„Energie, Entschlossenheit, Gottvertrauen“: Ein Nachruf auf Pfarrer Hans Buschor

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Schneller als in jedem Klerikerverzeichnis findet man den Namen Hans Buschor in den internationalen Filmlexika. Dort ist der ungewöhnliche Schweizer Priester, der gestern im Alter von 84 Jahren verstarb, vor allem wegen seiner Kinofilme über Pater Pio und Fatima aufgeführt. 

Mit dem Filmen begann der 1959 zum Priester geweihte Lehrer für Mathematik und Physik schon als junger Kaplan, als er die zwei Jugendfilme „Werner, der Ministrant“ und „Walter und die blauen Wölfe“ drehte. Danach war er lange Jahre freier Mitarbeiter beim Schweizer Fernsehen, bis er 1968 seinen ersten Kinofilm über Pater Pio, den „Vater von Millionen“ fertig stellte, auf dem er auch die letzte Heilige Messe des vor fast 50 Jahren verstorbenen Wunderpaters festhielt. 1977 drehte er, inzwischen Pfarrer in Gais, seine zweite Kinodokumentation über „Fatima – unsere Hoffnung“. Nach seiner Pensionierung und Übersiedlung nach Gossau bei Sankt Gallen, eröffnete er die Medienstelle St. Michael und begann 1997 mit den ersten eigenen Fernsehsendungen über Ö-SAT. Im September 1999 baute er nahezu im Alleingang über Eutelsat Hot Bird ein eigenes Vollprogramm auf, das er „K-TV“ nannte (K steht dabei als Abkürzung für „Kephas“, was soviel wie „der Fels“ heißt).

Seit „K-TV“ Ende 2002 über ASTRA digital zu empfangen war, erlebte Buschors Sender einen regelrechten Boom. Buschor wechselte zwar 2011 als geschäftsführender K-TV-Chef ins Amt des geistlichen Leiters, blieb aber bis zuletzt Motor und Bestimmer des gesamten Unternehmens. Innerhalb der katholischen Kirche positionierte der Schweizer Mediengeistliche seinen Sender als  „vatikanorientiert am Lehramt des Papstes“ und sah ihn „im Dienst der Neuevangelisierung und der Glaubensverkündigung“. Mit dem Erlös seiner Kinoproduktionen finanzierte Buschor den Start von „K-TV“ und sorgte dadurch dafür, dass ab Herbst 1999 die deutschsprachigen Katholiken nicht länger fernsehlos blieben. Nicht der offiziellen katholischen Kirche, die schon damals jährlich Millionen in medienpolitische Prestige-Projekte mit zweifelhaftem Erfolg steckte, sondern einem leidenschaftlichen Einzelkämpfer gelang der katholischen Fernsehstart in deutscher Sprache.

Fortan zelebrierte Pfarrer Buschor täglich die Heilige Messe in der Studiokapelle, übernahm Sendungen aus Rom und gestaltete eine tägliche abendliche Livesendung „Tagesthema“, in der Zuschauer anrufen konnten und er nahezu jede Frage glaubte, beantworten zu können; nicht selten fand er auch deutliche Worte zu innerkirchlichen Streitthemen.

Wie er daneben Zeit fand, sich ausgiebig und detailverliebt um jede technische Einzelheit (eben ein Hobby des verhinderten Physikers und Mathematikers) zu kümmern und Bücher herauszugeben, wie das 328 Seiten starke Gebetbuch „Wir beten an“, konnte nur erstaunen. War das persönliche Arbeitspensum und Engagement Buschors für „K-TV“ schon ein kleines Wunder, dann war die Finanzierung ein noch größeres. Wie er die Hunderttausende Euro Monat für Monat allein aus Spendengeldern auftrieb, konnte auch er nur der Gnade Gottes zuschreiben. Wurde Buschor auf sein auch aus Geldmangel nicht immer professionell gemachtes Fernsehprogramm angesprochen, blieb er stets gelassen: „Auch Christus hat seine Botschaft sehr bescheiden und in einem unwissenschaftlichen Rahmen verkündet. Er sammelte nicht die damaligen Theologen und Profis um sich, sondern ganz einfache, ungebildete Handwerker und verkündete die Wahrheit in einer einfachen, für alle verständlichen Sprache. Er wählte dazu vor allem Bildgleichnisse. Und auch wir arbeiten ähnlich – mit einfachsten Mitteln.“

Als ich vor 40 Jahren Pfarrer Buschor kennen lernte, war er aktiver Pfarrer in der Schweizer Gemeinde Gais. Auf dem Dachboden seiner Kirche hatte er längst eine Art Filmstudio errichtet und versicherte jedem Besucher, er werde irgendwann einen Fernsehsender aufbauen. Selbst ihm Gutgesinnte konnten darüber, schon wenn sie die alte Holztreppe des Dachbodens wieder hinunterstiegen, nur kopfschüttelnd lächeln. Unglaublich, mit welcher Energie, Entschlossenheit und Gottvertrauen er sein Lebenswerk umsetzte und seinen Traum vom eigenen katholischen Fernsehen verwirklichte. Er wusste – und das sagte er mit spürbarem Stolz: „Ich bin Pfarrer der größten Diözese Europas.“ Hans Buschor ist zweifellos ein Medienapostel der Neuzeit, einer, der mit leidenschaftlichem Eifer und unbeschreiblichem Gottvertrauen etwas ins Werk gesetzt hat, das lange nach seiner Zeit noch Menschen zu Christus führen wird. Doch seine Kraft ließ in den letzten Jahren nach. Und vielleicht erkannte er zu spät, dass er sein Werk in andere Hände legen sollte. Auch wenn er es immer wieder versicherte, ganz überzeugend klang es nie: „Es geht auch ohne mich weiter!“

KISSLEGG , 27 February, 2017 / 12:48 AM (CNA Deutsch).-

Bernhard Müller ist Geschäftsführer des FE-Medienverlags.

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Apropos: Pater Pio, Vater von Millionen: Sehen Sie sich diesen Videoclip an!

Meditation mit dem Rosenkranz im Fatima-Jahr: Die lichtreichen Geheimnisse

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„Man kann sagen, dass alle Heiligen das Werk der allerseligsten Jungfrau sind und deren besondere Verehrung für sie das Kennzeichen, das sie alle gemeinsam haben“ (hl. Maximilian Kolbe) Foto: StockSnap via Pixabay

Von Monsignore Florian Kolfhaus

2017 feiern Katholiken in aller Welt den 100. Jahrestag der Erscheinungen Unserer lieben Frau in Fatima. Es ist ein „marianisches Jahr“, das uns an die Bitten der Mutter Gottes erinnert, täglich den Rosenkranz zu beten, damit endlich Frieden werde. In besonderer Weise empfiehlt sie die Verehrung ihres Unbefleckten Herzens – Sinnbild der vollkommenen Liebe – und verheißt allen, die an fünf ersten Monatssamstagen beichten (auch einige Tage vorher oder nachher), würdig die heilige Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten und 15 Minuten über eines seiner Geheimnisse nachdenken, um so Maria zu trösten und Sühne zu leisten, den Himmel. Ein größeres Versprechen – so zu sterben, dass man das Ziel seines Lebens, die ewige Seligkeit, nicht verliert – gibt es nicht.

CNA veröffentlicht aus diesem Anlaß im Fatimajahr mit freundlicher Genehmigung von Msgr. Dr. Florian Kolfhaus seine Betrachtung zu den Rosenkranzgeheimnissen aus: „Der Rosenkranz – Theologie auf Knien“ (Dominus-Verlag, Augsburg). 

Die lichtreichen Geheimnisse

„Jesus, der von Johannes getauft worden ist“

„Man kann sagen, dass alle Heiligen das Werk der allerseligsten Jungfrau sind und deren besondere Verehrung für sie das Kennzeichen, das sie alle gemeinsam haben“ (hl. Maximilian Kolbe)

In Scharen ziehen die Menschen zum Jordan, um von Johannes die Bußtaufe zu empfangen. Zöllner und Ehebrecher, Huren und Diebe, gewalttätige Soldaten und eitle Kaufleute sammeln sich um ihn, um endlich Verzeihung ihrer Sünden zu erlangen. Unter ihnen steht einer, der vollkommen unschuldig ist, sich aber nicht scheut, „Freund der Sünder“ (Mt 11, 19) genannt und „unter die Verbrecher gezählt“ (Mk 15, 28) zu werden. Er, der keine Vergebung für sich zu erbitten braucht, findet sich in ihren Reihen, um für sie das Heil zu erlangen. Er fürchtet nicht um seinen guten Ruf und sein untadeliges Ansehen. So wie er in den Wassern des Jordan eintaucht, geht er jetzt in der Masse der Verlorenen unter. Er, der keine Sünde kannte, ist für uns zur Sünde geworden (2 Kor 5, 21).

Der letzte Prophet des alten Bundes erkennt als Einziger in der Reihe der Sünder, das Lamm, das eines Tages die Gerechten anführen wird (Offb 14, 13). Johannes sieht den, der seine Sandalen löst, um in den Fluss zu steigen, obwohl doch er sich beugen müsste, um dem Meister, der über den See schreitet, die Schuhe auszuziehen (vgl. Mt 3, 11). Der Herr kniet vor seinem Knecht. Nur weil Christus diese Taufe empfängt, wird jene, die er selbst in der Kirche spenden wird, die Kraft haben, Sünden zu vergeben. Nur weil er hinabsteigt, wird er uns hinaufführen können. Sein Untergang in den Wassern des Jordans ist Vorausbild jener blutigen Taufe, die er am Kreuz empfangen wird (vgl. Mk 10, 38). Das Lamm, das der Täufer mit zitternder Hand in den Fluss taucht, wird mit brutaler Gewalt in seinem eigenen Blut ertränkt werden. Doch da erhebt sich der Herr aus den Fluten und der Himmel öffnet sich. Er wird auferstehen, um alles Leid abzuschütteln wie die Wassertropfen des Jordan. „Das ist mein geliebter Sohn!“ Diese Stimme aus der Höhe, die die Antwort des Vater auf die Demut des Menschensohnes ist, wird jeder hören, der durch die Taufe Kind Gottes wird. „Das ist mein geliebter Sohn“ (Mt 3, 17) wie oft hat dieses Wort auch Maria gesagt? Als sie davon erfährt, dass sich ihr Kind mit Räubern und Taugenichtsen von Johannes hat taufen lassen, weiß sie, dass er schon bald beginnen wird, wozu er in diese Welt gekommen ist. Sie versteht, dass er aus dem Jordan gestiegen ist, um eine einer anderen Taufe entgegenzugehen. Noch kann sie ihn nicht begleiten. Dann aber, wenn Johannes längst ermordet ist, wird sie an seiner Seite stehen. Wenn er am Kreuz stirbt und keine Stimme vom Himmel erschallt, wird die Mutter bezeugen, das das Wort des Hauptmanns wahr ist: „Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn“ (Mt 27, 54). Der Vater hat sein Wohlgefallen gefunden an der Bereitschaft Jesu, in das Leiden einzutauchen und sein Leben hinzugeben. Auch Maria wird diesem Opfer zustimmen, selbst wenn es ihr das Herz zerreißt. Während Christus sich unter der Hand des Täufers beugt, neigt auch sie ihr Haupt und sagt noch einmal „fiat“.

Jesus und Maria sind die beiden einzigen Menschen, die der Taufe nicht bedürfen. Das Lamm und die Taube kennen keine Sünde, von der sie gereinigt werden müssten, aber gerade deshalb sind sie es, die das Heil der Welt bringen und Sündern zu Heiligen machen. Beide sind in den brausenden Fluten Golgothas untergegangen, damit ich auferstehe und lebe. Den Kelch, den die Apostel nicht trinken konnten (vgl. Mk 10, 38), hat Maria aus der Hand ihres Sohnes entgegengenommen, und die Taufe, vor der die Jünger geflohen sind, hat sie unter dem Kreuz empfangen, als Blut und Wasser aus der Seite Jesu geflossen sind. Das alles für mich. Das alles, damit sie mich heilig macht.

„Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat“

„Man bittet Gott um viele Dinge und erhält sie nicht. Man bittet Maria um viel und man erhält es. Warum ist das so? Nicht weil Maria mächtiger ist als Gott aber Gott will dadurch seine Mutter ehren.“ (Hl. Alfons Maria von Liguori)

Jesus wirkt sein erstes Wunder. Er verwandelt Wasser in Wein. Drei Jahre später wird sein letztes Wunder auf Erden geschehen, wenn er Wein zu Blut wandelt. Beide Male geschieht es auf einer Hochzeit. In Kana ist er Gast, im Abendmahlssaal lädt er selbst an seinen Tisch. Jetzt feiert er den Ehebund eines Freundes, dann aber schließt er ihn mit seiner Kirche. Er ist das Lamm, das Hochzeit hält, und sich mit seiner Braut vereint, wenn sie aus dem Kelch trinkt, den der Herr ihr reicht. Es ist der Neue und Ewige Bund, den der göttliche Bräutigam schließen will, mit dem Trank seines eigenen Blutes. Das ist der wahrhaft köstliche Wein den der Herr bis zum Ende seines Lebens zurückhält (vgl. Joh 2, 10), bevor er ihn an seine Jünger austeilt.

Maria ist bei Jesus. Sie weist ihn auf die Not der Brautleute hin, die keinen Wein mehr haben. Sie muss nicht einmal eine Bitte aussprechen, um Hilfe zu bringen. In diesem Moment wird die Mutter zur Braut, Christi Gebärerin zu seiner Gefährtin. Jesus nennt Maria „Frau“. Damit gibt er ihr den alten Titel aus der Urzeit der Schöpfung, mit dem Gott die Feindin der Schlange vorhergesagt hat (vgl. Gen 3, 15). Noch ehe sich Christus als der Messias und Herr durch das Wunder von Kana zeigt, offenbart er, wer seine Mutter ist. Diese Frau ist die neue Eva, die den Erlöser begleitet. Jesus weiß, dass das verborgene und glückliche Leben in Nazareth endgültig vorbei ist, wenn er tut, worum Maria ihn stumm bittet. Er weiß, dass das erste Zeichen des Messias ihn einen Weg betreten lässt, der erst auf Golgotha enden wird. Dort wird er Maria wieder „Frau“ nennen. Fast will er diesen Moment hinauszögern, wenn er nicht mehr zur Mutter, sondern zu der Frau sagt: „Was habe ich mit dir zu schaffen?“ (Joh 2, 4). In diesem Augenblick sieht Jesus das Kreuz, vor dem er als Mensch zurückschreckt, als würde er ausrufen wollen: „Mutter, was habe ich mit diesem Leid zu schaffen?“. Er will noch nicht gehen: „Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ (Joh 2, 4) Und doch: Jesus verwandelt ihretwegen Wasser in Wein. Er erhört sie, weil er so seine Mutter ehren will. Christi erstes Wunder rettet die Hochzeit. Sein letztes wird die Seelen derer retten, die zum Hochzeitssmahl des Lammes geladen sind (vgl. Offb 19, 9). Mariens Bitten, die diese selige und doch so schreckliche Stunde eher anbrechen lassen, lösen nicht nur die materielle Not der Brautleute, sondern heilen das geistliche Leid der Sünder. Für sie drängt die Mutter ohne Worte den Sohn, sich endlich als Bräutigam zu zeigen. Sie, die Verlorenen die am Straßenrand und an den Hausecken stehen, sollen von ihm eingeladen werden zu jener Hochzeitsfeier, die kein Ende kennt. Sechs gewaltige Wasserkrüge verwandelt der Herr in brausenden Wein, damit die irdische Feier noch Tage dauern kann. Nach jüdischer Sitte müssten es jedoch sieben sein. Das letzte Gefäß wird sein Leib sein, aus dem sich der wahre Trank des Lebens ergießt, der niemals zur Neige geht und ein himmlisches  Fest schenkt, das nicht enden wird.

„Was er euch sagt, das tut“ (Joh 2, 5). Das ist das letzte Wort, das uns die Heilige Schrift von Maria berichtet. Sie sagt es, um Jesu erstes Wunder vorzubereiten. Wenn sein letztes geschieht, wird er dieses Wort wiederholen, um seinen Aposteln aufzutragen, immer wieder Wein in sein Blut zu verwandeln: „Tut dies!“ (Lk 22, 19).  Mariens Auftrag reicht weit über die Hochzeit von Kana hinaus. Er, der Wasser in Wein und Brot in sein Fleisch wandelt, der kann auch mein Leben verwandeln und seinem ähnlich machen. Hilf mir, „bittende Allmacht“, dass ich tue, was er sagt, damit dies Wunder an mir geschehe.

„Jesus, der uns das Reich Gottes verkündigt hat“

„Ich weiss, wen ich nach Gott lieben muss: es ist meine Mutter, es ist Eure Mutter, es ist die Mutter aller Menschen. Wenn Ihr wüsstet, wie lieblich und schön die Madonna ist. Sie ist es, durch die wir Jesus haben. Sie ist es, durch die wir Gnaden empfangen. Was würde nur ohne diese gute Mutter aus uns Armen werden?“ (hl. Josef Benedikt Cottolengo)

Jesus ist König. Er ist in diese Welt gekommen, um seine Herrschaft zu errichten. Er hat die Kirche gegründet, damit sich sein unsichtbares Reich der Gnade, das in den Herzen der Menschen wächst, sichtbar darstelle und ausbreite. Wo immer die eine Kirche ist, die Christus auf Petrus gründen wollte, da findet sich die göttliche Wahrheit, die der Herr den Aposteln anvertraute, damit sie das Heil verkündigen; da sind all die Mittel, die Heiligkeit schenken und so das Reich Gottes in den Seelen erschaffen und festigen. Jesus ist der neue Moses, der das Gesetz der Gnade nicht mehr auf steinerne Tafeln schreibt, sondern in Herzen aus Fleisch und Blut. Er schafft ein neues Volk, das er durch die Wüste dieser Erde, in das Gelobte Land führt. Seine Jünger sollen den Himmel erobern und das Reich in Besitz nehmen, das jetzt schon angebrochen ist, aber noch auf seine Vollendung wartet.

Jesus ist der Herr. Seine Krone glänzt jedoch nicht in Gold und Edelsteinen, sondern ist aus Dornen geflochten. Er trägt nicht den Purpur der Cäsaren, sondern das Spottkleid heidnischer Soldaten. Sein Thron ist das Kreuz. Dort wird er seiner verstreute Gefolgschaft nur noch sieben Worte hinterlassen können, ehe sein Herz bricht. Vor seinem Tod auf Golgotha bezeugt er aber mit sieben Zeichen, dass er der Messias ist, mit dessen Kommen, das neue Reich Davids anbricht. Er ist Gottes Sohnes, der Wunder wirkt und Sünden vergibt. Er ist gekommen, den Verlorenen Verzeihung zu bringen. Was er auf machtvolle Weise an den leidenden Leibern einiger Kranken tut, das wirkt er als göttlicher Arzt in den Seelen aller, die ihn um Erbarmen bitten. Sünder, Besessene und Kranke bilden den Hofstaat dieses Königs, der ihnen Heilung schenkt, um mit ihnen seinen Reich zu bevölkern. Die Thronrede, die der ans Holz genagelte Herr auf jenem Felsen vor der Stadt nicht mehr halten kann, richtet er auf einem anderen Berg an sein erwähltes Volk, das das Erbe der Stämme Israels antreten soll. Umgeben von den Jüngern, aus denen er Zwölf erwählen wird, preist Jesus die selig, die ihr Kreuz auf sich nehmen und ihm nachfolgen (vgl. Mt 5, 1). Was seine Worte sagen, zeigen drei Jahre später die blutigen Spuren an seinem Leib (vgl. Mt 5, 3-10):

Selig, die Armen, sagt der nackte König am Kreuz!

Selig die Trauernden, spricht der vor Schmerzen weinende Herr!

Selig, die keine Gewalt anwenden, lehrt der Allmächtige, der ohnmächtig am Pfahl hängt.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, stottert mit ausgebrannter Kehle der unschuldig Verurteilte.

Selig die Barmherzigen, bekennt der, der seinen Henkern vergibt, weil sie nicht wissen, was sie tun.

Selig, die ein reines Herz haben, verkündet der Erlöser, aus dessen Seite Blut und Wasser strömen, um damit jede Sünde abzuwaschen.

Selig, die Frieden stiften, bezeugt der Heiland der Welt, dessen Tod Himmel und Erde versöhnt hat (vgl. Kol 1, 20).

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, belehrt der Meister seine Schüler, denen das gleiche Los beschieden ist, wie ihrem Herrn auf Golgotha.

Das ist die Verfassung des Reiches, das Christus mit seinem Kreuz gestiftet hat. Das ist das Gesetz des Neuen Bundes.

Maria ist Königin im Reiche Gottes; nicht nur, weil sie den geboren hat, „der herrschen muss“ (vgl. 1 Kor 15, 25), sondern weil sie die wahrhaft Selige ist, die wie kein anderer erfüllt hat, was der Herr von seinen Jüngern erwartet. Sie musste als Einzige nicht die Bergpredigt ihres Sohnes hören, doch auf der Schädelhöhe durfte sie nicht fehlen. Als der Dornenkönig im Purpur seines Blutes die alte Schlange niederringt und seine Herrschaft antritt, steht sie an seiner Seite. In dieser Stunde wird sie unser aller Mutter. So hat sie Anteil am Sieg des Königs. Wenn wir ihn bitten „Dein Reich komme“ (Mt 6,10), so wollen wir in gleicher Weise, das das ihre anbricht.

„Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist“

„Noch bevor er von ihr geboren wurde, hat er sie gekannt und vorherbestimmt, noch bevor er sie als Gott erschaffen hat, kannte er die Mutter, aus der er als Mensch Geschöpf wurde“ (Hl. Augustinus)

Petrus, Johannes und Jakobus, die drei Apostel, die am Ölberg die Angst Jesu sehen werden, sollen jetzt die Herrlichkeit des Sohnes schauen. Der „Fels“ (vgl. Mt 16, 18) darf mit einigen Augen erblicken, was er wenige Tage zuvor in der Kraft des Geistes bekannt hat: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16, 16) Und die „Donnersöhne“ (Mk 3, 17), die zur Rechten und zur Linken des Meister sitzen wollen (Mt 20, 21), stehen nun an seiner Seite, da er seine Herrlichkeit offenbart. Auf dem Tabor werden Glaube und Sehnsucht, Hoffnung und Erwartung der Jünger für einen Moment im Schauen erfüllt, um in der jungen Kirche zum felsenfesten Grund des Bekenntnisses und zum donnernden Zeugnis der Wahrheit zu werden. Auf jenem Berg, von dem aus man in der Ferne das Dorf Nazareth sieht, offenbart sich das Kind Mariens als Sohn des ewigen Vaters.

Moses und Elija erscheinen, um zu bezeugen, dass Jesus der verheissene Messias ist, von dem das Gesetz und die Propheten sprechen. Er ist das Manna in der Wüste, der Fels, aus dem Wasser sprudelt, das Feuer des Dornbusches, der nicht verbrennt. Alles, was die Schriften des Moses erzählen, spricht von ihm, um das erwählte Volk auf seine Ankunft vorzubereiten. Moses hat, gestützt von zwei Männern, den ganzen Tag die Arme zum Gebet erhoben (Ex 17, 8 – 16) ,um den Sieg zu erflehen. Christus wird, ans Kreuz genagelt, als Hoherpriester beten, um über den Feind zu triumphieren und wie Elija, brennendes Feuer vom Himmel schicken (1 Kön 17 – 47), um das Land von allen Götzen zu reinigen. Jesus ist der Herr, der die Macht hat zu vollenden, was seine Diener im Alten Bund begonnen haben. Auf dem Tabor fallen die Jünger des Neuen Bundes vor ihm nieder, wie sie es tun werden, wenn er als der siegreiche und auferstandene König sich den Seinen zeigt. Petrus – ohne recht zu wissen, was er in diesem glorreichen Moment sagen soll – will drei Hütten bauen. Doch der, der auf dem einen Berg bleiben will, wird vor dem anderen fliehen, auf dem eben dieser Sieg errungen werden muss. Er, der vor genau sechs Tagen, die Botschaft Jesu vom leidenden Gottesknecht ablehnte, will nun für immer die Herrlichkeit genießen. Aber dieser siebte Tag, an dem Gott ruhte und seinem Volk nach der Mühe des Kampfes Erholung schenkt, kann erst anbrechen, wenn jener Freitag vorbei ist, an dem der neue Moses die blutige Schlacht gegen die Feinde schlägt und der wahre Elija sich den Dienern der Dämonen stellt. Christus wird nicht, wie die Pharisäer meinen, den Propheten um Hilfe rufen (vgl. Mt 27, 47), sondern selbst das Werk erfüllen und die Macht des Bösen brechen. Es gibt kein Bleiben auf dem Tabor, wenn vorher nicht Golgotha bestiegen wurde. Es sollen keine Hütten errichtet werden, so lange der Eckstein, den die Bauleute verwarfen (Mt 21, 42), nicht zum Grundstein des Hauses Gottes geworden ist.

Wahrscheinlich hat Maria vom Fenster ihres Hauses in Nazareth das Leuchten auf dem Tabor nicht gesehen. Sie musste nicht dabeisein, als ihr Sohn den drei Aposteln offenbart, Gottes Sohn zu sein, der in diese Welt gekommen ist, um die Menschheit zu erlösen. Die Jungfrau kennt den Vater ihres Kindes. Sie weiß, dass der, der neun Monate in ihrem Schoß geborgen war, der Eingeborene des Allmächtigen ist, der in ewiger Liebe, die weder Anfang noch Ende kennt, bei ihm ruht. Der, den die Stimme aus der Wolke als den „geliebten Sohn“ (Mt 17, 5) bekennt, ist der ihre. Sie braucht dieses Wort nicht aus der Höhe zu hören, weil sie es unablässig in ihrem herzen vernimmt.

„Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat“

„Der anbetungswürdige Erlöser hat sich nur einmal dem Vater auf dem Altar des Kreuzes geopfert, aber seine heilige Mutter hat ihn zehntausendmal dargebracht auf dem Altar ihres Herzens. Dieses Herz war wie ein Priester, der ihn geopfert und sich selbst mit ihm dargebracht hat. Und so kann man sagen, dass dieses wunderbare Herz in diesem Opfer das Amt des Priesters ausgeübt hat und zugleich Opfergabe und Altar war. Oh! Wie viel Ehre schuldet man diesem heiligen Priester, wie viel Ehrfurcht diesem kostbaren Opfer, wie viel Verehrung diesem heiligen Altar“ (hl. Johannes Eudes).

Jesus schickt die Jünger voraus, um das letzte Mahl vorzubereiten. In geheimnisvoller Weise deutet er ihnen den Ort an, um ihn vor Judas, der ihn verraten sollte, zu verbergen. Niemand darf das, was da geschehen soll stören. Die Stunde des Gottessohnes, auf die sein ganzes Leben zulief, bricht endlich an. Die Apostel sollen einem Mann mit einem Wasserkrug nachgehen (vgl. Lk 22, 10), bevor sie dem zum Festsaal folgen, der ihnen dort den Trank des Lebens gibt.  Mit Bedacht wählt Jesus einen großen Raum aus, der mit Polstern ausgestattet ist (vgl. 22, 12). An diesem Abend, an dem er den kostbaren Kelch des Paschageschirrs benutzen wird, duldet der Reichtum, den Jesus austeilen wird, weder Bescheidenheit noch Sparsamkeit, weder herbe Kargheit noch nüchternes Gehabe. Für dieses letzte Fest, das doch ewig dauern wird, leert der Herr die Kasse der Jünger. Das Opfer von Kalvaria, das in der Herrlichkeit des Himmels gefeiert werden wird, darf in seiner geheimnisvollen Vorwegnahme am Gründonnerstag nicht die Gestalt eines Mahls armer Leute tragen.

Viele Male war Jesus zu Gast in den Häusern der Sünder, die ihn, der ihnen solche Liebe zeigte, überreich bewirteten, ihm die Füße wuschen und sein Haupt mit Öl salbten. Jetzt aber hält der Herr kein Mahl der Sünder, sondern gewährt als Gastgeber nur denen Einlaß, die ein festliches Gewand haben (vgl. Mt 22, 12). Bis auf einen sind sie alle, die vom Bade der Gnade kommen, schon rein und brauchen sich nur noch die Füße waschen zu lassen (vgl. Joh 13, 9), ehe sie zu dem Tisch hintreten, der der durch den Vorsitz Jesu zum Altar geworden ist. Hier werden die Freunde des Galliläers zu Priestern des Neuen Bundes geweiht. Hier werden die Männer, die ihm drei Jahre gefolgt sind, zu wahren Aposteln, die gesandt sind, ihn in die Welt zu tragen. Ab heute werden sie ihn in Händen halten, wann immer sie das wiederholen, was er ihnen an diesem Abend aufträgt. Das wahre Paschalamm, das am folgenden Tag blutig geschlachtet wird, gibt sich auf geheimnisvolle Weise den Seinen zur Speise. Die Rebe, aus der morgen der letzte Tropfen gepresst wird, vergießt heute schon ihr Blut. Der Hohepriester, der in wenigen Stunden seinen entstellten Leib als Opfergabe darbringen wird, feiert diese eine wahre Liturgie am Vorabend seines Leidens unter heilbringenden Zeichen und befähigt seine Jünger, dies bis zum Ende der Zeiten zu tun. Jesus schenkt sich selbst – zugleich dem Vater, der mit Wohlgefallen auf dieses neue, von den Propheten verheißene Speiseopfer (Mal 1, 11) schaut, und seinen Freunden, die ihn nicht nur mit dem Mund, sondern mit dem Herz empfangen. Dank der Eucharistie sind wir mit den Aposteln im Abendmahlssaal, stehen wir mit Maria unter dem Kreuz, feiern wir schon heute das Fest der Engel, die das geschlachtete Lamm anbeten. Im Opfer Christi verschwinden die Grenzen von Raum und Zeit, Himmel und Erde, um alle zu dem einem Leib zu vereinen, der ihnen als Speise gereicht wird. Die heilige Messe ist Jesus – das Kind im Schoß der Mutter, der Neugeborene in Bethlehem, der Hohepriester im Abendmahlssaal, der Erlöser am Kreuz, der auferstandene Sieger über den Tod, das Lamm, das Hochzeit hält.

Maria ist nicht im Abendmahlssaal. Sie empfängt nicht mit den Aposteln die Priesterweihe, denn kraft ihrer Gottesmutterschaft darf sie sagen, was der Priester nur in den heiligsten Momenten seines Dienstes aussprechen kann: „Das ist mein Leib“. Jesus ist ihr Fleisch und Blut. Und weil sie als Mutter und Mittlerin nicht aufhört, der Welt Christus zu schenken, ist sie immer dabei, wenn  jene Worte des Abendmahlssaals ihn wahrhaft gegenwärtig werden lassen. Durch sie kommt er auf unsere Erde, durch sie finden wir zu ihm. Das große Sakrament des Leibes und Blutes Christi schenkt uns daher auch die geistliche Nähe der Mutter, die immer bei ihrem Sohne ist.

Die bereits veröffentlichten Betrachtungen der freudenreichen Geheimnisse lesen Sie hier.

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„Worte verwehen, Bilder bleiben“: Omnis Terra – ein neues Fest für das heilige Schweißtuch

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Monsignore Americo Ciani in Manoppello. Foto: CNA/Paul Badde

Nach über 300 Jahren ist am 15. Januar in Manoppello erstmals ein neues Fest eingeführt worden und eine neue Prozession – und ein  Segen mit dem Heiligen Schweißtuch. Pikant: Für die Zelebration war ein prominenter Kanoniker aus Sankt Peter in Rom nach Manoppello gekommen.

Der Himmel hatte ein Fenster geöffnet für dieses  neue Fest,  zumindest die Wolken – und Petrus und der Erzengel Michael – anders lässt es sich kaum sagen. Tage lang hatte es geschneit in den Abruzzen. Beim Heiligtum des Heiligen Gesichts lag der Schnee am letzten Mittwoch noch einen halben Meter hoch. Dann kam Wind auf und trocknete  den Schnee weg. Am Freitag erschien ein Regenbogen über der Basilika.  Am Samstag leuchtete der Ort im klarsten Winterlicht. Am Sonntag schließlich kamen die Wolken zurück, doch das Klima war perfekt, als Pater Paolo das Reliquar nach dem feierlichen Hochamt aus seinem Schrein über dem Tabernakel herab trug und auf dem Altar absetzte für eine völlig neue Liturgie der Verehrung, wie sie der heilige Schleier hier noch nie erlebt hatte.

Aus Palermo war der alte Jesuitenpater Pfeiffer durch den Winter herbei geeilt, der den hauchfeinen Bildschleier in diesem abgelegenen Kirchlein vor Jahrzehnten mit dem legendären Schleier der Veronika aus der alten Petersbasilika identifiziert hat. Natürlich war Schwester Blandina Schlömer zugegen, die ihn darauf gebracht hatte. Aus Rom war Don Americo Ciani nach Manoppello gekommen, um der Feier vorzustehen. Der Kanoniker des Petersdoms  ist mit dem Reliquar aus dem Vatikan  bestens vertraut, das dort seit der Regierungszeit Papst Urban VIII (1623 – 1644) dieses Original ersetzt – freilich ohne dass dies jemals vom Erzpriester des Petersdoms oder einem seiner Kanoniker offiziell eingeräumt worden wäre.

Eigentlich ein Konflikt der Ansprüche, könnte man meinen. An diesem Tag löste er sich in Wohlgefallen an dem Antlitz Gottes auf. Würdiger hätte der Schleier auch im Petersdom nicht verehrt werden können. Weihrauch, Kerzen, ein wundervoller Chor unter dem Maestro Nicola Costantini, für eine neue Liturgie des großen Segens; es fehlte an nichts.

Das neue Fest ist eine Schöpfung des Kapuzinerpaters Carmine Cucinelli, des Rektors der Basilika, der Monsignor Ciani nun am 15. Januar einen Zugang zu dem Sanctum Sudarium bereitete, von dem selbst Papst Benedikt XVI bei seinem Besuch hier am 1. Septembers 2006 nur hätte träumen können.

Pater Carmine hatte entschieden, am Sonntag „Omnis Terra“, dem zweiten Sonntag nach dm Fest der Epiphanie,  in Manoppello an die erste Prozession Papst Innozenz III. im Jahr 1208 wieder anzuknüpfen – und an die erste feierliche Erinnerung dieser Prozession  im letzten „Jahr der Barmherzigkeit“, als er mit Manoppelleser Bürgern und den Erzbischöfen Gänswein und Farhat in den Basiliken von Sankt Peter und Santo Spirito in Sassia am 16. und 17. Januar 2016 denselben  Sonntag erstmals wieder zum Lob des menschlichen Gesichtes Gottes feierte, das sich seit 2000 Jahren auf geheimnisvolle Weise in diesem Sanctum Sudarium findet, das im 1. Jahrtausend in Byzanz als „Mandylion“ verehrt wurde.

Ein Anlass kam noch dazu. Zur bislang letzten Änderung des Festkalenders von Manoppello kam es, als Bürger  des Städtchens Anfang des 18. Jahrhunderts die Kapuziner nach einer Serie von Erdbeben baten, zu dem ersten Fest des Antlitzes am Tag der Verklärung Christi am 6. August (mit einer kleinen Prozession)  noch ein zweites Fest mit einer längeren Prozession einzuführen.

So geschah es erstmals im Jahr 1712 – vor über dreihundert Jahren – als der dritte Sonntag im Mai als zweiter Festtag eingeführt wurde, der für lange Zeit an zwei Tagen im Mai die meiste Aufmerksamkeit auf die verborgene Reliquie lenkte, die den Rest des Jahres weggeschlossen war. Nun hat die letzte Serie von Erdbeben in Italien – und die Sorge vor noch größeren Naturkatastrophen – den Rektor bewogen, dieses dritte Fest einzuführen.

Monsignor Americo Ciano (* 1935) aus Bellegra im Latium war 14  Jahre lang Sekretär der Apostolischen Bibliothek des Vatikans, 14 Jahre lang Professor für katechetische Unterweisung an der Lateran-Universität und der Urbaniana – und elf Jahre lang Richter des „Apostolischen Tribunals“ der „Rota Romana“. Weltweit am  bekanntesten wurde er allerdings, als er vor zwei Jahren Willy Herteleer, einen auf der Straße gestorbenen flämischen Vagabunden,  mit allen Ehren auf dem ehrwürdigen Campo Santo Teutonico zwischen Fürsten und Dichtern beerdigte.

Pater Carmine stellte ihn nun als den „Sakristan der Veronika des Vatikans“ vor,  der dort mit dem kostbaren Reliquiar Papst Urban VIII. schon sehr oft die Gläubigen von Sankt Peter am Passionssonntag gesegnet hat, der nun erstmals die unverhüllt wahre Ikone, quasi als „nacktes Gesicht“, zu den Gläubigen trug und auf den Vorplatz der Basilika, wo er die Stadt und das Land  und alle Städte  von Jerusalem bis Rom mit dem Gesicht Christi segnete.

Ein Gebet Pater Carmines für alle Opfer der Erdbeben hatte die Prozession eingeleitet und eine neue Litanei des Heiligen Gesichts der deutschen Schwester Petra-Maria Steiner. Zuvor hatte  Mons. Ciani In seiner Predigt wie selbstverständlich von dem Sanctum Sudarium und dem Mandylion gesprochen und räumte nachher in einem Interview freimütig ein, dass der heilige Schleier im Sacco di Roma 1527 aus dem Petersdom verschwunden sei – ein höchst eifersüchtig gehütetes Geheimnis. „Worte verwehen, Bilder bleiben“ hieß es lakonisch in seiner Predigt.

Am Abend des selben Tages war Manoppello wieder unter Schnee begraben, in der Nacht wurde die Autobahn nach Rom gesperrt. Am Montag fiel der Strom und die Heizung in dem Konvent der Basilika aus. Pater Pfeiffer konnte bislang nicht nach Palermo zurück kehren. Geblieben ist das bisher intimste Fest des heiligen Schweißtuchs, das von nun an Jahr für Jahr neue  Fotos und Filmaufnahmen des wertvollsten Bildes der Welt generieren wird, mit dem die Erde bis an ihre Enden (omnis terra) am Sonntag wieder erstmals seit Jahrhunderten gesegnet wurde.

Hört der Streit um das nicht von Menschenhand geschaffene „Bild“ vom Antlitz Christi damit nun auf? Das wohl eher nicht. Es hat erwiesener Maßen keinerlei Farbspuren. Dennoch ist erst vor Monaten in Deutschland ein fußnotenstarker professoraler Wälzer erschienen, in denen wieder einmal nachgewiesen werden soll, dass es sich bei dem „volto santo“ um eine „mittelalterliche Tüchlein-Malerei“ handeln soll – obwohl eine Reihe der maßgeblichen Autoren des Werkes die wahre Ikone von Manoppello niemals mit eigenen Augen gesehen haben.

Wen soll es wundern? Während diese Zeilen erstmals im Netz erscheinen, zittert die Erde wieder mit der Stärke 5.3 in Mittelitalien, dass sogar in Rom die Häuser  wackeln. „Vor dem Herrn erbebe, du Erde, / vor dem Antlitz des Gottes Jakobs,“ heißt es im Psalm 114, der jedes Jahr in der ganzen jüdischen Welt am Seder gebetet und gesungen wird, das heißt am Vorabend des Pessach-Festes vom „Vorübergang des Herrn“.

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Was Heilige über die Notwendigkeit der Marienverehrung sagen

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Die Jungfrau umgeben von weiblichen Heiligen: Das Gemälde schuf, Ende des 15. Jahrhunderts, der namentlich nicht bekannte „Meister der Lucialegende“ aus den Niederlanden. Foto: Gemeinfrei via Wikimedia

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Nicht wenige Christen in Deutschland halten die Marienverehrung für die rote Kirsche auf der katholischen Schwarzwälderkirschtorte. Schön, wenn sie da ist, aber wenn sie fehlt, schmeckt’s immer noch gut.

Die Verehrung Mariens ist jedoch mehr als „Tortenguss“ und süße Verzierung, wie zum Beispiel im Monat Mai, weil’s so schön ist, noch ein Marienlied zum Schluss der hl. Messe. Maria ist nicht nur eine von vielen Heiligen, unter denen ich mir tatsächlich ein paar Lieblinge auswählen kann, sondern die Mutter Gottes. Ohne sie gäbe es Jesus nicht! Wie haben uns so sehr an den Begriff „Gottesmutter“ gewöhnt, dass wir vergessen, wie herausfordernd er ist. Dante Alighieri dagegen nennt Maria noch staunend „Tochter deines Sohnes“.

Die Heiligen sind sich einig, dass Marienverehrung notwendig ist, um ein guter Christ zu sein. Manche der folgenden Zitate überraschen uns, weil sie überschwänglich sind und vielleicht nicht in die politisch-korrekte Sprachlosigkeit ökumenischer Bemühungen passen, die man durch die Rede von Maria nicht gefährden möchte. Wer Maria nur als dekoratives Früchtchen auf der Torte sieht, vergießt, dass es ohne sie gar keinen Kuchen gäbe; dass wir ohne sie verhungern würden, weil wir das „lebendige Brot, das vom Himmel kommt“, nicht hätten.

Die folgenden 18 Heiligen aus fast allen Jahrhunderten der Kirchengeschichte sind Herausforderung und Ermutigung, Maria immer mehr zu lieben und nicht zu fürchten, ihre Ehre könnte das Lob Christi schmälern. Kann der Mond die Sonne in den Schatten stellen? Kann Maria, deren strahlendes Licht von ihrem Sohne kommt, ihn verdrängen? So wie der in dunkler Nacht leuchtende Mond die Macht der Sonne zeigt, so Maria, die in der Finsternis dieser Welt Christi Gnaden vermittelt.

  1. „Wie Seeleute von einem Stern in den sicheren Hafen geführt werden, so die Christen von Maria in den Himmel.“ (Hl. Thomas von Aquin)
  2. „Wenn sich vielleicht jemand unter euch befindet, der im Glauben schwach ist, für den weiß ich kein kräftigeres Mittel, im Glauben zu erstarken, als täglich auf den Knien mit Andacht ein Ave Maria zu beten. Durch das Rosenkranzgebet habe ich alles erlangt, was ich gewünscht habe!“ (Hl. Klemens Maria Hofbauer)
  3. „Derjenige, der keine Verehrung zu Maria hegt, ist kein guter Christ.“ (Hl. Johannes Eudes)
  4. „Man kann sagen, dass alle Heiligen das Werk der allerseligsten Jungfrau sind und deren besondere Verehrung für sie das Kennzeichen, das sie alle gemeinsam haben.“ (hl. Maximilian Kolbe)
  5. „Wir suchen Gnaden, aber wir werden sie nicht finden, es sei denn durch Maria.“ (Hl. Cajetan)
  6. „Ich glaube, dass alle Gnaden, die Gott uns zuteilt, durch Mariens Hände gehen und daß keiner in den Himmel kommt als nur durch sie, die die Pforte des Himmels ist. Ich glaube, daß die Verehrung Mariens ein ganz sicheres Zeichen des ewigen Heiles ist.“ (Hl. Gabriel Possenti)
  7. „Man bittet Gott um viele Dinge und erhält sie nicht. Man bittet Maria um viel und man erhält es. Warum ist das so? Nicht weil Maria mächtiger ist als Gott, sondern weil Gott dadurch seine Mutter ehren will.“ (Hl. Alfons Maria von Liguori)
  8. „Der Grund, warum Christus heutzutage so wenig bekannt ist, liegt darin, dass man seine Mutter nicht kennt“ (Sel. John-Henry Newman)
  9. „Ich mache mir große Sorgen um das Heil derer, die keine besondere Verehrung für Maria pflegen“ (Hl. Franz Borgia)
  10. „O Maria, zu Dir bete ich am Morgen und am Abend, um Gott zu ehren und zur ewigen Seligkeit zu gelangen“ (Hl. Papst Johannes XXIII.)
  11. „Es ist unmöglich dass einer, der Maria ehrt, auch wenn er voller Sünde sein mag, sich nicht doch noch bekehrt und gerettet wird“ (Hl. Hilarius von Portiers)
  12. „Gott schenkt denen, die er retten will, eine besondere Andacht zu Maria“ (Hl. Bonaventura).
  13. „Alle Gaben, alle Gnaden, alle himmlischen Wirkungen kommen von Christus dem Haupt und gelangen zum Körper der Kirche durch Maria wie durch den Hals. Maria, die jungfräuliche Mutter, ist dem Haupt am allernächsten. Ihre Aufgabe ist es, den Körper mit dem Haupt zu verbinden. Ein Glied, das den lebensspenden Einfluß des Hauptes erfahren will, sich aber weigert diesen durch den Hals zu empfangen, würde vollkommen vertrocknen und sterben.“ (Hl. Robert Bellarmin)
  14. „Der gute Gott hätte eine schönere Welt als diese erschaffen können, aber er konnte kein vollkommeneres Geschöpf ins Dasein rufen als Maria“ (Hl. Jean Marie Vianney, Pfarrer von Ars).
  15. „Nach Jesus möchte ich der Mensch sein, der Maria am meisten geliebt hat.“ (Hl. Teresa von Avila)
  16. „Ich sehne mich danach zu sterben, um bei Maria zu leben. Betet für mich, dass ich sterbe, denn ich will gehen, um Maria zu sehen.“ (Hl. Leonardo da Porto Maurizio)
  17. „Ich wünschte, ich könnte sie so lieben, wie sie es verdient. Aber selbst allen Heiligen und Engeln des Himmels zusammen ist es unmöglich, die Mutter Gottes in angemessener Weise zu lieben und zu loben.“ (Hl. Pater Pio)
  18. „Maria ist meine Mutter, meine Beschützerin, meine Lehrerin,
    sie ist nach Jesus mein Ein und Alles.“ (Hl. Antonius Maria Claret)

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Robert Spencer on the Jihad Against the Freedom of Speech

Robert Spencer: Thank you very much.  It’s great to be here on this occasion.  I’m here year after year and this is certainly the happiest Restoration Weekend I’ve been to and very happy to say we won’t have Chick Nixon to kick around anymore.  Come on.  The fact is that Hillary Clinton’s defeat is a very, very serious victory not only for the Second Amendment, but for the First and this is something that has been insufficiently appreciated in all the commentary before the election and after.  Donald Trump, of course, he went after her many times saying Hillary Clinton is against the Second Amendment, she’s going to stop the sale of lawful weaponry in every way she possibly can, but he never spoke about the threat that she posed to the First Amendment and that is an ongoing threat and a still existing threat and it’s very important to bear that in mind because even though she was defeated, this threat has not gone away.  The left is in a full court press and a year’s long effort to destroy the First Amendment and essentially to criminalize any point of view that is not their own and this is a struggle that they are going to continue.  Now, there are many, many facets of this.  One is, of course, the most notable one I should say, is the organization of Islamic cooperation, which is 57 Islamic governments around the world, 56 states and the Palestinian Authority, the largest voting block at the United Nations, and they of course for years now since the publication of the Danish Cartoons of Mohammed in 2006 they have been working to restrict the freedom of speech and to compel Western states to restrict the freedom of speech at the UN.

I know a lot of you are familiar with that effort and that they have, under the guise of what they call “incitement to religious hatred,” been trying to compel Western governments to criminalize essentially criticism of Islam.  Obviously, when you talk about incitement through religious hatred, any kind of incitement, unless it’s absolutely direct and explicit, is a subjective judgment in the first place.  Secondly, nobody cares when people put crucifixes in jars of urine or mock Israel and Judaism.  Nobody cares about those things.  They only care about religious hatred in an Islamic context, and the most insidious aspect of this endeavor, this initiative, is of course that any honest discussion of how Islamic Jihadis use the texts and teachings of Islam to justify violence is classified explicitly by the OIC as incitement to religious hatred.  So, what they want to do is criminalize any discussion of the motivating ideology behind Jihad terrorism and the goal of that, of course, is to enable Jihad terrorists to advance unopposed and unimpeded.

Now, this has been going on for years.  It’s been going on since the Bush Administration and the Bush Administration at the UN vetoed these initiatives every year, but then of course came Barack Hussein Obama and twice the United States signed on to these initiatives and actually cosponsored one with Egypt in 2009 and even more notoriously signed on to Resolution 1618 of the UN Human Rights Council, which once again called upon UN member states to criminalize incitement to religious hatred and then had a little asterisk going to a footnote explaining that yes, the UN understood that there were certain countries that had protection for the freedom of speech and they would have to devise other ways to implement this initiative that would not collide with their laws.  Now that was the most insidious aspect of the whole thing and Hillary Clinton explained what it was all about not long after that in a speech in Istanbul to the OIC. And she said, and I know many of you have heard this quote, many of you are very well aware of what she said in this, but I think that not many of you are aware of exactly how this initiative is proceeding.  What she said of course was that we value the freedom of expression, which she doesn’t, but she said that she did and that in light of protecting the freedom of expression as well as protecting religious sensibilities, in order to compel people not to do what we don’t want them to do, we have to resort to, she said, old-fashioned techniques of peer pressure and shaming. Remember when she said that?  This is exactly how the Western media has proceeded in order, essentially, not to criminalize, but to rule out of the realm of acceptable discourse any honest discussion of these issues.

What happened to Oleg in his presentation just now is actually a case in point.  He’s not facing a felony charge for using the wrong kind of glue.  C’mon, we weren’t born yesterday.  We know that if he had been putting up posters for the Palestinians there would have been no problem at George Mason University, but because he was putting up pro-Israel posters from the David Horowitz Freedom Center suddenly all these rules about glue kick in and he goes to jail.  Now, peer pressure and shaming is essentially a strategy that makes it impossible for us to discuss these matters because of exactly that kind of bias and favoritism.  Only one point of view is acceptable and any other point of view is something that we’re going to be shamed out of.  You can just think about how many times Trump supporters were mocked, ridiculed.

I read a piece by Paul Berman from December 2015.  I re-read it a few months ago.  I recommend that you find it and read it.  It was in Tablet Magazine and he explains how Trump gives his poorly educated, redneck racist supporters permission to hate.  Now what is that but peer pressure and shaming?  People read that in Tablet and they think, “Oh, well, I don’t want to be one of those.  I don’t want to have permission to hate.  I don’t want to be a racist redneck yahoo,” and so they’re shamed out of it. The objective, the goal is — I would hope that nobody was foolish enough to read that and think, “Oh, I better not support Donald Trump” — but the goal of it was to shame his supporters out of it and this is something that goes on. It manifests itself in all kinds of forms.  Of course, the primary vehicles for this peer pressure and shaming is the whole concept of hate speech.  Now, hate speech is really pretty straightforward.  If somebody is speaking hatefully and saying that you’re a terrible person, you ought to be killed, you ought to be beaten up, that’s pretty hateful, but hate speech as a concept, hate speech as something that ought to be a consideration in determining who gets a platform and who doesn’t is an entirely spurious fiction, an invention of the left in order to silence those with whom it disagrees in order to silence us.  That’s what hate speech is all about.

I was speaking a couple years ago at Cal Poly University in San Luis Obispo, wonderful little town, and very nice crowd and some very good questions during the presentation.  At one point I said that there was actually restriction on the freedom of speech on the Cal Poly campus and people said, “What? What are you talking about you racist, bigoted Islamophobe That’s not true,” and I said, “Well, take me as a case in point.  I’ve written all these books.  I’ve written a biography of Mohammed.  I’ve written a guide to the Quran.  Several studies of Jihad from various angles.  I guarantee you,” I said to the students, “that the point of view that I represent is not discussed in your classes on Middle East studies or Islam and if it is it is only discussed in order to be dismissed if not reviled outright,” and a young lady said, “Oh no, you’re wrong.  We did discuss your books.  We did discuss your work in a class that I just took.” And I said “Oh that’s very interesting.  What was your conclusion?” And she said, “Hate speech is not free speech.” That was the first time I heard that. Have you ever heard that?  Hate speech is not free speech.  This is an increasingly common slogan that is going to be used and is being used right now to shut us down.  What the young lady at Cal Poly was saying was that she had supposedly read my work and decided that it was hate speech and that hate speech in and of itself does not enjoy the protection that the freedom of speech ought to be given, that hate speech is not speech that we ought to respect even to the extent of saying I may disagree with what you say, but I will defend to the death your right to say it.  And so I said, “Okay, that’s very interesting.”

I asked the young lady this following question.  Then who gets to decide because I don’t think what I’m doing is hate speech, unless the Quran is and I quote it, but you think it’s hate speech.  Now, which one of us has the right to determine what’s hate speech? What governing authority, to whom should be entrusted this governing authority so that we know what hate speech is and rule it out of free speech protection? And she said, “Well, the relevant governing authority. That’s not important for this discussion. That would be something that would be determined by Congress and the president.” And I asked her, “You really want to give them that kind of power?  Do you realize that to give anybody the right to determine what hate speech is and silence it on that basis is a tool of the powerful to silence the powerless and the tool of the tyrants to silence their critics?” And she said, “That’s just a Hobbesian argument against the powerful.” And I thought, “Oh, now I’m stretched because I had to remember okay who’s Hobbes and what does she mean by that?” I haven’t been to college in 30 years, but of course she meant Thomas Hobbes, who wrote Leviathan. I had to look it up and Leviathan is a political treaties from the 17th century that posits that the only thing that can save us, because we’re all sort of brutal and violent and selfish and vicious, the only thing that can save us from an all-out war of all against all is a strong government that keeps everybody in line. And there are some countries you can say that’s true about, but what she was saying was that I was manifesting an alarming lack of trust and that really I ought to just relax and let the relevant authorities determine what is hate speech and quietly go to jail with Oleg.

But the thing is, of course, that she only thinks that because her position is the dominant one that’s in power.  The problem that she manifests however, the problem of which she is an example, is the fact that there’s a whole generation of young people who are growing up with the idea that there is a concept of hate speech and that we are it and that we are way beyond the pale and ultimately to be criminalized and this is happening.  As a matter of fact, no less a constitutional authority that Chris Cuomo articulated this last year when we dared to try to stand up for the freedom of speech in Garland, Texas and, of course, in January 2015, 13 people who had dared to draw Mohammed were murdered by Islamic Jihadis in Paris and in response to that we thought we have two choices.  When they say we’re going to kill you for drawing Mohammed you either have to draw Mohammed or you have to submit and say yes you can get me to do what you want by threatening to kill me, and so you can manipulate me into silence and slavery. And so to stand up for freedom and for freedom of speech of course we had a Mohammed art exhibit and cartoon contest in Garland, Texas. Jihadis attacked it and there was a great deal of media coverage there for a while about it at which time Chris Cuomo actually stated that the First Amendment does not apply to hate speech and what we were doing was hate speech and therefore it was ruled out.

Now, actually, if you read the First Amendment it doesn’t say anything about hate speech nor is there any legal thing in United States law called hate speech.  There is no such concept because of course what’s hateful to you is not hateful to me.  One man’s ceiling is another man’s floor.  Everybody has a different evaluation of what is true and good right and what is evil and hateful for that matter, but just the advance of this idea, that Chris Cuomo could think that, a major commentator on a major network, that in itself indicates how deep the rot has gone and how far advanced this concept is, that there is an idea of hate speech and that we are it.  Now, the peer pressure and shaming advances of course by charging us with this hate speech and recently — there are so many examples of this I could talk all evening (I promise I won’t) — but there are so many examples of this where opinions that are perfectly valid and have a claim to truth and in an earlier and saner age would have been evaluated on their merits are instead dismissed as hate speech, labeled as such and that is all part of this overall initiative of peer pressure and shaming that Hillary Clinton told us they were going to do.

One example of course is our friends at the Southern Poverty Law Center, a group that actually did valid work in the ’60s for civil rights, but now has completely gone off the rails and become a tool for the left. The Southern Poverty Law Center recently, as you may know, issued a report on the 15 top anti-Muslim extremists in the United States, which included of course David Horowitz and me, Frank Gaffney, Pamela Gellar, many others, 10 or 12 others obviously and two of the people on the list of these anti-Muslim extremists were a reformist Muslim from the UK, Maajid Nawaz and the ex-Muslim from Somalia, the famous freedom fighter Ayaan Hirsi Ali.  Now, this made this all very interesting because Frank, David and I and the others we’re used to being defamed in this way, although this was a new one.  To call us anti-Muslim extremists, if you think about that for a minute, what does the Obama Administration call terrorists?  Extremists.  Their whole program to fight Jihad terrorism doesn’t say “Jihad” or “Islam” because that’s forbidden in the Obama Administration and it’s called “countering violent extremism.”  So, to call us extremists the SPLC is saying we are terrorists.  We are the equivalent of Baghdadi, the ISIS Caliph and Osama Bin Laden and Al Laki and all the rest of them.  We are just the flipside of the coin.  Now actually it’s true.  David and I do plan to fly a plane into a high-rise building later on tonight, but in the meantime, I do think that that is an absurd categorization, but what happened in the wake of this was that Maajid Nawaz, in particular because he is very prominent on the left and particularly popular among the atheist critics of Islam and Jihad, Sam Harris, Richard Dawkins and so on, the atheists’ spokesmen who have actually spoken about Islam, there was a petition to get Maajid Nawaz and Ayaan off the list and of course the implication was it was perfectly fine for us racists and bigots to be on it, but now they had crossed the line.  Now, there was a certain touching naïveté to this.

You see, these supporters of Maajid Nawaz and Ayaan Hirsi Ali were thinking that those 13, those terrible deplorables, they belong on the list, but our friends, they don’t.  These people, no, they’re just unjustly maligning Maajid Nawaz and Ayaan.  They’re taking their statements out of context and misrepresenting them.  They are claiming guilt by association, indicating that they have associations with unsavory types and they’re questioning their motives and so on.  Well, what do you think happened to the rest of us?  This is just what the SPLC and its allied groups have been doing to us for years.  It’s exactly the same thing.  It’s all been a large-scale effort at peer pressure and shaming, making it so that we are toxic so that nobody else wants to speak out in the same way because they don’t want to be toxic and the whole idea of speaking out is stigmatized so that everybody is mute and silent as the Jihad advances.  It’s very well thought out.  I’ve really got to give them credit.  It’s a very skillful plan.  It’s very clever and very imaginative and deeply evil, but there’s always a silver lining, and the uproar about Maajid Nawaz and Ayaan being included among us anti-Muslim extremists it woke up a lot of people who I think had no idea that the SPLC is just a propaganda machine, but it is part of this propaganda machine that is working to extend the peer pressure and shaming to every honest critic who explores the motivating ideology of the Jihad terrorists and so we see it in all kinds of contexts.  Quite aside from the Southern Poverty Law Center.  We even see it at ESPN.

Now, ESPN is where I go when I want to not think about this, but it intruded even there.  Of course you probably know that Curt Schilling, the great baseball pitcher, after his pitching years were over he joined ESPN as a sports analyst of some kind.  I guess he probably talked about baseball and Curt Schilling actually is a conservative.  He now has a conservative talk show in the Boston area and he’s got very sound views on pretty much everything as far as I know and he actually dared to tweet out on his Twitter account some statements about Islam, most notoriously one where he said you say that only a tiny percentage of Muslims are Jihadis.  Well, only a tiny percentage of Germans were Nazis.  How did that work out?  For daring to say that he was suspended.  For saying other things that were outside the realm of what is acceptable he was ultimately fired by ESPN.  So, apparently, in order to talk about baseball on ESPN you have to have the right opinions or you will be shamed out of your job and the wrong opinions are of course the ones that probably most of us hear hold today.  It’s being taken for granted that we represent hate speech and it’s being extended into every aspect of society.

The ultimate goal of course is to make everyone afraid to hold these opinions because everyone will be afraid of losing their job, of being stigmatized as a racist and a bigot and so on and of course we’re so used to this we’ve heard ourselves called this for so many years, but it has never been so far advanced into the mainstream.  It is a tremendous blow to this whole initiative that Donald Trump was elected president.  Above all, because it shows that people don’t just buy this off hand.  I actually started to get some hope.  All summer and all fall the news was so bleak, the polls were so bad and Hillary was saying, “Why aren’t I ahead by 50 points?” And everything was so bleak, but I saw one thing that made me just dare to hope that things might turn out better and that was that trust in the media was at the lowest point it had ever been since anybody started keeping track of this sort of thing. And so while they are working to shame us and to apply peer pressure to silence us and while they are working to label what we do as hate speech, more and more people are waking up to it and 60 million of them did not buy it and voted for Donald Trump.  What we have now, however, is a president of the United States who commits hate speech and is subject to peer pressure and shaming and it’s an extraordinary position because after working so hard to delegitimize half of the American electorate and half of the spectrum of opinion that Americans legitimately hold, now that opinion is in power against their best efforts.

Now things are really going to get interesting and one of the best things actually that’s come about in this election cycle besides the election of Donald Trump was also the WikiLeaks exposure of just what the media really is and that’s one of the reasons why the trust in it is so very low because we grew up – I remember my father yelling at Walter Cronkite.  Walter was not in the room.  He was on the screen, but it was just what he was saying, and I remember Nixon, the first one, saying that he had faced bias from the press when he was running against John Kennedy in 1960.  Now that’s an awfully long time ago and that’s a lot of elections.  We’ve all grown up taking for granted media bias, but now we know that it’s far worse than that.  I took an online tour of the major news outlets in the early fall and the New York Times, the Washington Post, CNN, MSNBC, Politico, The Hill, all the major names, and every last one of them had story after story after story about what a dangerous scoundrel Donald Trump was and stupid to boot.  There is an inherit self-contradiction in how they classify all conservatives.  They did this with George W. Bush, too.  He was a monkey, he was a marginal idiot, but he was also an evil genius who had somehow thwarted all their plans while being an idiot monkey.  Really astonishing talents. And of course Trump is the same way. And every last media outlet had anti-Trump, anti-Trump, anti-Trump stories.  Not even the pretense of trying to be balanced news outlets anymore.  Not even pretending to have any objectivity.  It was just all wall-to-wall anti-Trump all the time and then it came out in WikiLeaks.

George Soros-funded organizations paid those august, trusted news outlets, the New York Times, the Washington Post, CNN, you name it, they paid them for favorable coverage of the Iran nuclear deal.  They paid them for favorable coverage of the Muslim migrant influx into Europe.  They paid them for reports on the terrible Islamophobes.  They probably paid for that Southern Poverty Law Center anti-Muslim extremist list, but they certainly paid for other reports about how David Horowitz and I and others are these terrible, hateful, evil people who no decent person should have anything to do with.  And so we now know this is not news outlets at all.  These are bought and paid for propaganda outlets and their hegemony has been broken.  Even if Hillary Clinton had won, they would never have the hold that they had.  They will never have it again.  And so, we have every reason to be upbeat.  This is an ongoing initiative, as I said, and it’s not going to go away.  There are going to be continued efforts to stigmatize us, continued efforts to smear Trump as he becomes president, as he does anything, continued efforts to say that this is just some anomaly, sunspots, an accident of the Electoral College, something happened so that this maniac got to be president, but he’s still a maniac and any decent ordinary person will think he’s a maniac.  Nonetheless, the blades of grass have broken through the concrete, and it can’t be repaired, and so there’s every reason for hope.

But I will close with noting what exactly it is that we’re up against, what the effect of this stigmatization really is.  We have heard for decades now, and particularly after 9/11, that any honest discussion of how Islamic Jihadis use the text and teachings of Islam, which you can see in my Guide to the Koran and biography of Mohammed, available now, any honest discussion of that is hateful in itself, bigoted, racist, beyond the pale of acceptable discourse.  No.  This is how this works.  A few years back there was a Jihad plot against Fort Dix in New Jersey, and a group of Muslims were going to go into Fort Dix and shoot as many American soldiers as possible before they themselves were killed because the Koran promises paradise to those who kill and are killed for Allah.  It’s the only promise of paradise in the Koran.  It’s Chapter 9, Verse 111 if you want to look it up, and it says you’ll go straight to paradise if you kill and are killed.  These Muslims were going to go into Fort Dix and kill and be killed and go straight to paradise.  But they were foiled.  Now, they were only foiled — it was on a shoestring.  As it happened, these guys were Islamic Jihadis.  Islamic Jihadis love death.  They always tell us that.  They love death, they love bloodshed, they love gore. And they went to a video store because they had their bloody Jihad videos, their beheading videos and their bombing videos, they had them on VHS tapes, and so they asked the young man at the video store, 17-year-old boy, they asked him to transfer their VHS Jihad tapes to DVD.  As he’s doing the job, he saw what was on the tapes and he got alarmed, and he went to his boss, and he said, “Dude, I’m seeing some very weird shit on these videos.  Should I call the police or would that be racist?”  Now, I should tell you, these Jihadis were Albanians; they were Albanian Muslims.  Albanians are blond-haired, blue-eyed white guys, so there was nothing remotely racist about what they were doing, not by any stretch of the imagination.  The idea that turning them into the cops would be racist was just something that had been drummed into this young man’s head all his life, that Muslims are victims and that any movement against Jihad terrorism, there’s something wrong with it.  And you think that that’s outlandish; it’s not.

A very successful program of surveillance in Muslim communities, a completely legal program that had been challenged in court and held up to the challenge, in New York City, was shut down by Mayor de Blasio on the grounds that it was hateful.  Now, what’s hateful about trying to defend ourselves against these people?  If you think about it, you know, how Trump is Hitler because he had proposed a temporary moratorium on Muslim immigration.  Now, you may recall the real Hitler, in 1940, he banned the immigration of Jews so that he could kill them.  And Trump, not Hitler, wants to ban the immigration of Muslims so they won’t kill us.  Those two things are not exactly equivalent.  But the idea that it’s a terrible anti-Muslim thing completely obscures the fact that he doesn’t have something against Muslims.  He doesn’t have something against brown people.  That’s the way it’s always put.  He does not have some racist agenda here because, for one thing, he’s not saying let’s have a ban on Hindu or Buddhist or any other kind of immigration of people of the same brownness as supposedly the Muslims are.  The problem is that he’s trying to address in suggesting this ban is that there are going to be Islamic Jihadis among the Muslims who get into the country.  How do you keep them out?  You can’t tell the Jihadis from the peaceful Muslims.  They don’t carry membership cards in Al-Qaida.  So how are you going to tell?  There’s no way to tell to distinguish the one from the other, so you either have mass immigration of Muslims into the United States or more Jihad massacres or you have a ban on the immigration, but the idea that it’s racist and hateful is just more of this peer pressure and shaming that almost worked with that young man at Fort Dix.  He did turn them in.  He decided to go ahead and be racist, and so he saved a lot of people from being killed, but the stigma had already worked or he wouldn’t have hesitated, and the stigma is what they are trying to apply to any and every form of resistance to Jihad terror, that it’s anti-Muslim, it is hateful, and therefore, it must be ruled out of polite society.

Now, you understand, we still have the First Amendment.  We still have the freedom of speech.  But we now that there are certain things that can be said in the mainstream and certain things that will immediately be branded as hateful, and that is how Hillary Clinton’s program of peer pressure and shaming works just absolutely so well, and is going to continue to do so, unfortunately, despite her defeat.  The upshot is, however, that we do have every reason to be optimistic not just with Trump’s election, but with the breaking of the stranglehold of the mainstream and the possibility that truth might now actually even breakthrough somewhere like CNN.  I’m not counting on it.  I suspect that these great news conglomerate industries will go out of business before they would moderate what they’re doing, but the people have had enough and that is our hope.  What we have is an ongoing struggle that we have to be very aware of and resolute in whatever fashion that we can be in our own sphere in life to resist, and to identify this as an insidious attempt at the peer pressure and shaming to stigmatize what is a legitimate point of view and indeed a necessary one for our common defense.  And because, ultimately, we do have the truth on our side, we know that we will, in the final instance, be victorious.  Thank you very much.

Question and Answer Session

Audience member: Robert, could you tell us how do you undo Resolution 1618 that has been signed by Hillary Clinton?

Robert Spencer: Well, resolutions in the UN are not iron dogma, but they can be reversed. They can be repealed just like in any other parliamentary body, and one thing that I think the Trump administration ought to do is make sure that the United States is clearly and explicitly and defiantly on record defending the freedom of speech at the UN.  And –

Audience member: Because in fact, they’re going forward with this 1618 resolution and making it larger and bigger, all of the states at the United Nations, so it’s something perhaps –

Robert Spencer: Hillary probably would have tried to implement it.  All you needed was a ninth justice who was a foe of the freedom of speech.  The four leftist justices on the court right now have all gone on record saying they would be in favor of various kinds of restrictions on the freedom of speech. And so all you needed was one more.  We really dodged a bullet here.  All you needed was one more to say hate speech is not free speech and does not enjoy First Amendment protection and actually codify that in a Supreme Court decision and the First Amendment would have been dead.

Audience member: One more question.  There’s 1.7 billion Muslims according to your very, very thorough research.  What percentage would you say of that 1.7 billion are a threat to the world?

Robert Spencer: There’s no way to answer that question. The reason why is because the teachings about Jihad warfare against unbelievers and subjugating them under the rule of Islamic law, which denies the freedom of speech and the freedom of conscience and equality of rights of women and so many other things, all that is in Islamic law.  It is not negotiable.  It’s not some extremist opinion.  It’s basic mainstream ordinary Islam.  Those who tell you otherwise are lying.

Now, that said, does every Muslim believe that?  Is every Muslim bound to carry those things out?  No.  Absolutely not.  Just like in any other religious tradition, there’s some people who are very serious about it and some people who aren’t and every gradation in between.  So you have in the Catholic church, contraception is illegal, is immoral according to the Pope, but surveys show most Catholics practice contraception.  Does that mean that the Catholic church does not teach that?  No, it really does, but most Catholics don’t pay attention.

Now, in Islam, it’s the same thing.  Does Islam in all its various sects and forms teach Jihad warfare against unbelievers?  Yes.  Does that mean every Muslim is a Jihadi?  Absolutely not.  Many, many Muslims don’t know about that, don’t care about that, are never going to put it into practice.  They would rather live a comfortable life than go blow themselves up, but they’re not going to lift a finger to stop the guys who are blowing themselves up because they know that it’s in there.

Who has the mic?

Audience member: I do. This is a question I wanted to ask Anne Coulter and probably would have gotten a flip, funny answer, but I’d actually rather ask it to you, which is what would you like to see happen to the UN in a Trump world?  I’d appreciate your perspective on that.

Robert Spencer: What would I like to see happen to the UN in a Trump world?  Was that the question? Well, can you imagine the mushroom cloud?  Seriously, what I would like to see happen to the UN is that certainly the U.S. should withdraw all funding from it and evict it from the United States.  We can’t shut it down because there are a few other countries in it, but we can keep it out of New York and the United States in general.  They can go to Geneva and they can raise their own money.  It’s a propaganda arm for the global Jihad, for the OIC.  It’s a propaganda arm to hit Israel above all and so we have no business allowing our ally to be subjected to this or to continue with this pretense that it’s something that actually brings anything good to the world.  It doesn’t.

Audience member: Robert, thank you.  First of all I want to thank you profusely for all of your efforts in the cause of freedom. Your courageous efforts.  Now, could you kind or explain or expound upon and assess the following two assertions that we hear all too frequently?  One of them, we are not at war with Islam and the second one, the ideology of takfirism is an existential threat to the United States.

Robert Spencer: Well, the ideology of takfirism is kind of an incoherent thing to say because takfir is the practice of one Muslim group declaring that another Muslim group is not Muslim and can therefore be killed as heretics or apostates because heresy and apostasy carry the death penalty in Islam.  So many of the groups that are more entrenched in holding on to their wealth and power, like the Saudi government, the Iranians, they declared groups like Al Qaeda, they call groups like Al Qaeda and ISIS takfiris, which means these are the people who are saying that the rest of us are not Muslims and trying to kill us, but that doesn’t mean that, of course, the Saudis or the Iranians — the Iranians say it because they’re Shiites and the Al Qaeda and ISIS people are Sunnis, but in any case, nobody should get the idea that the takfiris or that is Al Qaeda and ISIS and the other Jihad groups are the only people who hold to the view that there should be warfare against unbelievers.

This is, as I said, standard Islam, kill them wherever you find them.  It’s three times in the Quran, Chapter 2:191, 489 and 95 if you want to look it up.  Chapter 9, Verse 29 says to wage war against the Jews and Christians and subjugate them as inferiors under the rule of Islamic law, paying a special tax.  All these things are in basic Islam.

So if somebody says that it’s just these takfiri groups, Al Qaeda, ISIS, Boko Haram, Abu Sayyaf and so on, that practice this, that’s just completely false on the face of it.  It’s taught by all the mainstream sects of Islam.

And the first question, we are not at war with Islam.  That also is sort of a false statement.  I mean, we’re not at war with Islam, but large portions of Islam are at war with us and the Muslims who are at war with us, they point to the Quran and Sunnah the example of Mohammed to justify what they’re doing and they recruit some unpeaceful Muslims and unless and until we recognize that, we’re never going to get anywhere.

The Obama administration in 2011 outlawed any honest discussion of the motivating ideology of the terrorists.  It actually is forbidden.  If you joined the FBI today, which I would not recommend, maybe when Trump is in, but not right now, if you joined the FBI today and you say I want to go into counterterror, you will not learn anything about Islam, anything about Jihad, even though that’s the largest global threat the U.S. faces.  You will hear about right-wing extremists and militias and constitution groups, but it is official policy of the Obama administration that there be no mention of Islam and Jihad in connection with terrorism.  The upshot is that our agents are completely unequipped to deal with what they are seeing with the Jihadis.  You can’t defeat an enemy you don’t understand and to get the intel about these people they don’t know what it means.

The Tsarnaev brothers who blew up the Boston Marathon, Russia reported them to the FBI.  They said these guys, actually Tamerlan the older one, he went to Jihad groups, he joined Jihad groups in Dagestan.  Now this was right around the time that the FBI under orders from John Brennan and Obama were erasing all mention of Islam and Jihad from counterterrorism.  So they get the intel from the Russians that says these guys joined Jihad groups right when the United States is blinding itself as official policy to the idea that Jihad is benign, nothing to worry about, nothing to be concerned with.  How could they possibly have followed through on that intel?  It went against the state policy of the administration and so the marathon blew up.

And so we have to understand that Islam, to a tremendous degree, is at war with us and that if we don’t realize that, it’s just going to get worse, but of course, Trump he made a big deal during the campaign of the fact that he would say that there was a threat from what he called radical Islam. It’s actually mainstream Orthodox ordinary Islam, but even saying radical Islam after these 8 years of denial and willful ignorance is refreshing and one would hope that he will change the institutional culture in the FBI and the CIA and Homeland Security and all the rest of them.  It’s drastically needed.

Who has the mic?  Yes, sir.

Audience member: Hi.  So I go to a high school where 99 percent of the students their parents are lobbyists or work in government.  I guess you could say I live in the swamp.  So I recently wrote something reflecting on the results of the election and as you can probably imagine it’s pretty positive and also as you can imagine I received a slew of peer pressuring shaming as you’d say.  I was told that Trump validates the KKK and white supremacy and I said no, the only reason they latched onto the campaign is because of the media’s lies and character assassination that told everybody that Trump was racist even though that’s not the case.

However, what other advice would you give to someone like me who lives in the midst of all those people to defend myself against such claims?

Robert Spencer: I think that mockery is awfully undervalued and that there’s a tremendous potential for it, particularly on college campuses.  I didn’t quite hear everything that you were saying.  Are you in a college right now or –

Audience member: No, high school.

Robert Spencer: High school, okay, even better.  Same thing really at this point.  The colleges are high schools and the high schools are middle schools and so on.  But the Muslim groups, I don’t actually know about high school, but I know that when you get to college you’ll see, the Muslim groups or the anti-Israel groups, the Students for Justice in Palestine and so on, they make a great show of their victimhood and their grievance theater is always featured on campuses.  So, for example, they have Israeli Apartheid Awareness week and they build a wall and have a checkpoint and you have to go through the mock IDF soldier to get to your class and it’s supposed to show you how terrible Israel is.

Well, we can have a lot of fun with that kind of thing if we turn it around on them and have, for example, they have Islam awareness week, well, why don’t we have Quran awareness week and put up “kill them wherever you find them” and “if you fear disobedience from your wife, beat her,” and all these things from the Quran. And they’ll say how could you have this terrible Islamophobia?  Well, it’s just the Quran.  I thought you wanted us to be aware of Islam.  And you play their contradictions back on them.

They talk about being feminists and being in favor of women’s rights and yet they are in bed with and in league with the most misogynistic and absolutely violent ideology toward women on earth.  So you have honor killing victim awareness week and put up the pictures of the unattractive women who have been killed by their fathers or their brothers for not wearing the hijab.  Actually, they have hijab week now on campuses and I’m seeing that all these non-Muslim girls are wearing the hijab to show solidarity with the poor Muslim girls who are yelled at for wearing hijab by racist, Islamophobic Trump supporters and, well, what about all the girls that have been killed for wearing hijab?  I can give you a long list and give you pictures of them.  And what about them?  Do they have any rights?  Can we have an awareness week for them?  What, you don’t care about these women?  It’s only those women?  And so on.

You see what I mean, that you have to in the first place have a very thick skin and be ready to be called everything that there is and understand that this is their tactic, to shame us out of doing what we’re doing, but you bring it back on them and shame them for their own contradictions and hypocrisy.

Audience member: Why are you so racist? No, that wasn’t my question.  My observation first of what you last said.  There are student groups working on colleges planning just that.  Saudi Arabia apartheid week. And planning to do street theater with gays hanging from – in Iran week.  But the question now, if I can remember, it was about changing the culture in our security services.  I know people from the intelligence and FBI community.  On a personal level, they are highly aware of this, but their investigations cannot be geared that way.  How long do you think it will take after 1:00 or 2:00 on January 20 for that to change? And how do we go about doing it?

Robert Spencer: You’re absolutely right.  I also know many people in the FBI and other agencies who are well aware of the nature and magnitude of the Jihad threat, but they’re keeping their head down, they’re doing their job, they’re biding their time and so things will get better very quickly.  But there’s also 8 years’ worth of agents who don’t have a clue and who have been completely misinformed.  I have a local FBI agent whenever I get death threats. He calls me or I call him and he says they’re on it and I say yes and then we go back to our business and nothing happens.

But I talk to him now and again and he was reassuring me the other day, last time I got a death threat and he’s saying, “I want you to know that I’m well aware of this problem with these guys that you’re tracking and also, we’re right on top of the other guys on the other side” and I said, “What do you mean, the other guys on the other side?”  And he said, “The people upstate, the right-wing militias, they’re just as dangerous as the guys you’re talking about,” and I thought, do they smoke opium now in the FBI as a matter of training?

Can you imagine, he thinks right-wing, when have you heard of right-wing militias, I mean, 30,000 terror attacks around the world by Islamic Jihadis acting explicitly in the name of the Quran, Islam, Mohammed since 9/11.  How many right-wing militias have done that?  And you can say, oh, yes, well, this fella or that fella or this guy had a Confederate flag, the psychopath with the bowl haircut in South Carolina.  This is hardly proportionate and hardly remotely the same magnitude of threat, but this is what they’re being taught nowadays and they can only explore the ideology of the one group and not the other.  So we can hope and I have every confidence now that that’s going to change and change quickly when the new administration comes in.

Thank you so much for being here.

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CORDULA PEREGRINA – KRIPPE UND ALTAR

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Oberhalb des Marktes Schwaz in Tirol liegt auf einem Bergvorsprung das alte Schloß Freundsberg. Noch steht wohlbehalten und bedacht der hohe, starke Turm und ein Teil der Ritterburg, in welchem ein kleines Wohnhaus sich befindet. An dieses angebaut ist auch eine gar liebe Kapelle, wo das heiligste Sakrament aufbewahrt wird. Hierher hatte nun vor wenigen Jahren die „Misericordia Domini“, die Barmherzigkeit Gottes, ein Menschenkind hoch vom nördlichen Deutschland herabgeführt, nachdem sie es aus dem Dunkel und Dämmerscheine der Irrlehre an das helle Tageslicht katholischer Wahrheit gezogen.
Dort auf Freundsberg, inmitten einer braven Handwerkerfamilie, hatte das Menschenkind Herberge genommen in unmittelbarer Nähe unter einem Dache mit dem Herrn des Himmels und der Erde, der ebenfalls dort im Kirchlein seine Wohnung aufgeschlagen. Und dort nun ist dieses Büchlein entstanden. Was der betrachtenden Seele in stiller Stunde das ewige Licht von dem Herrn im heiligen Tabernakel erzählt hat, hat sie hier aufgeschrieben sich selbst und anderen Menschen zu einem Behelfe und gutem Troste! Es erzählt von der Liebe des ewigen Wortes, das Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat und noch immer wohnt.
Es ist eine bekannte Thatsache, daß Konvertiten, zumal in der ersten Zeit nach ihrer Rückkehr zur katholischen Kirche, unter allen Geheimnissen das des hochheiligsten Altarssakramentes am lieblichsten finden, und ihm ihre wärmste Aufmerksamkeit schenken. Kein Wunder! Die armen Protestanten haben ja von Christo nichts als sein gedrucktes Wort. Je gläubiger sie indes dies Wort aufnehmen, desto mehr werden sie sich sehnen nach ihm, der „umherging und Gutes that“, und desto mehr müssen sie sich verlassen fühlen, weil sie ihn, der in der Geschichte der heiligen Evangelien leibt und lebt, nicht mehr auf Erden finden.
Sie sind und fühlen sich verwaist trotz des treuen Wortes, das sie von ihm in der Bibel lesen. „Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen.“ So müssen sie nach ihm dürsten, nach seiner heiligen Nähe schmachten, ihn suchen mit dem Herzen. Aber ihr armer Glaube zeigt ihn nirgends auf Erden.
Allein von dem Augenblicke an, wo sie zur Wahrheit der katholischen Kirche zurückgekehrt sind, wo sie, von ihr geführt, zum Altare kommen, wo sie das erste Mal mit vollem Glauben hören und verstehen. „Sieh‘ da das Lamm Gottes, welches hinwegnimmt die Sünden der Welt!“ da wird ihr Sehnen gestillt, da fühlen sie sich daheim, da empfinden sie die Nähe des erbarmungsvollen Herzens, das alle Mühseligen und Beladenen zu sich ruft zu freundlicher Erquickung; da kann Herz zu Herz und Mund zu Mund sich aussprechen und das Auge sich in Dank und Liebe ausweinen vor ihm, der sie von Ewigkeit geliebt und erbarmend an sich gezogen.
Da ist nicht mehr bloß toter Buchstabe, der vom Herrn erzählt, ist nicht mehr bloß ein stummes Bild, das den abwesenden Heiland bedeutet; da, in dem „Gezelt Gottes unter den Menschen“, ist er selbst, Jesus Christus, ist er ganz und wahr und wesenhaft im vollsten Leben zugegen. Noch mehr, hier im heiligsten Sakramente finden sich alle die einzelnen Geheimnisse seines Lebens nicht etwa nur im Bilde, sondern sie erneuern sich, setzen sich fort wirklich und wesenhaft und in voller Wahrheit, und es fügt dies heilige Sakrament denselben neue Züge voll Anmut, Liebreiz, Mannifaltigkeit und Menschenfreundlichkeit hinzu.
Hier erneuert sich seine Menschwerdung. In seiner ersten Herabkunft wurde er das Geschenk für die ganze Welt; hier auf dem Altare wird er das Geschenk für jede einzelne Seele. Dort wie hier ist er ein verborgener Gott, aber während in der Menschwerdung nur die Gottheit sich verbarg, ist hier in noch größerer Entäußerung sogar die Menschheit verschleiert. Wollten wir endlich alle die Wunder berücksichtigen, welche in der unbegreiflichen Vereinigung der zweiten göttlichen Person mit der menschlichen Natur stattgefunden, so würden wir ähnliche in der geheimnisvollen Wandlung des Brotes in den Leib des Herrn entdecken.
Hier erneuert sich sodann die Geburt des Herrn in geheimnisvoller Weise: „Das Kind“, sagt Peter Faber, „wird in Bethlehem geboren, dem Hause des Brotes, und zwar geboren in einer Krippe, wie um anzudeuten, daß es die Nahrung des Menschen sein sollte. Der Altar und die Krippe bieten zu viele Vergleichungspunkte dar, als daß es nötig wäre, sie besonders hervorzuheben. Die Windeln von Bethlehm sind die Gestalten der Hostie. Die Wandlung in der Messe entspricht dem Geheimnis der Geburt, und die verschiedenen Dienstleistungen seiner Priester, die seinen anbetungswürdigen Leib vertraulich berühren, sind eben nur so viele Erinnerungen der mannigfaltigen Dienste, die er aus den Händen seines Nährvaters, des heiligen Joseph zu empfangen sich herabließ, so daß wir, wenn wir zuerst über das eine und dann über das andere dieser Geheimnisse nachdenken, denselben Gedankengang in unserem Geiste und dieselben Gebete auf unseren Lippen finden.“
Hier setzt sich ferner das Leben des Gottmenschen im stillen Häuschen zu Nazareth fort. Zwei Dinge kennzeichnen das Jugendleben des Heilandes, insoweit es nach außen getreten: Verborgenheit in armer Hütte, und Gehorsam gegen seine Eltern. Und derselbe Heiland, wie tief verschleiert, wie still gehorsam ruht er nicht im heiligsten Sakramente! Aber das innere Leben, das Leben seines Herzens, die Anbetung seines Vates, und die Liebe zu den Menschen, ist hier gleichsam vertausendfacht, nach der Zahl der Altäre, auf welchen er in heiliger Hostie zugegen ist.
Hier setzt er auch die Lehren, die Wunder, die Beispiele seines öffentlichen Lebens fort, mit dem Unterschiede, daß sie hier nur dem Glauben wahrnehmbar sind, dort aber auch den Blicken und dem Gehöre des Leibes zugänglich waren. Er ist ja im heiligsten Sakramente noch ganz derselbe, von dem ein Augenzeuge berichtet hat: „Er zog herum und that Gutes.“ Jawohl – Gutes thun im verborgenen, das ist das ganze Geschäft des Herrn in der Hostie. Hier heilt er Kranke, tröstet er Betrübte, erleuchtet er Blinde, nährt er die gläubige Volksmenge mit dem Wunderbrote; hier verzeiht er den Reuigen, belehrt er die Unwissenden, ermutigt er die Zagenden, hier leuchtet das Beispiel seines Seeleneifers, seiner Sanftmut, seiner Demut, wenn möglich, in noch helleren, gewiß aber in noch rührenderen Zügen als selbst in seinem sichtbaren Wandel auf Erden.
Hier setzt er vor allem das Geheimnis seines Leidens und Sterbens fort. Hier ist dasselbe heilige Mahl, das er am Vorabende seines Todes den Jüngern bereitet und ausgeteilt, hier ist derselbe Priester, dasselbe Opfer, wie auf Golgatha. Auch das Sterben geht hier vor, und zwar mehr als im bloßen Bilde, in tiefverborgener geheimnisvoller Weise, wenn der Priester durch das Schwert des Wortes in unblutiger Trennung den Leib und das Blut des Herrn sondert. (Gregor v. Naz.)
Endlich führt der Herr im heiligsten Sakrament auch ein verherrlichtes Leben im Himmel. Es ist ja der verklärte Leib, den wir gegenwärtig anbeten auf unseren Altären. Und wenn der Apostel von dem Heilande im Himmel sagt: er lebe dort, „um immerdar fürzubitten für uns“, gilt dies nicht ganz genau von seiner stillen Thätigkeit auf dem Altare? Ist es nicht ein ununterbrochenes Gebetsleben, das er hier führt? Und läßt er nicht auch hier seine Auserwählten schon im vorhinein trinken von dem Strome himmlischer Wonne, beseligender Entzückung?
So hat sich denn der Herr in der That seiner Kirche im Altarssakrament hingegeben mit der ganzen Fülle seines Seins, seiner Gnaden, seiner Liebe. Wie die sieben Grundfarben sich zu dem einen weißen Sonnenstrahl vereinen, in ihm sich verschmelzen, umwandeln, verbergen, so haben sich die sieben großen Geheimnisse des Gottmenschen, die Menschwerdung, die Geburt, das verborgene Leben in Nazareth, das öffentliche Leben, Leiden und Tod, die Auferstehung und die Verherrlichung im Himmel in dem einen größten Geheimnisse, im Sakrament der Liebe, im Denkmale seiner Wunder, vereint, verschmolzen und verborgen.
Und wie nun die Sonne am Himmel hinzieht durch den Kreis und Umlauf des Erdenjahres, so wandelt und wandert die Geistessonne, das hochheiligste Sakrament mit seiner Glut, mit seinem Leuchten, hindurch im Festkreise des Kirchenjahres. Wie von ihm aus bis in die äußersten Kreise des Lebens der Strom der Gnaden geht, so kehrt auch das kirchliche Leben von seinen äußersten Verzweigungen wieder zu ihm zurück. In der heiligen Messe konzentriert sich dies ganze gottesdienstliche Leben der Kirche. Wem gelten denn nun die Gebete, die Gesänge, die hohen Gedanken und Empfindungen mit ihren eigentümlichen Färbungen, welche die Kirche in den Tagen der heiligen Weihnacht, der Karwoche, der Ostern und der Pfingstfeste zur Zeit der Meßfeier darbringt? Wem denn anders als ihm allein, der in der heiligen Hostie bleibt und lebt, Christo, gestern und heute derselbe! So wird in der That der „Festkreis des Kirchenjahres von dem Sehnen in dunkler Adventsnacht bis zum hellen Osterjubel, bis zum sonnendurchleuchteten Pfingstmorgen nichts anderes, als diese ewige Gegenwart, ewige Menschwerdung, das stete Lehren, Leben, Leiden, Sterben und Auferstehen des Herrn in seiner Kirche, den gesamten Gottesdienst durchdringend, in welchem so die große That der Welterlösung immer aufs neue lebendig und wahrhaftig vor den Augen der christlichen Gemeinde sich vollzieht.“ (Hettinger, Apologie.)
Es wäre gewiß ein vedienstvolles Unternehmen, alle diese wundervollen Beziehungen, die Erinnerung und Fortsetzung der sieben großen Abschnittte des Lebens Jesu im heiligsten Altarssakramente durch eine gediegene Schrift darzuthun; es würde ein solches Buch gleichsam ein fünftes Evengelium, das Evangelium des Altarssakramentes werden. – Soviel ich weiß, ist ein solches Werk noch nicht verfaßt worden, wenigstens kenne ich keines in einer auch dem gläubigen Volke faßlichen Darstellungs- und Sprachweise.
In dem vorliegenden Buche von C. Wöhler ist damit aber ein Anfang gemacht. Es ist darin Eines der sieben Geheimnisse, wohl das lieblichste und zarteste von allen, das Geheimnis der Geburt mit Berührung zweier anderer, nahe liegender Geheimnisse in seiner Beziehung zum heiligsten Sakramente dargetahn; es erzählt uns, wie das Kindlein von Bethlehem sein Leben und Wirken erneuert und fortsetzt im heiligsten Geheimnisse des Altares. Indem sich diese Betrachtungen eng an die kirchliche Reihenfolge der Feste vom ersten Adventssonntage bis zum Feste der Lichmesse anschließen, stehen sie auf dem festen, fruchtbarsten Boden des kirchlichen Gottsdienstes. Indem sie aber ausgehen von der Teilnahme und dem Mitleben, welches das gläubige Volk in Tirol zu diesen gottesdienstlichen Festlichkeiten mitbringt, beruhen sie auf dem interessanten, lebendigen, beweglichen Boden des Volkslebens, werden dadurch dem Volke selbst verständlich, wirken anregend, zum Nachdenken auffordernd, und dienen zur Weckung jener Seelenstimmung, welche das gläubige Gemüt dem Festkreise der Weihnachten entgegenbringen soll, um innerlich gehoben, erfreut, beseligt zu werden durch die Geburt des Herrn. Beides aber, Kirchenleben und Volksleben in heiliger Advents- und Weihnachtszeit führen auf den Einen Gegenstand katholischer Liebe, auf das Kindlein in der Hostie hin, sowie sie beide von ihm ihr schönstes Licht, ihre süßeste Verklärung und ihre gottgefällige Heiligung finden. –
Darum wünsche ich dem Buch Glück auf seiner Reise, freundliche Aufnahme bei zahlreichen gläubigen Herzen, den Lesern des Buches aber gelte der apostolische Wunsch, daß sie wachsen in Gnade und in Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi, dem Ehre sei jetzt und in den Tagen der Ewigkeit. Amen. (II. Petr. 3,18.)Am Feste des seligen Petrus Canisius 1880, P. Fr. Hattler S.J.
VORREDE zum Buch: „Krippe und Altar oder Weihnachten in der Eucharistie“ – Betrachtungen von C. Wöhler. Sechste, verbesserte und vermehrte Auflage. Mit oberhirtlicher Druckgenehmigung. Regensburg 1902. Verlagsanstalt vorm. G. J. Manz Buch- u. Kunstdruckerei, A.-G. München-Regensburg.
Archivexemplar des Immaculata-Verlags, Appenzell, Schweiz. Transkription von mir [POS]
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LEBENSLAUF VON CORDULA WÖHLER (WIKI):

Cordula Wöhler später Cordula Schmid, Pseudonym Cordula Peregrina (* 17. Juni 1845 in Malchin; † 6. Februar 1916 in Schwaz, Tirol), war eine religiöse Schriftstellerin und Dichterin, von der auch der Text des im gesamten deutschen Sprachraum verbreiteten Kirchenliedes „Segne Du Maria“ stammt.

Cordula Wöhler war die Tochter des Theologen Dr. Wilhelm Wöhler (1814-1884), zur Zeit ihrer Geburt Schulrektor in der mecklenburgischen Landtagsstadt Malchin, später evangelisch-lutherischer Pastor von Lichtenhagen bei Rostock. Ihre erste Begegnung mit dem katholischen Glauben hatte die junge Frau über die Bücher der geistlichen Schriftsteller Christoph von Schmid und Alban Stolz.

Im August 1864 bereiste Cordula mit ihrer Familie Thüringen, Bayern, Tirol und die Schweiz. Hier erlebte das Mädchen erstmals selbst den katholischen Gottesdienst, der nach eigenem Bekunden wegen seiner Pracht und Sakralität „großen Eindruck“ auf sie machte. Sie trat daraufhin in einen langen Briefwechsel mit Professor Alban Stolz ein.

Nach einem erneuten Urlaubsaufenthalt mit den Eltern 1868 in Süddeutschland entschloss sich die junge Frau zum katholischen Glauben zu konvertieren. Im März 1869 wurden die Eltern darauf aufmerksam und es kam zu heftigen Kontroversen mit ihnen. Mit 25 Jahren erklärte Cordula Wöhler 1870 ihre Großjährigkeit und teilte den Eltern den definitiven Entschluss zum Glaubenswechsel mit. Diese warfen sie daraufhin aus dem Haus, da sie als Katholikin nicht länger in einem evangelischen Pfarrhaus wohnen könne.

Unter dem Eindruck dieser tragischen, persönlichen Ereignisse reimte Cordula Wöhler damals eine selbstverfasste Gebetshymne an Maria, zu der sie vertrauensvoll ihre Zuflucht nahm. So entstand am letzten Tag des Monats Mai 1870 ihr berühmtestes Gedicht „Segne Du Maria, segne mich, Dein Kind“, das der niederbayerische Kirchenkomponist Karl Kindsmüller (1876 – 1955) später vertonte.

Heute zählt es zu den volkstümlichsten Marienliedern im deutschen Sprachraum, vor allem in Bayern, Österreich und Tirol; dort ist es zum Gemeingut geworden und kann von den meisten Gläubigen auswendig gesungen werden. Vor 1975 war es in fast allen süddeutschen Diözesangesangbüchern enthalten und wurde auch in diverse Regionalteile des seither eingeführten katholischen Einheitsgesangbuches „Gotteslob“ übernommen.

Am 10. Juli 1870 trat Cordula Wöhler zu Freiburg im Breisgau in die katholische Kirche ein. Das Glaubensbekenntnis legte sie vor dem Erzbistumsverweser und Weihbischof Lothar von Kübel ab. Drei Tage später wurde sie gefirmt und am 16. Juli empfing sie erstmals die heilige Kommunion.

Ab März 1871 lebte die Konvertitin in Tirol. Lukas Tolpeit, der Pfarrkurat von Eben am Achensee, hatte ihr eine Stelle im dortigen Pfarr-Widum angeboten. Nebenher schrieb sie Gedichte und verfasste religiöse Schriften. Dann zog sie nach Schwaz und kam schließlich bei einem jungen Paar auf dem Freundsberg bei Schwaz unter.

Hier überarbeitete sie ihr später weit verbreitetes Buch „Was das Ewige Licht erzählt“, das in 25 Auflagen erschien und sie weiter bekannt machte. In dieser Zeit war der Franziskanerpater Arsenius Niedrist ihr Seelenführer. Andere Publikationen folgten, sowohl in Prosa, als auch Werke religiöser Lyrik. Teilweise erschienen sie unter dem Pseudonym „Cordula Peregrina“.

Eine Lebenszäsur trat 1876 ein. Josef Anton Schmid aus Oberstaufen im Allgäu wandte sich an die Dichterin und bat sie um ein „frommes Gedicht“ für eine Gedenktafel, die er dem im Rufe der Heiligkeit stehenden Jesuiten Pater Jakob Rem an seinem Geburtshaus in Bregenz widmen wollte.

Zwischen Josef Anton Schmid und Cordula Wöhler entstand ein intensiver Briefwechsel, der auf Grund ihrer beider Seelenverwandtschaft in eine Verlobung mündete, noch ehe sie sich persönlich kannten. Das Paar heiratete schließlich zu Riezlern im Kleinwalsertal und zog nach Bregenz. Cordula Wöhler hieß amtlicherseits nun Cordula Schmid, blieb aber unter ihrem Geburtsnamen allgemein bekannt. 1881 übersiedelte das Ehepaar nach Schwaz, wo es ein Haus in der Innsbrucker Straße erwarb und später zwei Waisenkinder adoptierte.

Hier lebte und wirkte Cordula Wöhler weiter als religiöse Dichterin bzw. Schriftstellerin und zusammen mit ihrem Mann als Aktivistin in der katholischen Pfarrgemeinde. Sie starb dort am 6. Februar 1916; ihr Mann folgte ihr schon am 25. Mai des gleichen Jahres nach. Beide liegen an der Südwand der Pfarrkirche von Schwaz begraben.

Das Verhältnis zur Familie hatte sich nach und nach verbessert. Schließlich stand sie mit den Eltern und ihrer Schwester wieder in brieflichem Kontakt und wurde auch gelegentlich von ihnen in Schwaz besucht. In ihrer norddeutschen Heimat ist Cordula Wöhler jedoch nie mehr gewesen.

Dein Wille geschehe – wollen wir das wirklich?

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4. Advent / Pixabay CC0 – Myriams-Fotos, Public Domain

Impuls zum 4. Adventssonntag im Jahreskreis A — 18. Dezember 2016

Im Evangelium des 4. Adventssonntags wird von den wenigen Perikopen, die von Maria handeln, die vornehmste und für unser Heil so wichtige vorgelegt: „Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft“ (Lk  1,26-38).

Bei allen vorbereitenden Impulsen, die die Liturgie der Kirche im Advent präsentiert, ist dieser die entscheidende Voraussetzung für das Weihnachtsfest. Hätte Maria, die genauso frei war wie alle Menschen, zu der Botschaft nein gesagt, wäre der Gottessohn nicht in unsere Welt gekommen, wir wären nicht erlöst.

Die Worte des Erzengels Gabriel gaben der Kirche sehr bald Anlass, ihr Gebet – nächst dem trinitarischen Gott – auch an Maria zu richten, um ihre Fürsprache anzurufen, zu der uns der Herr selbst auffordert, wenn er am Kreuz sagt: „Siehe da deine Mutter!“

Nach dem Vaterunser ist das Gegrüßet seist du, Maria das beliebteste Gebet, das Christen sprechen.

Zu allen Zeiten, in allen Religionen, haben Menschen den Zugang zu Gott im Gebet gesucht, und es gibt wunderbare Gebete aus allen Sprachen und Religionen.

Um uns nun aber die Sicherheit zu geben, dass unser Gebet überhaupt bei Gott ankommt, wollte Jesus selbst uns ein Gebet schenken, von dem wir mit Sicherheit sagen können: das hört Gott gern. Das gleiche lässt sich vom Avemaria sagen, enthält es doch im ersten Teil Worte vom Himmel und im zweiten Teil Worte der Demut und des Vertrauens vonseiten des Beters.

Dieser Umstand, wie auch die Art und Weise, wie Jesus uns zu beten empfiehlt, nämlich mit Beharrlichkeit, ist für unsere Zeit besonders wichtig, denn viele Christen sind in ihrem Denken und Handeln dem Irrtum des sog. Modernismus aufgesessen, jener schon von Pius X. abgelehnten Lehre, die in der Praxis dazu führt, dass man nicht Gott sucht, wie er unabhängig von mir selber wirklich ist, sondern dass ich mir letztlich ‚meinen Herrgott selber mache’. In dieser Haltung baut man dann die Kirchen nicht mehr zur Ehre Gottes, sondern für die „religiösen Bedürfnisse“ der Menschen, wobei es dann auch nicht so wichtig ist, ob man Kirchen, Moscheen oder Tempel baut.

Aufgrund der von Christus angezeigten Vorgaben versucht die Kirche seit nunmehr zweitausend Jahren den Menschen zu vermitteln, worauf es ankommt, damit der einzelne Mensch zum ewigen Leben findet. Dass er sich außerdem hier auf Erden wohlfühlt, kann nur begrüßt werden, aber es wäre nicht im Sinne Christi, wenn das die Hauptsache wäre. „Suchet zuerst das Reich Gottes, und alles andere wird euch dazu gegeben werden!“

Oft genug ist es dem Herrn selbst passiert, dass die Leute etwas anderes wollten als er, aber er konnte ihnen nicht immer zu willen sein, denn wir Menschen sind da manchmal wie kleine Kinder, die auch oft Wünsche haben nach etwas, das ihnen gar nicht gut tut. Gott ist der „je ganz andere“, er ist nicht der gute Onkel, der immer tun muss, was wir gerade wünschen. Wenn wir so beten, werden wir häufig enttäuscht, denn wir sind seine Geschöpfe, während wir oft – unbewusst – so tun, als wäre er unser Geschöpf. Das heißt Gotteskindschaft nicht, dass wir über Gott verfügen können.

Immer wieder wird, auch in der Kirche, versucht, größere Probleme einer Volksabstimmung vorzulegen. Das mag im politischen Bereich sinnvoll sein – wenngleich es auch einige Beispiele in letzter Zeit gibt, wo das gründlich daneben gegangen ist – im kirchlichen Milieu ist das aber meistens nicht der richtige Weg, vor allem, wenn es sich um von Gott geoffenbarte Dinge handelt.

Anhänger dieser Richtung meinen, dass das Volk darüber abstimmen sollte, wie bestimmte Probleme zu lösen sind, einschließlich all der Fragen, die schon gelöst sind, die nur nicht immer leicht zu leben sind.

Der Zölibat kommt manchen, vor allem denen, die nichts damit zu tun haben, als schwer erträglich vor. Also soll man diskutieren und beschließen, dass er abgeschafft wird. Gerade in dieser Frage hat Jesus selbst gesagt „Wer es fassen kann, der fasse es“: im Klartext: nicht jeder kann es verstehen, vor allem nicht derjenige, der keine Berufung zur Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“ hat. Da das die Mehrheit ist, wäre eine solche Frage, wenn sie mehrheitlich entschieden würde, bereits anders beantwortet, als Christus selbst sie gesehen hat. Wenn der Herr nicht so feinfühlig wäre, hätte er vielleicht hinzugefügt: „Und wer es nicht fassen kann, der halte sich da heraus“.

Im Augenblick befinden sich die meisten angesprochenen Probleme noch auf der Ebene des menschlichen Rechtes, d.h. in Zusammenhängen, zu denen Christus nicht direkt Verbindliches gesagt hat. Aber mit Sicherheit würden die Promotoren dieser Bewegung nicht bei Fragen des Zölibats und des Frauendiakonats stehen bleiben. Bei dem heutigen Stil der öffentlich gelenkten Diskussion ist damit zu rechnen, dass im Rahmen eines kirchlichen Volksbegehrens dann auch Probleme der chemischen und mechanischen Geburtenbeschränkung und dann der Abtreibung ‚positiv’ entschieden werden.

Später würde man in einer demokratischen Diskussion auch einzelne Glaubenssätze in Frage stellen können, die Dogmen. Es dürfte nicht schwer sein, einer Mehrheit plausibel zu machen, dass man die Theologie von mythischen und legendären Elementen freimachen müsse, dass Wunder dem modernen (‚gesunden’?) Volksempfinden nicht mehr entsprechen, und man viele Dinge neu interpretieren muss.

Aber verlieren wir uns nicht in Einzelheiten! Es genügt sich grundsätzlich zu fragen: hat Christus die Kirche so gewollt?

Auch im Altertum gab es Demokratie, er hätte die Kirche demokratisch einrichten können. Er hat es aber nicht getan. Er hat das Lehramt, die Aufgabe, das Reich Gottes in seinem Auftrag richtig zu deuten, nicht den Schriftgelehrten, sprich Theologen, Spezialisten, Ausschussvorsitzenden etc. anvertraut, sondern nur den Aposteln. Nur zu ihnen und ihren Nachfolgern, den Bischöfen hat er gesagt: „Wer euch hört, der hört mich, wer euch verwirft, der verwirft mich“ (Lk 10,16). An der Spitze der Apostel Petrus, an der Spitze des Bischofskollegiums der Nachfolger Petri, der Bischof von Rom.

Im Vaterunser beten wir nicht nur: gib uns täglich das Brot, das wir brauchen – gegen diese Bitte hat ganz gewiss niemand etwas einzuwenden. Aber wir beten auch: dein Name werde geheiligt, dein Wille geschehe! Wenn Gott wirklich der Herr ist und nicht wir selber, dann müssen wir auch dahinterstehen: Herr, es kann sein, dass du etwas anderes willst als wir – dann müssen wir uns fügen nicht umgekehrt.

Wir müssen uns auch dieser Frage stellen: will ich überhaupt, dass der Name Gottes geheiligt werde, dass sein Reich komme? Wir leben in einer Welt, die sich fast perfekt ohne Gott eingerichtet hat. Man hat ihn aus allem herauskomplimentiert, oft sogar aus der Kirche. Das ist wahrscheinlich die größte Sünde unserer Zeit: eine Gesellschaft ohne Gott, eine Umwelt ohne Schöpfer, eine Kirche des sozial-karitativen Engagements. Wo wird der Name Gottes denn geheiligt?

Das bevorstehende Weihnachtsfest gibt uns einen guten Anlass, dafür dankbar zu sein, dass Gott die Menschwerdung seines Sohnes in Demut und Armut keinem demokratisch gewählten Gremium vorgelegt hat. Demokratie ist im Prinzip gut, aber das Beispiel zeigt, dass auch gut meinende Parlamentarier diesem Plan Gottes wohl nicht zugestimmt hätten. Denn so hätte sich kaum einer den Erlöser der Welt vorgestellt: in einem Stall geboren, in einer Futterkrippe liegend. Oder gar wie ein Verbrecher hingerichtet.

Nehmen wir das Weihnachtsgeschehen in jenem einfachen Kinderglauben, wie es die Heiligen getan haben!

Der jüngst verstorbene Prälat des Opus Dei, Bischof Echeverría, schrieb in seinem letzten Brief, den er im Monat Dezember veröffentlichte:

„Vom 17. Dezember an erfüllt eine heiligmäßige Ungeduld unser Warten auf Jesus: Der Herr wird kommen, er lässt nicht auf sich warten. Es wird keine Angst mehr sein in der Welt, denn er ist unser Heiland.[9] ‚Wenn wir also von der Geburt Christi reden hören, wollen wir im Schweigen verharren und jenes Kind sprechen lassen; prägen wir seine Worte in unser Herz ein, ohne den Blick von seinem Antlitz abzuwenden. Wenn wir es in die Arme nehmen und uns von ihm umarmen lassen, wird es uns den Herzensfrieden geben, der niemals endet. Dieses Kind lehrt uns, was wirklich wesentlich ist in unserem Leben. Jesus wird in der Armut der Welt geboren, weil für ihn und seine Familie kein Platz in der Herberge ist. In einem Stall findet er Unterschlupf und Rückhalt und wird in eine Futterkrippe für Tiere gelegt. Und doch leuchtet aus diesem Nichts das Licht der Herrlichkeit Gottes auf.‘ (Papst Franziskus, Homilie, 24.12.2015)“

Fest davon überzeugt, dass es uns am besten geht, wenn der Wille Gottes geschieht, fährt der Prälat fort:

„Wenn der Umgang mit Gott so gelassen und froh wird, wie er im Stall zu Bethlehem war, strahlt er – gleichsam als eine reife Frucht – in unsere Familie aus und steckt sie mit der starken mitreißenden Freude an, die so typisch für diese Tage ist. Darum auch drängt uns die Kirche, unser Herz während des Advents gut zu bereiten, und sie ermahnt uns, über jedes wertlose Angebot, jeden ablenkenden Lärm und die Oberflächlichkeit des Soforthinweg zu gehen. Vielleicht treiben uns viele Angelegenheiten um, jedoch fehlt es uns an Gelassenheit im Umgang mit Gott. Wenn wir es schaffen, mit frohem Gleichmut unsere Beziehung zu Gott zu pflegen, dann werden wir diesen auch den anderen vermitteln können; das enge Zusammenleben an den Weihnachtstagen wird uns nicht zu Streitereien, Ärger, Ungeduld oder Hetze verleiten, und wir werden voll Freude zusammen beten und uns erholen, schöne Augenblicke im Kreis der Familie verbringen und alle Vorurteile oder geheimen Groll, die wir noch im Herzen tragen, entschärfen.“

Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch den hl. Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo – Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“.

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