QUO PRIMUM galt nur, solange kein PAPST sie außer Kraft setzte

Auch die folgende Verordnungs-Schlussformel von Papst Pius X. für die Apostolische Konstitution DIVINO AFFLATU beweist, dass die analoge Schlussformel der Bulle „QUO PRIMUM“ des Papstes Pius V. seine Neu-Verordnungen nicht für immer unantastbar machte. Sie bedeutet, dass NIEMAND das Recht hat(te), Entgegengesetztes zu verfügen und zu tun als einzig er, ALS PAPST, selbst oder ein nachfolgender PAPST.

Daher erklären Wir vor allem in Kraft dieses Rundschreibens die Ordnung des Psalteriums, wie sie gegenwärtig im Römischen Brevier vorliegt, für abgeschafft und verbieten seinen Gebrauch vom 1. Januar 1913 an ganz und gar. Wir befehlen, dass in allen Kirchen des Welt- und Ordensklerus, in den Klöstern, Orden und Kongregationen und in allen religiösen Gemeinschaften ohne Ausnahme, wo sie nach Pflicht oder Herkommen das kanonische Stundengebet nach dem Römischen Brevier, wie es von Pius V. herausgegeben und von Klemens VIII., Urban VIII. und Leo XIII. neu durchgesehen ist, verrichten, von diesem Tage an die neue Ordnung des Psalteriums, wie Wir sie mit ihren Regeln und Rubriken bestätigt und in der Vatikanischen Druckerei zu veröffentlichen befohlen haben, gewissenhaft eingehalten werde. Zugleich bedrohen Wir aber jene mit den rechtlichen Strafen, welche die Pflicht, täglich das kirchliche Stundengebet zu verrichten, versäumt haben; sie mögen wissen, dass sie der schweren Pflicht nicht genügen, wenn sie nicht Unsere Ordnung des Psalteriums übernehmen.

Allen Patriarchen, Erzbischöfen, Bischöfen und Äbten und den sonstigen Prälaten von Kirchen, selbst die Kardinäle und Erzpriester der Patriarchalbasiliken Roms nicht ausgenommen, befehlen Wir daher, dass sie in ihren Diözesen, Kirchen oder Klöstern das Psalterium mit den Regeln und Rubriken, wie es von Uns geordnet ist, in der festgesetzten Zeit zur Einführung bringen. Auch schreiben Wir vor, dass dieses Psalterium und seine Regeln und Rubriken von allen andern, welche zum Breviergebet oder zum Gesang der Horen verpflichtet sind, ohne Schmälerung angewandt und eingehalten werden. Für die Zwischenzeit aber soll es jedem einzelnen und ebenso den Kapiteln, wenn die Mehrheit derselben sich dazu geneigt zeigt, erlaubt sein, die neue Ordnung des Psalteriums sogleich nach dessen Erscheinen rechtmäßig anzuwenden.

Dies aber verfügen, erklären und bekräftigen Wir, indem Wir zugleich anordnen, dass dieses Unser Schreiben immer gültig und wirksam ist und sein wird. Keine apostolischen Konstitutionen und Anordnungen, weder im allgemeinen noch im besonderen, sollen dieser Gültigkeit entgegenstehen, noch sonst irgend etwas gegen sie in Kraft bleiben. Keinem Menschen also soll es erlaubt sein, diese Unsere Urkunde über die Abschaffung und Zurücknahme, Gewährung, Befehl, Vorschrift, Festsetzung, Nachsicht, Auftrag und Willensäußerung zu durchbrechen oder ihr in frevelhaftem Unterfangen zuwiderhandeln. Wenn aber sich jemand dazu erdreisten sollte, dann soll er wissen, dass er den Unwillen des Allmächtigen Gottes und seiner heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich laden wird.

QUO PRIMUM – Bulle des hl. Papstes Pius V. zur Einführung des Römischen Meßbuches

Bischof Pius, Diener der Diener Gottes zum ewigen Gedächtnis

Seit Unserer Berufung zum höchsten Apostolischen Amt richten wir gern Unse­ren Sinn, Unsere Kräfte und alle Unsere Überlegungen auf die Reinerhaltung des Kirchlichen Kultes und bemühen Uns, das dazu Nötige in die Wege zu leiten und mit Gottes Beistand mit allem Eifer wirksam zu machen.

Nun hatten Wir gemäß den Beschlüssen des Heiligen Konzils von Trient über die Herausgabe und die Verbesserung der Heiligen Bücher, nämlich des Katechis­mus, des Missales und des Breviers zu verfügen. Nachdem mit Gottes Zustimmung der Katechismus zur Belehrung des Volkes herausgegeben und das Brevier zum schul­digen Gotteslob verbessert worden war, mußten Wir Uns, damit dem Brevier das Missale gebührend entspreche (da es sich gar sehr geziemt, daß in der Kirche Gott auf einheitliche Art gelobt und die Messe auf einheitliche Art gefeiert werde), der noch verbliebenen Aufgabe zuwenden: das Missale selbst herauszugeben.

Wir hielten es darum für richtig, diese Bürde ausgesuchten Gelehrten zu übertragen. Nach sorgfältiger Untersuchung der alten Bücher Unserer Vatikanischen Bibliothek sowie anderer, von überall herbeigeholter, verbesserter und unverderbter Handschriften, ebenso auch der Überlegungen der Alten und der Schriften anerkannter Autoren, die Uns Aufzeichnungen über die heilige Ein­richtung der Riten hinterlassen haben, stellten diese gelehrten Männer das Missale nach Vorschrift und Ritus der Heiligen Väter wieder her.

Damit alle aus dieser Arbeit Nutzen zögen, haben Wir, nachdem Wir es geprüft und verbessert hatten, nach reiflicher Überlegung angeordnet, daß es möglichst bald in Rom gedruckt und herausgegeben werde.

Die Priester im besonderen sollen daraus erkennen, welche Gebete sie von jetzt an bei der Meßfeier verwenden und welche Riten und Zeremonien sie dabei einhalten müssen. Damit aber alle das von der Heiligen Römischen Kirche, der Mutter und Lehrerin der übrigen Kirchen, Überlieferte überall erfassen und beachten, setzen Wir durch diese Unsere ewig gültige Konstitution unter Androhung Unseres Unwillens als Strafe fest und ordnen an: fürderhin soll in allen kommenden Zeiten auf dem christlichen Erdkreis in allen Patriarchalkirchen, Kathedralen, Kollegiaten und Pfarreien, in allen weltlichen, klösterlichen – welchen Ordens und welcher Regel sie auch seien, ob Männer- oder Frauenklöster – in allen militärischen und unge­bundenen Kirchen oder Kapellen, in denen die Messe des Konvents laut mit Chor oder still nach dem Ritus der Römischen Kirche gefeiert zu werden pflegt oder gefeiert werden sollte, nicht anders als nach dem von Uns herausgegebenen Missale gesungen oder gelesen werden, auch wenn diese Kirchen irgendwelche Ausnahmen genießen, durch ein Indult des Apostolischen Stuhles durch Gewohnheitsrecht oder Privileg, ja durch Eid oder Apostolische Bestätigung oder irgendwelche andere Besonderheiten bevorzugt sind – außer wenn sie gleich von ihrer vom Apostolischen Stuhl gutgeheißenen Errichtung an oder aus Tradition bei der Meßfeier einen mindestens zweihundertjährigen Ritus in eben diesen Kirchen ohne Unterbrechung eingehalten haben. Diesen letzteren nehmen Wir keineswegs das genannte Sonderrecht oder die Tradition bei der Meßfeier, doch gestatten Wir, falls das von Uns herausgegebene Missale mehr gefällt, daß die Messen mit Zustimmung des Bischofs oder Prälaten und des gesamten Kapitels, unge­achtet anderer Bestimmungen, nach Unserem Missale gefeiert werden.

Allen anderen genannten Kirchen jedoch benehmen Wir damit den Gebrauch ihrer Missalien, verwerfen sie von Grund auf und vollständig und setzen fest, daß diesem Unseren gerade herausgegebenen Missale niemals etwas hinzugefügt, weggenommen oder an ihm verändert werden dürfe.

Streng befehlen Wir jedem einzelnen Patriarchen und Verwalter der vorgenannten Kirchen, allen anderen Personen, gleich welchen Ranges sie auch seien, in der Tugend des heiligen Gehorsams: sie sollen die bisher gewohnten Weisen und Riten (auch die aus noch so alten Meßbüchern) in Zukunft ganz und gar aufgeben, völlig verwerfen und die Messe nach Ritus, Weise und Norm Unseres Maßbuches singen und lesen, und sie sollen nicht wagen, bei der Meßfeier andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen hiniuzufügen oder vorzulesen.

Und daß sie in allen Kirchen bei der gesungenen oder gelesenen Messe ohne Gewissensskrupel oder Furcht vor irgendwelchen Strafen, Urteilen und Rügen von nun an ausschließlich diesem Missale folgen, es unbefangen und rechtens zu gebrauchen imstande und ermächtigt sind, dazu geben Wir kraft Unserer Apostolischen Vollmacht für jetzt und für ewig Unsere Bewilligung und Erlaubnis.

Ebenso setzen Wir fest und erklären: Kein Vorsteher, Verwalter, Kanoniker, Kaplan oder anderer Weltpriester und kein Mönch gleich welchen Ordens darf angehalten werden, die Messe anders als wie von Uns festgesetzt zu feiern, noch darf er von irgendjemandem gezwungen und veranlaßt werden, dieses Missale zu verändern, noch kann das vorliegende Schreiben irgendwann je widerrufen oder modifiziert werden, sondern es bleibt für immer im vollen Umfang rechtskräftig bestehen.

Damit sind alle gegenteiligen früheren Bestimmungen, Apostolischen Konsti­tutionen und Ordinationen, alle allgemeinen oder besonderen Konstitutionen und Ordinationen von Provinzial- oder Synodalkonzilien, ebenso die Statuten und Ge­wohnheiten der oben erwähnten Kirchen, auch wenn ihr Brauch zwar durch eine sehr alte und ehrwürdige Vorschrift gestützt, aber nicht älter als zweihundert Jahre ist, außer Kraft gesetzt.Von der Veröffentlichung dieser Unserer Konstitution und des Missales an sollen die Priester an der römischen Kurie angehalten werden, nach einem Monat, die diesseits der Alpen nach drei, die jenseits der Alpen nach sechs Monaten, oder sobald sie dieses Missale käuflich erwerben können, die Messe danach zu singen oder zu lesen.

Damit es überall auf der Erde unverderbt und von Fehlern und Irrtümern rein bewahrt werde, verbieten Wir kraft Apostolischer Vollmacht mit dem vorliegenden Schreiben allen Buchdruckern in Unserem (und von S. R. E. [Sanctae Romanae Ecclesiae mittelbaren und unmittelbaren Herrschaftsbereich bei Strafe des Bücherverlusts und von an die Apostolische Kammer zu zahlenden hundert Golddukaten, den anderen Buch­druckern aber in allen Teilen der Erde bei Strafe der Exkommunikation im weiten Sinne und anderen Strafen nach unserem Schiedsspruch: daß sie sich ohne Unsere, bzw. die ausdrücklich dazu erteilte Erlaubnis eines von Uns an dem betreffenden Ort zu bestellenden Apostolischen Kommissars nicht unterstehen sollen, zu drucken, zu verkaufen und überhaupt anzunehmen, außer wenn vorher durch eben diesen Kommissar eben diesem Buchdrucker volle Gewißheit gegeben worden ist, daß das Meßbuchexemplar, welches die Norm für den Druck weiterer Exemplare zu sein hat, mit dem in Rom im Erstdruck hergestellten Missale verglichen worden sei, mit ihm übereinstimme und in gar nichts abweiche.

In Anbetracht der Schwierigkeit, das vorliegende Schreiben an alle Orte des christlichen Erdkreises und gerade in der ersten Zeit zur Kenntnis aller zu bringen, schreiben Wir vor: Es soll in herkömmlicher Weise an den Türflügeln der Basilika des Apostelfürsten und der Apostolischen Kanzlei und an der Spitze des Campus Florae öffentlich angeschlagen werden; man soll auch den gedruckten Exemplaren dieses Schreibens, die von einem öffentlichen Notar handschriftlich unterzeichnet und mit dem Siegel eines kirchlichen Würdenträgers versehen sind, bei allen Völkern und an allen Orten geradewegs denselben unbezweifelten Glauben schenken, wie man ihn dem vorliegenden Schreiben schenken würde, wäre es sichtbar ausgestellt.

Überhaupt keinem Menschen also sei es erlaubt, dieses Blatt, auf dem Erlaub­nis, Beschluß, Anordnung, Auftrag, Vorschrift, Bewilligung, Indult, Erklärung, Wille, Festsetzung und Verbot von Uns aufgezeichnet sind, zu verletzen oder ihm in unbesonnenem Wagnis zuwiderzuhandeln.

Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dies anzutasten, so soll er wissen, daß er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.

Gegeben zu Rom bei Sankt Peter im fünfzehnhundertsiebzigsten Jahre der Geburt des Herrn am 14. Juli im Fünften Jahre Unseres Pontifikats.

Übersetzt von [Prof.] Peter Schilling, Wien

_______

Quelle: EINSICHT, München – 1. Jg. Nr. 1, April 1971

_______

Unser Mitkommentator ALEXIUS schreibt:

„Jeder Nachfolger des heiligen Papstes Pius V. wußte, daß es für ihn gesetzwidrig und unter strengster Strafe verboten ist, auch nur irgend eine Abänderung am Römischen Meßordo des Heiligen Konzils von Trient vorzunehmen. Das war eisernes Gesetz – solange, bis die gesetzwidrigen Konzilsusurpatoren sich des Vatikans bemächtigten.“

Ich frage: Stimmt das? Ist dem wirklich so? Haben die nachfolgenden Päpste das strikte befolgt? Hatte Pius V. effektiv das Recht, [auch] seine Nachfolger im Papstamt für immer (und ewig) zu binden, so wie er es formuliert hat?

Kann die Bulle „Quo primum“ die nachfolgenden Päpste binden?

In meinem kürzlichen Artikel  «Die Bulle „Quo primum“ des heiligen Papstes Pius V. und ihre Bindekraft» hatte ich die Frage gestellt

KANN DIESE BULLE AUCH DIE NACHFOLGENDEN PÄPSTE BINDEN?

und dann für mich gleich beantworte mit: „Ich meinerseits glaube und sage NEIN!“ Und ich versprach, die Begründung nachzuliefern.

Da ist sie – in Kürze:

Ein Papst  könnte seine Nachfolger nur in Dingen (auf ewig) binden, die göttlichen Rechts (ius divinum) sind. Das muss aber kein Papst tun, weil alles, was göttlich ist, ohnehin absolut (unveränderlich, ewig) bindend ist für jedermann, auch für die Päpste. Über alles, was menschlichen (menschengemachtes), i.e. rein kirchlichen Rechts ist, hat jeder Papst Binde- und Lösegewalt.

Liturgische Vorschriften bezüglich der Sakramente, in unserem Falle des Altarssakramentes, des heiligen Messopfers, die den äußeren Vollzug, also den Ritus, betreffen, sind dem rein kirchlichen Recht zuzuordnen, sind demnach zeitlich und können von jedem Papst geändert werden.

Papst Pius XII., Enzyklika „Mediator Dei“, §58:

“It follows from this that the Sovereign Pontiff alone enjoys the right to recognize and establish any practice touching the worship of God, to introduce and approve new rites, as also to modify those he judges to require modification”…

“Daraus folgt, dass einzig der Souveräne Pontifex über das Recht verfügt, jegliche Praxis, welche die Gottesverehrung/den Gottesdienst betrifft, anzuerkennen und zu errichten, neue Riten einzuführen und zu bewilligen, und auch jene zu ändern, die nach seinem Urteil einer Änderung bedürfen.“

Italienisch:

Perciò il solo Sommo Pontefice ha il diritto di riconoscere e stabilire qualsiasi prassi di culto, di introdurre e approvare nuovi riti e di mutare quelli che giudica doversi mutare; [i Vescovi, poi, hanno il diritto e il dovere di vigilare diligentemente perché le prescrizioni dei sacri canoni relative al culto divino siano puntualmente osservate.] 

 

Für Englisch-Verstehende siehe dazu:

Die Bulle „Quo primum“ des heiligen Papstes Pius V. und ihre Bindekraft

Am 21. März 1982, Sonntag „Laetare“, wurde in „St. Michael, München, Baaderstraße“ während eines feierlichen Pontifikalamtes, levitiert von H.H. Pfr. Michael Pniok und H.H. Pfr. Joseph Leutenegger folgende öffentliche Verkündigung (Declaratio), datiert vom 25.2.1982, durch Erzbischof Mgr. Ngô-dinh-Thuc verlesen (siehe: „Einsicht“):

(Die Hervorhebungen sind von mir!)

ERKLÄRUNG

Wie stellt sich die katholische Kirche der Gegenwart in unserer Sicht dar? In Rom re­giert „Papst“ Johannes Paul II., umgeben von der Versammlung der Kardinäle, vieler Bischöfe und Prälaten. Außerhalb Roms scheint die katholische Kirche zu blühen mit ihren Bischöfen und Priestern. Die Zahl der Katholiken ist ungeheuer groß. Täg­lich wird in so vielen Kirchen die Messe gefeiert, und sonntags fassen die Kirchen zahllose Gläubige, welche die Messe hören und die hl. Kommunion empfangen.

Aber wie sieht die heutige Kirche in den Augen Gottes aus? Die Messen, an denen die Leute werktags und sonntags teilnehmen, sind sie Gott wohlgefällig? Keineswegs; denn jene Messe gilt sowohl für Katholiken als auch für Protestanten. Deshalb kann sie Gott nicht wohlgefällig sein, und sie ist ungültig. Die einzige Messe, die Gott wohlgefällig ist, ist die Messe des hl. Pius V., die von einigen wenigen Priestern und Bischöfen, zu denen ich gehöre, gefeiert wird.

Ich wünsche daher, wenn es in meinen Kräften steht, ein Seminar zu eröffnen für Kandidaten für jenes Priestertum, das Gott wohlgefällig ist.

Außer dieser „Messe“, die Gott nicht wohlgefällig ist, gibt es noch vieles, was von Gott verworfen wird, zum Beispiel in der (neuen) Priesterweihe, der Bischofsweihe, der Firmung und der letzten Ölung.

Außerdem pflegen jene „Priester“

  1. den Modernismus,
  2. den falschen Ökumenismus,
  3. die Anbetung des Menschen,
  4. die Religionsfreiheit;
  5. lehnen sie es ab, die Urheber der Häresien zu verurteilen und die Häretiker auszuschließen.

Daher erkläre ich als Bischof der römisch-katholischen Kirche den Römischen Stuhl für vakant, und mir als Bischof obliegt es, alles zu tun, damit die katholische Kirche Roms zu ewigen Heil der Seelen fortbesteht.

München, den 25. Februar 1982

(sig.:) Petrus Martinus Ngô-dinh-Thuc Archiepiscopus

__________

Eine englische Übersetzung davon kann man lesen auf der Internetseite der Congregatio Mariae Reginae Immaculatae (CMRI).

Von diesem Erzbischof wurde also behauptet, dass die Messe des hl. Papstes Pius V. die einzige Gott wohlgefällige sei und dass die (alle) Messen nach dem Novus Ordo Missae ungültig seien. Und dies u.A. aufgrund der Bulle „Quo primum“ des hl. Papstes Pius V.

Die Frage für uns katholische Christen lautet nun:

KANN DIESE BULLE AUCH DIE NACHFOLGENDEN PÄPSTE BINDEN?

Ich meinerseits glaube und sage NEIN! (Die Begründung werde ich nachliefern!) Vorerst aber erteile ich das Wort den Kommentatoren.

Siehe auch: