DIE ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND

Bernd Lucke, professor for macroeconomics and co-founder of Germany’s anti-euro party „Alternative fuer Deutschland“ (alternative for Germany)

 

———- Weitergeleitete Nachricht ———-
Von: Bundesvorstand der Alternative fuer Deutschland <bundesvorstand@alternativefuer.de>
Datum: 13. April 2017 um 18:57
Betreff: Ostergrüße des AfD-Bundesvorstandes an alle Mitglieder

Liebe Mitglieder und Förderer der Alternative für Deutschland,

mit dem offenbar islamistisch motivierten Anschlag auf den Mannschaftsbus des Fußballvereins BVB Dortmund hat sich der Terror schon wieder auf dramatische Weise in unseren Alltag gedrängt. Mehr und mehr Menschen wird schmerzlich bewusst, dass wir ohne funktionierende äußere Grenzen aus Schutzgründen zusätzliche Grenzen innerhalb unserer Gesellschaft errichten müssen.
Die AfD hat als einzige Partei in Deutschland die Dramatik der Lage verstanden und weist unermüdlich auf die zahlreichen Fehlentwicklungen hin, welche auf mittlerweile allen Politikfeldern zu verzeichen sind. Wir haben, wie bereits der Leitantrag zum Bundestagswahlprogramm deutlich zeigt, die für unser Land und seine Bürger tatsächlich wichtigen Themen benannt und zeigen praktikable Lösungswege auf.

Vor zwei Tagen hat der AfD-Bundesvorstand sowohl den Bundespräsidenten als auch den Bundesinnenminister öffentlich gebeten, einen Aufruf zur Mäßigung im Umgang mit dem politischem Gegner zu veröffentlichen – insbesondere im Hinblick auf die massiven zum Teil auch körperlichen Angriffe gegen unsere Mitglieder, Büros und Veranstaltungen. Diese Aktion wird nicht allein unsere gesellschaftliche Akzeptanz weiter verbessern, sondern auch für Diskussionen und Nachdenklichkeit bei vielen politisch interessierten Menschen in Deutschland sorgen. Mitterweile häufen sich nämlich Berichte, dass immer mehr Bürger über die lange Linkliste mit einer Übersicht von Angriffen gegen die AfD entsetzt sind, die sich im Anhang zum Anschreiben an Bundespräsident bzw. Bundesinnenminister findet. Unter der folgenden Adresse können Sie sich das Dokument mit allen Links anschauen oder als PDF-Datei herunterladen:
www.alternativefuer.de/brief-des-bundesvorstandes-der-afd-an-bundespraesident-steinmeier/

Rechtzeitig zum Bundesparteitag liegt auch die englischsprachige Variante unseres Grundsatzprogramms („Manifesto for Germany„) als Druckfassung vor. In Kürze folgt die russische Version, die sich derzeit noch im Druck befindet. Durch die Seiten unseres englischen Programms können Sie hier entspannt blättern oder sich den Text als PDF-Datei herunterladen:
www.alternativefuer.de/grundsatzprogramm-englisch

Eine weitere erfreuliche Nachricht kommt von unserer Pressestelle: Für den bevorstehenden Bundesparteitag gingen mehr als 1.000 Akkreditierungswünsche von Pressevertretern ein – allerdings können aus Platzgründen nur maximal 300 Journalisten teilnehmen.
Man kann wohl ohne Übertreibung sagen, dass wir an dieser Stelle CDU und SDP bereits deutlich hinter uns gelassen haben und das Medieninteresse an der AfD als wichtigster Oppositionspartei in und für Deutschland den bislang bekannten Rahmen sprengt.
Die Pressevertreter in Köln erhalten außerdem die englischsprachige gedruckte Fassung unseres Grundsatzprogramms überreicht, was die internationale Beachtung unerer Partei und ihrer Positionen noch verstärken wird.

Des Weiteren freuen wir uns, Ihnen ausgewählte Inhalte unseres Online-Mitgliedermagazins www.AfDKompakt.de als PDF-Datei und auf dem Bundesparteitag auch als Druckversion vorstellen zu können. Unter www.alternativefuer.de/afdkompakt finden Sie – in einer PDF-Ausgabe vereint – beispielhafte Beiträge aus den aktuell über 600 Veröffentlichungen, in denen wir unverfälscht durch etablierte Medien über die Arbeit unserer Landesverbände und Landtagsfraktionen sowie über bundesweit relevante Konferenzen und Kongresse der AfD informieren. Die aktuelle Ausgabe der „AfD Kompakt“ enthält beispielsweise neben Fakten zur Mitgliederbefragung, zur Bundesprogrammkommission oder zum Konvent auch Berichte über die Klima-Energie-Konferenz oder den Extremismus-Kongress der AfD. Wir hoffen, Sie können über die Osterfeiertage Zeit zur Lektüre einplanen und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Gerade weil in Zeiten der fortschreitenden „Unterwerfung“ (so der sprechende Titel des bekannten Romans von Michel Houellebecq) eine große englische Firma ihre Schokoladeneier nicht mehr nach Ostern benennt und in Deutschlands Hauptstadt Berlin eine Lehrerin ihr dezentes, an der Halskette getragenes Kreuz beim Unterrichten ablegen muss, ist es dem AfD-Bundesvorstand ein herzliches Anliegen, Ihnen und Ihrer Familie eine schöne und friedliche Karwoche sowie gesegnete Ostern zu wünschen.

Die Agnostiker, Atheisten und Andersgläubigen unter uns möchten wir auf die damals heftig kritisierte Papstrede aus dem Jahr 2006 verweisen, in der Benedikt XVI. auf eindrucksvolle Weise den christlich-jüdischen Gott als einen Gott der Vernunft („Logos“) schildert. Dieser „Vernunftglaube“ sollte uns alle einen können. Der Papst schloss seine Rede damals mit den Worten:
[…] ‚Nicht vernunftgemäß, nicht mit dem Logos handeln ist dem Wesen Gottes zuwider‘, hat Manuel II. von seinem christlichen Gottesbild her zu seinem persischen Gesprächspartner gesagt. In diesen großen Logos, in diese Weite der Vernunft laden wir beim Dialog der Kulturen unsere Gesprächspartner ein.“

Ganz ähnlich wie der damalige Papst auf religiösem Feld, sollte die AfD auf weltlichem Gebiet – im Sinne unseres Landes und seiner Bürger – für einen Sieg der Vernunft über faktenfreies Wunschdenken und irrationale Politik streiten.

Für den Bundesvorstand der Alternative für Deutschland verbleiben in diesem Sinne
Ihre Bundessprecher
Frauke Petry und Jörg Meuthen


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Kardinal Zenari: In Syrien ist die Hölle los

Syria, Aleppo, East Al Midan, 14. December 2016<br /> On Wednesday, a ceasefire agreement entered into force for the fiercely contested Syrian city of Aleppo. However media reports speak of continued fighting and violence directed against the civil population by Pro-Syrian forces.

Aleppo / © KiN – KIRCHE IN NOT

Der Apostolische Nuntius in Damaskus
nahm seine römische Titelkirche in Besitz

In Syrien ist die Hölle los. Keine anderen Worte könnten die Lage im nahöstlichen Land beschreiben, hat der Apostolische Nuntius in Damaskus, Kardinal Mario Zenari, betont, als er am Samstag seine römische Titelkirche Santa Maria delle Grazie alle Fornaci in Besitz nahm. „Wer nicht an die Hölle glaubt, braucht nur dorthin zu kommen, dann wird er begreifen, was die Hölle ist“, erklärte der Vatikandiplomat und Purpurträger wörtlich.

„400.000 Tote, zwei Millionen Verwundete, darunter viele Verstümmelte, etwa fünf Millionen Flüchtlinge in Ländern außerhalb Syriens, mehr als sechs Millionen Binnenvertriebene, mehr als 600.000 eingekesselte Bürger ohne Möglichkeit eines Zugangs zu humanitärer Hilfe. Tausende Kinder, die bei den Bombardierungen umkamen, Verletzte,  Verstümmelte,  körperlich und geistig zerrissen“, erzählte der Kardinal, der in seiner Predigt von einem „regelrechten Massaker der Unschuldigen“ sprach.

Papst Franziskus, der sich ständig über die Entwicklungen und die Lage im Land informieren lasse, wäre schon bereit, Syrien zu besuchen, aber die Situation sei einfach zu gefährlich. „Wenn der Papst nach Syrien kommt, kann er nicht in der Nuntiatur bleiben, er muss die Menschen treffen, er muss die Mengen treffen“, betonte Zenari, der die Öffentlichkeit dazu aufrief, Druck auf die Regierungen auszuüben. Es gebe die große Gefahr, dass diese Dramen allmählich vergessen werden, unterstrich der Nuntius. (pdm)

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Quelle

Ägypten: Christen aus dem Sinai bitten um Hilfe

Auf der Flucht: Kopten vom Sinai bei der Ankunft in Ismailia

Die Christen aus dem Sinai bitten um Hilfe: Unversehens sind sie ins Visier islamistischer Terroristen gerückt. Viele Kopten verlassen deshalb Arish, die Hauptstadt der ägyptischen Halbinsel. Ganze Familien sind auf der Flucht. Erstes Ziel: Kairo oder Alexandrien. Der koptisch-katholische Bischof von Gizeh, Antonios Aziz Mina, spricht von einer gezielten Christenverfolgung durch islamistische Terroristen. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagt er aber auch, dass nicht nur Christen das Ziel der Angriffe seien.

„Sie führen diese Attentate gegen alle aus, also nicht nur gegen Christen. Es geht den Terroristen darum, Ägypten ins Chaos zu stürzen und eine Destabilisierung herbeizuführen. Sie wollen die Touristen fernhalten, denn sie wissen genau, dass Ägypten vom Tourismus abhängig ist.“

Im Sinai sei der sogenannte Sinai-IS präsent. Es handele sich um eine Gruppe von Terroristen, die mit dem sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) in Verbindung steht. Diese Terroristen ziehen durch die Dörfer im Norden des Sinai und brandmarken alle von Christen bewohnten Häusern mit dem arabischen Buchstaben „N“ für Nazarener – also die Umschreibung für Christen.

„Die geflüchteten Christen kommen zu uns und befinden sich im Schock-Zustand“, sagt der armenisch-katholische Bischof von Alexandrien, Krikor Koussa im Gespräch mit Radio Vatikan. „Es gibt unter ihnen viele Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. Alle haben Angst, dass aus dem Sinai das wird, was wir im Irak und in Syrien erlebt haben. Sie kommen zu uns und haben nichts mehr, kein Haus und keine Güter. Wir nehmen sie mit Liebe auf, und gerade in diesem Augenblick der Fastenzeit betrachten wir es als Pflicht, ihnen beizustehen, wie uns Christus gelehrt hat.“

Die Gewalt gegenüber Christen sei brutal und „eines Menschen nicht würdig“, pflichtet der koptisch-katholische Bischof Aziz Mina bei. „Mehr denn je ist es wichtig, wie uns Papst Franziskus lehrt, für die verfolgten Christen zu beten. Diese Kultur des Hasses muss ein Ende finden.“ Die ägyptische Regierung bekämpft seit Jahren islamistische Terroristen auf dem Sinai – mit eher mäßigem Erfolg.

(rv 04.03.2017 mg)

Auf den Spuren der göttlichen Barmherzigkeit (Teil 2)

Feier des Westfälischen Friedens 1648, ein Gemälde von Bartholomeus van der Helst. Foto: Wikimedia (Gemeinfrei)

Europa, Islam und Reformation:

Zweiter Teil des großen EWTN-Interviews mit Erzbischof Marek Jedraszewski

Seit kurzem ist er dritter Nachfolger des heiligen Johannes Paul II. als neuer Erzbischof von Krakau: Der profilierte Oberhirte, langjährige Professor für christliche Philosophie und heute stellvertretende Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Marek Jedraszewski. Im EWTN-Interview, aufgenommen mit Robert Rauhut im Umfeld des Weltjugendtages 2016, spricht er unter anderem über den Umgang mit dem Islam und dem Reformationsgedenken.

Den ersten Teil des Gesprächs lesen Sie hier. Der dritte und letzte Teil erscheint am morgigen Dienstag, 7. März. Das Interview ist auch in der Reihe „Polonia semper fidelis“ beim katholischen Fernsehsender EWTN zu sehen. Weitere Infos hierzu finden Sie auf www.ewtn.de und auf der Facebookseite von EWTN.

Robert Rauhut: Herr Erzbischof, was sind heute die größten Herausforderungen der katholischen Kirche in Polen?

Erzbischof Jedraszewski: Zweifellos könnte uns hier mögliche Selbstzufriedenheit drohen. Der Zustand des religiösen Lebens der Menschen in Polen ist viel besser als der der Menschen in Westeuropa. Das ist eine soziologische Tatsache, die allgemein beobachtbar ist. Allerdings ist ein gewisses Ringen vorhanden. Wir wissen nicht genau, was in zehn, zwanzig Jahren auf uns zukommt, in welche Richtung sich die Kirche entwickeln wird. Ob wir als Kirche und eine gläubige Nation dieser Vorstellung von einer Welt und von einem Leben ohne Gott nicht unterliegen werden, darüber haben Johannes Paul II. und Benedikt XVI. oft geschrieben, der Vorstellung, es gäbe keinen Gott. Die Möglichkeit einer Entwicklung in diese Richtung besteht. Dieses Ringen kann aber durchaus in eine andere Richtung umschlagen, so dass wir daraus gestärkt hervorgehen, mit der Wahrheit von Jesus Christus noch stärker verbunden. Also ist es eine Zeit des Ringens. Gott weiß, was in Zukunft kommt.

Kirche ein Raum von Freiheit und Liebe

Wenn wir aber vom Ringen sprechen, so müssen wir uns der Orte dieses Ringens bewusst sein, denn von den Ergebnissen des Ringens wird die Zukunft abhängen. Erstens sind es die Jugendlichen. Viele kennzeichnet ein Verlorenheitsgefühl. Es hat sich etwas ereignet, was einerseits interessant andererseits sehr wichtig ist. Wenn wir nämlich die Kirche in Polen in den letzten Jahrzehnten, zu kommunistischen Zeiten, betrachten, war die Kirche für die Menschen ein Raum der Freiheit. Auch für die Nichtgläubigen, die in der Kirche Schutz oder auch Unterstützung suchten. Diesen Freiheitsraum konnten auch die Jugendlichen erfahren. Heute wird die Kirche als ein Menschenkreis ohne Freiheit dargestellt, ja, ein Raum, wo gegen Freiheit gekämpft wird. Denn dies ist verboten, jenes ist verboten… Man versucht, die Kirchenlehre als Verbote zu deuten. Bis zu einem gewissen Grad ist es richtig, denn die meisten Gebote des Dekalogs sind als Verbote formuliert. Bis auf zwei – das dritte und das vierte.

Zu wenig wird darüber gesprochen, dass die Freiheit erstens auch ihre Grenzen hat. Und wenn sie als Freiheit gelten will, so muss sie auch diese Grenzen anerkennen. Zweitens wird vielleicht die positive Aussage des Evangeliums zu wenig akzentuiert. Jesus Christus sprach, wir sollen Gott und unsere Nächsten lieben. Da ist kein Verbot drin, es wird gesagt – du sollst lieben! Wir können auch sagen, liebe und mache, was du willst. Du sollst aber mit dieser Liebe lieben, die uns Jesus Christus beigebracht hat. Sehe nicht als Liebe dasjenige an, was oft Gegensatz der Liebe ist. Gegensatz der Liebe, die als Agape, Caritas, als selbstlose, opferbereite Liebe aufgefasst wird, die alles zu leiden bereit ist, wenn dadurch einem Menschen Gutes getan werden kann. Eine schwierige Liebe ist es. Das ist aber dasjenige, was das Christentum ausmacht. Den jungen Menschen diese Perspektive des Evangeliums und dadurch eine der Perspektive entsprechende Botschaft der Kirche zu zeigen, halte ich für eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Werden die jungen Menschen sie annehmen wollen, so besteht die Hoffnung, dass die Zukunft der Kirche in Polen besser als die Gegenwart sein wird.

Wenn wir die Herausforderungen im Jugendbereich in der Kirche und in der Gesellschaft vergleichen, so sehen wir, dass der Westen heute auch vor anderen großen Herausforderungen steht. Einerseits sind wir mit dem kämpfenden Atheismus, dem sich verbreitenden Agnostizismus konfrontiert, andererseits haben wird den stark wachsenden Islam. Was ist aus ihrer Sicht die Hauptschwäche des Westens bei der Begegnung dieser Herausforderungen?

Ich antworte auf Ihre Frage vielleicht etwas indirekt, glaube aber, dass es sich lohnt, diese Geschichte zu erzählen. Vor mehreren Jahren wurde ein heute schon etwas älterer Herr durch sein staatliches Unternehmen – damals hieß staatlich so viel wie kommunistisch – zur Arbeit in den Irak entsandt. Als er eine Umfrage ausfüllen musste, wurde er darauf hingewiesen, dass er unter Konfession unbedingt „katholisch“ eintragen sollte. Der Hinweis kam von jemandem, der die kommunistische Regierung vertrat. Dann kam von dem Mann nun die Frage: „Warum? Der Glaube wird doch bei uns verleugnet.“ Da kam die Antwort: „denn die Menschen im Irak behandeln Ungläubige wie Tiere, denen keine Rechte zustehen. Man behandelt sie wie Hunde“. Ich kannte das nicht. Ich kenne den Koran auch nicht gut genug, um dies entsprechend zu interpretieren. Ich schließe aber nicht aus, dass es in bestimmten Ländern, wo ein kämpferischer Islam herrscht, es Richtlinien gibt, wie sich ein gläubiger Muslim zu verhalten hat. Und jetzt komme ich auf Ihre Frage zurück – Menschen, wie sie diese Geschichte beschreibt, kommen nach Europa. Wie betrachten sie Atheisten, Agnostiker, diejenigen, die das Christentum bekämpfen? Sie betrachten sie nicht über die Würde einer Person, unabhängig davon, ob diese gläubig oder ungläubig ist, das heißt sie greifen nicht auf Kategorien zurück, die für uns offensichtlich sind.

„Das sprengt unsere Denkweise“

Ein grundsätzliches Betrachtungskriterium verläuft entlang dem Gegensatzpaar: gläubig – ungläubig. Bist du ungläubig, ja, bist du der Meinung, dass dies ein Ideal ist und dieses Ideal auch die Christen annehmen sollten, so schauen sie umso herablassender auf dich, auf die Länder des westlichen Europas, in denen sie angekommen sind. Es ist für sie keine Kultur, die sie imstande sind zu achten, geschweige denn zu akzeptieren. Das wird für sie eher der Gegenstand eines Kampfes sein, etwas, was vernichtet werden muss. Ich möchte es nochmals unterstreichen – das sprengt unsere Denkweise, eine europäische Denkweise, die auf der christlichen Kultur aufbaut. Aber so ist es und davor die Augen zu verschliessen bringt nichts. Und ich komme noch auf den anderen Teil ihrer Frage zurück: Was soll getan werden?

„Es herrscht eine axiologische Leere“

Sicherlich ist damit kein Versuch gemacht, diese Probleme zu lösen, wenn man gegen das Christentum scharf vorgeht, was heutzutage der Fall ist. Übrigens, vor dieser axiologischen Leere, vor dem Nihilismus im Bereich der Ideen, der zur Zeit herrscht, haben Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Europa mehrmals gewarnt. Sie haben unterstrichen, dass es kein richtiger Weg zur Aufrechterhaltung der europäischen Identität ist. Und hier noch eine für uns sehr traurige aber treffende Aussage von Benedikt XVI. – Europa liebt sich nicht mehr, liebt SICH nicht mehr, seine Tradition, seine Wurzeln. Von denen will es sich um jeden Preis abkehren. Dies ist aber ein suizidaler Weg.

Benedikt XVI. sagte nicht nur, dass der Westen sich nicht liebt, sondern dass er sich geradezu hasst. Eine sehr scharfe Formulierung war das.

Wenn wir dabei an den kämpfenden Atheismus denken, dann ja, dann müssen wir vom Hass sprechen.

Das Fehlen der Liebe…

Ja, das Fehlen der Liebe. Mehr noch, denn mit „Fehlen“ wird es positiv umschrieben. Man will das vernichten, was einem nicht passt.

Das heißt, dass eine Antwort auf diese zwei Herausforderungen darin bestände, dass wir als Katholiken, Christen unsere Identität formen, leben und sich zu ihr öffentlich bekennen.

Das ist unsere Hauptaufgabe. Dazu hat Jesus Christus seine Jünger aufgefordert. So war auch die Kirche in den ersten Jahrhunderten, den ersten drei Jahrhunderten grausamster Verfolgungen der Kirche, ununterbrochener Kämpfe – so war es. Wollen wir an die Ursprünge zurückgehen, an die Ursprünge der Kirche, des eigenen Glaubens, so müssen wir zu diesem Bekenntnis zurückkehren: Wer bin ich? Wir müssen stets zeigen, dass das, was ich vertrete, dessen wert ist, dass man sich dafür interessiert, ja, es vielleicht sogar achtet und bewundert.

Ich komme kurz nochmal zurück auf die drei ersten Jahrhunderte der Christenverfolgung. Sie waren grausam, gekennzeichnet durch einen schwer nachvollziehbaren Hass gegenüber den Christen. Irrationalen Hass. Andererseits, dieselben Römer, die die Christen den Löwen zum Fraß vorwarfen, sagten: „seht, wie sie sich lieben“. Die Römer haben in den Christen etwas Außergewöhnliches gesehen, jene Kraft, die es ermöglicht bei Christus zu bleiben. Und die Christen haben es selbst begriffen, dass die Saat der jungen, kräftigen Kirche das Blut der Märtyrer ist.

Wenn wir das theologisch ausdrücken sollten, dann würden wir sagen, die Christen haben sakramental gelebt, sie waren ein Zeichen dessen, was vorangegangen ist. Das hat die anderen betroffen gemacht.

Anders hätte es nicht sein können. Wenn jemand das zutiefst lebt, dann sprechen wir von der Menschlichkeit in ihrer Vollendung, der der Tod keine Grenzen setzt. Eine Menschlichkeit, die sich auch nach dem Tod weiter verwandelt und als ehrenvolles Leben der Erlösten fortgesetzt wird.

Wie ist aber vor diesem Hintergrund die politische Korrektheit/political correctness gegenüber den Muslimen zu erklären? Das Bild des Islams wird oft entweder sehr märchenhaft gezeichnet, wie die Erzählungen aus „Tausend und eine Nacht“. Oder der Islamismus und Terrorismus werden vom Islam so strikt auseinander gehalten, dass der Eindruck entsteht, das eine hätte mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.

Ich habe neulich einen Artikel über den Islam gelesen. Er berichtete darüber, dass Mohammed selbst seinen Anhängern beigebracht haben sollte, wie sie sich zu verhalten haben. Es hieß: seid ihr in der Minderheit, so achtet diejenigen, unter denen ihr lebt. Seid ihr auf gleicher Augenhöhe, so fordert Rechte für euch. Seid ihr in der Mehrheit, bekämpft sie.

Ich spreche darüber unter Bezug auf einen Artikel – persönlich habe ich es nicht überprüft. Aber vielleicht stimmt es. Damit wird gezeigt, dass der Islam kein einheitliches Gesicht hat. In der katholischen Kirche wird die Einheit gewahrt – durch das kirchliche Lehramt und eine strikt festgelegte Doktrin.

Der Islam ist sehr gespalten…

Ja, höchst gespalten. Jeder Imam kann seine Koraninterpretation verkünden, die etwas mehr oder etwas weniger von den politischen Faktoren abhängt. Es bestehen also Unterschiede. Es wäre falsch zu sagen, dass einerseits ein Islam wie aus dem Märchen „Tausend und eine Nacht“, ein guter Islam besteht und auf der anderen Seite haben wir den Terrorismus, der keine Verbindung zum Islam hat. Er ist mit einem Teil des Islams verbunden, so sind die Fakten.

Die politische Korrektheit ähnelt der Vogel-Strauß-Politik – ich ignoriere Probleme und stecke den Kopf in den Sand. Aber die Folgen dieser Politik können verheerend sein. Das Problem der Verantwortung in der Politik ist nämlich keins der aktuellen Unterstützung einer Partei oder dass um die Wählerstimmen um jeden Preis gekämpft wird, um in den nächsten Wahlen zu gewinnen. Umso weniger ist es der Versuch, über die Köpfe der wählenden Nationen, Gemeinschaften hinweg zu regieren. Wir haben neulich den Aufruf der europäischen Regierenden gehört, man solle die Stimmen der Wähler nicht zu ernst nehmen. Da drängt sich die Frage auf, wie ist das mit der Demokratie zu vereinbaren. Die große Politik ist ein Versuch die Gegenwart vor dem Hintergrund der Vergangenheit zu verstehen, und solche Maßnahmen für die Zukunft zu ergreifen, die den Bürgern zugute kommen.

„Europa der Vaterländer“

Wenn wir heute auf die Ursprünge der Europäischen Union zurückblicken, so sehen wir, dass ihr Entstehen keine einfache Geburt war. Sie entstand nach der Katastrophe des zweiten Weltkriegs, aus der Vision von drei Großen heraus: Konrad Adenauer, Schuman und de Gasperi. Drei großartige Politiker aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Traditionen. Aus Ländern, die in unterschiedlichem Grade in die Katastrophe – zuerst des ersten, dann des zweiten Weltkrieges – verwickelt waren. Sie haben aber eingesehen, dass wir zu den Ursprüngen zurückgehen müssen, wenn Europa erhalten bleiben sollte, und zwar in seiner Rolle als ein gewisses Zentrum, aus dem die anderen Nationen schöpfen können. Nicht im kolonialen Sinne, auch nicht im kulturkolonialen Sinne. Denn wenn man zurückblickt, dann sieht man, dass sich Europa von der Einwanderung der Barbaren im 7. und 8. Jahrhundert erholen konnte, dass Europa die Katastrophe der Reformation und der Religionskriege im 16. und 17. Jahrhundert überlebte, und dass darauf zurückgegriffen werden muss, und zwar in einer bestimmten Form – dafür hat de Gaulle geschwärmt – in Form eines Europas der Vaterländer.

Das heißt, wenn wir unsere europäische Identität betonen, dann meinen wir nicht nur den Glauben, sondern auch die Wahrheit. Man hört oft, es gäbe keine einzige Wahrheit. Das hat eine Reihe Konsequenzen, nicht zuletzt im Umgang mit den Flüchtlingen und Migranten und der Herausforderung, wie diese sich integrieren können, sofern sie denn das auch wollen.

Ich habe das schon erwähnt – wenn Sie eine Kultur per definitionem als schlecht betrachten, eine die es zu bekämpfen gilt, dann ist es kaum zu erwarten, dass Sie sich in diese Kultur integrieren. Sie können uns – ich spreche von Europa – achten, wenn es ein Europa der Menschen sein wird, die nicht tun und lassen, was sie wollen. Sondern ein Europa der Gemeinschaft von Nationen, die eine gemeinsame Welt der Werte teilen. Beständige Werte. Objektive Werte. Werte, die in Gott verankert sind. Das hat Benedikt XVI. oft wiederholt: dem Leben, als ob es keinen Gott gäbe hat er das gegenübergestellt, was zum Inhalt der Pascalschen Wette gehört: Lebe dein Leben so, als ob es Gott gäbe. Damit ist dein Überleben garantiert. Du betrittst die Welt beständiger Werte, die du nicht unbedingt mit Gott verbindest. Aber die Welt der Werte ist da. Die Welt der objektiven Wahrheit ist da. Gerade dies wird in der heutigen Kultur eliminiert, vor allem in der akademischen Kultur.

Wir kommen noch auf das Thema der akademischen Kultur zurück. Ich hätte noch eine abschließende Frage zu diesem Gesprächsteil: sollten wir uns als Katholiken in Westeuropa mehr mit den Christen bei uns aber auch im Nahen Osten solidarisieren?

Die Bischöfe aus diesen Ländern, aus dem Irak, aus Syrien, sagen: macht bitte alles, damit unsere Gläubigen dort bleiben. Wir dürfen nicht vergessen, dass in Palästina aber auch im heutigen Irak, in Syrien, Libanon – Christen leben, deren Geschichte auf die Anfänge des Christentums zurückgeht. Sie haben so viel Schrecken erfahren müssen. Es gab Zeiten einer prachtvollen Entwicklung, aber größtenteils mussten sie leiden. Und sie haben überlebt. Und plötzlich drohen sie zu erlöschen. Es gibt sie nicht mehr. Das ist tragisch. Das müssen wir, Christen in Europa, mitempfinden. Deshalb ist unsere Hilfe, unsere Solidarität erforderlich. Hilfe, die den Christen vor Ort, den dort lebenden Christen geliefert werden sollte. Übrigens, solche Hilfemaßnahmen liefert die Caritas Polen. Auch mehrere Besuche des Vorsitzenden der polnischen Bischofskonferenz, von Erzbischof Gądecki in Syrien, sind der beste Beweis dafür.

Wir haben darüber gesprochen, wie wir als Katholiken auf diese Herausforderung des Islams reagieren sollten, welche Maßnahmen wir ergreifen sollten, auch vor dem Hintergrund der säkularisierten westlichen Kultur. Ich stelle vielleicht noch eine zusätzliche Frage: inwiefern sollten wir uns als Kirche von der Welt abgrenzen, inwiefern sollten wir mit dieser Welt verschmelzen?

Beides ist falsch. Die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils aus der Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute „Gaudium et spes“ äußert sich in dieser Hinsicht eindeutig. Freude und Hoffnung, aber auch Trauer und Angst dieser Welt, sind Freude, Hoffnung aber auch Trauer und Angst der Kirche. Wir dürfen uns nicht gettoisieren. Das macht das Christentum, vor allem die katholische Kirche so einzigartig – die Kirche wollte sich nie ghettoisieren lassen.

Als Johannes Paul II. 1991 in Polen, gleich nach der Wende, war, sagte er, dass wir als Nation in den letzten 50 Jahren die Erfahrung der Ghettoisierung machen mussten. Eine Nation, die – wie es ein prominenter kommunistischer Politiker mal gesagt hat – in der Sakristei abgesperrt werden muss. Betet so viel wie ihr wollt, sprecht Litaneien, weint vor den Bildnissen der Gottesmutter, aber wehe denen, die es wagen, diesen Glauben außerhalb von der Kirche zu tragen, zu leben und durch diesen Glauben die Welt zu verändern.

Kommt hier der Aspekt der Tapferkeit hinzu? Geschichtlich gesehen, zum Beispiel die Schlacht bei Wien 1683, früher die Seeschlacht von Lepanto…

Die beiden Schlachten, die Sie erwähnt haben, stehen als Symbole für ständige Kämpfe an der polnisch, ja, europäisch-osmanischen Grenze. Diese Siege waren jeweils eine Antwort auf eine enorme Gefahr des Einmarsches durch die Türken. Es schien, als ob dem Christentum in Europa ein Ende gesetzt wird. Natürlich hing dies zusammen mit der geistigen Schwäche des damaligen Europa. Und plötzlich kommt eine enorme Mobilisierung; die Mobilisierung durch das Gebet, durch das Gebet zur Gottesmutter.

Zu Christus im Alltag stehen ist Tapferkeit

Es war der Fall bei Lepanto, genauso war es bei der Schlacht unter Führung von Jan III. Sobieski. Und dann kommt der Sieg, die Freude. Das stärkt. Die Tapferkeit ist eine Eigenschaft, die mit dem Mut zusammenhängt. Sie ist einerseits eine natürliche Eigenschaft, sie ist aber auch ein Beweis für die Reife einer Person. Ich würde sie auch im Kontext der Fähigkeit sehen, ein Zeugnis für Christus im Alltag zu geben. Ein Zeugnis für die Treue. Das ist oft viel schwieriger als ein einmaliges Tapferkeitszeichen, selbst bei einer sehr dramatischen Schlacht.

Der Fernsehsender, in dem dieses Gespräch ausgestrahlt wird, hat viele deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer. Nun wird die protestantische Kirche das 500-jährige Jubiläum der Reformation im Jahre 1517 feiern. Meine Frage wäre, wie wir als Katholiken diese 500 Jahre betrachten sollen? Das war nicht nur ein buntes Ereignis, sondern auch ein etwas brutales Ereignis, das viele Menschen betroffen hat.

Ich wage zu sagen, dass es eine Tragödie für den Westen war. Ich denke dabei an die Folgen. Ich möchte jetzt nicht von den Absichten von Luther, Calvin oder anderer großer Väter der Reformation sprechen, das ist eine andere Angelegenheit. Dafür würde ich gerne ein paar Worte zu den für Europa verheerenden Folgen sagen. Erstens kam es zu Religionskriegen, die sehr grausam waren, so auf der einen, wie auf der anderen Seite. Bis auf Polen, auf dessen Gebiet die Kriege gar nicht stattfanden. Das möchte ich sehr deutlich unterstreichen. Ich komme noch darauf zurück. Nach meiner Ansicht hätte es weder die Aufklärung gegeben, noch den deistischen Begriff von Gott, wenn es zu den Religionskriegen und zu der schrecklichen Trennung Europas in ein katholisches und protestantisches nicht gekommen wäre. Denn bei den Menschen, die dieses Böse irgendwie abwehren wollten, musste die folgende Frage aufkommen: Wie ist es möglich, dass die beiden Parteien im Namen von Christus so grausam töten? Kann man die Religionen noch als wahr bezeichnen?

„Im Namen des Menschen gegen das Christentum“

Vielleicht können Sie sich daran erinnern, was Jesus Christus beim letzten Abendmahl gesagt hat: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr eins seid. Hier, in der sogenannten Reformation, wurde die Einheit brutal zerstört. Mit verheerenden Folgen. Und es wundert mich nicht, dass viele auf die Frage, ob das Christentum die wahre Religion ist, eine verneinende Antwort gaben und sich sagten: lasst uns etwas konzipieren, was uns einigen könnte, was die Religion der Vernunft wäre. So ist der Deismus entstanden. Und die Aufklärung. Und all das, was die Aufklärung mit sich brachte, indem sie im Namen des Menschen gegen das Christentum kämpfte. Im gewissen Grad kehrt das immer wieder zurück, bis heute.

Sie wollten aber auch an die Toleranz in Polen anknüpfen, die war da, auch wenn es zu keiner Konfrontation mit dem Protestantismus kam.

Richtig, es kam zu keiner Konfrontation. Sie müssen wissen, dass der polnische König Sigismund II. August, der letzte der Jagiellonen, sehr schnell die Beschlüsse des Konzils von Trient angenommen hat, das in der Geschichte als Ausdruck der Gegenreformation gilt. Er hat die Beschlüsse genehmigt, damit sie in Polen gelten können, gleichzeitig jedoch sagte derselbe König: „ich bin nicht der Herr eurer Gewissen. Ihr seid es, die sich entscheiden.“  So etwas, wie in Deutschland nach dem Westfälischen Frieden von 1648 – Cuius regio, eius religio – gab es nicht. Dass von einem Tag auf den anderen die Religion des Herrschers zur Religion aller Bewohner seines Landes wurde. Es war doch in gewissem Grad ein extremer Ausdruck der Intoleranz.

„Pogrome sind kein polnischer Geist“

Freilich ging es darum, weitere Konflikte und Spannungen zu vermeiden. Durch rationales Vorgehen. Es wurden aber Maßnahmen herangezogen, die mit der Achtung des persönlichen Glaubens eines jeden Bürgers bzw. der Untertanen eines konkreten Herrschers nichts zu tun hatten. In Polen war dies nicht der Fall. Die Königliche Republik der polnischen Krone und des Großfürstentums Litauen war ein großes europäisches Land, wohl das flächengrößte Land des damaligen Europa. Sie umfasste die heutige Ukraine, Litauen, Livland, das heißt Lettland und Estland, bis hin zur Moldau. Es war ein großer Organismus , in dem ein Mosaik von Ethnien und Religionen lebte. Wohl gefühlt haben sich hier die Juden, die in Westeuropa verfolgt wurden. Hier fanden sie den Ort der Zuflucht. Sie waren es, die den Ausdruck Paradisus Iudaeorum, Polen – Paradies der Juden geprägt haben. Das dauerte bis zur Teilung Polens und bis das orthodoxe Russland mit Pogromen vorging – das geschah zwar auf dem ehemaligen polnischen Gebiet, dahinter stand aber kein polnischer Geist. Das möchte ich ausdrücklich unterstreichen. So was war Polen – das Phänomen der Religionskriege war Polen, einem katholischen Land, nicht bekannt.

Ich gebe Ihnen noch ein anderes Beispiel. Das, was wir in unserer Geschichte die Schwedische Sintflut nennen. Die Invasion des schwedischen Heeres auf Polen im Jahre 1655. Laut der schwedischen Propaganda sollte damit die Befreiung der Protestanten von der Macht der scheußlichen Katholiken ermöglicht werden. Dabei fanden sie vor Ort zu ihrer großen Überraschung keine Unterstützung. Keine Unterstützung im folgenden Sinne: sie haben hier keine Protestanten vorgefunden, die in Unterdrückung gelebt hätten.

Sie haben dieses Problem nicht gesehen, weil es ein künstlich geschaffenes Problem war…

Ja. Ich gebe Ihnen aber noch ein anderes Beispiel. In unserer Geschichtsschreibung, sicherlich nicht nur in unserer, gilt als Gipfel der polnischen Intoleranz die Vertreibung der Arianer 1658. Arianer ist die polnische Bezeichnung für Böhmische Brüder, eine – wie soll ich sagen – Sekte bzw. religiöse Gemeinschaft, die historisch mit Jan Hus und den Hussiten zu assoziieren ist. Sie wurde aus Böhmen vertrieben und hat Zuflucht in Polen gefunden. Einer ihrer Hauptvertreter war Johann Comenius, der schließlich in Holland eintraf. Und so begrüßten Comenius und die Brüder, dort wo sich gerade aufgehalten haben, zum Beispiel im polnischen Lissa, also dem großpolnischen Leszno, die Schweden als Erlöser. Sie öffneten den Schweden die Stadttore, und Comenius selbst stiftete die große Kanone, mit der die Mauern von Jasna Góra zerstört werden sollten.

„Invasion von allen Seiten“

Und nun meine Frage: was wurde im damaligen Europa mit eindeutigen Verrätern von Europa, Verzeihung, Verrätern ihres Landes gemacht? Tod durch Erschießen war die mildeste Strafe. Was wurde in Polen gemacht? Im besagten Jahr 1658, während der kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Schweden aber andererseits auch mit dem zaristischen Russland; Polen hat zu dieser Zeit eine Invasion von fast allen Seiten erlebt. Also in Polen hat man sie gebeten, sich zu entscheiden. Sind sie Polen, dann müssen sie ihr Vaterland verteidigen, sind sie keine Polen, dann müssen sie das Land verlassen. Und auf diese Weise kamen Comenius und die anderen nach Holland. Ist das ein Beispiel für Intoleranz, für den Kampf gegen andere Religionen? Ich füge noch zu der Frage hinzu: unter Berücksichtigung der damaligen Mentalität.

Es gab verschiedene weitere gute Beispiele in der Geschichte Polens. Nennen wir Paweł Włodkowic und seine Rede über die Evangelisierung…

Ja, auf dem Konzil von Konstanz, ja…

…und seine Auseinandersetzung mit dem Deutschen Orden. Kommen wir aber auf einen bereits kurz angesprochenen Aspekt zurück: der Westfälische Frieden 1648 und die Spaltung. Die dort getroffenen Entscheidungen waren vor allem politischer Natur, aber auch geistiger. Wie sollte das Verhältnis zwischen dem Sacrum, dem geistigen Aspekt und der Politik heute aussehen?

Ich glaube, man müsste sich hier wieder auf die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils beziehen, insbesondere auf die Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute. Dort steht ausdrücklich geschrieben, dass die öffentliche Wirklichkeit, das heißt auch die staatliche und die kirchliche Wirklichkeit, zwei unterschiedliche autonome Wirklichkeiten sind. Allerdings, Autonomie, Abgesondertheit kann als Feindlichkeit aufgefasst werden. So war es der Fall in der Französischen Revolution 1789. Es war auch der Fall während der kommunistischen Zeit in unserem Teil Europas.

„Staatsbürger und Mitglied der Kirche“

Diese zwei Wirklichkeiten – des Staates und der Kirche – können aber auch, bei (gleichzeitiger) jeweiliger Autonomie, als Wirklichkeiten aufgefasst werden, die bereit sind in allen Fragen zusammenzuarbeiten, die das Wohl des Menschen betreffen. Denn ein und derselbe Mensch kann gleichzeitig Bürger eines Staates und Mitglied der Kirche sein. Und als Bürger hat er das Recht, im Lichte seiner unantastbaren Rechte als Mensch, sich zu seinem Glauben zu bekennen, auch im öffentlichen Raum, im Einklang mit dem Glauben zu leben und auf diese Weise das gemeinsame Wohl aufzubauen. Ich glaube, bei diesem Modell des Verhältnisses Kirche-Staat, ja, durch die Umsetzung dieses Modells, würde Europa sehr viel gewinnen.

Bedeutet es, dass auf der innerkirchlichen Ebene die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils vertieft werden muss, damit der Begriff der Autonomie besser verstanden werden kann? Das ist sicherlich die Frage der Implementierung der Beschlüsse des 2. Vatikanischen Konzils und der Diskussion um diese Implementierung, um die Hermeneutik des Konzils.

Seit dem Abschluss dieses Konzils ist bereits ein halbes Jahrhundert verstrichen und immer wieder zeigt sich, dass es schwierig ist nicht so sehr die konkreten Empfehlungen oder Beschlüsse des Konzils anzuwenden, sondern einen bestimmten Geist des Konzils, der in diesen Dokumenten präsent ist, zu implementieren. Das letztere stellt für uns eine große Verpflichtung dar, die Beschlüsse des Konzils ins Leben umzusetzen.

Umsetzung in neuer Wirklichkeit

Wenn Sie genauer hinschauen, müssen Sie feststellen, dass das Programm, das Johannes Paul II. am Anfang seines Pontifikats vorgestellt hat, im Grunde genommen auf die Umsetzung der Beschlüsse des Konzils abzielte. Die Umsetzung in einer neuen Wirklichkeit, in der sich die Welt vorfand oder vorfinden sollte. Es hieß aber – konstanter Rückgriff auf die Ideen, die während des Konzils reiften und ihren Ausdruck in unterschiedlichen Dokumenten fanden. Leider haben wir damit immer wieder Probleme.

Das ist natürlich ein weites Feld. Aber bedeutet es, dass wir die Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils als Fortsetzung der früheren Tradition des kirchlichen Lehramtes lesen sollten?

Es ist nicht so, dass die jüngste Geschichte der Katholischen Kirche mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil beginnt. Und dass es früher nur eine Leere bzw. nur das Böse gab. Wenn wir uns die großen Dokumente des Konzils näher anschauen, so finden wir unter den Formulierungen vielerlei Bezüge auf die frühere Lehre der Kirche…

…zum Beispiel auf Pius XII.

Ja, auch auf Pius XII., einen großen Papst, einen Papst, der in gewissem Grade dazu beigetragen hat, vielleicht nicht mit Absicht, vielleicht nicht unmittelbar, aber trotzdem dazu beigetragen hat, dass sein Nachfolger, Johannes XXIII. das Konzil letztlich einberufen hat. Es ist also nicht so, dass alles seinen Beginn in dem Konzil nimmt. Das wäre eine verfehlte Perspektive auf das, was die Kirche ist. Übrigens, widmete sich das Konzil vor allem den pastoralen und nicht so sehr den dogmatischen Fragen, auch wenn es zwei dogmatische Konstitutionen beschlossen hat. Also vor allem seelsorgerisch, das heißt, der Versuch die Verortung der Kirche und ihre Mission zu verstehen, zu verstehen, wie die Kirche mit der gegenwärtigen Welt sprechen soll, so dass die Botschaft des Evangeliums verständlich ist und angenommen werden kann. Es ist wahrhaftig etwas paradox – das Konzil endet 1965 und drei Jahre später kommt es zur Revolution von 1968. Damit wird – so könnte man sagen – die Kirche als eventueller Partner bei der Gestaltung der Zukunft der Welt vollständig abgelehnt.

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Quelle

Irak: US-Flüchtlingspolitik ist „Falle für die Christen“ (meint der chaldäische Patriarch Louis Sako)

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Bischof Sako

Christliche Flüchtlinge aufgrund ihres Glauben zu bevorzugen ist eine Falle für die Christen im Nahen Osten. Das sagte der chaldäische Patriarch, Louis Raphael I. Sako, als Reaktion auf die von US-Präsident Donald Trump verfügten Einreisestopps für Flüchtlinge aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern. „Jede Aufnahmepolitik, die Verfolgte und Leidende aufgrund ihrer Religion diskriminiert, schadet letztlich den orientalischen Christen“, so der Patriarch. Eine solche Politik liefere Argumente für die Vorurteile, die Christen seien ein „Fremdkörper“  im Nahen Osten. Spannung mit muslimischen Mitbürgern würden geschaffen und genährt. „Wir wollen keine Privilegien“, so der Primas der chaldäischen Kirche. Das Evangelium zeige, jeder Flüchtlinge, ob Christ oder Muslim, müsse „ohne Unterschied“ aufgenommen werden.

Trump hatte am Freitag per Dekret ein Einreiseverbot für Staatsangehörigen von insgesamt sieben Staaten mit überwiegend muslimischer Bevölkerung verhängt. Gleichzeitig stellte der Präsident eine Bevorzugung christlicher Flüchtlinge in Aussicht.

(fides 30.01.2017 dh)

Dem Tod entgangen, Ex Muslim warnt: „Wehrt Euch, so lange Ihr noch könnt“

 

Veröffentlicht am 20.09.2016

Wir möchten hier die Stimme eines ehemaligen Muslims zu Wort kommen lassen. Die Bestrafung für das Verlassen dieser Religion/Ideologie ist oft der Tod. Selbstlos geht er dem Tod von der Schippe gesprungen seinen Weg, um Menschen in aller Welt über seine Erfahrungen zu informieren. Seine Warnungen sind eindrucksvoll auf aufrüttelnd. Damals vor dem Dritten Reich, der Wahl Hitlers, hatten die Menschen nur die Propaganda-Medien. Alle folgten den Massen, bis auf ein paar Aufständische. Derzeit gibt es durch das Internet noch Möglichkeiten, unabhängige Informationen zu erlangen. Derzeit bedeutet hier, dass wir absolut nicht wissen, wann die einsetzende Zensur diese Möglichkeit gänzlich verhindern wird. Viele Plattformen werden bereits stark zensiert. Ein Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen. Werden genug Menschen des europäischen Volkes die Wahrheit erkennen, bevor wir alle Sklaven unserer eigenen falschen Entscheidungen geworden sind? Wir müssen aufpassen, uns nicht auf diesem Pfad zu verirren. Schauen wir uns doch einmal die derzeitigen Wahlergebnisse an. Zu sehr haben wir alle dem normalen öffentlichen Leben vertraut, als dass wir glauben können, dass hier etwas so falsch laufen kann. Viele wählen weiterhin die etablierten Parteien wie CDU, SPD, CSU, FDP, die Grünen, die Linke, weil man wohl einfach davon ausgeht, alles wäre wie immer. Informieren Sie sich selbst und im Anschluss informieren Sie Freunde, Bekannte und Ihre Familie. Viele Menschen in Deutschland haben nicht die Möglichkeit, insbesondere ältere Mitmenschen. Derzeit scheint die einzige wirklich demokratische Partei die AfD zu sein. Die Verleumdungen gegen die Partei zeigen auf, dass da etwas dran sein muss und wer vermutlich eher kein Demokrat in der Parteienlandschaft ist. Siehe Altparteien und die Verweigerung, Volksabstimmungen einzuführen. Dieses ist unsres Erachtens überhaupt der grundlegende Aspekt, an dem man eine Partei, die wirklich Demokratisches im Sinn hat, erkennen kann. Diese Änderung der Gesetzeslage ist dringend erforderlich. Nur die AfD geht diesen Schritt. Eine tolle Partei aus der Mitte, mit großen Chancen für einen echten Aufschwung.

Quelle: The united WEST


Von Youtube wurde dieses Video inzwischen gelöscht – mit folgender Begründung:


Siehe auch:

Robert Spencer on the Jihad Against the Freedom of Speech

Robert Spencer: Thank you very much.  It’s great to be here on this occasion.  I’m here year after year and this is certainly the happiest Restoration Weekend I’ve been to and very happy to say we won’t have Chick Nixon to kick around anymore.  Come on.  The fact is that Hillary Clinton’s defeat is a very, very serious victory not only for the Second Amendment, but for the First and this is something that has been insufficiently appreciated in all the commentary before the election and after.  Donald Trump, of course, he went after her many times saying Hillary Clinton is against the Second Amendment, she’s going to stop the sale of lawful weaponry in every way she possibly can, but he never spoke about the threat that she posed to the First Amendment and that is an ongoing threat and a still existing threat and it’s very important to bear that in mind because even though she was defeated, this threat has not gone away.  The left is in a full court press and a year’s long effort to destroy the First Amendment and essentially to criminalize any point of view that is not their own and this is a struggle that they are going to continue.  Now, there are many, many facets of this.  One is, of course, the most notable one I should say, is the organization of Islamic cooperation, which is 57 Islamic governments around the world, 56 states and the Palestinian Authority, the largest voting block at the United Nations, and they of course for years now since the publication of the Danish Cartoons of Mohammed in 2006 they have been working to restrict the freedom of speech and to compel Western states to restrict the freedom of speech at the UN.

I know a lot of you are familiar with that effort and that they have, under the guise of what they call “incitement to religious hatred,” been trying to compel Western governments to criminalize essentially criticism of Islam.  Obviously, when you talk about incitement through religious hatred, any kind of incitement, unless it’s absolutely direct and explicit, is a subjective judgment in the first place.  Secondly, nobody cares when people put crucifixes in jars of urine or mock Israel and Judaism.  Nobody cares about those things.  They only care about religious hatred in an Islamic context, and the most insidious aspect of this endeavor, this initiative, is of course that any honest discussion of how Islamic Jihadis use the texts and teachings of Islam to justify violence is classified explicitly by the OIC as incitement to religious hatred.  So, what they want to do is criminalize any discussion of the motivating ideology behind Jihad terrorism and the goal of that, of course, is to enable Jihad terrorists to advance unopposed and unimpeded.

Now, this has been going on for years.  It’s been going on since the Bush Administration and the Bush Administration at the UN vetoed these initiatives every year, but then of course came Barack Hussein Obama and twice the United States signed on to these initiatives and actually cosponsored one with Egypt in 2009 and even more notoriously signed on to Resolution 1618 of the UN Human Rights Council, which once again called upon UN member states to criminalize incitement to religious hatred and then had a little asterisk going to a footnote explaining that yes, the UN understood that there were certain countries that had protection for the freedom of speech and they would have to devise other ways to implement this initiative that would not collide with their laws.  Now that was the most insidious aspect of the whole thing and Hillary Clinton explained what it was all about not long after that in a speech in Istanbul to the OIC. And she said, and I know many of you have heard this quote, many of you are very well aware of what she said in this, but I think that not many of you are aware of exactly how this initiative is proceeding.  What she said of course was that we value the freedom of expression, which she doesn’t, but she said that she did and that in light of protecting the freedom of expression as well as protecting religious sensibilities, in order to compel people not to do what we don’t want them to do, we have to resort to, she said, old-fashioned techniques of peer pressure and shaming. Remember when she said that?  This is exactly how the Western media has proceeded in order, essentially, not to criminalize, but to rule out of the realm of acceptable discourse any honest discussion of these issues.

What happened to Oleg in his presentation just now is actually a case in point.  He’s not facing a felony charge for using the wrong kind of glue.  C’mon, we weren’t born yesterday.  We know that if he had been putting up posters for the Palestinians there would have been no problem at George Mason University, but because he was putting up pro-Israel posters from the David Horowitz Freedom Center suddenly all these rules about glue kick in and he goes to jail.  Now, peer pressure and shaming is essentially a strategy that makes it impossible for us to discuss these matters because of exactly that kind of bias and favoritism.  Only one point of view is acceptable and any other point of view is something that we’re going to be shamed out of.  You can just think about how many times Trump supporters were mocked, ridiculed.

I read a piece by Paul Berman from December 2015.  I re-read it a few months ago.  I recommend that you find it and read it.  It was in Tablet Magazine and he explains how Trump gives his poorly educated, redneck racist supporters permission to hate.  Now what is that but peer pressure and shaming?  People read that in Tablet and they think, “Oh, well, I don’t want to be one of those.  I don’t want to have permission to hate.  I don’t want to be a racist redneck yahoo,” and so they’re shamed out of it. The objective, the goal is — I would hope that nobody was foolish enough to read that and think, “Oh, I better not support Donald Trump” — but the goal of it was to shame his supporters out of it and this is something that goes on. It manifests itself in all kinds of forms.  Of course, the primary vehicles for this peer pressure and shaming is the whole concept of hate speech.  Now, hate speech is really pretty straightforward.  If somebody is speaking hatefully and saying that you’re a terrible person, you ought to be killed, you ought to be beaten up, that’s pretty hateful, but hate speech as a concept, hate speech as something that ought to be a consideration in determining who gets a platform and who doesn’t is an entirely spurious fiction, an invention of the left in order to silence those with whom it disagrees in order to silence us.  That’s what hate speech is all about.

I was speaking a couple years ago at Cal Poly University in San Luis Obispo, wonderful little town, and very nice crowd and some very good questions during the presentation.  At one point I said that there was actually restriction on the freedom of speech on the Cal Poly campus and people said, “What? What are you talking about you racist, bigoted Islamophobe That’s not true,” and I said, “Well, take me as a case in point.  I’ve written all these books.  I’ve written a biography of Mohammed.  I’ve written a guide to the Quran.  Several studies of Jihad from various angles.  I guarantee you,” I said to the students, “that the point of view that I represent is not discussed in your classes on Middle East studies or Islam and if it is it is only discussed in order to be dismissed if not reviled outright,” and a young lady said, “Oh no, you’re wrong.  We did discuss your books.  We did discuss your work in a class that I just took.” And I said “Oh that’s very interesting.  What was your conclusion?” And she said, “Hate speech is not free speech.” That was the first time I heard that. Have you ever heard that?  Hate speech is not free speech.  This is an increasingly common slogan that is going to be used and is being used right now to shut us down.  What the young lady at Cal Poly was saying was that she had supposedly read my work and decided that it was hate speech and that hate speech in and of itself does not enjoy the protection that the freedom of speech ought to be given, that hate speech is not speech that we ought to respect even to the extent of saying I may disagree with what you say, but I will defend to the death your right to say it.  And so I said, “Okay, that’s very interesting.”

I asked the young lady this following question.  Then who gets to decide because I don’t think what I’m doing is hate speech, unless the Quran is and I quote it, but you think it’s hate speech.  Now, which one of us has the right to determine what’s hate speech? What governing authority, to whom should be entrusted this governing authority so that we know what hate speech is and rule it out of free speech protection? And she said, “Well, the relevant governing authority. That’s not important for this discussion. That would be something that would be determined by Congress and the president.” And I asked her, “You really want to give them that kind of power?  Do you realize that to give anybody the right to determine what hate speech is and silence it on that basis is a tool of the powerful to silence the powerless and the tool of the tyrants to silence their critics?” And she said, “That’s just a Hobbesian argument against the powerful.” And I thought, “Oh, now I’m stretched because I had to remember okay who’s Hobbes and what does she mean by that?” I haven’t been to college in 30 years, but of course she meant Thomas Hobbes, who wrote Leviathan. I had to look it up and Leviathan is a political treaties from the 17th century that posits that the only thing that can save us, because we’re all sort of brutal and violent and selfish and vicious, the only thing that can save us from an all-out war of all against all is a strong government that keeps everybody in line. And there are some countries you can say that’s true about, but what she was saying was that I was manifesting an alarming lack of trust and that really I ought to just relax and let the relevant authorities determine what is hate speech and quietly go to jail with Oleg.

But the thing is, of course, that she only thinks that because her position is the dominant one that’s in power.  The problem that she manifests however, the problem of which she is an example, is the fact that there’s a whole generation of young people who are growing up with the idea that there is a concept of hate speech and that we are it and that we are way beyond the pale and ultimately to be criminalized and this is happening.  As a matter of fact, no less a constitutional authority that Chris Cuomo articulated this last year when we dared to try to stand up for the freedom of speech in Garland, Texas and, of course, in January 2015, 13 people who had dared to draw Mohammed were murdered by Islamic Jihadis in Paris and in response to that we thought we have two choices.  When they say we’re going to kill you for drawing Mohammed you either have to draw Mohammed or you have to submit and say yes you can get me to do what you want by threatening to kill me, and so you can manipulate me into silence and slavery. And so to stand up for freedom and for freedom of speech of course we had a Mohammed art exhibit and cartoon contest in Garland, Texas. Jihadis attacked it and there was a great deal of media coverage there for a while about it at which time Chris Cuomo actually stated that the First Amendment does not apply to hate speech and what we were doing was hate speech and therefore it was ruled out.

Now, actually, if you read the First Amendment it doesn’t say anything about hate speech nor is there any legal thing in United States law called hate speech.  There is no such concept because of course what’s hateful to you is not hateful to me.  One man’s ceiling is another man’s floor.  Everybody has a different evaluation of what is true and good right and what is evil and hateful for that matter, but just the advance of this idea, that Chris Cuomo could think that, a major commentator on a major network, that in itself indicates how deep the rot has gone and how far advanced this concept is, that there is an idea of hate speech and that we are it.  Now, the peer pressure and shaming advances of course by charging us with this hate speech and recently — there are so many examples of this I could talk all evening (I promise I won’t) — but there are so many examples of this where opinions that are perfectly valid and have a claim to truth and in an earlier and saner age would have been evaluated on their merits are instead dismissed as hate speech, labeled as such and that is all part of this overall initiative of peer pressure and shaming that Hillary Clinton told us they were going to do.

One example of course is our friends at the Southern Poverty Law Center, a group that actually did valid work in the ’60s for civil rights, but now has completely gone off the rails and become a tool for the left. The Southern Poverty Law Center recently, as you may know, issued a report on the 15 top anti-Muslim extremists in the United States, which included of course David Horowitz and me, Frank Gaffney, Pamela Gellar, many others, 10 or 12 others obviously and two of the people on the list of these anti-Muslim extremists were a reformist Muslim from the UK, Maajid Nawaz and the ex-Muslim from Somalia, the famous freedom fighter Ayaan Hirsi Ali.  Now, this made this all very interesting because Frank, David and I and the others we’re used to being defamed in this way, although this was a new one.  To call us anti-Muslim extremists, if you think about that for a minute, what does the Obama Administration call terrorists?  Extremists.  Their whole program to fight Jihad terrorism doesn’t say “Jihad” or “Islam” because that’s forbidden in the Obama Administration and it’s called “countering violent extremism.”  So, to call us extremists the SPLC is saying we are terrorists.  We are the equivalent of Baghdadi, the ISIS Caliph and Osama Bin Laden and Al Laki and all the rest of them.  We are just the flipside of the coin.  Now actually it’s true.  David and I do plan to fly a plane into a high-rise building later on tonight, but in the meantime, I do think that that is an absurd categorization, but what happened in the wake of this was that Maajid Nawaz, in particular because he is very prominent on the left and particularly popular among the atheist critics of Islam and Jihad, Sam Harris, Richard Dawkins and so on, the atheists’ spokesmen who have actually spoken about Islam, there was a petition to get Maajid Nawaz and Ayaan off the list and of course the implication was it was perfectly fine for us racists and bigots to be on it, but now they had crossed the line.  Now, there was a certain touching naïveté to this.

You see, these supporters of Maajid Nawaz and Ayaan Hirsi Ali were thinking that those 13, those terrible deplorables, they belong on the list, but our friends, they don’t.  These people, no, they’re just unjustly maligning Maajid Nawaz and Ayaan.  They’re taking their statements out of context and misrepresenting them.  They are claiming guilt by association, indicating that they have associations with unsavory types and they’re questioning their motives and so on.  Well, what do you think happened to the rest of us?  This is just what the SPLC and its allied groups have been doing to us for years.  It’s exactly the same thing.  It’s all been a large-scale effort at peer pressure and shaming, making it so that we are toxic so that nobody else wants to speak out in the same way because they don’t want to be toxic and the whole idea of speaking out is stigmatized so that everybody is mute and silent as the Jihad advances.  It’s very well thought out.  I’ve really got to give them credit.  It’s a very skillful plan.  It’s very clever and very imaginative and deeply evil, but there’s always a silver lining, and the uproar about Maajid Nawaz and Ayaan being included among us anti-Muslim extremists it woke up a lot of people who I think had no idea that the SPLC is just a propaganda machine, but it is part of this propaganda machine that is working to extend the peer pressure and shaming to every honest critic who explores the motivating ideology of the Jihad terrorists and so we see it in all kinds of contexts.  Quite aside from the Southern Poverty Law Center.  We even see it at ESPN.

Now, ESPN is where I go when I want to not think about this, but it intruded even there.  Of course you probably know that Curt Schilling, the great baseball pitcher, after his pitching years were over he joined ESPN as a sports analyst of some kind.  I guess he probably talked about baseball and Curt Schilling actually is a conservative.  He now has a conservative talk show in the Boston area and he’s got very sound views on pretty much everything as far as I know and he actually dared to tweet out on his Twitter account some statements about Islam, most notoriously one where he said you say that only a tiny percentage of Muslims are Jihadis.  Well, only a tiny percentage of Germans were Nazis.  How did that work out?  For daring to say that he was suspended.  For saying other things that were outside the realm of what is acceptable he was ultimately fired by ESPN.  So, apparently, in order to talk about baseball on ESPN you have to have the right opinions or you will be shamed out of your job and the wrong opinions are of course the ones that probably most of us hear hold today.  It’s being taken for granted that we represent hate speech and it’s being extended into every aspect of society.

The ultimate goal of course is to make everyone afraid to hold these opinions because everyone will be afraid of losing their job, of being stigmatized as a racist and a bigot and so on and of course we’re so used to this we’ve heard ourselves called this for so many years, but it has never been so far advanced into the mainstream.  It is a tremendous blow to this whole initiative that Donald Trump was elected president.  Above all, because it shows that people don’t just buy this off hand.  I actually started to get some hope.  All summer and all fall the news was so bleak, the polls were so bad and Hillary was saying, “Why aren’t I ahead by 50 points?” And everything was so bleak, but I saw one thing that made me just dare to hope that things might turn out better and that was that trust in the media was at the lowest point it had ever been since anybody started keeping track of this sort of thing. And so while they are working to shame us and to apply peer pressure to silence us and while they are working to label what we do as hate speech, more and more people are waking up to it and 60 million of them did not buy it and voted for Donald Trump.  What we have now, however, is a president of the United States who commits hate speech and is subject to peer pressure and shaming and it’s an extraordinary position because after working so hard to delegitimize half of the American electorate and half of the spectrum of opinion that Americans legitimately hold, now that opinion is in power against their best efforts.

Now things are really going to get interesting and one of the best things actually that’s come about in this election cycle besides the election of Donald Trump was also the WikiLeaks exposure of just what the media really is and that’s one of the reasons why the trust in it is so very low because we grew up – I remember my father yelling at Walter Cronkite.  Walter was not in the room.  He was on the screen, but it was just what he was saying, and I remember Nixon, the first one, saying that he had faced bias from the press when he was running against John Kennedy in 1960.  Now that’s an awfully long time ago and that’s a lot of elections.  We’ve all grown up taking for granted media bias, but now we know that it’s far worse than that.  I took an online tour of the major news outlets in the early fall and the New York Times, the Washington Post, CNN, MSNBC, Politico, The Hill, all the major names, and every last one of them had story after story after story about what a dangerous scoundrel Donald Trump was and stupid to boot.  There is an inherit self-contradiction in how they classify all conservatives.  They did this with George W. Bush, too.  He was a monkey, he was a marginal idiot, but he was also an evil genius who had somehow thwarted all their plans while being an idiot monkey.  Really astonishing talents. And of course Trump is the same way. And every last media outlet had anti-Trump, anti-Trump, anti-Trump stories.  Not even the pretense of trying to be balanced news outlets anymore.  Not even pretending to have any objectivity.  It was just all wall-to-wall anti-Trump all the time and then it came out in WikiLeaks.

George Soros-funded organizations paid those august, trusted news outlets, the New York Times, the Washington Post, CNN, you name it, they paid them for favorable coverage of the Iran nuclear deal.  They paid them for favorable coverage of the Muslim migrant influx into Europe.  They paid them for reports on the terrible Islamophobes.  They probably paid for that Southern Poverty Law Center anti-Muslim extremist list, but they certainly paid for other reports about how David Horowitz and I and others are these terrible, hateful, evil people who no decent person should have anything to do with.  And so we now know this is not news outlets at all.  These are bought and paid for propaganda outlets and their hegemony has been broken.  Even if Hillary Clinton had won, they would never have the hold that they had.  They will never have it again.  And so, we have every reason to be upbeat.  This is an ongoing initiative, as I said, and it’s not going to go away.  There are going to be continued efforts to stigmatize us, continued efforts to smear Trump as he becomes president, as he does anything, continued efforts to say that this is just some anomaly, sunspots, an accident of the Electoral College, something happened so that this maniac got to be president, but he’s still a maniac and any decent ordinary person will think he’s a maniac.  Nonetheless, the blades of grass have broken through the concrete, and it can’t be repaired, and so there’s every reason for hope.

But I will close with noting what exactly it is that we’re up against, what the effect of this stigmatization really is.  We have heard for decades now, and particularly after 9/11, that any honest discussion of how Islamic Jihadis use the text and teachings of Islam, which you can see in my Guide to the Koran and biography of Mohammed, available now, any honest discussion of that is hateful in itself, bigoted, racist, beyond the pale of acceptable discourse.  No.  This is how this works.  A few years back there was a Jihad plot against Fort Dix in New Jersey, and a group of Muslims were going to go into Fort Dix and shoot as many American soldiers as possible before they themselves were killed because the Koran promises paradise to those who kill and are killed for Allah.  It’s the only promise of paradise in the Koran.  It’s Chapter 9, Verse 111 if you want to look it up, and it says you’ll go straight to paradise if you kill and are killed.  These Muslims were going to go into Fort Dix and kill and be killed and go straight to paradise.  But they were foiled.  Now, they were only foiled — it was on a shoestring.  As it happened, these guys were Islamic Jihadis.  Islamic Jihadis love death.  They always tell us that.  They love death, they love bloodshed, they love gore. And they went to a video store because they had their bloody Jihad videos, their beheading videos and their bombing videos, they had them on VHS tapes, and so they asked the young man at the video store, 17-year-old boy, they asked him to transfer their VHS Jihad tapes to DVD.  As he’s doing the job, he saw what was on the tapes and he got alarmed, and he went to his boss, and he said, “Dude, I’m seeing some very weird shit on these videos.  Should I call the police or would that be racist?”  Now, I should tell you, these Jihadis were Albanians; they were Albanian Muslims.  Albanians are blond-haired, blue-eyed white guys, so there was nothing remotely racist about what they were doing, not by any stretch of the imagination.  The idea that turning them into the cops would be racist was just something that had been drummed into this young man’s head all his life, that Muslims are victims and that any movement against Jihad terrorism, there’s something wrong with it.  And you think that that’s outlandish; it’s not.

A very successful program of surveillance in Muslim communities, a completely legal program that had been challenged in court and held up to the challenge, in New York City, was shut down by Mayor de Blasio on the grounds that it was hateful.  Now, what’s hateful about trying to defend ourselves against these people?  If you think about it, you know, how Trump is Hitler because he had proposed a temporary moratorium on Muslim immigration.  Now, you may recall the real Hitler, in 1940, he banned the immigration of Jews so that he could kill them.  And Trump, not Hitler, wants to ban the immigration of Muslims so they won’t kill us.  Those two things are not exactly equivalent.  But the idea that it’s a terrible anti-Muslim thing completely obscures the fact that he doesn’t have something against Muslims.  He doesn’t have something against brown people.  That’s the way it’s always put.  He does not have some racist agenda here because, for one thing, he’s not saying let’s have a ban on Hindu or Buddhist or any other kind of immigration of people of the same brownness as supposedly the Muslims are.  The problem is that he’s trying to address in suggesting this ban is that there are going to be Islamic Jihadis among the Muslims who get into the country.  How do you keep them out?  You can’t tell the Jihadis from the peaceful Muslims.  They don’t carry membership cards in Al-Qaida.  So how are you going to tell?  There’s no way to tell to distinguish the one from the other, so you either have mass immigration of Muslims into the United States or more Jihad massacres or you have a ban on the immigration, but the idea that it’s racist and hateful is just more of this peer pressure and shaming that almost worked with that young man at Fort Dix.  He did turn them in.  He decided to go ahead and be racist, and so he saved a lot of people from being killed, but the stigma had already worked or he wouldn’t have hesitated, and the stigma is what they are trying to apply to any and every form of resistance to Jihad terror, that it’s anti-Muslim, it is hateful, and therefore, it must be ruled out of polite society.

Now, you understand, we still have the First Amendment.  We still have the freedom of speech.  But we now that there are certain things that can be said in the mainstream and certain things that will immediately be branded as hateful, and that is how Hillary Clinton’s program of peer pressure and shaming works just absolutely so well, and is going to continue to do so, unfortunately, despite her defeat.  The upshot is, however, that we do have every reason to be optimistic not just with Trump’s election, but with the breaking of the stranglehold of the mainstream and the possibility that truth might now actually even breakthrough somewhere like CNN.  I’m not counting on it.  I suspect that these great news conglomerate industries will go out of business before they would moderate what they’re doing, but the people have had enough and that is our hope.  What we have is an ongoing struggle that we have to be very aware of and resolute in whatever fashion that we can be in our own sphere in life to resist, and to identify this as an insidious attempt at the peer pressure and shaming to stigmatize what is a legitimate point of view and indeed a necessary one for our common defense.  And because, ultimately, we do have the truth on our side, we know that we will, in the final instance, be victorious.  Thank you very much.

Question and Answer Session

Audience member: Robert, could you tell us how do you undo Resolution 1618 that has been signed by Hillary Clinton?

Robert Spencer: Well, resolutions in the UN are not iron dogma, but they can be reversed. They can be repealed just like in any other parliamentary body, and one thing that I think the Trump administration ought to do is make sure that the United States is clearly and explicitly and defiantly on record defending the freedom of speech at the UN.  And –

Audience member: Because in fact, they’re going forward with this 1618 resolution and making it larger and bigger, all of the states at the United Nations, so it’s something perhaps –

Robert Spencer: Hillary probably would have tried to implement it.  All you needed was a ninth justice who was a foe of the freedom of speech.  The four leftist justices on the court right now have all gone on record saying they would be in favor of various kinds of restrictions on the freedom of speech. And so all you needed was one more.  We really dodged a bullet here.  All you needed was one more to say hate speech is not free speech and does not enjoy First Amendment protection and actually codify that in a Supreme Court decision and the First Amendment would have been dead.

Audience member: One more question.  There’s 1.7 billion Muslims according to your very, very thorough research.  What percentage would you say of that 1.7 billion are a threat to the world?

Robert Spencer: There’s no way to answer that question. The reason why is because the teachings about Jihad warfare against unbelievers and subjugating them under the rule of Islamic law, which denies the freedom of speech and the freedom of conscience and equality of rights of women and so many other things, all that is in Islamic law.  It is not negotiable.  It’s not some extremist opinion.  It’s basic mainstream ordinary Islam.  Those who tell you otherwise are lying.

Now, that said, does every Muslim believe that?  Is every Muslim bound to carry those things out?  No.  Absolutely not.  Just like in any other religious tradition, there’s some people who are very serious about it and some people who aren’t and every gradation in between.  So you have in the Catholic church, contraception is illegal, is immoral according to the Pope, but surveys show most Catholics practice contraception.  Does that mean that the Catholic church does not teach that?  No, it really does, but most Catholics don’t pay attention.

Now, in Islam, it’s the same thing.  Does Islam in all its various sects and forms teach Jihad warfare against unbelievers?  Yes.  Does that mean every Muslim is a Jihadi?  Absolutely not.  Many, many Muslims don’t know about that, don’t care about that, are never going to put it into practice.  They would rather live a comfortable life than go blow themselves up, but they’re not going to lift a finger to stop the guys who are blowing themselves up because they know that it’s in there.

Who has the mic?

Audience member: I do. This is a question I wanted to ask Anne Coulter and probably would have gotten a flip, funny answer, but I’d actually rather ask it to you, which is what would you like to see happen to the UN in a Trump world?  I’d appreciate your perspective on that.

Robert Spencer: What would I like to see happen to the UN in a Trump world?  Was that the question? Well, can you imagine the mushroom cloud?  Seriously, what I would like to see happen to the UN is that certainly the U.S. should withdraw all funding from it and evict it from the United States.  We can’t shut it down because there are a few other countries in it, but we can keep it out of New York and the United States in general.  They can go to Geneva and they can raise their own money.  It’s a propaganda arm for the global Jihad, for the OIC.  It’s a propaganda arm to hit Israel above all and so we have no business allowing our ally to be subjected to this or to continue with this pretense that it’s something that actually brings anything good to the world.  It doesn’t.

Audience member: Robert, thank you.  First of all I want to thank you profusely for all of your efforts in the cause of freedom. Your courageous efforts.  Now, could you kind or explain or expound upon and assess the following two assertions that we hear all too frequently?  One of them, we are not at war with Islam and the second one, the ideology of takfirism is an existential threat to the United States.

Robert Spencer: Well, the ideology of takfirism is kind of an incoherent thing to say because takfir is the practice of one Muslim group declaring that another Muslim group is not Muslim and can therefore be killed as heretics or apostates because heresy and apostasy carry the death penalty in Islam.  So many of the groups that are more entrenched in holding on to their wealth and power, like the Saudi government, the Iranians, they declared groups like Al Qaeda, they call groups like Al Qaeda and ISIS takfiris, which means these are the people who are saying that the rest of us are not Muslims and trying to kill us, but that doesn’t mean that, of course, the Saudis or the Iranians — the Iranians say it because they’re Shiites and the Al Qaeda and ISIS people are Sunnis, but in any case, nobody should get the idea that the takfiris or that is Al Qaeda and ISIS and the other Jihad groups are the only people who hold to the view that there should be warfare against unbelievers.

This is, as I said, standard Islam, kill them wherever you find them.  It’s three times in the Quran, Chapter 2:191, 489 and 95 if you want to look it up.  Chapter 9, Verse 29 says to wage war against the Jews and Christians and subjugate them as inferiors under the rule of Islamic law, paying a special tax.  All these things are in basic Islam.

So if somebody says that it’s just these takfiri groups, Al Qaeda, ISIS, Boko Haram, Abu Sayyaf and so on, that practice this, that’s just completely false on the face of it.  It’s taught by all the mainstream sects of Islam.

And the first question, we are not at war with Islam.  That also is sort of a false statement.  I mean, we’re not at war with Islam, but large portions of Islam are at war with us and the Muslims who are at war with us, they point to the Quran and Sunnah the example of Mohammed to justify what they’re doing and they recruit some unpeaceful Muslims and unless and until we recognize that, we’re never going to get anywhere.

The Obama administration in 2011 outlawed any honest discussion of the motivating ideology of the terrorists.  It actually is forbidden.  If you joined the FBI today, which I would not recommend, maybe when Trump is in, but not right now, if you joined the FBI today and you say I want to go into counterterror, you will not learn anything about Islam, anything about Jihad, even though that’s the largest global threat the U.S. faces.  You will hear about right-wing extremists and militias and constitution groups, but it is official policy of the Obama administration that there be no mention of Islam and Jihad in connection with terrorism.  The upshot is that our agents are completely unequipped to deal with what they are seeing with the Jihadis.  You can’t defeat an enemy you don’t understand and to get the intel about these people they don’t know what it means.

The Tsarnaev brothers who blew up the Boston Marathon, Russia reported them to the FBI.  They said these guys, actually Tamerlan the older one, he went to Jihad groups, he joined Jihad groups in Dagestan.  Now this was right around the time that the FBI under orders from John Brennan and Obama were erasing all mention of Islam and Jihad from counterterrorism.  So they get the intel from the Russians that says these guys joined Jihad groups right when the United States is blinding itself as official policy to the idea that Jihad is benign, nothing to worry about, nothing to be concerned with.  How could they possibly have followed through on that intel?  It went against the state policy of the administration and so the marathon blew up.

And so we have to understand that Islam, to a tremendous degree, is at war with us and that if we don’t realize that, it’s just going to get worse, but of course, Trump he made a big deal during the campaign of the fact that he would say that there was a threat from what he called radical Islam. It’s actually mainstream Orthodox ordinary Islam, but even saying radical Islam after these 8 years of denial and willful ignorance is refreshing and one would hope that he will change the institutional culture in the FBI and the CIA and Homeland Security and all the rest of them.  It’s drastically needed.

Who has the mic?  Yes, sir.

Audience member: Hi.  So I go to a high school where 99 percent of the students their parents are lobbyists or work in government.  I guess you could say I live in the swamp.  So I recently wrote something reflecting on the results of the election and as you can probably imagine it’s pretty positive and also as you can imagine I received a slew of peer pressuring shaming as you’d say.  I was told that Trump validates the KKK and white supremacy and I said no, the only reason they latched onto the campaign is because of the media’s lies and character assassination that told everybody that Trump was racist even though that’s not the case.

However, what other advice would you give to someone like me who lives in the midst of all those people to defend myself against such claims?

Robert Spencer: I think that mockery is awfully undervalued and that there’s a tremendous potential for it, particularly on college campuses.  I didn’t quite hear everything that you were saying.  Are you in a college right now or –

Audience member: No, high school.

Robert Spencer: High school, okay, even better.  Same thing really at this point.  The colleges are high schools and the high schools are middle schools and so on.  But the Muslim groups, I don’t actually know about high school, but I know that when you get to college you’ll see, the Muslim groups or the anti-Israel groups, the Students for Justice in Palestine and so on, they make a great show of their victimhood and their grievance theater is always featured on campuses.  So, for example, they have Israeli Apartheid Awareness week and they build a wall and have a checkpoint and you have to go through the mock IDF soldier to get to your class and it’s supposed to show you how terrible Israel is.

Well, we can have a lot of fun with that kind of thing if we turn it around on them and have, for example, they have Islam awareness week, well, why don’t we have Quran awareness week and put up “kill them wherever you find them” and “if you fear disobedience from your wife, beat her,” and all these things from the Quran. And they’ll say how could you have this terrible Islamophobia?  Well, it’s just the Quran.  I thought you wanted us to be aware of Islam.  And you play their contradictions back on them.

They talk about being feminists and being in favor of women’s rights and yet they are in bed with and in league with the most misogynistic and absolutely violent ideology toward women on earth.  So you have honor killing victim awareness week and put up the pictures of the unattractive women who have been killed by their fathers or their brothers for not wearing the hijab.  Actually, they have hijab week now on campuses and I’m seeing that all these non-Muslim girls are wearing the hijab to show solidarity with the poor Muslim girls who are yelled at for wearing hijab by racist, Islamophobic Trump supporters and, well, what about all the girls that have been killed for wearing hijab?  I can give you a long list and give you pictures of them.  And what about them?  Do they have any rights?  Can we have an awareness week for them?  What, you don’t care about these women?  It’s only those women?  And so on.

You see what I mean, that you have to in the first place have a very thick skin and be ready to be called everything that there is and understand that this is their tactic, to shame us out of doing what we’re doing, but you bring it back on them and shame them for their own contradictions and hypocrisy.

Audience member: Why are you so racist? No, that wasn’t my question.  My observation first of what you last said.  There are student groups working on colleges planning just that.  Saudi Arabia apartheid week. And planning to do street theater with gays hanging from – in Iran week.  But the question now, if I can remember, it was about changing the culture in our security services.  I know people from the intelligence and FBI community.  On a personal level, they are highly aware of this, but their investigations cannot be geared that way.  How long do you think it will take after 1:00 or 2:00 on January 20 for that to change? And how do we go about doing it?

Robert Spencer: You’re absolutely right.  I also know many people in the FBI and other agencies who are well aware of the nature and magnitude of the Jihad threat, but they’re keeping their head down, they’re doing their job, they’re biding their time and so things will get better very quickly.  But there’s also 8 years’ worth of agents who don’t have a clue and who have been completely misinformed.  I have a local FBI agent whenever I get death threats. He calls me or I call him and he says they’re on it and I say yes and then we go back to our business and nothing happens.

But I talk to him now and again and he was reassuring me the other day, last time I got a death threat and he’s saying, “I want you to know that I’m well aware of this problem with these guys that you’re tracking and also, we’re right on top of the other guys on the other side” and I said, “What do you mean, the other guys on the other side?”  And he said, “The people upstate, the right-wing militias, they’re just as dangerous as the guys you’re talking about,” and I thought, do they smoke opium now in the FBI as a matter of training?

Can you imagine, he thinks right-wing, when have you heard of right-wing militias, I mean, 30,000 terror attacks around the world by Islamic Jihadis acting explicitly in the name of the Quran, Islam, Mohammed since 9/11.  How many right-wing militias have done that?  And you can say, oh, yes, well, this fella or that fella or this guy had a Confederate flag, the psychopath with the bowl haircut in South Carolina.  This is hardly proportionate and hardly remotely the same magnitude of threat, but this is what they’re being taught nowadays and they can only explore the ideology of the one group and not the other.  So we can hope and I have every confidence now that that’s going to change and change quickly when the new administration comes in.

Thank you so much for being here.

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Quelle