Kann die Kirche den Islam als Religion anerkennen und Mohammed als Prophet betrachten?

Vorbemerkung: Magdi Cristiano Allam ist der von Papst Benedikt XVI. in der Osternacht 2008 persönlich getaufte, zum katholischen Christentum konvertierte ehemalige ägyptische Muslim, der in Italien ein berühmter Journalist und Publizist geworden ist.

Offener Brief an Papst Benedikt XVI:

Kann die Kirche den Islam als Religion anerkennen und Mohammed als Prophet betrachten?

Aus dem Italienischen übersetzt von mir [POS]

Magdi Cristiano AllamIch wende mich direkt an Sie, den Stellvertreter Christi und das Oberhaupt der Katholischen Kirche, mit Ehrerbietung, als aufrichtiger Gläubiger im Glauben an Jesus und als unermüdlicher Vorkämpfer, Zeuge und Erbauer der christlichen Gesellschaft, um Ihnen meine höchste Besorgnis kundzutun wegen des schwerwiegenden religiösen und ethischen (sittlichen) Verderbnisses, das in den Schoß der Kirche eingedrungen ist. (Und dies) in einem solchen Ausmaß, dass während an der Spitze der Kirche gewisse hohe Prälaten und sogar enge Mitarbeiter von Ihnen offen und öffentlich die Rechtmäßigkeit des Islams als Religion unterstützen und Mohammed als Propheten beglaubigen, und an der Kirchenbasis andere Priester und Pfarrer, die Kirchen und die Pfarreien in Gebetssäle und Versammlungsstätten für die islamischen Integristen und Extremisten verwandeln, die offensichtlich und unermüdlich die Strategie der Eroberung des Territoriums und der Geister eines christlichen Westens verfolgen, der, wie Sie selbst es definiert haben, „sich selbst hasst“, ideologisch krank ist an Nihilismus, Materialismus, Konsumismus, Relativismus, islamischer Korrektheit, Gutmenschlichkeit, Laizismus, gesetzlichem Subjektivismus, Selbstverletzung, Gleichgültigkeit, Multikulturismus.

Es handelt sich um einen islamischen Eroberungskrieg, der den christlichen Westen in eine Bastion (Hochburg/Festung) des islamischen Extremismus verwandelt hat, und zwar in einem solchen Ausmaß, dass er terroristische islamische Selbstmörder mit westlichem Bürgerrecht „hervorbringt“, wo die ernsteste Bedrohung nicht so sehr jene der grausamen Kopfabhacker ist, die die Waffen ergreifen, als vielmehr jene der hinterhältigen Zungenabschneider, welche die Verstellung zu einem Gebot des islamischen Glaubens gemacht haben, indem sie einem islamischen Staat im Schoße eines Rechtsstaates Leben geben, auf der Basis eines weiten Netzes von Moscheen und Koranschulen, wo der Hass gepredigt wird, wo der Glaube an das sogenannte islamische „Martyrium“ eingeschärft wird, wo die Gehirnwäsche praktiziert wird, um die Personen in Kämpfer des islamischen heiligen Krieges zu verwandeln; um islamische Wohltätigkeitswerke und Hilfsorganisationen, die anstelle von materieller Hilfeleistung die Leute abkupfern und unterwerfen; um islamische Banken, welche immer größere Happen der Finanzen und der Wirtschaft der Welt kontrollieren und das islamische Recht beglaubigen; um wahre und eigentliche islamische Gerichte, welchen es in Großbritannien schon gelungen ist, die Scharia, das islamische Recht, aufzuzwingen, gleichgestellt dem Zivilrecht in Angelegenheiten des persönlichen und familiären Bereiches, auch wenn sie Urteilssprüche annehmen, die die fundamentalen Rechte des Menschen verletzen, wie die Legitimierung der Polygamie und die Diskriminierung der Frau. Das sind Fakten: ob man sie glaubt oder nicht, ob sie gefallen oder nicht; es sind reale, objektive Tatsachen.

Diese islamische Eroberung der Geister (der Köpfe) und des Territoriums ist ermöglicht worden durch die extreme innere Schwäche (Zerbrechlichkeit) des christlichen Westens: es sind zwei Seiten der selben Münze. Unser Westen erweist sich je länger je mehr als ein Koloss des Materialismus mit tönernen Füßen weil ohne Seele, in tiefer Wertekrise, der die eigene Identität verrrät, indem er die geschichtliche und objektive Wahrheit der jüdisch-christlichen Wurzeln der eigenen Kultur nicht anerkennen will. Es ist ein ideologisch und konkret mit der Avantgarde des islamischen Eroberungsheeres heimlich zusammenarbeitender Westen, die darnach trachtet, den Mythos und die Utopie der „Ummah“, der islamischen Nation (Weltgemeinschaft) wieder auszugraben, indem sie sich auf den Koran beruft, der den Hass, die Gewalt und den Tod legitimiert, und indem sie das Denken und Handeln Mohammeds preist, welcher das Beispiel gegeben hat, indem er grausame Verbrechen beging, wie jenes, das ihn als persönlicher Beteiligter sah an dem Gemetzel und an der Enthauptung von mehr als 700 Hebräern des Stammes der Banu Quraizah im Jahre 627 vor den Toren Medinas.

Magdi Cristiano AllamNun denn, Ihre Heiligkeit, wie kann man sich nicht Rechenschaft geben darüber, dass die Disponibilität (Hilfsbereitschaft), oder noch schlimmer die Zusammenarbeit mit dem Islam als Religion, die trotz des Anscheins die christliche Liebe gegenüber den Muslimen als Personen in Gefahr bringt, darin gipfelt, den Glauben an den Gott zu verleugnen, der Mensch geworden ist, und an das Christentum, das Zeugnis für die Wahrheit, das Leben, die Liebe, die Freiheit und den Frieden ist? Das ist es, warum es heute lebenswichtig ist für das gemeinsame Wohl der katholischen Kirche, für das allgemeine Interesse der Christenheit und sogar der westlichen Zivilisation, dass Sie sich in klarer Weise und verpflichtend aussprechen für die Gesamtheit der Gläubigen bezüglich der Grundfrage am Ursprung dieser schädlichen (vergiftenden) religiösen und sittlichen Abdrift, die die Kirche diskreditiert (unglaubwürdig macht), indem sie die Gewissheiten der Werte und der Identitäten des christlichen Westens zerstört, zum Selbstmord unserer Zivilisation (ver)führt: ist es ausdenkbar, dass die Kirche den Islam substantiell als Religion legitimiert, indem sie sich so weit herablässt, dass sie Mohammed für einen Propheten hält?

Grazie GesùIhre Heiligkeit, ich werde mich darauf beschränken, Sie auf zwei kürzliche Episoden hinzuweisen, deren Zeuge ich gewesen bin. Am vergangenen Mittwoch, 15. Oktober 2008, hat mir der Erzbischof von Brindisi, Monsignore Rocco Talucci, die Ehre gewährt, bevor er mich am Sitz der Erzbischöflichen Kurie gegen 17 Uhr und eine halbe Stunde hernach empfing, an der Präsentation der Autobiographie meiner Bekehrung vom Islam zum Katholizismus „Grazie Gesù“ im Saal der Handelskammer von Brindisi teilzunehmen. Organisatorin des Ganzen war meine Freundin Mimma Piliego, Ärztin für Allgemeinmedizin, Volontaristin beim Seminar Papst Benedikt XVI und bei der Emmanuel-Gemeinschaft, die sich der Wiedereingliederung von Drogenabhängigen widmet. Ich habe sie in „Grazie Gesù“ als eine der Glaubenszeuginnen zitiert, die mich wegen ihrer Spiritualität fasziniert hat. Der Erzbischof ist mir sofort als ein feiner Diplomat vorgekommen, darauf bedacht, stets Pro und Kontra jeder Situation abzuwägen, im Versuch alle zufriedenzustellen und niemanden zu verärgern. Es ist nicht gerade der Typ eines kirchlichen Hirten oder einfach einer Person, den ich bevorzuge, auch wenn ich mich bemühe, mich hineinzufühlen in die Lage anderer, um die tiefen Gründe derer zu verstehen, die das Lebensgleichgewicht in alltägliche Praxis umwandeln und dabei schließlich die eigene Lebenswahl beeinflussen und bestimmen. Es sei denn meine Disponibilität gegenüber dem Verständnis der Gründe anderer habe abgenommen, als Erzbischof Talucci, da er nach der Präsentation meines Buches das Wort ergriff, Mohammed als „einen Propheten“ qualifizierte und den Islam substantiell als Religion legitimierte, als „Ausdruck des Verlangens des Menschen, sich zu Gott zu erheben“. Es ist absolut nicht meine Absicht, einen persönlichen Fall daraus zu machen gegen Erzbischof Talucci. Denn es ist überhaupt nicht ein isolierter Fall. Wäre dem so! Leider ist es eine weit verbreitete Haltung im Schoße der heutigen katholischen Kirche.

Die zweite Episode betrifft den Kardinal Jean-Louis Tauran, den Präsidenten des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog. Als er beim Meeting von Comunione e Liberazione in Rimini am 25. August 2008 im Verlaufe einer Pressekonferenz, die der öffentlichen Begegnung mit dem Titel „Die Bedingungen des Friedens“ vorausging, die These wiederholte, die von ihm schon in der Vergangenheit vertreten wurde, gemäß welcher die Religionen durch (in) sich selber „Friedens-Faktoren“ seien, dass sie aber Angst erweckten wegen „einiger Gläubiger“, die „ihren Glauben verraten“ hätten, während in Wirklichkeit alle Glauben „Träger einer Botschaft des Friedens und der Brüderlichkeit“ seien.

Die These des Kardinals Tauran ist, dass die Religionen intrinsisch (system-immanent) gut seien, und folglich wäre dies auch der Islam. Daraus folgt, dass wenn heute der islamische Extremismus und Terrorismus die hauptsächliche Bedrohung für die internationale Sicherheit und Stabilität geworden sind, dies einer „bösen“ Minderheit anzulasten wäre, die den „wahren Islam“ in verzerrter Weise interpretieren würde, während die Mehrheit der Muselmanen „gut“ wäre in dem Sinne, dass sie die unverhandelbaren grundlegenden Rechte und Werte, die der gemeinsamen Zivilisation des Menschen zugrundliegen, respektieren würde.

Die objektive Realität, ich sage es mit aller Ruhe und beseelt von einer konstruktiven Absicht, ist genau das Gegenteil dessen, was Kardinal Tauran sich einbildet. Der islamische Extremismus und Terrorismus sind die reife Frucht derer, die, beginnend mit der Niederlage vom 5. Juni 1967 der arabischen Heere im Krieg gegen Israel, der den Untergang der laizistischen, sozialistischen und kriegstreiberischen Ideologie des Panarabismus angekündigt hat, das Banner des Panislamismus gehisst haben, immerzu getreuer sein wollten gegenüber dem Diktat des Korans und dem Denken und Handeln Mohammeds. Die Wahrheit ist also die, dass der islamische Extremismus und Terrorismus aufs echteste dem „wahren Islam“ entsprechen, der ein Ganzes bildet mit dem Koran, der seinerseits ein Ganzes bildet mit Allah, ein unerschaffenes Werk gleich Gott, so wie sie dem Denken und Handeln Mohammeds entsprechen.

An der Wurzel des Übels ist also nicht eine Minderheit von „bösen“ Menschen, die verantwortlich wären für den allgemeinen Niedergang, während die Religionen alle gleich „gut“ wären. Die Wahrheit ist, dass die Religonen verschieden sind, während die Menschen, – jenseits des Glaubens und der Kultur, auf die sie sich beziehen – übereinkommen könnten in der Beachtung von gemeinsamen Regeln und Werten. Die Wahrheit ist, dass das Christentum und der Islam total verschieden sind: der Gott, der Mensch wurde in Jesus, der das Leben, die Wahrheit, die Liebe und die Freiheit mit anderen Menschen teilte bis zum Opfer des eigenen Lebens, hat nichts gemein mit Allah, der papierener Text wurde im Koran, der sich auf willkürliche Weise den Menschen aufzwingt, der eine Ideologie und eine Praxis des Hasses, der Gewalt und des Todes legitimiert hat, befolgt von Mohammed und seinen Nachfolgern, um den Islam auszubreiten.

Magdi Cristiano AllamDie Wahrheit, ich sage es auf der Grundlage der Objektivität der offensichtlichen Realität und des Bewusstseins in Verbindung mit der direkten Erfahrung, ist die, dass es keinen „moderaten Islam“ gibt, so wie es demgegenüber Kardinal Tauran selbst behauptet hat, während es gewiss „gemäßigte Muslime“ gibt. Dies sind alle jene Muslime, die gleich wie irgendwelche andere Personen, die grundlegenden Rechte des Menschen und jene Werte, die nicht verhandelbar sind, respektieren, da sie das Wesentliche unserer Menschheit berühren: die Heiligkeit des Lebens, die Würde der Person, die Freiheit der Wahl.

Die bittere Wahrheit ist, dass jener Teil der Kirche, der krank ist infolge Relativismus und islamischer Korrektheit islamischer zu werden riskiert als selbst die Islamisten. Ich frage mich, ob die Kirche sich bewußt ist der begangenen Willkür, indem sie die These eines geschaffenen Korans anstatt eines unerschaffenen übernimmt, mit dem Ziel, die Interpretation und geschichtliche Infragestellung (Kritik) der Verse zu erlauben, also der Darstellung eines Islams, wo Glaube und Vernunft vollkommen kompatibel wären, indes geschichtlich und bis heute die weitaus größte Zahl (die Mehrheit) der Muslime an einen unerschaffenen, Allah-gleichen (Allah-ebenbürtigen) Koran glaubt, in welchem die Verse einen absoluten, universalen, ewigen, unveränderbaren Wert haben? Wie kann sich die Kirche hergeben zum Spiel jener, die instrumental und ideologisch den Inhalt und die Botschaft des Korans aus dem Kontext herausnehmen, ausgliedern, willkürlich auswählen, zu dem Zwecke, jene Verse herauszustreichen, die extrapoliert (herausgearbeitet) aus dem, was vorangeht und was folgt, es ermöglichen würden, die Existenz eines „moderaten Islams“ zu behaupten? Wie kann die Kirche substantiell einen sogenannten „moderaten Islam“ legitimieren, wenn sie dabei eine abscheuliche und kriminelle Persönlichkeit akkreditiert, die keinerlei Zögern (Bedenken) hatte, zu allen Mitteln zu greifen, einschließlich der Ausrottung (Vernichtung) jener, die dem Islam nicht beitraten, um sie seiner Gnade zu unterwerfen?

Ich frage mich, ob sich die Kirche bewußt ist, wenn sie nicht geltend macht (und durchsetzt) und sich nicht dazu erhebt, die Einzigkeit, Absolutheit, Universalität und Ewigkeit der Wahrheit in Christus zu bezeugen, dass sie damit endet, Komplizin zu werden in der Konstruktion eines Welt-Pantheons der Religionen, wo alle meinen, dass jede Religion Verwahrerin eines Teiles der Wahrheit sei, auch wenn jede Religion sich selbst das Monopol der Wahrheit beimisst? Wie kann man verwundert sein angesichts der Tatsache, dass das Christentum, auf die gleiche Stufe gesetzt mit Tausenden von Glauben und Ideologien, die die unterschiedlichsten (abweichendsten) Antworten geben auf die spirituellen Bedürfnisse, aufhört zu faszinieren, zu überzeugen und die Köpfe und die Herzen selbst der Christen zu gewinnen, die die Kirchen immer mehr verlassen (ihnen fernbleiben), die von der Priesterberufung zurückschrecken und allgemeiner noch die religiöse Dimension aus dem eigenen Leben geradezu ausschließen?

Für mich ist das Christentum nicht eine „bessere“ Religion als der Islam, oder die „vollständige“ Religion der „vollendeten“ Botschaft angesichts eines Islams, den man als eine „unvollständige“ Religion mit einer „unvollkommenen“ Botschaft betrachtet. Für mich ist das Christentum die einzig wahre Religion, weil Jesus wahr ist, der Gott, der Mensch wurde und der Zeugnis ablegte inmitten von uns Menschen mittels guter Werke, der Wahrheit, der Faszination, der Vernünftigkeit und der Güte des Christentums. Für mich ist der Islam, der einen nur menschlichen Jesus anerkennt, der deshalb das Christentum als Häresie verurteilt, weil es an die Gottheit Jesu glaubt und als Vergötterung, weil es an das Dogma der Allerheiligsten Dreifaltigkeit glaubt, eine falsche Religion, inspiriert nicht von Gott sondern vom Dämon.

Für mich verdirbt der Islam, der den koranischen Vorschriften gehorcht und die Taten Mohammeds nachahmt, den Geist (den Charakter) jener, die sich unterwerfen und den Leib derer töten, die sich einer natürlicherweise gewalttätigen Religion verweigern, die sich geschichtlich als agressiv und konfliktträchtig erwiesen hat, gänzlich inkompatibel mit den Grund-Werten der gemeinsamen menschlichen Zivilisation.

Gerade meine Erfahrung als „moderater Muslim“, der ich dem Traum anhing eines „moderaten Islam“, hat mich verstehen lassen, dass man sehr wohl ein „moderater Muslim“ als Person sein kann, aber dass es in der Tat keinen „moderaten Islam“ gibt. Wir müssen deshalb unterscheiden zwischen der Dimension der Person und jener der Religion. Mit den gemäßigten Muslimen, ausgehend von der Achtung der grundlegenden Rechte des Menschen und dem gemeinsamen Teilen der nicht verhandelbaren Werte unserer Menschheit, kann man einen Dialog führen und daran arbeiten, das zivile Zusammenleben zu befördern. Aber wir müssen uns befreien vom verbreiteten Irrtum, der sich einbildet, dass man, um die Muslime zu lieben, den Islam lieben müsse, dass man, um sich in würdiger Form mit den Muslimen zu betragen, dem Islam eine gleiche Würde beimessen müsse.

Ihr Heiligkeit Benedikt XVI., die Kirche, das Christentum und die westliche Zivilisation sind heute im Begriff zu erliegen wegen des Umsichgreifens der internen Wunde des Nihilismus und des Relativismus derer, die die eigene Seele verloren haben, unter dem Bedrängtsein durch den aggressiven Eroberungskrieg des islamischen Extremismus und Terrorismus, nebst der Entgleisung einer Welt, die sich globalisiert hat, sich inspirierend an der westlichen Modernität, aber nur in ihrer materialistischen und konsumistischen Dimension, während sie keineswegs ihre spirituelle und wertmäßige Dimension angenommen hat. Und dabei endet, jene zu bevorzugen, die einer materialistischen und konsumistischen Auffassung des Lebens nachlaufen, frei von Werten und Regeln, die Grundrechte des Menschen verletzend, wie es gewiss der Fall ist mit China und Indien. In diesem sehr kritischen Kontext und bei düsteren Aussicht, stellen Sie heute ein Leuchtturm der Wahrheit und der Freiheit für alle Christen und für alle Personen guten Willens im Westen und in der Welt dar. Sie sind ein Segen des Himmels, der die Hoffnung auf eine moralische und zivile Befreiung (Erlösung) der Christenheit und des Westens aufrechterhält. Wir inspirieren uns an Ihnen und vertrauen auf Ihren Segen um uns als Erbauer einer christlichen Kultur zu erheben, die fähig ist, eine sittliche Reformbewegung zu fördern, die ein Italien, ein Europa, einen Westen und eine Welt des Glaubens und der Vernunft verwirklicht. Möge Gott Ihnen beistehen in der Mission, die Er Ihnen anvertraut hat und möge Gott uns begleiten auf dem gemeinsamen auf die Bekräftigung der Wahrheit, auf die Anerkennung des Gemeinwohls und auf die Verwirklichung des allgemeinen Interesses der Menschheit ausgerichteten Weg.

Magdi Cristiano Allam

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Siehe auch:

WAS IST DER ISLAM WIRKLICH?

Eingang der Moschee des Propheten Mohammed in Medina

Der Islam ist, auch im wörtlichen Sinne, eine gewaltige Bedrohung der Christenheit. Er ist ein wesentlicher Teil des Anti-Christentums. Und weil heute schon weit mehr als 1.8 Milliarden Menschen sich (nominell) zum Islam bekennen, mindestens gleich viel wie es Christen gibt, und weil die Moslems bekenntnisnotwendig „militant“, (auch physisch) „gewaltanwendend“ sind, wir Christen aber von Christus zur Gewaltlosigkeit angehalten sind, uns „wie Lämmer (mitten) unter Wölfen“ zu benehmen (siehe Lukas 10,3), sind sie vorprogrammiert immer schon die Sieger über uns, insoweit JESUS, also GOTT, nicht durch WUNDER, durch Sein besonderes, außerordentliches Eingreifen wie ehedem bei Lepanto und vor Wien, die Christenheit beschützt. Diese Interventionen aber mussten entsprechend erbeten, erfleht, mit vereinten geistlichen Kräften und angemessenen Werken verdient werden. Solche aber unterbleiben heute fast völlig. Außerdem lassen sich unsere Schafherdenführer immer wieder durch die „Schalmeien“ der im Schafspelz auftretenden Wölfe verlocken und täuschen. Der Koran ist das „Heilige Buch“ des Islam, ist für sie „die Wahrheit“. Was darin steht, ist für den gläubigen Moslem unhinterfragbar, undiskutierbar. Es gilt als ALLAH’s Wort, als „GOTTES“ Wille und Offenbarung. Wer als Christ den Koran (aufmerksam und kritisch, und dies möglichst mehrmals) gelesen hat, und zwar, wenn vorrätig, mit einem Markierer, der wird im Islam niemals eine „Religion“ sehen können, die unseren Respekt, unsere Hochachtung verdient. Vielmehr wird er dieses Ersatz-, oder besser Konter-Religions-System als ein Agglomerat von schändlichen, teuflischen Irrlehren kennenlernen, das es von seinen Anfängen an entsprechend mindestens geistig-geistlich zu bekämpfen gegolten hatte/hätte. Erst in unserer modernsten Zeit, seit dem Vatikanum II, mit seinen Oekumenismus-Dekreten, ist an die Stelle unserer Abwehr- und Kampfesbereitschaft (auch) gegen den Islam der positivistische Dialog, ein Hätscheln des Gegners bis zum Pflegen von freundschaftlichen Beziehungen mit ihm und damit ein Einlullen und geistiges Entwaffnen der Christen bei gleichzeitiger automatischer Verteidigung, ja Förderung, Anerkennung, Gut-Achtung dieses grund-antichristlichen Glaubenssystems getreten.
Jetzt nistet sich dieses Kriegsvolk überall ein in unseren vormals christlichen Ländern, und wir sind noch dumm und blöd genug, Ihnen Rechte und Freiheiten zu gewähren, die sie uns gleichzeitig absolut und offen verweigern. Wann endlich werden unsere kirchlichen und politischen Führer diesbezüglich erwachen?

Sehen wir nun anhand des KORANS (des „heiligen Buches“ des Islams), wie völlig antichristlich (und absolut unversöhnlich mit dem Christentum) diese mohammedanische Religion ist. Wir zitieren aus einer der jüngsten Koranausgaben in deutsch, aus der Taschenbuchausgabe des Gütersloher Verlagshauses Gerd Mohn, 1987, übersetzt und erläutert von Adel Theodor Khoury unter Mitwirkung und mit einer Einleitung von Muhammad Salim Abdullah, mit einem Geleitwort von Inamullah Khan, Generalsekretär des Islamischen Weltkongresses, mit einem Namen- und Begriffsregister, einem Verzeichnis der Bibelstellen aus dem Alten und Neuen Testament sowie einer Textauswahl aus dem Hadith. („Diese neue Koran-Übersetzung ist das Ergebnis intensiver Beschäftigung mit dem Islam und seiner heiligen Schrift und einer jahrelangen Zusammenarbeit zwischen dem Christlich-IsIamischen Institut in Münster und dem Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland in Soest. Sie hält sich so eng wie möglich an das arabische Original und räumt dort, wo mehrere Deutungen möglich sind, der islamischen Tradition den Vorzug ein. Damit gibt sie Muslimen wie Christen ein höchstmögliches Maß an Textsicherheit. Die Einführung gibt Auskunft über die Entstehung des Korans und seine Bedeutung im Leben der isiamischen Gemeinde.“)

„Der Koran enthält die Gesamtheit der göttlichen Botschaften, die der Prophet (Muhammad) im Laufe von zwei Jahrzehnten empfing“. „Zu den Lehren des Islams bekennen sich heute nahezu 2 Milliarden Menschen und kein anderes Buch wird bis in unsere Tage gleich viel gelesen, zitiert und memoriert oder hat in gleichem Maße das Leben des einzelnen, der Familie und der Gesellschaft so sehr geprägt wie der Koran.“ Das Buch wird „von den echten Verehrern für unerschaffen und ‚mit Gott gleich ewig‘ erklärt“. Der Koran ist für die Muslime die Urnorm des Gesetzes, die primäre Wirklichkeit des Islams. Er ist nicht nur die Verdichtung aller Lehren des Propheten, … sondern vor allem die letztgültige Autorität, das Wort Gottes durch den Mund des Propheten, das den Islam begründet.“ „Im Christentum wurde das Wort Fleisch, im Islam zum Buchstaben, zu einem Buch, dem Koran.“ (Aus der Einleitung)

Anhand der folgenden Suren-Zitate wird schlagartig ersichtlich, wie sehr „eine brüderliche und freundschaftliche Einheit im Glauben an den einen Gott“ zwischen dem Islam und dem Christentum „zum Dienste aller“ durch den abgrundtiefen Glaubenswiderspruch absolut unmöglich ist. Da gibt es weit und breit keine „engen Bande“. Da ist „Misstrauen“ und „Feindschaft“ für alle Zeiten festgeschrieben und göttlich geboten!

Sure 2,39: „Diejenigen aber, die nicht glauben und unsere Zeichen (= die Suren des Korans) für Lüge erklären, das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen.“
Sure 2,159: „Diejenigen, die verschweigen, was Wir an deutlichen Zeichen und Rechtleitung hinabgesandt haben, nachdem Wir es den Menschen im Buch deutlich gemacht haben, diese wird Gott verfluchen, und verfluchen werden sie auch die Fluchenden.“
Sure 2,191: „Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. … So ist die Vergeltung für die Ungläubigen!“
Sure 2,193: „Kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion nur noch Gott gehört.“
Sure 2,194: „Wer sich gegen euch vergeht, gegen den dürft ihr euch ähnlich vergehen, wie er sich gegen euch vergeht.“
Sure 2,216: „Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist.“
Sure 2,217: „Sie hören nicht auf, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn sie es können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion abwenden und als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und im Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers…“
Sure 3,12: „Sprich zu denen, die ungläubig sind: Ihr werdet besiegt und zur Hölle versammelt werden…“
Sure 3,19: „Die Religion bei Gott ist der Islam.“
Sure 3,28: „Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mit Gott…“
Sure 3,67: „Abraham war weder Jude noch Christ, sondern er war Anhänger des reinen Glaubens…“
Sure 3,85: „Wer eine andere Religion als den Islam sucht, von dem wird es nicht angenommen werden. Und im Jenseits gehört er zu den Verlierern!“
Sure 3,118: „O, ihr die ihr glaubt, nehmt euch keine Vertrauten unter denen, die nicht zu euch gehören. Sie werden euch kein Unheil ersparen!“
Sure 3,152: „Und Gott hat euch sein Versprechen wahr gemacht, als ihr sie mit seiner Erlaubnis vernichtend schluget…“
Sure 4,56: „Diejenigen, die unsere Zeichen verleugnen, werden Wir in einem Feuer brennen lassen.“
Sure 4,89: „Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund oder Helfer.“
Sure 5,33: „Die Vergeltung für die, die gegen Gott und seinen Gesandten Krieg führen und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden.“
Sure 4,14: „Und wer gegen Gott und seinen Gesandten ungehorsam ist und seine Rechtsbestimmungen übertritt, den läßt Er in ein Feuer eingehen, darin wird er ewig weilen!“
Sure 4,144: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden.“
Sure 5,51: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden.“
Sure 5,56: „Wer sich Gott und seinen Gesandten und diejenigen, die glauben, zu Freunden nimmt (gehört zu ihnen): Die Partei Gottes sind die Obsiegenden.“
Sure 5,14: „Und von denen, die sagen: „Wir sind Christen“, nahmen Wir ihre Verpflichtung entgegen. Sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten Wir unter ihnen Feindschaft und Haß bis zum Tag der Auferstehung.“
Sure 3,84: „Sprich: Wir glauben an Gott und an das, was auf uns herabgesandt wurde, und an das, was herabgesandt wurde auf Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und die Stämme, und an das, was Mose und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn zugekommen ist. Wir machen bei keinem von ihnen einen Unterschied. Und wir sind Ihm ergeben.
Sure 6,125: „Wen Gott rechtleiten will, dem weitet Er die Brust für den Islam. Und wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust beklommen und bedrückt, so als ob er in den Himmel hochsteigen würde. Auf diese Weise legt Gott das Greuel auf diejenigen, die nicht glauben!“
Sure 8,12: „Ich werde den Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt auf die Nacken und schlagt auf jeden Finger von ihnen.“
Sure 8, 13: „Dies dafür, daß sie sich Gott und seinem Gesandten widersetzen.“
Sure 8,15: „O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf die, die ungläubig sind, trefft, während sie zur Schlacht anrücken, dann kehret ihnen nicht den Rücken.“
Sure 8,16: „Wer ihnen an jenem Tag den Rücken kehrt – es sei denn, er setzt sich ab zum Kampf, oder er stößt zu einer anderen Schar -, zieht sich den Zorn Gottes zu. Seine Heimstätte ist die Hölle!“
Sure 8,39: „Und kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion gänzlich nur noch Gott gehört!“ (= bis es nur noch den Islam gibt)
Sure 8,55: „Die schlimmsten Tiere bei Gott sind die, die ungläubig sind…“
Sure 8,60: „Und rüstet gegen sie, was ihr an Kraft und an einsatzbereiten Pferden (= heute modernste Waffen, z.B. Raketen und Panzer) haben könnt, um damit den Feinden Gottes und euren Feinden Angst zu machen…“
Sure 8,65: „O Prophet, sporne die Gläubigen zum Kampf an!“
Sure 8,67: „Es steht einem Propheten nicht zu, Gefangene zu haben, bis er auf der Erde stark gewütet hat!“
Sure 9,5: „Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten (= auch und vornehmlich diejenigen, die Gott als dreipersönlich, als Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist bekennen, werden als Polytheisten gesehen!), wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf!“
Sure 9,29: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören.“
Sure 9,73: „O Prophet, setz dich gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein und faß sie hart an. Ihre Heimstätte ist die Hölle.“
Sure 9,80: „Wenn du auch siebzigmal um Vergebung für sie bittest, Gott wird ihnen niemals vergeben. Dies, weil sie Gott und seinen Gesandten verleugnen.“
Sure 4,156: „… und weil sie ungläubig waren und gegen Maria eine gewaltige Verleumdung aussprachen;
Sure 4,157: und weil sie sagten: „Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet!“ – Sie haben ihn aber nicht getötet, und sie haben ihn nicht gekreuzigt, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt!“ (Der Islam leugnet den Kreuzigungstod wie überhaupt den Tod Christi und seine Auferstehung „von den Toten“!)
Sure 4,158: „sondern Gott hat ihn zu sich erhoben!“ (ohne Tod)
Sure 4,159: „Und es gibt keinen unter den Leuten des Buches (den Juden), der nicht noch vor seinem (Christi) Tod an ihn (im Sinne des Islam) glauben würde!“
Sure 4,171: „O ihr Leute des Buches, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt über Gott nur die Wahrheit. Christus Jesus, der Sohn Marias, ist doch nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das er zu Maria hinüberbrachte, und ein Geist von Ihm. So glaubt an Gott und seine Gesandten. Und sagt nicht: Drei (d.h. drei Götter – Dreifaltigkeit). Hört auf, das ist besser für euch. Gott ist doch ein einziger Gott. Gepriesen sei Er und erhaben darüber, daß Er ein Kind (= einen Sohn) habe. Er hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott genügt als Sachwalter.
Sure 4,172: „Christus wird es sicher nicht aus Widerwillen ablehnen, Diener Gottes (= bloßer Mensch) zu sein, und auch nicht die in die Nähe (Gottes) zugelassenen Engel.“
Sure 5,17: „Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen: «Gott ist Christus, der Sohn Marias.“ Sprich: Wer vermag denn gegen Gott überhaupt etwas auzurichten, wenn Er Christus, den Sohn Marias, und seine Mutter und diejenigen, die auf der Erde sind, allesamt verderben lassen will?“
Sure 2,87: „Und Wir ließen Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen (= Offenbarungen und Wundergaben) zukommen und stärkten ihn mit dem Geist der Heiligkeit!“
Sure 2,253: „Und Wir haben Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen zukommen lassen und ihn mit dem Geist der Heiligkeit gestärkt.“
Sure 3,45: „Als die Engel sagten: «O Maria, Gott verkündet dir ein Wort von Ihm, dessen Name Christus Jesus, der Sohn Marias, ist; er wird angesehen sein im Diesseits und Jenseits, und einer von denen, die in die Nähe (Gottes) zugelassen werden.
Sure 3,46: „Er wird zu den Menschen sprechen in der Wiege und als Erwachsener und einer der Rechtschaffenen sein.“
Sure 3,48: Und Er wird ihn lehren das Buch, die Weisheit, dieTora und das Evangelium.
Sure 3,49: „Und Er wird ihn zu einem Gesandten an die Kinder Israels machen: «Ich komme zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn: Ich schaffe euch aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt, dann blase ich hinein, und es wird zu einem Vogel mit Gottes Erlaubnis…“
Sure 3,55: Als Gott sprach: „O Jesus, Ich werde dich abberufen und zu Mir erheben und dich von denen, die ungläubig sind, rein machen…“
Sure 3,59: „Mit Jesus ist es vor Gott wie mit Adam. Er erschuf ihn aus Erde, dann sagte Er zu ihm: Sei!, und er war.“
Sure 5,72: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist Christus, der Sohn Marias“, wo doch Christus gesagt hat: „O ihr Kinder Israels, dienet Gott, meinem Herrn und eurem Herrn.“ Wer Gott (andere) beigesellt, dem verwehrt Gott das Paradies. Seine Heimstätte ist das Feuer!’“
Sure 5,73: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der Dritte von dreien“ (= dreifaltig), wo es doch keinen Gott gibt außer einem einzigen Gott!“
Sure 5,75: „Christus, der Sohn Marias, ist nichts anderes als ein Gesandter; vor ihm sind etliche Gesandte dahingegangen. Seine Mutter ist eine Wahrhaftige (= eine wirkliche, ganz menschliche Mutter, die ganz normal, und nicht vom Heiligen Geist, ohne menschliches Dazutun, empfangen hat). Beide pflegten Speise zu essen!“
Sure 5,86: „Diejenigen, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten der Hölle!“
Sure 5,110: „Und als Gott sprach: „O Jesus, Sohn Marias, gedenke meiner Gnade zu dir und zu deiner Mutter, als Ich dich mit dem Geist der Heiligkeit stärkte, so daß du zu den Menschen in der Wiege und als Erwachsener sprachst; und als Ich dich das Buch, die Weisheit, die Tora und das Evangelium lehrte; und als du aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt mit meiner Erlaubnis schufest und dann hineinbliesest und es mit meiner Erlaubnis zu einem Vogel wurde; und als du Blinde und Aussätzige mit meiner Erlaubnis heiltest und Tote mit meiner Erlaubnis herauskommen ließest. – “
Sure 5,114: „Jesus, der Sohn Marias, sagte: „O Gott, unser Herr, sende auf uns einen Tisch vom Himmel herab, daß er für uns, für den ersten von uns und den letzten von uns, ein Fest sei, und ein Zeichen von Dir.“ (= Andeutung auf das Abendmahl)
Sure 5,116: „Und als Gott sprach: „O Jesus, Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: ‚Nehmt euch neben Gott mich und meine Mutter zu Göttern?“‚ Er sagte: „Preis sei Dir! Es steht mir nicht zu, etwas zu sagen, wozu ich kein Recht habe. Hätte ich es gesagt, dann wüßtest Du es. Du weißt, was in meinem Inneren ist, ich aber weiß nicht, was in deinem Inneren ist.“
Sure 6,1. „Dennoch setzen diejenigen, die ungläubig sind, ihrem Herrn (andere) gleich.“ (= Dreifaltigkeitstehre)
Sure 6,101: „Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher soll Er ein Kind haben, wo Er doch keine Gefährtin hat und Er sonst) alles erschaffen hat?“
Sure 9,30: „Die Juden sagen: „‚Uzayr ist Gottes Sohn.“ Und die Christen sagen: „Christus ist Gottes Sohn.“ Das ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. Damit reden sie wie die, die vorher ungläubig waren. Gott bekämpft sie!“
Sure 9,3 1: „Dabei wurde ihnen doch nur befohlen, einem einzigen Gott zu dienen. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Preis sei Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (ihm) beigesellen!“
Sure 2,62: „Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Christen und die Sabier, all die, die an Gott und den JüngstenTag glauben und Gutes tun, erhalten ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein.“ (Vgl. Sure 2,137: „Wenn sie (die Christen und Juden) an das gleiche glauben, woran ihr glaubt, so folgen sie der Rechtleitung. Wenn sie sich abkehren, so befinden sie sich in Widerstreit. Gott wird euch vor ihnen schützen.“)
Sure 5,38: „Und hackt dem Dieb und der Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von seiten Gottes!“
Sure 4,3: „… dann heiratet, was euch an Frauen beliebt, zwei, drei oder vier.“
Sure 4,11: „Einem männlichen Kind steht soviel wie der Anteil von zwei weiblichen zu … “
Sure 4,34: „Ermahnt diejenigen (Frauen), von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie.“

Paul Otto Schenker

EUROPA STEHT AM SCHEIDEWEG

Europa steht am Scheideweg: Wird es sich unter Politikern wie Merkel und Macron weiterhin in rasantem Tempo in Eurabia verwandeln? Oder wird es sich auf die Grundlagen des jüdisch-christlichen Abendlandes zurückbesinnen und diese wehrhaft verteidigen?

Tertium non datur! Einen dritten Weg kann es nicht geben – weshalb überzeugte Christen in Deutschland am kommenden Sonntag reinen Gewissens eigentlich nur die AfD wählen können.

Ein Videokommentar von Dr. David Berger aus dem niederrheinischen Marienpilgerort Kevelaer

PAPST FRANZISKUS — DER BRUDER DER MUSLIME

Papst Franziskus (l.) und König Mohammed VI.

Papst Franziskus (l.) und König Mohammed VI. während der Willkommenszeremonie im Internationalen Flughafen Rabat-Sale am 30. März 2019 in Sale (Marokko).

 

2. Johannes 10-11

10 Wenn jemand zu euch kommt und nicht diese Lehre mitbringt, dann nehmt ihn nicht in euer Haus auf, sondern verweigert ihm den Gruß!

11 Denn wer ihm den Gruß bietet, macht sich mitschuldig an seinen bösen Taten.

 

Aus «Rückblick auf die Apostolische Reise nach Marokko»

Papst Franziskus:

Warum geht der Papst zu den Muslimen und nicht nur zu den Katholiken? Weil es viele Religionen gibt. Und warum gibt es viele Religionen? Zusammen mit den Muslimen stammen wir vom selben Vater ab, Abraham: Warum lässt Gott es zu, dass es viele Religionen gibt? Gott wollte es zulassen: Die Theologen der Scholastik sprachen von der »voluntas permissiva« Gottes.

Er wollte diese Wirklichkeit zulassen: Es gibt viele Religionen. Einige entstehen aus der Kultur heraus, aber immer schauen sie zum Himmel, schauen sie auf Gott. Aber Gott will die Brüderlichkeit unter uns und in besonderer Weise – hier liegt der Grund für diese Reise – mit unseren Brüdern, die wie wir Kinder Abrahams sind, den Muslimen. Wir dürfen nicht erschrecken vor dem Unterschied: Gott hat es zugelassen. Wir müssen erschrecken, wenn wir nicht in Brüderlichkeit handeln, um gemeinsam durchs Leben zu gehen.

Der Hoffnung dienen, in einer Zeit wie der unseren, bedeutet vor allem, zwischen den Kulturen Brücken zu bauen.

 

AUF DEM RÜCKFLUG VON RABAT NACH ROM Sonntag, 31. März 2019

Siham Toufiki (Agentur Map):

Welche Früchte wird dieser Besuch tragen für die Zukunft, für den Frieden in der Welt, für das Zusammenleben im Dialog der Kulturen?

Papst Franziskus:

Ich würde sagen, jetzt gibt es Blüten, die Früchte werden später kommen! Doch die Blüten sind vielversprechend. Ich bin froh, dass ich auf diesen beiden Reisen [in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Marokko] über das sprechen konnte, was mir sehr, sehr am Herzen liegt, nämlich Friede, Einheit und Brüderlichkeit. Mit den muslimischen Brüdern und Schwestern haben wir diese Brüderlichkeit im Dokument von Abu Dhabi besiegelt, und hier in Marokko mit dem, was wir alle gesehen haben: Freiheit, Brüderlichkeit, Aufnahme; alle sind Brüder und Schwestern mit sehr großer Achtung. Und das ist eine schöne „Blüte“, eine schöne Blüte des Zusammenlebens, die Früchte verspricht. Wir dürfen nicht lockerlassen! Es stimmt, dass es weiter Schwierigkeiten geben wird, es wird viele Schwierigkeiten geben, weil es intransigente Gruppen gibt. Auch das möchte ich noch einmal klar betonen: In jeder Religion gibt es immer eine fundamentalistische Gruppe, die nicht voranschreiten will und von bitteren Erinnerungen an vergangene Schlachten lebt und eher Krieg sucht und Angst sät. Wir haben gesehen, dass es schöner ist, Hoffnung zu säen – Hoffnung zu säen und Hand in Hand zu gehen, immer weiter. Wir haben gesehen, dass beim Dialog mit Ihnen hier in Marokko Brücken nötig sind, und es erfüllt uns mit Schmerz, wenn wir Menschen sehen, die lieber Mauern bauen. Warum erfüllt es uns mit Schmerz? Weil die, die Mauern bauen, am Ende Gefangene der von ihnen gebauten Mauern sind. Wer dagegen Brücken baut, kommt viel weiter. Brücken zu bauen ist für mich etwas, das gewissermaßen über das Menschliche hinausgeht, weil es sehr große Anstrengung braucht. Mich hat ein Wort des Schriftstellers Ivo Andrić in seinem Roman Die Brücke über die Drina sehr berührt. Er sagt, dass die Brücke von Gott mit den Flügeln der Engel gebaut wurde, damit die Menschen verbunden sind zwischen den Bergen und den Ufern des Flusses, damit sie untereinander kommunizieren. Die Brücke dient der menschlichen Kommunikation. Dies ist wunderschön und das habe ich in Marokko gesehen. Mauern stattdessen sind gegen die Kommunikation, sie dienen der Isolation und man wird zum Gefangenen dieser Mauern … Also, kurz gesagt: Die Früchte sieht man noch nicht, doch man sieht viele Blüten, die Früchte tragen werden. Gehen wir weiter in diese Richtung.

Papst Franziskus:

Die andere Überlegung habe ich bereits in unserer letzten Begegnung gemacht, aber es scheint mir wichtig, sie zu wiederholen: Kein Volk ist kriminell, und keine Religion ist terroristisch. Es gibt keinen christlichen Terrorismus, es gibt keinen jüdischen Terrorismus, und es gibt keinen islamischen Terrorismus. Es gibt ihn nicht.

 

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Papst Franziskus: „ES GIBT KEINEN ISLAMISCHEN TERRORISMUS. ES GIBT IHN NICHT.“

«Kein Volk ist kriminell, und keine Religion ist terroristisch. Es gibt keinen christlichen Terrorismus, es gibt keinen jüdischen Terrorismus, und es gibt keinen islamischen Terrorismus. Es gibt ihn nicht.» (Papst Franziskus aus dem Vatikan, am 10. Februar 2017)

Beschreibung:

Ein Professor für Islamgeschichte der Al-Azhar Universität in Kairo und Imam an der Moschee von Gizeh, zweifelt an der Friedfertigkeit des Islam, wird daraufhin gefoltert und sollte getötet werden. Er sagt sich von seinem Glauben an Allah los und nach einem Jahr „Gottlosigkeit“ bekehrt er sich zum Christentum. Heute lebt der Autor in den USA und setzt sich mit den Unterschieden zwischen Islam und Christentum auseinander. Seinen jetzigen Namen Mark A. Gabriel hat er nach seiner Bekehrung angenommen.I n diesem Buch beschreibt er nicht nur seine Lebensgeschichte, sondern er untersucht die Wurzeln des modernen Terrorismus. Sie liegen, wie er belegt, im Islam begründet. Doch westliches Wunschdenken will dies nicht wahrhaben. Auch darf oder muss jeder Moslem lügen, wenn es um die Wahrung und Verbreitung des Islam geht. Die Wurzeln des Terrorismus reichen auf Mohammed zurück. Beginnend in seinem Exil in Medina baute er auf Gewalt beruhende Macht aus und scheute vor Mord und Raubzügen nicht zurück. Das Endziel des Islam, die weltweite Unterwerfung, wird daher auch mit den Mitteln der Gewalt realisiert. Der Islam wird nicht als normale Religion betrachtet und muslimische Nationen sind nicht normale Nationen, denn sie sollen auf Befehl Allahs über die ganze Welt herrschen. Gabriel setzt sich auf Grund seiner persönlichen Erfahrungen besonders mit den Wurzeln des Djihad in Ägypten auseinander. Zuerst richtete sich der Kampf gegen säkulare Regierungen. Nunmehr richtet sich der Kampf gegen den Westen. Man spürt in diesem Buch, dass sich der Autor seinen ehemaligen moslemischen Glaubensbrüdern verbunden weiß. So beschreibt er auch am Schluss, wie wir die Denkweise eines Moslem verstehen können und wie Christen mit Moslems sprechen sollten …


Wann wird es dem Papst und so vielen Führern der Christenheit endlich dämmern, dass nicht nur „radikale islamistische Gruppierungen“ mit „mörderischem Fanatismus“ und „absurder und brutaler Gewalt“ (vor allem) gegen die (wehrlosen) Christen wüten und sie „kontinuierlich bedrohen“ und „Anschläge“ verüben und „Geiseldramen“ inszenieren, sondern dass es der Islam als „Religion“ und Weltanschauung und Gesellschaftssystem ist, der kontinuierliche Ursache solcher Unmenschlichkeiten und Widergöttlichkeiten ist. Die „islamistischen Gruppierungen“ handeln letztlich nach dem Koran und der Sunna, den Hadithen, der Scharia, dem Vorbild Mohammeds, und sie tun das (bei sich bietender Gelegenheit)  umso radikaler, je genauer sie es halten mit den islamischen Lehren und Vorschriften! Die umfassend überzeugten, bekennenden, praktizierenden, eifrigen Musime sind nun einmal systemnotwendig (auch nur schon intentionell) „mörderisch fanatisch“ und mit „absurder und brutaler Gewalt“(-Bereitschaft) vor allem gegen die Christen, aber auch gegen alle, die sich dem Islam entgegenstellen! Mit Verurteilungen solcher abscheulicher Taten und „Bestürzungs-Bekenntnissen“ und Appellen zu Gewaltlosigkeit und Frieden wird diesem immensen Übel und Bösen nicht zuleibe gerückt. Der Islam (und nicht nur der Islam, sondern alles Anti-Christliche) muss auf allen Ebenen effizient bekämpft werden. Die Muslime (und alle Antichristen) müssen bekehrt, für CHRISTUS gewonnen werden. Im wahren GOTT allein ist FRIEDEN und HEIL!

Nein, ohne Christen wäre der „Nahe Osten“ absolut nicht fundamentalistischer, sondern dann wäre er „rein“ islamisch, und das heißt bekanntlich „friedlich“! Ist doch klar, wenn keine Christen mehr da sind, dann sind alle die weg, die Grund genug gehabt hätten, Widerstand zu leisten gegen den islamischen Totalitarismus. Es gibt genau genommen nicht „einen islamisierenden Totalitarismus“, sondern der Islam als Ganzes und in jedem seiner Teile ist Totalitarismus. Auch ohne Christen, und noch viel mehr ohne als mit, ist die Stabilität der Gesellschaften der Region möglich, nur nicht im Interesse der nicht-islamischen Minderheiten. Und die Stabilität, bzw. Weiterexistenz der (Widerstand leistenden) Christen in der Region ist doch einsichtigerweise nicht „im Interesse des Islam“ und auch kein „Verlust für die arabische Kultur“; denn als „arabisch“ wird ohnehin von den Korangläubigen nur das betrachtet, was „islamisch“ ist. Für die Muslime ist „christlich-arabische“ Kultur UN-Kultur, und umgekehrt müsste genau genommen für die echt praktizierenden und bekennenden Christen die „muslimisch-arabische“ Kultur UN-Kultur sein; denn der Begriff „Kultur“ kommt von „Kult„! „Was die gesamte Welt braucht“, ist nicht „eine Zivilisation des Zusammenlebens“, sondern eine effiziente Bekämpfung aller Widergöttlichkeit, eine entschlossene, kraftvoll-„schöpferische“ Missionierung zum vollen Glauben an JESUS CHRISTUS, den SOHN GOTTES, der MENSCH und GOTT ist, in dem ALLEIN das Heil für alle Menschen ist.

„Denn wir sind alle Söhne Abrahams“, behauptet z.B. Bischof Mehri von San Charbel. Also „Juden, Christen und Muslime“! Wirklich? Sind auch die Juden und die Muslime (wie die Christen) „Söhne Abrahams“? Keineswegs! Sie sind zwar alle irgendwie Nachkommen Abrahams, nicht aber im relevanten Sinne Gottes. Wer (allein) als SOHN (besser: KIND) Abrahams gelten kann, sagt und lehrt uns GOTT Selber durch Seinen Sohn JESUS CHRISTUS. Dieser spricht das Sohn-, bzw. Kindsein all jenen ab, die nicht den echten wahren Glauben haben. Sein Lieblingsapostel Johannes schreibt im Kapitel 8 seines Evangeliums folgendes Zeugnis Jesu (gegen die Ihn nicht als Messias und Sohn Gottes anerkennenden Juden) aus: „Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid“ (37), „wäret ihr Kinder Abrahams, würdet ihr auch Abrahams Werke tun. So aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit sagte, die ich von Gott hörte. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters… Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun“(Joh. 8, 39-41.44)
Die sogenannten „drei monotheistischen Religionen“ haben kein gemeinsames Erbe. Ihr „Glaube an den einen Gott“, ihr Gebet, ihr Fasten und Almosengeben ist grundverschieden und gegensätzlich! Nur der Glaube, das Beten und Fasten und „Almosengeben“ der echten Christen kann Gott wohlgefällig sein. Wer bewusst und willentlich gegen den christlichen Glauben ist, lebt als Feind Gottes und ist damit „schon gerichtet“.

Der anhaltende Nahostkonflikt ist nicht der eigentliche Grund für den „wachsenden islamischen Fundamentalismus“, sondern die Glaubensschwäche, die Schalheit der Christenheit insgesamt. Ein „existenzfähiger palästinensischer Staat“ wäre/ist heute faktisch ein islamischer Staat und folglich ein fundamental antijüdischer und antichristlicher Staat. In „Palästina“ leben zur Zeit nur 1,6% Christen, während 1960 noch 20 Prozent der Bevölkerung im Heiligen Land Christen und noch im Jahr 1948 von den Einwohnern Bethlehems 70 Prozent Christen waren!

Es bringt nichts, die Gemeinsamkeiten in Nebensächlichem anzuerkennen und damit Hoffnung zu setzen auf gegenseitiges Verständnis, Versöhnung, Frieden, solange der hauptsächliche Konfliktgrund nicht beseitigt wird: die totale Gegensätzlichkeit im Wesentlichen. Und das Wesentliche ist die Religion. Und es gibt nur eine wahre Religion, die Religion Gottes, des Gott-Menschen, unseres HERRN JESUS CHRISTUS. In Liebe für das Land leben, das von allen „heilig“ genannt wird, können nur wirklich diejenigen, die die wahre Liebe haben zum wahren HEILIGEN, dem GÖTTLICHEN HEILAND UND ERLÖSER. „Ohne Mich könnt ihr NICHTS tun!“ „Wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut!“

Das Geschehen um Mor Gabriel ist charakteristisch für die Einstellung, das Verhalten, das Vorgehen, die Taktik des Islams gegenüber dem Christentum. Hier unter Anderem wird auf eindrückliche, handfeste Weise demonstriert, was die korangläubigen Muslime mit den Christen letztlich überall getan haben und tun (werden), wenn sie dazu die Freiheit und Möglichkeit und Gelegenheit haben. Sie zerstören (nach und nach) ihre Einrichtungen und Werke und rotten sie aus. Das ist ja auch ihr Allah-Gebot. Und was tun die Christen dagegen? Nichts wirklich Wirksames! Sie wähnen, es genüge, da und dort ein bisschen gewaltfreien Widerstand zu leisten gegen den islamischen „Extremismus“, an die „Vernunft“ zu appellieren, Religionsfreiheit und „Menschenrechte“ einzufordern, und so fort. Dabei müsste es längst klar sein, dass dem Islam nur beizukommen ist/wäre, wenn man ihn mit gottesgeistlicher Gewalt bekämpft. Der Islam muss von christlicher Seite unaufhörlich entlarvt werden als das, was er vor dem einzigen wahren, dreipersönlichen Gott ist: eine entsetzliche Gotteslästerung. Die Christen müssten von höchster Warte ständig dazu aufgerufen werden, den Islam als teuflische Irrlehre und absolute Fehlleitung zu erkennen und mit geistlicher Gewalt überall zu bedrängen und zu besiegen. Völlig aussichtslos, ja kontraproduktiv und gar selbstschädigend und selbstzerstörerisch ist der „brüderliche“ Dialog mit ihm! Das einstmals christliche Europa hätte vor 50 Jahren bei mehrheitlich intaktem Glauben die Gelegenheit dazu noch gehabt, die Ein- und Unterwanderung durch die Mohammedaner zu verhindern. Doch statt geistliche Aufrüstung wurde ja seither geistliche Abrüstung bis Entwaffnung und Weltreligionenversöhnung betrieben. Jetzt ist es zu spät. Es ist auch keine Spur von wirklicher Besinnung und entsprechender Umkehr bei den kirchlichen und weltlichen Autoritäten ausmachbar.

Der „Vatikan“, der „Apostolische Stuhl“, der Papst und seine kardinale und episkopale Mannschaft (urbi et orbi) verhalten sich seit dem II. Vatikanischen Konzil und damit seit dem unseligen Konzilsdokument „Nostra Aetate“ dem Islam gegenüber großmehrheitlich völlig unangemessen, ja fahrläßig falsch und verkehrt. Sie realisieren nicht oder wollen nicht wahrhaben, dass der Islam der gefährlichste gewalttätige (und heute dazu terroristische) Feind des Christentums insgesamt und der katholischen Kirche im besonderen ist. Sie haben sich auf einen Freundschaftskurs mit ihm, mit den Muslimen, eingeschworen und lassen davon nicht ab, auch wenn sie noch so viele Ermahnungen, Warnungen, Alarmrufe zu Ohren und zu Gesicht bekommen. Statt sich, wie es ihre höchste Pflicht wäre, als Hirten, als Wächter, als Schützer und Verteidiger der Christen und ihrer Errungenschaften zu gebärden, leisten sie seit 50 Jahren zunehmend Beihilfe zur Ermöglichung des (immer ungehemmteren) Eindringens muslimischer Migranten in unsere vom Christentum geprägten Zivilisation(en) und zur Erstarkung ihrer Stellung in unseren Gesellschaft(en), bei gleichzeitiger unverschämter Forderung nach einer „Umschulung“ der Christenheit auf „einen neuen Geist der universalen Öffnung auf die Menschheit hin“, nach „einer Änderung unserer grundlegenden Einstellungen und Mentalitäten“, einer „grundlegenden Umkehr im Denken und in unserem Vorverständnis des Fremden“! „Dabei geht es (meinte Kardinal Lehmann in seiner Predigt zur Eröffnung der „Woche des ausländischen Mitbürgers„) um eine gleichberechtigte Teilhabe der Zuwanderer am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben.“ Auch die Muslime also, und sie bilden die Mehrheit der Zuwanderer, sollen (ungeachtet ihrer Integrationsunfähigkeit und Integrationsunwilligkeit) gleiche Rechte, besonders auch gleiche politische Rechte haben wie die sie aufnehmenden Bürger. Das heißt, sie sollen in öffentliche Ämter gewählt und eingesetzt werden können, sie sollen in allem (mit)bestimmen, (mit)regieren können! Und dies ohne ihrer schändlichen Scharia und ihrem Welteroberungsanspruch und ihrem gott- und menschenverachtenden „Schlachtruf-„Koran abzuschwören!

Bischöfe, also Nachfolger der Apostel Christi, wie z.B. Kardinal Lehmann (R.I.P.), sind damit, wenn auch unbewusst, zu „Hütern“ und „Bewachern,“ zu „Fürsorgern“ der erklärten Gegner CHRISTI geworden. Sie haben sich damit förmlich und faktisch zu Überläufern ins feindliche Lager mutiert. Ihre christliche „Feindesliebe“ ist für sie bevorzugte „Nächstenliebe“ geworden. Sie betrachten den Todfeind, der sich taktisch als Freund gibt, verblendet als tatsächlichen Freund. Sie behandeln ihn wie einen Bruder im Glauben. Und die wahren Brüder im Glauben lassen sie damit im Stich, wie es eben in der Regel „Hirten“ tun, die nur Mietlinge sind.

Paul Otto Schenker

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ISLAM BEDEUTET EROBERUNG UND UNTERWERFUNG

Am 16.03.2019 fand in München eine Demonstration der Bürgerbewegung Pax Europa statt. Dabei las Michael Stürzenberger zwei hitzigen Muslimen aus dem Koran vor.

Die Führer der Christenheit (in Kirche und Politik) wären schon längst und schon immer berufen gewesen, den Islam, dieses schnaubende Ungeheuer, in aller Offenheit und Furchtlosigkeit aufs entschiedenste zu bekämpfen und alle Welt zu tatkräftigem Widerstand sowohl gegen seinen Bestand wie vor allem gegen seine Ausbreitung aufzurufen. Stattdessen verpassen sie ihm seit nunmehr Jahrzehnten dauernd den Anstrich einer valablen, wenn nicht gar gleichwertigen, Religion, die überall auf der Welt ihren Platz neben der jüdischen und der christlichen (et alia) habe.

Dass wir diese gegenwärtigen schlimmen Zustände in Europa insbesondere und darüber hinaus auf der ganzen Welt mit dem Islam haben, „verdanken“ wir in allererster Linie dem Klerus der Kirche, der katholischen Kirche, der römisch-katholischen, apostolischen Kirche, dem Klerus hoher und höchster Stufe: Bischöfen, Kardinälen und Päpsten. Der Anfang dazu wurde gesetzt beim 2. Vatikanischen Konzil in Rom, mit der Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen vom 28. Oktober 1965.

Zitat aus «Nostra Aetate»:

3. Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde (5), der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.
Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.

Mit diesem Bekenntnis und Zeugnis der höchsten Autorität der Kirche wurde der Islam vor aller Welt als eine Religionsgemeinschaft dargestellt, die durchaus Hochachtung verdient und mit der man zusammenarbeiten sollte. Und so breitete sich ab dem 28. Oktober 1965 bis 1978 unter dem Pontifikat Papst Pauls VI. und den nachfolgenden Päpsten, bei den christlichen Gläubigen die Überzeugung aus, dass die Muslime den gleichen Gott anbeten wie wir und dass sie grund-friedlich sind.

Für Einsichtige, jedenfalls für Christus- und damit Gott-Erleuchtete, ist der Islam für die heilsbedürftigen Menschen unheilbringend, ja tödlich, wie es der Krebs (eine bösartige Tumorerkrankung) ist im menschlichen Körper. Es gälte, ihn entschlossen unschädlich zu machen, global! Jedoch, die Christenführer sind größtmehrheitlich umnachtet und selbst schon vergiftet, weil sie das Licht, das in die Welt gekommen ist, um die Finsternis zu erhellen, unter den „Scheffel“ stellen und an seiner Stelle multireligiöses Feuer(blend)werk zünden. So wird das lebensgefährliche Geschwür weiter ungehindert, ja gefördert wachsen, bis es womöglich alles Noch-Gesunde in ebensolches Geschwür umgewandelt haben wird.

Doch unser wahrer Gott, JESUS CHRISTUS, wird das nicht bis zum (bittersten) Ende zulassen. ER wird eingreifen – mit Macht und HERRlichkeit! Was aber wird alles noch geschehen müssen, bis den zur Führung (und zur Christusnachfolge) Berufenen die Augen aufgehen?

Paul Otto Schenker

 

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ÜBERLEGUNGEN ZUM VERNICHTUNGSPLAN DER OSTCHRISTEN (3)

(Fortsetzung zu 2)

DIE „NEUE CHRISTOPHOBIE“ ODER DIE „CHRISTEN DES OSTENS“ „AGENTEN“
„WESTLICHER IMPERIALISTEN“ UND „AMERIKANISCHER ZIONISTEN“ …

Irreführend den „fünften Kolonnen“ der „westlichen Kreuzfahrer“ zugegliedert, waren die Christen im allgemeinen und im Orient insbesondere (die jedoch sechs Jahrhunderte vor der Ankunft der ersten arabisch-muslimischen Besatzer tatsächlich in islamischen Ländern verwurzelt waren), oft selber arm, „unterdrückt“, ex-kolonialisiert und nicht Kolonisatoren (Christen aus arabischen Ländern, Schwarzafrika oder Asien) durch eine unglaubliche Umkehrung / Manipulation der Geschichte als „Fremdländer“ dargestellt, als „europäische Kreuzfahrer“ und „amerikanische Imperialisten“. Das östliche Christentum ist mehr denn je wegen dieser „neuen Christophobie“ der antiwestlichen und postkolonialen Matrix, die der alten Studie hinzugefügt wurde, ein bevorzugtes Ziel von Islamisten aller Gattung, die sie entweder verfolgen, gesetzlich, durch die Scharia und durch offizielle Ungerechtigkeiten (Sudan, Iran, Indonesien, Malaysia, Pakistan, Bangladesch, Brunei, Malediven usw.) oder auf terroristische Weise (anti-christliche islamistische Angriffe in Pakistan, Syrien) (Irak, Ägypten, Saudi-Arabien, Maghreb, Nigeria, Zentralafrika usw.).

In Asien wird dieser legalen oder dschihadistischen Christophobie islamistischer Prägung der manchmal gleichermaßen kriminelle und barbarische anti-christliche Hass hinzugefügt, der in Indien in einem radikal-hinduistischen Milieu (BJPRSS) in totalitären kommunistischen Ländern (China, Korea) oder in nationalistischen buddhistischen Ländern (Burma, Sri Lanka usw.) tobt. Aus dieser Sicht ist die Tatsache, dass Daesh insbesondere am 21. April (2019) die christliche Gemeinschaft in Sri Lanka (und nicht die Buddhisten oder Hindus, die sie im Gegensatz zu friedlichen Christen verfolgen) ins Visier genommen hat, taktisch ziemlich „schlau“ und bewusst durchdacht. Tatsächlich besteht das Motiv / der Vorwand, die Gehirne der islamo-jihadistischen Zentren zu kapitalisieren, darin, dass das Massaker an Christen neue antiwestliche und antiimperialistische Anhänger, nicht nur strikte Islamisten-Fundamentalisten, auf regionaler und globaler Ebene, verführen und zusammenbringen kann.

Unter diesem Gesichtspunkt, indem die Behauptung des Nachrichtenkanals der Terrormiliz Daesh (Amaq) weitergeleitet wurde, die den Angriff in Sri Lanka als „Rache“ für das Christchurch-Massaker darstellte (in Neuseeland wurden am 15. März (2019) 50 Muslime (von einem australischen weißen Suprematisten) ermordet), sind die westlichen Medien in die Falle von dschihadistischen Hirnen geraten, für die jeder Angriff eine Gelegenheit darstellt, für den radikalen neokalifalen Islamismus zu werben, der sich selbst als „Hauptdarsteller“ gibt einer antiimperialistischen Kraft auf globaler Ebene, „die einzige Macht, die in der Lage ist, das westliche Kreuzfahrer-Imperium und seine eingeborenen „irrgläubigen“ christlichen Agenten und andere „apostatische“ Komplizen „herauszufordern“ oder sogar eines Tages zu „besiegen“. Viele Westler sind auch in die damit verbundene intellektuelle Falle von Dschihadisten geraten (die immer noch versuchen, die Opfer der von ihren Henkern begangenen Verbrechen als Täter zu beschuldigen), wie auch Daesh’s „Rache an den Märtyrern“ im „Sham„, die unter den Überfällen der „westlichen Kreuzfahrer“ und ihrer muslimisch-verbündeten kurdischen Verräter in Baghouz, Syrien gefallen sind.

EIN „PERVERSER PLAN DER RELIGIÖSEN SÄUBERUNG“ IM NAHEN OSTEN

Am 7. Januar 2011, als er kurz vor dem Anschlag in Alexandria vor religiösen Vertretern in Frankreich seine Wünsche dem Elysee präsentierte, zögerte der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der bekanntermaßen seine Worte nicht zweimal überlegte,  die anti-christlichen Angriffe im Irak oder in Ägypten als Teil eines „Reinigungsplans“ zu bezeichnen: „Wir können nicht zulassen, was mehr und mehr einem besonders perversen Plan der religiösen Säuberung im Nahen Osten ähnelt (…) Sie sind gemeinsam unsere Märtyrer, Märtyrer der Gewissensfreiheit. Frankreich wird niemals akzeptieren, dass man unschuldige Menschen im Gebet zum Ziel des wahnsinnigen Terrorismus nehmen kann. Durch sie ist die menschliche Zivilisation in Frage gestellt worden. Die Rede von Nicolas Sarkozy, die auch von François Fillon als Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2017 beinahe identisch gehalten wurde, war zwar lobenswert, aber es folgten nie konkrete Maßnahmen.

Und kein westliches Land hat etwas Konkretes getan (Botschaftereinbestellungen), UN-Forderungen nach Sanktionen, wirtschaftliche Vergeltungsmaßnahmen, Embargo, Einfrieren der humanitären Hilfe, Boykott oder sogar offizielle Proteste), um die offiziellen Massaker an Christen im Südsudan und in Indonesien in den 1990er Jahren, oder offizielle Verfolgungen und den Minderwertigkeitsstatus von Christen, die in fast allen 57 muslimischen Ländern der OIC (Organisation für Islamische Zusammenarbeit) in Kraft sind, zu stoppen. Im Westen beklagen westliche Beamte die Angriffe der Dschihadisten höchstens, ohne sie christenfeindlich zu nennen, obwohl Christen offiziell angegriffen wurden. Nach unserer Meinung können zwei „Momente“ in dem langen Prozess der Dämonisierung der östlichen Christen identifiziert werden: „Hasspredigt“ gegen sie, als „Komplizen“ der ehemaligen europäischen Kolonialisten, oder der „amerikanischen Kreuzfahrer“ und manchmal (so dumm diese Beklagung auch ist) auch der „Zionisten“.

Diese generell negative Wahrnehmung, die zu den immer wiederkehrenden „illegalen“ Angriffen und den Verfolgungen und offiziellen Mobbing-Früchten des Scharia-Gesetzes und zu unfairen Gesetzen hinzugefügt wurde, hat seit der Entkolonialisierung und insbesondere der allgemeinen Re-Islamisierung der muslimischen Länder Hunderttausende ins Exil gedrängt, Christen aus dem Irak, Ägypten, Palästina, Jordanien, der Türkei, Pakistan, Bangladesch oder seit kurzem Indonesien-Malaysia. Neben dem Völkermord an Armeniern und Assyro-Chaldäern der osmanischen Türkei in den Jahren 1897-1915 setzte sich der Prozess der Ausrottung des Christentums aus dem Islam in den 1920er, 30er und 60er Jahren mit der Vertreibung griechisch-orthodoxer Christen aus der Türkei fort, assimiliert an griechische und zypriotisch-griechische „Feinde“. Nach der Unabhängigkeit der arabisch-muslimischen Nationen zwischen dem Ersten Weltkrieg und den 1960er Jahren setzte sich dies formal und allgemein fort: wie das zusammenfallende Osmanische Reich oder die kemalistische Türkei entwickelten die vom „antiimperialistischen“ arabischen Nationalismus markierten Länder, wie der des ägyptischen Volkes Abd el-Nasser oder des ehemaligen Führers der libyschen Revolution, entwickelte Muammar Gaddafi eine fremdenfeindliche Ausländerfeindlichkeit gegen alles, was an Europa erinnert und die christliche Religion der Europäer.

Durch den revolutionären Sozialismus (durch den Antiimperialismus) und den Nationalsozialismus (durch den Antijudaismus) beeinflusst, verweigerte der Panarabismus jüdische und christliche lokale Identitäten. In den Jahren 1940-1950 war in der Türkei (1955), in Ägypten (1956) und im Irak eine Welle anti-christlicher Pogrome zu verzeichnen. Im Irak, in Palästina, Ägypten, Libyen oder in Algerien waren es jüdische und anti-europäische. Die Gefangenen ihrer transnationalen „panarabischen“ Rhetorik, die Handwerker der Unabhängigkeit, brachten den Massen eine neue, exklusive arabisch-muslimische Identität ein, die nicht-muslimische oder nicht-arabische Ureinwohner verbannte, die vor der Ankunft des Islams (Maroniten, Berber-Kabylen, Kopten) besiedelt waren Assyrer-Chaldäer, Armenier usw.), um ethnisch-religiöse Minderheiten zu verdächtigen. Dies erklärt auch, warum sich viele arabische Nationalisten, die anfangs säkular waren, zu einem radikalen Islamismus oder einer „nationalislamistischen“ Synthese entwickelten.

Im Maghreb führte antichristlicher Hass zur Verfolgung der Kabylen in Verbindung mit weißen Vätern und evangelischen evangelischen Missionaren, die bis heute in einem Klima von Misstrauen, gesetzlicher Minderwertigkeit und Todesdrohungen leben, „Agenten der Kolonisatoren“ französische Christen. Die Ermordung der Mönche von Tibéhirine in der Nacht vom 26. auf den 27. März 1996, die durch den Film Men and Gods bekannt gemacht wurde, hatte eine klare Botschaft, um jede „Rückkehr“ des Christentums, der Religion der „Kolonialherren“, in diesem Maghreb zu verunmöglichen. Dies war jedoch vor zehn Jahrhunderten eines der ältesten christlichen Länder, lange vor der Ankunft der muslimischen Eroberer. Laut EDA-Direktor Marc Fromager waren die Verfolgungen von Christen im Osten in der islamischen Welt nie stärker als heute, außer natürlich wegen des Völkermords an Christen Assyrisch-Chaldäer und Armenier in der Türkei (1915) und im Südsudan (1983-2005).

Heute, wo die christlichen Gemeinschaften, wie in der Türkei, in Palästina, im Irak usw., zum ersten Mal seit Jahrhunderten sehr restriktiv sind, verschwindet die christliche Präsenz. An anderen Orten, wo es mehr gibt, wie in Ägypten, zwingen Verfolgungen und Mobbing, deren tägliche Opfer sie sind, viele von ihnen, den Islam anzunehmen, um ihr Los zu verbessern, und manchmal sogar „Prämien“, welche Islamisten den Neokonvertierten geben (1500 Euro, was dem Gewinn der Lotterie in Ägypten gilt, wo sie ein Vermögen für die Ärmsten darstellt).

 

AUF DEM WEG ZU EINER CHRISTENREINEN MUSLIMISCHEN WELT?

Unter dem Dritten Reich wollten Hitler und seine SS-Fanatiker das Reich der Germanen zu einem Land „ohne Juden“ oder Judenfrei machen. Seit 2001 fordern al-Qaida und Da’esh fortwährend, christliche „Kreuzfahrer“ (al-Salibiyun) und Juden (al-Yahud) zu töten, um die islamische Welt von ihren Juden und Christen zu reinigen, um ein Land „Judenfrei“ und „Christenrein“ zu machen. Zunächst konzentrierte sich Al-Qaidas Botschaft mehr auf zionistische Juden und amerikanische Kreuzfahrer, die Arabien besetzten. Doch seit den antichristlichen Angriffen gegen die Kathedrale von der Immerwährenden Hilfe in Bagdad (Karrada) am 31. Oktober 2010, bei denen 44 Menschen starben, hat Al-Qaida einen echten Aufruf zum Genozid von Christen in allen muslimischen Ländern gestartet.

In einer Erklärung hat der islamische Staat des Irak (ISI), Vorfahr von Daesh, alle östlichen Christen, einschließlich der Kopten von Ägypten, als „legitime Ziele“ bezeichnet: „Wir werden über sie die Tore der Zerstörung und Blutströme öffnen“. Seitdem haben die Dschihadisten von Al-Qaida und der Islamische Staat von Al-Baghdadi erklärt, dass „alle christlichen Zentren, Symbole, Organisationen, Institutionen, Führer und Gläubigen legitime Ziele für die Mudschaheddin sind“. In diesem Zusammenhang wurden die Angriffe am Neujahrstag 2011 in Alexandria verübt und während des Weihnachtsabends 2010 wurden 40 Menschen in Nord- und Zentralnigeria bei Angriffen auf Kirchen ermordet. Seitdem haben sich die Angriffe von Christen überall und täglich vervielfacht, da wo Al-Qaida die meisten Unterstützer hat: Ägypten, Pakistan, Somalia, Pakistan, Golf, Sahel, Somalia usw.

Zwar ist der Reinigungsplan der Ost-Christen abgesehen von den Fällen Sudan und der Türkei noch nicht in der Phase des Völkermords. Aber die neue Ausrottungs-Christianophobie, die von diesen permanenten Aufrufen nach Gemetzel getragen wird, ist Teil einer vor-genozidalen Mentalität. Dieser Versuch, die islamischen Territorien seiner Christen zu reinigen, angetrieben durch eine Dämonisierung und Fantasien, die antijüdischen Motiven ähneln, wird in der Tat von Senegal (einst friedlich, heute vom Fundamentalismus bedroht) bis zum islamischen Pakistan beobachtet, wo nur schon das Bekenntnis zum christlichen Glauben es wert ist, mit dem Tod bedroht zu werden und wegen „Blasphemie gegen den Islam“ verurteilt zu werden. Wie uns der Holocaust, der Völkermord an den Armeniern und den Assyro-Chaldäern in der Türkei, die Tutsis in Ruanda und Schwarze im Südsudan und Darfur beigebracht haben, führt die Hass-Lehre früher oder später in jeder Zivilisation zu einem Massaker an den Massen. Das bedeutet also, dass der gegenwärtige Prozess der kollektiven anti-christlichen Fanatisierung, der nicht nur von Al-Qaïda, sondern verbreiteter von den Medien, den Gerichten und den offiziellen Institutionen der Länder ausgeht, die Hassprediger sich frei ausdrücken lassen, die Gewissen auf eine neue „Endlösung“ dieser neuen christlichen Sündenböcke vorbereiten.

 

Alexandre del Valle / Montag, 29. April 2019

(Aus dem Französischen übersetzt von mir [POS])

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Quelle 2