Hagia Sophia: Griechische Präsidentin schreibt an 14 Staatschefs

Katerina Sakellaropoulou (AFP or licensors)

Die griechische Präsidentin Katerina Sakellaropoulou hat brieflich an 14 europäische Staatsoberhäupter appelliert, die türkische Entscheidung zur Umwandlung eines „emblematischen Monuments der europäischen Geschichte wie es die Hagia Sophia ist“ zu verurteilen. Die Hagia Sophia sei ein „integraler Bestandteil des gemeinsamen europäischen Erbes“, so die Präsidentin.

Die Kathedrale stelle ein „einmaliges Zusammenspiel von Kunst und Glaube“ dar und deswegen sei sie von der UNESCO zu einem Welterbe-Denkmal erklärt worden. Die Hagia Sophia stehe daher unter dem Schutz der 1972 von den UNESCO-Mitgliedsstaaten beschlossenen Konvention zum Schutz des kulturellen Welterbes. Die türkische Staatsführung aber habe die Hagia Sophia statt sie als „Symbol von Toleranz, friedlicher Koexistenz und Dialog“ zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen zu erhalten, in ein „Symbol von Eroberung, Intoleranz, Ausschließung und Verdacht“ verwandelt.

Pflicht aller, die Stimme zu erheben

Es sei die Pflicht aller, die Stimme zu erheben, um die türkische Entscheidung zu verurteilen, so Katerina Sakellaropoulou laut „Orthodox Times“ in ihrem Brief an die Staatsoberhäupter. Die Türkei müsse im Hinblick „auf den außerordentlichen universalen Wert dieses einmaligen Meisterwerks der Architektur“ weiterhin gedrängt werden, die Entscheidung zurückzunehmen. Mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen sind auch die Staatsoberhäupter von Deutschland, Italien, Portugal, Irland, Bulgarien, Estland, Lettland, Ungarn, Polen, Slowenien, Kroatien, Malta und Finnland Empfänger des Briefes aus Athen.

(pro oriente – mg)

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Kirchen im Nahen Osten: Hagia Sophia-Beschluss ist ein harter Schlag

Den einen störts, den anderen freuts: Türken vor der Hagia Sophia nach dem Regierungsbeschluss (ANSA

Die Reaktionen auf die Entscheidung der türkischen Regierung, den monumentalen Komplex der Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee umzuwandeln, gehen weltweit weiter. Der Weltkirchenrat ist „traurig und bestürzt“ über den türkischen Beschluss. Auch der Rat der Kirchen im Nahen Osten (MECC) ist bestürzt.

Der Rat der Kirchen im Nahen Osten (MECC), der Mitglied des ÖRK ist, spricht von „einem Angriff auf die Freiheit und das religiöse Zusammenleben“. Über ihren Generalsekretär, den Libanesen Souraya Bechealany, fordert sie daher die UNO und die Arabische Liga auf, formell gegen die Entscheidung Berufung einzulegen und – so heißt es – auch die „historische Symbolik, die durch die Kirche der Hagia Sophia repräsentiert wird“, zu bewahren.

Laut MECC sei der „gefährlichste“ Aspekt der Entscheidung, dass sie zu einem Zeitpunkt gekommen sei, in dem Christen und Muslime den Weg des Dialogs eingeschlagen hätten. Höhepunkt dieses Bemühens um ein friedliches Zusammenleben und gegen jeden Extremismus sei das historische Abu-Dhabi-Dokument über die menschliche Geschwisterlichkeit gewesen. Papst Franziskus und der Großimam von Al Azhar, Ahmed Al-Tayeb, hatten es am 4. Februar 2019 unterzeichnet.

Ähnliche Reaktionen

Nach den eindringlichen Worten der Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios, und Moskau, Kyrill,  zu denen sich am Sonntag auch die Stimme von Papst Franziskus im Angelus gesellte, brachte auch der Generalsekretär ad interim des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Ioan Sauca, im Namen aller 350 Mitgliedskirchen „Trauer und Bestürzung“ über die Initiative zum Ausdruck.

„Mit der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee hat man ein positives Zeichen für die Offenheit der Türkei in ein Zeichen der Ausgrenzung und Spaltung verwandelt“, sagte Sauca. Nach Ansicht des ÖRK werde die Rückbesinnung auf diesen „symbolischen Ort“ „unweigerlich Unsicherheit, Misstrauen und Verdächtigungen hervorrufen“ und alle Bemühungen vereiteln, die auch von den christlichen Kirchen unternommen werden, um den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen zu fördern. Der Weltkirchenrat befürchtet auch, dass dadurch die Ambitionen anderer Gruppen anderswo gefördert werden, „den bestehenden Status quo umzukehren und eine erneute Spaltung zwischen den Religionsgemeinschaften zu fördern“.

(vatican news – mg)

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SCHULE DER MENSCHENVERACHTUNG

Mekka – Kaaba

Wer den Islam auch nur oberflächlich kennt, der weiß, daß er menschenverachtend (diskriminierend) ist. Aber er ist noch mehr: Eine Schule der Menschen-Verachtung. Das zeigt sich z. B. in seiner Gewalt-Tätigkeit, Frauen-Feindschaft und Lügenhaftigkeit.

Im Koran stehen über 200 Stellen, die zu Gewalt und Mord aufrufen, hauptsächlich gegen die „Ungläubigen“. Diese gelten als Feinde Allahs , weshalb man sie hassen und töten muß. Mehr noch: Sie werden zu Unmenschen abgewertet und den Tieren beigezählt: ,,Die Ungläubigen, die durchaus nicht glauben wollen, werden von Allah wie das ärgste Vieh betrachtet“ (Sure 8,56). Der Haß auf sie läßt manche Muslime bestialische Terror-Anschläge verüben, von denen fast täglich in den Nachrichten die Rede ist. Schon Kinder lernen das Töten an kleinen Tieren, damit sie später auch Menschen töten können. Die Macht des Islam besteht allein in seiner Gewalttätigkeit und in der ihr zu Grund liegenden Menschen-Verachtung.

Frauen-Feindschaft

Zur Verachtung der „ Ungläubigen“ kommt noch die Verachtung der Frau hinzu, auch der Musli-ma. Die Frau ist für den Muslim kein vollwertiger Mensch, keine Partnerin, sondern ein Besitz. Ist sie widerspenstig, schlägt er sie mit dem Riemen oder der Peitsche oder straft sie auf andere Art. Vergewaltigt ein Mann eine Frau, ist immer die Frau schuld, weil sie den Mann ja verführt hat. Jeder Muslim darf vier Frauen heiraten und darüber hinaus beliebig viele Nebenfrauen besitzen, wenn er für ihren Unterhalt aufkommen kann. Ist der Vater nicht im Haus, bestimmt ein Onkel oder der älteste Sohn, was die Mutter oder Schwester tun darf und was nicht, z. B. das Haus verlassen. So lernen schon die Kinder, die Frau als minderwertig zu betrachten und zu verachten, auch die eigene Mutter.

Lügenhaftigkeit

Jeder Muslim muß lügen, wenn es der Ausbreitung oder Anerken-nung de J 1am nützt. Belügen kann man inen Menschen aber nur, wenn man ihn verachtet. Das Lüge-Gebot(Ta kiya) macht jedes Gespräch mit einem Muslim sinn-los, sei es auf privater oder offi-1.iellcr Ebene. Wus oll auch ein Gespräch mit einem Men chen, der fest entschlossen ist, einen zu belügen? Was soll da eine Konfe-renz mit Mu limen bringen? Ein Vertrag? Islamische Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Korane usw. in deutscher Sprache sind eine Fundgrube für die Takiya. Die Lüge zer tört da Ur-Vertrau-en zwischen den Men chen, ohne das eine Gemeinschaft nicht exis-tieren kann. Die einzig mögliche Antwort an einen Lügner ist Miß-trauen. Wer einmal lügt…

Offene Menschen-Verachtung

Die muslimische Menschen-Verachtung zeigt sich aber auch ganz offen und direkt, wenn die Muslime christlich Frauen als Schlampen und Huren bezeichnen, die Christen als Götzendiener, Scheißchristen oder Schweinefleisch-Fresser usw. Der Muslim fühlt sich dem „Ungläubigen“ in jeder Hinsicht überlegen, ganz im Sinne des Koran: ,,Ihr seid die beste Nation, die je unter den Menschen entstand“ (Sure 3,106). Damit werden alle anderen Menschen abgewertet und der Verachtung preisgegeben. Mit dieser Arroganz wachsen die Muslime auf und kommen heute nach Europa als die neuen Herren-Menschen.

Ausblick

Die islamische Menschen-Verachtung, die sich vor allem in Gewalt, Frauen-Feindschaft und Lüge zeigt, ist kein Beitrag zur Humanisierung der Welt. Für die Nicht-Muslime stellt sie eine große Her-ausforderung dar, besonders die Gewalt. Schon sind Zigtausende von Menschen damit beschäftigt, die Bevölkerung vor Terror-Anschlägen zu schützen, was viele Milliarden Euro kostet. Jeder Kämpfer gegen die „Ungläubigen“ kann problemlos ins Land gelangen, wenn er sich als Flüchtling ausgibt. Vor allem die Kanzlerin verschärft das Problem noch, wenn sie keine „Ober-grenze“ bei der Aufnahme von Einwanderern will. Und so kann sich die islamischc Menschen-Verachtung auch bei uns immer weiter ausbreiten, was sich in der Zunahme verbaler und physi-scher Gewalt zeigt. Denn Menschen-Verachtung ist hoch ansteckend!  Werner Mertensacker

Quelle: Kurier der CHRISTLICHEN MITTE, Juli 2020 – Nr. 7 (E-Mail: info@christliche-mitte.de)

Siehe auch:

Ägypten: Kirche zerstört, protestierende Christen verhaftet

Wir haben Ihnen verschiedene Materialien und Videos zusammengestellt. Darin teilt die verfolgte Kirche ihre Erfahrungen mit uns, um uns zu ermutigen. Klicken Sie auf den Header dieses Newsmails.

In Koum Al Farag, einer Ortschaft in der Nähe von Alexandria, haben die Behörden am vergangenen 20. Mai ein Kirchengebäude zerstört. Die Christen vor Ort sind traurig und empört, da die Behörden geltendes Recht missachteten und die Verfolgung zunehmend eskaliert.

Anlass für das Eingreifen der Behörden war die Anschuldigung, die Gemeinde habe illegale Baumassnahmen durchgeführt. Tatsächlich litten die 3000 Gemeindemitglieder unter den begrenzten Platzverhältnissen. Im Gespräch mit Open Doors berichtet Gemeindediakon Bishoy: «Wir beschlossen zu Beginn des Jahres, für kirchliche Aktivitäten wie Sonntagsschulklassen zwei zusätzliche Stockwerke auf dem Kirchensaal zu bauen, was legal war. Aber sobald wir mit den Bauarbeiten begannen, griffen extremistische Muslime uns an. Glücklicherweise wurde dieser erste Angriff von gemässigten Muslimen in unserem Dorf gestoppt.» Aber die Extremisten gaben nicht auf sondern begannen kurz darauf, auf dem Feld direkt neben der Kirche eine illegale Moschee zu bauen. Das Errichten einer Moschee in nächster Nähe zu einer Kirche macht letztere nachträglich zu einem illegalen Bau.

Der Anwalt der Gemeinde schildert die Entwicklung so: «Nach wiederkehrenden Spannungen zwischen Kopten und Muslimen wegen des Kirchengebäudes erliess der Präsident des Stadtrats am 4. April 2020 einen Beschluss, das koptisch-orthodoxe Kirchengebäude […] vollständig abzureissen. Dem Abrissentscheid gingen drei Berichte über Verletzungen der Bauvorschriften voraus, obwohl das Erdgeschoss bereits vor 15 Jahren gebaut worden war.»

Zwar legte die Kirchenleitung dem Stadtrat die Baugenehmigung vor. Dieser ignorierte sie jedoch und kündigte an, die Kirche zusammen mit der Moschee abreissen zu lassen. Obwohl die Gemeinde daraufhin eine einstweilige Verfügung gegen den Abriss erwirkte, begannen 200 Sicherheitskräfte im Beisein des ersten Stadtrates am 20. Mai mit den Arbeiten.

Viele Gemeindemitglieder stellten sich vor der Kirche den Arbeitern und Beamten entschlossen entgegen und baten sie flehentlich, ihre Kirche nicht abzureissen. Bishoy schildert die dramatische Situation: «Die Polizei und einige muslimische Extremisten aus unserem Dorf beleidigten unseren Priester und schlugen ihn so heftig ins Gesicht und auf die Brust, dass er ohnmächtig wurde. Dann feuerten sie Tränengas auf uns Kirchenmitglieder ab und wurden handgreiflich. Sie verhafteten 14 Kirchenmitglieder, darunter einige Frauen und einen Mann, dessen Arm von den Angreifern gebrochen und dem die medizinische Behandlung verweigert wurde. Die Festgenommenen wurden erst am nächsten Tag freigelassen.»

Auf dem Weltverfolgungsindex 2020 steht Ägypten an 16. Stelle unter den Ländern, in denen Christen am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

(Bild: Das zerstörte Kirchengebäude)

Gebetsanliegen:

  • Beten wir für die Gemeinde, dass sie durch die gegenwärtigen Schwierigkeiten in ihrem Glauben gestärkt wird und im Geist Jesu auf das Unrecht reagiert.
  • Beten wir, dass die Christen Möglichkeiten finden, sich zu treffen.
  • Beten wir für den Stadtrat und die Angreifer, dass sie das Unrecht erkennen und Jesus als Erlöser begegnen.

 

Verfolgen Sie die Nachrichten der verfolgten Christen auch auf Video!

Der Youtube-Kanal von Open Doors Schweiz bietet regelmässig neue Videos von Zeugnissen oder Reportagen aus Ländern, in denen die Verfolgung am stärksten ist.

Abonnieren Sie unseren Youtube-Kanal und entdecken Sie diese Aufnahmen, sobald sie verfügbar sind (auf den Link klicken, der Sie zur Youtube-Seite führt, und dann auf «Subscribe»).

TWEETS ZUM AKTUELLEN ISLAMISMUS

Endziel Kalifat: Islamisten verüben mehrere tödliche Anschläge in Mosambik

Die Kathedrale von St. Paul in Pemba (Mosambik) Foto: Rosins / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Von AC Wimmer

Wie erst jetzt bekannt wurde, haben Islamisten in der Karwoche in Mosambik mehrere Anschläge verübt. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben. Bei Angriffen von radikal-islamischen Terror-Gruppen wurden Schulen und weitere kirchliche Gebäude in mehreren Dörfern verwüstet.

Das meldet die Agentur „Fides“.

Wie Bischof Luíz Fernando Lisboa von Pemba mitteilte, wurden die Häuser der Missionare in Muambula (Bezirk Muidumbe) zerstört und die Kirche beschädigt. Den Missionaren gelang es jedoch zu fliehen und in Pemba Zuflucht zu suchen.

Im Dorf Muambula hatten Terroristen fünf Menschen getötet und die örtliche Sekundarschule und die Mission von Nangololo verwüsteten, in der sich eine der ältesten Kirchen von Cabo Delgado befindet.

Tödlich endete auch ein Überfall von Islamisten in der Region Cabo Delgado. Am Karfreitag starben infolge eines Dschihadisten-Angriffs fünf Menschen im Quirimbas-Archipel.

Die Milizionäre sollen als Zivilisten am Donnerstag, dem 2. April, mit kleinen Boote vom Festland zum etwa sieben Kilometer entfernten Archipel gekommen sein und am Freitagmorgen ihren Angriff gestartet haben.

Von den fünf getöteten Menschen ertranken drei beim Fluchtversuch. Eines der Opfer wurde lebendig verbrannt, während das fünfte durch Schüsse getötet wurde, so „Fides“.

Ungefähr 60 Menschen wurden als Geiseln genommen, aber noch am selben Tag freigelassen. Wie bei islamischen Überfällen üblich, griffen die Terroristen die örtliche Grundschule an, ein Gesundheitszentrum und die offizielle Residenz des Ortsvorsteher. Mehrere weitere Häuser wurden vernichtet.

Endziel Kalifat

Medienberichten zufolge haben Islamisten in den vergangenen Tagen erklärt, ein „Kalifat“ im Norden Mosambiks errichten zu wollen.

Eine prominente Terrorgruppe ist der „Islamische Staat Zentralafrikanische Provinz“ (ISCAP), die örtlich als „Al-Shabab“ bekannt ist.

Die Provinz Cabo Delgado ist reich an Erdgas.

Die seit 2017 eskalierenden Angriffe der radikal-muslimischen Terroristen haben nach Angaben von Bischof Luiz Fernando und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mindestens 700 Menschenleben gekostet und mindestens 200.000 Personen zu Binnenvertriebenen gemacht.

Mosambik wurde im 16. Jahrhundert von portugiesischen Franziskanern missioniert.

Heute leben in Mosambik nach offiziellen Angaben knapp 30 Millionen Menschen, von denen rund ein Drittel katholischen Glaubens sind: In den 12 Diözesen der ehemaligen portugiesischen Kolonie leben rund 8 Millionen Katholiken Zudem gibt es zahlreiche protestantische Gruppen. Vor allem im Norden leben viele der knapp 18 Prozent der Muslime im Land.

Papst Franziskus besucht die Nation im Südosten Afrikas im vergangenen September.

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Quelle

Vielsagender Bildervergleich — Europa, wach endlich auf!

UND DABEI ZEIGEN DIE MUSLIME SEIT LANGEM OFFEN, WELCHES IHR ENDZIEL IST!

Nigeria: Bischöfe führen Protest gegen Boko Haram

Nigerianischen Bischöfe führen den Protestzug in Abuja an.

Hunderte Nigerianer zogen am vergangenen Sonntag angeführt von der Nigerianischen Bischofskonferenz (CBCN) durch die Straßen Abujas. Ihr Protest richtete sich gegen die zahlreichen Anschläge der islamistischen Boko-Haram-Sekte, unter denen die Bevölkerung seit über zwölf Jahren leidet.

Bischöfe beziehen Position

„Wir protestieren gegen die brutalen Morde an unschuldigen Nigerianern durch Boko Haram, die sich mit Gewalt das Ackerland der Farmer nehmen“, sagte Erzbischof Augustine Akubueze in Richtung der nigerianischen Regierung, deren Reaktion auf die Gewalt er als unzureichend einstufte.

Nicht nur das das Töten von Gottes Kindern, sondern auch das Versäumnis, unschuldige Menschen vor den unerbitterlichen Angriffen zu schützen, sei böse. Deshalb habe man heute „einen friedlichen Protest für über 50 Millionen Katholiken und über 100 Millionen Christen in Nigeria begonnen“, sagte Akubueze.

Es habe schon zu viele Massengräber, zu viele Entführungen und zu viele Attacken auf die Häuser der Menschen und auf Heilige Stätten gegeben. Die Regierung scheine völlig unempfindlich gegenüber der Not der Nigerianer zu sein. Sie ignoriere die Schreie derer, die sie gewählt haben, so der Kirchenmann.

Akubueze bittet Staatengemeinschaft um Hilfe

Den Protest sehe er daher als religiöse Verpflichtung an. Die Aufgabe der Bischofskonferenz sei es schließlich, gegen alles die Stimme zu erheben, was gegen Gottes Willen verstößt. Mit der Behauptung der Regierung, Boko Haram sei besiegt worden, gebe die Bevölkerung Nigerias sich nicht zufrieden.

Die Terroranschläge in seinem Land verglich Akubueze mit den Morden in Syrien. Er appellierte an die internationale Staatengemeinschaft, Nigeria im Kampf gegen Boko Haram zu unterstützen.

Boko Haram spricht von sich selbst als die nigerianische Taliban. 2009 lieferten sich deren Kämpfer wochenlange Gefechte mit der nigerianischen Armee, bei denen im Norden des Landes über 800 Menschen zu Tode kamen. Nachdem die Polizei den damaligen Anführer der Sekte hinrichtete, führt diese einen erbitterten Rachefeldzug und zündet Bomben auch vor christlichen Einrichtungen.

(cisa – mt)

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