „theologischen und spirituellen Grundlagen“ des Islams solcherart sind, dass auch die „moralischen Werte“ kein Teil eines „gemeinsamen Erbes“ sind und sein können und keine gemeinsame Basis für den Aufbau einer brüderlichen Welt bilden, und dass der Islam von Grund auf nicht eine Religion, sondern eine „Ideologie von vernichtender Macht“ ist.

Paul Otto Schenker