Papst Franziskus sehr besorgt über Unruhen in den USA

Vatikanstadt.
Papst Franziskus hat sich am Mittwoch, 3. Juni, »sehr besorgt« angesichts der seit Tagen anhaltenden Unruhen in den Vereinigten Staaten geäußert.
Mit Blick auf den Tod des Schwarzen George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis am 25. Mai sagte er in seiner Videoansprache zur wöchentlichen Generalaudienz: »Wir dürfen Rassismus weder tolerieren noch dürfen wir die Augen davor verschließen.« Zugleich betonte Franziskus in seinem Grußwort an die Pilger englischer Sprache, dass »die Gewalt der vergangenen Nächte selbstzerstörerisch und kontraproduktiv« sei. »Durch Gewalt wird nichts gewonnen, aber so vieles verloren«, so der Papst. Er bete gemeinsam mit der Kirche in den USA für Floyd und alle Opfer der »Sünde des Rassismus«.
Vor dem Hintergrund der jüngsten gewaltsamen Ausschreitungen in mehreren Städten rief der Papst die US-Amerikaner zu »nationaler Versöhnung« auf. Nur so könne der Frieden erlangt werden, nach dem sich alle sehnten.
Wir können keine Art von Rassismus oder Ausgrenzung tolerieren oder unsere Augen davor verschließen. Zudem müssen wir erkennen, dass Gewalt destruktiv und selbst-schädigend ist. Mit Gewalt kann man nichts gewinnen, aber viel verlieren. Beten wir für Versöhnung und Frieden.
Tweet von Papst Franziskus
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Quelle: OSSERVATORE ROMANO, Wochenausgabe vom 12. Juni 2020

Alle Formen des Rassismus überwinden

Twitter / Pixabay CC0 – Mizter_x94, Public Domain

Papst-Tweet am Dienstag, dem 18. Juli 2017

„Es gilt, alle Formen des Rassismus, der Intoleranz und der Instrumentalisierung der menschlichen Person zu überwinden.“ So lautet die von Papst Franziskus am gestrigen Dienstag, dem 18. Juli 2017, auf seinem Account @Pontifex_de veröffentlichte Kurzbotschaft oder Tweet.

Gestern beging die Welt den im Jahr 2009 von den Vereinten Nationen eingeführten und 2010 erstmals gefeierten „Nelson Mandela International Day“ oder kurz „Mandela Day“, d.h. „Mandela-Tag“.

Obwohl die Zahl der Papst-Tweets im Monat Juli leicht zurückgegangen ist, bleibt Franziskus aktiv und aktuell.

Am Samstag, dem 8. Juli, dem vierten Jahrestag seines Besuchs auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa, veröffentlichte er folgendes Tweet: „Die Migranten sind unsere Brüder und Schwestern, die ein besseres Leben suchen fern von Armut, Hunger und Krieg“.

Am Sonntag, dem 9. Juli, „Sea Sunday“, vertraute er die Seeleute der Gottesmutter an. „Ich empfehle die Seeleute, Fischer und alle, die in Schwierigkeiten und fern der Heimat sind, dem mütterlichen Schutz Mariens an“, so lautete das Tweet.

Und am jüngsten Sonntag, dem 16. Juli, war das Papst-Tweet der Muttergottes vom Berge Karmel gewidmet: „Lassen wir uns von der Jungfrau Maria zu dem heiligen Berg führen, der Christus ist und wo sich Gott und der Mensch treffen“. (pdm)

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Quelle