Leo XIII. und der Erzengel Michael – Gedenkjahr 2017: 100 Jahre Fatima statt 500 Jahre Luther

Papst Leo XIII(Rom) Es war der 13. Oktober 1884, genau auch selben Tag sollte 1917, 33 Jahre später, in Fatima die letzte Erscheinung der Gottesmutter Maria stattfinden. Papst Leo XIII. hatte gerade die Zelebration der Heiligen Messe beendet. Unerwartet blieb er zehn Minuten regungslos in der Kapelle des Vatikans vor dem Tabernakel stehen. Die Anwesenden waren ganz erstaunt und beobachteten, wie der Papst ganz blaß im Gesicht wurde.

Plötzlich eilte der Papst ohne irgendwelche Erklärungen direkt in sein Büro. Am Schreibtisch brachte er ein Gebet an den Erzengel Michael zu Papier und erteilte Weisung, es am Ende einer jeden Heiligen Messe zu beten. Erst später gab er Zeugnis vom Erlebten. Er hatte in der Nähe des Tabernakels die Stimmen des Satans und von Jesus gehört und eine erschütternde Schauung der Hölle gehabt. Eine Schauung, in der die Dämonen die Welt beherrschten und die Kirche Gottes in ärgste Bedrängnis brachten.

„Ich hab die Erde gesehen, eingehüllt in Finsternis und umgeben von einem Abgrund. Ich habe Legionen von Dämonen daraus hervorkommen sehen, die sich über die ganze Erde verteilten, um die Werke der Kirche zu zerstören und die Kirche selbst anzugreifen, die ich dem Ende nahe sah. Da erschien der Heilige Michael und stürzte die bösen Geister in den Abgrund zurück. Ich sah den Heiligen Erzengel Michael eingreifen, nicht in jenem Augenblick, sondern viel später, sobald die Menschen ihre eifrigen Gebete zum Erzengel verstärken.“

Anweisung Leos XIII. das Erzengel-Michael-Gebet nach jeder Heiligen Messe zu beten

Ab 1886 wurde das Gebet, auf Anweisung des Papstes, am Ende aller Heiligen Messen als „Gebet in besonderen Anliegen“ in der Landessprache angefügt.

Heiliger Erzengel Michael,
schirme uns im Streite.
Gegen die Bosheit und Arglist des Teufels sei unser Schutz.
Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich;
du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stürze den Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen die Welt durchschweifen,
in der Kraft Gottes hinab in die Hölle. Amen.

Sancte Michael Archangele,
defende nos in proelio;
contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium.
Imperet illi Deus, supplices deprecamur:
tuque, Princeps militiae caelestis,
Satanam aliosque spiritus malignos,
qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo,
divina virtute in infernum detrude. Amen.

 

7 Kommentare zu “Leo XIII. und der Erzengel Michael – Gedenkjahr 2017: 100 Jahre Fatima statt 500 Jahre Luther

  1. Das ist der Gag des Jahres: „Das Jahr 2017 wird ein großes Fatimajahr, in dem sich zum 100. Mal die Marienerscheinungen in Portugal des Jahres 1917 jähren. Während die Reformation 2017 die Kirchenspaltung feiert, erinnert die katholische Welt an die Ereignisse und an die drei Geheimnisse von Fatima.“

    Erklären Sie uns doch, wer für Sie „die katholische Welt“ ist und welche „katholische Welt“ erinnern wird? Welches Haupt Ihrer „katholischen Welt“ wird die Stimme erheben und „erinnern“?

    Nicht die „Reformation“ wird die Kirchenspaltung feiern, sondern Ihre Konzilssekte!

    Während sich die von Ihnen als „Katholische Kirche“ gesehene Konzilssekte jubelnd auf das Jubiläumsjahr der Reformation vorbereitet, womöglich den „leidenschaftlichen Gottsucher“ (Benedikt XVI.) selig spricht, während sie womöglich vollendet, was Johannes Paul II. schon beginnen wollte, nämlich Luther in das Verzeichnis der Märtyrer eintragen zu lassen, während sie die von Ratzinger in Erfurt begonnene Rehabilitierung Luthers vorantreibt und sich im „Lutherjahr“ 100mal entschuldigen wird, was die Katholische Kirche diesem ehrbaren, rechtschaffenen und rühmenswerten Augustinermönch doch angetan hat, ist es nicht möglich, daß der Himmel gerade für diese Zeit die Reinigung der Erde vorbereitet?
    Man kann sich ohne weiteres vorstellen, daß Gott das Jahr 2017 zum Jahr der endgültigen Entscheidung machen wird. In diesem Jahr wird einiges geschehen, von dem wir jetzt noch nichts ahnen. Die Zeit „Am Ende wird Mein Unbeflecktes Herz triumphieren“ wird unweigerlich kommen. Könnte es nicht das Jahr dieses Triumphes werden?
    Vor diesem Triumph steht aber der Welt ein unermessliches Strafgericht bevor: die Reinigung! Nach der Reinigung wird das Zeichen des Menschensohnes, das Kreuz, am Himmel erscheinen. Es kündet „SIEG“ an! Die Reinigung bewirkt: die Irrlehrer, Ketzer, Häretiker, Schismatiker, die Konzilssekte, die falschen Päpste allesamt werden als solche entlarvt und ausgerottet werden.

    „Nun sah ich einen neuen Papst, der viel strenger war. Er kam mit einer Prozession und sollte ein doppeltes Kirchenfest veranstalten: ein allgemeines Jubiläum und die Herstellung der Kirche. Ehe das Fest begann, hatte er schon eine Menge Geistliche ausgestoßen und fortgetan. Und ich sah, wie sie mit Grimm und Murren die Versammlung verließen. Und er nahm sich ganz andere Leute in seinen Dienst, geistliche und weltliche. Dann begann die große Feierlichkeit in der St. Peterskirche.“ (Das Leben der gottseligen A.K.Emmerick, Bd. 2,S.167-169),Herder Freibg.1873)

    Würde Ihre Konzilssekte an die „Ereignisse“ von Fatima „erinnern“, wären es dieselben trügerischen Machenschaften wie diese mit der Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens durch Johannes Paul II., wie die angebliche Weihe von Jorge, wie diese mit dem Dritten Geheimnis von Fatima: unecht, verlogen, entstellt, verdreht, manipuliert! Von der Aufforderung zum Halten der Herz-Mariä-Sühnesamstage: Kein Wort! Vom Wahren Dritten Geheimnis von Fatima: Kein Wort! Von der Aufdeckung der Verbreitung von Fotos einer falschen unechten Sr. Lucia: Kein Wort! Von der Strafe der Vernichtung ganzer Nationen: Kein Wort!

    (Warum kein Wort vom jüngsten Eleison Kommentar, in dem die Vernichtung ganzer Nationen vorkommt?

    Eleison Kommentare, 27. September 2014

    „Kommende Züchtigung

    „…….Auf diese Weise, mein Sohn, werden drei Viertel der Menschheit ausgelöscht, und in manchen Teilen Frankreichs müssen die Überlebenden 100 Kilometer marschieren, bevor sie auf andere Überlebende stoßen… Mehrere Nationen werden komplett von der Landkarte getilgt. Ein auf solche Weise gereinigtes Frankreich wird die erneuerte „älteste Tochter der Kirche“ sein, weil durch dieses „Gericht über die Nationen“ alle Kaine und Judasse verschwinden. Dieses Gericht ist zwar noch nicht das Ende der Zeiten, aber diese von den Sünden der Nationen verursachte Strafe wird so heftig ausfallen, daß, wie der Herr zu Pater Pel sagte, die Verwüstung am Ende der Welt geringer sein wird….“

    Die Muttergottes wollte, daß das Dritte Geheimnis im Jahre 1960 der Welt bekanntgemacht wird. Wer zweifelt noch daran, daß es in diesem Geheimnis um die Apostasie, um das kommende Unheil der Konzilssekte geht, warum Maria auf das Jahr 1960 pochte: Es begannen die Vorbereitungen für das angekündigte Frevelkonzil!

  2. Wir kennen keine „Eucharistiefeier“! In unserer Kirche, der einen heiligen katholischen, spricht man vom Heiligen Meßopfer!

    „Der nachkonziliaren Liturgiereform von 1969/1970 fiel auch dieses Gebet zu Opfer. Sünde, Hölle, Teufel und Dämonen und natürlich auch die Engel hatten ausgedient.“

    Ungeachtet dessen bejahen Sie dennoch diese „nachkonziliare Liturgiereform“, wo dieses Gebet rigoros gestrichen wurde. Wir fragen den Artikel-Schreiber: Warum betet Ihre Konzilssekte das Erzengel-Michael-Gebet nicht? Haben Sie noch nie bei Ihren „wahren Häuptern“ in Rom nachgefragt?

    „1994 unternahm Papst Johannes Paul II. einen Versuch, das Beten des sogenannten „Kleinen Exorzismus“ wiederzubeleben.“

    Unglaublich, was man doch alles erfindet, um die Ehrlosigkeit der ehrlosen „Päpste“ verblassen zu lassen! Wie üblich, beziehen sich die Modernisten gern auf die Hl. Schrift – sie wollen ja als katholisch gelten – hier jedoch von einem Versuch zu sprechen ist echt weit hergeholt. Was braucht ein (nach Ihrer Sicht) wahrer Papst „Versuche“ unternehmen, etwas, auf was er glaubt hinweisen zu müssen, auch augenblicklich in die Tat umzusetzen? Warum hat Ihr „wahrer Papst“ dies nicht getan?

    Leo XIII. hatte es angeordnet, nach jeder Heiligen Messe an den Stufen des Altares vom Priester zu beten. Diese Anordnung galt für die Stille Heilige Messe, deren es vor dem Konzil zuhauf gab, so daß das Michaelsgebet weltweit unzähligemale gebetet wurde. Nun kapiert hoffentlich jeder, daß die Abschaffung der Stillmesse – Satans Werk – er dazu benützte, zugleich das Gebet zum hl. Erzengel Michael – sein größter Gegner – aus der Welt zu schaffen.

    „32 Jahre später trat 1916 in Fatima der „Engel des Friedens“ auf, der die Marienerscheinungen des folgenden Jahres vorbereitete. Es ist nicht bekannt, ob es sich dabei auch um den Erzengel Michael oder einen anderen Engel oder Erzengel handelte. Er forderte die Menschheit auf Gebete und Opfer darzubringen „als Akt der Wiedergutmachung für die Sünden, durch die Er [der Dreieinige Gott] verletzt wird, als Bitte für die Bekehrung der Sünder. Gewinnt so den Frieden für euer Vaterland.“

    Der Engel sagt nicht „für euer Vaterland“, sondern „für unser Vaterland“!

    Es dürfte Ihnen bekannt sein, daß der Engel bei seiner Ersten Erscheinung sich selbst vorstellte: „Seid ohne Furcht! Ich bin der Engel des Friedens. Betet mit mir.“ Bei der zweiten Erscheinung offenbarte sich der Engel hinzufügend: „..Ziehet so den Frieden auf unser Land herab. Ich bin sein Schutzengel, DER ENGEL VON PORTUGAL…“

    Damit hat er darauf hingewiesen, daß Portugal sein Land ist, daß er der Schutzpatron des Landes Portugal ist, daß es nicht nur Engel der Menschen, sondern Engel über ein ganzes Land gibt.

    Aus anderer zuverlässiger Quelle, die Ihnen auch bekannt sein müßte, ist uns sogar der Name des Engels von Portugal bekannt (während der Heilige Erzengel Michael der Schutzpatron Deutschlands ist).

  3. @Alexius,
    Danke, Sie schreiben mir aus dem Herzen.
    Vergessen wir nicht, dass auch die „ehrenwerten Brüder“ 2017 ihr 300jaeriges Jubiläum feiern. Das wird der Herr nicht ohne Antwort zulassen.

  4. @jan

    “ Das wird der Herr nicht ohne Antwort zulassen.“

    Wäre schön wenn dem so wäre.

    Was geschah denn bei der sog. „Heiligsprechung“ der beiden sog.“Päpste“ ? Welche „demonstrative“ Antwort Gottes konnten wir da erkennen? Hätten wir nicht auch ein besonderes fulminantes Eingreifen Gottes erwartet?
    Bedenken wir: Der Mensch denkt, Gott lenkt. Auch wenn viel Ungerechtes und Böses (noch) geschieht bzw. geschehen mag – Gott lässt dies (noch) zu.

  5. jan 29. September 2014 um 23:30

    Mal sehen, ob der „Papst“ im Jahre 2017 den Brüdern (oder soll ich nicht lieber sagen seinen Brüdern?) ein Glückwunschschreiben wegen ihren ständigen Einsatz für Demokratie, Menschenrechte, Toleranz, Frieden usw. überbringen läßt oder sogar mit dem roten Teppich im Vatikan empfängt.

  6. @Alexius

    Bringen Sie die Dinge nicht untereinander. Was die Bezeichnung „Eucharistiefeier“ betrifft, lesen Sie vorerst einmal die Enzyklika von Papst Leo XIII. „Mirae caritatis„! Und dann korrigieren Sie bitte Ihre deplazierte Behauptung, in der einen heiligen katholischen Kirche kenne man keine „Eucharistiefeier“!
    Und der Satz:
    “Der nachkonziliaren Liturgiereform von 1969/1970 fiel auch dieses Gebet zum Opfer. Sünde, Hölle, Teufel und Dämonen und natürlich auch die Engel hatten ausgedient.”
    stammt eben nicht von mir! Sie sollten immer genau lesen. Sünde, Hölle, Teufel und Dämonen haben SELBSTVERSTÄNDLICH und ERWIESENERMAßEN auch mit dem II. Vatikanum und den Konzilspäpsten NICHT AUSGEDIENT! Aber für Sie und Ihresgleichen haben die STELLVERTRETER CHRISTI: Johannes XXIII., Paul VI., Johannes-Paul I., Johannes-Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus (I.) allesamt „ausgedient“, weil Sie einer Fata Morgana zum Opfer gefallen sind und nicht mehr daraus herauskommen!

  7. Herr Schenker von Sünde, Hölle, Teufel und Dämonen, auch von Engeln, wird zuweilen noch geredet, aber deswegen sind die V2-Päpste noch lange nicht gerechtfertigt.

    Über Sünde hat man heute sowieso eine ganz und gar aufgeweichte Vorstellung und somit ist das V2-Kartenhaus schon längst in sich zusammengefallen.

    Jemand hatte vor einiger Zeit von Herrn Jorge Bergoglio gehört, dass er über die Hölle gesprochen hat. Diese Person war dann gleich von ihm begeistert. Ich dachte mir nur, wie oberflächlich unsere Katholiken/“Katholiken“ doch sind. Sehr schnell lassen sie sich auf das Glatteis führen.

    Einer Fatamorgana sind wir nicht zum Opfer gefallen. Wir können halt noch 2 und 2 zusammenzählen. Das ist der Punkt!

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