MATTEO SALVINI, DER RETTER DES CHRISTLICHEN EUROPA

KLICKEN SIE AUF DIESE BILDER!

UND DAS ZUR BESCHÄMUNG DES PAPSTES FRANZISKUS, DER MATTEO SALVINI TROTZ ERSUCHEN UM EINE AUDIENZ AUSDRÜCKLICH NICHT EMPFANGEN WOLLTE SOLANGE ER SEINE POLITIK NICHT ÄNDERN WÜRDE. (Siehe diesen Artikel!)

Matteo Salvini am Mikrophon vor der Menge:

«Wir unterstellen uns den 6 Schutzpatronen dieses Europa: dem heiligen Benedikt von Nursia, der heiligen Birgitta von Schweden, der heiligen Katharina von Siena, den heiligen Kyrill und Method, der heiligen Teresia Benedicta vom Kreuz (Edit Stein), wir anempfehlen ihnen unser Schicksal, unsere Zukunft, den Frieden und den Wohlstand unserer Völker, und ich persönlich empfehle Italien und mein und Euer Leben dem Unbefleckten Herzen Mariens, weil ich sicher bin, dass SIE uns und Italien zum Siege führen wird, weil dieser Platz, dieses Italien, dieses Europa das Symbol ist der Mütter, der Väter, Männer und Frauen, die mit Lächeln, mit Mut, mit Entschlossenheit die Erfüllung ihrer Anliegen wollen, mit Respekt, aber auch bei einem Respekt der Gegenseite; und ich danke Euch, meine Freunde, Brüder und Schwestern, aus tiefem Herzen, weil wir im Begriffe sind, Geschichte zu schreiben. Zuerst haben sie uns ignoriert, dann haben sie uns ausgelacht, dann haben sie uns bekämpft, und am 26. Mai werden WIR siegen. Es lebe Italien, es lebe die Freiheit, es lebe das Europa der Völker, der Jugend und der Nationen; Danke!»


JOHANNES PAUL II.
ZU IMMERWÄHRENDEM GEDENKEN:

APOSTOLISCHES SCHREIBEN IN FORM EINES »MOTU PROPRIO«
ZUR ERKLÄRUNG DER HL. BIRGITTA VON SCHWEDEN,  DER HL. KATHARINA VON SIENA UND DER HL. TERESIA BENEDICTA A CRUCE  ZU MITPATRONINNEN EUROPAS


Und mehr noch:

NACHSYNODALES APOSTOLISCHES SCHREIBEN
ECCLESIA IN EUROPA
VON PAPST JOHANNES PAUL II.
AN DIE BISCHÖFE UND PRIESTER, AN DIE PERSONEN GOTTGEWEIHTEN LEBENS
UND AN ALLE GLÄUBIGEN
ZUM THEMA


»JESUS CHRISTUS,
DER IN SEINER KIRCHE LEBT –
QUELLE DER HOFFNUNG FÜR EUROPA«


Die heilige Katharina von Siena, Jungfrau — 30. April

 

Wie ist doch Gott so wunderbar in seinen Heiligen! In besonders hellem Lichte sehen wir diese Wahrheit in dem Leben der heiligen Katharina von Siena. – Am 25. März 1347 erblickte sie das Licht der Welt als das fünfundzwanzigste Kind des Wollenfärbers Jakob Benincasa. Eben fünf Jahre alt, ward sie vom Himmel auserkoren, ein Gefäß kostbarer Gnaden zu werden; mit sieben Jahren legte sie in die Hände Mariens das Gelübde stetiger Jungfräulichkeit. Dass dieses Gelübde nicht eine fromme Anwandlung des Herzens gewesen, zeigte sich klar, als die Eltern im Laufe der Zeit mit dem Gedanken umgingen, die Zukunft ihrer Tochter durch eine passende Verheiratung sicherzustellen. Alles boten die Eltern auf, um sie von ihrem Vorsatz abzubringen, und als Bitten nichts vermochten, suchte man mit Gewalt zum Ziele zu gelangen: das Dienstmädchen wurde entlassen und ihr die Dienste einer Magd übertragen; ein hartes Leben begann für die unschuldige Seele, mit Gewalt sollte sie zerstreut werden, ihre Gedanken der Welt zugewandt werden. Ohne missmutig und ungeduldig zu werden, ertrug sie alle Bitterkeiten. Besiegt von der engelgleichen Ruhe ihres Kindes, gaben die Eltern sich endlich gefangen und gestatteten, dass Katharina das Bußkleid der Klosterfrauen vom dritten Orden des heiligen Dominikus annahm. Nun entfaltete sie ein wundersames Leben innigster Liebe zu Gott und dem Nächsten und der auffallendsten Abtötung; wenig Nahrung nahm sie zu sich; zuletzt lebte sie nur von der heiligen Kommunion, die bloße Erde war ihr Lager für ihren kurzen Schlaf, einen eisernen Bußgürtel trug sie unter ihrem Gewand, drei Jahre redete sie nur mit dem Beichtvater und ihrer Oberin. In der Schule mancher Leiden läuterte der Herr seine Braut immer mehr. Er ließ zu, dass der Teufel sie quälte mit den abscheulichsten Versuchungen; dabei fühlte sie sich ohne Hilfe und Trost. Einst klagte sie dem Heilande ihr Leid und fragte: «Aber, Herr, wo warst Du, als diese unreinen Versuchungen mich quälten?» «Ich war in deinem Herzen», antwortete Jesus. «Aber wie konntest Du in meinem Herzen sein», erwiderte Katharina, «da es doch voll des abscheulichen Schmutzes war?» Da gab der Heiland ihr zur Antwort: «Die Versuchungen haben dich nicht verunreinigt, weil du sie verabscheutest, ich freute mich über diese Kämpfe und über deinen Widerstand, wäre ich nicht in deinem Herzen gewesen, dann würden diese Gedanken dir geschadet haben.» Im Jahre 1374 brach die Pest aus, und da bot sich der Heiligen Gelegenheit, als ein Engel des Trostes reichsten Segen überall, zumal in den Hütten der Armen, zu verbreiten. Einst pflegte sie eine arme Frau, welche vom Krebs schrecklich ergriffen war; die Pflege wurde noch sehr erschwert durch das rohe Benehmen der Kranken; dieselbe ging sogar so weit, dass sie die niedrigsten Verdächtigungen gegen Katharina aussprach. Sie aber blieb ruhig, verteidigte sich nicht, sondern überließ alles ihrem himmlischen Bräutigam; vor wie nach besuchte und pflegte sie jene Verleumderin. Diese ward nun endlich durch die Sanftmut und Liebe der Heiligen derart ergriffen, dass sie öffentlich ihre Verleumdungen widerrief. Bald darauf erschien ihr der Heiland und hielt ihr zwei Kronen vor, die eine von köstlichem Golde, die andere von spitzigen Dornen, und sagte: «Wähle, welche du haben und tragen willst!» Da antwortete sie: «Gib her, o Herr, die Dornenkrone, damit ich Dir ähnlicher werde! Von da ab fühlte sie stets einen stechenden Schmerz in ihrem Kopfe.

Mehr jedoch, als die leibliche Not ihrer Mitmenschen, ging der Heiligen das Seelenheil anderer zu Herzen. Durch ihren Zuspruch schlichtete sie langjährige Feindschaften; Sünder wusste sie zur Reue zu bringen; verstockte Verbrecher, die schon auf dem Wege zur Richtstätte sich befanden, wandelte sie um zu reuigsten Büßern. Nach Gottes Anordnung sollte sie gar eingreifen in die Geschicke der Kirche. Ihr unsterbliches Verdienst ist, dass sie den Papst Gregor XI. zur Rückkehr von Avignon nach Rom veranlasste.

In der meist täglichen Kommunion fand sie die Kraft zu ihrem tatenreichen Leben. Die Wundmale, welche der Herr ihr gegeben, blieben während ihres Lebens auf ihr inständiges Gebet hin unsichtbar, erst nach ihrem Tode traten sie sichtbar hervor.

Nach achtwöchentlichem Leiden eilte sie hinüber zu ihrem himmlischen Bräutigam am 29. April 1280, eine der wunderbarsten Erscheinungen der Weltgeschichte. In der heiligen Kirche lebte sie fort durch die Macht ihres Tugendbeispieles, durch die Kraft ihrer Fürbitte und den Segen ihrer Schriften.

Die Quelle des Opfermutes. Das Leben der heiligen Katharina war vollständig dem Wohl und Wehe der Mitmenschen geweiht. Sie schöpfte diesen Opfersinn aus der häufigen Vereinigung mit der Quelle aller Stärke, aus der heiligen Kommunion. Dies finden wir tausendfach bestätigt in dem Leben der heiligen Kirche.

Wenn ich recht würdig die heilige Kommunion empfange, muss ich mir sagen: «Jetzt besitze ich meinen Gott selbst mit allem, was er ist und was er hat; wie soll ich entgelten diese Liebe? Er selbst bedarf meiner und meiner Geschenke nicht; allein, was ich dem Geringsten seiner Brüder tue, sieht er an, als tue ich es ihm.» Also weiß ich, wie ich ihm meine Dankbarkeit bekunden kann; in den Unglücklichen dieser Erde, den Armen und Kranken habe ich meinen Heiland; ja, selbst in den Sündern sehe ich sein Bild, wenn auch unter dem Wust der Sünden entstellt. Diese also will ich lieben, für sie arbeiten, für sie mich abmühen und sollte es nötig sein, will ich für sie mein Leben hingeben. Dies allein erklärt den Opfermut unserer Priester, unserer Missionäre, unserer Ordensleute. Untersage ihnen die heilige Kommunion, und du unterbindest die Lebensader, zerstörst das Fundament auf welche alle selbstlose, hingebende Liebe beruht.

Gebet. Lass, o Herr, etwas von der Glut Deiner Liebe in der heiligen Kommunion überströmen in mein Herz, damit ich, von Deiner Liebe erfüllt wie die heilige Katharina, Deine heilige Braut, in jedem Armen, in jedem Kranken, in jedem Mitmenschen Dich sehe, Dich liebe, Dir diene. Amen.

_______

Quelle:

Leben der Heiligen – nebst praktischen Lehren für das katholische Volk – mit besonderer Berücksichtigung der deutschen und neueren Heiligen“ von Herm. Jos. Kamp, Dechant. Dritte Auflage. Mit Erlaubnis der geistlichen Obrigkeit. Verlag der A. Laumann’schen Buchhandlung, Dülmen i.W., Verleger des heiligen Apostolischen Stuhles. 737 Seiten.

(Zuletzt Eigentum von Ingeborg Anna Studer-Schärer, † 14.7.2017 auf St. Pelagiberg)

Papst Franziskus: Die Vaterschaft des heiligen Josef

Bartolomé Esteban Murillo: Heilige Trinität mit Maria (links) und Joseph, 1675 – 1682 in der National Gallery in London

PAPST FRANZISKUS

FRÜHMESSE IM VATIKANISCHEN GÄSTEHAUS „DOMUS SANCTAE MARTHAE“

Die Vaterschaft des heiligen Josef

Montag, 18. Dezember 2017

 

(aus: L’Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 3, 19. Januar 2018)

 

An den heiligen Josef – »den Schatten des Vaters«, der Gott geglaubt und ihm gehorcht hat, »ohne ein Wort zu sagen« und ohne sich vom »Klatsch« entmutigen zu lassen, und »sich der Vaterschaft und des Geheimnisses annahm« – soll man sich wenden, so der Rat von Papst Franziskus, wenn »wir vieles nicht verstehen, viele Probleme, viele Ängste haben und vieles für uns dunkel ist«. Und er schlug dieses Gebet vor: Josef, »hilf du uns, der du weißt, was es heißt, im Finstern zu gehen; du, der du weißt, wie man die Stimme Gottes hört; du, der du weißt, wie man in Stille vorangeht«.

Das große Zeugnis Josefs in all seiner Kraft und Aktualität stellte der Papst am 18. Dezember den Gläubigen in Santa Marta vor Augen. Franziskus wiederholte den Anfang des Abschnitts aus dem Evangelium vom Tag nach Matthäus (1,18-24) – »Mit der Geburt Jesu Christi war es so« – und ging davon für seine Betrachtungen aus. »Als Maria aus Ain-Karim vom Haus Elisabets zurückkehrte, begannen die Zeichen der Mutterschaft sichtbar zu werden«, rief er in Erinnerung. Und »Josef merkte es, und er verstand nicht: Denken wir an diesen Mann mit seinen Zweifeln, seinem Schmerz. Er suchte nach Erklärungen. Doch da er Maria so sehr liebte und wusste, dass sie eine Frau Gottes war, fand er keinen Ausweg aus seinen Gedanken.« Eine Haltung, die gewiss »ganz anders war, als das, was die Klatschbasen des Dorfes auf dem Markt machten«, die vielleicht kommentierten: »Da schaut euch die da an, in welchem Zustand sie zurückgekehrt ist!«

Gerade auf den »Schmerz Josefs« konzentrierte der Papst seine Aufmerksamkeit. »In diesem Schmerz, diesem Zweifel, diesen Leiden«, so der Papst, »will Josef Maria jedoch nicht wegschicken, und er beschließt, sie in aller Stille zu entlassen«. Kurz, er entscheide sich dafür, »sie nicht öffentlich anzuklagen, da er wusste. Er kannte sie: ›Dieses Mädchen, ich kenne sie, ich liebe sie, sie ist rein. Ich verstehe das nicht.‹« Doch gerade »mitten in seinem Zweifel, mitten in seinem Schmerz griff der Herr in einem Traum ein«, fuhr Franziskus fort, der hervorhob, dass »ihm in jenem Traum erklärt wird, was geschehen ist. Und Josef gehorchte: er glaubte und gehorchte.« Die Worte des Engels des Herrn, wie sie Matthäus in seinem Evangelium wiedergibt, sind eindeutig: »Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.«

Während Josef diese starke Erfahrung durchmachte, so der Papst, »wurde auf dem Markt geklatscht: jener Klatsch, der dann weitergegangen ist, weiter und weiter bis hin zu jener Gotteslästerung, für mich die hässlichste, die stärkste gegen den Herrn, aus dem Mund der Pharisäer, die Johannes im 6. Kapitel wiedergibt«.

»Josef dagegen kämpfte in seinem Inneren«, erklärte Franziskus. Und »in diesem Kampf« sei da »die Stimme Gottes, die ihm sagt: ›Steh auf!‹« Die Aufforderung »›Steh auf‹ kehrt viele Male in der Bibel zu Beginn einer Sendung wieder«. So sage die Stimme Gottes zu Josef: »Steh auf, nimm Maria, bring sie zu dir nach Hause. Nimm dich dieser Situation an, nimm diese Situation in die Hand und geh weiter.«

»Josef«, so der Papst, »ist nicht zu Freunden gegangen, um Trost zu suchen, er ist nicht zum Psychiater gegangen, damit ihm dieser den Traum interpretiere: nein, er glaubte.« Und «er ist weitergegangen, er hat die Situation in die Hand genommen«. Josef also »musste sich zweier Dinge annehmen, der Vaterschaft und des Geheimnisses«.

Vor allem, so erklärte der Papst, »musste Josef die Vaterschaft annehmen«. »Dieser Abschnitt aus dem Evangelium kommt sofort nach der Genealogie Jesu, mit der das Matthäusevangelium  beginnt: sie beginnt mit dem Vater Abraham und endet beim Vater Josef.« Und »es gibt einen Satz in der Genealogie, den Lukas schreibt: ›Jesus war, als er zum ersten Mal öffentlich auftrat, etwa dreißig Jahre alt. Er galt als Sohn Josefs.‹« Lukas sage also »nicht: er war der Sohn Josefs‹«; sondern er schreibe praktisch, dass alle gedacht hätten, »er sei der Sohn Josefs«. Das bedeute, dass Josef »die Vaterschaft übernahm, die nicht seine war: sie kam vom Vater«. Und »er hat die Vaterschaft mit dem übernommen, was das bedeutet: nicht nur Maria und dem Kind beizustehen, sondern das Kind auch aufwachsen zu lassen, es einen Beruf zu lehren, es zur Reife des Mannes zu führen«. Josef also »hat die Vaterschaft – die nicht die seine ist, sie kommt Gott zu – übernommen, ohne ein Wort zu verlieren: Im Evangelium gibt es kein Wort, das Josef gesagt hat, der Mann der Stille, des stillen Gehorsams.«

Das Zweite, dessen sich Josef angenommen habe, sei »das Geheimnis: er nimmt die Vaterschaft und das Geheimnis in die Hand«. Es ist dies »das Geheimnis, von dem wir in der ersten Lesung aus dem Buch Jeremia (23,5-8) gehört haben«. »Das große Geheimnis, das dort seinen Anfang nimmt, besteht darin, das Volk zu Gott zurückzuführen«, erklärte Franziskus. In Wirklichkeit »war es nicht das Geheimnis des Auszugs aus der Knechtschaft Ägyptens: das war ein Zurückführen, sondern es ist das Geheimnis der Neu-Schöpfung, die, wie die Liturgie sagt, wunderbarer ist als die Schöpfung«. Und »Josef nimmt dieses Geheimnis in die Hand und hilft durch sein Schweigen, durch seine Arbeit bis zu dem Moment, da Gott ihn zu sich ruft«.

»Von diesem Mann, der sich der Vaterschaft und des Geheimnisses angenommen hat«, so rief der Papst in Erinnerung, »wird gesagt, dass er der Schatten des Vaters war, der Schatten Gottes, des Vaters.« Und »wenn Jesus als Mensch gelernt hat, zu seinem Vater, den er als Gott kannte, ›Papa‹, ›Vater‹, zu sagen, dann hat er das vom Leben gelernt, vom Zeugnis Josefs: von dem Mann, der behütet, von dem Mann, der ihn aufzieht, von dem Mann, der jede Vaterschaft und jedes Geheimnis voranbringt, doch nichts für sich selbst nimmt, gar nichts«.

Josef »ist dort, er schweigt«, unterstrich Franziskus erneut. »Das«, so fügte er hinzu, »ist der große Josef, den Gott braucht, um das Geheimnis der Rück-Führung des Volkes hin zur neuen Schöpfung voranzubringen«. Gerade sein »Beispiel «, so der Papst abschließend, »möge uns viele Dinge lehren, die wir in unseren Reflexionen aufgreifen können. Vor allem aber schenke es uns den Mut, uns an ihn zu werden, wenn wir vieles nicht begreifen, wenn wir viele Probleme haben, viele Ängste, viele dunkle Augenblicke, und ihm einfach zu sagen: ›Hilf du uns, der du weißt, was es heißt, im Finstern zu gehen, du, der du weißt, wie man die Stimme Gottes hört, du, der du weißt, wie man schweigend weitergeht.‹«

_______

Quelle

 

Johannes Paul II.: Predigt zur Seligsprechung des Jesuitenpaters Rupert Mayer, 1987

St. Martin Leutkirch – Bild Rupert Mayer

APOSTOLISCHE REISE IN DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

SELIGSPRECHUNG DES JESUITENPATERS RUPERT MAYER

PREDIGT VON JOHANNES PAUL II.

Münchener Olympiastadion – Sonntag, 3. Mai 1987

”Seht, ich sende euch . . .“  (Mt. 10, 16). ”Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn!“ (Eph. 6, 10)

Verehrte Mitbrüder, liebe Brüder und Schwestern!

1Der Aufruf des Apostels Paulus zur Stärke im Herrn ist gleichsam die angemessene Ergänzung jener Worte, die Jesus bei der ersten Aussendung der Apostel spricht. Die Kirche nimmt beide Texte heute als Lesungen für die Liturgiefeier, in der ich euren Landsmann, den Jesuitenpater Rupert Mayer, seligsprechen darf; hier in der Stadt München, mit der sein Leben und priesterlicher Dienst auf das engste verbunden sind.

Erst vor einem halb Jahren konnte ich in Rom die bayerische Ordensfrau Schwester Maria Theresia von Jesu Gerhardinger zur Ehre der Altäre erheben, die ebenfalls in dieser Stadt gelebt und weltweit gewirkt hat. Es ist mir deshalb eine besondere Freude, heute wiederum einen aus eurer Mitte im Namen der Kirche den Gläubigen zur Verehrung und Nachahmung vor Augen zu stellen. Pater Rupert Mayer wird zu Recht ”Apostel Münchens“ genannt. Aber das Licht seines Lebens und Wirkens leuchtet weit über diese Stadt hinaus in die weite Welt.

Von Herzen grüße ich alle, die sich hier eingefunden haben, um im festlichen Gottesdienst gemeinsam mit uns diesen Gnadentag zu begehen. Nicht wenige davon haben unseren neuen Seligen gewiß noch persönlich gekannt. Mein brüderlicher Gruß gilt vor allem dem verehrten Herrn Erzbischof in München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, sowie allen anwesenden Bischöfen, den Priestern und Ordensleuten; darunter besonders den Patres und Brüdern der Gesellschaft Jesu, der unser Seliger angehört hat, und den Schwestern der Heiligen Familie, deren Mitbegründer und langjähriger Spiritual er gewesen ist. Ich grüße ferner seine Landsleute aus der Heimatdiözese Rottenburg und die Mitglieder der Marianischen Männerkongregation, die in ihrem früheren Präses nun einen mächtigen himmlischen Fürsprecher erhalten; ebenso die Vertreter aus Staat und Gesellschaft sowie alle Gäste von nah und fern, die durch ihre Anwesenheit das Andenken dieses mutigen Glaubenszeugen ehren.

2. Die Worte des heutigen Evangeliums, die Christus bei der ersten Aussendung an die Apostel gerichtet hat, scheinen im Leben und Wirken des Dieners Gottes Rupert Mayer eine neue Aktualität zu gewinnen. Christus sagt: ”Ich sende euch die Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!“ Und darauf; ”Nehmt euch aber vor den Menschen in acht“ (Mt. 10, 16-17). Wie vielsagend sind doch diese Worte:Ich sende euch zu den Menschen– und zugleich: Ich warne euch vor den Menschen. Und warum warnt Christus seine Jünger vor ihnen? ”Sie werden euch vor die Gerichte bringen . . . Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt . . .“.

Als Rupert Mayer sich im Jahre 1900 als junger Priester zum Eintritt in die Gesellschaft Jesu entschloß, galten die Jesuiten noch offiziell als ”Reichsfeinde“, die durch Gesetz des Landes verwiesen und verboten waren. Er selbst bezeichnet sie als ”Geächtete, Verbannte und Heimatlose“, da ihnen nicht gestattet war, im damaligen Reichsgebiet eigene Niederlassungen zu gründen und zu unterhalten. Die mächtig geschürte antikatholische Hetze und Aktivität gegen den Orden – statt ihn abzuschrecken – bestärkte ihn vielmehr noch in seinem Willen, sich dieser so geschmähten Gesellschaft Jesu anzuschließen. Durch seinen baldigen Ruf nach München wurde Pater Mayer in zunehmendem Maße mit antireligiösen und antikirchlichen Strömungen, mit einer Atmosphäre von Hohn und Haß gegen Christus und die Kirche konfrontiert, in der es immer mehr Mut und Tapferkeit erforderte, den katholischen Glauben frei zu bekennen. Je offenkundiger und brutaler in jenen Jahren der Kampf gegen Religion und Kirche wurde, ein um so entschiedener und unerschrockener Kämpfer für die Wahrheit des Glaubens und für die Rechte der Kirche wurde unser neuer Seliger.

Wir hörten in der Lesung aus dem Epheserbrief die Worte des Apostels: ”Legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt . . . Gürtet euch mit Wahrheit . . . Vor allem greift zum Schild des Glaubens . . . Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes!“. Was der Apostel hier empfiehlt, hat Rupert Mayer in hervorragender Weise getan. Er hat Gottes Rüstung angezogen und sie bis zu seinem Tod nie mehr abgelegt. Unerschrocken und unbeugsam kämpfte er für die Sache Gottes. Als unbestechlicher Zeuge der Wahrheit widerstand er den Lügenpropheten jener Jahre ins Angesicht, immer bereit, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen, ausgerüstet mit dem Schild eines tiefen, unbeirrbaren Glaubens führte er in seinen berühmten Predigten das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. Es gab Monate, in denen er bis zu siebzigmal predigte.

3. ”Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen . . .“, sagt Jesus weiter zu den Aposteln. Rupert Mayer wußte, daß nach 1933 seine Predigten von der Polizei überwacht wurden. Trotzdem verkündete er die Wahrheit ungeschminkt und unverkürzt. Als er gefangengenommen wurde, gab er vor der Geheimen Staatspolizei zu Protokoll: ”Ich erkläre, daß ich im Falle meiner Freilassung trotz des gegen mich verhängten Redeverbotes nach wie vor sowohl in den Kirchen Münchens als auch im übrigen Bayern, aus grundsätzlichen Erwägungen heraus, predigen werde“. Er konnte nicht schweigen, ebensowenig wie der Apostel Paulus, der sagte: ”Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“.

Bereitwillig nahm unser Seliger dafür Gefängnis und Konzentrationslager auf sich. Er schrieb auf den Fragebogen, den er im Gefängnis auszufüllen hatte: ”Ich bin mit diesem Los keineswegs unzufrieden: ich empfinde es nicht als Schande, sondern als Krönung meines Lebens.“ Und aus der Gestapo-Haft vor der Einlieferung in das Konzentrationslager Sachsenhausen berichtet er: ”Als die Gefängnistür eingeschnappt war und ich allein in dem Raum war, in dem ich schon so viele Stunden zugebracht hatte, kamen mir die Tränen in die Augen, und zwar waren es Tränen der Freude, daß ich gewürdigt wurde, um meines Berufes willen eingesperrt zu werden und einer ganz ungewissen Zukunft entgegenzusehen.“ Das ist nicht die Stimme eines lediglich tapferen Menschen, sondern eines Christen, der stolz darauf ist, am Kreuz Christi teilzuhaben. Vorgestern habe ich in Köln die Karmelitin Schwester Teresia Benedicta a Cruce, die vom Kreuz Gesegnete, seliggesprochen. Beide Selige gehören zueinander. Denn auch eurer Münchener Seliger, Pater Rupert Mayer, war vom Kreuz gesegnet.

In einem Brief aus dem Gefängnis an seine betagte Mutter lesen wir: ”Jetzt habe ich wirklich nichts und niemanden mehr als den lieben Gott. Und das ist genug, ja übergenug. Wenn die Menschen doch einsehen wollten, es gäbe viel mehr Glückliche auf Erden“. In der Einsamkeit seiner Haft galt das ganze Mühen von Pater Rupert Mayer der Vertiefung seiner inneren Bindung an Gott. In völliger Hingabe an ihn suchte er alle Bedrängnisse und Nöte für seine innere Erneuerung und Heiligung fruchtbar zu machen. Als Angeklagter vor seinen Richtern erfuhr er die tröstende und stärkende Nähe Gottes, die Christus seinen Zeugen verheißen hat: ”. . .  macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden“.

4. Diese Worte Jesu sind eine Vorankündigung der Lebensgeschichte der Apostel, der besonderen Gegenwart Gottes in Ihrem Wirken, vor allem in ihrem Glaubenszeugnis. Sie bewahrheiten sich schon in jener Begebenheit, von der die heutige erste Lesung spricht. Am Pfingstfest ”trat Petrus auf, zusammen mit den Elf“ und sprach zum ersten Mal zu den versammelten Bewohnern von Jerusalem und den Besuchern, die zum Fest gekommen waren. Er legte Zeugnis ab für Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen. Ist es aber wirklich nur Petrus, der an diesem bedeutungsvollen Tag spricht? Oder ist es vielleicht ”nicht nur Petrus“? In der Tat! Durch Petrus spricht zugleich der Geist des Vaters und des Sohnes.

Ebenso scheinen die Worte des Psalmisten und Königs David, die Petrus anführt, nicht nur von diesem, sondern auch von unserem neuen Seligen gesprochen zu werden: ”Du zeigst mir die Wege zum Leben, du erfüllst mich mit Freude vor deinem Angesicht“. Selbst inmitten großer Bedrängnis erfährt Pater Rupert Mayer Gott als die innere Kraft und beglückende Erfüllung seines Lebens, Zugleich wird er aus dieser tiefen Verbundenheit mit Gott in den Zeiten großer Not selbst für viele Menschen zum Quell des Trostes, zum Vermittler neuer Hoffnung und Zuversicht, zum Vater der Armen, die ihn ihren 15. Nothelfer nannten. Wie sich die Menschen einst um Jesus scharten und bei ihm Hilfe fanden, strömten sie mit allen ihren Nöten auch zu ihm. Sechzig, siebzig Hilfesuchende klopften täglich an seine Tür. Mit offenem Herzen nahm er sie alle auf. Viele Stunden verbrachte er auch im Beichtstuhl, zu dem sich die Menschen drängten, um Hilfe in ihrem geistlichen Nöten zu suchen.

”Es muß Wärme von uns ausgehen, den Menschen muß es in unserer Nähe wohl sein, und sie müssen fühlen, daß der Grund dazu in unserer Verbindung mit Gott liegt“. Mit diesem Wort sagt uns der neue Selige, worum es ihm im Dienst an den Armen ging: er wollte Gottes Liebe sichtbar und erfahrbar machen und die Menschen spüren lassen, daß sie von Gott geliebt sind. Seine Güte und Hilfsbereitschaft war von solcher Kraft, daß er es auch ertrug, wenn sie einmal mißbraucht wurden. Als man ihn darauf aufmerksam machte, gab er nur zur Antwort: ”Wer noch nicht angeschmiert wurde, hat nie etwas Gutes getan“. Die Torheit seiner Liebe ist Teilhabe an der Torheit des Kreuzes, in der sich der liebende Gott uns zugewandt hat, um uns alle an sich zu ziehen.

5. Der Grundsatz, dem Pater Rupert Mayer zeitlebens treu geblieben ist, lautet: ”Christus, der Mittelpunkt unseres Lebens. Zwischenlösungen gibt es nicht“. Was er war, das wollte er ganz sein. Diese seine Entschiedenheit in der Nachfolge Christi hat ihn auf den Weg der Heiligkeit geführt. Gemäß dem Wahlspruch seines Ordens: ”Alles zur größeren Ehre Gottes“ ging es ihm vor allem um Gottes Ehre und damit um die Rechte Gottes. ”Der Herrgott hat das erste Anrecht auf uns“, sagte er. Und er wußte, daß er damit auch für die Rechte und Würde des Menschen kämpfte.

Wir hören heute viel von Menschenrechten. In sehr vielen Ländern werden sie verletzt. Von Gottesrechten aber spricht man nicht. Und doch gehören Menschenrechte und Gottesrechte zusammen. Wo Gott und sein Gesetz nicht geehrt werden, erhält auch der Mensch nicht sein Recht. Wir sehen das deutlich am Verhalten der nationalsozialistischen Machthaber. Sie kümmerten sich nicht um Gott und verfolgten seine Diener: und so gingen sie auch unmenschlich mit den Menschen um, in Dachau vor; den Toren Münchens wie in Auschwitz vor den Toren meiner früheren Bischofsstadt Krakau. Auch heute gilt: Gottesrechte und Menschenrechte stehen und fallen miteinander. Unser Leben ist nur dann in Ordnung, wenn unser Verhältnis zu Gott in Ordnung ist. Deshalb sagte Pater Rupert Mayer in den weltweiten Bedrängnissen des letzten Krieges: ”Die heutige Zeit ist eine furchtbar ernste Mahnung für die Völker der Erde, zurückzukehren zu Gott. Es geht nicht ohne Gott!“. Dieses Wort unseres Seligen hat auch heute nichts an Gewicht verloren. Auch heute; gilt es, Gott zu geben, was Gottes ist. Dann wird auch dem Menschen gegeben werden, was des Menschen ist.

6. Liebe Brüder und Schwestern! Die Seligen und Heiligen der Kirche sind Gottes lebendige und gelebte Botschaft an uns. Deshalb stellt sie uns diese Zur Verehrung und Nachahmung vor Augen. Öffnen wir uns also heute jener Botschaft, die uns der neue Selige Rupert Mayer durch sein Wort und Wirken so anschaulich verkündet. Suchen wir wie er in Gott die Mitte und Quelle unseres Lebens. Auf Gott baute er in unerschütterlichem, kindlichem Vertrauen. ”Herr, wie du willst, soll mir geschehn, und wie du willst, so will ich gehn,, hilf deinen Willen nur verstehn“, so lautet der erste Vers seines Lieblingsgebetes. Gott, der Herr, war die Quelle, aus der er in langen Stunden des Gebetes, in der heiligen Messe und in der täglichen treuen Pflichterfüllung die Kraft schöpfte für sein erstaunliches Lebenswerk.

Suchen auch wir aus derselben Kraftquelle unser Leben und unsere Umwelt zu gestalten. Der selige Rupert Mayer ist für uns alle ein Vorbild und Anruf, ein heiliges Leben zu führen. Heiligkeit ist nicht eine Sache für einige auserwählte Seelen: zur Heiligkeit sind wir alle berufen, alle ohne Ausnahme. Und er selber sagt uns auch, was zu einem heiligen Leben gehört: ”Keine außergewöhnliche Arbeit, keine außergewöhnlichen religiösen Erlebnisse, keine Erscheinungen. Nur: Heroische Tugend“. Das heißt: Tag für Tag treu und unbeirrt Gottes Willen tun und aus seiner Gegenwart leben; jeder ganz persönlich und auch in der Familie. Wir wissen, wie unserem Seligen besonders die christliche Familie am Herzen lag und er zu ihrer Förderung mit zwei anderen Priestern sogar eine eigene Schwesterngemeinschaft gegründet hat. Die hohe Zahl der Ehescheidungen und die geringe Kinderzahl zeigen, welch großen Belastungen und Bedrohungen die Familie in der heutigen Gesellschaft ausgesetzt ist. In euren Familien aber entscheidet sich die Zukunft eures Volkes, auch die Zukunft der Kirche in eurem Volk. Haltet zusammen, daß die Familien gestärkt werden. Haltet die Ehe heilig und laßt die eheliche Liebe fruchtbar werden in den Kindern, die Gott euch schenken will.

7. Sein Leben heiligen heißt aber auch, sich für das öffentliche Leben mitverantwortlich zu fühlen und es aus dem Geiste Christi mitzugestalten. Keinem Christen darf es gleichgültig sein, wie es in der Welt zugeht. Männer, Frauen und meine jungen Freunde, euch alle rufe ich auf: Setzt euch wie Rupert Mayer für Gottes Rechte und Gottes Ehre auch in der Öffentlichkeit ein. Laßt nicht zu, daß die Entchristlichung weiter um sich greift. Seid Salz der Erde und tragt das Licht der Wahrheit Gottes in alle Bereiche des Lebens hinein. Das ist der Dienst, den wir der Welt schulden. Es geht nicht ohne Gott! Habt nach dem Vorbild unseres Seligen vor allem auch ein Herz für die Armen. Ihr lebt in einem Land, das zu den wohlhabendsten Ländern der Erde gehört. Laßt euer Herz durch euren Besitz nicht stumpf werden für die Not der Hilfsbedürftigen und Vergessenen am Rande eurer Gesellschaft und in aller Welt. Macht auch ihr durch eure Güte Gottes Liebe sichtbar und erfahrbar unter euren Mitmenschen.

Liebe Schwestern von der Heiligen Familie, eure Gemeinschaft wurde durch Pater Rupert Mayer nicht nur mitgegründet, sondern vor allem auch geistig geformt. Haltet seinen Geist lebendig. Euer Ideal veraltet nicht. Die Aufgabe, für die eure Gemeinschaft gegründet wurde, ist noch immer zeitgemäß.

Liebe Sodalen der Marianischen Männerkongregation, ihr hütet in eurer Kongregationskirche als kostbaren Schatz das Grab des neuen Seligen, an dem ich nach diesem Gottesdienst beten werde. Hütet auch das geistige Erbe, das er euch hinterlassen hat: die Liebe zu Maria und die Bereitschaft zum Dienst an der Welt.

Liebe Patres und Brüder des Gesellschaft Jesu, euch beglückwünsche ich zu eurem Mitbruder, den wir von heute an als Seligen verehren. Er ist eine Zierde eures Ordens. Möge er euch auch Vorbild und Ansporn sein, treu dem hohen Ideal des heiligen Ignatius von Loyola euren Dienst in Kirche und Welt zu erfüllen. Euer seliger Mitbruder hat nach diesem hohen Ideal gelebt. Er stehe euch bei, seinem Beispiel zu folgen.

8. ”Seht, ich sende euch . . .werdet stark durch den Herrn!“.

Liebe Brüder und Schwestern! Sagt nicht auch der selige Rupert Mayer diese Worte am heutigen Tag seiner Seligsprechung zu uns, die wir hier versammelt sind? Zu euch, seinen Landsleuten, hier in dieser Stadt und im ganzen Land? Zur Kirche von München? Zur ganzen Gesellschaft?

”Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn!

Zieht die Rüstung Gottes an . . . Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern . . . gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister . . .“ (Eph. 6, 10-12).

Es gibt Zeiten, in denen die Existenz des Bösen unter den Menschen in der Welt in einer besonderen Weise in Erscheinung tritt. Dann wird noch offenkundiger, daß die Mächte der Finsternis, die in den Menschen und durch die Menschen wirken, größer sind als der Mensch. Sie übersteigen ihn, sie kommen von außen über ihn.

Der heutige Mensch scheint dieses Problem fast nicht sehen zu wollen. Er tut alles, um die Existenz jener ”Beherrscher dieser finsteren Welt“, jene ”listigen Anschläge des Teufels“, von denen der Epheserbrief spricht, aus dem allgemeinen Bewußtsein zu verbannen. Dennoch gibt es solche Zeiten in der Geschichte, in denen diese – nur widerwillig angenommene – Wahrheit der Offenbarung und des christlichen Glaubens ihre volle Ausdruckskraft und fast handgreifliche Bestätigung findet.

9. Der geistige Sieg von Pater Rupert Mayer erklärt sich vollkommen vor dem Hintergrund einer` solchen Epoche, einer solchen geschichtlichen Erfahrung. Die Worte: des Apostels beziehen sich in einem gewissen Sinn auf den konkreten Lebensverlauf dieses Dieners Gottes. Es war einer von jenen, die in diesem geistigen Kampf, in diesem Ringen mit den Mächten der Finsternis ”die Rüstung Gottes angelegt, sich mit der Wahrheit gegürtet, den Panzer der Gerechtigkeit und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen, angezogen haben“ (Eph. 6, 12-15). Der Glaube war für ihn wirklich der Helm, und das Wort Gottes war das Schwert des Geistes. Er kämpfte fortwährend mit diesem ”Schwert“ und ”hörte nicht auf zu beten und zu flehen“. Nein, er vertraute nicht auf seine eigenen Kräfte. Er erinnerte sich an die Worte des Meisters an die Apostel im Abendmahlssaal: ”Der Geist eures Vaters wird durch euch reden“ (Mt. 10, 20). Und deshalb hörte er auch nicht auf zu bitten, daß Gott ihm ”das rechte Worte schenke . . ., um das Geheimnis des Evangeliums zu verkünden“ (Eph. 6, 19).

Die Worte des Epheserbriefes hat der Apostel Paulus geschrieben, als er nur noch als ”Gefangener“ seiner Sendung nachkommen konnte (ebd. 3, 1;4, 1). So hat auch Pater Rupert Mayer gesprochen und bezeugt, so hat auch er sich verhalten und für Christus Verfolgung erduldet –  als ”Gefangener“ in Landsberg und im Konzentrationslager Sachsenhausen, und so ist er uns in Erinnerung geblieben, im Gedächtnis der Kirche: als mutiger Zeuge der Wahrheit und Apostel der Gottes- und Nächstenliebe. Diesem seinen Andenken erweist die Kirche nun ihre besondere Verehrung, damit es von Generation zu Generation fortdauert.

Heute spricht dieser ”Gefangene Christi“ im Lager Sachsenhausen noch einmal zu uns – und die Kirche nimmt seine Worte auf in ihr geistiges Erbe:

”Bete jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus . . .

Legt die Rüstung Gottes an“ (Eph. 6, 18.13).

Nehmt, liebe Brüder und Schwestern, an diesem Festtag das Zeugnis des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe eures großen Landsmannes an! Möge das geistige Erbe seines Lebens und seines apostolischen Dienstes immer, besonders in Zeiten der Prüfung, mit euch sein und euch stets neue Kraft und Zuversicht schenken in Christus, unserem Herrn. Amen.

_______

Quelle

Gerhard Kardinal Müller — Predigt beim Begegnungstag im Gedenken an Pater Werenfried van Straaten am 26. Januar 2019 im Hohen Dom zu Köln

Timotheus (= Furcht Gottes) [Bischof und Märtyrer] war bereits Christ und stand wegen seiner Frömmigkeit in hohem Ansehen, als der heilige Apostel Paulus nach Lystra in Kleinasien kam.

(Gedenktag der heiligen Timotheus und Titus)

Nur für den privaten Gebrauch! Es gilt das gesprochene Wort.

Die Kirche gedenkt heute zweier bedeutender Persönlichkeiten der Kirchengeschichte, die eng mit dem missionarischen Wirken des Völkerapostels verbunden sind. Für alle Zukunft stellen sie exemplarisch die universale Sendung der Kirche Christi dar -sowohl ihrer Hirten als auch aller Gläubigen.

In den beiden Briefen des hl. Paulus an die Thessalonicher und in seinem Zweiten Brief an die Korinther, in den Briefen an die Philipper, die Kolosser und Philemon firmiert Timotheus als Mitverfasser auf der Augenhöhe des Apostels. Er ist Teilhaber an seiner apostolischen Vollmacht und Sendung.

Der Heidenchrist Titus begleitete Paulus zum Apostelkonzil in Jerusalem (Gal 2,-10) und wurde von ihm als einer seiner engsten Mitarbeiter oft zu wichtigen Aufgaben herangezogen.

An diese beiden Mit-Apostel und Hirten der Kirche sind die drei Pastoralbriefe des Apostels gerichtet, die unseren Blick aber schon lenken in die Zeit nach der apostolischen Gründung der Kirche. Es ist die Zeit der Kirche, die bis zur Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten dauern wird.

In der Phase der Gründung der Kirche vor und nach Ostern treffen wir  zunächst auf die  Zwölf Jünger, die vom irdischen Jesus erwählt und vom auferstandenen Herrn zu Seinen bevollmächtigten Zeugen berufen wurden. Er hatte  sie  zu  Seinen  Boten  gemacht,  damit sie in Seiner Autorität das Evangelium verkünden und im Namen des  Vaters  und  des Sohnes und des Heiligen Geistes die zum Glauben Gekommenen taufen und ihnen die Sakramente des Heils reichen. Dazu kommen noch die andere beauftragte 72 Jünger. An Wirksamkeit überragt alle der vom  auferstandenen  Christus  unmittelbar  autorisierte Apostel Paulus, der mit den Zwölf  Aposteln in einer Reihe steht und der mit Petrus das    Duo der Apostelfürsten darstellt.

Aber die Zeit der apostolischen Gründung der jungen Kirche ging mit dem Tod der ersten Apostel zu Ende. Doch der Auftrag Jesus bleibt: allen Menschen die Frohe Botschaft vom Reich Gottes verkünden und ihnen Anteil zu geben an der Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott in Gnade und Wahrheit.

Denn es ist der heilige Wille Gottes, „dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1Tim 2,4), wie Paulus im 1. Brief an Timotheus schreibt. Und dieser universale Heilswille Gottes wird historisch-konkret und auf menschliche Weise mit Worten und Zeichen-Handlungen verwirklicht durch den einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich Christus Jesus, seinen Sohn Jesus, der unser Menschsein angenommen hat (1Tim 2,5). Die Kirche mit ihren Hirten und allen Gläubigen ist nicht selbst Mittlerin wie Christus, aber sie wird von Christus, dem Licht der Völker, in den Dienst seiner Heilsvermittlung genommen. Sie „ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott, wie für die Einheit der ganzen Menschheit.“ (Lumen gentium 1).

Dazu bedarf es aber weiterhin der Mitarbeit von Menschen, denen Jesus Anteil an seiner messianischen Weihe und Sendung gibt. „Jene göttliche Sendung, die Christus seinen Aposteln anvertraut hat, wird bis zum Ende der Welt dauern… Aus diesem Grunde trugen die Apostel in dieser hierarchisch geordneten Gesellschaft Sorge für die Bestellung von Nachfolgern.“ (Lumen gentium 20).

Nach dem Tod der ersten Apostel sind dies ihre langjährigen Mitarbeiter, die wiederum andere geeignete Kandidaten durch das Weihegebet  und  die  sakramentale Handauflegung (1Tim 1, 6) zu „Arbeitern im Weinberg des Herrn“ (Lk 10,2) bestellen. Es sind dies die uns bekannten Bischöfe, Presbyter und Diakone, deren Amt im Prinzip und in ersten Umrissen erkennbar wird und zwar an der Schwelle zur Zeit nach den Aposteln.

Diesen Prozess der Ausgestaltung und Profilbildung des geistlichen Amtes können wir nachverfolgen in der Apostelgeschichte des Evangelisten Lukas, aber auch in den Briefen an die Apostelschüler Timotheus und Titus und in anderen Schriften des Neuen Testaments.

Wie können wir denn Wesen und Auftrag dieses apostolischen Amtes in der Kirche richtig erfassen? Gewiss wären wir auf dem falschen Gleis und Bahnhof, wollten wir hier an bürokratischen Kategorien und politischen Mustern anknüpfen. Der persönliche Gesandte Jesu ist kein Funktionär oder -biblisch gesprochen- der Mietling, dem an den Schafen nichts liegt, der sich schnell in Sicherheit bringt, bevor der Wolf auch sein Leben bedroht. Er darf auch nicht der faule Knecht sein, dem die Bequemlichkeit näherliegt, als mit den anvertrauten Talenten zu arbeiten.

Unser Maßstab ist Christis. Jesus ist gekommen, um mit seinem Leben als Lösegeld uns aus der Sklaverei der Gottverlassenheit und der Menschenverachtung freizukaufen. Und so wie er liebevoll sich um uns kümmert wie der gute Hirte sich seiner Schafe annimmt, so sollen sich die Apostel und ihre Nachfolger sich selbst als „Diener Christi und Verwalter von Geheimnissen Gottes betrachten“ (1 Kor 4,1). Paulus und Timotheus können von sich sagen: „Wir sind also Gesandte an Christi statt und Gott ist es, der durch uns mahnt: Lasst euch mit Gott versöhnen.“ (2 Kor 5,20).

Wenn wir Christen heute nicht mehr in der Zeit der Apostel leben, so bleibt doch die Kirche selbst apostolisch und missionarisch.

Das ist aber nicht politisch gemeint als Expansion irgendeines Machtanspruches oder als Zwangsbeglückung durch elitäre Ideologen, die immer besser wissen, was für das Volk gut ist als die Menschen selbst.

Wenn wir Zeugnis geben von der Frohen Botschaft der Liebe Gottes zu allen Menschen und wenn wir in jedem Armen, Verfolgten, Verachteten, Unterdrückten Christus selbst erkennen und ihm in unseren Brüdern und Schwestern dienen, dann sind wir missionarisch und apostolische Kirche. Wir gehen unseren Weg in der Nachfolge Jesu, des gekreuzigten und auferstanden Herrn.

Zum Zeugnis für Christus und zum Leiden mit ihm sind alle Christen aufgerufen. Jeder Getaufte ist gemäß seiner Stellung in der Kirche und seinen besonderen Charismen und natürlichen Fähigkeiten berufen und befähigt im Heiligen Geist, am Aufbau des Reiches Gottes mitzuarbeiten.

Ein leuchtendes und motivierendes Beispiel hat uns P. Werenfried von Straaten gegeben.

In Wort und vor allem in der Tat war er ein Mitarbeiter Gottes, der Sein Reich der Wahrheit und Liebe in dieser Welt ausbreiten will.

Dabei können wir uns nicht allein auf die Sendung Christi berufen, sondern wir müssen auch unsere natürliche Intelligenz einsetzen. So wenig ein Christ die Hände in den Schoß legen darf, so wenig darf er auch die Gottesgabe des Verstandes einrosten lassen.

P. Werenfried verdiente sich den Ehrennamen des „Speckpaters“, als er für die 14 Millionen heimatlos gewordenen Vertriebenen im Nachkriegsdeutschland nicht Geld sammelte, für das man nichts kaufen konnte, sondern -wegen der Haltbarkeit- Speck und ähnliche Lebensmittel. Das ist praktische Intelligenz. Und so ging er immer vor im Dienst des Reiches Gottes. Wenn die heimatvertreiben Katholiken in der Diaspora keine Kirche hatten, um sich zu versammeln, brachte er die Kirche zu ihnen. Auf dem Deck eines Lastwagens oder in Zelten konnte man die Heilige Messe feiern, predigen, bei dieser Gelegenheit die Beichte hören und Seelsorgsgespräche führen mit allen, die Trost, Hilfe und Zuspruch brauchten.

Die Kirche ist in Not, wo Christen verfolgt und benachteiligt werden wie damals und heute in kommunistischen Ländern oder auch in nicht wenigen Staaten, die eine traditionelle Religion oder eine modische Ideologie zum alleinigen Kriterium erheben und als Mittel einer absoluten Herrschaft von Menschen über Menschen missbrauchen. So wird das fundamentale Menschenrecht auf Religions- und Gewissensfreiheit mit den Füßen getreten.

Und die Kirche ist in Not, wenn Christen ihren Brüdern und Schwestern nicht zu Hilfe kommen und sich für sie schämen.

Hier ist das Zeugnis für Christus und zugleich die praktische Intelligenz unserer konkreten Hilfe gefragt.

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (1 Tim 1,6)

Was der Völkerapostel seinem Schüler Timotheus zuruft, ist sein Vermächtnis bis heute an jeden Bischof und Priester, an die Ordensleute Religionslehrer, Caritasmitarbeiter, an die Eltern und an alle Gläubigen jeglichen Berufes und Standes: „Schäme dich also nicht, dich zu unserem Herrn zu bekennen!“ (1Tim 1,7f).

Und so es sagte schon Paulus von sich selbst, wenn an die Christen in Rom schreibt:

„Ich schäme mich des Evangeliums nicht: es ist eine Kraft Gottes zur Rettung für jeden, der glaubt.“ (Röm 1,16).

_______

Quelle

DIE VIERZEHN (14) NOTHELFER

Deckblatt aus „Leben der Heiligen – nebst praktischen Lehren für das katholische Volk – mit besonderer Berücksichtigung der deutschen und neueren Heiligen“ von Herm. Jos. Kamp, Dechant. Dritte Auflage. Mit Erlaubnis der geistlichen Obrigkeit. Verlag der A. Laumann’schen Buchhandlung, Dülmen i.W., Verleger des heiligen Apostolischen Stuhles. 737 Seiten.

(Zuletzt Eigentum von Ingeborg Studer-Schärer)

Siehe dazu auch:

Vatikan/Schweiz: Selige Marguerite Bays vor der Heiligsprechung

Gipfelkreuz in den Schweizer Alpen

Einer Heiligsprechung der Schweizer Seligen Marguerite Bays steht nichts im Weg. Papst Franziskus hat ein Wunder anerkannt, das nach Erkenntnissen der zuständigen Stellen auf die Fürsprache der Mystikerin zurückgeht. Das gab die Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen an diesem Dienstag bekannt.

Marguerite Bays, geboren 1815 in La Pierraz in der Westschweiz und verstorben 1879, stammte aus bäuerlichen Verhältnissen. Sie wirkte in ihrem Umfeld mit großer persönlicher Frömmigkeit in der Katechese mit Kindern und in der geistlichen Begleitung von Kranken. Von einer Krebserkrankung genas sie spontan und auf unerklärliche Weise am 8. Dezember 1854, dem Tag, an dem Papst Pius XI. in Rom das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis verkündigte. Seither zeigten sich an den Händen von Marguerite Bays die Wundmale Christi. Sie trat dem Dritten Orden der Franziskaner bei.

Marguerite Bays starb im Ruf der Heiligkeit. Das bescheidene Haus, in dem sie lebte, ist bis heute Ziel von Pilgern. Papst Johannes Paul II. sprach die Schweizerin 1995 selig. Heiligsprechungsverfahren von Mystikern und Mystikerinnen gelten im Allgemeinen als langwierig.

Wunder sind Fixpunkte

Wunder sind als Belege der Heiligkeit von Kandidaten zur Selig- und Heiligsprechung Fixpunkte im kirchlichen Verfahren. Sowohl zur Selig- als auch zur Heiligsprechung schreibt das kanonische Recht je ein Wunder vor. Das erste Wunder muss sich nach dem Tod des oder der Kandidatin zugetragen haben, das zweite nach der Seligsprechung.

Das Wunder, das die Seligsprechung von Marguerite Bays ermöglichte, trug sich am Ostermontag 1940 zu. Ein jugendlicher Bergsteiger rief bei einem Kletterunfall auf dem Dent de Lys in den Berner Alpen die Mystikerin in einem Stoßgebet an. Daraufhin riss das Seil, das den 19-Jährigen an seine in die Tiefe stürzenden Bergkameraden band. Er blieb unverletzt, seine drei Mitwanderer starben. Der junge Mann, dessen Großeltern mit Marguerite Bays befreundet waren, wurde Priester.

Seligsprechungsprozess für spanische Märtyrer

Bei den weiteren drei Akten, die die Selig- und Heiligsprechungskongregation an diesem Dienstag vorstellte, handelt es sich um die Anerkennung des Martyriums von Maria del Carmen (bürgerlicher Name: Isabella Lacaba Andía) und ihren 13 Gefolginnen, die 1936 in Spanien wegen ihres Glaubens getötet wurden.

Auch hat Papst Franziskus den heroischen Tugendgrad von Anna Kaworek anerkannt. Sie ist die Mitbegründerin der Kongregation der Schwestern des Heiligen Erzengel Michael und ist im Biedrzychowice am 18. Juni 1872 geboren. Die Dienerin Gottes starb am 30. Dezember 1936 in Miejsce Piastowe (Polen); und ebenfalls anerkannt, sind die Tugendgrade von Maria Soledad Sanjurjo Santos (bürgerlicher Name: Maria Consolata), einer puertoricanischer Ordensschwester, die 1973 im Alter von 81 Jahren verstarb.

(vatican news/ökumenisches heiligenlexikon – gs/mg)

LESEN SIE AUCH:

Siehe ferner: