Ohne päpstliche Erlaubnis ist jede Bischofsweihe rechtswidrig

Santuary dedicated to Our Lady in the mountains

Katholiken, China / © KiN – KIRCHE IN NOT – Sanctuary dedicated to Our Lady in the mountains

Erklärung vom Direktor des Vatikanischen Pressesaals

Jede Bischofsweihe ohne päpstliche Erlaubnis ist rechtswidrig. Dies betonte am Montag der Direktor des vatikanischen Pressesaals, Greg Burke, in einer kurzen Erklärung zu den jüngsten Medienberichten über Bischofsweihen in der nicht von Rom anerkannten katholischen Kirche Chinas. Die Stellungnahme Burkes wurde auf der Internetseite des Heiligen Stuhls veröffentlicht.

Der Heilige Stuhl habe weder irgendeine Weihe genehmigt, noch wurde er offiziell von solchen Ereignissen informiert, heißt es in der Erklärung. Wenn es solche Bischofsweihen gegeben hätte, würden sie eine schwere Verletzung der kanonischer Normen darstellen, betonte Burke.

Der Vatikan hoffe, solche Nachrichten seien unbegründet. Anderenfalls müsse man zuverlässige Informationen und sichere Belege abwarten, um die Fälle ordnungsgemäß zu prüfen, heißt es im Kommuniqué des vatikanischen Pressesprechers.

Im Kirchenrecht‪ ist festgelegt: „Ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof weiht, und ebenso, wer von ihm die Weihe empfängt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu.“ (pdm)

Die Erklärung ist hier abrufbar (auf Englisch)

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Quelle

PAPST BENEDIKT XVI. – GEBET ZU UNSERER LIEBEN FRAU VON SHESHAN (CHINA)

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BENEDIKT XVI.

Gebet zu Unserer Lieben Frau von Sheshan

 

Heilige Jungfrau Maria, Mutter des menschgewordenen Wortes Gottes und unsere Mutter,
du wirst im Heiligtum von Sheshan als „Hilfe der Christen“ verehrt,
auf dich schaut mit Andacht und Liebe die ganze Kirche in China,
zu dir kommen wir heute, um dich um deinen Schutz anzuflehen.
Richte deine Augen auf das Volk Gottes und führe es mit mütterlicher Sorge
auf den Wegen der Wahrheit und der Liebe, damit es unter allen Umständen
Sauerteig für ein harmonisches Zusammenleben aller Bürger sei.

Bereitwillig hast du in Nazareth dazu Ja gesagt,
daß der Ewige Sohn Gottes in deinem jungfräulichen Schoß Fleisch annehme
und so das Werk der Erlösung in der Geschichte beginne.
Mit großer Hingabe, bereit, deine Seele vom Schwert des Schmerzes durchdringen zu lassen,
hast du dann an diesem Werk der Erlösung mitgewirkt
bis zu jener äußersten Stunde des Kreuzes, als du auf Golgota aufrecht stehen bliebst
neben deinem Sohn, der starb, damit die Menschheit lebe.

Von da an bist du auf neue Weise zur Mutter all jener geworden,
die im Glauben deinen Sohn aufnehmen
und bereit sind, ihm zu folgen und sein Kreuz auf die Schultern zu nehmen.
Mutter der Hoffnung, die du in der Dunkelheit des Karsamstags
mit unerschütterlichem Vertrauen dem Ostermorgen entgegengegangen bist,
schenke deinen Kindern die Fähigkeit, in jeder Situation,
mag sie auch noch so düster sein, die Zeichen der liebenden Gegenwart Gottes zu erkennen.

Unsere Liebe Frau von Sheshan, unterstütze den Einsatz all derer,
die in China unter den täglichen Mühen weiter glauben, hoffen und lieben,
damit sie sich nie fürchten, der Welt von Jesus und Jesus von der Welt zu erzählen.
An der Statue, die über dem Heiligtum thront, hältst du deinen Sohn hoch
und zeigst ihn der Welt mit ausgebreiteten Armen in einer Geste der Liebe.
Hilf den Katholiken, stets glaubwürdige Zeugen dieser Liebe zu sein,
indem sie mit dem Felsen Petrus vereint bleiben, auf den die Kirche gebaut ist.
Mutter von China und von Asien, bitte für uns jetzt und immerdar. Amen!

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Quelle

„Die Kirche Chinas ist in meinem Herzen“

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Chinesischer Gläubiger / © KiN – KIRCHE IN NOT

Am morgigen Dienstag wird weltweit zum zehnten Mal
der internationale Gebetstag für die Kirche in China begangen

An diesem Dienstag [24. Mai 2016] begehen Katholiken weltweit zum zehnten Mal den internationalen Gebetstag für die Kirche in China. Unweit der chinesischen Metropole Shanghai wird der Höhepunkt der traditionellen Mai-Wallfahrt zum größten chinesischen Marienheiligtum Sheshan stattfinden. „Ich möchte, dass dieses Datum für euch ein Tag des Gebets für die Kirche in China werde“, schrieb im Mai 2007 Papst Benedikt XVI. mit Blick auf den 24. Mai, den Tag, an dem die Muttergottes als „Hilfe der Christen“ verehrt wird.

Gerade in diesem Monat wurde der höchste Kirchenbau Chinas, der 75 Meter in die Höhe ragt, in Kunchan in der chinesischen Provinz Jiangsu unter diesem Patrozinium eingeweiht. Seit dem 19. Jahrhundert ist dieses Fest unter chinesischen Katholiken tief in der Volksfrömmigkeit verankert. Der damalige Obere der Gemeinschaft der Jesuiten in Shanghai brachte die Verehrung Mariens unter diesem Namen in den 1860er Jahren auf den Berg von Sheshan. Bischof Adrien Languillat, auch ein Jesuit, weihte dort eine Kapelle am 1. März 1868. Die Basilika wurde nach einem Gelöbnis aus Dank für den Schutz vor dem Übergreifen des Taiping Aufstands errichtet. Dieser ging als blutigster Bürgerkrieg der Menschheit in die Geschichte ein. Die Basilika ist die älteste Ostasiens und zieht Pilger aus ganz Asien an.

Das Bild von der Muttergottes als Helferin der Gläubigen geht mindestens bis ins dritte Jahrhundert zurück und fand im 17. Jahrhundert eine weite Verbreitung vom Passauer Gnadenbild ausgehend, nachdem der österreichische Kaiser Leopold I., der 1683 dorthin geflohen war, gegen die Türkengefahr gebetet hatte. Papst Pius VII. war es, der das Fest Maria Hilfe der Christen auf den 24. Mai legte, an dem er im Jahr 1814 aus seiner Gefangenschaft durch Napoleon nach Rom zurückkehren durfte. Die lange historische Tradition zeigt damit die enge Verwobenheit von ursprünglich chinesischen Erfahrungen mit der Geschichte der Weltkirche.

Katholische Kirche in China begann im 13. Jahrhundert

Die Geschichte der katholischen Kirche in China begann bereits im 13. Jahrhundert mit Franziskanermissionaren, allen voran mit Giovanni da Montecorvino, der erster Erzbischof von Peking wurde. Eine erste nennenswerte Ausbreitung und Verwurzelung zeigte die Jesuitenmission, die Anfang des 17. Jahrhunderts mit Matteo Ricci begann. Modern formuliert könnte man feststellen, dass er einen Wissenschafts- und Kulturdialog in Gang brachte; er machte sich dazu am Kaiserhof als Mathematiker, Astronom und Kartograph unentbehrlich. Nach ihm war der deutsche Jesuit Adam Schall von Bell Leiter der astronomischen Behörde. Der Ritenstreit führte Anfang des darauffolgenden Jahrhunderts mit der Ausweisung der christlichen Missionare im Jahr 1722 zur ernsten Krise des Christentums in China.

Die Gründung der kommunistischen Volksrepublik China 1949 führte schließlich zu Verfolgung und Willkür, sogar gegen chinesische Geistliche, die sich der staatlichen Kontrolle unterstellten. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Bischof Bernardin Dong (gestorben 2007), der gegen den ausdrücklichen Wunsch Papst Pius XII. zum Bischof geweiht wurde. Trotz der Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen wurde er zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Aktuelle Situation

In den fünfziger Jahren errichtete die chinesische Führung eine eigene kirchliche Gemeinschaft samt Hierarchie, die Chinesische Katholische Patriotische Vereinigung. Sie orientiert sich in ihren gesellschaftlichen und personellen Entscheidungen vor allem an der Regierung. Anfang des Jahrtausends kam es zu einer Entspannung zwischen CKPV und Vatikan, da sich die Chinesen mit der Weihe von Bischöfen Zeit ließen, bis der Kandidat von Rom berufen wurde. Unerlaubte Bischofsweihen seit Mai 2006 verschlechterten die Beziehungen zwischen Peking und Rom wieder, bis der Brief Benedikts XVI. neue Ufer aufzeigte: Er zielte vor allem darauf ab, die Einheit unter den Katholiken in China zu stärken. Benedikt XVI. betonte darin, dass die Kirche nicht auf ein bestimmtes politisches System festgelegt und ihr nicht an einem andauernden Konflikt mit staatlichen Autoritäten gelegen sei. Einer sakramentalen Gemeinschaft zwischen Bischöfen und Priestern der Untergrundkirche sowie der offiziell anerkannten Hierarchie stehe nichts im Wege.

Den „Anspruch einiger vom Staat gewollter und der Struktur der Kirche fremder Organe und Einrichtungen“, die sich über die Bischöfe selbst stellten und das Leben der kirchlichen Gemeinde zu lenken“ suchten, wies er zurück. Die CKPV kommentierte das Schreiben anschließend bitter, während die staatliche Religionsbehörde ihre eigenen Forderungen wiederholte: Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Taiwan und Anerkennung der unter staatlicher Kontrolle erwählten Hierarchie. Der damalige Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen, bemerkte jedoch zu dem Brief: „Ich bewundere das kostbare Gleichgewicht, das der Heilige Vater zwischen seiner Leidenschaft für die Wahrheit und der Liebe für seine Kinder hergestellt hat.“

Unter Papst Franziskus wurde der vatikanisch-chinesische Dialog im Sommer 2014 wieder aufgenommen, im Oktober vorigen Jahres fortgesetzt, sowie im Januar und im April. Die neue Regelmäßigkeit spricht dafür, dass beiderseits ein echtes Interesse an Annäherung besteht sowie daran, das Trennende zu bearbeiten. „Der Weg endet, wenn Gott es will“, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin kürzlich zu den Verhandlungen in einem Interview mit dem San Francesco Magazin.

Alle Religionsgemeinschaften wachsen in China, besonders unter den jungen Menschen. Es sind wohl zwischen 300 und 400 Millionen Menschen, die der Atheismus nicht glücklich macht, darunter bis zu 100 Millionen Anhänger protestantischer Denominationen, gegenüber zwölf bis 14 Millionen Katholiken. Die Situation der Religionsfreiheit hat sich durch die Jahrzehnte hindurch gebessert. Die Kommunistische Partei kontrolliert jedoch weiterhin religiöse Aktivitäten von Christen, Buddhisten, Taoisten und Muslimen, die sie offiziell als Religionsgemeinschaften anerkannt hat. In der Kontrolle besteht aber die Einschränkung der Religionsfreiheit, kritisieren Menschenrechtler. Sie monieren auch, dass eine einheitliche Linie fehle. Nicht einmal die offizielle Registrierung schützt ihnen zufolge vor Strafe. Anhänger nicht registrierter Gemeinschaften geraten signifikant häufiger und heftiger in Schwierigkeiten mit den Behörden, was sogar zu Lagerhaft führen kann. Staatlich nicht anerkannte Hauskirchen stehen besonders stark unter Druck.

Der erste Religionskongress in China seit 15 Jahren fand in diesem April statt. Präsident Xi Jinping hielt dort eine zentrale Rede, in der er sehr deutlich vor religiösen Aktivitäten außerhalb der Kontrolle der KP Chinas warnte. Parteimitglieder sollten nicht eigene Werte und Überzeugungen in den Religionen suchen, sondern im marxistischen Atheismus standhaft bleiben.

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Unsere Liebe Frau von Sheshan, China

„Unsere Liebe Frau von Sheshan, unterstütze den Einsatz all derer, die in China unter den täglichen Mühen weiter glauben, hoffen und lieben, damit sie sich nie fürchten, der Welt von Jesus und Jesus von der Welt zu erzählen“, heißt es in dem Gebet, das Papst Benedikt XVI. schließlich 2008, ein Jahr nach seinem berühmten Brief veröffentlichte.

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, erklärte in diesem Jahr zum Gebetstag, die Religionsfreiheit werde in China heute mehr als früher anerkannt, allerdings bestünden weiterhin viele Einschränkungen. Als große Belastung für das kirchliche Leben bezeichnete er die staatliche Einmischung in kirchliche Angelegenheiten, unter anderem bei der Ernennung von Bischöfen, der Besetzung von Ämtern und der theologischen Ausbildung. Wie andere Beobachter wartet er mit Spannung auf den weiteren Verlauf der chinesisch-vatikanischen Gespräche ab.

Papst Franziskus rief beim Angelus am Sonntag die katholischen Gläubigen in China zusammen mit Anhängern anderer Religionen dazu auf, als Zeichen der Versöhnung zu dienen,  im Sinne einer Kultur des Dialogs und im Dienste einer Harmonie der gesamten Gesellschaft. Einem chinesischen Mädchen verriet er im Rahmen eins Buchprojekts, dass er jeden Tag vor einer Darstellung der Muttergottes von Sheshan für die Volksrepublik bete. Eine Replik der heutigen Statue der Muttergottes dort überreichte ihm Kardinal Tong Hon gleich nach dem Konklave im März 2013. Bei einer zufälligen Begegnung im Aufzug der Casa Santa Martha habe Franziskus ihm damals schon versprochen: „Die Kirche Chinas ist in meinem Herzen.

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Quelle

Siehe auch:

Kardinal John Tong wegen Position zugunsten der Ehe unter Druck

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Spott über Hirtenbrief:
Diplomatische Vertreter unterstützen Gay-Parade in Hongkong

Kardinal John Tong Hon, Bischof in Hongkong, steht derzeit wegen der Verteidigung des traditionellen Ehebegriffs unter Druck. Am vergangenen Donnerstag hatte der Kardinal in einer Stellungnahme an Pfarrer, Kapläne, Pastoral-Mitarbeiter und Pfarrgemeinderäte appelliert, seinen Pastoralbrief zugunsten der traditionellen Ehe von Ende September zu unterstützen. Er war unter dem Titel „Menschliche Ökologie und die Familie“ erschienen und wandte sich gegen eine Neudefinition der Ehe durch die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften als gleichwertig mit der lebenslangen Verbindung eines Mannes und einer Frau.

Ausdrücklich kritisierte der Kardinal darin die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in den USA vom Juni, die eine entsprechende Anerkennung gleichgeschlechtlicher Verbindungen in allen US-Staaten vorschreibt, ungeachtet deren Politik und des jeweiligen demokratischen Konsenses in dieser Frage. Kardinal Tongs Kritik richtet sich zugleich gegen eine christliche Studentenorganisation, die an einer Universität in Hongkong Unterricht im Umgang mit Sexspielzeug und erotischer Massage erteilen ließ.

„Es zeigt sich also, dass die virtuelle Verbreitung der sexuellen Liberalisierung unter dem Dach der akademischen Freiheit, als eine fehlgeleitete Kultur, nicht mehr stillschweigend, sondern vielmehr öffentlich, um nicht zu sagen wichtigtuerisch in unser tägliches Leben eindringt und direkt auf unsere nächste Generation einwirkt“, schreibt Tong. Er ruft die Pfarreien dazu auf, eine aktive Rolle als „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ zu spielen. Die Gläubigen sollten die katholische Lehre zu Ehe und Familie bei ihren künftigen Wahlentscheidungen für einzelne Kandidaten berücksichtigen. Die jüngste Familiensynode habe diese noch einmal bestätigt.

Am Samstag demonstrierte die sogenannte „Rosa Allianz“ in Hongkong im Rahmen einer „Gay-Stolz-Parade“. Sie spotteten dabei laut Berichten der Agentur AsiaNews über die Position des Kardinals. Rund 10.000 Teilnehmer riefen die Regierung in Hongkong dazu auf, gegen jegliche „Diskriminierung“ der Vielfalt sexueller Orientierungen vorzugehen. Die diplomatischen Vertreter Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands, Schwedens, Irlands, Finnlands, der Schweiz, der USA, Kanadas und Australiens unterstützten die Parade durch ihre Teilnahme.

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Quelle

China: An Ostern wurden fast 20.000 Menschen in die Kirche aufgenommen

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Die Provinz He Bei steht mit 4.063 erneut an erster Stelle

Fast 20.000 Mitglieder (genau 19.615) wurden in den katholischen Gemeinden an Ostern durch die Taufe neu aufgenommen. Wie aus den vom Verlagshaus „Faith“ mit Sitz in He Bei veröffentlichten Statistiken hervorgeht, bedeutet dies bereits im neunten aufeinander folgenden Jahr einen Anstieg bei den Erwachsenentaufen.

Die Provinz He Bei gilt als Hochburg des Katholizismus in China und steht mit 4.063 erneut an erster Stelle, was die Zahl der Neugetauften anbelangt, während in der Provinz Ji Lin mit 775 Taufen die Zahl am meisten stieg: hier wurden fünfmal mehr Erwachsene getauft als im Vorjahr. Dabei werden die Taufkandidaten auf ihrem Weg der Vorbereitung auf das Sakrament und auch danach intensiv betreut: „Nach der Prüfung und der Taufe wird der spirituelle Weg fortgesetzt“, so ein katholischer Geistlicher. „Es stehen Wallfahrten und spirituelle Einkehrtage auf dem Programm, damit die einstigen Katechumenen zu wahren Zeugen des Glaubens und Missionaren in ihrem Lebensumfeld werden.“

Pfarrer Yang Hai Long aus der Provinz Hai Nan, der 12 Erwachsene taufte, betont: „Bei uns sind die Laien die Hauptakteure der Evangelisierung. Wir sind für ein weit ausgedehntes Territorium zuständig, wo die Transportmöglichkeiten gering sind und es auch nur zwei Priester gibt. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren Laienkatechisten ausgebildet, die den größten Teil der Katechese übernehmen. Dadurch können wir uns als Priester besser der Seelsorge widmen.“ (NZ)

(Quelle: Fides, 29.04.2016)

ZENIT, Redaktion  |  29/04/16

Veröffentlicht unter China.