Kommentar: Frankreich hat eine Alternative

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François Fillon

Frankreich hat eine Alternative. Geradezu über Nacht hat sich das bürgerliche Lager ermannt und aus dem System heraus eine Gestalt an die Spitze katapultiert, die dem Establishment Paroli bietet. François Fillon repräsentiert die Wählerschaft, die man in den Medien und in der politischen Klasse nicht mehr wahrgenommen hat: die wertkonservativen und liberalen, europatreuen und dennoch auch europakritischen, patriotisch gesinnten Bürger, die profund reformieren, aber nicht umstürzen wollen. Es ist die Alternative zum linksliberalen Lager und zu den Rechtsextremen. Der Aufstieg Fillons bricht wie eine Stichflamme aus der Tiefe der französischen Seele empor und könnte sich zum Flächenbrand jener Demokraten ausweiten, die es satt haben, von der linksliberalen Mehrheit in den Medien gegängelt zu werden. In diesem Sinn ist Fillon ein französischer Trump. Natürlich eleganter und ohne grobschlächtige Sprüche, abgesehen von der persönlichen Integrität. Aber eben doch ein Gegner festgefahrener, ideologischer Denkmuster, ein Politiker, der ein durchdachtes „Projekt für Frankreich“ vorschlägt. Dieses Projekt hat viele bürgerliche Franzosen überzeugt, für die Alain Juppé allzu kompromissbereit und systemhaft, eben wie der Repräsentant des ancien regime daherkommt.

Ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden Kontrahenten der Stichwahl am kommenden Sonntag ist die Haltung zum Islam. Hier der verharmlosende Alain Juppé, enger Freund des Imam der großen Moschee in Bordeaux, dort der kampfbereite François Fillon, dessen jüngste Streitschrift mit dem programmatischen Titel „Den islamischen Totalitarismus besiegen“ gerade zum Kassenschlager wird. An keinem anderen Thema zeigt sich heute so deutlich, wes Geistes Kind ein Politiker ist. Es geht dem bekennenden Katholiken Fillon nicht um den Kampf gegen den Islam als solchen, sondern um die eigene freiheitliche Werteposition wider den totalitären Zug im Islam. Entweder der Islam reformiert sich oder er hat keine Zukunft in einem freien Frankreich – solch ein Bekenntnis ist selten. Aber offenbar wollen viele Franzosen gerade das hören und sehen.

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5 Bitten der US-Bischöfe an Donald Trump

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Erzbischof Joseph E. Kurtz und Donald Trump. Foto: ACI Prensa / Gage Skidmore via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB) hat in einer Stellungnahme Donald Trump gratuliert und den neu gewählten Präsidenten der USA ermutigt, sich für das Wohlergehen aller US-Bürger einzusetzen. Dabei richtete Erzbischof Joseph E. Kurtz von Louisville fünf Bitten an Trump, dessen Amtszeit offiziell am 20. Januar 2017 um 12 Uhr Mittag beginnt.

1. Hören Sie auf das amerikanische Volk

„Gestern haben Millionen Amerikaner so gewählt, um gehört zu werden: Sie haben Schwierigkeiten, für ihre Familien wirtschaftliche Chancen zu finden. Unsere Antwort sollte einfach sein: Wir hören sie“, so der Bischof. „Wir sind alle gemeinsam dafür verantwortlich, Familien zu helfen“.

2. Schützen Sie das menschliche Leben, von seiner Zeugung bis zum natürlichen Ende

Bishof Kurtz sagte, die Bischöfe der USA hofften, „mit dem Präsidenten zusammenzuarbeiten beim Schutz des menschlichen Lebens“, von seinen Anfängen bis zu seinem natürlichen Ende. Die Hirten würden sich zudem für eine Politik einsetzen, die allen Menschen, egal welchen Glaubens und welcher Tätigkeit, Chancen gibt.

3. Nehmen Sie Migranten und Flüchtlinge auf

Der Präsident der USCCB betonte, dass die Bischöfe „auch weiterhin fest davon überzeugt sind, dass unsere Brüder und Schwestern, die Migranten und Flüchtlinge sind“, aufgenommen werden könnten, ohne dabei die eigene Sicherheit aufs Spiel zu setzen.

4. Schutz der verfolgten Christen im Nahen Osten

Die amerikanischen Bischöfe, betonte ihr Vorsitzender, würden „auf die gewaltsame Verfolgung aufmerksam machen, die unsere christlichen Geschwister und Menschen anderen Glaubens in der ganzen Welt bedroht, besonders im Nahen Osten.

5. Verteidigung der Religionsfreiheit in den Vereinigten Staaten

„Wir werden die neue Regierung auffordern, sich für die Religionsfreiheit einzusetzen, damit alle Menschen religiösen Glaubens die Freiheit haben, diesen zu verkünden und unser Leben nach der Wahrheit von Mann und Frau leben, und dem einmaligen Eheband, dass diese schließen können“.

Bischof Kurtz appellierte an alle Amerikaner, einander nicht unter als Demokraten oder Republikaner zu sehen, oder sonstige Parteigänger. „Lasst uns in unserem Nachbarn das Antlitz Christi sehen, besonders jene, die leiden oder mit denen unterschiedliche Sichtweisen haben.“

„Lasst uns für die Verantwortlichen des öffentlichen Lebens beten, damit sie der Verantwortungen, die ihnen anvertraut worden sind, mit Gnade und Mut gerecht werden. Und mögen alle Katholiken einander dabei helfen, gläubig und fröhlich Zeugen der heilenden Liebe Jesu zu sein“, sagte er.

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Hat Hillary Clintons Haltung zu Abtreibung und Religion die Wahl gekostet?

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Hillary Clinton

Nach der Niederlage Hillary Clintons am Dienstag im Wahlkampf um die Präsidentschaft der USA haben Mitglieder ihrer Partei der Demokraten ihre Unterstützung der Abtreibung kritisiert – und ihren Umgang mit religiösen Wählern.

„Hillary Clinton und die Demokratische Partei haben am Dienstag die Wahl zu einem Großteil wegen ihrer extremen Haltung zur Abtreibung verloren, die viele potentielle Clinton-Wähler abgestossen hat“, teilte die Gruppe „Demokraten für das Leben“ mit.

Bereits vor der Wahl hätten die „Democrats for Life“ die Parteiführung gewarnt, dass die Partei langsam sterbe und sich selber zunehmend irrelevant mache, wenn sie nicht in einen Dialog mit den Lebensschützern in den eigenen Reihen trete, so Direktorin Kirsten Day.

Hillary Clinton unterstützt die Abtreibung von Kindern bis kurz vor ihrer Geburt.

Der Kandidat der Republikanischen Partei, Donald Trump, der am 8. November die Wahl zum Präsidenten der USA gewann, unterstützte 1999 noch „Partial-Borth Abortion“. Mit Teilgeburtsabtreibung wird in den USA die Abtreibung von Kindern nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel durch eine Methode bezeichnet, die – außer in Ausnahmefällen – mittlerweile auch dort verboten ist.

Bei der jetzigen Wahl kandidierte Trump dagegen mit einem Programm, das Spätabtreibungen nicht mehr zulassen will. Zudem hat Donald Trump angekündigt, Richter zum Supreme Court zu berufen, die Lebensschützer sind.

Im Gegensatz dazu hatte Hillary Clinton sich im Wahlkampf nicht nur für eine Legalisierung von Abtreibungen bis kurz vor der Geburt eingesetzt, sondern auch für eine Finanzierung von Abtreibung durch Steuergelder – was seit vierzig Jahren in den USA durch das „Hyde Amendment“ verboten ist.

Für Kirsten Day ist klar: Diese radikale Haltung zur Abtreibung hat den Demokraten viele Wählerstimmen gekostet.

In Bundestaaten wie Wisconsin und Pennsylvania, die traditionell die Demokraten wählen, habe Clinton wegen dieser Haltung viele Stimmen verloren unter den „Millionen Abtreibungsgegnern in der eigenen Partei“, aber auch potentielle Wähler unter den „soft Republicans“ und Unentschiedenen.

„Sie setzte sich für eine extremistische Abtreibungsplattform ein“, kritisierte Day.

Ihre Gruppe ist nicht die einzige Stimme aus den eigenen Reihen, die so deutlich Clintons Haltung verurteilt. Auch Präsident Obamas Wahlkampfleiter der Kampagne im Jahr 2012, Michael Wear, hat die Unterstützung Clintons von Maßnahmen, die auf eine von Spätabtreibungen – also von Kindern nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel – als „moralisch verwerflich“ bezeichnet.

Wie wichtig der Umgang mit diesem Thema für die Partei ist, zeige schon allein, dass die Plattform der demokratischen Partei das Wort „Abtreibung“ 19 Mal nennt, erklärte EWTN-Kommentator Dr. Matthew Bunson.

Tatsächlich ist die Parteirhetorik zum Thema Abtreibung für viele Demokraten wie Republikaner toxisch und abstoßend.

„Das Abtreibungsprogramm war nicht nur ein Stinkefinger an die Adresse der 21 Millionen Demokraten, die gegen jede Form von Abtreibung sind“, so Robert Christian, Chefredakteur des „Millenial Journal“ gegenüber CNA, „sondern auch gegen alle gerichtet, die die Republikaner nur wegen des Abtreibungsthemas gewählt haben – und gegen die weiteren Millionen Demokraten, die zumindest eine Begrenzung der Abtreibung wollen“.

„In einer knappen Wahl hätten viele Themen Hillary zum Sieg verhelfen können, aber wir können uns sicher sein, das ihr Abtreibungs-Absolutismus einer der Punkte war, die sie die Wahl gekostet haben“, fügte Christian hinzu.

Der junge Demokrat betont, er habe von „Dutzenden und Aberdutzenden“ Progressiven und lebensschützende Demokraten gehört, und von „jungen Katholiken, die aufrichtig an die Lehre der Kirche glauben“, die alle nicht für Hillary Clinton stimmten wegen ihrer Haltung und Rhetorik zum Thema Abtreibung.

Der Umgang der Clinton-Kampagne mit religiösen Wählern ist im Nachgang zur Niederlage am Dienstag ebenfalls ein Schwerpunkt kritischer Analyse. Unter weißen Katholiken etwa verlor Clinton 23 Prozentpunkte an Trump – eine solche hohe Marge gab es zuletzt vor 16 Jahren. Unter Katholiken insgesamt hatte Trump einen immer noch satten Vorsprung von sieben Prozent.

Obamas Wahlkampfdirektor Wear übte in einer Reihevon Tweets scharfe Kritik an Clintons Umgang mit religiösen Wählern: Ihre Bemühungen, diese anzusprechen hätten „total versagt“, so Wear wörtlich. Zudem habe die Kandidatin praktisch nie über ihren eigenen Glauben gesprochen.

„Man kann gar nicht überbetonen, wie dumm diese Entscheidung war“, fügte er hinzu.

„Bourgeoiser Liberalismus, der in aufgeklärtem Selbstinteresse wurzelt, sozial-libertären Positionen und technokratischem Pragmatismus ist nicht die richtige Antwort auf populistischen Nationalismus“, so Wear.

„Demokraten müssen sich der Solidarität verschreiben, der Menschenwürde, und echter Gleichberechtigung, und die Partei neu aufbauen auf Basis einer Vision sozialer, wirtschaftlicher und globaler Gerechtigkeit; das kann nur erreicht werden, indem man mit religiösen Humanisten aller Religionen zusammenarbeitet.“

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Katholische Christen können, dürfen Hillary Clinton nicht wählen; sie würden sich sonst schwer versündigen!

Ss. Simon & Jude Catholic Cathedral – Phoenix (Arizona)

27th Sunday OT (Year C) – October 2, 2016

HAB 1:2-3; 2:2-4; PS 95:1-2, 6-7, 8-9; 2 TM 1:6-8, 13-14; LK 17:5-10

The Devil is a divider who will use almost any tactic to separate Christians from Christ…except for one. He doesn’t typically come right out and say, “Deny Jesus Christ!” because he knows that someone who loves Jesus would immediately reject the suggestion. So, he tends to use more subtle means and subtle words. But more on that later…

For now, let’s deal with something closer to home, and very much in the forefront of many people’s minds: the 2016 presidential election. But let’s do so from a Catholic perspective.

Let’s consider the intersection of the practice of our Catholic faith and the exercise of our civic duty, especially when it comes to voting. Let’s first acknowledge that there has never been a political party in the United States that is perfectly aligned with Catholic teaching on every issue. That does not mean, however, that we are therefore automatically free to vote for either major party, because one party can be much further from Catholic principles on the most important issues than the other party. As a result of that, we are often faced with the task of discerning which party and which policies are most in line with Catholic teaching, and which ones aren’t.

So many issues are subject to the prudential judgment of Catholic voters. What does that mean? It means that Catholics can legitimately disagree, for example, on the best way to address issues such as racial injustice, education, the economy, immigration and healthcare and still remain in good standing in the Church.

There are other issues, however, which touch on matters of intrinsic evil—actions that can never, at any time, under any circumstances be committed, promoted or even enabled by a faithful Catholic. But setting aside issues of intrinsic evil for now, let’s consider some of the more common issues for which Catholics can legitimately exercise prudential judgment.

One such issue is Affirmative Action. This program aims to eliminate perceived disadvantages that minorities face when competing, for example, for admission to college. In our nation, one party favors Affirmative Action to bring justice and balance in our multiracial society. The other party holds that it penalizes high achievers by giving limited spots in the college classroom to less qualified 2 candidates, while denying more qualified students access. One party sees affirmative action as a matter of justice…while the other party sees it as injustice.

But, suppose a candidate for president promoted a policy that would make it legal for someone to kill a black person if that black person created a hardship for them getting the education they desired.

How many of you would be comfortable voting for that candidate?

Another issue that falls under the category of prudential judgment is immigration. One of the major political parties seeks to allow immigration with very little restriction. The other party is concerned that unrestricted immigration leads to, among other things, non-citizens taking jobs that could be worked by citizens. One party favors open borders—the other favors “law and order”.

Now, suppose a candidate for president promoted a policy that would make it legal for someone to kill a Hispanic person if the presence of that Hispanic person made it more difficult to pursue one’s career of choice.

How many of you would be comfortable voting for that candidate?

Thank God we don’t have a candidate from either party who says that they condone such policies. Nobody in their right mind would say such a thing—that we could kill blacks or Hispanics—or anyone else—just for the sake of protecting personal economic or educational interests.

Nobody would say it, but, as you’ll see in a moment…

There is a candidate, in this 2016 race for president, who along with that candidate’s political party does, in fact, sanction the killing of blacks and Hispanics in the situations previously described…under one…particular…condition:

That the black person or the Hispanic person is still in his or her mother’s womb.

Now, this candidate and party certainly won’t say it that way, not publicly anyway. Instead, they use words like “choice” or “reproductive rights” or “women’s health” or other sanitized statements in order to cover up what abortion is and what abortion does.

Now, before we go any further in discussing the extremely sensitive issue of abortion…

I want to say a word to any woman in this congregation here today—or among those watching or listening on TV or radio — who has chosen abortion:

God’s mercy is bigger than your sin and your pain. In ten years of priesthood, I have often been blessed to welcome a woman back to the merciful embrace of God the Father after she has admitted to, and repented of, her abortion in the Sacrament of Confession. A priest in such a situation has the privilege of assuring the woman that she has never lost the love of God the Father, nor her dignity as his beloved daughter, no matter what she did. And so I say to these women today: You do not have to hide from God any longer. I know it’s exhausting to pretend that your pain is not real, that your loss is not immense and that your choice was not devastating. But when you experience God’s loving mercy even after the abortion, you will really come to know and experience that God’s love in forgiving our most serious sins is even greater than his love in creating us. Your Father has been waiting for you for a very long time. It’s time for you to come home!

So, now, having shared that important word with grieving mothers let’s return to the subject of our duty as Catholics in the public square.

When we consider that a woman can walk into Planned Parenthood and have her baby put to death because she doesn’t want to jeopardize her education or career, we must acknowlege that the shocking scenarios described previously are not only possible…not only real…but also among the most common reasons for abortion in America.

Even the word “abortion” has been drained of its meaning—we treat it like nothing more than a term that starts a heated debate rather than a procedure that stops a heartbeat. Many want to treat abortion as merely one issue among many—but that requires that a person pretend not to know what abortion is and what abortion does.

So let’s stop beating around the bush with regard to the current presidential race:

• Do you know which candidate and party in this election promotes abortion and even promises to expand its availability here at home as well as abroad?

• Do you know that this candidate and party intend to make you and me pay for other people’s abortions with our tax dollars—something that has always been illegal?

• Are you aware that this candidate and party, which until recently, said that abortion should be “safe, legal and rare” no longer even bothers to say that it should be rare—but rather, that it must be available any time, any place, even up to the last moment that the fully formed, full-term baby remains in the womb?

If you do not know which candidate and party I’m referring to, then you should not even consider voting until you do know! Ignorance in this area is unacceptable, because ignorance in this area costs millions of babies their lives and jeopardizes the souls of many Catholics voters.

On the other hand, if you DO know which candidate and party want to promote and expand abortion, and you still intend to enable them to continue their war on the unborn with the help of your vote, then it is my duty as a priest to tell you that your soul will be in grave danger, especially if you present yourself for Holy Communion after casting such a vote with the full knowledge of what you’re doing.

Every election season, when a priest addresses such topics from the pulpit, a certain portion of the population complains that he’s preaching politics:

“A priest has no business discussing politics in church!”

That’s what some people say.

But what does God say to the priest whom he has designated to be spiritual father for the people entrusted to his care?

The same thing he said to the Prophet Ezekiel: “…I have made [you] a watchman for the house of Israel; whenever you hear a word from my mouth, you shall give them warning from me. If I say to the wicked, O wicked man, you shall surely die, and you do not speak to warn the wicked to turn from his way, that wicked man shall die in his [sin], but his blood I will require at your hand. But if you warn the wicked to turn from his way, and he does not turn from his way; he shall die in his [sin], but you will have saved your life. (Ez 33:7-9)

Another of the Devil’s tactics is to encourage us to make excuses for our participation in really bad things by appealing to other good things that we support, which we try to convince ourselves somehow “cancel out” the grave evil we enable.

Take capital punishment, for example. If you bring up abortion, some people will say, “I’m against capital punishment…and if you’re against abortion, then you should be against capital punishment!” Fair enough. What is the biggest objection to capital punishment? That innocent people might be mistakenly put to death. And it must be acknowledged that innocent people very well could be unjustly executed due to the many flaws in our legal system.

And this very reason for opposing capital punishment is precisely the reason that Catholics must never willingly support or even enable abortion with their vote. Because, while some innocent people have no doubt been put to death mistakenly through capital punishment, in abortion an innocent person is always put to death, and never by mistake. It’s always chosen…always intended.

If a person is against capital punishment, then, they necessarily must be against abortion because the intention of abortion is to knowingly and deliberately kill an innocent boy or girl — each and every time.

What about war? People who vigorously oppose the wars in the Middle East, for example, often quote statistics on the great number of innocent people accidently killed in the crossfire. “Collateral damage”—the innocent people killed in war—is, perhaps the greatest tragedy of war. But if a person opposes the accidental killing of innocent people in war, while enabling the intentional killing of the most innocent human beings on the planet with their vote — well…this is hypocrisy of the most extreme kind.

If a person opposes war because of the accidental, unintended deaths of innocent people, they necessarily must oppose abortion because the killing in abortion is neither accidental nor unintended, but always directly willed.

Sometimes we hear the stupendously deceptive claim that a candidate or party will reduce abortions by improving economic or social conditions, while simultaneously promoting abortion as a right worth protecting.

But let’s face facts: Abortion is not caused by economics or social conditions. Economic and social factors are, no doubt, circumstances that affect a mother’s decision in some cases, but they are not causes.

After all, if eliminating abortion were merely a matter of economics, or access to healthcare, or other socioeconomic factors, then why do wealthy mothers also abort their babies?

There are plenty of Catholics who, quite rightly, have criticized bishops and priests in recent years for not having spoken out more forcefully against the sexual abuse of children by priests.

Why, then, do many of these same Catholics want to silence bishops and priests who speak out forcefully against killing innocent children?

Why is opposing sexual abuse of children a matter of justice, but opposing the murder of children a matter of “preaching politics”?

Regardless of the resistance, a priest must follow the example of Peter and John in the Acts of the Apostles when it comes to preaching difficult truths. To those who sought to silence their proclamation of the Gospel these Apostles boldly responded:

“Whether it is right in the sight of God to listen to you rather than to God, you must judge; for [I] cannot but speak of what [I] have seen and heard.” (Acts 4:19- 20)

A priest is not only protected by the 1st Amendment (at least for now).

He is also bound by the 5th Commandment — Thou Shalt Not Kill.

If a priest doesn’t speak up for those most vulnerable in our society, and if the Catholic faithful don’t actively protect the most vulnerable in our society by refusing to enable their deliberate destruction with their vote, then such Catholics are condoning the killing by their cowardice.

And what did St. Paul say to Timothy about cowardice in today’s 2nd Reading?

God did not give us a spirit of cowardice but rather of power and love and selfcontrol. So do not be ashamed of your testimony to our Lord…but bear your share of hardship for the gospel with the strength that comes from God. (2 Tim 1:7-8)

Part of every Catholic’s share in the hardship for the Gospel is that we must repent of our actions that are offensive to God and destructive to our brothers and sisters. And we must oppose the threats to innocent life that are most real and most urgent. Make no mistake! There is no single issue that threatens innocent human life more directly, consistently and urgently than the deliberate killing of baby boys and baby girls in their mother’s womb. No…issue!

In the time since this homily started, at least 30 children have been deliberately executed in the womb in the United States—and that’s just the ones that are reported.

Let me sum up with some very challenging words:

“We have a serious obligation to protect human life, and especially the lives of the most innocent and vulnerable among us. Whoever fails to do this, when otherwise able to do so, commits a serious sin of omission. They jeopardize their own spiritual wellbeing and they are a source of scandal for others. Should they be Catholics, they should not receive Holy Communion.”

Catholics in the Public Square, 4th Ed., p. 25

Now, I hope you realize that it takes a lot of courage for a priest to communicate such challenging words as these—reminding his people that some actions are so gravely sinful that they render a Catholic unworthy to receive Holy Communion until there is complete repentance.

A priest who is more concerned about the state of his people’s souls than they are themselves, deserves the esteem of his people for his willingness to speak such difficult truth to them with genuine love—to put the welfare of his people’s souls ahead of his own reputation, popularity or comfort. Such a priest should receive respect, admiration and support, rather than their resistance or criticism.

So please pray for, thank and encourage the spiritual father that God has appointed for you and who loves you enough to tell you the truth.

Because the priest who said these particular words…is your bishop…and mine.


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