Österreich: Bischöfe vertrauen Land und Volk der Gottesmutter an

Festmesse Mariazell, 13. Juni 2017 / Courtesy: Paul Wuthe, Kathpress

Festgottesdienst im Rahmen der
Vollversammlung der ÖBK im steirischen Mariazell

Bei einem Festgottesdienst im Gedenken an die Marienerscheinungen vor hundert Jahren in Fatima haben die Bischöfe Österreich und seine Bewohner erneut der Gottesmutter Maria anvertraut. Der Festgottesdienst fand im Rahmen der aktuellen Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz in Mariazell statt. Mit den österreichischen Bischöfen konzelebrierten die emeritierten Bischöfe Christian Werner und Ludwig Schwarz, weiters Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, Abt Benedikt Plank (St. Lambrecht) und Superior P. Michael Staberl (Mariazell). Wie an jedem Monatsdreizehnten fand die Messe auch im Gedenken an Kardinal Franz König statt, der am 13.3.2004 verstorben ist.

Vorsteher und Festprediger des Gottesdienstes war der Salzburger Erzbischof, Franz Lackner, der Maria in den Mittelpunkt seiner Predigt stellte. Er verwies auf den Vorbildcharakter Mariens für den Glauben in der heutigen Welt. In einer „zweifelhaften Umgebung“, in der auch „wir heute leben“, fordere Maria mit ihrem Vorbild immer wieder zum Vertrauen und Hören auf Gott auf. Die Welt blute aus vielen Wunden: „Viele Christen und Andersgläubige leiden unter schrecklicher Verfolgung, die Schöpfung seufzt unter der Last der Menschen, das ungeborene Leben vermisst schmerzlich den uneingeschränkten Schutz und der Glaubensschwund in unseren Kirchen stellt uns vor die Frage: Wird der Menschensohn, wenn er wiederkommt, noch Glauben auf der Erde finden?“

In einer „glaubensschwachen Zeit“ sei Maria wie eine Lichtgestalt unseres Glaubens, „die uns den Weg zu weisen vermag“. Mit ihrem klaren Bekenntnis „es geschehe, wie du gesagt hast“ weise sie den Weg hin zur „Durchlässigkeit auf Gott“. Sie lehre das Wagnis, „sich auf einen Gott einzulassen, der stets größer und letztlich unbegreiflich ist, der aber auch Unmögliches vermag“. In ihr habe Gott gleichsam „ein kleines Stückchen Paradies bewahrt, einen heiligen Rest paradiesischer Unversehrtheit, wo hinein er sein Wort von der Menschwerdung sprechen konnte“. Daher bezeichne das 2. Vatikanische Konzil Maria zu Recht als „Mittlerin aller Gnaden“, so Lackner.

Maria sei keine „Frau der vielen Worte, sondern eine innerlich betrachtende Frau“ gewesen. „Alles, was geschehen war, auch das, das sie nicht verstanden hatte, bewahrte sie in ihrem Herzen und dachte darüber nach.“ Auch in dieser Hinsicht könne sie Vorbild sein in einer Zeit, „in der zwar viel nachgedacht werde, aber immer nur über das Äußerliche und Funktionierende“. Das wenige in der Bibel über Maria Überlieferte stehe in „keinem Verhältnis zu ihrer Wirkung, welche sie im Laufe der Geschichte erfahren hat“. Sie alleine habe den Demuts- und Hoheitstitel „Magd des Herrn“ verwendet, der sie in die Nähe des in der Bibel erwähnten Gottesknechtes rückt, der auf Jesus Christus selbst verweise.

Am Ende des Festgottesdienstes versammelten sich die Bischöfe rund um den Mariazeller Gnadenaltar, wo bereits 1983 Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch im steirischen Marienwallfahrtsort Österreich und seine Bewohner Maria überantwortet hatte. Die Bischöfen erneuerten dieses Anvertrauen an die Gottesmutter und sprachen dabei jenes Gebet, das Papst Benedikt XVI. bei seinem Österreich-Besuch am 9. September 2007 am Stephansplatz gesprochen hatte.

Seit Montag tagt die Österreichische Bischofskonferenz unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn im steirischen Mariazell. Schwerpunktthema ist die Vorbereitung auf die nächstjährige Weltbischofssynode über Jugend. Darüber hinaus haben sich die Bischöfe am Montag in einem Studiennachmittag mit Fragen rund um Sicherheitspolitik und Sicherheit in den Kirchen befasst.

(Quelle: Webseite der Österreichischen Bischofskonferenz & Kathpress, 13.06.17)

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Quelle

Österreich: Neuer Weihbischof für Salzburg

Salzburg hat einen neuen Weihbischof

Hansjörg Hofer wird neuer Weihbischof in Salzburg. Die Ernennung durch Papst Franziskus wurde an diesem Mittwoch zeitgleich in Salzburg und im Vatikan bekannt gegeben. Der 65 Jahre alte Hofer wirkte bereits bisher im Erzbistum Salzburg als Generalvikar. Mit seiner Ernennung hat Salzburg vorübergehend zwei Weihbischöfe: Andreas Laun wird im Oktober 75 Jahre alt und wird dann, wie im Kirchenrecht vorgesehen, seinen Rücktritt einreichen.

Hansjörg Hofer stammt aus Tirol, er wurde 1952 in Stumm im Zillertal geboren. Auf das Priesteramt bereitete er sich in Salzburg vor, dort empfing er 1976 die Priesterweihe. Nach drei Jahren als Privatsekretär des damaligen Salzburger Erzbischofs Karl Berg folgten Einsätze als Seelsorger in Hallein und Mittersill.  1992 wurde Hofer Kanoniker des Metropolitankapitels und Personalverantwortlicher. Die Kirche im Erzbistum Salzburg kennt der neue Weihbischof gut: Seit 2006 wirkt er als Generalvikar und damit als rechte Hand in der Verwaltung des Erzbischofs, zunächst für Alois Kothgasser, seit 2014 unter dessen Nachfolger Franz Lackner. Darüber hinaus ist er Domdechant.

Bei der Ernennung wies Papst Franziskus dem neuen Weihbischof das Titularbistum Abziri zu. Titularbistümer sind erloschene Bischofssitze, die Weihbischöfen zugewiesen werden, weil in der katholischen Kirche Bischöfe ihre Weihe jeweils auf den Namen einer Diözese empfangen. Weihbischöfe leiten aber keine Diözese, sondern sind dem jeweils amtierenden Bischof zugeordnet. Abziri liegt im heutigen Tunesien.

Nach wie vor auf eine päpstliche Ernennung wartet Tirol. Der Bischofssitz in Innsbruck ist seit 18 Monaten vakant. In Europa wartet damit keine Diözese länger auf einen neuen Bischof als Innsbruck.

(rv 31.05.2017 gs)

Österreich: Gedenkfeiern zur Befreiung des KZ Mauthausen

Ein Blick auf das Konzentrationslager Mauthausen

Das Gedenken an die Verbrechen des Nationalsozialismus ruft auf zu Wachsamkeit gegenüber heutiger Unmenschlichkeit und klagt Gleichgültigkeit an: Das hat der Linzer Bischof Manfred Scheuer am Sonntag zum Auftakt der Gedenkfeier zum 72. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers (KZ) Mauthausen dargelegt. Der Blick zurück mahne „wider die Verrohung, wider den Kult der Gewalt, wider den Rückfall in die Barbarei“, so der Bischof bei einem Ökumene-Gottesdienst, in dem er zu Schritten der Versöhnung aufrief. An der Gedenk- und Befreiungsfeier nahmen rund 7.000 Menschen aus dem In- und Ausland teil.

Die „Nachkommen“ der Täter von damals – darunter auch die Vertreter von Politik, Kirche und Medien – sollten vor allem „den Opfern zuhören“, betonte Scheuer. „Nur wer sich das eigene Leid von der Seele reden kann und wer es von anderen anerkannt erfährt, kann sich mit sich und mit anderen versöhnen.“ Bloße Aufarbeitung oder Bewältigung der Vergangenheit wären dabei eine vergebliche Sisyphusarbeit, die rasch in Aggression oder Resignation umschlagen könne. Es wäre jedoch „fatal“ und „zynisch“, würden unter diesen Vorzeichen „die Erschlagenen in alle Ewigkeit erschlagen, die Vergessenen vergessen, die Opfer für immer besiegt, die Toten für immer tot bleiben“. Ein Durchhalten der Solidarität sei nur durch die feste Hoffnung auf Gott, der „abgeschlossenes Leid nach vorne auf Zukunft hin aufbricht“ möglich.

Größte Befreiungsfeier weltweit

Am 5. Mai 1945 wurden die Häftlinge aus dem Konzentrationslager Mauthausen und seinen 49 Außenlagern befreit. Weit über 90 Prozent der Opfer des Lagers waren weder Deutsche noch Österreicher, weshalb die jährlich veranstaltete Gedenk- und Befreiungsfeier an diesem Tag von internationaler Bedeutung ist und auch die weitaus größte ihrer Art weltweit darstellt. In diesem Jahr waren 7.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland dabei. Ausgetragen werden die Feiern vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) in enger Zusammenarbeit mit der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen (ÖLM) und dem Comité International de Mauthausen (CIM).

(kap 07.05.2017 cs)

Österreich: Bischof Elbs für Kreuze in Gerichtssälen

Gerichtssaal

Für Kreuze in Gerichtssälen hat sich der Feldkircher Bischof Benno Elbs ausgesprochen. Die Kreuze seien ein Zeichen der hiesigen Kultur, schließlich seien 80 Prozent der Menschen in Österreich Christen. Deshalb sind laut Elbs religiöse Zeichen in der Öffentlichkeit „wichtige Symbole für unsere Wurzeln, für die Frage, woher wir als Gesellschaft und auch als einzelner Mensch kommen“. Auch stünden Kreuze für Gerechtigkeit und Menschenrechte, erklärte Elbs. Diese Erinnerungen an fundamentale Werte der Gesellschaft haben laut Elbs auch in einem Gerichtssaal Platz. Kreuze seien ein stummes Symbol, das niemanden zu etwas zwinge. So wie Elbs hatte sich dieser Tage auch Kardinal Christoph Schönborn, Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz, für Kreuze in den Gerichtsälen ausgesprochen.

(kap 15.04.2017 gs)

„Der letzte aufrichtige Katholik“: Bischof Laun erklärt Gender-Ideologie zur Lüge des Teufels

Bischof Laun wird sich auch weiter nicht den Mund verbieten lassen. Foto: unzensuriert.at

Die HOSI (Homosexuelle Initiative) sieht Rot. Sie wirft einem „Herrn Laun“ vor,  einen Text verfasst zu haben, der „derart hetzerische und menschenrechtsverachtende Passagen und Vergleiche“ beinhaltet, „dass eine strafrechtliche Relevanz zu prüfen ist“.

Laun spricht Klartext zur Genderideologie

Bei dem „Herrn Laun“ handelt es sich um den Salzburger Weihbischof und Ordenspriester (der Oblaten des hl. Franz von Sales) Andreas Laun und bei dem Text um einen Hirtenbrief, den der Bischof auf dem Online-Magazin der römisch-katholischen Kirche kath.net veröffentlichte.

Dort warnt Andreas Laun mit größter Eindringlichkeit vor der Gender-Ideologie und nennt seine Worte dazu „Klartext“.

Einleitend schreibt er, dass es in seiner Diözese „vermutlich mehr Skorpione und Kamele als Christen und natürlich viele Muslime, die Jesus Christus leider noch nicht kennen“ gibt. Doch hegt er die Hoffnung, dass diesen „Hirtenbrief“ viele lesen und dadurch von den warnenden Stimmen des Papstes, vieler Kardinäle (etwa Kardinal Sarah) und Bischöfen der Weltkirche erreicht werden.

Gender-Ideologie ist Lüge des Teufels

Dann aber spricht Bischof Laun tatsächlich Klartext, wenn er zu den zwei teuflischen Ideologien, Nationalsozialismus und Kommunismus, die unendlich viel Leid über die Menschen brachten und sich beide in gewaltigen Lügen über Gott und die Menschen gründeten, eine weitere Ideologie hinzufügt: Die Gender-Ideologie, hinter der für ihn die Lüge des Teufels steht.

Der Papst etwa nannte diese Ideologie „dämonisch“ und auch für Bischof Laun ist sie es, denn die Gender-Ideologie „greift vor allem auch nach den Kindern und zerstört die Liebe zwischen Mann und Frau, die Familie“.

Teufel ist Meister der Lüge

Dann erklärt Bischof Laun, dass der Teufel ein Meister des Lügens ist und wie leicht es ist, dass Menschen auf Lügen hereinfallen. Im Reich Hitlers hat für ihn der Teufel behauptet, dass eine Rasse besser als die andere wäre und bei den Kommunisten bediente sich der Teufel der Lüge, dass durch die Enteignung alle Menschen gleich werden, „aber die Folgen waren in beiden Systemen Diktatur und Ströme von Blut“.

Unterschied von Mann und Frau keine Einbildung

Jetzt, mit Gender, lautet die Lüge: Es gibt nicht wirklich Mann und Frau, sondern: Dass die Menschen Frauen oder Männer sind, ist nur Einbildung, in Wirklichkeit sei dieser Unterschied eine Erfindung der Menschen selbst. Daher könne jeder Mensch selbst entscheiden, was er sein will, Mann oder Frau, und nur deswegen gibt es Männer und Frauen. Zu sagen, es gäbe sie wirklich, nennen die Ideologen abschätzig „Zwangsheterosexualität“. Besonders gefällt dem Teufel bei dieser Lüge, dass es irgendwie gestörte Männer und Frauen gibt, die anatomisch eine kleine Missbildung haben oder eine sexuelle Anziehung zum eigenen Geschlecht verspüren und damit seine Lüge zu bestätigen scheinen.

Genderideologen verachten den Leib

Falls man also, so Bischof Laun, diese Lüge ernst nehmen würde, „gäbe es eine menschliche Gesellschaft ohne den Unterschied von Mann und Frau“, denn dieser Unterschied kann ja laut Gender-Ideologie einfach beseitigt werden.

Darüber, dass nur Frauen Kinder gebären können, schweigen sie, aber sie behaupten immerhin, dass Männer genauso gut wie Frauen für Kinder sorgen können und dass daher auch Homosexuellen erlaubt sein müsse, Kinder zu adoptieren. In dieser Lüge steckt auch eine uralte Verachtung des Leibes, der angeblich keine wirkliche, keine bestimmende Bedeutung habe, nur Material wäre, mit dem Menschen machen können, was immer sie wollen und können.

Skurrile Dummheiten

Weiters erklärt er, dass diese Lüge deswegen schwer zu durchschauen ist, weil das Ganze derart verrückt ist, dass man es kaum glauben kann. Trotzdem beharren die Vertreter der Gender-Ideologie darauf, dass es zur Selbstbestimmung des Menschen gehört, zu entscheiden ob man Mann oder Frau sein will. Bischof Laun führt dann noch so skurrile Dummheiten an, wie das Vermeiden von Begriffen wie Vater und Mutter, die dann durch „Elter 1“ und „Elter 2“ ersetzt werden. Auch bringt er als weiteres Beispiel für den überall grassierenden Genderwahn „die Umrüstung von Verkehrszeichen auf männliche und weibliche Figürchen“.

Überall wird bereits gegendert

Dann kritisiert Bischof Laun Regierungen, die dieses Gendermainstreaming auch noch unterstützen, etwa durch Förderung von dementsprechenden Lehrstühlen.

Man hat Lehrstühle dafür errichtet, man zwingt Studenten und Schüler, Kurse zu machen und nur „gegenderte“ Prüfungsarbeiten abzugeben, man passt Formulare an, man passt die Sprache an, soweit dies geht.

Auch der Unfug, dass etwa das Geschlecht in Personalausweisen nicht mehr erwähnt werden soll, wird von ihm thematisiert, genauso wie der Wahnsinn, das „Transvestismus und Geschlechtsumwandlungen als denkbar und sogar wünschenswert“ gelten, was in folgenden mahnenden Worten seinen Ausdruck findet:

Liebe Gläubige, hinter der Gender-Ideologie steht die Lüge des Teufels, und auch diese Lüge bringt Unglück über die Menschen, wie alle seine Lügen im Lauf der Geschichte.

Bischof Laun wird sich auch weiter nicht den Mund verbieten lassen

Weihbischof Andreas Laun wird im Herbst 75 Jahre alt, was bedeutet, dass er als Bischof in den Ruhestand treten wird. Doch die Hoffnung, dass er dann schweigt, wird er den Gendermainstream-Jüngern und sonstigen Gesellschaftszerstörern nicht erfüllen (trotz etwaiger Klage-Drohungen der HOSI).

Er war auch der einzige hohe Repräsentant der österreichischen katholischen Kirche, der den Mut hatte, zu sagen, dass Alexander Van der Bellen in allen heiklen und gefährlichen Fragen (Lebensschutz, Gottesfrage, Gender) auf der falschen Seite stehe.

Bei Norbert Hofer hingegen meinte er, dass alles was man von ihm liest und hört, vernünftig und in Ordnung ist und dass für und nicht gegen Hofer spricht, „dass ihn die Linken hassen und mit ihrer erprobten „Nazikeule“ prügeln“.  Daher erklärte Bischof Laun damals, dass man „nur Hofer wählen“ kann (unzensuriert.at berichtete).

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Quelle

Siehe ferner:

Sozialeinsatz für Projekte des Salesianerordens

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Wien. 18 junge Frauen und Männer aus Österreich beginnen in den kommenden Tagen und Wochen einen Sozialeinsatz im Rahmen der Hilfsorganisation »Jugend Eine Welt« und der Salesianer Don Boscos. Einsatzländer sind aktuell Äthiopien, Ecuador, Ghana, Indien, Kolumbien und Malawi. In Jugendzentren der Salesianer Don Boscos, Schulen und Straßenkinderprojekten arbeiten sie für ein Jahr unterstützend in der Lehrtätigkeit, Freizeitbetreuung und offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ein halbes Jahr haben sich die Freiwilligen auf ihren Dienst vorbereitet.

Seit 1997 haben mehr als 420 Österreicher ein Volontariat mit »Jugend Eine Welt« geleistet. Zu Jahresbeginn 2013 wurde die Durchführung des Volontariatsprogramms an den Verein »Volontariat bewegt« übertragen. Dahinter stehen aber nach wie vor »Jugend Eine Welt« sowie die Salesianer Don Boscos. Die Einsätze werden durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit sowie von kirchlichen und privaten Initiativen unterstützt.

(Infos: www.volontariat.at)

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Quelle: Osservatore Romano 6/2017

Österreich will Burka und Niqab verbieten

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Die Bundesregierung will in Österreich ein Verbot der Vollverschleierung im öffentlichen Raum durchsetzen. Man bekenne sich zu einer offenen Gesellschaft, die auch eine offene Kommunikation voraussetze, „Vollverschleierung im öffentlichen Raum steht dem entgegen und wird daher untersagt“, heißt es in dem Arbeitsübereinkommen der SPÖ-ÖVP-Koalition, das Bundeskanzler Christian Kern und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner am Montag in Wien präsentierten. Beschlossen werden soll die Regelung im neuen Integrationsgesetz, dessen konkreter Entwurf in der kommenden Woche vorgestellt und im Ministerrat Ende März gebilligt werden soll.

(kap 30.01.2017 gs)