D: Kirchenrechtler fordert Papstkritiker zu Gehorsam auf

Papstbrief zur Veröffentlichung von Amoris Laetitia – RV

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller fordert Kritiker von Papst Franziskus zum Gehorsam auf. Nachdem der Papst mit lehramtlicher Autorität festgelegt hat, wie Seelsorger mit wiederverheirateten Geschiedenen umgehen sollen, sei mittlerweile „völlig klar, was der Papst meint“. Das sagte Schüller dem Online-Portal „Kirche und Leben“.

„Die Kardinäle und Bischöfe müssen nun endgültig diese Sicht der Dinge annehmen und sie gegenüber ihren Gläubigen so vermitteln. Jetzt ist endgültig geklärt, was 99 Prozent der Katholiken ja ohnehin schon verstanden haben.“

Schüller bezog sich darauf, dass das Amtsblatt des Vatikans für 2016 Dokumente veröffentlicht hat, die sich auf den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen beziehen. Der Streit um eine entsprechende Fußnote im Papstschreiben Amoris Laetitia hatte zu einem Dubia-Brief von Kardinälen geführt (dubia, lat.: Zweifel).

Dann hat man gegenüber Dritten zu schweigen

„Die »Acta Apostolicae Sedis« sind das offizielle Publikationsorgan des Heiligen Stuhls, in dem kirchenamtlich veröffentlicht wird, was verbindlich für die Kirche lehramtlich und kirchenrechtlich festgelegt ist“, so Schüller. Franziskus habe sich damit „mit lehramtlicher Verbindlichkeit“ geäußert. „Damit ist klar: Dies hat jeder katholische Gläubige mit religiösem Verstandes- und Willensgehorsam (c. 752 CIC) anzunehmen.“

Das gilt, wie der Kirchenrechtler betont, auch für Kardinäle. Zwar sei es in der Kirchengeschichte immer wieder mal vorgekommen, dass Kardinäle mit der Entscheidung eines Papstes „nicht zurecht“ kämen. Doch „dann hat man gegenüber Dritten im Gehorsam gegenüber dem Papst zu schweigen und keine Gegenpolitik zu leisten – und Bischöfe und Kardinäle schon mal gar nicht“.

Kardinäle hätten sich „zu besonderer Treue gegenüber dem Papst verpflichtet“, mahnt Schüller. „Sie haben dann schlichtweg zu schweigen und dem Papst bedingungslos zu gehorchen und jedwede öffentliche Äußerungen zu unterlassen, die den Eindruck erwecken könnten, dass sie eine andere Sicht der Dinge haben.“

(rv 06.12.2017 sk)

Kardinal Müller: Wiederzulassung berechtigtes Anliegen, aber…

Kardinal Gerhard Ludwig Müller

Kardinal Gerhard Ludwig Müller sieht im Papstschreiben „Amoris laetitia“ theologische und formale Schwächen. Mit Blick auf die umstrittene Passage des Schreibens, wonach wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen zu Beichte und Eucharistie zugelassen werden können, sagte Müller, die Stelle bringe ein berechtigtes Anliegen zum Ausdruck. Sie sei aber theologisch nicht genügend durchgearbeitet. „So etwas in einer Fußnote zu verpacken, ist angesichts des Gewichts dieser Thematik nicht genügend“, so Müller. Der Kardinal äußerte sich im ARD Politmagazin „report München“. Papst Franziskus hatte im Juni Müllers erste Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation nicht verlängert.

Ein Bußsakrament bedeute nicht, dass eine Absolution erteilt und alles wieder gut und schön werde, erläuterte der Kardinal weiter. Es setze Bekehrung voraus, einen neuen Anfang und den Willen, nach Gottes Geboten zu leben. Das hätte theologisch besser durchgearbeitet sein müssen, kritisierte der Dogmatiker. Müller wörtlich: „Wenn man auf die Glaubenskongregation gehört hätte, hätte man das Ziel besser erreicht und wäre besser gegen Einwände gewappnet gewesen.“

Gerade erst war bekanntgeworden, dass der Papst einen Kommentar argentinischer Bischöfe zu dieser Fußnote sowie seine eigene zustimmende Antwort darauf in den vatikanischen Akten veröffentlichen und ausdrücklich als „authentisches Lehramt“ definieren will. Beide Dokumente beschreiben Voraussetzungen, Einstellungen, Anliegen und mögliche Vorgehensweisen für Seelsorger, die Ehepaare in komplexen, schwierigen Lebensphasen begleiten – also eher Seelsorge als Dogmatik.

Müller rief dazu auf, aus der Kirchengeschichte zu lernen. Als Beispiel verwies er darauf, mit welcher „Inkompetenz“ der Fall Martin Luther damals angegangen worden sei und wie viele Menschen dazu beigetragen hätten, dass es zur „Katastrophe der Kirchenspaltung“ gekommen sei. Natürlich sei immer alles einmalig. „Aber vielleicht kann man ein paar Lehren daraus ziehen, wie man es nicht hätte machen sollen und wie man es heute nicht machen sollte.“

(kna 06.12.2017 gs)

Vatikan: „Amoris laetitia“ ist „authentisches Lehramt“

Kommunionsempfang auf dem Petersplatz

Was Papst Franziskus mehrfach betont hat, ist nun offiziell: Beim Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene gilt der Mittelweg, dass in Einzelfällen die Zulassung zu den Sakramenten der Versöhnung und der Eucharistie möglich ist. Ein entsprechender Brief des Papstes vom September 2016 und eine Orientierungshilfe wurden nun im Amtsblatt des Heiligen Stuhls veröffentlicht. Ein Zusatz von Kardinalsstaatsekretär Pietro Parolin weist die Texte ausdrücklich als „authentisches Lehramt“ aus.

Die beiden Dokumente, auf die sich Parolins „Reskript aus einer Audienz mit Seiner Heiligkeit“ bezieht, sind eine Orientierungshilfe zu dem nachsynodalen Schreiben „Amoris laetitia“, die Bischöfe aus der argentinischen Seelsorgeregion Buenos Aires am 5. September 2016 für ihre Kleriker publizierten, und der am selben Tag erfolgte Antwortbrief von Franziskus darauf an den Bischof der Diözese San Miguel, Sergio Alfredo Fenoy. Darin bestätigte der Papst die Auslegung von „Amoris laetitia“ durch die Bischöfe der Region. „Der Text ist sehr gut und erklärt genau die Bedeutung des achten Kapitels von ‚Amoris laetitia’“, heißt es in dem Brief des Papstes. „Es gibt keine anderen Interpretationen.“ In dem umstrittenen Kapitel geht es um das „Begleiten, Unterscheiden und Integrieren“ in schwierigen Lebenssituationen.

„Amoris laetitia“ löste einen innerkirchlichen Streit aus. Sein Gegenstand war die Fußnote 351 des Papstdokuments: Wiederverheiratete Geschiedene könnten unter Umständen auch die „Hilfe der Sakramente“ erhalten, heißt es dort. Das stehe im Widerspruch zur Lehre der Kirche, beanstandeten manche Ausleger, allen voran vier Kardinäle, die dem Papst ihre Zweifel („Dubia“) in Form eines Briefs zustellten. Nach der Lehre sei die Ehe unauflösbar und die Betroffenen lebten in einem fortgesetzten Stand der schweren Sünde.

Beide Dokumente, die Orientierungshilfe der argentinischen Bischöfe wie auch das Antwortschreiben des Papstes, finden sich seit wenigen Tagen in der Online-Ausgabe der „Acta Apostolicae Sedis“ vom Oktober 2016. Die gedruckte Ausgabe liegt noch nicht vor.

Durch Veröffentlichung in den AAS werden allgemeine kirchliche Gesetze promulgiert, treten also in Kraft. In den vatikanischen Akten stehen aber auch Reden, Briefe oder Berichte über Ereignisse. Je nach Gattung haben die Texte unterschiedliche Bedeutung.

In diesem Fall bemerkenswert ist ein „Reskript aus einer Audienz bei Seiner Heiligkeit“, unterzeichnet von Kardinalstaatssekretär Parolin. Ein Reskript ist eine Art Verwaltungsakt zur Regelung von Rechtsfragen in Einzelfällen. In der Materie, die bei der Audienz behandelt wurde, habe „der Papst entschieden, dass die vorgestellten beiden Dokumente durch Veröffentlichung auf der vatikanischen Website und in den ‚Acta Apostolicae Sedis‘ als authentisches Lehramt promulgiert werden“.

Dass das Datum des Reskripts von Kardinal Parolin in den AAS-Akten vom Oktober 2016 mit dem 5. Juni 2017 angegeben ist, ist nicht ungewöhnlich. Die Erstellung des Amtsblattes zieht sich über Monate hin; Texte müssen mehrfach kontrolliert, zum Teil übersetzt werden. So kann es dazu kommen, dass die gedruckten Akten des Jahres 2016 erst Anfang 2018 erscheinen.

In der Zwischenzeit können in der Online-Ausgabe Ergänzungen vorgenommen werden. Das späte Reskript vom Juni 2017 ist wohl auch ein Ergebnis der heftigen Debatte, in der das eigentliche Anliegen des Papstes bereits dutzendfach von Theologen erklärt worden ist.

(katholisch.de/kap 06.12.2017 gs)

Enzyklika „Fides et Ratio“ – Vorstellung durch Kardinal Joseph Ratzinger

Kardinal Joseph Ratzinger – 1998

Der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, hat am Donnerstagmittag (15. 10. 1998) im vatikanischen Pressesaal die Enzyklika „Fides et ratio“ von Papst Johannes Paul II. vorgestellt. Wir veröffentlichen den Wortlaut seiner Präsentation in einer Übersetzung von Claudia Reimüller aus dem italienischen Original („Deutsche Tagespost“ Nr. 126, Samstag, 17. Oktober 1998, S. 3).

Auf den ersten Blick mag das Thema der Enzyklika „Fides et ratio“ über die Beziehung zwischen Glauben und Vernunft ausgesprochen intellektuell erscheinen. Es scheint ein Thema zu sein, das Fachleuten vorbehalten ist: Theologen, Philosophen oder Gelehrten. Sicher sind die unmittelbaren Adressaten dieser Enzyklika außer den Bischöfen der katholischen Kirche die Theologen, die Philosophen und die Intellektuellen. Wenn man die Dinge jedoch in der Tiefe betrachtet. richtet sich die Enzyklika mit diesem Thema an alle Menschen, da jedem Menschen der Wunsch innewohnt, die Wahrheit kennenzulernen und eine Antwort auf die fundamentalen Fragen der Existenz zu finden: „Wer bin ich? Woher komme ich und wohin gehe ich? Warum gibt es das Böse? Was wird nach diesem Leben sein?“ (vgl. Einleitung, Nr.1).

Der erste Satz der Enzyklika enthält bereits das Motiv für dieses Dokument: „Glaube und Vernunft (Fides et ratio) sind wie die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt.“ Das Kernproblem der Enzyklika „Fides et ratio“ ist die „Frage nach der Wahrheit“. Sie ist nicht einfach eine der zahlreichen und vielfältigen Fragen, denen sich der Mensch stellen muß, sondern die unausweichliche. „fundamentale Frage“, die sich durch das ganze Leben und die ganze Geschichte der Menschheit hindurchzieht.

Der Hintergrund der Enzyklika

Gemeinsam mit der Liebe ist die Wahrheit die Grundkategorie der christlichen Offenbarung. Die Universalität des Christentums resultiert aus seinem Anspruch, die Wahrheit zu sein, und sie schwindet, wenn die Überzeugung schwindet, daß der Glaube die Wahrheit ist. Aber die Wahrheit gilt für alle. Folglich gilt das Christentum, da es wahr ist, für alle. Auf dieser Grundlage ergibt sich das Motiv und die Pflicht der Kirche zur missionarischen Aktivität: wenn die menschliche Vernunft die Wahrheit kennenlernen möchte und wenn der Mensch für die Wahrheit geschaffen ist, dann appelliert die christliche Verkündigung an dieses Offen-Sein der Vernunft, um in das Herz des Menschen einzudringen. Daher kann es keinen Gegensatz, keine Trennung und keine Entfremdung zwischen christlichem Glauben und menschlicher Vernunft geben, denn beide sind auch in ihrem Anderssein in der Wahrheit vereint, beide stellen eine wichtige Rolle im Dienst an der Wahrheit dar, beide finden ihre ursprüngliche Grundlage in der Wahrheit.

In meinem Vortrag möchte ich mich darauf beschränken, kurz auf den Zusammenhang, auf die Originalität und auf die Aktualität der Enzyklika einzugehen, ohne dabei die Analyse einzelner Teile vorzunehmen, da dies über den Rahmen dieser Präsentation hinausginge.

Hundertzwanzig Jahre nach der Enzyklika „Aeterni Patris“ von Leo XIII. (1879) macht „Fides et ratio“ wieder die Beziehungen zwischen Glaube und Vernunft sowie zwischen Theologie und Philosophie zum Thema. Warum muß sich der Glaube mit der Philosophie beschäftigen und warum kommt die Philosophie nicht ohne den Beitrag des Glaubens aus? Diese Fragen bleiben nicht unbeantwortet. Und die Antwort beschränkt sich nicht einfach auf die Wiederholung von Behauptungen, welche die Tradition und das Lehramt der Kirche in der Vergangenheit bereits aufgestellt haben, wenngleich der Inhalt der Enzyklika in voller Kontinuität mit dem bereits erworbenen Gut steht.

Die Antwort wird in die aktuelle kulturelle Situation eingebunden, die sich, wenn man sie von ihrem Ursprung her betrachtet, durch zwei Faktoren auszeichnet: die bis ins Extreme getriebene Trennung zwischen Glaube und Vernunft sowie der Ausschluß der Frage nach der – absoluten und unbedingten – Wahrheit aus der kulturellen Forschung und dem rationalen Wissen des Menschen.

Das allgemeine kulturelle und philosophische Klima negiert heute die Fähigkeit der menschlichen Vernunft, die Wahrheit erkennen zu können. Die Rationalität wird einfach nur auf ihre instrumentalen, utilitaristischen, funktionalen, berechnenden und soziologischen Aspekte reduziert. Die Philosophie verliert auf diese Weise ihre metaphysische Dimension. Das Modell der Humanwissenschaften und der empirischen Wissenschaften wird zum Parameter und Kriterium für Rationalität.

Die Folge ist einerseits, daß die wissenschaftliche Vernunft dem Glauben nicht mehr feindselig gegenübersteht, da sie sich nicht mehr für die letzte und endgültige Wahrheit der Existenz interessiert. Sie beschränkt sich vielmehr auf experimentell erfahrbare Teilkenntnisse. Auf diese Weise wird alles, was sich nicht von der wissenschaftlichen Vernunft kontrollieren läßt, aus dem Bereich des Rationalen ausgeschlossen. Folglich wird objektiv der Weg zu einer neuen Form des Fideismus eröffnet. Wenn die einzige Art der „Vernunft“ die wissenschaffliche ist, wird der Glaube jeder Form der Rationalität und der Intelligibilität beraubt und dazu bestimmt, sich in einen nicht definierbaren Symbolismus oder in ein irrationales Gefühl zu flüchten.

Andererseits ist die Tatsache, daß die Vernunft auf den Anspruch, die Wahrheit zu erkennen, verzichtet, in ihrem ersten Schritt auch eine Option philosophischer Art und stellt die Forderung nach einer intrinsischen Beziehung zwischen Theologie und Philosophie auf. Das Sich-Zurückziehen aus der Wahrheitsfrage von Seiten der Vernunft bedeutet, einer bestimmten philosophischen Kultur nachzugeben, welche die Metaphysik aufgrund der Verabsolutierung des Paradigmas der wissenschaftlichen oder historischen Vernunft ausschließt. Die Folge dieser Kapitulation ist nur scheinbar ungefährlich für den Glauben, der in einen in sich geschlossenen Kreislauf abgedrängt wird. Er wird in den Subjektivismus, in die Privatsphäre, verbannt und ist nicht mehr in der Lage, sich den anderen mitzuteilen oder sich auf kultureller oder rationaler Ebene Geltung zu verschaffen.

Wenn die Vernunft sich in einem Zustand der „Schwäche“ befindet, ergibt sich daraus eine kulturelle Sicht des Menschen und der Welt, die relativistischer und pragmatistischer Art ist. Alles wird „auf Meinung reduziert“, und man gibt sich „mit provisorischen Teilwahrheiten“ (NL 5) zufrieden.

Was das Schreiben sagen will

Die Botschaft der Enzyklika reagiert auf diese kulturelle Situation und bringt kraftvoll und überzeugend die Fähigkeit der Vernunft wieder vor, Gott erkennen und – gemäß der begrenzten Natur des Menschen – die fundamentalen Wahrheiten der Existenz finden zu können: die Spiritualität und Unsterblichkeit der Seele; die Fähigkeit, Gutes zu tun und dem natürlichen Gesetz der Moral zu folgen; die Möglichkeit, wahre Urteile zu formulieren, die Behauptung der Freiheit des Menschen… Gleichzeitig bestätigt sie, daß diese metaphysische Fähigkeit der Vernunft eine notwendige Tatsache des Glaubens ist, bis zu dem Punkt, daß eine Glaubensauffassung, die vorgibt, sich abweichend oder alternativ zur Vernunft zu entwickeln, auch als Glaube ungenügend wäre.

Weiter stellt der Papst, indem er sich in den Dialog der Intellektuellen unserer Zeit einschaltet, eine ernsthafte Frage, die eine ebenso ernsthafte Reflexion und Diskussion hervorrufen muß: warum will die Vernunft sich selbst daran hindern, nach der Wahrheit zu streben, während sie doch durch ihre eigentliche Natur darauf ausgerichtet ist, diese zu erlangen?

An diesem Punkt wird offensichtlich, daß man – wenn die Fähigkeit der Vernunft, die Wahrheit Gottes, des Menschen und der Welt zu erkennen, gestützt werden soll – eine Philosophie benötigt, die in der Lage ist, begrifflich die metaphysische Dimension der Wirklichkeit zu erkennen. Es bedarf, in anderen Worten, einer Philosophie, die den fundamentalen Fragen der Existenz, der Integrität und Totalität des Wirklichen ohne Vorurteile und ohne reduktionistisches Vorverständnis „offen“ gegenübersteht.

Der christliche Glaube ist einerseits dazu verpflichtet, sich solchen Philosophien oder Theorien entgegenzustellen, welche die Neigung des Menschen, die metaphysische Wahrheit der Dinge erkennen zu wollen, ausschließen (Positivismus, Materialismus, Szientismus, Historismus, Problematizismus, Relativismus, Nihilismus). Andererseits verteidigt der Glaube, indem er die „Möglichkeit einer metaphysischen und rationalen Reflexion verteidigt verteidigt, welche in der Forschungsmethode autonom bleibt und ihre eigene Natur behält, die Würde des Menschen und fördert so die Philosophie, indem er sie dazu auffordert, sich mit dem tiefen und letzten Sinn des Seins, des Menschen und der Welt zu befassen. Den Menschen vom Zugang zur Wahrheit auszuschließen, ist der Ursprung jeder Entfremdung. In diesem Sinn knüpft „Fides et ratio“ an die erste, programmatische Enzyklika von Johannes Paul II., „Redemptor hominis“, an: die Kirche kann nicht allem gleichgültig gegenüberstehen, was den Menschen bewegt, das heißt seiner Unruhe, seinem Handeln und seinen Hoffnungen: „der Suche nach Wahrheit, dem unstillbaren Bedürfnis nach dem Guten, dem Hunger nach Freiheit, der Sehnsucht nach dem Schönen, der Stimme des Gewissens“ (vgl. Nr.18).

,,Fides et ratio“ will dem zeitgenössischen Menschen das Vertrauen und die Möglichkeit wiedergeben, eine sichere Antwort auf seine Unruhe und seine existentiellen Bedürfnisse zu finden. Sie fordert das menschliche Gewissen auf, sich dem Grundproblem der Existenz und des Lebens zu stellen und die Wahrheit Gottes als Prinzip der Wahrheit, der Person und der ganzen Welt anzuerkennen.

Das soll nicht heißen, daß die Kirche eine bestimmte philosophische Schule durchsetzen oder ein bestimmtes philosophisches oder „metaphysisches System kanonisieren“ metaphysisches System kanonisieren will. Die Enzyklika ist in diesem Punkt ganz klar. Es bedeutet jedoch, daß die christliche Lehre die Durchsetzung einer „recta ratio“ (einer gerade ausgerichteten philosophischen Vernunft) fordert, die, obwohl sie sich nicht mit einer bestimmten philosophischen Bewegung identifiziert, den wesentlichen Kern und die unverzichtbaren Eckpfeiler der rationalen Wahrheit des Seins, der Erkenntnis und des moralischen Handelns des Menschen ausdrückt, die sozusagen der Pluralität verschiedener Philosophien und Kulturen vorausgehen und ein Kriterium zur Beurteilung verschiedener Aussagen philosophischer Systeme bilden.

Hier sieht man die Bedeutung dieses Aufrufs der Enzyklika für die Theologen und (für gläubige und nicht gläubige) Philosophen. Besonders ursprünglich ist der Hinweis, daß die christliche „Offenbarung selbst der Vergleichs- und Verknüpfungspunkt“ Offenbarung selbst der Vergleichs- und Verknüpfungspunkt zwischen Philosophie und Glauben ist. Indem er die aktuellen Forderungen und Aufgaben umreißt (Kap. VII), zeigt der Papst den „Weg der Weisheit“ als den richtigen Weg an, um endgültige Antworten auf die Frage nach dem Sinn der Existenz zu finden. Er erinnert die Theologen daran. daß die Theologie ohne eine gesunde Philosophie dazu bestimmt ist, den Denkformen der postmodernen Kultur zu erliegen, die es aufgegeben hat, über die Frage der Wahrheit nachzudenken. Er lädt die Philosophen dazu ein, einer ständig gültigen Tradition zu folgen und die Dimensionen der Weisheit und der Wahrheit – auch der metaphysischen – im philosophischen Denken wiederzubeleben.

Die Aktualität von Fides et ratio

Die Enzyklika antwortet schließlich auf die wichtigste kulturelle Herausforderung, die in der heutigen Zeit aufgeworfen wird: es geht um den Sinn der Freiheit.

Wahrheit und Freiheit verbinden sich miteinander oder sie gehen gemeinsam elend zugrunde“ (Nr. 90). Das ist, wenn man so will, die wichtigste Forderung, die aus der Enzyklika „Fides et ratio“ hervorgeht.

In der heutigen Zeit ist die Idee der Freiheit bis zu dem Punkt gereift, daß sie als absolut autonom aufgefaßt wird. Man sieht keine Möglichkeit, sie mit der Idee der absoluten und unbedingten Wahrheit zu verknüpfen. Daraus folgt, daß die allgemeine Meinung es für möglich und legitim hält, lediglich einen gemeinsamen Bereich oder eine gemeinsame Plattform zu suchen, wo man ethische oder allgemein menschliche Werte ausmachen kann, um die herum sich in Konsens konstruieren läßt. Der „mögliche Konsens“ wird Prinzip und Ziel der kulturellen und philosophischen Reflexion und des Dialogs. Nicht die Zustimmung zur Wahrheit oder die Suche nach der Wahrheit, sondern eine realisierbare öffentliche Zustimmung, welche die Freiheit von allen und jedem respektiert, bildet das Ziel der Reflexion sowie der kulturellen und sozialen Bemühungen.

„Fides et ratio“ überwindet diesen Niedergang und diese Beschränktheit der Vernunft und der Freiheit und stellt stattdessen eine untrennbare Verbindung zwischen Wahrheit und Freiheit her. Die Freiheit ist nicht einfach die Fähigkeit, gleichgültige oder austauschbare Entscheidungen zu treffen. Sie ist auf Fülle ausgerichtet, ein erfülltes Leben, das die Person mit dem Ausüben ihrer Freiheit, aber in „richtiger Weise“ (Recta Ratio) erobern muß. Die Freiheit findet ihren Sinn und folglich ihre Wahrheit, indem sie sich selbst, in Übereinstimmung mit der Natur der menschlichen Person, auf ihr eigenes Ziel ausrichtet. Folglich ist die Freiheit untrennbar an die Wahrheit des nach dem Bilde Gottes geschaffenen Menschen gebunden und besteht vor allem in der Liebe zu Gott und dem Nächsten.

Es gibt schließlich die Korrelation zwischen Liebe und Wahrheit. Die Liebe zu Gott und zum Nächsten kann nur dann Bestand haben, wenn sie in der tiefen Liebe zur Wahrheit Gottes und des Nächsten gründet. Die wirkliche Liebe zum Menschen ist der Wunsch, ihm das zu geben, was er am nötigsten braucht: Erkenntnis und Wahrheit. Daher ist die Enzyklika „Fides et ratio“ aktuell, und zwar von einer tiefen und nicht nur einfach oberflächlichen oder der Mode entsprechenden Aktualität: sie ist aktuell, weil sie zeigt, daß der Glaube als Annahme der Wahrheit Gottes, die sich in Jesus Christus offenbart, weder für die Vernunft noch für die Freiheit eine Bedrohung darstellt. Der Glaube schützt die Vernunft, da er fragende und forschende Menschen braucht. Nicht das Fragen behindert den Glauben, sondern jene verschlossene Haltung, die nicht fragen will und die Wahrheit als etwas betrachtet, das unerreichbar oder nicht der Mühe wert ist. Der Glaube zerstört die Vernunft nicht, er bewahrt sie und bleibt sich dadurch selbst treu.

Auf die gleiche Weise beschützt der Glaube die Freiheit, denn wenn dem Menschen einmal die Wahrheit genommen wurde, wird er allmählich entweder zu einem zerstörerischen Machtwillen, welcher die Freiheit anderer unterdrückt oder in die Verzweiflung der Einsamkeit getrieben (Nr. 90). Die Freiheit – das ist die Botschaft von Johannes Paul II. – kann nur erlangt und gewährleistet werden, wenn der Weg zur Wahrheit allen immer und überall offen und zugänglich bleibt.

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Massen-Rosenkranz in den USA zum Schutz gegen Islam-Dschihad, christliche Glaubensverleugnung und Abtreibung

Am kommenden 12. Dezember 2017 wird überall in den Vereinigten Staaten Amerikas eine Massenveranstaltung mit dem Rosenkranz stattfinden. Die Gebetsmeinung dazu wird sein: Die Muttergottes zu bitten, die U.S.A. vom Islamischen Dschihad und von der Verleugnung des Christlichen Glaubens zu bewahren und der Abtreibung ein Ende zu setzen.

 

Volltext: Präsident Trump’s außergewöhnliche Weihnachts-Rede

WASHINGTON, D.C., 1. Dezember 2017 (LifeSiteNews) — Präsident Trump hielt die folgende Rede beim Lichteranzünden des Nationalen Christbaums am Donnerstag, 30. November 2017:

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Heute ist der Tag, auf den ich das ganze Jahr sehr gespannt gewartet habe. Es ist einer, von dem wir gehört haben und von dem wir sprechen und von dem wir träumen, und jetzt, als Präsident der Vereinigten Staaten, ist es mir eine große Ehre, endlich Amerika und der Welt ein fröhliches Weihnachtsfest zu wünschen.

Ich möchte allen danken, die hier vor dem Weißen Haus, dem schönen, schönen Weißen Haus, zusammengekommen sind, und allen, die von zu Hause aus zuschauen und die Beleuchtung dieses unglaublichen nationalen Weihnachtsbaums sehen.

Seit fast einem Jahrhundert, in guten wie in schlechten Zeiten, hat jeder Präsident an dieser wundervollen Tradition teilgenommen, die zuerst von Präsident Coolidge begonnen wurde. Aber ich wurde heute Abend informiert, dass das Wetter, das wir haben, das beste seit 25 Jahren ist. Tatsächlich sagte ich: „Ist es immer so?“ Und die Sekretärin sagte: „Das war lange nicht mehr so.“ Wir sind also sehr glücklich.

Schließlich unterzeichnete Präsident Ulysses S. Grant 1870 eine Gesetzgebung, die Weihnachten zu einem Bundesfeiertag machte. Und ich fühle irgendwie, dass wir das wieder tun. Das geschieht jetzt.

Seit den frühesten Tagen unserer Staaten haben die Amerikaner Weihnachten als eine Zeit des Gebetes und der Anbetung, der Dankbarkeit und des guten Willen, für Frieden und Erneuerung gekannt.

Melanie und ich sind am Beginn dieser sehr gesegneten Saison voller Freude. Wir sind begeistert, wenn wir an die Menschen in der ganzen Nation und auf dem ganzen Kontinent denken, deren Geist vom Weihnachtswunder erhoben wird.

Für Christen ist dies eine heilige Jahreszeit – die Feier der Geburt unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. Die Weihnachtsgeschichte beginnt vor 2000 Jahren mit einer Mutter, einem Vater, ihrem kleinen Sohn und dem außergewöhnlichsten Geschenk unter allen, dem Geschenk der Liebe Gottes für die gesamte Menschheit.

Was auch immer unser Glaube ist, wir wissen, dass die Geburt Jesu Christi und die Geschichte dieses unglaublichen Lebens für immer den Lauf der menschlichen Geschichte verändert haben. Es gibt kaum einen Aspekt unseres Lebens heute, den sein Leben nicht berührt hat: Kunst, Musik, Kultur, Recht und unser Respekt für die heilige Würde jedes Menschen überall auf der Welt.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit erkennen wir, dass der wahre Geist von Weihnachten nicht das ist, was wir haben, sondern dass es darum geht, wer wir sind – ein jedes von uns ist ein Kind Gottes.

Das ist die wahre Quelle der Freude zu dieser Jahreszeit.

Das ist es, was jede Weihnacht ‚fröhlich‘ macht.

Und das ist es, woran wir uns bei der heutigen schönen Zeremonie erinnern, dass wir dazu berufen sind, einander zu dienen, einander zu lieben und nach Frieden in unseren Herzen und überall auf der Welt zu streben.

Und so danke ich heute Abend den Millionen von Amerikanern, die unser Leben erleuchten und unsere wunderbaren Gemeinschaften erhellen. Ich danke denen, die während dieser Zeit und während des ganzen Jahres den Bedürftigen dienen. Ich danke unseren Militärs und den Frauen, die auf der ganzen Welt stationiert sind und uns in Sicherheit beschützen.

Ich danke unseren Ordnungskräften, die unsere Straßen schützen und unsere Heimat sichern. Ich danke Amerikas Lehrern, Pastoren und all jenen, die uns so viel gelehrt haben, für ihre Führung in unseren Gemeinschaften und in unserer Gesellschaft.

Und besonders heute Abend danke ich Amerikas Familien. Zu Weihnachten werden wir mehr denn je daran erinnert, dass die Familie das Fundament des amerikanischen Lebens ist.

Und so bitten wir dieses Jahr zu Weihnachten um Gottes Segen für unsere Familien, für unsere Nation. Und wir beten, dass unser Land ein Ort sein möge, an dem jedes Kind ein Haus voller Liebe, eine Gemeinschaft voller Hoffnung und eine Nation voller Glauben kennt.

Im Namen von Melanie, Barron, all meinen Kindern, all meinen Enkeln – sie sind heute Abend bei uns – möchte ich Ihnen danken.

Gott segne Sie und Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika. Vielen Dank.

Frohe Weihnachten allen. Fröhliche Weihnachten. Ein glückliches neues Jahr. Vielen Dank.

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Quelle

Aus dem Englischen übersetzt von mir [POS]

Kardinal Burke: Die Verwirrung in der Kirche deutet darauf hin, dass wir vielleicht in der Endzeit angekommen sind.

 

30. November 2017 (LifeSiteNews) – Verwirrung und Irrtum in der katholischen Kirche bezüglich ihrer grundlegenden Lehre über Ehe und Familie sind so ernst, dass die Endzeit über uns gekommen sein könnte, sagte Kardinal Raymond Burke in einem neuen Interview.

Wenn die Grundlage des Sittengesetzes in der Kirche in Frage gestellt wird, sagte der Kardinal: „dann sind die ganze Ordnung des menschlichen Lebens und die Ordnung der Kirche selbst gefährdet.“

„Es gibt also ein Gefühl in der heutigen Welt, die auf dem Säkularismus mit einem vollständig anthropozentrischen Ansatz basiert“, fuhr Kardinal Burke fort, „durch das wir denken, dass wir unseren eigenen Sinn des Lebens und der Bedeutung der Familie und so weiter schaffen können; die Kirche selbst scheint verwirrt zu sein.“

„In diesem Sinne kann man das Gefühl haben, dass die Kirche den Anschein erweckt, nicht willens zu sein, den Geboten unseres Herrn zu gehorchen“, erklärte er. „Dann sind wir vielleicht in der Endzeit angekommen.“

Kardinal Burke bestätigte in einem Interview mit dem Herausgeber des Catholic Herald, Paolo Gambi, heute, dass „sehr ernste Fragen“ hinsichtlich der Dubia bestehen, die Papst Franziskus letztes Jahr zu seiner Exhortation Amoris Laetitia vorgelegt wuden.

Aber er bestand darauf, dass die Einzelheiten darüber, wie man eine formale Korrektur des Papstes vornimmt, noch nicht bestimmt sind.

Kardinal Burke ist seit langem für seine Verteidigung der kirchlichen Orthodoxie bekannt, und viele betrachten seine Entschlossenheit zu diesem Ziel angesichts scheinbar politischer Herunterspielungen und Spott als ein Beispiel für Mut und Treue zum Glauben.

Burke bestätigte im Interview mit Catholic Herald, dass er, obwohl er Kardinalpatron des Malteserordens bleibt, gegenwärtig keine Funktion innerhalb des Ordens hat und daher weder von der Organisation selbst noch von Papst Franziskus Mitteilungen bekommt.

Er bestätigte auch im Interview, dass es den Priestern freistehe, die außerordentliche Form der Messe seit Papst Benedikts XVI. Motu proprio Summorum Pontificum zu zelebrieren, indem sie darauf verweisen, dass sowohl die ordentliche Form als auch die außerordentliche Form der Liturgie in der Kirche als normal angesehen werde.

Gambi forderte den Kardinal auf, die jüngsten Kommentare zu präzisieren, die er über die gegenwärtige „realistisch scheinende Apokalyptik“ machte, weil „Verwirrung, Spaltung und Irrtum“ innerhalb der Kirche von „Hirten“ selbst auf höchster Ebene stammen.

Kardinal Burke erklärte, dass der Zugang zu Sakramenten für Menschen, die in sündigen Gemeinschaften leben, „eine Verletzung der Wahrheit“ sowohl betreffend die Unauflöslichkeit der Ehe als auch für die Heiligkeit der Eucharistie ist.

„Im gegenwärtigen Moment gibt es Verwirrung und Irrtum über die grundlegendsten Lehren der Kirche“, sagte Kardinal Burke, „zum Beispiel im Hinblick auf die Ehe und die Familie. Zum Beispiel ist die Vorstellung, dass Menschen, die in einer irregulären Vereinigung leben, die Sakramente empfangen könnten, eine Verletzung der Wahrheit sowohl in Bezug auf die Unauflöslichkeit der Ehe als auch auf die Heiligkeit der Eucharistie.“

Er zitierte den hl. Paulus und sagte: „Wir essen unsere Verurteilung“ (unser Gericht), wenn wir die Eucharistie auf unwürdige Weise empfangen.

„Jetzt geht die Verwirrung in der Kirche sogar noch weiter“, fügte Burke hinzu, „weil es heute Verwirrung darüber gibt, ob es überhaupt Akte gebe, die an sich böse sind, und das ist natürlich die Grundlage des Sittengesetzes“, die Ordnung der Kirche und des menschlichen Lebens.

Auf die Frage nach der jüngsten Behauptung der italienischen Bischofskonferenz, des Generalsekretärs Bischof Nunzio Galantino, dass die protestantische Reformation ein „Ereignis des Heiligen Geistes“ gewesen sei, antwortete Kardinal Burke: „Nun, ich sehe nicht, wie sie sagen können, dass die Spaltung der Kirche ein Akt des Heiligen Geistes sei. Es macht einfach keinen Sinn. “

Er verwarf auch die Rede von einer gemeinsamen Eucharistiefeier mit Lutheranern als „nicht möglich“ wegen der Unterschiede in der Lehre der Transsubstantiation (Wesensverwandlung).

„Wenn sich Katholiken an einer ökumenischen Eucharistie beteiligen, würden sie den katholischen Glauben aufgeben“, sagte Kardinal Burke. „Dies ist eine zutiefst falsche Ökumene, die dem Glauben und den Seelen schweren Schaden zufügen würde.“

Seine Antwort auf Gambi mit der Frage, was seine erste Handlung wäre, wenn er zum Papst gewählt würde, wäre: „Das Erste, was ein Papst tun sollte, ist einfach, das Glaubens-Bekenntnis zusammen mit der ganzen Kirche als Stellvertreter Christi auf Erden abzulegen.“

„Die meisten Päpste haben das getan“, fügte Kardinal Burke hinzu und schlug Papst Pius X. Enzyklika E Supremi als Beispiel vor.

„Auch Redemptor Hominis von Papst Johannes Paul II. Ist eine Art Glaubensbekenntnis“, betonte der Kardinal, „und erinnert daran, dass die Kirche der Leib Christi ist, dass die Kirche zu Christus gehört und dass wir alle in seinem Dienst gehorsam sind.“

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Quelle

Aus dem Englischen übersetzt von mir [POS]