Was will Donald Trump?

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Die Empörung über den neuen US-Präsidenten ist groß. Auch in der Bundesrepublik. Doch im Zeitalter der Globalisierung ist unbedingt ein kühler Blick auf sein Programm und mögliche Potenziale nötig. Ein Versuch, Donald Trump zu verstehen.

Von Felix Dirsch

Die Tagespost – 2. Februar 2017

 

Das Weiße Haus hat einen neuen Bewohner. Seine Antrittsrede am 20. Januar rief sogleich Empörung hervor. Versöhnungsgesten fehlten. Medial aufgepeitschte Protestgruppen und ihre journalistischen Helfershelfer hyperventilierten wie nie. Analysiert man die Ansprache Trumps freilich genauer, fällt zwar ein kämpferischer Unterton auf. Dennoch sind die positiven Seiten nicht zu verkennen. Trump möchte die Macht dem Volk zurückgeben und verteilt an das verhasste Establishment Seitenhiebe. Die Zustandsbeschreibung des Landes entspricht der Realität. Jeder kann die ökonomisch verödeten Landstriche der Vereinigten Staaten in Augenschein nehmen. Trump sagt allen Staaten freundschaftliches Entgegenkommen zu. Hervorzuheben ist sein Versprechen, keinem Volk die eigene Lebensweise aufzuzwingen. Identität, Nation und Souveränität fungieren als Leitbegriffe, daher der Widerstand gegen das die Nationalstaaten schwächende und Arbeitnehmerrechte tangierende Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Trump hat das verinnerlicht, was der Politologe Samuel P. Huntington 2004 in seinem Bestseller „Who are we?“ ausdrückt: „Die überwältigende Mehrheit des amerikanischen Volkes hält an der nationalen Alternative fest und möchte die amerikanische Identität, wie sie seit Jahrhunderten besteht, bewahren und stärken.“ Weiter soll der radikal-islamische Terrorismus entschlossen bekämpft werden.

Er stellt heraus, dass die USA Jobs gerade für die Mittelschicht dringend benötigen. Das alte Gleichheitsversprechen wird auf beeindruckende Weise erneuert. Das Motto „America first“ des überzeugten Patrioten ist keinesfalls negativ zu werten, zumal er andere Nationen ermuntert, ebenfalls ihre Interessen wahrzunehmen. Der Aufschrei besonders in Deutschland ließ nicht lange auf sich warten. Nun kann man mit Recht einiges gegen Auftreten und Rhetorik des neuen starken Mannes einwenden. Das ändert nichts daran, dass die Polemik gegen ihn oft jedes erträgliche Maß überschreitet. Sogar die Faschismus-Keule wird mitunter herangezogen. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel war so gnädig, den neuen starken Mann „nur“ mit dem reaktionären Denken der 1920er Jahre in Verbindung zu bringen. Ohne dass es ihm bewusst sein dürfte, liegt in diesen überzogenen Assoziationen ein Körnchen Wahrheit.

Was ist damit gemeint? Bereits in den Vorwahlen polarisierten Persönlichkeiten wie der Republikaner Trump auf der einen Seite und der sozialistische Demokrat Bernie Sanders auf der anderen. Solche verschärften Auseinandersetzungen rufen Chantal Mouffes agonistischen Theorieansatz in Erinnerung. Die belgische Politologin will die Freund-Feind-Distinktion Carl Schmitts, die in der Zwischenkriegszeit das Wesen des Politischen benennt, umformulieren und eine stärkere Positionierung der Parteien als Gegner erreichen. Auf diese Weise sollen klare politische Identitäten geschaffen werden. Lange gab es in den westlichen Ländern nur Konsensgesellschaften, in denen Parteien praktisch austauschbar geworden sind. Das hat ein Vakuum verursacht, das heute meist von sogenannten populistischen Kräften gefüllt wird. In den letzten Jahren kann man in den meisten westlichen Staaten eine zunehmende Heftigkeit politischer Kontroversen verfolgen. Die über einen längeren Zeitraum festzustellende Alternativlosigkeit weicht immerhin eindeutigeren Optionen. Gabriels unsachlicher Hinweis auf die Konservative Revolution macht implizit auf den Gegensatz von Eliten und Volk aufmerksam, der nicht nur in gegenwärtigen US-Diskussionen eine Rolle spielt, sondern auch in Schmitts Parlamentarismus-Kritik der 1920er Jahre. Der Staatsrechtslehrer sieht Liberalismus und Parlamentarismus als Projekt von elitären Minderheiten, Demokratie hingegen als Angelegenheit eines (wenigstens relativ homogenen) Volkes.

Der parlamentarische Diskurs besitze in Zeiten von Massendemokratie und Lobbyismus nur noch Fassadenfunktion. Trump knüpft mit seiner Kritik am US-Kongress, der nach außen angeblich nur heiße Luft produziere, an solche Vorbehalte an, die unter Umständen durchaus plausibel sein können. Weit verbreitete Aversionen gegen den mitunter sprunghaften Politiker haben wohl viele Journalisten abgeschreckt, sich mit dem Programm des Nachfolgers von Barack H. Obama, der kein leichtes Erbe hinterlässt, auseinanderzusetzen. Wer den Zustand der USA wahrnimmt, merkt schnell, dass die Parole „Great again“ Verpflichtung für alle Amerikaner sein sollte. Der Titel des gleichnamigen Trump-Buches ist gut gewählt. Dessen Inhalt ist es wert, geprüft und zur Kenntnis genommen zu werden. Auch die mitunter ostentativ-egomanische Attitüde des Verfassers ändert daran nichts.

Wer die Masseneinwanderung verharmlost, die Trump eindämmen will, übersieht deren eminente soziale Folgen. Offenkundig ist der Verdrängungswettbewerb zwischen Illegalen, die nicht selten zu geringen Löhnen arbeiten, und Einheimischen. Die Eliten, öfters Profiteure der Immigration, nehmen am Schicksal der Abgehängten, meist aus der Mittelschicht stammend, selten oder gar keinen Anteil. Über die Erfolgsaussichten eines Mauerbaues an der Grenze zu Mexiko lässt sich streiten. Allerdings zeigt ein solcher Grenzwall Entschlossenheit. Jenseits tagesaktueller Debatten hat sich Trump – wahrscheinlich aus zweiter Hand – das Wissen des Ökonomen Ronald Coase zu Eigen gemacht. Dieser bekam vor einigen Jahren für die Erkenntnis den Nobelpreis, dass eine liberale Gesellschaft nicht nur freies Eigentum, sondern auch Zäune benötigt; denn Klubgüter, auf die jeder Bewohner zurückgreifen kann, von der Krankenversicherung bis zum Schienennetz, verlieren mit steigender Benutzerzahl an Wert.

Besonders aufmerksam sind die Passagen zu den jüngsten Kriegsabenteuern des mächtigsten Landes der Welt zu studieren. Billionen Dollar wurden im Nahen Osten von einer überdimensionalen Kriegsmaschinerie versenkt. Das Resultat? Unzählige Tote und die Entstehung des sogenannten Islamischen Staates, zudem der wertlose Atomsperrvertrag mit dem Iran. In der vorerst letzten Phase des Syrienkrieges, so der Immobilienmilliardär mit nachvollziehbaren Argumenten, war vornehmlich Russland am Drücker. Die vom russischen Präsidenten gebildete Koalition errang Sieg um Sieg. Allerdings ist Trump hier nicht kritisch genug, Anteile der US-Regierung an den Feindseligkeiten zuzugeben. Spannend wird sein, wie sich die Aussöhnung mit dem Erzfeind des Westens, Wladimir Putin, gestalten wird, nachdem der Kongress eine Aufhebung der Sanktionen wohl verhindern wird. Äußerungen des künftigen Außenministers zeigten jüngst etwas andere Akzente als die seines Chefs.

Undifferenziert wirkt der Vorwurf, Trumps Ansichten verletzten die westliche Wertegemeinschaft. Die Bundeskanzlerin konnte es sich nicht verkneifen, dem neuen Kollegen die Zusammenarbeit auf der Basis der westlichen Werte anzubieten. Bei aller Zustimmung für solche Präferenzen in der eigenen Hemisphäre ist doch der gelegentlich gepflegte pseudoreligiöse Unterton infrage zu stellen. Schon oft dienten sie als Vorwand für aggressiven Kulturimperialismus. Die Absichten der (über den Trump-Sieg frustrierten) Neocons, Spin Doctors der Ära George W. Bushs, Demokratie gewaltsam zu exportieren, sind keineswegs vergessen. Die multipolare Welt des frühen 21. Jahrhunderts bedarf keines „wohlwollenden Hegemons“ (Joseph S. Nye Jr.), der in Form „humanitärer Kriege“ (Carl Schmitt) das Selbstbestimmungsrecht der Völker untergräbt. Vor diesem Hintergrund ist auch der Auftrag der Nato neu zu definieren. Zudem springt die Aktualität einer Großraumtheorie, wie sie einst Schmitt formulierte, ins Auge, die natürlich zu modernisieren ist. Eine von den USA unabhängigere „Europäische Union als Großraum“ (Andreas Anter) wäre folgerichtig herauszustellen.

Besonders heftig sind die Widerstände im In- und Ausland gegen die temporäre Weigerung, Muslimen aus den Ländern Irak, Iran, Libyen, Somalia, Syrien, Sudan und Jemen Visa auszustellen. Trump begründet diesen Erlass, der Ausnahmen kennt, damit, dass die Erarbeitung eines Konzepts gegen etwaige terroristische Gewalttaten Zeit benötigt. Wieder einmal droht die westliche Werteordnung einzustürzen. Freilich kollidiert der Wunsch nach offenen Grenzen, den ein Teil der Bevölkerung in der westlichen Welt hegt, insbesondere viele Meinungsmacher, mit dem verbreiteten Bedürfnis nach Sicherheit. Ganz ohne Generalverdacht scheint dieser Wert jedoch nicht zu haben sein. Eines sollte aber nicht übersehen werden: In 16 mehrheitlich muslimischen Staaten sind israelische Staatsbürger unerwünscht. Auch in den USA existieren seit längerer Zeit Beschränkungen des Grenzübertritts. Es liegt in der Souveränität der Staaten, ihnen nicht genehmen Personen die Einreise zu verbieten. Trump als den neuen „Gottseibeiuns“ hinzustellen, mutet deshalb schon unsinnig an, weil einige Kontinuitätslinien zur Vorgängerregierung kaum zu übersehen sind. Mit dem Freihandel nahm auch sie es nicht immer ernst. Gegen die Bank BNP Paribas wurde eine Neun-Milliarden-Dollar-Strafe verhängt, gegen die Deutsche Bank waren es immerhin sieben Milliarden. Die Waffe des Dollars hängt schon seit einiger Zeit speziell über Europa.

Die epochale Zäsur der Wahl Trumps liegt freilich in seiner Einstellung zur Globalisierung. Deren dunkle Seiten aufzudecken, hat bisher immer als Herzenssache eher linker Gruppen wie Attac gegolten. Trump hebt die Nachteile des realen Freihandels für sein Land hervor. Das Lohndumping, etwa in Mexiko, berücksichtigt er ebenso wie Währungsmanipulationen, wie sie in China üblich sind. Der reiche Geschäftsmann legt die Finger auch in andere Wunden. So wird der Zustand der Infrastruktur angeprangert. Darüber setzen spätestens dann Debatten ein, wenn wieder einmal ein flächendeckender Stromausfall zu beklagen ist. Ansonsten ist die Verrottung des Straßen- und Brückennetzes evident, ganz zu schweigen von der mangelhaften Internetversorgung vor allem in ländlichen Teilen. Ein umfassendes Infrastrukturprogramm, in der Grand Old Party indessen umstritten, ist geplant.

Der einseitigen Bevorzugung erneuerbarer Energien wird in „Great again“ eine Absage erteilt. Eine Energiewende wie in Deutschland bedeutet demnach eine weitere soziale Belastung, von beträchtlichen Schäden an der Natur nicht zu reden. Trump hinterfragt die These vom primär menschengemachten Klimawandel und beruft sich auf einsichtige Argumente. Ebenso werden die Schattenseite von „Obamacare“ erwähnt, insbesondere die Beitragsexplosion bei Versicherungen und die Zunahme der Bürokratie.

Setzt man sich mit dem bisher umrisshaft bekannt gewordenen Programm Trumps auseinander und ignoriert unsachliche Polemik, so kann man durchaus Potenzial erkennen. Werden die Kernpunkte umgesetzt, kann dies zu positiven Konsequenzen für die Völkergemeinschaft führen. Niemand sollte diese Aussichten gering schätzen.

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Papst Franziskus betet für Trump bei Amtseinführung als US-Präsident

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Von Anian Christoph Wimmer

Papst Franziskus hat Donald Trump zur Einführung als 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gratuliert und dafür gebetet, dass Gott ihm Weisheit und Kraft gebe.

In seiner Botschaft an den neuen US-Präsidenten teilte der Pontifex mit:

„In dieser Zeit, in der unsere Menschheitsfamilie bedrängt ist von schweren humanitären Krisen, die Weitsicht und vereinte politische Antworten erfordern, bete ich, dass Ihre Entscheidungen geführt sein mögen von den reichen spirituellen und ethischen Werten, welche die Geschichte de amerikanischen Volkes geprägt haben und das Engagement Ihrer Nation für den Fortschritt menschlicher Würde und weltweiter Freiheit“.

Diesen Worten fügte Franziskus den Wunsch zu, dass die USA „weiterhin daran bemessen werde, wie das Land sich um die Armen, die Verstossenen und die Bedürftigen kümmert, die, wie Lazarus, vor unserer Tür stehen. Mit diesen Empfindungen bitte ich den Herrn, dass er Ihnen und Ihrer Familie, und dem ganzen geliebten amerikanischen Volk, seinen Segen des Friedens, der Eintracht und jedweden materiellen und spirituellen Wohlstands gewähre.“

Während der Rede zu seiner Amtseinführung schwor Trump, eine Stimme für „die vergessenen“ Menschen der USA zu sein, und „das Land seinem Volk zurückzugeben“.

„Wir, die wir heute hier versammelt sind, erlassen einen neuen Beschluss“, so Trump. Das neue Motto sei: „America first, America first.“

Mit den Nationen der Welt werde er sich um Freundschaft und guten Willen bemühen. Es gehe ihm nicht darum, anderen den amerikanischen „Way of Life“ aufzuzwingen, sondern als Beispiel und Vorbild voranzugehen.

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Katholische Christen können, dürfen Hillary Clinton nicht wählen; sie würden sich sonst schwer versündigen!

Ss. Simon & Jude Catholic Cathedral – Phoenix (Arizona)

27th Sunday OT (Year C) – October 2, 2016

HAB 1:2-3; 2:2-4; PS 95:1-2, 6-7, 8-9; 2 TM 1:6-8, 13-14; LK 17:5-10

The Devil is a divider who will use almost any tactic to separate Christians from Christ…except for one. He doesn’t typically come right out and say, “Deny Jesus Christ!” because he knows that someone who loves Jesus would immediately reject the suggestion. So, he tends to use more subtle means and subtle words. But more on that later…

For now, let’s deal with something closer to home, and very much in the forefront of many people’s minds: the 2016 presidential election. But let’s do so from a Catholic perspective.

Let’s consider the intersection of the practice of our Catholic faith and the exercise of our civic duty, especially when it comes to voting. Let’s first acknowledge that there has never been a political party in the United States that is perfectly aligned with Catholic teaching on every issue. That does not mean, however, that we are therefore automatically free to vote for either major party, because one party can be much further from Catholic principles on the most important issues than the other party. As a result of that, we are often faced with the task of discerning which party and which policies are most in line with Catholic teaching, and which ones aren’t.

So many issues are subject to the prudential judgment of Catholic voters. What does that mean? It means that Catholics can legitimately disagree, for example, on the best way to address issues such as racial injustice, education, the economy, immigration and healthcare and still remain in good standing in the Church.

There are other issues, however, which touch on matters of intrinsic evil—actions that can never, at any time, under any circumstances be committed, promoted or even enabled by a faithful Catholic. But setting aside issues of intrinsic evil for now, let’s consider some of the more common issues for which Catholics can legitimately exercise prudential judgment.

One such issue is Affirmative Action. This program aims to eliminate perceived disadvantages that minorities face when competing, for example, for admission to college. In our nation, one party favors Affirmative Action to bring justice and balance in our multiracial society. The other party holds that it penalizes high achievers by giving limited spots in the college classroom to less qualified 2 candidates, while denying more qualified students access. One party sees affirmative action as a matter of justice…while the other party sees it as injustice.

But, suppose a candidate for president promoted a policy that would make it legal for someone to kill a black person if that black person created a hardship for them getting the education they desired.

How many of you would be comfortable voting for that candidate?

Another issue that falls under the category of prudential judgment is immigration. One of the major political parties seeks to allow immigration with very little restriction. The other party is concerned that unrestricted immigration leads to, among other things, non-citizens taking jobs that could be worked by citizens. One party favors open borders—the other favors “law and order”.

Now, suppose a candidate for president promoted a policy that would make it legal for someone to kill a Hispanic person if the presence of that Hispanic person made it more difficult to pursue one’s career of choice.

How many of you would be comfortable voting for that candidate?

Thank God we don’t have a candidate from either party who says that they condone such policies. Nobody in their right mind would say such a thing—that we could kill blacks or Hispanics—or anyone else—just for the sake of protecting personal economic or educational interests.

Nobody would say it, but, as you’ll see in a moment…

There is a candidate, in this 2016 race for president, who along with that candidate’s political party does, in fact, sanction the killing of blacks and Hispanics in the situations previously described…under one…particular…condition:

That the black person or the Hispanic person is still in his or her mother’s womb.

Now, this candidate and party certainly won’t say it that way, not publicly anyway. Instead, they use words like “choice” or “reproductive rights” or “women’s health” or other sanitized statements in order to cover up what abortion is and what abortion does.

Now, before we go any further in discussing the extremely sensitive issue of abortion…

I want to say a word to any woman in this congregation here today—or among those watching or listening on TV or radio — who has chosen abortion:

God’s mercy is bigger than your sin and your pain. In ten years of priesthood, I have often been blessed to welcome a woman back to the merciful embrace of God the Father after she has admitted to, and repented of, her abortion in the Sacrament of Confession. A priest in such a situation has the privilege of assuring the woman that she has never lost the love of God the Father, nor her dignity as his beloved daughter, no matter what she did. And so I say to these women today: You do not have to hide from God any longer. I know it’s exhausting to pretend that your pain is not real, that your loss is not immense and that your choice was not devastating. But when you experience God’s loving mercy even after the abortion, you will really come to know and experience that God’s love in forgiving our most serious sins is even greater than his love in creating us. Your Father has been waiting for you for a very long time. It’s time for you to come home!

So, now, having shared that important word with grieving mothers let’s return to the subject of our duty as Catholics in the public square.

When we consider that a woman can walk into Planned Parenthood and have her baby put to death because she doesn’t want to jeopardize her education or career, we must acknowlege that the shocking scenarios described previously are not only possible…not only real…but also among the most common reasons for abortion in America.

Even the word “abortion” has been drained of its meaning—we treat it like nothing more than a term that starts a heated debate rather than a procedure that stops a heartbeat. Many want to treat abortion as merely one issue among many—but that requires that a person pretend not to know what abortion is and what abortion does.

So let’s stop beating around the bush with regard to the current presidential race:

• Do you know which candidate and party in this election promotes abortion and even promises to expand its availability here at home as well as abroad?

• Do you know that this candidate and party intend to make you and me pay for other people’s abortions with our tax dollars—something that has always been illegal?

• Are you aware that this candidate and party, which until recently, said that abortion should be “safe, legal and rare” no longer even bothers to say that it should be rare—but rather, that it must be available any time, any place, even up to the last moment that the fully formed, full-term baby remains in the womb?

If you do not know which candidate and party I’m referring to, then you should not even consider voting until you do know! Ignorance in this area is unacceptable, because ignorance in this area costs millions of babies their lives and jeopardizes the souls of many Catholics voters.

On the other hand, if you DO know which candidate and party want to promote and expand abortion, and you still intend to enable them to continue their war on the unborn with the help of your vote, then it is my duty as a priest to tell you that your soul will be in grave danger, especially if you present yourself for Holy Communion after casting such a vote with the full knowledge of what you’re doing.

Every election season, when a priest addresses such topics from the pulpit, a certain portion of the population complains that he’s preaching politics:

“A priest has no business discussing politics in church!”

That’s what some people say.

But what does God say to the priest whom he has designated to be spiritual father for the people entrusted to his care?

The same thing he said to the Prophet Ezekiel: “…I have made [you] a watchman for the house of Israel; whenever you hear a word from my mouth, you shall give them warning from me. If I say to the wicked, O wicked man, you shall surely die, and you do not speak to warn the wicked to turn from his way, that wicked man shall die in his [sin], but his blood I will require at your hand. But if you warn the wicked to turn from his way, and he does not turn from his way; he shall die in his [sin], but you will have saved your life. (Ez 33:7-9)

Another of the Devil’s tactics is to encourage us to make excuses for our participation in really bad things by appealing to other good things that we support, which we try to convince ourselves somehow “cancel out” the grave evil we enable.

Take capital punishment, for example. If you bring up abortion, some people will say, “I’m against capital punishment…and if you’re against abortion, then you should be against capital punishment!” Fair enough. What is the biggest objection to capital punishment? That innocent people might be mistakenly put to death. And it must be acknowledged that innocent people very well could be unjustly executed due to the many flaws in our legal system.

And this very reason for opposing capital punishment is precisely the reason that Catholics must never willingly support or even enable abortion with their vote. Because, while some innocent people have no doubt been put to death mistakenly through capital punishment, in abortion an innocent person is always put to death, and never by mistake. It’s always chosen…always intended.

If a person is against capital punishment, then, they necessarily must be against abortion because the intention of abortion is to knowingly and deliberately kill an innocent boy or girl — each and every time.

What about war? People who vigorously oppose the wars in the Middle East, for example, often quote statistics on the great number of innocent people accidently killed in the crossfire. “Collateral damage”—the innocent people killed in war—is, perhaps the greatest tragedy of war. But if a person opposes the accidental killing of innocent people in war, while enabling the intentional killing of the most innocent human beings on the planet with their vote — well…this is hypocrisy of the most extreme kind.

If a person opposes war because of the accidental, unintended deaths of innocent people, they necessarily must oppose abortion because the killing in abortion is neither accidental nor unintended, but always directly willed.

Sometimes we hear the stupendously deceptive claim that a candidate or party will reduce abortions by improving economic or social conditions, while simultaneously promoting abortion as a right worth protecting.

But let’s face facts: Abortion is not caused by economics or social conditions. Economic and social factors are, no doubt, circumstances that affect a mother’s decision in some cases, but they are not causes.

After all, if eliminating abortion were merely a matter of economics, or access to healthcare, or other socioeconomic factors, then why do wealthy mothers also abort their babies?

There are plenty of Catholics who, quite rightly, have criticized bishops and priests in recent years for not having spoken out more forcefully against the sexual abuse of children by priests.

Why, then, do many of these same Catholics want to silence bishops and priests who speak out forcefully against killing innocent children?

Why is opposing sexual abuse of children a matter of justice, but opposing the murder of children a matter of “preaching politics”?

Regardless of the resistance, a priest must follow the example of Peter and John in the Acts of the Apostles when it comes to preaching difficult truths. To those who sought to silence their proclamation of the Gospel these Apostles boldly responded:

“Whether it is right in the sight of God to listen to you rather than to God, you must judge; for [I] cannot but speak of what [I] have seen and heard.” (Acts 4:19- 20)

A priest is not only protected by the 1st Amendment (at least for now).

He is also bound by the 5th Commandment — Thou Shalt Not Kill.

If a priest doesn’t speak up for those most vulnerable in our society, and if the Catholic faithful don’t actively protect the most vulnerable in our society by refusing to enable their deliberate destruction with their vote, then such Catholics are condoning the killing by their cowardice.

And what did St. Paul say to Timothy about cowardice in today’s 2nd Reading?

God did not give us a spirit of cowardice but rather of power and love and selfcontrol. So do not be ashamed of your testimony to our Lord…but bear your share of hardship for the gospel with the strength that comes from God. (2 Tim 1:7-8)

Part of every Catholic’s share in the hardship for the Gospel is that we must repent of our actions that are offensive to God and destructive to our brothers and sisters. And we must oppose the threats to innocent life that are most real and most urgent. Make no mistake! There is no single issue that threatens innocent human life more directly, consistently and urgently than the deliberate killing of baby boys and baby girls in their mother’s womb. No…issue!

In the time since this homily started, at least 30 children have been deliberately executed in the womb in the United States—and that’s just the ones that are reported.

Let me sum up with some very challenging words:

“We have a serious obligation to protect human life, and especially the lives of the most innocent and vulnerable among us. Whoever fails to do this, when otherwise able to do so, commits a serious sin of omission. They jeopardize their own spiritual wellbeing and they are a source of scandal for others. Should they be Catholics, they should not receive Holy Communion.”

Catholics in the Public Square, 4th Ed., p. 25

Now, I hope you realize that it takes a lot of courage for a priest to communicate such challenging words as these—reminding his people that some actions are so gravely sinful that they render a Catholic unworthy to receive Holy Communion until there is complete repentance.

A priest who is more concerned about the state of his people’s souls than they are themselves, deserves the esteem of his people for his willingness to speak such difficult truth to them with genuine love—to put the welfare of his people’s souls ahead of his own reputation, popularity or comfort. Such a priest should receive respect, admiration and support, rather than their resistance or criticism.

So please pray for, thank and encourage the spiritual father that God has appointed for you and who loves you enough to tell you the truth.

Because the priest who said these particular words…is your bishop…and mine.


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