Eine außergewöhnliche Segnung der Stadt Paris:

Ein Priester segnet die Stadt Paris mit dem Allerheiligsten in der Monstranz ab dem Dach der Hl. Franz Xaver-Kirche.

Lateinamerikas Bischöfe weihen Kontinent der Madonna von Guadalupe

1. April 2020, 15:08

Marienfeier anlässlich der Bedrohung durch die Coronavirus-Pandemie am Ostersonntag in der Guadalupe-Basilika von Mexiko-Stadt sowie in den Ortskirchen

Rom (kath.net/KAP) Einen außergewöhnlichen Schritt, um Fürsprache für ein „baldiges Ende der Pandemie“ zu erbitten, setzt der Rat der Lateinamerikanischen Bischofskonferenzen (CELAM) zusammen mit den Bischöfen von Mexiko: Am Ostersonntag um 12 Uhr mexikanischer Ortszeit (19 Uhr MESZ) werden Lateinamerika und die Karibik der Gottesmutter von Guadalupe, die auch Schutzpatronin des Kontinents ist, geweiht, berichtete der römische Nachrichtendienst „Fides“ am Mittwoch. Hauptort des Geschehens ist die Guadalupe-Basilika in Mexiko-Stadt.

Die gegenwärtige Situation mache es erforderlich, „dass wir als Hirten die Leiden unserer Völker sehen und hören, und die Hoffnung wecken, indem wir uns auf unsere Mutter im Himmels blicken“, so der CELAM-Vorsitzende Miguel Cabrejos Vidarte, Erzbischof von Trujillo. Alle Länder Lateinamerikas und der Karibik seien eingeladen, sich über die Medien der Feier anzuschließen. Zeitgleich sollen auch die Glocken aller Kirchen läuten.

Auf dem Programm der Feier steht zunächst das Gebet eines „Missionsrosenkranzes für die Gesundheit der Menschen auf den fünf Kontinenten“. Es folgt der Ostergottesdienst und an dessen Ende dann der Akt der Weihe des Kontinents an „Unsere Liebe Frau von Guadalupe“. Die Betrachtung der Mutter Jesu stärke Glaube und Hoffnung, zudem stärke es darin, „dass wir solidarische Liebe einsetzen besonders für jene, die heute Krankheit, Schmerz, Armut, Einsamkeit, Angst oder Unruhe empfinden“, heißt es in dem CELAM-Schreiben.

Der Entscheidung der Bischöfe vorausgegangen waren mehrere Anrufungen der Jungfrau Maria durch lateinamerikanische Präsidenten im Zuge der Corona-Krise, darunter durch Kolumbiens Staatschef Ivan Duque. In Paraguay hatte Präsident Mario Abdo Benitez, in El Salvador sein Amtskollege Nayib Bukele und in Mexiko Andres Manuel Lopez Obrador zu Gebeten aufgerufen. US-Präsident Donald Trump hatte zu Beginn der Coronavirus-Pandemie in seinem Land den 15. März zum „Nationalen Gebetstag“ erklärt.

Beschützerin in Bedrängnis

Die Weihe an die Gottesmutter Maria ist eine Frömmigkeitsform der katholischen Kirche. Dabei werden Einzelpersonen oder Gruppen, Kirchen, Klöster, Diözesen oder auch Nationen der Fürbitte Mariens und ihrem besonderen Schutz anvertraut. Die Marienweihe wird häufig, aber nicht nur in Ausnahmesituationen praktiziert.

Die traditionelle Marienfrömmigkeit sieht Maria als Beschützerin in Bedrängnis. Auf vielen Andachtsbildern und Werken der Kunstgeschichte wird sie mit einem Schutzmantel dargestellt, unter dem Notleidende Zuflucht finden. Mehrfach hat Papst Johannes Paul II. (1978-2005) die ganze Menschheit der Gottesmutter geweiht, was vor ihm zuvor bereits Papst Pius XII. im Jahr 1942 tat. Auch in Österreich gab es etliche Marienweihen, zuletzt am Donnerstag der Vorwoche – dem Fest Verkündigung des Herrn – die Weihe Tirols durch Bischof Hermann Glettler.

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MARIA GRAF-SUTTER — Beschreibungen über mein inneres Leben (11)

Altar in der Sonnenhalb-Kapelle „Sieben Schmerzen Mariens“ (Nahaufnahme POS)

Bald wird in unserer Kapelle wieder das hl. Messopfer gefeiert und ich muss wieder in der Morgenfrühe und am Abend der Umgebung den Englischen Gruß verkünden mit dem hellen Glöcklein.

Nun wird es mir doch zu viel, wenn ich am Morgen so früh aufstehen muss, noch in der Nacht den Schlaf brechen. Ich nehme mir vor, nicht mehr aufzustehen, sondern am Morgen auf dem Weg zur Kapelle zu beten für mein Volk. Da am Donnerstagmorgen, als ich drei Nächte durchgeschlafen, sah ich ganz nahe bei mir Jesus am Kreuze hangen. Mein Gott, lass nicht zu, dass mein Volk Dich kreuzige! Jesus verlangt viel von mir! Doch ich will mich ganz Ihm schenken. Er soll mit mir grad machen, wie Er will! Wenn nur mein Volk nicht verloren geht und Sein hl. Blut an keiner Seele würde verloren gehen!

Wieder ganz eins mit Ihm, ganz ein Wille und ein Herz, sagte Jesus in der hl. Kommunion in meinem Herzen die Worte, die ich nie mehr vergesse: „Wenn ihr wüsstet, wie sehr ich euch liebe!“ Den ganzen Tag, ja tagelang, hörte ich diese Worte und fühlte in meinem Innersten tiefste Gegenliebe. Gottes Gebote halten ist mir nicht genug. Jeden Wunsch dieses heiligsten aus Liebe verwundeten Herzens möchte und will ich erfüllen, Seinem leisesten Winke folgen. Zum ersten Mal hat Jesus nicht mich allein angesprochen, sondern Er sagte: „wenn ihr wüsstet, wie sehr ich euch liebe!“ Er lebt mit gleicher Liebe jede Seele meines Volkes, so wie Er mich liebt. O dass sie doch hörten und verständen, wie sehr Jesus verlangt, in jeder Seele zu leben und sie ewig glückselig zu machen. „Mein Gott und mein Alles!“

April. Ich habe ein so großes Verlangen, könnte ich doch andere Seelen für Jesus gewinnen! Es schmerzt mich, wenn ich sehen muss, wie mein Volk so lau, so gleichgültig sich benimmt, das hl. Opfer so wenig besucht wird. So selten empfangen sie ihren Herrn und Gott in der hl. Kommunion. Die fromm-sein-Wollenden, die am hl. Messopfer teilnehmen, wollen nicht zur hl. Kommunion gehen, trotzdem Jesus es so sehr verlangt. Mein Gott, hilf mir das Werk vollbringen, das Du mir zu verrichten gegeben!

14. April.  Wieder haben wir in unserer Kapelle dem hl. Messopfer beiwohnen dürfen. Und Jesus kam vom Himmel auf diesen Altar in dem kleinen Heiligtum, um sich für uns dem himmlischen Vater für uns arme Sünder aufzuopfern. Er liegt auf dem Altar, um sich uns ganz zu schenken, um uns in sich umzuwandeln, um uns glücklich zu machen für Zeit und Ewigkeit. Aber, mein Gott, wie muss es Deinem heiligsten Erlöserherzen wehe tun, weil keiner kommen will, Dich zu empfangen, keiner Dir die Ehre gibt und Dich vor den Menschen bekennt! Du wolltest in Deiner unendlichen Liebe sie noch segnen, bevor sie an ihr Tagewerk gehen, aber sie sind Dir davongelaufen wie damals, als Du ihnen das Himmelsbrot verheißen hast, als Du noch auf Erden unter Ihnen wandeltest. Und das ist mein Volk!

Als ich, mit Jesus leidend, weinte über mein Volk und betete, sagte der Hl. Geist in meiner Seele: „mit Tränen musst du sähen, mit Freuden wirst du ernten.“

Es jubelt meine Seele, denn unendlich ist Deine Liebe und Barmherzigkeit, o Gott, mein Gott als ich meinte, es Nachts nicht mehr aufstehen und beten zu wollen, sah ich erwachend Jesus am Kreuze. O ich wusste, ich hab Ihn beleidigt. Am anderen Tage (Herz-Jesu-Freitag) vernahm ich von Jesus: „O wenn ihr wüsstet, wie sehr ich euch liebe!“ Jesus meint mein armes Volk, auch jene, die Ihn täglich so sehr beleidigen. Ich weiß, ich muss beten und Schlaf opfern, und tat es für den Mann, der den Rosenkranz nicht gebetet hat und dem die unterirdischen Wasser darum nicht weggegangen sind, trotzdem ich betete.

Am letzten Samstag sind die neun Tage vorbei, wo ich jede Nacht für die Bekehrung dieser Seele betete. Am Abend, als ich in meiner Kapelle Ave läutete, hörte ich einen so lauten Knall, dass ich recht erschrak. Und in dem Moment musste ich an diese Seele denken, machte mir aber nichts daraus.

15. April. Heute kommt mir in den Sinn, ich soll sehen, ob der Betreffende noch auf dem Wasser liege. Aber ich erschrak; denn der Ring blieb still. Mein Gott, das ist der Beweis, dass er sich bekehrte und auch den Rosenkranz gebetet hat, und das Wasser ist geflohen. Weinend vor Freude kniete ich auf dem Boden, Gott dankend für das größte Wunder, dass Er, der unendlich gütige und barmherzige Gott, auf mein nächtliches Opfern und Beten hin gewährt.

22. April. Nun da ich sicher bin, dass, wenn der Ring nach neun Tagen Beten nicht stillsteht, ich für den Betreffenden opfern und beten muss und mein Herr und Gott ihm verzeiht und er sich bekehrt, muss ich doch auch meinen Beichtvater fragen, ob er mir erlaube, auf diese Art Gott zu dienen. Ich fragte und zu meinem Erstaunen hat er mir geboten, meine magnetische Kraft anzuwenden, aber leider verboten, von den Leuten zu verlangen, den Rosenkranz zu beten. Es gibt nichts anderes, als sich seinem Urteil fügen und gehorchen. Doch als ich am Abend nachdachte über meine seelischen Erlebnisse und denken musste: nun kann ich den Armen und Leidgeprüften nicht mehr helfen, überkam mich tiefes Leid und ich konnte die Forderung meines Seelenführers nicht verstehen. Weinend betete ich zu dem, der von ihm sagte: „er steht zwischen mir und dir.“ Und das Gebet gab mir Kraft, alles dem hl. Willen Gottes zu überlassen, in allem auf Ihn zu vertrauen.

Aber, mein Gott, bei einem Besuch bei meinen Eltern und Geschwistern fand ich, dass auch sie von dem unterirdischen Wasser gequält wurden. Ich kann und darf nicht Gottes Gebot übertragen und ungehorsam sein gegen meinen Seelenführer. O wie schwer wird es mir! Ich könnte helfen mit Gottes Hilfe und darf nicht. Bei meinem Bruder konnte ich nicht anders als helfen; denn das Wasser schadet seiner Gesundheit und seinem Vieh. Er wollte nicht recht glauben, dass das Wasser fliehe, wenn er den Rosenkranz bete für die Bekehrung unseres Volkes. Doch seine brave Frau bat ihn, mit ihr zu beten.

Nach neun Tagen fragte ich meinen Heiland in meinem Heiligtum, den Ehering in der Hand haltend, ob mein Bruder noch auf Wasser liege, und sein Vieh. Aber überall stand der Ring still.

Mein Gott, Du hörst mein Flehen und sendest denen Rettung, die auf Dich vertrauen und der reinsten Gottesmutter sich schenken und beten für das Volk. Und ach, ich darf nicht helfen! Dein Stellvertreter meiner Seele verbietet es mir, ich kann es nicht verstehen. O so schwer wird es mir, seinen Worten zu folgen. Darf ich denn nicht all die Unglücklichen, so wie Gott es mir eingegeben hat, retten und beitragen, dass mein Volk gerettet wird? Mein Gott verlangt doch das von mir. Zerrissen ist mein Herz beim Anblick des Elendes unter meinem Volke. Wie lange noch muss ich warten, bis ich helfen und retten darf? Ich kann nicht zusehen, ich suche zu vergessen, mich mit weltlichen Sachen zu zerstreuen. Ich stürze mich in die Arbeit, will den Altar in unserer Kapelle für die Maiandacht herrichten. Aber weil die Statue der Schmerzensmutter in Reparatur abwesend ist, grüßt das Bild des hl. Josef vom Altar.

1.-Mai. Maiandacht ohne das Bild der Gottesmutter. Mein Gott, ich will Dir ganz geopfert sein für die Rettung meines Volkes. Ich werfe mich auf die Knie und aus leidgequältem Herzen bete ich zum hl. Josef: „O heiliger Josef, du reinster Bräutigam der Gottesmutter, wenn mich alles verlässt, sieh meine Not, es geht um Seelen, an denen das heilige Blut deines göttlichen Pflegesohnes verloren geht. Komm du uns zu Hilfe! Wenn du sichtbar den Sterbenden in ihrem letzten Kampfe dem Priester sendest, kannst Du uns das Bild Deiner reinsten Braut senden. Du willst doch nicht an ihrer Statt den Maialtar mit Deinem Bilde schmücken. Wenn Du mir das Bild meiner himmlischen Mutter sendest, will ich zeitlebens dich verehren und dich bitten, dass du meinem Volke Vater bist und Führer zu Maria und Jesus.“

So betete ich auch am Samstag, bevor ich das Ave Maria läutete. Und nachher ging ich in tiefem Seelenschmerz zum lieben Heiland und empfing das hl. Bußsakrament. Dort fand ich Trost beim Seelenführer, aber nicht die erwartete Erlaubnis, den Rosenkranz zu verbreiten. O ich stand mit der Schmerzensmutter auf Kalvaria unter dem Kreuze, sah Ihn leiden und sterben für mein Volk. Doch in unendlicher Liebe kam Er in der hl. Kommunion in mein Herz. Wir waren eins in Liebe, eins im Leiden. „Ich will Dir ganz geopfert sein. O verlass mich nie mehr!“ Und ich vernahm: „Es ist nur Prüfung. Mit Tränen musst du sähen, mit Freuden wirst du ernten.“ O die unendliche Liebe verlässt keinen, der sich Ihm naht.

Am Abend ging ich in unsere Kapelle, um die Ergebung im Gottes Willen vor dem St. Josef Maiandacht zu halten. Doch o seliges Erschrecken! Groß und schneeweiß thronte die Unbefleckte auf dem Altar, eine wunderschöne Statue der Immakulata von Lourdes. Der hl. Josef war ganz demütig an seinem früheren Platz.

Ich finde keine Worte, aber mein Schweigen spricht laut zu Dir, mein Gott. Denn wunderbar sind Deine Wege und ohne Grenzen ist Deine Liebe und Barmherzigkeit! O glorreicher hl. Josef, tausendfachen Dank für deine Hilfe! Du hilfst mir retten mein Volk!

Jesus im hl. Sakrament! Ganz vereinigt darf ich sein in Dir, mein Gott. Du hast in Deiner unendlichen Liebe mir diesen Weg gezeigt. Ich leide mit Dir, mein Jesus, weil ich zusehen muss, wie Dein hl. Blut an so vielen Seelen verloren geht. Warum, mein Gott, lässt Du es zu, dass mein Seelenführer mir verboten hat, den Rosenkranz zu verbreiten und so mein Volk zur himmlischen Mutter zu führen? Dadurch, dass ich den Familien das Wasser auffinde, weiß ich, dass diejenigen, die von den Schäden des unterirdischen Wassers geprüft werden, mein Jesus auserwählt hat, zu beten für mein Volk. Und Jesus gibt mir dadurch jene Seelen zu erkennen, die Er will retten aus Sünde und Not, auf dass sie durch ihre Bekehrung Ihn verherrlichen auf Erden. Wann darf ich für Jesus einstehen?

O Schmerzensmutter, komm in dein Heiligtum, und Mutter, hilf Deinen Kindern aufstehen aus Sünde und Not! O heiligste Mutter, lass nicht zu, dass Dein hl. Gnadenbild von Menschenhänden renoviert und behandelt wird! Gib, oh heiliger Josef, du Bräutigam deiner hl. Gottesmutter, gib diesem Künstler, der unser Gnadenbild malen soll, alle Hände voll Arbeit, dass er es nicht renovieren kann, dass es recht bald wieder an seinen Gnadenort komme! So habe ich gebetet. Und am dritten Tag kam Bericht, dass wir es holen sollen, der Künstler habe in Einsiedeln auf Monate Arbeit bekommen.

Nun ist es wieder an seinen Gnadenort.

18.-Mai. Meine Schwester besucht mich und erzählt, dass sie den Rosenkranz beten für die Bekehrung meines Volkes. Und sie haben auch keine Wasseradern mehr. Mein Gott, es ist zu groß, um es fassen zu können. Gib mir nur eines, Deinen Willen allzeit zu erkennen, und die Gnade, für Dich zu leben und zu sterben!

19.-Mai. Heute Morgen durfte ich beim Allerheiligsten Sakramente bleiben in unserer Kapelle, während der Priester ins nahe Haus ging, um zu benedizieren. Ich kann gar nicht sagen, welche große Freude mein Innerstes empfindet, so allein bei Ihm, meinem Herrn und Gott, dem gleichen Jesus, der auf Erden umherging, überall heilend und segnend, Jesus, der aus Liebe zu uns am heiligen Kreuze Seinen letzten Tropfen des kostbaren Blutes vergossen hat, sein zu dürfen. Ich durfte bei Jesus sein, den die grenzenlose Liebe am Abend vor Seinem bitteren Leiden und Sterben antrieb, dieses heilige Sakrament einzusetzen, um immer unter uns zu bleiben, dass wir das Leben haben, Sein Leben. Er will durch dieses Sakrament in uns leben und uns zum ewigen Leben einführen bei Ihm. O unbegreifliche Liebe und Güte, Du erniedrigst Dich so sehr, dass Du, o ewige Liebe, mich ärmste schwache Sünderin einladest, bei Dir zu sein. O selige Augenblicke, bei Dir, meinem Herrn und Gott, sein zu dürfen! Mein Jesus, Du bist mein Gott und Alles. Es ist furchtbar einer gottliebenden Seele, der Gedanke, ohne Gott leben zu müssen. O mein Gott, ich kann nicht sagen als: Ich liebe Dich über alles. Von heute Abend gibt’s für mich kein Müssen mehr, immer: ich darf Jesus lieben, ich darf für Seine Liebe leiden, ich darf für jene, die Ihn beleidigen, opfern und beten. O was sind meine Leiden und Prüfungen im Vergleich mit den Leiden, die die Feinde Deinem Mystischen Leibe bereiten! Mein Gott, hilf mir helfen und retten für Dich oder dann leiden und sterben! Ich kann nicht länger zusehen, wie Dein bitteres qualvolles Leiden und Sterben an so vielen Seelen verloren geht. Mein Gott, heiss durchströmt Deine Liebe mein Herz, o gib mir diese Liebe in Leiden und Schmerz! Entzünde mit dieser Liebe ein jedes Herz. Ich übergebe alle, alle Dir in Deine heiligen Wunden. Nichts in der Welt nähme ich in Tausch für dieses Bei-Jesus-sein. Ich bin der Welt gekreuzigt, um nur noch für Jesus da zu sein, solange Er will und wie Er will. Wunderbar sind Deine Wege, Gott, mein Gott, und ohne Grenzen ist Deine Liebe und Barmherzigkeit!

22.-Mai. Ich kann nicht stille sein, ich muss es niederschreiben, muss in meinem Herzen Platz machen, es ist so übervoll von Liebe. Mein Gott, Du hast meine Bitten erhört und mich am Mittwoch Morgen in unserer Kapelle eine Nikodemusstunde erleben lassen. Mein Herr und mein Gott! Jesus, Jesus, Jesus! Mehr kann ich nicht sagen. Mein Herz ist hineingetaucht ins Meer seiner unendlichen Liebe.

(Fortsetzung folgt!)

Planned Parenthood will be sued by GOD – the Giver of Life

Und das ist meine Antwort darauf von heute, 31. März 2020:

Since EVERY abortion (killing) of a conceived living child, in reality, is the MURDER of the BODY of an eternally living PERSON wanted and created by GOD, you from Planned Parenthood will be sued accordingly by the Giver of Life.

Italiens Caritas: Die Menschen über der Armutsgrenze halten

Menschenleer: Der Vorplatz des Mailänder Doms (ANSA)

Eine der besorgniserregensten Konsequenzen der Krise, die die Weltgemeinschaft aufgrund der Verbreitung des Coronavirus derzeit lebt, ist die Tatsache, dass viele Menschen ihre Arbeit verlieren und Mühe haben, sich und ihre Familien mit dem Notwendigsten zu versorgen. Daran erinnerte auch Papst Franziskus in seiner Frühmesse an diesem Samstag. Gleichzeitig rief er die kirchlichen Einrichtungen auf, mit Großzügigkeit und Entschiedenheit auf diese Krise in der Krise zu reagieren.

Sieht man sich die Situation in Italien an, so gibt es derzeit kaum einen Unterschied zwischen dem traditionell reicheren Norden und dem Süden, wo generell mehr Menschen in sozialen Schwierigkeiten leben. Wie der Leiter der Mailänder Caritas, Luciano Gualzetti, im Interview mit Radio Vatikan berichtet, sei in den diözesanen karitativen Verteilstationen die Nachfrage nach Lebensmitteln sprunghaft angestiegen, auch Menschen, die bisher nicht bei der Caritas vorstellig wurden…

„Gleich nachdem die Gesundheitsbehörden die ersten Anweisungen erteilt haben, um die Verbreitung des Virus zu stoppen, haben wir versucht, den absolut unantastbaren Bedürfnissen der Menschen entgegenzukommen. Das bedeutet, den verletzlicheren Menschen nahe zu sein, die gleichzeitig diejenigen sind, die das größte Risiko einer Ansteckung eingegangen wären, wenn wir sie nicht mit einem Obdach und Nahrung versorgt hätten. Doch außerdem sind dies auch die Menschen, die am stärksten von den sozialen Folgen dieser Krise und Isolation betroffen sind, auch im Hinblick auf Verarmung.“

Dienste der Caritas wurden sofort ausgeweitet

Deshalb habe man sich in der Caritas sofort aktiviert, um eine Schließung zu verhindern und vielmehr die angebotenen Dienste auszuweiten, „um die Menschen zu unterstützen, die sofort ihre Arbeit verloren haben“, so Gualzetti. Viele der Menschen, die nun an die Tür der Caritas klopften, hätte man im Vorfeld dabei unterstützt, eine Arbeit zu finden und sich damit eine fragile Existenz aufzubauen. „Wir denken an diejenigen, die sofort nach Ausbruch der Krise ohne Arbeit dastanden, vielleicht, weil sie einen befristeten Vertrag hatten, der nicht verlängert wurde, oder an diejenigen, die alte Menschen betreuten, ihnen die Einkäufe in die Wohnung brachten und ähnliches. All das ist auf fatale Weise unterbrochen worden.“

Lebensmittelanfragen um 30 Prozent gestiegen

Dadurch würden nun viel mehr Lebensmittel als bisher in die Wohnungen der Bedürftigen verteilt, die nicht mehr in die Pfarrzentren kommen könnten, berichtet der Caritas-Leiter weiter. „Vor zwei Wochen haben wir in den diözesanen Verteilstellen eine um 30 Prozent erhöhte Nachfrage nach Lebensmitteln festgestellt, weil zum Beispiel jetzt die Kinder zu Hause sind, die bisher in der Schule gegessen haben. Und auch die Anzahl der Menschen, die beantragt haben, kostenlos in unseren wohltätigen Supermärkten einkaufen zu können, weil sie es sich in den normalen Supermärkten nicht mehr leisten können, ist um 25 Prozent angestiegen.“

Ein millionenschwerer Fonds zur Direkthilfe

Doch die Hilfe der Erzdiözese Mailand geht weit darüber hinaus. Wie Luciano Gualzetti berichtet, hatte der Erzbischof von Mailand, Mario Delpini, in der vergangenen Woche in Abstimmung mit der Stadtgemeinde einen Fonds für die Menschen aufgelegt, die auf dem Gebiet der Erzdiözese aufgrund der Krise seit dem 1. März ihre Arbeit verloren haben. Jeweils 2 Millionen Euro kommen von der Kirche und der Stadt Mailand. „Wir sammeln gerade die Anfragen dafür ein, und ab der kommenden Woche werden wir damit beginnen, denjenigen, die kein Einkommen mehr haben, ein kleines Gehalt auszuzahlen.“ Man versuche, so unterstreicht der Caritasverantwortliche, die Menschen „über der Armutsgrenze zu halten, denn wenn sie erst einmal darunter fallen, wird es umso schwieriger, sie wieder herauszuholen.“

„Wir hören wirklich einen Aufschrei: ,Wir haben Hunger’“

Dabei hat die Caritas viele verschiedene Kategorien von Menschen im Blick. Diejenigen, die sich in dieser Situation erstmals an die Caritas wenden, aber auch das fahrende Volk, das durch die Krise besonders hart getroffen ist. Denn, so erinnert Gualzetti, diese hätten nicht nur die Artisten, sondern auch ihre Tiere weiterhin zu versorgen, auch wenn Auftritte derzeit nicht möglich seien: „Wir hören wirklich einen Aufschrei: ,Wir haben Hunger’“, unterstreicht der Caritas-Leiter.

Unter den Hilfesuchenden, die sich an die Caritas wenden, sind neuerdings auch religiöse Gemeinschaften und Klöster, die sich normalerweise mit dem Verkauf ihrer Produkte über Wasser halten. „Wir versuchen, auch ihnen zu helfen, so wie den zahlreichen Familien, die ihren Pfarrer angerufen und um Hilfe dabei gebeten haben, Lebensmittel zu besorgen, wie Nudeln, Reis, Öl, Obst und Gemüse, aber auch Medikamente.“ Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein: auch die abrupte Unterbrechung aller sozialen Kontakte schlägt vor allem den älteren Menschen aufs Gemüt. „Deshalb haben wir unseren Jugendpastoraldienst aktiviert, und viele junge Menschen haben geantwortet und sich bereit erklärt, Lebensmittel und Medikamente zu den alten Leuten zu bringen, und an der Türschwelle ein paar Worte mit ihnen zu wechseln.“

Supermärkte im Visier der verzweifelten Menschen

Die Verzweiflung der Menschen beginnt an einigen Orten jedoch auch in Aggressivität umzuschlagen: es wird vor allem im Süden Italiens über Gruppen berichtet, die zu gezielten Raubzügen auf Supermärkte aufrufen, beispielsweise in Palermo, wo die Polizeipräsenz spürbar verstärkt wurde.

In dieser Situation täten die staatlichen und karitativen Institutionen ihr Bestes, um die Not zu lindern. Dazu sei jedoch die Solidarität aller nötig, erinnert Gualzetti. „Wir bringen alle Ressourcen auf, die wir zu Verfügung haben und versuchen, die freiwilligen Helfer zu orientieren, deren Einrichtungen vielleicht geschlossen haben, um ihnen eine andere Aufgabe zu geben. Aber das sind natürlich erhöhte Kosten, die wir aufbringen müssen. Außerdem müssen wir individuelles Schutzmaterial wie Gesichtsmasken kaufen – all das sind Kosten, die wir tragen müssen, um weiter arbeiten zu können.“

(vatican news – cs)

#Corona – Das Aufleben einer neuen Untergrundkirche

30. März 2020, 11:30

In Österreich dürfen Priester nur mehr „Private Messen“ feiern. Manche feiern dies nach wie vor in der Kirche, wo sich Gläubige auch zum „privaten Gebet“ einfinden. Auch die Hl. Eucharistie wird Gläubigen, die das wünschen, nicht verwehrt.

Das Kuriose ist: Beides ist auch legal: Die Feier der „privaten Messe“ und dass Kirchen von Gläubigen zum „privaten Gebet“ besucht werden dürfen, dass sich dies zufällig zeitlich überschneiden kann, bietet derzeit den Spielraum für ein neues „Untergrundkirchendasein“. kath.net sind auch mehrere Pfarrer bekannt, die bei den Sonntagsmessen auch den Gläubigen, die dies wünschen, die Heilige Eucharistie reichen.

Andrea Riccardi, der Gründer der katholischen Gemeinschaft Sant’Egidio, hat laut „vaticannews“ bereits vor einigen Tagen das Verbot von Gottesdiensten wegen des Coronavirus scharf kritisiert und gemeint, dass man sich vielleicht von der großen Protagonistin der Zeit – der ‚Angst‘ – mitreißen hat lassen. Er verwies dazu auf Untersuchungen des US-amerikanischen Soziologen Rodney Stark über das Verhalten der frühen Christen bei Epidemien, die eben nicht wie die Heiden aus der Stadt und vor den anderen geflüchtet seien. Stattdessen hätten sie durch den Glauben motiviert sich gegenseitig besucht und unterstützt, gemeinsam gebetet und die Toten begraben. Riccardi kritisiert, dass die jüngsten Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus den Raum der Kirche banalisieren und dabei die Gesinnung der Regierenden offenbaren, da gleichzeitig viele Geschäfte, Supermärkte offen geblieben seien. Die Gotteshäuser seien nicht nur risikobehaftete „Versammlungsorte“, sondern auch Orte des Geistes.

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