Kongo: Bischöfe warnen vor islamistischer Gewalt und Kriminalität

Betende Christen im Kongo (Archivbild) Foto: Steve Evans / Flickr (CC BY-NC 2.0)

Vor den Aktivitäten islamistischer Terroristen und krimineller Banden haben die Bischöfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo gewarnt.

Unter den bewaffneten Gruppen, deren Aktionen den Bischöfen Sorge bereiten, befindet sich der Islamische Staat (IS) in Zentralafrika, berichtet die Agentur „Fides“.

In der abschließenden Erklärung der ordentlichen Versammlung der Bischöfe der Provinz Bukavu (ASSEPB) werden mehrere Gruppen angeprangert, die Massaker, Anschläge, Entführungen und Plünderungen begehen sowie Teile der Bevölkerung vertreiben.

„Diese Entwicklung verdeutlicht den Niedergang des Staates“, heißt es in einer gemeinsamen Verlautbarung.

Die am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen sind die Einwohner von Beni und Butembo, wo mehrere Massaker der islamischen ADF-NALU zugeschrieben werden, einer Gruppe ugandischer Herkunft, welche mittlerweile als dschihadistische Organisation agiere. Angehörige der Gruppe sollen an der Gründung des IS in Zentralafrika beteiligt gewesen sein.

Der Islamische Staat in Zentralafrika bekennt sich seit kurzem auf einer offiziellen Website zu Übergriffen und Anschlägen.

Weitere Gewalttaten werden laut „Fides“ von Milizen und bewaffneten Gruppen begangen, die in den Gebieten von Uvira, Fizi und Mwenga im Auftrag der traditionellen Stammeshäuptlinge agieren, was zur Folge hat, dass Stammeskonflikte und ethnische Spaltungen sich verschärfen.

Die Bischöfe warnen: Das Fehlen von Sicherheit und die Abwesenheit des Staates schwächt eine ohnehin instabile Volkswirtschaft weiter. Zudem werden Mineralien und andere Bodenschätze geplündert, die lokale Landwirtschaft wird zugunsten subventionierter ausländischer Produkte aufgegeben; eigene Initiativen oder ein lokales Unternehmertum gibt es kaum.

Die Bischöfe fordern die Behörden des Landes deshalb auf, „die Verwaltung der souveränen Aufgabe des Staates erneut zu übernehmen“. Es gehe um die Gewährleistung der Einheit, der territorialen Integrität, der Sicherheit von Personen und Eigentum und der Förderung des Wohlergehens der Bevölkerung und die Gewährleistung des Schutzes der natürlichen Ressourcen und nationaler Interessen. Die Bischöfe fordern zudem die Schaffung von Arbeitsplätzen für die lokale Bevölkerung, die Bekämpfung von Korruption in den Reihen der Elite durch eine angemessene Gehaltspolitik für Staatsbedienstete sowie freie und geregelte Wahlen.

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Quelle

EUROPA STEHT AM SCHEIDEWEG

Europa steht am Scheideweg: Wird es sich unter Politikern wie Merkel und Macron weiterhin in rasantem Tempo in Eurabia verwandeln? Oder wird es sich auf die Grundlagen des jüdisch-christlichen Abendlandes zurückbesinnen und diese wehrhaft verteidigen?

Tertium non datur! Einen dritten Weg kann es nicht geben – weshalb überzeugte Christen in Deutschland am kommenden Sonntag reinen Gewissens eigentlich nur die AfD wählen können.

Ein Videokommentar von Dr. David Berger aus dem niederrheinischen Marienpilgerort Kevelaer

PAPST FRANZISKUS — DER BRUDER DER MUSLIME

Papst Franziskus (l.) und König Mohammed VI.

Papst Franziskus (l.) und König Mohammed VI. während der Willkommenszeremonie im Internationalen Flughafen Rabat-Sale am 30. März 2019 in Sale (Marokko).

 

2. Johannes 10-11

10 Wenn jemand zu euch kommt und nicht diese Lehre mitbringt, dann nehmt ihn nicht in euer Haus auf, sondern verweigert ihm den Gruß!

11 Denn wer ihm den Gruß bietet, macht sich mitschuldig an seinen bösen Taten.

 

Aus «Rückblick auf die Apostolische Reise nach Marokko»

Papst Franziskus:

Warum geht der Papst zu den Muslimen und nicht nur zu den Katholiken? Weil es viele Religionen gibt. Und warum gibt es viele Religionen? Zusammen mit den Muslimen stammen wir vom selben Vater ab, Abraham: Warum lässt Gott es zu, dass es viele Religionen gibt? Gott wollte es zulassen: Die Theologen der Scholastik sprachen von der »voluntas permissiva« Gottes.

Er wollte diese Wirklichkeit zulassen: Es gibt viele Religionen. Einige entstehen aus der Kultur heraus, aber immer schauen sie zum Himmel, schauen sie auf Gott. Aber Gott will die Brüderlichkeit unter uns und in besonderer Weise – hier liegt der Grund für diese Reise – mit unseren Brüdern, die wie wir Kinder Abrahams sind, den Muslimen. Wir dürfen nicht erschrecken vor dem Unterschied: Gott hat es zugelassen. Wir müssen erschrecken, wenn wir nicht in Brüderlichkeit handeln, um gemeinsam durchs Leben zu gehen.

Der Hoffnung dienen, in einer Zeit wie der unseren, bedeutet vor allem, zwischen den Kulturen Brücken zu bauen.

 

AUF DEM RÜCKFLUG VON RABAT NACH ROM Sonntag, 31. März 2019

Siham Toufiki (Agentur Map):

Welche Früchte wird dieser Besuch tragen für die Zukunft, für den Frieden in der Welt, für das Zusammenleben im Dialog der Kulturen?

Papst Franziskus:

Ich würde sagen, jetzt gibt es Blüten, die Früchte werden später kommen! Doch die Blüten sind vielversprechend. Ich bin froh, dass ich auf diesen beiden Reisen [in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Marokko] über das sprechen konnte, was mir sehr, sehr am Herzen liegt, nämlich Friede, Einheit und Brüderlichkeit. Mit den muslimischen Brüdern und Schwestern haben wir diese Brüderlichkeit im Dokument von Abu Dhabi besiegelt, und hier in Marokko mit dem, was wir alle gesehen haben: Freiheit, Brüderlichkeit, Aufnahme; alle sind Brüder und Schwestern mit sehr großer Achtung. Und das ist eine schöne „Blüte“, eine schöne Blüte des Zusammenlebens, die Früchte verspricht. Wir dürfen nicht lockerlassen! Es stimmt, dass es weiter Schwierigkeiten geben wird, es wird viele Schwierigkeiten geben, weil es intransigente Gruppen gibt. Auch das möchte ich noch einmal klar betonen: In jeder Religion gibt es immer eine fundamentalistische Gruppe, die nicht voranschreiten will und von bitteren Erinnerungen an vergangene Schlachten lebt und eher Krieg sucht und Angst sät. Wir haben gesehen, dass es schöner ist, Hoffnung zu säen – Hoffnung zu säen und Hand in Hand zu gehen, immer weiter. Wir haben gesehen, dass beim Dialog mit Ihnen hier in Marokko Brücken nötig sind, und es erfüllt uns mit Schmerz, wenn wir Menschen sehen, die lieber Mauern bauen. Warum erfüllt es uns mit Schmerz? Weil die, die Mauern bauen, am Ende Gefangene der von ihnen gebauten Mauern sind. Wer dagegen Brücken baut, kommt viel weiter. Brücken zu bauen ist für mich etwas, das gewissermaßen über das Menschliche hinausgeht, weil es sehr große Anstrengung braucht. Mich hat ein Wort des Schriftstellers Ivo Andrić in seinem Roman Die Brücke über die Drina sehr berührt. Er sagt, dass die Brücke von Gott mit den Flügeln der Engel gebaut wurde, damit die Menschen verbunden sind zwischen den Bergen und den Ufern des Flusses, damit sie untereinander kommunizieren. Die Brücke dient der menschlichen Kommunikation. Dies ist wunderschön und das habe ich in Marokko gesehen. Mauern stattdessen sind gegen die Kommunikation, sie dienen der Isolation und man wird zum Gefangenen dieser Mauern … Also, kurz gesagt: Die Früchte sieht man noch nicht, doch man sieht viele Blüten, die Früchte tragen werden. Gehen wir weiter in diese Richtung.

Papst Franziskus:

Die andere Überlegung habe ich bereits in unserer letzten Begegnung gemacht, aber es scheint mir wichtig, sie zu wiederholen: Kein Volk ist kriminell, und keine Religion ist terroristisch. Es gibt keinen christlichen Terrorismus, es gibt keinen jüdischen Terrorismus, und es gibt keinen islamischen Terrorismus. Es gibt ihn nicht.

 

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Franziskus entsetzt über Terroranschlag auf Kirche in Burkina Faso

Kinder in Burkina Faso

Papst Franziskus hat mit Trauer die Nachricht von dem Angriff auf eine katholische Kirche in Burkina Faso erfahren. Das Kirchenoberhaupt bete für die Opfer, ihre Familien und die gesamte christliche Gemeinschaft im Land, teilte Vatikansprecher Alessandro Gisotti mit.

Die offenbar islamistische Attacke ereignete sich in der Gemeinde Dablo im Norden Burkina Fasos. Während der Sonntagsmesse drangen rund 20 Bewaffnete in das Gotteshaus ein. Zeugenberichten zufolge hatten sie es auf den zelebrierenden Priester abgesehen; der burkinische Geistliche Siméon Yampa, 34, war für den interreligiösen Dialog in seiner Diözese zuständig. Die Täter setzten dem Priester nach und erschossen ihn, danach kehrten sie in die Kirche zurück und ermordeten fünf weitere Menschen, bevor sie das Gotteshaus in Brand steckten. Feuer legten die Terroristen auch in mehreren Geschäftslokalen und einer Klinik.

“ Wir wussten, dass die Sicherheitslage in der Region sehr prekär ist ”

In einer ersten Reaktion erzählte uns der Bischof von Kaya, in dessen Diözese Dablo liegt, von großer Verzweiflung nach der Tat. „Wir wussten, dass die Sicherheitslage in der Region sehr prekär ist, aber es ist das erste Mal, dass wir es hier mit einer Attacke von diesem Ausmaß zu tun haben“, so Bischof Théophile Nare. Die Getöteten seien „Märtyrer des Glaubens“. Er stehe ebenso unter Schock wie alle Bewohner und Anrainer von Dablo. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass der Beginn seines Bischofsamtes von einer derartigen Tragödie überschattet sein werde. Nare ist erst seit zwei Monaten Bischof von Kaya.

Zweiter Angriff auf eine Kirche in Burkina Faso

Es war der zweite Angriff auf eine Kirche in Burkina Faso, wo islamistische Gruppen seit 2015 immer häufiger tödliche Angriffe verüben. Erst Ende April hatten Islamisten eine protestantische Kirche im Norden angegriffen und fünf Menschen getötet. Im Februar starb ein salesianischer Missionar spanischer Herkunft bei einem bewaffneten Angriff auf Dschihadisten.

Ursprünglich im Norden konzentriert, zielten die islamistischen Attacken auf die Hauptstadt und andere Regionen, einschließlich des Ostens, und richten sich gegen christliche wie muslimische Gemeinden gleichermaßen. Bei Terroranschlägen starben in den vergangenen vier Jahren fast 400 Menschen in Burkina Faso.

Rückzugsorte für islamistische Extremisten

Teile des westafrikanischen Landes sowie die angrenzenden Länder Mali und Niger gelten als Rückzugsorte für islamistische Extremisten. Etliche Gruppen sind in dieser Region aktiv, einige haben Al-Kaida oder der Terrormiliz Islamischer Staat ihre Treue geschworen.

(vatican news – gs)


Burkina Faso: Erneut Anschlag auf Katholiken

Burkina Faso kommt nach dem brutalen Angriff auf eine Kirche am Sonntag nicht zur Ruhe: In dem westafrikanischen Staat sind am Montagnachmittag bei einem Angriff auf eine katholische Marienprozession vier Menschen getötet worden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur AIB.

Demnach entführten bewaffnete Angreifer am Montag Teilnehmer an der Prozession in der Ortschaft Zimtenga in der Provinz Centre-Nord und richteten vier Personen hin. Augenzeugenberichten zufolge ließen sie zuvor einige Minderjährige gehen und zerstörten auch die Marienfigur, die die Prozessionsteilnehmer mit sich trugen.

Erst am Sonntag waren bei einem Anschlag auf eine katholische Kirche in der Gemeinde Dablo ebenfalls in der Region Centre-Nord sechs Menschen gestorben. Bewaffnete hatten zu Beginn der Messe die Kirche gestürmt und auf Gläubige geschossen. Es war der erste Angriff auf eine katholische Kirche im Land. Allerdings war erst vor zwei Wochen im Dorf Silgadji eine weitere Kirche angegriffen worden. Silgadji liegt rund 60 Kilometer von der Handelsstadt Djibou im Norden des Landes entfernt. Auch dort waren sechs Menschen ums Leben gekommen.

Zunehmende Gewalt

In Burkina Faso breiteten sich in den vergangenen Jahren terroristische Gewalt, ethnische Spannungen auf lokaler Ebene und bewaffnete Banden aus. Hinter den militanten Angriffen stehen hauptsächlich dschihadistische Gruppen, die mit den Terrorgruppen Al-Kaida und „Islamischer Staat“ (IS) verbündet sind. Vor allem im Norden des Landes an den Grenzen zu Mali und dem Niger gibt es mittlerweile mitunter mehrmals pro Woche Angriffe und Entführungen.

Ziele der Attacken sind neben Schulen, Regierungseinrichtungen und Polizeistationen immer wieder auch muslimische und christliche Gläubige und Geistliche. Im Februar wurde ein aus Spanien stammender Ordensmann der Salesianer Don Boscos bei einem Überfall in Nohao getötet. Im März verschwand in der Stadt Dori, der Hauptstadt der Region Sahel, ein weiterer katholischer Priester. Im Norden des Landes wurden zudem mehrere Imame ermordet, die den Dschihadisten nach Angaben aus Sicherheitskreisen nicht radikal genug waren. Seit 2016 kam es auch in der Hauptstadt Ouagadougou drei Mal zu schweren Angriffen. Ziel wurden dabei ein Hotel, Restaurants sowie die französische Botschaft.

Rund die Hälfte der Bevölkerung von Burkina Faso bekennt sich zum Islam. Etwa 30 Prozent der Einwohner sind Christen, die meisten davon Katholiken.

(kap – cs)

Papst Franziskus: „ES GIBT KEINEN ISLAMISCHEN TERRORISMUS. ES GIBT IHN NICHT.“

«Kein Volk ist kriminell, und keine Religion ist terroristisch. Es gibt keinen christlichen Terrorismus, es gibt keinen jüdischen Terrorismus, und es gibt keinen islamischen Terrorismus. Es gibt ihn nicht.» (Papst Franziskus aus dem Vatikan, am 10. Februar 2017)

Beschreibung:

Ein Professor für Islamgeschichte der Al-Azhar Universität in Kairo und Imam an der Moschee von Gizeh, zweifelt an der Friedfertigkeit des Islam, wird daraufhin gefoltert und sollte getötet werden. Er sagt sich von seinem Glauben an Allah los und nach einem Jahr „Gottlosigkeit“ bekehrt er sich zum Christentum. Heute lebt der Autor in den USA und setzt sich mit den Unterschieden zwischen Islam und Christentum auseinander. Seinen jetzigen Namen Mark A. Gabriel hat er nach seiner Bekehrung angenommen.I n diesem Buch beschreibt er nicht nur seine Lebensgeschichte, sondern er untersucht die Wurzeln des modernen Terrorismus. Sie liegen, wie er belegt, im Islam begründet. Doch westliches Wunschdenken will dies nicht wahrhaben. Auch darf oder muss jeder Moslem lügen, wenn es um die Wahrung und Verbreitung des Islam geht. Die Wurzeln des Terrorismus reichen auf Mohammed zurück. Beginnend in seinem Exil in Medina baute er auf Gewalt beruhende Macht aus und scheute vor Mord und Raubzügen nicht zurück. Das Endziel des Islam, die weltweite Unterwerfung, wird daher auch mit den Mitteln der Gewalt realisiert. Der Islam wird nicht als normale Religion betrachtet und muslimische Nationen sind nicht normale Nationen, denn sie sollen auf Befehl Allahs über die ganze Welt herrschen. Gabriel setzt sich auf Grund seiner persönlichen Erfahrungen besonders mit den Wurzeln des Djihad in Ägypten auseinander. Zuerst richtete sich der Kampf gegen säkulare Regierungen. Nunmehr richtet sich der Kampf gegen den Westen. Man spürt in diesem Buch, dass sich der Autor seinen ehemaligen moslemischen Glaubensbrüdern verbunden weiß. So beschreibt er auch am Schluss, wie wir die Denkweise eines Moslem verstehen können und wie Christen mit Moslems sprechen sollten …


Wann wird es dem Papst und so vielen Führern der Christenheit endlich dämmern, dass nicht nur „radikale islamistische Gruppierungen“ mit „mörderischem Fanatismus“ und „absurder und brutaler Gewalt“ (vor allem) gegen die (wehrlosen) Christen wüten und sie „kontinuierlich bedrohen“ und „Anschläge“ verüben und „Geiseldramen“ inszenieren, sondern dass es der Islam als „Religion“ und Weltanschauung und Gesellschaftssystem ist, der kontinuierliche Ursache solcher Unmenschlichkeiten und Widergöttlichkeiten ist. Die „islamistischen Gruppierungen“ handeln letztlich nach dem Koran und der Sunna, den Hadithen, der Scharia, dem Vorbild Mohammeds, und sie tun das (bei sich bietender Gelegenheit)  umso radikaler, je genauer sie es halten mit den islamischen Lehren und Vorschriften! Die umfassend überzeugten, bekennenden, praktizierenden, eifrigen Musime sind nun einmal systemnotwendig (auch nur schon intentionell) „mörderisch fanatisch“ und mit „absurder und brutaler Gewalt“(-Bereitschaft) vor allem gegen die Christen, aber auch gegen alle, die sich dem Islam entgegenstellen! Mit Verurteilungen solcher abscheulicher Taten und „Bestürzungs-Bekenntnissen“ und Appellen zu Gewaltlosigkeit und Frieden wird diesem immensen Übel und Bösen nicht zuleibe gerückt. Der Islam (und nicht nur der Islam, sondern alles Anti-Christliche) muss auf allen Ebenen effizient bekämpft werden. Die Muslime (und alle Antichristen) müssen bekehrt, für CHRISTUS gewonnen werden. Im wahren GOTT allein ist FRIEDEN und HEIL!

Nein, ohne Christen wäre der „Nahe Osten“ absolut nicht fundamentalistischer, sondern dann wäre er „rein“ islamisch, und das heißt bekanntlich „friedlich“! Ist doch klar, wenn keine Christen mehr da sind, dann sind alle die weg, die Grund genug gehabt hätten, Widerstand zu leisten gegen den islamischen Totalitarismus. Es gibt genau genommen nicht „einen islamisierenden Totalitarismus“, sondern der Islam als Ganzes und in jedem seiner Teile ist Totalitarismus. Auch ohne Christen, und noch viel mehr ohne als mit, ist die Stabilität der Gesellschaften der Region möglich, nur nicht im Interesse der nicht-islamischen Minderheiten. Und die Stabilität, bzw. Weiterexistenz der (Widerstand leistenden) Christen in der Region ist doch einsichtigerweise nicht „im Interesse des Islam“ und auch kein „Verlust für die arabische Kultur“; denn als „arabisch“ wird ohnehin von den Korangläubigen nur das betrachtet, was „islamisch“ ist. Für die Muslime ist „christlich-arabische“ Kultur UN-Kultur, und umgekehrt müsste genau genommen für die echt praktizierenden und bekennenden Christen die „muslimisch-arabische“ Kultur UN-Kultur sein; denn der Begriff „Kultur“ kommt von „Kult„! „Was die gesamte Welt braucht“, ist nicht „eine Zivilisation des Zusammenlebens“, sondern eine effiziente Bekämpfung aller Widergöttlichkeit, eine entschlossene, kraftvoll-„schöpferische“ Missionierung zum vollen Glauben an JESUS CHRISTUS, den SOHN GOTTES, der MENSCH und GOTT ist, in dem ALLEIN das Heil für alle Menschen ist.

„Denn wir sind alle Söhne Abrahams“, behauptet z.B. Bischof Mehri von San Charbel. Also „Juden, Christen und Muslime“! Wirklich? Sind auch die Juden und die Muslime (wie die Christen) „Söhne Abrahams“? Keineswegs! Sie sind zwar alle irgendwie Nachkommen Abrahams, nicht aber im relevanten Sinne Gottes. Wer (allein) als SOHN (besser: KIND) Abrahams gelten kann, sagt und lehrt uns GOTT Selber durch Seinen Sohn JESUS CHRISTUS. Dieser spricht das Sohn-, bzw. Kindsein all jenen ab, die nicht den echten wahren Glauben haben. Sein Lieblingsapostel Johannes schreibt im Kapitel 8 seines Evangeliums folgendes Zeugnis Jesu (gegen die Ihn nicht als Messias und Sohn Gottes anerkennenden Juden) aus: „Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid“ (37), „wäret ihr Kinder Abrahams, würdet ihr auch Abrahams Werke tun. So aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit sagte, die ich von Gott hörte. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters… Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun“(Joh. 8, 39-41.44)
Die sogenannten „drei monotheistischen Religionen“ haben kein gemeinsames Erbe. Ihr „Glaube an den einen Gott“, ihr Gebet, ihr Fasten und Almosengeben ist grundverschieden und gegensätzlich! Nur der Glaube, das Beten und Fasten und „Almosengeben“ der echten Christen kann Gott wohlgefällig sein. Wer bewusst und willentlich gegen den christlichen Glauben ist, lebt als Feind Gottes und ist damit „schon gerichtet“.

Der anhaltende Nahostkonflikt ist nicht der eigentliche Grund für den „wachsenden islamischen Fundamentalismus“, sondern die Glaubensschwäche, die Schalheit der Christenheit insgesamt. Ein „existenzfähiger palästinensischer Staat“ wäre/ist heute faktisch ein islamischer Staat und folglich ein fundamental antijüdischer und antichristlicher Staat. In „Palästina“ leben zur Zeit nur 1,6% Christen, während 1960 noch 20 Prozent der Bevölkerung im Heiligen Land Christen und noch im Jahr 1948 von den Einwohnern Bethlehems 70 Prozent Christen waren!

Es bringt nichts, die Gemeinsamkeiten in Nebensächlichem anzuerkennen und damit Hoffnung zu setzen auf gegenseitiges Verständnis, Versöhnung, Frieden, solange der hauptsächliche Konfliktgrund nicht beseitigt wird: die totale Gegensätzlichkeit im Wesentlichen. Und das Wesentliche ist die Religion. Und es gibt nur eine wahre Religion, die Religion Gottes, des Gott-Menschen, unseres HERRN JESUS CHRISTUS. In Liebe für das Land leben, das von allen „heilig“ genannt wird, können nur wirklich diejenigen, die die wahre Liebe haben zum wahren HEILIGEN, dem GÖTTLICHEN HEILAND UND ERLÖSER. „Ohne Mich könnt ihr NICHTS tun!“ „Wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut!“

Das Geschehen um Mor Gabriel ist charakteristisch für die Einstellung, das Verhalten, das Vorgehen, die Taktik des Islams gegenüber dem Christentum. Hier unter Anderem wird auf eindrückliche, handfeste Weise demonstriert, was die korangläubigen Muslime mit den Christen letztlich überall getan haben und tun (werden), wenn sie dazu die Freiheit und Möglichkeit und Gelegenheit haben. Sie zerstören (nach und nach) ihre Einrichtungen und Werke und rotten sie aus. Das ist ja auch ihr Allah-Gebot. Und was tun die Christen dagegen? Nichts wirklich Wirksames! Sie wähnen, es genüge, da und dort ein bisschen gewaltfreien Widerstand zu leisten gegen den islamischen „Extremismus“, an die „Vernunft“ zu appellieren, Religionsfreiheit und „Menschenrechte“ einzufordern, und so fort. Dabei müsste es längst klar sein, dass dem Islam nur beizukommen ist/wäre, wenn man ihn mit gottesgeistlicher Gewalt bekämpft. Der Islam muss von christlicher Seite unaufhörlich entlarvt werden als das, was er vor dem einzigen wahren, dreipersönlichen Gott ist: eine entsetzliche Gotteslästerung. Die Christen müssten von höchster Warte ständig dazu aufgerufen werden, den Islam als teuflische Irrlehre und absolute Fehlleitung zu erkennen und mit geistlicher Gewalt überall zu bedrängen und zu besiegen. Völlig aussichtslos, ja kontraproduktiv und gar selbstschädigend und selbstzerstörerisch ist der „brüderliche“ Dialog mit ihm! Das einstmals christliche Europa hätte vor 50 Jahren bei mehrheitlich intaktem Glauben die Gelegenheit dazu noch gehabt, die Ein- und Unterwanderung durch die Mohammedaner zu verhindern. Doch statt geistliche Aufrüstung wurde ja seither geistliche Abrüstung bis Entwaffnung und Weltreligionenversöhnung betrieben. Jetzt ist es zu spät. Es ist auch keine Spur von wirklicher Besinnung und entsprechender Umkehr bei den kirchlichen und weltlichen Autoritäten ausmachbar.

Der „Vatikan“, der „Apostolische Stuhl“, der Papst und seine kardinale und episkopale Mannschaft (urbi et orbi) verhalten sich seit dem II. Vatikanischen Konzil und damit seit dem unseligen Konzilsdokument „Nostra Aetate“ dem Islam gegenüber großmehrheitlich völlig unangemessen, ja fahrläßig falsch und verkehrt. Sie realisieren nicht oder wollen nicht wahrhaben, dass der Islam der gefährlichste gewalttätige (und heute dazu terroristische) Feind des Christentums insgesamt und der katholischen Kirche im besonderen ist. Sie haben sich auf einen Freundschaftskurs mit ihm, mit den Muslimen, eingeschworen und lassen davon nicht ab, auch wenn sie noch so viele Ermahnungen, Warnungen, Alarmrufe zu Ohren und zu Gesicht bekommen. Statt sich, wie es ihre höchste Pflicht wäre, als Hirten, als Wächter, als Schützer und Verteidiger der Christen und ihrer Errungenschaften zu gebärden, leisten sie seit 50 Jahren zunehmend Beihilfe zur Ermöglichung des (immer ungehemmteren) Eindringens muslimischer Migranten in unsere vom Christentum geprägten Zivilisation(en) und zur Erstarkung ihrer Stellung in unseren Gesellschaft(en), bei gleichzeitiger unverschämter Forderung nach einer „Umschulung“ der Christenheit auf „einen neuen Geist der universalen Öffnung auf die Menschheit hin“, nach „einer Änderung unserer grundlegenden Einstellungen und Mentalitäten“, einer „grundlegenden Umkehr im Denken und in unserem Vorverständnis des Fremden“! „Dabei geht es (meinte Kardinal Lehmann in seiner Predigt zur Eröffnung der „Woche des ausländischen Mitbürgers„) um eine gleichberechtigte Teilhabe der Zuwanderer am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben.“ Auch die Muslime also, und sie bilden die Mehrheit der Zuwanderer, sollen (ungeachtet ihrer Integrationsunfähigkeit und Integrationsunwilligkeit) gleiche Rechte, besonders auch gleiche politische Rechte haben wie die sie aufnehmenden Bürger. Das heißt, sie sollen in öffentliche Ämter gewählt und eingesetzt werden können, sie sollen in allem (mit)bestimmen, (mit)regieren können! Und dies ohne ihrer schändlichen Scharia und ihrem Welteroberungsanspruch und ihrem gott- und menschenverachtenden „Schlachtruf-„Koran abzuschwören!

Bischöfe, also Nachfolger der Apostel Christi, wie z.B. Kardinal Lehmann (R.I.P.), sind damit, wenn auch unbewusst, zu „Hütern“ und „Bewachern,“ zu „Fürsorgern“ der erklärten Gegner CHRISTI geworden. Sie haben sich damit förmlich und faktisch zu Überläufern ins feindliche Lager mutiert. Ihre christliche „Feindesliebe“ ist für sie bevorzugte „Nächstenliebe“ geworden. Sie betrachten den Todfeind, der sich taktisch als Freund gibt, verblendet als tatsächlichen Freund. Sie behandeln ihn wie einen Bruder im Glauben. Und die wahren Brüder im Glauben lassen sie damit im Stich, wie es eben in der Regel „Hirten“ tun, die nur Mietlinge sind.

Paul Otto Schenker

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ÜBERLEGUNGEN ZUM VERNICHTUNGSPLAN DER OSTCHRISTEN (3)

(Fortsetzung zu 2)

DIE „NEUE CHRISTOPHOBIE“ ODER DIE „CHRISTEN DES OSTENS“ „AGENTEN“
„WESTLICHER IMPERIALISTEN“ UND „AMERIKANISCHER ZIONISTEN“ …

Irreführend den „fünften Kolonnen“ der „westlichen Kreuzfahrer“ zugegliedert, waren die Christen im allgemeinen und im Orient insbesondere (die jedoch sechs Jahrhunderte vor der Ankunft der ersten arabisch-muslimischen Besatzer tatsächlich in islamischen Ländern verwurzelt waren), oft selber arm, „unterdrückt“, ex-kolonialisiert und nicht Kolonisatoren (Christen aus arabischen Ländern, Schwarzafrika oder Asien) durch eine unglaubliche Umkehrung / Manipulation der Geschichte als „Fremdländer“ dargestellt, als „europäische Kreuzfahrer“ und „amerikanische Imperialisten“. Das östliche Christentum ist mehr denn je wegen dieser „neuen Christophobie“ der antiwestlichen und postkolonialen Matrix, die der alten Studie hinzugefügt wurde, ein bevorzugtes Ziel von Islamisten aller Gattung, die sie entweder verfolgen, gesetzlich, durch die Scharia und durch offizielle Ungerechtigkeiten (Sudan, Iran, Indonesien, Malaysia, Pakistan, Bangladesch, Brunei, Malediven usw.) oder auf terroristische Weise (anti-christliche islamistische Angriffe in Pakistan, Syrien) (Irak, Ägypten, Saudi-Arabien, Maghreb, Nigeria, Zentralafrika usw.).

In Asien wird dieser legalen oder dschihadistischen Christophobie islamistischer Prägung der manchmal gleichermaßen kriminelle und barbarische anti-christliche Hass hinzugefügt, der in Indien in einem radikal-hinduistischen Milieu (BJPRSS) in totalitären kommunistischen Ländern (China, Korea) oder in nationalistischen buddhistischen Ländern (Burma, Sri Lanka usw.) tobt. Aus dieser Sicht ist die Tatsache, dass Daesh insbesondere am 21. April (2019) die christliche Gemeinschaft in Sri Lanka (und nicht die Buddhisten oder Hindus, die sie im Gegensatz zu friedlichen Christen verfolgen) ins Visier genommen hat, taktisch ziemlich „schlau“ und bewusst durchdacht. Tatsächlich besteht das Motiv / der Vorwand, die Gehirne der islamo-jihadistischen Zentren zu kapitalisieren, darin, dass das Massaker an Christen neue antiwestliche und antiimperialistische Anhänger, nicht nur strikte Islamisten-Fundamentalisten, auf regionaler und globaler Ebene, verführen und zusammenbringen kann.

Unter diesem Gesichtspunkt, indem die Behauptung des Nachrichtenkanals der Terrormiliz Daesh (Amaq) weitergeleitet wurde, die den Angriff in Sri Lanka als „Rache“ für das Christchurch-Massaker darstellte (in Neuseeland wurden am 15. März (2019) 50 Muslime (von einem australischen weißen Suprematisten) ermordet), sind die westlichen Medien in die Falle von dschihadistischen Hirnen geraten, für die jeder Angriff eine Gelegenheit darstellt, für den radikalen neokalifalen Islamismus zu werben, der sich selbst als „Hauptdarsteller“ gibt einer antiimperialistischen Kraft auf globaler Ebene, „die einzige Macht, die in der Lage ist, das westliche Kreuzfahrer-Imperium und seine eingeborenen „irrgläubigen“ christlichen Agenten und andere „apostatische“ Komplizen „herauszufordern“ oder sogar eines Tages zu „besiegen“. Viele Westler sind auch in die damit verbundene intellektuelle Falle von Dschihadisten geraten (die immer noch versuchen, die Opfer der von ihren Henkern begangenen Verbrechen als Täter zu beschuldigen), wie auch Daesh’s „Rache an den Märtyrern“ im „Sham„, die unter den Überfällen der „westlichen Kreuzfahrer“ und ihrer muslimisch-verbündeten kurdischen Verräter in Baghouz, Syrien gefallen sind.

EIN „PERVERSER PLAN DER RELIGIÖSEN SÄUBERUNG“ IM NAHEN OSTEN

Am 7. Januar 2011, als er kurz vor dem Anschlag in Alexandria vor religiösen Vertretern in Frankreich seine Wünsche dem Elysee präsentierte, zögerte der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der bekanntermaßen seine Worte nicht zweimal überlegte,  die anti-christlichen Angriffe im Irak oder in Ägypten als Teil eines „Reinigungsplans“ zu bezeichnen: „Wir können nicht zulassen, was mehr und mehr einem besonders perversen Plan der religiösen Säuberung im Nahen Osten ähnelt (…) Sie sind gemeinsam unsere Märtyrer, Märtyrer der Gewissensfreiheit. Frankreich wird niemals akzeptieren, dass man unschuldige Menschen im Gebet zum Ziel des wahnsinnigen Terrorismus nehmen kann. Durch sie ist die menschliche Zivilisation in Frage gestellt worden. Die Rede von Nicolas Sarkozy, die auch von François Fillon als Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2017 beinahe identisch gehalten wurde, war zwar lobenswert, aber es folgten nie konkrete Maßnahmen.

Und kein westliches Land hat etwas Konkretes getan (Botschaftereinbestellungen), UN-Forderungen nach Sanktionen, wirtschaftliche Vergeltungsmaßnahmen, Embargo, Einfrieren der humanitären Hilfe, Boykott oder sogar offizielle Proteste), um die offiziellen Massaker an Christen im Südsudan und in Indonesien in den 1990er Jahren, oder offizielle Verfolgungen und den Minderwertigkeitsstatus von Christen, die in fast allen 57 muslimischen Ländern der OIC (Organisation für Islamische Zusammenarbeit) in Kraft sind, zu stoppen. Im Westen beklagen westliche Beamte die Angriffe der Dschihadisten höchstens, ohne sie christenfeindlich zu nennen, obwohl Christen offiziell angegriffen wurden. Nach unserer Meinung können zwei „Momente“ in dem langen Prozess der Dämonisierung der östlichen Christen identifiziert werden: „Hasspredigt“ gegen sie, als „Komplizen“ der ehemaligen europäischen Kolonialisten, oder der „amerikanischen Kreuzfahrer“ und manchmal (so dumm diese Beklagung auch ist) auch der „Zionisten“.

Diese generell negative Wahrnehmung, die zu den immer wiederkehrenden „illegalen“ Angriffen und den Verfolgungen und offiziellen Mobbing-Früchten des Scharia-Gesetzes und zu unfairen Gesetzen hinzugefügt wurde, hat seit der Entkolonialisierung und insbesondere der allgemeinen Re-Islamisierung der muslimischen Länder Hunderttausende ins Exil gedrängt, Christen aus dem Irak, Ägypten, Palästina, Jordanien, der Türkei, Pakistan, Bangladesch oder seit kurzem Indonesien-Malaysia. Neben dem Völkermord an Armeniern und Assyro-Chaldäern der osmanischen Türkei in den Jahren 1897-1915 setzte sich der Prozess der Ausrottung des Christentums aus dem Islam in den 1920er, 30er und 60er Jahren mit der Vertreibung griechisch-orthodoxer Christen aus der Türkei fort, assimiliert an griechische und zypriotisch-griechische „Feinde“. Nach der Unabhängigkeit der arabisch-muslimischen Nationen zwischen dem Ersten Weltkrieg und den 1960er Jahren setzte sich dies formal und allgemein fort: wie das zusammenfallende Osmanische Reich oder die kemalistische Türkei entwickelten die vom „antiimperialistischen“ arabischen Nationalismus markierten Länder, wie der des ägyptischen Volkes Abd el-Nasser oder des ehemaligen Führers der libyschen Revolution, entwickelte Muammar Gaddafi eine fremdenfeindliche Ausländerfeindlichkeit gegen alles, was an Europa erinnert und die christliche Religion der Europäer.

Durch den revolutionären Sozialismus (durch den Antiimperialismus) und den Nationalsozialismus (durch den Antijudaismus) beeinflusst, verweigerte der Panarabismus jüdische und christliche lokale Identitäten. In den Jahren 1940-1950 war in der Türkei (1955), in Ägypten (1956) und im Irak eine Welle anti-christlicher Pogrome zu verzeichnen. Im Irak, in Palästina, Ägypten, Libyen oder in Algerien waren es jüdische und anti-europäische. Die Gefangenen ihrer transnationalen „panarabischen“ Rhetorik, die Handwerker der Unabhängigkeit, brachten den Massen eine neue, exklusive arabisch-muslimische Identität ein, die nicht-muslimische oder nicht-arabische Ureinwohner verbannte, die vor der Ankunft des Islams (Maroniten, Berber-Kabylen, Kopten) besiedelt waren Assyrer-Chaldäer, Armenier usw.), um ethnisch-religiöse Minderheiten zu verdächtigen. Dies erklärt auch, warum sich viele arabische Nationalisten, die anfangs säkular waren, zu einem radikalen Islamismus oder einer „nationalislamistischen“ Synthese entwickelten.

Im Maghreb führte antichristlicher Hass zur Verfolgung der Kabylen in Verbindung mit weißen Vätern und evangelischen evangelischen Missionaren, die bis heute in einem Klima von Misstrauen, gesetzlicher Minderwertigkeit und Todesdrohungen leben, „Agenten der Kolonisatoren“ französische Christen. Die Ermordung der Mönche von Tibéhirine in der Nacht vom 26. auf den 27. März 1996, die durch den Film Men and Gods bekannt gemacht wurde, hatte eine klare Botschaft, um jede „Rückkehr“ des Christentums, der Religion der „Kolonialherren“, in diesem Maghreb zu verunmöglichen. Dies war jedoch vor zehn Jahrhunderten eines der ältesten christlichen Länder, lange vor der Ankunft der muslimischen Eroberer. Laut EDA-Direktor Marc Fromager waren die Verfolgungen von Christen im Osten in der islamischen Welt nie stärker als heute, außer natürlich wegen des Völkermords an Christen Assyrisch-Chaldäer und Armenier in der Türkei (1915) und im Südsudan (1983-2005).

Heute, wo die christlichen Gemeinschaften, wie in der Türkei, in Palästina, im Irak usw., zum ersten Mal seit Jahrhunderten sehr restriktiv sind, verschwindet die christliche Präsenz. An anderen Orten, wo es mehr gibt, wie in Ägypten, zwingen Verfolgungen und Mobbing, deren tägliche Opfer sie sind, viele von ihnen, den Islam anzunehmen, um ihr Los zu verbessern, und manchmal sogar „Prämien“, welche Islamisten den Neokonvertierten geben (1500 Euro, was dem Gewinn der Lotterie in Ägypten gilt, wo sie ein Vermögen für die Ärmsten darstellt).

 

AUF DEM WEG ZU EINER CHRISTENREINEN MUSLIMISCHEN WELT?

Unter dem Dritten Reich wollten Hitler und seine SS-Fanatiker das Reich der Germanen zu einem Land „ohne Juden“ oder Judenfrei machen. Seit 2001 fordern al-Qaida und Da’esh fortwährend, christliche „Kreuzfahrer“ (al-Salibiyun) und Juden (al-Yahud) zu töten, um die islamische Welt von ihren Juden und Christen zu reinigen, um ein Land „Judenfrei“ und „Christenrein“ zu machen. Zunächst konzentrierte sich Al-Qaidas Botschaft mehr auf zionistische Juden und amerikanische Kreuzfahrer, die Arabien besetzten. Doch seit den antichristlichen Angriffen gegen die Kathedrale von der Immerwährenden Hilfe in Bagdad (Karrada) am 31. Oktober 2010, bei denen 44 Menschen starben, hat Al-Qaida einen echten Aufruf zum Genozid von Christen in allen muslimischen Ländern gestartet.

In einer Erklärung hat der islamische Staat des Irak (ISI), Vorfahr von Daesh, alle östlichen Christen, einschließlich der Kopten von Ägypten, als „legitime Ziele“ bezeichnet: „Wir werden über sie die Tore der Zerstörung und Blutströme öffnen“. Seitdem haben die Dschihadisten von Al-Qaida und der Islamische Staat von Al-Baghdadi erklärt, dass „alle christlichen Zentren, Symbole, Organisationen, Institutionen, Führer und Gläubigen legitime Ziele für die Mudschaheddin sind“. In diesem Zusammenhang wurden die Angriffe am Neujahrstag 2011 in Alexandria verübt und während des Weihnachtsabends 2010 wurden 40 Menschen in Nord- und Zentralnigeria bei Angriffen auf Kirchen ermordet. Seitdem haben sich die Angriffe von Christen überall und täglich vervielfacht, da wo Al-Qaida die meisten Unterstützer hat: Ägypten, Pakistan, Somalia, Pakistan, Golf, Sahel, Somalia usw.

Zwar ist der Reinigungsplan der Ost-Christen abgesehen von den Fällen Sudan und der Türkei noch nicht in der Phase des Völkermords. Aber die neue Ausrottungs-Christianophobie, die von diesen permanenten Aufrufen nach Gemetzel getragen wird, ist Teil einer vor-genozidalen Mentalität. Dieser Versuch, die islamischen Territorien seiner Christen zu reinigen, angetrieben durch eine Dämonisierung und Fantasien, die antijüdischen Motiven ähneln, wird in der Tat von Senegal (einst friedlich, heute vom Fundamentalismus bedroht) bis zum islamischen Pakistan beobachtet, wo nur schon das Bekenntnis zum christlichen Glauben es wert ist, mit dem Tod bedroht zu werden und wegen „Blasphemie gegen den Islam“ verurteilt zu werden. Wie uns der Holocaust, der Völkermord an den Armeniern und den Assyro-Chaldäern in der Türkei, die Tutsis in Ruanda und Schwarze im Südsudan und Darfur beigebracht haben, führt die Hass-Lehre früher oder später in jeder Zivilisation zu einem Massaker an den Massen. Das bedeutet also, dass der gegenwärtige Prozess der kollektiven anti-christlichen Fanatisierung, der nicht nur von Al-Qaïda, sondern verbreiteter von den Medien, den Gerichten und den offiziellen Institutionen der Länder ausgeht, die Hassprediger sich frei ausdrücken lassen, die Gewissen auf eine neue „Endlösung“ dieser neuen christlichen Sündenböcke vorbereiten.

 

Alexandre del Valle / Montag, 29. April 2019

(Aus dem Französischen übersetzt von mir [POS])

Quelle1

Quelle 2

Der Islam, als tobender Gegner Christi und Geißel Gottes

Unsere vormals durch und durch christianisierte Welt, die zu ihrem Wohl und Gedeihen noch lange Zeit die höchst heilsame Einheit von Kirche und Staat gekannt hat, ist nach und nach von der Kirche Christi, der römisch-katholisch-apostolischen (!), getrennt, abgespalten, geschieden und damit zunehmend allem negativen, schädlichen, unheilvollen Einfluss antikirchlicher, antichristlicher, antigöttlicher teuflischer Einflüsse ausgeliefert worden. Man hat die Gebote und Gesetze dieser von Christus, dem Retter und Erlöser, gewollten, gestifteten, geleiteten und behüteten und mit aller Heiligkeit ausgestatteten Kirche nicht (mehr) gewollt und damit auch die Gebote und Gesetze Gottes mehr und mehr verdrängt, verachtet und schließlich verworfen. Und nun bekommt diese säkularisierte, hedonistische Welt die Quittung für ihr gottloses Tun. Nun wird der Islam, als tobender Gegner Christi und Geißel Gottes, sozusagen die einstmalige Stelle der Kirche wo er nur kann mit Gewalt einnehmen und allem Volk seine (die Scharia-) Gesetze aufzwingen. Und wären es nur die Verbote von „Glücksspiel, Pornografie und Prostitution, Drogen, Zigaretten und Alkohol“, dann könnten sich die Christen wohl damit abfinden, ja es wäre ihnen damit ein Dienst getan. Das ist ja auch nur der „gute“ Teil der Scharia, der mit dem göttlichen, dem christlichen, dem katholischen übereinstimmende. Aber die Scharia als Ganzes ist etwas absolut Unmenschliches, Widergöttliches, Teuflisches. Und sie ist letztlich das Resultat des ebenso unmenschlichen, antigöttlichen, antichristlichen, teuflischen Islams.

„Gott hat die Geburt des Islam erlaubt, um die Christen für ihre Untreue zu bestrafen.“ Das gilt heute noch. Gott hat das selbstverständlich nicht geplant, sondern nur zu geschehen erlaubt. Gott plant keine Übel; Er lässt sie nur zu und sieht sie voraus; die Geburt und das Wachstum und der Fortbestand des Islams ist aber ein Übel, ein großes sogar, ein immenses heute! Mit den Muslimen zu leben, ist weder eine Berufung noch eine Mission, wenn das Zusammenleben mit ihnen nicht benutzt wird, sie für Christus zu gewinnen. Das Heilige Land ist nur heilig, insofern es das Land der wahren Gottesoffenbarung, das Land des verheißenen Messias und des Mensch gewordenen Gottessohnes JESUS CHRISTUS und Seines Erdenwandels und Seiner Kirchengründung und -Aussendung ist. Mit und durch Mohammed und seinem Anhang wird kein Land, wird gar nichts heilig! Das Verschwinden der Christen aus dem Heiligen Land ist für alle Einwohner dieses Gebietes ein Riesenverlust, auch für die Muslime, aber natürlich nicht für sie „als Muslime“, sondern als Menschen, die durch den anti-christlichen und damit anti-göttlichen Islam verführt sind und es durch die Abwesenheit von Christen noch in höherem Maße sind. Der Islam kann für uns Christen kein „Anreiz sein, uns auf die Grundlage von allem zurückzuführen“. Dass Gott der Einzige ist, die „letzte“ (besser: die eigentliche, wesentliche) Wirklichkeit, glaubt, bekennt und lehrt das Christentum vor dem und außerhalb des Islams und ohne ihn. Und Gott ist nicht „der Einzige“, wie ihn der Islam versteht, sondern der Dreifaltige, der Dreipersönliche, eine „Affirmation“, die (vor allem) im modernen „christlichen“ Theologenleben mehr und mehr „vergessen“ wird. Gott ist auch nicht der „Undurchdringliche“ wie das der Islam sieht, sondern Er ist der „Geheimnisvolle“, für uns Erdenmenschen nur bruchstückhaft Erfassbare. Aber wir Christen können in und mit CHRISTUS, der ja GOTT und Mensch und eins mit dem Heiligen Geist ist, tief in das göttliche Geheimnis eindringen, wozu der Islam überhaupt nicht fähig ist.

Paul Otto Schenker