PAPST FRANZISKUS — DER BRUDER DER MUSLIME

Papst Franziskus (l.) und König Mohammed VI.

Papst Franziskus (l.) und König Mohammed VI. während der Willkommenszeremonie im Internationalen Flughafen Rabat-Sale am 30. März 2019 in Sale (Marokko).

 

2. Johannes 10-11

10 Wenn jemand zu euch kommt und nicht diese Lehre mitbringt, dann nehmt ihn nicht in euer Haus auf, sondern verweigert ihm den Gruß!

11 Denn wer ihm den Gruß bietet, macht sich mitschuldig an seinen bösen Taten.

 

Aus «Rückblick auf die Apostolische Reise nach Marokko»

Papst Franziskus:

Warum geht der Papst zu den Muslimen und nicht nur zu den Katholiken? Weil es viele Religionen gibt. Und warum gibt es viele Religionen? Zusammen mit den Muslimen stammen wir vom selben Vater ab, Abraham: Warum lässt Gott es zu, dass es viele Religionen gibt? Gott wollte es zulassen: Die Theologen der Scholastik sprachen von der »voluntas permissiva« Gottes.

Er wollte diese Wirklichkeit zulassen: Es gibt viele Religionen. Einige entstehen aus der Kultur heraus, aber immer schauen sie zum Himmel, schauen sie auf Gott. Aber Gott will die Brüderlichkeit unter uns und in besonderer Weise – hier liegt der Grund für diese Reise – mit unseren Brüdern, die wie wir Kinder Abrahams sind, den Muslimen. Wir dürfen nicht erschrecken vor dem Unterschied: Gott hat es zugelassen. Wir müssen erschrecken, wenn wir nicht in Brüderlichkeit handeln, um gemeinsam durchs Leben zu gehen.

Der Hoffnung dienen, in einer Zeit wie der unseren, bedeutet vor allem, zwischen den Kulturen Brücken zu bauen.

 

AUF DEM RÜCKFLUG VON RABAT NACH ROM Sonntag, 31. März 2019

Siham Toufiki (Agentur Map):

Welche Früchte wird dieser Besuch tragen für die Zukunft, für den Frieden in der Welt, für das Zusammenleben im Dialog der Kulturen?

Papst Franziskus:

Ich würde sagen, jetzt gibt es Blüten, die Früchte werden später kommen! Doch die Blüten sind vielversprechend. Ich bin froh, dass ich auf diesen beiden Reisen [in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Marokko] über das sprechen konnte, was mir sehr, sehr am Herzen liegt, nämlich Friede, Einheit und Brüderlichkeit. Mit den muslimischen Brüdern und Schwestern haben wir diese Brüderlichkeit im Dokument von Abu Dhabi besiegelt, und hier in Marokko mit dem, was wir alle gesehen haben: Freiheit, Brüderlichkeit, Aufnahme; alle sind Brüder und Schwestern mit sehr großer Achtung. Und das ist eine schöne „Blüte“, eine schöne Blüte des Zusammenlebens, die Früchte verspricht. Wir dürfen nicht lockerlassen! Es stimmt, dass es weiter Schwierigkeiten geben wird, es wird viele Schwierigkeiten geben, weil es intransigente Gruppen gibt. Auch das möchte ich noch einmal klar betonen: In jeder Religion gibt es immer eine fundamentalistische Gruppe, die nicht voranschreiten will und von bitteren Erinnerungen an vergangene Schlachten lebt und eher Krieg sucht und Angst sät. Wir haben gesehen, dass es schöner ist, Hoffnung zu säen – Hoffnung zu säen und Hand in Hand zu gehen, immer weiter. Wir haben gesehen, dass beim Dialog mit Ihnen hier in Marokko Brücken nötig sind, und es erfüllt uns mit Schmerz, wenn wir Menschen sehen, die lieber Mauern bauen. Warum erfüllt es uns mit Schmerz? Weil die, die Mauern bauen, am Ende Gefangene der von ihnen gebauten Mauern sind. Wer dagegen Brücken baut, kommt viel weiter. Brücken zu bauen ist für mich etwas, das gewissermaßen über das Menschliche hinausgeht, weil es sehr große Anstrengung braucht. Mich hat ein Wort des Schriftstellers Ivo Andrić in seinem Roman Die Brücke über die Drina sehr berührt. Er sagt, dass die Brücke von Gott mit den Flügeln der Engel gebaut wurde, damit die Menschen verbunden sind zwischen den Bergen und den Ufern des Flusses, damit sie untereinander kommunizieren. Die Brücke dient der menschlichen Kommunikation. Dies ist wunderschön und das habe ich in Marokko gesehen. Mauern stattdessen sind gegen die Kommunikation, sie dienen der Isolation und man wird zum Gefangenen dieser Mauern … Also, kurz gesagt: Die Früchte sieht man noch nicht, doch man sieht viele Blüten, die Früchte tragen werden. Gehen wir weiter in diese Richtung.

Papst Franziskus:

Die andere Überlegung habe ich bereits in unserer letzten Begegnung gemacht, aber es scheint mir wichtig, sie zu wiederholen: Kein Volk ist kriminell, und keine Religion ist terroristisch. Es gibt keinen christlichen Terrorismus, es gibt keinen jüdischen Terrorismus, und es gibt keinen islamischen Terrorismus. Es gibt ihn nicht.

 

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Kardinal Müller nimmt Papst gegen Häresievorwurf in Schutz

Kardinal Gerhard Ludwig Muller

Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat den Papst gegen Vorwürfe verteidigt und zugleich vor einem Personenkult um ihn gewarnt. Franziskus sei kein Häretiker, also Irrlehrer, sagte Müller in einem Interview mit der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ (Donnerstag) in Würzburg.

Auch sei es „grundsätzlich falsch“, ihm alles anzulasten, was zurzeit falsch in der Kirche laufe. Zugleich empfahl Müller dem Papst, entsprechende öffentliche Vorhaltungen „renommierter Theologen“ zu beantworten. Ihre Sorgen und ihr Wunsch nach größerer Klarheit in päpstlichen Aussagen seien berechtigt, anders als das von ihnen gewählte Mittel. Der Papst solle daher von der Glaubenskongregation eine offizielle Klarstellung verstellen lassen. Müller riet ausdrücklich, einen solchen Text nicht vom Staatssekretariat „oder befreundeten Journalisten und Theologen“ veröffentlichen zu lassen.

Die von Müller beobachteten Mängel in jüngeren päpstlichen Dokumenten führt er auf das Umfeld von Franziskus zurück. Die Texte würden von Mitarbeitern vorbereitet, die „zwar seine Vertrauten sein mögen, aber weder amtlich noch fachlich in der Theologie ausgewiesen sind“. Sie verursachten so Irritationen und schadeten damit dem Papst sowie dem Papsttum insgesamt. Es könne auch nicht „zwischen Tür und Angel“ von einem Berater dem Papst das Zugeständnis in einer Lehrfrage wie dem Kommunionempfang für Nichtkatholiken abgerungen werden.

„Glaubenswidrig“

Der Kardinal sprach in diesem Zusammenhang auch von den Grenzen päpstlicher und bischöflicher Befugnisse. So dürfe „der Befehl zum Beispiel eines Bischofs, die heilige Kommunion auch an nicht-katholisch Glaubende auszuteilen“ nicht befolgt werden, weil er „glaubenswidrig“ sei.

Neuerlich warnte Müller vor innerkirchlichen Spaltungen. So sei es nicht richtig, Franziskus „auf Kosten aller seiner Vorgänger“ als „den besten Papst der Kirchengeschichte“ hochleben zu lassen. Das „Gerede“ von einer Opposition gegen Franziskus entstamme „dem unverhohlenen Machtwillen von Ideologen, die die Kirche in den Abgrund führen“.

(kna – gs)

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Franziskus entsetzt über Terroranschlag auf Kirche in Burkina Faso

Kinder in Burkina Faso

Papst Franziskus hat mit Trauer die Nachricht von dem Angriff auf eine katholische Kirche in Burkina Faso erfahren. Das Kirchenoberhaupt bete für die Opfer, ihre Familien und die gesamte christliche Gemeinschaft im Land, teilte Vatikansprecher Alessandro Gisotti mit.

Die offenbar islamistische Attacke ereignete sich in der Gemeinde Dablo im Norden Burkina Fasos. Während der Sonntagsmesse drangen rund 20 Bewaffnete in das Gotteshaus ein. Zeugenberichten zufolge hatten sie es auf den zelebrierenden Priester abgesehen; der burkinische Geistliche Siméon Yampa, 34, war für den interreligiösen Dialog in seiner Diözese zuständig. Die Täter setzten dem Priester nach und erschossen ihn, danach kehrten sie in die Kirche zurück und ermordeten fünf weitere Menschen, bevor sie das Gotteshaus in Brand steckten. Feuer legten die Terroristen auch in mehreren Geschäftslokalen und einer Klinik.

“ Wir wussten, dass die Sicherheitslage in der Region sehr prekär ist ”

In einer ersten Reaktion erzählte uns der Bischof von Kaya, in dessen Diözese Dablo liegt, von großer Verzweiflung nach der Tat. „Wir wussten, dass die Sicherheitslage in der Region sehr prekär ist, aber es ist das erste Mal, dass wir es hier mit einer Attacke von diesem Ausmaß zu tun haben“, so Bischof Théophile Nare. Die Getöteten seien „Märtyrer des Glaubens“. Er stehe ebenso unter Schock wie alle Bewohner und Anrainer von Dablo. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass der Beginn seines Bischofsamtes von einer derartigen Tragödie überschattet sein werde. Nare ist erst seit zwei Monaten Bischof von Kaya.

Zweiter Angriff auf eine Kirche in Burkina Faso

Es war der zweite Angriff auf eine Kirche in Burkina Faso, wo islamistische Gruppen seit 2015 immer häufiger tödliche Angriffe verüben. Erst Ende April hatten Islamisten eine protestantische Kirche im Norden angegriffen und fünf Menschen getötet. Im Februar starb ein salesianischer Missionar spanischer Herkunft bei einem bewaffneten Angriff auf Dschihadisten.

Ursprünglich im Norden konzentriert, zielten die islamistischen Attacken auf die Hauptstadt und andere Regionen, einschließlich des Ostens, und richten sich gegen christliche wie muslimische Gemeinden gleichermaßen. Bei Terroranschlägen starben in den vergangenen vier Jahren fast 400 Menschen in Burkina Faso.

Rückzugsorte für islamistische Extremisten

Teile des westafrikanischen Landes sowie die angrenzenden Länder Mali und Niger gelten als Rückzugsorte für islamistische Extremisten. Etliche Gruppen sind in dieser Region aktiv, einige haben Al-Kaida oder der Terrormiliz Islamischer Staat ihre Treue geschworen.

(vatican news – gs)


Burkina Faso: Erneut Anschlag auf Katholiken

Burkina Faso kommt nach dem brutalen Angriff auf eine Kirche am Sonntag nicht zur Ruhe: In dem westafrikanischen Staat sind am Montagnachmittag bei einem Angriff auf eine katholische Marienprozession vier Menschen getötet worden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur AIB.

Demnach entführten bewaffnete Angreifer am Montag Teilnehmer an der Prozession in der Ortschaft Zimtenga in der Provinz Centre-Nord und richteten vier Personen hin. Augenzeugenberichten zufolge ließen sie zuvor einige Minderjährige gehen und zerstörten auch die Marienfigur, die die Prozessionsteilnehmer mit sich trugen.

Erst am Sonntag waren bei einem Anschlag auf eine katholische Kirche in der Gemeinde Dablo ebenfalls in der Region Centre-Nord sechs Menschen gestorben. Bewaffnete hatten zu Beginn der Messe die Kirche gestürmt und auf Gläubige geschossen. Es war der erste Angriff auf eine katholische Kirche im Land. Allerdings war erst vor zwei Wochen im Dorf Silgadji eine weitere Kirche angegriffen worden. Silgadji liegt rund 60 Kilometer von der Handelsstadt Djibou im Norden des Landes entfernt. Auch dort waren sechs Menschen ums Leben gekommen.

Zunehmende Gewalt

In Burkina Faso breiteten sich in den vergangenen Jahren terroristische Gewalt, ethnische Spannungen auf lokaler Ebene und bewaffnete Banden aus. Hinter den militanten Angriffen stehen hauptsächlich dschihadistische Gruppen, die mit den Terrorgruppen Al-Kaida und „Islamischer Staat“ (IS) verbündet sind. Vor allem im Norden des Landes an den Grenzen zu Mali und dem Niger gibt es mittlerweile mitunter mehrmals pro Woche Angriffe und Entführungen.

Ziele der Attacken sind neben Schulen, Regierungseinrichtungen und Polizeistationen immer wieder auch muslimische und christliche Gläubige und Geistliche. Im Februar wurde ein aus Spanien stammender Ordensmann der Salesianer Don Boscos bei einem Überfall in Nohao getötet. Im März verschwand in der Stadt Dori, der Hauptstadt der Region Sahel, ein weiterer katholischer Priester. Im Norden des Landes wurden zudem mehrere Imame ermordet, die den Dschihadisten nach Angaben aus Sicherheitskreisen nicht radikal genug waren. Seit 2016 kam es auch in der Hauptstadt Ouagadougou drei Mal zu schweren Angriffen. Ziel wurden dabei ein Hotel, Restaurants sowie die französische Botschaft.

Rund die Hälfte der Bevölkerung von Burkina Faso bekennt sich zum Islam. Etwa 30 Prozent der Einwohner sind Christen, die meisten davon Katholiken.

(kap – cs)

Papst Franziskus rügt und beschuldigt Matteo Salvini indirekt und verwehrt ihm eine Audienz

Hautfarbe oder Nationalität sind nicht von Entscheidung; hingegen ist es (für mich) der RESPEKT gegenüber dem Gesetz. In Italien lebt man als normale Personen, nicht in Sinti-Roma(vormals Zigeuner genannt)-Lagern, mit gestohlenem elektrischen Licht und in hochgradig umweltverschmutzenden Abfall-Deponien.
Im Rahmen meines Mandates als Minister beabsichtige ich, mit Ihrer Unterstützung, sie alle zu schließen.

Matteo Salvini präzisiert in seiner Antwort an den Moderator:
Der Papst hat das Recht, im Vatikan zu empfangen wen auch immer er will. Mein Problem ist nicht die Hautfarbe; diese kann weiß, schwarz, gelb, rot, grün, Italiener, Sinti-Roma, Finländer, Eskimo, Portugiese sein; mein Problem ist der Respekt des Gesetzes. Es gibt zu viele Sinti-Roma, die in solchen Lagern leben, die stehlen, die ihre Kinder nicht in die Schule schicken, die …., die …., die nicht arbeiten, die keine Steuern zahlen; natürlich sind jene, die zum Vatikan gegangen sind, solche, die arbeiten, die Auserwählten; denn es gibt auch Sinti-Roma, die Künstler oder Musiker oder Lehrende sind.

Papst Johannes Paul II.:
«In der Verantwortung der öffentlichen Behörden liegt es, die Kontrolle der Zuwanderungsströme unter Berücksichtigung der Erfordernisse des Gemeinwohls durchzuführen. Die Aufnahme muß immer unter Einhaltung der Gesetze erfolgen und daher, wenn nötig, mit der Ausschaltung von Mißbräuchen einhergehen.»
Siehe deutsche Version, Ecclesia in Europa, Nr. 101)

Papst Franziskus will den Innenminister Matteo Salvini in Privataudienz nicht empfangen solange er seine Politik bezüglich der Migranten nicht ändert/korrigiert!

Das heißt also, dass Papst Franziskus die Hunderttausenden katholischen Italiener, – die ihren von ihnen gerade wegen seiner Politik gewählten Innenminister überall in ihrem Land vom höchsten Norden bis zum tiefsten Süden HERZLICHST UND TRIUMPHIEREND empfangen, – brüskiert, verächtlich behandelt, ja sie eigentlich mit ihm von einer Aug-in-Aug-Audienz aussperrt!

Paul Otto Schenker

 

Siehe auch:

«Wir vertreten nur das, was die Kirche immer schon geglaubt hat»

Ein Interview mit Johanna Stöhr, Initiatorin von „Maria 1.0“.
Von Rudolf Gehrig

Die Privatinitiative „Maria 2.0“ hat am vergangenen Sonntag in einigen Diözesen zum „Kirchenstreik“ aufgerufen. Frauen sollen dabei der Kirche und dem kirchlichen Dienst eine Woche lang fernbleiben, um der Forderung nach „Gleichberechtigung“ Ausdruck zu verleihen, die laut den Initiatoren unter anderem eine Änderung der Kirchenlehre in Bezug auf die Priesterweihe für Frauen vorsieht. Während sich vereinzelt sogar Kirchenmitarbeiter wie der Generalvikar des Bistums Essen mit den Streikenden solidarisierten, sorgte die Aktion bei vielen deutschen Katholiken für Empörung. Eine von ihnen, Johanna Stöhr aus Schongau, hat deshalb Frauen hinter sich versammelt, die an der bisherigen Lehre der Kirche festhalten wollen.

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Johanna Stöhr, Initiatorin von "Maria 1.0"

Johanna Stöhr, Initiatorin von „Maria 1.0“, im „Tagspost“-Interview. Foto: privat

Frau Stöhr, während diese Woche die Aktion „Maria 2.0“ zumindest in den Medien für Aufruhr gesorgt hat, haben Sie die Seite Maria 1.0 ins Leben gerufen. Ihr Motto lautet: „Maria braucht kein Update“. Warum ist das so?

Maria ist makellos, in allen Tugenden vollkommen und ohne Sünde. Sie ist einfach perfekt und auch das größte und schönste Vorbild in der Nachfolge Jesu für alle Gläubigen, insbesondere natürlich für uns Frauen. Das Perfekte braucht kein Update!

Die Initiatoren von „Maria 2.0“ fordern unter anderem die Zulassung von Frauen zur Priesterweihe. Sie dagegen berufen sich auf Johannes Paul II. und Papst Franziskus, die beide betonen: Der Ausschluss von Frauen bei den Weiheämtern ist definitiv. Ist das nicht zu hart?

Nein! Das Problem ist eher unsere Einstellung dazu. Es fällt uns Menschen bei vielen endgültigen Dingen, die uns nicht gefallen, schwer zu akzeptieren, dass wir es nicht ändern können. Viele Psychologen werden bestätigen, dass Akzeptanz meist der Schlüssel zur Heilung und zum inneren Frieden ist. Die päpstlichen Schreiben machen ausdrücklich deutlich, dass es sich dabei um eine Glaubenswahrheit handelt. Was ist Wahrheit? Als Mathe-Lehrerin sage ich nur: Wenn ich 100 € habe und 100 € ausgebe, dann habe ich nichts mehr. Gefällt mir nicht, bleibt aber wahr.

Können Sie verstehen, dass sich Frauen in der Katholischen Kirche nicht gleichberechtigt fühlen?

Wir können das durchaus verstehen, wenn man weltliche Maßstäbe der Arbeitswelt anlegt. Nun ist aber die Kirche kein Unternehmen, sondern der lebendige Leib Christi. In diesem Leib hat jeder Mann und jede Frau eine von Gott zugewiesene Berufung, wie es Paulus mit dem einen Leib und den vielen Gliedern ausdrückt. Alle sind gleich wichtig, auch wenn das Auge nicht die Aufgabe des Fußes übernehmen kann. Und wenn man sich in diese göttliche Ordnung einfügt, wird man wahrhaftig glücklich. Deshalb sehen wir es nicht als Nachteil, wenn wir keine Priesterinnen werden können. Das Priestertum ist auch eine Bürde, die uns Gott erspart hat. Es ist ein Privileg, eine Frau zu sein. Das kann man dankbar annehmen. Wir wollen Jesus zu Füßen liegen wie Maria, die den guten Teil gewählt hat, wie Jesus in Lk 10, 42 spricht.

Beide Seiten, sowohl die Initiatoren von „Maria 2.0“, wie auch Ihre Aktion, beziehen sich auf die Muttergottes. Welche Rolle spielt Maria in Ihrem Leben als Katholikin?

Eine ganz zentrale Rolle! Wie der heilige Ludwig Maria Grignion und der heilige Maximilian Kolbe uns lehren, ist Maria der einfachste, sicherste und schnellste Weg zu Christus. Eine Seele, die sich ganz ihren mütterlichen Händen anvertraut, kann letztlich nicht verlorengehen. Sie ist das Urbild aller Tugenden und unser aller Mutter.

Um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen, hat „Maria 2.0“ zum „Kirchenstreik“ aufgerufen. Viele Katholiken in Deutschland empfinden das als ein großes Ärgernis und beklagen sich darüber, dass sich die Kirchenleitung nicht ausdrücklich von den Aufrufen, die Sonntagspflicht zu vernachlässigen, distanziert. Haben Sie das Gefühl als praktizierende Katholikin von den Bischöfen alleine gelassen zu werden?

Man kann schon dieses Gefühl bekommen, ja. Wir empfinden es so, dass man in der Deutschen Bischofskonferenz anscheinend eher darauf schaut, womit man bei den Medien und bei der zivilen Gesellschaft gut ankommt. Dabei benötigen wir so dringend Rückendeckung durch unsere Hirten. Wir vertreten ja nur das, was die Kirche immer schon geglaubt und praktiziert hat. Das ist freilich unspektakulär und eher kein Medienreißer. Wir fragen uns aber schon, welchen persönlichen Glauben und welche Liebe zu Jesus sie haben, wenn sie ein Fernbleiben von der Heiligen Messe unterstützen können, in der sich Jesus uns schenken will.

Gerade die Missbrauchskrise hat die Kirche in einen hohen Glaubwürdigkeitsverlust gestürzt. Auch die aktuellen Diskussionen zeigen, dass die Katholiken in Deutschland teilweise gespalten sind. Fürchten Sie um die Einheit der Kirche?

Definitiv. Wir beobachten die sich immer mehr ausbreitenden spalterischen Tendenzen mit großer Sorge. Für uns ist die Missbrauchskrise ein Spiegel der Gesellschaft, denn die Kirche besteht aus Menschen. Man sucht das Problem lieber in kirchlichen Strukturen als im Zustand der Gesellschaft.

Wie können Ihrer Meinung nach Frauen die Kirche wieder aus der Krise holen?

Jedenfalls nicht, indem wir uns dem Geschmack der Gesellschaft angleichen. Denn dann verliert unser Salz den eigenen Geschmack und wird schal. In unseren Augen liegt die Lösung des Problems woanders: Die Krise der Kirche ist in erster Linie eine Glaubenskrise, und sie ist hausgemacht. Um diese zu überwinden, vertrauen wir grundsätzlich auf die übernatürlichen Mittel, besonders das Gebet. Der Rosenkranz hat große Kraft: Die Gottesmutter hat bei ihren Erscheinungen immer wieder zum Rosenkranzgebet aufgerufen und ihre Fürsprache zugesichert. Auch die Eucharistische Anbetung muss neu belebt werden. Jede Frau kann bei sich beginnen, indem sie versucht, der Unbefleckten Jungfrau gleichförmig zu werden. Das bedeutet konkret: Gebet und regelmäßiger, würdiger Empfang der Sakramente, der Beichte und der Kommunion. Darüber hinaus ist das persönliche Zeugnis ganz wichtig. Das kann zum Beispiel das Tischgebet vor dem Essen im Restaurant sein. Sofern wir Ehefrauen und Mütter sind, versuchen wir diese Rolle gut auszufüllen, indem wir in Liebe unermüdlich für unsere Familie da sind. Die gottgeweihten Frauen verwirklichen diesen Auftrag, indem sie die geistliche Mutterschaft leben. Anstatt selbst nach dem Priesteramt zu greifen, wollen wir die Priester ganz bewusst in ihrem Dienst bestärken. Wir brauchen mehr heilige Priester! Deshalb beten wir treu für sie und helfen ihnen, wo immer wir können. Das alles sind Wege, wie wir Frauen beharrlich zum Wohl der Kirche tätig sein können – und darin besteht die beste Krisenbewältigung.

Frau Stöhr, vielen Dank für das Gespräch!

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DT (jobo)

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Quelle

Vorbereitung auf Synode: Neue Wege suchen, um Amazonas zu retten

Kardinal Claudio Hummes

Für den brasilianischen Kardinal Claudio Hummes wird die kommende Synode ein historisches Ereignis sein, um nicht nur die Rettung der Amazonas-Bevölkerung, sondern des gesamten Planeten anzupacken. Es gilt nun, neue Wege zu schaffen, damit in jener Region – und nicht nur dort – „die Mission der Kirche“ erfüllt werden kann, so der Kardinal im Gespräch mit uns.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Kardinal Claudio Hummes, Generalrelator der nächsten Synode für den Amazonas und Präsident des kirchlichen Pan-Amazonas Netzwerkes, wird kommende Woche im Vatikan sein, um an den Vorbereitungen zur Vorsynode teilzunehmen. Der Kardinal nimmt derzeit an der Vollversammlung der brasilianischen Bischöfe in Aparecida teil, die sich auch unter anderem mit der nächsten Synode über den Amazonas beschäftigt. An unseren Mikrofonen macht er eine Bestandsaufnahme der Situation der synodalen Arbeit:

„Wir befinden uns in einem synodalen Prozess, und in dieser ersten Phase des Prozesses wurden alle Diözesen, die Bevölkerung, die Einheimischen, die Städte und Gemeinden im Amazonasgebiet konsultiert. Das ist auch Teil unserer kirchlichen Geschichte, hier in Brasilien wird die Synode ein grundlegender Moment sein. Ich sage immer, dass diese Synode eine historische Synode sein wird, die dem Amazonasgebiet neue Wege erschließen wird, und das wird sich in der ganzen Welt widerspiegeln. Dies ist Teil des ernsten Kontextes der Klima- und Ökologiekrise des Planeten, und wir werden in genau diesem historischen Moment eingereiht. Die Synode findet in einem ernsten Moment in der Geschichte der Menschheit statt, und deshalb wird uns der Geist Gottes dazu führen, neue Wege zu finden, um den Amazonas, das Volk des Amazonas und auch den Planeten zu retten.“

Bei der Synode wird es vor allem um die Frage gehen, wie man neue Wege der Seelsorge finden kann, so der brasilianische Kardinal. „Ich glaube, dass die Kirche ein großes Bedürfnis hat, neue Wege zu finden, und bei meinen Besuchen in diesem Gebiet habe ich nicht nur viele Teile des brasilianischen Urwaldes aufgesucht, sondern auch andere Länder des Amazonasgebiets. Wir spürten immer ein wenig von dieser Qual der Kirche, der Hirten, der Bischöfe, der Priester, dass es keine guten Bedingungen für die Erfüllung der Mission gibt: Es ist notwendig, neue Wege zu erschließen, damit die Mission in diesem historischen Moment im Amazonas auch wirklich durchgeführt werden kann. Dieses Thema der neuen Wege wird grundlegend sein, denn der Papst hat auch gesagt, dass es bei der Synode nicht um bereits Gesagtes gehen wird: Wir müssen von neuen Dingen sprechen, von neuen Perspektiven, ohne Angst vor dem Neuen zu haben. Das ist etwas, das mich glücklich macht und mir Hoffnung gibt.“

Konkrete Vorschläge macht der Kardinal derzeit keine. Dies wird Aufgabe der Synodenväter sein, wenn sie vom 6. bis zum 27. Oktober im Vatikan tagen werden.

(vatican news)

Papst Franziskus: „ES GIBT KEINEN ISLAMISCHEN TERRORISMUS. ES GIBT IHN NICHT.“

«Kein Volk ist kriminell, und keine Religion ist terroristisch. Es gibt keinen christlichen Terrorismus, es gibt keinen jüdischen Terrorismus, und es gibt keinen islamischen Terrorismus. Es gibt ihn nicht.» (Papst Franziskus aus dem Vatikan, am 10. Februar 2017)

Beschreibung:

Ein Professor für Islamgeschichte der Al-Azhar Universität in Kairo und Imam an der Moschee von Gizeh, zweifelt an der Friedfertigkeit des Islam, wird daraufhin gefoltert und sollte getötet werden. Er sagt sich von seinem Glauben an Allah los und nach einem Jahr „Gottlosigkeit“ bekehrt er sich zum Christentum. Heute lebt der Autor in den USA und setzt sich mit den Unterschieden zwischen Islam und Christentum auseinander. Seinen jetzigen Namen Mark A. Gabriel hat er nach seiner Bekehrung angenommen.I n diesem Buch beschreibt er nicht nur seine Lebensgeschichte, sondern er untersucht die Wurzeln des modernen Terrorismus. Sie liegen, wie er belegt, im Islam begründet. Doch westliches Wunschdenken will dies nicht wahrhaben. Auch darf oder muss jeder Moslem lügen, wenn es um die Wahrung und Verbreitung des Islam geht. Die Wurzeln des Terrorismus reichen auf Mohammed zurück. Beginnend in seinem Exil in Medina baute er auf Gewalt beruhende Macht aus und scheute vor Mord und Raubzügen nicht zurück. Das Endziel des Islam, die weltweite Unterwerfung, wird daher auch mit den Mitteln der Gewalt realisiert. Der Islam wird nicht als normale Religion betrachtet und muslimische Nationen sind nicht normale Nationen, denn sie sollen auf Befehl Allahs über die ganze Welt herrschen. Gabriel setzt sich auf Grund seiner persönlichen Erfahrungen besonders mit den Wurzeln des Djihad in Ägypten auseinander. Zuerst richtete sich der Kampf gegen säkulare Regierungen. Nunmehr richtet sich der Kampf gegen den Westen. Man spürt in diesem Buch, dass sich der Autor seinen ehemaligen moslemischen Glaubensbrüdern verbunden weiß. So beschreibt er auch am Schluss, wie wir die Denkweise eines Moslem verstehen können und wie Christen mit Moslems sprechen sollten …


Wann wird es dem Papst und so vielen Führern der Christenheit endlich dämmern, dass nicht nur „radikale islamistische Gruppierungen“ mit „mörderischem Fanatismus“ und „absurder und brutaler Gewalt“ (vor allem) gegen die (wehrlosen) Christen wüten und sie „kontinuierlich bedrohen“ und „Anschläge“ verüben und „Geiseldramen“ inszenieren, sondern dass es der Islam als „Religion“ und Weltanschauung und Gesellschaftssystem ist, der kontinuierliche Ursache solcher Unmenschlichkeiten und Widergöttlichkeiten ist. Die „islamistischen Gruppierungen“ handeln letztlich nach dem Koran und der Sunna, den Hadithen, der Scharia, dem Vorbild Mohammeds, und sie tun das (bei sich bietender Gelegenheit)  umso radikaler, je genauer sie es halten mit den islamischen Lehren und Vorschriften! Die umfassend überzeugten, bekennenden, praktizierenden, eifrigen Musime sind nun einmal systemnotwendig (auch nur schon intentionell) „mörderisch fanatisch“ und mit „absurder und brutaler Gewalt“(-Bereitschaft) vor allem gegen die Christen, aber auch gegen alle, die sich dem Islam entgegenstellen! Mit Verurteilungen solcher abscheulicher Taten und „Bestürzungs-Bekenntnissen“ und Appellen zu Gewaltlosigkeit und Frieden wird diesem immensen Übel und Bösen nicht zuleibe gerückt. Der Islam (und nicht nur der Islam, sondern alles Anti-Christliche) muss auf allen Ebenen effizient bekämpft werden. Die Muslime (und alle Antichristen) müssen bekehrt, für CHRISTUS gewonnen werden. Im wahren GOTT allein ist FRIEDEN und HEIL!

Nein, ohne Christen wäre der „Nahe Osten“ absolut nicht fundamentalistischer, sondern dann wäre er „rein“ islamisch, und das heißt bekanntlich „friedlich“! Ist doch klar, wenn keine Christen mehr da sind, dann sind alle die weg, die Grund genug gehabt hätten, Widerstand zu leisten gegen den islamischen Totalitarismus. Es gibt genau genommen nicht „einen islamisierenden Totalitarismus“, sondern der Islam als Ganzes und in jedem seiner Teile ist Totalitarismus. Auch ohne Christen, und noch viel mehr ohne als mit, ist die Stabilität der Gesellschaften der Region möglich, nur nicht im Interesse der nicht-islamischen Minderheiten. Und die Stabilität, bzw. Weiterexistenz der (Widerstand leistenden) Christen in der Region ist doch einsichtigerweise nicht „im Interesse des Islam“ und auch kein „Verlust für die arabische Kultur“; denn als „arabisch“ wird ohnehin von den Korangläubigen nur das betrachtet, was „islamisch“ ist. Für die Muslime ist „christlich-arabische“ Kultur UN-Kultur, und umgekehrt müsste genau genommen für die echt praktizierenden und bekennenden Christen die „muslimisch-arabische“ Kultur UN-Kultur sein; denn der Begriff „Kultur“ kommt von „Kult„! „Was die gesamte Welt braucht“, ist nicht „eine Zivilisation des Zusammenlebens“, sondern eine effiziente Bekämpfung aller Widergöttlichkeit, eine entschlossene, kraftvoll-„schöpferische“ Missionierung zum vollen Glauben an JESUS CHRISTUS, den SOHN GOTTES, der MENSCH und GOTT ist, in dem ALLEIN das Heil für alle Menschen ist.

„Denn wir sind alle Söhne Abrahams“, behauptet z.B. Bischof Mehri von San Charbel. Also „Juden, Christen und Muslime“! Wirklich? Sind auch die Juden und die Muslime (wie die Christen) „Söhne Abrahams“? Keineswegs! Sie sind zwar alle irgendwie Nachkommen Abrahams, nicht aber im relevanten Sinne Gottes. Wer (allein) als SOHN (besser: KIND) Abrahams gelten kann, sagt und lehrt uns GOTT Selber durch Seinen Sohn JESUS CHRISTUS. Dieser spricht das Sohn-, bzw. Kindsein all jenen ab, die nicht den echten wahren Glauben haben. Sein Lieblingsapostel Johannes schreibt im Kapitel 8 seines Evangeliums folgendes Zeugnis Jesu (gegen die Ihn nicht als Messias und Sohn Gottes anerkennenden Juden) aus: „Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid“ (37), „wäret ihr Kinder Abrahams, würdet ihr auch Abrahams Werke tun. So aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit sagte, die ich von Gott hörte. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters… Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun“(Joh. 8, 39-41.44)
Die sogenannten „drei monotheistischen Religionen“ haben kein gemeinsames Erbe. Ihr „Glaube an den einen Gott“, ihr Gebet, ihr Fasten und Almosengeben ist grundverschieden und gegensätzlich! Nur der Glaube, das Beten und Fasten und „Almosengeben“ der echten Christen kann Gott wohlgefällig sein. Wer bewusst und willentlich gegen den christlichen Glauben ist, lebt als Feind Gottes und ist damit „schon gerichtet“.

Der anhaltende Nahostkonflikt ist nicht der eigentliche Grund für den „wachsenden islamischen Fundamentalismus“, sondern die Glaubensschwäche, die Schalheit der Christenheit insgesamt. Ein „existenzfähiger palästinensischer Staat“ wäre/ist heute faktisch ein islamischer Staat und folglich ein fundamental antijüdischer und antichristlicher Staat. In „Palästina“ leben zur Zeit nur 1,6% Christen, während 1960 noch 20 Prozent der Bevölkerung im Heiligen Land Christen und noch im Jahr 1948 von den Einwohnern Bethlehems 70 Prozent Christen waren!

Es bringt nichts, die Gemeinsamkeiten in Nebensächlichem anzuerkennen und damit Hoffnung zu setzen auf gegenseitiges Verständnis, Versöhnung, Frieden, solange der hauptsächliche Konfliktgrund nicht beseitigt wird: die totale Gegensätzlichkeit im Wesentlichen. Und das Wesentliche ist die Religion. Und es gibt nur eine wahre Religion, die Religion Gottes, des Gott-Menschen, unseres HERRN JESUS CHRISTUS. In Liebe für das Land leben, das von allen „heilig“ genannt wird, können nur wirklich diejenigen, die die wahre Liebe haben zum wahren HEILIGEN, dem GÖTTLICHEN HEILAND UND ERLÖSER. „Ohne Mich könnt ihr NICHTS tun!“ „Wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut!“

Das Geschehen um Mor Gabriel ist charakteristisch für die Einstellung, das Verhalten, das Vorgehen, die Taktik des Islams gegenüber dem Christentum. Hier unter Anderem wird auf eindrückliche, handfeste Weise demonstriert, was die korangläubigen Muslime mit den Christen letztlich überall getan haben und tun (werden), wenn sie dazu die Freiheit und Möglichkeit und Gelegenheit haben. Sie zerstören (nach und nach) ihre Einrichtungen und Werke und rotten sie aus. Das ist ja auch ihr Allah-Gebot. Und was tun die Christen dagegen? Nichts wirklich Wirksames! Sie wähnen, es genüge, da und dort ein bisschen gewaltfreien Widerstand zu leisten gegen den islamischen „Extremismus“, an die „Vernunft“ zu appellieren, Religionsfreiheit und „Menschenrechte“ einzufordern, und so fort. Dabei müsste es längst klar sein, dass dem Islam nur beizukommen ist/wäre, wenn man ihn mit gottesgeistlicher Gewalt bekämpft. Der Islam muss von christlicher Seite unaufhörlich entlarvt werden als das, was er vor dem einzigen wahren, dreipersönlichen Gott ist: eine entsetzliche Gotteslästerung. Die Christen müssten von höchster Warte ständig dazu aufgerufen werden, den Islam als teuflische Irrlehre und absolute Fehlleitung zu erkennen und mit geistlicher Gewalt überall zu bedrängen und zu besiegen. Völlig aussichtslos, ja kontraproduktiv und gar selbstschädigend und selbstzerstörerisch ist der „brüderliche“ Dialog mit ihm! Das einstmals christliche Europa hätte vor 50 Jahren bei mehrheitlich intaktem Glauben die Gelegenheit dazu noch gehabt, die Ein- und Unterwanderung durch die Mohammedaner zu verhindern. Doch statt geistliche Aufrüstung wurde ja seither geistliche Abrüstung bis Entwaffnung und Weltreligionenversöhnung betrieben. Jetzt ist es zu spät. Es ist auch keine Spur von wirklicher Besinnung und entsprechender Umkehr bei den kirchlichen und weltlichen Autoritäten ausmachbar.

Der „Vatikan“, der „Apostolische Stuhl“, der Papst und seine kardinale und episkopale Mannschaft (urbi et orbi) verhalten sich seit dem II. Vatikanischen Konzil und damit seit dem unseligen Konzilsdokument „Nostra Aetate“ dem Islam gegenüber großmehrheitlich völlig unangemessen, ja fahrläßig falsch und verkehrt. Sie realisieren nicht oder wollen nicht wahrhaben, dass der Islam der gefährlichste gewalttätige (und heute dazu terroristische) Feind des Christentums insgesamt und der katholischen Kirche im besonderen ist. Sie haben sich auf einen Freundschaftskurs mit ihm, mit den Muslimen, eingeschworen und lassen davon nicht ab, auch wenn sie noch so viele Ermahnungen, Warnungen, Alarmrufe zu Ohren und zu Gesicht bekommen. Statt sich, wie es ihre höchste Pflicht wäre, als Hirten, als Wächter, als Schützer und Verteidiger der Christen und ihrer Errungenschaften zu gebärden, leisten sie seit 50 Jahren zunehmend Beihilfe zur Ermöglichung des (immer ungehemmteren) Eindringens muslimischer Migranten in unsere vom Christentum geprägten Zivilisation(en) und zur Erstarkung ihrer Stellung in unseren Gesellschaft(en), bei gleichzeitiger unverschämter Forderung nach einer „Umschulung“ der Christenheit auf „einen neuen Geist der universalen Öffnung auf die Menschheit hin“, nach „einer Änderung unserer grundlegenden Einstellungen und Mentalitäten“, einer „grundlegenden Umkehr im Denken und in unserem Vorverständnis des Fremden“! „Dabei geht es (meinte Kardinal Lehmann in seiner Predigt zur Eröffnung der „Woche des ausländischen Mitbürgers„) um eine gleichberechtigte Teilhabe der Zuwanderer am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben.“ Auch die Muslime also, und sie bilden die Mehrheit der Zuwanderer, sollen (ungeachtet ihrer Integrationsunfähigkeit und Integrationsunwilligkeit) gleiche Rechte, besonders auch gleiche politische Rechte haben wie die sie aufnehmenden Bürger. Das heißt, sie sollen in öffentliche Ämter gewählt und eingesetzt werden können, sie sollen in allem (mit)bestimmen, (mit)regieren können! Und dies ohne ihrer schändlichen Scharia und ihrem Welteroberungsanspruch und ihrem gott- und menschenverachtenden „Schlachtruf-„Koran abzuschwören!

Bischöfe, also Nachfolger der Apostel Christi, wie z.B. Kardinal Lehmann (R.I.P.), sind damit, wenn auch unbewusst, zu „Hütern“ und „Bewachern,“ zu „Fürsorgern“ der erklärten Gegner CHRISTI geworden. Sie haben sich damit förmlich und faktisch zu Überläufern ins feindliche Lager mutiert. Ihre christliche „Feindesliebe“ ist für sie bevorzugte „Nächstenliebe“ geworden. Sie betrachten den Todfeind, der sich taktisch als Freund gibt, verblendet als tatsächlichen Freund. Sie behandeln ihn wie einen Bruder im Glauben. Und die wahren Brüder im Glauben lassen sie damit im Stich, wie es eben in der Regel „Hirten“ tun, die nur Mietlinge sind.

Paul Otto Schenker

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