Viktor Orban: Rede zur Lage der Nation: „Der Westen wird fallen“ – „Ungarn letzte Bastion“

 

Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat in einer Rede zur Lage der Nation [vom 18. Februar 2018] vor einer weiteren Islamisierung Europas gewarnt. „Dunkle Wolken liegen wegen der Einwanderung über Europa“, sagte er. „Nationen werden aufhören zu existieren, der Westen wird fallen, während Europa nicht einmal bemerken wird, dass es überrannt wurde.“

Der Ministerpräsident warnte davor, dass europäische Großstädte schon bald eine überwiegend muslimische Bevölkerung haben könnten. Der Opposition warf er vor, „die Zeichen der Zeit“ nicht zu erkennen. Sie sei „in einer hoffnungslosen Position“, weil sie den ungarischen Grenzzaun abgelehnt und die Regierung im Streit mit der EU um die Aufnahme von Flüchtlingen nicht unterstützt habe.

Der Westen habe „den Weg zum Niedergang der christlichen Kultur und der muslimischen Expansion geöffnet“, sagte er nach Angaben des „Guardian“.

Seine Regierung hingegen gehe gegen die „Islamisierung“ vor und habe mit den Grenzmaßnahmen verhindert, dass „die islamische Welt uns vom Süden her überflutet“. Das Publikum schwenkte ungarische Flaggen. Auf dem Podium stand die Parole „Für uns, Ungarn zuerst“.

Orban ist bekannt für seine harte Haltung gegen Einwanderer. Mit der EU streitet er über die von der Mehrheit der Mitgliedstaaten unterstützte Umverteilung von Flüchtlingen.

Der 54-jährige Chef der konservativen Fidesz-Partei bewirbt sich bei der Parlamentswahl im April für eine dritte Amtszeit. In Umfragen kommt Fidesz derzeit auf rund 50 Prozent, während die stärkste Oppositionspartei Jobbik bei weniger als 20 Prozent der bereits entschlossenen Wähler liegt.


 

SIGNAL hat die wichtigsten Passagen der Orban-Rede ins Deutsche übersetzt:

Meine Damen und Herren,

eine Vorbedingung für unsere politischen Pläne ist, daß wir frei sind, unseren eigenen Weg zu gehen. Nur unabhängige Nationen, die anderen nicht ausgeliefert sind, können ihren eigenen Weg gehen. Heute sind wir niemandem mehr finanziell verpflichtet. Wir haben wieder eine nationale Elektrizitätsversorgung, und deshalb zahlen ungarische Familien nicht mehr über ihre Stromrechnung die Gewinne der multinationalen Unternehmen. Die Ära der Energieabhängigkeit geht für Ungarn zu Ende: Mit nicht geringem Aufwand an Geld und Arbeit haben wir die notwendigen Pipelines gebaut, über die Gas nach Ungarn kommen wird nicht nur aus Rußland, sondern aus Rumänien und sogar aus Polen.

Mehr als 50 Prozent des Bankensystems sind in ungarischem Besitz, ebenso wie mehr als 50 Prozent der ungarischen Medien. Es gibt keine nationale Unabhängigkeit ohne ein ungarisches Bankensystem und ohne ungarische Medien. (…)

In der heutigen Welt wird derjenige, der von der Nation spricht, oft getadelt: das sei Folklore, es sei langweilig, und ein Ausdruck von Sentimentalität. Aber ich möchte ihnen klar sagen: Heimat ist ein Anker, den jeder in seinem Herzen braucht. Die Patrioten verdienen Anerkennung dafür, daß sie diesen Anker immer wieder absenken: Sie erzählen uns immer wieder aufs Neue, daß die Heimat vor allem anderen steht. Oder, in aktualisierter Form, von den Amerikanern entlehnt: „Ungarn zuerst!“ (…)

Kommentatoren behaupten, daß sich aufgrund der Einwanderung dunkle Wolken über Europa zusammenziehen. Es gab immer finstere Prophezeiungen. Das ist die bekannte Hintergrundmusik der europäischen Politik. Was in diesen Tagen besorgniserregend ist, ist, daß sie im Wesentlichen mathematischer Natur sind: obwohl es sich um Schätzungen handelt, handelt es sich um Zahlen und quantifizierbare Veränderungen; und diese Zahlen sind belegbar und haben Gewicht.

Schätzungen zufolge wird der Anteil der Einwanderer in den europäischen Ländern westlich von uns immer schneller wachsen. Ich möchte jetzt lieber nichts über Frankreich oder die Niederlande sagen, aber zum Beispiel ist der Anteil der in Deutschland geborenen einheimischen Bürger in den Großstädten rückläufig, da Einwanderer immer zuerst die größeren Städte besetzen. So werden in Bayern inzwischen mehr Geld für Asyl, Einwanderung und Integration ausgegeben als für das gemeinsame Staatsbudget für Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit. Bei einem Besuch in Wien habe ich erfahren, daß die diesjährigen Einschulungsdaten alle sehr überrascht haben: Der Anteil der muslimischen Kinder unter den Schulanfängern ist gestiegen. Das ist die Zukunft, die schon begonnen hat, Gegenwart zu werden. Laut NATO-Berichten – es scheint, daß sich die Soldaten noch nicht zensieren lassen – werden sich bis 2020 sechzig Millionen Menschen nach Europa auf den Weg machen. Es besteht auch Einigkeit darüber, daß die Einwanderung aus Afrika stärker sein wird, als alle bisherigen Erwartungen es vorgesehen hatten. Bis 2050 wird sich die Bevölkerung Afrikas auf 2,5 Milliarden verdoppelt haben. Es wird zehnmal mehr junge Afrikaner geben als junge Europäer.

Afrika hat für seine Zukunft zwei verschiedene Optionen. Es könnte die spektakuläre Entwicklung Asiens wiederholen, wo zum Beispiel China, Indien, Indonesien und Vietnam die Welt erstaunt haben. Jeder von ihnen hat sich – auf seine eigene Weise, aber alle mit hoher Geschwindigkeit – aus der Armut herausgearbeitet, seine Wirtschaft auf einen Wachstumspfad gebracht – und spielt jetzt eine bedeutende Rolle in der Weltwirtschaft. Ihr Erfolg erinnert uns daran, daß die demographische Entwicklung eines Landes kein unabwendbares Schicksal ist, sondern politisch beeinflußt werden kann. (…)

Die andere mögliche Entwicklung wäre eine, in der Afrika nicht in der Lage wäre, den Weg der asiatischen Entwicklung zu gehen und keine angemessenen Lebensbedingungen für seine junge Generation schaffen kann. Wenn diese Masse von mehreren hundert Millionen Jugendlichen nach Norden reisen können, dann wird Europa bald unter schrecklichen Druck geraten.

In diesem Fall würde die Mehrheit der Einwanderer aus der islamischen Welt kommen. Wenn alles so weitergeht, dann werden die europäischen Städte eindeutig eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung haben – und London mit seiner verheerenden Entwicklung wird kein Ausreißer, sondern ein Vorreiter sein. Wenn die Dinge so weitergehen, werden unsere Kultur, unsere Identität und unsere Nationen, wie wir sie kennen, aufhören zu existieren. Unsere schlimmsten Alpträume werden Wirklichkeit werden. Der Westen wird fallen, so, wie Europa besetzt werden wird, ohne es zu merken.

Wird dies eine Bestätigung der Ansichten jener sein, die denken, daß Zivilisationen nicht getötet werden, sondern Selbstmord begehen? Viele glauben, daß, selbst wenn all dies stattfindet, es lange dauern wird, bis der Untergang Europas vollzogen ist. Ich denke, daß diejenigen, die das glauben, sich irren. Analysen schauen bis 2050 voraus, und Menschen in meinem Alter werden zu dieser Zeit die 80er Jahre ihres Lebens erreichen. Mit anderen Worten, wir – ganz zu schweigen von unseren Kindern und Enkelkindern – können dann noch mit eigenen Augen sehen, in welche Richtung die Zukunft unserer westlichen Welt gegangen ist. Und an dieser Stelle, liebe Freunde, muß ich auch ein paar Worte sagen über den Streit zwischen West- und Mitteleuropäern.

Es scheint, als würden die Entwicklungslinien dieser beiden Teile Europas auseinandergehen. Natürlich bleiben Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft Gemeinsamkeiten. Aber die Grundlagen, auf denen diese heute ruhen, werden zunehmend divergieren. Politiker sprechen darüber noch nicht offen, aber jeder kann es bereits sehen. Die großen, alten europäischen Nationen in Westeuropa sind zu Einwanderungsländern geworden. Tag für Tag wandeln sich ihre kulturellen Grundlagen. Die in einer christlichen Kultur aufgewachsene Bevölkerung schrumpft und die großen Städte werden islamisiert. Und ich muß sagen, daß ich die politischen Kräfte Westeuropas nicht mit dem Willen und der Fähigkeit ausgestattet sehe, diesen Prozesse zu stoppen – geschweige denn, ihn umzukehren.

In Bezug auf meine Botschaft ist es jetzt irrelevant, ob dies die Konsequenz der Schwäche der liberalen Demokratien, der Auswirkungen einer Kolonial- und Sklavenhandels-Vergangenheit oder der gierigen, subversiven Handlungen eines Imperiums von George Soros ist; die Fakten bleiben gleich. Was auch immer der Grund ist, Westeuropa ist zu einer Einwanderungszone und einer Welt gemischter Bevölkerungen geworden. Im Gegensatz zu Mitteleuropa hat es in eine völlig neue Entwicklungsperspektive.

Das sind schlechte Nachrichten für uns. Das bedeutet, daß die islamische Zivilisation, die ihre Mission immer in der Bekehrung Europas zu dem, was sie den wahren Glauben nennt, gesehen hat, nicht nur aus dem Süden, sondern auch aus dem Westen an die Tür von Mitteleuropa klopfen wird. Wir haben unsere südlichen Grenzen mit dem Bau des Zauns, der rechtlichen und physischen Grenzverteidigung, der vorbildlichen Standhaftigkeit unserer Polizei unter der Führung von Innenminister Sándor Pintér erfolgreich verteidigt. Wir haben verhindert, daß uns die muslimische Welt aus dem Süden überflutet hat. In Richtung Süden sind wir das Bollwerk des westlichen Christentums. Wir stehen fest. Unsere Verteidigungslinien reichen aus, um die größten Zuströme zurückzuhalten. Darüber hinaus kämpft das orthodoxe Christentum mutig und entschlossen mit uns. Wir erkennen Serbien, Rumänien und Bulgarien als Verteidiger Europas an.

Wie absurd es auch scheint, aber die Situation ist jetzt diejenige, daß jetzt die Gefahr vom Westen ausgeht. Diese Gefahr für uns kommt von Politikern in Brüssel, Berlin und Paris. Sie wollen, daß wir ihre Politik übernehmen: die Politik, die sie zu Einwanderungsländern gemacht hat und die den Weg für den Niedergang der christlichen Kultur und die Ausbreitung des Islam geöffnet hat. Sie wollen, daß auch wir Migranten akzeptieren und ebenfalls zu Ländern mit gemischter Bevölkerung werden. Früher sagten sie, daß sie das von uns erwarten, denn was fremd ist, sei schön. Eine gemischte Bevölkerung sei besser, weil der wahre Europäer überkommene mittelalterlichen Konzepte wie Heimat und Religion nicht verteidigen sollte. Heute sind diese Stimmen vielleicht leiser. Jetzt ist das modische Mantra, daß wir Zuwanderung hinnehmen müßten, um unsere Solidarität mit den Westeuropäern auszudrücken.

Wir sagen klar, daß wir solidarisch mit jenen Westeuropäern und Führern sind, die ihre Heimat und die christliche Kultur retten wollen, aber wir üben keine Solidarität mit denen, die diese Werte aufgeben wollen. Wir werden uns niemals mit jenen europäischen Führern solidarisieren, die Europa in eine postchristliche und postnationale Ära führen wollen.

Meine Damen und Herren, wir müssen klar und deutlich sagen, daß wir den Kampf, den wir kämpfen, nicht für hoffnungslos halten. Wie wir sehen, stehen wir jetzt an der Schwelle zum Sieg. Die Visegrád-Staaten sind unbeirrbar. Die orthodoxe Welt steht fest und es scheint, daß Kroatien zur Vernunft gekommen ist. Österreich hat sich jetzt in Richtung Patriotismus und Christentum gewendet. (…) Vielleicht ist es nicht zu spät. Und wir erwarten mit Spannung das Ergebnis der italienischen Wahlen und damit den Wendepunkt, an dem der gesunde Menschenverstand, die nationale und kulturelle Identität Italiens und Silvio Berlusconi wiederkehren werden. Forza Italia!

Und jetzt erinnern wir uns an die europäischen Politiker, unsere Kollegen, die uns in den letzten Jahren ins Gesicht geschlagen und uns die Zähne gebrochen haben. Wir erinnern an: Die österreichischen Kanzler Faymann und Kern; den italienische Premierminister Renzi; den unrühmlichen kroatische Premierminister Milanovi?; und natürlich Martin Schulz – der einen manischen Wunsch hatte, alles zu sein, und am Ende nichts geworden ist. Ich sehe, daß die Liste unvollständig ist; es gibt ein paar freie Plätze darauf. Meine Damen und Herren, all das gibt uns Hoffnung. Am Ende ist es gut zu sehen, daß man nicht umsonst gearbeitet hat.

Aber die Situation gibt uns keinen Grund zur Selbstzufriedenheit. Die Kräfte, die uns entgegenstehen, das Netzwerk von George Soros und die internationalen Bürokraten, die er gekauft hat, haben in keiner Weise aufgegeben. Es gibt diejenigen, die immer noch Geld riechen. Sie schauen auf Europa und sehen die mit der Abschwächung des Euro verbundenen Geschäftschancen. Es gibt diejenigen, die die von der globalistischen Elite erhaltenen Jobs und Einkünfte nicht verlieren wollen. Und es gibt auch den Typus des ideologischen Intellektuellen, der ständig mit der Transformation Europas experimentiert. Ein gut entwickeltes Beispiel für Letzteres ist ein ungarischer Aktivist aus einer Soros-Organisation, der folgendes sagen konnte; ich zitiere: „Von fast allen Orten, wo sie herkommen, sind die Ankommenden besser als unsere einheimische Bevölkerung.“

Ich habe das eine Zeitlang nicht verstanden. Ich habe nicht verstanden, warum jemand so offensichtlich dummes Geschwätz redet. Es ist ja klar, daß wir Ungarn im Vergleich zu Migranten besser gebildet, besser ausgebildet und beschäftigungsfähiger sind. Das ist klar.

Dann hat einer der Chef-Ideologen des Soros-Netzwerks, der Menschenrechtskommissar des Europarates, kürzlich entlarvt, daß sie vor einigen Jahren heimlich ein Programm gestartet haben, um eine Soros-ähnliche menschliche Rasse zu züchten, oder, wie sie bescheiden sagten, sie streben den Homo sorosensus an. Das bedeutet „Soros-Mensch“. Und ich erkannte, daß aus ihrer Sicht, aus der Sicht der Soros-Typen, wir Ureinwohner, die wir unsere eigenen Länder, unsere eigene Kultur und unsere eigene Religion haben – Dinge, für die wir mit Zähnen und Klauen kämpfen werden – unrettbare Individuen sind, weil wir uns nicht umerziehen lassen wollen. Aus ihrer Sicht sind Migranten tatsächlich ein besserer Rohstoff, mit dem man arbeiten kann. Und es ist ein klares Zeugnis für die Großzügigkeit und die tiefe Toleranz des ungarischen Volkes, daß die Menschen, die diesen Plan umsetzen wollen, ihr Leben unter uns sicher und fröhlich leben können.

Trotzdem werden wir natürlich nicht unbewegt zusehen; wir sind keine Schafe, die still herumstehen und darauf warten, daß sie ihr Schicksal ereilt. Natürlich werden wir kämpfen, und wenn es nötig sein sollte, werden wir ein immer mächtigeres rechtliches Arsenal einsetzen. Hier haben wir zunächst den Gesetzesvorschlag „Stop Soros“. Wir verknüpfen alle Aktivitäten im Zusammenhang mit Migration und Migranten mit unseren nationalen Sicherheitsbedürfnissen, und wir leiten einen Teil der ausländischen Gelder, die für pro-migrantische NGOs oder Pseudo-Organisationen der Zivilgesellschaft bestimmt sind, in den Grenzschutz-Haushalt um. Wir werden bei all diesen Vereinigungen eine vollständige finanzielle Transparenzprüfung anordnen, und wenn jemand nicht von seinen gefährlichen Plänen abläßt, werden wir ihn einfach ausweisen – wie mächtig oder reich er auch sein mag.

Und wir werden auch international kämpfen. Morgen werde ich dem Premierminister von Bulgarien – der derzeit den Vorsitz der Europäischen Union innehat – einen europäischen Gesetzesvorschlag übergeben, der den vollständigen Schutz der europäischen Grenzen gewährleisten kann. Das ist wichtig: der Schutz der Grenzen – nicht verpflichtende Migrantenquoten. Wenn wir die Grenzen absichern, kann niemand ohne Erlaubnis einreisen, und dann wird niemand mehr zwangsverteilt.

Diejenigen, die Migranten erlauben, in ihre Länder zu kommen, sollten sie behalten und sich um sie kümmern. Es steht außer Frage, daß sie die Besten auswählen und den Rest zu uns schicken wollen. Nicht mit uns!

Ich möchte auch darauf aufmerksam machen, daß wir inzwischen noch eine andere Debatte führen müssen. Die Vereinten Nationen, die UNO, haben es sich zur Aufgabe gemacht, bis Ende des Jahres einen internationalen Migrationsvertrag abzuschließen. Der Entwurf wurde zur Diskussion freigegeben. Die Vereinigten Staaten haben den Verhandlungstisch bereits verlassen, weil die Vorlage ihrer Ansicht nach hoffnungslos pro-migrations- und globalistisch ist. Unser Selbstvertrauen ist etwas solider, und wir haben daher beschlossen, vorläufig am Verhandlungstisch zu bleiben, um Einfluß auf den Inhalt der Vereinbarung zu nehmen.

Was wollen die UN? (…) Die UNO möchte, daß alle akzeptieren, daß die Einwanderung und ihre Folgen einen positiven Beitrag zu Wirtschaftswachstum und Wohlstand leisten. Dies ist ein Zitat aus dem Dokument. Aus europäischer Sicht ist das offensichtlich idiotisch; es ist, als würde man sagen, daß eine Grippeepidemie eine gute Sache ist, weil sie einen positiven Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Menschen leistet. Die UNO behauptet, daß sichere und regulierte Einwanderungswege nach Europa geschaffen werden müßten. Die Vereinten Nationen behaupten, daß es die Pflicht jedes Europäers ist, den Einwanderern, die in ihre Länder kommen, zu helfen, sich niederzulassen und Arbeit zu finden. Sehr geehrte Damen und Herren, wir wissen, daß etwa 80 Prozent der Mitgliedstaaten der UNO Herkunftsländer von Migranten sind. Aber wir haben die Vereinten Nationen nicht mitgegründet, damit sie sich gegen uns wenden und uns etwas aufzwingen, das uns ruinieren wird.

Die Vereinten Nationen behaupten auch, daß die rechtlichen und physischen Barrieren, die die Wege der Einwanderer über Grenzen hinweg behindern, beseitigt werden müssen. Wir können aufrecht stehen und mit erhobenem Haupt feststellen: Es geht um den Zaun, den wir errichtet haben. Interessanterweise stammen Vorschläge dieser Art meist von Menschen, die von Leibwächtern beschützt werden, die in gepanzerten Limousinen reisen, deren Häuser von hohen Mauern und Zäunen umgeben sind und die rund um die Uhr von Sicherheitssystemen geschützt sind.

Wir schlagen stattdessen vor, daß sie zuerst ihre Tore demontieren, ihre Zäune niederreißen und ihre Wachen entlassen. Wir schlagen vor, daß wir die Gespräche fortsetzen, wenn dieses Experiment erfolgreich war – falls sie dann noch am Leben sein sollten. Sollte das Experiment scheitern, werden wir ihnen gerne Asyl in Ungarn gewähren.

Ladies und Gentlemen, das ist offensichtlich völliger Unsinn. Es ist unbegreiflich, warum sie uns für verrückt genug halten, eine derart wahnsinnige Politik zu akzeptieren und umsetzen. Wir stellen nüchtern fest, daß Ungarn kein Land von geistesgestörten Menschen ist. Wir wissen, daß sich die Organisationen von George Soros nicht nur in Brüssel und Budapest, sondern auch in New York bei den Vereinten Nationen eingenistet haben. Wir wissen, daß sie ungeheure Summen ausgeben, um die Akzeptanz für Migration auf globaler Ebene durchzusetzen. Wir verstehen, daß Soros sich nicht nur mit uns, sondern auch mit den Briten, Präsident Trump und den Israelis einen Kampf liefert. Und überall ist das Thema das Gleiche: Es geht darum, Akzeptanz für Zuwanderung und Migration zu erzwingen.

Aber sie werden damit nicht erfolgreich sein. Wir sind nicht allein, und wir werden gemeinsam kämpfen, um Soros‘ Pläne und Aktivitäten, wie wir sie in Brüssel und in der UNO erfahren haben, einzudämmen und dann zu stoppen. Und ich bin mir sicher, wenn wir genug Verbündete haben – und wir werden genug Verbündete haben – werden wir am Ende auch erfolgreich sein.


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Quelle

Siehe auch:

„Der größte Terrorist ist der Gott des Korans, der Gott des Islams!“

Ein Zusammenschnitt von Interviews mit und Stellungnahmen von Mosad Yousef, dem Sohn des Hamas-Mitbegründers (Transkript der Untertitel, sprachlich mäßig korrigiert von mir)

Das wird viele Menschen beleidigen, aber das ist nicht mein Ziel. Was ich meine ist: der größte Terrorist ist der Gott des Korans, der Gott des Islams!
Du bist dabei, Millionen, Millionen von Muslimen sehr, sehr wütend zu machen.
Ich versuche nicht, die Muslime zu beleidigen; ich liebe sie. Diese Muslime sind meine Familie.
Aber du wirst damit Menschen beleidigen und bringst dein Leben in Gefahr.
Einige von ihnen werden sich beleidigt fühlen. Aber ich bin mir sicher, ich glaube daran, dass viele von ihnen aufwachen werden.
Einige werden versuchen, dich zu töten.
Sie werden es versuchen. Wenn sie mich töten, dann töten sie nur diesen Körper. Aber was ist mit meiner Seele, was ist mit meinen Ideen, was ist mit meinen Überzeugungen, die ich mit allen geteilt habe? Werden sie fähig sein, das zu töten? Ich glaube nicht!
Diese Kommentare kommen nicht von irgendeinem Palästinenser, sondern vom Sohn des Scheichs Hassan Yousef, einem der Begründer der „Hamas“, Mosab Hassan, ein junger Mann, der selbst noch vor wenigen Jahren Führer der Isalmischen Jugendbewegung war. Und seine Anprangerungen des Islams sind hart und erschreckend.
Jeder Muslim, der den Koran liest, wenn er sich selbst erlaubt, diesem Koran zuzuhören und dann zur selben Zeit glaubt, das ist von Gott, der ist, so glaube ich, krank und er braucht Hilfe. Ich denke, dass der Islam bereits zusammenbricht.
Zusammenbricht?
Ja, er ist am Zusammenbrechen. Es sieht von außen so aus, als ob er wächst, aber von innen bricht er komplett zusammen. Er gibt den Menschen keine Antworten. Er verbessert ihr Leben nicht; er hilft ihnen überhaupt nicht. Innerhalb von 10 Jahren wird es mit dem Islam vorbei sein. Sie foltern, und es ist nicht erlaubt, etwas dagegen zu sagen. Wenn sie Menschen töten, darfst du nichts sagen.
Sie quälen und töten eigene Leute in Gefängnissen? Sie folterten und töteten Menschen? Eigene Leute?
Ihre eigenen Leute. Was Muslims, Scheichs und religiöse Menschen tun, ist: sie fokussieren sich nur auf einen Teil des Islams.
Welchen Teil?
Den Teil, den sie gerade brauchen. Ist es Kriegszeit, reden sie über Dschihad. Sie bringen die Verse… hört sich an wie eine ziemlich politische Religion – und so fand ich heraus, dass der Islam die größte bipolare Religion auf der Welt ist, sodass du nicht erkennen kannst, was du benötigst [berichtigt: so dass du darin finden kannst, was immer du willst].
Also der Koran widerspricht sich selbst?
In vielen Weisen.
Ich sage es euch: das Problem ist größer als nur Hamas, das Problem liegt beim Gott des Islams. Das ist schockierend und leider ist das die Realität über diesen Gott; er ist ein Gott der Folterung, ein betrügerischer Gott; das ist, was er über sich selbst sagt. Der Islam ist eine Religion, die größtenteils aus Lügen besteht mit einigen Tatsachen und Wahrheiten. Ich rede mit der Autorität von jemandem, der genau versteht, was der Islam ist. Das ist die größte Lüge in der Geschichte meiner Meinung nach. Und das ist die größte Gefahr, dass 1/4 der Weltbevölkerung glaubt, dass diese Religion von Gott ist… Was ich zu sagen versuche, ist, dass dein Problem, mein Problem und das Problem der Welt nicht ein Problem mit den Moslems ist. Die Mehrheit der Moslems sind wunderbare Menschen. Sie sind mein Volk. Ich kenne ihren Schmerz, ihr Leid, ihre Herzen. Wenn du in den Nahen Osten gehst, zu irgendeiner muslimischen Gemeinschaft, dann bemerkst du ihre Leidenschaft, Gastfreundschaft, du wirst dich wundern. Diese Moslems sind besser als viele Christen; wir sind nicht in der Lage, Menschen zu vergleichen. Wir vergleichen Ideologien und ich sage euch: der kriminellste Moslem oder Terrorist hat mehr Moralität, Verantwortlichkeit und Logik als sein Gott. Wenn du dich traust, den Koran zu verstehen, schlag Sura 9 Vers 5 auf und wirst sehen was der Gott des Korans von den Muslims zu tun verlangt gegen jeden. Das ist nicht die Schuld der Moslems, dass sie in dieser Kultur geboren wurden, nicht ihre Schuld, dass sie als Moslems geboren wurden, aber verstehe deine Religion bevor du dich beleidigt fühlst. Das sind Wahrheiten über ihre Religion, und sie müssen sie erkennen.
Dein Vater ist der Führer der Hamas in der West-Bank (Westjordanland); findest du nicht, du verrätst deine Familie, seine Zuversicht und Idee, welcher er sein Leben gewidmet hat?
Wie habe ich ihn verraten? Indem ich sein Leben rette, zum Beispiel? Ich tue ihm keinen Gefallen, das ist mein Tod. Ich würde lieber sterben, damit er nicht verletzt wird. Ich sehe aus wie ein Bedroher, weil ich tue, was mein Volk braucht und nicht was es will.
An einem Punkt hast du den Islam endgültig verlassen und zum Christentum konvertiert, richtig?
Ja, ich habe mich zum Christentum bekehrt; ich bin ein Nachfolger Jesu Christi. Und lasst mich euch eines sagen, ich bin nicht Pro-Israeli und bin nicht erfreut, dass die Israelische Regierung Gaza-Kinder tötet oder Führer.
Das ist offensichtlich, dass sie dich zu töten versuchen werden bis an dein Ende. Und du bist trotzdem hier in Israel am Fernsehen ohne Angst, und ich frage mich selbst, ist das Mut oder totale Verrücktheit?
Schau, du hast Angst, wenn du was falsch machst, wenn du nicht was Falsches tust, wenn du glaubst, an das, was du tust, hast du keine Angst.
Mosab Yousef, in meinem Namen und vieler Israeliten danke ich dir und danken wir dir für dein Interview.

Wir haben ein Problem mit einem Gangster seit den letzten 1400 Jahren, und er würde da sein für die nächsten 500 Jahre, wenn keiner ihn stoppt. Unser Krieg gegen ihn, mein Krieg gegen ihn, meines Gottes Krieg ist gegen ihn. Wenn Jesus Christus jetzt hier wäre, und du würdest ihm die Frage stellen, was denkst Du über den Gott des Koran und den Gott des Islams? Was wäre seine Antwort?…
Ich habe Jesus sofort geliebt, warum? „Liebe deinen Feind!“ Das war’s, was mich aus der Tiefe rausholte und mein Leben für immer veränderte. Ich litt eine lange Zeit. Das war eine Medizin. Es ist nicht wie eine Droge, nicht wie der Koran. Der Koran ist eine Droge.
Der Koran ist eine Droge? Der Islam ist eine Droge? Mosab ist sich bewusst, dass er durch Aussprechen seiner Ideen sein
Todesurteil unterschreibt. Aber er zeigt keine Angst!
Sie können meinen Körper töten, aber sie können nicht meine Seele töten.

Können, dürfen, wollen die Muslime unsere Freunde, Brüder sein? Laut Koran – Nein!

Wir dürfen als Christen (grundsätzlich, solange wir ihn für „guten Willens“ halten können) keinem Menschen die brüderliche Haltung verweigern. Aber echt christlich brüderlich können und dürfen wir uns ganz sicher (nach dem Evangelium, also nach der Lehre Christi, also nach dem Gebot Gottes) demjenigen gegenüber NICHT verhalten, der offensichtlich und eingestandener- und erklärtermaßen GEGEN Christus, also GEGEN GOTT ist. Wie sagt Johannes, der Lieblingsjünger Jesu, in seinem zweiten Brief, 1,10 und 1,11? „Wenn einer (jemand) zu euch kommt und nicht diese (unsere christliche) Lehre bringt (sondern eine verfälschte, ihr entgegengesetzte), so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.“ Und jeder bekennende, gläubige, praktizierende Moslem ist de facto und eo ipso objektiv ein Anti-Christ, bringt also eine Lehre mit sich, die derjenigen des Gottessohnes VÖLLIG widerspricht. Wenn wir also mit Antichristen Freundschaft oder Brüderlichkeit pflegen, nehmen wir teil an ihren bösen Werken, schon allein dadurch, dass wir dann – aus vermeintlicher „Brüderlichkeit“ ihre bösen Werke nicht mehr böse nennen, sondern „beschönigen“, „verharmlosen“.

In der Praxis, d.h. im Ausüben der „Religion“ des Islam, wie übrigens auch des Christentums lassen sich „Religion“ und „Staatsform“ oder „Glaubensleben“ und „Politik“ oder besser: Übernatürliches und Natürliches, Ewiges und Zeitliches NICHT trennen. Das hat man sich in unserer dekadent-christlichen und freimaurerischen „Kultur“ als möglich oder unumgänglich oder sogar als erstrebenswert bis geboten nur einzubilden begonnen. Auch unser Staat war einstmals ganz-christlich, d.h. Kirche und Staat waren eins, ein Team. Das öffentliche Leben war in jeder Hinsicht vom christlichen Glauben geprägt. Regierung, Militär, Gerichte, die Schulen usw. Wir haben ja in den letzten Jahrzehnten erlebt, was diese „Neutralisierung“ der „öffentlichen Hand“ in Bezug auf „die Religion“ und damit auf „die Moral“ gebracht hat. Etwa Vorteile? Für das Christentum ganz gewiss nicht. Um einer vorgeblichen „Brüderlichkeit“ willen, lässt der solcherart „herzerweiterte“ „Christ“ seine eigentlichen Brüder, die Mit-Christen, immer mehr und fataler im Stich, bis diese völlig wehrlos sind angesichts ihrer Feinde. Es ist eine Illusion zu meinen, man könne einen „militanten“, „kriegerischen“ AUTHENTISCHEN Islam von einem „modernen, fortschrittlichen, gemäßigten, toleranten, mit „unseren“ „Menschenrechten“ übereinstimmenden unterscheiden. Gewiss gibt es viele Moslems, die uns und sich selber genau dies (manchmal) einreden (wollen). Aber wenn sie es ehrlich meinen, sind sie genau in dem Maße nicht mehr wahre, echte, fundamentale Moslems, als sie von den „Geboten“ ihres „Heiligen Buches“, den Suren im Koran, abweichen. Und ihnen gilt dann – genau wie uns – nicht nur verbaler Tadel bis Rufmord, sondern physische Bestrafung à la Scharia bis zum Todschlag.

Die Minarette werden überall entstehen, ob WIR es (jetzt) wollen oder nicht. Wir sind zuwenige geworden mittlerweile, als dass wir sie verhindern könnten – wenn das auch zeitweilig noch durch allerlei Protestaktionen verzögert (werden) wird. Die falschen Schritte wurden längst getan und damit die (nicht mehr rückgängig zu machenden) Voraussetzungen dazu geschaffen. Allein schon durch die „Religionsfreiheit“ wie sie im Vatikanum II „verbrieft“ wurde und die darauf erfolgten Gesetzesanpassungen in den Staaten. Und uns christlichen Bürgern wurde obendrein (auch als Folge davon) noch ein „Maulkorb“ aufgesetzt, der uns daran hindert, die Wahrheit über die Unwahrheit, die Irrlehre, die Lüge, (öffentlich und laut) zu sagen, zu schreiben, zu predigen, zu lehren.

Der Islam ist eine gewaltige Bedrohung der Christenheit

Der Islam ist, auch im wörtlichen Sinne, eine gewaltige Bedrohung der Christenheit. Er ist ein wesentlicher Teil des Anti-Christentums. Und weil heute schon weit mehr als 1 Milliarde Menschen sich zum Islam bekennen, mindestens gleich viel wie es Christen gibt, und weil die Moslems bekenntnisnotwendig „militant“, (auch physisch) „gewaltanwendend“ sind, wir Christen aber von Christus zur Gewaltlosigkeit angehalten sind, uns „wie Lämmer (mitten) unter Wölfen“ zu benehmen (siehe Lukas 10,3), sind sie vorprogrammiert immer schon die Sieger über uns, insoweit JESUS, also GOTT, nicht durch WUNDER, durch Sein besonderes, außerordentliches Eingreifen wie ehedem bei Lepanto und vor Wien, die Christenheit beschützt. Diese Interventionen aber mussten entsprechend erbeten, erfleht, mit vereinten geistlichen Kräften und angemessenen Werken verdient werden. Solche aber unterbleiben heute fast völlig. Außerdem lassen sich unsere Lammherdenführer immer wieder durch die „Schalmeien“, das „Blöken“ der im Schafspelz auftretenden Wölfe verlocken und täuschen.
Der Koran ist das „Heilige Buch“ des Islam. Was darin steht, ist für den gläubigen Moslem unhinterfragbar, undiskutierbar. Es gilt als ALLAH’s Wort, als „GOTTES“ Wille und Offenbarung. Wer den Koran (aufmerksam und kritisch) gelesen hat, und zwar, wenn möglich, mit einem Markierer, der wird im Islam niemals eine „Religion“ sehen können, die unseren Respekt, unsere Hochachtung verdient. Vielmehr wird er dieses Ersatz-Religions-System als ein Agglomerat von schändlichen, teuflischen Irrlehren kennen lernen, das es von seinen Anfhängen an entsprechend geistig-geistlich zu bekämpfen gegolten hatte/hätte. Erst in unserer modernsten Zeit, seit dem Vatikanum II, mit seinen Oekumenismus-Dekreten, ist an die Stelle unserer wenigstens geistig-geistlichen Kampfesbereitschaft (auch) gegen den Islam der positivistische Dialog, ein Hätscheln des Gegners und Pflegen von freundschaftlichen Beziehungen mit ihm und damit ein Einlullen und geistiges Entwaffnen der Christen bei gleichzeitiger automatischer Verteidigung, ja Förderung, Anerkennung, Gut-Achtung dieses grund-antichristlichen Glaubenssystems getreten.

Der „nicht-militante“, „gemäßigte“, „tolerante“, „friedliebende“ Islam

Es ist völlig unbegreiflich, wie so viele Christen, namentlich katholische, insbesondere die Päpste seit Johannes XXIII., viele Kardinäle und Bischöfe und unzählige Priester und Theologen (seit dem II. Vaticanum) an einen „friedliebenden“, „gemäßigten“, „toleranten“, „nicht-militanten“ Islam glauben, und dies wider alle Evidenz! Entweder haben die den Koran (und auch die Sunna) nie richtig und gründlich studiert und glauben und vertrauen einfach naiv den Schalmeien und Schmeicheleien der in unseren einstmals christlichen Ländern massenhaft eingewanderten „Bekenner“ der „wörtlichen Offenbarung an den Propheten Muhammad durch den Erzengel Gabriel“, (dann sind sie einer sehr schweren Unterlassungssünde schuldig, da es heute für einen christlichen Seelsorger jedweder Stufe unerläßlich ist, dieses gefährliche antichristliche Religionssystem zu kennen), oder sie sind „Visionäre“, „Illusionäre“: sie glauben an etwas nicht Existentes, nur Erhofftes, und zwar so sehr, daß sie den Sinn für die Realität in dieser Hinsicht verlieren, oder andernfalls: sie sind vom wahren, vollständigen, unverkürzten christlichen Glauben abgefallen und sehen, erkennen dadurch das Übernatürliche nicht mehr oder nicht mehr im richtigen Licht, und werten so Falsches, Irriges auf und Wahres, nur im gottgeschenkten Glauben als solches Erkennbares, ab. Sie erliegen einer Verkehrung der Werte. Minus wird Plus und Plus wird Minus. Darum lobt man heucherlisch die Andersgläubigen und beschuldigt man frech die eigenen christlichen Glaubensbrüder vergangener Zeiten.
In einem solchen Klima kann der Islam (nebst anderen nichtchristlichen Weltanschauungen) nur immer weiter erstarken. Und er ist tatsächlich bedrohlich erstarkt. Aber das ist diesen Fremd- und Fernstliebenden sogar recht und willkommen. Die wollen ja das Christentum anders und neu definieren. Es darf nicht mehr sein wie es war. Es darf nicht mehr darauf aus sein, die ganze Welt für Christus zu gewinnen, sie zu Ihm zu bekehren. Es muss „weltoffen“, „modern“, „den heutigen Erfordernissen angepaßt“, „menschenfreundlich“, „menschenrechts-kompatibel“, „multikulturell inkulturiert“ sein. Und dafür setzen sie sich ein, zuhause und in den „Missionen“: für eine Welt von Brüdern und Schwestern, die großzügig jedem das Seine läßt. Nur eines muß noch bekämpft werden: die Intoleranz gegenüber solcher Global-Toleranz. Und da es nun wirklich Intoleranz bräuchte, um das Infiltrieren und Erstarken des Antichristlichen abzuwehren, werden durch solche Intoleranz gegenüber solcherweise Intoleranten die letzten (Widerstands-)Kräfte, die letzten Bastionen im Dienste der einzig wahren Gottesoffenbarung außer Gefecht gesetzt. CHRISTUS aber ist nicht gekommen, Toleranz und Allbrüderlichkeit und Weltfrieden zu predigen, sondern das Schwert der Geister-SCHEIDUNG zu bringen.
Der Islam wird weiter in dem Maße Einfluß und Zulauf gewinnen und immer bedrohlicher werden und Siege feiern wie die Christen und besonders die katholischen dieses CHRISTUS-FEINDLICHE und GOTTES wahren Heilswerk und Heilswirken verachtende und bekämpfende System nicht als solches erkennen und entsprechend handeln.

Glauben die Monotheisten alle an den gleichen Gott?

Wir haben ALLE den GLEICHEN Gott, weil es ja (objektiv) nur EINEN Gott gibt. Und insofern Menschen an einen EINZIGEN Gott AUFRICHTIG glauben, WOLLEN sie zu diesem alleinigen Gott beten. Aber da sich dieser eine GOTT den Menschen in einer ganz konkreten Weise geoffenbart, zu erkennen gegeben hat, mit genauen Anweisungen, was von IHM zu glauben ist und was zu TUN ist, um IHM zu gefallen, kann derjenige sich nicht zu den WAHREN Gläubigen zählen, der DIESE göttliche Offenbarung ablehnt, bzw. DIESE nicht als GANZES annimmt. Juden, Muslime und Christen (als „Monotheisten“, um jetzt einmal nur von diesen zu reden) glauben alle an „den EINEN“ Gott. Aber sie haben nicht nur ein völlig unterschiedliches Gottes-BILD, sondern absolut gegensätzliche, widersprüchliche Glaubens-LEHREN. Es ist doch klar, dass NUR EINE von diesen drei Religionen DIE Wahrheit besitzen, bzw. „verkörpern“ kann. Und nach unserer Überzeugung ist es die CHRISTLICHE. Das impliziert, dass die oppositionellen Lehren falsch und unwahr und damit ungöttlich, ja wider-göttlich sind. GOTT kann nicht mit Sich Selber im Widerspruch sein; Er kann sich nicht auf GEGEN-SÄTZLICHE Weise kundtun; Er kann nicht wollen, dass Er auf gegensätzliche Weise er-kannt und be-kannt wird. Sonst hätte Er Sich nicht zu offenbaren brauchen. Wenn wir also abstrahieren von allem, was der wahre Gott über Sich Selbst ausgesagt hat, dann können wir sagen, wir hätten alle den gleichen „Gott“. Aber nur dann. Für uns CHRISTEN ist das ZENTRALE der ganzen Gottes-Offenbarung aber, dass GOTT MENSCH GEWORDEN IST IN JESUS CHRISTUS, dass Jesus Christus GOTT ist, ja dass Jesus Christus DIE GANZE GOTTHEIT IST. („Ich und der Vater sind EINS.“ „Wer Mich sieht, sieht den Vater“.) Für die Anhänger der islamischen Religion ist dieser Glaube eine Gotteslästerung. Folglich können, dürfen wir nicht sagen und glauben, wir hätten den selben Gott, wenn wir von unserem Verhältnis zu Gott, von unserem Verständnis von Gott als Gläubige sprechen.

DER GROSSE SIEG VON WIEN

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Auch mit der Schlacht von Lepanto war die Gefahr der Türken noch keineswegs beseitigt. Hundert Jahre später bereitete sich ein neuer Ansturm auf die Kultur des Abendlandes vor, der ganz Europa in Schrecken versetzte. Aber wiederum errettete Maria das Abendland. Die drohende Machtentfaltung des Islams, die sich über Asien und den ganzen Norden Afrikas erstreckte, wurde – wie wir bereits sahen – zu allererst von den Päpsten erkannt. Jetzt war es wieder die Gestalt eines Papstes, Innozenz‘ XI., der die europäischen Mächte aufrief, dem drohenden Sturm zu trotzen. Maria sollte in diesem Kampf wiederum die entscheidende Rolle spielen.

Der damalige Sultan rüstete ein Heer von erstaunlicher Macht. Es zählte nicht weniger als 180.000 Mann. Mit ihm rückte er, von Ungarn kommend, 1683 vor Wien und schloß in kürzester Frist die Kaiserstadt ein. Mit knapper Not entging der Kaiser selbst der Belagerung. Noch am 7. Juli konnte er mit seiner Familie aus der Stadt flüchten. Aber schon vorher hatte er alles darangesetzt, ein neues Bündnis der europäischen Mächte gegen den Islam zustandezubringen. Seine mächtige Hilfe in höchster Gefahr war der Kapuziner P. Markus von Aviano, ein glühender Verehrer der Gottesmutter, dem der Ruf der Heiligkeit vorauseilte. Einem zweiten Antonius von Padua gleich und von ähnlicher Beredsamkeit, dazu mit der Gabe der Wunder begnadet, hatte er bereits viele Staaten und Städte Europas besucht, wobei er durch seine Bußpredigten und die durch ihn bewirkten Heilungen die Herzen der Gläubigen erschütterte. Jetzt wurde er die Seele des Kampfes gegen die Türken. In starkmütigem Gottvertrauen überantwortete er dieses Anliegen der mächtigen Fürbitte der allerseligsten Jungfrau. Und wunderbar, wie seine zum Himmel stürmenden Gebete, vereinigt mit denen der ganzen Christenheit, erhört wurden. Am Vigiltage von Mariä Himmelfahrt, am 14. August 1683, erhielt er alle Vollmachten eines Päpstlichen Legaten beim christlichen Heer. Durch die Großzügigkeit Papst Innozenz‘ XI. war es gelungen, den König der Polen für die Sache der christlichen Nationen zu gewinnen. Am Tag nach dem Hochfest der Muttergottes wurde das Bündnis der Heiligen Liga unterzeichnet, der sich durch P. Markus‘ Vermittlung auch Venedig als größte christliche Seemacht der damaligen Zeit anschloß. Während der Kaiser 60.000 Mann stellte, schickte Sobiesky, der polnische König, 40.000 Mann und der Kurfürst von Bayern 10.000 Mann, dazu kamen noch zahllose Kontingente deutscher und anderer Fürsten. Auf des Paters Wunsch wurde die gesamte Armee unter das Kriegsbanner der allerseligsten Jungfrau gestellt, wie auch P. Markus dem Kaiser riet, zur Erlangung ihrer mächtigen Fürbitte das Fest der Unbefleckten Empfängnis feierlich zu begehen. Auch den Truppen der Kurfürsten flatterten die Fahnen der Muttergottes voran. Die Zeit drängte; schon waren erhebliche Breschen in die Mauern Wiens geschossen. Ein Wunder, daß der Feind nicht längst zum Generalsturm angetreten war. Da vereinigten sich endlich die christlichen Heere westwärts der Hauptstadt.

Der Festtag der Geburt Mariens, der 8. September, war von P. Markus in tiefem Vertrauen auf die Macht der seligsten Jungfrau ausersehen worden, um die letzten Vorbereitungen für den entscheidenden Angriff zu treffen. Es war der Tag einer gewaltigen Heerschau der christlichen Armeen vor den Bilde der Muttergottes, das vor dem Zelt des König Sobiesky auf festlich geschmücktem Altar aufgestellt war, um hier beim heiligen Opfer dem Allermächtigsten noch einmal die Sache der Christenheit anzuvertrauen. Das reich mit Edelsteinen besetzte Bild der Muttergottes war eine Kopie des Gnadenbildes von Tschenstochau, das der König auf allen Kriegszügen mit sich führte. P. Markus selbst aber hatte Tag und Ort bestimmt, um vor dem Bild der himmlischen Siegerin den Truppen feierlich den päpstlichen Segen zu erteilen. Durch dessen Empfang wurde allen Teilnehmern an diesem Kampf ein vollkommener Ablaß gewährt. König Sobiesky selbst diente bei der heiligen Messe und empfing mit seinen Söhnen und allen anderen Heerführern die heilige Kommunion. Es war ein herrlicher Anblick, wie sich in sieben weißen Zelten, die gegenüber dem königlichen Zelt aufgerichtet waren, die übrigen Heerführer drängten, „alles was nur immer groß war in Deutschland und in Polen“, so die Kurfürsten Max Emanuel von Bayern und Johann Georg von Sachsen, die Herzöge von Sachsen-Lauenburg, Eisenach und Weißenfels, von Braunschweig-Lüneburg, Württemberg, Holstein und Pfalz-Neuburg, dazu die Brüder der regierenden Kaiserin und viele andere mehr. Hinter den Zelten der Fürsten aber lag das ganze buntgewürfelte Heer der christlichen Streiter, nach Regimentern gereiht, auf den Knien und folgte mit Inbrunst der heiligen Handlung. Als das heilige Opfer beendet war, hielt P. Markus eine zündende Ansprache an das versammelte Heer und an seine Führer und bereitete sie auf die Erweckung eines vollkommenen Reueaktes vor, wie er dies stets bei seinen großen Bußfahrten zu tun pflegte. Als er den Reueakt vorbetete, war er selbst tief ergriffen, ein Strom von Tränen entstürzte seinen Augen. Darauf erteilte er den Päpstlichen Segen. „Er fragte uns“, so berichtet Sobiesky selbst in einem Brief, „ob wir Vertrauen auf Gott hätten, und auf unsere einstimmige Antwort, daß wir ein vollkommenes und gänzliches Vertrauen auf ihn hätten, ließ er uns mit sich mehrere Male nacheinander wiederholen: ‚Jesus Maria, Jesus Maria!‘ Doch damit nicht zufrieden, durchschritt P. Markus das Heer, drängte sich durch die Reihen der Krieger, suchte mit einem Kreuze alle zur tiefen Reue über ihre Sünden zu bewegen und gab den einzelnen Schwadronen und Bataillonen noch gesondert seinen priesterlichen Segen. Dabei mühte er sich weit über seine Kräfte, aber diese Bemühungen waren von großem Erfolg gekrönt. An jenem denkwürdigen Fest der Geburt der seligsten Jungfrau widerhallte weithin im Heere immer wieder der Ruf: ‚Ich habe gesündigt, ich habe gesündigt, Barmherzigkeit, o Herr!‘ Ja selbst die Irrgläubigen, Protestanten und andere, erweckten mit tiefer Inbrunst den Akt der Reue und wurden nicht müde, Gott um Verzeihung der Sünden zu bitten!“ So bereitete ein wahrhaft heiliger Priester die christliche Armee in unvergleichlicher Weise auf die Schlacht vor, die mit dem größten Sieg enden sollte, den das christliche Abendland in den letzten Jahrhunderten errungen hat.

Die Feierlichkeiten werden von manchen Historikern fälschlicherweise auf den 12. September verlegt. In Wahrheit aber hatten die Truppen erst in der Nacht zum 12. den Kahlenberg besetzt, von dem die Schlacht ihren Namen erhielt, und es war an diesem Morgen vor der Schlacht nur noch Zeit zu einer stillen heiligen Messe in der zerstörten Josefskirche. Und dann begann der denkwürdige Kampf unter dem Schutz der allerseligsten Jungfrau, der mit einem beispiellosen Sieg endete. Mit dem Kruzifix in der Hand, an dessen unterem Balken ein Bild der Schmerzhaften Mutter befestigt war, eiferte P. Markus die Kämpfenden wieder und wieder an, wobei er die Worte rief: „Sehet das Kreuz des Herrn, fliehet ihr feindlichen Mächte!“ Über seinem Haupte will man eine weiße Taube gesehen haben, die südwärts Wien entgegenflog. Und türkische Augenzeugen behaupteten, daß sie über dem christlichen Heer eine Riesengestalt erblickt hätten, die, mit einem Kreuz in der Hand, von der Erde bis in den Himmel ragte. Sie habe mit dem Kreuz Bewegungen und Gegenbewegungen gemacht, die die Türken in Schrecken versetzten und ihre militärischen Aktionen in Verwirrung brachten, so daß sie sich wie von übernatürlicher Gewalt gezwungen sahen, die Flucht zu ergreifen. Die Flucht des Feindes kam den christlichen Heerführern wie ein Wunder vor, hielten sie dieselbe doch zunächst für eine Kriegslist. Und erst nach einer in Waffen durchwachten Nacht glaubten sie an den Sieg. Er war ein vollständiger. Nicht nur wurde das schwerleidende Wien nach 62tägiger Belagerung aus furchtbarer Bedrängnis befreit, nein, der überstürzt flüchtende Feind ließ sein ganzes kostbares Lager mit unübersehbaren Schätzen und der gesamten Artillerie zurück. Die Kostbarkeiten der Türken waren kaum auf 1000 Wagen fortzuschaffen.

Beim Einzug in Wien aber begaben sich Sobiesky, der Kaiser, und die Führer der christlichen Armeen sogleich zum Gnadenbild der allerseligsten Jungfrau, um derjenigen zu gedenken, die in Wahrheit durch ihre mächtige Fürbitte den Sieg errungen – zum Bildnis des Lorettoheiligtums in St. Augustinus. Hier auch fand das feierliche Dankamt für die beispiellose Hilfe Gottes statt.

Mit Recht sagte P. Markus in einer seiner Predigten: „Es ist allgemeine Meinung, auch unter den Religionswidrigen, daß der Entsatz der belagerten Stadt Wien ein wahres Wunder des göttlichen Beistandes gewesen sei, ein Wunder infolge der stürmischen Gebete der Christenheit!“ (Heyret 314.)

Papst Innozenz XI. aber setzte zum Dank für die mächtige Hilfe Mariens auf den Tag des 12. September das Fest „Mariä Namen“ ein, das er fortan zum Gedächtnis des großen Sieges von Wien, der in ihrem Namen erfochten wurde, in der gesamten Kirche zu feiern befahl. Maria hatte seit Lepanto den wohl gewaltigsten Sieg der christlichen Geschichte errungen!

(Zuerst veröffentlicht in „DAS ZEICHEN MARIENS„, Oktober A.D. 1988, Seiten 6959-6962)

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Siehe dazu auch: