ALLGEMEINE DISKUSSION (Fortsetzung 06)

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Anfang der „Allgemeinen Diskussion“

Fortsetzung 01 der „Allgemeinen Diskussion“

Fortsetzung 02 der „Allgemeinen Diskussion“

Fortsetzung 03 der „Allgemeinen Diskussion“

Fortsetzung 04 der „Allgemeinen Diskussion“

Fortsetzung 05 der „Allgemeinen Diskussion“

259 Kommentare zu “ALLGEMEINE DISKUSSION (Fortsetzung 06)

  1. @Pierre

    Nun also zu Ihrer Bitte an mich, Stellung zu nehmen zur Äußerung von Papst Franziskus bei der PRESSEKONFERENZ AUF DEM RÜCKFLUG VON CIUDAD JUÁREZ NACH ROM, siehe dieses Dokument, namentlich zum diesem Satz:
    „Paul VI. – ein großer! – hat in einer schwierigen Situation in Afrika den Ordensschwestern erlaubt, im Fall von Vergewaltigung Verhütungsmittel zu verwenden.“
    Vorerst nur dies: ich bin am Recherchieren im einschlägigen vatikanischen Dokumentenbereich. Bis ich die Antwort zusammengestellt habe wird es noch Zeit brauchen – haben Sie Geduld!

  2. @POSchenker 3. Juni 2018 um 19:09

    S.g. Hr. POS,
    es eilt nicht.

    Ich stelle nur eine gleichberechtigte Frage: Ist es dann in der Ehe auch erlaubt in Fällen von (sog.) Vergewaltigung/“Vergewaltigung“ Verhütungsmittel zu verwenden?
    Wenn schon, dann gleiches Recht für alle.

    WO fängt das Ganze an und WO hört es auf? Die Frage der Beiweise ist ja auch so eine Sache. Ist der Mann dann immer notgedrungen der Vergewaltiger? Wie sieht es aus beim sich „vergewaltigen lassen“ um danach wegen der Alimente besser auszusteigen? Vorwände fänden sich genug um Verhütung (menschlich) zu rechtfertigen.

    Oder würden Sie meinen das steht nur den Ordensschwestern zu?

    Und last not least: Eine Verhütung schließt nie eine Abtreibung aus. Das kann doch auch nicht verantwortbar sein, lt. christl. Lehre oder?!

  3. Zur Erinnerung an @Josua


    Warum der Globus Nonsens ist – Teil 1

    Nun, es scheint dass wir wirklich dem TRUGBILD (Täuschung, Irreführung) einer kugeligen (Form) und rotierenden (Drehung um die eigene Achse) und dazu rasenden (Sonnenumrundung + Galaxienrotation ) Erde aufliegen. Die Beweise werden immer mehr und die Beweislast ist bereits erdrückend genug.

    Wie 9/11. Die offizielle Version ist die RICHTIGE. Basta.

    Leider.

  4. @Pierre 3. Juni 2018 um 23:15

    “ Wie 9/11. Die offizielle Version ist die RICHTIGE. Basta.

    Leider. “

    Damit meinte ich, leider wird die Unwahrheit zur Wahrheit deklariert ( wie meist immer im Mainstream). Die wahre richtige Version wird permanent unterdrückt. Man will und würde diese NIE gelten lassen. Das ganze Lügengebäude würde ja einstürzen.


  5. Die Bedeutung der flachen Erde | AstroToni TV

    Ich denke, langsam wird die Menschheit reif gewisse eingefahrene Selbstverständlichkeiten berechtigterweise zu hinterfragen. Und das ist gut so.

  6. @Stefan1:

    Verzeihen Sie mir bitte, dass ich Sie wieder vertrösten muss, jedoch möchte ich Ihnen eine gute und hintergründige und reflektierte Antwort geben, weswegen ich erstmal alles reflektieren muss. Da ich Ihnen gerne eine Antwort geben möchte und Sie nicht mit einer schlechten Antwort abspeisen möchte, bitte ich Sie daher um etwas Geduld.

    @alle:

    Könnten Sie mir vielleicht sagen, wie man einen Priester konkret anredet? Meines Wissens nach wäre die korrekte Anrede eines Priesters „Hochwürden/Hochwürdiger Pater“. Ist es geboten, sich vor einem Priester zu verbeugen oder ihn um Segen zu bitten?

  7. @Pierre

    Sie glauben also an eine flache Erde wie @Josua? Dann muss ich Sie (mit all den Anhängern dieser absurden Theorie) sehr bemitleiden! Verschonen Sie mich und alle Leser dieses meines Blogs mit irgendwelcher Propaganda und „Beweisführung“ dafür!

  8. @POSchenker 4. Juni 2018 um 17:09

    OK, ich dachte es könnte auch von erweitertem christl. Interesse sein.

    “ Sie glauben also an eine flache Erde wie @Josua? “

    Noch bin ich ein Prüfer und Wahrnehmer und kein absolut Gläubiger. Mehr nicht. Vieles spricht aber dafür. Wenn Sie ebenfalls vorbehaltlos z.B. dieses erste Video ansehen und im Geiste ein oder zwei Sachen nachprüfen dann müssten Sie doch auch zustimmen können oder wenn nicht, dann eben einen entsprechenden Einwand liefern. Das ist gerecht, sachlich und seriös.
    Dzt. befassen sich mit dieser Aufklärung tausende wissenschaftliche Mitarbeiter und man sollte nicht glauben dass dies alles nur Fakes sind.

    Ich meine, die Wahrheit mit der Gestalt und Aufbau unserer Erde auf den Prüfstand zu stellen sollte eigentlich legitim sein. Und wenn sogar in Bezug auf unser Gottesbild es Berührungspunkte geben sollte (und diese will es ja auch geben ) dann sollte man doch für diese Untersuchung dafür offen sein können, wie ich meine.

  9. @Armin 4. Juni 2018 um 16:42

    Zur allgem. Anrede normal Hr. Pfarrer, sonst HW ( Hochwürden ) beim normalen Priester; Pater beim Ordenspriester; und A) Eure Exzellenz und/oder B) Eminenz in den Bischofsgraden.
    ad A) katholische Bischöfe, Erzbischöfe, sowie geistliche Würdenträger gleichen Ranges (außer denen, die Kardinalswürde besitzen) (Bsp. Seine Exzellenz der hochwürdigste Herr (Erz-)Bischof …)
    ad B) Eminenz (lat. eminere: „herausragen“ bzw. eminentia: „Erhöhung“) ist die protokollarische Anrede der Kardinäle der römisch-katholischen Kirche und altorientalischer Bischöfe.

    Ein Segen kann immer sein wenn man will und auch der Priester will (logisch).

  10. @Pierre 4. Juni 2018 um 19:50

    Schauen Sie diesen sehr interessanten Beitrag zu Verschwörungstheorien und Flacherde.

    Trotzdem unterstütze ich POS Vorschlag einen Diskussion diesbezüglich zu unterlassen. Es ist mein letzter Beitrag dazu. Suchen wir was besseres. Bitte.

  11. @Armin 4. Juni 2018 um 16:42

    Zitat
    Verzeihen Sie mir bitte, dass ich Sie wieder vertrösten muss, (….). Da ich Ihnen gerne eine Antwort geben möchte und Sie nicht mit einer schlechten Antwort abspeisen möchte, bitte ich Sie daher um etwas Geduld.

    Selbstverständlich, nehmen Sie sich die notwendige Zeit. Ich habe auch ziemlich viele Fragen gestellt und das braucht Zeit und von uns Geduld. Vielen Dank für Ihren Zwischenbericht.

  12. @Stefan1 4. Juni 2018 um 21:46

    OK, habe damit kein Problem. Ich füge mich wenn das der Wunsch von POS ist. Keine Frage.
    Nur wäre es auch interessant gewesen auf neutralem Hintergrund etwas diskutieren zu dürfen wobei die v.a. die Fakten zählen. Zudem noch würde der christl. Aspekt dabei sicherlich nicht zu kurz kommen. Das hätte ich nur als brauchbaren guten Vorschlag/Idee gesehen. Aber wenn kein Interesse besteht, dann bitte. Niemandem hätte ich eine Propaganda o.ä. aufdrücken wollen. Das hätte man von mir schon wissen sollen. fG

  13. Anfrage an andere Leser: Was haltet Ihr von meiner Argumentation, s.u.? Interessiert sich keiner zumindest dafür? Hätte ich mir eigentlcih schon vorstellen können zumal man doch nur mit wenigen spontanen Worten darauf hätte eingehen können? Brauche keine Abhandlungen. Danke.

    @Pierre 3. Juni 2018 um 21:12

    Ich stelle nur eine gleichberechtigte Frage: Ist es dann in der Ehe auch erlaubt in Fällen von (sog.) Vergewaltigung/“Vergewaltigung“ Verhütungsmittel zu verwenden?
    Wenn schon, dann gleiches Recht für alle.

    WO fängt das Ganze an und WO hört es auf? Die Frage der Beiweise ist ja auch so eine Sache. Ist der Mann dann immer notgedrungen der Vergewaltiger? Wie sieht es aus beim sich „vergewaltigen lassen“ um danach wegen der Alimente besser auszusteigen? Vorwände fänden sich genug um Verhütung (menschlich) zu rechtfertigen.

    Oder würden Sie meinen das steht nur den Ordensschwestern zu?

    Und last not least: Eine Verhütung schließt nie eine Abtreibung aus. Das kann doch auch nicht verantwortbar sein, lt. christl. Lehre oder?!

  14. @Pierre 4. Juni 2018 um 23:13

    Warten wir auf die Antwort von POS. Doch hier ein gefundenes Textzitat zum Einlesen:
    https://de.catholicnewsagency.com/story/hat-der-papst-die-verwendung-von-verhutungsmitteln-wegen-des-zika-virus-erlaubt-0534

    VATIKANSTADT , 19 February, 2016 / 10:43 AM (CNA Deutsch).

    Auch wenn verschiedene Medien berichten, Papst Franziskus habe angesichts des Zika-Virus die Verwendung von Verhütungsmitteln erlaubt, so hilft ein gründlicher Blick auf seine Aussagen, was er auf der fliegenden Pressekonferenz im Flugzeug vom Mexiko nach Rom gesagt hat.

    „Abtreibung ist ein Verbrechen, ein absolutes Übel“

    Der Heilige Vater nahm Bezug auf das Thema des Zika-Virus und den aktuellen Gesundheitsnotstand. Er hob hervor, dass „die Abtreibung kein geringeres Übel ist: sie ist ein Verbrechen. Es bedeutet einen rauszuwerfen, um einen anderen zu retten. Es ist das, was die Mafia macht. Es ist ein Verbrechen, es ist ein absolutes Übel.“ Franziskus erinnerte im Flieger dann daran, dass vor einigen Jahren „Paul VI., der Große, in einer schwierigen Situation in Afrika den Ordensschwestern erlaubt hat, Verhütungsmittel anzuwenden, falls sie vergewaltigt werden“ und dass „eine Schwangerschaft zu vermeiden kein absolutes Übel ist. In bestimmten Fällen, wie in diesem von Paul VI., den ich genannt habe, war das klar.“
    Diesbezüglich hat der Direktor des Pressebüros des Heiligen Stuhles, Pater Federico Lombardi, zu ACI Stampa — der italienischen Ausgabe von CNA — gesagt, dass „der Papst entschieden zwischen der Abtreibung, einem Verbrechen, und der Verhütung unterschieden hat. Dadurch, dass er an das Beispiel von Paul VI. erinnerte, hat er unterstrichen, dass in besonders schwerwiegenden Fällen eine — selbstverständlich nicht abtreibende — Anwendung in Betracht gezogen werden kann.“
    Zum diesem Thema sagte Frau Dr. Melissa Moschella, Professorin für Philosophie an der Catholic University of America (Vereinigte Staaten), dass der Papst, als er sich auf die Vermeidung einer Schwangerschaft im Fall von Zika bezog, nicht notwendigerweise die Verhütungsmittel eingeschlossen hat, sondern durchaus die natürliche Regulierung der Fruchtbarkeit gemeint haben könnte.
    Normalerweise lehrt die Kirche für den Fall, dass ein Ehepaar einen schwerwiegende Grund hat, eine Schwangerschaft zu vermeiden, dass sie dies durch die natürliche Regulierung der Fruchtbarkeit tun kann: Dabei geht es um die Identifizierung der fruchtbaren Zeiträume und der Enthaltung von sexuellen Beziehungen an diesen Tagen.
    Moschella sagte weiterhin, dass für den afrikanischen Fall, auf den der Papst Bezug nahm, die Dispens für die Ordensschwestern „nicht wirklich eine Ausnahme war, wenn man die Regel versteht“.

    Warum Nonnen im Kongo in den 1960ern Verhütungsmittel nahmen

    Der betreffende Fall bezieht sich auf die frühen 1960er-Jahre, als der Vatikan eine Dispens für einige Ordensschwestern in Belgisch-Kongo gewährte, so dass sie orale Verhütungsmittel nehmen konnten, da sie angesichts der damals herrschenden Gewalt in Gefahr waren, vergewaltigt zu werden.
    „Im Fall einer Vergewaltigung, hat sich die Person, die sie erleidet — aus moralischer Sicht — nicht in eine sexuelle Beziehung verwickelt, da der Missbrauch eine Schändung des Körpers der Frau ohne deren freien Willen ist und ohne Akzeptanz ihrerseits.“ Professorin Moschella weiter: „In diesem Sinn ist der Same, der als Ergebnis der Vergewaltigung eingeführt wurde, ein fremdes Eindringen in den Körper der Frau, das nicht akzeptiert oder freiwillig erlaubt wurde. Es ist somit ein gewaltsames Eindringen.“

    Katholisches Verständnis von Sexualität
    Um diesen Unterschied zu verstehen, muss man zuerst die Absicht der menschlichen Sexualität verstehen und warum die Kirche sich gegen Verhütung ausspricht, fügte sie hinzu. „Sex bedeutet aus katholischer Sicht, dass sich eine Person ganz der anderen schenkt in einer Art Beziehung, die sich im Kinder haben und bekommen realisiert“ erläutert sie. „Und so widerspricht man auf gewisse Weise dem, was man mit dem Körper macht, wenn man absichtlich die Fruchtbarkeit verhindert. Es ist als würde man nicken, um ´ja´ zu sagen, während der Kopf ´nein´ denkt. Das Ergebnis ist, dass Kontrazeption unmoralisch ist, weil sie die Natürlichkeit der Sexualität selbst verletzt, da man sexuelle Beziehungen hat ohne die natürliche Möglichkeit der Schwangerschaft.“ Aber diese Situation, legt Moschella dar, sei nicht gegeben bei einer Vergewaltigung. Im Fall der Vergewaltigung gebe es schließlich keinen freiwilligen Sex von Seiten der Frau.

    Verhütung als Selbstverteidigung

    Aus diesem Grund würde man die Verhütung nicht als unmoralisches kontrazeptives Mittel ansehen, das versucht, im Sex den Aspekt der Vereinigung vom Aspekt der Zeugung zu trennen, sondern als Teil eines Aktes der Selbstverteidigung, durch den die Frau versucht, sich der Situation zu erwehren. Das erkläre auch, so die Professorin, warum einige Handlungen – wie die Verwendung von Spermiziden oder der Versuch, den Einsprung zu verzögern, wenn er noch nicht stattgefunden hat – akzeptabel sein können, auch in Fällen von Vergewaltigung, vorausgesetzt sie beinhalten nicht das Risiko, einen bereits entstandenen menschlichen Embryo zu töten. All das „ist sehr unterschiedlich“ von der Situation des Zika-Virus, betonte sie.
    „Im Fall des Zika-Virus sprechen wir von Frauen, die freiwillig sexuelle Beziehungen eingegangen sind und dann Kontrazeptiva benutzen, um zu vermeiden, dass diese sexuellen Beziehungen fruchtbar seien. Und das widerspricht der Bedeutung des sexuellen Aktes und beinhaltet einen Mangel an Integrität, der für die Person und die Beziehung schädlich ist“, endet die Expertin der Catholic University.

  15. Anscheinend rede ich nicht deutlich genug.
    Was solldas, frage ich mich? Eine Rechtfertigung?

    Nein, nein und nochmals nein!
    A)
    Eine Verhütung impliziert auch eien Abtreibung. Punkt. Allein schon deswegen ist Mord nicht auszuschliessen und daher nicht gerechtfertigt.

    B)
    “ Warum Nonnen im Kongo in den 1960ern Verhütungsmittel nahmen

    Der betreffende Fall bezieht sich auf die frühen 1960er-Jahre, als der Vatikan eine Dispens für einige Ordensschwestern in Belgisch-Kongo gewährte, so dass sie orale Verhütungsmittel nehmen konnten, da sie angesichts der damals herrschenden Gewalt in Gefahr waren, vergewaltigt zu werden.
    „Im Fall einer Vergewaltigung, hat sich die Person, die sie erleidet — aus moralischer Sicht — nicht in eine sexuelle Beziehung verwickelt, da der Missbrauch eine Schändung des Körpers der Frau ohne deren freien Willen ist und ohne Akzeptanz ihrerseits.“ Professorin Moschella weiter: „In diesem Sinn ist der Same, der als Ergebnis der Vergewaltigung eingeführt wurde, ein fremdes Eindringen in den Körper der Frau, das nicht akzeptiert oder freiwillig erlaubt wurde. Es ist somit ein gewaltsames Eindringen.“

    Katholisches Verständnis von Sexualität
    Um diesen Unterschied zu verstehen, muss man zuerst die Absicht der menschlichen Sexualität verstehen und warum die Kirche sich gegen Verhütung ausspricht, fügte sie hinzu. „Sex bedeutet aus katholischer Sicht, dass sich eine Person ganz der anderen schenkt in einer Art Beziehung, die sich im Kinder haben und bekommen realisiert“ erläutert sie. „Und so widerspricht man auf gewisse Weise dem, was man mit dem Körper macht, wenn man absichtlich die Fruchtbarkeit verhindert. Es ist als würde man nicken, um ´ja´ zu sagen, während der Kopf ´nein´ denkt. Das Ergebnis ist, dass Kontrazeption unmoralisch ist, weil sie die Natürlichkeit der Sexualität selbst verletzt, da man sexuelle Beziehungen hat ohne die natürliche Möglichkeit der Schwangerschaft.“ Aber diese Situation, legt Moschella dar, sei nicht gegeben bei einer Vergewaltigung. Im Fall der Vergewaltigung gebe es schließlich keinen freiwilligen Sex von Seiten der Frau.

    Verhütung als Selbstverteidigung

    Aus diesem Grund würde man die Verhütung nicht als unmoralisches kontrazeptives Mittel ansehen, das versucht, im Sex den Aspekt der Vereinigung vom Aspekt der Zeugung zu trennen, sondern als Teil eines Aktes der Selbstverteidigung, durch den die Frau versucht, sich der Situation zu erwehren. … “

    XXXXX
    Wenn das so ist, dann trifft es JEDE Frau, ob verheiratet oder nicht oder was auch immer. Folglich kann jede menschl. Vereinigung menschl. ein VERGEWALTIGUNGSAKT für die Frau darstellen WENN Sie so will, das so sieht oder darauf besteht. WER wollte das PRÜFEN!?! Und selbst wenn Ordensschwestern schwanger geworden wären dann hätten diese die Pflicht gehabt das KInd auszutragen und ev. der Fürsorge zu übergeben oder der Adoption frei zu geben. Das ist die Würde dess Menschen. Das Kind, das von Gott gegeben worden ist LEBT!!!!!!!!!!

    Somit ist die Verhütung IMMER eine GROSSE Sünde vor Gott !

    Es gibt keine Rechtfertigung dafür.

    PS: Oder wären dann früher die Meschen ohne Verhütungsmittel nicht benachteiligt gewesen? Einfach lächerlich darüber weiter zu denken.

    Gott hat dies NIE erlaubt.

  16. Moralische Fangfrage:

    Ist es erlaubt zu verhüten wenn ein unverheiratetes Paar ( Konkubinat ) Sex betreibt?

    Nach obigem erweiteter moralischer Rechtfertigung ( von P. Paul VI. ) könnte man das doch auch rechtfertigen? Oder.

  17. Alles Camouflage!
    https://gloria.tv/article/vpivgDXn9amA6GdALjVo9g1R2

    „Alte Messe sollte nicht „außerordentlich“ genannt werden“
    Ach, welch geistreicher Einfall. Kommt aber reichlich spät: „Die Alte Messe sollte nicht „außerordentlich“ genannt werden“? Dennoch muß er sich dem Apparat seiner Ketzerpäpste unterwerfen, eben der „Offiziellen Amtskirche“.
    Die „zwei Formen des EINEN Ritus“ würden indessen bestehen bleiben! Sie befruchten sich sogar gegenseitig!
    Wenn sein ROM gesprochen hat, gibt es nichts mehr zu rütteln; hat S.E. dies vergessen?

    Zudem ist es unstatthaft und ungebührlich, seinem „wahren Papst Ratzinger“ derart zu widersprechen, dem er doch untertänig sein sollte, nicht wahr?
    Im übrigen drückt „ältere und konstantere Form“ nur einen zeitlichen Unterschied aus, sonst nichts. Wenn es der EINE RITUS ist, weshalb dann überhaupt unterschiedliche Bezeichnungen? Selbst wenn sie „uralte Liturgie“ genannt werden würde, wie er das auch schon wollte, ist sie nicht die Tridentinische Messe, und Bischof Schneider wendet sich ohnehin gegen die Bezeichnung „Tridentinische Liturgie“. Das sagte er selbst.
    Also die Bezeichnung „Tridentinisch“ soll ganz verschwinden und ist auch schon verschwunden, denn der geänderte Ritus durch Roncalli ist nicht mehr die „Tridentinische Liturgie“! Seine andere vorgeschlagene Bezeichnung trifft dann aber auch nicht zu: „Liturgie der Väter“, „Liturgie der Heiligen“!
    Wenn nach Schneider alles „legitim“ war auf dem Konzil, dann muß er alle nachkonziliaren Akte ebenso als „legitim“ annehmen!

    Verlangen doch tatsächlich welche in ihrem Kommentar, Gott möge ihn zum nächsten Papst bestimmen.
    Kläglich! Derjenige, der jetzt mit den Ketzern einig geht und den Mantel des Schweigens über sie breitet, sie also nicht als Irrlehrer öffentlich anklagt, soll dann als Papst glaubwürdig sein?

  18. @Pierre 5. Juni 2018 um 21:48

    Zitat
    Anscheinend rede ich nicht deutlich genug.
    Was soll das, frage ich mich? Eine Rechtfertigung?

    Herr Schenker ist an dieser Sache dran und braucht noch etwas Zeit. Angekommen sind die Fragen schon; die Beantwortung ist nicht simpel. Wie soll die Frage beurteilt werden, wenn z.B. das Leben der Frau bei einer Schwangerschaft in Gefahr ist und der Arzt das Ehepaar vor die Wahl stellt, entweder das Kind oder die Frau zu retten und beides nicht geht? Es gäbe noch einige prekäre Situationen in die Menschen geraten können, die sie in der Moral und in ihrer Existenz bedrohen.

  19. Ein Vermerk meinerseits an POS

    Wie offen darf man hier (noch) reden? Wo fängt die Meinungsfreiheit an, wo hört sie hier auf?
    Ist man dann gesperrt oder wird beschränkt (zensuriert) wenn man nicht mehr der selben Meinung ist?
    Bislang glaubte ich wenn man hier vernünftig, in lauterer Gesinnung argumentiert dann wäre das ausreichend.
    Ein schroffe Zurechtweisung darf ich das schon nennen wie Sie mir, POS, entgegengekommen sind. Ich habe Sie in keinster Weise vorher scharf angegriffen oder wollte böse Absichten gehabt haben. Das hätten Sie wissen können. Und wie man einfühlsamer miteinander umgeht das hätte ich mir auch von Ihnen vorstellen können.

    Ehrlich gesagt, ich bin enttäuscht.
    Wenn ich das noch sagen darf.

    Freundlichst grüßt,
    @Pierre

  20. @Stefan1 5. Juni 2018 um 23:05

    Uns selbst da bleibt man geduldig und im Gehorsam und überlässt es Gott wie er es haben will bei solchen Einzelfällen.
    Wer kann denn wirklich 100% vorhersagen wer überleben wird oder wer nicht?

    Aber meine Fragen bzgl. der Verhütung und der Vergewaltigung allgemein sind bis jetzt nicht beantwortet worden.

    Schade, muss man denn so lange studieren um zu wissen was Gott will?

  21. @Pierre 5. Juni 2018 um 23:18

    Zitat
    Uns selbst da bleibt man geduldig und im Gehorsam und überlässt es Gott wie er es haben will bei solchen Einzelfällen.

    Meinen Sie, dass man dann die Hände in den Schoss legen kann und nichts mehr tun muss bis Gott entschieden hat?

    Zitat
    Wer kann denn wirklich 100% vorhersagen wer überleben wird oder wer nicht?

    In solchen Fällen müssen auch Sie sich dem ärztlichen Rat unterstellen. Klar, auch die können sich irren, doch was ist, wenn Sie sich entscheiden müssen oder besser gesagt Ihre Frau.

    Zitat
    Aber meine Fragen bzgl. der Verhütung und der Vergewaltigung allgemein sind bis jetzt nicht beantwortet worden.
    Schade, muss man denn so lange studieren um zu wissen was Gott will?

    Ja, manchmal schon 🙂

  22. @Stefan1 5. Juni 2018 um 23:26

    “ Meinen Sie, dass man dann die Hände in den Schoss legen kann und nichts mehr tun muss bis Gott entschieden hat? “

    Nein, aber man muss im Sinne Gottes entscheiden und auch den Mut und das Vertrauen haben dass Gottes Wille geschehen mag und man auch in seinem Sinne handelt – und nicht so wie die Welt es sich vorstellt ( „was machen Sie mit einem behinderten KInd“? „Das ist auch keine Verantwortung! “ etc. ).

    “ In solchen Fällen müssen auch Sie sich dem ärztlichen Rat unterstellen. Klar, auch die können sich irren, doch was ist, wenn Sie sich entscheiden müssen oder besser gesagt Ihre Frau. “

    Würde ich Ihnen im Grunde recht geben wenn man nicht im Glauben ist.
    Ich denke und kann auch sagen dass es genug Beweise und Vorfälle gibt bei denen sich Gläubige GEGEN den Rat der Ärtzte entschieden haben und z.B. ein gesundes KiInd zur Welt gebracht haben, oder beide überlebt haben oder auch dass man sich hinterher nie hätte vorstellen können das Kind nicht angenommen oder zur Welt gebracht zu haben.

    Man bedenke auch dies.

  23. @Pierre 5. Juni 2018 um 23:11

    Zitat
    Ein Vermerk meinerseits an POS
    Wie offen darf man hier (noch) reden? Wo fängt die Meinungsfreiheit an, wo hört sie hier auf?
    Ist man dann gesperrt oder wird beschränkt (zensuriert) wenn man nicht mehr der selben Meinung ist?

    Ach, Pierre, wissen Sie das nun wirklich nicht? Gewisse Themen wurden hier dermassen inflationär und episch behandelt, dass es einfach keinen Sinn macht, diese nochmals aufzufrischen. Ich möchte über gewisse Themen auch nicht mehr sprechen, weil sie nur Unfrieden, Zwist und Streit hier gebracht haben und das unter Christen. Andere (wissenschaftliche) Themen werden in profanen Foren bereits bis zum Fanatismus und strafrechtlichen bedenklichen Formen gesteigert und das wollen nicht alle Forenbetreiber dulden. Was ich verstehen mag. Sie wollten sicher nicht Gleiches provozieren und wollten im Guten einen Diskussionsbeitrag beisteuern. Was ich Ihnen hoch anrechne. Doch bitte nicht mehr „Flacherde“. Es kommt sicher nicht auf mich an, aber ich kann nicht mehr zu diesem Thema 😉

  24. @Stefan1 5. Juni 2018 um 23:37

    Danke @Stefan1!! Wie sie beweisen, es geht auch anders. Der Ton macht eben die Musik.

    Und so einen Ton hätte ich mir in etwa von POS erwartet. Mehr nicht.

    PS: Trotz allem: Wieso kann man nicht auf eine normale wissenschaftliche Frage versuchen diese wissenschaftlich zu beantworten? Das verstehe ich nicht. Das ist so wie bei vernünftig gestellten Glaubensfragen.
    Aber bitte. Ich wollte vielleicht etwas Abwechslung hineinbringen. Ist mir nicht gelungen.

  25. @Pierre 5. Juni 2018 um 23:44

    Zitat
    Trotz allem: Wieso kann man nicht auf eine normale wissenschaftliche Frage versuchen diese wissenschaftlich zu beantworten? Das verstehe ich nicht. Das ist so wie bei vernünftig gestellten Glaubensfragen.

    Ja, vielleicht weil wir keine Wissenschaftler sind (also mindestens ich nicht). Letztendlich kommt es zum verbalen Schlagabtausch von Theorien, die für einen Laien nicht leicht zugänglich sind. Meine Meinung (und sicher auch Ihre) ist festgelegt. Auch Theologie ist für Laien nicht leicht zugänglich, weshalb ich oft auf Dokumente/Links des Lehramtes, von Theologen etc. oder gewissen Vertreter der Kirche hinweise (z.B. einem Bischof Schneider usw.), die ich akzeptiere. Deshalb gefällt mir diese Seite so gut, weil sie teils aktuelle Themen der Christen aufgreift und in zugänglicher Form hier präsentiert.

    Zitat
    Aber bitte. Ich wollte vielleicht etwas Abwechslung hineinbringen.

    Abwechslung? 🙂
    Sie haben sicher mehr auf Lager, wenn Sie wollen.

  26. @Stefan1 5. Juni 2018 um 23:59

    “ Sie haben sicher mehr auf Lager, wenn Sie wollen. “
    Nun, danke. 😉

    Aber finden Sie nicht auch dass es etwas zu langweilig wird? Kein wirklicher Gegenwind mehr? V2- konforme Kommentatoren werden sich hier her trotzdem kaum verirren. Und V2 – Gegner wie ich gibt es nur mich und @Alexius noch. Nun, ein kleines Kaffeekränzchen sind wir geworden … sehr mager!

  27. @Pierre

    Spielen Sie jetzt auch noch den Beleidigten? Aus meiner Sicht war das nicht eine „schroffe Zurechtweisung“, sondern eine absolut notwendige klare Stellungnahme meinerseits, dass ich dieses Forum nicht zur Verfügung stellen will für die Verteidigung/Unterstützung/Förderung von Verschwörungstheorien wie diejenigen einer „flachen Erde“! Wenn Sie, @Pierre, es auch nur schon für möglich halten, dass unsere Erde eine Scheibe ist, dann fehlt es Ihnen ganz einfach an einem gründlichen Studium der Wissensgebiete Weltraum, Astrophysik, Raumfahrt, etc. Holen Sie das Versäumte nach.

  28. @POSchenker 6. Juni 2018 um 08:19

    Wie dem auch sei. Sie bestehen darauf dass es so ist. Ich will Ihnen nicht mehr widersprechen – wenn nur Ihre Meinung (des Mainstream) gelten soll.

    Ich wollte nur eine klare Antwort auf ein, zwei Argumente die im Video erklärt wurden ( dazu reicht Mittelschulreife ). Mehr nicht. Wenn Sie aber von vor herein nicht darauf eingehen dann ist das im wissenschaftlichen Geist nicht nachtvollziehbar, wie ich meine. Zumal wahre Wissenschafter ( auch ernsthaft interessierte Laien ) ernsthaft hinterfragen und prüfen wollen.

    Was ist daran so ein NONSENS, frage ich Sie?

    Womit begründen Sie Ihre Sicherheit? Haben Sie ein gründliches Studium o.g. Fachgebiete hinter sich?

    Schon 80 km absolut flaches Wasser mit Laserstrahl gemessen sind Beweis genug.
    Wasser ist und bleibt flach in der Makropysik.
    Ein immer gleicher gesamt gesehen unveränderlicher Sternenhimmel ( v.a. Polarstern ) beweist das Gegenteil von Expansion des Weltalls.
    Die rotierenden Bewegungen mit linearer Beschleunigungen müssten sich im spiralförmigen Erdverlauf ( Eigenrotation, Rotation um die Sonne ) äussern die sich im wirren veränderlichen Sternenbild uns darstellen müssten.
    Und die Erdrotation widerspricht allen pysikalischen Gesetzmässigkeiten bei allen Flügen weltweit gesamt gesehen (s.Video). Das sog. abgeschl. System einer unsichtbaren Rotaion mit unterschiedlichen Höhengeschwindigkeiten ist entgegen jeder physikalischen Gesetzmässigkeit. Die sog. Gravitation wäre ebenfalls eine selektive und keine konstante Kraft. Das allein schon zeigt die unhaltbare Behauptung der sog. (scheinbar krampfhaft „bewiesenen“ ) Gravitation(swellen).
    Pos. und neg. Beschleunigungen (Verzögerungen) werden nirgends auf der Erde bei bewegten Gegenständen oder Ähnlichem gesehen oder gemessen. Zentrifugalkräfte entlang der Eigenrotation zeigen sich unbeeindruckt einer sogar sog. selektiven Gravitation (Zentripedalkraft ). Zumindest das Wasser ( fl. Bestandteile ) müsste die Erdrotation in irgend einer Weise sichtbar machen, und zwar longitudinal, entlang der Längsachse. Auch hier empirisch das Gegenteil erkennbar: Absoluter Stillstand des Wassers in Ruhe.

    Aber ich will Sie nicht weiter bedrängen oder gar belästigen. Soll doch jeder sich selbst sein Bild machen was richtig und falsch ist. Ich wollte nur zum Nachdenken anregen.

  29. Die Physik der kommunizierenden Röhren bei Flüssigkeiten ist ganz klar. Keine Änderung der Ergebnisse durch Veränderung in der Länge ( das wäre was Neues in der Physik das ich noch nie gelernt habe!). Die (Wasser)Höhe bleibt IMMER konstant. Die Schlauchwasserwaage ist das beste Beispiel und der beste Beweis hierfür.

  30. @Pierre 6. Juni 2018 um 06:08

    Zitat
    Aber finden Sie nicht auch dass es etwas zu langweilig wird? Kein wirklicher Gegenwind mehr? V2- konforme Kommentatoren werden sich hier her trotzdem kaum verirren. Und V2 – Gegner wie ich gibt es nur mich und @Alexius noch. Nun, ein kleines Kaffeekränzchen sind wir geworden … sehr mager!

    Was ist für Sie langweilig und Nein, ich finde das nicht. Kann es sein, dass Sie sich nur dann vollwertig definieren, wenn Sie mit anderen Gleichgesinnten V2-Gegner so richtig kräftig gegen die KIRCHE (mit Papst) losziehen können und niemals genug kriegen, selbst bei der xfachen Wiederholung? Können Sie nicht einfach eine neue Publikation aus eigener Kraft kommentieren? Brauchen Sie quasi ständig den Zuspruch von Gleichgesinnten?

    Und dann der Gegenwind? Geht es nicht mehr ohne? Wo ist da Ihr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Vor dem Herrgott steht jeder alleine und kann keine Mitstreiter zur Unterstützung mitnehmen. Da kann keiner zur Verteidigung sagen, ich habe das gleiche geglaubt wie Herr X oder Frau Y.

    Sie können aber auch das Vakuum aushalten, die Chance wahrnehmen und das eigene Verständnis überdenken. Ihre Kinder brauchen einen Vater, der mit Ihnen betet und nicht ständig am PC ist. Ihre Frau einen aufmerksamen Ehegatten. Ich schätze die gewonnene Zeit sehr und versuche, die Qualität der Beiträge zu verbessern. Nutzen Sie doch diese gewonnene Zeit des Friedens.

    Vielleicht kommen mit der Zeit neue Kommentatoren, die dieses Forum und seine Qualitäten zu schätzen wissen. Ausschliessen würde ich das nicht.

  31. “ Nutzen Sie doch diese gewonnene Zeit des Friedens. “

    Oh, so langweilig kann es bei mir nicht werden 😉

  32. @Pierre

    Ich will doch noch einmal zurückkommen auf diese meine Antwort an Sie. Ich sehe ein, dass ich Sie damit verletzt habe. Tatsächlich haben Sie das nicht verdient. Ich entschuldige mich also bei Ihnen in aller Aufrichtigkeit. Und ich will meinen fauxpas wenigstens damit gutmachen, dass ich hiermit auf das Thema „flache Erde“ doch noch eingehe – in der Annahme, dass es mir gelingen wird, Sie und andere vom Wesentlichen der offiziell anerkannten Weltraum-Wissenschaft zu überzeugen, und das ist für uns vorerst: das Sonnensystem!

  33. @POSchenker 8. Juni 2018 um 07:53

    Herzlichsten DANK für diese Zeilen!
    Mit dieser Einsicht haben Sie gezeigt dass Sie doch noch -menschlich- sein können 😉 So habe ich Sie doch irgendwie gekannt. Launen hat jeder. Das ist auch menschlich. Auch ich.
    Freut mich aber wirklich!!
    Sie brauchen gar nichts gutmachen ( das ist ja auch Ihre Plattform ), das würde ich nie verlangen, aber es freut mich auch hier natürlich dass Sie sich der Sache „flache Erde“ doch ernsthaft(er) widmen und mit sachdienlichen Argumenten kommen wollen. Ist doch gut die Wahrheit herauszufinden, oder?

    Z.B. gibt es natürlich auch manchmal den einen oder anderen Punkt wo auch ich wieder an der Argumentation flachen Erde zweifle. Dann warte ich eben einfach ab bis es neue Hinweise für dieses „Problem“ der Naturerscheinung gibt.

    Zwanghaft will ich auch nicht glauben wollen. Es ist dzt. eben noch ein gewisses Puzzle aber das soll nicht beunruhigen oder gleich alles über den Haufen werfen.

    Warten wir ab und schauen uns die Sache vorerst nüchtern an. Das reicht auch, denke ich. FG

  34. @POSchenker 8. Juni 2018 um 07:53

    Aber da hätte ich doch noch eine Idee oder Bitte auf die ich kommen könnte:

    Ich weiss und es war richtig in der Sache @Josua richtig verfahren zu haben. Beleidigungen und oder allgem. respektloses Verhalten ist nicht drin.
    Aber vielleicht angesichts der Offenheit Ihrerseits einen neuen Weg eingeschlagen zu haben würde ich es doch begrüssen wenn @Josua sich wieder zu Wort melden darf, zumindest vorläufig und/oder nur in dieser Angelegenheit und wenn es @Josua wert findet sich mit ein paar Worten entsprechend ausdrücken darf. Man kann ja dann schauen wie er sich weiter an ein brauchbares Klima auf dieser Plattform hält. Ich bitte dennoch um diese Chance für Ihn. Danke.

    Ich hoffe Sie damit nicht bedrängt, hintergangen oder gar gekränkt zu haben? Vielleicht kann und will sich @Josua ernsthaft in Richtung einer umgänglichen Art verändern können und v.a. wollen.
    Wenn Sie dennoch anderes entscheiden sollten dann akzeptiere ich natürlich auch diese Ihre Entscheidung.
    MfG @Pierre

  35. POS, bitte später; muss jetzt meinen Arbeispflichten nachkommen. Danke für Ihr Verständnis! 🙂

  36. @POSchenker 8. Juni 2018 um 08:54

    Noch ein GROSSES D A N K E für diese Gnade für @Josua!
    Möge er es zu schätzen wissen!

  37. @POSchenker

    Ich möchte mich der Geste guten Willens anschliessen und begrüsse @Josua in der Runde. Ebenso mag auch @Ci-devant sich wieder beteiligen, wenn er es möchte. Ich erwarte keine Entschuldigung mehr oder ähnliches in Bezug auf die Anschuldigung gegen meine Person und hoffe, dass er die Thuc-Geschichte ebenso hinter sich lassen konnte. Ci-devant kenne ich als besonnener Forumsteilnehmer.

  38. Weiß hier jemand von Ihnen, ob Pater Weinzierl und Pater Zaby mit Donald Sanborn, der FSSPV der den Dimond-Brüdern kooperieren oder ob sie unabhängig von denen agieren?

  39. Ich denke, dass Pater Weinzierl und Pater Zaby von den genannten Personen völlig unabhängig sind.

  40. Armin, wenn Sie eine solide theologische und philosophische Ausrichtung suchen, dann sind Sie bei Pater Weinzierl an der richtigen Adresse.

  41. @Josua:

    Genau das ist es, was ich suche. Ich versuche, alles zu durchleuchten und zu prüfen, soweit es mir möglich ist, da bei Gott keine Kompromisse gemacht werden dürfen, weil nur Er mich richten kann. Ich bin mein Leben lang ausgegrenzt und abgewertet worden, da interessiert es mich nicht mehr, was andere Menschen über mich denken. Sollten Sie persönlichen Kontakt zu Pater Weinzierl haben, so möchte ich Sie herzlichst darum bitten, den Hochwürdigen Pater, sofern Sie möchten zu fragen, wie er zu der FSSPV, Donald Sanborn und den Gebrüdern Dimond steht, da alle diese führende Persönlichkeiten des Sedisvakantismus sind, die sich gegenseitig angreifen.

    FSSPV: Priesterbruderschaft unter Bischof Kelly, die sich von der FSSPX abgespalten hat, da sie deren Haltung zum Papst nicht teilt.

    Donald Sanborn: Sedisvakantistischer Bischof, der sich infolge der Ablehnung der Thuc-Linie von der FSSPV abgespalten hat und sich mit seinem Weggefährten Daniel Dolan aufgrund der Nichtanerkennung der Thuc-Linie von der FSSPV abgespalten hat; wurde später zum Bischof der Thuc-Linie geweiht.

    Gebrüder Dimond: Sedisvakantisten, die einen radikalen Feeneyismus vertreten und Donald Saborn, wie auch die FSSPV als häretisch ansehen, jedoch auch von Sedisvakantisten als fragwürdig angesehen werden.

  42. Ich habe bereits erfahren, dass unter Johannes XXIII die Messe 1962 verändert wurde. Würde man die Unterschiede vorher- nachher als Laie merken oder gibt es da signifikante Unterschiede? Gab es den Brauch, dass die Laien auf den Priester antworten (Beispiel P:“Sursum corda!“ Laien :“Habemus ad Dominum“) schon vor Johannes XXIII oder wurde dies früher vom Messdiener gesprochen? Zugegebenermaßen habe ich momentan eine Menge Fragen.

  43. Armin, solche Fragen kann ihnen ein Pater Weinzierl am besten beantworten. Ich habe ihn noch nicht wieder getroffen.

  44. Wer heute Fragen hat, muss sich an ganz gute Quellen wenden! Das ist eine ganz schwierige Aufgabe! Das Gebet zum Heiligen Geist um die richtige Führung wird ganz sicher helfen. Wer den Heiligen Geist um die Wahrheit bittet wird niemals im Stich gelassen. Es wäre sehr schade, wenn Sie an eine Stelle kommen würden, wo man ihnen nicht den reinen katholischen Wein einschenkt.

  45. @ Armin 14. Juni 2018 um 21:48

    Das hängt davon ab, was Sie unter einem „Brauch“ verstehen.
    Im 19. Jahrhundert war es jedenfalls noch vollkommen unüblich, daß die Gemeinde dem Priester antwortete. Das liturgische „Zwiegespräch“ fand ausschließlich zwischen Priester und Meßdiener statt.

    Erst ab Ende des 19. Jahrhunderts hat sich ganz langsam eine Einbindung der Laien eingeschlichen; gefördert vom Klerus (von wem auch sonst). Das zweite Vatikanum hat eben keineswegs von jetzt auf nachher zugeschlagen. Es wurde hingegen von langer Hand vorbereitet.

    Aber selbst im letzten von den Bugnini’schen „Reformen“ (besser: Deformationen) noch unberührten Meßbuch von 1950 ist der Standard immer noch, daß dem Priester die Meßdiener antworten – nicht das Volk.

    Also: Sacerdos (Priester): „Sursum corda.“ Ministri (Meßdiener): „Habemus ad Dominum.“

    Ferner ist aber auch zu bedenken, daß dereinst an eine Teilnahme des Volkes in größeren Gotteshäusern schon aus akustischen Gründen gar nicht zu denken war. Kaum jemand auf den Bänken des Kölner Doms konnte – ohne elektrische Verstärkung! – verstehen, was der Priester sagte, geschweige denn überhaupt seine Stimme hören.

  46. @Clairvaux:

    Vielen Dank für Ihre informative Antwort. Wie ich dieser entnehmen konnte, kam es erst um 1900 dazu, dass die Laien den Ruf des Priesters beantworteten. Wurde diese Praxis eigentlich von den damaligen Päpsten verurteilt oder in irgendeiner Form gewertet, da diese Praxis erst in den Fünfzigerjahren „offiziell“ wurde?

    „Aber selbst im letzten von den Bugnini’schen „Reformen“ (besser: Deformationen) noch unberührten Meßbuch von 1950 ist der Standard immer noch, daß dem Priester die Meßdiener antworten – nicht das Volk.“ Clairvaux

    Da Letzterer schon zu Zeiten Pius´ XII wirkte: wurde dies von Pius XII toleriert oder gefördert oder konnte der Papst die Wirkung dessen noch nicht abschätzen, d.h. war sich nicht über deren Konsequenzen bewusst? Ich frage nur, weil Pius XII unter Sedisvakantisten (nicht abwertend gemeint, ich weiß selber noch nicht, wohin ich mich orientieren soll) als letzter rechtmäßiger Papst seit 60 Jahren gilt.

  47. @ Armin 16. Juni 2018 um 12:24

    Die protestantisierte, ungültige Messe der Vatikanum-2-Sekte von 1969 wurde im wesentlichen bereits von dem Jesuiten Gerald Ellard im Jahre 1948 veröffentlicht – in dem Buch „The Mass of the future“ (detailliert, inkl. Illustrationen).

    Im selben Jahr (1948) setzte Pius XII. die Päpstliche Kommission für eine Allgemeine Liturgische Reform ein [wozu eine „Reform“ und das unter Ausschaltung der Heiligen Ritenkongregation!] und bestimmte Annibale Bugnini als dessen Generalsekretär, welcher fortan, innerhalb der darauffolgenden 20 Jahre, in kleinen Schritten einführt, was 1969 schließlich herausgekommen ist und seit Ende der 1940er Jahre offenbar auch herauskommen sollte. Es bedurfte ja nur noch der schleichenden, möglichst unauffälligen Umsetzung.

  48. @Clairvaux 16. Juni 2018 um 23:40

    Zitat
    Die protestantisierte, ungültige Messe der Vatikanum-2-Sekte von 1969 …

    Das schreibt nur die Sedisvakantisten-Sekte. Selber exkommuniziert und unfähig einen Papst zu stellen (trotz Versuchen), die dann z.B. die Fatima-Weihe durchführen könnte. Das Ganze nach dem Motto: Aus eigener Kraft haben Sie nichts (die göttliche Legitimation bekommen sie nicht) , können nichts (ausser aus dem Fundus der KIRCHE), sind nichts (Laien in schwarzen Röcken) und tun nichts (kein Lehramt, keine Gerichtsbarkeit, keinen Papst, keine Homilie des Tagesevangelium usw.). Sagen Sie mir mal, Armin, wie wollen Sie damit zum überzeugten Glauben kommen, wenn Sie schon zu Beginn exkommuniziert sind? Gott hat ein Auge auf diese Sedisvakantisten-Sekte, doch er lässt sie zu, lässt sie zerstreuen, sich gegenseitig anklagen, verurteilen und sie werden bis an das Ende der Menschheit (sofern es sie solange geben wird) Nichts, aber auch gar nichts erreichen, ausser den dramatischen Folgen ihrer Exkommunikation. Ein sehr bitteres Los, welches ich Armin ersparen möchte.

    Die KIRCHE (mit Papst) wird zwar auch ein Schisma (wie es frühere auch gab) durchlaufen (wie z.B. Garabandal ankündigt), doch im Gegensatz zum Sedisvakantismus wird selbst im bittersten Moment immer ein (ob gut oder schlecht) Papst erkennbar sein (siehe dazu u.a. auch Emmerick).

    Selbstverständlich ist die hl. Messe der KIRCHE (mit Papst) nicht ungültig, wie auch kürzliche Hostienwunder (z.B. Polen, Argentinien) belegen. Das wird niemals bei den Sedisvakantisten-Sekte geschehen, wo meistens auch noch exkommunizierte Laien in schwarzen Röcken eine „Messe“ ohne Legitimation und oft auch ohne Gültigkeit lesen.

    ……………………………………………………………………………………
    Mit grosser Verehrung für den Heiligen Papst Johannes Paul II, einer der grössten Heiligen nach dem 2. vatikanischen Konzil: Totus Tuus, Maria
    und seinem Freund, den Heiligen Pater Pio, der dem Heiligen Papst Johannes Paul II. keinen Wunsch abgeschlagen hat.
    Hier werden die Sedisvakantisten als Sekte entlarvt:
    (Traditionalist):

    Klicke, um auf 1996-11_EINSICHT_Jahrgang-26_Nummer-04_November-1996_AL.pdf zuzugreifen

  49. Die einzig wahre Kirche Jesu Christi, die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche ist eine Gemeinschaft von AUSSCHLIESSLICH Rechtgläubigen!

    Armin lässt sich bestimmt nicht täuschen!

    Wenn die heilige Kirche die Weihen der Orthodoxen als gültig anerkennt, dann gibt es keinen Grund, dass die Weihen von Erzbischof Lefebvre und Bischof Thuc ungültig sein sollen. Beides sind gültig geweihte Bischöfe, die wichtige Funktionen in der Kirche hatten und beide weihten mit dem gültigen Ritus. Zu behaupten, dass ihre Geweihten Laien wären, ist eine ganz böse Verleumdung. Sie entspringt dem Wunschdenken.

  50. @Armin 17. Juni 2018 um 11:59

    Was wollen Sie mit diesem Link aussagen bzw. auf was hinweisen?

  51. @Stefan1:

    Ich wollte versuchen, eine Liste mit sedisvakantistischen Gruppierungen zu erstellen, die nach Zugehörigkeit geordnet ist. Dass dieser Link abseits steht hat den Grund, dass ich diesen erst später gefunden habe. Rechnen Sie diesen einfach zu der oben aufgeführten Liste dazu.

  52. @Armin 17. Juni 2018 um 13:04

    Nun gut, eine Liste und was wollen Sie damit bezwecken?

  53. Ich möchte damit versuchen, die soweit es geht zu ordnen, um ein Bild von diesen komplizierten Verstrickungen zu bekommen, da es bei denen nicht einfach ist, herauszufinden, wer mit wen agiert.

  54. @Armin 17. Juni 2018 um 14:21

    Ja gut, soweit klar. Aber was versprechen Sie sich davon?

  55. @osua 17. Juni 2018 um 10:07

    ZItat
    Zu behaupten, dass ihre Geweihten Laien wären, ist eine ganz böse Verleumdung. Sie entspringt dem Wunschdenken.

    Weder Sie noch ich haben da was zu wünschen.

    Lesen Sie die Thuc-Exkommunikation nochmals:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Martin_Ngô_Đình_Thục
    Auf ausdrücklichen Auftrag von Papst Paul VI. veröffentlichte die Glaubenskongregation unter Präfekt Franjo Kardinal Seper per 17. September 1976 ein Dekret betreffend einige unrechtmäßig vorgenommene Priester- und Bischofsweihen. In diesem Dekret wurden die entsprechenden Sanktionen gemäß CIC 1917, unter anderem die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation, festgestellt. Des Weiteren besagt das Dokument, dass die katholische Kirche die Gültigkeit der Weihen nicht anerkennt und die involvierten Personen als dem Stand zugehörig betrachtet werden, den sie jeweils vor dem Ereignis angehörten.

    Sie können Ihren Unsinn und Unfug (wie den Blödsinn mit der Flacherde) verbreiten wie Sie wollen. Sie können das nicht wegwischen, vertuschen oder verleugnen. Es ist und bleibt eine Tatsache. Über die geistigen Fähigkeiten von Thuc haben wir ausführlich gesprochen und es hat zu einem kleinen Exodus eines Teils der Sedisvakantisten geführt, die, wenn Sie sich von ihrem bigotten „Beleidigt sein erholt“, wieder mit ihren unsäglichen Theorien zurückkehren werden :).

    Dazu lesen Sie auch (Dekret betreffend einige unrechtmäßig vorgenommene
    Priester- und Bischofsweihen):
    http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19760917_illegitimas-ordinationes_ge.html

    (…) 3. Was die Gültigkeit der Weihen derjenigen betrifft, die auf diese rechtswidrige Weise Weihen schon empfangen haben oder etwa von diesen Weihen empfangen werden, so erkennt die Kirche diese Weihen weder an noch wird sie sie anerkennen und betrachtet diese Personen als dem Stand zugehörig, den sie jeweils vor diesen Ereignissen eingenommen haben. Die obengenannten Strafsanktionen bleiben solange in Kraft, bis die betreffenden Personen zu besserer Einsicht gekommen sind.

    ……………………………………………………………………………………
    Mit grosser Verehrung für den Heiligen Papst Johannes Paul II, einer der grössten Heiligen nach dem 2. vatikanischen Konzil: Totus Tuus, Maria
    und seinem Freund, den Heiligen Pater Pio, der dem Heiligen Papst Johannes Paul II. keinen Wunsch abgeschlagen hat.
    Hier werden die Sedisvakantisten als Sekte entlarvt:
    (Traditionalist):

    Klicke, um auf 1996-11_EINSICHT_Jahrgang-26_Nummer-04_November-1996_AL.pdf zuzugreifen

  56. „Ja gut, soweit klar. Aber was versprechen Sie sich davon?“ Stefan1

    Da dieses Thema uns alle hier interessiert, glaube ich, dass dies auch für Andere interessant sein könnte. Zudem halte ich eine solche Liste für sinnvoll, um die Gruppen herauskristallisieren zu können. Stellen Sie sich vor, sie finden eine Schachtel voller ungeordneter Puzzleteile, Sie wollen aber die Puzzle wiederhaben. Da würde ich versuchen, nach Ähnlichkeit und potentiellen Zusammenhängen zu suchen und die Puzzleteile zu ordnen. Dass es sich bei den Sedisvakantisten um keine homogene Gruppe handelt, musste ich leider relativ schnell feststellen, wo ich doch oberflächlich dachte, dass die alle zusammenarbeiten.

  57. Was „Papst“ Paul zu diesem Zeitpunkt machte war NULL und NICHTIG und WERTLOS! Die Umstürzler waren an der Macht. Also braucht man sich auch darüber nicht wundern, was man mit Bischof Thuc gemacht hat.

    Jede Art von Widerstand musste bekämpft und die Personen unschädlich gemacht werden.

  58. „EINE AUTORITÄT, WELCHE DEN IRRTUM LEHRT, SEI ES IN GUTER ODER IN BÖSER ABSICHT, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT MEHR.“
    (Dom Guéranger)

  59. Ich dachte immer, Antonio de Castro Mayer hätte dies gesagt. Ist de Castro Mayer eigentlich später Sedisvakantist geworden oder hat er weiter wie Lefebvre die FSSPX-Linie gefahren?

  60. „Armin, wo wollen Sie noch Einigkeit finden?“ Josua

    Hier haben Sie Recht. Es ist schon traurig, wie sich auch in der offiziellen Kirche verschiedene Gruppen die Köpfe einschlagen, was bei den Sedisvakantisten aber nicht anders zu sein scheint. Jedenfalls ist es hier ganz schwierig, den richtigen Weg zu finden, ohne dabei dem protestantischen Begriff der unsichtbaren Kirche anzueignen. Im Übrigen: Stimmt es eigentlich, dass Bischof Achille Lienart ein Freimaurer war?

  61. Bischof Antonio de Castro Mayer wollte bei den Bischofsweihen in Econe, am 30. Juni 1988, die Sedisvakanz ausrufen. Er wurde daran gehindert.

  62. @Armin, 17. Juni 2018 um 17:46 Uhr
    „Im Übrigen: Stimmt es eigentlich, dass Bischof Achille Lienart ein Freimaurer war?“

    Das wird gesagt.

  63. „Bischof Antonio de Castro Mayer wollte bei den Bischofsweihen in Econe, am 30. Juni 1988, die Sedisvakanz ausrufen. Er wurde daran gehindert.“ Josua

    Davon habe ich schon gehört. Angeblich soll Lefebvre ihm daraufhin das Mikrophon abgenommen haben, sodass davon auszugehen ist, dass Bischof de Castro Mayer den Rest seines Lebens Sedisvakantist war. Jedenfalls scheint mir diese Position deutlich konsequenter als die FSSPX-Version zu sein, die sich meiner Meinung nach in ihrer schizophrenen Haltung zur offiziellen Kirche und den Päpsten nach 1958 häufig selbst widerspricht oder in Spitzfindigkeiten mündet.

  64. Armin, unser Problem ist, dass auf den Bischofsstühlen und auf dem Papstthron alles andere, aber nur keine Hirten sitzen. Es geht um keinen Sedisvakantismus. Es geht immer darum, den heiligen Glauben rein zu bewahren.

    Wer hat eigentlich gesagt, dass die Kirche zu jeder Zeit sichtbar sein muss? Können die Sedisvakantisten etwas dafür, dass es momentan an den Schaltstellen so aussieht? Wir haben das ganz sicher so nicht gewollt und es wird auch kein Dauerzustand sein.

    Ein Kirche ohne absolute Wahrheit kann es allerdings niemals geben. An den Früchten werden wir sie erkennen, hat der Herr gesagt. Wenn Sie jemand folgen wollen, der selbst im Irrtum ist, werden Sie mit diesem zusammen in die Grube fallen. Ich denke, dass Sie das sicher nicht wollen.

  65. @Josua 17. Juni 2018 um 17:01

    Zitat
    Was „Papst“ Paul zu diesem Zeitpunkt machte war NULL und NICHTIG und WERTLOS! Die Umstürzler waren an der Macht. Also braucht man sich auch darüber nicht wundern, was man mit Bischof Thuc gemacht hat.

    Was die KIRCHE (mit Papst) festgelegt hat, ist gültig und keinesfalsl null und nichtig. Die Sektiererei wurde erst möglich, als gewisse Gruppen anfingen ihre eigenen Regeln aufzustellen. Jeder nach seinem Geschmack. DAS ist NULL und NICHTIG. Thuc hat sich selber gemacht und das wie. Wir wissen es jetzt alle.

  66. @Armin 17. Juni 2018 um 17:46

    Zitat
    Jedenfalls ist es hier ganz schwierig, den richtigen Weg zu finden, ohne dabei dem protestantischen Begriff der unsichtbaren Kirche anzueignen.

    Was sind Ihre Erwartungen? Sie müssen meine Fragen nicht beantworten, aber es ist schwer zu verstehen, wonach Sie suchen?

  67. @Stefan1:

    Ich meine damit, dass man gerade in diesen Zeiten des Internets mit so vielen verschiedenen Ansichten, die einem als katholisch verkauft werden, konfrontiert ist, dass man genau gucken muss, was jetzt davon richtig und was falsch ist. Wenn sich dann mehrere Gruppen, die sich alle als katholisch bezeichnen dann auch noch anfangen, sich gegenseitig als Häretiker zu bezeichnen, macht dies die Sache nicht einfacher. Worauf ich hinaus möchte ist, dass man heute genau gucken muss, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Vor 100 Jahren wäre dies noch relativ leicht gewesen.

  68. Armin, völlig richtig, man muss genau hinsehen. Bei Jorge finden Sie die Wahrheit sicher nicht. Das wird ihnen auch aufgefallen sein. Genausowenig bei Sahra, Burke, Schneider und wie sie alle heißen mögen. Allesamt sind sie inkonsequent.

  69. Besorgen Sie sich einfach gute katholische Kost und vergleichen Sie. Papst Leo XIII. hat eine Menge ganz hervorragende Lehrschreiben verfasst. Das ist die reinste Fundgrube. Dieser Papst war ein wahrer Hirte mit Fleisch und Blut.

  70. Die FSSPX-Logik aus meiner persönlichen Sichtweise:

    Das Zweite Vatikanum war falsch und seine Inhalte sind verwerflich.
    Durch das V2 hat sich eine Konzilssekte mit einem fragwürdigen Ritus gebildet.
    Dieser häretischen Sekte müssen wir widerstehen und ihre Messen verwerfen.
    Dies berechtigt uns dazu, selber Priester und Bischöfe zu weihen.
    Unsere Gläubigen dürfen auf keinen Fall mit der Konzilssekte und ihren Riten in Kontakt kommen, da diese den Glauben zerstören.
    Da dies alles der Fall ist, müssen wir den Anordnungen ihres Oberhauptes, der ein Häretiker ist, widerstehen.

    Bis hierhin scheint alles logisch, aber jetzt wird es absurd:

    Das Oberhaupt der Konzilssekte ist aber unser rechtmäßiger Papst und Stellvertreter Christi.
    Der Papst ist ein modernistischer Häretiker, dem es zu widerstehen gilt.
    Also ist die Konzilssekte weiterhin die rechtmäßige katholische Kirche
    Wir widerstehen ihr und den Anordnungen des Heiligen Stuhles, da diese gefährlich und häretisch sind.
    Wir wollen aber nicht von der Konzilssekte getrennt sein, da sie trotzdem die rechtmäßige katholische Kirche ist.
    Der NOM-Ritus ist aber trotzdem schlecht und der Papst ein Häretiker.
    Trotzdem ist er unser Oberhaupt und wir wollen unbedingt Teil der Konzilssekte sein, da sie die rechtmäßige katholische Kirche ist, die aber irrt.

    Der logische Schluss daraus, dass es sich um die „Konzilssekte“ handelt, wäre, dass ihr Anführer ein Sektenführer ist. Jedoch wird dieser „Konzilssekte“ weiterhin zugesprochen, rechtmäßige katholische Kirche zu sein, die aber irrt und fragwürdige Sakramente spendet, sodass man sich von ihr fernhalten muss und den Papst als Papst anerkennt, wo er doch angeblich modernistischer Häretiker ist und Teil der „Konzilssekte“ ist.

    Mich beschleicht irgendwie das Gefühl, dass die FSSPX seit einigen Jahren verstärkt unter dem Stockholm-Syndrom leidet und daher unbedingt Teil der „Konzilssekte“ werden möchte, die sie trotzdem als rechtmäßige katholische Kirche sieht, deren Oberhaupt es um jeden Preis zu widerstehen gilt, während man es um jeden Preis als Papst sehen will, wobei dieser, wo man doch gerne von der „Konzilssekte“ spricht ein Sektenführer sein müsste.

    Man kann mich gerne korrigieren, aber das sind Gefühlt die groben Gedankengänge der FSSPX.

  71. „„Der Unterzeichnende erklärt in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der katholischen Moral, welche um der Gerechtigkeit und christlichen Liebe willen die öffentliche Retraktation und Wiedergutmachung im Falle öffentlicher Mitwirkung zur Verbreitung irriger Lehren bezüglich Glauben und Sitten fordert, hiermit öffentlich sein Bedauern, daß er durch langjährige aktive Teilnahme an Gottesdiensten der Priesterbruderschaft St. Pius X. (= FSSPX) und zeitweilige Übernahme gewisser Aufgaben (wie Schola, Sakristan, Bücherstand, Kassenbuchführung u.a.) jahrelang katholischen Gläubigen – zwar ohne es zu wollen, aber es infolge seines Stillhaltens auch nicht verhindernd – wider besseres Wissen und Gewissen – objektiv Anlaß dazu gegeben hat zu glauben, die offizielle Position (Lehre und Praxis) der FSSPX sei dem wahren katholischen Glauben gemäß, und daß er dadurch einer mit dem katholischen Glauben nicht vereinbaren, verderblichen Mentalität Vorschub geleistet hat, namentlich in folgenden Punkten… „
    a) der Katholik könne jemals – ohne Häresie (bzw. wenigsten ohne schwere Sünde) – Lehren gegenüber, die das gegenwärtige lebendige Lehramt ausdrücklich als geoffenbart (bzw. als mit der Offenbarung verbunden vorlegt), die gebührende absolute Zustimmung verweigern;
    b) er könne sich zur Rechtfertigung dieser Weigerung zu Recht auf eine zur aktuellen Lehre im Widerspruch stehende frühere Tradition berufen, ohne zugleich ebendadurch dem aktuellen Papst und den mit ihm verbundenen Bischöfen jede Autorität (Jurisdiktion und Lehrgewalt) abzusprechen;
    c) es könne für den Katholiken erlaubt, ja sogar eine Pflicht sein, den Weisungen der legitimen Autorität von Papst und Bischöfen in Lehre, Liturgie und Disziplin den Gehorsam zu verweigern, obwohl man ihnen volle Autorität bzw. alle Vollmachten zuerkennt, die ihnen gemäß der göttlichen Verfassung der Kirche zukommen;
    d) jemand, der auch nur in einem Punkt von der unfehlbaren Glaubenslehre durch freiwilligen Zweifel, Leugnung oder Umdeutung abweicht, könne sich noch mit Recht katholisch nennen und zu Recht behaupten, er habe bzw. bewahre den katholischen Glauben;
    e) der Papst erfreue sich des ihm für die Ausübung seiner Primatialvollmacht von Christus zugesagten Geistbeistandes bzw. der Unfehlbarkeit nicht alle Tage und immer, wenn er in Ausübung seines obersten Hirten-, Lehr- und Richteramtes von seiner Primatialvollmacht Gebrauch mache, sondern nur selten, nämlich nur dann, wenn er in einem feierlichem Urteil eine Wahrheit des Glaubens oder der Sitten definiere; außerhalb eines feierlichen Urteils könne er grundsätzlich immer irren, auch wenn er eine Lehre als zur Offenbarung gehörig oder als mit der Offenbarung verbunden verkünde; und Gehorsam schulde man ihm im übrigen nur im Rahmen seiner Unfehlbarkeit;
    f) die Unfehlbarkeit des Papstes erstrecke sich auch keineswegs auf die Approbation einer Liturgie oder Disziplin oder die Einführung eines neuen Kirchenrechts; vielmehr könne der Papst in allgemeinen disziplinarischen und liturgischen Gesetzen für die Kirche auch etwas (z.B. liturgisch-sakramentale Reformen) promulgieren, approbieren, erlauben oder vorschreiben, was in sich schlecht, für das Seelenheil verderblich, der Häresie förderlich oder für den Glauben schädlich sei;
    g) ein legitimer Papst und Stellvertreter Christi könne demnach zugleich – d.h. ohne Verlust seiner Autorität – nicht nur für sich selbst schismatisch oder apostatisch, ja ein „Antichrist” sein, sondern auch in Ausübung seines Amtes und unter ausdrücklicher Beanspruchung der höchsten Apostolischen Autorität mittels einer falschen Pastoral die Gläubigen in die Apostasie führen;
    h) ein Ökumenisches Konzil könne nur, wenn es dogmatisch sei und in feierlich-förmlichen Lehrurteilen Wahrheiten präsentiere oder Irrtümer verurteile, unfehlbar sein; es könne, wenn es sich als Pastoral-Konzil verstehe, nicht die höchste Autorität des allgemeinen ordentlichen Lehramtes für sich beanspruchen; Unfehlbarkeit könne ihm nur zukommen, wenn es in offensichtlicher Übereinstimmung mit der Tradition lehre; diese Übereinstimmung mit der Tradition sei Kriterium seiner Unfehlbarkeit in dem Sinne, daß der Hl. Geist nicht a priori die Übereinstimmung einer Lehre, die vom höchsten Lehramt als geoffenbart oder als mit der Offenbarung verbunden vorgelegt wird, unfehlbar garantiere, sondern umgekehrt erst durch das offenkundige Vorhandensein dieser Traditionsgemäßheit a posteriori die Unfehlbarkeit der Lehre garantiert werde;
    i) das lebendige allgemeine ordentliche Lehramt der Kirche sei nicht zu jeder Zeit („alle Tage”, Mt 28,20) und immer dann, unfehlbar, wenn es eine Glauben und Sitten betreffende Lehre (zumindest moralisch) einmütig als zur Offenbarung gehörig bzw. als mit der Offenbarung verbunden vorlege; der Hl. Geist garantiere dann nicht notwendig und zwar a priori (so wie die Schriftgemäßheit auch) die Traditionsgemäßheit dieser Lehre;
    j) vielmehr könne eine Lehre, auch wenn sie (moralisch) einmütig vom allgemeinen ordentlichen Lehramt (d.h. von der ganzen lehrenden Kirche) oder auch vom Papst allein zur Offenbarung gehörig bzw. als mit der Offenbarung verbunden vorgelegt werde, dennoch im Widerspruch zur Tradition stehen; und trotz solchen Widerspruchs könne dieses Lehramt ohne Verlust seiner Autorität weiterbestehen;
    k) die Orthopraxie habe Vorrang vor der Orthodoxie, die Befriedigung von praktischen Bedürfnissen der Religiosität und Frömmigkeit (Teilnahme an der alten Liturgie, Sakramentenempfang, Rosenkranzgebet usw.) habe Vorrang vor der Anbetung Gottes „im Geist und der Wahrheit” (Joh 4,22 ff), habe Vorrang vor den Forderungen des Glaubens (der Erkenntnis, Anerkenntnis und dem Bekenntnis der ganzen katholischen Glaubenswahrheit); das Vertrauen in Erzbischof Lefebvre als einen (vermeintlich) charismatisch-prophetisch-unfehlbaren Leuchtturm der Orthodoxie und die Treue zu seiner FSSPX habe Vorrang vor der Treue gegenüber der Kirche und ihrer gottgesetzten Autorität, habe Vorrang vor dem Gehorsam gegenüber dem von Christus eingesetzten Lehramt, dem doch Christus selbst wirklich für „alle Tage” sein Mit-Sein (Mt 28,20) und damit auch für alle je in seinem Namen und mit dem Anspruch höchster Autorität für die ganze Kirche verbindlich gesetzten Lehrakte Unfehlbarkeit zugesagt hat, oder die Annahme Christi als des Lebens und Heiles (in Messe und Sakramenten) habe Vorrang vor der Annahme Christi als der Wahrheit (und daher dem unverfälschten und ganzen Glauben).
    All diese aufgeführten Irrtümer stellen eine tödliche Verletzung des katholischen Dogmas in bezug auf die göttliche Verfassung der Kirche, ihr Lehramt, ihre Unfehlbarkeit und die besondere Stellung und Prärogative des Papstes dar.
    Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von diesen Irrtümern; außerdem bedauere ich, daß ich in diesen Punkten durch das schlechte Beispiel meines inkonsequenten, mit meiner besseren Erkenntnis nicht übereinstimmenden, falschen Verhaltens grundsätzlich an der Irreführung meiner Glaubensbrüder, an der Entstehung oder Aufrechterhaltung einer unkatholischen Mentalität objektiv mitschuldig und für sie so ein Stein des Anstoßes bzw. objektiver Sünde geworden bin, und daß an meinem falschen Verhalten mancher auch tatsächlich Ärgernis genommen hat und sich zur Rechtfertigung – sozusagen als Alibi – für eigenes inkonsequentes Verhalten darauf berufen konnte. Alle, denen ich dadurch Ärgernis gegeben habe, bitte ich um Verzeihung. Künftig werde ich – den Grundsätzen der katholischen Sittenlehre gemäß – den Gottesdiensten der FSSPX, welche solche Irrtümer in Predigt und Schrifttum öffentlich vertritt und verbreitet, (außer in unvermeidlichen Fällen) fernbleiben – um der Reinheit des Glaubens willen und um kein Ärgernis mehr zu geben. Für nähere Erklärungen und Begründungen über die unten angeführten Äußerungen des Lehramts hinaus stehe ich gerne zur Verfügung.“
    Im August 2003
    Anton M. Holzer“

    https://www.antimodernist.org/am/2016/04/02/nachruf-zum-tod-von-herrn-anton-holzer/3/

  72. Diesen Text müssen wir uns ganz fest einprägen!

    „So hat die Kirche stets gehandelt, gestützt auf das einstimmige Urteil der Väter; diese waren immer der Überzeugung, es sei aus der katholischen Gemeinschaft ausgeschlossen und von der Kirche abgefallen, wer auch nur im geringsten von der durch das beglaubigte Lehramt vorgetragenen Lehre abgewichen sei.“

    Auszug aus der Enzyklika SATIS COGNITUM von Papst Leo XIII.

  73. Armin, das weiß ich. Auf dieses Schreiben habe ich auch schon hingewiesen. Meine Hochachtung gilt dem verstorbenen Anton Holzer. Sehr guter Theologe. Pater Weinzierl zitiert ihn gerne.

  74. Die FSSPX-Logik aus meiner persönlichen Sichtweise:

    Das Zweite Vatikanum war falsch und seine Inhalte sind verwerflich.
    Durch das V2 hat sich eine Konzilssekte mit einem fragwürdigen Ritus gebildet.
    Dieser häretischen Sekte müssen wir widerstehen und ihre Messen verwerfen.
    Dies berechtigt uns dazu, selber Priester und Bischöfe zu weihen.
    Unsere Gläubigen dürfen auf keinen Fall mit der Konzilssekte und ihren Riten in Kontakt kommen, da diese den Glauben zerstören.
    Da dies alles der Fall ist, müssen wir den Anordnungen ihres Oberhauptes, der ein Häretiker ist, widerstehen.

    Bis hierhin scheint alles logisch, aber jetzt wird es absurd:

    Das Oberhaupt der Konzilssekte ist aber unser rechtmäßiger Papst und Stellvertreter Christi.
    Der Papst ist ein modernistischer Häretiker, dem es zu widerstehen gilt.
    Also ist die Konzilssekte weiterhin die rechtmäßige katholische Kirche
    Wir widerstehen ihr und den Anordnungen des Heiligen Stuhles, da diese gefährlich und häretisch sind.
    Wir wollen aber nicht von der Konzilssekte getrennt sein, da sie trotzdem die rechtmäßige katholische Kirche ist.
    Der NOM-Ritus ist aber trotzdem schlecht und der Papst ein Häretiker.
    Trotzdem ist er unser Oberhaupt und wir wollen unbedingt Teil der Konzilssekte sein, da sie die rechtmäßige katholische Kirche ist, die aber irrt.

    Wie Sie sehen, liegt der Knackpunkt bei der FSSPX darin, dass sie das Oberhaupt der von ihnen als solche bezeichneten „Konzilssekte“ zwar als ihr Oberhaupt anerkennen, jedoch alles, was IHR Papst sagt verwerfen, was zu den Absurditäten, die ich versucht habe, in einem Schaubild darzustellen, führt.

    Anton Holzer scheint mir im Übrigen ebenfalls ein scharfdenkender Theologe zu sein, weswegen ich mich auf seine Erklärung zur FSSPX verwiesen habe, wo er deren Irrtümer konkret aufzeigt.

  75. Interessant finde ich zudem, dass die FSSPX im 1962er-Ritus feiert, wo dieser doch aus ihrer Sicht von einem modernistischen Häretiker (Johannes XXIII) eingeführt wurde, dem man ansonsten fleißig widersteht.

  76. @Armin 17. Juni 2018 um 20:32

    Sie suchen also eine sedisvakantistische Gruppe, die Ihrem Ideal am nächsten kommt? Oder Sie wollen in der Konsequenz kein Christ (Taufe) werden, weil es doch zu „kompliziert“ ist?

  77. Der Widerspruchsgeist bei der FSSPX ist offensichtlich. Leider! Eigentlich sehr schade. Man viele Dinge unternommen, die im Grunde genommen gut waren. Aber durch die Inkonsequenz im Glauben wird alles zunichte gemacht. Das ist sehr tragisch. Mir tut das sehr leid!

  78. Armin sucht die Wahrheit! Ich schließe ihn in meine Gebete ein, dass er den richtigen Weg finden möge.

  79. „Sie suchen also eine sedisvakantistische Gruppe, die Ihrem Ideal am nächsten kommt? Oder Sie wollen in der Konsequenz kein Christ (Taufe) werden, weil es doch zu „kompliziert“ ist?“ Stefan1

    Dies tue ich nicht. Ich beobachte momentan das Geschehen und ziehe meine Schlüsse daraus. Wenn ich gerade etwas gefunden habe, das mich beschäftigt, teile ich dies diesem Forum mit und mache mir Gedanken dazu. Jedoch habe ich mich nicht auf den Sedisvakantismus festgelegt, sondern bin in beide Richtungen offen. Stellen Sie sich vor, Sie untersuchen zwei Gegenstände, von denen Sie wissen, dass einer echt und einer ein Plagiat ist. Dann werden Sie sicherlich sämtliche Winkel beider Objekte betrachten und überlegen, welches davon das echte ist und dabei wahrscheinlich auch hin und her schwanken und sich schwer tun, zu einem Ergebnis zu kommen. So beleuchte auch ich manchmal Argumente für und gegen den Sedisvakantismus, die mir gerade einfallen. Zu „kompliziert“ kann es sicherlich nicht sein, man muss nur genau gucken und, soweit es dem Menschen möglich ist, die letzten Winkel ausleuchten, um daraus ein Urteil bilden zu können. Dies ist sicherlich schwer bei all dem Für und Wider, aber sicherlich nicht „zu kompliziert“, ich verweise hier einmal auf Jeremia 29,13-14 und Jesus Sirach 14,20-27, die ich mir immer gerne vor Augen führe, wenn ich mal wieder über die in meinem Kopf schwirrenden Argumente am Verzweifeln bin.

    Wäre ich auf der Suche nach einer „sedisvakantistsichen Gruppe“, so hätte ich sicherlich genug Auswahl, aber ich möchte keine „Gruppe“ suchen, die sich in einer unendlichen Schlammschlacht mit anderen Gruppen befindet, wie man es von den protestantischen Sekten kennt, sondern ich versuche, das Für und Wider beider Positionen objektiv abzuwägen, um nach bestem Gewissen zu einem Ergebnis zu kommen, weswegen ich versuche, alle mir bekannten Aspekte zu beleuchten.

  80. Ich bin Sedisvakantist, der froh ist, wenn dieser Zustand einmal zu Ende ist. Es geht mir einfach nur darum, dem heiligen katholischen Glauben treu zu bleiben.

  81. @Armin

    Wenn Sie schon die FSSPX „neutral“ beleuchten wollten dann sollten Sie auch bedenken dass die FSSPX INNERHALB der/Ihrer „Konzilssekte“ oder der OFFIZIELLEN Röm.Kath.Kirche entstand. Punkt.

    Lefebvre hat mit seiner FSSPX NIE den RECHTLICHEN Boden verlassen und die ORDENTLICHE Gerichtsbarkeit nie hintergangen. Sein Widerstand ist in dem Sinne legal soweit es die Normen der OFFIZIELLEN Gesetzgebung zulassen. Lt.gültigem CIC kann sich Lefebvre und die FSSPX nur Kirchenstrafen disziplinärer Art zuziehen. Somit ist auch Lefebvre der ordentlichen Gerichtsbarkeit unterstellt.

    Im Gegensatz dazu die Sedisvakantisten: Man kann sich NIE sein EIGENES AMT schaffen oder ein BESTERHENDES AMT ABSCHAFFEN. Das geht eben nicht. Das ist ein reiner Willkürakt und ein Akt entgegen dem ordentlichen Rechtsstaat.

    Jeder der sich eigenwillig aus dieser AMTSKIRCHE, einer förmlichen OFFIZIELLEN (!!! = RECHTSVERBINDLICH !!! ) festgesetzten Kirche entfernt ist per se ein Exkommunizierter.

  82. @Pierre:

    Dies sind lediglich Mutmaßungen, die ich angestellt habe, jedoch lasse ich mich gerne eines Besseren belehren, sollte ich mich geirrt haben.

    „Im Gegensatz dazu die Sedisvakantisten: Man kann sich NIE sein EIGENES AMT schaffen oder ein BESTERHENDES AMT ABSCHAFFEN. Das geht eben nicht. Das ist ein reiner Willkürakt und ein Akt entgegen dem ordentlichen Rechtsstaat.“ Pierre

    In diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht, da die Letzteren sich, wenn sie einen Küchentischpapst haben sich gegenseitig „exkommunizieren“ oder, wenn sie keinen Papst haben, sich in endlosen Schlammschlachten gegenseitig als Häretiker bezeichnen. Die Sedisvakantisten haben zudem gerade in den USA eigenmächtig Priesterseminare und Klöster gegründet, was mir suspekt scheint. Wenn es Ihnen möglich ist, meine Kritikpunkte zur FSSPX zu widerlegen, so können Sie das gerne tun, da ich mich als Suchender immer gerne eines Besseren belehren lasse. Zudem bin ich bisher weder Sedisvakantist noch Sedisprivationist, sondern versuche zu ergründen, welche von beiden Positionen die Richtige ist.

  83. @Armin 17. Juni 2018 um 21:52

    Nun, zuallererst sollte doch einmal der RECHTLICHE Standpunkt klar sein. Ich hoffe Sie segen das auch so. Man kann einfach nicht das Pferd von hinten aufzäumen.

    Wie sich Lefebvre den Widerstand gedacht hatte das überlasse ich Ihnen. Jedenfalls kann man nicht von vorn herein AUSSERHALB der Kirche stehen um dann Widerstand zu leisten, bzw. den „wahren“ Glauben fortführen wollen. Das ist protestantische Manier.

  84. Zuerst kommt die Wahrheit, denn auf die Wahrheit ist alles hingeordnet!

    „EINE AUTORITÄT, WELCHE DEN IRRTUM LEHRT, SEI ES IN GUTER ODER IN BÖSER ABSICHT, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT MEHR.“
    (Dom Guéranger)

  85. “ Jedenfalls kann man nicht von vorn herein AUSSERHALB der Kirche stehen um dann Widerstand zu leisten, bzw. den „wahren“ Glauben fortführen wollen. Das ist protestantische Manier. “

    Damit gemeit dass man die OFFIZIELLE Kirche als diese anerkennt. Ohne wenn und aber.

  86. Der Rechtsstaat hat eine Ordnung und kann nicht eigenwillig hintergangen werden – auch in guter Absicht nicht.

  87. Dom Prosper-Louis-Pascal Guéranger OSB (* 4. April 1805 in Sablé-sur-Sarthe; † 30. Januar 1875 in Solesmes, 5 Kilometer von Sablé-sur-Sarthe entfernt) war der Begründer einer neuen liturgischen Bewegung ab der Mitte des 19. Jahrhunderts und erster Abt des wiederbegründeten Benediktinerklosters Solesmes.

    Leben

    Am 7. Oktober 1827 empfing er die Priesterweihe. Bereits 1832 erwarb er ein schon seit Jahren verlassenes Maurinerpriorat bei Solesmes. Schon nach einem knappen Jahr der Renovierung konnte er das Kloster am 11. Juli 1833 eröffnen. Sechs Jahre später – am 26. Juli 1837 – legte er in St. Paul in Rom die Profess ab und wurde von Papst Gregor XVI. zum 1. September desselben Jahres zum ersten Abt von Solesmes und gleichzeitig zum Generaloberen der noch zu reformierenden Französischen Benediktinerkongregation ernannt. Zudem bemühte er sich um eine traditionsorientierte Reform der Kongregation.

    Von der Mutterabtei Saint Pierre in Solesmes aus erfolgten die Klostergründungen am Heiligtum des Martin von Tours in Ligugé (1853), St. Marie-Madeleine in Marseille (1865) und der Nonnenabtei St. Cécile bei Solesmes (1866). Der hochqualifizierte, einflussreiche und reformeifrige Liturgiker Guéranger bemühte sich erfolgreich, die liturgischen Sonderformen und Einzelriten aller französischen Bistümer durch die verbindliche Einführung des bereits mit dem Apostolischen Siegelschreiben Papst Pius V. Quo primum am 14. Juli 1570 in Kraft getretenen römischen Ritus zu ersetzen. Quo primum verbot alle Riten, die nicht seit mindestens 200 Jahren bestanden. In der Frage der Dogmatisierung der Unbefleckten Empfängnis Mariens (die 1854 durch Papst Pius IX. erfolgte) wurde Guéranger in den Beratungsprozess des französischen Episkopats miteinbezogen. Er förderte die Dogmatisierung in Frankreich sehr und verteidigte sie dann später auch in zahlreichen Kleinschriften. Prosper Guéranger galt als Ultramontanist. Dies kommt besonders in seiner äußerst vehementen – teilweise polemischen – Verteidigung der 1870 auf dem Ersten Vatikanischen Konzil beschlossenen und ebenfalls dogmatisierten Unfehlbarkeit des Papstes zum Ausdruck. Gueranger förderte zudem ideell die Gründung einer am streng monastischen Stil von Solesmes orientierten deutschen Benediktinerkongregation, die dann ab 1863 vom Kloster Beuron aus verwirklicht wurde.

  88. WER VOM GLAUBEN ABGEWICHEN IST STEHT AUSSERHALB!
    SOLCHE „HIRTEN“ HABEN JEDE AUTORITÄT VERSPIELT!

    „So hat die Kirche stets gehandelt, gestützt auf das einstimmige Urteil der Väter; diese waren immer der Überzeugung, es sei aus der katholischen Gemeinschaft ausgeschlossen und von der Kirche abgefallen, wer auch nur im geringsten von der durch das beglaubigte Lehramt vorgetragenen Lehre abgewichen sei.“

    Auszug aus der Enzyklika SATIS COGNITUM von Papst Leo XIII.

  89. “ „EINE AUTORITÄT, WELCHE DEN IRRTUM LEHRT, SEI ES IN GUTER ODER IN BÖSER ABSICHT, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT MEHR.“
    (Dom Guéranger) “

    WO ist dies als sog. Rechtsverbindlichkeit hinterlegt? Und WER kann und darf nur in solchen Fällen Recht sprechen? Ein Laie der sich für den „wahren“ Glauben verbürgen will?

    Oder gleich das Volk?!

    Das wäre das Ende jeglicher rechtsstaatlichen Norm. Das wäre und IST ANARCHIE!!!

  90. Bei Gott ist jede Gesetzgebung auf das Ziel ausgerichtet. Man kann also nicht eines Gesetzes willen den Glauben und die Sitte verraten. Das wäre völlig verrückt und schwerstens sündhaft!

  91. Die Gesetzgebung und Rechtsprechung sind verbindliche staatliche Ordnungsstrukturen.
    Daran führt kein Weg vorbei.

    WIE und WAS beschlossen wird ist eine andere Sache und wird zuletzt von Gott gerichtet sein.

    Wir haben jedenfalls uns alle an diese Reglementierung zu halten. Alles andere ist ebenfalls nicht im Sinne Gottes. Und natürlich nicht im Sinne eines ordentlcihen Rechtsstaates.

  92. ABSOLUT NEIN! Ein Freund Gottes hat den Glauben auch unter Verlust von EHRE, LEBEN, SOWIE HAB UND GUT zu bewahren!

    Ein Gesetz, das mir Glaube und Sitte verbietet brauche ich nicht beachten. Ich darf das unter keinen Umständen!

  93. Möge jeder selbst seine Rechtsauffassung einsschätzen und vor Gott verantworten. Gesagt wurde genug.

  94. @Pierre 17. Juni 2018 um 22:19

    Sie haben Recht mit ANARCHIE. Jeder mach sein eigenes Glaubens-„Süppchen“ und wenn Recht gegen einem spricht, dann soll es unwahr oder gelogen sein. Das ist dann eben ANARCHIE.

    @Armin 17. Juni 2018 um 21:52

    Zitat
    Zudem bin ich bisher weder Sedisvakantist noch Sedisprivationist, sondern versuche zu ergründen, welche von beiden Positionen die Richtige ist.

    Hier geben Sie doch die Richtung vor und zwar Sedisvakantismus. Sie bewegt nur die Frage, welchen Sedisvakantismus.

    Zitat
    Stellen Sie sich vor, Sie untersuchen zwei Gegenstände, von denen Sie wissen, dass einer echt und einer ein Plagiat ist. Dann werden Sie sicherlich sämtliche Winkel beider Objekte betrachten und überlegen, welches davon das echte ist und dabei wahrscheinlich auch hin und her schwanken und sich schwer tun, zu einem Ergebnis zu kommen.

    Zitat
    Wenn es Ihnen möglich ist, meine Kritikpunkte zur FSSPX zu widerlegen, so können Sie das gerne tun, da ich mich als Suchender immer gerne eines Besseren belehren lasse.

    Das klingt nach wissenschaftlicher Untersuchung, fast schon mathematisch. Meinen Sie, das Glauben, inneres Erkennen, von Gott gerufen zu sein, etwas ist, was mit Wortreichtum und Überredungskunst zu erreichen wäre?

  95. „Hier geben Sie doch die Richtung vor und zwar Sedisvakantismus. Sie bewegt nur die Frage, welchen Sedisvakantismus.“ Stefan1

    Ich wiederhole es gerne noch einmal: Ich habe mich nicht auf den Sedisvakantismus festgelegt, sondern beobachte beide Positionen. Die Suche nach einer „Gruppe“ liegt mir fern, da ich keine Lust habe, Teil einer Gruppe unter x Gruppierungen zu werden, deren Verhalten an protestantische Sekten erinnert. Es gibt wie ich schon sagte auch genug Argumente, die gegen den Sedisvakantismus sprechen. Hier mal ein paar Beispiele:

    http://catholicism.org/sedevacantism-and-schism.html

    Wunder fanden immer in der offiziellen Kirche und NIE in einer Sedisvakantisten-Gruppe statt
    Adaption des protestantischen Kirchenbegriffes vonseiten der Sedisvakantisten
    hartnäckige Negierung aller Wunder nach 1958

    -Pater Pio wäre kein Heiliger und als „Sektierer“ verstorben.

    -eigenmächtiges Gründen von Priesterseminaren und Klöstern

    -in sämtlichen Prophezeiungen wird ein Schischma in der Kirche MIT Papst vorhergesagt

    „Jedenfalls kann man nicht von vorn herein AUSSERHALB der Kirche stehen um dann Widerstand zu leisten, bzw. den „wahren“ Glauben fortführen wollen. Das ist protestantische Manier.“ Pierre

    Da stimme ich Ihnen zu. Zudem gab es die ersten Sedisvakantisten erst 1968, also drei Jahre nach Ende des Zweiten Vatikanums. Und jetzt überlegen Sie sich mal, was das bedeutete: Drei Jahre lang hätte es, wenn die Sedisvakantisten Recht hätten, keine rechtgläubige, katholische Kirche gegeben, weil nach Sedisvakantisten-Theorie spätestens 1965 alle Mitglieder der Kirche „Sektierer“ sein müssten. Also hätten die Pforten der Hölle für drei Jahre die Kirche überwältigt d.h. es hätte für drei Jahre (Ende des Zweiten Vatikanums bis zu den ersten Sedisvakantisten 1968) keine katholische Kirche gegeben. Also hätten, wenn die Sedisvakantisten Recht hätten, 1968 Leute wie Francis Schuckardt nach drei Jahren, wo die Pforten der Hölle die Kirche überwältigt haben, die Kirche „wiederhergestellt“. Und das ist im Endeffekt gnostisch, da hier ein Mensch die Heilige Kirche Gottes von alleine wieder eigesetzt hätte. Und was mit den Sedisvakantisten passiert ist, können Sie ja selber betrachten. Bei Bedarf schicke ich Ihnen gerne Links, die deren Zerstrittenheit deutlich machen.

    „Das klingt nach wissenschaftlicher Untersuchung, fast schon mathematisch. Meinen Sie, das Glauben, inneres Erkennen, von Gott gerufen zu sein, etwas ist, was mit Wortreichtum und Überredungskunst zu erreichen wäre?“

    Ich bin davon überzeugt, dass man Glauben rational oder philosophisch begründen kann und er nicht ein bloßes Gefühl ist. In der katholischen Kirche hat die Theologie immer philosophische und logische Fragen enthalten. Auch wenn der Mensch sicherlich nicht alles mit seinem Verstand erfassen kann, halte ich es dennoch für sinnvoll zu versuchen, auch mit dem Verstand auf die Suche zu gehen. Würde man den Glauben zu einer bloßen Gefühlssache abwerten, wäre man ganz schnell auf einer Schiene mit Esoterikern.
    Mir geht es nicht darum, mir einen Sedisvakantismus „auszusuchen“. Im Gegenteil: ich habe eine starke Abneigung gegen dieses Gruppendenken, das in einigen Ecken dort gepflegt wird. Zudem beziehen sich alle Prophezeiungen auf die Kirche MIT Papst und zudem halte ich den von vielen Sedisvakantisten gepflegten protestantischen Kirchenbegriff für gefährlich. Zudem halte ich den Sedisvakantismus, wie ich oben dargelegt habe, für gnostisch, da nach ihm 1965-1968 die Pforten der Hölle die Kirche überwältigt hätten, wo Christus uns doch versprochen hat, dass dies NIE passieren wird.

  96. Die heilige katholische Kirche lebt nur in den lebendigen Gliedern der Kirche fort. Das heißt nichts anderes, als in Jotatreue am Glauben festhalten.

    Man kann sich nie bedingungslos auf eine Gruppierung einlassen!

  97. Zudem spricht es in meinen Augen gegen den Sedisvakantismus, dass fast die gesamte antimodernistische Kurie in der Kirche MIT Papst geblieben ist und sie nicht verlassen hat. Zudem gibt es auch erwiesenermaßen übernatürliche Ereignisse in der Kirche MIT Papst. Dagegen spricht für mich ebenfalls, dass kein einziger Heiliger, der zu dieser Zeit lebte, zum Austritt aufgerufen hat und sämtliche Prophezeiungen von einem kommenden Schisma sprechen, das noch bevorsteht. Einem Pater Pio hätte Gott es bestimmt gesagt, wenn die Zeit reif ist.

    Zudem würde es mich interessieren, warum viele Sedisvakantisten die Reformen Pius´ XII ablehnen, wo sie ihn doch als Papst anerkennen. Gibt es eigentlich auch Sedisvakantisten, die Pius XII schon als Usurpator sehen oder welche, die Johannes XXIII noch als gültigen Papst betrachten?

    Im Übrigen weiß ich, dass es viele Katholiken, gerade im antimodernistischen Bereich gibt, die Papst Franziskus ablehnen und ich als Thronräuber ansehen und Papst Benedikt XVI weiterhin als rechtmäßigen Papst ansehen. Wäre es vorstellbar, dass es dadurch zu einer Spaltung in Benedikt-Anhänger und Franziskus-Anhänger kommen könnte, sollten die Spannungen um den Heiligen Stuhl herum nicht bald beigelegt werden?

    Hier nochmal ein Buch des Papa Emeritus, das ich jedem empfehlen würde:

    https://www.amazon.de/Glaube-Wahrheit-Toleranz-Christentum-Weltreligionen/dp/3451281104

  98. Armin, eine Frage: was hat folgendes mit Sedisvakantismus zu tun?

    „So hat die Kirche stets gehandelt, gestützt auf das einstimmige Urteil der Väter; diese waren immer der Überzeugung, es sei aus der katholischen Gemeinschaft ausgeschlossen und von der Kirche abgefallen, wer auch nur im geringsten von der durch das beglaubigte Lehramt vorgetragenen Lehre abgewichen sei.“

    Auszug aus der Enzyklika SATIS COGNITUM von Papst Leo XIII.

  99. Armin, wenn auch die Sedisvakantisten restlos zerstritten wären, so kommt an obiger Wahrheit keiner von euch vorbei, geradeso, wie kein einziger Globusgläubiger am Wasser vorbei kommt.

    Es geht um keinen Sedisvakantismus, sondern darum, wer rechtgläubiger und somit rechtmäßiger Hirte ist, dem ich mich als Katholik unter schwerer Sünde unterordnen zu habe. Denn Jesus sagte ja: „Wer euch verachtet, verachtet mich und wer mich verachtet, verachtet den, der mich gesandt hat“.

    Taufe und wahrer reiner jotatreuer Glaube sind absolut heilsnotwendig. Um das geht es! Und hier sieht es allüberall zapfenduster aus. Ja wer kann denn da überhaupt noch gerettet werden?

    Der Segenspfarrer Augustin Hieber aus dem Allgäu prophezeite, dass die Menschen, wie das Laub im Herbst von den Bäumen fällt, vom wahren Glauben abfallen würden.

    Machen wir uns also alle nichts vor!

  100. Ich weiß, dass ich für alle Forumsteilnehmer hier widersprüchlich auftrete, da ich manchmal Argumente, die für bzw. gegen den Sedisvakantismus sprechen, aufführe. Dies liegt aber daran, dass ich versuche, Indizien zu sammeln und diesen nachzugehen. Stellen Sie sich vor, Sie haben zwei Personen vor sich, die behaupten, jemand zu sein. Da würde ein Detektiv anfangen, nach Indizien zu suchen, die für bzw. gegen die angegebene Identität der Person stehen, um diese abzuwägen und herauszufinden, wer von beiden lügt und wer die Wahrheit spricht, wobei es mal in die eine und mal in die andere Richtung gehen kann.

  101. Die Aussendung der zweiundsiebzig Jünger

    „Wer euch hört, der hört mich, und wer euch verwirft, der verwirft mich; wer aber mich verwirft, der verwirft den, der mich gesandt hat.“

    Lukas 10,16

  102. Armin, sagen Sie nicht auch, dass die wahre Kirche immer sichtbar sein muss? Wenn das so ist, warum gehen Sie nicht einfach zu den Leuten von Jorge Bergoglio (Franziskus 0.) und lassen sich taufen. Dann nehmen Sie schön diesen Glauben dieser Leute an. Dieser Mann hat doch ein weißes Gewand, er sieht äußerlich wie ein Papst aus. Er geht im Vatikan ein und aus. Er macht da so „Feiern“ am Altar, das wie eine Messe ausssieht und sonstige Veranstaltungen. Alles ist doch so schön SICHTBAR! Was hält Sie noch davon ab in diese SICHTBARE Kirche einzutreten?

  103. http://www.unamsanctamcatholicam.com/apologetics/94-contra-sedevacantism/188-false-principels-of-sedevecantism-part-1.html

    https://www.antimodernist.org/am/2015/01/22/sichtbarkeit-der-kirche/3/

    Hier oben einmal die beiden Gegenpositionen.

    „Armin, sagen Sie nicht auch, dass die wahre Kirche immer sichtbar sein muss?“ Josua

    Ich bin davon überzeugt, dass dies ein zentrales Wesensmerkmal ist, dass die katholische Kirche von protestantischen Sekten unterscheidet. Sollte ich hier falsch liegen oder ein falsches Verständnis von Sichtbarkeit haben, bitte ich Sie, mich zu korrigieren.

  104. @Armin

    Überlegen Sie nicht zu lange. Machen Sie einen ersten Schritt. Die perfekte Sache gibt es nicht.

    Wie gesagt, eigentlcih sollte bei Ihnen schon ein Licht aufgegangen sein und können schon einiges ausschliessen wenn Sie das Jurisdiktionsprimat einmal durchdenken, wie schon oben erwähnt mit der amtlichen VERBINDLICHKEIT der EINEN OFFIZIELLEN Kirche.
    Damit ist ein ein für alle mal klar WER und WO die Kirche ist.

    Vor lauter Bäume sehen Sie wwohl den Wald nicht mehr? 😉

  105. Die Stühle sind durch Glaubensfeinde besetzt. Der reguläre katholische Betrieb wird verhindert.

    Man kann groß von Jurisdiktionsprimat reden. Was nützt das aber, wenn man seinem anerkannten Papst NIEMALS folgt!?

  106. “ Was nützt das aber, wenn man seinem anerkannten Papst NIEMALS folgt!? “

    Die Sichtbarkeit und Funktionalität der EINEN OFFIZIELLEN Kirche bleibt erhalten. Das ist der Sinn.

  107. @Josua 18. Juni 2018 um 19:33

    Zitat
    Alles ist doch so schön SICHTBAR! Was hält Sie noch davon ab in diese SICHTBARE Kirche einzutreten?

    Ja, eigentlich gar nichts. Stellen Sie sich das Gegenteil vor. Ein noch ungetaufter Erwachsener geht mit seinen bisher gesammelten weltlichen Verfehlungen zu einem sogenannten sedisvakantistischen „Priester“ zur Taufe. Da die Taufe noch gültig ist, wäre seine Seele schön rein und das als Erwachsener; er würde vor Freude jubilieren und sich (ohne beichten zu müssen) einen Moment lang der Zuversicht für die Zulassung in das Himmelreich sicher sein. Doch schon einen Wimpernschlag später folgt (aufgrund der bewussten Anerkennung des sedisvakantistischen Status ausserhalb der KIRCHE) die zentnerschwere Last der automatischen Exkommunikation (ipso facto) und legt sich wie ein schwerer sündhafter Schatten auf die kurz vorher gereinigte Seele (mit der möglichen Folge der ewigen Verdammnis). Er spürt sofort und weit deutlicher als jeder andere, dass die Taufe mehr Fluch als Segen war und er beginnt (wie alle Sedisvakantisten) mit den ewigen Anklagen gegen die KIRCHE (mit Papst). Es ist das einzige, was ihm noch bleibt.

  108. Daher kämpft weiterhin INNERHALB der Kirche die FSSPX um den rechten wahren Glauben – soweit dies irgendwie möglich ist, weil manchmal Kompromisse das „notwendige“ Übel sind – aber nicht weil man davon überzeugt ist. Das nennt man auch Klugheit. s. Weizen- Unkraut Gleichnis

  109. @Josua 18. Juni 2018 um 17:52

    Zitat
    Der Segenspfarrer Augustin Hieber aus dem Allgäu prophezeite, dass die Menschen, wie das Laub im Herbst von den Bäumen fällt, vom wahren Glauben abfallen würden.

    Ja, dazu braucht es nicht den von mir sehr geschätzte Segenspfarrer Hieber. Das haben viele andere vorher auch schon prophezeit. Sie irren sich, wenn Sie glauben, dass es in der KIRCHE (mit Papst) keinen wahren Glauben gibt und dass es keine heiligmässige Gläubige gibt. Oh nein, es gibt sogar sehr viele, doch sie sind heute mehr verborgen. Es gibt sehr viele, die regelmässig die heilige Messe und die Beichte besuchen, sogar junge Leute. Natürlich sind es heute weniger, doch es gibt sie. Jedes Jahr haben viele Gemeinden Erwachsenen-Taufe in der Osternachtsfeier. Das ist sehr bewegend. Diese Erwachsenen haben sich gewissenhaft vorbereitet.

  110. Zitat
    Der Segenspfarrer Augustin Hieber aus dem Allgäu prophezeite, dass die Menschen, wie das Laub im Herbst von den Bäumen fällt, vom wahren Glauben abfallen würden.

    Und sagt auch nichts über eine sedisvakantistische Periode aus die 50 Jahre oder länger schon dauern soll.

  111. @Pierre 18. Juni 2018 um 22:47

    Zitat
    Und sagt auch nichts über eine sedisvakantistische Periode aus die 50 Jahre oder länger schon dauern soll.

    Ja, ganz im Gegenteil. Meistens ist von einem Papst die Rede, selbst in den dunkelsten Zeiten. Weder der heilige Padre Pio noch andere Heilige haben je empfohlen, die KIRCHE (mit Papst) zu verlassen. Insbesondere Padre Pio, der wohl kaum den NOM mochte, hat je einem der Tausenden von Gläubigen (darunter viele Junge, die bis heute leben) in der Beichte oder persönlich gesagt, dass er die KIRCHE (mit Papst) verlassen soll um sich zu retten. Trotzdem hat er bestimmt von den traurigen Schwierigkeiten und dem künftigen Schisma in der KIRCHE (mit Papst) gewusst.

    Es gibt sehr viele Gebetsgruppen Padre Pio und andere und verborgene Einzelne, die ohne Murren und Anklagen weltweit u.a. für die KIRCHE (mit Papst) beten. Darunter viele heiligmässig lebenden Menschen, die für die KIRCHE leiden und Opfer in unterschiedlicher Art erbringen. Sie tragen die KIRCHE (mit Papst) in der dunkelsten Stunde (= Emmerich), schwankend, ermüdet, manchmal stolpernd, von anderen verspottet, verleumdet, lächerlich gemacht und beschimpft. Doch sie tragen unentwegt, ohne Murren, ohne Widerreden. Sie sind die wahren Heiligen dieser Zeit. Ihnen sei hiermit einmal meine Hochachtung und meinen Respekt gezollt und das im Wissen, dass Gott diese Heiligen für ihre gerechtfertigten Mühen einst gross belohnen wird.

  112. Wer auch nur im GERINGSTEN vom Glauben abgewichen ist kann ABSOLUT NIEMALS ein Heiliger sein! Das ist völlig ausgeschlossen! Eine solche Person ist aus der Kirche ausgeschlossen und verdient auch nicht mehr ein Christ genannt zu werden!

    Das entspricht glasklar dem heiligen katholischen Glauben!

  113. @Pierre, 18. Juni 2018 um 22:47 Uhr

    Zitat von @Josua
    „Der Segenspfarrer Augustin Hieber aus dem Allgäu prophezeite, dass die Menschen, wie das Laub im Herbst von den Bäumen fällt, vom wahren Glauben abfallen würden.“

    Antwort @Pierre:
    „Und sagt auch nichts über eine sedisvakantistische Periode aus die 50 Jahre oder länger schon dauern soll.“

    Habe ich eigentlich ein Wort über eine Sedisvakanz geschrieben? Ganz sicher nicht! Ich habe das gar nicht nötig. Auf dieses Wort kann ich ganz verzichten, denn ich brauche nur die verbindliche Lehre der heiligen katholischen Kirche zitieren, den gesunden Menschenverstand anwenden und 2+2 zusammenzählen. Total einfach!

    Die Sedisvakantismus-Keule zieht also nicht!

  114. @Stefan1, 18. Juni 2018 um 23:35 Uhr
    „… Weder der heilige Padre Pio noch andere Heilige haben je empfohlen, die KIRCHE (mit Papst) zu verlassen. Insbesondere Padre Pio, der wohl kaum den NOM mochte, hat je einem der Tausenden von Gläubigen (darunter viele Junge, die bis heute leben) in der Beichte oder persönlich gesagt, dass er die KIRCHE (mit Papst) verlassen soll um sich zu retten.“

    Das hätte ich auch von keinem Heiligen erwartet. Wenn jemand sagt, dass man die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche verlassen soll, dann ist man auf dem sicheren Weg in die Ewige Verdammnis!

  115. @Josua 19. Juni 2018 um 17:37

    Zitat
    Das hätte ich auch von keinem Heiligen erwartet. Wenn jemand sagt, dass man die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche verlassen soll, dann ist man auf dem sicheren Weg in die Ewige Verdammnis!

    Ja, da sind wir uns einig, aber beim Begriff Kirche haben wir Differenzen. Soeben lese ich folgendes aus der Jugend-Vorsynode:

    (…) Und: das Interesse an der „Alten Messe“ unter jungen Leuten sei hoch. 🙂

  116. Der große Glaubensabfall, den der allgäuer Segenspfarrer Augustin Hieber prophezeit hat, kann ganz verschiedene Ursachen haben. Es ist die Weltliebe, das In-sein-wollen, die Angst, die Bequemlichkeit, die Weichheit, die Feigheit und es sind vor allem die schlechten und falschen Hirten/“Hirten“ mit ihren von der heiligen Kirche bereits verurteilten Lehren. Und nicht zuletzt sind es die vielen Skandale, die durch Priester/“Priester“ geschehen. Wer schenkt denn heute noch den reinen katholischen Wein ein! Wer pfeift denn heute noch einen Abweichler zurück? Von allerhöchster Stelle wird schlechtes Beispiel gegeben und zahlreiche falsche Lehren verkündet und vorgelebt, die dem heiligen katholischen Glauben total widersprechen. Priester/“Priester“, die noch ein moralisches Empfinden und eine Ehrfurcht zeigten, die noch katholische Wahrheiten vertreten wollten, wurden und werden von ihren „Bischöfen“ verfolgt. Und was macht der „Oberhirte“? Er schaut dabei zu und produziert selbst Ärgernisse.

    Da braucht sich niemand wundern, wenn diese grauenhaften Zustände unter dem katholischen Namen, die Menschen abstossen.

  117. Von der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche habe ich eine astreine unantastbare Einstellung. Sie können mir nicht das GERINGSTE Fehlverhalten nachweisen!

  118. @Josua 19. Juni 2018 um 17:54

    Zitat
    Sie können mir nicht das GERINGSTE Fehlverhalten nachweisen!

    Wenn man das eigene Fehlverhalten nicht mehr spürt oder kennt, dann ist es am Schlimmsten.

  119. @Armin 18. Juni 2018 um 17:03

    Viele Ihrer Worte könnten meine sein.

    Zitat
    Im Übrigen weiß ich, dass es viele Katholiken, gerade im antimodernistischen Bereich gibt, die Papst Franziskus ablehnen und ich als Thronräuber ansehen und Papst Benedikt XVI weiterhin als rechtmäßigen Papst ansehen. Wäre es vorstellbar, dass es dadurch zu einer Spaltung in Benedikt-Anhänger und Franziskus-Anhänger kommen könnte, sollten die Spannungen um den Heiligen Stuhl herum nicht bald beigelegt werden?

    Das ist zwar eine interessante Frage und doch halte ich diese Möglichkeit als sehr unwahrscheinlich. Papst Benedikt ist jetzt sehr betragt und er ist auch konsequent. Wenn er den Rücktritt gibt, dann hält er sich auch daran und kommt nicht mehr zurück. Das kommende Schisma wird sich wohl an etwas anderem entzünden. Themen dafür gibt es genug, z.B. Kommunion an geschieden Wiederverheiratete, Frauenpriestertum, Anerkennung der gelebten Homosexualität und damit die kirchliche Trauung, Abschaffung der Beichte, Anerkennung der vorehelichen sexuellen Beziehung und damit auch der Abtreibung und generellen Verhütung usw.

    Wir werden aber sehen, dass die aufrichtigen und treuen Priester, Bischöfe und Kardinäle sich innerhalb (und das ist sehr wichtig) KIRCHE (mit Papst) für das Richtige einsetzen werden. Sie werden durch Gebet, persönlichen Verhalten und (verborgenen) Leiden von heiligen Menschen der KIRCHE (mit Papst) unterstützt und getragen. Trotzdem wird gemäss Emmerich und Garabandal (und wohl andere auch) die KIRCHE (mit Papst) schwer angeschlagen, verfolgt und fast verschwunden sein. Doch das ist nicht das letzte Wort. Das Allerheiligste wird immer da und gültig sein (=Emmerick) und es wird IMMER einen Papst geben (=Emmerick) und zwar gut oder schlecht, im Exil oder frei. Am Ende der Drangsalen für die KIRCHE (mit Papst) wird die KIRCHE (mit Papst) wieder wachsen, gedeihen können und ihre Feinde werden entlarvt sein. So in etwas ist es verschiedentlich angekündigt in Visionen von Heiligen.

    Zitat
    Ich bin davon überzeugt, dass man Glauben rational oder philosophisch begründen kann und er nicht ein bloßes Gefühl ist. In der katholischen Kirche hat die Theologie immer philosophische und logische Fragen enthalten. Auch wenn der Mensch sicherlich nicht alles mit seinem Verstand erfassen kann, halte ich es dennoch für sinnvoll zu versuchen, auch mit dem Verstand auf die Suche zu gehen. Würde man den Glauben zu einer bloßen Gefühlssache abwerten, wäre man ganz schnell auf einer Schiene mit Esoterikern.

    Ich konnte bisher einmal hautnah erleben, wie ein Protestant katholisch wurde. Nach vielen Gesprächen über Gott und die Welt, wohl mit verschiedenen Menschen, wollte er (wir standen in einer Kathedrale) plötzlich zur Beichte. Wir waren sehr überrascht und ich half ihm einen Priester zu finden (was erstaunlich einfach war, weil der Priester mir direkt in die Arme lief), doch ein anderer Protestant aus unserer Gruppe war darüber sehr erstaunt. Ungefähr ein Jahr später, war er Katholik (Beichte, Kommunion, Firmung). Das war keinesfalls rational erklärbar. Es gab keinen ersichtlichen logischen Grund. Aber ich gebe zu, dass er wohl auch im Stillen zunächst geprüft, wieder verworfen, gehadert und nachgedacht hat. Es ist uns einfach verborgen geblieben.

  120. „Im Übrigen weiß ich, dass es viele Katholiken, gerade im antimodernistischen Bereich gibt, die Papst Franziskus ablehnen und ich als Thronräuber ansehen.“

    Ich meinte „ihn“ und nicht „ich“. Ich habe mich da vertippt.

  121. „Vor lauter Bäume sehen Sie wwohl den Wald nicht mehr? 😉“ Pierre

    Dies habe ich mir auch schon manchmal gedacht, da ich festgestellt habe, dass die mannigfachen sedisvakanstistischen Gruppierungen, die sich gegenseitig zerfleischen, relativ viel Aufmerksamkeit beanspruchen und vom Thema ablenken. Zu ergründen, warum die sich alle als Häretiker bezeichnen würde wahrscheinlich Jahre dauern.

  122. @Armin 19. Juni 2018 um 22:00

    Und?

    Gehen Sie die Sache von der rechtlichen Seite her an, wie ich Ihnen schon geraten habe. Damit können Sie zumindest schon die sedisvakantistischen Gruppierungen ausschliessen. Zumindest sagt das mein Verstand.

  123. Zuerst kommt die Wahrheit! Wer das Recht einfordert muss es zuerst einmal selbst beachten!

  124. @Armin, 18. Juni 2018 um 17:03 Uhr

    „Zudem spricht es in meinen Augen gegen den Sedisvakantismus, dass fast die gesamte antimodernistische Kurie in der Kirche MIT Papst geblieben ist und sie nicht verlassen hat.“

    Armin, sind Sie wirklich sicher, dass das Antimodernisten sind? Wer von diesen Herren hat je gegen die Religionsfreiheit und den falschen Ökumenismus protestiert? Wer von denen ist ausschließlich für die Messe von Papst Pius V.? Wer ist noch nach dem sicheren gültigen alten Weiheritus geweiht?

    Verstehen Sie bitte meine Fragen nicht falsch! Der Kirche darf man NIEMALS davonlaufen. Es muss aber immer die Frage gestellt werden, wer überhaupt noch zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche gehört.

  125. @Armin, 18. Juni 2018 um 17:03 Uhr

    ZItat
    „Zudem spricht es in meinen Augen gegen den Sedisvakantismus, dass fast die gesamte antimodernistische Kurie in der Kirche MIT Papst geblieben ist und sie nicht verlassen hat.“

    Das sehen Sie absolut richtig. Es gibt sehr viele aufrichtige, treue und heiligmässige Priester in der KIRCHE (mit Papst).

  126. @Stefan1 20. Juni 2018 um 01:25

    “ Es gibt sehr viele aufrichtige, treue und heiligmässige Priester in der KIRCHE (mit Papst). “

    So ist es. Die gibt es.

  127. „Armin, sind Sie wirklich sicher, dass das Antimodernisten sind? Wer von diesen Herren hat je gegen die Religionsfreiheit und den falschen Ökumenismus protestiert? Wer von denen ist ausschließlich für die Messe von Papst Pius V.? Wer ist noch nach dem sicheren gültigen alten Weiheritus geweiht?“ Josua

    Besonders die Kardinäle Ottaviani und Siri haben sich immer wieder im Kampf gegen den Modernismus hervorgetan. Kardinal Ottaviani zum Beispiel führte häufig Debatten mit (dem meines Wissens nach modernistischen) Kardinal Bea über viele wichtige Themen und kritisierte in der Ottaviani-Intervention mehrere Änderungen. Interessant ist zudem, dass Seine Emminenz während des Konzil sinngemäß notierte, dass er hoffe, dass Gott ihn jetzt sterben ließe.

    Kardinal Siri war über Jahre hinweg Führer der antimodernistischen Kurie und kritisierte mehrfach in verschiedenen, teils auch auf Deutsch erschienen Schriften die Modernisten im Vatikan.

    In Bezug auf Modernismus hat ein Großteil der deutschen Kurie sich leider nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Meines Wissens nach waren ein Großteil der deutschen Konzilsteilnehmer Modernisten, während die italienische Kurie meistens antimodernistisch ausgerichtet war.

  128. Noch einmal an @Armin

    @Pierre 19. Juni 2018 um 22:07

    @Armin 19. Juni 2018 um 22:00

    Und?

    Gehen Sie die Sache von der rechtlichen Seite her an, wie ich Ihnen schon geraten habe. Damit können Sie zumindest schon die sedisvakantistischen Gruppierungen ausschliessen. Zumindest sagt das mein Verstand.

  129. Sehr interessant!!!

    https://www.domradio.de/radio/sendungen/autorengespraech/ulrich-nersinger-ueber-sein-buch-der-unbekannte-vatikan

    Ulrich Nersinger über sein Buch „Der unbekannte Vatikan“ „Riesige Schlangen lebten dort“
    „Wird gelesen“, sagte Papst Franziskus auf Deutsch, als Ulrich Nersinger ihm sein neues Buch „Der unbekannte Vatikan“ persönlich in Rom überreichte. Im domradio.de Interview erzählt der Vatikan-Experte Nersinger von der Begegnung mit dem Papst und stellt sein Buch vor.

    „Riesige Schlangen lebten dort, die Kinder in einem Happen auffraßen“, schreibt der römische Geschichtsschreiber Tacitus über das unbebaute vatikanische Feld, damals eine üble Gegend, ein Sumpf voller Stechmücken.

    Vatikan – eine Schlangenbrut!

    s. ab ca. Min 7

    Eine @Laterne schreibt dazu:

    Zu https://youtu.be/Ixx_6Mwbfd0?t=17m58s hier der damals veröffentlichte Bericht, den ich aber leider nicht auf Ectheit überprüfen kann.
    Fünf gelbe Schlangen
    Unter der Überschrift „Alarm in den Katakomben“ wurde diese Tage folgendes veröffentlicht: Nach einem Bericht in der spanischen Zeitschrit ‚Mosquoto‘ vom Mai 1985 wurden im Frühjahr d. J. im Vatikan, und zwar im Grabmal des hl.Petrus, fünf gelbe Schlangen von einer Länge von je 1/2 m gefunden. Die Entdeckung des Schlangennestes hat Bestürzung erweckt, auch bei Johannes Paul II.

    In einer wenig bekannten Prophetie des Eremiten St. Nils heisst es, fünf Reptilien würden vor Beginn der Endzeit unter dem Thron des westlichen Patriarchen erscheinen. Die erste Schlange zeige den Untergang des Papstes an, der ‚ohne Krone‘ regieren würde (der jetzige Papst wie auch sein Vorgänger haben sich geweigert, die Tiara zu benützen). Die zweite Schlange kündige die Ankunft des Gegenpapstes an, der nicht christlicher Abstammung sei. Die dritte Schlange kündige den Beginn von schweren Naturkatastrophen in der ganzen Welt an, die vierte einen schrecklichen Krieg zwischen den ‚vorher siegreichen Teilern‘. Und die fünfte Schlange schliesslich zeige die Ankunft des Antichristen an.

    Die Schlangen wurden am 16. Februar entdeckt. Die spanische Zeitschrift weist darauf hin, dass die Vorläufer des Antichristen bereits unter uns sind und Korruption und Unmoral säen. Der Vorfall in den Katakomben habe Alarm
    ausgelöst, da bereits zweimal ein Attentat auf den jetzigen Papst ausgeübt worden sei.

  130. @Pierre:

    Darf ich Sie fragen, ob Sie früher Sedisvakantist waren? Und wenn ja, darf ich Sie fragen, was hat Sie davon abgebracht hat?

  131. @Armin 22. Juni 2018 um 20:21

    Im Forum nachlesbar. Zwischenzeitlich hatte ich ( ca . 1 Jahr , so glaube ich ) eine sedsisvakantistische Einstellung, bin aber zu der Zeit noch immer zur FSSPX gegangen ( aus Unsicherheit ), habe dann aber von der Sedi-Einstellung prinzipiell abgelassen aus verschiedenen Gründen:
    A) Weil der amtliche Rechsweg mir eindeutig erscheint. Alles andere ist illegal.
    B) weil auch bekannte wahre Sedis in der Sterbestunde nicht mehr überzeugt waren und sich bekehrten
    c) weil es auch und noch viele gut gesinnte Gläubige in der Konzilskirche ( Konzilssekt lt. Sedis ) gibt bei denen ich mir NIE vorstellen könnte dass diese verdammt wären.
    D) Die Uneinigkeit der Sedis selbst.
    E) Keine Legitimation in CIC – Entscheiden
    F) Keine Anstrengung einen einzigen Papstes wählen zu wollen bzw. zu können
    G) weil schon über 50 Jahre eine Sedisvakanz bestehen sollte … was wirklich unglaubwürdig klingt
    H) weil auch ein Pater PIo in dieser Konzilskirche ( Konzilssekte s.o.) blieb

    Die Liste liesse sich noch länger weiterführen. Aber das sollte reichen.

  132. Armin, über einen Sedisvakantismus zu studieren bringt Sie auch nicht weiter. Studieren Sie lieber was dem heiligen katholischen Glauben entspricht, denn nur so werden Sie in der Lage sein Freund und Feind zu unterscheiden. An den Früchten werden wir sie erkennen.

    Sehen Sie, ich bin der Umstände halber ein Sedisvakantist. Mich interessiert aber dieser ganze Sedisvakantismus überhaupt nicht.

    Ich bin nur bestrebt diesem wahrhaft herrlichen katholischen Glauben treu zu sein und zu bleiben.

    Wahrhaft glauben kann heute Einsamkeit bedeuten. Das Gift ist überall mehr oder weniger verbreitet.

    Uns mangelt es an wahren Hirten!

    Nehmen Sie das mit dem Taufen ernst und schieben Sie es nicht auf die lange Bank!

    Perfektion werden Sie unter uns Gläubigen nie finden. Wenn Sie erst einmal ernst machen werden Sie erst recht das Ringen um ihre Seele spüren.

  133. @Armin, was sagen Sie aber zu
    @Pierre 21. Juni 2018 um 00:04 ?

    A) 5 gelben Schlangen im Petrusgrab. Wenn das nicht vielsagend ist?

    B) Und so gerne ich auch den Rechtsweg verteidige so kann ich aber auch glauben dass der Schwertbischof doch ein auserwähltes Werkzeug Gottes ist.

    s. Weizen – Unkraut – Gleichnis.

  134. Wer fordert einen Austritt von Kirche in der er ist? Pater Pio blieb einfach katholisch. Pater Pio hat das ganz sicher nicht geglaubt, was von der Kirche bereits verurteilt war!

  135. “ Wer fordert einen Austritt von Kirche in der er ist? “
    Keiner.
    Aber lt. Sedis müßte man richtigerweise schreiben:
    Wer fordert einen Austritt von der KONZILSSEKTE in der er ist?

  136. Nach heiligem katholischen Glauben ist man in der Kirche durch die heilige Taufe und jotatreuem Glaubensbekenntnis!

    Wenn diese Herren für etwas waren/sind, was von der Kirche bereits verurteilt worden ist, dann sind diese Herren vom Glauben abgefallen und aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen!

    Ich bleibe hingegen in der Kirche, weil ich diese Lehren nie angenommen habe.

  137. Beim Schwertbischof habe ich mich jetzt endgültig festgelegt. Er hat eine neue Messe kreiert, wozu er unter keinen Umständen ein Recht dazu hatte.

    Warum eine noch andere Messe? Wir haben doch die heilige Messe von Papst Pius V.!

    Ist Quo Primum schon vergessen worden?

    Finger weg vom Schwertbischof!

  138. @Pierre 22. Juni 2018 um 22:27

    Ja, ich hoffe, dass Sie dabei bleiben. Ich bin beeindruckt, dass Sie der FSSPX treu bleiben werden; auch die Piusse sind in einer sehr grossen Kriese, weil sie spüren, dass sie eigentlich zurück zur Mutterkirche müssen. Doch wann und zu welchen Bedingungen ist heute nicht absehbar und ich habe Verständnis für das Zögern und Hadern der FSSPX, die ihr Erbe nicht verraten möchte und doch bekennen möchte, dass der Zustand nur ein Provisorium sein kann. Wie es auch immer kommen wird; es ist in Gottes Hand und diese legt er schützend über seine KIRCHE (mit Papst) und wohl auch über die FSSPX. Trotzdem wird dieser KIRCHE nichts erspart sein, was an Kämpfen auszutragen sein wird. Verspottung, Verhetzung, berechtigte und unberechtigte Kritik, Schisma, Verfehlungen werden diese KIRCHE erschüttern und haben sie vom ersten Tag an erschüttert. Aber sie wird bis zum letzten Menschen da sein und zwar mit PAPST (ob gut oder weniger), egal ob winzig oder gross. Wenn diese KIRCHE (mit Papst) einst nicht mehr sein wird, dann wird es auch die Menschen auf dieser Globuserde nicht mehr geben. Sie hat dann ihre Aufgabe getan.

    Doch in einer Sache unterstütze ich @Josua und zwar in seiner Aussage „Finger weg vom Schwertbischof!“

  139. @Josua 22. Juni 2018 um 22:40

    Zitat
    Pater Pio blieb einfach katholisch. Pater Pio hat das ganz sicher nicht geglaubt, was von der Kirche bereits verurteilt war!

    Wie auch immer. Wir wissen nicht, was der hl. Pater Pio gedacht hat, doch eines ist ganz sicher. Niemals hat er zum Verlassen der KIRCHE (mit Papst) ausgerufen, weder zu seinen Brüdern, noch irgend einem der Tausenden von Katholiken, die zu ihm zur Beichte oder Gespräch gekommen waren. Hören Sie: NIEMALS! Er selber litt an Entscheidungen seiner Vorgesetzten. Im Jahr 1931 wurde es Padre Pio verboten, öffentlich den Gottesdienst zu halten und Beichten abzunehmen. 1933 wurden die Beschränkungen aber von Pius XI. zu Recht wieder aufgehoben.

  140. @Stefan1:
    Doch in einer Sache unterstütze ich @Josua und zwar in seiner Aussage „Finger weg vom Schwertbischof!“

    Dass die heilige katholische Kirche AUSSCHLIESSLICH eine Gemeinschaft von Rechtgläubigen ist, darin unterstützen Sie mich nicht?

  141. @Stefan1 24. Juni 2018 um 13:28

    Danke!!

    Ad „Finger weg vom Schwertbischof!“
    Man wird sich doch auch von anderen Gläubigen beeindrucken lassen wollen/dürfen. Das hat nichts zu bedeuten bzgl. meiner echten Gesinnung/Überzeugung.
    Aber Danke auch für diesen HInweis.

  142. @Pierre 24. Juni 2018 um 22:30

    Zitat
    Ad „Finger weg vom Schwertbischof!“
    Man wird sich doch auch von anderen Gläubigen beeindrucken lassen wollen/dürfen.

    Ja, das ist so. Ein Bonhoeffer oder Ghandi beeindrucken durchaus auch.

  143. https://gloria.tv/
    Als Bischof Schneider eine Hostie zu Boden fiel

    „Bei der Altritus-Firmung im böhmischen Zisterzienserstift Hohenfurth am 10. Juni fiel dem Zelebranten, Bischof Athanasius Schneider, eine Hostie zu Boden. Vor Gloria.tv erklärte Schneider, den Vorfall zunächst nicht bemerkt zu haben. Vermutlich verfing sich eine Hostie aus dem sehr vollen Speisekelch in seinem Ärmel.
    Schneider führt aus, was zu tun ist, wenn eine Hostie zu Boden fällt. Entsprechend verhielt sich der Diakon. Er kniete sich während der Messe hin, um die Hostie aufzuheben. Dann wurde ein unbenutztes Korporale über die Stelle gebreitet, um eventuelle Partikel zu schützen. Nach der Messe küßte der Diakon aus Ehrfurcht den Boden und purifizierte die Stelle.“

    Die Heilige Messe wird im Stift Hohenfurth für die Gläubigen sowohl in der Ordentlichen als auch in der Außerordentlichen Form des Römischen Ritus gefeiert. Wenn sich der Zisterzienserstift nach den Gläubigen richtet und Messen eben auch im NO liest, werden sie dann nicht auch Handkommunion austeilen? Zumindest ist diese einst Heilige Stätte ebenso entweiht, denn bis noch vor 7 Jahren lasen sie den Neuen Ritus, der keine „Form des Römischen Ritus“ ist. Warum übernahmen sie diesen, wenn Pius V. für alle Zeit verbot, einen anderen Ritus anzunehmen?
    Natürlich wurde so immer verfahren, wenn solches passierte. Doch einerseits küsst der Diakon den Boden, wo eine Hostie lag, andererseits ist der Ort entweiht durch bereits vollzogene falsche ungültige Messen.

    „Denn die Hostie nur aufheben genügt nicht“, richtig dieser Kommentar! Doch von welcher Messe stammte die ausgeteilte Hostie, von welchem Tabernakel mit welchen Hostien?

    „Im Jahr 2011 nutzten die Mönche von Vyšší Brod [Hohenfurth] die im Motu Proprio „Summorum Pontificum“ von 2007 vorgesehene Möglichkeit und kehrten zur außerordentlichen Form der Heiligen Messe sowie zu den alten Gebräuchen, die bis 1962 Geltung hatten, ZURÜCK.“ [Nein! Sie brauchten nicht „zurückkehren“, die Form hat bis heute Geltung und konnte nie abgeschafft werden!]

    „Sie kehrten zurück“; folglich waren sie vorher dem NOM verschrieben und lasen die ungültige Messe.
    „Nach der Messe küsste der Diakon aus Ehrfurcht den Boden und purifizierte die Stelle.“?
    Bischof Schneider redet allzu gern gegen die „Handkommunion“, nicht aber gegen die Neue ungültige Messe, in der es keine „Kommunion“ gibt!
    Und liest er nicht auch in NOM-Kirchen am Volksaltar die Messe, wo holt er dann konsekrierte Hostien her; im Tabernakel befinden sie sich nicht?

    „Kirchliche Autoritäten haben die Bigamie erlaubt“, so Bischof Schneider

    Wen meint er denn mit „Kirchliche Autoritäten“?
    Wenn er Bergoglio meint, warum spricht er es nicht aus?
    Wenn Bergoglio etwas erlaubt, was die Kirche nicht erlaubt, kann er dann wahrer Papst sein? Vor dieser Antwort drückt sich Schneider fortwährend.
    Aber nicht nur Schneider!

  144. Alexius 2. Juli 2018 um 21:01

    “ Aber nicht nur Schneider! “
    Meinten Sie wahrscheinlich auch mich?

  145. Wer von euch hat mitbekommen, was mit Jorge Bergoglio am 21. Juni 2018 in Genf geschah?

  146. Pierre, da gibt es noch eine ganz andere Geschichte. Von den offiziellen Medien verheimlicht und vertuscht.

  147. @Alexius 2. Juli 2018 um 21:01

    Zitat
    Bischof Schneider redet allzu gern gegen die „Handkommunion“, nicht aber gegen die Neue ungültige Messe, in der es keine „Kommunion“ gibt!
    Und liest er nicht auch in NOM-Kirchen am Volksaltar die Messe, wo holt er dann konsekrierte Hostien her; im Tabernakel befinden sie sich nicht?

    Das ist Unsinn und Unfug der Sedisvakantisten-Sekte, was Sie hier schreiben. Ganz im Gegenteil ist zu befürchten, dass in den Tabernakeln der Sedisvakantisten keine gültige Kommunion ist. Ziemlich sicher in der Thuc-Linie und auch andersweitig sind die sogenannten „Priester“ nur Laien in schwarzen Röcken. Das ist sogar von einem Sedisvakantisten (Heller) aufgezeigt worden.

    Fürchten Sie sich davor, wenn die Wandlung bei den Sedisvakantisten gültig wäre, denn nach der unerlaubten Wandlung folgt gleich die Schwere der Sünde (Exommunikation) mit ihren fatalen Folgen.

    ……………………………………………………………………………………
    Mit grosser Verehrung für den Heiligen Papst Johannes Paul II, einer der grössten Heiligen nach dem 2. vatikanischen Konzil: Totus Tuus, Maria
    und seinem Freund, den Heiligen Pater Pio, der dem Heiligen Papst Johannes Paul II. keinen Wunsch abgeschlagen hat.
    Hier werden die Sedisvakantisten als Sekte entlarvt:
    (Traditionalist):

    Klicke, um auf 1996-11_EINSICHT_Jahrgang-26_Nummer-04_November-1996_AL.pdf zuzugreifen

  148. Kanonische Richter, Theologen und Gelehrte werden sich in zwei Wochen in Paris treffen um ein Thema zu besprechen, das bisher noch nie der Schwerpunkt einer katholischen Konferenz war: Wie ist ein häretischer Papst abzusetzen?

    Titel: Absetzung des Papstes: Theoretische Voraussetzung – Kanonische Vorbilder – Konstitutionelle Herausforderung. Die Konferenz versucht, die Mechanismen zu erforschen, die in die katholische Kirche eingebaut sind, für den Umgang mit einem Papst, der öffentlich Unwahrheiten und sogar Häresie lehrt.

    Redner an der Konferenz wird sein der Professor der Universität von Paris Laurant Fonbaustier, der im vergangenen Jahr ein 1200-seitiges Buch zum Thema „Die Absetzung eines häretischen Papstes“ veröffentlichte.

    An der Konferenz werden 15 Redner eine Reihe von Vorträgen über dieses bedeutende Thema halten mit Titel wie „Konziliarismus und die Absetzung eines Papstes durch das Prisma des Gallikanismus“, „Der Untergang des Papstes: Zwischen Verzicht und Absetzung“, „Die Absetzung von Johannes XXII und Benedikt XIII in Konstanz, 1415-1417“.

    An der Konferenz sprechen Professor Nicolas Warembourg und Professor Cyrill Dounot, zwei der 45 katholischen Akademiker, die letzten Juni einen Appell an den Dekan des Kollegiums der Kardinäle in Rom richteten worin sie um die Ablehnung der fehlerhaften Sätze ersuchten, welche sie im Schreiben Amoris Laetitia von Papst Franziskus fanden.

    Die Gruppe der 45 katholischen Akademiker sagte, das Schreiben des Papstes biete „Gefahren für den katholischen Glauben und die Moral“ da es „eine Anzahl Aussagen enthält, die in dem Sinne verstanden werden können, die im Gegensatz zu katholischem Glauben und Moral stehen“.

    Diese Konferenz kommt vier Jahre nachdem Franziskus das Steuer des Schiffes Petri übernommen hat. Während dieser Zeit hat der Papst, und die Leute, die er in Schlüsselpositionen getan hat, die Kirche in eine Richtung gesteuert, welche den gläubigen Katholiken undenkbar gewesen ist unter den beiden vorhergehenden Pontifikaten von Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI.

    Die mehrdeutigen Reden von Franziskus und besonders seine päpstlichen Schreiben haben Kardinal gegen Kardinal, Bischof gegen Bischof und Laiengläubige gegen Laiengläubige gewendet. Doktrinäre Verwirrung resultierten in pastoralen Richtlinien auf der Grundlage seiner Schriften welche erlaubten die Heilige Kommunion jenen zu geben, die im Ehebruch leben.
    https://gloria.tv/article/xyYvPaAAhv2M3Eg4Cmtq4Qhz9

  149. https://www.gloria.tv/article/AEUqZpmFMvXV24qsvm1aEtLBA
    Wieder und wieder – Franziskus weigert sich, vor dem Allerheiligsten zu knien

    An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen — die falschen Propheten (Mt 7, 16)

    Belegbare Fakten zum jetzigen Inhaber des Stuhles Petri und einige Früchte seines Wirkens!

    zusammengetragen von einem Mitglied der Restkirche (Restarmee)

    Der frühere Generalobere der Jesuiten, Pater Peter Hans Kolvenbach, empfahl damals Rom, Bergoglio wegen seiner unausgeglichenen Persönlichkeit nicht zum Bischof zu weihen.

    Erzbischof Jorge Mario Bergoglio, heute Papst Franziskus, wurde 1999 zum Ehrenrotarier des Rotary Clubs Buenos Aires ernannt und erhielt 2005 den Silver Laurel Preis des Clubs als „Person des Jahres“. („Rotary“ ist eine Untergruppierung der Freimaurerei.)

    Die „Mafia St. Gallen“ brachte 2013 (wie vom hl. Franz von Assisi prophetisch angedeutet) Bergoglio nicht kanonisch auf den Thron Petri, wodurch sich 2 Thess 2, 7 erfüllte. (Denn das Geheimnis der Bosheit ist schon am Werke; nur muß erst der aus dem Weg geräumt sein, der es bis jetzt aufhält.)

    Sein nachsynodales Schreiben „Amoris laetita“, das „lehramtlich“ sei, erlaubt wiederverheirateten Geschiedenen, die größtenteils wegen Ehebruch in permanenter Sünde leben, nach Gewissensprüfung den Empfang der hl. Kommunion.

    Er antwortete Kardinälen und anderen namhaften Personen auf berechtigte Fragen hierzu nicht.

    Die Eheannullierung wurde von ihm sehr vereinfacht.

    Er nimmt im Flugzeug eine Eheschließungen vor.

    Valentinstag 2014: Franziskus präsentiert eine besondere Version des Vaterunser für Paare: Statt „Unser tägliches Brot gib uns heute“ sollten sie beten: „Unsere tägliche Liebe gib uns heute.“

    Er hat der Kirche durch Absetzen guter Bischöfe und Einsetzen schlechter, sogar homophiler, enormen Schaden zugefügt.

    Auf Homosexuelle angesprochen antwortete er: „Wer bin ich, um zu urteilen?“

    Er ehrt Abtreibungs- und Homoförderer mit Orden oder bezeichnet sie als ganz Große.

    Er löste — wie ebenfalls vom hl. Franz von Assisi vorausgesagt — den blühenden Orden der Franziskaner der Immaculata ohne Begründung auf.

    Den Beichtstuhl brachte er mit einer Folterkammer in Verbindung.

    Er verbreitet im Vatikan ein Klima der Angst.

    Christen und Moslems würden zum gleichen Gott beten, sagte er.

    Katholiken sollen Andersgläubige nicht in die Kath. Kirche zurückführen. Er sagte: „Proselytismus ist eine Riesendummheit, es hat gar keinen Sinn.“

    Die bis zum II. Vatikanischen Konzil gefeierte hl. Messe sei heute nur eine Ausnahme für Nostalgiker.

    Er macht vor dem Tabernakel keine Kniebeuge oder ein anderes Zeichen der Ehrerbietung.

    Das Wunder der Brotvermehrung sei eine Parabel.

    Vor den Armen solle man niederknien.

    Einem toten Priester nahm er das Sterbekreuz ab und steckte es in seine Tasche.

    Katholiken brauchten sich nicht zu vermehren wie Karnickel.

    Christen sollten nicht herumlaufen wie Schweine und ein Gesicht aufsetzen wie Paprika in Essig.

    Manche Zeitungsleser neigten zum lustvollen Verzehr von Exkrementen.

    Die Seele böser Menschen löse sich beim Tod auf — demnach gibt es keine Hölle.

    Er findet Kirchenspalter und Häretiker Martin Luther gut.

    Er forderte mehrfach, Europa solle die Tore öffnen und alle Migranten aufnehmen.

    E würde auch Marsmännchen taufen.

    Er ist politisch stark links orientiert.

    Er diagnostizierte Weihnachten 2014 bei vielen Kardinälen spirituelle Alzheimer-Krankheit.

    Er bezeichnete sich selber als von Natur aus verantwortungslos.

    Er bekommt Zornausbrüche.

    Er widerspricht sich häufig.

    Er stellte heidnisches Blut in den Adern Jesu fest.

    Er wünschte sich 2015 Kokablätter.

    Er geht nach eigenem (päpstl.) Bekunden nicht zum Arzt, sondern zur Hexe.

    Und so weiter, und so fort!

    Dreht man das neue Gotteslob nach links, dass der linke Teil des auf dem Umschlag befindlichen Zeichens nach unten zeigt, wird das satanische Symbol des Ziegenkopfes sichtbar.

    Der Name BERGOGLIO ergibt nach der internationalen ASCII Code-Tabelle die Zahl des Tieres 666. (Offb 13,18: Dazu gehört Weisheit. Wer Einsicht hat, berechne die Zahl des Tieres, es ist die Zahl für einen Menschen, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.)

    Er ist seit der Gründung des Vatikanstaates durch Papst Pius XI. mit der Unterzeichnung der Lateranverträge dessen achtes Oberhaupt (oder König) und dieses geht nach Offb 17,11 ins Verderben. (Offb 17, 11: Das Tier aber, das war und jetzt nicht ist, bedeutet einen achten König und ist doch einer von den sieben und wird ins Verderben gehen.)

    Der Name Bergoglio beinhaltet den antigöttlichen Begriff „GOG“ (Ez 38 und 39).

    Im „Buch der Wahrheit“, welches Daniel in 10, 21 erwähnt und das nichts weniger ist als die siebenfach versiegelte Buchrolle von Offenbarung 5, wird der Nachfolger von Papst Benedikt als der „Falsche Prophet“ bezeichnet. Der Falsche Prophet ist mit diesem Namen dreimal in der Offenbarung (Apokalypse) angeführt. Er ist die dritte Person der satanischen Trinität (Offb 16, 13).

    Dan 10, 21: Dennoch will ich dir mitteilen, was im Buche der Wahrheit aufgezeichnet steht, obwohl mich niemand gegen jene kräftig unterstützt außer eurem Engelfürst Michael.

    Offb 5, 1: Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Throne saß, ein Buch, das war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln versiegelt. (Kommentar hierzu: Das Buch ist siebenfach versiegelt, um anzudeuten, daß die darin enthaltenen Geheimnisse über die Schicksale des Reiches Gottes den Menschen vollständig verborgen sind. Es handelt sich um eine Buchrolle. An der darum gewickelten Schnur wurden die Siegel angebracht.)

    Offb 16, 13: Nun sah ich aus dem Maul des Drachen, dem Maul des Tieres und dem Maul des Falschen Propheten drei unreine Geister in Gestalt von Fröschen ausfahren.

    Offb 19, 20: Und das Tier ward ergriffen samt dem Falschen Propheten, der die Wunder vor seinen Augen wirkte, durch welche er die verführte, welche das Zeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten. Diese beiden wurden lebendig in den Feuersee gestürzt, der von Schwefel brennt.

    Offb 20, 10: Ihr Verführer, der Teufel, wurde in den See von Feuer und Schwefel gestürzt, wo auch das Tier und der Falsche Prophet sind, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht in alle Ewigkeit.

    Papst Benedikt ist lt. „Buch der Wahrheit“ der letzte Wahre Papst. Die Kirche ist inzwischen durch das Wirken von Bergoglio so zerrüttet und zerstritten, dass selbst ein guter Papst sie nicht mehr einen könnte. Das Schisma hat schon begonnen!

    In Botschaft 49 dieses Buches wird der Falsche Prophet wie folgt beschrieben: „Betet, betet, betet um die Gnaden des Urteilsvermögens, so dass ihr diesen Falschen Propheten als das sehen könnt, was er wirklich ist, ein Dämon, gesandt aus den Tiefen der Hölle, um euch zu verwirren.“

    Das „Buch der Wahrheit“ enthält auch viele Gebete, darunter sechs Litaneien. Die erste Anrufung in der ersten Litanei lautet:

    „Liebster Jesus, rette uns vor der Täuschung des Falschen Propheten.“

    Wenig später heißt es:

    „Liebster Jesus, öffne unsere Augen gegenüber den Lügen des Falschen Propheten.“

    Der Nachfolger von Papst Benedikt wird im „Buch der Wahrheit“ mit folgenden Bezeichnungen belegt: Falscher Prophet, Betrüger, Lügner, Dämon, Tier, rechte Hand des Tieres, Komplize des Antichristen, Person der satanischen Trinität, kleines Horn, Diktator der Lügen.

    Der Falsche Prophet weist von seiner Bestimmung her eine gewisse Ähnlichkeit mit falschen Botschaften auf. Beide haben in ihrem Programm zwecks Tarnung viel Gutes und Wahres, aber eben nicht nur! Beide sind daher als solche schwer zu erkennen und führen bei Nichterkennung langsam aber sicher von Gott weg in den Machtbereich Satans.

    Den Falschen Prophet muss man als Oberhaupt der falschen Propheten verstehen! Falsche Propheten kommen im Schafspelz, sind aber inwändig reißende Wölfe und führen viele in die Irre. Sie treten zahlreich auf (Mt 7, 15.16; 24, 11).

    Es ist gefährlich, sich den Segen von Papst Franziskus geben zu lassen. Wir wissen, dass der Teufel der Affe Gottes ist, d. h., dass er alles nachäfft. So äfft er natürlich auch den priesterlichen Segen nach. Dieser Segen ist aber keineswegs göttlich, sondern satanisch und wird eine entsprechende Wirkung haben, zumindest eine Verfinsterung des Geistes.

    Alles ist belegbar und im Internet zu finden.
    Aus http://herzmariens.ch/Aktuelles/franziskus/An%20ihren%20Fruechten%20werdet%20ihr%20sie%20erkennen_22.01.2p018.htm

  150. @Pierre 3. Juli 2018 um 20:29

    ZItat
    Die mehrdeutigen Reden von Franziskus und besonders seine päpstlichen Schreiben haben Kardinal gegen Kardinal, Bischof gegen Bischof und Laiengläubige gegen Laiengläubige gewendet.

    Das eine Zeit kommen wird, wo Kardinäle gegen Kardinäle und Bischöfe gegen Bischöfe sein werden, wurde insbesondere in Garabandal angekündigt und zwar in einer Zeit vor der Warnung (Aviso).

    Zitat
    Doktrinäre Verwirrung resultierten in pastoralen Richtlinien auf der Grundlage seiner Schriften welche erlaubten die Heilige Kommunion jenen zu geben, die im Ehebruch leben.

    Bleibt eine Klärung aus oder bleibt Uneinigkeit in dieser Frage, so ist mit dem Schisma zu rechnen, welches ebenfalls in Garabandal zu einer Zeit vor der Warnung (Aviso) angekündigt wurde. Nach meiner Meinung sind das nun zu erwartende Erschütterung der KIRCHE (mit Papst), die vorausgesagt, nun eintreffen und trotzdem niemals ein Grund für den Austritt aus der KIRCHE (mit Papst) sein dürfen, weil die Gottesmutter explizit keine diesbezügliche Aufforderung erlassen hat. Die KIRCHE hat nun diese Zeit der Irrungen zu erleiden und wird von Gläubigen mühevoll getragen, wie es in Emmerick vorausgesagt wurde. Trotzdem wird immer das Allerheiligste Gültigkeit haben, wie Emmerick ebenfalls versicherte. Das muss für diese Zeit genügen.

  151. @Pierre 3. Juli 2018 um 20:53

    Das Papst Franziskus Kindesmissbrauch begangen haben soll, bestreite ich auf das Schärfste. Solche und andere unhaltbaren Anschuldigungen gab es immer wieder zu Päpsten (auch früher) von den satanischen Gegner aller Art. Leider muss die KIRCHE (mit Papst) solche üblen Anschuldigungen erleiden. Auf alle Arten wird seit geraumer Zeit versucht dem Papst zu schaden. Eigentlich habe ich so etwas schon lange erwartet, es erstaunt mich überhaupt nicht. Es wird noch böser werden, glauben Sie mir. Der Papst wird – wie Jesus – der übelsten und bösesten Taten (mehrfacher Mord, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch usw.) angeklagt. Und wenn es noch grössere Übel auf dieser Welt gilt – der Papst hat sie begangen und wird deswegen angeklagt. Dann folgt wieder die Christenverfolgung. Die Gründe sind dann da.

  152. @Stefan1 3. Juli 2018 um 21:11

    Nun, wie dem auch sei. Das Ausmaß anderer Anschuldigungen ist ausreichend genug.

  153. @Pierre 3. Juli 2018 um 21:16

    Zitat
    Wieder und wieder – Franziskus weigert sich, vor dem Allerheiligsten zu knien
    XXXXX
    Vielleicht auch deshalb weil der Heiland nach seiner „Konsekration“ vielleicht nicht gegenwärtig ist? …

    Das sind Spekulationen (Gegenwart Christi), die weder Sie noch ich wissen. Das Papst Franziskus hingegen nicht sonderlich gut zu Fuss ist, ist offensichtlich. Auch der heilige Padre Pio, hl. Papst Johannes Paul II und sicher auch Papst Benedikt konnten oder können am Ende keine Kniebeuge mehr machen. Die Frage ist vielmehr, ob er es in seinen besten Jahren getan hat.

  154. @Pierre 3. Juli 2018 um 21:20

    Oh, nein, die meisten von Ihnen oben angeführten Anschuldigungen sind haltlos, widerlegt, ausreichend erklärt und viele von zweifelhaften (möglicherweise freimaurerischen) Quellen. so zum Beispiel „Der Name Bergoglio beinhaltet den antigöttlichen Begriff „GOG“. Also wirklich, darf ein Bergoglio (dieser Name ist nicht zu selten) niemals Priester werden? Das ist Unsinn und Unfug. Zudem wurde bei fast allen Päpsten irgend eine Teufelszahl aus dem Namen, den Wappen und sonst was konstruiert. Wer sich auf so was einlässt, der läuft selber Gefahr der Vereinnahmung durch den Okkultismus. Ebenso die Ehrenmitgliedschaft beim Rotary Clubs Buenos Aires ist lächerlich. Fast alle Päpste und viele Kardinäle bekommen die Ehrenmitgliederschaft dieses Clubs, ob erwünscht oder nicht.

    Nur wenige sind noch nicht geklärt und mit einem Fragezeichen zu versehen. Sein nachsynodales Schreiben „Amoris laetita“ ist ein Beispiel, wo es noch ein Nachspiel geben könnte.

  155. @Stefan1 3. Juli 2018 um 21:33

    Nun, warum sollte denn sonst ein Schisma entstehen? Vielleicht nicht wegen ihm? Weil er sonst so glaubentreu ist? Oder weil er sich nur irrtümlich so unbeholfen verhällt oder Ähnliches?
    Das müssen schon andere Argumente sei die solches (das zu einem Schisma führt) hervorrufen, meine ich. Und damit stehe ich sicherlich nicht allein da.

  156. Man kann nicht immer nur relativieren oder bagatellisieren oder gar rechtfertigen. Die (noch) Gläubigen wissen wie der Hase läuft. Machen wir uns nichts vor. Die Täuschungsszenerie ( s. Alta Vendita ) ist FAST perfekt.

  157. @Stefan1 3. Juli 2018 um 21:33

    “ Sein nachsynodales Schreiben „Amoris laetita“ ist ein Beispiel, wo es noch ein Nachspiel geben könnte. “

    Meinen Sie. Ich denke nicht.

  158. “ Ebenso die Ehrenmitgliedschaft beim Rotary Clubs Buenos Aires ist lächerlich. Fast alle Päpste und viele Kardinäle bekommen die Ehrenmitgliederschaft dieses Clubs, ob erwünscht oder nicht. “

    Das ist bagatellisieren.

    „ob erwünscht oder nicht“
    Richtig.

    NUR, welchen Grund sollte ein solcher Verein wie der Rotary Club wohl haben um eine Ehrenmitgliedschaft zu verleihen? Aus Barmherzigkeit? Aus reiner Sympathie? Aus guten katholischem Glauben heraus? Wo leben Sie? Das erkennt doch ein Blinder.
    Der Rotary Club ist KEIN katholischer KiIndergartenverein. Über die HIntergründe brauche ich Sie wohl nicht zu informieren. Das hat nichts mit Verschwörung zu tun. Und was die Kirche über die FM und deren Verbindungen zu sagen hat ist auch bereits bestenns bekannt und VERBINDLICH.

  159. @Pierre, 3. Juli 2018 um 22:15 Uhr
    „Und was die Kirche über die FM und deren Verbindungen zu sagen hat ist auch bereits bestens bekannt und VERBINDLICH.“

    Völlig richtig!

  160. @Pierre 3. Juli 2018 um 23:25

    Sie glauben ja nicht ernsthaft, dass Papst Franziskus an eine Versammlung oder Sitzung des Rotary Clubs teilnimmt. Das ist inflationär, was die Rotarys alles an prominenten Ehrenmitglieder haben wollen. Darauf gebe ich gar nichts.

  161. @Stefan1 4. Juli 2018 um 00:15

    Ok, und sei´s auch darum, wenn Sie wollen. Dann müssten oder sollten Sie mir doch die Frage beantworten können WAS und WER zu einem Schisma der Kirche führen soll? Was macht P. Franziskus falsch? Oder nicht? Hat er unrecht? Oder nicht? Hat er noch den WAHREN Glauben? Oder nicht?
    BItte, danke.

  162. @Pierre 4. Juli 2018 um 00:23

    Zitat
    Dann müssten oder sollten Sie mir doch die Frage beantworten können WAS und WER zu einem Schisma der Kirche führen soll? Was macht P. Franziskus falsch? Oder nicht? Hat er unrecht? Oder nicht? Hat er noch den WAHREN Glauben? Oder nicht?

    WAS und WER genau zum Schisma führt, ist derzeit noch nicht klar. Bedenken Sie, dass die Verschwörungstheoretiker schon über 50 Jahren bei jedem Papst den Antichristen sehen und praktisch jedes Jahr wurde der Weltuntergang aufgrund eines fürchterlichen Krieges (ggfs. sogar Atomschlag), Strafengels Gottes oder sonstige Naturkatastrophe (Meterioten7Asterioten-Einschlag mit Weltuntergang) von irrgeistigen Verrückten (ohne jegliche Legitimation) angekündigt. Fast immer ist der Papst an allem Schuld, wie er dies nicht gemacht oder jenes getan hat.

    In der Wirklichkeit sind viele von diesen Verrückten gestorben ohne je den Weltuntergang in dieser Weise erlebt zu haben. Welch ein Unsinn und Unfug und zudem noch Zeitverschwendung.

    Ich akzeptiere die WARNUNG und später die STRAFE nach Garabandal als mögliche Option. Doch es liegt in Gottes Hand und ich werde nicht darauf warten. Wenn ich also sage, dass die Fragen um die Kommunion für geschieden Wiederverheiratete oder eine andere Frage zum Schisma führen können, so sind das meine Vorstellungen, die auch falsch sein können. Bis zum Gegenbeweis respektiere ich die Voraussagen zu Garabandal als festgelegt, die da sind: Schisma, Papstbesuch in Moskau und dann die WARNUNG (= Seelenschau). Zu keiner Zeit hat einer der Heiligen, wie z.B. Pater Pio, Emmerick oder andere zum Kirchenaustritt (wegen des Papstes usw.) aufgerufen. Deshalb bleibe ich da, wo ich bin und da bin ich auch richtig. Davon bin ich überzeugt.

  163. @Stefan1 4. Juli 2018 um 21:28

    Verstehe Ihre Begründung.
    Ich für meinen Teil bin froh dass es die FSSPX gibt. Denn erst durch diese bin ich zum wahren Glauben gelangt. Das hatte diese aufgeweichte Konzilskirche nicht vermocht. Schade!!! Auch die Sedis haben gute Ansätze, keine Frage. Aber, wie gesagt, ich verurteile diese nicht, sondern ich gehe meinen Weg. Auch bzgl. der WARNUNG glaube ich dass es stimmen könnte, wobei viele die darauf gewartet haben schon OHNE WARNUNG auskommen mussten und einfach so vor den Heiland hintreten musste. Schade und menschlicherseits gesehen irgendwie ungerecht. Diese konnten den Vorteil nicht nützen! Aber seis drum. Gott wird es besser wissen. Die nahzeitliche Erwartungshaltung war bei mir schon um das Jahr 2000 herum. Und nichts ist geschehen. Man ist, wenn man es sich ehrlich eingesteht doch irgendwie frustriert .... und noch warten, und noch warten ... bis man selber einmal abberufen wird - ohne dass was passiert ist. Also, hats vielleicht auch nichts gebracht das viele warten …

  164. @Pierre 4. Juli 2018 um 21:50

    Richtig, auf eine Katastrophe warten müssen wir nicht. Es gibt soviel Irr- und auch Aberglauben (auch im Umfeld der Katholiken), dass es fast unerträglich ist. Viele Möchte-gerne-Mystiker verbreiten ihren Unsinn und bedienen sich anderer Voraussagen. Das ist erbärmlich. Niemand soll auf die WARNUNG (Garabandal) warten und quasi nichts mehr tun in seinem Leben. Seine Familie, den Beruf, die Kinder, die Ehefrau vernachlässigen und nur warten, ist nicht gottgewollt, sondern das Werk des Widersachers.

  165. @Stefan1 4. Juli 2018 um 21:58

    “ … und quasi nichts mehr tun in seinem Leben. … “

    Richtig, das ist wohl selbstverständlich.
    Nein, ich meine, dass man vielleicht sein Leben besser erkennt und daraus positive Schlüsse zieht, etwas besser machen will als zuvor oder Taten setzt an die man zuvor nie gedacht hätte. In diese Richtung, meine ich, würde die WARNUNG etwas bringen.

  166. @Pierre 4. Juli 2018 um 22:07

    Die WARNUNG (Garabandal) ist eine Seelenschau, die angeblich weltweit jeden betrifft, der vernunftgemäss (nicht Kleinkinder) handeln und sein Leben verantworten kann oder muss. Jeder würde dann sehen, ob er im Stande der Gnade ist oder nicht. Wer schwere Sünden wider des heiligen Geistes, Todessünden begangen oder ggfs. exkommuniziert ist, wird unerträgliches sehen, wahrscheinlich die Hölle. Die Seherkinder von Garabandal jedenfalls beschrieben es als sehr schlimmes Erlebnis. Die Katholiken der KIRCHE (mit Papst) werden es etwas gelassener nehmen, doch auch hier werden es nicht alle sein. Etwas anderes ist nicht bekannt oder kann ich mir nicht vorstellen. Es wird zu einer Umkehr kommen und es wird nur noch eine KIRCHE (mit Papst) geben. Also eine deutliche Scheidung der Geister. Doch es wird nicht lange anhalten können und die STRAFE wird folgen.

    Doch wir wissen es nicht und wir können es nur interpretieren. Deshalb soll jeder versuchen, ein möglichst gottgefälliges Leben zu leben. Das ist sehr persönlich zu nehmen. Deshalb finde ich den Gedanken der Seelenschau (Aviso, Garabandal) durchaus auch als tröstlich, weil es um die eigene Person geht und nicht um den Papst oder jenen Anderen, sondern nur um sich selber und Gott. Darauf soll man sich vorbereiten, wie man sich auch auf den persönlichen Tod vorbereitet. Mehr ist nicht erforderlich, denke ich. Und Sie?

  167. @Stefan1 4. Juli 2018 um 22:33

    Ja sicher, doch so eien Seelenschau kann auch sehr hilfreich sein und nicht nur den IST – Zustand vorführen. Das wäre wohl zu wenig. Sollte doch jeder Mensch so eine Chance erhalten und davon profitieren, oder etwa nicht?

  168. Wenn es tatsächlich eine Warnung geben würde, dann gibt es ein ganz böses Erwachen für die V2-Anhänger.

    Ich sehe der ganzen Sache jedenfalls gelassen entgegen!

  169. @Pierre 4. Juli 2018 um 22:45

    Zitat
    Ja sicher, doch so eine Seelenschau kann auch sehr hilfreich sein und nicht nur den IST – Zustand vorführen.Pierre 4. Juli 2018 um 22:45

    So wie ich es verstanden habe (Irrtum möglich), ist es der Ist-Zustand. Das schon deshalb, weil der freie Wille des Menschen nicht tangiert wird. Umkehr und Schlüsse daraus ziehen muss das Individuum selber. Viele werden es tun und andere werden es nicht tun oder sogar das Gegenteil. Es wird zu einer klaren Trennung der Geister kommen. Auch der hl. Pater Pio war mit Garabandal sehr verbunden und bestätigte es eindrucksvoll, auch mit dieser Bemerkung: „Die Kirche wird den Erscheinungen der Mutter Jesu in Garabandal erst Glauben schenken, wenn es bereits zu spät ist.” Keinesfalls hat der hl. Pater Pio zum Verlassen der KIRCHE (mit Papst) aufgerufen (auch nicht, dass die Messen nicht mehr besucht werden dürfen!), noch hat eines der Seherkinder von Garabandal eine diesbezügliche Aufforderung erhalten. Wenn die Warnung kommt, wird es ein böses Erwachen für diejenigen geben, die geglaubt haben, dass sie die KIRCHE (mit Papst) unerlaubt verlassen müssen. Es gibt genügend Möglichkeiten die tridentinische Messe auch in der KIRCHE (mit Papst) zu haben.

  170. @Stefan1 4. Juli 2018 um 23:22

    „Umkehr und Schlüsse daraus ziehen muss das Individuum selber.“
    Ja, richtig, aber man tut sich ja viel leichter wenn einem auf die Fehler von Gott selbst aufmerksam gemacht wird oder es noch andere Wege geben könnte an die man VOR der Seelenschau nie gedacht hätte. Deshalb verstehe ich nicht ganz dass nicht jeder Mensch diese Schau einmal erhalten haben sollte um ihm die Chance zu geben positv auf sein Leben einwirken zu können. Verstehen Sie? Diese Chance sollte JEDER Mensch bekommen und nicht nur die die in dem Moment gerde leben. Das ist aus meiner menschlichen Sicht gerecht.
    Oder?

  171. Was sind denn das für Leute, die zum Verlassen der Kirche aufgerufen haben und noch aufrufen? Da würden bei mir aber sämtliche Alarmglocken läuten, wenn das einer von mir verlangen oder dazu raten würde.

    Ob der Herr im weißen Gewand noch zur heiligen katholischen Kirche gehört ist jedoch eine ganz andere Frage.

  172. @Pierre 4. Juli 2018 um 23:36

    Zitat
    Deshalb verstehe ich nicht ganz dass nicht jeder Mensch diese Schau einmal erhalten haben sollte um ihm die Chance zu geben positv auf sein Leben einwirken zu können. Verstehen Sie? Diese Chance sollte JEDER Mensch bekommen und nicht nur die die in dem Moment gerade leben. Das ist aus meiner menschlichen Sicht gerecht. Oder?

    Ja, die Gerechtigkeitsfrage! Diese wird von den Menschen immer wieder an Gott gestellt. Warum gerade diese Menschen als Soldaten so jung im 2. Weltkrieg sterben mussten. Weshalb dieser junge Mensch an einer Krankheit stirbt. Jener Verbrecher ein langes Leben haben darf und so viele Menschen ohne Chance an Hunger sterben. In Fatima sahen etwas 70’000 Menschen das Sonnenwunder und viele haben sich bekehrt. Warum nicht immer wieder ein Sonnenwunder für die nächsten Generationen? Die Frage ist kaum beantwortbar. Ich erkläre mir das so, dass es für Gott ein genug gibt. Eine Zeit in der die Menschen so sehr unter dem Widersacher leiden und so verwirrt sind, dass viele verloren gingen, wenn er dem Widersacher nicht durch dieses Zeichen Einhalt gebieten würde. So viele junge Menschen gehen ein verderbliches Leben und Gott möchte sie retten. Ich glaube, dass es vor allem für die jungen Generationen sein wird, die kaum eine Chance einer christlichen Familie hatten und in einer verwirrten und hedonistischen Zeit leben. Gott will und wird in eine Chance zur Rettung geben, ansonsten kann sie niemand retten.

  173. “ Was sind denn das für Leute, die zum Verlassen der Kirche aufgerufen haben und noch aufrufen? Da würden bei mir aber sämtliche Alarmglocken läuten, wenn das einer von mir verlangen oder dazu raten würde.

    Ob der Herr im weißen Gewand noch zur heiligen katholischen Kirche gehört ist jedoch eine ganz andere Frage. “

    Das ist aber soweit die Haltung der FSSPX. Nicht die der Sedis.

  174. Pierre 4. Juli 2018 um 23:48

    Zitat
    Ob der Herr im weißen Gewand noch zur heiligen katholischen Kirche gehört ist jedoch eine ganz andere Frage.

    Ja und nein, offensichtlich ist es der Papst, so die allgemeine und nachvolziehbare Meinung. Ob es ein guter oder schlechter Papst ist, wurde nicht beantwortet. Weder so noch anders. Auch Emmerick spricht vom Papst, der viel zu leiden hat. Fatima trifft sich mit Emmerick, keine Frage.

  175. @Stefan1 4. Juli 2018 um 23:47

    Ja sicher, da haben Sie recht.
    Die Warnung müsste es nicht unbedingt geben wenn es noch ausreichend Priester mit Seelenschau geben würde, wie einen P.Pio. Nur WO gibt es nur EINEN von diesen???

  176. @Pierre 4. Juli 2018 um 23:48

    Übrigens, auch ein schlechter Papst kann leiden, über sich und andere. Das ist auch keine Frage.

  177. @Stefan1 4. Juli 2018 um 23:51

    Genau, deswegen anerkennt die FSSPX den Papst FORMAL RECHTLICH als Papst an und inwieweit sich dieser selbst von der Kirche loslöst ist eine anderes Blatt.

  178. @Pierre 4. Juli 2018 um 23:53

    Zitat
    Die Warnung müsste es nicht unbedingt geben wenn es noch ausreichend Priester mit Seelenschau geben würde, wie einen P.Pio. Nur WO gibt es nur EINEN von diesen???

    Vielleicht gibt es auch heute viele wie Pater Pio. Aber sie sind uns nicht bekannt. Da liegt gerade das Problem. Auch Pater Pio kannten nicht alle oder hatten die Chance ihn zu besuchen. Die WARNUNG (Garabandal) hingegen würde jeden dannzumal lebenden Menschen (wo er sich auch immer befindet) erreichen und Gott will allen dannzumal lebenden Menschen (vor allem den jungen Generationen, denke ich) eine Chance geben. Haben wir nicht dringend eine Seelenschau nötig? Können wir wirklich darauf verzichten? Braucht die KIRCHE (mit Papst) nicht eine Hilfe?

  179. Stefan1 4. Juli 2018 um 23:59

    “ Haben wir nicht dringend eine Seelenschau nötig? “

    JEDER!!!!!!!
    BINGO! Aber so was von nötig!!! Jeder möge sich mal selbst erkennen – und nicht nur Wunschdenken, wie „ach, ich bin doch so gerecht “ oder „ach, ich haben den wahren Glauben, die anderen nicht “ …

  180. @Pierre, 4. Juli 2018 um 23:48 Uhr
    „Das ist aber soweit die Haltung der FSSPX. Nicht die der Sedis.“

    Für mich gibt es keine einheitliche Sedi,- Pius,- oder Flacherdler-Haltung. Es zählt alleine, was der Wahrheit und somit der Vernunft entspricht.

    Ich weiß wo ich Jorge einordnen muss. Ganz sicher nicht unter die gläubigen Katholiken.

  181. @Pierre: „Ehrlich gesagt, kann ich Ihnen nicht widersprechen. Aber … ich denke wenn jemand den ungesetzlichen Sedi- Weg gehen will, bzw. muss ( dem Gewissen nach ) dann möge er dazu bis zu seinem Lebensende stehen. Eine Rückkehr oder Kompromiss gibt es dann nicht mehr.“

    „Eine Rückkehr oder Kompromiss gibt es dann nicht mehr“,
    Damit haben Sie sich selbst gerichtet.

    Herr Pierre, haben Sie nicht unlängst zugegeben, dass Sie selbst einige Zeit, nämlich ein Jahr lang, die Sedishaltung sich zu eigen gemacht haben. Ach wie sonderbar, wie sind Sie dann aber selbst zu Ihrem eigenen Urteil gestanden? „Gab es bei Ihnen nicht doch eine Rückkehr? Ja es gab eine Rückkehr, doch eine Rückkehr zu einem Denkfehler, ein Fehlschluss ohne Bedauern.

    Wo ist also die von Ihnen vielgepriesene Jurisdiktions- und Lehrgewalt Ihrer Offiziellen Amtskirche?

    Wir wollten doch noch wissen, wann diese öffentlichen Verurteilungen über die schandbaren liturgischen Entgleisungen von Ihrer „Offiziellen Amtskirche“ – mit Papst und Rechtsgewalt – ausgesprochen wurden? Keine Anwort!
    @Pierre und Genossen bleiben die Antwort schuldig, wann Ihr „Papst“ – mit Lehr- und Rechtsgewalt – die Verurteilung aussprach, daß Todsünder sich nicht dem Tisch des HERRN nahen dürfen, daß Kindstöter exkommuniziert sind und Abtreibungsbefürworter in der Todsünde leben?

    Wie stehen Sie zur Indefektibilität der Katholischen Kirche?
    Ist der „konziliare Abfall mit der Lehre der Unfehlbarkeit des Papstes, der Unfehlbarkeit der Einen, Heiligen, Katholischen Kirche vereinbar?

    Kann es also einen Papst in der Katholischen Kirche geben, der Irrlehren in Glaubensfragen weltweit verbreiten kann? Ja oder Nein?

    Ja, es gibt immer noch zu viele, für die die Aussage der bekannten Erzfeinde gelten: „In einem Jahrhundert werden die Bischöfe und Kleriker [und Gläubige] glauben, hinter dem Banner der Schlüssel von St. Peter zu marschieren, in Wirklichkeit folgen sie unserer Fahne“!

    Nur wer – ohne Kompromisse – Widerstand leistet gegen diese Feinde des Glaubens, ansässig im Vatikan, marschieren hinter dem Banner der Schlüssel von St. Peter.

  182. @Alexius 5. Juli 2018 um 17:27

    Und ehrlich gesagt, ich beneide Sie um ihren kompromisslosen Weg. Ich freue mich wirklich für Sie und es tut gut Sie hier schreiben zu sehen!! Keine Frage. Das wissen Sie.

    Richtig ist auch ( wie Sie schreiben ) dass auch ich keine Antwort finde zu dem „irrigen haeretischem V2-Lehramt“. So etwas kann es nicht geben, da haben Sie völlig recht!!!!
    Aber auch Lefebvre wusste um diese ausweglose Situation, fand zwar klare Worte ( die es dzt. bei Fellay fehlen lassen ), zu den zwingenden Entscheidungen aber konnte oder besser wollte er sich nicht durchringen. Aus für Ihn gerechtfertigtem Grund: Die rechtmässige Kirche ist die offizielle Amtskirche. Punkt. Ist zwar damit dogmatisch nicht einwandfrei gelöst das Problem, dafür aber rechtlich.

  183. @Alexius 5. Juli 2018 um 17:27

    „Widerstand“ leistet man innerhalb der KIRCHE (mit Papst) und nicht ausserhalb. Ausserhalb ist die Exkommunikation (= Todessünde). „Widerstand“ haben zu allen Jahrhunderte Heilige in Gebet, Leiden ertragen und je nach Status innerhalb der KIRCHE auch mal durch deutliche Sprache gezeigt. Keiner von Ihnen hat je Gläubige dazu aufgerufen sofort oder künftig aus der KIRCHE (mit Papst) auszutreten, weil es schlicht nie diesbezügliche Hinweise bei göttlichen Visionen (Marien- oder Jesuserscheinungen usw.) gab.

    Warum nicht? Weil Gott es nicht will und weil ständige Prüfungen der leidenden KIRCHE (mit Papst) durch Zulassungen Gottes absolut normal sind. Dabei nimmt die göttliche Vorsehung bewusst in Kauf, dass die KIRCHE (mit Papst) auch in Schieflage (der Widersacher bekämpft natürlich ständig die KIRCHE) geraten kann, wie es auch in der Vergangenheit immer wieder dunkle Zeiten für die KIRCHE gab und nicht immer war die KIRCHE dabei unschuldig oder unbeteiligt. Doch Jesus hat versprochen, dass er immer bei seiner KIRCHE sein wird, bis an das Ende. Die Sedisvakantisten werden also über weitere Jahrhunderte zusehen müssen, wie die KIRCHE immer weiter Päpste einsetzen wird (selbstverständlich auch nach dem Papst Franziskus) und das es immer weiter gehen wird. Es ist ganz klar, dass jeder Sedisvakantist auf seinem Sterbebett (heute oder in weiter Zukunft) wissen wird, dass es einen Papst in der KIRCHE (oder gerade erwählt wird in der Konklave) gibt und viele werden in der letzten Minuten bereuen, andere werden verstockt verharren und mit der Todsünde Exkommunikation die Augen schliessen. Alle und zwar ausnahmslos alle werden aber erkennen, dass die KIRCHE wieder einen Papst haben wird, egal in welchem Jahrhundert sie leben. Darauf ist göttlicher Verlass.

    Andersherum gesagt, jeder Katholik kann sich absolut darauf verlassen, dass die KIRCHE (mit Papst) zu seiner Todesstunde einen Papst haben wird oder gerade dabei ist einen Neuen aus ihren eigenen Reihen zu bestimmen. Das ist das Zeichen dafür, dass Gott seine KIRCHE (mit Papst) bis an das Ende der Menschheit schützen und bewahren wird, selbst wenn die KIRCHE Fehler begeht.

    Emmerick sagt unmissverständlich und deutlich, dass das Allerheiligste immer erhalten wird; ein Sedisvakantist (Jan) hat hier sogar eindrucksvoll sein Kniefall vor dem Allerheiligsten der KIRCHE (mit Papst) in Spanien bezeugt. Zu allen Zeiten gab es Austretende (= exkommuniziert) und wird es auch in der Zukunft geben. Jeder glaubt sein eigenes „Süppchen“ kochen zu können, wie es in Tausenden von Sekten der Fall ist. Es gibt bei Gott keinen Individualismus im Glauben, wie das die Sedisvakantisten durch ihre massiven gegenseitigen Exkommunikationen (dazu haben sie eigentlich gar keine rechtlichen Grundlagen) und Auslegungen glauben machen oder gar rechtfertigen wollen. Es ist offensichtlich, dass Gott auch die Sedisvakantisten und andere Sekten siebt und zerstreut. Sie sind niemals in der Lage einen Papst zu stellen, noch die Fatima-Weihe durchzuführen. Morgen nicht und auch in hundert Jahren nicht, eben niemals, weil sie nicht die KIRCHE sind.

    Die KIRCHE (mit Papst) wird ein Schisma durchlaufen (u.a. nach Garabandal), doch es wird trotzdem Klarheit bestehen und ich bin sogar überzeugt, dass gerade die Diskussion um den Sakramentenempfang (Disposition) bei der Hl. Kommunion zu einer neuen Wahrnehmung der Bedeutung dieses Sakramentes führen wird. Gott kann auch auf krummen Zeilen schreiben. Insgesamt ist es ein Kampf gegen die Marginalisierung der hl. Kommunion und selbst das ist bei Garabandal angekündigt worden als eine Zeitereignis kurz vor der WARNUNG.

  184. @Stefan1 5. Juli 2018 um 21:17

    “ Keiner von Ihnen hat je Gläubige dazu aufgerufen sofort oder künftig aus der KIRCHE (mit Papst) auszutreten, … “

    Darf ich Ihnen etwas helfen?
    So, wie Sie jetzt schreiben ist aus der Sedi – Sicht/Haltung nicht richtig.
    @Alexius rät nur aus der pseudokatholischen (Konzils)Sekte, auszutreten, weil das ja nicht die Kirche sein kann ( was man aus seiner Sicht natürlich verstehen kann ). Verstehen Sie? Von Ihnen aus ist natürlich @Alexius ausgetreten.

    Gerade @Alexius ist ja IN der Kirche ( wie er meint, lt. Sedi- Ansicht ), nur die anderen sind schismatisch oder haeretisch bedingt aus der Kirche ausgetreten.

  185. Warum macht ihr es denn immer so kompliziert? Unten steht es doch ganz genau! Wer auch nur im GERINGSTEN vom Glauben abgewichen ist ist aus der katholischen Gemeinschaft ausgeschlossen und von der Kirche abgefallen.

    Das ist der Maßstab für uns ALLE!

    Kirchenzugehörigkeit gibt es nur über die JOTATREUE!

    „So hat die Kirche stets gehandelt, gestützt auf das einstimmige Urteil der Väter; diese waren immer der Überzeugung, es sei aus der katholischen Gemeinschaft ausgeschlossen und von der Kirche abgefallen, wer auch nur im geringsten von der durch das beglaubigte Lehramt vorgetragenen Lehre abgewichen sei.“

    Auszug aus der Enzyklika SATIS COGNITUM von Papst Leo XIII.

  186. @Pierre 5. Juli 2018 um 21:32

    Danke für den Hinweis. Ich kann das nachvollziehen. Doch die Feststellung bleibt, dass kein (anerkannter) Mystiker/Heiliger je einen Katholiken aktiv aufgefordert hat, die KIRCHE (mit Papst) zu verlassen. Keines der noch lebenden Seherkinder von Garabandal ist aus der KIRCHE ausgetreten oder heute Sedisvakantist oder ähnliches. Keines von ihnen hat jemals dazu eine Aufforderung von der Gottesmutter erhalten. Weder in Fatima, noch Lourdes, noch La Salette wurde jemals darauf hingewiesen, dass Katholiken die KIRCHE (mit Papst) zu einem bestimmten Zeitpunkt verlassen sollen. Selbst Padre Pio hat niemals dazu aufgerufen und hat Katholiken die Beichte abgenommen und die hl. Kommunion innerhalb der KIRCHE (mit Papst) ausgegeben. Niemals hat er den Papst öffentlich in Frage gestellt, wenn er auch sicher seine Sorgen hatte. Gerade er ist ein Bespiel für das Leiden für die KIRCHE und mit der KIRCHE. Es gibt keine legitim selbst bestimmte und damit gerechtfertigte Logik aus der KIRCHE (mit Papst) auszutreten. Ausser… Sie können nachweisen, dass Ihnen die Gottesmutter, Jesus oder ein Engel erschienen ist und Sie dazu persönlich aufgefordert hat? Wenn Sie das aber nicht glaubhaft nachweisen können, dann ist es eine menschliche Entscheidung mit allen Folgen (Exkommunikation).

  187. @Josua 5. Juli 2018 um 21:41

    Sie können auch in der KIRCHE (mit Papst) JOTATREU sein.

  188. Hier noch eine Präzisierung:
    Wenn Sie das aber nicht glaubhaft nachweisen können, dann ist es eine menschliche Entscheidung mit allen Folgen (Exkommunikation) oder sogar eine Verführung von Satan.

  189. “ die KIRCHE (mit Papst) zu verlassen. “

    Schreiben Sie lieber „die rechtlich anerkannte offizielle Kirche“. Dann gibt es sicher keine semantischen Missverständnisse 😉

  190. @Stefan1, 5. Juli 2018 um 21:55 Uhr

    @Josua 5. Juli 2018 um 21:41
    „Sie können auch in der KIRCHE (mit Papst) JOTATREU sein.“

    Also wenn ich Jorge folgen würde, wäre es mit dem heiligen katholischen Glauben völlig vorbei. Schauen Sie nochmals die jüngste Auflistung von Pierre über Bergoglio an.

  191. Wenn ich den vielen Häresien von Benedikt XVI., die in seinen Büchern zufinden sind, die nie zurück genommen wurden, annehmen würde, dann wäre es mit dem Glauben auch vorbei.

    Meine Ansichten über JoPa II. sind auch bekannt.

    Wer in mir also einen blinden Gefolgsmann sucht ist fehl am Platz.

  192. Wem nützt eigentlich eine „rechtlich anerkannte offizielle Kirche“, in der die Wahrheit mit Füßen getreten wird und in der die Rechtgläubigen verfolgt werden?

  193. @Josua 5. Juli 2018 um 22:24

    Trotzdem. Den rechtlichen Boden zu verlassen ist Selbstjustiz, Anarchie. Und das wollen wir wohl auch nicht.

  194. Was nützt ein angebliches „Recht“, das in die EWIGE VERDAMMNIS führt. Dann würde die Piusbruderschaft seit 1971 Selbstjustiz ausüben. Sie hat sich praktisch NIEMALS ihrem anerkannten Papst untergeordnet.

    Natürlich ist das alles ein riesiger Quatsch mit der Selbstjustiz. Selbstjustiz ist etwas ganz anderes: nämlich Gefangennahme, Folterung, Hinrichtung einer bestimmten Person durch eine nicht autorisierte Person oder einem Mob.

  195. @Pierre, 5. Juli 2018 um 22:34 Uhr

    An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen sagte der Herr. Wenn man also die Hände in den Schoß legt und nichts tut, obwohl man etwas tun könnte, dann ist das purste Feigheit und Nachlässigkeit und unzählige Seelen gehen in der Zwischenzeit regelrecht zum Teufel, nur weil irgendwelche Leute auf ein „Recht“ warten, das nicht kommen wird. Böse Menschen klagen sich seltenst selber an.

  196. @Pierre 5. Juli 2018 um 21:58

    Zitat
    “ die KIRCHE (mit Papst) zu verlassen. “
    Schreiben Sie lieber „die rechtlich anerkannte offizielle Kirche“. Dann gibt es sicher keine semantischen Missverständnisse

    Ich verstehe, was Sie meinen, doch ich will das eigentlich nicht. Ich meine mit KIRCHE (mit Papst) sowieso immer „die rechtlich anerkannte offizielle Kirche“. Doch es ist mir echt zu blöde, dass jedes mal zu schreiben. Die KIRCHE (mit Papst) muss sich ihrer historischen und immerwährende Bedeutung und göttlichen Initialisierung nicht erklären, nur weil die Sedisvakantisten-Sekte sich etwas zusammengebaut haben und ihr Gewissen zu beruhigen. Zudem würden findige Verdrehen selbst bei Ihrem Vorschlag wieder etwas anders auslegen wollen.

    Zudem habe ich POS mehrmals vorgeschlagen, ein Stichwortverzeichnis zu führen um gewisse gekürzte Begriffe mit Erklärungen abzulegen, damit sie vereinfacht verwendet werden können. Ich finde es lächerlich jedes mal „die rechtlich anerkannte offizielle Kirche“ wegen den Sedisvakantisten zu schreiben.

    Können Sie mir folgende Frage beantworten: Warum gab es einige ehemalige Sedisvakantisten, die sich quasi auf dem Sterbebett wieder zur KIRCHE (mit Papst) bekannten? Warum wollten Sie nicht als Sedisvakantisten sterben? Gibt es auch das Gegenteil, das quasi ein gläubiger Katholik noch schnell auf dem Sterbebett den Austritt aus der Kirche und bekennender Sedisvakantist wurde und auch von einem sedisvakantistischen „Priester“ (ggfs. Laien im schwarzen Rock) versorgt wurde?

  197. Wenn ich Jorge als vom Glauben abgewichen erkenne und ihm deswegen nicht folge, dann ist das konsequenter, als wenn die Piusbruderschaft ihrem „anerkannten“ Papst NIEMALS folgt.

    Ich achte das Recht und beurteile mit der kirchlichen Lehre und die Piusbruderschaft lässt ihren „anerkannten“ Papst Papst sein, dem man sich ständig widersetzen kann. Ich empfehle einmal zu studieren, wie man sich gegenüber einem Papst zu verhalten hat, gewiss nicht so, wie es die Piusbruderschaft praktiziert.

  198. @Stefan1, erklären Sie mir bitte warum ich das auf dem Sterbebett verleugnen sollte?

    „So hat die Kirche stets gehandelt, gestützt auf das einstimmige Urteil der Väter; diese waren immer der Überzeugung, es sei aus der katholischen Gemeinschaft ausgeschlossen und von der Kirche abgefallen, wer auch nur im geringsten von der durch das beglaubigte Lehramt vorgetragenen Lehre abgewichen sei.“

    Auszug aus der Enzyklika SATIS COGNITUM von Papst Leo XIII.

  199. @Josua 5. Juli 2018 um 22:18

    Zitat
    Also wenn ich Jorge folgen würde, wäre es mit dem heiligen katholischen Glauben völlig vorbei. Schauen Sie nochmals die jüngste Auflistung von Pierre über Bergoglio an.

    Die von Pierre aufgelisteten Anklagen basieren teilweise auf den irrgeistigen Aussagen aus der „Die Warnung – Buch der Wahrheit“, die nachweislich unecht (keine Visionen usw.) und sogar kriminell Hintergrund (Geld verdienen) haben. Anderes sind widerlegte, unwahre Anschuldigungen. Es bleibt wenig übrig. Einige Sätze sind komisch, z.B. warum darf ein Papst politisch nicht „links“ sein, was ja oft mit der Hilfe für die Ärmsten und Verfolgten gleichgesetzt wird? Auch seine Sorge für die Umwelt ist nicht unberechtigt. Ein Kommunist ist er deshalb sicher nicht.

    Es geht nicht darum, dass Sie dem Papst Franziskus folgen müssen. Sie haben in der KIRCHE (mt Papst) durchaus alles notwendige um einen Katholik sein zu könne. Es verlangt ja niemand von Ihnen, dass Sie jetzt die Scheidung einreichen, nur um als Wiederverheirateter Geschiedener quasi dem Papst folgen zu können. Diese Frage wird möglicherweise zum Schisma führen, weil glaubenstreue Kardinäle sich einer allzu freien Auslegung widersetzen. Amoris Laetizia ist zudem kein „unfehlbares“ Dokument. Kann es gar nicht sein, weil es pastoralen Charakter hat. Hier warten wir ab; es wird früher oder später zu Korrekturen kommen. Doch das ist nicht hysterische Sache der Laien oder Medien, sondern Aufgabe der Kirchenführung (Kardinäle, Bischöfe, Papst, Lehramt). Das Lehramt hat klare Weisung erteilt, doch es wird – wie allzu oft – übergangen oder absichtlich nicht wahrgenommen. Dafür kommen dann Märchen der übelsten Art.

  200. @Josua 5. Juli 2018 um 23:13

    Zitat
    …erklären Sie mir bitte warum ich das auf dem Sterbebett verleugnen sollte?

    Sie sind ja kein Sedisvakantist (Ihre Worte) und bezahlen die Kirchensteuer (also sind Sie noch ein Mitglieder KIRCHE). Warum fühlen Sie sich von meiner Frage an @Pierre dann betroffen?

  201. Langsam wird’s, Pierre. Doch morgen bereits stehen Sie schon wieder auf einem anderen Standpunkt. Manchmal reicht schon eine Stunde und dann bedeutet für Sie, auf dem Boden der Katholischen Lehre zu stehen, also Katholischsein plötzlich wieder „ANARCHIE“!

    Ja, auch Herr POS bleibt wortlos. Noch vor vier Jahren standen Sie auf der Seite jener, die der liberalen Linie in der FSSPX entgegenwirkten. Damals schrieben Sie hier:
    „Der Widerstand wächst weiter weltweit. Immer mehr Priester und religiöse Gemeinschaften schließen sich dem Kampf gegen den Liberalismus an, der in die FSSPX eingedrungen ist. Sie alle sind einhellig der Meinung, dass dabei das Primäre der Glaube ist und dass man der Vorrangstellung der Wahrheit keinen blinden Gehorsam gegenüber verräterischen Autoritäten voranstellen darf.“

    „verräterischen Autoritäten“? Verteidigen Sie diese nicht heute?

  202. @Stefan1, 5. Juli 2018 um 23:24 Uhr

    Sie dürfen nicht glauben, dass ich betroffen bin. Mir geht es nur IMMER darum der Wahrheit zum Siege zu verhelfen. Aus diesem Grund stelle ich natürlich auch solche Fragen.

    Ja was bin ich dann, wenn ich in Jorge Bergoglio, der nach außen hin, wie ein Papst aussieht, kein Glied der heiligen katholischen Kirche sehe?

    Ich gehe bei Sedi-Priestern (Weihelinie von Erzbischof Marcel Lefebvre) ein und aus.

  203. @Stefan1 5. Juli 2018 um 23:05

    “ Ich verstehe, was Sie meinen, doch ich will das eigentlich nicht. Ich meine mit KIRCHE (mit Papst) sowieso immer „die rechtlich anerkannte offizielle Kirche“. Doch es ist mir echt zu blöde, dass jedes mal zu schreiben. Die KIRCHE (mit Papst) muss sich ihrer historischen und immerwährende Bedeutung und göttlichen Initialisierung nicht erklären, nur weil die Sedisvakantisten-Sekte sich etwas zusammengebaut haben und ihr Gewissen zu beruhigen. Zudem würden findige Verdrehen selbst bei Ihrem Vorschlag wieder etwas anders auslegen wollen. “

    Ich will es auch nicht. Aber es nützt vor vielfachen Missverständnissen.
    Nur gut gemeint.

  204. Ist doch die Höhe! Bauern erheben sich und rumoren, wegen ein bißchen Ernteausfall. Der Notstand müßte ausgerufen werden? Ernteeinbuße – kann diese nicht auch Strafe sein? Notstand? Sollen doch ihren eigenen seelischen Notstand ausrufen und Abhilfe schaffen. Wer frägt nach dem Notstand der vielen anderen deutschen Bürger, den Familien mit Kindern, Alleinstehenden, Kranken, Rentner, Existenzgefährdeter? Es gibt genug Bürger, die man am Profit nicht teilnehmen lässt.

    Es gab kaum Hagel bisher oder starke Regenfälle, der in manchen Jahren das Getreide oft flach in den Boden peitschte. Die Felder stehen prächtig da. Im Frühjahr gab es reichlich Mähwiesen; viel früher als sonst konnte gemäht werden. Ein bißchen weniger Erwerb und schon wird getobt. Wer frägt nach den Einbußen eines Arbeiters, der nicht mehr voll eingestellt werden kann? Eltern, die ihre Familie nicht mehr ernähren können?
    Ist doch wahrlich die Höhe. Und sind sie nicht selbst schuld, diese Landwirte oder wenigstens ein Teil davon? Der Sonntag wird geschändet durch Arbeiten auf dem Feld, auch wenn es ständig schön Wetter ist. Hört doch auf mit Eurem Gejammer! Von unseren Steuergeldern soll es ohne Grund Subventionen geben? Schreit lieber, dass die Subventionen seit Jahren nicht an fremde Orte fließen und nicht für die wirklich Armen des Landes eingesetzt werden.

    Aufwachen sollt Ihr doch, daß Eure Sekte, der Ihr angehört, sämtliche Andachten, auch die um gute Witterung, abgeschafft hat. Wann habt Ihr um Gedeihen der Feldfrüchte das letzte Mal gebetet? In diesen Andachten bat man um Abwendung von schädlichem Ungewitter, Blitz und Hagelschlag, vor Teuerung und Dürre!
    Lange nicht überall wird heute der Wettersegen noch gebetet. Was plärrt Ihr dann?

  205. @ Alexius,
    auch mit diesem Beitrag sprechen Sie mir wieder aus dem Herzen.
    Es ist wirklich so, dass in diesem Jahr das Getreide so schön da stand wie selten.
    Die Ähren trugen ein paar Körnchen weniger aber die Qualität des Getreides ist
    gut. Die Ernte konnte Wochen früher wie gewöhnlich eingefahren werden.
    An meinem Wohnort gibt es von 25 ( vor 30 Jahren ) nur noch fünf Landwirte,
    welche heute dank moderner Maschinen fast die gleiche Fläche anbauen.
    Die übrigen wurden durch Grundstücksverkäufe an Bauträger so reich, dass
    sie und ihre Familien nicht mehr arbeiten müssen.
    Wenn aber einige arme Flüchlingskinder einige Plaumen von Bäumen, welche
    sowieso nicht mehr abgeerntet werden pflücken, dann werden diese als „Kanaken“ beschimpft.
    Wer von diesen schamlosen Forderern nach EU- Subventionen denkt an die
    Massen von Zeitarbeitern welche ihren Lebensunterhalt von Dumpinglöhnen
    bestreiten müssen.
    Eine ehrliche Politik müsste dieses sich immer weiter ausbreitende, gemeine Zeitarbeits-System der modernen Sklaverei und Ausbeutung von immer mehr
    Erwerbstätigen verbieten.
    Als Christen wissen wir, dass es eine himmelschreiende Sünde ist den Arbeitern
    den gerechten Lohn vorzuenthalten.
    Vor einigen Jahren konnte ich deutlich beobachten wie segensreich sich der
    Wettersegen auswirkt.
    Wir hatten einen ähnlich warmen Sommer und alle Wiesen waren schon im Juli vertrocknet.
    Wie durch ein Wunder ( d.h. es war ein Wunder ) war alles ca. 10 km um einen
    Ort wo ein glaubenstreuer Priester noch jeden Sonntag der Wettersegen betete
    grün geblieben.
    Wer noch einen Sinn hat die Spuren des Allmächtigen in der Natur zu erkennen
    dem wird auffallen, dass um Orte wo unsere allerseligste Mutter MARIA noch
    geehrt wird, die Natur von außergewöhnlicher Schönheit ist.

  206. Wir werden gerade ganz mächtig durch die geplante Zwangsimpfung und den Chip bedroht, der uns unsere Freiheit total berauben wird.

    Es gibt eine Lösung und ich rufe bei allen Gelegenheiten Menschen dazu auf diese zu beherzigen!

    Die vierte Lesung zum Quatember Samstag zu Pfingsten hat mich voll erfasst und sie lässt mich nicht mehr los. Man liest dort von ein wunderbaren Verheißung, die Gott zuerst dem auserwählten Volk gegeben hat, die aber dem Volk des NEUEN BUNDES genauso gilt.

    Die Erfüllung der Verheißung ist allerdings an ein Leben in der heiligmachenden Gnade gebunden. Früher waren es die Einhaltung der 10 Gebote Gottes und der Satzungen.

    Der Alte Bund ist vorbei, die Einhaltung der 10 Gebote Gottes gilt immer noch und an die Stelle der Satzungen sind die Lehren unseres Erlösers Jesus Christus getreten. Treue im Glauben bis auf das Jota und Gehorsam gegen alle rechtgläubigen und somit rechtmäßigen Hirten.

    Wenn wir das beherzigen, werden wir mit der Kraft Gottes über unsere Feinde siegen und Segen in Fülle ernten.

    Wenn man das aber nicht tut, dann kommt Leid über Leid und es wird immer schlimmer als das Leid zuvor und das hat den Sinn, dass der liebende, heilige und Gerechte Gott ständig unsere Umkehr und Rettung im Auge hat.

    Herrliche Verheißung 3 Moses 26,1-12 – Beim Verbleiben in der Sünde: Krankheit und Krieg; Unfruchtbarkeit des Ackers; Wilde Tiere; Pest, Hunger und Krieg; Verwüstung und Verbannung. 3 Moses 26,14-39

    Dies ist alles zu unserer Belehrung niedergeschrieben! Segen erhalten wir in ähnlicher Form und die Strafen auch in ähnlicher Form, vielleicht auch noch viel schlimmer, weil der Sündenberg ins unermessliche gestiegen ist.

    Wem blutet noch das Herzen, wenn die Staaten Krieg gegen Gottes Reich führen, durch: Ehescheidungsgesetz; Abtreibung; Frühsexualisierung; Förderung und Normalisierung von Homosexualität; Genderismus; Rechtsbeugung u.s.w.? Oder bei solchen, die sich zwar als Hirten ausgeben, aber etwas ganz anderes verbreiten als die katholische Glaubens- und Sittenlehre!?

  207. Heute, 13. Mai 2020, ist der 103. Jahrestag der ersten Erscheinung der Gottesmutter in Fatima. Legen wir alles in ihre fürsorglichen Hände, beten wir den heiligen Rosenkranz, und führen wir ein Leben in der Freundschaft Gottes. So beschleunigen und helfen wir ihr mit, dass am Ende ihr UNBEFLECKTES HERZ triumphieren wird!

  208. Die Staatslehre des hl. Thomas

    Nach seinem Werk „Über die Herrschaft der Fürsten“.
    Eine Rezension von Martin Möller von ca. 2010
    

    Es wird gezeigt, daß für Tomas von Aquin die Monarchie die perfekte Staatsform ist. Die Demokratie ist für den Aquinaten hingegen eine abzulehnende Verfallsform.

    Obwohl das Buch „Über die Herrschaft der Fürsten“ einem Fürsten, dem Kreuzfahrer-König Hugo II. von Sizilien und Jerusalem gewidmet ist, spricht der hl. Tomas mit größten Freimut auch über andere mögliche Staatsformen und über die Entartungen der staatlichen Gewalt. In der westlichen Welt könnte sich derartiges analog heute kein einziger Historiker mehr leisten ohne Karriere, Ruf, Leben und Freiheit zu riskieren.

    Der hl. Tomas geht von der Natur des Menschen aus und deduziert von hier aus die Notwendigkeit des Staates und der Herrschaft. Er kommt zu dem Schluß:

    „Wenn also eine Gesellschaft von Freien von ihrem Führer auf das Gemeinwohl der Gesellschaft hingelenkt wird, so wird diese Regierung recht und gerecht sein, wie es Freien angemessen ist.“ 
    

    Dies dürfen wir als klassische Definition des idealen Staates ansehen, wobei stets präsent zu halten ist, daß das „Gemeinwohl“ nur im Lichte der kirchlichen Lehre zu definieren ist. Dies betonte Tomas nicht nur in diesem, sondern auch in vielen anderen Werken. Dies gilt auch noch heute!

    Als Staatsformen nennt Tomas analog zu Aristoteles bzw. Platon Monarchie, Aristokratie und Politie, als deren Verfallsformen bezeichnet er Tyrannis, Oligarchie und Demokratie. Die Demokratie wird also bei Tomas, so wie in der antiken und in der gesamten christlichen Staatslehre als Negativum betrachtet. Allerdings scheint Tomas sie unter den Verfallsformen am höchsten einzuordnen, denn er meint, daß die Tyrannis des Einzelnen die schlimmste Entartung des Staates darstellt, so wie die gottwohlgefällige Monarchie die höchste Form des Staates ist.

    „Von den Formen einer ungerechten Regierung ist die Demokratie also immerhin erträglicher, die allerschlimmste aber ist die Tyrannis.“

    Tomas stellt sich die Frage, ob ein Staat von einem oder von einem Kollektiv gelenkt werden sollte. Er kommt zu dem Ergebnis, daß die Herrschaft eines Einzelnen das Beste sei. Neben vielen weitern Argumenten führt er an:

    „Es ist immer das Beste, was der Natur entspricht; in den Einzelnen wirkt die Natur immer das Beste.“ 
    

    Als Erfahrungswert nennt er, daß „die Provinzen …, die nicht von einem regiert werden, an inneren Zwistigkeiten leiden.“ Und mit feiner Ironie zitiert er: „Viele Hirten haben meinen Weinberg verderbt.“ (Jer 12, 10) Tomas kommt zum tausendfältig geschichtlich bestätigten Schluß:

    „Landschaften und Städte, die von einem Fürsten geleitet werden, erfreuen sich des Friedens, sie blühen auf, da die Gerechtigkeit herrscht und blühen auf in glücklichstem Überfluß. So verspricht es auch der Herr seinem Volk durch die Propheten wie ein großes Geschenk, daß er ihnen ein Haupt setzen und daß ein Herrscher in ihrer Mitte sein werde.“ 
    

    Auch die Gefahr des Umschlagens in Gewaltherrschaft veranschlagt Tomas bei einer Herrschaftsform der Vielen als erheblich größer als bei der Monarchie. In seinen Ausführungen nimmt er in prophetischer Weise die Etablierung der NS- und Bolschwewismus-Diktatur aus einer Mehrzahlherrschaft vorweg:

    „Es ereignet sich keineswegs selten, daß eine von mehreren ausgeübte Herrschaft sich in eine Tyrannis verkehrt … Fast jede von mehreren geübte Herrschaft ist schließlich zu einer Tyrannei geworden. … Es bleibt das Ergebnis, daß es schlechthin zweckmäßiger ist, unter einem König als unter der Herrschaft von vielen zu leben.“ 
    

    Aus düsterer geschichtlicher Erfahrung stellt der Aquinate nun die die Frage, wie sich die Menge gegen die Tyrannis des Einzelnen sichern kann. Er nennt drei Maßregeln: Zum ersten weist er auf die große Verantwortung bei der Bestimmung des Herrschers hin. Hier tragen diejenigen Aristokraten hohe Verantwortung, die den König einsetzen, für Deutschland wäre also die Kurversammlung angesprochen. Sodann empfiehlt Tomas verfassungsmäßige Sicherungen vor Machtmißbrauch. Von der Möglichkeit des impeachments haben die deutschen Kurfürsten bekanntlich bei König Wenzel im Jahre 1400 Gebrauch gemacht. Zum dritten rät Tomas dazu, sich rechtzeitig zu überlegen, wie man ggf. einen tyrannischen Herrscher wieder los wird. Hier rät Tomas allerdings zu Vorsicht und Besonnenheit:

    „Wenn die Gewaltherrschaft nicht zu einem besonderen Übermaß ausartet, ist es wohl besser, eine Tyrannis, die sich in gewissen Grenzen hält, eine Zeitlang zu ertragen, als sich durch Unternehmungen gegen den Tyrannen in Gefahren zu verwickeln, die noch weit schwerer sind, als die Tyrannis selbst.“ 
    

    Diesen Gedanken führt Tomas weiter aus. Er weist dabei darauf hin, daß diejenigen, denen es gelingt, einen Tyrannen zu beseitigen, noch viel übler sein können als dieser. Ja, er glaubt ein geschichtliches Gesetz zu erkennen, nach dem auf einander folgende Tyranneien stets an Schlechtigkeit zunehmen. Den Tyrannenmord hält Tomas eher aus praktischen Gründen für nicht ratsam, besser sei ein verfassungsmäßiges Vorgehen. Letztlich stellt Tomas auf ein verfassungskonformes „Amtsenthebungs-Verfahren“ auch in der Monarchie ab. Tomas spricht vom „Recht der Oberen“ einen König einzusetzen. Daraus gehe hervor, daß die Oberen auch das Recht haben, den König bei schwerster Pflichtverletzung abzusetzen. Er nennt ein interessantes Beispiel:

    „So ist auch Domitian, der nach den maßvollsten Kaisern, seinem Vater Vespasian und seinem Bruder Titus, die Herrschaft angetreten hatte, von römischen Senat ermordet und alles, was er in verkehrter Weise den Römern auferlegt hatte, durch Senatsbeschluß für nichtig erklärt worden. Dadurch ist es geschehen, daß der selige Evangelist Johannes, der Lieblingsjünger Gottes, der durch Domitian selbst auf die Insel Patmos verbannt worden war, durch Senatsbeschluß [zurück] nach Efesus gesandt wurde.“ 
    

    Als Summe der Überlegungen rät Tomas, man solle sich einer Tyrannei ausgesetzt „an Gott wenden, der da in Trübsal zu richtiger Stunde als Helfer erscheint.“

    Des weiteren weist Tomas auf den wichtigsten Aspekt der Monarchie hin, nämlich den, daß der König „in Ausübung seines Herrscheramtes ein Diener Gottes ist“. Ein König darf also den Lohn für sein schweres Wirken (ausschließlich) von Gott erwarten. Diesen Gedanken führt Tomas ausführlich mit vielen Bibelstellen und historischen Belegen aus. Tomas zitiert den berühmten Augustinischen Fürstenspiegel:

    „Denn wir preisen manche christlichen Kaiser nicht darum glücklich, weil sie länger regierten oder eines sanften Todes starben und ihren Söhnen die Herrschaft hinterließen, oder weil sie die Feinde des Staates niedergeworfen und bösartige Bürgeraufstände entweder verhütet oder unterdrückt haben. Solche und andere Gnadengaben und Tröstungen dieses sorgenvollen Lebens konnten auch Dämonenverehrer empfangen, die am Himmelreich keinen Anteil haben wie sie; und zwar ist es Gottes Barmherzigkeit, die das so fügt, damit die an ihn Glaubenden dergleichen Erdengüter nicht als Höchstes von ihm begehren.“ 
    

    Und erfährt fort: „In diesem Sinne kann es also als Wahrheit anerkannt werden, daß Ehre und Ruhm [bei Gott] der Lohn der Könige sind. … Das ist jene Ehre, von der König David … sagte: „Deine Freunde o Gott, sind ohne Maßen geehrt!“ Diejenigen, die diesen Ruhm suchen, finden ihn auch. Dabei erlangen sie überdies den Ruhm unter den Menschen, den sie nicht suchen. Dafür ist Salomon ein Beispiel, der nicht allein die Weisheit, die er suchte, von Gott erhielt, sondern auch an irdischem Ruhm über alle anderen Könige erhoben wurde.“ Weiter unten führt Tomas aus, daß die Monarchie auch deshalb optimal zu nennen ist, weil sie der Herrschaft Gottes über Himmel und Erde am ähnlichsten ist. Auch verweist er auf hierarchische, monarchische Strukturen in Natur und Tierreich.

    „Dessen muß sich also ein König bewußt werden: daß er daß er das Amt auf sich genommen hat, seinem Königreich das zu sein, was die Seele für den Leib und Gott für die Welt bedeutet. .. Und er wird Milde und Güte walten lassen, wenn er diejenigen, die unter seiner Herrschaft stehen, wie Glieder seines eigenen Körpers betrachtet.“

    Die Maßstäbe des Regierens leitet Tomas für den Monarchen, wie aber analog für jeden Regenten, von den Maßstäben der göttlichen Ordnung ab. Tomas weist auf einen äußerst wichtigen Maßstab jeder staatlichen und Regierungstätigkeit hin: „Man kann das Amt des Regierens nicht voll erkennen, wenn man das Grundgesetz der Errichtung des jeweiligen Staatswesens nicht kennt.“ Diesen Gedanken führt Tomas sehr sorgfältig aus und resümiert: „Alles konnte aus der Ähnlichkeit [der Staatsgründung bzw. der Regierungstätigkeit] mit der Erschaffung der Welt abgeleitet werden.“ Im 14. Kapitel weist Tomas darauf hin, daß keine Regierungstätigkeit möglich ist, wenn nicht deutlich bewußt ist, daß auch das Wirken des Staatsmannes auf das letzte Ziel, nämlich Gott gerichtet sein muß.

    „Nun muß aber das Urteil über das letzte Ziel der ganzen Gesellschaft daßelbe wie über das Endziel des einzelnen sein. Wenn also das Endziel des Menschen ein Gut wäre, das in ihm selbst liegt, so wäre es gleicherweise das Endziel für die Regierung der Gesellschaft, dieses Gut zu erlangen und zu bewahren. Wäre so bei dem einzelnen oder der Gesellschaft das körperliche Dasein und die Gesundheit des Leibes der letzte Zweck, so fiele das Amt dem Arzt zu. Wäre es aber Überfluß an anderen Gütern, so wäre ein Kenner der Wirtschaft der Führer der Gesellschaft. Wäre schließlich das Gut eine Erkenntnis der Wahrheit von solcher Art, daß es die vielen zu erlangen vermöchten, wäre das Amt des Königs das eines Gelehrten. Nun ist es aber nach allem Anschein das Endziel der zu gemeinsamem Leben vereinigten Gesellschaft, nach der Tugend zu leben. Denn dazu begründen die Menschen eine Gemeinschaft, daß sie nun vereint gut leben, was jeder im Leben als einzelner nicht erreichen kann. Gut leben aber heißt leben, wie es die Tugend verlangt.“

    Tomas erwägt im weiteren die heidnische Lehre, daß der Fürst nur noch der materiellen Wohlfahrt seines Staatswesens zu streben habe und jenseitige Aspekte außer Acht zu lassen hat. Er verwirft diese Lehre und fährt dann fort mit der Feststellung, daß das christliche Königtum ein priesterliches Amt sei, das sich dem Bischof von Rom zu unterwerfen habe.

    Für ein gutes Leben im Staate nennt der Aquinate drei Erfordernisse:

    Einheit der Gesellschaft in Frieden und Glauben [man vergleiche die Lehren des „2. Vatikanums“ und des jetzigen Pseudo-Papstes.]
    Eine weise Staatsführung im Sinne der Kirche
    Vorsorge des Herrschers für die irdischen Gegebenheiten
    

    Als Aufgaben des Königs nennt Tomas die Sorge für guten und fähigen Nachwuchs, das Lob der Tugend und die Bestrafung der Bosheit, die Sicherung des Volkes und des Staates vor äußeren Feinden. Ferner müsse der König „das Unzweckmäßige richtigstellen, das Fehlende ergänzen, und dort, wo Verbesserung möglich ist, nach Vervollkommnung streben“.

  209. @Josua 18. Mai 2020 um 20:45

    Die Kirchenlehre der einzig von Gott gestifteten Kirche mit Papst weist keine Bevorzugung einer Monarchie hin. Unter bestimmten Umständen ist jede Staatsform möglich. Es gibt weitere theologische Differenzen zu Thomas von Aquin.

  210. Von Papst Pius XII. wurde am 24.12.1944 das erstmal die demokratischen Bestrebungen gewürdigt, wohl unter dem berechtigten Eindruck der Gewaltsherschaft des Diktators Hitlers, Stahlins, Mussolinis, Lenins und weiteren. Diese satanischen „Führer“ (Monarchen) haben das Volk missbraucht, verblödet und für unsinnige Machtgelüste gegeneinander geschlachtet. Die Gewaltentrennung (Exekutive, Legislative und Judikative) sind unabdingbare Voraussetzungen für eine gelingende Demokratie.


    (Auszug)
    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Benignitas_et_humanitas
    4. Außerdem – und das ist vielleicht der wichtigste Punkt – sind die Völker unter dem unheilvollen Lichte des Krieges, das sie umfängt, und in der brennenden Glut des Schmelzofens, in den sie eingeschlossen sind, jetzt wie aus langer Betäubung erwacht. Sie haben gegenüber dem Staat, gegenüber den Regierenden eine neue Haltung angenommen, die Rechenschaft fordert, kritisch und misstrauisch ist. Durch bittere Erfahrung belehrt, widersetzen sie sich immer heftiger den Ansprüchen einer diktatorischen Macht, die nicht zur Verantwortung gezogen werden kann und die unangreifbar ist; sie suchen ein Regierungssystem, das mit der Würde und Freiheit der Bürger besser zu vereinen ist. Diese unruhigen Massen, die durch den Krieg in ihren Tiefen erschüttert sind, haben heute die Überzeugung gewonnen, – die anfangs vielleicht verschwommen und unklar war, jetzt aber nicht mehr zu unterdrücken ist -: die Welt wäre nicht in diesen vernichtenden Wirbel des Krieges hineingezogen worden, wenn es möglich gewesen wäre, das Vorgehen der öffentlichen Macht zu kontrollieren und zu steuern; in den Völkern selbst wären wirksame Garantien zu schaffen, damit für die Zukunft solche Katastrophen vermieden würden.

    5 Bei dieser geistigen Haltung braucht man sich nicht mehr darüber zu wundern, dass demokratische Bestrebungen sich der Völker bemächtigen und in großem Ausmaße die Überzeugung und Zustimmung derer gewinnen, deren Anliegen es ist, die Geschicke der Einzelnen und der Gesellschaft wirksam zu beeinflussen.

    6 Es ist wohl kaum nötig, hier daran zu erinnern, dass es nach der Lehre der Kirche „nicht verboten ist, Regierungsformen den Vorzug zu geben, die durch die Mitwirkung des Volkes beeinflusst werden; wohlverstanden unter der Bedingung, dass die katholische Lehre über den Ursprung und die Anwendung der staatlichen Macht gewahrt bleibt. Denn die Kirche lehnt keine der vielen verschiedenen Formen ab, die eine Regierung haben kann, sofern sie nur geeignet ist, das Wohl der Bürger zu sichern (Leo XIII, Enzycl. Libertas vom 20, ,Juni 1888, Schluss)

    7 In dieser Festzeit, die zugleich die Güte des menschgewordenen Wortes und die Würde des Menschen feiert (Würde, nicht nur vom persönlichen, sondern auch vom sozialen Gesichtspunkt aus verstanden) wenden Wir Unsere Aufmerksamkeit auf das Problem der Demokratie. Wir wollen prüfen, nach welchen Gesetzen sie sich richten muss, um den Namen einer wahren und gesunden Demokratie, die den Bedürfnissen der jetzigen Stunde angepasst ist, zu verdienen. Diese Tatsache zeigt deutlich, dass die Sorge und die Arbeit der Kirche nicht so sehr ihren äußeren und inneren Aufbau betreffen, die von den jeweils verschiedenen Neigungen der einzelnen Völker abhängen, als vielmehr den Menschen selbst, der, weit davon entfernt, ein passives Element des sozialen Lebens zu sein, sein Träger, Fundament und Zweck sein und bleiben soll.

    8 Es ist klar, dass die Demokratie im weiten Sinne des Wortes verschiedene Formen zulässt und sich gleich gut in einer Monarchie wie in einer Republik verwirklichen kann. So erheben sich zwei Fragen, die Wir prüfen wollen:

    9 Welche Eigenschaften müssen die Menschen auszeichnen

    die in einer Demokratie und unter einer demokratischen Regierung leben,
    die die Macht in einer Demokratie ausüben?

    10 Seine Meinung sagen über die ihm auferlegten Pflichten und Opfer und nicht gezwungen sein zu gehorchen ohne gehört worden zu sein: das sind zwei Rechte des Bürgers, die in der Demokratie, wie schon ihr Name sagt, ihren Ausdruck finden. Aus der Festigkeit, Übereinstimmung und den Erfolgen dieser Berührung zwischen Bürgern und Regierung kann man erkennen, ob eine Demokratie gesund und im Gleichgewicht und wie stark ihre Lebenskraft und Entwicklungsfähigkeit ist. Wenn wir das Ausmaß und die Art der Opfer ansehen, die von allen Bürgern gefordert werden, erscheint die demokratische Form der Regierung in der Gegenwart, wo die Tätigkeit des Staates ein so großes Ausmaß und einen so entscheidenden Einfluss gewonnen hat, vielen als eine Forderung der Natur, die von der Vernunft selbst aufgestellt ist. Doch wenn man mehr Demokratie und eine, bessere Demokratie fordert, dann kann diese Forderung nur das Ziel haben, den Bürger immer mehr in die Lage zu versetzen, sich seine persönliche Meinung zu bilden, sie zu äußern und ihr entsprechend den Forderungen des allgemeinen Wohls Geltung zu verschaffen.

    11 Daraus ergibt sich eine erste notwendige Forderung mit ihren praktischen Folgerungen. Ein Staat umfasst und vereint nicht mechanisch auf einen gegebenen Raum eine formlose Anhäufung von Einzelwesen. In Wahrheit ist und muss er die organische und organisatorische Einheit eines wirklichen Volkes sein.

    12 Volk und formlose Menge oder, wie man gewöhnlich sagt, Masse, sind zwei verschiedene Begriffe. Das Volk lebt und bewegt sich durch sein eigenes Leben; die Masse ist an sich untätig, sie kann nur von außen her bewegt werden. Das Volk lebt aus der Fülle des Lebens der Menschen, aus denen es besteht und deren jeder einzelne an seinem Platze und auf seine Weise eine Persönlichkeit ist, die sich ihrer Verantwortung und ihrer Überzeugung , bewusst ist. Die Masse dagegen wartet auf den Anstoß von außen, ist ein williges Spielzeug in den Händen desjenigen, der ihre Instinkte oder Gefühle ausnutzt; sie folgt bereitwillig heute dieser Fahne, morgen jener. Das überströmende Leben eines wahren Volkes teilt sich verschwenderisch und reich dem Staat und allen seinen Organen mit, flößt ihnen dadurch eine immer wieder erneuerte Lebenskraft, das Bewusstsein ihrer Verantwortung und den wirklichen Sinn für das allgemeine Wohl ein. Der elementaren Gewalt der Masse kann sich der Staat selbst bedienen, wenn er sie geschickt leitet und benutzt. Wenn der Staat dem Ehrgeiz eines einzigen oder einiger Führer, die künstlich durch ihre egoistischen Leidenschaften geeint sind, unterworfen ist, dann kann es dahin kommen, dass er mit Unterstützung der Masse, die er nur noch eine Maschine sein lässt, dem besseren Teil des Volkes seine willkürlichen Beschlüsse aufzwingt. Dadurch wird das allgemeine Wohl schwer und nachhaltig verletzt, und diese Verwundung ist nicht leicht zu heilen. Hieraus ergibt sich klar eine weitere Folgerung: die Masse; so wie Wir sie definiert haben, ist der Hauptfeind der wahren Demokratie und ihres Ideales von Freiheit und Gleichheit.

  211. Die Apokalypse des hl. Johannes – Kap. 20, 1-15

    Die Universelle Herrschaft von Jesus Christus

    Die Worte des hl. Paulus an die Thessalonicher (1) beweisen eindeutig, dass der Antichrist ein bestimmtes Individuum sein muss, und unser Studium der Apokalypse zeigt, dass er in der Welt noch nicht erschienen ist. Aber praktisch alle Ausleger, die diese Schlussfolgerungen akzeptieren, nehmen die Herrschaft des Antichristen als Vorspiel für das letzte Gericht und das Ende der Welt. Im Gegensatz zum reinen Sinn der Heiligen Schrift setzen sie dann die universelle Herrschaft Christi vor die Zeit des Antichristen. Dies wiederum macht die Ankettung des Drachen zu einem schwierigen Problem. Einige beziehen sich auf die Zeit des Todes unseres Erretters oder auf den Pfingsttag. Andere bestimmen den Tag der Bekehrung Konstantins, die Herrschaft Karls des Großen, den Fall des Westlichen Imperiums oder die Einnahme Konstantinopels durch die Türken – alles rein willkürliche Termine, wie ihre großen Unterschiede zeigen.

    Eine sorgfältige Lektüre der Apokalypse zeigt deutlich, dass der Antichrist lange Jahrhunderte vor dem letzten Gericht und dem Ende der Welt erscheinen wird. Tatsächlich wird seine Herrschaft nur der letzte Versuch Satans sein, die universelle Herrschaft Christi in der Welt zu verhindern. Seit dem Pfingsttag befindet sich die Kirche im ständigen Krieg. Das Judentum war ihr erster Feind; dann folgten Arianismus, Mohammedanismus, das griechische Schisma, die Reformation und geheime Gesellschaften, die Atheismus und Rationalismus fördern. Heute kämpft sie auch gegen Indifferentismus und eine Wiederbelebung des Heidentums. Die Herrschaft des Antichristen soll der endgültige Konflikt in diesem anhaltenden Kampf mit den Mächten der Finsternis sein.

    Nach der Niederlage des Antichristen werden die heidnischen Völker in die Kirche zurückkehren und die Juden werden in ihren Schoß hereinkommen. Dann werden sich die Worte Christi erfüllen: “Es wird eine Herde und einen Hirten geben.” (2) Unglücklicherweise werden Sünde und Böse nicht vollständig verschwunden sein, das Gute und das Böse werden immer noch in der Kirche vermischt sein, obwohl das Gute vorherrschen wird. Nach vielen Jahrhunderten, symbolisiert durch tausend Jahre, wird der Glaube nachlassen und die Nächstenliebe erkalten als ein Resultat des langen Friedens und der Sicherheit, die die Kirche genießt. Dann wird Satan, der für kurze Zeit nicht angekettet ist, viele Nationen verführen (Gog und Magog), um gegen die Kirche Krieg zu führen und die Gläubigen zu verfolgen. Diese abtrünnigen Nationen werden sofort von einer Flut von Feuer überwältigt, und die Kirche wird wieder triumphierend hervorgehen. Das allgemeine Gericht und das Ende der Welt sind dann nahe bevorstehend. Die Menschen werden in täglicher Erwartung leben, bis unser Herr in den Wolken mit der Jähheit eines Blitzes erscheint. (3) Dann werden alle Menschen zum Gericht versammelt werden.

    Die Gründung der Kirche über alle Nationen ist auf fast jeder Seite der Heiligen Schrift vorhergesagt. “Er wird herrschen von einem Meer zum andern, und vom Flusse bis an die Grenze der Erde… Und alle Könige der Erde werden ihn anbeten; und alle Völker ihm dienen.” (4) “Alle Nationen, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten o Herr.” (5) “Sein Reich wird sich vervielfachen und der Frieden wird kein Ende haben.” (6) “Sein Königreich ist ein ewiges Königreich, und alle Könige werden ihm dienen und ihm gehorchen.” (7) “Er wird Frieden den Heidenvölkern verkünden und seine Macht wird von Meer zu Meer reichen, von den Flüssen bis an die Enden der Erde.” (8)

    Die Apostel wurden ausgesandt, um das Evangelium allen Völkern und allen Geschöpfen zu predigen (9), und der hl. Paulus wendet auf sie die Worte des Psalmisten an: “Ihr Schall ist über die ganze Erde ausgegangen und ihre Worte bis an die Enden der ganzen Welt.” (10) Kann man annehmen, dass diese Prophezeiungen durch die Bekehrung einiger tausend Seelen in den verschiedenen heidnischen Ländern der Welt erfüllt wurden? Können wir zugeben, dass eine vom Heidentum durchtränkte, und von Schisma und Häresie zerrissene Welt das einzige Ergebnis des Todes Christi am Kreuz ist? Ein solches Eingeständnis ist notwendig, wenn die Schließung des Abgrunds und die Bindung Satans an den Beginn des Christentums und die tausend Jahre der Herrschaft Christi vor der Niederlage des Antichristen gesetzt werden.

    Die oben zitierten Prophezeiungen und Hunderte von anderen, die in den Schriften verstreut sind, stellen sicher, dass die Herrschaft Christi wirklich universell sein wird. Nachdem die Heidenvölker zum Glauben zurückgekehrt sind, werden sich die Juden auch dem Joch des Evangeliums unterwerfen. Der heilige Paulus legt dies sehr deutlich dar: “Die Blindheit eines Teiles von Israel dauert, bis die Fülle der Heideneingegangen ist. Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: „Aus Sion wird der Retter kommen, der da wegnimmt und abwendet die Bosheit von Jakob.” (11) Wieder schreibt er: “Wenn ihr Verlust (der Juden) die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Aufnahme anders sein als Aufleben von den Toten?” (12)
    Diese Prophezeiungen werden sich nicht vor der Zeit des Antichristen erfüllen, da die Apokalypse eindeutig zeigt, dass er in eine Welt kommen wird, die von Heidentum, Abtrünnigkeit, Schisma und Ketzerei drangsaliert wird. (13) Die Juden, die noch nicht bekehrt sind, werden ihn als Messias akzeptieren und in seinem Krieg gegen die Kirche unterstützen. Erst nach der Niederlage des Antichristen und der Rückkehr der heidnischen Völker zum Glauben werden die Juden Christus als den wahren Messias akzeptieren. Dann wird die universale Herrschaft Christi über alle Völker, Stämme und Zungen beginnen.

    Nach der Zerstörung Roms in den Tagen des Antichristen bleibt es für immer nur ein Trümmerhaufen und der Ort der schmutzigen Tiere; “diese große Stadt soll überhaupt nicht mehr gefunden werden.” Diese Tatsache im Zusammenhang mit den vielen Prophezeiungen über die zukünftige Herrlichkeit Jerusalems rechtfertigt den Glauben, dass es von der Zeit des Antichristen bis zur Vollendung der Welt die Stadt der Päpste und die Hauptstadt der Christenheit werden wird. Wir glauben, dass dies nicht gegen die Lehre der Kirche ist. Viele Theologen sind der Ansicht, dass das Papsttum durch die göttliche Institution mit dem Bistum Rom verbunden ist; dies kann jedoch kein Glaubensartikel sein, weil er weder in der Schrift noch in der Tradition enthalten ist. Es ist Glaube, dass der Nachfolger von St. Peter das Oberhaupt der Kirche ist, und in der gegenwärtigen Ordnung der Dinge ist es auch Glaube, dass der Bischof von Rom der Nachfolger von St. Peter ist. (14)

    Die Übertragung des Papsttums von Rom nach Jerusalem könnte durch Erlass eines mit dem Papst handelnden Konzils oder durch direktes Eingreifen der göttlichen Vorsehung erfolgen. Die Propheten des Alten sagen die zukünftige Herrlichkeit Jerusalems voraus, wenn sie wieder zur Heiligen Stadt und zur geistigen Hauptstadt der Welt werden wird, von der die Wasser des Heiles allen Völkern zufließen wird. Es soll auch die Hauptstadt eines jüdischen Volkes werden, das sich erneut um sie versammelt. Einige Texte reichen aus, um diese Punkte festzulegen.

    “Frohlocket und jauchzet, dir ihr zu Sion wohnt: denn groß in deiner Mitte ist der Heilige Israels.” (15)
    “Singe Lob und freue dich, Tochter Sion; denn siehe, ich komme und werde wohnen in deiner Mitte, spricht der Herr. Und viele Völker werden sich an den Herrn anschließen zu jener Zeit, und werden mein Volk sein, und ich werde in deiner Mitte wohnen.” (16)
    “Und es wird einen Tag geben, der dem Herrn bekannt ist. . . . Und an jenem Tag soll lebendiges Wasser von Jerusalem ausgehen: die Hälfte bis ins östliche Meer, und die Hälfte davon ins äußerste Meer; Sommer und Winter durch wird es bleiben. Und der Herr wird König über die ganze Erde; an jenem Tag wird Ein Herr sein, und sein Name wird Einer sein. … und Bann wird nicht mehr sein; sondern Jerusalem wird sicher thronen.” (17)
    “Zu dieser Zeit wird man Jerusalem heißen: der Thron des Herrn; und es werden sich dahin versammeln alle Völker im Namen des Herrn zu Jerusalem, und werden nicht mehr wandeln nach der Bosheit ihres so überaus bösen Herzens.” (18)
    “So spricht der Herr der Heerscharen: Ich kehre wieder nach Sion, und werde wohnen in Jerusalems Mitte: und Jerusalem wird heißen die Stadt der Wahrheit, und der Berg des Herrn der Heerscharen, … Siehe, ich erlöse mein Volk aus dem Lande des Aufgangs und aus dem Lande des Untergangs der Sonne. Und ich will sie herbeiführen, und sie sollen zu Jerusalem wohnen, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein, in Wahrheit und Gerechtigkeit. … Und es wird geschehen: gleichwie ihr, Haus Juda und Haus Israel, verflucht wart unter den Heiden: also will ich euch erlösen, und ihr werdet zum Segen sein.” (19)

    Diese und ähnliche Prophezeiungen erregten in der jüdischen Brust eine bange Sehnsucht nach dem herrlichen Erwachen Israels. Die Menschen freuten sich auf den lang erwarteten Messias als großen Anführer der Restauration. Die Apostel teilten diese Erwartung ihrer Landsleute. Als unser Herr ihnen sagte, dass der Heilige Geist bald über sie kommen würde, sagten sie: “Herr, willst du zu dieser Zeit das Königreich wieder in Israel wiederherstellen?” Christus sagte ihnen nicht, dass ihre Erwartungen vergeblich waren. Er sagte nur: “Es ist nicht an euch, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seine eigene Macht gelegt hat.” (20) Er sagte ihnen tatsächlich, dass das Königreich nach Israel zurückkehren würde, aber es war nicht für sie, die Zeit zu kennen, weil der Vaters sie nicht offenbart hatte.

    Anmerkungen:

    (1) 2. Thess. 2, 8.
    (2) Joh. 10, 16.
    (3) Matth. 24, 27.
    (4) Ps. 71, 8, 9.
    (5) Ps. 85, 9.
    (6) Is.9, 7.
    (7) Dan. 7, 27.
    (8) Zach. 9, 10.
    (9) Matth. 28, 16; Luk. 16, 15.
    (10) Röm. 10, 18; Ps. 18, 5.
    (11) Röm. 11, 25, 26; Is. 59, 20.
    (12) Röm. 11, 15.
    (13) Apok. 9, 20, 21.
    (14) Tanquery, „Synopsis Theol. Dogm.“ pp. 383-4.
    (15) Is. 12, 6.
    (16) Zach. 2, 10, 12.
    (17) Zach. 14, 7-11.
    (18) Jer. 3, 17.
    (19) Zach. 8, 3, 7, 8, 13.
    (20) Apostelg. 1, 2. –

    aus Sylvester Berry, Die Apokalypse des heiligen Johannes

  212. @Josua 22. Mai 2020 um 00:12

    Es gab schon viele verschiedene Interpretationen der Apokalypse. Einige davon sind untauglich, da überholt. Man darf nie vergessen, dass die Juden im Messias etwas anderes erwartet haben, als Jesus dann war. Judas und Petrus sahen in ihm ein machtvoller Herrscher und Bezwinger ihrer Unterdrückung durch die römische Vorherrschaft. Das war damals durchaus nachvollziehbar. Genährt wurde ihre Vorstellung durch ihre jüdische Lehre.

    Gerade die Vorstellung des Antichristen als Person war zeitweise in der Theologie umstritten und es wurde immer wieder auf antichristliche Perioden verwiesen. Wiederum andere glaubten in Kaiser Nero den Antichristen zu erkennen. Auch das baldige Ende der Menschheit war auch unter den Aposteln eine denkbare Option.

    Die Apokalypse entschlüsselt sich nur sehr langsam und beinhaltet immer die Möglichkeit der Verkennung. Auch nach meinen Vorstellungen ist der Antichrist eine Person, die in Zukunft auf dieser Erde wirken wird; ich denke auch, dass sie noch nicht gekommen ist. Die Voraussagen von Fatima, La Salette, Garabandal und noch andere zeigen immer nur eine überschaubare Zeitachse, die für die dannzumal lebenden Menschen gerade von Bedeutung sein können und immer nur in dem Masse wie es für die Vorbereitung notwendig ist.

    Ihre Darstellung der Apokalypse ist eine mögliche interessante Variante, bleibt jedoch trotzdem eine Spekulation und fast sicher ist, dass es auch Abweichungen dazu geben wird.

  213. Sylvester Berry, spricht es richtig an, dass das tausendjährige (steht für eine sehr lange Zeit) Friedensreich erst nachdem der Antichrist und der Lügenprophet besiegt sind und in den See von Feuer und Schwefel geworfen wurden, kommen wird.

    Offenbarung 19,20
    „Und das Tier ward ergriffen, und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm getan, durch welche er die verführte, welche das Malzeichen des Tieres annahmen und dessen Bild anbeteten. Lebendig wurden diese zwei in den Feuerpfuhl geworfen, der mit Schwefel brennt.“

    Daraus geht ganz klar hervor, dass der Antichrist eine Person sein wird. Er wird Gott nachäffen und er wird 3 1/2 Jahre als Frist bekommen. Die gleiche Zeit, wie Jesus gelehrt hat.

    Das waren mir wichtige Eckpunkte, ansonsten ist es sehr schwierig, die Apokalypse richtig zu deuten. Zu wissen, dass es nach 3 1/2 Jahren vorbei sein wird, ist für die Christen, die zu dieser Zeit leben werden, doch ein kleiner Trost. Man weiß dann zumindest, dass danach die herrliche Friedenszeit kommen wird.

  214. Zumindest ist eines ausgeschlossen: Ein Papst kann nicht der Antichrist sein. Der Hl. Papst Symmachus lehrt: „Si Quis Papa superstite pro Romano Pontificatu quolibet modo fauorem pracstare contvincitur loci sui honoris privetur.“ Der Antichrist müßte also von einem Papst als sein Nachfolger vorgeschlagen worden sein, was ipso facto das Ende des Papsttums bedeuten würde. Daher irren alle Sedisvakantisten a posteriori. Jeder Sedisvakantistenzweig behaupt, daß derjenige und dieser nicht mehr Papst sei, das fängt mit Papst Leo XIII an und hört bei Papst Franziskus auf (auch wenn dieser den Titel Vicarius Christi niedergelegt hat [sui compos?]).
    @Josua hat recht mit der Deutung des Erscheinens der HERRN im alten Bund, da ist theologisch nichts zu sagen. Ich aber wage mich ein klein wenig vor: Ich habe schon einmal von der Johannes-Pforte gesprochen. Diese ist am Beginn des 6. Kapitels zu sehen, wenn das Gericht GOTTES auf Erden manifest vorbereitet wird. Es ist gerade der Antisemitismus der heutigen Tage, die den Haß auf das kommende Jerusalem aufzeigt ja die ersten, die die Gegenzüge Satans zu spürren bekommen, sind die Juden. Der Satan will Recht behalten, indem er Gott der Untreue bezichtigen kann. Und daher schürt er den Haß auf die Juden, daß sie vom Bund abfallen. Ein erster Schritt war schon die Freimaurerei, die den Juden scheinbar die Gleichberechtigung versprochen hat, ihnen aber den SChutz der Katholischen Kirche rauben wollte, damit die feste und sichere Hand der Kirche die Juden nicht mehr schützen konnte. Und so ist es ja dann auch gekommen. Der Höhepunkt der Macht der Freimaurer war exakt in der dritten Dekade des 20. Jahrhunderts, als in der Sowjetunion freimaurereifreundliche Sozialisten und sonst freimaurerische Republikaner die Macht innehatten. Übrigens sind aus Nebenlogen die Astarta-Bünde und andere neogermanische Geheimgesellschaften hervorgegangen, oft waren deren Mitglieder aktive Freimaurer.
    Und dann kam das Jahr 1933, in dem zum erstenmal das Tier sichtbar für ALLE Welt einen Teil von sich preisgegeben hat unter dem Namen Nationalsozialismus. Das Tier (666) bedeutet die Summenzahl der antichristlichen Personen und Dinge, also 666 antichristliche Personen und Gedanken. Einige davon sind nominatim im Syllabus erwähnt. Und nun, mit Hitler tritt das Grausame OFFEN und mit zerstörerischer Wut vor ALLER WELT (Tamerlan, Dsingis Khan, Nero, Diokletian etc waren in der Neuen Welt unbekannt – wie auch?) auf. Es folgt der Terror Stalins, die Laikale Tyrannei in Spanien etc. und das geht bis heute unter den weltweiten Verbrechen von Abtreibung, Sterbehilfe, Massenvernichtungswaffen). Und zum erstenmal trifft eine Seuche mit ganzer Wucht die Erde und die Menschen, legt die Wirtschaft lahm und fördert Angst und Schrecken. Und sie erreicht eines: Zum erstenmal sind sich alle einig, das Heilige Meßopfer aufzuhalten, es zu unterdrücken. Das ist der Moment, in dem GOTT die Apokalyptischen Reiter losreiten läßt. Und hier stehen wir nun.

  215. Mir wäre noch niemals eingefallen zu sagen, dass der Papst der Antichrist ist. Eine solche Aussage ist mit unserem heiligen katholischen Glauben unvereinbar!

    Klingelt es?

    Ich darf aber auch daran erinnern, dass die Gottesmutter in La Salette prophezeit hat, dass Rom vom Glauben abfallen wird und Sitz des Antichristen sein wird.

    Dass die allermeisten katholisch Getauften Menschen und leider fast alle Geistlichen vom heiligen katholischen Glauben abgefallen sind ist ja wohl kein Geheimnis mehr, sondern eine Tatsache. Für mich ist das der erste große Glaubensabfall. Der zweit unter dem Antichristen und der dritte bei Gog und Magog.

    Ich denke jedoch, dass diese Prophezeiung in die Zeit des echten Antichristen, den Sohn der absoluten Bosheit, fallen wird. Jedoch wird es kein Papst sein. Es ist ein Scheinkatholik, der Sohn eines Bischofs und einer Nonne, ein Abkömmling aus dem Stamm Dan, der sich als Messias ausgeben wird.

    Nach einer anderen Prophezeiung, ich weiß nicht mehr welcher, wird es einen unerschrockenen Papst während der Regierung des Antichristen geben, der seine anvertraute Herde mit großem Seeleneifer durch alle Stürme hindurchführen wird.

    Natürlich wird dieser wahre Papst nur im Untergrund sein, er muss aus Rom fliehen und dort wird sich der Antichrist einnisten, samt dem Lügenpropheten.

    Die Gläubigen werden in dieser Zeit zu Staatsfeinden erklärt werden und somit unter arger Bedrängnis sein. Es ist dies die Zeit der allergrößten Bewährung, wo man die Bereitschaft haben muss, wirklich alles zu verlieren, außer dem Stand der heiligmachenden Gnade. Niemand wird in dieser Zeit gemütlich in seinem gewohnten Heim sein können, sondern irgendwo, wo ihn Gottes Ratschluß hinführen wird.

    Gott wird seine Kinder NIEMALS im Stich lassen, darauf können und dürfen wir bauen!

  216. Alle „Prophetzeihungen“ von Menschen, mit Ausnahme der wenigen Mariens welche sich als echt herausstellten, sind letztendlich nur Spekulationen.
    Keine(r) kennt die Zukunft.
    Unser HERR sagt niemand kennt den Tag und die Stunde, nicht einmal die Engel (des Himmels), nur der VATER.

  217. Warum weiß Jesus nicht alles, wenn er Gott ist?

    Das Problem der Bedeutung des Verses Mt 24, 36 (Was jenen Tag und jene Stunde angeht, so kennt sie niemand, nicht einmal die Engel des Himmels, nicht einmal der Sohn, sondern allein der Vater) wird seit den Väterzeiten unter Dogmatikern und Exegeten heftig diskutiert. Im Laufe der Zeit haben sich zwei Hauptantworten herauskristallisiert:

    Allen Lösungen ist die durch das Dogma verbürgte Erkenntnis gemeinsam, dass in Christus zwischen seinem menschlichen und göttlichen Wissen unterschieden werden muss. Christus war nicht nur der gleichwesentliche Sohn des ewigen Vaters, sondern ebenso sehr voller, gleichwesentlicher Mensch mit uns, der, wie die Dogmen des 5. und 7. Jahrhunderts herausgestellt haben, auch einen eigenen menschlichen Verstand und menschlichen Willen und so auch eine menschliche Weise des Wissens besaß. Klar ist weiterhin, dass sich die Aussage Mt 24, 36 auf das menschliche, nicht auf das göttliche Wissen Jesu bezieht. Umstritten ist allein die Frage, wie sich menschliches und göttliches Wissen in Jesus zueinander verhalten. Die Theologie des Mittelalters kam diesbezüglich zu der Meinung, dass beiderlei Wissen sich so eng durchdringe, dass Jesus auch als Mensch an der göttlichen Allwissenheit Anteil habe. Um dennoch das Problem von Mt 24,36 und ähnlichen Versen lösen zu können, unterscheidet man dann zwischen mitteilbarem und nichtmitteilbarem Wissen. Zwar habe Jesus für sich selbst kraft seiner Anteilnahme am Ewigen Wort alles Wirkliche geschaut, aber er sei mit einem festumrissenen Offenbarungsauftrag in diese Welt getreten und zu diesem Offenbarungsauftrag gehörte nicht das Datum des Jüngsten Tages. So konnte er mit Recht in Bezug auf das ihm zur Mitteilung zur Verfügung stehende Wissen sagen, dass es Zeit und Stunde des Weltendes nicht umfasse. Das Wissen darüber wird gleichsam nicht freigegeben, es gehörte nicht zum göttlichen Offenbarungsbestand.
    Moderne Deutungen gehen noch einen Schritt weiter. Sie sagen, dass Jesus mit dem Grunde seiner menschlichen Seele immer eingetaucht war in das göttliche Wort, mit dem er ja eine Person bildete, dass aber diese Verbindung, die den Grund seines Seins prägte, nicht auch sein menschliches Bewusstsein mit allen Details der göttlichen Allwissenheit erfüllte, sondern es nur so weit durchdrang, soweit dies für seinen Offenbarungsauftrag nötig war. Auf diese Weise wird es möglich, ein echtes menschliches Wissen und Wachsen bei Jesus anzunehmen, ohne dass man seine seinsmäßige Einheit mit der zweiten Person der Trinität in Frage stellt. Das Gesamtbild der Evangelien, die uns Jesu wahre Menschlichkeit so unmittelbar erleben lassen, wird auf diese Weise verständlicher. Nach dieser Auslegung konnte Jesus mit vollem Recht sagen, dass er, obgleich vom Grunde seines Seins her der „Sohn“, dennoch das Datum des Letzten Tages nicht wisse, weil der göttliche Grund seines Seins seinen menschlichen Verstand nicht darüber belehrte. Wie Sie sehen, ist diese Lösung mit der Unterscheidung von mitteilbarem und nichtmitteilbarem Wissen zwar verwandt, aber sie streift den etwas fiktiven Charakter dieses Gedankens ab und versucht, ebenso dem vollen Ernst der Gottessohnschaft Jesu wie dem vollen Ernst des biblischen Wortes gerecht zu werden.

  218. Die HEILIGE SCHRIFT ist voller Prophetie. Vieles steht glasklar in der HEILIGEN SCHRIFT und manches bedarf wieder einer entsprechenden Deutung und dieser Deutung sind immer Fehlinterpretationen möglich.

    Ich wollte eigentlich nur darauf hinaus, zu beweisen, dass das tausendjährige Friedensreich erst nach der Vernichtung des Antichristen und des Lügenpropheten sein wird und dass der Antichrist eine Person sein wird, denn nur eine Person kann in einen Feuerseegeworfen werden und in alle Ewigkeit gequält werden. Genauso ist klar bekannt, dass der Antichrist 3 1/2 Jahre seine Schreckensherrschaft ausüben darf. Gott läßt dieses zu seiner Verherrlichung zu, denn es ist die Zeit von Helden und Heiligen und von den Großtaten Gottes.

    Davon abgesehen, neben der biblischen Prophetie, habe ich La Salette, Alois Irlmaier und das Lied der Linde verwendet. Das Lied der Linde ist neben der biblischen Prophetie für mich sehr eindrucksvoll.

    Offenbarung 20,1-10
    Und ich sah einen Engel1 vom Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand.Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und Satan ist,3 und band ihn auf tausend Jahre, und warf ihn in den Abgrund, und verschloss und versiegelte diesen über ihm, dass er die Völker nicht mehr verführe, bis die tausend Jahre7 vollendet sind, nach diesen soll er auf kurze Zeit gelöst werden. Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und es wurde ihnen verliehen, Gericht zu halten; und ich sah die Seelen derjenigen, welche wegen des Zeugnisses Jesu und wegen des Wortes Gottes enthauptet waren, und die das Tier und sein Bild nicht angebetet, noch dessen Malzeichen an ihrer Stirne oder an ihrer Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und herrschten mit Christus tausend Jahre. Die übrigen Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet sein werden. Dies ist die erste Auferstehung. Selig und heilig, wer Teil hat an der ersten Auferstehung; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm tausend Jahre herrschen. Und wenn die tausend Jahre vollendet sein werden, wird der Satan18 aus seinem Gefängnisse losgelassen, und wird ausgehen und die Völker verführen, die an den vier Enden der Erde sind, Gog und Magog, und wird sie zum Kampfe versammeln, deren Zahl ist wie der Sand des Meeres. Und sie zogen herauf über die Breite der Erde, und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Da fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie.24 Und der Teufel,25 der sie verführt, ward in den Feuer- und Schwefelpfuhl geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet gepeinigt werden Tag und Nacht in alle Ewigkeit.

  219. Zum Fest Kreuzerhöhung, 14. September:

    Zu Ehren des Heiligen Kreuzes

    Besinge, Zunge, den Kampf des glorreichen Wettstreits
    und verkünde den edlen Triumphgesang auf das Siegeszeichen des Kreuzes,
    wie der Erlöser der Welt, selbst geopfert, den Sieg errang.

    Aus Mitleid über den Betrug am erstgeformten Vater bezeichnete der Schöpfer
    schon damals, als der durch den Biss in die verderbliche Frucht in den Tod stürzte,
    selbst das Holz, das einst die Sühne für das Holz leisten sollte.

    Dieses Werk unseres Heils hatte der göttliche Plan gefordert,
    dass er mit Kunst die Künste des vielgestaltigen Verderbers täusche
    und von da ein Heilmittel bringe, von wo der Feind die Verletzung beigebracht hatte.

    Als also die Fülle der heiligen Zeit kam,
    ward geschickt von der Burg des Vaters, geboren der Gründer des Erdkreises,
    und Fleisch geworden ging er aus dem Leib der Jungfrau hervor.

    Er quäkt als Kind, geborgen in der engen Krippe,
    die Glieder, in Windeln gehüllt, verbindet die jungfräuliche Mutter,
    und Füße, Hände, Beine zeichnet die straffe Binde.

    Als er nun, dreißig Jahre alt, die Zeit seines körperlichen Lebens erfüllte,
    wurde er, nach eigenem Willen, dazu geboren, dem Leiden geweiht
    als Opferlamm am Stamm des Kreuzes erhoben.

    Hier fand er Essig, Galle, Stock, Spucke, Nägel, die Lanze;
    sein sanfter Leib wird durchbohrt, Blut und Wasser fließt heraus,
    ein Strom, mit dem Land, Meer, Sterne, die ganze Welt gereinigt werden.

    Treues Kreuz, du einzig edler unter allen Bäumen,
    kein Wald bringt einen hervor, der von solcher Art ist an Blüten, an Laub, an Sprossen, du liebliches Holz, hältst mit lieblichem Nagel die liebliche Last.

    Beuge deine Zweige, hoher Baum, lockere deine ausgestreckten Glieder,
    und nachlassen soll die Starre, die deine Herkunft dir gab,
    damit du die Glieder des höchsten Königs mit mildem Stamm ausspannst.

    Du allein warst würdig, die Erlösung der Welt zu tragen
    und der schiffbrüchigen Welt einen Hafen zu richten als Seemann,
    du, den das heilige Blut tränkte, vergossen von des Lammes Leib.

  220. https://gloria.tv/post/n1iBbJwwS49M3UDQPpzwDwkQr
    vor 23 Minuten
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  221. Sehr aktuell, die Ereignisse werden sich überstürzen, das Strafgericht hat längst begonnen. Es wird nur die Umkehr zu Gott helfen!

  222. Alles aus der Heiligen Schrift ist zu unsere Belehrung niedergeschrieben worden. In Moses 3,13-45 sehen wir wie Gott sein auserwähltes Volk für ihre Sünden bestraft. Gott verhängt nicht sofort die Höchststrafe. Gott macht es stufenweise und er macht es davon abhängig ob sie sich bekehren oder nicht. Die Strafe hat neben dem, dass der göttlichen Gerechtigkeit Genüge getan wird, auch den Zweck, dass sie sich wieder zu ihm, ihrem treusorgenden Gott bekehren sollen.

    Genauso ist es bei uns. Es wurde ein Sündenberg errichtet der ungeheuerlich groß geworden ist. Gott hat lange genug auf die Bekehrung von uns gewartet, aber statt besser wurde es immer schlimmer. So begann das Strafgericht. Mit Corona nahm es seinen Anfang. Wir bekamen die Chance uns zu Gott zu bekehren. Da diese Chance nicht angenommen wurde wird es schlimmer und nochmals schlimmer werden. Wann Gott diesem Sturm, diesem Orkan, diesem Tornado Einhalt gebieten wird hängt davon ab ob wir uns ernsthaft zu Gott bekehren werden. Wenn das nicht geschieht stehen uns allerschlimmste Heimsuchungen bevor. Die Lebenden werden die Toten beneiden.

    In La Salette hatte die Gottesmutter strenge Worte gesprochen, das war 1846, doch wie ist seither der Sündenberg angewachsen!?

    Züchtigungen des auserwählten Volkes wegen ihrer schlimmen Sünden:

    Ich bin der Herr, euer Gott, der euch aus dem Lande der Ägypter geführt hat, dass ihr ihnen nicht dientet; der die Ketten an eurem Nacken zerbrochen hat, dass ihr aufrecht einherginget.
    Wenn ihr aber nicht auf mich hört und nicht nach allen meinen Geboten tut, [5Mos 28,15, Klagel 2,17, Mal 2,2] 15. wenn ihr meine Gesetze verwerft und meine Anordnungen verachtet, so dass ihr das nicht tut, was ich geboten habe, und meinen Bund zunichte macht, 16. so werde ich hingegen euch dies tun: Plötzlich werde ich euch mit Armut und Fieber heimsuchen, das eure Augen erlöschen und das Leben schwinden macht. Vergeblich werdet ihr die Saaten säen, denn die Feinde werden sie verzehren. [Rich 6,4] 17. Ich werde mein Angesicht wider euch richten, dass ihr vor euren Feinden zu Falle kommen und denen unterliegen werdet, die euch hassen; ihr werdet fliehen, wenn auch niemand euch verfolgt.
    Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so werde ich um eurer Sünden willen eure Züchtigungen siebenfach vermehren 19. und den Stolz eurer Halsstarrigkeit brechen. Und ich werde den Himmel oben wie Eisen, und die Erde wie Erz für euch werden lassen. 20. Vergeblich wird dann euer Mühen bleiben, der Boden wird keinen Ertrag mehr geben, und die Bäume keine Früchte mehr tragen.
    Wenn ihr mir entgegentretet und mir nicht gehorchen wollt, so werde ich eure Plagen um eurer Sünden willen siebenfach mehren 22. und werde die wilden Tiere über euch kommen lassen, die euch und euer Vieh auffressen und alles so mindern sollen, dass eure Straßen öde werden.
    Und wenn ihr auch so noch keine Zucht annehmen wollt, sondern mir noch entgegentretet, 24. so werde auch ich euch entgegentreten und euch um eurer Sünden willen siebenmal schlagen 25. und werde das Schwert der Rache für meinen Bund über euch bringen. Und wenn ihr dann in die Städte fliehet, werde ich die Pest unter euch senden, und ihr werdet in die Hände eurer Feinde überliefert werden, 26. wenn ich euch die Stütze des Brotes zerbrochen habe, so zwar, dass zehn Weiber in einem Ofen Brot backen und es nach dem Gewichte zurückbringen; und ihr werdet essen und doch nicht satt werden.
    Und wenn ihr trotzdem noch nicht gehorsam seid, sondern mir entgegentretet, 28. so werde auch ich euch in feindlichem Grimm entgegentreten und euch um eurer Sünden willen siebenfach züchtigen, 29. so dass ihr das Fleisch eurer Söhne und eurer Töchter essen werdet. 30. Ich werde eure Höhen zerstören und eure Bildsäulen zerbrechen. Ihr werdet unter den Trümmern eurer Götzen dahinsinken, und meine Seele wird euch verabscheuen, 31. derart, dass ich eure Städte zu Einöden, und eure Heiligtümer wüste machen werde, und den lieblichen Geruch hinfort nicht mehr annehme. 32. Auch werde ich euer Land dem Verderben anheimgeben, dass sich eure Feinde darüber entsetzen werden, wenn sie sich in demselben niederlassen. 33. Euch aber werde ich unter die Völker zerstreuen und werde hinter euch das Schwert ziehen, und euer Land wird wüste sein, und eure Städte werden in Trümmer liegen. 34. Dann wird sich das Land seiner Sabbate erfreuen die ganze Zeit hindurch, während es wüste liegt; während ihr 35. in Feindesland sein werdet, wird es feiern und ruhen an den Sabbaten seiner Verödung, weil es an euren Sabbaten nicht ruhen durfte, als ihr noch in demselben wohntet. 36. Und das Herz derer, die von euch übrig geblieben sind, werde ich mit Furcht erfüllen in den Ländern ihrer Feinde, das Rauschen eines verwehten Blattes wir sie schrecken, so dass sie davor fliehen, wie vor dem Schwerte; sie werden fallen, obschon niemand sie verfolgt, 37. und werden übereinander stürzen, wie auf der Flucht aus dem Kampfe, und keiner von euch wird es wagen, den Feinden zu widerstehen; 38. ihr werdet unter den Völkern zu Grunde gehen, und das Land der Feinde wird euch verzehren. 39. Wenn aber auch einige von ihnen übriggeblieben sind, so werden diese wegen ihrer Sünden im Land ihrer Feinde dahinsiechen, und um der Sünden ihrer Väter willen und ihrer Sünden willen werden sie Bedrängnis leiden, 40. bis sie ihre Missetaten und die Sünden ihrer Vorfahren bekennen, durch die sie gegen mich gesündigt haben und mir entgegengetreten sind. 41. Darum will auch ich ihnen entgegentreten und sie in das Land ihrer Feinde bringen, bis ihr unbeschnittenes Herz erröten lernt; alsdann werden sie für ihre Frevel flehen.
    Dann werde ich meines Bundes gedenken, den ich mit Jakob, Isaak und Abraham geschlossen habe. Auch des Landes werde ich gedenken, 43. das, von ihnen verlassen, sich seiner Sabbate erfreuen und um ihretwillen Verödung leiden wird. Sie aber werden wegen ihrer Sünden beten, weil sie meine Anordnungen verworfen und meine Gesetze verachtet haben.
    Aber selbst dann, wenn sie im Lande ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht ganz verwerfen, noch so gering achten, dass sie gänzlich vertilgt werden und ich meinen Bund mit ihnen brechen sollte. Ich bin ja der Herr, ihr Gott, 45. und werde meines früheren Bundes gedenken, da ich sie aus dem Lande Ägypten vor den Augen der Völker geführt habe, um ihr Gott zu sein, ich der Herr. Dies sind die Satzungen und Gebote und Gesetze, die der Herr zwischen sich und den Söhnen Israels am Berge Sinai durch Moses gegeben hat.

    Es folgt im nächsten Kommentar der übergroße Segen bei der Einhaltung der Gebote Gottes!

  223. Der Text ist entnommen aus 3 Moses 26,13-45! Am Quatembersamstag zu Pfingsten kommt in der 4 Lesung der übergroße Segen bei der Einhaltung der Satzungen und Geboten Gottes. Im Neuen Bund gibt es keine Satzungen mehr, wie sie das Volk des Alten Bundes hatte. Wir aber befolgen die Treue zur heiligen Kirche, die Jesus Christus gegründet hat. Die Gebote Gottes haben immer noch Gültigkeit. Statt dem Sabbat feiern wir aber den Sonntag, weil unser Herr am Sonntag von den Toten auferstanden ist.

  224. Na, was sagt man dazu:
    https://gloria.tv/post/sZ1tjtyJJhN838ntRzfz4SPbY
    vor 12 Minuten
    Google Übersetzung:

    Die Levitationstechnologie funktioniert durch Anlegen von Elektrizität durch Spulen, die ein elektromagnetisches Feld erzeugen. Das bedeutet, dass die Schwerkraft nicht existiert.
    1687 stellte der Okkultist und Zauberer Isaac Newton die Schwerkrafthypothese auf und sie wird bis heute als wissenschaftliches Evangelium akzeptiert.

    Eine Person, die sich der Gravitationstheorie stark widersetzte, war Nikola Tesla und als Tesla nach seiner Meinung gefragt wurde, gab Tesla eine vernichtende Analyse mit dem Namen:
    „Großartiger mathematischer Unsinn, der die Menschen fasziniert, blendet und für die zugrunde liegenden Fehler blind macht. Die Theorie ist wie ein purpurgekleideter Bettler, den unwissende Leute für ihren König halten.“ – Nikola Tesla

  225. Ich wünsche allen Gottes Segensfülle mit Kraft, Mut, Gelassenheit und Zuversicht um alle Herausforderungen dieses neuen Jahres 2022 zu meistern.
    🙏🏻🙏🏻🙏🏻

    Möge der Glaube, die Hoffnung und die Liebe in unseren Herzen zunehmen und das Angesicht der Erde wird erneuert und von jedem Wahn wieder frei werden.
    🙏🏻🙏🏻🙏🏻

    Ehre Gott in der Höhe, und Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind!

  226. 2021, ein Weihnachtsfest, wie noch niemals in meinem Leben.

    Überall konnte man es hören, unter gläubigen Christen, von unseren Patres, von christlichen Initiativkreisen, dass dieses eine starke Bedrückung herrscht. Das Damoklesschwert hing über uns alle. Was werden, die Machthaber, die alles andere, aber nicht unser Wohl im Sinne haben, und zutiefst feindlich gegen unseren Erlöser eingestellt sind als nächstes beschließen.

    Auch bei mir wollte sich diese Bedrückung breit machen, aber ich habe dagegengesteuert.

    Ich sagte es ja schon ganz lange, wie diese Bestie besiegt werden kann, durch Gebet und Opfer in der heiligmachenden Gnade, das ist das Fundament. Und ohne dieses Fundament, das auf Felsen gebaut ist, werden wir scheitern.

    Die Systemmedien, die aus lauter Lügen und Feindschaft gegen Gottes Ordnung bestehen, tue ich mir schon sehr lange nicht mehr an. In der Adventszeit habe ich dann auch auf die alternativen Medien verzichtet. Nach Kräften habe ich alles Negative ausgeblendet und mich auf das Christkind zu konzentrieren, das nur dazu geboren wurde um uns unter unermeßlichen Leiden und Schmerzen von der Gefangennahme am Ölgarten bis zum Tod am Kreuz, zu erlösen.

    Ich habe noch intensiver gebetet als zuvor auch immer wieder Stoßgebete, mein Leben habe ich ja schon länger ganz in die Hände Gottes begeben, wohlwissend, dass Gott das beste daraus machen wird und zu allem die Kraft gibt.

    Den Heiligen Abend haben wir dann nur zu dritt gefeiert. Da der Heilige Abend auf einen Freitag fiel, war die Abstinenz statt bis 16.00 Uhr bis 00.00 Uhr, deshalb gab es Forelle. Beim Essen liefen unsere schönen Weihnachtslieder, aber auch das ergreifende und vielleicht schönste Lied „Näher mein Gott zu Dir“ und „Amazing Grace“. Das war in der Stube. Dann ging es ins untere Wohnzimmer, wo ich das Weihnachtsevangelium vorlas und wir dann gemeinsam den freudenreichen Rosenkranz beteten und noch andere Gebete. Danach ging es ins obere Wohnzimmer, wo wir den besinnlichen Weihnachtsfilm „Stille Nacht“ angesehen habe. Als Krönung des Heiligen Abends gingen wir dann um Mitternacht zur Christmette.

    Es war ein sehr schöner Abend, wir haben uns das wunderschöne Weihnachtsfest nicht vermiesen lassen, weil wir eben auf das Christkind geschaut haben.

    So wünsche ich allen den Frieden und die Freude die von diesem wunderbaren Kind im Stall von Bethlehem ausgeht, das einst in großer Macht und Herrlichkeit, bei seiner zweiten Ankunft, kommen wird, um Gericht zu halten über die Lebendigen und die Toten.

    So bete und hoffe ich, dass sich wieder möglichst viele Menschen dem einzig wahren Herrn der Welt, dem Christkönig zuwenden und eine Herrschaft nach seiner Ordnung errichtet wird.

  227. ❄️❤️🔔❤️❄️ O unfassbare Liebe Gottes zu uns Menschen: Jesus, in einem Stall zu Bethlehem von der heiligsten Jungfrau Maria geboren, wohlwissend, dass er im Alter von 33 Jahren, angefangen beim Ölbergsleiden, nach einem ruchlosen Gericht bei Hannas und Kaiphas, nach furchtbaren Folterungen in einer Gefängniszelle in der Nacht vom Gründonnerstag auf den Karfreitag nach der grausamen Geißelung, der Dornenkrönung, nach einem ungerechten Gerichtsurteil unter Pontius Pilatus, nach einem äußerst schmerzlichen Kreuzweg, unter unvorstellbaren Qualen nach 3 Stunden am Kreuz sterben wird, damit jeder Mensch der eines guten Willens ist, zu Ihm einmal in den Himmel kommen kann, um mit Ihm für ewig glücklich sein zu können. O Gott, Dir sei Ehre, Lob und Dank in alle Ewigkeit. ❄️❤️🔔❤️❄️

  228. https://gloria.tv/post/rrsjvWaaCsQh2nLurfj4HJ2Q3
    vor 7 Stunden
    Die Lüge der Erdkrümmung (Laser Experiment)
    Ein ungarischer Freigeist belegt, dass die Erdkrümmungsformel nicht stimmt. Sandor Szekely ist der Anführer der ungarischen ‚FlatEarth Gesellschaft‘. Er arbeitet mit der FECORE Research Foundation zusammen, um zu beweisen, dass die Erde flach ist!
    Im Februar führten sie Lasermessungen am Plattensee durch.
    Der ungarische Sender hu.24 hat eine Präsentation seines Lasertests und seiner Recherchen an einer Schule organisiert, um die Schüler über seine Theorien zu informieren. Szekely versuchte dort, sein Wissen an die Schüler weiterzugeben, um das Lügenmodell von NASA und Co zum Zusammenstürzen zu bringen.
    Wir haben diese durchaus spannende Präsentation in deutsch synchronisiert und im Abspann noch durch zusätzliche Informationen ergänzt.

    Die Wissenschaft hat uns blind gemacht: Urknall-Theorie, Gravitations-Theorie, schwarze Löcher Theorie, dunkle Materie Theorie, Relativitäts-Theorie, Evolutions-Theorie…. Ein Dogma bestätigt das nächste Dogma. Man kommt sich in der ‚modernen Wissenschaft‘ vor wie in einer Kirche.

    Eine Theorie, die durch eine andere Theorie bewiesen wird, ist nichts weiter als eine aufgeblasene Hypothese.

    In einem Brief an Dr. Bentley am 25. Februar 1692 schrieb Newton: “[…] daß ein entfernter Körper auf einen anderen durch ein Vakuum ohne die Zwischenschaltung von etwas Anderem einwirken könnte, stellt für mich eine derartig große Absurdität dar, daß ich glaube: niemand, der in philosophischen Belangen über eine entsprechende Denkfähigkeit verfügt, wird je darauf hineinfallen.“

  229. Punkt 1: Die Erde ist keine Scheibe im Weltall!
    Punkt 2: Die Erde ist keine fünfmal rasende Kugel! (sie ist KEINE Kugel)
    Punkt 3: Die Erde ist nicht flach! (falscher Ausdruck)
    Punkt 4: Die Erde hängt im Nichts (Job)!
    Punkt 5: Die Erde wankt nicht!
    Punkt 6: Josua befahl nicht der Erde still zu stehen, der Sonne und dem Mond!
    Punkt 7: Die Erde schuf Gott vor der Sonne, vor dem Mond, vor den Sternen!
    Punkt 8: Die Bilder von einer Erde mit ablaufendem Wasser am Rand ist völliger Quatsch! So stelle ich mir die Erde sicher nicht vor!
    Punkt 9: Die wahre Gestalt der Erde kann NIEMAND kennen, denn niemand kann aus dem Dom hinaus!
    Punkt 10: Die Erde ist der Ort unserer Prüfung!
    Punkt 11: Auf diese Erde kam die zweite göttliche Person, er wurde in Bethlehem in einem Stall in Armut geboren und starb in Jerusalem unter unvorstellbaren Qualen am Kreuz, aus unfassbarer großer Liebe, um uns zu erlösen!
    Punkt 12: Auf diese Erde kommt Jesus Christus am Jüngsten Tag, bei seiner ZWEITEN ANKUNFT in großer Macht und Herrlichkeit, um über alle Menschen aller Zeiten Gericht zu halten!
    Punkt 13: Die Erde wird neu geschaffen und wird verklärt werden!
    Punkt 14: Die ganze Schöpfung ist alleine auf die Erde bezogen!
    Punkt 15: Die Erde mit ihrem ganzen Inventar zeugt von der Größe Gottes!
    Punkt 16: Die Erde ist aber auch der Ort, wo die Hölle ist (unter der Erde heißt es). Das ist auch die Überzeugung des heiligen Thomas von Aquin.

    8 Er erniedrigte sich selbst, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze. 9. Darum hat ihn auch Gott hoch erhoben, und ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10. auf dass in dem Namen Jesu sich jedes Knie beuge aller Wesen im Himmel, auf Erden und unter der Erde, 11. und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus der Herr zum Preise Gottes, des Vaters ist.
    Philipper 2,8-11

    Diese schöne Erde, deren wahre Gestalt niemand von uns noch Lebenden kennen kann, war für mich schon immer der Mittelpunkt der Schöpfung. Dass die Erde nur ein kleiner Planet in einem irrsinnig großen Universum sein soll entspricht nicht der Ordnung Gottes.

    Die Größe Gottes hängt nicht von unvorstellbaren Weiten eines „Weltraum“ ab. Das was wir sehen können reicht aus um die unvorstellbare Größe Gottes erahnen zu können. Gott hat eine Erde erschaffen mit Möglichkeiten, von denen wir noch gar nichts erkannt haben und diese waren von Anfang an vorhanden.

  230. https://gloria.tv/?language=4M7jonrLBQ9zBsG3JoBMx8Wxd
    vor 12 Stunden
    Pilotin erkennt und erklärt die flache Erde (Das verflixte Gyroskop) „Ich habe auch für eine lange …

    @Faustine 15
    vor 5 Stunden
    Ist es wichtig, ob die Erde eine Kugel oder flach ist?
    Warum sollten wir diesbezüglich eventuell belogen worden sein?
    Fragen sind ernst gemeint. @Waagerl

    @Waagerl
    vor 5 Stunden
    Ja! Weil der Bwusstseinszustände damit verbunden sind! Die Erde ist kein Ball, den Gott ins Weltall geworfen hat und sich in x Stundenkilomtern um die eigene Achse dreht! Wenn da angeblich x Winde wehen mit verschiedener Stärke, warun steht die Erde nicht auf dem Kopf? Warum werden Berge nicht umgestülpt und fallen Ihnen nicht Meere auf den Kppf. Warum sollen dann aber plötzlich Kernspaltungen entstehen, welche Finsternisse wie die 3 tägige Finsternis bewirken und einen großen Tel der Menschheit auslöschen.?

  231. https://gloria.tv/post/aFyXGGuWeMva1XvCpsfey7ZVr

    @Waagerl
    vor 14 Stunden
    Pilotin erkennt und erklärt die flache Erde (Das verflixte Gyroskop) „Ich habe auch für eine lange Zeit gewusst, dass wir keine Argumente für das Weltbild von Kopernikus haben. Ich werde jedoch nicht wagen ,der Erste zu sein, der es angreift. Das ist ein Stich ins Wespennest. Man wird sich zum Gespött der gedankenlosen Mehrheit machen. Wenn einst ein namhafter Astronom gegen das gegenwärtige Modell aufsteht, werde ich ebenfalls meine Einwände kundtun, jedoch als Erster gegen Meinungen anzutreten, welche die Welt lieb gewonnen hat – dazu fehlt mir der Mut.“ – Alexander von Humboldt Nun, Lydia (voller Name ist bekannt, soll aber nicht genannt werden*) ist keine namhafte Astronomin, aber immerhin ist sie, laut ihrer Aussage, eine Pilotin, oder Co-Pilotin bei einer großen Airline. Lydia hat den Mut, bei der „truth convention“ von Frans Heslinga in das Wespennest zu greifen und die „flache Erde“ aus ihrer Sicht, der einer Pilotin, zu erklären..

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