Kongregation für den Klerus: DER PRIESTERLICHE ZÖLIBAT

 

2.10. Der priesterliche Zölibat

Fester Wille der Kirche

79. Überzeugt von den tiefen theologischen und pastoralen Gründen, welche die Beziehung zwischen Priestertum und Zölibat unterstützen, und erleuchtet vom Zeugnis, das auch heute den spirituellen und evangeliumsgemäßen Wert in so vielen priesterlichen Existenzen bestätigt, hat die Kirche beim Zweiten Vatikanischen Konzil und wiederholt bei späteren päpstlichen Lehraussagen den „festen Willen bekräftigt, das Gesetz beizubehalten, das von den Priesterkandidaten im lateinischen Ritus den frei gewählten und dauernden Zölibat verlangt“[354].

Der Zölibat ist nämlich eine freudige Gabe, welche die Kirche erhalten hat und bewahren will, davon überzeugt, dass er für sie selbst und für die Welt ein hohes Gut ist.

Theologisch-spirituelle Begründung des Zölibats

80. Wie jeder Wert des Evangeliums muss auch der Zölibat als Gabe der göttlichen Barmherzigkeit, als das befreiend Neue gelebt werden, als besonderes Zeugnis der Radikalität in der Nachfolge Christi und als Zeichen eschatologischer Realität: „Der Zölibat ist eine Vorwegnahme, die möglich wird durch die Gnade des Herrn, der uns zu sich ,zieht‘, zur Welt der Auferstehung hin; er lädt uns immer von neuem ein, uns selbst zu übersteigen, diese Gegenwart, hin auf die wahre Gegenwart der Zukunft, die heute Gegenwart wird.“[355]

„Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht, und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es“ (Mt 19,10-12).[356] Der Zölibat erweist sich als Entsprechung in der Liebe eines Menschen, der „Vater und Mutter verlässt und Jesus folgt, dem Guten Hirten, in eine apostolische Gemeinschaft, um dem Volk Gottes zu dienen“[357].

Um mit Liebe und Großmut die erhaltene Gabe zu leben, ist es besonders wichtig, dass der Priester schon von der Seminarausbildung an die theologische Dimension und die spirituelle Begründung der kirchlichen Disziplin des Zölibats versteht[358]. Dieser verlangt als Gabe Gottes und als besonderes Charisma die Einhaltung der Keuschheit, also der vollkommenen und dauernden Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen, damit die geweihten Diener Christus mit ungeteiltem Herzen leichter anhangen und sich freier dem Dienst für Gott und für die Menschen widmen können[359]: „Der Zölibat trägt, da er den Menschen zu einer wunderbaren Würde erhöht, wahrhaft zur Vollendung des Menschseins bei.“[360] Bevor noch jemand seinen Willen bekundet, dazu bereit zu sein, manifestiert die kirchliche Disziplin den Willen der Kirche, der seinen tiefsten Grund im engen Band zwischen Zölibat und heiliger Weihe findet, die den Priester mit Jesus Christus, dem Haupt und Bräutigam der Kirche, konfiguriert.[361]

Der Brief an die Epheser stellt die priesterliche Gabe Christi (vgl. 5,25) in einen engen Zusammenhang mit der Heiligung der Kirche (vgl. 5,26), welche mit bräutlicher Liebe geliebt wird. Sakramental eingefügt in dieses Priestertum der exklusiven Liebe Christi zur Kirche, seiner treuen Braut, bringt der Priester mit seinem zölibatären Einsatz solche Liebe zum Ausdruck, die auch fruchtbare Quelle pastoraler Wirksamkeit wird.

Der Zölibat ist also weder ein Einfluss, der von außen auf den priesterlichen Dienst einwirkt, noch kann er einfach als eine vom Gesetz auferlegte Institution betrachtet werden. Denn wer das Weihesakrament empfängt, hat sich bewusst und frei verpflichtet[362], nach mehrjähriger Vorbereitung, gründlicher Reflexion und eifrigem Gebet. Zur festen Überzeugung gelangt, dass ihm Christus diese Gabe gibt für das Wohl der Kirche und für den Dienst an den anderen, übernimmt der Priester den Zölibat für das ganze Leben und bekräftigt diesen seinen Willen gemäss dem schon während der Diakonatsweihe gegebenen Versprechen. [363]

Aus diesen Gründen bestätigt das kirchliche Gesetz einerseits das Charisma des Zölibats und zeigt auf, wie innig es mit dem heiligen Dienst verbunden ist in jener doppelten Dimension der Beziehung zwischen Christus und der Kirche. Andererseits schützt sie die Freiheit dessen, der ihn übernimmt.[364] Der demnach unter einem neuen und hehren Titel[365] Christus geweihte Priester muss sich voll bewusst sein, dass er von Gott eine Gabe erhalten hat, von einem rechtsverbindlich genau festgelegten Band sanktioniert, aus der sich eine moralische Verpflichtung zur Einhaltung ergibt. Diese freiwillig übernommene rechtsverbindliche Verpflichtung hat noch vor dem rechtlichen Aspekt theologischen und moralischen Charakter. Sie ist Zeichen jener bräutlichen Wirklichkeit, die in der sakramentalen Weihe zum Tragen kommt.

Durch die Gabe des Zölibats übernimmt der Priester auch jene geistliche und doch reale Vaterschaft, die eine universale Dimension hat und dann besonders gegenüber der ihm anvertrauten Gemeinde konkretisiert wird.[366] „Sie sind Kinder seines Geistes, Menschen, die der Gute Hirt seiner Sorge anvertraut hat. Es sind viele Menschen, mehr als eine normale menschliche Familie umfassen kann. […] Soll das Herz des Priesters für einen solchen Dienst, für solche Sorge und Liebe verfügbar werden, so muss es frei sein. Der Zölibat ist so Zeichen einer Freiheit, die sich zum Dienst bereit macht. Aufgrund dieses Zeichens ist das hierarchische oder Amtspriestertum nach der Tradition unserer Kirche unmittelbar auf das gemeinsame Priestertum der Gläubigen hingeordnet.“[367]

Das Beispiel Jesu

81. Der Zölibat ist also Sich-selbst-Hingeben „in“ und „mit“ Christus an seine Kirche und Ausdruck despriesterlichen Dienstes an der Kirche „in“ und „mit“ dem Herrn.[368]

Das Vorbild ist der Herr selbst, indem er, entgegen der zu seiner Zeit dominierenden Kultur, sich frei entschieden hat, zölibatär zu leben. In seiner Nachfolge verließen die Jünger „alles“, um die ihnen anvertraute Mission auszuführen (Lk 18,28-30).

Aus diesem Grund wollte die Kirche seit den Zeiten der Apostel die Gabe der dauernden Enthaltsamkeit der Kleriker bewahren, und sie ist dazu übergegangen, die Kandidaten für heilige Weihen unter den Zölibatären auszuwählen (vgl. 2Thess 2,15; 1Kor 7,5; 9,5; 1Tim3,2.12; 5,9; Tit 1,6.8).[369]

Der Zölibat ist eine Gabe, die man von der Barmherzigkeit Gottes empfängt[370], als freie Wahl und dankbare Annahme einer besonderen Berufung der Liebe zu Gott und zu den Menschen. Er darf nicht verstanden und gelebt werden als bloße Begleiterscheinung des Priestertums.

Schwierigkeiten und Einwände

82. Im aktuellen kulturellen Klima, häufig konditioniert von einer Sicht des Menschen ohne Werte und vor allem unfähig, der menschlichen Sexualität einen vollen, positiven und befreienden Sinn zu geben, stellt man immer wieder die Frage nach der Wichtigkeit und der Bedeutung des priesterlichen Zölibats oder manchmal danach, inwiefern die Angemessenheit seiner engen Verbindung und seines tiefen Einklangs mit dem Amtspriestertum zu bejahen ist.

„In gewisser Hinsicht mag diese beständige Kritik am Zölibat überraschen, in einer Zeit, in der es immer mehr Mode wird, nicht zu heiraten. Aber dieses Nicht-Heiraten ist etwas vollständig und grundlegend anderes als der Zölibat, denn das Nicht-Heiraten ist auf den Willen gegründet, nur für sich selbst zu leben, keine endgültige Bindung zu akzeptieren, das Leben zu jedem Zeitpunkt in vollkommener Autonomie zu leben, jeden Augenblick zu entscheiden, was zu tun ist, was man vom Leben nimmt; es ist daher ein ‚Nein‘ zur Bindung, ein ‚Nein‘ zur Endgültigkeit, es bedeutet, das Leben nur für sich allein zu haben. Der Zölibat dagegen ist genau das Gegenteil: er ist ein endgültiges ‚Ja‘, ein sich von den Händen Gottes Ergreifenlassen, ein sich in die Hände Gottes, in sein ‚Ich‘ Hineinlegen, das heißt es ist ein Akt der Treue und des Vertrauens, ein Akt, der auch Voraussetzung ist für die Treue in der Ehe. Es ist genau das Gegenteil dieses ‚Nein‘, dieser Autonomie, die sich nicht verpflichten will, die keine Bindung eingehen will.“[371]

Der Priester verkündet nicht sich selbst, „im eigenen Menschsein und durch das eigene Menschsein muss jeder Priester sich bewusst sein, dass er einen anderen, Gott selbst, in die Welt trägt. Gott ist der einzige Reichtum, den die Menschen letztendlich in einem Priester finden wollen.“[372] Das priesterliche Vorbild ist das eines Zeugen des Absoluten: die Tatsache, dass der Zölibat heute in vielen Bereichen wenig verstanden und geschätzt wird, darf nicht dazu führen, andere Szenarien zu entwerfen. Vielmehr erfordert es die Neuentdeckung dieser Gabe der Liebe Gottes an die Menschen. Denn der priesterliche Zölibat wird auch von vielen Menschen, die keine Christen sind, bewundert und geschätzt.

Man darf nicht vergessen, dass der Zölibat von der Praxis der Tugend der Keuschheit belebt wird, die nur gelebt werden kann durch die Pflege der Reinheit mit übernatürlicher und menschlicher Reife[373], insofern sie wesentlich ist, um das „Talent“ der Berufung zu entwickeln. Es ist unmöglich, mit einem unreinen Herzen Christus und die anderen zu lieben. Die Tugend der Reinheit macht es möglich, die Aufforderung des Apostels zu leben: „Verherrlicht also Gott in eurem Leib!“ (1Kor 6,20). Andernfalls werden, wenn diese Tugend fehlt, auch alle anderen Dimensionen beeinträchtigt. Auch wenn es wahr ist, dass es im aktuellen Kontext verschiedene Schwierigkeiten gibt, die heilige Reinheit zu leben, so ist es doch umso wahrer, dass der Herr seine Gnade überreich erweist und die notwendigen Mittel schenkt, um diese Tugend mit Freude und Gelassenheit zu praktizieren.

Um dieser Gabe ein Klima froher Ausgeglichenheit und spirituellen Fortschritts zu sichern und zu bewahren, müssen alle jene Maßnahmen ergriffen werden, die den Priester von möglichen Schwierigkeiten fernhalten.[374]

Es ist daher notwendig, dass sich Priester mit entsprechender Klugheit im Umgang mit Personen verhalten, mit denen vertraut zu sein die Treue zur Gabe gefährden oder bei den Gläubigen Ärgernis hervorrufen könnte.[375] In Einzelfällen muss man sich dem Urteil des Bischofs unterwerfen, der verpflichtet ist, in der Materie genaue Normen zu erlassen.[376]Konsequenterweise muss sich der Priester allen zweideutigen Verhaltens enthalten und darf seine Hauptpflicht nicht vergessen, die darin besteht, von der erlösenden Liebe Christi Zeugnis zu geben. Im Zusammenhang mit diesem Thema haben sich unglücklicherweise Situationen ergeben, die der Kirche und ihrer Glaubwürdigkeit großen Schaden zugefügt haben, auch wenn es in der Welt viel mehr solcher Situationen gibt. Der aktuelle Kontext verlangt von den Priestern eine noch größere Sensibilität und Klugheit in Bezug auf die Beziehung zu Kindern und Schutzbefohlenen.[377] Insbesondere sind Situationen zu vermeiden, die Anlass zu Gerede geben könnten (z.B. Kinder allein ins Pfarrhaus zu lassen oder Minderjährige im Auto mitzunehmen). Was die Beichte angeht, wäre es angebracht, wenn die Minderjährigen normalerweise im Beichtstuhl während der Öffnungszeiten der Kirche beichten oder andernfalls, wenn aus irgendeinem Grund eine andere Lösung notwendig wäre, die entsprechenden Gebote der Klugheit beachtet werden.

Überdies sollen die Priester jene asketischen Regeln befolgen, die von der Erfahrung der Kirche garantiert sind und die von den heutigen Umständen erst recht eingefordert werden. Daher sollen sie klugerweise vermeiden, gewisse Orte zu frequentieren und Vorstellungen beizuwohnen, sich schlechter Lektüre zu widmen oder Internetseiten aufzurufen, was immer die Einhaltung der zölibatären Keuschheit gefährden[378] oder sogar Anlass zu schweren Sünden gegen die christliche Moral sein könnte. Beim Gebrauch von sozialen Kommunikationsmitteln, als Mitarbeiter oder als Nutznießer derselben, sollen sie die nötige Diskretion wahren und alles vermeiden, was der Berufung schaden könnte.

Um in einem Klima ausgeprägter sexueller Permissivität die empfangene Gabe mit Liebe zu bewahren, müssen die Priester auf all jene natürlichen und übernatürlichen Mittel zurückgreifen, an denen die Tradition der Kirche so reich ist. Zum einen die priesterliche Freundschaft, die Pflege guter Beziehungen, die Askese und die Selbstbeherrschung, die Abtötung; es ist auch nützlich, eine Kultur der Schönheit in den verschiedenen Bereichen des Lebens zu fördern, die im Kampf gegen alles, was entwürdigend und schädlich ist, hilft, eine gewisse Leidenschaft für den eigenen apostolischen Dienst zu hegen, eine gewisse Einsamkeit freudig zu akzeptieren, eine weise und fruchtbare Einteilung der Freizeit, damit diese keine unausgefüllte Zeit wird. Ebensowichtig ist die Gemeinschaft mit Christus, eine tiefe eucharistische Spiritualität, die häufige Beichte, die geistliche Leitung, Einkehrtage und Exerzitien, einen Geist der Annahme der Kreuze des täglichen Lebens, das Vertrauen in und die Liebe zur Kirche, die kindliche Verehrung der seligen Jungfrau Maria, ebenso wie die Betrachtung der Beispiele heiliger Priester aller Zeiten.[379]

Schwierigkeiten und Einwände haben im Lauf der Jahrhunderte immer die Entscheidung der lateinischen und mancher orientalischen Kirche begleitet, das Amtspriestertum nur solchen Männern zu übertragen, die von Gott die Gabe der Keuschheit im Zölibat erhalten haben. Die Disziplin der anderen orientalischen Kirchen, die verheiratete Priester zulassen, steht in keinem Widerspruch zur lateinischen Kirche. Immerhin verlangen dieselben orientalischen Kirchen nämlich den Zölibat der Bischöfe. Außerdem gestatten sie nicht die Heirat von Priestern und sie erlauben nicht die Wiederverheiratung von Witwern. Es handelt sich immer und nur um die Weihe bereits verheirateter Männer.

Die Einwände, die manche auch heute vorbringen, werden oft mit einem Vorwand als Argument begründet, wie zum Beispiel der Vorwurf eines fleischlosen Spiritualismus oder der Vorwurf, dass Enthaltsamkeit Misstrauen und Verachtung der Sexualität bedeute, oder man geht von traurigen und schmerzlichen Einzelfällen aus, die verallgemeinert werden. Man vergisst allerdings das Zeugnis, das von der überwiegenden Mehrheit der Priester gegeben wird, die den eigenen Zölibat mit innerer Freiheit leben, mit reichhaltiger aus dem Evangelium geschöpfter Motivation, mit spiritueller Fruchtbarkeit, in einem Horizont überzeugter Treue und voll Freude über die eigene Berufung und Sendung, ganz zu schweigen von den vielen Laien, die glücklich sind, einen fruchtbaren apostolischen Zölibat zu leben.

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Quelle

Die grundlegendste Gottes-Lehre des Christentums ist, dass GOTT MENSCH geworden ist in JESUS CHRISTUS

Das „Fundamentaltheologische“ (oder: die grundlegendste Gottes-Lehre) des Christentums ist: dass GOTT MENSCH geworden ist im (von Anfang an) verheißenen Messias, in JESUS CHRISTUS, dem WORT Gottes (Logos), dem SOHNE Gottes, aus MARIA, der JUNGFRAU, durch das (Ein-)Wirken des HEILIGEN GEISTES. Und dies ist dann auch die Offenbarung über die Dreipersönlichkeit GOTTES. Wir Gläubigen wissen von der Dreifaltigkeit Gottes durch den göttlichen Gesandten (Messias), im GLAUBEN an IHN!

Die recht verstandene christliche Dreifaltigkeitslehre kann dem islamischen und jüdischen Monotheismus nur dann und nur dazu einen Dienst leisten, wenn und dass sich die Anhänger dieser Irrlehren, diese Anti-Christen zu CHRISTUS bekehren.

GOTT wird erkannt durch den Glauben an diesen JESUS CHRISTUS. Und die Kriterien für Gottes Offenbarung sind keine anderen als diejenigen, die dieser JESUS CHRISTUS uns Menschen gegeben hat. Er ist die (unerschöpfliche, reine) QUELLE der Gottes-Offenbarung.

Die einzige Weise, überhaupt von GOTT zu wissen, besteht NICHT in der Anerkennung unseres Geschaffenseins, sondern in der Annahme des Zeugnisses des geschichtlich ausführlichst beschriebenen und bestverbürgten JESUS von Nazareth; denn nur ER vermittelt überhaupt wahre, unverfälschte Kenntnis von GOTT, weil ER höchstpersönlich GOTT ist! Viele Menschen anerkennen durchaus, dass sie „geschaffen“ (also nicht aus sich selbst oder per Zufall) sind und wissen damit dennoch noch nichts von GOTT.

Das Grundanliegen des Korans in allen seinen Aussagen ist NICHT, die Absolutheit Gottes zu wahren und dass um keinen Preis irgendetwas in der Welt vergöttert werde und auch Gott als den Barmherzigen zu preisen, sondern die christliche Lehre von der Dreifaltigkeit, bzw. Dreipersönlichkeit GOTTES als Gotteslästerung und die Gottheit Christi als „Vergötterung“ zu verurteilen und Gott nur insofern als Barmherzigen zu heißen, als er für die „Gläubigen“ „barmherzig“ ist, und das heißt nun einmal nur für diejenigen, die objektiv UN-gläubig sind, die den wahren dreifaltigen Gott und insbesondere GOTT JESUS CHRISTUS leugnen. Die eigentliche Offenbarung (des Korans) ist somit nicht die der Barmherzigkeit Gottes, sondern die als „Barmherzigkeit“ falschmünzerisch bezeichnete teuflische Un-Barmherzigkeit des vom Widersacher konstruierten Gegen-Gottes „Allah“.

Kriterium für Offenbarung ist NICHT, dass sie sich als das umfassende Licht über alles verstehen lässt und unüberbietbar ist. (Übernatürliche, religiöse) Offenbarung ist das Kundmachen von Wahrheiten, die den Menschen natürlicherweise unzugänglich sind. Und solche Offenbarungen können nicht „umfassendes Licht über alles“ sein, sondern „nur“ Licht über Einzelnes und Mehreres. Und jede solche Offenbarung ist überbietbar, aber nie so, dass das neu Gebotene dem bisher Gebotenen widersprechen könnte.

Ein Glaubensgeheimnis hat nichts mit Unverständlichkeit zu tun, sondern meint einen Sachverhalt, den man nicht an der Welt ablesen kann, der einem deshalb nur durch das Wort (Gottes) offenbar werden kann und dessen Wahrheit nur im (wahren) Glauben selbst erkannt wird.

Die „Gemeinschaft der (wahrhaft) an Christus Glaubenden“, also der „mystische Leib Christi, die Kirche“ kann sich NICHT als das über sie selbst hinausweisende „Sakrament“ der Einheit ALLER Menschen erweisen, weil eine Einheit ALLER Menschen im Heiligen und Heiligenden, also im „Sakra(menta)len“ in dieser Welt und Zeit nicht möglich ist. Und überdies würde, selbst wenn diese umfassende Einheit möglich wäre, die dann bestehende Einheit der „Vielen“ (oder aller Menschen) nichts anderes sein als die Einheit der „Wenigen“ (oder nicht aller Menschen). Die Kirche war immer schon die EINE und EINIGE, und nichts weist über sie hinaus, als wiederum nur sie selbst; denn sie ist das vollkommene REICH GOTTES in jedem Entwicklungsstadium.

Paul Otto Schenker

JOHANNES PAUL II. UND DER ISLAM

(Aus meiner Zeitschrift „WAHRHEIT + KLARHEIT“, 1. Jahrgang, Nr. 3, März 1991)

 

Seit der unseligen „Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen“ (Nostra aetate) des II. Vatikanischen Konzils fühlen sich auch die Päpste, allen voran Johannes Paul II., wie absolut gebunden, dem Buchstaben und Geist dieser Deklaration (und der übrigen Dokumente) vollumfänglich nachzuleben. Sie kümmern sich dabei offenbar überhaupt nicht um das von ihren Vorgängern und früheren Konzilien, von den Kirchenvätern und Kirchenlehrern, ja nicht einmal um das von der Heiligen Schrift Gelehrte. Für Johannes Paul II. ist das letzte Konzil in all seinen Erklärungen, Dekreten und Konstitutionen eine „Ausgießung des Heiligen Geistes“ und damit der „letztgültige Wille Gottes“. Es käme ihm nicht in den Sinn, diese Neuinterpretationen des Konzils einmal regelrecht zu „hinterfragen“, sie am Früheren, Vorherigen, Bestandenen, ernsthaft und umfassend zu prüfen (oder prüfen zu lassen). Ich weiß, man rechtfertigt sich im allgemeinen damit, dass man sagt, der Heilige Geist habe jetzt – für unsere Zeit – eben eine neue Gangart, neue Verhaltensweisen bestimmt. „Alles zu seiner Zeit“, lautet etwa einer dieser Sprüche. Selbstverständlich gibt es berechtigte, ja geforderte (äußerliche) Anpassungen an die Orts- und Zeitumstände. Aber darum geht es hier ja gar nicht. Es handelt sich vielmehr um eine ganz klare Abkehr von der bisherigen beständigen Lehre und Praxis. Wenn es in dieser Erklärung etwa heißt: „Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie (die Kirche) jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.“ oder „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim…“, dann ist das erstens eine dreiste Behauptung über die Köpfe (Seelen) derer hinweg, die die Kirche ausmachen, und die man gar nicht befragt hat, und zweitens ein Affront gegen unzählige (kanonisierte) Heilige (Kirchenväter, Kirchenlehrer), die etwa im Sinne und Geiste des Lieblingsjüngers des Heilandes, Johannes, „einen jeden, der nicht diese Lehre, das unverfälschte, unverkürzte Evangelium bringt (d.h. bekennt, vertritt, praktiziert), nicht in ihr Haus aufnahmen, d.h. eben nicht „mit Hochachtung“ betrachteten, sondern sie als das behandelten, was sie sind und auch sein wollen: als Antichristen, als Feinde Christi und damit Gottes, als deswegen tunlichst Zu-Meidende. Ich zähle mich doch sicher mit Recht zur Kirche, mit meiner ganzen Familie und mit all meinen Glaubensfreunden. Nicht einen aber kenne ich, von dem ich überzeugt bin, daß er ein wirklich guter katholischer Christ ist, der sich einverstanden erklären würde mit dieser synodalen „Vereinnahmung“ und „Bevormundung“. Ich jedenfalls betrachte die Anhänger nichtchristlicher Religionen, die Hindus und die Buddhisten und die Muslime und die Juden keineswegs „mit aufrichtigem Ernst“ und „mit Hochachtung“. Sondern, wenn schon „mit Ernst“, dann „mit traurigem, wehmütigem Ernst“ und „mit Geringschätzung, Verachtung ihres falschen Glaubens“, „mit Furcht um ihr ewiges Verlorengehen“. Ich achte sie nicht als Andersgläubige, sondern als Menschen, als Geschöpfe Gottes. Ich wertschätze sie als wie ich Zum-Himmelreich-Berufene. Ich bete und hoffe für sie als Zu-Missionierende und Zu-Bekehrende und Zu-Rettende, als von ihrem Irrglaubens- und Wahnsystem Zu-Befreiende. Niemals aber als Überzeugte einer falschen, einer antichristlichen, einer antigöttlichen Religion, niemals als Praktizierende von Handlungs- und Lebensweisen, von Vorschriften und Lehren, die … in manchem (in zu vielem, in fast allem) von dem abweichen, was ein Christ selber für wahr hält und bekennt, und nur äußerst selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die Christus und seine Kirche ist. Und so ist es eine entsetzliche Schande für die ganze Konzilsversammlung von so „durchstudierten“ und „hochgebildeten“ und „kompetent-sein-wollenden“ „Prälaten“, dass sie nicht einmal fähig waren, diese horrenden Formulierungen als das zu erkennen, was sie im Lichte der ganzen christlichen Vergangenheit sind: ein miserables Fanal des Zusammenbruchs der katholischen, der christlichen Theologie der kirchlichen Hierarchie, der „Säulen der Streitenden Kirche“.

„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten. Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.“

Nein! Tausendmal NEIN! Ein wahrer Christ kann sich mit einem solch ungeheuren Elaborat und Diktat nicht identifizieren.

„Wie Moses in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an Ihn glaubt, das Ewige Leben habe. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das Ewige Leben habe … Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.“ (Jo 3,14f.)

Wer also nicht an Christus, an den Christus, den Gott-Vater dahingab, den Christus, der der eingeborene Sohn Gottes ist, wer also an diesen Christus nicht glaubt, wie ein Muslim, der hat das Ewige Leben nicht, der wird gerichtet, ist schon gerichtet, und kann deshalb in seinem Unglauben vom Glaubenden nicht „mit Hochachtung“ betrachtet werden.

„Wer an Mich glaubt, glaubt nicht an Mich, sondern an den, der Mich gesandt hat. Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an Mich glaubt, in der Finsternis bleibe.“ (Jo 12,44f.)

Wer also, wie ein Muslim, nicht an Christus als den eingeborenen Sohn Gottes, als GOTT in Leibhaftigkeit, glaubt, der glaubt an Den nicht, der Ihn gesandt hat, an GOTT, den Vater. Der betet also nicht „den alleinigen Gott an, den lebendigen und in sich seienden“. Der betet vielmehr einen Gott an, der ein IHN furchtbar herabwürdigendes Phantasiegebilde eines Geisteskranken ist! Und darum kann ein gläubiger Christ einen Muslim als Muslim als Anhänger einer Religion, die Christus als gewöhnlichen Menschen betrachtet und Gott als einen Gott „verehrt“, der Muhammad über Jesus stellt, nicht mit wirklicher Wertschätzung betrachten, weil er sonst, wenn er ihn als Muslim achtete, seinen christlichen, einzig wahren Glauben nicht hochachten, sondern gottsträflich geringschätzen würde.

„Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wenn einer Mein Wort hört, wird er in Ewigkeit den Tod nicht schauen“. (Jo 8,51) „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wer Mein Wort hört und dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat das Ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern geht vom Tode zum Leben über.“ (Jo 5,24).

Wer also Sein Wort, wie ein Muslim, nicht hört, der schaut in Ewigkeit den Tod, hat das Ewige Leben nicht und kommt ins Gericht und geht nicht vom Tode zum Leben über, bleibt also im Tode. Seine Religion ist also eine Religion der Finsternis, des Todes. Und darum kann ein wahrer Christ den Anhänger einer Religion des Todes, als Bekenner dieser Religion des Todes, nicht achten, geschweige denn hochachten.

So könnte man noch lange fortfahren. Und immer würde für Einsichtige ersichtlich, daß diese Sätze der besagten Konzils-Erklärung gegen die klarsten Aussagen des Evangeliums sind. Und ihren Widerspruch zu den ausdrücklichen Lehren und zu den Weisungen der Kirche durch alle Zeiten wollen wir jetzt einmal noch beiseite lassen. Uns geht es nun um das Aufzeigen, wie Johannes Paul II. diese Erklärung als ein Orakel des Heiligen Geistes nimmt und sie deshalb überall und jederzeit geradezu rücksichtslos (hinsichtlich der Vergangenheit) voll in die Praxis umsetzt!

„Ich denke an den Tag und sehne ihn herbei, an dem wir alle wirklich in der Weise „Schüler Gottes sein werden“ (Joh 6,45), dass wir seine Botschaft der Versöhnung und des Friedens hören. Ich denke an den Tag, an dem Juden, Christen und Muslime in Jerusalem miteinander den Friedensgruß austauschen können, den Jesus nach seiner Auferstehung von den Toten an die Jünger gerichtet hat: „Friede sei mit euch!“ (Joh. 20,19). “ … Ich bin überzeugt, dass die religiöse Identität der Stadt (Jerusalem) und insbesondere die gemeinsame monotheistische Glaubensüberlieferung den Weg ebnen können, um die Eintracht zwischen allen jenen zu fördern, die in verschiedener Weise die Heilige Stadt als ihre Stadt ansehen.“ „Ja, denn in seiner Eigenschaft als Heimat des Herzens aller geistlichen Nachkommen Abrahams, die es als unermesslich teuer empfinden, und – in den Augen des Glaubens – als Begegnungspunkt zwischen der unendlichen Transzendenz Gottes und der Wirklichkeit des geschaffenen Seins erhebt sich Jerusalem zum Symbol der Begegnung, der Einheit und des Friedens für die ganze Menschheitsfamilie.“ (Apostolisches Schreiben 20.4.1984)

„An alle Muslime zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan, Ende Juni 1984 /Ramadan 1404, Ramadan Karim! Wa Kull ‚Am wa Antom Bikhair!
Zu Beginn dieses neuerlichen Festes, zum Abschluss des Fastenmonats ist es uns eine Freude, der ganzen muslimischen Gemeinschaft überall in der Welt Glück, Wohlergehen und Frieden zu wünschen…. Wir sind daher bereit, liebe Freunde, wenn ihr es für angebracht haltet, unsere Bemühungen mit den eurigen zu verbinden, in der Achtung unserer jeweiligen Identität und unserer Entscheidungen, um uns in den Dienst des ruhelosen, leidenden oder bedrängten Menschen zu stellen und zur Erhaltung religiöser Werte in unserer modernen, vor allem auf Humanismus und Wohlstand bedachten Gesellschaft beizutragen. Wir alle vertrauen auf den einen Gott, der uns in seiner Verehrung versammelt und uns durch sein Wort leitet… „
(Erzbischof Francis A. Arinze, Pro-Präsident des Sekretariats für die Nichtchristen, 29. Juni 1984)

„Wir alle, Christen und Moslems, leben unter der Sonne des einen barmherzigen Gottes. … Wir beten Gott an und bekennen uns zur vollkommenen Unterwerfung unter ihn. So können wir uns gegenseitig im wahrsten Sinne des Wortes Brüder und Schwestern im Glauben an den einen Gott nennen. .. Ich weiß, dass dieses Gebot der Liebe (das Grundgesetz der Gottes- und Nächstenliebe) auch in Ihren Herzen tiefen Widerhall findet, denn in Ihrem heiligen Buch werden Sie zusammen mit der Aufforderung zum Glauben gemahnt, sich durch gute Werke auszuzeichnen (vgl. Sure 5,51). … „Zudem bin ich überzeugt, dass wir viel Gutes vollbringen könnten, wenn wir uns im Namen Gottes die Hand reichen…“ (Ansprache J.P. II. an die Bevölkerung und im besonderen an die Moslems in Kaduna (Afrika), 14.2.1982)

„Liebe Brüder! Es ist immer eine Freude für mich, mit den Mitgliedern der islamischen Gemeinden auf meinen Reisen zusammenzutreffen…“ „Ich spreche Euch absichtlich als „Brüder“ an: Denn das sind wir zweifellos, weil wir zu derselben Menschheitsfamilie gehören, die nun einmal – ob es die Menschen wahrnehmen oder nicht – Gott und seiner Wahrheit zustrebt. Aber wir sind besonders Brüder in Gott, der uns geschaffen hat und den wir, jeder auf seine Weise, durch Glaube, Gebet und Kult, durch die Einhaltung seines Gesetzes und durch Gehorsam gegenüber seinen Plänen zu erreichen versuchen.“

„Doch liebe Freunde, wir wissen nur zu gut, dass kein positiver Grund besteht, diese Vergangenheit (des schlechten Klimas, der Feindschaft zwischen Christen und Muslimen) heute weiterzuschreiben. Wenn überhaupt, dann sollten wir voll Schmerz auf die Vergangenheit zurückblicken, um eine bessere Zukunft sicherzustellen. Und Ihr habt die ebenso beneidenswerte wie entscheidende Aufgabe, mitzuhelfen, diese Zukunft zu bauen die Zukunft Eurer islamischen Kinder, ebenso wie die harmonische Zukunft der ganzen philippinischen Nation.“… „Meine lieben Freunde! Ich hoffe, Ihr seid davon überzeugt, dass Eure christlichen Brüder und Schwestern Euch brauchen und dass sie Eure Liebe brauchen.“ (J.P. II. am 20.2.1981 in Davao City)

„Brüder und Schwestern der islamischen Religion!
Ich nenne euch Brüder, weil Gott, unser Schöpfer, uns als Glieder der gleichen Menschheitsfamilie erschaffen hat, Gott, der uns aufruft, ihn anzubeten und ihm zu gehorchen. Gott hat uns auf diese Erde gestellt als seine Repräsentanten, um für die Welt der Natur getreu Sorge zu tragen und um unsere menschlichen Gemeinschaften seinem Willen gemäß aufzubauen…. Gewisse rassische oder ethnische Gruppen, gewisse religiöse Gemeinschaften sowie gewisse wirtschaftliche und politische Ideologien auf der Welt tendieren dahin, ihren Standpunkt soweit in den Vordergrund zu stellen, dass sie den der anderen, die ihn nicht teilen, missachten und Vorschläge zur Zusammenarbeit und menschlichen Brüderlichkeit zurückweisen. Muslime und Christen müssen diesen Versuchungen widerstehen. … und gemeinsam daran arbeiten, eine Gesellschaft aufzubauen, in der die Würde jeder einzelnen Person anerkannt und respektiert wird. … Heute möchte ich euch auffordern, euren christlichen Brüdern und Schwestern die Hand zu reichen und den Wegen Gottes im Dienst der Menschheit zu folgen. Der Segen Gottes sei mit euch allen!“ (Ansprache J.P. II. am 12.8.1985 in Yaoundé, Afrika)

Die engen Bande, die unsere Religionen verbinden – unsere Gottesverehrung und die geistigen Werte, die wir hochschätzen -, sind für uns ein Grund, brüderliche Verbündete zu werden im Dienst für die Menschheitsfamilie. … es ist niemals Gottes Wille, dass wir in Misstrauen und Feindschaft leben. Wir sind alle Kinder desselben Gottes, Mitglieder der großen Familie der Menschheit. Unsere Religionen haben eine besondere Rolle zu erfüllen, wenn es gilt, diesen Übeln Einhalt zu gebieten und Vertrauens- und Freundschaftsbande zu schmieden. Es ist Gottes Wille, dass all diejenigen, die ihn verehren, auch wenn sie nicht die gleiche Verehrungsform haben, dennoch vereint seien in Brüderlichkeit und im gemeinsamen Dienst zum Wohl aller. … Unser heutiges Zusammensein — Hindus, Muslime und Christen in Freundschaft versammelt — ist ein hoffnungsvolles Zeichen in einer pluralistischen Welt voller Spannungen. Keine religiöse Gruppe kann es sich leisten, isoliert zu handeln und zu leben. … In der Heiligen Schrift ermutigt uns der hl. Paulus, Wege der Brüderlichkeit und Einigkeit zusuchen: «… Seid eines Sinnes und lebt in Frieden», sagt er, «dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein»… (2 Kor 13, 11). … Möge Gottes Segen Sie alle begleiten!“ (J.P . II. am 18.8.1985 beim Treffen mit Hindus und Muslimen in Nairobi, Kenia.)

Diese Auswahl mag vorerst genügen. Sie ist so schon fast zu reichhaltig. Aber sie zeigt, wie haarscharf der Papst sich an das Konzils-Dokument hält, bzw. wie alles, was er sagt und tut ein ganz natürlicher Ausfluss aus dieser durch das II. Vaticanum erschlossenen (trüben, giftigen) Quelle ist. Dem denkenden, überlegenden Christen fällt aber auch sofort auf, ja es sticht ihm förmlich ins Herz, wie hier ein absolut neuer Geist weht. Ein Geist, der sich überhaupt nicht vereinbaren läßt mit dem katholischen Geist von vor dem Konzil! Hunderte von Glaubensirrtümern sind in diesen wenigen Abschnitten enthalten. Es würde sich lohnen, ein Buch darüber zu schreiben. (Wir werden wohl darauf zurückkommen!) Die Philosophie und die Theologie des Papstes kämen dabei so schlecht weg, dass man ihn zu anderen, besseren Zeiten in unserer Kirche zu diesem höchsten und ALLES beeinflussenden Amt, aber auch zu dem nur schon eines Bischofs oder Pfarrers nicht berufen hätte!

 

Doch sehen wir nun anhand des KORANS (des „heiligen Buches“ des Islams), wie völlig antichristlich (und absolut unversöhnlich mit dem Christentum) diese mohammedanische Religion ist. Ich zitiere aus einer der jüngsten Koranausgaben in deutsch, aus der Taschenbuchausgabe des Gütersloher Verlagshauses Gerd Mohn, 1987, übersetzt und erläutert von Adel Theodor Khoury unter Mitwirkung und mit einer Einleitung von Muhammad Salim Abdullah, mit einem Geleitwort von Inamullah Khan, Generalsekretär des Islamischen Weltkongresses, mit einem Begriffsregister, einem Verzeichnis der Bibelstellen aus dem Alten und Neuen Testament sowie einer Textauswahl aus dem Hadith.
(„Diese neue Koran- Übersetzung ist das Ergebnis intensiver Beschäftigung mit dem Islam und seiner heiligen Schrift und einer jahrelangen Zusammenarbeit zwischen dem Christlich-Islamischen Institut in Münster und dem Zentralinstitut Islam-Archiv- Deutschland in Soest. Sie hält sich so eng wie möglich an das arabische Original und räumt dort, wo mehrere Deutungen möglich sind, der islamischen Tradition den Vorzug ein. Damit gibt sie Muslimen wie Christen ein höchstmögliches Maß an Textsicherheit. Die Einführung gibt Auskunft über die Entstehung des Korans und seine Bedeutung im Leben der islamischen Gemeinde.“)
„Der Koran enthält die Gesamtheit der Botschaften, die der Prophet (Muhammad) im Laufe von zwei Jahrzehnten empfing“. „Zu den Lehren des Islams bekennen sich heute nahezu 1,2 Milliarden Menschen und kein anderes Buch wird bis in unsere Tage gleich viel gelesen, zitiert und memoriert oder hat in gleichem Maße das Leben des einzelnen, der Familie und der Gesellschaft so sehr geprägt wie der Koran.
„Das Buch wird „von den echten Verehrern für unerschaffen und ‚mit Gott gleich ewig‘ erklärt“.
Der Koran ist für die Muslime die Urnorm des Gesetzes, die primäre Wirklichkeit des Islams. Er ist nicht nur die Verdichtung aller Lehren des Propheten, … sondern vor allem die letztgültige Autorität, das Wort Gottes durch den Mund des Propheten, das den Islam begründet.“ „Im Christentum wurde das Wort Fleisch, im Islam zum Buchstaben, zu einem Buch, dem Koran.“ (Aus der Einleitung)

Anhand der folgenden Suren-Zitate wird schlagartig ersichtlich, wie sehr „eine brüderliche und freundschaftliche Einheit im Glauben an den einen Gott“ zwischen dem Islam und dem Christentum „zum Dienste aller“ durch den abgrundtiefen Glaubenswiderspruch absolut unmöglich ist. Da gibt es weit und breit keine „engen Bande“. Da ist „Misstrauen“ und „Feindschaft“ für alle Zeiten festgeschrieben und „göttlich geboten„!

Sure 2,39: „Diejenigen aber, die nicht glauben und unsere Zeichen ( – die Suren des Korans) für Lüge erklären, das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen.“
Sure 2,159: „Diejenigen, die verschweigen, was Wir an deutlichen Zeichen und Rechtleitung hinabgesandt haben, nachdem Wir es den Menschen im Buch deutlich gemacht haben, diese wird Gott verfluchen, und verfluchen werden sie auch die Fluchenden.“
Sure 2,191: „Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. … So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“
Sure 2,193: „Kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion nur noch Gott gehört.“
Sure 2,194: „Wer sich gegen euch vergeht, gegen den dürft ihr euch ähnlich vergehen, wie er sich gegen euch vergeht.“
Sure 2,216: „Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist.“
Sure 2,217: „Sie hören nicht auf, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn sie es können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion abwenden und als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und im Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers…“
Sure 3,12: „Sprich zu denen, die ungläubig sind: Ihr werdet besiegt und zur Hölle versammelt werden…“ Sure 3,19: „Die Religion bei Gott ist der Islam.“
Sure 3,28: „Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mit Gott…“
Sure 3,67: „Abraham war weder Jude noch Christ, sondern er war Anhänger des reinen Glaubens…“
Sure 3,85: „Wer eine andere Religion als den Islam sucht, von dem wird es nicht angenommen werden. Und im Jenseits gehört er zu den Verlierern.“
Sure 3,118. „O, ihr die ihr glaubt, nehmt euch keine Vertrauten unter denen, die nicht zu euch gehören. Sie werden euch kein Unheil ersparen.“
Sure 3,152: „Und Gott hat euch sein Versprechen wahr gemacht, als ihr sie mit seiner Erlaubnis vernichtend schluget…“
Sure 4,56: „Diejenigen, die unsere Zeichen verleugnen, werden Wir in einem Feuer brennen lassen.“
Sure 4,89: „Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund oder Helfer.“
Sure 5,33: „Die Vergeltung für die, die gegen Gott und seinen Gesandten Krieg führen und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden.“
Sure 4,14: „Und wer gegen Gott und seinen Gesandten ungehorsam ist und seine Rechtsbestimmungen übertritt, den läßt Er in ein Feuer eingehen, darin wird er ewig weilen.“
Sure 4,144: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden.“
Sure 5,51: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden.“
Sure 5,56: „Wer sich Gott und seinen Gesandten und diejenigen, die glauben, zu Freunden nimmt (gehört zu ihnen): Die Partei Gottes sind die Obsiegenden.“
Sure 5,14: „Und von denen, die sagen: „Wir sind Christen“, nahmen Wir ihre Verpflichtung entgegen. Sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten Wir unter ihnen Feindschaft und Haß bis zum Tag der Auferstehung.“
Sure 3,84: „Sprich: Wir glauben an Gott und an das, was auf uns herabgesandt wurde, und an das, was herabgesandt wurde auf Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und die Stämme, und an das, was Mose und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn zugekommen ist. Wir machen bei keinem von ihnen einen Unterschied. Und wir sind Ihm ergeben.
Sure 6,125: „Wen Gott rechtleiten will, dem weitet Er die Brust für den Islam. Und wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust beklommen und bedrückt, so als ob er in den Himmel hochsteigen würde. Auf diese Weise legt Gott das Greuel auf diejenigen, die nicht glauben.“
Sure 8,12: „Ich werde den Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt auf die Nacken und schlagt auf jeden Finger von ihnen.“
Sure 8,13: „Dies dafür, daß sie sich Gott und seinem Gesandten widersetzen.“
Sure 8,15: „O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf die, die ungläubig sind, trefft, während sie zur Schlacht anrücken, dann kehret ihnen nicht den Rücken.“
Sure 8,16: „Wer ihnen an jenem Tag den Rücken kehrt – es sei denn, er setzt sich ab zum Kampf, oder er stößt zu einer anderen Schar –, zieht sich den Zorn Gottes zu. Seine Heimstätte ist die Hölle.“
Sure 8,39: „Und kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion
gänzlich nur noch Gott gehört.“ (= bis es nur noch den Islam gibt)
Sure 8,55: „Die schlimmsten Tiere bei Gott sind die, die ungläubig sind…“
Sure 8,60: „Und rüstet gegen sie, was ihr an Kraft und an einsatzbereiten Pferden (= heute modernste Waffen, z.B. Raketen und Panzer) haben könnt, um damit den Feinden Gottes und euren Feinden Angst zu machen…“
Sure 8,65: „O Prophet, sporne die Gläubigen zum Kampf an.“
Sure 8,67: „Es steht einem Propheten nicht zu, Gefangene zu haben, bis er auf der Erde stark gewütet hat.“
Sure 9,5: „Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten (= auch und vornehmlich diejenigen, die Gott als dreipersönlich, als Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist bekennen, werden als Polytheisten gesehen), wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf.“
Sure 9,29: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören.“
Sure 9,73: „O Prophet, setz dich gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein und faß sie hart an. Ihre Heimstätte ist die Hölle.“
Sure 9,80: „Wenn du auch siebzigmal um Vergebung für sie bittest, Gott wird ihnen niemals vergeben. Dies, weil sie Gott und seinen Gesandten verleugnen.“
Sure 4,156: „… und weil sie ungläubig waren und gegen Maria eine gewaltige Verleumdung aussprachen;
Sure 4,157: und weil sie sagten: „Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.“ – Sie haben ihn aber nicht getötet, und sie haben ihn nicht gekreuzigt, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt.“ (Der Islam leugnet den Kreuzigungstod wie überhaupt den Tod Christi und seine Auferstehung „von den Toten“!)
Sure 4,158: „sondern Gott hat ihn zu sich erhoben.“ (ohne Tod)
Sure 4,159: „Und es gibt keinen unter den Leuten des Buches, der nicht noch vor seinem Tod an ihn (im Sinne des Islam) glauben würde.“
Sure 4,171: „O ihr Leute des Buches, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt über Gott nur die Wahrheit. Christus Jesus, der Sohn Marias, ist doch nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das er zu Maria hinüberbrachte, und ein Geist von Ihm. So glaubt an Gott und seine Gesandten. Und sagt nicht: Drei (d.h. drei Götter = Dreifaltigkeit). Hört auf, das ist besser für euch. Gott ist doch ein einziger Gott. Gepriesen sei Er und erhaben darüber, daß Er ein Kind (= einen Sohn) habe. Er hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott genügt als Sachwalter.
Sure 4,172: „Christus wird es sicher nicht aus Widerwillen ablehnen, Diener Gottes (= bloßer Mensch) zu sein, und auch nicht die in die Nähe (Gottes) zugelassenen Engel.“
Sure 5,17: „Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen: «Gott ist Christus, der Sohn Marias.» Sprich: Wer vermag denn gegen Gott überhaupt etwas auszurichten, wenn Er Christus, den Sohn Marias, und seine Mutter und diejenigen, die auf der Erde sind, allesamt verderben lassen will?“
Sure 2,87: „Und Wir ließen Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen (= Offenbarungen und Wundergaben) zukommen und stärkten ihn mit dem Geist der Heiligkeit.“
Sure 2,253: „Und Wir haben Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen zukommen lassen und ihn mit dem Geist der Heiligkeit gestärkt.“
Sure 3,45: „Als die Engel sagten: «O Maria, Gott verkündet dir ein Wort von Ihm, dessen Name Christus Jesus, der Sohn Marias, ist; er wird angesehen sein im Diesseits und Jenseits, und einer von denen, die in die Nähe (Gottes) zugelassen werden.
Sure 3,46: „Er wird zu den Menschen sprechen in der Wiege und als Erwachsener und einer der Rechtschaffenen sein.“
Sure 3,48: Und Er wird ihn lehren das Buch, die Weisheit, die Tora und das Evangelium.
Sure 3,49: „Und Er wird ihn zu einem Gesandten an die Kinder Israels machen: «Ich komme zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn: Ich schaffe euch aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt, dann blase ich hinein, und es wird zu einem Vogel mit Gottes Erlaubnis…“
Sure 3,55: Als Gott sprach: «O Jesus, Ich werde dich abberufen und zu Mir erheben und dich von denen, die ungläubig sind, rein machen…“
Sure 3,59: „Mit Jesus ist es vor Gott wie mit Adam. Er erschuf ihn aus Erde, dann sagte Er zu ihm: Sei!, und er war.“
Sure 5,72: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist Christus, der Sohn Marias“, wo
doch Christus gesagt hat: „O ihr Kinder Israels, dienet Gott, meinem Herrn und eurem Herrn.“
Wer Gott (andere) beigesellt, dem verwehrt Gott das Paradies. Seine Heimstätte ist das Feuer.“
Sure 5,73: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der Dritte von dreien“ (= dreifaltig), wo es doch keinen Gott gibt außer einem einzigen Gott.“
Sure 5,75: „Christus, der Sohn Marias, ist nichts anderes als ein Gesandter; vor ihm sind etliche Gesandte dahingegangen. Seine Mutter ist eine Wahrhaftige (= eine wirkliche, ganz menschliche Mutter, die ganz normal, und nicht vom Heiligen Geist, ohne menschliches Dazutun, empfangen hat). Beide pflegten Speise zu essen.“
Sure 5,86: „Diejenigen, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten der Hölle.“
Sure 5,110: „Und als Gott sprach: „O Jesus, Sohn Marias, gedenke meiner Gnade zu dir und zu deiner Mutter, als Ich dich mit dem Geist der Heiligkeit stärkte , so daß du zu den Menschen in der Wiege und als Erwachsener sprachst; und als Ich dich das Buch, die Weisheit, die Tora und das Evangelium lehrte; und als du aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt mit meiner Erlaubnis schufest und dann hineinbliesest und es mit meiner Erlaubnis zu einem Vogel wurde; und als du Blinde und Aussätzige mit meiner Erlaubnis heiltest und Tote mit meiner Erlaubnis herauskommen ließest…“
Sure 5,1 14: „Jesus, der Sohn Marias, sagte: „O Gott, unser Herr, sende auf uns einen Tisch vom Himmel herab, daß er für uns, für den ersten von uns und den letzten von uns, ein Fest sei, und ein Zeichen von Dir.“ (Andeutung auf das Abendmahl)
Sure 5,116: „Und als Gott sprach: „O Jesus, Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: ‚Nehmt euch neben Gott mich und meine Mutter zu Göttern?“‚ Er sagte: „Preis sei Dir! Es steht mir nicht zu, etwas zu sagen, wozu ich kein Recht habe. Hätte ich es gesagt, dann wüßtest Du es. Du weißt, was in meinem Inneren ist, ich aber weiß nicht, was in deinem Inneren ist.“
Sure 6,1: „Dennoch setzen diejenigen, die ungläubig sind, ihrem Herrn (andere) gleich.“ (= Dreifaltigkeitslehre)
Sure 6,101: „Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher soll Er ein Kind haben, wo Er doch keine Gefährtin hat und Er (sonst) alles erschaffen hat?“
Sure 9,30: „Die Juden sagen: „‚Uzayr ist Gottes Sohn.“ Und die Christen sagen: „Christus ist Gottes Sohn.“ Das ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. Damit reden sie wie die, die vorher ungläubig waren. Gott bekämpft sie!“
Sure 9,3 1: „Dabei wurde ihnen doch nur befohlen, einem einzigen Gott zu dienen. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Preis sei Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.“
Sure 2,62: „Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Christen und die Sabier, all die, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun, erhalten ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein.“ (Vgl. Sure 2,137: „Wenn sie (die Christen und Juden) an das gleiche glauben, woran ihr glaubt, so folgen sie der Rechtleitung. Wenn sie sich abkehren, so befinden sie sich in Widerstreit. Gott wird euch vor ihnen schützen.“)
Sure 5,38: „Und hackt dem Dieb und der Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von seiten Gottes.“
Sure 4,3: „… dann heiratet, was euch an Frauen beliebt, zwei, drei oder vier.“
Sure 4,11: „Einem männlichen Kind steht soviel wie der Anteil von zwei weiblichen zu…“
Sure 4,34: „Ermahnt diejenigen (Frauen) von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie.“

Das soll vorerst genügen. Natürlich erfordert es einige Anstrengung, auch aus den für die Christen eher positiv scheinenden Suren immer den Geist herauszuspüren, der ihnen innewohnt.
Ganz entscheidend ist, daß man sieht, daß der Prophet (Muhammad) Jesus Christus auf die Stufe eines ganz simplen Menschen herabwürdigt, der von Gott auch eine Prophetenrolle in der langen Reihe aller Propheten zugemessen erhielt, und daß er dann diesen seinen (Muhammads) Vorläufer auch ganz in seine Dienste nimmt („Nichts anderes ist er als ein Gesandter“ – wie Moses oder Noah oder Mohammed). In diesem Sinne ist Sure 2,62 und andere ähnliche Stellen zu verstehen, wenn dort von den Christen gesagt wird, „sie haben nichts zu befürchten, wenn sie an Gott (eben an den „alleinigen“ = „einpersönlichen“, nicht dreifaltigen, dreipersönlichen Gott) und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun“. In anderen Suren wird ja dann ausdrücklich erklärt, (Sure 5,17 und Sure 5,72) daß diejenigen ungläubig sind, die sagen, Jesus sei Gottes Sohn. Und wenn man das also einmal kapiert hat, daß der Koran die echten, wahren Christen als Ungläubige und übrigens eben als „Polytheisten“ (Anbeter mehrer Götter = weil die Christen glauben und lehren, daß in Gott drei Personen sind!) behandelt, der kann dann daraus sofort die Konsequenzen ersehen. Die Moslems können Christen unmöglich zu Freunden, zu Brüdern haben. Sie dürfen es nach ihrer „Gottesoffenbarung“ gar nicht. Je treuer also ein Moslem ist in seinem Glauben, desto weniger ist er bereit und willens und fähig, Christen und überhaupt alle Andersgläubigen zu Freunden zu nehmen und mit ihnen wirklich in dem Sinne zusammenzuwirken, wie dies der verblendete Papst gerne haben möchte.

Nun wollen wir aber wenigstens noch ein paar Informationen aus der Aktualität anfügen, zur Illustration dessen, was wir mit der „Unversöhnlichkeit des Islams mit dem Christentum“ meinen:
Der Generalsekretär der Islamischen Welt-Liga, Dr. AI-Naseef, hat das Christentum als eine „tödliche Gefahr für den Islam“ in Asien, Afrika und in der Golfregion bezeichnet. Die von den Missionsgesellschaften erbauten Schulen, Sozialeinrichtungen und Spitäler seien nicht aus Menschenliebe gegründet worden. Sie dienten ausschließlich dem Zweck, die Ausbreitung des Islams zu verhindern und die Muslime von ihrem Glauben wegzulocken. Al-Naseef warnte vor einem Dialog mit dem Christentum. Er forderte die islamischen Staaten auf, den „Komplott der Kirchen gegen den Islam“ zu verhindern. Radikale pro-irakische Muslime haben in Bangladesch wiederholt gegen die Anwesenheit der alliierten Truppen am Golf protestiert und „das Blut von Christen“ gefordert. Wie kirchliche Kreise in der Hauptstadt Dakka berichteten, tragen die Demonstranten bei ihren Umzügen Fahnen und Poster mit der Aufschrift „Hindus und Muslime sind Brüder, wir wollen das Blut der Christen“. Es seien auch bereits Übergriffe auf katholische und protestantische Kirchen erfolgt. Zahlreiche Gotteshäuser seien mit Steinen beworfen, eine Kirche in Brand gesteckt worden. Nach den Berichten aus Dakka hat Erzbischof Michael Rozario bereits an die Regierung appelliert, Maßnahmen zum Schutz der Christen zu treffen.
Mit einer Massenkundgebung in Teheran haben die Feiern zum zwölften Jahrestag der islamischen Revolution in Iran ihren Höhepunkt erreicht. Im Rundfunk hieß es, Millionen Menschen seien durch die Straßen gelaufen und hätten antiamerikanische und antiisraelische Parolen gerufen. Präsident Haschemi Rafsandschani rief dazu auf, Entschlossenheit „auf dem Weg zu einer unabhängigen und rein islamischen Gesellschaft“ zu zeigen. Der irakische Präsident Saddam Hussein hat eine Botschaft geschickt und zum „iranischen Nationalfeiertag“ gratuliert.
Seit dem 1. Januar 1991 gilt im gesamten Nordsudan ohne Ausnahme die Scharia, das islamische Rechtssystem. De facto bedeutet das, daß Christen keine öffentlichen Stellen bekleiden dürfen, keine Möglichkeit der Zeugenschaft vor Gericht haben und wie alle anderen Staatsbürger auch den brutalsten Körperstrafen ausgesetzt sind. Anders sieht es derzeit noch im Südsudan aus, wo Christen und Animisten gegenüber den Muslimen die Mehrheit bilden. In den von der „Sudanischen Befreiungsfront“ SPLA beherrschten Territorien gibt es ebenso wie in den von derRegierung gehaltenen Garnisonstädten nach wie vor ein kirchliches Leben unter einer durch Hunger, Seuchen und Flucht stark dezimierten nichtarabischen Bevölkerung. Wann hier die Scharia eingeführt werden soll, steht noch nicht fest. Für Ausländer ist der gesamte Südsudan nicht mehr zugänglich.
Die Behauptung des Patriarchen der chaldäischen Kirche, Raphael I. Bidavid, wonach Iraks Christen „in einem Paradies auf Erden“ leben, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zurückgewiesen. Wie die Kurden seien auch die assyrischen Christen nestorianischer und chaldäischer Konfession Opfer eines Völkermordverbrechens geworden, bei dem bisher mindestens 20’000 Angehörige vernichtet worden seien, betonte die GfbV in Göttingen. Der größte Teil der noch in den sechziger Jahren überwiegend im Nordirak ansäßigen assyrischen Christen habe die Heimat nach Massendeportationen, Massakern oder Inhaftierungen verlassen müssen. Mehr als 60 Dörfer mit überwiegend assyrischer Bevölkerung seien seit 1979 dem Erdboden gleichgemacht worden.
Nach Angaben der GfbV gab es auch auf assyrische Christen irakische Luftangriffe mit chemischen Waffen. Dabei seien schätzungsweise 2000 Assyrer ums Leben gekommen, mehr als doppelt so viele hätten in die Türkei oder den Iran fliehen müssen und warteten heute auf die Aufnahme als Flüchtlinge in Westeuropa oder Nordamerika. Mindestens 85 chaldäische oder nestorianische Klöster oder Kirchen im Nordirak seien zerstört worden, darunter das 1300 Jahre alte Kloster „Mar Hanana“ und das 1400 Jahre alte „Mar Guyomar“. Selbst im Exil verüben nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation irakische Agenten Attentate auf Assyrer. Die mit Rom verbundene chaldäische Kirche bezeichnete die GfbV als „gleichgeschaltet“. Gemeinsam mit dem Weltkrichenrat habe sie zwei Jahrzehnte lang die Verfolgungen tabuisiert und dementiert.
Dem allem gegenüber verhält sich der Papst wie blind. Statt die Christen überall und jederzeit wie ein guter Hirte zu schützen und ihre Feinde in die Schranken zu verweisen, übt er entsetzlichen Verrat an ihnen durch seine völlig verfehlten, ohnehin nicht wirklich honorierbaren Anbiederungen an den Islam (und an andere Weltreligionen). Am Freitag, 25. Januar, während des traditionellen Gottesdienstes zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen in der römischen Basilika St. Paul vor den Mauern forderte der Papst alle Christen auf, sich vor der Versuchung von Rivalitäten und Misstrauen zu schützen und „loyal und aufrichtig“ für den Triumph von Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zusammenzuarbeiten. Johannes Paul II. gedachte in besonderer Weise „der Millionen von Gläubigen an einen einzigen Gott“ – Christen, Juden, Muslime – die „dramatischen Stunden des Leidens und der Angst unter der zerstörerischen Aktion mörderischer Kriegsinstrumente“ erlebten. In „diesem schwierigen Augenblick für den Frieden in der Welt“ vereine der Glaube an einen Gott alle Gläubigen und mache sie zu Brüdern, so der Papst.

Paul Otto Schenker

Sorge um Institut Johannes Paul II: Akademiker schreiben Offenen Brief

Die Päpstliche Lateranuniversität, an der sich das Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie befindet. Foto: calu777/flickr. CC BY 2.0

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT, 16 August, 2019 / 10:29 AM (CNA Deutsch).

Eine Gruppe von 49 Akademikern – darunter mehrere deutschsprachige Gelehrte – fordern die Wiedereinstellung der entlassenen Professoren am Päpstlichen Institut Johannes Paul II. in Rom.

In einem Brief an die Hochschulleitung würdigen die Unterzeichner die bisherige „professionelle wissenschaftliche Zusammenarbeit“ und das „hervorragende akademische Profil“ der Hochschule sowie insbesondere die Leistungen von Professor José Noriega, mit dem die Unterzeichner an einer wissenschaftlichen Reihe über Sexualität, Liebe und Fruchtbarkeit zusammengearbeitet haben.

Pater Noriega ist einer der Professoren des Instituts, deren Entlassung den Eklat ausgelöst hat.

„Mit großer Sorge“, schreiben die 49 Akademiker, hätten sie „die Nachricht von der plötzlichen Entlassung“ der Professoren José Noriega und Livio Melina erfahren, sowie von „Maria Luisa Di Pietro, Stanisław Grygiel, Monika Grygiel, Przemysław Kwiatkowski und Vittorina Marini. Alle von ihnen sind Wissenschaftler von herausragendem internationalem Ruf“.

Daher fordern die Unterzeichner die Wiedereinstellung des Lehrpersonals.

„Wir sehen keinen überzeugenden Grund – akademisch, lehrmäßig oder disziplinarisch –, der ihre Entlassung rechtfertigt.“

Gleichzeitig warnen die Gelehrten in ihrem Brief vor den Konsequenzen der Personalpolitik der Hochschulleitung:

„Wenn Ihr Institut sein hohes akademisches Profil und seinen internationalen Ruf bewahren will, bitten wir Sie, diese Entlassungen aufzuheben und die oben genannten Wissenschaftler wieder in die Fakultät Ihres Instituts aufzunehmen“.

Zu den 49 Unterzeichnern des Briefs gehören Wissenschaftler anderer Päpstlicher Hochschulen sowie Akademiker aus Italien, den USA, Deutschland, Großbritannien und Australien, aus Spanien, Frankreich, Irland, Belgien, Tschechien und weiteren Ländern, darunter:

  • Berthold Wald, Professor für Systematische Philosophie (Paderborn);
  • Pavel Blažek, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Philosophie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften sowie des Thomas-Instituts der Universität zu Köln;
  • Gabriele Kuby, Autorin u.a. zum Thema Gender;
  • Harvey C. Mansfield Professor für Government an der Harvard University und Fellow der Hoover Institution der Stanford University;
  • John Crosby, Professor für Philosophie der Franciscan University of Steubenville (USA);
  • Tracey Rowland, Inhaberin des Lehrstuhls Johannes Paul II. für Theologie der Universität von Notre Dame (Australien);
  • Luis Sánchez, Professor für Studien des Neuen Testaments der Universidad Eclesiástica San Dámaso, Madrid (Spanien);
  • Renzo Puccetti, Dozent für Bioethik an der Università Cattolica di Romasowie der Päpstlichen Hochschule Regina Apostolorum;
  • Kevin Flannery, Professor für Philosophie-Geschichte an der Päpstlichen Hochschule Gregoriana in Rom.

Wie CNA Deutsch berichtete, haben bereits über 250 Studenten und Alumni schwerste Bedenken angemeldet, was die Änderungen und Personalentscheidungen der Hochschulverwaltung betrifft: Diese würden weder dem wissenschaftlichen Anspruch der Hochschule gerecht, noch deren Identität.

Das auf den 24. Juli datierte Schreiben ist an Erzbischof Vincenzo Paglia adressiert, den Papst Franziskus zum Großkanzler des Institutes ernannt hat, sowie den Hochschulpräsidenten, Monsignore Pierangelo Sequeri.

(Der volle Wortlaut des Briefs in deutscher Übersetzung wurde auf der Website der Studenten zu ihrem Appell veröffentlicht.)

Nicht nur Studenten sind in Sorge: Mehrere Professoren des Instituts befürchten einen Schaden des wissenschaftlichen Ansehens der Hochschule. Dazu gehört auch deren Vizepräsident, der gegenüber CNA scharfe Kritik an den Änderungen übte und warnte: Diese brächten „die Identität des Instituts für Ehe und Familie ernsthaft in Gefahr“.

Kern der Kontroverse ist der Inhalt neuer Statuten der Hochschule, die deren Neuausrichtung leisten sollten. Papst Franziskus hatte das 1981 gegründete Institut im Jahr 2017 durch das Motu Proprio Summa Familiae Curia aufgelöst und durch ein fast gleichnamiges Institut ersetzen lassen.

Als „Magna Charta“ des neuen Instituts bezeichnete Erzbischof Vincenzo Paglia – der neue Großkanzler der Hochschule – damals das Nachsynodale Schreiben Amoris Laetita.

Eine dem Institut nahestehende Person betonte gegenüber CNA, dass die neuen Statuten auch Bedenken hinsichtlich der akademischen Integrität und des Rufs des Instituts aufwerfen.

„Jeder seriöse Akademiker würde sich Sorgen machen, wie mit der Forschung und Wissenschaftlichkeit des Instituts umgesprungen wird. Papst Franziskus verdient es, dass Amoris Laetitia fair diskutiert wird, anstatt es durch theologische Parteinahme durchzusetzen. Dieser Umgang mit Lehrkörper wie Lehrplänen setzt die Glaubwürdigkeit des Instituts komplett aufs Spiel“.

Gegenüber CNA, der englischsprachigen Schwesteragentur von CNA Deutsch, haben die Wissenschaftler betont, dass sie nichts gegen den Wunsch des Papstes einzuwenden haben, die Mission oder den Ansatz der Schule zu erweitern. Vielmehr gehe es darum, dass die für die Umsetzung dieser Mission verantwortliche Hochschulleitung ungerecht gehandelt habe.

Bereits im Juli sagte der Präsident der Hochschule, Monsignore Sequeri, in Antwort auf die Kritik gegenüber „Vatican News„, diese sei polemisch und habe andere Interessen als eine „wahrlich ‚katholische‘ Bildung“, sei zudem „nicht im Interesse von Johannes Paul II., Papst Franziskus oder dem Institut“.

Übersetzt, redigiert und überarbeitet aus dem englischen Original.

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Quelle

Wer nicht mit CHRISTUS sammelt, der zerstreut; wer nicht mit CHRISTUS aufbaut, der zerstört.

ALLE (Menschen), die sich wahrhaft zu JESUS CHRISTUS als ihrem HERRN und HEILAND bekennen unabhängig ihrer nationalen und kulturellen Herkunft haben teil an der weltweiten Gemeinschaft, WELCHE DIE KIRCHE IST! Und nur an diese sind auch die Worte des Apostels Paulus im Epheserbrief (2,19f) gerichtet: „So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, ein Bau, erbaut auf dem Grund der Apostel und Propheten, in dem Jesus Christus der Schlussstein ist“. Und nur diese soll(t)en in unseren Ländern mit „christlich-abendländischen Grundwerten“ so integriert werden, dass sie „Chancengleichheit“ und „volle Teilhabemöglichkeiten“ haben. Niemals aber kann das vom christlichen Standpunkt aus gelten für Migranten islamischen „Glaubens“. „Volle Teilhabe, gleichberechtigter Anteil von Muslimen an der Entwicklung unseres Gemeinwesens“ mit „Erwerb der Staatsbürgerschaft“ bedeutet zwangsläufig Mitbestimmung in allen öffentlichen Angelegenheiten (Gesetzgebung, Erziehung, Schule, Militär, Polizei, Soziales u.s.f.). Aus einem „Mit-Bestimmen“ als Minderheit wird dann nach und nach ein „Bestimmen“ als Mehrheit. Wie frech fordernd, wie militant, wie „grundwerte-verachtend“ gebärden sich viele jetzt schon, da sie diese „volle Teilhabemöglichkeiten“ noch nicht besitzen!

Anhänger des Islams sind nicht integrationsfähig in „christlich-abendländischen“ Gesellschaften. Sie behaupten zwar, geben vor, es zu sein; aber das gehört zu ihrer Strategie und Taktik. Allerdings sind unsere Gesellschaften mittlerweile schon nicht mehr „christlich-abendländisch“. Der Vermischungsprozess mit allem möglichen Unchristlichen ist schon so weit gediehen, dass es jetzt nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis diese als Ganzes der „Mission“, Propaganda, und schließlich dem Diktat und dann dem Joch des Mohammedanismus anheimfallen.

Und solches begünstigen, unterstützen, fördern ausgerechnet jene, die für das Wohl und den Bestand, ja für den Ausbau der Christenheit SORGEN sollten! Es ist kaum fassbar! Ist ihre „Theologie“ schon so degeneriert, dass sie die „Unterscheidung (und damit Scheidung) der Geister“ als Sünde statt als Tugend betrachten? Ja, „Gott hat alle Menschen zum Mitwirken und zur Teilhabe an seiner guten Schöpfung berufen„; das heißt aber nicht, dass Er will, dass alle, gleich welchen Glaubens oder Unglaubens, (gleichberechtigt, „brüderlich“, da „Gott sie alle als sein Ebenbild geschaffen und sie mit gleicher Würde ausgestattet hat“) zusammenwirken sollen. Wer nicht auf den Ruf, auf die Berufung GOTTES hört, wer nicht mit CHRISTUS sammelt, der zerstreut; wer nicht mit CHRISTUS aufbaut, der zerstört. CHRISTENTUM und ANTI-CHRISTENTUM haben keine Gemeinsamkeit, ebensowenig wie Feuer und Wasser, wie Kraut und Unkraut, wie Licht und Finsternis.

Paul Otto Schenker

Tschechien: Prager Kardinal verurteilt LGBT-Ideologie

Kardinal Dominik Duka (ANSA)

Der tschechische Kardinal Dominik Duka hat die Äußerungen des polnischen Erzbischofs Stanislaw Gadecki zu Homosexualität gegen Kritik verteidigt. In einer an diesem Montag veröffentlichten Erklärung wandte er sich gegen eine LGBT-Ideologie, die seiner Ansicht nach eine „atheistische und satanistische Agenda“ verfolge. Das berichtete Radio Prag.

Seine Amtsbrüder in der Slowakei und in Ungarn rief der Prager Kardinal demnach auf, sich hinter Gadecki zu stellen. Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz hatte sich am vergangenen Freitag gegen eine Legalisierung der Homo-Ehe ausgesprochen und zugleich eine LGBT-Ideologie um Homo-, Bi- und Transsexuelle verurteilt. Homosexuelle Menschen seien „unsere Brüder und Schwestern“, betonte Gadecki in einer von der Bischofskonferenz veröffentlichten Erklärung.

Die Achtung bestimmter Menschen könne jedoch nicht „zur Akzeptanz einer Ideologie“ führen, die darauf abziele, die sozialen Gewohnheiten und zwischenmenschlichen Beziehungen zu revolutionieren. Gadecki appellierte an polnische Abgeordnete, sich Plänen zur Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe zu widersetzen. Die örtlichen Behörden dürften auch keine Entscheidungen treffen, „die unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Diskriminierung die natürliche Geschlechterdifferenz zwischen Männern und Frauen leugnet“.

Predigt führte zu Protesten

Anlass für die Erklärung Gadeckis waren Äußerungen des Krakauer Erzbischofs Marek Jedraszewski, der vergangene Woche in einer Predigt von einer „Regenbogen-Krankheit“ gesprochen hatte, was zu Protesten führte. Manche der Reaktionen zeugten von einem gewissen „ideologischen Totalitarismus“ gegenüber Andersdenkenden, verteidigte der Erzbischof von Posen seinen Krakauer Amtskollegen.

(kna – vm)

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Dies sind die destruktiven Ziele der Pan-Amazonas-Synode

Im Rahmen der Vorbereitungen für die nächste Pan-Amazonas-Synode empfing Papst Franziskus am 27. Mai in Santa Marta im Vatikan den indianischen Häuptling Raoni Metukire vom Stamm der Kayapó aus dem Amazonagebiet.

Raoni kämpft seit Jahrzehnten für die Erhaltung der Ureinwohner und des Amazonas-Regenwaldes. Im Laufe der Jahre konnte er mit der Unterstützung wichtiger westlicher politischer Persönlichkeiten wie König Juan Carlos von Spanien und der französischen Präsidenten François Mitterrand und Jacques Chirac rechnen. Namhafte Vertreter der Avantgarde-Kultur wie der Sänger Sting haben sich ebenfalls seiner Sache angenommen. Im Film „Raoni: Der Kampf für Amazonien“ unter der Regie von Jean-Pierre Dutilleux ist er der Hauptdarsteller.

Während viele Bedenken über den Amazonas geteilt werden könnten, wurde Raonis Kampf immer von denen dominiert, die ultraradikale ökologische Standpunkte vertreten. Solche Aktivisten stellen das Fundament einer auf Entwicklung basierenden Gesellschaft in Frage. Sie sehen die primitiven Stämme des Amazonas als Vorbild für „ökologische Nachhaltigkeit“. Sie lehnen daher jede Nutzung des Amazonasgebietes ab, die in Verbindung mir Fortschritt steht, und lehnen ebenfalls die Anwesenheit von Weißen in diesem Bereich des Planeten ab.

Solche Einstellungen spiegeln sich in den zahlreichen Kommentaren über die Audienz wider, die der Papst dem indigenen Führer gewährt hatte. Ein bekannter spanischer Blog erinnerte daran, dass Franziskus während des Treffens wiederholt um „Vergebung“ gebeten hat, für die Evangelisierung und Zivilisierung der Naturvölker, die die Kirche in den vergangenen Jahrhunderten durchgeführt hatte. Ein anderer Blog hob die Nähe des Papstes zu den Amazonas-Indianern hervor, „die er für ihre Fähigkeit bewundert, in Harmonie mit der Schöpfung zu leben, ohne sie zu verschmutzen oder zu zerstören. Nach Franziskus sind die Indianer die Hüter des Wissens der Ahnen, das für eine ganzheitliche Ökologie notwendig ist.“

Marina Silva

Nicht zu übertreffen ist der Kommentar der ehemaligen Kämpferin der Revolutionären Kommunistischen Partei Brasiliens und ehemalige Präsidentschaftskandidatin der extremen Linken, Marina Silva, den sie via Twitter abgab: „Die Szene der Umarmung zwischen Häuptling Raoni und Papst Franziskus ist ergreifend. Die Audienz des Papstes mit dem Kayapó-Häuptling ist eine starke Geste des Oberhauptes der katholischen Kirche.“

All diese Aufmerksamkeit für die Not der Indianer bewegt die „Indigenisten“ nach links, um die Erwartungen für die kommende Pan-Amazonas-Synode im Oktober zu erhöhen. Zur Vorbereitung der Synode melden sich viele alte Persönlichkeiten der marxistisch inspirierten Befreiungstheologie zur Teilnahme an.

Eine solche Figur ist Bischof Erwin Kräutler, emeritierter Bischof von Xingu, Brasilien, der auch  Berichterstatter der Synode sein wird. Der aus Österreich stammende Bischof Kräutler war einer der wichtigsten Berater von Franziskus für die Enzyklika Laudato Si, die die Grundlage der Lehre der Pan-Amazonas-Synode darstellt.

Ziele der Amazonas Synode

So fasst er die Ziele der Amazonas Synode zusammen, die die Teilnehmer der indigenen Strömung für die kommende Synode aufgestellt haben:

  1. Förderung einer Aufwertung der „Laienpriester“
  2. Zulassen von Diakoninnen
  3. Suche nach „alternativen Ritualen“ für die Eucharistie
  4. Schaffung eines neuen Modells des „Priestertums“, das nicht nur Männern vorbehalten sein soll
  5. Förderung einer „Inkulturation“ der Sakramente, d.h. sie neuzuinterpretieren aus indigener Sicht
  6. Wiederbelebung der christlichen Basisgemeinden, die als „militanter Arm“ der Befreiungstheologie dienten
  7. Ablehnung jeglicher industrieller Entwicklung im Amazonasgebiet
  8. Internationalisierung der Amazonasregion.

Wenn die Synode diese Ziele der indigenen Aktivisten durchsetzt, könnte man sich fragen: Wie viel von der katholischen Kirche wird übrig bleiben?

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