Página Católica, Buenos Aires: „Rabbi Franziskus unter den Seinen“

Rabí Francisco entre los suyos - Blog

Samstag, 18. Januar 2014 – Pagina Católica, Buenos Aires

Skorka: wir erwarten eine tiefgreifende Versöhnung

Wie lieblich ist’s, wenn Brüder beieinander wohnen! (Psalm 133)

Der Papst hat in St. Marta, während mehreren Stunden, eine Delegation von fünfzehn Führern der argentinischen jüdischen Gemeinschaft empfangen, unter ihnen mehrere Rabbiner.

Als wir die Nachricht lasen, mit der man bekanntgab, dass man ihnen ein koscheres Essen zur Verfügung stellte und dass sie miteinander einen Psalm sangen, stellten wir uns vor, dass sie eine Fotoaufnahme in Auftrag geben würden, um das zu verbreiten, da sie doch nicht umhin können, eine solche Gelegenheit, die sich ihnen dargeboten hat, möglichst maximal auszunützen. Und so war es. Unsere Leser bekommen sie mit diesem Artikel.

Was die Jüdische Nachrichtenagentur (AJN) betrifft, informierte diese u.a. wie folgt:

Das Bild hatte innert Sekunden eine große Resonanz in den Sozialnetzen. Der Ex-Kardinal Jorge Bergoglio hielt an diesem Donnerstag ein Mittagessen mit 15 Führenden der argentinischen jüdischen Gemeinschaft, welche  in der Residenz Santa Marta selbst, im Vatikan, ein koscheres Essen genießen und in Hebräisch singen konnten. Ein einfacher Tisch simbolisierte einen Meilenstein in der Geschichte des interreligiösen Dialogs.

Etwas Andersartiges geschah an diesem Donnerstag in Santa Marta, wo sich die Residenz des Papstes Franziskus im Vatikan befindet. Die 15 Leitenden der jüdischen Gemeinschaft, die die Gelegenheit bekamen, einer Begegnung mit dem Führer der katholischen Kirche beizuwohnen, waren schlicht und ergreifend entzückt. Der Höchste Pontifex empfing sie wie seine „Brüder“ und verwandelte ein Mittagessen in einen „historischen Moment“.

Das Bild verbreitete und vervielfachte sich im Nu über Twitter und Facebook. Der Ex-Kardinal Jorge Bergoglio an einem Tisch, freundschaftlich umgeben von Rabbinern und Führern der jüdischen Gemeinschaft.

„Nichts wird mehr gleich sein. In dem, was mein Leben ist, ist es etwas Unvergessliches“, verriet der Präsident einer jüdischen Gemeinde, die an der Zusammenkunft teilnahm, der Jüdischen Nachrichtenagentur. „Das Zusammensein der jüdischen Gemeinschaft mit dem Papst hat eine weltweite Transzendenz“.

(Siehe den vollständigen Bericht mitsamt den sehr vielen Kommentaren auf Página Católica!)

(Übersetzung aus dem Spanischen von mir [POS])

Ein Kommentar zu “Página Católica, Buenos Aires: „Rabbi Franziskus unter den Seinen“

  1. Dann haben sie sicher in St. Martha im Vatikan flugs sämtliche Kreuze abgehängt – wenn’s dort überhaupt welche gibt. Denn nur so konnte es ein brüderliches Fest störungsfrei und ohne Ärgernis unter seinesgleichen werden.

    Doch alles halb so schlimm!
    Bestätigt doch Bischof Fellay, daß Bergoglio einen „tiefen Gauben“ habe, daß er „Ordnung hineinbringen“ will, daß er klug ist (es gibt auch eine „Kardinaltugend“ des Widersachers)!

    Und er ist und bleibt der Heilige Vater, der jetzt den Jesuiten Peter Faber heiliggesprochen hat. Und damit Schluß. Und Schluß damit, wenn er in bälde seine beiden Ketzer-Vorgänger heilig spricht. Dann gibt pius.info die schuss- und feuerfeste Nachricht bekannt, daß Bergoglio die beiden Großen, Johannes XXIII. und Johannes Paul II., heilig gesprochen hat.

    Denn – heißt es dann von Bergoglio – : Wenn ein Papst guten Willens ist und Gott sucht, wer sind wir dann in Menzingen und Stuttgart, über ihn zu urteilen?

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