Christen und Muslime sind absolut nicht „Glieder EINER Familie“

Ansprache Papst Benedikts XVI. an die Teilnehmer des katholisch-muslimischen Forums vom 6.11.2008

Es ist kaum zu fassen: wenn man diese Ansprache des Papstes liest, hat man den Eindruck, sie richte sich an irgendwelche (von der römisch-katholischen Kirche) (in Unwesentlichem, in Nebensächlichem) „getrennte Christen“. Nun handelt es sich aber um Muslime, also „Gläubige“ der islamischen, mohammedanischen, koranischen „Religion“ und damit um (UNGETAUFTE) fundamentale IRR-GLÄUBIGE, um Praktizierende, Anhänger, Bekenner, Lehrer, Verfechter der irreformablen, UNMISSIONIERBAREN GEGEN-RELIGION zur CHRISTLICHEN, zur GÖTTLICHEN RELIGION. Und der Papst, der Stellvertreter CHRISTI, der oberste HIRTE der HERDE CHRISTI, tituliert sie mit „LIEBE FREUNDE“. Er bekundet ihnen seine ACHTUNG und glaubt, sie hätten mit den Christen „gemeinsame Werte“; denn die Gottes- und Nächstenliebe sei doch auch DAS HERZSTÜCK, eine zentrale Lehre des Islams; ihr „Zugang zu den Dingen, die GOTT betreffen“ sei nur ein anderer, eine andere „Tradition“; die Botschaft (auch der islamischen Religion) sei doch „unversiegbar eine Botschaft der Harmonie und des gegenseitigen Verständnisses“, „das Geschenk Gottes – das Leben – sei doch auch für Moslems HEILIG“, und er möchte nicht, dass „die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit“ (sowohl) der islamischen (wie der christichen) Religion „geschwächt werden“. Er betrachtet sie (die Muslime mit den Christen) als „Glieder der einen FAMILIE, die Gott von der Schöpfung der Welt bis zum Ende der menschlichen Geschichte geliebt und um sich gesammelt hat“ und er will mit ihnen „solidarisch“ sein. Gottes Name kann für ihn, den Papst, „nur ein Name des Friedens und der Brüderlichkeit, der Gerechtigkeit und der Liebe sein“ und er schließt offensichtlich daraus, dass dies dann auch heißen müsse: Frieden und Brüderlichkeit mit den Feinden CHRISTI, mit den Feinden GOTTES! Er will MIT IHNEN ZUSAMMEN „den Weg zu einer immer volleren Erkenntnis der Wahrheit einschlagen“, indem er die „von gutem Willen beseelten Anstrengungen (der Christen und Muslime) VEREINEN will, um alle Missverständnisse und MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN zu überwinden, um Vorurteile aus der Vergangenheit auszuräumen und die oft verzerrten Bilder vom anderen zu korrigieren, die noch heute Schwierigkeiten in den Beziehungen hervorrufen können“. Er will mit den Muslimen „eine GEMEINSAME ZUKUNFT aufbauen“ und er betet zu Gott, er möge (auch) den Muslimen beistehen, sie schützen und SEGNEN. Er glaubt, dass ihr Glaube auch vollkommen sein könne, wenn sie nur das tun, was sie für sich selber wünschen. Kein Wort von heilsnotwendiger Bekehrung zum einzigen Retter und Erlöser JESUS CHRISTUS, auch wenn er immerhin vor ihnen zutreffend bekundet: „Die Liebe Gottes wurde sichtbar, sie offenbarte sich vollkommen und endgültig in Jesus Christus. So kam er herab, um dem Menschen zu begegnen, und während er Gott blieb, nahm er unsere Natur an. Er gab sich selbst hin, um jedem Menschen die volle Würde zurückzugeben und uns DAS HEIL ZU BRINGEN.“ Kein Wort darüber, dass der Islam das Heil, das Er, GOTT, in JESUS CHRISTUS gebracht hat, von sich weist und dass darum seine Anhänger im UN-HEIL verharren. Keine Erkenntnis und Anerkenntnis, dass die „theologischen und spirituellen Grundlagen“ des Islams solcherart sind, dass auch die „moralischen Werte“ kein Teil eines „gemeinsamen Erbes“ sind und sein können und keine gemeinsame Basis für den Aufbau einer brüderlichen Welt bilden, und dass der Islam von Grund auf nicht eine Religion, sondern eine „Ideologie von vernichtender Macht“ ist.

Siehe dazu u.a.:

http://www.papstbenediktxvi.ch/?m=12&s=4

Benedikt XVI.: „Ein Antisemit ist auch ein Antichrist“

Zitat aus ZENIT.org, 12. September 2008:

Begegnung mit Vertretern der jüdischen Kultusgemeinde

ROM, 12. September 2008 (ZENIT.org).- „Wir wissen, dass die Bande der Brüderlichkeit eine ständige Einladung sind, um sich besser kennen zu lernen und mehr zu respektieren“, bekräftigte Benedikt XVI. heute Nachmittag bei einem Zusammentreffen mit Vertretern der jüdischen Kultusgemeinde in der Apostolischen Nuntiatur in Paris.

Der Papst, der seine Gäste unter anderem daran erinnerte, dass vom Gebet Jesu auch die Psalmen berichten, bekräftigte, dass die katholische Kirche aufgrund ihres inneren Wesens den starken Wunsch habe, den Bund zu achten, den Gott mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen habe. Die Kirche, die selbst in den ewigen Bund des Allmächtigen hineingenommen sei, „achtet die Kinder der Verheißung, die Kinder des Bundes, ihre geliebten Schwestern und Brüder im Glauben. Kraftvoll wiederholt sie mit meiner Stimme die Worte des großen Papstes Pius XI., meines verehrten Vorgängers“ aus dem Jahr 1938: „Geistlich sind wir alle Semiten.“

Deshalb widersetze sich die Kirche jeder Form von Antisemitismus, für den es keine theologisch akzeptierbare Rechtfertigung gebe. Der Theologe Henry de Lubac habe bereits im Jahr 1942 verstanden, dass ein Antisemit auch ein Antichrist sei.

Benedikt XVI. ehrte neuerlich die Menschen, die auf so ungerechte Weise zu Tode gekommen waren, sowie all jene, die sich um die Wahrung ihres Gedächtnisses bemühen. „Gott vergisst nicht!“, bekräftigte er.

Abschließend würdigte der Heilige Vater die Rolle der Juden bei der Errichtung der französischen Nation und den besonderen Beitrag, die sie zum reichen geistlichen Erbe dieses Landes geleistet haben.

„Deshalb widersetze sich die Kirche jeder Form von Antisemitismus, für den es keine theologisch akzeptierbare Rechtfertigung gebe. Der Theologe Henry de Lubac habe bereits im Jahr 1942 verstanden, dass ein Antisemit auch ein Antichrist sei.“
Nun gibt es aber – vor allem heute – Formen von „Antisemitismus“, die zwar (ebenfalls) so genannt werden, die aber in Wirklichkeit nicht als das gelten können, was der Name eigentlich besagt. Soll die Bezeichnung „Antisemitismus“ JUDEN-FEINDLICHKEIT bedeuten, so gilt es strikt zu unterscheiden zwischen den Juden als Volk oder Ethnie und den Juden als GLAUBENS-Gemeinschaft. Und weiter gilt es bei Letzterer sorgfältig zu unterscheiden zwischen den gläubigen Juden im Alten Bund (mit Gott) und den Juden, die den alttestamentlichen Glauben weiter praktizieren und den Neuen Bund in JESUS CHRISTUS nicht anerkennen.
Demzufolge ist es falsch zu sagen: die Kirche widersetze sich JEDER Form von Antisemitismus. Jeder wahre katholische Christ MUSS „Antisemit“ sein, wenn darunter „JÜDISCHER Gegner CHRISTI“ gemeint ist. Die Gleichung „Antisemit = Antichrist“ ist also ohne Präzisierung inakzeptabel. Es sind ja die heutigen nicht-christlichen JUDEN selber, die beinahe jede Opposition gegen sie als „Gläubige“ als „Antisemitismus“, also JUDENFEINDLICHKEIT, bezeichnen, als ob sie ein Anrecht darauf hätten, nicht angefeindet zu werden. Die Kirche CHRISTI kann „den Bund, den Gott mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen hat“ nur insofern ACHTEN, als er begriffen und verstanden wird AUF CHRISTUS HIN. Losgelöst von CHRISTUS, je GEGEN IHN, gibt es keinen Bund mit Gott. Die Kirche CHRISTI kann die antichristlichen Juden nicht als „Kinder der Verheißung, nicht als Kinder des Bundes, nicht als ihre geliebten Schwestern und Brüder im Glauben achten“. Geistlich sind wir MIT IHNEN keine Semiten. Wir sind „Semiten“ GEGEN SIE.
Völlig deplaziert ist es auch, „die Rolle der Juden bei der Errichtung der französischen Nation“ zu würdigen. Dass Benedikt XVI. so etwas überhaupt zu sagen wagt. Doch dazu will ich jetzt hier nicht Stellung nehmen. Vielleicht komme ich mit einem „Nachtrag“ darauf zurück.