Auf einmal hat sich unser Leben weltweit verändert …

Wie konnte das geschehen? Ein VIRUS hat sich über unsere Erde verbreitet genannt SARS-CoV-2. Warum diese Benennung? SARS steht für severe acute respiratory syndrome, zu deutsch: Schweres-akutes-Atemwegssyndrom (Syndrom = Krankheitsbild). Und CoV2 steht für Coronavirus 2. Als COVID-19-Pandemie (auch Coronavirus-Pandemie, Corona-Pandemie, Coronavirus-Krise oder Corona-Krise) wird der weltweite Ausbruch der neuen Atemwegserkrankung COVID-19 („Corona“) bezeichnet. Diese trat erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Millionenstadt Wuhan (Provinz Hubei) auf, entwickelte sich im Januar 2020 zur Epidemie in China und anschließend weltweit zur Pandemie. Weitere Details hierzu, insbesondere zu Übersichten der Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen.

Nun lesen Sie – wenn möglich – diese umfassenden Wikipedia-Artikel: „Religion in der Volksrepublik China“ und „der chinesische Volksglaube„.

Dann muss man noch wissen, dass es den Christen in China miserabel geht.  Lesen Sie dazu zuerst: „Römisch-katholische Kirche in China„. Die Situation verschlimmert hat zudem Papst Franziskus: Der frühere Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen (87), hat die Chinapolitik von Papst Franziskus kritisiert und dem Vatikan fehlende Unterstützung für die Demokratiebewegung in seiner Stadt vorgeworfen. Lesen Sie: Kardinal Zen: Vatikan lässt Gläubige und Demokraten im Stich.

Für uns katholische Christen muss/müsste es also klar sein, dass diese Pandemie mit ihren andauerden weiteren Entwicklungen das Werk der Anti-Christen, letztlich in der Person des WIDERSACHERS GOTTES, das heißt: SATANS, ist. Und weil dem so ist, haben fast alle Kirchenoberen (Papst, Bischöfe, Kardinäle, dem Klerus Angehörigen) versagt, weil sie diese Virusverbreitung über den ganzen Globus von Anfang an als etwas Natürliches und wissenschaftlich Fundiertes statt wesentlich Übernatürliches angesehen und dementsprechend in ihren Maßnahmen das Wichtigste hintangesetzt haben.

Also, die katholische Kirche hätte es von Anfang an nicht zulassen dürfen, dass ihre Gottesdienste von weltlichen Autoritäten gänzlich verboten oder deren Besuche eingeschränkt würden. Lesen Sie hierzu u.a. den Wikipedia-Artikel: „Kirche und Staat„. Simon Petrus betonte nach Apg 5,29 den prinzipiellen Vorrang des Gotteswillens vor allen menschlichen Machtansprüchen: Man soll Gott mehr gehorchen als den Menschen. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, aber Gott, was Gottes ist (Mk 12,17) – lehnt jede Vergöttlichung menschlicher Macht ab und gebietet ihre Unterordnung unter Gottes Willen.

Hauptversager ist aber eindeutig DER PAPST.

Papst betet mit anderen Religionen um Ende der Pandemie
Religionsvertreter in Deutschland beteiligen sich mit gemeinsamem Video

Muslime: Virus kennt keine Grenzen

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs ergänzte für den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), es sei wichtig in diesen Zeiten, „dass wir als Religionen eintreten für die Würde der Menschen“. Dabei gehe es nicht nur um die körperliche, sondern auch um die seelische Gesundheit.

Das Virus kenne keine Grenzen, daher müssten auch alle Religionen gemeinsam beten und sich zusammen engagieren gegen alles Leid, das die Pandemie verursache, betonte Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, und lobte die „wunderbare Initiative“.

Rabbiner Andreas Nachama steuerte einen jüdischen Klagegesang bei. Darüber hinaus beteiligten sich Vertreter der Buddhisten, der Bahai-Gemeinde und des Runden Tisches der Religionen in Deutschland, der die Aktion in der Bundesrepublik initiiert hatte.

Und der ISLAM ist doch der schlimmste ANTI-CHRIST! Dennoch verbrüdert sich der Papst speziell mit seinen Anhängern!

(POS) Paul O. Schenker

(Fortsetzung folgt!)

TWEETS ZUM AKTUELLEN ISLAMISMUS

Endziel Kalifat: Islamisten verüben mehrere tödliche Anschläge in Mosambik

Die Kathedrale von St. Paul in Pemba (Mosambik) Foto: Rosins / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Von AC Wimmer

Wie erst jetzt bekannt wurde, haben Islamisten in der Karwoche in Mosambik mehrere Anschläge verübt. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben. Bei Angriffen von radikal-islamischen Terror-Gruppen wurden Schulen und weitere kirchliche Gebäude in mehreren Dörfern verwüstet.

Das meldet die Agentur „Fides“.

Wie Bischof Luíz Fernando Lisboa von Pemba mitteilte, wurden die Häuser der Missionare in Muambula (Bezirk Muidumbe) zerstört und die Kirche beschädigt. Den Missionaren gelang es jedoch zu fliehen und in Pemba Zuflucht zu suchen.

Im Dorf Muambula hatten Terroristen fünf Menschen getötet und die örtliche Sekundarschule und die Mission von Nangololo verwüsteten, in der sich eine der ältesten Kirchen von Cabo Delgado befindet.

Tödlich endete auch ein Überfall von Islamisten in der Region Cabo Delgado. Am Karfreitag starben infolge eines Dschihadisten-Angriffs fünf Menschen im Quirimbas-Archipel.

Die Milizionäre sollen als Zivilisten am Donnerstag, dem 2. April, mit kleinen Boote vom Festland zum etwa sieben Kilometer entfernten Archipel gekommen sein und am Freitagmorgen ihren Angriff gestartet haben.

Von den fünf getöteten Menschen ertranken drei beim Fluchtversuch. Eines der Opfer wurde lebendig verbrannt, während das fünfte durch Schüsse getötet wurde, so „Fides“.

Ungefähr 60 Menschen wurden als Geiseln genommen, aber noch am selben Tag freigelassen. Wie bei islamischen Überfällen üblich, griffen die Terroristen die örtliche Grundschule an, ein Gesundheitszentrum und die offizielle Residenz des Ortsvorsteher. Mehrere weitere Häuser wurden vernichtet.

Endziel Kalifat

Medienberichten zufolge haben Islamisten in den vergangenen Tagen erklärt, ein „Kalifat“ im Norden Mosambiks errichten zu wollen.

Eine prominente Terrorgruppe ist der „Islamische Staat Zentralafrikanische Provinz“ (ISCAP), die örtlich als „Al-Shabab“ bekannt ist.

Die Provinz Cabo Delgado ist reich an Erdgas.

Die seit 2017 eskalierenden Angriffe der radikal-muslimischen Terroristen haben nach Angaben von Bischof Luiz Fernando und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mindestens 700 Menschenleben gekostet und mindestens 200.000 Personen zu Binnenvertriebenen gemacht.

Mosambik wurde im 16. Jahrhundert von portugiesischen Franziskanern missioniert.

Heute leben in Mosambik nach offiziellen Angaben knapp 30 Millionen Menschen, von denen rund ein Drittel katholischen Glaubens sind: In den 12 Diözesen der ehemaligen portugiesischen Kolonie leben rund 8 Millionen Katholiken Zudem gibt es zahlreiche protestantische Gruppen. Vor allem im Norden leben viele der knapp 18 Prozent der Muslime im Land.

Papst Franziskus besucht die Nation im Südosten Afrikas im vergangenen September.

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Quelle

Vielsagender Bildervergleich — Europa, wach endlich auf!

UND DABEI ZEIGEN DIE MUSLIME SEIT LANGEM OFFEN, WELCHES IHR ENDZIEL IST!

Nigeria: Bischöfe führen Protest gegen Boko Haram

Nigerianischen Bischöfe führen den Protestzug in Abuja an.

Hunderte Nigerianer zogen am vergangenen Sonntag angeführt von der Nigerianischen Bischofskonferenz (CBCN) durch die Straßen Abujas. Ihr Protest richtete sich gegen die zahlreichen Anschläge der islamistischen Boko-Haram-Sekte, unter denen die Bevölkerung seit über zwölf Jahren leidet.

Bischöfe beziehen Position

„Wir protestieren gegen die brutalen Morde an unschuldigen Nigerianern durch Boko Haram, die sich mit Gewalt das Ackerland der Farmer nehmen“, sagte Erzbischof Augustine Akubueze in Richtung der nigerianischen Regierung, deren Reaktion auf die Gewalt er als unzureichend einstufte.

Nicht nur das das Töten von Gottes Kindern, sondern auch das Versäumnis, unschuldige Menschen vor den unerbitterlichen Angriffen zu schützen, sei böse. Deshalb habe man heute „einen friedlichen Protest für über 50 Millionen Katholiken und über 100 Millionen Christen in Nigeria begonnen“, sagte Akubueze.

Es habe schon zu viele Massengräber, zu viele Entführungen und zu viele Attacken auf die Häuser der Menschen und auf Heilige Stätten gegeben. Die Regierung scheine völlig unempfindlich gegenüber der Not der Nigerianer zu sein. Sie ignoriere die Schreie derer, die sie gewählt haben, so der Kirchenmann.

Akubueze bittet Staatengemeinschaft um Hilfe

Den Protest sehe er daher als religiöse Verpflichtung an. Die Aufgabe der Bischofskonferenz sei es schließlich, gegen alles die Stimme zu erheben, was gegen Gottes Willen verstößt. Mit der Behauptung der Regierung, Boko Haram sei besiegt worden, gebe die Bevölkerung Nigerias sich nicht zufrieden.

Die Terroranschläge in seinem Land verglich Akubueze mit den Morden in Syrien. Er appellierte an die internationale Staatengemeinschaft, Nigeria im Kampf gegen Boko Haram zu unterstützen.

Boko Haram spricht von sich selbst als die nigerianische Taliban. 2009 lieferten sich deren Kämpfer wochenlange Gefechte mit der nigerianischen Armee, bei denen im Norden des Landes über 800 Menschen zu Tode kamen. Nachdem die Polizei den damaligen Anführer der Sekte hinrichtete, führt diese einen erbitterten Rachefeldzug und zündet Bomben auch vor christlichen Einrichtungen.

(cisa – mt)

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Frankreich: Islamistische Enklaven als „tickende Zeitbomben“

Die Diskussion über Strategien gegen den politischen Islam nimmt Fahrt auf. Ein Senator der Republikaner schlägt angesichts einer zunehmenden Anzahl islamistischer Enklaven konkrete Maßnahmen vor.

Sprach mit der französischen Wochenzeitung Le Journal du Dimanche über strategische Maßnahmen gegen den politischen Islam: Bruno Retailleau. Der Politiker vertritt im französischen Senat die Republikaner für das Département Vendée, zudem ist er Präsident der Republikaner im Senat… Foto: Eddy Lemaistre (EPA)/dpa

Bald werde es im Kampf gegen den Islamismus zu spät sein, warnt Bruno Retailleau in einem Interview mit Le Journal du Dimanche. Retailleau vertritt im französischen Senat die Republikaner für das Département Vendée, außerdem ist er Präsident der Republikaner im Senat. Im Gespräch mit der Wochenzeitung verrät er sein Konzept, mit welchen strategischen Maßnahmen gegen den politischen Islam erfolgreich vorgegangen werden könne.

Der Kampf müsse an drei Fronten gleichzeitig geführt werden: „gegen Dschihadismus und Terrorismus, in den islamistischen territorialen Enklaven sowie gegen politische Korrektheit“. Retailleau beklagt, dass es bisher an Hellsichtigkeit und Mut gefehlt habe – sowohl bei der Reaktion auf den politischen Islam als auch auf die Migration. Denn man dürfe – aus lauter Konformismus – „kommunitaristische Auswüchse und Nachlässigkeit in Bezug auf die Migration nicht mehr voneinander getrennt behandeln. Die Wahrheit ist, dass man nicht immer zahlreicher werdende Bevölkerungsgruppen aufnehmen kann“.

 Islamische Ministaaten auf französischem Territorium

Es gebe Enklaven, die sich abschotteten: „Man kann nicht behaupten, man habe von nichts gewusst“. Denn die Islamisten sagten es selbst: „Ihre Strategie besteht darin, salafistische Gegengesellschaften zu errichten, islamische Ministaaten auf französischem Territorium. Das sind tickende Zeitbomben. Die DGSI [der Inlandsgeheimdienst der französischen Regierung] hat 150 solcher Enklaven gezählt“.

Der Staat müsse eine „republikanische Eingreiftruppe“ einsetzen, um hier „außergewöhnliche Mittel“ zu konzentrieren: Polizei und Gendarmerie, aber auch Staatsanwälte, Richter und Sozialarbeiter. Diese Strategie ermöglichte es, die Kontrolle in den betreffenden Stadtvierteln wieder zurückzugewinnen. Außerdem müsse man „die Schließung islamistischer Moscheen erleichtern. Wir müssen sie schließen können, wenn dort Hassreden gehalten werden“.

„Ein Teil des Kampfes spielt sich in den Köpfen ab“

Dschihadisten dürften auch nicht mehr nach Frankreich zurückkehren: „Sie müssten vor Ort von dem jeweiligen Staat oder einem internationalen Gericht verurteilt werden. Wir müssen jenen, die uns bedrohen, jeglichen Aufenthalt in Frankreich verbieten und eine aktive Ausweisungspolitik im Hinblick auf gefährliche Ausländer betreiben“. Es sei nicht sicherer, Dschihadisten in französischen Gefängnissen statt im Ausland unterzubringen, denn „unsere Gefängnisse sind in Wirklichkeit die ENA [französische Eliteschule für Verwaltung] des Dschihadismus. Sie arbeiten wie ein Apparat zur Verbreitung des Islamismus“.

Aber auch die politische Korrektheit müsse bekämpft werden: „Ein Teil des Kampfes spielt sich in den Köpfen ab. Man muss die Dinge richtig benennen, und man tut es nicht. Man ist von der gesellschaftlichen Entschuldigung zur psychiatrischen Entschuldigung übergegangen. Aber der Dschihadismus ist keine Krankheit. Er ist eine Ideologie. Auch der Begriff ‚Radikalisierung‘ ist eine Falle, weil er banalisiert. Stellen wir also die richtige Diagnose und vermeiden die Falle der Islamophobie“.

Diese habe eine zweifache Zielsetzung: „Jegliche Kritik am Islam zu verhindern und sich mit allen Muslimen zu solidarisieren, indem man ihnen weismacht, dass es in Frankreich einen antimuslimischen Hass gäbe. Am 10. November sah man führende Politiker in diese Falle tappen und neben Personen demonstrieren, die ‚Allah Akbar‘ schrien. Keiner derjenigen, die dort hingingen, verdient die Bezeichnung Republikaner. Der Islam ist nicht unantastbar, und unsere Freiheiten sind nicht verhandelbar“.

DT/KS

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Quelle

UNBEQUEME WAHRHEITEN IM DEUTSCHEN BUNDESTAG

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Die Wahrheit über den politischen Islam — Teil 1

Michael Stürzenberger, ein fundierter Kenner des Islam, schaut sich mit Oliver Flesch auf Mallorca eine Quasselschau aus dem arabischen Fernsehen an. In der spricht ein sogenannter Gelehrter aber mal so richtig Klartext.

Was auf YouTube kaum noch möglich ist, läuft nun exklusiv auf „1984: die freie Rede“

Irak: Vor fünf Jahren begann die Vertreibung der Christen durch den IS

Christen im Irak in einer wiederaufgebauten Kirche

Die Häuser der christlichen Familien wurden mit einem Symbol gekennzeichnet, dann wurde gehandelt: Am 6. August 2014, vor genau fünf Jahren, eroberten und zerstörten Einheiten des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) die christlichen Ortschaften in der irakischen Ninive-Ebene. Etwa 120.000 Christen mussten über Nacht fliehen.

Hier zum Nachhören

Seit zwei Jahren gibt es eine erfreuliche Rückkehrbewegung der christlichen Bevölkerung in die Ninive-Ebene. Wir sprachen darüber mit Berthold Pelster, Sprecher des Hilfswerks Kirche in Not, das den Christen im Irak beisteht und namentlich in der Ninive-Ebene tatkräftig hilft.

Gudrun Sailer – Vatikanstadt

Vatican News: Herr Pelster, wie sieht die Ninive-Ebene heute aus?

Pelster: Man sieht überall noch Spuren, von damals, was im August 2014 und danach passiert ist. Man sieht immer noch sehr viele zerstörte Häuser. Die Vertreibung der Christen und auch der Jesiden durch den IS war ein abscheuliches Verbrechen. Der IS hat damals versucht, die christliche Gemeinschaft in der Ninive-Ebene komplett auszulöschen, deswegen spricht man auch zu Recht von einem Genozid, einem Völkermord – ähnlich bei den Jesiden. Die Christen wurden buchstäblich über Nacht aus ihrer Heimat vertrieben. Sie haben alles verloren, ihre Häuser, ihren ganzen Besitz, ihre Heimat. Um eine Rückkehr der Christen unmöglich zu machen, hat der IS tausende Wohnhäuser geplündert, hat sie mit Granaten beschossen oder in die Luft gesprengt. Auch die religiösen Wurzeln der Christen wollte der IS zerstören. Deswegen hat er Kirchen und Klöster geschändet und niedergebrannt. Dann kam es zu den monatelangen Gefechten. Der IS wurde militärisch bekämpft. Und auch bei diesen Gefechten kam es immer wieder zu schweren Schäden an vielen Häusern.

Vatican News: Lassen sich die Schäden eigentlich beziffern?

Pelster: Als die ersten Christen 2017 in die Ninive-Ebene zurückkehrten, haben sie mithilfe von „Kirche in Not“ eine Bestandsaufnahme gemacht. Da haben wir festgestellt, dass es 13.000 Häuser gab, die mehr oder weniger schwere Schäden erlitten hatten. Jedes Gebäude war komplett zerstört und mithilfe von „Kirche in Not“ konnte inzwischen ein Teil dieser Häuser wiederhergestellt werden. Deswegen konnten auch einige – oder ein Teil – der Christen zurückkehren. Damals hieß es, es sind etwa 125.000 Christen geflüchtet und vertrieben worden. Etwa die Hälfte davon ist bis heute in die Ninive-Ebene zurückgekehrt und versucht, einen neuen Anfang zu machen. Die andere Hälfte der Flüchtlinge lebt immer noch im Exil.

“ Die andere Hälfte der Flüchtlinge lebt immer noch im Exil ”

Vatican News: Ungefähr die Hälfte der Christinnen und Christen sind in ihre irakische Heimat zurückgekehrt. Viele haben damals Aufnahme in anderen Ländern gefunden, auch in Europa, in Ländern wie Schweden oder Deutschland. Von denen, die bis jetzt nicht oder noch nicht zurückgekehrt sind: Wollen sie ihrer Einschätzung nach zurück in die Heimat oder ziehen sie es vor, im Exil zu bleiben?

Pelster: Viele von jenen Flüchtlingen, die ins Ausland gegangen sind – vor allen in den Westen – haben sich dort eine neue Existenz aufgebaut, und ich fürchte, dass viele von denen wohl nicht zurückkehren werden. Denn die Kinder gehen dort zur Schule, lernen eine neue Sprache, bekommen eine gute Ausbildung. Die Eltern haben Arbeit gefunden, sind vielleicht inzwischen gut integriert. Warum sollten sie zurückkehren in eine weiterhin doch sehr unsichere Region? Auf der anderen Seite gibt es aber auch Christen, die an ihrer Heimat hängen. Das sind dann vor allem Christen, die nach der Vertreibung im Irak geblieben sind, die jetzt also in der kurdischen Region leben. Und ich könnte mir vorstellen, dass von denen eher welche in die Ninive-Ebene zurückkehren würden, wenn sich die Lage verbessert.

Vatican News: So etwas hängt oft auch mit politischen Entwicklungen zusammen. Wie groß ist denn das Vertrauen der irakischen Christen, die zurückgekehrt sind oder diesen Schritt erwägen, in die heutige politische Führung des Landes?

Pelster: Leider nicht sehr hoch. Nach der Vertreibung der Christen haben wir kaum Unterstützung von der irakischen Regierung bekommen. Die humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge kam damals fast ausschließlich von der Kirche und von internationalen Organisationen – wie „Kirche in Not“. Der Irak ist heute immer noch innerlich zerrissen und von Spannungen geprägt. Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten, zwischen Arabern und Kurden. Die politische Führung des Landes ist eher schwach. Dabei hätte die Regierung die wichtige Aufgabe, für Sicherheit zu sorgen. Dafür zu sorgen, dass Christen, Jesiden und andere Minderheiten nicht erneut Opfer von islamistischer oder krimineller Gewalt werden. Die irakische Regierung müsste auch dafür sorgen, dass der islamistischen Ideologie etwas entgegengesetzt wird. Denn die Intoleranz in dieser fanatischen Ideologie des IS hat zur brutalen Gewalt gegen religiöse Minderheiten geführt. Und gegen diese islamistische Gewalt müsste der Staat etwas unternehmen.

Vatican News: Mit welchen Mitteln?

Pelster: Zum Beispiel durch politische Aufklärung, durch Bildungsarbeit für Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder auch durch die Medien, über Fernsehen und Radio. Auch die islamischen Geistlichen hätten eine wichtige Aufgabe. Nur das sind bislang eher fromme Wünsche. In der Realität gibt es das bislang kaum. Eine politische Forderung der Christen, die schon seit Jahren erhoben wird, die richtet sich dahin, dass die Christen gleiche Rechte bekommen und gleich behandelt werden – die Forderung nach gleichen Rechten für alle Bürger des Staates, ganz egal, zu welcher Volksgruppe, Religion oder Konfession sie gehören. Aber davon ist die Realität leider noch weit entfernt.

“ Moderate Muslime schätzen die Anwesenheit von Christen im Irak ”

Vatican News: Inwiefern könnte denn gerade von der kleinen christlichen Minderheit ein Impuls ausgehen für die gesellschaftliche Stabilität im Irak – und zwar trotz aller Widrigkeiten, wie Sie sie gerade beschrieben haben?

Pelster: Die Bischöfe im Irak haben wiederholt berichtet, dass sie von moderaten Muslimen gebeten worden sind, alles dafür zu tun, dass die Christen im Land bleiben. Moderate Muslime schätzen die Anwesenheit von Christen im Irak oder anderen muslimischen Ländern. Denn Christen haben aufgrund ihrer Religion tatsächlich Werte und Verhaltensweisen, die ausgleichend und stabilisierend wirken können – zum Beispiel Gewaltfreiheit, Versöhnung und Nächstenliebe, aber sie betreiben auch Krankenhäuser und Schulen, die ein gutes Niveau haben und zugleich allen offenstehen – auch den Muslimen. Solche Einrichtungen werden oft von Muslimen geschätzt und in Anspruch genommen. Allerdings fürchte ich, dass die Zahl der Christen im Irak inzwischen so weit geschrumpft ist, dass ihr Einfluss kaum noch spürbar ist. Vor 30 bis 40 Jahren gab es 1,5 Millionen Christen im Irak. Heute sind es wohl deutlich weniger als 300.000. Das ist ein Rückgang von über 80 Prozent. Und dieser Trend nach unten ist leider bisher ungebrochen.

Vatican News: Nun will Papst Franziskus auch aus diesem Grund – um die Christen im Irak zu bestärken – das Land nächstes Jahr besuchen. Das wäre eine Premiere, denn noch nie war ein Papst im Irak. Wie groß ist denn das Thema Papstbesuch in der Ninive-Ebene?

Pelster: Sollte es tatsächlich zu so einem Papstbesuch kommen, dann wäre das eine ganz große Sache für die Christen. Die Freude der Christen wäre unbeschreiblich, und sie hoffen schon seit Jahren darauf, dass der Papst sie einmal besucht. Das wäre auch ein großes Zeichen der Solidarität und Verbundenheit. Die Christen im Irak und auch im ganzen Nahen Osten haben seit Jahren – wenn nicht seit Jahrzehnten – das Gefühl, dass sie vom christlichen Westen im Stich gelassen werden, vor allem von den Politikern. Die Christen dort haben oft das Gefühl, dass für den Westen nur geopolitische Interessen zählen und dass den westlichen Politikern das Schicksal der Christen im Nahen Osten ziemlich egal ist. Patriarch Kardinal Luis Sako habe ich die Hoffnung äußern gehört, dass Papst Franziskus sich im Irak mit hochrangingen schiitischen Geistlichen treffen könnte und dort auch ein Dokument unterschreiben könnte. Vielleicht auch das gleiche Dokument unterschreiben könnte, das im Februar dieses Jahres in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Abu Dhabi unterzeichnet wurde, damals auch von dem Großscheich der Al-Azhar-Universität, dem höchsten Repräsentanten des sunnitischen Islams. Das war ein Dokument über die Brüderlichkeit der Menschen über ein friedliches Zusammenleben in der Welt. Wenn das jetzt mit schiitischen Geistlichen im Irak gelingen könnte, dann wäre auch das eine große Sache. Eine solche Geste könnte ein wichtiger Schritt sein, um im Schutz religiöser Gemeinschaften vor Unterdrückung und Verfolgung ein gutes Stück voran zu kommen.

(vatican news)

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Afrikanischer Kardinal legt sich mit Papst an: »Massenmigration eliminiert Europa«

»Blanker Wahnsinn«: Der aus Guinea stammende Kurienkardinal Robert Sarah warnt die Europäer eindringlich vor muslimischer Einwanderung

Der aus Guinea stammende Kurienkardinal Robert Sarah, einer der bedeutendsten Geistlichen der katholischen Kirche, warnt vor dem Untergang Europas. Damit widerspricht er ganz offen Papst Franziskus, der insbesondere Europa auffordert, die massenhafte Aufnahme von Migranten als biblischen Auftrag zu verstehen.

Robert Sarah, den Vatikan-Insider schon seit einiger Zeit als aussichtsreichen Kandidaten bei der nächsten Papstwahl sehen, hatte sich bereits mehrfach mit mahnenden Worten an die Europäer gewandt. Der afrikanische Geistliche, der seit 2010 Kardinal im Vatikan und dort seit 2014 für liturgische Fragen zuständig ist, gilt als prominente Stimme der römischen Kurie.
Sarahs neues Buch »Bleib bei uns, Herr: der Abend naht und schon fällt der Tag« führte bereits zu Kontroversen in Europa, da der hohe Geistliche darin explizit die muslimische Migration als Vorbote des Zusammenbruchs Europas benennt. »Wenn der Westen diesen unheilvollen Weg fortsetzt, besteht ein hohes Risiko, dass er – wegen Geburtenmangel – verschwinden werde. Von Fremden überrannt, werde er dasselbe Schicksal erleiden wie das von den Barbaren überrannte Rom. »Mein Land ist vorwiegend muslimisch, ich glaube, ich weiß, wovon ich rede«, so Sarah, der im westafrikanischen Guinea, wo 85 Prozent der Bevölkerung Muslime sind, tätig ist.

»Migration ist nicht von Gott gewollt – Verlust von Heimat bedeutet Leid« Als »blanken Wahnsinn« bezeichnete der 73-jährige Kurienkardinal die Bestrebungen der EU, die Welt globalisieren und die Nationen mit ihren vielfältigen Charakteren loswerden zu wollen. Die EU-Kommission sei nur daran interessiert, einen freien Markt zu schaffen und sich somit in den Dienst der Finanzmächte zu stellen. Brüssel würde lieber die Banken als die EUBürger schützen.

Die Massenmigration nannte Sarah eine neue Form der Sklaverei. Eine kritiklose Politik der offenen Grenzen würde das Leid negieren, das ein Verlassen der Heimat für die betroffenen Menschen mit sich bringe. Migranten, die in Europa ankommen, würden zudem irgendwo »zwischengelagert« ohne Arbeit und ohne Würde. »Kann die Kirche so etwas wollen?«, fragt der Kardinal weiter. Gott wolle diese gebrochenen Herzen nicht, die mit einem Schicksal des Heimatverlustes einhergingen. Insbesondere treffe dies vor dem Hintergrund des geistigen und kulturellen Zustandes zu, in dem sich die europäischen Zielländer mit ihren niedrigen Geburtenraten befänden. Für Europa wäre die muslimische Massenmigration das Ende, zumal mit ihm auch das stürbe, was es einst groß gemacht hätte. An seine Stelle würde früher oder später der Islam treten: »Wenn Europa und mit ihm die unbezahlbaren Werte des alten Kontinents verschwinden, wird der Islam in diese Welt vordringen und wir werden vollständig unsere Kultur, unser Menschenbild und unsere moralische Vision verändern«, prognostiziert der Geistliche.

Katholischen Priestern, Bischöfen und Kardinälen warf Sarah vor, die Lehren Christi verraten zu haben, indem sie »politischen Aktivismus« betreiben. Aus Furcht, als Reaktionäre gesehen zu werden, drücken sich diese Funktionäre nur vage und unklar aus. In klarer Opposition zu Papst Franziskus Sahras Aussagen überraschen, da er diese just zu einem Zeitpunkt traf, als Papst Franziskus in Marrakesch die reichen Staaten und insbesondere Europa zu stärkerem Einsatz für Migranten aufforderte und erklärte, Politiker, die Mauern bauten, um diese abzuwehren, würden »selbst zu Gefangenen in ihren Mauern« werden.

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Quelle