Eminenz, vom wem wurden Sie ermächtigt, dem Attentäter von Wien zu verzeihen?

Wir dokumentieren hier einen Offenen Brief an den Erzbischof von Wien, Kardinal Dr. Christoph Schönborn aus der Feder von Reinhard Wenner. Der fragt etwa: „Unverständlich ist mir, Herr Kardinal, dass Sie für den Attentäter von Wien eine Kerze angezündet und erklärt haben sollen, sie verziehen ihm. Sind Sie von den Angehörigen der Ermordeten und von den über 20 verletzten Personen dazu autorisiert worden oder haben Sie sich da etwas angemaßt?“ (DB)

Sehr geehrter Herr Kardinal Dr. Schönborn,

Radio Vatikan berichtete am 4.November 2020, Sie hätten am Tag zuvor im Stephansdom zu Wien in einem Gedenk- und Trauergottesdienst „um den Segen und Frieden für die Verstorbenen, Verwundeten, Trauernden und das ganze Land“ gebetet und gesagt, dass die „bewährte Einheit und der Zusammenhalt der Religionen in Österreich“ durch das Attentat „nicht zerstört werden“ dürfe. Sie hätten vom „Verzicht auf Hasspostings oder dem Schüren von Vorurteilen“ gesprochen.

Auch ich bin gegen Hasspostings und dem Schüren von Vorurteilen. Aber ob es die „bewährte Einheit und der Zusammenhalt der Religionen“ bezüglich des Islams auf Dauer geben kann, ist nicht nur wegen des Attentats, sondern insbesondere aufgrund der Weisungen des Koran-Allah zweifelhaft.

Unwert-Urteile im Koran über Christen

Nach dem Koran

  • sind Christen gegenüber Allahs Botschaft taub, stumm und blind, gleichsam verstandeslos (Koranverse 2,171; 2,18; 9,30; 9,127) und „sind genauso (stumpfsinnig) wie Vieh“ und „irren noch eher vom Weg ab (als man das vom Vieh sagen kann)“ (Koranvers 25,44) und sind schlimmer als Tiere (Koranvers 8,55 f.);
  • sind Christen Lügner, weil sie sagen, Allah habe ein Kind bzw. Kinder gezeugt (Koranvers 37,151 f.) und zwischen Allah und den Dschinn bestünden verwandtschaftliche Beziehungen (Koranvers 37,158);
  • versuchen Christen, die Muslime von der wahren Religion, dem Islam, abzubringen und sie damit um das ewige Heil zu betrügen (Koranverse 2,109; 4,44; 4,89; 3,118; 16,88);
  • sollen Muslime Ungläubige nicht zu Vertrauten nehmen (Koranverse 3,118; 4,144; 5,57; 58,22);
  • gefährden Christen das Wohlergehen von Muslimen; denn jeder Muslim, der sich mit Ungläubigen einlässt, kann den Koran-Allah veranlassen, gegen ihn mit einem Strafgericht vorzugehen (Koranverse 4,144; 5,57);
  • sind die Heiden bzw. Heuchler zu bekämpfen (Koranverse 9,5 und 4,89); denn allein schon durch ihr Dasein gefährden sie die beste Gemeinschaft, die umma, indem sie ggf. Muslime veranlassen können, Christen zu werden;
  • hat Allah Satane auf die Christen gesandt (vgl. Koranvers 19,83) und jedem, der von seiner Barmherzigkeit nichts wissen will, einen Satan zugesellt (Koranvers 43,36); vor solchen Leuten dürften sich Muslime in acht nehmen;
  • helfen die Christen dem Satan (Koranvers 25,55) und sind damit – wie die Satane – ebenfalls Widersacher Allahs und folglich auch der Muslime;
  • gelten Christen als Menschen mit einer Krankheit im Herzen, weil sie den Koran ablehnen (Koranverse 9,125 und 47,29);
  • sind Christen unrein; im Tafsir al-Jalalayn 9,28 soll es heißen: „Oh ihr Gläubigen, die Götzendiener sind wahrhaftig unrein. Sie sind schmutzig aufgrund ihrer inneren Niederträchtigkeit“; wer sich nicht verunreinigen will, geht zu ihnen besser auf Distanz; ein muslimischer Friedhof kann sogar noch von einem christlichen Leichnam verunreinigt werden;
  • gelten Muslime, die sich Ungläubigen anschließen, als Frevler (Koranverse 9,23, 5,51, 5,57);
  • hat Allah die Christen verflucht (Suren 4,51 f.; 9,68; 33,64; 2,89; 9,30);
  • hat Allah die Muslime auffordert, mit den Ungläubigen keine Geduld zu haben, sondern sie ggf. mit der Waffe zu bekämpfen (Suren 47,8; 4,89; 2,216; 5,35).

Es fehlt damit an einem Grundkonsens zwischen dem Islam und dem Christentum sowie anderen Religionen. Zudem teilt Allah im Koran weiter mit, er werde jeden, der an den dreifaltigen Gott glaube, in seine Hölle stecken und somit auch Sie, Herr Kardinal (vgl. Koranvers 98,6).

Sind Sie sicher, dass die Vertreter der Muslime in Wien bzw. Österreich Ihnen gegenüber nicht takiyya praktizieren, Sie nicht täuschen? Meinen Sie, mit Ihrem Aufruf zur Friedfertigkeit und zu einem guten Miteinander könnten Sie Muslime bewegen, ihrem Allah in etlichen Bereichen den Gehorsam zu verweigern?

Radio Vatikan berichtet in dem Zusammenhang weiter, Sie hätten mitgeteilt, wenn „Einzelne ein Verbrechen begehen, dann müsse das auch als Verbrechen dieser Einzelnen gesehen werden. Man dürfe nicht ganze Gruppen oder die Gesellschaft dafür verantwortlich machen.“

Spielt neuerdings die Religion, die Ideologie beim Verhalten von Menschen keine Rolle mehr, zumindest dann nicht, wenn es sich um kriminellen Taten von Muslimen gegen sog. Ungläubige handelt?

Warum erklären nicht alle islamischen Rechtsschulen, alle Ayatollas und Großimame, dass die Kampfaufträge, die im Koran stehen, obsolet seien? Warum werden nach wie vor muslimische Selbstmordattentäter von Muslimen als Märtyrer verehrt? Doch wohl deswegen, weil sie korangemäß gehandelt haben.

Wollen Sie, wenn – wie angekündigt – Kultusministerin Raab (ÖVP) Moscheen schließt, in denen am wortwörtlichen Korantext festgehalten wird, gegen die Schließungen protestieren?

Der Attentäter, ein irregeleiteter Muslim?

Wenn Sie den Koran gelesen haben sollten, müssten Sie wissen, dass der muslimische Attentäter von Wien kein irregeleiteter Mann ist, sondern ein treuer Befolger der Weisungen Allahs. Er hat entsprechend den Weisungen seines Gottes gehandelt und seinem Allah ein paar Ungläubige vom Hals geschafft.

Eine ähnliche Ansicht zum Töten von Ungläubigen soll auch der palästinensische Islamwissenschaftler Sheikh Issam Amira vertreten. Im Blog „Philosophia perennis“ wurde am 5. 11. 2020 berichtet, Issam Amira habe in seinem wöchentlichen Unterricht in der Kairoer Al-Aqsa-Moschee gesagt, die Enthauptung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen jungen muslimischen Tschetschenen sei für die tschetschenische Jugend eine große Ehre, und auch für alle Muslime. Der Anlass, dem Lehrer den Kopf abzuschneiden? Paty hatte im Unterricht zum Thema „Meinungsfreiheit“ Mohammed-Karikaturen gezeigt.

In den Augen von Muslimen eine „abscheuliche Tat“?

Radio Vatikan berichtet weiter, am Gottesdienst im Stephansdom habe u. a. der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Herr Ümit Vural, teilgenommen. Er habe den Anschlag als „abscheuliche Tat“ verurteilt.

Kann ein gläubiger Muslim das Attentat seines Glaubensbruders mit 4 Toten und über 20 Verletzten ehrlichen Herzens als „abscheuliche Tat“ bezeichnen? Er würde dann ja im Grunde die Weisungen Allahs kritisieren.

Totengebet für einen Ungläubigen?

Haben Sie den Eindruck, dass Herr Ümit Vural in seinem Gebet für die vier Ermordeten z.B. das islamische Totengebet gesprochen hat?

Mohammed wird im Koran angewiesen:

„Und sprich niemals, wenn einer von ihnen stirbt, das (Toten-)Gebet (oder: den Segen?) über ihn und stell dich (dann bei der Beerdigung) nicht an sein Grab! Sie haben (ja) an Allah und seinen Gesandten nicht geglaubt und sind als Frevler gestorben.“ (Koranvers 9,84 in der Übersetzung von Rudi Paret.)

Mohammeds Verhalten gilt Muslimen als Beispiel für ein Allah wohlgefälliges Verhalten (Koranvers 33,21). Meinen Sie, dass ein Muslim der koranischen Weisung und Mohammeds Vorbild zuwider handeln wird?

In einer Fatwa wird das islamische Totengebet für Johannes Paul II. ausdrücklich abgelehnt und damit für einen Papst, der immerhin in Damaskus einen Koran geküsst hat.

Das „Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz in Deutschland, Österreich, Schweiz, dh“, hat zu der Frage „Islamisches Totengebet für einen Nichtmuslim“ am 07. 11. 2005 folgende Fatwa veröffentlicht:

Fatwa von Scheich Nasser Ibn Sulaiman al-’Umar über Papst Johannes Paul II.: Wie Muslime zu dem verstorbenen Papst stehen sollen

Frage: Ein Muslim fragt, ob

  1. der Papst (Johannes Paul II.) als Gottloser oder Gläubiger gestorben ist;
  2. Muslime für ihn beten dürfen;
  3. Muslime ihn verfluchen dürfen.

Antwort:

  1. Der Papst ist zweifellos als Gottloser gestorben.
  2. Man darf nicht für ihn beten. (Sure 9,113 und 84) … . Er ist gottlos gewesen, weil er an Jesus Christus geglaubt hat (Sure 9,30).
  3. Man darf ihn verfluchen, weil er als Gottloser gestorben ist … . Ob man dies in der Öffentlichkeit tun sollte, ist abhängig von den Vor- und Nachteilen, die dadurch entstehen könnten.

Scheich al-’Umar betont, dass ein Mensch, der auch nur die geringste Kenntnis von der Lehre des Islam habe, diese Fragen nicht stellen würde. Quelle: saaid.net/fatwa/f55.htm

Ist auszuschließen, dass Herr Ümit Vural im Stephansdom seinen Allah gebeten hat, er möge dafür sorgen, dass alsbald auch der Stephansdom zu einer Moschee gemacht werden könne wie die Hagia Sophia in Konstantinopel?

Manchmal habe ich den Eindruck, dass insbesondere Bischöfe und Priester im Blick auf die christenfeindlichen Lehren des Korans wie benebelt reagieren.

Ein Mann, der Mordtaten verzeiht?

Unverständlich ist mir, Herr Kardinal, dass Sie für den Attentäter von Wien eine Kerze angezündet und erklärt haben sollen, sie verziehen ihm. Sind Sie von den Angehörigen der Ermordeten und von den über 20 verletzten Personen dazu autorisiert worden oder haben Sie sich da etwas angemaßt?

Was würden Sie sagen, wenn Sie zusammengeschlagen worden wären und ich mitteilte, ich verziehe dem Schläger und zünde für ihn eine Kerze an?

Verzeihen Sie auch allen anderen Wiener Verbrechern und zünden Sie für jeden von ihnen ebenfalls eine Kerze an? Haben Sie auch jenen Klerikern Ihrer Erzdiözese verziehen und für sie eine Kerze angezündet, die Kinder und Jugendliche missbraucht haben?

Und noch etwas wüsste ich gern:

Was haben Sie und die Priester des Erzbistums Wien bisher zugunsten verfolgter Christen in islamischen Staaten getan?

Was haben Sie und die Priester des Erzbistums Wien getan, um den Muslimen im Erzbistum Wien den christlichen Glauben zu verkündigen? An den entsprechenden katechetischen Materialien bzw. Informationen bin ich interessiert.

Freundliche Grüße, Reinhard Wenner

_______

Quelle

Terror in Conflans-Sainte-Honorine: Lehrer (47) auf offener Straße geköpft – Täter von Polizei erschossen

Unweit von Paris ist ein 47 Jahre alter Geschichtslehrer auf offener Straße enthauptet worden. Bild: Abdulmonam Eassa / AFP / picture alliance / dpa

Mutmaßlicher Terrorist (18) von Polizei nach Enthauptung erschossen

Der Mann war mit einem Messer und einer Softair-Pistole bewaffnet – in der Nähe des Tatorts fand die Polizei außerdem ein rund 30 Zentimeter langes blutverschmiertes Messer. Das Opfer, ein 47-jähriger Geschichtslehrer, hatte zahlreiche Wunden am Oberkörper und Kopf und wurde enthauptet aufgefunden, wie Ricard sagte. Er sei gerade auf dem Weg nach Hause von der Schule gewesen. Der Täter habe ihm aufgelauert.

Geschichtslehrer nach Morddrohungen enthauptet

Der Staatsanwalt führte aus, dass dem Angriff bereits Drohungen gegen den Lehrer und die Schule vorausgegangen waren. Der Lehrer hatte Anfang Oktober im Rahmen der Debatte über Meinungsfreiheit und die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ im Unterricht entsprechende Zeichnungen gezeigt. Daraufhin veröffentlichte ein Vater Posts in sozialen Netzwerken, beschwerte sich bei der Schulleitung und machte gegen den Lehrer mobil.

Täter (18) postete Foto von Geköpftem nach Blutbad online

Der mutmaßliche Täter postete nach der Tat ein Foto des gestorbenen Opfers im Netz. „Ich habe einen Ihrer Höllenhunde hingerichtet, der es gewagt hat, Mohammed herabzusetzen“, zitierte der Staatsanwalt aus dem Tweet. Die Ermittler gehen von einem terroristisch motiviertem Angriff aus. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte von einem islamistischen Terrorakt gesprochen.

Terror-Tat in Frankreich: Geschichtslehrer auf offener Straße enthauptet in Conflans-Sainte-Honorine

„Die Ermordung eines Geschichtslehrers ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und die Werte der Republik. Einen Lehrer anzugreifen bedeutet, alle französischen Bürger und die Freiheit anzugreifen“, schrieb der Präsident der Nationalversammlung, Richard Ferrand, auf Twitter.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eilte zum Tatort und fand deutliche Worte: „Unser Mitbürger wurde feige angegriffen, er war das Opfer eines bösartigen islamistischen Terroranschlags.“

„Ich möchte heute Abend allen Lehrern Frankreichs sagen, dass wir mit ihnen zusammen sind, dass die ganze Nation heute und morgen an ihrer Seite sein wird, um sie zu schützen, zu verteidigen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre schönste Aufgabe zu erfüllen, die es gibt: freie Bürger zu machen“, sagte er. Er erwähnte auch, dass die Direktorin der Schule in den vergangenen Wochen hohem Druck ausgesetzt gewesen sei – ging aber nicht auf die Hintergründe ein.

Macron betonte in seiner kurzen Ansprache, dass die Bildung ein hohes Gut sei. Es sei kein Zufall, dass ein Terrorist ausgerechnet einen Lehrer ermordet habe, weil er das Land in seinen Werten habe angreifen wollen. Der Lehrer sei ermordet worden, weil er für Meinungsfreiheit eingestanden habe.

„Der Islamismus führt einen Krieg gegen uns: Wir müssen ihn mit Gewalt aus unserem Land vertreiben“, reagierte Rechtsaußen-Politikerin Marine Le Pen auf Twitter. Bildungsminister Jean-Michel Blanquer schrieb im Netz von einem Angriff auf die Republik: „Unsere Einheit und Entschlossenheit sind die einzige Antwort auf die Ungeheuerlichkeit des islamistischen Terrorismus.“

Traurige Bilanz: Terror-Anschläge in Frankreich reißen nicht ab

Erst vor wenigen Wochen hatte es vor dem ehemaligen Redaktionsgebäudes des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris eine Messerattacke gegeben. Dabei wurden zwei Menschen verletzt – auch hier gehen die Ermittler von einem Terror-Hintergrund aus. Auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ hatte es im Januar 2015 einen tödlichen Anschlag gegeben. Zu Prozessbeginn hatte das Magazin erneut Mohammed-Karikaturen veröffentlich und wurde massiv bedroht. Der Täter der Messerattacke gab an, dass er dies nicht ertragen habe.

Gleichzeitig läuft in Paris seit Anfang September der Prozess gegen mutmaßliche Helfer der Terrorserie im Januar 2015, bei der insgesamt 17 Menschen getötet wurden. Nur unter hohen Sicherheitsbedingen kann man den Justizpalast überhaupt betreten. Ein Urteil wird im November erwartet.

Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Anschlägen erschüttert – dabei starben mehr als 250 Menschen. Daher ist die Terrorgefahr fast ständig im Bewusstsein der Menschen. Frankreichs Regierung hat den Kampf gegen den Terror zu einer Top-Priorität gemacht und warnt immer wieder, dass die Gefahr von Terrorangriffen sehr hoch sei.

Schon gelesen? Zwei Verletzte! Verdächtiger gesteht „islamistischen Terrorakt“

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

loc/news.de/dpa

_______

Quelle

Stürzenberger vor Gericht: Jetzt gilt selbst Kritik am politischen Islam schon als Volksverhetzung

(David Berger) Unglaublich: Wegen Äußerungen über den politischen Islam, die bislang – so zuletzt ein Gericht in München – von der Meinungsfreiheit gedeckt waren, wurde der Islam-Kritiker Michael Stürzenberger in der vergangenen Woche vom Landgericht Hamburg wegen „Volksverhetzung“ verurteilt.

Ich hatte mit Michael Stürzenberger noch telefoniert, als er auf dem Weg nach Hamburg war und er hatte sich sehr zuversichtlich geäußert, dass ihn das Gericht in allen Anklagepunkten freisprechen werde. Doch es kam anders und Stürzenberger will in Berufung gehen. Für ihn gilt: Weiterkämpfen!

Werde mich niemals einschüchtern lassen

„Ich werde mich niemals einschüchtern lassen, werde immer vor dem politischen Islam, dieser gefährlichen Ideologie, warnen. Und auch immer betonen, es geht nicht gegen Menschen, nicht gegen Moslems, vor allem nicht gegen die modern Eingestellten, die auf unserer Seite stehen, die sagen: Da muss was passieren, beim politischen Islam. Aber die Menschen, die hier die Scharia einführen wollen, die aus Deutschland einen islamischen Staat machen wollen, werde ich weiter bekämpfen.“

_______

Quelle

Catholics need to know these unpleasant truths about Islam

The problem is not just armed jihad, but also another kind of jihad that is even more threatening.

Fri Sep 25, 2020 – 9:14 am EST

The Great Mosque of Mecca.Mohamed Reedi / Shutterstock.com

Of course, it’s not just Catholics who aren’t facing up to unpleasant truths about Islam’s spread. After thirty-six thousand deadly jihad attacks since 2001, complacency is still the order of the day. This complacency is due in large part to the fact that we underestimate the extent of jihad. That’s because we never hear about the vast majority of jihad attacks, and also because we tend to quickly forget about the ones we have heard. The threat is real, but our memory is short.

But maybe you’re still not convinced that the threat is as extensive as I’ve suggested. So, to make the point, let me test your memory about some large-scale Islamic terror attacks that you might have forgotten. For instance, do you remember the first attack on the World Trade Center? For many of you, that’s an easy question. But younger readers may be scratching their heads: “What first attack? There was only one, wasn’t there?” Many members of the “woke” generation hadn’t yet been born in 1993. That’s when Islamic terrorists detonated a massive truck bomb in the parking garage underneath the North Tower. It blew a hundred-foot-wide hole through four sublevels of the building, sent smoke to the 93rd floor, and resulted in six deaths and more than a thousand injuries (many from smoke inhalation).

Now, let’s make the questions a little more difficult. Do you remember the bombing of four commuter trains in Madrid? It happened in 2004 and resulted in 191 deaths and 1,800 injuries. It was big news at the time, but today’s fast-spinning news cycle tends to drive old events quickly out of memory to make room for new ones.

How about the massacre in Beslan, Russia? Do you recall that? In 2004, thirty Muslim terrorists took over a large elementary school in Beslan. More than 330 people—many of them children—were left dead before the army finally dispatched the terrorists. At the time, it seemed like one of those heart-wrenching stories that one never forgets. But it’s a good bet that, outside Russia, many have forgotten it.

Mumbai? The attack in Mumbai by a team of Muslim terrorists was a four-day siege that left 164 dead and 300 wounded. One of the main targets of the attack was the iconic Taj Mahal Palace Hotel, large sections of which could be seen on TV news engulfed in smoke and flames. If the attack on Mumbai is still fresh in your mind, perhaps it was recalled to your memory by the release of the film Hotel Mumbai in February 2018.

The Bataclan Theatre attack? The London tube and bus bombings? The Brussels Airport attack? All of these were large-scale attacks with massive casualties, yet you probably have to strain your memory to bring up even a dim recollection.

Now, for the sixty-four-thousand-dinar question. Do you remember the coup attempt on the government of Trinidad? No? Well, neither did I. I came across the story only recently, and then, with a little help from Wikipedia, it slowly came back to me. In 1990, 115 members of a radical Muslim organization took over the Parliament and the island’s only television station. After six days, they finally surrendered to the army, but not before 24 people had been killed.

I bring up the Trinidad coup attempt because it demonstrates just how widespread jihad is and how long it has been going on. At this point, I’m tempted to launch into a discussion of the several jihad attacks on beach resorts and tourist attractions. But I don’t want to spoil your next vacation, and besides, violent jihad is not even the main problem.

The main focus of this book is not on armed jihad, but on another kind of jihad that is even more threatening. I call it “cultural jihad,” but it’s also referred to as “stealth jihad.” This kind of jihad is more dangerous because it’s more widespread and because most of us are hardly aware of its existence.

Cultural jihad is a long-term campaign to spread Islamic law and culture by influencing key cultural institutions such as media, political parties, schools, and churches. Take the influence operation that Arab states have been conducting on American universities. Since 2012, tiny Qatar has donated $376 million to Carnegie Mellon University, $351 million to Georgetown, $340 million to Northwestern University, $275 million to Texas A&M, $41 million to Virginia Commonwealth University, and lesser amounts to two dozen other major universities. Saudi Arabia has donated similar sums to more than sixty universities.

Why would Islamic donors give large sums of money to already wealthy American colleges? What do they hope to get out of it? Does the emir of Qatar hope that Harvard will name a building after him? Are Saudi princes hoping to get their sons into Princeton despite low test scores? Or are they, perhaps, trying to bribe the Mideast Studies Departments, the Islamic Studies Departments, and the History Departments to present Islam in a favorable light?

Of course, the politically correct answer to the last question is: “Bribes? That’s ridiculous. Who ever heard of an American university accepting bribes?”

The reality is that there are hundreds of such influence operations reaching into all our major social institutions. Some of them aren’t even very stealthy, because they don’t have to be. Western citizens have learned to keep their heads down and not notice things. If you notice and make a fuss, that means you’re an “Islamophobe.” And that could mean big trouble.

Does cultural jihad stand a chance of transforming the culture? Well, here’s an analogy. Ten years ago, it didn’t seem as if the LGBT movement had a chance of enforcing its nuttier notions. If six years ago, you were told that libraries all over the country would someday be sponsoring drag-queen story hours for kids, you wouldn’t have believed it. Likewise, you wouldn’t have believed it if you were told that doctors and professors would be fired for failing to address bearded men as “Miss.”

But now we’re all believers. All of a sudden, the drag queens are calling the shots. This is fairly amazing when you consider that the LGBT slice of the population is only about 2 percent, and the drag queen and bearded lassies segments are smaller still.

Muslims in America are less than 2 percent of the population, but they are backed by a worldwide Muslim population of 1.7 billion. They are also backed by the same powerful forces that back drag-queen story hours and boys in girls’ locker rooms—namely media, academia, courts, big business, big tech, and prominent politicians. In addition, like the LGBT lobby in America, Muslim activists in the United States use the same successful tactics. At first, they say that they’re simply civil rights groups whose only desire is for equal rights. They assure you that all they want is a place at the table. Then the demands ramp up, and if you don’t go along with them, you are—depending on which group you’re offending—either a homophobe or an “Islamophobe.”

It almost seems as though the Islamists and the leftists have been—what’s the word?—“colluding.” In fact, a tacit alliance has long existed between Islamists and leftists in the West. And both groups have been highly successful in their efforts to hollow out the culture from within.

Many people are unaware of this alliance. And here we come back to the knowledge-gap problem. Curiosity, they say, killed the cat, but it is lack of curiosity about Islam that is killing the West. One can’t entirely fault the average citizen for his incuriosity, however, because when it comes to Islam, the press gives him little to be curious about.

Take the plot to blow up the railroad bridge over the Niagara River gorge as a New York to Toronto passenger train crossed over it. What’s that? You never heard of the plot to blow up the bridge over the Niagara River? That’s strange. If successful, the plot would have resulted in hundreds of deaths. Luckily, it was foiled by the Royal Canadian Mounted Police and the FBI. But don’t feel bad if you didn’t know. Outside of New York, the plot got very little news coverage. Apparently, the media decided it wasn’t important for you to know.

According to the old saying, “What you don’t know won’t hurt you.” But what you don’t know about Islam can hurt you very much. The Niagara River gorge is hundreds of feet deep, but not nearly as deep as our ignorance of the faith founded by Muhammad.

This excerpt from William Kilpatrick’s new book, What Catholics Need to Know About Islam, originally appeared in the September 1, 2020 edition of Crisis.

_______

Quelle

DIE CHRISTENFEINDLICHEN VERSE IM KORAN








SCHULE DER MENSCHENVERACHTUNG

Mekka – Kaaba

Wer den Islam auch nur oberflächlich kennt, der weiß, daß er menschenverachtend (diskriminierend) ist. Aber er ist noch mehr: Eine Schule der Menschen-Verachtung. Das zeigt sich z. B. in seiner Gewalt-Tätigkeit, Frauen-Feindschaft und Lügenhaftigkeit.

Im Koran stehen über 200 Stellen, die zu Gewalt und Mord aufrufen, hauptsächlich gegen die „Ungläubigen“. Diese gelten als Feinde Allahs , weshalb man sie hassen und töten muß. Mehr noch: Sie werden zu Unmenschen abgewertet und den Tieren beigezählt: ,,Die Ungläubigen, die durchaus nicht glauben wollen, werden von Allah wie das ärgste Vieh betrachtet“ (Sure 8,56). Der Haß auf sie läßt manche Muslime bestialische Terror-Anschläge verüben, von denen fast täglich in den Nachrichten die Rede ist. Schon Kinder lernen das Töten an kleinen Tieren, damit sie später auch Menschen töten können. Die Macht des Islam besteht allein in seiner Gewalttätigkeit und in der ihr zu Grund liegenden Menschen-Verachtung.

Frauen-Feindschaft

Zur Verachtung der „ Ungläubigen“ kommt noch die Verachtung der Frau hinzu, auch der Musli-ma. Die Frau ist für den Muslim kein vollwertiger Mensch, keine Partnerin, sondern ein Besitz. Ist sie widerspenstig, schlägt er sie mit dem Riemen oder der Peitsche oder straft sie auf andere Art. Vergewaltigt ein Mann eine Frau, ist immer die Frau schuld, weil sie den Mann ja verführt hat. Jeder Muslim darf vier Frauen heiraten und darüber hinaus beliebig viele Nebenfrauen besitzen, wenn er für ihren Unterhalt aufkommen kann. Ist der Vater nicht im Haus, bestimmt ein Onkel oder der älteste Sohn, was die Mutter oder Schwester tun darf und was nicht, z. B. das Haus verlassen. So lernen schon die Kinder, die Frau als minderwertig zu betrachten und zu verachten, auch die eigene Mutter.

Lügenhaftigkeit

Jeder Muslim muß lügen, wenn es der Ausbreitung oder Anerken-nung de J 1am nützt. Belügen kann man inen Menschen aber nur, wenn man ihn verachtet. Das Lüge-Gebot(Ta kiya) macht jedes Gespräch mit einem Muslim sinn-los, sei es auf privater oder offi-1.iellcr Ebene. Wus oll auch ein Gespräch mit einem Men chen, der fest entschlossen ist, einen zu belügen? Was soll da eine Konfe-renz mit Mu limen bringen? Ein Vertrag? Islamische Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Korane usw. in deutscher Sprache sind eine Fundgrube für die Takiya. Die Lüge zer tört da Ur-Vertrau-en zwischen den Men chen, ohne das eine Gemeinschaft nicht exis-tieren kann. Die einzig mögliche Antwort an einen Lügner ist Miß-trauen. Wer einmal lügt…

Offene Menschen-Verachtung

Die muslimische Menschen-Verachtung zeigt sich aber auch ganz offen und direkt, wenn die Muslime christlich Frauen als Schlampen und Huren bezeichnen, die Christen als Götzendiener, Scheißchristen oder Schweinefleisch-Fresser usw. Der Muslim fühlt sich dem „Ungläubigen“ in jeder Hinsicht überlegen, ganz im Sinne des Koran: ,,Ihr seid die beste Nation, die je unter den Menschen entstand“ (Sure 3,106). Damit werden alle anderen Menschen abgewertet und der Verachtung preisgegeben. Mit dieser Arroganz wachsen die Muslime auf und kommen heute nach Europa als die neuen Herren-Menschen.

Ausblick

Die islamische Menschen-Verachtung, die sich vor allem in Gewalt, Frauen-Feindschaft und Lüge zeigt, ist kein Beitrag zur Humanisierung der Welt. Für die Nicht-Muslime stellt sie eine große Her-ausforderung dar, besonders die Gewalt. Schon sind Zigtausende von Menschen damit beschäftigt, die Bevölkerung vor Terror-Anschlägen zu schützen, was viele Milliarden Euro kostet. Jeder Kämpfer gegen die „Ungläubigen“ kann problemlos ins Land gelangen, wenn er sich als Flüchtling ausgibt. Vor allem die Kanzlerin verschärft das Problem noch, wenn sie keine „Ober-grenze“ bei der Aufnahme von Einwanderern will. Und so kann sich die islamischc Menschen-Verachtung auch bei uns immer weiter ausbreiten, was sich in der Zunahme verbaler und physi-scher Gewalt zeigt. Denn Menschen-Verachtung ist hoch ansteckend!  Werner Mertensacker

Quelle: Kurier der CHRISTLICHEN MITTE, Juli 2020 – Nr. 7 (E-Mail: info@christliche-mitte.de)

Siehe auch:

Auf einmal hat sich unser Leben weltweit verändert …

Wie konnte das geschehen? Ein VIRUS hat sich über unsere Erde verbreitet genannt SARS-CoV-2. Warum diese Benennung? SARS steht für severe acute respiratory syndrome, zu deutsch: Schweres-akutes-Atemwegssyndrom (Syndrom = Krankheitsbild). Und CoV2 steht für Coronavirus 2. Als COVID-19-Pandemie (auch Coronavirus-Pandemie, Corona-Pandemie, Coronavirus-Krise oder Corona-Krise) wird der weltweite Ausbruch der neuen Atemwegserkrankung COVID-19 („Corona“) bezeichnet. Diese trat erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Millionenstadt Wuhan (Provinz Hubei) auf, entwickelte sich im Januar 2020 zur Epidemie in China und anschließend weltweit zur Pandemie. Weitere Details hierzu, insbesondere zu Übersichten der Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen.

Nun lesen Sie – wenn möglich – diese umfassenden Wikipedia-Artikel: „Religion in der Volksrepublik China“ und „der chinesische Volksglaube„.

Dann muss man noch wissen, dass es den Christen in China miserabel geht.  Lesen Sie dazu zuerst: „Römisch-katholische Kirche in China„. Die Situation verschlimmert hat zudem Papst Franziskus: Der frühere Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen (87), hat die Chinapolitik von Papst Franziskus kritisiert und dem Vatikan fehlende Unterstützung für die Demokratiebewegung in seiner Stadt vorgeworfen. Lesen Sie: Kardinal Zen: Vatikan lässt Gläubige und Demokraten im Stich.

Für uns katholische Christen muss/müsste es also klar sein, dass diese Pandemie mit ihren andauerden weiteren Entwicklungen das Werk der Anti-Christen, letztlich in der Person des WIDERSACHERS GOTTES, das heißt: SATANS, ist. Und weil dem so ist, haben fast alle Kirchenoberen (Papst, Bischöfe, Kardinäle, dem Klerus Angehörigen) versagt, weil sie diese Virusverbreitung über den ganzen Globus von Anfang an als etwas Natürliches und wissenschaftlich Fundiertes statt wesentlich Übernatürliches angesehen und dementsprechend in ihren Maßnahmen das Wichtigste hintangesetzt haben.

Also, die katholische Kirche hätte es von Anfang an nicht zulassen dürfen, dass ihre Gottesdienste von weltlichen Autoritäten gänzlich verboten oder deren Besuche eingeschränkt würden. Lesen Sie hierzu u.a. den Wikipedia-Artikel: „Kirche und Staat„. Simon Petrus betonte nach Apg 5,29 den prinzipiellen Vorrang des Gotteswillens vor allen menschlichen Machtansprüchen: Man soll Gott mehr gehorchen als den Menschen. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, aber Gott, was Gottes ist (Mk 12,17) – lehnt jede Vergöttlichung menschlicher Macht ab und gebietet ihre Unterordnung unter Gottes Willen.

Hauptversager ist aber eindeutig DER PAPST.

Papst betet mit anderen Religionen um Ende der Pandemie
Religionsvertreter in Deutschland beteiligen sich mit gemeinsamem Video

Muslime: Virus kennt keine Grenzen

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs ergänzte für den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), es sei wichtig in diesen Zeiten, „dass wir als Religionen eintreten für die Würde der Menschen“. Dabei gehe es nicht nur um die körperliche, sondern auch um die seelische Gesundheit.

Das Virus kenne keine Grenzen, daher müssten auch alle Religionen gemeinsam beten und sich zusammen engagieren gegen alles Leid, das die Pandemie verursache, betonte Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, und lobte die „wunderbare Initiative“.

Rabbiner Andreas Nachama steuerte einen jüdischen Klagegesang bei. Darüber hinaus beteiligten sich Vertreter der Buddhisten, der Bahai-Gemeinde und des Runden Tisches der Religionen in Deutschland, der die Aktion in der Bundesrepublik initiiert hatte.

Und der ISLAM ist doch der schlimmste ANTI-CHRIST! Dennoch verbrüdert sich der Papst speziell mit seinen Anhängern!

(POS) Paul O. Schenker

(Fortsetzung folgt!)

Ägypten: Kirche zerstört, protestierende Christen verhaftet

Wir haben Ihnen verschiedene Materialien und Videos zusammengestellt. Darin teilt die verfolgte Kirche ihre Erfahrungen mit uns, um uns zu ermutigen. Klicken Sie auf den Header dieses Newsmails.

In Koum Al Farag, einer Ortschaft in der Nähe von Alexandria, haben die Behörden am vergangenen 20. Mai ein Kirchengebäude zerstört. Die Christen vor Ort sind traurig und empört, da die Behörden geltendes Recht missachteten und die Verfolgung zunehmend eskaliert.

Anlass für das Eingreifen der Behörden war die Anschuldigung, die Gemeinde habe illegale Baumassnahmen durchgeführt. Tatsächlich litten die 3000 Gemeindemitglieder unter den begrenzten Platzverhältnissen. Im Gespräch mit Open Doors berichtet Gemeindediakon Bishoy: «Wir beschlossen zu Beginn des Jahres, für kirchliche Aktivitäten wie Sonntagsschulklassen zwei zusätzliche Stockwerke auf dem Kirchensaal zu bauen, was legal war. Aber sobald wir mit den Bauarbeiten begannen, griffen extremistische Muslime uns an. Glücklicherweise wurde dieser erste Angriff von gemässigten Muslimen in unserem Dorf gestoppt.» Aber die Extremisten gaben nicht auf sondern begannen kurz darauf, auf dem Feld direkt neben der Kirche eine illegale Moschee zu bauen. Das Errichten einer Moschee in nächster Nähe zu einer Kirche macht letztere nachträglich zu einem illegalen Bau.

Der Anwalt der Gemeinde schildert die Entwicklung so: «Nach wiederkehrenden Spannungen zwischen Kopten und Muslimen wegen des Kirchengebäudes erliess der Präsident des Stadtrats am 4. April 2020 einen Beschluss, das koptisch-orthodoxe Kirchengebäude […] vollständig abzureissen. Dem Abrissentscheid gingen drei Berichte über Verletzungen der Bauvorschriften voraus, obwohl das Erdgeschoss bereits vor 15 Jahren gebaut worden war.»

Zwar legte die Kirchenleitung dem Stadtrat die Baugenehmigung vor. Dieser ignorierte sie jedoch und kündigte an, die Kirche zusammen mit der Moschee abreissen zu lassen. Obwohl die Gemeinde daraufhin eine einstweilige Verfügung gegen den Abriss erwirkte, begannen 200 Sicherheitskräfte im Beisein des ersten Stadtrates am 20. Mai mit den Arbeiten.

Viele Gemeindemitglieder stellten sich vor der Kirche den Arbeitern und Beamten entschlossen entgegen und baten sie flehentlich, ihre Kirche nicht abzureissen. Bishoy schildert die dramatische Situation: «Die Polizei und einige muslimische Extremisten aus unserem Dorf beleidigten unseren Priester und schlugen ihn so heftig ins Gesicht und auf die Brust, dass er ohnmächtig wurde. Dann feuerten sie Tränengas auf uns Kirchenmitglieder ab und wurden handgreiflich. Sie verhafteten 14 Kirchenmitglieder, darunter einige Frauen und einen Mann, dessen Arm von den Angreifern gebrochen und dem die medizinische Behandlung verweigert wurde. Die Festgenommenen wurden erst am nächsten Tag freigelassen.»

Auf dem Weltverfolgungsindex 2020 steht Ägypten an 16. Stelle unter den Ländern, in denen Christen am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

(Bild: Das zerstörte Kirchengebäude)

Gebetsanliegen:

  • Beten wir für die Gemeinde, dass sie durch die gegenwärtigen Schwierigkeiten in ihrem Glauben gestärkt wird und im Geist Jesu auf das Unrecht reagiert.
  • Beten wir, dass die Christen Möglichkeiten finden, sich zu treffen.
  • Beten wir für den Stadtrat und die Angreifer, dass sie das Unrecht erkennen und Jesus als Erlöser begegnen.

 

Verfolgen Sie die Nachrichten der verfolgten Christen auch auf Video!

Der Youtube-Kanal von Open Doors Schweiz bietet regelmässig neue Videos von Zeugnissen oder Reportagen aus Ländern, in denen die Verfolgung am stärksten ist.

Abonnieren Sie unseren Youtube-Kanal und entdecken Sie diese Aufnahmen, sobald sie verfügbar sind (auf den Link klicken, der Sie zur Youtube-Seite führt, und dann auf «Subscribe»).

Corona-Krise: Ein interreligiöses Gebet für die Menschheit

Franziskus mit Islamvertretern im Februar 2019 in Abu Dhabi (ANSA)

Der „Hohe Ausschuss für die menschliche Geschwisterlichkeit“ ruft angesichts der Corona-Pandemie alle Menschen gleich welcher Religion zum Gebet und zur Unterstützung von Betroffenen auf. Für den 14. Mai bittet das Gremium zu einem gemeinsamen, interreligiösen Gebettag.

Der Gebetsappell des Hohen Ausschusses ordnet sich in die enger werdende Zusammenarbeit zwischen Heiligem Stuhl und Vertretern der islamischen Welt ein. Eine wichtige Etappe dabei war das christlich-muslimische Grundlagendokument, das Papst Franziskus bei einer Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate 2019 unterzeichnete. Beauftragt mit der Umsetzung des Dokumentes ist der sogenannte „Hohe Ausschuss für menschliche Geschwisterlichkeit“. Die Arbeitsgruppe, die aus Vertretern des Christentums, Islams und Judentums besteht, steht unter Federführung der Vereinigten Arabischen Emirate.

Vorschlag eines interreligiösen Gebetstages am 14. Mai

In seiner Einladung zum Gebet von diesem Samstag wendet sich der Ausschuss an „alle religiösen Führungspersonen und Menschen der Welt“. Angesichts der „großen Gefahr“ der Corona-Pandemie sollten sie sich „betend, fastend und mit Werken der Barmherzigkeit an Gott wenden und ihn im Gebet anflehen“. Die Vertreter der Arbeitsgruppe schlagen als Datum für die interreligiöse Initiative den kommenden 14. Mai vor. Dieser solle fortan der „Tag des Gebets, des Fastens sowie der Werke der Barmherzigkeit und des Bittens für die Menschheit“ sein.

Chance für eine menschlichere und geschwisterliche Welt

Wie der Hohe Ausschuss formuliert, gelte es der Menschheit „Sicherheit, Stabilität, Gesundheit und Wohl“ zurückzubringen. Auch könne die Pandemie Gelegenheit dazu zu sein, in Menschlichkeit und Kooperation zu wachsen – „sodass unsere Welt nach dieser Seuche menschlicher und geschwisterlicher werde als zuvor“. Hervor hebt das Komitee die wesentliche Rolle der Medizin und Forschung bei der Bekämpfung der Pandemie.

Hintergrund ist wegweisende Initative von Abu Dhabi

Gemeinsam mit dem Kairoer Großimam Ahmad al-Tayyeb hatte Papst Franziskus am 4. Februar in Abu Dhabi seine Unterschrift unter das „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen – für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ gesetzt. Es handelt sich um eine christlich-muslimische Selbstverpflichtung auf den gemeinsamen Einsatz für Frieden, die Wahrung der Menschenrechte und Religionsfreiheit, tätige Nächstenliebe und den Schutz der Schöpfung, die mit mehreren Treffen und Initiativen bereits einige Früchte getragen hat.

(vatican news – pr)