Ankunft des Päpstlichen Sondergesandten in Medjugorje

Medjugorje / Wikimedia Commons – Gnuckx, CC BY 2.0

Zukunftsweisende Richtlinien sollen erarbeitet werden

Henryk Hoser, Sondergesandter des Heiligen Stuhls in Medjugorje, Bosnien und Herzegowina, der vom Papst am 11. Februar ernannt wurde, ist am Mittwoch zu seiner pastoralen Mission vor Ort eingetroffen. Der Erzbischof von Warschau sagte, dass der Papst dort „an der Entwicklung der Volksfrömmigkeit sehr interessiert sei“.

Nach einem Zwischenstopp in den Städten Sarajevo und Mostar kam Hoser in die Pfarrkirche Sankt Jakob von Medjugorje, wo er Zeit im Gebet verbrachte. Begleitet von Pater Miljenko Šteko, Provinzial der Franziskaner-Provinz Herzegowina, wurde er von Pater Marinko Šakota, dem Pfarrer von Medjugorje empfangen. Sowie von den Franziskaner-Brüder und Schwestern und von den Pilgern, heißt es auf der offiziellen Internetseite.

Kinder empfingen ihn mit Blumen. Danach sprach der Erzbischof: „Lasst uns zusammen um die Fürsprache der Mutter Gottes bitten, so dass er unsere Herzen und Köpfe der göttlichen Gnade, der Lehre der Kirche und dem Wort Gottes öffne. Der Heilige Geist ist unser Leben und er ist auch die Seele der Kirche. Sucht Gottes Wahrheit über uns selbst und die Wahrheit Gottes für die Menschen.“

Der Gebetsort sei weltweit bekannt und der Heilige Vater sehr interessiert an der Entwicklung der Volksfrömmigkeit in diesem Ort interessiert. Teil seiner Mission sei es, die Seelsorge dieses Ortes zu bewerten und Richtlinien vorzuschlagen, die in der Zukunft weisen.

„Ich komme aus einem Land kommen, das eine große Hingabe an die Mutter Gottes zeigt“, sagte er noch. Maria sei die Königin von Polen. „Ich wünsche Ihnen allen zu Maria zur Königing Ihres Lebens“. Im Moment reichten diese Worte, sagte er.

Die Ernennung eines Sonderbeauftragten folgt den Schlussfolgerungen der Untersuchung durch den Vatikan zu den Berichten über Marienerscheinungen an diesem Ort. Seine Mission sollbis zum Sommer abgeschlossen sein. Dabei ginge es darum, detailliertes Wissen über die pastorale Situation sowie über die Bedürfnisse der Gläubigen, die dorthin pilgern uu erfahren, um auf dieser Grundlage eine Initiative für die Zukunft zu erarbeiten.

Im Jahr 2010 errichtete Papst Benedict XVI. eine internationale Untersuchungskommission in der Kongregation für die Glaubenslehre. Im Juni 2015 gab Papst Franziskus auf einer Pressekonferenz auf dem Rückweg von Sarajevo bekannt, dass die Schlussfolgerungen der Untersuchung ihm vor kurzem vorgelegt wurden.

In einem Schreiben der Glaubenskongregation vo 26. Mai 1998 sind Pilgerfahrten privaten Charakters nach Medjugorje zugelassen, solange sie nicht als Authentifizierung der Berichte über Erscheinungen dort seit 1981 dargestellt werden, da es immer noch einer Untersuchung der Kirche bedarf. (mk)

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Quelle

Ex-Exorzist verlangt von Katholiken den Glauben an Medjugorje

Eben hat der Priester Gabriel Amorth – wie man hier lesen kann:
http://www.cathinfo.com/catholic.php/Fr-Gabriel-Amorth-Consecrate-Russia-by-31-Oct-2015-or-Dire-Consequenses dem Priester Nicholas Gruner gegenüber „geoffenbart“, dass, falls die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens inzwischen nicht endlich geschehe, nur noch eine sehr kurze Zeit (8 Monate) verbleiben soll, ehe die von U.L.F. von Fatima vorhergesagten Strafgerichte beginnen würden, unsere Welt in unvorstellbarer Weise auseinander zu reißen! – Es zeigt sich m.E. auch hier, dass dieser „Top-Exorzist“ nicht zu den wahren Erleuchteten gehört.

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Siehe hierzu auch:

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CHRISTLICHES FORUM

Römischer Pater Gabriele Amorth erneut auf Abwegen

Der erscheinungsbewegten Nachrichtenseite „Kath.net“, die seit Jahren die Werbetrommel für Medjugorje und andere kirchlich nicht anerkannte „Privatoffenbarungen“ rührt, kommt der neueste Einfall bzw. Ausfall des ehem. römischen Exorzisten Gabriele Amorth gerade recht, behauptet dieser doch, es sei „unentschuldbar für Christen“, wenn sie Medjugorje „ignorieren“.  media-372515-2

Diese Ansicht äußerte der Geistliche, wie „kath.net“ heute berichtet, in einem Interview mit dem italienischen „Radio Maria“.

P. Amorth verherrlicht Medjugorje als “großartige Festung gegen Satan”. Die Erscheinungen absichtlich zu ignorieren, sei bei „Heiden“ einsehbar, für Christen aber nicht zu entschuldigen, zumal, wie er betont: „Nach mehr als dreißig Jahren!“

Umgekehrt wird ein Schuh draus:

Gerade deshalb, weil die angeblichen Visionen seit über 30 Jahren die Runde drehen, weil die „Gospa“ mehr als 40.000 mal erschienen sein soll, ist Medjugorje offensichtlich kein Werk des Himmels. (Natürlich gibt es viele weitere Gründe für eine ablehnende Haltung, über die hier…

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