Video: Warum sich dieser sterbenskranke Mann zum Priester weihen ließ

Dieser sterbenskranke Seminarist wurde am 7. Januar zum Priester geweiht. Bei Pater Philip Johnson wurde ein Gehirntumor im dritten Stadium diagnostiziert.

Die Ärzte gaben ihm 18 Monate zu leben. Das war vor neun Jahren.

Pater Johnson sagt, sein Leben sei ein Wunder – und dass er zahlreiche weitere Wunder während seiner Krankheit erlebt hat.

Das größte Wunder? Den erlösenden Wert von Leid und Herzschmerz zu lernen.

„Unser Leiden kann eine große Bedeutung haben, wenn wir es mit dem Leiden Christi verbinden und es für die Bekehrung und Anliegen anderer aufopfern“, so der Priester. Er habe große Trauer durchlitten, aber auch Zeiten großer Freude erlebt, sagt Pater Johnson. Derzeit wirkt er als Priester im Bistum Raleigh (US-Bundesstaat North Carolina).

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Wie ein Kreuz eine der großen Mystikerinnen des 20. Jahrhunderts ankündigte

Ungefähr 40 Meilen nördlich von Porto in Portugal liegt das Dorf Balazar. Hier wurde die selige Mystikerin Alexandrina Da Costa 1904 geboren. Auf der Flucht vor einigen Männern, die sie vergewaltigen wollten, erlitt sie eine Lähmung. Bekannt wurde sie dadurch, dass sie Anteil an den Leiden der Passion und Kreuzigung Christi erhalten hatte.

Viele Jahre vor Geburt der Seligen trat in Balazar ein merkwürdiges Kreuz am Erdboden auf, das bis heute sichtbar ist. Am Fronleichnamstag des Jahres 1832 bemerkten die Gläubigen, die zur Heiligen Messe gingen, nahe der Kirche dieses geheimnisvolle Kreuz.

Damals sandte der Pfarrer von Balazar einen Brief an den Erzbischof von Braga, in welchem er ihm berichtete, „dass die Erde, die das Kreuz zeichnete, weißer war als die umliegende und dass es schien, als würde auf den gesamten Erdboden Tau gefallen sein, außer auf die Stelle, an der sich das Kreuz befand.“

„Ich bat sie, den ganzen Staub und die Erde wegzufegen, die an diesem Ort verstreut waren, und wie zuvor erschien an der gleichen Stelle und in der gleichen Form das Kreuz. Ich befahl, reichlich Wasser darauf zu schütten, damit das Kreuz und die Erde verschwänden. Daraufhin nahm die Erde, die die Form des Kreuzes bildete, eine schwarze Färbung an, welche sie bis heute bewahrt hat“ schildert Pater Leopoldino Mateus.

Am Ort der Erscheinung des Kreuzes wurde eine Kapelle errichtet, mit der Zeit nahm die Verehrung zu und es geschahen Wunder. Trotzdem konnte sich niemand erklären, warum sich dieser Vorfall in Balazar ereignet hatte.

An einem Donnerstag, dem 30. März 1904, wurde in diesem Dorf Alexandrina María Da Costa geboren. Als die Selige 14 Jahre alt war, drangen Männer in ihr Haus ein, in der Absicht sich an ihr, an ihrer Schwester und an einer Freundin der beiden zu vergehen. Um ihre Reinheit zu verteidigen, stürzte sich Alexandrina aus dem Fenster des zweiten Stocks und blieb später aufgrund der Folgen des Sturzes für den Rest ihres Lebens gelähmt.

Ihr Gebetsleben vertiefte sich und sie hatte mehrere mystische Visionen, in denen der Herr sie einlud, ihre Leiden und Opfer für die Rettung der Seelen darzubringen.

Die selige Alexandrina erlitt mehrere Jahre hindurch an jedem Freitag die Schmerzen der Passion Christi und am 5. Dezember 1947 offenbarte ihr Christus die Bedeutung der Erscheinung des Kreuzes in Balazar.

„Ich habe der Pfarrei dieses Kreuz gesandt als Vorankündigung Deiner Kreuzigung. Das Kreuz war bereit, Du aber fehltest noch. Du bist das erwählte Opfer des göttlichen Ratschlusses. Es ist nicht nur meine Alexandrina, die gekreuzigt ist, sondern Christus in ihr. Durch sie habe ich zwei Früchte erhalten: die Liebe zum Kreuz und eine große Sühne für die Sünden der Welt.“

Gegenwärtig hat sich die Kapelle, die an der Stelle des Kreuzes und des Geburtshauses der seligen Alexandrina Da Costa steht, in eine Gebets- und Wallfahrtsstätte für Tausende von Gläubigen aus aller Welt verwandelt. Das Fest des Heiligen Kreuzes (auch Fest des Herrn vom Kreuz genannt) wird in Balazar jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juli mit einem feierlichen Gottesdienst begangen.

(Eine frühere Version dieser Geschichte wurde am 10. Oktober 2015 veröffentlicht.)

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PORTO , 03 January, 2017 / 8:47 AM (CNA Deutsch).-

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Italien: Blutwunder in Neapel ausgeblieben

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So sah das letztes Jahr aus: flüssiges Blut in der Ampulle. Am 16. Dezember 2016 bliebt das Blut gestockt.

Erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten ist in Neapel das sogenannte Blutwunder ausgeblieben. Das eingetrocknete Blut des heiligen Januarius verflüssigte sich am Freitag im Dom der Stadt nicht, wie italienische Medien (Samstag) berichteten. Das Ausbleiben des Blutwunders gilt den Neapolitanern als schlechtes Omen. Der Hüter der Reliquie, Monsignore Vincenzo De Gregorio, appellierte an die wartenden Gläubigen im Dom, nicht in Panik zu verfallen. „Wir dürfen nicht an Katastrophen und Unglücke denken“, so der Geistliche. Er rief sie dazu auf, weiter zu beten.

Seit Jahrhunderten verflüssigt sich das in einer gläsernen Ampulle aufbewahrte verklumpte Blut des Stadtpatrons laut der Überlieferung regelmäßig am 16. Dezember, dem Gedenktag an eine Warnung vor dem Vesuv-Ausbruch von 1631. Weitere Termine sind das Fest des Heiligen und frühchristlichen Märtyrers am 19. September sowie der Samstag vor dem ersten Sonntag im Mai. Zum 19. September dieses Jahres war das Wunder pünktlich eingetreten.

Zuletzt blieb das Blutwunder 1980 aus. Dies brachten die Neapolitaner mit dem Erdbeben von Irpinia in Verbindung; durch die verheerendste Naturkatastrophe der italienischen Nachkriegszeit starben damals 2.900 Menschen. Zuvor warteten die Neapolitaner 1973 vergeblich auf eine Verflüssigung des Bluts. In jenem Jahr wurde Neapel von einer Cholera-Epidemie heimgesucht.

Für das Phänomen der Verflüssigung gibt es naturwissenschaftliche Erklärungsversuche, die jedoch keine allgemeine Anerkennung fanden. Januarius (italienisch „San Gennaro“) wurde der Überlieferung nach zur Zeit der Christenverfolgungen unter dem römischen Kaiser Diokletian am 19. September 305 enthauptet.

(kna 17.12.2016 pdy)

Italien: Dorne blutet am Karfreitag wenn er auf den 25. März fällt

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Der heilige Dorn von Andria – hier schon verewigt auf einer Briefmarke vom 25. März 2016

Eine einzelne Dorne, die der Überlieferung nach von der Dornenkrone Christi stammt und seit 1308 in der Kathedrale von Andria in Italien verwahrt wird, „blutet” jedes Mal, wenn Karfreitag auf den 25. März fällt. Dies sei auch dieses Jahr geschehen, meldet die katholische Agentur CNA unter Berufung auf den emeritierten Bischof von Andria, Raffaele Calabro. Bereits seit 1633 sei dieses Wunder überliefert, das letzte Mal war es 2005 soweit. Eine zur Überwachung des Wunders abgestellte Kommission bestätigte das erneute Bluten der Dorne, das sich durch die Bildung dreier unerklärlicher tropfenförmiger Gebilde an der Dornenspitze äußerte, am Karfreitag. Das nächste Mal fallen Karfreitag und 25. März erst wieder im Jahr 2157 auf einen Tag.

(cna 29.03.2016 cs)

Papst Franziskus löst in Neapel „Blutwunder“ aus

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Papst Franziskus und die Blutreliquie des Heiligen Januarius – AP

Beim Besuch von Papst Franziskus im Dom von Neapel ist es zum sogenannten „Blutwunder des Heiligen Januarius“ gekommen, das üblicherweise nur an drei anderen Terminen im Jahr stattfindet. Nachdem der Papst am Samstag das Gefäß mit der Ampulle ergriffen und geküsst hatte, verflüssigte sich das geronnene Blut des um 305 getöteten Märtyrers, des Stadtpatrons von Neapel. Nachdem Neapels Kardinal Crescenzio Sepe dies verkündet hatte, reagierten die Kleriker und Ordensleute in der Basilika mit lautem Applaus.

Lachend kommentierte Franziskus: „Der Erzbischof sagte mir, das Blut habe sich halb verflüssigt. Man sieht: Der Heilige mag uns halb. Wir müssen alle noch ein wenig umkehren, damit er uns ganz mag.“ Das Phänomen tritt ansonsten nur an drei festen Tagen des Jahres auf: dem Fest des Heiligen am 19. September, am Tag vor dem ersten Sonntag im Mai und am 16. Dezember, dem Gedächtnistag der Warnung vor dem Vesuvausbruch im Jahr 1631.

(kna 21.03.2015 mg) (21/03/2015 17:49)

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Siehe dazu:

DIE GLOCKEN VON CARPEGNA

Von Gabriella de Montemayor

(Aus dem Italienischen übertragen von Paul Schenker)

Carpegna (Italien), auf 800 Meter über Meer, genießt fortab Weltruf, seitdem die internationale Presse die Nachricht verbreitete, daß seit dem 1. November (1970) die Glocken der Kirche von alleine läuten.

Eines Morgens fand der Pfarrer, als er zur Kirche hinuntergegangen war, den Altar hergerichtet: Kelch, Schultertuch, Manipel, römisches Meßgewand, Missale des hl. Papstes Pius V. aufgeschlagen …

Es fehlte nichts. Der Pfarrer, überrascht, veranstaltete schnell eine Untersuchung unter seinen Mitbrüdern, erhielt aber von einem jeden eine negative Antwort: niemand hatte den Altar zubereitet mit jenen Sachen, die nunmehr abgeschafft sind. Nein, es handelte sich nicht um einen Scherz.

Am andern Morgen früh die gleiche Überraschung. Und so während vier aufeinanderfolgenden Tagen; aber immer ein anderer Kelch. An einem dieser Male war der Altar von unbekannter Hand für die Totenmesse vorbereitet worden: schwarzes Meßgewand etc. War dies also wohl, um dem Pfarrer in Erinnerung zu rufen, daß eine gläubige Seele sich an ihn gewandt hatte, um eine Messe zugunsten eines lieben Verstorbenen lesen zu lassen, der er geantwortet hatte, daß „es nicht nötig sei, für die Toten zu beten“?

Wie dem auch immer sei, nach einer gründlicheren Untersuchung entdeckte der Pfarrer, daß alle auf dem Altar hergerichteten Gegenstände einem Schrank entnommen waren, in den sie definitiv weggelegt und seit langer Zeit unter Verschluß waren. Aber die Schlüssel? Niemand hatte sie und niemand erinnerte sich, wo sie sein könnten. Die Sache war bestürzend.

Schon die Tatsache des Läutens der Glocken allein — welches nicht gleich war für alle, weil der eine einen ohrenbetäubenden Lärm hörte und der andere paradiesische Musik —, hatte Leute von überall her angezogen.

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NOLITE OBDURARE CORDA VESTRA

(Verhärtet eure Herzen nicht)

Aber das war erst der Anfang der Sorgen der Brüder. Die Glocken begannen nach der weihnächtlichen Stille von neuem zu läuten, jedoch mit größerer Kraft und mit erhöhter Zahl der Schläge. Und siehe da, am Jahresende geschah etwas, was die Brüder in Aufruhr brachte. Auf dem Altar wurde eines schönen — oder hässlichen Morgens ein mit schöner und eleganter Handschrift in Latein geschriebener Zettel gefunden: „NOLITE OBDURARE CORDA VESTRA!“ — Verhärtet eure Herzen nicht — Ah! Der Satz ist ein Teil des 94. Psalmes der davidischen Lieder. Der Psalm ist ein Lob Gottes: Hodie si vocem Ejus audieritis, NOLITE OBDURARE CORDA VESTRA, sicut in exarcebatione secundum diem tentationis in deserto, ubi tentaverunt patres vestri, probeverunt et viderunt opera mea … „Heute, da ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht, wie bei der Reizung am Tage der Versuchung in der Wüste, wo mich eure Väter versuchten, mich auf die Probe stellten, und doch hatten sie meine Werke gesehen. Vierzig Jahre hatte ich Verdruß an diesem Geschlechte und sprach: Stets irren sie im Herzen! Sie haben meine Wege nicht erkannt, so schwur ich in meinem Zorne: Wahrlich, nicht sollen sie in meine Ruhe gelangen.“

Die Brüder verstehen Latein und müßten auch den Psalm auswendig kennen, den sie im Brevier bei der „Matutin“ einmal lesen. Verhärtet eure Herzen nicht ist ein synthetisches Mahnwort, das vielleicht nicht nur an die Brüder von Carpegna gerichtet ist (es gibt keinen schlimmeren Tauben, als wer nicht hören will). Es spricht alle Gewissen an. Jenes der Verantwortlichen für den Verkauf der Statue der Schmerzhaften Madonna aus dem Mittelalter, deren Angesicht und Hände von wertvoller Machart waren, einer Statue, die die Cholera von den Toren von Carpegna ferngehalten hat, als sie in Prozession als Patronin des Dorfes herumgetragen wurde; das Gewissen desjenigen, der einer Frommen gesagt hatte: „Schmeißt fort dieses Zeug“, die den Rosenkranz in der Kirche betete; dem Gewissen auch jenes Priesters, der aussagte, daß es nicht nötig sei, für die Verstorbenen Messen zu lesen; die Fälscher der Liturgiereform, die dem Herrn nicht angenehm zu sein scheint, wenn doch jeden Morgen die Brüder ein wirres Durcheinander der Bänke vorfinden und so gezwungen sind, sie in Eile wieder zu ordnen. Carpegna ist da, mit seinen eigenartigen Begebenheiten, welche gewisse Zeitungen als spiritistische Phänomene hinstellen möchten …

IN DIE JUDICI

(Am Tage des Gerichtes)

Die Glocken läuten jetzt jedesmal zur hl. Feier, wenn jemand stirbt, und man hört sie aus weiterer Ferne. Das aber ist nicht alles. Der Generalobere in Rom und der Provinzialobere wurden nach Carpegna gerufen, weil etwas unerhört Verwirrendes an den Tag getreten ist — kürzlich.

Auf dem Altar wurde nebst den Eindrücken einer Hand und einem in Latein beschriebenen Zettel: „IN DIE JUDICI“ ein blutbefleckter Kelch vorgefunden … Die Sache wurde der Verschwiegenheit anheimgegeben. Die Brüder erhielten Redeverbot. Jedoch die Tatsache wurde dennoch bekannt. Sind vielleicht die Prophezeiungen von La Salette und von Fatima in Verwirklichung begriffen?

Gabriella de Montemayor

(Aus “Vigilia Romana”, Anno III, No 4, April 1971, — Organo dell‘ Associazione Amici della Civiltà Cristiana)

Für den ausführlichen Bericht in Italienisch siehe im Internet unter:

http://www.comune.carpegna.pu.it/index.php?id=10714