Ferdinand Holböck: „Wir haben den Messias gefunden!“ (Joh. 1, 41)

6. Bruno Paulus Franz Xaver Rothschild († 24. Dezember 1932)

Am Oberen Markt in der Stadt Lohr am Main betrieb das jüdische Ehepaar Hermann Rothschild und Helena, geb. Hermann, gegenüber dem Rathaus ein Manufakturwarengeschäft. Inmitten der katholischen Bevölkerung lebte dieses Ehepaar streng nach den Gesetzen der mosaischen Religion. In diesem Sinn er­zogen sie auch ihre drei Kinder, auch den am 24. Januar 1900 ge­borenen Bruno, der zusammen mit seinen Geschwistern Irma und Alvin, »stets brav und wohlerzogen«, wie seine Mutter ihn beur­teilte, eine glückliche Kindheit verlebte.1) Er galt in der Kleinstadt, in der die Familie trotz ihres mosaischen Glaubens geachtet und an­gesehen war, als ein sehr religiöser, nach Wahrheit strebender Junge. Er besuchte das Lohrer Gymnasium, bis er im Februar 1918 zum 5. Infanterie-Regiment nach Bamberg einrücken mußte.

Gereift durch die Fronterlebnisse im Ersten Weltkrieg und durch Nachkriegserlebnisse im Freikorps Würzburg, mit dem Bruno Rothschild ausgezogen war, die Münchener Unruhen zu be­kämpfen, kehrte er Ende 1919 an das Gymnasium in Lohr zurück und absolvierte nach einem halben Jahr das Not-Abitur. Im Win­tersemester 1919/20 begann er das Medizinstudium, wechselte dann aber in den pharmazeutischen Beruf und studierte Pharmazie an den Hochschulen Würzburg und Jena.

Nach bestandenem Staatsexamen war er als Apotheker-Gehilfe zuerst in Mainz, dann in Lichtenfels am Main und schließlich in Germersheim bei dem katholischen Apotheker Julius Uhl tätig. Dieser gewährte ihm nicht bloß den Arbeitsplatz und die Wohnung, sondern auch Familienanschluß. Bruno Rothschild freute sich hier über gelegentliche Besuche des Ortspfarrers. In den gemeinsamen religiösen Gesprächen wurde mehrmals über Therese Neumann von Konnersreuth gesprochen. In dieser Zeit machte Bruno Roth­schild auch die Bekanntschaft mit der am Mädchengymnasium der Dominikanerinnen von St. Magdalena in Speyer tätigen jüdischen Konvertitin Edith Stein. Mit dieser sollte Bruno Rothschild bald ebenfalls dankbar bekennen können: »Wir haben den Messias gefunden!«

Wie aber kam es zur Konversion des Juden Bruno Rothschild? Am 23. März 1924 fand im Hotel Post in Lohr eine Wahlversammlung statt. Allen war bekannt, daß dabei der Hauptredner auch auf die Judenfrage zu sprechen kommen werde. Darum nahm Bruno Rothschild mit einigen jüdischen Freunden an dieser Versammlung teil. Er hatte sich vom »Reichsbund jüdischer Frontsoldaten« Material besorgt, um gegen erwartete antisemitische Angriffe gewappnet zu sein und in die Diskussion eingreifen zu können, zumal ihn seine jüdischen Freunde als Sprecher gewählt hatten. Als der Redner tatsächlich bald heftig die Juden attackierte, griff der Pharmazie-Student Bruno Rothschild mutig in die Debatte ein und verteidigte seine jüdischen Glaubensgenossen. In der Hitze des Gefechts kam er von der Politik auf die Religion zu sprechen und ließ sich dabei zur Behauptung hinreißen, Jesus Christus sei das außereheliche Kind einer Jüdin und eines römischen Hauptmanns gewesen. Darauf entstand im Saal ein Tumult. Einige Versamm­lungsteilnehmer stürzten sich auf Rothschild und verprügelten ihn, so daß er — im Gesicht stark blutend — den Saal verlassen mußte.

Da das Geschehene in der Stadt Lohr an den folgenden Tagen zum Tagesgespräch geworden war, sahen sich der katholische und der evangelische Stadtpfarrer veranlaßt, in der Lohrer Zeitung einen scharfen Protest gegen die beschämende Schmähung Jesu Christi und seiner jungfräulichen Mutter zu veröffentlichen. Es heißt darin nach dem Hinweis auf den Artikel im Glaubens­bekenntnis von Jesus Christus, »der empfangen ist vom HI. Geist, geboren aus Maria, der Jungfrau«: »Es ist klar, daß das Christen­tum bei seinem Eintritt in die feindselige Umwelt, in die jüdische wie die heidnische, es sich gefallen lassen mußte, verhöhnt, ver­spottet und geschmäht zu werden . . . Auch die Lehre von der Jung­frauengeburt wurde verspottet und in gemeiner Weise in den Schmutz gezogen. So finden wir schon in der Schmähschrift des heidnischen Philosophen Celsus (170 — 180 n. Chr.), die den Titel ›Wahres Wort‹ führt, alle die gehässigen jüdischen und heidnischen Schmähungen und Lästerungen, die noch heute die Freude aller Feinde des Kreuzes Christi bilden. Hier finden wir auch die scham­lose Lüge über die Geburtsgeschichte Jesu. Prof. Ernst Häckel hat es sich nicht entgehen lassen, in seinen ›Welträtseln‹ diese Schand­geschichten wieder aufzuwärmen; er hat dabei seinem blindwütigen Haß gegen das Christentum sogar seinen wissenschaftlichen Ruf geopfert. Das also sind die trüben Quellen, auf die sich am letzten Sonntag (23. März 1924) in einer Wahlversammlung in unserer Stadt ein geborener Feind des Kreuzes Christi, ein junger Jude, angeblich im Namen ›der Wissenschaft‹ berief, wobei er die ungeheure Frechheit besaß, einen ›wissenschaftlichen Nachweis‹ für die Jungfrauengeburt zu verlangen. Noch ungeheurer freilich ist die Gutmütigkeit der aus Hunderten von Christen bestehenden Wählerversammlung, die sich derartiges von einem Juden bieten ließ, und die naive Einfalt, mit der heute gar mancher in unserer Stadt, ohne zu erröten, von diesen pikanten Geschichten spricht und dabei sehr ›gebildet‹ von einer wissenschaftlichen Streitfrage redet, von der man bisher nichts gewußt habe. Es fehlte nur noch, daß man dem frechen Lästerer eine Dankadresse widmet für die ›wertvolle wissenschaftliche Aufklärung‹, die er geleistet hat!

Der Nachweis, der hier erbracht werden müßte, wäre der für die Richtigkeit der erhobenen Schmähungen. Dieser Nachweis aber ist nicht zu erbringen, weil eben die ›historischen und wissenschaft­lichen Grundlagen‹ hierfür nichts als jüdische und heidnische Schmähschriften sind. Im übrigen ist dieses unglaubliche Gerede über die Geburtsgeschichte Jesu so einfältig und gemein, daß es überflüssig ist, sie hier zu widerlegen. Es ist dies schon seit den Tagen des Origenes unzählige Male geschehen, und auch ein so scharfsinniger und unerbittlicher Kritiker des Christentums wie David Friedrich Strauß hat schon 1835 die jüdischen Schand­geschichten über Maria in ihr Nichts aufgelöst. Selbst hochange­sehene Juden wie Moses Mendelssohn in einem Brief an Lavater und Graetz — in seiner ›Geschichte der Juden‹ — bezeichnen solche jüdische Schmähschriften gegen Jesus als ›ein elendes Machwerk, kombiniert aus fragmentarischen Sagen des Talmud über Jesus‹. Der Versammlung aber vom letzten Sonntag und insbesondere deren Leitung kann der schwere Vorwurf nicht erspart bleiben, daß sie die Ehre des Christenglaubens gegen jüdische Anmaßung und Frechheit nicht entschieden genug gewahrt hat — ganz im Gegensatz zu dem angekündigten Programm.

Von der jüdischen Kultusgemeinde hier in Lohr aber ist, wenn in ihr noch ein Gefühl für Anstand und Schicklichkeit lebt, zu er­warten, daß sie durch eine öffentliche Erklärung das schwere Ärgernis zu beseitigen versucht, das jener junge Jude durch seine Schmähungen allen gläubigen Christen in unserer Stadt bereitet hat. Denn wenn auch in jener Versammlung wohl heftige Angriffe gegen die Juden erhoben wurden, so war einmal ja das Thema all­gemein bekannt und kein Jude hätte hinzugehen brauchen. Zum anderen darf auch berechtigte Gegenrede niemals dazu führen, das, was Tausenden ein heiliger Glaubenssatz ist, mit Schmutz zu bewerfen. Wenn wir auch einem schrankenlosen Antisemitismus keineswegs das Wort reden, so müssen wir uns doch gegen solche jüdische Anmaßung und Beleidigung verwahren. Die Schmach, die man hier öffentlich unserem Heiland angetan hat, müssen wir als unsere eigene Schmach empfinden. Und wir wissen uns gewiß mit allen gläubigen Christen aller Konfessionen einig darin, daß wir allen Verleumdungen und Schmähungen zum Trotz festhalten an dem Bekenntnis zu Jesus Christus, unserem Herrn und Heiland, Gottes eingeborenen Sohn, empfangen durch den Hl. Geist und geboren aus Maria der Jungfrau.«2)

Die israelitische Kultusgemeinde in Lohr reagierte mit folgender, in der Lohrer Zeitung am 1. April 1924 abgedruckten Erklärung: »Zu den Veröffentlichungen der Stadtpfarrer (von Lohr) in der Lohrer Zeitung vom 29. März 1924 erklärt die unterfertigte israeli­tische Kultusgemeinde, daß sie den Äußerungen des jungen Mannes in jeder Weise vollständig ferne steht und solche schärfstens verurteilt. Sie bedauert deshalb aufrichtig die dadurch entstandene Mißstimmung und wünscht nichts sehnlicher, als mit allen christlichen Mitbürgern nach wie vor in Frieden und Eintracht weiter zu leben.« 3)

Aus Protest gegen diese Erklärung der israelitischen Kultus­gemeinde trat Bruno Rothschild, mit dem man keinerlei Kontakt aufgenommen hatte, aus seiner Religionsgemeinschaft aus. Es kam dann noch zu einer gerichtlichen Verhandlung gegen ihn in Aschaf­fenburg; Bruno Rothschild wurde verurteilt.

Hier begann nun in ihm die eigentliche Wandlung, die zur Kon­version führte. Bruno Rothschild war als »geborener Feind des Kreuzes Christi« angeklagt worden. Da nahm er nun mit dem katholischen Stadtpfarrer von Lohr Kontakt auf, weil ihn die Wahr­heitsfrage ganz stark zu beschäftigen begonnen hatte. Der katho­lische Priester, Pfarrer Abel, behandelte Bruno Rothschild rück­sichtsvoll und klug und versorgte ihn mit entsprechender Literatur über den katholischen Glauben. Ein Kapuzinerpater am Wall­fahrtsort Mariabuchen übernahm die weitere Unterweisung des jungen Juden über den katholischen Glauben und hielt ihn vor allem zum Gebet um Erkenntnis der Wahrheit an. Überdies nahm Bruno Rothschild Kontakt mit Menschen auf, die den Weg von der Synagoge zur katholischen Kirche schon gegangen waren.

Der Gnadenweg hin zur katholischen Kirche ging dann aber für Bruno Rothschild über Konnersreuth. Während seiner Tätigkeit als Apotheker-Gehilfe in Lichtenfels hörte er eines Tages einen Vor­trag über die stigmatisierte Therese Neumann. Von da an fühlte er sich wegen der religiösen und naturwissenschaftlichen Phänomene, die an dieser schlichten, bäuerlichen Frau in Erscheinung traten, nach Konnersreuth hingezogen. Deshalb fuhr er eines Tages mit dem Fahrrad von Lichtenfels nach Konnersreuth. Die Tagebuch­notizen, die sich Bruno Rothschild über seine Begegnungen mit Therese Neumann machte, sind überaus aufschlußreich.4)

Am 10. August 1928 wurde Bruno Rothschild in Konnersreuth vom Ortspfarrer Naber getauft, wobei der Eichstätter Theologie­professor Fr. X. Wutz und Therese Neumann als Taufpaten fun­gierten. Bei der anschließenden hl. Messe empfing der Neugetaufte zusammen mit seiner Taufpatin die erste hl. Kommunion.

Gottes Gnade drängte den konvertierten Juden dann weiter, hin zum Priestertum. Er gab seinen Apothekerberuf, den er zuletzt in Germersheim bei der katholischen Familie Uhl ausgeübt hatte, auf und begann das Theologiestudium in Eichstätt im Oktober 1928. Die Ferien verbrachte er immer in Konnersreuth und wurde dabei stark beeindruckt von den außerordentlichen Geschehnissen an Therese Neumann. Eine große Hilfe auf dem Weg zum Priestertum waren ihm auch Pfarrer Josef Naber von Konnersreuth und Fr. X. Wutz, der Professor für alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Phil.-Theologischen Hochschule in Eichstätt.

Die Priesterweihe empfing Bruno Rothschild am 1. Juli 1932 in Eichstätt. Im dortigen Benediktinerinnenkloster St. Walburg feierte er tags darauf die Primiz und am 10. Juli in Konnersreuth die Nachprimiz. Am 13. August 1932 trat der Neupriester seine erste Kaplansstelle in Arberg in der Nähe von Ansbach an.

Es war ihm nur eine ganz kurze Seelsorgetätigkeit gegönnt. Das Herz hielt dem Erlebten und Erlittenen nicht stand. Am 21. Dezember 1932 starb sein Vater Hermann Rothschild. Bruno Rothschild hatte sich beeilt, den sterbenden Vater noch lebend an­zutreffen, er erreichte ihn aber nur noch auf der Totenbahre. Am Tag nach dem Begräbnis des Vaters, an dem der Priestersohn nur von ferne teilnehmen konnte, feierte er in der Kapuzinerkirche in Lohr seine erste und zugleich letzte hl. Messe in der Heimatstadt. Bald darauf trat er die Rückreise nach Konnersreuth an. In Nürnberg angekommen, wollte Bruno Rothschild in den Zug nach Waldsassen umsteigen. Dabei wurde er von einem ganz schweren Herzanfall überrascht, der zum Tode führte; es war halb drei Uhr nachmittags am Heiligen Abend, 24. Dezember 1932. Sein letztes Wort, das er flüsternd über die Lippen brachte, war »Heiland!« Am 28. Dezember 1932 wurde Bruno Rothschild auf dem Friedhof von Konnersreuth begraben. Beim Trauergottesdienst hielt Pfarrer J. Naber die folgende Grabrede:5)

»Wir stehen am Grab des hochwürdigen Herrn Kaplans Bruno Rothschild. Lohr am Main ist die Stadt, in der er vor 33 Jahren das Licht der Welt erblickte, Konnersreuth der Ort, an dem ihm vor viereinhalb Jahren das Licht des katholischen Glaubens aufging; Seelenarzt wollte er von da an werden, nachdem er vorher Leibesarzneikunde studiert und geübt hatte; die altehrwürdige Bischofsstadt Eichstätt vermittelte ihm das zu seelsorglichem Wirken notwendige Wissen, die Pfarre Arberg sah ihn kurze Zeit als Kaplan in ihrer Mitte, heute hat er die letzte Station seines Lebens erreicht, das Grab. Tief erschüttert blicken wir in dasselbe mit der Frage auf den Lippen: ›Herr, warum so früh?‹ Er, der Verstorbene, freute sich und wir alle freuten uns auf eine lange gesegnete Wirksamkeit, die er im Weinberg des Herrn werde ent­falten können. Und nun, kaum begonnen, wird sie mit einem Schlag beendet. Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken, seine Wege sind nicht unsere Wege. Was sind vor dem Ewigen tausend Jahre, was vor dem unendlich Großen die größten Taten, die ein Mensch vollbringen kann! Eines nur ist es, was uns groß und unser Wirken wertvoll macht vor Gott, und das ist nicht an die Zeit gebunden und braucht nicht den Glanz der großen Taten, das ist die Heilandsliebe, die Opfer bringt! Und solche Liebe hat unser verstorbener Mitbruder besessen. Da lag er einmal schwerkrank im Pfarrhof in Fieberphantasien. Ich saß unbemerkt an seinem Bett und horchte. Jetzt — so dachte ich mir — wird das Innerste seines Herzens zum Vorschein kommen. Zum Vorschein kam ein Herz, so voll von kindlicher, zutraulicher Liebe zum Heiland, daß ich nachher sagte: ›Ich habe den Bruno bisher schon lieb gehabt, weil ich überzeugt war, daß er den Heiland liebt; nun aber habe ich ihn noch viel lieber, da ich ein solches Maß von ungeheuchelter Heilandsliebe aus seinem Mund habe reden hören.‹ Ein anderes Mal hat er etwas ängstlich und still vertraulich gefragt: ›Ob das etwas mache, daß ihm eine Träne auf die heilige Hostie gefallen sei?‹ Damit wissen wir, was es ihm möglich machte, die großen Opfer zu bringen, die er gebracht hat: Herausgehen aus dem Kreis der Familie und der Verwandten in dem klaren Bewußtsein, daß er deren schärfsten Widerspruch herausfordern werde, wenn er der gewonnenen religiösen Überzeugung folge; die bisherige Berufs­stellung aufgeben und jahrelang dann auf einen Beruf sich vorbe­reiten, mit dem sein bisheriges Leben keinen Zusammenhang gehabt hat; weder durch innere Kämpfe noch durch äußere Schwierigkeiten sich entmutigen lassen; dann sich am ersehnten Ziel sehen, aber krank und unfähig, so zu wirken, wie es heiliger Eifer wünschte; schließlich in kindlichem Pflichtbewußtsein — er hat von seinem jüdischen Vater immer mit Hochachtung und von seiner jüdischen Mutter immer mit Liebe gesprochen — schließlich also nach fünf Jahren wieder zurückkehren ins Elternhaus, um dem toten Vater die letzte Ehre zu erweisen, gefaßt auch auf die vor­wurfsvollste Aufnahme; und bei dem allem immer sagen: ›Heiland, gern!‹ auf den Lippen. Geliebte, sind das nicht Opfer, die nur eine starke Liebe bringen kann? Darum glauben wir, der Verstorbene werde im Heiland einen gnädigen Richter und überreichen Ver­gelter gefunden haben; denn der Heiland richtet nach der Liebe; die Liebe tut ihm förmlich Gewalt an, er kann nicht unbarmherzig sein gegen den, der Ihn liebt, und er kann sich nicht genug tun in Beweisen des Wohlwollens gegen einen solchen Menschen!«

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1)  vgl. E. Becker, Durch Resl bekehrt, Neue Zeugnisse aus Konnersreuth (Würzburg 1965),S. 18 — 22.

2)  vgl. E. Becker, a. a. 0., S. 20-22; hier ist die Erklärung des kath. Stadtpfarrers Abel und des ev. Stadtpfarrers Fuchs in der Lohrer Zeitung vom 29. März 1924 im vollen Wortlaut abgedruckt.

3)  vgl. E. Becker, a. a. 0., S. 22; hier findet sich die Erklärung des Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Lohr am Main, H. Winheimer, wie sie in der Lohrer Zeitung vom 1. April 1924 abgedruckt war.

4)  vgl. E. Becker, a. a. 0., S. 30 — 81; hier sind Tagebuch-Eintragungen und Briefe des Konvertiten Br. Rothschild abgedruckt.

5)  vgl. E. Becker, a. a. 0., S. 95 — 97; hier findet sich der volle Wortlaut der Grabrede des Konnersreuther Pfarrers J. Naber; beide, Kaplan Br. Rothschild und Pfarrer J. Naber, liegen jetzt im Konnersreuther Friedhof in einem gemeinsamen Grab neben dem von Therese Neumann.