Polen: Bischof gegen Pop-Schlager in Liturgie

CARDINAL ROBERT SARAH - ENREGISTREMENT DE L' EMISSION ' BIBLIOTHEQUE MEDICIS ' DIFFUSE SUR PUBLIC SENAT

Warschau (DT/mee) Der Bischof von Wloclawek, Wieslaw Mering (70), erinnert in einer aktuellen Anweisung an den angemessenen Einsatz von Musik in den Kirchen seiner Diözese. Auf Grundlage der Instruktion „Musicam sacram“ aus dem Jahre 1967 und die „Erklärung über Konzerte in Kirchen“, verfasst von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung im Jahr 1987, erinnert Mering daran, dass die sakrale Musik bei Konzerten den ersten Platz einnehmen müsse. Wenn es um klassische Musik gehe, brauche die jeweilige Kirche eine Genehmigung des Ortsbischofs. Das Schreiben Merings spricht sich dagegen aus, während Hochzeiten und Beerdigungen Pop-Schlager wie etwa „Hallelujah“ von Leonard Cohen zu spielen. „Unsere Liturgie ist schön und reich, es genügt, wenn man sie auf würdige Weise mit Vorbereitung und angemessener Teilnahme feiert. All das Bizarre, das Zielen auf billige Popularität und Originalität, das Aufführen von nicht-religiösen, säkularen Stücken ist verboten“.

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