„Ihr seid die Schutzengel des Peterplatzes“

1024px-polizia-di_-stato_-car_-arp_-740x493

Streifenwagen Der Italienischen Polizei / Wikimedia Commons – Adrian Pingstone, Public Domain

Papst empfängt Inspektorat für die öffentliche Sicherheit am Vatikan in Audienz

„Die Schutzengel des Peterplatzes:“ Mit diesen lobenden Worten hat Papst Franziskus am Freitag den Einsatz der Polizeibeamten bezeichnet, die sich Tag um Tag um die Sicherheit der Pilger im Vatikan sorgen.

Im Laufe der traditionellen Neujahrsaudienz für die Mitglieder des Inspektorats für die öffentliche Sicherheit der italienischen Staatspolizei („Polizia di Stato“) drückte der Papst seine ‪„Wertschätzung“ und ‪„tiefe Dankbarkeit“ für den‪ „großzügigen Dienst“ der Beamten aus, der ‪„nicht frei von Schwierigkeiten und Risiken“ sei.

„Ich weiß, dass ihr Risiken eingeht. Ihr seid, in gewissem Sinne, die ‚Schutzengel’‪ des Peterplatzes“, sagte er. „Ihr überwacht tatsächlich täglich dieses eigenartige Zentrum der Christenheit und andere relevante Stellen des Vatikans mit großer Dienstbarkeit, Professionalität und großem Pflichtgefühl“, fuhr er fort. „Besonders in jüngster Zeit habt ihr Kompetenz und Mut beim Bewältigen der vielen Herausforderungen und verschiedener Gefahren gezeigt, und euch großzügig für die Kriminalprävention eingesetzt.“

„Auf diese Weise habt ihr den Zugang der Pilger zur Basilika gesichert, sowie auch die Begegnungen mit dem Nachfolger Petri. Für all dies danke ich Euch vielmals“, betonte Franziskus in seiner freien Rede. „Ich danke Euch: Dies sind nicht einfach Worte, es kommt von Herzen“, erläuterte er.

„Wisst, dass ich Euch sehr schätze und oft denke ich mit aufrichtiger Dankbarkeit an Euch und an eure kostbare Arbeit“, fuhr der Papst fort, der auch den Einsatz der Sicherheitskräfte im Laufe des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit würdigte. ‪

„Die äußere Ordnung, worüber sie mit großer Sorgfalt, aufmerksamer Zuvorkommenheit und ständiger Verfügbarkeit gewacht haben, hat auf diese Weise dazu beigetragen, die innere der Pilger zu fördern, auf der Suche nach Frieden in der Begegnung mit der Barmherzigkeit des Herrn“, erklärte er.

Die vatikanische Dienststelle der Staatspolizei wird seit 2015 erstmals von einer Frau geleitet, Maria Rosaria Maiorino. Die in Amalfi, Kampanien, geborene Polizistin war vormals Polizeipräsidentin oder „Questore“ in Foggia (Apulien) und Palermo (Sizilien). (pdm)

_______

Quelle

Vatikan: Ältestes Kruzifix wird zum Denkmal des Jubiläums

ansa1096173_articolo

Das älteste Kruzifix in St. Peter

Wenn am 20. November das Heilige Jahr zu Ende gehen wird, soll im Petersdom zur „Erinnerung“ an dieses außerordentliche Jubiläumsjahr das älteste Kruzifix von St. Peter für alle Gläubigen wieder sichtbar angebracht werden. Das kündigte an diesem Freitag der Erzpriester der vatikanischen Basilika an, Kardinal Angelo Comastri. Er stellte der Presse das frisch restaurierte Kruzifix vor. 15 Monate lang haben die Arbeiten gedauert, rund 60.000 Euro hat das Ganze gekostet, so Kardinal Comastri.

„Es handelt sich um ein hölzernes Kruzifix, der aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammt, also aus der Zeit von Dante Alighieri, und ist bei weitem das älteste Kreuz dieser Größe, das wir hier im Petersdom haben“, so der Erzpriester von St. Peter. Doch in den vergangenen achtzig Jahren war es an einer „ungünstigen“ Stelle platziert, abseits von der Öffentlichkeit. Davor stand ein Aufzug, den nur die Päpste und ihre Begleiter benützten und immer noch exklusiv verwenden. Das Kruzifix ist über 2,15 Meter groß und ist aus dem Stamm eines Nussbaumes erstellt worden. Doch trotz verschiedener Restaurierungsarbeiten im Lauf der Jahrhunderte befand es sich in einem ziemlich schlechten Zustand, wie die Restauratorin Lorenza D’Alessandro erläutert. „Wir mussten jede einzelne Schicht mit speziellen Lasergeräten entfernen“, sagt sie bei der Vorstellung des „neuen“ Kruzifixes. Die Arbeiten fanden im Kapitelsaal der Sakristei von St. Peter statt, wo das frisch restaurierte Kreuz auch der Presse vorgestellt wurde.

„Das Kruzifix wird dann erstmals am 6. November zum Anlass des Gottesdienstes mit dem Papst für das Jubiläumsjahr der Gefängnisinsassen wieder der Öffentlichkeit gezeigt. Gerade für die Gefängnisinsassen als Pilger in St. Peter wird das ein besonderes Zeichen der Hoffnung und eine Botschaft der Barmherzigkeit sein“, so Kardinal Comastri. Übrigens, Franziskus selber hat das Kreuz noch nicht gesehen und wird es wie die Pilger erst am 6. November sehen.

Danach soll es als „Denkmal für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ in der Sakramentskapelle – also unmittelbar neben dem Grabmal des heiligen Papstes Johannes Paul II. – aufgestellt werden. „Der Pilger, der in jene Seitenkapelle zum Beten kommt, wird dann als erstes den Anblick des Gekreuzigten sehen“, fügt der Erzpriester an.

(rv 28.10.2016 mg)

Heilige Messe im Petersdom zelebriert von Papst Pius XII. am 13. Mai 1942

Man vergleiche nur einmal die „Grußgesten“ „Papst Franziskus‘ I.“ in diesem Video vom Weltjugendtag oder schon anlässlich seiner ersten Papamobilfahrt durch die Menschenmenge auf dem Petersplatz am 19. März 2013 mit den deutlichen, würdigen Segens-Handkreuzzeichen Papst Pius‘ XII. beim Auszug aus dem Petersdom, und zum Schluss, angesichts der Aberhunderttausenden auf dem Petersplatz, mit aufgesetzter TIARA!

Der 13. Mai 1942 war der 25. Jahrestag der Haupterscheinung in FATIMA mit dem SONNENWUNDER und das Silberjubiläum Papst Pius‘ XII. seiner Konsekration zum Bischof!

Siehe auch diesen Artikel in Englisch!

Bischof Richard Williamson’s Gedanken zum Karsamstag

Der Vatikan - Wer wird siegen?

Der apokalyptische Kampf um den „Vatikan“

DER HEILIGE [KAR]SAMSTAG

Der Heilige Samstag (Karsamstag) im Leben Unseres Herrn war der Tag zwischen seinem entsetzlichen Tod am Kreuz und seiner glorreichen Auferstehung, als sein menschlicher Leib, leblos ohne seine menschliche Seele, im dunklen Grab lag, ungesehen vom menschlichen Auge. Die Feinde unseres Herrn schienen so erfolgreich, ihn zermalmt zu haben, dass der Menschgewordene Gott in vollständiger Eklipse war und nur der Glaube Unserer Lieben Frau an ihren Göttlichen Sohn unerschüttert blieb. Alle übrigen Nachfolger musste sie stützen und stärken, denn selbst die gläubigsten von ihnen fühlten sich verwirrt und verlassen/verloren.

Nun, da die Katholische Kirche der Mystische Leib Christi ist, folgt sie dem Lebenslauf seines physischen Leibes. Ihre ganze 2000-jährige Kirchen-Geschichte herunter wurde sie stets verfolgt von den Feinden Christi, und an vielen Orten der Welt zu verschiedenen Zeiten, wurde sie nahezu ausgelöscht. Jedoch ist sie nie in völlige Verfinsterung geraten, wie es ihr heute zu ergehen scheint. Gott entwarf Seine Kirche als eine Monarchie, die zusammengehalten werden soll durch den Papst, und wir haben eben einen Papst gesehen, der das Amt niederlegte, zweifellos teilweise weil er selber, hypnotisiert vom modernen demokratischen Denken, nie voll an sein höchstes Amt glaubte. Dadurch dass er die Tiara aus seinem Wappen entfernte und sich selber immer als „Bischof von Rom“ bezeichnete, hat er, was auch immer seine Absichten gewesen sein mochten, als er im Februar zurücktrat, menschlich gesprochen, dazu beigetragen, die göttliche Institution des Papstamtes zu untergraben.

Gewiss werden die Feinde Christi durch die Resignation Benedikts XVI. und durch das darauffolgende Konklave alles getan haben, was sie ihrerseits nur konnten, um das Papstamt aufzulösen. Durch ein gerechtes Strafgericht Gottes wegen der universalen Apostasie unseres Zeitalters haben sie von ihm eine große Macht über seine Kirche erhalten. Sie haben während Jahrhunderten daran gearbeitet, einen Würgegriff über den Vatikan zu erlangen, und sie sind nun dort verschanzt. Ohne Absicht, einer glaubensstarken kleinen Bruderschaft nachzugeben, sind sie, wie es Anna Katharina Emmerich in einer Vision vor 200 Jahren sah, daran, die Kirche Stein um Stein abzubrechen. Menschlich gesprochen haben die Nachfolger Unseres Herrn scheinbar ebensowenig Hoffnung wie sie es am ursprünglichen Heiligen Samstag hatten.

Aber nicht weniger als Unser Herr selber ist die Katholische Kirche eine bloß menschliche Angelegenheit. Im Jahre 1846 sagte Unsere Liebe Frau von La Salette über unsere Zeiten: „Die Gerechten werden sehr leiden. Ihre Gebete, Buße und ihre Tränen werden zum Himmel emporsteigen, und das ganze Volk Gottes wird um Vergebung und Barmherzigkeit bitten und um meine Hilfe, meine Fürbitte flehen. Und dann wird Jesus Christus in einem Akt seiner Gerechtigkeit und großen Barmherzigkeit seinen Engeln befehlen, all seine Feinde zu töten. Plötzlich werden die Verfolger der Kirche Jesu Christi und alle jene, die der Sünde überlassen sind, umkommen, und die Erde wird wie eine Wüste werden. Und dann wird Friede sein, und der Mensch wird mit Gott versöhnt sein; Jesus Christus wird gedient, verehrt und verherrlicht werden. Die Nächstenliebe wird überall blühen… Das Evangelium wird überall verkündet werden… und der Mensch wird in der Furcht Gottes leben.“

Mit anderen Worten, Gott wird ganz gewiss Seine Kirche aus ihrer Drangsal wieder auferstehen lassen. Wenn die Verfinsterung noch dunkler wird, was sicher geschehen wird, lasst uns uns einfach noch fester als je klammern an unsere Gottesmutter, und lasst uns nun den Entschluss fassen, ihr nicht dann zur Last zu fallen mit unserem Unglauben, wie es die Apostel und Jünger Unseres Herrn taten am ersten Karsamstag.  Lasst es uns vornehmen, ihr Unbeflecktes Herz mit unserem unerschütterlichen Glauben an ihren Göttlichen Sohn und Seine eine wahre Kirche zu erfreuen.

Kyrie eleison

(Aus dem Englischen übersetzt von Paul O. Schenker)

Papst Urban VIII. bei der Weihe der Sankt-Peters-Basilika des Vatikans in Rom am 18. November 1626

Consagración de la Iglesia de San Silvestre

Papst Urban VIII. zeichnet die Buchstaben des lateinischen Alphabets in die Aschen während der Weihe der Sankt Peters-Basilika des Vatikans am 18. November 1626, 1300 Jahre nach der ursprünglichen Weihe der Kirche, die von Papst Silvester I. vorgenommen wurde. Römischer Teppich des Jahres 1660.
Quelle: http://statveritasblog.blogspot.ch