Die Grenzen bleiben doch

ARCHIV – Ein Schild mit der Aufschrift «Staatsgrenze» steht am Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein (Bayern) zwischen Deutschland und Tschechien, aufgenommen am 25.05.2016. Immer mehr tschechische Arbeitnehmer pendeln über die Grenze nach Deutschland zur Arbeit. (zu dpa «Immer mehr tschechische Arbeitnehmer in Bayern» vom 03.07.2017) Foto: Armin Weigel/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Konturlosigkeit ist nur auf den ersten Blick ein Sieg der Freiheit über die Form, dahinter steht die gähnende Leere der Bedeutungslosigkeit. Eine Reflexion. Von Josef Bordat

Noch bevor die Grenze zum Urbegriff der Zivilisation werden konnte, weil sie Privateigentum und Staatlichkeit ermöglicht, ist sie ins Bewusstsein der menschlichen Natur gelangt: Mein und Dein, Unser und Euer, Wir und die Anderen, Leben und Tod. Das Bewusstsein der räumlichen und zeitlichen Begrenztheit führte zu Kulturtechniken des Umgangs mit Grenzen. Zugleich entsteht mit dem Menschsein die Religion, auch als Reaktion auf die Grenze. Dem Transzendenzbezug liegt Entgrenzungssehnsucht zugrunde. Sie prägt die Kulturgeschichte ebenso stark wie der Versuch, zwischen der Realität menschlicher Begrenztheit und dem Wunsch nach Entgrenzung zu vermitteln. Immer wieder neu. Auch heute.

Das Phänomen der Begrenztheit gehört zu den menschlichen Grunderfahrungen. Sieht man von den glücklichen Jahren einer unbeschwerten Kindheit ab, in denen das Empfinden einer Unendlichkeit in zeitlicher und räumlicher Dimension noch zum Alltag gehört, weiß der Mensch schon bald um seine Grenzen. Alles hat ein Ende, alles hat Grenzen. Grenzen sind universell. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken. Grenzen des Lebens (Wo fängt es an? Wo hört es auf? Und: Wie sollte es zuende gehen?), Grenzen von Menschen und Menschengruppen, Grenzen zwischen Völkern.

Der Mensch in seiner Begrenztheit ist aufgerufen, Zeit und Raum aktiv zu gestalten. Er versucht seit jeher, die Grenzen immer weiter hinauszuschieben. Die Entdeckungsreisen der frühneuzeitlichen Seefahrer und die elektrifizierte 24-Stunden-Gesellschaft der Moderne sind zwei Seiten der einen Medaille: Grenzüberschreitung. Der Wille, Grenzen zu überschreiten, im Bewusstsein der menschlichen Begrenztheit, brachte Computer, Internet und Mobiltelefone hervor – Grenzenlosigkeit im Alltag.

Dabei wissen wir: Die Grenzen bleiben doch. Mehr noch: Der Mensch grenzt ganz bewusst ab (und aus) durch Definition, definiert sich über Grenzen, denkt in Grenzen. Sprachen bestimmen die Zugehörigkeit (Fachleute in den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen erfinden sonderbare Wörter, um nicht von jedem auf Anhieb verstanden zu werden), Flüsse und Bergketten bestimmen die Siedlungsgebiete derer, die dazugehören. Das ist seit 5 000 Jahren so. Erst mit der Raumfahrt, die uns eine Globalperspektive des Planeten Erde ermöglicht hat, erst mit der bitteren Erfahrung von gewaltsamer Grenzüberschreitung in den Weltkriegen fangen wir an, grundsätzlicher zu fragen: Muss das so sein?

Wer Grenzen zieht, sichert sich ab. Bis hierhin und nicht weiter. Er schließt aus. Es gibt Grenzen, die unüberwindlich waren (die Berliner Mauer etwa) und Grenzen, die es nach wie vor sind, beispielsweise die zwischen Nord- und Südkorea. Es gibt willkürliche künstliche Grenzen (die Landesgrenzen in Nordafrika), es gibt natürliche Grenzen (die meisten Landesgrenzen in Europa).

Andere Grenzen verschwimmen: Mensch und Tier – wissen wir noch um den Unterschied? Mensch und Maschine – kennen wir noch die Differenz? Mann und Frau – war da was? Oder ist alles nur soziales Konstrukt? Alles nur ideologisch bösartige Abgrenzung zum Zweck der Unterdrückung? Wie dem auch sei: Es sind die „Grenzerfahrungen“ (Jaspers), die uns die fragilen Bedingungen unserer Existenz am deutlichsten vor Augen führen und damit den Menschen im weitesten Sinne religiös sein lassen. Hier ist der Mensch ganz auf sich zurückgeworfen – und findet nur noch Halt im Glauben an etwas, dass die Existenz übersteigt: an einen Sinn der Geschichte, an einen ordnenden Weltgeist, an Gott.

Wie gehen wir mit Grenzen und mit Grenzüberschreitungen um? In Zeiten, in denen über Genderideologie und „Ehe für alle“, Sterbehilfe und Flüchtlinge diskutiert wird, ist das keine akademische Frage. Die Antwort berührt den Alltag von Menschen, ganz konkret. So verschieden die Grenzen sind – die natürlichen, die künstlichen –, so klar ist, dass es immer um unser Selbstbild geht, das es zu schützen gilt: als Mann, als Mensch, als Deutscher (in meinem Fall). Grenzen braucht vor allem der Verunsicherte, der nicht mehr recht weiß, wer er ist. Und heute, in einer Epoche der umwerfenden Veränderungen, sind wir alle verunsichert – mehr oder weniger.

Als Christ muss ich zunächst eine Frage beantworten: Wie geht Jesus mit Grenzen um? Ganz klar: Er überschreitet sie! Jesus geht auf die Menschen zu, die jenseits der sozialen Grenzlinie stehen, sei es die Priesterschaft im Tempel, die sich auch räumlich abgrenzte, seien es die ausgegrenzten Gruppen, die Frauen, die Kinder, die Zöllner. Er überwindet die begrenzenden Mauern, die Menschen zwischen sich und Gott errichtet haben, oft genug im falschen Glauben daran, es handle sich um eine Brücke. Wir kennen die Effekte: Aus Samaritern werden dankbare und barmherzige Menschen. Aus Handwerkern und Fischern werden Prediger und Propheten. Aus verunsicherten Mädchen selbstbewusste Frauen wie Maria von Magdala, aus stolzen Pharisäern nachdenkliche Zweifler wie Nikodemus. Aus Tod entsteht Leben.

Gott entgrenzt. Gottes Liebe kennt gerade keine definierten raum-zeitlichen Gegebenheit, keine Grenzen, kein Bis-hierhin-und-nicht-weiter. Gott geht immer einen Schritt weiter, als es unsere begrenzte menschliche Vernunft erfassen könnte. Einschlägig ist hier die Stelle, an der die Pharisäer Jesus fragen, wer denn das sei: der Nächste, den sie lieben sollen (vgl. Lk 10, 29). Sie möchten von Jesus eine Definition hören, sie möchten hören: Der Nächste ist der, der diese und jene Eigenschaften hat. Und wer diese Eigenschaften nicht hat, ist nicht der Liebe wert. Jesus zerschlägt den (menschlich verständlichen) Wunsch nach Übersichtlichkeit und Ordnung. Er erzählt den grenzverliebten Gesetzeslehrern eine Liebesgeschichte voller Grenzüberschreitungen in Sachen Gewalt, Barmherzigkeit, Fürsorge (vgl. Lk 10, 30–37), an deren Ende es heißt, dass die Sorge des barmherzigen Samariters um den verletzten Nächsten so weit geht, dass er bereit ist, für ihn zu geben, was immer dieser braucht (vgl. Lk 10, 35) – über Budgetgrenzen hinweg: „quodcumque supererogaveris“.

Und doch zieht auch Jesus Grenzen: Er zieht damit Menschen vor (die, zu denen er gesandt ist, das Volk Israel) und schottet sich manchmal regelrecht ab, zieht sich zurück, geht in die Berge, die ihm räumliche Abgrenzung ermöglichen. Wir brauchen Grenzen – als Einzelne, als Gruppe, als Volk. Grenzen haben etwas Tröstliches, wie auch die Endlichkeit des Lebens uns Schmerz und Leid ertragen lässt. Wir brauchen Ordnung und eine Struktur mit Zugehörigkeit und Fremdheit.

Das wiederum darf jedoch nicht dazu führen, die Grenzziehungen als ewig gültige zu verstehen, sich hinter Stacheldraht zu verschanzen, weder tatsächlich noch emotional, sondern die Grenzen immer durchlässig zu halten, um für den Einzelfall, für die grenzüberschreitende Ausnahme gewappnet zu sein oder überhaupt ein Gespür für die Notwendigkeit von Grenzüberschreitungen entwickeln zu können. Wie Jesus. Er überschreitet Grenzen im Exempel. Das muss – wo es möglich ist – unsere Grenzpolitik bestimmen, im Umgang mit dem Anderen, auf welcher Ebene auch immer. Religion hilft, gerade im Hinblick auf die Entgrenzungseigenschaft des Transzendenzbezugs, die Begrenztheit des irdischen Daseins zu akzeptieren, einschließlich der Leistungs- und Wachstumsgrenzen. Religion hilft daher nicht nur, Grenzen im Blick auf das Jenseits zu überschreiten, sondern auch im Diesseits die Entgrenzung zu begrenzen. Auch das ist wichtig. Denn: Wir brauchen Grenzen. Und: Grenzen sind da, werden immer da sein. Auch, wenn Wissenschaft und Technik uns immer mehr ermöglichen, wenn die Evolution weiter voranschreitet, wenn Menschen in Zukunft zum Mars fliegen und die 100 Meter unter neun Sekunden laufen werden – es gibt Grenzen und es wird sie immer geben. Wir müssen lernen, unsere Grenzen zu akzeptieren, die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit, die Grenzen des Wachstums. Mangelnde Anerkennung unserer prinzipiellen Begrenztheit hat Folgen: Wir landen beim Doping und bei der Zerstörung unserer natürlichen Umwelt. Das Wortfeld „Grenze“ kommt in Papst Franziskus‘ Enzyklika „Laudato si“ auffällig oft vor.

Schließlich: Auch Moral lebt von Grenzen. Es geht um Abgrenzung: gut und böse, erlaubt und verboten, richtig und falsch. Grenzen in der Moral zu verwischen, macht Begriffe unscharf und relativiert Grundeinsichten des Menschen. Die Debatte um die „Ehe für alle“ verdeutlicht dies. Die Unschärfe des Ehebegriffs in diesem willkürlichen Konstrukt hebt seine Bedeutung auf. Das Ignorieren natürlicher Grenzen löst die Gestalt des ehedem Wohldefinierten auf. Konturlosigkeit ist nur auf den ersten Blick ein Sieg der Freiheit über die Form, dahinter steht die gähnende Leere der Bedeutungslosigkeit. Andere Konzepte haben diese „Karriere“ bereits hinter sich: Liebe, Verantwortung, Freiheit. Je öfter sie herbeizitiert werden, desto seltener ist klar, wofür sie stehen. Es irritiert unsere Intuition von Sittlichkeit, wenn es plötzlich heißt, die Grenzen zwischen moralischem und amoralischem Handeln seien obsolet. Sie mögen in der Praxis fließend sein, doch umso wichtiger ist eine scharfe Grenzziehung in der Moraltheorie, in der Ethik. Und im Recht.

Wir müssen daher einerseits die Grenzziehungen begrenzen, aber auch die Grenzüberschreitungen. Ehe ist keine Lösung für alle, Migration ist kein Spiel ohne Grenzen. Auch, wenn es keinen Sinn hat, Mauern zu errichten und Grenzen gewaltsam zu schützen. Doch ist die Rede von Grenzenlosigkeit ein trügerisches Versprechen, wenn es zur politischen Utopie wird.

An eine solche grenzt das Menschenrecht auf Freizügigkeit und Migration mit den Komponenten Einwanderungs-, Niederlassungs- und Einbürgerungsrecht, das der Dominikaner Francisco de Vitoria, Vater der Rechtsschule von Salamanca, im 16. Jahrhundert entwickelt hat. Er hatte dabei freilich „seine“ Spanier im Blick, die sich in Lateinamerika niederlassen wollten – nicht umgekehrt. Vitoria geht dabei von dem naturrechtlichen Vernunftpostulat „communia sunt omnium“ aus, also von der unbestreitbaren Tatsache, dass zunächst alle Dinge allen gemeinsam waren, es jedem erlaubt gewesen sei, überall hinzugehen und sich überall niederzulassen. Vitoria schließt daraus, dass seitdem das ganze Menschengeschlecht eine Art universale Staatenrepublik bilde. Aus dieser Annahme, theologisch gestützt durch den Verweis auf das christliche Grundgebot der entgrenzten Liebe entsteht ein Migrationsrecht, dessen Prinzip es ist, dass „jedermann die von ihm angestrebten Regionen aufsuchen und dort so lange verweilen darf, wie es ihm beliebt“ (Vitoria).

Vitoria behauptet ferner, dass „kein Volk anderen Völkern den freien Handel verbieten und von der Benutzung der Meere, Häfen und Flüsse als Gemeingut des ganzen Menschengeschlechts ausschließen dürfe“. Er gesteht in seinem ius commercii den Spaniern Umgang mit und Beteiligung an gemeinschaftlich nutzbaren Dingen der Indios zu, wenn diese gleichfalls anderen Ausländern offenstünden. Ausdrücklich bezieht er hierbei die Nutzung kollektiver Naturschätze ein, die ohne Besitzer laut Völkerrecht ihrem Finder gehörten. Vitoria koppelt sein liberales Migrationsrecht also mit einem nicht minder liberalen Handelsrecht, das er aus einem allgemeinen Nutzungsrecht entwickelt. Ohne Ansehen der Nationen wird damit der freie Warenaustausch völkerrechtlich festgelegt. Vitorias Plädoyer für freie Migration, freie Nutzung der Ressourcen und freien Handel schließt die für uns heute entscheidende Überlegung mit ein, dass dies alles nicht zum Nachteil einer beteiligten Partei geschehen darf. So gelten die genannten Grundsätze nur, solange der Migrant die „Achtung des Gastrechts“ (Vitoria) nicht missbrauche, das heißt solange er in der Region seiner Wahl „keinen Schaden anrichtet und kein Unrecht begeht“ (Vitoria).

Grenzenlose Freiheit, schrankenlose Freizügigkeit ist eine schwärmerische, von daher besonders gefährliche Illusion des Anarchismus. Wir müssen uns beschränken, unsere Freiheit begrenzen. Es kann nur darum gehen, die richtige, weil vernünftige, sinnvolle, die Würde des Menschen achtende und schützende Begrenzung von Freiheit vorzunehmen. Aber Begrenzungen braucht es. Gerechtfertigte Grenzen. Unendlichkeit ist nur als religiöses Konzept sinnvoll. Im Glauben hat Grenzenlosigkeit einen legitimen Platz. Als Christen dürfen wir glauben, dass einst alle Grenzen von Raum und Zeit fallen, jede Schranke, jeder Schlagbaum, jede Trennung, jedes Ende. Zuvor gilt es, sinnvolle Grenzen zu ziehen und die Grenzüberschreitung nicht zur ungehemmten Entgrenzung geraten zu lassen.

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ÖSTERREICH: EIN AKTIONSPLAN GEGEN PORNOGRAPHIE

Werte Freunde der Aktion „Kinder in Gefahr“!

Österreich braucht einen Aktionsplan gegen Pornographie

Immer mehr Kinder werden von Jugendlichen sexuell missbraucht!
Der Grund: Die zunehmende sexuelle Verwahrlosung der Heranwachsenden durch Pornographie. Diese Information stammt von Johannes-Wilhelm Rörig, dem deutschen Bundesbeauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs.
Laut http://www.aerztezeitung.at, rechnet man in Österreich bei Mädchen unter 13 Jahren mit zwei bis fünf Prozent Missbrauchsfällen. Diese Zahl entspricht etwa 25.000 sexuellen Misshandlungen im Jahr. In der überwiegenden Zahl sind Mädchen davon betroffen. Obwohl diese und weitere Nachrichten die Politik in höchste Alarmbereitschaft versetzen müssten, tut man so, als ob nichts wäre. Ich bin nicht bereit, mit verschränkten Armen mit anzusehen, wie die Kinder in Österreich von der Pornografie-Flut in ein verrohtes Leben gestürzt werden.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, unsere Aktion Kinder in Gefahr deutlich zu vergrößern, um die Kinder und Jugendlichen in unserem Land vor Pornografie zu schützen.

Bitte nehmen auch Sie teil an dieser neuen und wichtigen Initiative von Kinder in Gefahr und senden Sie uns heute Ihren Appell „Österreich braucht einen Aktionsplan gegen Pornografie, der an Bundeskanzler Werner Faymann, Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer und an Bundesministerin für Familien und Jugend MMag. Dr. Sophie Karmasin ergeht.

Dafür brauche ich heute Ihre Hilfe.
Bitte senden Sie den Appell noch HEUTE, der an Bundeskanzler Werner Faymann, Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer und an Bundesministerin für Familien und Jugend MMag. Dr. Sophie Karmasin ergeht.

Helfen Sie mir bitte auch, viele andere Mitstreiter für diese wichtige Kampagne zu erreichen. Ich kann viele Menschen anschreiben oder für unser Anliegen im Internet werben. Um diese Ziele zu erreichen, brauche ich unbedingt Ihre Hilfe.
Mit 50 EURO, 35 EURO oder sogar 25 Euro kann ich viele Bürger erreichen und sie über diese Katastrophe in Kenntnis setzen.
Ich bin sicher: Würden die Menschen erfahren, wie gefährdet Kinder und Jugendliche in Österreich sind, würden sie an unserer gemeinsamen Aktion sofort teilnehmen. Deshalb ist Ihre Hilfe von von 50 EURO, 35 EURO oder 25 EURO. so wichtig.

Für ihre materielle Hilfe senden Sie Ihre bestmögliche Spende an:

Verein Österreichische Jugend C.G.D.R.
Bankinstitut: BAWAG – PSK
BIC (SWIFT): OPSKATWW
IBAN: AT15 6000 0000 9215 9969
Verwendungszweck: „Kinder in Gefahr“

Andere Länder, die angeblich liberaler sind als Österreich, haben schon begonnen, gegen die Pornoqrafie-Seuche vorzugehen. In Großbritannien und Island ist man über den rasanten Anstieg des Konsums von Pornografie durch Kinder und Jugendliche höchst alarmiert. Constable Malcolm Graham, ein hochrangiger Polizist Schottlands, warnt, die Zahl von Sexualdelikten würde weiter steigen, falls Pornografie nicht reduziert wird. In Großbritannien trifft man schon Maßnahmen gegen diese extreme Gefahr für die Kinder und Jugendlichen. Doch in Österreich tun die Politiker so, als ob das Ganze eine Bagatelle sei.

Eigentlich noch schlimmer: In einigen Bundesländern sollen schon im ersten Volksschuljahr sexuelle Themen bis hin zu Homosexualität, Transsexualität, sexuelle Vielfalt usw. behandelt werden. So gewöhnt man schon kleinste Kinder daran, sich mit sexuellen Themen zu beschäftigen — ein Skandal! Anstatt die Kinder vor ungeeigneten bzw.verfrühten Inhalten zu schützen, sollen sie entsprechend der Gender-Theorie und des Gender-Mainstreamings gezielt manipuliert werden. Mit diesem bewussten Angriff auf die Kinder werde ich mich nicht abfinden.
Wir müssen auf den Tisch hauen: Seit Jahren geht man hierzulande zu lax gegen Erotik und Pornografie in den Medien vor. Auf diese Weise wurde der Kinder – und Jugendmedienschutz systematisch geschleift. Filme, die noch vor wenigen Jahren im Nachtprogramm ausgestrahlt wurden, werden heute für Ab 12 – wenn überhaupt – eingestuft. Dabei weiß man schon längst, welche katastrophalen Folgen der Konsum von Pornografie hat: Pornografie löst im Gehirn ähnliche Prozesse aus wie Drogen und kann zu Suchtverhalten führen. Aus diesem Grund muss das Material immer härter werden.
Eine Studie der University of East London ergab, daß 20 Prozent der 16- bis 20-Jährigen süchtig nach Pornographie sind. Laut der Studie werden die Konsumenten von Sexfilmen im Internet immer jünger. Zwei Drittel der 11- bis 13-Jährigen geben an, dass sie bereits pornografische Inhalte im Netz gesehen haben. Jedes achte Kind konsumiert anstößige und schlüpfrige Filme sogar mehrmals täglich. Irgendwann reicht selbst die schlimmste Pornografie nicht aus und es kommt zu konkreten Handlungen bis hin zu Missbrauch.
Wir verzeichnen einen Anstieg von sexuellen Übergriffen von Jugendlichen auf Kinder bis hin zu Vergewaltigungen. Das liegt auch daran, dass Kinder und Jugendliche heute durch das Internet leichter an Pornografie herankommen und die Hemmschwellen durch die massenweise Verbreitung in den neuen Medien immer mehr abnehmen. Sexuelle Übergriffe unter Kindern fangen bereits im Kindergartenalter an, setzen sich in der Volksschule fort und existieren auch in den Unter- und Oberstufen der weiterführenden Schulen. Ohne dass viele es merken, steuern zurzeit unsere Kinder und Jugendlichen auf eine wahre Katastrophe zu. Diese wird aber erst abgewendet werden, wenn wir uns energisch in dieser Sache einsetzen. Deshalb möchte ich Sie bitten:
Senden Sie uns heute noch Ihren Appell.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff

PS.:Wenige in Österreich wissen, dass immer mehr Kinder durch Jugendliche sexuell mißbraucht werden – unglaublich! Der Grund: Die zunehmende sexuelle Verrohung der Heranwachsenden durch Pornografie.

Obwohl diese und weitere Nachrichten die Politik in höchste Alarmbereitschaft versetzen müssten, ist so gut wie nichts geschehen — deshalb müssen wir uns selber helfen.

Österreichische Jugend für eine Christlich-kulturelle Gemeinsamkeit
innerhalb des Deutschsprachigen Raumes,
Gußhausstraße 10/19B – 1040 Wien

Tel.: 01/504 69 64 – 24 Fax: 01/504 69 64 – 20
www.fatimaonline.atoffice@oestjugend.at
Bankverbindung: PSK Kontonummer 92 067 116 BLZ 60 000
ZVR-Zahl: 131933357 – DVR: 1070258 – UID: ATU 48 60 07 04
IBAN: AT15 6000 0000 9215 9969 – BIC: OPSKATWW

ZUR WIEDERHERSTELLUNG EINER CHRISTLICHEN ZIVILISATION

Österreich TFP

 

NEUESTE AKTION: 

Protest gegen die öffentliche Abhaltung einer Schwarzen Messe im Oklahoma City Civic Center (USA)!

Werte Freunde der TFP!

Eine Schwarze Messe ist mit Abstand die schlimmste Form von Blasphemie.
Lassen wir nicht zu, dass so was passiert!

Am 21. September 2014 wird zum ersten Mal in der Geschichte eine Schwarze Messe öffentlich abgehalten werden. Die geplante Veranstaltung wird im Civic Center von Oklahoma City, in den Vereinigten Staaten von Amerika stattfinden.

Wir müssen diese satanistische Veranstaltung durch unseren Protest, der an den Gouverneur von Oklahoma, an den Bürgermeister von Oklahoma City sowie an die Verwaltung des Civic Center von Oklahoma ergeht, verhindern.Wenn es uns jetzt nicht gelingt, diese satanistische Veranstaltung in den USA zu verhindern, kann es passieren, dass bereits schon morgen öffentliche Schwarze Messen in Europa und auf der ganzen Welt abgehalten werden.

Opfer, Almosen, Gebete und hl. Messen ziehen den Segen Gottes auf eine Person, auf einen Ort oder auf ein Land. Sünden, Gotteslästerungen und Schwarze Messen ziehen jedoch die gerechte Strafe Gottes an.

Was genau versteht man unter einer Schwarzen Messe?

Als eine Schwarze Messe (auch: Teufelsmesse) bezeichnet man traditionell eine okkulte, meist religiös geartete Feier, zelebriert von Gruppen oder Einzelpersonen, die dem Okkultismus nahestehen oder sich als Satanisten verstehen. Sie ist in dieser Form das Hauptritual der organisierten Satanskulte. Die Veranstaltung ist eine gefeierte Verhöhnung der katholischen Messe. Traditionelle Gebete werden rückwärts aufgesagt, ein Kruzifix wird kopfstehend aufgehängt und andere Elemente aus der katholischen Messe werden ins Absurde geführt. Sie wird oft von einem apostatischen katholischen Priester zelebriert. Wann immer es möglich ist, wird eine konsekrierte Hostie entweiht, geschändet, mit Füßen getreten, mit allem nur möglichen Schmutz bedeckt und schlussendlich so hinterlassen.

Die Hostie wird durch Körperflüssigkeiten und Exkremente beschädigt und verschmutzt und so zu einer Opfergabe in der Messe gemacht. Des Weiteren wird während der Messe auf der Hostie herumgetrampelt. Schwarze Messen können auch Nacktheit, öffentliches Urinieren, Sex oder Tieropfer enthalten.

Aber eine Hostie ist nicht nur eine Oblate, deren finanzieller Wert gering erscheinen mag. Sie hat für uns Katholiken einen unendlichen Mehrwert: Sie ist der kostbare Körper, das Blut, die Seele und Göttlichkeit unseres Herrn Jesus Christus. Das wissen auch Satanisten.

In Oklahoma hat eine Gruppe von Satanisten eine konsekrierte Hostie gestohlen, die sie bei der Schwarzen Messe dem Satan opfern wollen.

Die schwarze Messe hat ihre historischen Wurzeln in der gezielten Verunglimpfung der katholischen Kirche; sie spottet über die zutiefst heilige Veranstaltung der katholischen Kirche und ist sehr beleidigend gegenüber Gott.

Der erste öffentliche Versuch, eine Schwarze Masse abzuhalten, wurde in den USA von einer Studentengruppe der Harvard Extension School gemeinsam mit den Angehörigen von „The Satanic Tempel“ für den 12.Mai 2014 geplant. Durch das erfolgreiche Eingreifen der amerikanischen Gesellschaft für die Verteidigung der Tradition, Familie und Eigentum sowie einigen Gruppen von Studenten dieser Universität – die universitäre Oppositionsbewegung alleine wäre zu schwach gewesen – konnte diese frevelhafte Veranstaltung verhindert werden.

Schwarze Messen wurden immer wieder von Satanisten und Okkultisten an versteckten Orten abgehalten. Menschen, die sich mit diesen Kreisen verbunden fühlten, unterstützten diese Gruppen durch ihre Mitfeier. Doch als sie in ihren frevelhaften Zeremonien anfingen, Gott in schwerster Form zu beleidigen, wurde ihnen von den Menschen große Ablehnung entgegengebracht – selbst von jenen, die nicht der katholischen Kirche angehörten.

Nur sehr dekadente Gesellschaften kamen, um öffentlich den Teufel anzubeten, der in Form von monströsen Tieren oder menschlichen Körpern mit Tierköpfen dargestellt wurde.

Hat unsere Gesellschaft bereits dieses Stadium des Verfalls erreicht? Wir haben bereits in vielen Ländern die von den Regierungen erteilte Erlaubnis zur Abtreibung, Homo-Ehe, Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare, Euthanasie, Pornografie, Sexualerziehung ab dem Kindergarten und zu vielen weiteren unmoralischen Abnormitäten.

Für den endgültigen Rückfall in eine heidnische Gesellschaft fehlt den Menschen nur mehr die Genehmigung zur öffentlichen Abhaltung einer schwarzen Messe. Doch vergessen wir nicht, dass die alten heidnischen Gesellschaftsformen die Verhöhnung einer katholischen Messe nicht kannten.

Für ihre materielle Hilfe senden Sie Ihre bestmögliche Spende an:

Empfänger: TFP – Tradition, Familie und Privateigentum
Bankinstitut: BAWAG – PSK
BIC (SWIFT): OPSKATWW
IBAN: AT58 6000 0000 9214 3384
Verwendungszweck: „Protest gegen Schwarze Messe“

Lassen wir nicht zu, dass so was passiert!

Protest gegen die öffentliche Abhaltung einer Schwarzen Messe im Oklahoma City Civic Center (USA)!

In Jesus und Maria

Benno Hofschulte
Tradition – Familie – Privateigentum – TFP
www.tfp.at

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Siehe dazu auch diesen Artikel: „Katholischer Bischof: ‚Stoppt die Satansmesse‘

Bewahrung der gewachsenen Kultur der europäischen Völker gegen Massenzuwanderung und Multikulturalismus

Ein neues 1968?

Von Wolfgang Dvorak-Stocker

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat es in Wien eine große Demonstration „von rechts“ gegeben. Die Identitäre Bewegung lud zum Marsch für die Bewahrung der gewachsenen Kultur der europäischen Völker gegen Massenzuwanderung und Multikulturalismus ein. Nicht nur aus Deutschland, auch aus Frankreich und Tschechien kamen kleine Gruppen angereist, um die – zu 90 % jugendlichen – Demonstranten aus Wien zu unterstützen. „Null Prozent Rassismus, 100 Prozent Identität“ lautet das Motto der Identitären Bewegung. Nicht Angst vor dem Fremden oder Abneigung dagegen, sondern Liebe zum Eigenen und der Einsatz für dessen Erhalt zeichnet diese europäische Jugendbewegung aus. Den gewalttätigen Angriffen der Antifa wurde mutig widerstanden, wobei sich die Polizei tadellos verhielt.

Der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl hat diesbezüglich in einem Gastkommentar für die Zeitung „Die Presse“ (3. Juni 2014) Stellung genommen und klar gesagt: „Die Polizei muß alle Menschen vor Angriffen Andersdenkender beschützen – gleichgültig, ob deren Meinung als rechts oder links, weit oder eng eingestuft wird, so lange sie sich im Bereich des rechtlich Zulässigen bewegt. … Ich werde als Polizeipräsident auch künftig nicht dem Druck einzelner Gruppen nachgeben.“ Der Rechtsstaat ist in Österreich also immer noch ein gutes Stück mehr intakt als in Deutschland. Und wenn Pürstl betont „mit der unkritischen Weitergabe von Unwahrheiten … wird die Sache einiger weniger Gewalttäter gefördert …“, dann war dies auch an die Adresse des Wiener Bürgermeisters Häupl gerichtet, der die Identitären als „neofaschistische Organisation, die eigentlich völlig klar unter das Verbotsgesetz fällt“ bezeichnet und behauptet hatte: „Diese Demo hätte gar nicht stattfinden dürfen.“ Damit hat sich Häupl über den Befund des Bundesamtes für Verfassungsschutz hinweggesetzt, das klargestellt hat, daß die Identitäre Bewegung weder mit dem Strafrecht, noch mit dem Verbotsgesetz auch nur in Berührung gekommen ist. Und Häupl hat seine verleumderische Behauptung offenbar nicht in Unkenntnis, sondern in bewußter Verdrehung der Tatsachen getätigt, hat er sie doch bis heute nicht zurückgenommen. Damit macht er gemeinsame Sache mit einer Gruppierung wie NOWKR, die aus dem Widerstand gegen den FPÖ-nahen Akademikerball hervorgegangen war und maßgeblich nicht nur gegen die Identitären, sondern auch gegen das Fest der Freiheit, das die Wiener Burschenschaften am 4. Juni organisierten, auftrat. Bei einer Kundgebung vor der Universität Wien machte ein Sprecher von NOWKR die ideologische Position dieser Gruppe unmißverständlich klar: „Die Freiheit, die wir meinen, heißt Kommunismus!“ Die Antwort der Burschenschaften war ebenso klar: „Die Freiheit, die wir meinen, heißt Demokratie!“, betonte ihr Sprecher am folgenden Tag.

Die Fronten könnten deutlicher nicht sein. Die Methoden sind es auch: Auf der einen Seite Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, Demonstrationen und – im Falle der Identitären – Aktivismus auf der Straße, in der Universität und nach dem Muster der 68er Bewegung auch bei Veranstaltungen des politischen Feindes, immer jedoch auf friedliche Weise. Auf der anderen Seite tätliche Angriffe, Ausschreitungen, Gewalttaten und Bedrohung aller Andersdenkender. Nur die physische Vernichtung des Gegners durch Genickschuß und Gulaghaft kann der linke Mob, wohl zu seinem Bedauern, zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht in die Tat umsetzen. Es ist aber schon vorgekommen, daß einzelne Aktivisten der Identitären nach Brandmarkung ihrer Namen und Gesichter im Internet auf offener Straße attackiert wurden und zwar nicht nach einer eigenen Veranstaltung, sondern irgendwo bei durchaus privaten Aktivitäten. Und in Graz haben zwei Funktionäre der kommunistischen Partei ein Lokal, in dem die Identitären ihr Sommerfest halten wollten, mehrfach besucht, um die Eigentümer unter Druck zu setzen, denen sogar ein „Entglasen“ ihres Gasthauses angedroht wurde. In Wien wiederum wurde eine Kneipe, die einmal als Treffpunkt diente, mit Parolen beschmiert. Beides sind nicht „rechte Szenelokale“, sondern harmlose Gaststätten, die Gästen aller Art offen stehen.

Das politische Establishment der 68er und ihre gewalttätigen Kettenhunde der Antifa haben, man merkt es, Angst. So aktiv wie zur Zeit in Österreich waren rechte Jugendbewegungen jedenfalls schon lange nicht mehr. Und die Ergebnisse der Europawahlen haben in vielen Ländern gezeigt, daß der gesamtgesellschaftliche Zug nunmehr in eine andere Richtung fährt. Von einem „68 von Rechts“ kann bisher freilich keine Rede sein. Dazu ist das Pflänzchen des identitären Widerstands noch zu zart. Der Versuch, es mit aller zur Verfügung stehenden Brutalität auszutilgen, ist allerdings gescheitert. Die Identitäre Bewegung in Österreich hat durch die Ereignisse der letzten Wochen jedenfalls reichlich neuen Zulauf bekommen. Auch der Sohn eines österreichischen Staatssekretärs ist mit ihnen marschiert. Der Wind weht aus einer neuen Richtung. Vielleicht wird er zum Sturm.

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