DER HEILIGE JOHANNES PAUL II. ZUM BARMHERZIGKEITSSONNTAG

HEILIGSPRECHUNG VON MARIA FAUSTYNA KOWALSKA
PREDIGT VON JOHANNES PAUL II.
Sonntag, 30. April 2000

1. »Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig« (Ps 118,1). So betet die Kirche in der Osteroktav, indem sie diese Worte des Psalms geradezu von den Lippen Christi abliest; von den Lippen des auferstandenen Christus, der im Abendmahlssaal die große Botschaft von der göttlichen Barmherzigkeit überbringt und der die Apostel mit dem Auftrag betraut: »Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch […] Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert« (Joh 20,21–23).

Bevor Jesus diese Worte ausspricht, zeigt er seine Hände und seine Seite. Er verweist also auf die Wundmale seines Leidens, insbesondere die Wunde seines Herzens. Es ist die Quelle, aus der die große Woge der Barmherzigkeit entspringt, die sich über die Menschheit ergießt. Aus diesem Herzen wird Schwester Faustyna Kowalska, die wir von nun an »Heilige« nennen, zwei Lichtstrahlen ausgehen sehen, die die Welt erleuchten: »Die beiden Strahlen – so erklärte ihr eines Tages Jesus selbst – bedeuten Blut und Wasser« (Tagebuch der Schwester Maria Faustyna Kowalska, Hauteville/Schweiz, 1990, S. 119).

2. Blut und Wasser! Unsere Gedanken richten sich auf das Zeugnis des Evangelisten Johannes: er sah, als auf dem Kalvarienberg einer der Soldaten mit der Lanze in die Seite Christi stieß, »Blut und Wasser« herausfließen (vgl. Joh 19,34). Und wenn das Blut an das Kreuzesopfer und das Geschenk der Eucharistie denken läßt, so erinnert das Wasser in der Symbolik des Johannes nicht nur an die Taufe, sondern auch an die Gabe des Heiligen Geistes (vgl. Joh 3,5; 4,14; 7,37–39).

Die göttliche Barmherzigkeit erreicht die Menschen durch das Herz des gekreuzigten Christus: »Sage, Meine Tochter, daß Ich ganz Liebe und Barmherzigkeit bin«, so wird Jesus Schwester Faustyna bitten (Tagebuch, a.a.O., S. 337). Diese Barmherzigkeit gießt Christus über die Menschheit durch die Sendung des Heiligen Geistes aus, der in der Dreifaltigkeit die »Person der Liebe« darstellt. Und ist denn nicht die Barmherzigkeit ein »anderer Name« für die Liebe (Dives in misericordia, 7), verstanden im Hinblick auf ihre tiefste und zärtlichste Seite, auf ihre Eigenschaft, sich um jedwede Not zu sorgen, und insbesondere in ihrer grenzenlosen Fähigkeit zur Vergebung?

Meine Freude ist fürwahr groß, der ganzen Kirche heute das Lebenszeugnis von Schwester Faustyna Kowalska gewissermaßen als Geschenk Gottes an unsere Zeit vorzustellen. Die göttliche Vorsehung hat das Leben dieser demütigen Tochter Polens ganz und gar mit der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts verbunden, das wir gerade hinter uns gelassen haben. So hat ihr Christus zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg seine Botschaft der Barmherzigkeit anvertraut. Diejenigen, die sich daran erinnern, weil sie Zeugen der Ereignisse jener Jahre waren und das schreckliche Leid von Millionen von Menschen miterlebten, wissen nur zu gut, wie notwendig die Botschaft von der Barmherzigkeit war.

Jesus sagte zu Schwester Faustyna: »Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht mit Vertrauen an Meine Barmherzigkeit wendet« (Tagebuch, a.a.O., S. 119). Durch das Werk der polnischen Ordensfrau verband sich diese Botschaft für immer mit dem zwanzigsten Jahrhundert, dem letzten des zweiten Jahrtausends und der Brücke hin zum dritten Jahrtausend. Diese Botschaft ist nicht neu, obgleich sie als ein Geschenk besonderer Erleuchtung angesehen werden kann, die uns hilft, die österliche Frohbotschaft erneut intensiv zu erleben, um sie den Männern und Frauen unserer Zeit wie einen Lichtstrahl anzubieten.

3. Was werden die vor uns liegenden Jahre mit sich bringen? Wie wird die Zukunft des Menschen hier auf Erden aussehen? Dies zu wissen ist uns nicht gegeben. Dennoch ist gewiß, daß neben neuen Fortschritten auch schmerzliche Erfahrungen nicht ausbleiben werden. Doch das Licht der göttlichen Barmherzigkeit, das der Herr durch das Charisma von Schwester Faustyna der Welt gleichsam zurückgeben wollte, wird den Weg der Menschen des dritten Jahrtausends erhellen.

Es ist notwendig, daß – so wie seinerzeit die Apostel – auch die Menschheit von heute im Abendmahlssaal der Geschichte den auferstandenen Christus aufnimmt, der die Wundmale seiner Kreuzigung zeigt und wiederholt: Friede sei mit euch! Die Menschheit muß sich vom Geist, den der auferstandene Christus ihr schenkt, erreichen und durchdringen lassen. Es ist der Geist, der die Wunden des Herzens heilt, der die Schranken niederreißt, die uns von Gott entfernen und die uns untereinander trennen, und der die Freude über die Liebe des Vaters und über die brüderliche Einheit zurückschenkt.

4. Daher ist es wichtig, daß wir am heutigen zweiten Sonntag in der Osterzeit, der von nun an in der ganzen Kirche den Namen »Barmherzigkeitssonntag« haben wird, die Botschaft des Wortes Gottes in ihrer Gesamtheit erfassen. In den verschiedenen Lesungen scheint die Liturgie den Weg der Barmherzigkeit nachzuzeichnen: Indem sie diese Beziehung eines jeden zu Gott wiederherstellt, er weckt sie auch unter den Menschen ein neues Verhältnis brüderlicher Solidarität. Christus hat uns gelehrt, daß »der Mensch das Erbarmen Gottes nicht nur empfängt und erfährt, sondern auch berufen ist, an seinen Mitmenschen ›Erbarmen zu üben‹: ›Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden‹ (Mt 5,7)« (Dives in misericordia, 14). Sodann hat er uns die vielfältigen Wege der Barmherzigkeit aufgezeigt, die nicht nur Sünden vergibt, sondern die auch allen Bedürfnissen der Menschen entgegenkommt. Jesus hat sich zu jedem menschlichen Elend hinabgebeugt, sei es materieller oder geistlicher Natur.

Seine Botschaft der Barmherzigkeit erreicht uns weiterhin durch die Geste seiner zum leidenden Menschen hin ausgestreckten Hände. So hat ihn Schwester Faustyna gesehen und ihn den Menschen aller Kontinente verkündet. Im Konvent von Lagiewniki, in Krakau, machte sie ihr Dasein zu einem Lobgesang auf die Barmherzigkeit: »Misericordias Domini in aeternum cantabo«. [Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen] (Ps 88 [89], 2.)

5. Die Heiligsprechung von Schwester Faustyna ist außerordentlich bedeutsam: durch diese Geste möchte ich heute dem neuen Jahrtausend diese Botschaft übermitteln. Ich übergebe sie allen, damit sie lernen, immer besser das wahre Antlitz Gottes und das wahre Antlitz der Brüder zu erkennen.

Die Liebe zu Gott und die Liebe zu den Brüdern sind nämlich untrennbar miteinander verbunden, wie uns der erste Brief des Johannes ins Gedächtnis gerufen hat: »Wir erkennen, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote er füllen« (5,2). Der Apostel erinnert uns hier an die Wahrheit der Liebe, indem er uns die Befolgung der Gebote als deren Maß und Richtschnur aufzeigt.

Es ist nämlich nicht leicht, mit einer tiefen Liebe zu lieben, die in der wahrhaftigen Gabe der eigenen Person besteht. Diese Liebe erlernt man allein in der Schule Gottes, durch die Wärme seiner Liebe. Indem wir unseren Blick zu ihm hinwenden und uns auf sein Vaterherz hin ausrichten, werden wir befähigt, mit anderen Augen auf die Brüder zu schauen, in einer Haltung der Selbstlosigkeit und der Anteilnahme, der Großherzigkeit und Vergebung. All dies ist Barmherzigkeit!

Je nachdem wie die Menschheit es verstehen wird, das Geheimnis dieses barmherzigen Blickes zu erfahren, wird sich das idealisierte, in der ersten Lesung vorgestellte Bild als eine realisierbare Perspektive herausstellen: »Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam« (Apg 4,32). Hier wurde die Barmherzigkeit des Herzens auch zum Stil der Beziehungen untereinander, zum Projekt der Gemeinschaft und zur gemeinsamen Teilhabe an den Gütern. Hier sind die »Werke der Barmherzigkeit« geistiger und leiblicher Art aufgeblüht. Hier hat sich die Barmherzigkeit konkret zum »Nächsten« gegenüber den notleidenden Brüdern gemacht.

6. Schwester Faustyna Kowalska hat in ihrem Tagebuch geschrieben: »Ich empfinde furchtbaren Schmerz, wenn ich auf die Leiden meiner Nächsten schaue. Alle Leiden meiner Nächsten finden in meinem Herzen einen Widerschein. Ihre Qualen trage ich dermaßen im Herzen, daß ich sogar physisch ausgemergelt bin. Ich wünschte, daß alle Qualen über mich kämen, um meinen Nächsten dadurch Linderung zu verschaffen« (Tagebuch, a.a.O., S. 329). Hier wird deutlich, bis zu welchem Grad der Anteilnahme die Liebe führt, wenn sie sich an der Liebe Gottes mißt!

Von dieser Liebe muß sich die Menschheit von heute inspirieren lassen, um die Sinnkrise in Angriff zu nehmen, die Herausforderungen, die sich durch verschiedene Bedürfnisse stellen, besonders durch den Anspruch, die Würde einer jeden menschlichen Person zu wahren. Die Botschaft von der göttlichen Barmherzigkeit stellt somit implizit auch eine Botschaft vom Wert eines jeden Menschen dar. Jede Person ist in den Augen Gottes wertvoll, für jeden einzelnen hat Christus sein Leben hingegeben, jedem macht der Vater seinen Geist zum Geschenk und bietet Zugang in sein Innerstes.

7. Diese trostreiche Botschaft wendet sich vor allem an denjenigen, der – von harten Prüfungen gequält oder von der Last der begangenen Sünden erdrückt – jedes Vertrauen in das Leben verloren hat oder der versucht ist, zu verzweifeln. Ihm stellt sich das sanfte Antlitz Christi vor, über ihn kommen die Strahlen, die aus seinem Herzen hervorgehen, und sie erhellen, erwärmen, weisen den Weg und flößen Hoffnung ein. Wie viele Seelen hat die Anrufung »Jesus, ich vertraue auf dich«, die ihnen die Vorsehung durch Schwester Faustyna nahegelegt hat, bereits getröstet. Dieser schlichte Akt der Hingabe an Jesus reißt die dichtesten Wolken auf und läßt einen Lichtstrahl auf das Leben eines jeden herabkommen.

8. »Misericordia Domini in aeternum cantabo.« [Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen] (Ps 88 [89], 2.) Mit der Stimme der allerseligsten Maria, der »Mutter der Barmherzigkeit«, mit der Stimme dieser neuen Heiligen, die im himmlischen Jerusalem gemeinsam mit allen Freunden Gottes die Barmherzigkeit besingt, vereinen auch wir, die pilgernde Kirche, unsere Stimme.

Und du, Faustyna, Geschenk Gottes an unsere Zeit, Geschenk Polens an die ganze Kirche, hilf uns, die Tiefe der göttlichen Barmherzigkeit zu erfassen, von ihr eine lebendige Erfahrung zu machen und diese vor unseren Brüdern zu bezeugen. Deine Botschaft des Lichtes und der Hoffnung verbreite sich in der ganzen Welt, sie führe die Sünder zur Umkehr, sie besänftige die Rivalitäten und den Haß und öffne die Menschen für eine gelebte Brüderlichkeit. Indem wir mit dir den Blick auf das Antlitz des auferstandenen Christus richten, machen wir uns dein Gebet der vertrauensvollen Hingabe zu eigen und sprechen mit fester Hoffnung: »Jesus, ich vertraue auf dich!«

_______

Quelle

Priest on Francis: ‘I pray for his swift departure’ to heaven if he rejects God’s wisdom

KRAKOW, Poland, March 19, 2018 (LifeSiteNews) – A leading priest in Poland is making headlines after saying from the pulpit that he prays Pope Francis will die if he doesn’t do the will of the Holy Spirit.

Father Edward Staniek, 77, is a patristics scholar and rector of the Major Seminary of the Archdiocese of Kraków from 1993 until 2001. He was ordained to the priesthood in 1965 by Karol Wojtyła, now known as Pope Saint John Paul II, and has authored over 40 theological or catechetical books.

In his now-famous homily, given in Kraków on February 25, Father Staniek said that he prays for Pope Francis to receive wisdom, and insisted that the pope’s authority derives solely from obedience to Jesus Christ.

“I pray for wisdom for the pope, for his heart to open to the influence of the Holy Spirit, and if he doesn’t do [His will], I pray for his swift departure to the house of the Father,” he said. “We can always ask God for a happy death for him because a happy death is a great grace.”

Authority and not power

According to Polonia Christiana, a central theme of Staniek’s sermon was that authority in the Church and mere leadership in the Church are two different things.

“Who is the biggest authority for me? Is it Jesus?” asked the priest. He explained that authority is respect for someone reliable, someone who deserves trust for some reason, like being a specialist in a given field. However, authority is deserved only by those who are responsible.

Tell the Vatican: Stop censoring faithful Catholic journalists. Sign petition here.

“Respect for such an [authoritative] person results in his opinion being important. The foundation of authority is a person’s responsibility,” the theologian said.

“My God is [Himself] responsibility,” Staniek continued, “and He makes me in His image and likeness. He is Authority. And I have to be an authority that is 100% responsible for his words, thoughts and actions.”

Father Staniek warned against automatic assumptions that professional churchmen are authorities. He included the pope, the cardinals, bishops, and parish priests among those who might be powerful but not authoritative. Being able to give orders doesn’t mean that someone has true authority, Staniek explained. Meanwhile, the one-and-only authority in the church is Jesus.

“You cannot be given [real] authority,” the priest said, “you can [only] grow up into it. The only authority in the Church is Jesus. Not the pope, not the hierarchy… It’s Jesus. And the Church lives on the basis of His authority. Whoever in the Church … acts like Jesus, then this person is radiating with His authority. A high position gives power but not authority.”

Two “erroneous” interpretations of Christ’s mercy

The priest then gave his opinion that Pope Francis departs from Jesus by making two erroneous interpretations of Christ’s mercy. According to Staniek, Francis is wrong both to order churches and dioceses to invite Muslims in and to encourage people in mortal sin to receive Holy Communion.

“In the name of mercy [Francis] calls for parishes and dioceses to open the doors to Islam,” he said. “[This is] a religion that is hostile towards the Gospel and the Church. In religious wars they have killed millions.”

Alluding to the victory of the Polish king Jan Sobieski III over the Ottoman Empire, Staniek said that the Poles understood Islam better than others.

“We, the Poles … understand better than others that there is no option of having a normal dialogue with them. We can show mercy to Muslims who are starving to death. The doors of dioceses and parishes we open only for those who believe in Jesus Christ,” he said.

“The second instance of wrongly interpreting mercy is opening the doors to Holy Mass, the Holy Sacrament, for people who choose sin as their world. They can receive the Eucharist on the condition that they convert and atone for their sin. He who knows the holiness of communion prefers to kneel before the [Blessed Sacrament] and beat his breast [and say] ‘have mercy upon me a sinner’ than stretch out his hands or tongue for the Holy Bread.”

The priest said that true mercy is urging serious sinners to repentance, not admitting them to Holy Communion.

“For the unholy, it is as deadly a food as it is a sacrilege,” Staniek said. “Allowing [hardened sinners] in Church to take part in the sacred is a profanation of the sacraments.”

“What is the pope’s motive? I don’t know,” he continued. “What is the point of his [controversial] statements? I don’t know this either. I know how these speeches are used by the media, who aim at destroying Jesus Christ and His Church.”

Then Staniek dropped the bombshell now being belatedly heard around the world.

“I pray for wisdom for the pope, for his heart to open to the influence of the Holy Spirit, and if he doesn’t do [His will], I pray for his swift departure to the house of the Father,” he said. “We can always ask God for a happy death for him because a happy death is a great grace.”

Alluding to the Gospel of the day, which told of the Transfiguration of the Lord, Staniek suggested that it is by no means certain that Pope Francis, though powerful, partakes in Christ’s authority.

The Church of Christ is not built on power”

“If the pope doesn’t listen to Jesus on Mount Tabor, he doesn’t take part in His authority. The Church of Christ is not built on power. It’s built on authority. Whosoever values power over authority is a foreign body in Christ’s Church. Let’s listen to Jesus as his Father told us to do on Mount Tabor.”

Father Staniek’s homily, entitled “Authority and not Power”, was initially published on the website of Catholic magazine Ktoś Jak Bóg ? (Who is Like God?). It has been removed.

The Metropolitan Archbishop of Krakow, Marek Jędraszewski, has released a short statement saying that he felt “pain and regret” upon receiving news of Staniek’s homily and had spoken to him about it.

“I assure you that the whole Church in Krakow daily prays ardently for the intentions of the Holy Father, Francis, asking the Lord God to give him the grace he needs to fulfill the Office of Peter in the one, holy, catholic and apostolic Church,” the archbishop said on March 17.

_______

Quelle

The Eucharistic miracle of Sokolka: The host is tissue from heart of a dying man

Laboratory analyses confirm that the structure of the cardiac muscle fibers and the structure of the bread are intertwined in a way impossible to reproduce by human means.

Every day, on the altars of Catholic churches around the world, the greatest miracle possible takes place: the transformation of bread and wine into the true Body and Blood of Christ.

Nonetheless, when we receive Communion, we can only touch its true nature with our faith, because our senses only perceive bread and wine, physically unaltered by the consecration.

What are the implications, then, of the Eucharistic event in Sokolka, Poland?

It took place on Sunday, October 12, 2008, two weeks after the beatification of Servant of God Fr. Michael Sopocko.

During the Holy Mass celebrated at the parish church of St. Anthony in Sokolka, at 8:30 a.m., a consecrated host fell from the hands of one of the priests during the distribution of Communion, next to the altar. The priest interrupted the distribution of Communion and picked up the host, and, in accordance with liturgical norms, placed it in a small container of water—in this case, one found in some churches beside the tabernacle, where the priest may wash his fingers after distributing Communion. The host was expected to dissolve in the water, which would later be disposed of properly.

Sister Julia Dubowska, of the Congregation of the Eucharistic Sisters, was the parish sacristan. At the end of the Mass, at the request of the pastor, Fr. Stanislaw Gniedziejko, she poured the water and the host into another container. Knowing that the consecrated host would take some time to dissolve, she placed the new container in the safe located in the parish sacristy. Only she and the pastor had the keys to the safe.

A week later, on October 19, Mission Sunday, when the pastor asked her about the condition of the host, Sister Julia went to the safe. When she opened the door, she noticed a delicate aroma of unleavened bread. When she opened the container, she saw, in the middle of the host—which was still largely intact—a curved, bright red stain, like a blood stain: a living particle of a body. The water was untainted by the color.

The sister immediately informed the priest, who brought in the other priests at the parish and the visiting missionary, Fr. Ryszard Gorowski. They were all amazed and left speechless by what they saw.

They kept a discreet and prudent silence about the event, considering its importance; this was a consecrated host which, by the power of the words of Christ at the Last Supper, was truly His Body. From a human point of view, it was difficult at that point to define if the altered form of the remainder of the host was the result of an organic growth, a chemical reaction, or some other cause.

They immediately notified the metropolitan archbishop of Bialystok, Edward Ozorowski, who went to Sokolka with the chancellor of the Curia and other diocesan officials. They were all deeply moved by what they saw. The archbishop ordered that the host be protected while they waited to see what would happen.

On October 29, the container with the host was transferred to the Divine Mercy Chapel in the rectory, and placed in the tabernacle. The next day, by decision of the archbishop, the stained host was taken out of the water and placed on a small corporal, which was then put back in the tabernacle. The host was kept this way for three years, until it was solemnly brought to the church on October 2, 2011. During the first year, it was kept secret. During that time, the Church authorities reflected on what to do, since they were dealing with a sign from God which needed to be interpreted.

By mid-January of 2009, the altered fragment of the host had dried out naturally, and remained like a blood stain or clot; since then, its appearance has not changed.

That same month, the archbishop requested histopathological studies be done on the host. On March 30, he created an ecclesial commission to study the phenomenon.

A piece of the altered host was taken and analyzed independently by two experts, Prof. Maria Sobaniec-Lotowska, MD, and Prof. Stanislaw Sulkowski, MD, in order to ensure the credibility of the results. Both are histopathologists at the Medical University of Bialystok. The studies were carried out at the university’s Department of Pathomorphology.

The specialists’ work was governed by the scientific norms and obligations for analyzing any scientific problem in accordance with the directives of the Scientific Ethics Committee of the Polish Academy of Sciences. The studies were exhaustively described and photographed. The complete documentation was given to the Metropolitan Curia of Bialystok.

When the samples were taken for analysis, the undissolved part of the consecrated host had become embedded in the cloth. However, the red blood clot was as clear as ever. This transformed part of the host was dry and fragile, inextricably interwoven with the rest of the fragment, which had kept the form of bread. The sample that was taken was large enough to carry out all the necessary studies.

The results of both independent studies were in perfect agreement. They concluded that the structure of the transformed fragment of the host is identical to the myocardial (heart) tissue of a living person who is nearing death. The structure of the heart muscle fibers is deeply intertwined with that of the bread, in a way impossible to achieve with human means, according to the declaration of Prof. Maria Sobaniec-Lotowska.

The studies proved that no foreign substance was added to the consecrated host; rather, part of the host took the form of heart muscle of a person near death. This kind of phenomenon is inexplicable by the natural sciences. At the same time, the Church teaches us that the consecrated host becomes the Body of Christ, by the power of His own words at the Last Supper, repeated by priests during the consecration of the Mass.

The results of the histopathological studies, dated January 21, 2009, were included in the dossier given to the Metropolitan Curia of Bialystok.

In its official communiqué, the Metropolitan Curia of Bialystok stated:

“The Sokolka event is not opposed to the faith of the Church; rather, it confirms it. The Church professes that, after the words of consecration, by the power of the Holy Spirit, the bread is transformed into the Body of Christ, and the wine into His Blood. Additionally, this is an invitation for all ministers of the Eucharist to distribute the Body of the Lord with faith and care, and for the faithful to receive Him with adoration.”

This article first appeared in Aleteia’s Portuguese edition.

_______

Quelle

Siehe ferner:

In Polen verwandelte sich eine Hostie zu Herzgewebe

Die Hostie verwandelte sich zu einem Stück Gewebe. Foto: Bistum Liegnitz

Eucharistisches Wunder

Es gilt als eucharistisches Wunder. Im polnischen Liegnitz hat sich eine geweihte Hostie in ein Stück Herzgewebe verwandelt. Seit Juli kann die Reliquie verehrt werden.

 TV-Sender berichteten ausführlich in den Hauptnachrichten, Reporter gingen live auf Sendung, Zeitungen verkauften das „Wunder von Liegnitz“ tagelang als Sensation. In Polen löste die kirchliche Anerkennung des eucharistischen Wunders im April einen Medienhype aus. Seit dem 2. Juli kann die Hostie, auf der Wissenschaftler Gewebe eines menschlichen Herzmuskels feststellten, im niederschlesischen Liegnitz (Legnica) als Reliquie verehrt werden. Der Bischof der 100 000-Einwohner-Stadt, Zbigniew Kiernikowski, hat sie in einer feierlichen Zeremonie in das Sanktuarium des heiligen Hyazinth – polnisch: Jacek Odrowaz – eingeführt.

Schon jetzt lockt das Verwandlungswunder zahlreiche Katholiken an. „Es kamen bereits Pilger aus Florida, Deutschland und sogar ein Paar aus Ecuador“, sagt Pfarrer Andrzej Ziombra. „Auch Gruppen aus Australien haben sich bereits angemeldet.“

Das Wasser mit der Hostie verfärbte sich rot

Seit Anfang Juli kann die Hostie in Liegnitz verehrt werden. Foto: Bistum Liegnitz

Ziombra spielt eine Schlüsselrolle bei dem Ereignis. Er leitet die Pfarrei des heiligen Hyazinth. Während einer Messe fiel ihm am 25. Dezember 2013 eine konsekrierte Hostie in dem Gotteshaus auf den Boden. Für den Fall, dass der Priester die Hostie nicht konsumieren kann, sehen die Kirchenvorschriften vor, diese in einem mit Wasser gefüllten liturgischen Gefäß zu verschließen und abzuwarten, bis sie sich ganz auflöst. Dann kann von einer Gestalt des Brotes nicht mehr die Rede sein und folglich nicht mehr vom Leib des Herrn. Für diese Prozedur entschied sich auch Ziombra.

Als jedoch nach wenigen Tagen das Gefäß aus dem Tabernakel geholt und geöffnet wurde, war das Wasser rot verfärbt. Der Inhalt des Gefäßes wurde auf ein Korporale ausgegossen, und nachdem die Flüssigkeit verdunstet war, kam ein Stück Gewebe zum Vorschein. „So ein klares Zeichen war für mich wirklich ein Schock“, so der Priester. Es werfe viele Fragen auf. Der damalige Ortsbischof Stefan Cichy setzte schließlich eine Kommission ein, die das Phänomen untersuchen sollte.

In der Wissenschaft gibt es das Wort „Wunder“ jedoch nicht, betont Barbara Engel, Chefärztin der kardiologischen Abteilung der Liegnitzer Klinik. „Da endet die Wissenschaft.“ Als Sprecherin der Untersuchungskommission bestätigte sie allerdings, dass es sich „höchstwahrscheinlich um Gewebe des Herzmuskels mit charakteristischen Merkmalen eines Todeskampfes“ handelt. Das hätten Untersuchungen an den Medizinischen Universitäten von Breslau und Stettin ergeben.

Auch der Vatikan erkannte sodann das eucharistische Wunder an. Die zu Fleisch gewordene Hostie solle mit Hochachtung behandelt und würdevoll ausgestellt werden, so Bischof Kiernikowski. „Wir lesen dieses wundervolle Zeichen als Ausdruck des Wohlwollens und der Liebe Gottes, der so zu uns Menschen hinabsteigt.“

_______

Quelle

Polens neuer Regierungschef will Europa rechristianisieren

Morawiecki

Polens neuer Ministerpräsident Mateusz Morawiecki beklagt eine zu geringe Rolle des christlichen Glaubens in Europa. „Wir wollen Europa umwandeln, mein Traum ist es, es wieder zu rechristianisieren“, sagte er am Freitagabend in einem Interview mit dem katholischen TV-Sender Trwam. Vielerorts würden Kirchen nur noch als Museen genutzt. „Das ist sehr traurig“, fügte der nationalkonservative Politiker hinzu.

Morawiecki, bisher Wirtschafts- und Finanzminister, war wenige Stunden zuvor von Staatspräsident Andrzej Duda zum neuen Regierungschef ernannt worden. Am Donnerstag hatte die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) beschlossen, Ministerpräsidentin Beata Szydlo durch ihn zu ersetzen. Sie hatte seit dem Wahlsieg der PiS im Herbst 2015 die Regierung geführt.

(kna 09.12.2017 pr)

POLEN: Herrsche über uns, Christus!

Herrsche über uns, Christus

Ehrwürdige Priester – ihr Hirten der Kirche Christi. Seit 1925 verehrt die Kirche in ihrer Liturgie Jesus Christus als den König des Weltalls. Der Ausdruck dessen waren die Praktiken, die in den Pfarreien wie auch in den Familien und im privaten Leben ausgeübt worden sind.

In den Schriften von der Dienerin Gottes, Rozalia Celakówna lesen wir: „Polen geht nicht verloren unter der Bedingung, dass es Christus als seinen König annimmt im wahrsten Sinne des Wortes; wenn es sich den Gesetzen Gottes unterordnen wird, dem Gebot Seiner Liebe.“ An anderer Stelle lesen wir: „Es wird eine schreckliche Katastrophe über die Welt kommen […]. Es werden nur diejenigen Länder überleben […], die Ihn als ihren König und Herrn anerkennen […]. Es gibt Rettung für Polen, wenn es Mich durch Inthronisation (vollkommen) als seinen König und Herrn anerkennt.

Diejenigen Länder und Nationen, die das nicht annehmen und sich der süßen Liebe Jesu nicht ergeben werden, werden von der Erdfläche verschwinden und nie wieder aufkommen“.

Damit es zur Inthronisation auf höchster Ebene kommen kann, muss man damit aber erst ganz unten anfangen, in den kleinsten Pfarreien. Wichtig ist es, dass an der Inthronisation die Geistlichen sowie die nicht geistlichen Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Kreise teilnehmen. Es gibt schon sehr viele Beispiele dafür, wie der Akt der Inthronisation durchgeführt werden soll. Langfristig soll der Akt mit der Anteilnahme der Kirche und der ganzen Nation durch ihre Vertreter vollzogen werden.

Die Inthronisation sollte sich nicht nur auf bestimmte religiöse Praktiken im Bereich einer Pfarrei oder Familie beschränken oder nur mit privater Verehrung verbunden sein, sondern sie sollte ein national – gesellschaftliche Dimension haben. Es geht hier natürlich nicht nur um eine Formalität. Papst Pius XII schreibt in seiner Enzyklika „Quas primas“: „Ihr werdet erst dann Gottes Segen erlangen, wenn Jesus, der Herr, über euch und eure Völker herrschen wird“.

Wir übergeben in eure Hände, ihr ehrwürdigen Priester, Vorschläge bezüglich der Vorbereitungen zu diesem Fest mit Gebeten und Hinweisen, wie der Akt der Inthronisation in einer Pfarrei vollzogen werden kann. Bei der Vorbereitung der Andacht wurden Gebete, Lieder und Textfragmente aus den Schriften der Dienerin Gottes, Rozalia Celakówna, verwendet. Die Vorschläge enthalten außerdem auch andere Texte, die mit der Tradition der Verehrung des Christkönigs verbunden sind, wie auch mit dem Werk der Inthronisation in Polen. Wir möchten sie auch gerne auf das Buch „Dienerin Gottes Rozalia Celakówna – ihr Leben und ihre Mission“ aufmerksam machen, wodurch Sie sich mit der Persönlichkeit der Dienerin Gottes und der Theologie, die in dem Akt der Inthronisation des Christkönigs besteht, was eine immense Wichtigkeit für die Rettung der Welt hat, vertraut machen können. Wir appellieren an die priesterlichen
Seelen, wir erinnern sie an ihre Verantwortung für die Kirche und die ganze Welt.

Pr. Ryszard Kubasiak
Diözesan Seelsorger
der Gebetsgemeinschaften der Inthronisation
des Christkönigs

 

Die Predigt des Fürsten
Kardinal Adam Stefan Sapieha

zum Fest des Christkönigs (Zeitschrift „Sonntagsglocke“ 1934)

Christus, unser Herr, wandte sich an den Glauben des Volkes, das Ihn als seinen König berufen wollte. Seine ganze Gestalt strahlte mit einer gewissen Majestät und drängte sich den Menschen unwiderstehlich auf, denn sogar Pilatus selbst fragte Ihn, als Er in Seiner tiefsten Demütigung vor ihm stand, ob Er der König sei. Und die Juden – spürten zwar dieselbe Majestät – riefen aber gegen alle eigenen tiefsten Wünsche, Wir haben keinen König, sondern Cesar!, womit sie sich vor ihrem feindlichen römischen Führer erniedrigten.

Indem die Menschheit durch all die neunzehn Jahrhunderte die Person Jesu Christi anschaute und betrachtete, fing sie an, den Kern des Königreichs Christi besser zu verstehen – das Königreich, das nicht von dieser Welt ist, sondern für diese Welt; und fing auch an, Christus, dem Herrn als Seine Untertanen die höchste Ehre zu erweisen, indem sie Ihn als Christus – den König bezeichnet.

Das Wort und die Bezeichnung Christus – der König, macht uns das Wesentliche unseres Heiligen Glaubens bewusst, nämlich, dass Christus der Gott ist, der Schöpfer, der Heiland des ganzen menschlichen Geschlechtes und deshalb führt uns diese Bezeichnung zum Verständnis unserer Verpflichtungen Christus gegenüber. In heutigen Zeiten kann Er mehr tun als je zuvor, man muss jedoch der Menschheit die allerhöchsten Gesetze und die Macht Christi wieder bewusst machen.

Wo immer man schaut, sieht man die Ungewissheit, Angst vor dem nächsten Tag. Mit Anstrengung und größter Mühe bleibt der innere Frieden erhalten. Die Menschheit benötigt den einzigen, standhaften Mittelpunkt des Rückhalts und eine Autorität. Niemand anderes als gerade wir, die Katholiken, sollten der Menschheit Ihn zeigen und sie zu den unendlichen Schätzen der Gnaden und des Glücks führen, die wir dank Christus – dem König – in Gott und Seiner Kirche finden; und wir – nicht jemand anders – sollten die Fahne Christi – des Königs – hochheben und zwar so hoch, dass sie die ganze Menschheit sehen kann und ihre Verpflichtungen Christus – dem König – gegenüber erkennen kann!

In dem Dienst für Christus – den König – sollten wir nicht vergessen, dass man zwei Herren nicht dienen kann – und wer nicht mit Christus ist, ist gegen Ihn; dass wir auf keine Kompromisse mit dem Bösen eingehen dürfen. Wir sollten daran denken, dass auch der Satan Christus (als Versuchung) die Macht über die Erde und alle Reiche des Erdkreises und ihre Herrlichkeit geben wollte, indem er sagte: Das alles gebe ich dir. Er fügte jedoch noch einen Kompromissvorschlag hinzu: – wenn du vor mir niederfällst. So viele Menschen handeln auf diese Weise: Sie sind bereit, sich sonntags vor Gott zu verneigen, und sonst verhalten sie sich so, als würden keine Göttliche Vorschriften gelten. Sie sind bereit, Christus als König zu bezeichnen, aber gleichzeitig strengen sie sich an, Ihn in den Mauern der Kirchen einzuschließen und allein auf religiöse Feiern zu begrenzen. Noch schlimmer, wir beobachten den Versuch des Verbindens der Ehre Christi mit dem Dienst an anderen Göttern, die die Menschen sich selbst erfinden. Satan stieß auf einen strengen Widerstand des Heilands, denn die Macht Christi steht über allem und hasst Kompromisse, die sie begrenzen oder irgend etwas unterordnen. Der selbe Jesus, der so viel Verständnis und Barmherzigkeit den Sündern gegenüber zeigte, wie stark hat Er Unehrlichkeit, Pharisäertum und Heuchelei verurteilt hat!

Wir leben heute in den Zeiten des Chaos und der Dunkelheit. Wie oft erfahren wir, dass man uns mit Gewalt verschiedene Gesinnungen aufdrängt, die wir oft anzunehmen gezwungen werden. Uns, den Katholiken, wird der blinde Glaube an die von Gott offenbarten Wahrheiten vorgeworfen, dabei verlangen dieselben Menschen den blinden Glauben an ihre menschlichen, oft falschen Ansichten und den Gehorsam, der durch Geschrei, Gewalt und Angst erzwungen wird. Das Bewusstsein, dass wir Christus – dem König – dienen, sollte uns den Mut geben, dass wir uns nicht beängstigen und nicht von unseren Überzeugungen abbringen lassen; unser Verhalten nicht ändern lassen. Das Reich Gottes leidet unter Gewalttätigkeit – also sollten wir die falschen Verführungen des Feindes mit Entschlossenheit ablehnen können.

Wenn Christus, unser Herr, der König ist, und wir seine Diener und Untertanen, so dürfen wir als Seine Diener nicht untätig bleiben und nur zuschauen, sondern wir müssen für Seine Macht und Seine Rechte arbeiten und kämpfen; Wir müssen in uns selbst das Himmlische Königreich vertiefen und uns bemühen, es auch um uns herum zu verbreiten; – das himmlische Königreich, dass der einzige Weg zum Glück der einzelnen Personen, Familien und aller Völker ist.

Das Hochfest Christkönig bringt uns gewiss auf viele Gedanken. Lasst uns sie abwägen und uns in Geduld wappnen, im Dienste Christi, den wir als unseren Herrn und König bezeichnen. Lasset uns Ihm die Ehre erweisen, die nur Ihm, dem einzigen Gott, zusteht! Lasset uns die Dankbarkeit für die Gnaden der Erlösung zeigen. Lasset uns Ihm dafür danken, dass Er uns gewürdigt hat, zu Seinem Reich – der Heiligen Kirche – zu gehören. Und vereint im Seinem Geist – als Antwort auf die Rufe der Gottlosen: Wir wollen nicht, dass er herrscht – lasset uns (nicht nur mit Worten, sondern auch durch das katholische Leben und unsere Taten) unaufhörlich rufen: „Herrsche über uns, Christus!“

Der Fürst Adam Stefan Sapieha – Krakauer Erzbischof

_______

Quelle

Lesen Sie dazu: