Weltweites Rosenkranzgebet mit Papst Franziskus am Samstag

Papst Franziskus an der Lourdes-Grotte in den vatikanischen Gärten (Archivbild)

Global im Gebet vereint um ein Ende der Pandemie: In diesem Anliegen findet am Vorabend des kommenden Pfingstsonntag in den Vatikanischen Gärten ein Rosenkranzgebet mit Papst Franziskus statt. Live – und auch auf Deutsch – übertragen wir die Marienandacht an der Lourdes-Grotte ab 17.30 Uhr in Wallfahrtsstätten der ganzen Welt, darunter Lourdes und Fatima.

Organisiert hat das Ereignis der Päpstliche Rat für Neuevangelisierung, es steht unter dem Titel „eifrig und einmütig im Gebet, zusammen mit Maria“ in Anlehnung an das Gebet der Urgemeinde, von dem die Apostelgeschichte erzählt (vgl. Apg 1,14).

Gebet für alle Leidenden an der Pandemie

Es handele sich um einen „Moment des weltweiten Gebets“ am Vorabend des Pfingstfestes mit dem Papst, an dem vor allem Familien beteiligt seien, heißt es in einer Erklärung des Päpstlichen Rates für Neuevangelisierung von diesem Dienstag. Franziskus wolle „die Schmerzen und Wehen der Menschheit, die durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus weiter verschärft worden seien“, zur Gottesmutter tragen und diese um Fürsprache bitten.

Wallfahrtorte weltweit beten mit

Zugeschaltet seien „die größten Wallfahrtsorte auf allen fünf Kontinenten“, informiert die Note. In Europa sind dies zum Beispiel die Heiligtümer von Lourdes in Frankreich, Fátima in Portugal und Tschenstochau in Polen, in den USA Immaculate Conception in Washington, in Afrika der nigerianische Wallfahrtsort Elele und Notre-Dame de la Paix in Elfenbeinküste. In Lateinamerika sind unter anderem das Nationalheiligtum von Mexiko mit der Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau von Guadalupe und der Pilgerort von Luján in der Heimat des Papstes, Argentinien, mit dabei.

Betroffene der Corona-Krise und Helfer beten mit dem Papst

Einzelne Teile des Rosenkranzes am Samstag würden von Vertretern verschiedener Gruppen gebetet, die in besonderer Weise von der Coronavirus-Pandemie getroffen wurden oder einen besonderen Einsatz leisten, informiert der Päpstliche Rat weiter. Papst Franziskus hatte für diese Menschen bei seinen Frühmessen in den letzten Wochen jeweils zum Gebet aufgerufen und ihr Wirken gewürdigt. Beim Rosenkranz mit dem Papst dabei sind ein Arzt und eine Krankenschwester, eine vom Virus geheilte Person, eine Trauernde, die ein Corona-Opfer in der eigenen Familie zu beklagen hat, ein Priester und eine Ordensschwester, die beide im Krankenhaus wirken, eine Apothekerin, eine Journalistin, ein Freiwilliger des Zivilschutzes mit Familie und eine junge Familie, die inmitten der Corona-Krise Nachwuchs bekommen hat.

Zu Sicherheits- und Hygieneregeln im Rahmen der Veranstaltung oder dem detaillierten Ablauf machte der Vatikan in der Erklärung keine Angaben. Es ist die erste größere Zusammenkunft des Papstes mit Gläubigen seit Beginn des Lockdown im Vatikan.

Unsere Live-Übertragung

Radio Vatikan überträgt das Gebet ab 17.30 Uhr mit deutschem Kommentar auf der Webseite vaticannews.de.

(vatican news – pr)

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18 Prozent der Deutschen unterstützen Viganò-Kritik

ARCHIV – 16.11.2015, USA, Baltimore: Erzbischof Carlo Maria Vigano, Apostolischer Nuntius in den USA, hört den Ausführungen bei der jährlichen Herbsttagung der US-Konferenz der katholischen Bischöfe in Baltimore zu. (zu dpa „Bischofskonferenz distanziert sich von Corona-Schreiben“ am 10.05.2020) Foto: Patrick Semansky/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ |

Für seinen Appell gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen erntete der italienische Erzbischof Viganò breite Kritik. Die Tagespost hat nachgefragt, wie der Appell in der Bevölkerung gesehen wird.

In dem „Aufruf für die Kirche und für die Welt an Katholiken und alle Menschen guten Willens“ von Erzbischof Viganò (im Bild) warnen die Unterzeichneten vor Panikmache angesichts der Coronakrise. Foto: Patrick Semansky (AP)

18 Prozent der Deutschen finden es gut, dass Bischöfe wie Kurienkardinal Gerhard Müller mit ihrer Unterzeichnung des Viganò-Appells öffentlich scharfe Kritik an den Corona-Maßnahmen geäußert haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Gleichzeitig ist eine Mehrheit von 56 Prozent gegenteiliger Meinung.

Katholiken stimmen zu 18 Prozent zu

Die Zustimmung von katholischen Befragten zu der im Viganò-Appell geäußerten Kritik deckt sich mit dem Wert innerhalb der Gesamtbevölkerung. Bei den Protestanten fanden hingegen nur zwölf Prozent die Kritik gut. Die größte Zustimmung zum Viganò-Appell äußerten freikirchliche Befragte  (37 Prozent).

Die Erhebung, für die 2.092 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 15. und dem 18. Mai befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Altersgruppen auf. In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen ist die Zustimmung zur Viganò-Kritik an den staatlichen Corona-Maßnahmen mit 25 Prozent am größten. Über 60-Jährige lehnen den Appell des ehemaligen Apostolischen Nuntius in den USA mit 67 Prozent ab – nur 13 Prozent teilen die Viganò-Kritik.

Betrachtet man die Frage nach Partei-Affinität, so ergibt sich ein eindeutiges Bild: Bei den AfD-Anhängern ist die Zustimmung zum Viganò-Appell mit 44 Prozent am größten. Am geringsten ist der Wert bei den Wählern der Union und Grünen (8 Prozent). Wähler der FDP teilen die von Viganò geäußerte Kritik immerhin noch zu überdurchschnittlichen 29 Prozent.

Afd-Wähler stimmen zu 44 Prozent zu

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Ich finde es gut, dass Bischöfe, wie zum Beispiel Kardinal Gerhard Müller, öffentlich scharfe Kritik an den Corona-Maßnahmen geäußert haben (Viganò-Appell).“

In dem „Aufruf für die Kirche und für die Welt an Katholiken und alle Menschen guten Willens“ warnen die Unterzeichneten vor Panikmache angesichts der Coronakrise. Unter dem Vorwand der Covid-19-Epidemie würden in vielen Fällen unveräußerliche Rechte der Bürger verletzt und ihre Grundfreiheiten unverhältnismäßig und ungerechtfertigt eingeschränkt, einschließlich des Rechts auf Religionsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Freizügigkeit, so das Papier. Wörtlich heißt es im Aufruf: „Diese illiberalen Steuerungsversuche sind der beunruhigender Auftakt zur Schaffung einer Weltregierung, die sich jeder Kontrolle entzieht.“

DT/mlu

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Bergamo-Autopsien: Das Hauptproblem war nicht das Coronavirus

 

Die Wahrheit über das, was letzten Monat wirklich in Bergamo passiert ist, beginnt sich zu zeigen.

Dr. Giampaolo Palma, ein Kardiologe mit langjähriger Erfahrung, der derzeit in einem auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen spezialisierten Zentrum in Salerno tätig ist, erläuterte sorgfältig die tatsächlichen Todesursachen für Covid-positive Patienten.

Die im Bergamo-Gebiet festgestellte Anomalie der Todesfälle wäre nicht die direkte Folge einer interstitiellen Pneumonie gewesen, sondern das Ergebnis einer venösen Mikrothrombose.

Nach mehreren Autopsien an 50 Leichen im Krankenhaus Papa Giovanni XXIII in Bergamo und weiteren 20 bei Sacco in Mailand scheint die medizinisch-wissenschaftliche Gemeinschaft zu diesem Schluss gekommen zu sein, der die bisherige Erzählung völlig verändert.

Grundsätzlich litten Patienten, die nach einer Covid-19-Infektion starben, mit Ausnahme anderer schwerer Krankheiten, unter den Folgen der ersten Fehldiagnose.

Das Coronavirus greift nicht zuerst die Lunge an, sondern betrifft hauptsächlich die Blutgefäße und verhindert so den regelmäßigen Blutfluss.

Es wäre daher eine
systemische vaskuläre entzündliche Erkrankung.

Es ist Dr. Palma selbst, der erklärt, wie das Virus den Körper einer Person angreift.

„Meine Herren, Covid-19 schädigt zuerst die Gefäße, das Herz-Kreislauf-System und erreicht erst dann die Lunge!

Es ist die venöse Mikrothrombose, nicht die Lungenentzündung,
die den Tod bestimmt!“

Wenn Covid daher hauptsächlich die Gefäße und das Kreislaufsystem betrifft, ist die natürliche Folgerung, dass es im Wesentlichen praktisch nutzlos ist, den Patienten künstlich zu beatmen, wenn nicht sogar schädlich, da die Lungen nicht genügend Blut erhalten.

„Wenn Sie eine Lunge beatmen, in die das Blut nicht gelangt, ist dies nutzlos! Tatsächlich sterben 9 von 10 Patienten.“

Künstliche Atemschutzgeräte verschlimmerten die Situation

Der Punkt der künstlichen Beatmung ist einfach wesentlich. Der gesamte Notfall wurde zunächst dadurch verursacht, dass auf den Intensivstationen, auf denen bei Patienten mit Covid-Symptomen Atemschutzmasken eingesetzt wurden, nicht genügend Stellen frei waren.

Die vom gesamten nationalen Gesundheitssystem und von der PD-M5S-Regierung erlassene Anordnung, zu Hause zu bleiben, resultierte im Wesentlichen aus dieser Annahme, weitere Neuinfektionen und die daraus resultierende Überlastung der Intensivstation zu verhindern.

Aber künstliche Atemschutzmasken hätten das Problem nicht gelöst, im Gegenteil, sie hätten es noch schlimmer gemacht.

Bestätigungen in dieser Hinsicht kommen auch aus den Vereinigten Staaten.

Cameron Kyle-Sidell, Arzt am Maimonides Medical Center in New York, berichtet, dass die Verwendung künstlicher Beatmungsgeräte zu einer Verschlechterung des Zustands der Covid-Patienten führen würde, was in 80% der Fälle zum Tod führen würde.

Der Grund liegt in der Tatsache, dass der Beatmungsdruck in der Lunge eines Patienten, der keine interstitielle Pneumonie hat, die Atemwege ermüden und zu einer raschen Verschlechterung führen würde.

Dr. Kyle-Sidell kommt zu ähnlichen Schlussfolgerungen wie Dr. Palma, wenn er Covid-19 nicht als „Lungenentzündung, sondern als eine Art virusinduzierte Krankheit“ definiert.

Aber Entzündungen greifen, wie bereits erwähnt, nicht die Lunge an, sondern die Blutgefäße, und von diesen aus müssen wir für eine korrekte Diagnose beginnen, wie der Kardiologe erklärt: „Weil Entzündungen laut Schultext eine Thrombose auslösen Durch einen komplexen, aber bekannten pathophysiologischen Mechanismus wurde in der wissenschaftlichen Literatur, insbesondere in China, bis Mitte März gesagt, dass keine entzündungshemmenden Medikamente verwendet werden sollten. In Italien werden jetzt entzündungshemmende und antibiotische Medikamente verwendet (wie Grippe) und die Anzahl der stationären Patienten nimmt ab. „

Thromboembolien werden daher durch Entzündungen verursacht, die mit sehr billigen Medikamenten behandelt werden können.

Der grundlegende Punkt ist vor allem, dass Krankenhauseinweisungen in diesem Fall praktisch nutzlos, wenn nicht kontraproduktiv sind, weil sie Betten von Patienten entfernen, die am dringendsten Krankenhausunterstützung benötigen würden.

Dies ist der Fall bei Menschen, die an einem Herzinfarkt gestorben sind und deren Sterblichkeit sich seit der Erklärung von Covids Notfall praktisch verdreifacht hat.

 

Die schockierendste Schlussfolgerung
von Dr. Palma ist jedoch diese.

„Weil das Hauptproblem nicht das Virus ist, sondern die Immunreaktion, die die Zellen zerstört, in die das Virus eindringt. Tatsächlich sind in allen Abteilungen von Covid Patienten mit rheumatoider Arthritis nie eingetreten, und dies liegt daran, dass sie eine Cortison-Therapie erhalten. „

Die wirkliche Gefahr würde daher nicht von Covid ausgehen, sondern von der Entzündung des Immunsystems, die zur Zerstörung von führt Was Dr. Palma behauptet, scheint bereits von anderen Ärzten gebilligt worden zu sein, die zu den gleichen Schlussfolgerungen kamen.

Die Entstehung des Coronavirus diente zur Errichtung einer Diktatur

Aber an diesem Punkt, wenn das Problem bei all diesen Notfällen die falsche Diagnose und Therapie war, verschwand die Gefährlichkeit des Virus im Grunde genommen. Alle Medien und die Regierung mit ihren vielfältigen und teuren Task Forces verbanden sofort die Todesursache. Coronavirus, ohne zu wissen, was wirklich passiert ist.

Denken Sie in diesem Zusammenhang an die trostlose Szene der Militärlastwagen in Bergamo, die die Leichen ausgestorbener Menschen weggenommen haben.

Es wurde die Idee vermittelt, dass die Leichen dieser Menschen von einer Art Pest betroffen waren und dass es notwendig war, sie so schnell wie möglich einzuäschern. Aber die Einäscherung beseitigt Spuren und verhindert eine Autopsie, die die Todesursachen klärt.

Unter anderem begannen gefälschte Fotos zu kursieren, die eine Reihe von Särgen in einem Raum zeigten, der eigentlich die Särge von Migranten waren, die Jahre zuvor in Lampedusa gestorben waren.

All dies führt zu der Aussage, dass es in Bergamo eine gewaltige Operation des psychologischen Terrorismus gab, die ein Ziel hatte: einen Zustand völligen Schocks und Panik in der Bevölkerung zu provozieren.

Diese Bedingungen erwiesen sich als grundlegend, um ein Klima allgemeiner Angst zu schaffen und den Polizeistaat zu motivieren, in dem sich Italien befindet. Wenn Covid zu Hause mit sehr kostengünstigen Medikamenten behandelt werden kann, ist klar, dass der Stand der Technik keinen Notfall darstellt.

Ihn am Leben zu erhalten, ist der Vorwand, die persönlichen Freiheiten der Bürger weiterhin inakzeptabel zu untergraben.

Ebenso ist das Mantra, das mit einem Impfstoff aus der Krise hervorgehen wird, ein Beweis für den völligen bösen Glauben der Regierung und die großen supranationalen Mächte, die diese Phantom-Exekutive leiten.

Eine Heilung wurde bereits gefunden. Eine Immunisierung gegen ein mutiertes Virus wäre völlig unnötig und möglicherweise schädlich.

 

Ein weiterer Aspekt in Bezug auf Bergamo ist genau der von Impfstoffen.

Eine wissenschaftliche Studie des Pentagon berichtete, dass Impfstoffe das Risiko einer Coronavirus-Infektion um 36% erhöhen.

Wenn Sie sich die Anzahl der im Bergamo-Gebiet durchgeführten Impfstoffe ansehen, werden Sie feststellen, dass eine Impfung durchgeführt wurde.

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Jörgen Weckwerth per Google-Übersetzer: Bergamo-Autopsien: Das Hauptproblem war nicht das Coronavirus

Durchwegs positive Erfahrungen am ersten „Gottesdienstwochenende“

Freiluftmesse in der Pfarre Christus am Wienerberg.

Eine Freiluftmesse gab es zum Beispiel in der Pfarre Christus am Wienerberg.

Österreichweiter Rundblick zeigt viel Engagement der Verantwortlichen und hohe Disziplin bei Gläubigen. Stephansdom: Immer genug Platz für Gottesdienstbesucher. Viele Pfarren setzen auf Freiluftmessen.

Mit viel Engagement der kirchlichen Mitarbeiter und Disziplin der Gläubigen sind die ersten öffentlichen Gottesdienste am vergangenen Wochenende vonstattengegangen. Gröbere Verstöße gegen die Vorschriften oder auch Unstimmigkeiten wegen der limitierten Zahl der Messbesucher wurden nicht bekannt, wie ein österreichweiter Rundblick zeigt.

 

Für jeden Gottesdienstteilnehmer müssen 10 Quadratmeter Kirchenfläche zur Verfügung stehen. Im Wiener Stephansdom gab es am Freitag, Samstag und Sonntag insgesamt bereits 22 Gottesdienste – mit sehr guten Erfahrungen, wie Dompfarrer Toni Faber sagte. Die Menschen hätten sich an die Maskenpflicht gehalten, auch die Abstandsregeln wurden eingehalten und die Kommunionspendung habe klaglos funktioniert, so der Dompfarrer.

 

Im Dom durften 300 Personen pro Gottesdienst teilnehmen. Bei keinem einzigen Gottesdienst habe man Menschen abweisen müssen, die erlaubte Gesamtzahl sei nie überschritten worden, so Faber. Das habe sicher auch damit zu tun, dass es derzeit keine Touristen gibt und vor allem viele ältere Menschen mit einem Messbesuch noch zuwarten würden.

 

Momentan kein Anmeldesystem im Stephansdom

Man werde deshalb auch weiterhin auf ein Anmeldesystem im Stephansdom verzichten, so Faber. Der Einlass durch das Riesentor wird mit einem Ordnerdienst geregelt. Eine elektronische Lichtschranke mit digitaler Anzeige sorgt – gemeinsam mit Ordnern – für den geregelten Personeneinlass, sodass nie mehr als 300 Personen im Dom sind.

 

Ein kleiner Zwischenfall am Sonntagabend stört freilich die sonst makellose Bilanz am ersten Gottesdienstwochenende im Stephansdom: Drei Personen, die sich im hinteren Bereich des Doms den Aufforderungen der Ordner widersetzten, Masken zu tragen – wobei eine Person aus gesundheitlichen Gründen davon befreit war – und den Gottesdienst lautstark störten, wurden schließlich von der Polizei aus dem Dom gebracht, wie Faber berichtete.

 

Platz genug in Wien-Margareten

Sehr zufrieden mit der Akzeptanz der neue Regeln für öffentliche Gottesdienste zeigt man sich im Pfarrverband Wien Margareten, der die Pfarren Auferstehung Christi und St. Josef umfasst. In beiden Pfarren hat man am Sonntag eine zusätzliche Messe eingeführt, wie Dechant Wolfgang Unterberger erläuterte. Das wäre im Nachhinein nicht unbedingt notwendig gewesen, „aber wir wollten auf Nummer sicher gehen und niemanden abweisen.“

 

In der Kirche Auferstehung Christi können aufgrund der Größenbeschränkung 40 Personen zum Gottesdienst kommen und in St. Josef 70. Die Voranmeldung in beiden Kirchen habe sehr gut funktioniert „und für jene, die spontan ohne Voranmeldung gekommen sind, war dann durch die zusätzliche Messe auch noch Platz“.

 

Insgesamt entspreche der Gottesdienstbesuch einem sehr schwachen Sonntag oder der Ferienzeit, „umso größer war die Freude und Dankbarkeit bei denen, die am Sonntag erstmals wieder real die Messe mitfeiern konnten.“

 

Keine Probleme habe es beim Willkommensdienst, der Desinfektion und der Platzzuteilung gegeben. Letztere habe den Gläubigen ein Lächeln entlockt, „weil die freien Plätze mit lachenden Smileys gekennzeichnet waren, dazwischen gab es traurige Smileys, die für den nötigen Abstand sorgten“, so Unterberger.

 

Erstmals habe auch die Afrikanische Gemeinde wieder in Auferstehung Christ feiern können und am Sonntagnachmittag gleich zwei Messen statt üblicherweise eine angesetzt. Das im Pfarrverbandsgebiet Rektorat St. Johannes hat diesmal noch auf einen öffentlichen Gottesdienst verzichtet und wie bisher die Messe im kleinsten Kreis gefeiert und im Internet gestreamt. Aber auch dort plant man bereits eine Wiederaufnahme von öffentlichen Gottesdiensten.

 

Vorsichtsmaßnahmen bei Gottesdiensten

Bei Gottesdiensten in Kirchen ist ein Meter Sicherheitsabstand gesetzlich vorgeschrieben, zwei Meter werden von Bischofskonferenz empfohlen. Das Tragen von Masken ist verpflichtend (mit Ausnahme von Kindern bis 6 Jahren). Die Gläubigen sind angehalten, nicht laut mitzubeten und auch nicht zu singen. Der Friedensgruß entfällt bzw. wird durch eine freundliche Geste auf Distanz ersetzt. Die Kommunionspendung erfolgt nur in Form der Handkommunion. Dabei tragen auch die Kommunionspender einen Mundschutz, die Gläubigen dürfen die Maske dafür kurz öffnen. Es wird beim Kommunionempfang geschwiegen und es gelten auch weitere strenge Hygienevorschriften: Kurz vor der Kommunion desinfizieren sich die Priester gründlich die Hände. Erst dann wird die Hostie an die Gläubigen weitergereicht.

Erfahrungen in den Bundesländern

Zwischen 90 und 120 Personen nehmen gewöhnlich am Sonntagsgottesdienst in der Pfarre Krems-St. Paul teil. Nun waren es – coronabedingt mit der 10-Quadratmeter-Regel – 65. Pfarrer Christoph Weiss berichtete am Sonntagabend in der ORF-Sendung „Niederösterreichn heute“, dass viele Menschen bei der Anmeldung noch zurückhaltend seien und sich noch nicht zum Messbesuch entschieden hätten. Die größte Umstellung sei die Distanz zwischen den Menschen und auch die Form der Kommunionspendung sei noch etwas ungewöhnlich, zog der Pfarrer sonst aber eine sehr positive Bilanz.

 

Im Vorarlberger Altach hat sich die Pfarre für die Kommunion eine Besonderheit ausgedacht: Es wurden Plexiglasscheiben aufgestellt, unter denen hindurch den Gläubigen die Kommunion gereicht wurde. „Der direkte zwischenmenschliche Kontakt fehlt, der Gesang fehlt, aber es ist schön, dass wir uns alle wieder sehen können“, so die Bilanz von Pfarrer Rainer Büchel in der ORF-Sendung „Vorarlberg heute“ am Sonntagabend. Die Gläubigen zeigten sich ob der Tragens der Schutzmasken diszipliniert, wenn auch wenig begeistert. Alle hofften, dass es bald zu weiteren Lockerungen kommen wird.

 

P. Quirinus Greiwe, Kaplan in Herzogenburg, berichtete, dass der Gottesdienstbesuch am Sonntag rund 60 Prozent der Vor-Corona-Zeit ausmachte. „Da wir eine sehr kleine Kirche haben, habe ich eine zusätzliche hl. Messe am Vorabend eingeführt, sodass die Besucher sich aufteilen konnten, was auch sehr gut gelungen ist“, berichtete Greiwe im Kathpress-Interview. Die Kirchgänger seien ausgesprochen diszipliniert gewesen, was etwa das Tragen der Masken anbelangte. „Auch bei der Kommunion haben sie Abstand gewahrt und geduldig abgewartet, bis sie herantreten konnten. Alles war sehr ruhig und unaufgeregt.“

 

Da in Herzogenburg auf den Gesang vollständig verzichten wurde und nur die Orgel spielte, sei die Feieratmosphäre „sehr gedämpft gewesen, weniger österlich-fröhlich, aber keinesfalls gedrückt“, so P. Greiwe. Die Abläufe in der Sakristei und in der Liturgie habe man zuvor geübt „und wir waren daher schon recht gut eingespielt“. Jetzt hoffe man auf weitere Erleichterungen im Sommer, „sodass die ganze Gemeinde wieder zusammenkommen kann“.

 

Freiluftmessen als Alternative

Eine andere Form, möglichst vielen Menschen die Teilnahme am Gottesdienst zu ermöglichen, sind Freiluftmessen. Der Eisenstädter Generalvikar Martin Korpitsch feierte am Sonntag im burgenländischen Zagersdorf mit der örtlichen kroatischsprachigen Gemeinde einen Freiluftgottesdienst. Es sei sehr berührend gewesen, wieder miteinander feiern zu können, so Korpitsch. Zum Sonntagsgottesdienst waren in etwa so viele Gläubige gekommen wie auch vor Corona.

 

So wie Zagersdorf gebe es auch andere Pfarren, die in der nächsten Zeit auf Freiluftgottesdienste setzen würden, berichtete der Generalvikar. In wieder anderen Pfarren werde eine zweite Messe am Sonntag angeboten. „Die Pfarren schöpfen alle Möglichkeiten aus“, so Korpitsch. Es sei ihm jedenfalls nicht bekannt, dass es am Wochenende bei Gottesdiensten zu größeren Verstimmungen gekommen sei, weil Gläubigen der Einlass in Kirchen verweigert werden musste.

 

Ungewohnt sei für manche Pfarren hingegen noch, wie die Kommunionspendung bis auf weiteres durchzuführen ist. Deshalb hätten einige Pfarren an diesem Wochenende noch gänzlich auf die Kommunionspendung verzichtet, so der Eisenstädter Generalvikar. Grundsätzlich funktioniere die Kommunionspendung aber klaglos, sagte Korpitsch, der am Sonntagabend im mit 70 Personen „voll besetzten“ Eisenstädter Dom dem Festgottesdienst zur Orgelweihe vorstand.

 

Originelle Sitzplätze

Die Pfarren sind auch sehr bemüht, trotz der ungewohnten Rahmenbedingungen für die Gottesdienstteilnehmer bestmögliche Bedingungen zu schaffen. In der niederösterreichischen Pfarre Kirchdorf an der Krems wurden beispielsweise die verfügbaren Sitzplätze mit Schildern markiert, die die Aufschrift tragen: „Schön, dass du da bist“.

 

Pfarrer Roman Eder aus Maria Dürnberg in Salzburg berichtete wiederum von zahlreichen Gläubigen, die wegen der Maskenpflicht derzeit noch keinen Gottesdienst besuchen wollten. Also verlegte der Pfarrer die Messe aus der Wallfahrtskirche kurzerhand ins Freie, denn so hätten alle mitfeiern können. „Das wichtige ist einfach, den Abstand einzuhalten. Und auch die Maske ist nicht verpflichtend“, so Pfarrer Eder gegenüber dem ORF-Salzburg. Auch für kommenden Donnerstag zum Christi Himmelfahrtsfest plant die Pfarre Dürrnberg den nächsten Freiluftgottesdienst. Und viele weitere Pfarren in ganz Österreich haben das auch vor.

 

Für Gottesdienste im Freien gibt es grundsätzlich keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Es gilt aber auch die Regel, dass ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, einzuhalten ist. Der Veranstalter des Gottesdienstes muss ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist zwar nicht rechtlich verpflichtend, wird aber seitens der Kirchen und Religionen dringend empfohlen. Gottesdienste im Freien sollen aber nur in Art und Umfang von gemeindeüblichen Gottesdiensten stattfinden und nicht zu regional-übergreifenden Großveranstaltungen mutieren.

Ökumenische Gastfreundschaft

Dass die Coronakrise die Kirchen näher zusammenbringen kann, wurde am Sonntag u.a. in Krems deutlich. Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Krems feierte bisher ihre Gottesdienste in der Kremser Bürgerspitalskirche und stand nun vor dem Problem, dass aufgrund der 10-Quadratmeter-Regelung nur eine sehr geringe Anzahl von Gläubigen in der kleinen Kirche mitfeiern hätten dürfen. Mit Zustimmung des Pfarrgemeinderates kann die orthodoxe Gemeinde nun ihre Gottesdienste in der katholischen Pfarrkirche Krems-Lerchenfeld feiern. Aufgrund ihrer beachtlichen Größe bietet diese Platz für 90 Personen.

 

Die katholische Gemeinde wird weiterhin ihre Sonntagsmessen um 10.15 Uhr feiern, um 11.15 Uhr beginnt die orthodoxe Liturgie. Im Anschluss an die katholische Messe nutzten bereits zahlreiche Gläubige die Chance der Mitfeier beim orthodoxen Gottesdienstes, wie die Pfarre auf ihrer Website mitteilte.

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Quelle

Schweiz: „Fitnesszentren ja, Gottesdienste nein – das geht nicht!“

Bundeshaus in Bern (Sitz des Parlaments und der Regierung) (ANSA)

Am Dienstag haben sich Vertreter des Schweizerischen Rats der Religionen mit Bundesrat Alain Berset getroffen. Im Gespräch mit dem Gesundheitsminister haben sie einmal mehr die Wichtigkeit von Gottesdiensten betont.

Für die Religionsgemeinschaften wäre es an der Zeit, die wegen des Versammlungsverbots verfügten Schließungen von Kirchen, Moscheen und Synagogen rasch aufzuheben. Wir sprachen darüber mit der Sprecherin der Schweizer Bischofskonferenz, Encarnacion Berger-Lobato.

Gemäß der aktuell geltenden Regelung dürfen Kirchen und Gotteshäuser anderer Religionen in der Schweiz erst ab 8. Juni wieder für ordentliche Gottesdienste geöffnet werden. Die Schweizer Bischofskonferenz hatte vor einer Woche eine Öffnung der Kirchen rechtzeitig zu Auffahrt (21. Mai) und Pfingsten (31. Mai) gefordert. Warum sind derzeit in der Schweiz im Gegensatz zu anderen Ländern keine Beteiligung an Gottesdiensten möglich?

Die Schweiz kommt erst jetzt aus dem Lockdown in Folge der Corona-Krise heraus. Der Bundesrat (die Regierung des Landes, Anm. d. Red.) hat entschieden, dass dies womöglich in zwei Etappen geschehen soll. Die erste Etappe hatte Stichtag 11. Mai, was bereits am 29. April bekannt gegeben wurde. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften waren da nicht berücksichtigt worden. Die nächste Etappe beginnt am 8. Juni. Die Schweizer Regierung wird am 27. Mai bekannt geben, welche Öffnungen dann möglich sein werden. Die Schweizer Bischofskonferenz hofft natürlich ganz fest, dass die Gottesdienste spätestens ab dem 8. Juni wieder möglich werden.

Was sind denn die Argumente der Bischofskonferenz zur Wiederzulassung der Teilnahme an den Heiligen Messen?

Die Schweizer Bischofskonferenz hat bereits am 27. April der Regierung ein Rahmenschutzkonzept vorgelegt. Das war zwei Tage vor der Bekanntgabe der Lockerung des Lockdowns. Wir sind bereit und haben das Konzept. Das Ganze ist sehr detailliert. Wir legen selbstverständlich großen Wert auf die Sicherheit sowohl der Gläubigen in den Kirchen als auch für die Mitarbeiter im kirchlichen Dienst. Aus unserer Sicht gibt es derzeit keine Argumente, die in der Schweiz gegen eine Öffnung der Gottesdienste für das Volk sprechen würden.

Ihr habt euch in der Zwischenzeit mit Vertretern der Politik getroffen. Gibt es denn gemeinsame Aktionen aller Landeskirchen und Religionsgemeinschaften oder gar gemeinsame Vorstöße, um von den Behörden grünes Licht zu bekommen?

Ja, da gab es verschiedene Aktionen. Im April fand ein Treffen zwischen der Bundesrätin Kathrin Keller-Sutter und den Vertretern der drei Landeskirchen statt. Das war zwar in einem anderen Zusammenhang, aber dort wurden bereits die Anliegen der Landeskirchen vorgetragen. Damals hoffte man auf eine schnellstmögliche Öffnung der Gottesdienste. Dann gab es einen Brief des Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Felix Gmür, an den Gesamtbundesrat. Darin äußerte er sein Verständnis für die Maßnahmen der Regierung, zeigte aber dennoch die Unlogik auf, gewisse Aktivitäten zuzulassen, wie beispielsweise die Öffnung von Fitnesszentren, aber den Zugang zu den Gottesdiensten nicht zu gestatten. Zusätzlich gab es am Dienstagnachmittag ein Treffen zwischen Bundesrat Berset, der Gesundheitsminister ist, und dem Schweizerischen Rat der Religionen, an dem auch der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz teilnahm. Da wurde wieder die Bitte vorgetragen, die Gottesdienste wieder zuzulassen. Wir hoffen, dass mit Auffahrt und Pfingsten wieder die Teilnahme an Messfeiern möglich sein wird. Diese Bitte hat der Präsident der Bischofskonferenz in einem Schreiben an den Gesamtbundesrat gerichtet. Bis heute ist noch keine Antwort bei uns eingetroffen.

Wie geht denn generell die katholische Kirche in der Schweiz und die Bischofskonferenz mit dem Corona-Problem um? Was sehen die Richtlinien vor, die ihr erlassen habt?

Die Bischofskonferenz hat jedes Mal, wenn der Bundesrat Maßnahmen bekanntgab, sofort darauf reagiert. Die Bischofskonferenz hat auch dargelegt, wie die einzelnen Bistümer damit umgehen. Vor allem stützen wir uns auf das erwähnte Rahmenschutzprogramm. Das regelt sehr detailliert, wie Gottesdienste in Zukunft wieder möglich werden sollen. Aus unserer Sicht spricht nichts dagegen, Gottesdienst-Teilnahme zu erlauben. Es ist schwer zu vermitteln, dass dies derzeit nicht möglich sein soll. Wir bekommen auch immer mehr Anfragen und Reaktionen, die sich dazu äußern.

Das Gespräch führte Mario Galgano.

(vatican news)

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Polizei stürmt Gottesdienst in Paris — Erzbischof Aupetit außer sich

Der Pariser Erzbischof Michel Aupetit ballt eine Faust © Corinne Simon (KNA)

Wie jetzt bekannt wurde, haben bewaffnete Polizisten am vergangenen Sonntag einen Gottesdienst in Paris gestürmt. Wegen der Corona-Pandemie gelten in Frankreich strenge Regeln. Der Vorfall beschäftigt auch den Pariser Erzbischof.

„Wir waren zu siebt: ich, ein Messdiener, ein Sänger, ein Organist und drei Gemeindemitglieder, die die Fürbitten und die Lesungen vorlasen“, zitiert die Zeitung „Le Figaro“ den Priester. Die Messe in der Kirche Saint-Andre-de-l’Europe im achten Arrondissement wurde am Sonntag für die Gemeinde über die Sozialen Medien übertragen.

„Mitten in der Messe drangen drei bewaffnete Polizisten in die Kirche ein“, so der Geistliche. Er erinnerte an die Gesetzeslage, nach der außer der Feuerwehr Amtspersonen erst nach Aufforderung durch den Pfarrer eintreten dürften.

Die Polizisten forderten den Priester demnach auf, die Messe zu beenden; seine Weigerung nahmen sie zu Protokoll und verhängten eine Strafe. Die Beamten verlangten zudem, dass drei Gemeindemitglieder die Kirche verlassen.

„Sonst werden wir laut“

Der Vorfall beschäftigt auch den Pariser Erzbischof Michel Aupetit.

Er erinnerte am Mittwoch im Sender „Radio Notre-Dame“ an das „formelle Verbot für die Polizei, eine Kirche mit Waffen zu betreten“. Es gelte, auch während der Corona-Krise einen „kühlen Kopf“ zu bewahren und die Trennung von Kirche und Staat zu respektieren. „Sonst werden wir laut, (…) sehr laut“, so Aupetit.

Private Gottesdienste sind erlaubt

Auf Anfrage der Zeitung „Le Figaro“ stellte die Erzdiözese klar, dass private Gottesdienste erlaubt seien. Sie müssten nicht öffentlich hinter verschlossenen Türen gefeiert werden. Die Anwesenheit einiger Helfer für die Übertragung in Sozialen Medien sei nicht mit einer Versammlung oder einem Treffen gleichzusetzen.

Der Vorsitzende der Französischen Bischofskonferenz, Eric de Moulins-Beaufort, hatte Mitte März angeordnet, dass während der Corona-Krise keine Messen mit „großen Gemeinden“ gefeiert werden dürfen. Die Regeln zur Ausgangssperre in Frankreich erlauben Gläubigen, sich allein für das Gebet in eine Kirche zu begeben. Auch Beisetzungen mit bis zu 20 Personen sind gestattet.

(KNA)

Siehe auch den Bericht der Zeitschrift PRO – Christliches Medienmagazin

 

Vatikan öffnet Petersdom nach 68 Tagen wieder für Gläubige

Die Petersbasilika im Vatikan: Kirche des Papstes

Der Petersdom in Rom steht ab diesem Montag wieder für Gläubige offen. Das geht aus einem Beitrag der italienischen Ausgabe von Vatican News hervor. 68 Tage, fast zehn Wochen, waren Petersplatz und Petersdom geschlossen gewesen, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden.

„Alles ist bereit, um die Gläubigen zu empfangen, die ab Montag zum Gebet am Grab des heiligen Petrus zurückkehren können, unter Einhaltung der geltenden Vorschriften, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken”, heißt es in dem Bericht.

Demzufolge ist die Petersbasilika am Montagvormittag wieder zugänglich, allerdings nicht wie gewohnt um 7 Uhr. Um diese Zeit feiert Papst Franziskus in der Kirche die Gedenkmesse zum 100. Geburtstag des heiligen Papstes Johannes Paul II. Der Gottesdienst findet am Altar über dem Grab Johannes Pauls statt, das im rechten Seitenschiff in der zweiten Kapelle, neben der Pietà von Michelangelo, liegt.

Papst mahnt zur Befolgung von Sicherheitsmaßnahmen

Über das Feiern Heiliger Messen durch andere Priester und eventuelle Sicherheitsmaßnahmen dazu macht der Text auf dem italienischen Portal von Vatican News keine Angaben. Vor einigen Tagen hatte der Vatikan offiziell bekanntgegeben, er werde in Zukunft vor Papstmessen Thermoscanner einsetzen, um den teilnehmenden Gläubigen zu ihrem eigenen Schutz die Temperatur zu messen. Papst Franziskus selbst hatte beim Mittagsgebet an diesem Sonntag Gläubige, die in ihren Ländern wie etwa Italien nun wieder zu öffentlichen Messen gehen könne, zur skrupelhaften Befolgung von Sicherheitsauflagen gemahnt. Den Vatikan erwähnte er dabei nicht.

In den vergangenen Tagen war der Petersdom einer gründlichen Desinfektion in mehreren Phasen unterzogen worden. Auch Sankt Paul vor den Mauern und die Bischofskirche des Papstes, Sankt Johann im Lateran, stehen am Montag nach einer Grundreinigung wieder offen.

Der Vatikan hatte sich am Vormittag des 10. März dazu entschlossen, Petersdom und Petersplatz zu sperren, um niemanden zu gefährden. Vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie stand der Petersdom ausnahmslos an allen Tagen im Jahr offen.

(vatican news – gs)

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