Papst: Berufung – das passiert nicht durch eine Konferenz

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Sprechen über Berufung: Priesterweihe im Petersdom – ANSA

„Ich habe immer ein wenig Angst davor, einige Ausdrücke unseres Kirchenjargons zu benutzen“: ein Bekenntnis, das bei Papst Franziskus nicht überrascht. Bei einer Audienz für rund 255 Teilnehmer eines internationalen Kongresses über Berufungspastoral an diesem Freitag buchstabierte Franziskus das etwas sperrige Wort ‚Berufung’ zunächst einmal aus: „,Berufungspastoral‘ – das lässt an einen der vielen kirchlichen Bereiche denken, an ein Kurienbüro oder vielleicht ein Projekt in Arbeit. Ich sage ja nicht, das wäre nicht wichtig, aber es geht um mehr: Berufungspastoral ist eine Begegnung mit dem Herrn!“

Ja, und was wäre hier wohl glaubwürdiger als die Geschichte einer Berufung? Papst Franziskus kam prompt auf seine eigene zu sprechen: „Die passierte nicht nach eine Konferenz oder durch eine schöne Theorie, sondern durch die Erfahrung des barmherzigen Blickes Jesu auf mich. Es ist also schön, dass ihr hier seid, aus allen Erdteilen, um über das Thema nachzudenken, aber bitte – das alles darf nicht mit einem Kongress enden! Berufungspastoral bedeutet, den Stil Jesu zu lernen, der zu alltäglichen Orten geht, ohne Eile verweilt und die Geschwister mit Barmherzigkeit zur Begegnung mit dem Gottvater führt“.

Jorge Mario Bergoglios eigene Berufung

„Aus Barmherzigkeit erwählt“ – das von Jorge Mario Bergoglio gewählte Bischofs- und Papstmotto ist Titel des Kongresses über Berufungspastoral der vatikanischen Kleruskongregation, dessen krönender Abschluss die Papstaudienz an diesem Freitag war. Hinausgehen, sehen, rufen – das hat Jesus getan, schärfte der Papst seinen Zuhörern ein, nachzulesen sei das im Evangelium.

Erstens: Hinausgehen! Hier kam der Papst direkt auf einen seiner Lieblingsmodi für die Kirche zu sprechen: „Die Berufungspastoral braucht eine Kirche in Bewegung, die ihre eigenen Grenzen erweitern kann, die sie nicht an der Begrenztheit menschlicher Rechenübungen oder der Angst vor dem Scheitern misst, sondern an der breiten Skala göttlicher Barmherzigkeit.“

Durch bequemes Verweilen im Altbekannten werde es keine „fruchtbare Saat“ neuer Berufungen geben, prophezeite der Papst, Ziele und Methoden der Berufungspastoral müssten „mutig und kreativ“ überdacht werden: „Wir müssen lernen, uns aus unserer Erstarrung zu lösen, die es uns unmöglich macht, die Freude des Evangeliums zu kommunizieren, aus den standardisierten Formen, die oftmals anachronistisch erscheinen, aus den vorgefertigten Analysen, die das Leben der Menschen in kalte Schablonen verpacken.“

Die Freude des Evangeliums kommunizieren

Der Papst wandte sich hier insbesondere an Bischöfe und Priester, die „Hauptverantwortlichen“ der Berufungspastoral. In Erinnerung an die eigene Berufung sollten sie junge Menschen auf ihrem persönlichen Weg der Berufung authentisch begleiten und sollten „Hirten inmitten des Volkes“ sein. Ein Priester, der sich in der Sakristei einschließe, sei „traurig“, so der Papst wörtlich.

Zweitens: Sehen! Franziskus warnte hier vor pastoraler Blindheit und unnützem Aktivismus. Hektik und Reizüberflutung des modernen Lebens verstellten oftmals den Blick für das Wesentliche, so der Papst, Priester und pastorale Mitarbeiter dürften sich nicht in einem „leeren Organisationsdrang“ verzetteln, der das Herz der Pastoral ausblende. Der Stil Jesu sei ein anderer, so Franziskus: „Wenn Jesus über die Straßen läuft, hält er an und sieht die Menschen an, ohne Eile. Das ist es, was seinen Ruf attraktiv und anziehend macht.“ Die Hirten der Kirche bräuchten diese Ruhe und Sensibilität, die Fähigkeit, „in das Leben des Nächsten einzutreten, ohne ihm je zu drohen oder ihn zu verurteilen“. Der Papst rief in diesem Kontext auch dazu auf, auf eine sorgfältige Auswahl von Priesteramtskandidaten zu achten, Bischöfe sollten hier „Wachsamkeit“ und „Besonnenheit“ an den Tag legen.

Wider die Hektik und die Reizüberflutung

Drittens: Rufen, der Kern des Themas Berufungspastoral. Jesus verliere hier nicht viele Worte, er sage ,Folge mir‘, wolle Menschen in Bewegung setzen, sie auch dazu animieren, die Illusion vermeintlicher Sicherheiten im Hier und Jetzt hinter sich zu lassen.

Andererseits habe Jesus gerade auch an den „Ufern der Existenz“ gefischt, formulierte Franziskus, und auf Impulse von Menschen geantwortet, die auf der Suche seien, fuhr er fort: „Diese Sehnsucht des Suchens finden wir häufig bei jungen Menschen. Sie ist der Schatz, den der Herr in unsere Hände legt, den wir pflegen, anbauen und zum Keimen bringen müssen. (…) Statt den Glauben auf ein Rezeptbuch oder Regelwerk zu reduzieren, können wir den jungen Leuten helfen, sich die richtigen Fragen zu stellen, sich auf den Weg zu machen und die Freude des Evangeliums zu entdecken.“

Leicht sei diese Aufgabe nicht, gab der Papst wohl mit Blick auf den Priestermangel und die kränkelnden Berufungen in vielen europäischen Ländern zu: Trotz vollen Einsatzes gehe die Rechnung manchmal eben nicht auf. Jammern helfe hier aber nicht, erinnerte er, nur das Rausgehen, Sehen und Rufen.

(rv 21.10.2016 pr)

Papstpredigt an Priester: Volltext

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Einzug des Papstes zur Messe mit Priestern

Papst Franziskus hat am Freitag eine Messe für Priester auf dem Petersplatz gefeiert. Hier finden Sie seine Predigt im offiziellen Wortlaut; spontane Hinzufügungen des Papstes zum Text haben wir in eigener Übersetzung eingefügt.

Da wir das Jubiläum der Priester am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu feiern, sind wir aufgerufen, uns auf das Herz bzw. die Innerlichkeit zu konzentrieren, auf die kräftigsten Wurzeln des Lebens, auf den Kern der Gefühle – in einem Wort: auf die Mitte der Person. Und heute richten wir den Blick auf zwei Herzen: auf das Herz des Guten Hirten und auf unser Hirtenherz.

Das Herz des Guten Hirten ist nicht nur das Herz, das Erbarmen mit uns hat, sondern es ist die Barmherzigkeit selbst. Dort erstrahlt die Liebe des Vaters; dort habe ich das sichere Gefühl, angenommen und verstanden zu werden, wie ich bin; dort genieße ich die Gewissheit, mit allen meinen Grenzen und Sünden doch erwählt und geliebt zu sein. Indem ich auf dieses Herz blicke, erneuere ich meine erste Liebe: die Erinnerung an den Moment, als der Herr mich im Innersten angerührt und mich berufen hat, ihm nachzufolgen, die Freude, auf sein Wort hin die Netze des Lebens ausgeworfen zu haben (vgl. Lk 5,5).

Das Herz des Guten Hirten sagt uns, dass seine Liebe keine Grenzen kennt, dass es nicht müde wird und niemals aufgibt. Dort sehen wir seine ständige, uneingeschränkte Selbsthingabe; dort finden wir die Quelle der treuen und sanften Liebe, die frei lässt und frei macht; dort entdecken wir jedes Mal neu, dass Jesus uns liebt » bis zur Vollendung « (Joh 13,1) – er bleibt nicht vorher stehen, sondern bis zur Vollendung! –, ohne sich jemals aufzudrängen.

Das Herz des Guten Hirten streckt sich uns entgegen, es ist auf den „gepolt“, der am weitesten entfernt ist; hartnäckig zeigt die Nadel seines Kompasses dorthin, dort offenbart es eine besondere Schwäche der Liebe, denn es möchte alle erreichen und niemanden verlieren.

Vor dem Herzen Jesu kommt die grundlegende Frage unseres Priesterlebens auf: Wohin ist mein Herz ausgerichtet? Eine Frage, die wir Priester uns ganz oft stellen müssen, jeden Tag, jede Woche: Wohin ist mein Herz ausgerichtet? Der Dienst ist oft angefüllt mit vielerlei Initiativen, die ihn an viele Fronten stellen: von der Katechese zur Liturgie, zum karitativen Einsatz, zu den pastoralen und sogar zu den administrativen Verpflichtungen. Inmitten so vieler Aktivitäten bleibt die Frage: Wo ist mein Herz verankert – da fällt mir dieses schöne Gebet der Liturgie ein: fixa sunt gaudia… , worauf zielt es ab, welches ist der Schatz, den es sucht? Denn – sagt Jesus – »wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz« (Mt 6,21).

Wir haben Schwächen, auch Sünden. Aber wir gehen an die Wurzeln unserer Schwächen, unserer Sünden – wo ist der Schatz, der uns vom Herrn entfernt?

Die unersetzlichen Schätze des Herzens Jesu sind zwei, Jesus hat nur zwei Schätze: der Vater und wir. Seine Tage verliefen zwischen dem Gebet zum Vater und der Begegnung mit den Menschen. Begegnung mit den Menschen – nicht Abstand. Auch das Herz des Hirten Christi kennt nur zwei Richtungen: den Herrn und die Menschen. Das Herz des Priesters ist ein von der Liebe des Herrn durchbohrtes Herz. Deshalb schaut er nicht mehr auf sich selbst (er sollte nicht mehr auf sich selbst schauen), sondern ist Gott und den Mitmenschen zugewandt. Es ist kein „wankendes Herz“ mehr, das sich vom Reiz des Augenblicks anziehen lässt oder das hin- und herzieht auf der Suche nach Zustimmung und kleinen Befriedigungen. Es ist sündhaft… Es ist stattdessen ein Herz, das im Herrn gefestigt, vom Heiligen Geist gefesselt und für die Mitmenschen offen und verfügbar ist. Und hier löst es das Problem seiner Sünden.

Um unserem Herz zu helfen, von der Liebe Jesu, des Guten Hirten, zu brennen, können wir uns üben, uns drei Handlungen zu Eigen zu machen, welche die Lesungen von heute uns vorschlagen: suchen, einbeziehen und uns freuen.

Suchen. Der Prophet Ezechiel hat uns daran erinnert, dass Gott selber seine Schafe sucht (34,11.16). Er »geht dem verlorenen nach«, sagt das Evangelium (Lk 15,4), ohne sich von den Gefahren erschrecken zu lassen; ohne Zögern dringt er wagemutig in Gebiete außerhalb des Weidelands und in Zonen außerhalb der Arbeitszeiten vor. Und er lässt sich keine Überstunden bezahlen! Er schiebt die Suche nicht auf. Er denkt nicht: „Heute habe ich meine Pflicht bereits erledigt, ich werde mich morgen darum kümmern“, sondern er macht sich sofort an die Arbeit. Sein Herz ist unruhig, bis er das eine verlorene Schaf wiederfindet. Und wenn er es gefunden hat, vergisst er die Mühe und lädt es ganz zufrieden auf seine Schultern. Er muss rausgehen, um es zu suchen, mit ihm zu sprechen, es zu überreden. Manchmal muss er auch vor dem Tabernakel bleiben und mit dem Herrn um dieses Schaf ringen.

Das ist das suchende Herz: Es ist ein Herz, das Zeiten und Räume nicht „privatisiert“ – wehe den Hirten, die ihren Dienst privatisieren! –, nicht eifersüchtig über seine legitime Ruhe wacht und niemals den Anspruch erhebt, nicht gestört zu werden. Der Hirt nach dem Herzen Gottes verteidigt nicht die eigenen Bequemlichkeiten, ist nicht besorgt, den eigenen guten Ruf zu schützen – möge man ihn ruhig verleumden wie Jesus! –, ja, ohne jede Furcht vor Kritik ist es bereit zum Risiko, nur um seinen Herrn nachzuahmen. „Selig wenn sie euch verfolgen“ usw.

Der Hirt, der Jesus gemäß ist, besitzt ein Herz, das frei ist, die eigenen Dinge loszulassen. Es lebt nicht, indem es sein Eigentum und seine Dienststunden „abrechnet“: Es ist kein Buchhalter des Geistes, sondern ein barmherziger Samariter auf der Suche nach den Bedürftigen. Er ist ein Hirte, nicht ein Inspekteur der Herde, und widmet sich seiner Sendung nicht fünfzig- oder sechzigprozentig, sondern mit seinem ganzen Sein. Wenn er auf die Suche geht, findet er, und er findet, weil er riskiert. Wenn der Hirte nichts riskiert, findet er auch nichts… Er bleibt nach Enttäuschungen nicht stehen und gibt in Mühen nicht auf. Er ist tatsächlich hartnäckig im Guten, gesalbt von der göttlichen Hartnäckigkeit, dass niemand verlorengehen soll. Deshalb hält er nicht nur die Türen offen, sondern geht hinaus auf die Suche nach denen, die nicht mehr durch die Tür eintreten wollen. Wie jeder gute Christ und als Vorbild für jeden Christen geht er ständig aus sich selbst heraus. Der Schwerpunkt seines Herzens befindet sich außerhalb seiner selbst: Es ist dezentriert, nur auf Jesus zentriert – nicht von seinem Ich angezogen, sondern von dem Du Gottes und vom Wir der Menschen.

Einbeziehen. Christus liebt und kennt seine Schafe, für sie gibt er sein Leben hin und keines ist ihm fremd (vgl. Joh 10.11-14). Seine Herde ist seine Familie und sein Leben. Er ist kein von den Schafen gefürchteter Vorgesetzter, sondern der Hirt, der mit ihnen geht und sie beim Namen ruft (vgl. Joh 10, 3-4). Und er möchte die Schafe versammeln, die noch nicht bei ihm wohnen (vgl. Joh 10,16).

So ist auch der Priester Christi: Er ist gesalbt für das Volk, nicht um sich für seine eigenen Pläne zu entscheiden, sondern um den konkreten Menschen nahe zu sein, die Gott ihm durch die Kirche anvertraut hat. Niemand ist aus seinem Herzen, aus seinem Gebet und aus seinem Lächeln ausgeschlossen. Mit liebevollem Blick und einem Vaterherzen nimmt er auf und bezieht ein; und wenn er zurechtweisen muss, dann stets, um in die Nähe zu holen. Niemanden verachtet er, sondern für alle ist er bereit, sich die Hände schmutzig zu machen. Der gute Hirte hat keine Handschuhe an! Als Diener der Communio, die er zelebriert und die er lebt, erwartet er nicht den Gruß und die Komplimente der anderen, sondern reicht als Erster die Hand und verwirft Tratsch, Urteile und Gift. Geduldig hört er die Probleme an und begleitet die Schritte der Menschen, indem er mit großherzigem Mitgefühl die göttliche Vergebung spendet. Er schimpft den nicht aus, der den Weg verlässt oder verliert, sondern ist immer bereit, wieder einzugliedern und Streit zu schlichten. Ein Mann, der andere einzubeziehen weiß.

Sich freuen. Gott ist » voll Freude« (Lk 15,5): Seine Freude hat ihren Grund in der Vergebung; in dem Leben, das neu ersteht; in dem Sohn, der wieder die Luft des Elternhauses atmet. Die Freude Jesu, des Guten Hirten, ist keine Freude über sich, sondern eine Freude über die anderen und mit den anderen, die wahre Freude der Liebe. Das ist auch die Freude des Priesters. Er wird verwandelt durch die Barmherzigkeit, die er gegenleistungsfrei erweist. Gegenleistungsfrei! Im Gebet entdeckt er den Trost Gottes und erfährt, dass nichts stärker ist als seine Liebe. Darum ist er innerlich ausgeglichen und ist glücklich, ein Kanal der Barmherzigkeit zu sein und den Menschen dem Herzen Gottes nahezubringen. Traurigkeit ist für ihn nicht normal, sondern vorübergehend; Härte ist ihm fremd, denn er ist ein Hirte gemäß dem milden Herzen Gottes.

Liebe Priester, in der Eucharistiefeier finden wir jeden Tag diese unsere Identität des Hirten wieder. Jedes Mal können wir uns seine Worte: »Dies ist mein Leib, der für euch hingegeben wird« wirklich zu eigen machen. Das ist der Sinn unseres Lebens, das sind die Worte, mit denen wir in gewisser Weise täglich unsere Weiheversprechen erneuern können. Ich danke euch für euer „Ja“, und für so viele verborgene „Jas“ jeden Tag, die nur der Herr kennt, und für eure Bereitschaft, das Leben vereint mit Jesus hinzugeben: Hier liegt die reine Quelle unserer Freude.

(rv 03.06.2016 sk)

Pakistan: „Boom bei Priester- und Ordensberufungen lässt auf eine rosige Zukunft hoffen“

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Pfarrer Inayat Bernard / Quelle: Fides, CC BY 4.0

15 Diakone bereiten sich in diesem Jahr auf die Weihe vor

Trotz zahlreicher Schwierigkeiten in dem zu 95 Prozent von Muslimen bewohnten Land gibt es in den pakistanischen Gemeinden zahlreiche Priester- und Ordensberufungen. Dies bezeichnet der Rektor des Kleinen Seminars „St. Mary“ in Lahore, Pfarrer Inayat Bernard, „als Segen Gottes“.

Im Kleinen Seminar „St. Mary“ werden 26 junge Seminaristen ausgebildet. Seit Anfang 2015 gab es in Pakistan 23 Priesterweihen und 15 Diakone bereiten sich auf die Weihe im Jahr 2016 vor. Am Institut für Theologie in Karachi studieren 79 Seminaristen und im Großen Seminar „St. Francis Xavier“ in Lahore sind es sogar 96.

„Diese Zahlen lassen auf eine rosige Zukunft für die katholische Kirche in Pakistan hoffen“, so Pfarrer Bernard. „Und daneben gibt es auch noch viele Kandidatinnen bei den Frauenorden: ein Zeichen der Hoffnung, das uns trotz aller Schwierigkeiten Mut macht.“

Zwar werden christliche Gemeinden im komplexen Kontext Pakistans oft diskriminiert oder Opfer von Gewalt, wie zum Beispiel bei dem jüngsten Anschlag an Ostern in Lahore, „doch der Terrorismus trifft unterschiedslos religiöse, zivile und militärische Einrichtungen“, so der katholische Geistliche. Doch die Schwierigkeiten „schränken unsere Freiheit und den Glauben der Menschen nicht ein, sondern sie stärken ihn.“

„Es stimmt, dass das Martyrium, das wir manchmal erfahren, Samen für neue Christen ist und ein Geschenk Gottes, das wir nur aus dem Glauben heraus verstehen können“, so Pfarrer Bernard abschließend. (PA)

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4. MAI 2016  WELTKIRCHE

(Quelle: Fides, 04.05.2016)