Pater Nicolas Gruner: Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens: Aktion Bittschrift an den Papst

J.M.J.

et exeuntes praedicabant ut paenitentiam agerent
und sie gingen und verkündigten, man solle Buße tun
Markus, 6:12

 

Donnerstag, 1. Mai 2014, am Festtag St. Josefs, des Arbeiters

 

Lieber Pater […] ,

Wir überlegen uns oft, warum es ist, dass man Unserer Lieben Frau von Fatima nicht gehorcht: warum das vollständige Dritte Geheimnis noch nicht offenbart worden ist, wie Sie es verlangte, und die Weihe Russlands an Ihr Unbeflecktes Herz durch den Papst und die Bischöfe noch nicht vollzogen worden ist in der Weise, wie Sie es bestimmt hat.

Unsere Liebe Frau machte so wunderbare Versprechungen von Segnungen, die wir erhalten würden als Gegenleistung für bloßen Gehorsam: die Bekehrung Russlands und Frieden in der Welt. Wer würde alles dies nicht wünschen? So wenig hat Sie verlangt und so viel hat Sie angeboten! Es ist wahrhaft erstaunlich, dass die Menschen die Botschaft und Befehle Unserer Lieben Frau ablehnen!

Und jene, in deren Händen Sie so viel Macht gelegt hat – die Päpste und die Bischöfe – haben reichlich Zeit gehabt, um Ihre Worte zu studieren und deren Wahrheit zu ermessen. Drückte nicht der Himmel ein Siegel der Echtheit auf die Botschaft von Fatima durch ein nie dagewesenes öffentliches Wunder?

Am 13. Oktober [1917] sahen mehr als 70.000 Leute in Fatima, durchnässt von einem strömenden Regen, wie die Sonne durch die Wolken brach, ihren Ort am Himmel verließ, und erschien, um dann in einer Zick-Zack-Bewegung über den Himmel zu tanzen und dann auf die Erde zu zu stürzen! Kein diesem gleichkommendes Wunder wurde je bezeugt!

Selbst die weltlichen Zeitungen in Lissabonn, anti-katholisch durch und durch, hatten keine andere Wahl, als über diese erstaunlichen Geschehnisse zu berichten!

Somit, Pater […], bleibt kein Raum für Zweifel, dass die Botschaft von Fatima wahr ist. Die Kirche hat die Erscheinungen anerkannt und zwei der Seherkinder seliggesprochen, die Seligen Hyazintha und Franziskus. Schwester Luizia’s Prozess ist auch eingeleitet worden, obschon sie erst im Jahre 2005 verstorben ist.

Papst um Papst hat die Pilgerreise nach Fatima gemacht. Papst Benedikt im Jahr 2010 sagte, dass sich, wer denkt, dass the prophetische Mission von Fatima vorbei ist, „selber betrügt“. Dies war eine öffentliche Zurechtweisung an alle, die es versucht haben, die Fatima-Botschaft zu begraben und die immer noch alles tun, was sie können, um den Gehorsam gegenüber Unserer Lieben Frau zu behindern.

Und Papst Franziskus hat sein Pontifikat Unserer Lieben Frau von Fatima geweiht in einer öffentlichen Zeremonie durch den Kardinal-Erzbischof von Lissabonn und die Bischöfe von Portugal. Wir haben nun einen Heiligen Vater, der sein Amt in den Dienst Unserer Lieben Frau von Fatima gestellt hat.

Warum dann wurde die Weihe Russlands (immer) noch nicht vollzogen? Warum warten wir immer noch auf die vollständige Enthüllung des Dritten Geheimnisses? Gibt es verwirrendere und mysteriösere Fragen?

Die Antwort ist, dass wir uns vor einer teuflischen Entschlossenheit befinden, den Gehorsam gegenüber Fatima zu behindern. Diese Entschlossenheit ist so hartnäckig, so extrem, dass sie vor nichts haltmachen wird. Unsere Waffen dagegen sind drei:

GEBET – BUSSE – BITTSCHRIFT!

Unsere Liebe Frau von Fatima ermahnte uns an die beiden ersten. Sie verlangt ausdrücklich, dass wir täglich den Rosenkranz beten sollen – wenigstens 5 Gesätzchen — und dass wir Bußwerke tun für die Bekehrung der Sünder. Viele Katholiken haben leider den Rosenkranz vernachlässigt, und über Buße wird in diesen Zeiten nicht viel geredet.

Sie, Pater […], können dies ändern. Sie können die Botschaft von Fatima den Seelen in Ihrer Obsorge bekannt machen und sie inspirieren, täglich den Rosenkranz zu beten und Buße zu tun. In der Tat ist dies unsere Pflicht als Priester in dieser schwieriger Zeit in der Kirche und in der Welt.

Das lange Aufschieben des Gehorsams gegenüber Unsere Lieben Frau mag zuzuschreiben sein dem Fehlen von Eifer und Frömmigkeit, das in der Kirche vorgefunden wird, gleichermaßen unter Priestern und Laien. Eine vermehrte Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima kann auf den Heiligen Vater und die Bischöfe die Gnade des Gehorsams herabziehen, die bisher gefehlt hat.

Und wir können mehr machen als beten und opfern: wir können unseren Bischöfen und dem Papst  klarmachen, dass der Friede in der Welt und die Rettung der Seelen abhängen von der Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens in der Weise, wie es Unsere Liebe Frau bestimmt hat. Nichts anders kann derzeit die Katstrophe abwenden !

Wenn die Bischöfe und der Papst wissen, dass wir auf sie schauen und darauf warten, dass sie Unserer Lieben Frau gehorchen; wenn wir ihnen sagen, dass unser Schicksal, das Schicksal der Welt, von ihnen abhängt; wenn wir sie dazu drängen, mit unserem ganzen Herzen und ganzer Seele, Unserer Lieben Frau zu gehorchen, wie könnten sie dem widerstehen?

Manchmal obliegt es demütigen Priestern und der Laienschaft, unseren Hirten einen Aufwachruf zu schicken. Wir müssen sie wissen lassen, dass der Wolf unter uns ist, und nur sie können uns retten. Unsere Gebete sind verbunden mit Ihnen, Hochwürden, und das Fatima-Zentrum ist hier, um zu helfen, wie wir nur können.

In Jesus, Maria und Joseph mit Ihnen vereint,

(Unterzeichner:)

Pater Terence Hoare — Monsignor John Esposito

Pater Marcos Charles Tillia — Pater David R. Belland

Pater Nicholas Gruner — Pater Justin James

Pater Mike Adriosula — Pater Jim Anderson

Pater Remigius L. Kasawa

 

P.S. Solang die Bitte unserer Lieben Frau um die Weihe Russlands unbeantwortet bleibt, wächst das Risko für unsere Leben und jenes unserer Brüder und Schwestern weltweit mit jedem einzelnen vorbeigehenden Tag. Der Heilige Vater muss Ihre Stimme vernehmen, Pater […], und die Stimmen aller treuen Hirten und ihrer Herden. Diesem Brief beigeschlossen werden sie das Bittgesuchs-Formular finden, das auszufüllen und uns zurückzusenden wir Sie dringend bitten und auch ihre Mitpriester und Pfarrangehören dazu einzuladen, dasselbe zu tun.

Um online zu unterschreiben, gehe Sie auf: https://secure.fatima.org/forms/petition.asp

_______

Aus dem Englischen übersetzt von mir [POS]

 

 

20 Kommentare zu “Pater Nicolas Gruner: Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens: Aktion Bittschrift an den Papst

  1. Was genau die Gottesmutter prophezeit hat: Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, der Heilige Vater wird mir Rußland, das sich bekehren wird, weihen und der Welt wird einige Zeit des Friedens geschenkt werden.“

    “Am 7. Juli 1952 hat Papst Pius XII. eigens die Völker Rußlands dem unbefleckten Herzen der Gottesmutter geweiht.”
    Manfred Adler: ZEICHEN DER ZEIT: DIE HERZ-MARIÄ-VEREHRUNG, 1958
    https://poschenker.wordpress.com/2014/06/27/manfred-adler-zeichen-der-zeit-die-herz-maria-verehrung/

    Die Stalin-Ära ging zu ende. Europa bekam eine für die sog. Moderne ungewöhnlich lange Friedensperiode.

  2. @Ci-devant

    Danke für diesen Hinweis. Dass Papst Pius XII. die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens am 7. Juli 1952 geweiht hat, ist unbestritten. (Siehe auch dieses Dokument!) Und zum Abschluss des 25-Jahr-Jubiläums der Erscheinung Mariens in Fatima habe er am 7. Juli 1952 dann auch noch den Wunsch Mariens erfüllt und auch Russland ihrem Unbefleckten Herzen in ganz besonderer Weise geweiht. Aber hat er dies damals auch in Vereinigung mit allen Bischöfen getan? Wenn ja, in welcher Weise ist das offiziell bestätigt?

  3. @POSchenker

    Die Gottesmutter wußte von Anfang an, daß die Weihe ohne Bischöfe vollzogen würde: Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, der Heilige Vater wird mir Rußland […] weihen und der Welt wird einige Zeit des Friedens geschenkt werden.

    Vorher sagte sie ja: „Wenn man meine Bitten erfüllt, wird Rußland sich bekehren, und es wird Friede sein. Wenn nicht, so wird es seine Irrtümer in der Welt verbreiten, Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen; die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; mehrere Nationen werden vernichtet werden.“

    Die Weihe vom 7. Juli 1952 durch Papst Pius XII. war allerdings spät. Rußland hatte bereits seine Irrtümer verbreitet und schreckliche Verfolgung gebracht. Daß die Weihe am Ende nicht wie bei der Erscheinung am 13. Juni 1929 im Konvent in Tuy, Spanien, gegenüber Sr. Lucia sofort und unter Teilnahme aller Bischöfe erfolgte*, hatte zur Folge, daß uns kein dauerhafter Friede geschenkt wird, sondern nur eine gewisse Zeit des Friedens, so wie das Sonnenwunder am 13. Okt. 1917 eindrucksvoller ausgefallen wäre, wären die drei Kinder nicht am 13. August von freimaurerischen Beamten entführt und eingesperrt worden. Bei ihrer vierten Erscheinung sagt die Gottesmutter nämlich: »… Im letzten Monat werde ich ein Wunder vollbringen, damit Alle glauben. Wenn sie euch nicht in die Stadt entführt hätten, würde das Wunder eindrucksvoller sein.«

    *»Der Moment ist gekommen, in dem Gott den Heiligen Vater auffordert, es anzuordnen und durchzusetzen, dass vereint mit ihm und zur gleichen Zeit, alle Bischöfe der Welt die Weihe Russlands an Mein Unbefleckte Herz vollziehen, und er verspricht, es wegen dieses Tages des Gebetes und der Wiedergutmachung zu bekehren.«

  4. @Ci-devant

    Kennen Sie das Buch von Pater G. Mura FSSPX, „Fatima – Rom – Moskau. Durch die Weihe Russlands zum Triumph Mariens“? Wenn nicht, bestellen Sie es (z.B. hier) und lesen Sie es!

    Zitat aus der Buchbesprechung:
    Warum wurde niemals Russland namentlich – als Staat oder Nation – in den päpstlichen Weiheakten erwähnt? Die Gründe waren vornehmlich politischer Natur. Dies bekannte sogar Papst Johannes Paul II. im Gespräch mit einem Kurienerzbischof: Der Papst befürchtete, dass die sowjetischen Machthaber dies als Provokation empfänden und die Kirche noch mehr verfolgen würden. In dieser Hinsicht hat auch der im Vatikan angesehene Theologe, P. E. Dhanis SJ, die Päpste beinflusst. Dessen Meinung war: „Die Erscheinung der Jungfrau Maria in Fatima ist wahrscheinlich echt, aber die Botschaft, die danach verbreitet wurde, ist die Frucht der überreifen Vorstellungskraft Lucias… P. Dhanis unterscheidet deshalb in den Berichten über die Erscheinungen in Fatima, Pontevedra und Tuy zwischen einem ersten, ursprünglichen und evtl. wahren Kern (Fatima I) und dem, was Schwester Lucia durch ihre angebliche märchenhafte Phantasie hinzugefügt habe (Fatima II)“ (S. 166). Zwei weitere Gründe, welche die Weihe Russlands verhindert hatten, waren die Verbreitung der „Neuen Theologie“ und die ökumenischen Tendenzen, die der Marienverehrung nicht förderlich waren.

  5. @POSchenker
    Danke für den Hinweis. Ich nehme mir vor, da mal reinzuschauen. Ich habe das Buch im Regal stehen.

  6. @Schenker

    Wurde Russland dem unbefleckten Herz Mariens geweiht, wie es verlangt wurde ja oder nein? Meiner Meinung nach kann es hier keinen Mittelweg geben. Wenn nein, dann treten die Katastrophen ein und wenn ja, dann nicht oder irre ich mich in diesem Punkt?

  7. Rußland wurde nie in der Weise, wie es unsere allerseligste Mutter MARIA
    gewünscht hatte ihrem Unbefleckten Hewrzen geweiht.
    Am 13. Juni 1929 teilte sie der Seherin von Fatima, SchwesterLucia, in Tuy mit:
    „Es ist der Augenblick gekommen, in dem Gott den Papst auffordert, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Rußlands an mein unbeflecktes Herz zu vollziehen. Es verspricht, sie durch dieses Mittel
    zu retten.“
    Pius IX. ,welcher von dieser Nachricht unterrichtet war, ließ daraufhin bis
    1931 mehrere günstige Gelegenheiten, diese Weihe zu vollziehen,
    verstreichen. U.a. das 1500-jährige Jubiläum des Konzils von Ephesus,
    bei welchem die Bischöfe in Rom waren.
    Im August 1931 erhielt Schwester Lucia in Rianjo bei Pontevedra von
    MARIA die Mitteilung, dass das Papsttum untergehen wird, wegen der Weigerung
    Rußland zu weihen.
    Es ist unglaublich aber wahr, dass der Heilige Vater und die Bischöfe damals diese
    Glaubensprobe nicht bestanden haben.
    1958 scheint das Papsttum wirklich untergegangen zu sein. Seitdem haben wir nur noch diese „Schauspieler“ der durch das 2. Vatikanum entstandenen
    Menschenmachwerkskirche, welche fast nur noch liberale und antichristliche
    Irrtümer verbreiten.
    Was uns bleibt inst die Weihe jedes Einzelnen an das Unbefleckte Herz
    der allerseligsten Mutter und das tägliche betrachtende Gebet des Rosenkranzpsalters in der Hoffnung, dass bald der Sieg und Triumpf ihres Unbefleckten Herzens eintritt.

  8. @jan und POSchenker
    Damit ist meine Frage perfekt beantwortet. Hätte mich auch gewundert, wenn es solche Zustände wie heute geben würde bei einer geglückten Weihe. Eine Teilweihe kann es ja nicht geben. Danke vielmals 🙂

  9. Im August 1931 empfing Schwester Lucia in Rianjo in Spanien eine weitere Botschaft von Unserem Herrn selbst: „Laß es meine Diener wissen, daß sie, indem sie meinen Befehl verzögern, dem Beispiel des Königs von Frankreich folgen und sich wie dieser ins Unglück stürzen. Es ist nie zu spät seine Zuflucht zu Jesus und Maria zu nehmen.“

    „ Sie wollen meinen Wunsch nicht erfüllen.. Wie der König von Frankreich werden sie es bereuen und es schließlich tun. Aber es wird spät sein. Rußland wird seine Irrtümer bereits in der Welt verbreitet haben…“

    In dieser Botschaft wird Bezug genommen auf die Botschaften an die Hl. Maria Margareta Alacoque, die sie am 17. Juni 1689 von Jesus empfing. Darin wurde der König von Frankreich aufgefordert, Frankreich dem Allerheiligsten Herzen Jesu zu weihen. Ludwig XIV. wie auch seine Nachfolger gehorchten jedoch nicht oder zu spät. Die Botschaft in seiner Echtheit bestätigend erfolgte genau hundert Jahre später, am 17. Juni 1789, die Machtenthebung des Königs, indem die Vertreter des Dritten Standes sich selbst zur Nationalversammlung und damit den Dritten Stand statt des Königs zum Souverain erklärten.

    Quellen:
    http://www.streitpunkt-fatima.de/home/index.html
    http://old.fatima.org/german/gconsecra.html
    http://www.fatima.org/essentials/facts/rianjo.asp

    Es ist aber mit einem großen Fragezeichen versehen, ob das Papstamt jemals wiederhergestellt werden wird. Es scheint eher, daß wir in der Zeit des großen Abfalls leben und uns dem Ende der Welt nähern. Dann hätte die Gottesmutter aber nicht die Wahrheit gesprochen, als sie voraussagte: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, der Heilige Vater wird mir Rußland, das sich bekehren wird, weihen und der Welt wird einige Zeit des Friedens geschenkt werden.”
    Ist es daher nicht eher wahrscheinlich, daß sich die Gottesmutter auf die Weihe vom 7. Juli 1952 durch Papst Pius XII. bezieht?

  10. @Ci-devant
    Nein. Es ist nachweisbar, dass die Forderungen der Gottesmutter nicht erfüllt worden. Maria Alacoque und Fatima sind zwei paar Schuhe. Es ist zwar vieles ähnlich, doch es gab nachweislich niemals eine Weihe Russlands an das Unbefelckte Herz Mariens nach der Forderung von Fatima. Herr Schenker und Jan haben dies bewiesen. Ihre These von dem Mittelweg, dass die Weihe nur halb gemacht wurde ist einfach falsch. Wir werden wieder einmal einen römisch katholischen Papst haben, doch wie wann und wo ist eine andere Geschichte und fällt unter Spekulation. Lassen wir uns überraschen. Doch ich persönlich gehe einmal davon aus das Fatima echt ist und die Muttergottes hier spricht. Doch streng genommen muss man nicht einmal Fatima anerkennen. Die Dogmen sind immern noch höher. Auch wenn ich Fatima leugnen würde. Eines ist sicher. Der Antichrist kommt und das Weltende auch.

  11. jan schreibt am 1.7.2014, 12:57:

    „Rußland wurde nie in der Weise, wie es unsere allerseligste Mutter MARIA gewünscht hatte ihrem Unbefleckten Herzen geweiht.

    Am 13. Juni 1929 teilte sie der Seherin von Fatima, SchwesterLucia, in Tuy mit:
    “Es ist der Augenblick gekommen, in dem Gott den Papst auffordert, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Rußlands an mein unbeflecktes Herz zu vollziehen. Es verspricht, sie durch dieses Mittel zu retten.“..

    Im August 1931 erhielt Schwester Lucia in Rianjo bei Pontevedra von MARIA die Mitteilung, dass das Papsttum untergehen wird, wegen der Weigerung Rußland zu weihen.
    Es ist unglaublich aber wahr, dass der Heilige Vater und die Bischöfe damals diese Glaubensprobe nicht bestanden haben.
    1958 scheint das Papsttum wirklich untergegangen zu sein..
    Was uns bleibt ist die Weihe jedes Einzelnen an das Unbefleckte Herz der allerseligsten Mutter und das tägliche betrachtende Gebet des Rosenkranzpsalters in der Hoffnung, dass bald der Sieg und Triumpf ihres Unbefleckten Herzens eintritt.“
    __

    „Rußland wurde nie in der Weise, wie es unsere allerseligste Mutter MARIA gewünscht hatte ihrem Unbefleckten Herzen geweiht.“
    Richtig!

    „Am 13. Juni 1929 teilte sie der Seherin von Fatima, SchwesterLucia, in Tuy mit: “Es ist der Augenblick gekommen, in dem Gott den Papst auffordert, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Rußlands an mein unbeflecktes Herz zu vollziehen. Es verspricht, sie durch dieses Mittel zu retten.”“ Richtig!

    „Im August 1931 erhielt Schwester Lucia in Rianjo bei Pontevedra von MARIA die Mitteilung, dass das Papsttum untergehen wird, wegen der Weigerung Rußland zu weihen.
    Es ist unglaublich aber wahr, dass der Heilige Vater und die Bischöfe damals diese Glaubensprobe nicht bestanden haben…“

    Unglaublich aber wahr ist auch, was der weltweit so bedeutsamen Fatimabotschaft alles nachträglich angehängt wird:
    „Im August 1931 erhielt Schwester Lucia in Rianjo bei Pontevedra von MARIA die Mitteilung, dass das Papsttum untergehen wird, wegen der Weigerung Rußland zu weihen.“
    DAS HAT MARIA WAHRLICH NICHT GESAGT!(Die Quellenangabe hierzu fehlt gänzlich.)
    Das Papsttum wird nicht untergeh’n! So wie die Kirche unzerstörbar ist, so ist das Petrusamt unzerstörbar.
    Und NACH dem Zorngericht Gottes hat uns Maria einen Papst versprochen, der die Weihe wird vollziehen!

    (PS: @jan, von einem Familienvater z.B., der berufstätig ist, verlangt die Muttergottes nicht einen Rosenkranzpsalter, wohl aber den täglichen Rosenkranz, das sind 15 bis 20 Minuten. Auch jüngere Kinder können in einer Familie angehalten werden, wenigstens 1 Gesätzchen mitzubeten. Es ist wichtig, ihnen den Grund des Gebetes zu erklären.)

    Wahres und Falsches zu vermischen, das ist heute das große Erkennungszeichen Satans! Mit Vorliebe tut er dies mit der Fatimabotschaft!

    Jüngst war in einer katholischen Zeitung (der Herausgeber liest die Traditionelle Messe) zu lesen:

    „Rußland als Geißel
    Die in Fatima angekündigten Ereignisse – so der II. Weltkrieg und das Attentat auf den Papst – sind eingetroffen. Schwester Lucia ist 97jährig 2005 verstorben. Immer wieder hat sie von erhaltenen Marien-Botschaften berichtet, zuletzt vom 7.4.1990. Dort sei ihr gesagt worden:
    Lasst uns nicht täuschen durch die Ereignisse, die in Europa Platz greifen… (Anm.: Sturz der Mauer 1989). Russland wird nicht bekehrt werden, bis Rußland die Geißel für alle Nationen wird… Russland ist das Werkzeug, das der Ewige Vater gebrauchen wird, um die Welt zu bestrafen: Denn Russland wird den Westen überfallen und mit Russland wird China in Asien einfallen. Meine Worte werden verdreht. Die Oberen in der Kirche und die Priester tun dies, um unsere Kinder zu verwirren und sie glauben zu machen, der Weltfriede sei gekommen, und die Bekehrung Rußlands sei da. Dies ist nicht der Fall. Die Welt befindet sich in großer Gefahr. Wenn die Welt nicht umkehrt, wird sie in einen schmerzlichen Krieg hineingestürzt.“

    Wenn auch hier manches Richtige sich darin befindet (Rußland, die Geißel Gottes), gehört diese Gesamtaussage dennoch nicht zur Fatimabotschaft. Es sind keine Worte Mariens, in keiner zuverlässigen Fatimaquelle tauchen sie auf.
    Maria spricht auch nicht in dieser Weise: „Lasst UNS nicht täuschen durch…“ – „um UNSERE Kinder zu verwirren“! Von wem also stammt das „Dort sei ihr gesagt worden“?
    Traurig nur, daß dies von einem traditionstreuen Priester dargeboten wird.

    „Die in Fatima angekündigten Ereignisse – so der II. Weltkrieg und das Attentat auf den Papst – sind eingetroffen“

    Der II. Weltkrieg wurde von Maria vorherverkündet und ist eingetroffen.

    Das Attentat auf den Papst hat nichts mit der Fatimabotschaft zu tun. Weder das Attentat auf den Papst noch der Name ‚Papst Johannes Paul II.‘ wurden von Maria zu irgend einer Zeit vorherverkündet. Und Sr. Lucia dos Santos ist auch nicht 97jährig 2005 verstorben.
    Und die in aller Welt verbreiteten Fotos jener Nonne, die eine so verdächtige, dubiose Verbindung zu den Konzilspäpsten hatte und sich als Sr. Lucia ausgab, diese Nonne, die beim Kommunionempfang die Hand Johannes Paul II. küsste, war nicht Schwester Lucia dos Santos, sondern eine im Auftrag handelnde Nachäfferin der wahren Lucia.

    Abschließend wird dann die irritierende Frage gestellt: „Die Wende in Osteuropa führt nicht zum Frieden! Hat Sr. Lucia geirrt?“

    Jene, die heute nicht bereit sind, die augenfällige Apostasie der Hierarchie festzustellen, werden auch niemals den wahren Sinn der Botschaft von Fatima begreifen.

    Dauerhafter Friede als Folge der Weihe Rußlands – Fehlanzeige
    Bekehrungen als Folge der Weihe Rußlands – Fehlanzeige
    Bekehrung Rußlands durch Rückkehr in den einen Schafstall aufgrund der Weihe – Fehlanzeige
    Nichtverbreitung der falschen Irrlehren über die ganze Welt als Folge der Weihe – Fehlanzeige!

    Warum „Fehlanzeige!? Weil zu keiner Zeit jemals die Weihe vollzogen wurde.

    Der Friede, der von Gott durch Maria versprochen worden ist, ist ein übernatürlicher Friede. Der Friede in Gott! Es ist jedoch auch ein materieller Friede, denn in dieser Zeit wird es keine Bekämpfungen und Unruhen geben, selbst wenn noch nicht alle Völker bekehrt sein werden.

    Der angekündigte Friede aufgrund der vollzogenen Weihe schließt die vollständige Bekehrung Rußlands ein. Bekehrung Rußlands heißt, daß das Schisma, die Trennung der Orthodoxen von Rom, sein Ende findet. Bekehrung Rußlands heißt, daß der Osten das gesamte Depositum Fidei annimmt und das ganze Rußland zum katholischen Glauben konvertiert. Das alles soll nach Ansicht mancher Träumer hier bereits geschehen sein?

    Diejenigen, die die Fatimabotschaft verdrehen sind jene, die weder die Ursache noch das gegenwärtige Dilemma der Glaubenskrise zu erkennen vermögen.

  12. Alexius,
    doch, die Prophezeiung, daß die Päpste dem Schicksal der Könige von Frankreich folgen würden, IST Teil der Fatimabotschaft, wird aber nicht so an die große Glocke gehängt.

    „The Sacred Heart and the French Revolution“, Vortrag von John Vennari auf der Fatima-Konferenz in Hamilton, Ontario, Canada, 1999
    http://www.fatimaondemand.org/en/index.php?option=com_content&view=article&id=230:the-sacred-heart-and-the-french-revolution&catid=54&Itemid=96

    Die folgende Seite liefert Literaturangaben: http://www.1260.org/Mary/Apparitions_Fatima/Fatima_Revelation_at_Rianjo_1931-08_en.htm

  13. „Und wir können mehr machen als beten und opfern: wir können unseren Bischöfen und dem Papst klarmachen, dass der Friede in der Welt und die Rettung der Seelen abhängen von der Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens in der Weise, wie es Unsere Liebe Frau bestimmt hat. Nichts anders kann derzeit die Katstrophe abwenden !
    Wenn die Bischöfe und der Papst wissen, dass wir auf sie schauen und darauf warten, dass sie Unserer Lieben Frau gehorchen; wenn wir ihnen sagen, dass unser Schicksal, das Schicksal der Welt, von ihnen abhängt; wenn wir sie dazu drängen, mit unserem ganzen Herzen und ganzer Seele, Unserer Lieben Frau zu gehorchen, wie könnten sie dem widerstehen?..
    Wir müssen sie wissen lassen, dass der Wolf unter uns ist, und nur sie können uns retten.“
    __

    Das alles ist sehr wohlmeinend und dennoch ausgiebig naiv.
    Auch hier gilt: unglaublich, daß man die Zusammenhänge nicht sehen will.

    Das offizielle Rom ist nach so langer Zeit dem Wunsch des Himmels nicht nachgekommen, hat hartnäckig Widerstand geleistet, Rußland dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen, es hat weder diese Andacht noch die Sühnesamstage verbreitet, es hat nicht die Lehren über die Letzten Dinge (Tod, Gericht, Himmel, Hölle [Fegfeuer]), die alle in der Fatimabotschaft enthalten sind, wieder ins Bewußtsein der Gläubigen gebracht und das Dritte Geheimnis wurde nie offenbart.

    Es ist eine Vermessenheit, nach 85 Jahren zu glauben, Gott immer noch herausfordern zu können, auf eine Weihe zu warten. Die Frist ist längst abgelaufen. Das nächste ist nicht die Weihe, sondern das beispiellose Strafgericht.
    Wie ist der Lauf nach den Aussagen der Muttergottes? „…verschiedene Nationen werden vernichtet werden. Aber AM ENDE wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen, das sich bekehren wird, und eine Zeit des Friedens wird der Welt geschenkt werden.“
    Und diese Zeit des Friedens steht noch aus, weil das Strafgericht, die Vernichtung ganzer Nationen, noch aussteht! Doch diese Friedenszeit wird kommen!
    Am ENDE !

    Die Weihe Rußlands wird in der größten Not erfolgen. Und sie wird nicht nach der Vorstellung von @ci-devant erfolgen (indem der Mensch Gott zwingt, sich nach ihm zu richten), sondern die Weihe Rußlands wird genauso vollzogen werden, wie sie Gott fordert: Es wird dann keine Weltweihe geben. Es gibt die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens. Sie wird vollzogen werden durch einen wahrhaft heiligen Heiligen Vater in Einheit mit den Bischöfen.

    „Die Weihe Rußlands und auch der endgültige Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens, der ihr folgen wird, sind absolut sicher und werden trotz aller Hindernisse eintreten“ (Schwester Lucia zu P. Alonso, P. Heinrich Mörgeli, „Das Unbefleckte Herz Mariä“, S. 70)

    Wie ist das nur möglich zu glauben, man könne heute den Bischöfen und dem Papst klarmachen, daß der Friede in der Welt und die Rettung der Seelen von der Weihe abhängen? Diesen „Bischöfen“, diesem „Papst“, denen das Heil und die Rettung der Seelen überhaupt nichts mehr bedeuten? Die über Fatima nur Lachkrämpfe bekommen.

    Sie wissen lassen, daß der Wolf unter uns ist und nur sie können uns retten??

    Solange nicht eingesehen wird, daß der Wolf in Gestalt der „Bischöfe“ und des „Papstes“ heute unter uns ist, läßt sich schwerlich eine Verständigung über Fatima herbeiführen.

    Und wie muss man doch vernagelt sein zu schreiben:
    @ Ci-devant , 30.6., 14:20:
    „Was genau die Gottesmutter prophezeit hat: ‚Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, der Heilige Vater wird mir Rußland, das sich bekehren wird, weihen und der Welt wird einige Zeit des Friedens geschenkt werden.‘
    Am 7. Juli 1952 hat Papst Pius XII. eigens die Völker Rußlands dem unbefleckten Herzen der Gottesmutter geweiht..
    Die Stalin-Ära ging zu ende. Europa bekam eine für die sog. Moderne ungewöhnlich lange Friedensperiode.“

    Maria spricht nie vom Ende der Stalin-Ära. Sie spricht aber von den Irrlehren, die Rußland über die ganze Welt verbreiten wird. Und die Rußlandweihe wurde zu keiner Zeit so vollzogen, wie es der Himmel forderte!
    Am 7. Juli 1952 wurde dem Apostolischen Schreiben »Sacro vergente anno« von Pius XII. am Schluß eine Weiheform hinzugefügt. Mehr nicht. Ein im voraus festgesetzter und bekanntgegebener Tag für eine feierliche Weihe des Papstes in Einheit mit den Bischöfen war niemand bekannt und die Weihe erfolgte NICHT! Im übrigen verlangte Maria nicht die Weihe der „Völker“ Rußlands, sondern schlicht und einfach „Rußlands“ als Nation.

    „eine..ungewöhnlich lange Friedensperiode“???

    Dazu fehlen mir die Worte. Kommentar zwecklos.

    Was @ fatimacrusader schreibt ist richtig und kann voll und ganz unterstützt werden:

    „@jan und POSchenker
    Damit ist meine Frage perfekt beantwortet. Hätte mich auch gewundert, wenn es solche Zustände wie heute geben würde bei einer geglückten Weihe. Eine Teilweihe kann es ja nicht geben. Danke vielmals“

  14. Eine ungeheuerliche Unterstellung von Ci-devant, der auf die Frage von POS „Aber hat er dies damals auch in Vereinigung mit allen Bischöfen getan? Wenn ja, in welcher Weise ist das offiziell bestätigt?“ antwortet:

    „Die Gottesmutter wußte von Anfang an, daß die Weihe ohne Bischöfe vollzogen würde: Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, der Heilige Vater wird mir Rußland […] weihen und der Welt wird einige Zeit des Friedens geschenkt werden.“

    GOTT und die Gottesmutter, die im Auftrag Gottes kam, haben sich also nach dem Ungehorsam der Hierarchie zu richten?

    „Daß die Weihe am Ende nicht wie bei der Erscheinung am 13. Juni 1929 im Konvent in Tuy, Spanien, gegenüber Sr. Lucia sofort und unter Teilnahme aller Bischöfe erfolgte*, hatte zur Folge, daß uns kein dauerhafter Friede geschenkt wird, sondern nur eine gewisse Zeit des Friedens..“

    Unsinn! Barer Unsinn!

    Was wir also heute haben, soll diese „gewisse Zeit des Friedens“ sein?

    Eine Verdrehung der Fatimabotschaft, wie sie schlimmer kaum sein kann! Wie kann man so eine Behauptung aufstellen, wo doch jedermann sieht, wie schlimm die Lage seit Jahrzehnten ist und heute mehr denn je Kriege, Aufstände, Chaos, Revolution und Aufruhr, Komplott und Rebellion, Flucht, Vertreibung, Arbeitslosigkeit und Verzweiflung so Vieler sich über die ganze Welt immer mehr ausgebreitet haben. Es gab zu keiner Zeit jemals die geforderte Weihe Rußlands! Dieses „Am Ende“ bezieht sich auf die Zeit nach dem Zorngericht Gottes, das sehr schmerzlich sein wird für alle, die dann leben.

    Und der Wahnwitz wiederholt sich:

    „Es ist aber mit einem großen Fragezeichen versehen, ob das Papstamt jemals wiederhergestellt werden wird. Es scheint eher, daß wir in der Zeit des großen Abfalls leben und uns dem Ende der Welt nähern.“

    Wir stehen in der Endzeit aber wir nähern uns nicht dem Ende der Welt. Das Papstamt = Petrusamt bleibt für alle Zeit bestehen. So wie die Kirche unzerstörbar ist, so ist auch das Papsttum unzerstörbar.

    Nur wenn man seine eigenen Ideen als Prophezeiungen zusammenschraubt, indem man Rußland als bekehrt, die Weihe als vollzogen und das Petrusamt als zerstört ansieht, kommt dieser Unsinn zustande:
    „Dann hätte die Gottesmutter aber nicht die Wahrheit gesprochen, als sie voraussagte: “Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, der Heilige Vater wird mir Rußland, das sich bekehren wird, weihen und der Welt wird einige Zeit des Friedens geschenkt werden.”
    „Ist es daher nicht eher wahrscheinlich, daß sich die Gottesmutter auf die Weihe vom 7. Juli 1952 durch Papst Pius XII. bezieht?“

    Es bleibt dabei: Die Rußlandweihe wurde bis heute noch nicht so vollzogen, wie es Maria in Fatima verlangte.. Das bestätigte auch eindeutig Sr. Lucia! Und Gott läßt sich Seinen Plan von vermeintlichen Rechhabern nicht umbiegen.

    Wir haben die Verheißung, daß das Papsttum, das Amt des Petrus nicht untergehen wird. Denn: „Du bist Petrus der Fels und auf diesen Felsen will ich Meine Kirche bauen..“ Es geht auch nicht um die Weihe jedes Einzelnen an das Unbefleckte Herz Mariens, sondern wir besitzen die feste, unerschütterliche Hoffnung, daß der Tag anbricht, wo dem Triumph Mariens die Weihe Rußlands an ihr Unbefleckte Herz vorausgehen wird, vollzogen durch den Papst in Einheit mit allen dann noch vorhandenen Bischöfen, die bekehrt sein werden.

    Und hören Sie auf, Ci-devant, mit Ihrem lästerlichen Durcheinander: “Ich wollte in deinen Händen ruhen, nicht nur in deinem Herzen.” Es reicht jetzt!

  15. Alexius,

    tut mir Leid, aber ich habe eigentlich nur Manfred Adler zitiert, der festgestellt hat, daß die Weihe vollzogen worden ist, und die Gottesmutter selbst, die an einer Stelle die Forderungen aufstellt und die Konsequenzen nennt und an anderer Stelle sagt, was am Ende tatsächlich passieren wird.

    Ich gebe Dir aber recht, daß „Ende des Papstamtes“ von mir falsch formuliert worden ist. Ich meinte die Vakanz des Stuhls Petri.

    Wenn Du Probleme mit dem Zitat aus dem Tagebuch der Faustyna hast: “Ich wollte in deinen Händen ruhen, nicht nur in deinem Herzen.”, wäre es besser Du würdest Deine Bedenken in dem Kommentarbereich des entsprechenden Themas äußern, anstatt das hier zusammenhanglos einzuwerfen. Viele werden gar nicht verstehen, worum es geht.

  16. Ich habe mir mittlerweile das oben von POSchenker empfohlene Buch “Fatima – Rom – Moskau“ von Pater G. Mura, FSSPX, vorgenommen, und auch dort wird auf Seite 71 bzw. 75 die an Lucia gegebenen Botschaften von Christus zitiert: “Laß es meine Diener wissen, daß sie, indem sie meinen Befehl verzögern, dem Beispiel des Königs von Frankreich folgen und sich wie dieser ins Unglück stürzen. Es ist nie zu spät seine Zuflucht zu Jesus und Maria zu nehmen.” und: „ Sie wollen meinen Wunsch nicht erfüllen … Wie der König von Frankreich werden sie es bereuen und es schließlich tun. Aber es wird spät sein. Rußland wird seine Irrtümer bereits in der Welt verbreitet haben und Kriege und Verfolgung der Kirche hervorgerufen haben. Der Heilige Vater wird viel zu leiden haben.“

    Interessant ist, daß nicht nur Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., der schließlich die Weihe vollzieht, am 13. Mai 1917 zum Bischof geweiht wird, genau an dem Tag, an dem Unsere Liebe Frau in dem portugiesischen Dorf Aljustrel bei Fatima den drei Kindern, Lucia Santos, Jacinta und Francisco Marrto erscheint, sondern auch – in “Fatima – Rom – Moskau“ auf Seite 75 wird darauf hingewiesen – die hl. Margareta Maria Alacoque an einem Fatimatag am 13. Mai 1920 heiliggesprochen wird.

  17. Pius XII. hat – aus welchem Grund immer – die Forderungen Mariens für die Weihe Rußlands und damit die Forderung Gottes nicht erfüllt. Beweis: Die Versprechen blieben aus!

    POS an @Ci-devant
    „Kennen Sie das Buch von Pater G. Mura FSSPX, “Fatima – Rom – Moskau. Durch die Weihe Russlands zum Triumph Mariens”? Wenn nicht, bestellen Sie es (z.B. hier) und lesen Sie es!
    Zitat aus der Buchbesprechung:
    Warum wurde niemals Russland namentlich – als Staat oder Nation – in den päpstlichen Weiheakten erwähnt? Die Gründe waren vornehmlich politischer Natur. Dies bekannte sogar Papst Johannes Paul II. im Gespräch mit einem Kurienerzbischof: Der Papst befürchtete, dass die sowjetischen Machthaber dies als Provokation empfänden und die Kirche noch mehr verfolgen würden. In dieser Hinsicht hat auch der im Vatikan angesehene Theologe, P. E. Dhanis SJ, die Päpste beinflusst. Dessen Meinung war: “Die Erscheinung der Jungfrau Maria in Fatima ist wahrscheinlich echt, aber die Botschaft, die danach verbreitet wurde, ist die Frucht der überreifen Vorstellungskraft Lucias… P. Dhanis unterscheidet deshalb in den Berichten über die Erscheinungen in Fatima, Pontevedra und Tuy zwischen einem ersten, ursprünglichen und evtl. wahren Kern (Fatima I) und dem, was Schwester Lucia durch ihre angebliche märchenhafte Phantasie hinzugefügt habe (Fatima II)” (S. 166). Zwei weitere Gründe, welche die Weihe Russlands verhindert hatten, waren die Verbreitung der “Neuen Theologie” und die ökumenischen Tendenzen, die der Marienverehrung nicht förderlich waren.“
    __

    Pater Mura möchte uns dennoch erklären, wie die Gläubigen heute zurecht kommen sollen bezüglich Fatima, wenn nach dem Aufgeben des Glaubenskampfes in der Bruderschaft sein Chef eine Kooperation sucht mit jenen Päpsten, die die herannahende Katastrophe und das Unheil unzähliger Seelen auf dem Gewissen haben und der Botschaft von Fatima hartnäckig widerstehen. Mit jenen wollen sie zusammenarbeiten und machen sich so zu Handlanger Satans! Vor allem sollte es eine Zusammenarbeit geben mit Benedikt XVI.. Doch genau dieser Benedikt war es, der in seinem Kommentar zum erlogenen Dritten Geheimnis vom 26. Juni 2000 diesen Pater Dhanis, unerträglicher Gegner der Fatimabotschaft, namentlich nennt als Kronzeuge seiner hinterlistigen und betrügerischen Thesen: „Der Schluß des Geheimnisses erinnert an Bilder, die Lucia in frommen Büchern gesehen haben mag und deren Inhalt aus frühen Einsichten des Glaubens (!!!) geschöpft ist.“

    Darüber hinaus scheint Pater Mura nicht in Kenntnis zu sein, wenn er in seinem Buch „Fatima Rom Moskau“ auf S. 168 das hinterhältige Buch von Tarcisio Kardinal Bertone „Die Seherin von Fatima“ erwähnt, dieses Buch, das von falschen Angaben und Falschaussagen der selbsternannten Pseudo-Lucia nur so gespickt ist.

    Und wird hier nur noch mit Erdichtungen gehandhabt?
    @ POS: „Und zum Abschluss des 25-Jahr-Jubiläums der Erscheinung Mariens in Fatima habe er am 7. Juli 1952 dann auch noch den Wunsch Mariens erfüllt und auch Russland ihrem Unbefleckten Herzen in ganz besonderer Weise geweiht.“

    Der Wunsch Mariens wurde nicht erfüllt. Es gab keine öffentliche feierliche Weihe in Einheit mit den Bischöfen und nicht die „Völker Rußlands“ zu weihen wurde verlangt, sondern die Nation „Rußland“!

    „Alexius,
    doch, die Prophezeiung, daß die Päpste dem Schicksal der Könige von Frankreich folgen würden, IST Teil der Fatimabotschaft, wird aber nicht so an die große Glocke gehängt.“

    Was manipulieren Sie hier und verdrehen alles, @Ci-devant? Zeigen Sie doch mal auf, an welcher Stelle ich den Hinweis Mariens über das Schicksal des Königs von Frankreich bestritten oder in Frage gestellt haben soll? Ich werde niemals dem, was aus dem Munde Mariens kommt, derart vermessentlich widerstreiten oder zu korrigieren versuchen, wie das manche hier tun. Merken Sie sich das!

  18. Heute ist der 2016-Mai-29, 2. Sonntag nach dem hochheiligen Pfingstfest – und immer noch nicht wurde die Weihe Rußlands (mit namentlicher Nennung) an das unbefleckte Herz Mariens vollzogen. Komendes Jahr jährt sich der 100. Jahrestag „Fatima’s“. Die Welt ist nahezu unfassbar tief gesunken und zerstört – nicht nur die Seelen…

  19. Alexius 4. Juli 2014 um 21:51

    Pius XII. hat – aus welchem Grund immer – die Forderungen Mariens für die Weihe Rußlands und damit die Forderung Gottes nicht erfüllt. Beweis: Die Versprechen blieben aus!

    Raimund Reh 29. Mai 2016 um 14:53

    Jetzt ist der Zug abgefahren!

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