FSSPX: P. Franz Schmidberger’s „Widderstand“ gegen den Widerstand – (3)

Fortsetzung und Schluss meiner Stellungnahme Teil 1 und Teil 2

Pater Schmidberger schreibt weiter:

„Am Donnerstag, dem 27. Juni, feiern wir in Ecône das silberne Bischofsjubiläum der drei Weihbischöfe der Bruderschaft, die in den vergangenen 25 Jahren soviel Segen über die heilige Kirche ausgegossen haben. Dass der vierte nicht mehr in unseren Reihen ist, schmerzt uns. Aber so ist es eben mit der menschlichen Freiheit: Selbst Männer, die Gott erwählt hat, können im Laufe ihres irdischen Daseins vom rechten Weg abirren…“

Für die Tieferblickenden wird diese Feier dann wohl eher eine Trauerfeier sein. Denn von den ursprünglich vier von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfen sind es eigentlich nur (noch) zwei, die die FSSPX einigermaßen „ordentlich“ feiern kann, die Bischöfe Alfonso de Galarreta und Bernard Tissier de Mallerais. Bischof Fellay hat „in den vergangenen 25 Jahren“ (unter dem Saldierstrich) nicht „soviel Segen“ über die heilige Kirche ausgegossen, wie sich das P. Schmidberger einbildet. Jetzt, in den letzten Jahren, hat er sogar das heilige Werk seines Konsekranten mit seinem Verhalten und Vorgehen als Generaloberer arg ruiniert. Damit kann man ihn nicht feiern, sondern nur bewehklagen. Und Bischof Williamson müsste, auch als Abwesender, Ausgeschlossener, die „Feiernden“ eigentlich so sehr schmerzen, dass sie gescheiter auf das Silberjubiläum verzichten würden; denn es gibt nichts Silberglänzendes zu bejubeln. Nicht etwa, weil er, Bischof Richard Williamson, „vom rechten Weg abgeirrt“ wäre, oder weil er „aus der Verpflichtung, seinem Generaloberen unterworfen zu bleiben ausgeschert“ wäre (vgl. seinen offenen Brief vom 19. Oktober 2012 an Bischof Fellay), sondern weil Bischof Fellay mit Unterstützung seiner Assistenten und vor allem auch mit jener von Pater Schmidberger, schon lange zunehmend gegen ihren bischöflichen Mitbruder agiert, ihn negativ kritisiert, ja ausgegrenzt haben, am massivsten und beschämendsten seit seiner sogenannten „Holocaustleugnung“, worauf sie ihn schmählich in die Verbannung schickten und unter Quarantäne stellten. Anlässlich dieses Geschehens ist es offenbar geworden, wie feige die gesamte Kirchenleitung inklusive Papst und sogar und nicht zuletzt die FSSPX-Führung war und ist, wenn es darum ging und geht, ihre eigenen wahren, ja besten und mutigsten Christgläubigen gegen die Einbildungen und Anmaßungen des insbesondere jüdischen Antichristentums zu verteidigen. Sie flüchten sich jedesmal in Ausreden und Heucheleien, wenn sie eigentlich all jene offen und unverblümt verurteilen müssten, die die Frechheit und Arroganz haben, Menschen mit einer ihnen entgegenstehenden (in diesem Fall geschichtlichen, aber die wahre Religion involvierenden) Überzeugung eigenmächtig weltweit organisiert gerichtlich, strafrechtlich zu verfolgen, um so ihr (Gegen-)Zeugnis in der Öffentlichkeit zu verhindern, bzw. zunichte zu machen. Absolut verwerflich ist es gewesen von der Piusbruderschafts-Führung, Bischof Richard Williamson so ohne Schutz und Verteidigung ihrerseits allen ungerechten, schmählichen Beschuldigungen (der Medienwelt und vor allem der kirchlichen Hierarchie bis hinauf zum Papst und den [die Fakten und Zusammenhänge nicht kennenden] Anhängern der Bruderschaft) ausgesetzt zu lassen und diese mit ihrem eigenen Beitrag an Diffamierungen noch zu verstärken! Die Führerschaft der FSSPX hat sozusagen Bischof Williamson geopfert, um vermeintlich einigermaßen ungeschoren davonzukommen. Bischof Fellay und Pater Schmidberger, die bisher einzigen Generaloberen der Piusbruderschaft, hätten vor Gott und den Menschen die hehre Pflicht gehabt, ihren heldenhaft streitenden, rechtgläubigen Mitbruder in Schutz zu nehmen; sie waren hingegen vielmehr bedacht, sich selbst davor zu schützen, in den Verruf zu geraten, bzw. sich davon zu befreien, als „antisemitisch“ zu gelten. Das darf es heute, in der Zeit der Freundschaft  und Brüderlichkeit mit den Juden, keinesfalls mehr geben, meinen sie. Das diktieren auch die Päpste seit dem jüngsten Konzil, obschon gerade sie die heilige Pflicht hätten, den Erzfeinden Christi und des Christentums so zu begegnen, wie es unser HERR und GOTT, der GOTT-MENSCH JESUS CHRISTUS und nach Ihm die Apostel, Apostelschüler, Kirchenväter – wie  der hl. Augustinus und der Goldmund Sankt Chrysostomus – beispielhaft getan haben: schonungslos offen und aufrichtig.

Wer sich weigert, (wenigstens) all das (Wichtigste) vorurteilsfrei zur Kenntnis zu nehmen, was die sogenannten „Revisionisten“ bezeugt haben, darf sich kein Urteil bilden über den „Holocaust“ im allgemeinen und (in unserem Falle) über Bischof Richard Williamson im speziellen.

Siehe u.a.:

Dazu – sehr zu empfehlen:

Im Zusammenhang mit diesem 3. Teil meiner Stellungnahme:

Brief von Pater Niklaus Pfluger an Bischof Richard Williamson vom 27. Dezember 2010

(Aus dem Englischen übersetzt von Paul O. Schenker)

Exzellenz,

Lieber Bischof Williamson,

Während Monaten schon wollte ich Ihnen schreiben, um alles zur Sprache zu bringen, was unverständlich und auch falsch ist in den Dingen, die Sie über die letzten paar Jahre gesagt haben. Ich habe es aufgeschoben, weil Sie nie Argumente vorgebracht haben und sich offenbar persönlich verletzt fühlen – eher ungewöhnlich für einen frei-denkerischen Mann. Aber da ich es nicht verhindern konnte, in Ihrem letzten „Eleison Kommentar“ zu lesen, dass „der III. Weltkrieg nicht fern sein kann“, schreibe ich jetzt, ehe die Zeit zu kurz wird, da man nie weiß, wann die Zeit ausläuft.

Ihre Prophezeiung führte meine Gedanken zurück zu den After-Dinner-Gesprächen bei den Bischofsweihen von 1988. Nach dem Hauptereignis sprachen alle vier neu konsekrierten Bischöfe einige wenige Worte. Bischof Tissier war wie gewöhnlich sehr theologisch und dogmatisch. Bischof de Galarreta war kurz und diskret. Bischof Fellay war pastoral und ausgeglichen. Sie aber waren hauptsächlich mit Krieg beschäftigt. Vielleicht dachten Sie bereits an den III. Weltkrieg, als Sie vor der Versammlung ausriefen: „Es ist Krieg, es ist Krieg!“ Zu jener Zeit waren es noch die Russen, die es anzugreifen galt. Es würde geradezu eine Aufgabe sein, alle Male in den letzten 22 Jahren aufzuzählen, bei welchen Sie mit genauen Daten den Dritten Weltkrieg und das Strafgericht prophezeiten. Wenigstens ein Dutzend Mal, sicher. Eine Aufgabe auch, herauszufinden, warum Sie sich selber nie die Frage gestellt haben, ob Ihre Vorhersagerei aus einer objektiven Analyse oder nicht eher aus subjektivem Utopianismus herrührt.

Ach, ich weiß leider, dass Sie sich solche Fragen nicht stellen. Noch fragen Sie sich, warum ich, und mit mir Menzingen und fast die gesamte Bruderschaft St. Pius X. und die Welt, da wir dran sind, warum wir nur unsere Köpfe schütteln und einfach enttäuscht sind. (Ich füge Auszüge aus zwei E-Mails bei, der erste stammt von einem früheren Schüler von Ihnen, der zweite von einem deutschen Stadt-Bürgermeister.) Für Sie ist es klar. Es ist stets jemand anderer zu beschuldigen. Alle andern sind ahnungslos, blind für die Realität, Agenten irgendeiner Organisation, sei es die Freimaurerei oder der Mossad oder die CIA, ganz kürzlich und nachdrücklich „die Juden“ – die Liste ist lang. Kurz, wer immer anderer Meinung ist als Sie, ist entweder dumm oder böse oder beides. Haben Sie sich gegenüber irgend jemand der Leute, die ihre konstanten Kriegswarnungen und Ihre kruden politischen und wirtschaftlichen Theorien zurückgewiesen haben, und die Sie ihretwegen kritisiert haben – es sind viele solche Leute, und einige sind verletzt worden – je entschuldigt? Haben Sie sich nur einem einzigen gegenüber entschuldigt? Würden Sie je fähig sein zu sagen, „Ich habe mich geirrt“?

In der Tat, das ist eine offenkundig semitische Art des Denkens: seine eigenen Fehler auf einen Sündenbock zu laden, welcher die Schuld für alles trägt. Das ist, was Hitler tat. Die eigene Niederlage der Deutschen vom 9. November 1918 produzierte einen Hass gegen das internationale Judentum, das verantwortlich war für alles Übel in der Deutschen Nation und deshalb „offen und unbarmherzig zu bekämpfen“ war.

Dieses Problem ist sichtbar an einem anderen Punkt in den kürzlichsten „Eleison Kommentaren“. Sie schrieben dort: „Derivate… wirken auf die delikaten Mechanismen der Weltfinanz wie Waffen der Massenvernichtung, weil sie leicht eine unreale Welt von kolossaler und unbezahlbarer Schuld fabrizieren.“ Auf was ein gewiefter Leser antwortete, „er protzt mit „delikaten Mechanismen der Weltfinanz“, als ob er die Mechanismen der Weltfinanz durchblickte und ihre Schwächen aufzeigen könnte. Sie würden dies nicht tun können. Ebensowenig können Sie durch die hoch komplexen Verbindungen von Politikern sehen, oder des Massenmordes von Juden der Nazis. Sie haben eine Meinung, dann schauen Sie herum nach ein paar unzusammenhängenden Details, die irgendwie in diese Meinung passen (zum Beispiel den „Leuchter Report“) und Sie bieten alles als die Wahrheit feil.

Am 11. September 2001 begannen Sie mit Ihrer Firmungs-Tour in der Schweiz. An jenem Abend, als islamische Terroristen entführte Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York krachten und die Türme zum Einsturz brachten, kamen wir um ungefähr 6 Uhr abends in Littau an und Bruder Anton zeigte Ihnen die neue Kirche des Priorats, die noch im Bau befindlich war. Er erwähnte auch etwas von den Twin Towers in New York mit 50.000 getöteten Leuten. Sie baten mich, die Nachrichten zu hören. Um 18.30 Uhr begann die Firmungs-Zeremonie und Sie erklärten, dass es „die Juden“ seien. Wie konnten Sie dies so schnell wissen? Sie konnten es nicht. Sie hatten keine Informationen, die zu irgendeiner solchen Schlussfolgerung führten. Viele der Gläubigen waren enttäuscht, dass sie nichts Geistiges zu sagen hatten, einige wenige waren beeindruckt, dass Sie anscheinend die Lösung so schnell hatten. Von diesem Tage an, wenn nicht schon vorher, sahen meine Kollegen und ich klar, dass Sie im Grunde nie nach der historischen Wahrheit forschten, sondern nur nach dem, was für Sie wahr ist, was Sie wahr haben wollen. Sie haben, wie ich es letztes Jahr formulierte, eine idealistische Sicht der Geschichte. Und zu Tisch in einem Priorat sagte ich, Sie sind ein Idealist. Sie waren zutiefst beleidigt, wie mir jemand sagte. Aber in Wirklichkeit geht die Wahrheit ein wenig weiter. Sie sind die Karikatur eines Idealisten.

Es gibt da ein berühmtes Zitat, das Ihnen zugeschrieben wird, betreffend die sogenannten „Protokolle der Weisen von Zion“, nämlich: „Gott gab sie in die Hände der Menschen“. Sie haben so die „Protokolle“ auf die Stufe göttlicher Offenbarung gehoben. Das ist unvermeidbar, wenn Leute an sie glauben wollen, weil die zaristische Regierung vor langer Zeit einräumte, dass sie das Produkt ihres eigenen Geheimdienstes waren, und alle weiteren Nachforschungen führten klar zum gleichen Ergebnis. Haben Sie irgendeine der Nachforschungen gelesen, zum Beispiel den offiziellen Bericht des Berner Prozesses von 1934? Nein, natürlich nicht. Jedoch Sie sind sicher, dass die „Protokolle“ authentisch sind. Warum? Weil Sie wollen, dass sie es seien.

Ebenso ist es mit der Massenvernichtung der Juden durch die Nazis. Haben Sie das Buch von Pressac gelesen, das wir Ihnen geschickt hatten? Natürlich nicht. Haben Sie das Standard-Werk zum Thema gelesen, Hilberg’s „Die Vernichtung des Europäischen Judentums“? Auch nicht. Rechtsanwalt Krah empfahl Ihnen mindestens einmal, David Irving zu fragen, ein anerkannter Experte in Archiven und bis vor kurzem Ihr Berater, welches die Tatsachen sind. Sie mochten nicht hören. Dies ist kaum überraschend, da Irving inzwischen den Massenmord von Millionen von unschuldigen Juden nicht mehr in Zweifel zieht, einschließlich durch Vergasung.  In einer anderen Richtung hält er nebenbei an abstrusen Theorien fest, aber er ist nicht so blind, das Offensichtliche abzustreiten. Aber warum auch sich darauf einlassen, die Geschichte zu studieren? Sie wissen es alles, ohne studieren zu müssen, weil Sie auf Ihrer Idee der Realität beharren. Idealismus, wie ich sagte. So kann es keinen industriellen Massenmord der Juden gegeben haben, weil Sie nicht wollen, dass es einen solchen gegeben hat. Weil es nicht in Ihre Weltanschauung passt. Deshalb ist jedes Dokument, das beweist, dass es einen solchen Massenmord gegeben hat, eine Fälschung, und jeder Zeuge, der bezeugt, dass dem so ist, selbst wenn es ein SS-Täter selber war, ist beeinflusst/bestochen, und jeder wissenschaftliche Forscher, der zur gleichen Schlussfolgerung kommt, ist ein Lügner. Ähnlich ist jeder, der sich nicht anschließt an Ihre Theorien über 9/11, nicht katholisch. Sie haben so viel in das Schreiben darüber gesetzt; in der Tat ist dies Ihre Schlüsselfrage: wie Sie einmal den Generalsuperior fragten. „Glauben Sie an die Zwillingstürme?“

Es tut mir leid, dass ich so harsch mit Ihnen zu reden habe. Ich hätte es vorgezogen, diesen Brief in einer freundlichen und nicht-angriffigen Weise zu beginnen, Sie nach Ihrem Gesundheitszustand und dem Wetter in London zu fragen. Das Wetter muss schlecht sein in Paris, weil wir mehr als fünf Stunden warten mussten, bevor wir abfliegen konnten, so schreibe ich diesen Brief in einer Boeing 777. Ich würde es vorziehen über Weihnachts-Bräuche in Asien und die wunderbaren Leute insbesondere zu schreiben, welchen ich dort zu begegnen die Gelegenheit hatte, oder meinen Dank zu beschreiben, dass ich Japan als ein Bruderschaftspriester schon so weit zurück wie 1978 besuchen konnte. Zu jener Zeit, übrigens, war für Sie nur eines wichtig, Jesus Christus zu predigen, und zwar als den Gekreuzigten; es gab nur ein Thema, und dieses war die Wahrheit, die Christus selber ist. Aber seit damals sind zwei weitere Fragen für Sie aufgekommen. Die erste, wie Sie kürzlich an einen Ihrer Priester schrieben, ist: „Wurden sechs Millionen Juden vergast, ja oder nicht?“ Bei allem Respekt für Ihren bischöflichen Rang als Bischof, dies ist nicht eine „objektive Frage“, es ist nicht einmal eine Frage, es ist purer Unsinn. Nennen Sie mir einen seriösen Geschichtswissenschaftler, nennen Sie mir einen einzigen Mann, der heute immer noch behauptet, dass sechs Millionen vergast worden sind. Nicht ermordet, sondern vergast. Sie werden nicht einen finden, ist mein Eindruck. Sie sind die eine und einzige Person, die etwas solches aufrechterhält. In der Psychologie wird dies eine fixe Idee genannt. Und was Ihre zweite Frage betrifft, „Haben die Sechs Millionen eine religiöse Bedeutung oder nicht?“, ist ihre Antwort unbefriedigend und falsch. Es ist selbstredend, dass jede historische Frage auch eine religiöse Dimension hat. Niemand bestreitet dies, aber unser Gründer, Erzbischof Lefebvre gab uns einen klaren Standpunkt, von dem aus die Geschichte, die Politik, die Soziallehre und so weiter zu beurteilen ist, und dies ist Jesus Christus selber, das Soziale Königtum Christi. Das ist es. Und keine stupiden ideologischen oder idealistischen Theorien. Wie ich sagte, unter normalen Umständen würde dieser Brief keinen solchen Denkansatz annehmen oder solche Dinge behandeln. Aber 2010 war nicht ein Jahr, um die Dinge auf normale Weise anzugehen. Leider.

Im Austausch mit verschiedenen Leuten, Kollegen, Priestern, Verwandten, Freunden, Außenstehenden habe ich oft versucht Sie zu verstehen. Es tut mir fürchterlich leid zu sehen, wie Sie sich unnütz verausgaben, wie Sie sich selber begraben in den abstrusesten Theorien und sie dann ausgeben als göttliche Wahrheit. Gäbe es eine gute Fee, die mir drei Wünsche gewährte, wäre einer davon gewiss, dass Ihnen die Kraft gegeben würde, die Realität zu erkennen. Aber es gibt keine solchen Feen, und an ihrer Statt kommt mir ein Zitat in den Sinn aus meinem Griechisch-Studium: Wen die Götter zerstören wollen, machen sie zuerst blind.

Exzellenz, gestatten Sie mir eine Familien-Rückerinnerung. Sie sind sich sehr wohl bewusst, wie hoch meine Familie Sie in Achtung hielt, und wie Sie es liebten, unser Zuhause zu besuchen. Damals in den späten 1970er Jahren waren meine Eltern dort, und Sie waren ein junger Priester, der die Nacht mit uns verbrachte, weil Sie die Messe in der benachbarten Familie-Kapelle am folgenden Morgen feierten. Sie waren im Gespräch mit meinem Vater. Die Mutter war ebenfalls anwesend. Sie erinnern sich sicher an meine Mutter, eine  ruhige, zurückhaltende Frau, ein stilles Wasser, das tief gründet, ein Gegenpol zu meinem Vater. An jenem Abend war die Diskussion zwischen meinem Vater und Ihnen erhitzt. Meine Mutter war den ganzen Abend still geblieben, so war es ganz unerwartet, als sie plötzlich in ihrer ruhigen und fast scheuen Weise sagte, „Hochwürden, denken Sie daran, Ihre eigene Mutter war auch eine Frau.“ Diskussionsende.

Ihre Verachtung für Frauen, Ihr Hass der Juden, Ihr Mangel an Maß waren immer da, nur gaben wir dem keine Beachtung. Wir waren zu beschäftigt mit der Verteidigung des Glaubens, mit dem Retten der Messe, mit dem Kampf gegen die Modernisten in der Kirche, als dass wir diese abstoßenden Aspekte Ihres Verhaltens aufgreifen konnten. Sie waren der englische Gentleman, gewiss exzentrisch, aber kultiviert, unkonventionell, charmant. Gewiss nahmen die Zweifel mit der Zeit zu. Wie oft überraschten Sie uns und ließen Sie sich beeinflussen von seltsamen Leuten und Ideen (ich denke zum Beispiel an Pater Urrutigoity, oder Ihre Ansicht, dass das Tridentinische Seminar „veraltet /überholt“ sei). Doch wir stießen diese Zweifelt zur Seite. Wir fühlten eher als dass wir wussten, dass etwas nicht ganz richtig war. Erst im Jahre 2009 begannen wir, die Dinge zu überdenken und sie nachzuprüfen. An welchem Punkt wir realisierten, wie tief das Problem gründete – ein wahrhafter Abgrund! Nicht um zu sagen, dass wir in keiner Weise verantwortlich waren. Vor ein paar Monaten sagte ein Distrikt-Oberer zu mir, der nicht viel jünger ist als Sie, „die verrückten Ideen von Bischof Williamson waren uns wohlbekannt, und wir wusste alles über sie.“

Lange vor 2009 sagte ein Freund zu mir, dass er, als er die Dinge las, die Sie schreiben, sich stets fragt, ob es etwas Wünschenswertes sei, dass Sie immer mehr Einfluss und Macht gewinnen, und seine Antwort ist stets, nein. Überdies, sollten Sie einflussreicher und mächtiger werden, würde er, einer unserer aktiven Gläubigen, sich einer christlichen Widerstandsgruppe anschließen. Solcherart waren die Zweifel, derart das Gefühl des Missbehagens.

In seinem letzten Buch hat der Papst über Sie ziemlich ausführlich geschrieben. Er sagt, dass man in ihrem Fall einen Mangel an Erfahrung mit der Hauptströmung der Kirche feststelle. Sie kamen direkt vom Protestantismus – oder jedenfalls dem nominellen Protestantismus – in die enge Welt der Bruderschaft St. Pius X. Klar waren wir aufgebracht und empört. Im Namen der Bruderschaft kritisierte Pater Gaudron die Bemerkung des Papstes und wies darauf hin, dass Sie, als Sie sich bekehrten, für eine Zeitlang in der offiziellen Kirche waren. Jedoch, der Papst mag sich auf etwas anderes bezogen haben. Sie konvertierten in der Mitte der Verwirrung, die auf das Konzil folgte, als die alte Religion als wertlos gesehen wurde und ihr Zusammenbruch sichtbar war. Alle fühlten sich heimatlos. Das mag es sein, warum Ihnen dieses tiefe Gefühl fehlt, was katholisch sein muss. Wie sonst ist Ihre Liebe, die Leute zu provozieren zu erklären, selbst vor dem Allerheiligsten Sakrament? Ist es nur um zu provozieren, oder ist es etwas mehr? Was würde der Papst sagen, wenn er wüsste, wie Sie konstant sich weigern, über die Tugend der Liebe zu sprechen? Doch Gott ist Liebe, und wir lesen im Kommentar des heiligen Hieronymus zum Fest des hl. Johannes, des Evangelisten, wie am Ende des langen Lebens des hl. Johannes alles, wonach er nur verlangen mochte, die Liebe war. Und da gehen Sie hin und sagen zu einem Oberen, der Sie bei einer Abhaltung von Priester-Exerzitien bat, nicht nur über Politik und Gaskammern und die Zwillingstürme zu sprechen, „Liebe – ich verachte das Wort!“ Und was würde wohl der Papst sagen, wenn er Sie hörte, wie Sie auf Befehle des Generalsuperiors mit einem vulgären Schimpfwort, dreimal wiederholt, antworten würden? Nennen Sie eine solche Reaktion Sarkasmus, wenn Sie wollen, aber es ist nicht gerade katholisch. Echtes Katholischsein kann erkannt werden an der Weite des Denkens, an der Liebe für die Kirche, der Großherzigkeit der Auffassung, wenn Sie wollen, aber nicht an der verletzenden Beschimpfung von Leuten, welche anders denken, so wie Sie es jetzt tun durch ihre Freunde auf dem Internet. Wer immer Ihre Ansicht der Geschichte nicht teilt, ist ein „Jude“. Und wer Wein trinkt mit jüdischen Kollegen benimmt sich wie ein Jude und unterminiert die Bruderschaft St. Pius X. Nicht einmal die Nazis gingen so weit. Vor zwei Jahren sagten Sie mir, dass Sie als Rektor des Seminars in Ridgefield einen Rabbi einluden. Machte Sie dies auch zu einem Juden?

Eine der ersten und grundlegendsten Kritiken des Konzils kommt vom Psychoanalysten Alfred Lorenzer, „Das Konzil des Buchhalters“ (für lange Zeit konnte dieses Buch in den Bücherregalen unserer Kapellen in Deutschland gefunden werden). Man mag etwas oder mag nichts halten von Psychoanalysen, aber Lorenzer gibt eine großartige Beschreibung darüber, was Religion, Katholizismus im besonderen, für den Menschen bedeutet. Es ist etwas, was man aufnimmt vor der Sprache oder dem Vernunft-Bewusstsein. Er nennt es ein „System von Symbolen“. Es hat etwas zu tun mit Liturgie, mit Gesang, mit Gewissheit. Es geht aller Erkenntnis voraus und folg ihr nach. Man ist, ganz einfach, katholisch. Was immer der Papst sagt, was immer geschieht, man ist katholisch. Am unwahrscheinlichsten ist, dass die Leute es in sich selbst finden, und dann sind sie plötzlich stolz darauf. Die beiden Spiegel-Reporter, welche Sie „Ratten“ nannten und deren Berichterstattung übrigens sehr hilfreich für die Bruderschaft war, sind ein treffendes Beispiel. Der ältere, Wensierski, ist katholisch, ein Mann, der mit den Irrtümern und der Verwirrung der letzten 40 Jahre mitging. Er hat üble Artikel geschrieben der Kritik über die Kirche, aber als ein Berichterstatter brachte er es auch dazu, aus dem kommunistischen Ostdeutschland hinausgeworfen zu werden, weil er Widerstandsgruppen unterstützte. Gewiss ein schwieriger Mann, und stur, aber total überzeugt von seinem eigenen Katholizismus, begeistert von der Bruderschaftskirche St. Nicolas du Chardonnet in Paris, und stets bestrebt, seinen jüngeren Kollegen zu bekehren, der an diesem Punkt sich von seinem älteren trennt. Einfach katholisch zu sein, zu dieser unvorstellbaren, fantastischen, großen, einzigen Kirche zu gehören, weit über allem menschlichen Vorstellungsvermögen, die konstant für tot gesagt wird, jedoch freudvoll einmal mehr zum Leben zurückkehrt, stets bereit, von neuem zu beginnen, zu vergeben, großherzig zu sein, wo man immer zurück zuhause ist – was ist schöner auf der Erdoberfläche? So wenn ich Schriften von Ihnen lese und mich an diverse Dinge erinnere, die Sie gesagt haben, dann fürchte ich, Sie haben keinen Anteil an ihrem Glück. Dies ist, was ich denke, was ein Kollege gemeint hat, der während vieler Jahre ein Oberer in der Bruderschaft war und Sie achtete wie je zuvor, wenn er sagt, „Herrschaften, warum hat niemand den Mut zu sagen, dass in dem, was er sagt, in der provokativen Weise, wie er es sagt, in der unabhängigen Art, wie er innerhalb der Bruderschaft  herumschlägt, dass Bischof Williamson ein Liberaler ist? Warum wohl?

In Ihren Kommentaren über die Gespräche, die im Gange sind zwischen der Bruderschaft und der Kurie, geben Sie den Eindruck, dass das Schlimmste, das Sie sich vorstellen können, eine Wiedervereinigung, eine katholische Rückkehr zum Normalen wäre. Wenn ich lese, dass Anfänger-Katholiken dies lesen, können wir es nicht verstehen. Wenn es darum geht, unsere Religion zu leben, gibt es nichts, was wir mehr wünschen, als fähig zu sein, ungestört als Katholiken leben zu können, und nichts macht uns leiden so sehr wie uns in einer Lage zu befinden, in der unser Gewissen, als erleuchtet vom jahrhundertealten Magisterium, dies unmöglich macht. Schon Ihre Logik hinsichtlich Roms ist falsch, ein Teufelskreis – „Weil sie Modernisten sind, können und wollen wir nicht mit ihnen reden.“ Doch der Glaube kommt vom Hören. Können dann der Papst und die Kurie nie katholisch werden, weil niemand mit ihnen spricht? Was nützt es, wenn Sie beten und auf Mission gehen?  Ganz unabhängig von ihrer revolutionären Haltung, in der Sie, nur weil Sie ein Bischof sind, alles bestens wissen, sowohl was katholisch ist und was es nicht ist, und wie die Bruderschaft sich verhalten soll gegenüber Rom, geschweige der Generalsuperior. Ein jeder würde denken, die Welt drehe sich um Sie. Wie ich sagte, mag der Papst sich auf diese unbeugsame Engstirnigkeit bezogen haben. Denn in der Tat, der Bezug zur Realität macht allein etwas wahr, und nicht, weil man will, dass es wahr sei. Ich denke nicht, dass man katholisch sein kann, wenn man nicht mit all seinen Sinnen begreift, was dies bedeutet. Dieses Begreifen haben Sie offensichtlich nicht. Ich wiederhole, Ihre Predigten gegen die Liebe in Zaitzkofen und St Nicolas de Chardonnet sind legendär. Das Urteil wird ausgedrückt im „Faust, Teil Eins“ von Goethe: „wenn Du es nicht fühlst, wirst du es nicht erlangen.“

Unser verehrter Gründer, Erzbischof Marcel Lefebvre verkörperte diese katholische Art des Seins vollends. Wie konnte er losziehen, an manchem Abend, gegen Kardinal Ratzinger! Nur um am nächsten Morgen  reumütig einzugestehen, dass er übertrieben hatte, und dann pries er des Kardinals Frömmigkeit. Doch wann gaben Sie je zu, dass Sie sich irrten? Die Kurie trieb ihre Demütigung des Erzbischofs über alle Grenzen hinaus, aber er blieb katholisch. Das ist es, was wir uns von Ihnen erhofften.

Die Bruderschaft ist entworfen für die Rolle eines Außenseiters. Dies versucht uns, jedem anderen Außenseiter ein Maß von Sympathie zu gewähren. Wir sind nicht wirklich Außenseiter. Es gibt viele andere, die sich herumtollen auf dem Internet, die wirkliche Außenseiter sind. Seit Ihrem Interview vom 1. November 2008 vor dem Schwedischen Fernsehen, habe ich Gelegenheit zuhauf gehabt, ob ich es wollte oder nicht, Holocaust-Leugnern, oder „Revisionisten“, wie Sie sie nennen, gegenüberzutreten. Du meine Güte! Was für elende Geister! Genau nicht katholisch. Wenn ich an den Gerichtsfall von Horst Mahler denke, der sich angeblich bekehrte wegen Ihnen… Das ist reiner Hegelianismus, aber gewiss nicht katholisch. Und dann all die verrückten Ideen Ihrer angeblichen Freunde, Butz, Faurisson und so weiter. Männer weder nett noch katholisch. Sei es Neo-Nazitum, „die Dritte Position“, Antisemitismus oder irgendeine Art von Extremismus, man hat den Eindruck dass all dies nur ein Finden von Entschuldigungen ist, um es zu vermeiden, einem regulären Job nachzugehen. Was die üble Nachrede/Verleumdung betrifft, ich wiederhole es, sind sie schnell im Begreifen, wie es im Internet auch geschieht. Leider waren Sie nicht fähig der Versuchung zu widerstehen, sich dem anzuschließen. Moralisch gesehen war das immer sündhaft. Einer, der verleumdet wurde, hat in meiner Art Denken sehr sauber zusammengefasst, welche Art von Leuten hinter dem Rufmord sind: „Unerzogene, unausgeglichene, sexuell frustrierte, männliche Verlierer.“  Das eine konstante Merkmal im Leben solcher Männer ist oft ihr Extremismus. Gestern waren sie harte Britische Nationalisten in Opposition gegen Nord-Irische Katholiken, heute gehören sie der „Dritten Position“ „Querfront“ an, morgen werden sie vermutlich Befolger des Islams sein. Die Solidarität zwischen Nazis und Islamisten wurde klar bei der Holocaust-Leugner-Konferenz in Teheran, und Sie ebenfalls werden nie müde zu erklären, dass die westliche Gesellschaft, unsere eigene Ziviliation, es nicht länger verdient zu existieren. Ich finde all dies abscheuerregend, aber kaum überraschend. Vor einiger Zeit erklärte Hitler, dass der National-Sozialismus nicht verstanden werden könne ohne Wagner und Nietzsche. Aber wenn es dazu kommt, solchen Unsinn zu präsentieren, als ob es eine religiöse Pflicht wäre, so zu tun, dann schließe ich mich jenen an zur größeren Ehre Gottes. Ich kann und will den Namen Gottes nicht missbrauchen lassen für solchen Schwachsinn. Ich habe Ihnen bereits einmal geschrieben, dass ich gewiss nicht ein Priester geworden bin um Hass zu predigen gegen die Juden. Noch trat ich der Bruderschaft bei, um Hitler heiligzusprechen. Ich bin entsetzt zu sehen, wie Sie Videos verbreiten, die den Massenmord durch Hitler rechtfertigen. Und nun rüsten Sie sich, um Ihre Ehre zu verteidigen? Nur welche Ehre? Die Ehre, auf der historischen Wahrheit herumzutrampeln? Exzellenz, verteidigen Sie gefälligst die Ehre der Bruderschaft, die Ehre Unseres Herrn!

Ich gebe zu, dass wir in der Vergangenheit zu nachlässig gewesen sind in dieser Hinsicht. Wir hielten uns still, während wir hätten reden müssen, wir praktizierten eine falsche Toleranz. Wir hätten Ihnen viel früher widersprechen müssen. Wir hätten Sie wohl dazu bringen können, die Sache zu überdenken in einem Augenblick, da Sie noch hätten umkehren können. Die Situation mit den vermeintlichen „Exkommunikationen“, ein alltäglicher Ärger, unsere Sorge wegen der Probleme in der Kirche und unsere Achtung Ihres Ranges hielten uns davon ab, unsere eigenen Schwächen und Mängel zu erkennen und zu korrigieren. 2009 wurden wir dafür bestraft. Anstelle eines Triumphes nach der Aufhebung der Exkommunikationen wurden wir gedemütigt und an den Pranger gestellt. Ich beklage mich nicht: jene, die Gott liebt, züchtigt er. Aber ich hoffe, dass wir aus den Fehlern lernen. Es kann keine falsche Toleranz mehr geben. Wir werden nicht mehr wegschauen. Wir werden laut sprechen. Wir werden nicht länger mehr politische Sektierer in die Bruderschaft eindringen lassen als Parasiten, um ihr kleines Gebräu auf unserem Herd aufzuheizen, mit dem Grunde, dass es Ihnen nicht erlaubt ist, es andernorts zu tun. Sie können nicht wirklich verlangen, dass die Bruderschaft und der Generalobere Ihre Nazi-Ideen teilen und fördern müssen!

Der Weg zum Heil ist die Wahrheit. Die Kirche war stets großzügig in dieser Hinsicht, indem sie nur die Annahme von definierten Dogmen verlangte. Die Kirche lässt Raum für Freiheit. Sie sind nicht so freigebig. Sie machen aus allem eine Frage absoluter Wahrheit. Nun denn, Sie werden gemessen an Ihrem eigenen Standard. Sie werden nicht darum herum kommen, die Wahrheit anzunehmen wie sie wirklich ist, und Sie werden sich freimachen müssen von ihrer eigenen fabrizierten Version. Das ist ein schwieriger Weg, denn er führt zu schmerzhaften Eingeständnissen, den bisher gegangenen Weg zu verlassen für einen Neubeginn, was das Abschließen eines vorausgehenden Lebens bedeutet. Während ich hier sitze bete ich und hoffe, dass Sie trotzdem die Anstrengung machen werden, und ich verspreche Ihnen, Ihnen zu helfen auf Ihrem Weg, doch ich kann nicht umhin zu spüren, dass Sie, empört es von sich weisen, dies zu tun, dass Sie mir misstrauen werden, mich entweder für stupid oder böswillig oder beides halten, und nicht fähig sein werden zu sehen, wie weit Sie sich distanziert haben von dem, auf was Sie sich immer berufen: der Wahrheit.

Ich will mich hier nicht über Sie erheben. Ich will nicht richten, Ich will retten. Die Weise, in der Sie sich entwickelt haben, macht mir endlosen Kummer. Wenn man einige Romane liest, will man ständig selber in die Geschichte involviert sein, um den leitenden Charakter aufzurütteln und zu ihm auszuschreien, aufzuwachen, bevor es zu spät ist! Er aber tut dies nicht, und die Tragödie spielt sich ab. Radetzky-Marsch von Joseph Roth ist so ein Roman, der sich auf den Sturz der österreichischen Monarchie konzentriert. Der Held ist eine tragische Figur, so charismatisch, intelligent und attraktiv, dass man trotz aller seiner negativen Qualitäten in seinen Bann gerät, so dass man ihn ständig anschreit, er solle erwachen. Doch er tut es nie, und so endet der Roman in einer Katastrophe.

Wir haben Peking überflogen und passierten eben Ulan Bator, so fliegen wir nun längs Novosibirsk. Die Sonne geht unter im Westen, es ist ein schöner Abend. Ich denke zurück an unsere Gläubigen in Japan und Korea, wie ihre Seelen dürsten nach Wahrheit. Und Ernst Hello kommt in meinen Sinn: „Es gibt nur eine Tragödie, und diese ist, dass wir keine Heiligen sind.“ Doch, bitteschön! Sie wollen uns reden lassen über die Länge von Kaminen in Konzentrationslagern. Du meine Güte!  Und ich werde an Kriegsrhetorik erinnert. Und wie im Innenhof von Ecône, nach den Bischofsweihen, als Journalisten fragten, was getan werden müsse mit Feinden der Kirche, Sie klare Gesten machten vor den Kameras, welche die Show filmten, dass ein Maschinengewehr die Antwort wäre. Vielleicht hat Kardinal Ratzinger, der er damals war, dies auch gesehen. Ich weiß es nicht. Doch ich erinnere mich, dass auf dem Heimweg ein Kollege seine Besorgnis äußerte über den zukünftigen Bischof Williamson.

Er hat nicht gut geendet. Der Schaden, den Sie der Bruderschaft zugefügt haben und der ganzen Kirche mit Ihren falschen politischen Ideen, ist immens. Jedoch bin ich persönlich überzeugt, dass schlimmer als alle Ihre politischen Theorien Ihr unkatholischer Pessimismus ist, Ihr Defätismus angesichts der Glaubenskrise und des Zusammenbruchs des kirchlichen Lebens. Ein Kollege in den USA fasste Ihre „Theologie“ wie folgt zusammen: Bischof Williamson sagt, „Gnade baut auf der Natur auf (dies ist vollkommen katholisch). Nun ist aber die Natur des modernen Menschen komplett ruiniert und verdorben. So vergiss die Übernatur und stelle zuerst die Natur wieder her.“ Ich bin unter dem Eindruck, dass Ihr Pessimismus in Sachen Religion und Ihre „Warten auf Godot“-Haltung im Politischen von dieser Unterschätzung des Übernatürlichen herrührt. Ihre Exzellenz, gestatten Sie mir, Sie daran zu erinnern, dass die Gnade eine Funktion ausübt, die Natur zu heilen. Es ist eine gefährliche Versuchung im Angesichte der gegenwärtigen Krise, nach unversuchten natürlichen Lösungen zu suchen und zu denken, dass die Welt besiegt werden könne mit weltlichen Mitteln. Nur der Glaube erobert die Welt, sagt der Apostel, und für Pius X. sind der Mangel an Glaube und die Ignoranz das Problem der modernen Zeiten, nicht die Juden! Das ist es, was so faszinierend war an Erzbischof Lefebvre: er glaubte an die Liebe, und glaubte, dass die bewährten und wahren Mittel der Gnade genügen, um das Königreich Christi auszubreiten.

Alles das oben Erwähnte und noch viel mehr kam mir in den Sinn, als ich Ihre letzte Kriegsprognose las. Vielleicht sollten wir immer noch „den Sperling zwitschern“ lassen, wie es Don Bosco sagte, und uns befassen mit Christus und Seiner Kirche, anstatt uns zu beschäftigen mit Finanzmärkten und chemischen Gas-Bestandteilen. Sind Sie nicht auch dieser Meinung?

Das ist der Grund, weshalb ich Ihnen schreibe. „Wer Ohren hat zu hören, der höre.“

Gottes Segen! Und ein Glückliches Neues Jahr!

Ihr in Unserem Herrn,

P. Niklaus Pfluger.

Post-scriptum 1 – Text eines ehemaligen englischsprachigen Schülers von Bischof Williamson.

Was Sie schrieben, erinnerte mich an Ihre Analyse von BW als ein Nachfolger Nietzsches. In meinem Dokument über BW zog ich Parallelen zwischen BW und Evola. Ich habe eben gelesen, dass Evola schwer beeinflusst war von Nietzsche, was sehr interessant ist. Im Herzen davon ist eine nicht-christliche Antwort auf Übel der Modernität. Kennen Sie ein bestimmtes Werk Nietzsche’s, das BW ähnelt?

Was den Katholizismus von BW betrifft war ich oft versucht zu sagen, was Sie gesagt haben. Jedoch ich beschränkte mich stets auf seine geschriebenen Werke. Das Problem beim Analysieren der Schriften von BW ist, dass er kein Thomist ist und seine Schriften nicht benutzt, um sein Denken zu definieren. BW benutzt die Sprache in einer sehr post-modernen Weise. Er benutzt Worte, um seinen Zuhörer zu einer bestimmten Aktion hinzuführen, im Gegensatz zur Definition seiner Ideologie. Dies macht es sehr schwierig, sich hinzusetzen und zu sagen. „BW glaubt dies oder jenes“, weil BW uns selten kurz und bündig seine ultimative Ideologie verrät.

Ein einfacher Test, der bei BW angewandt werden kann ist, sich mit seien Seminar-Briefen in einer Hand an den Tisch zu setzen, und in der andern Hand irgendein Buch geschrieben von Erzbischof Lefebvre. Er Erzbischof wird stets Bezüge haben zu „Unserem Herrn Jesus Christus“. BW wird deren nur wenig, wenn überhaupt haben. Dies mag banal scheinen, doch ich denke, dies ist ein Zeichen für ein wirkliches Problem. Ohne das Innere von BW beurteilen zu wollen, es gibt einen Anschein, dass er die Religion als ein politisches Werkzeug braucht. Seine kürzlichen und anhaltenden Aktionen unterstützen diesen Schluss.

Post-scriptum 2 – Text eines deutschen Bürgermeisters

Gestatten Sie mir, Bezug zu nehmen auf Bischof Williamson. Ich weiß, dass es nicht meine Aufgabe ist zu richten. Nehmen Sie, was immer ich sage als nur eine Meinung unter vielen andern: der Schaden, den Bischof Williamson der Bruderschaft St. Pius X., der Kirche und dem Papst zugefügt hat, ist enorm. Trotz seiner großen Verdienste im Dienste der Tradition, scheint es mir persönlich, dass es nicht mehr ertragen werden kann, ihn in der Bruderschaft weiter zu behalten. Selbst wenn Bischof Williamson auf Anweisung des Generaloberen seinen extrem-rechten Rechtsanwalt aufgibt, nachdem er ihn zuerst gewählt hatte, zeigt, was er wirklich denkt. Wenn nach der ganzen Schwedischen TV Katastrophe seine Haltung immer noch die ist, einen solchen Rechtsanwalt zu wählen, wird seine Haltung nicht ändern auf Befehl des Generaloberen. Im Gegenteil, er gleicht jemanden, der schläft, der zu erwachen scheint, dessen innere Haltung jedoch genauso gefährlich bleibt für die Tradition wie zuvor. Wenn man die Entscheidung abwägt, kann all sein Dienst für die Tradition in der Vergangenheit gesehen werden als Verdienste, die er immer noch gewinnen konnte für die Tradition in der Zukunft? Ich würde sagen absolut nicht. Welchen Dienst kann Bischof Williamson der Tradition noch leisten? Wo kann er noch beschäftigt werden, und zu welchem Risiko? Was muss zuerst geschehen? Er ist überall unwillkommen. Mit seiner inneren rechts-extremen Haltung  denke ich, dass er nicht toleriert werden kann innerhalb der Bruderschaft. Die Wahl eines extrem-rechten Rechtsanwaltes war kein Unfall. Bischof Williamson ist ein intelligenter Mann, und er wusste genau, was er tat. Je länger man ihn in der Bruderschaft behält, desto mehr wird er die ganze Tradition hinüberziehen in das extrem-rechte Feld. Eine solche Aussicht ist äußerst schmerzlich für mich, wenn Ich die Opfer erwäge, die erbracht wurden von Mittelstands-Familien, die nichts zu tun haben wollen mit rechtsstehendem Extremismus, weit davon entfernt! Sind Sie nicht geächtet genug wegen Ihrer traditionellen Denkart? Sie selbst sagen, dass Familien oft am Limit dessen seien, was sie tun können. Ich füge einen lokalen Zeitungs-Bericht bei, und ich kann Ihnen versichern, dass ich als Bürgeremister wie immer Angriffen ausgesetzt bin. Nach diesem Bericht kann ich damit rechnen, absolute unnötige Verteidigungs-Aktionen zu unternehmen. Dass das Hauptquartier der Bruderschaft die Holocaust-Leugnung demantiert hat, wird nicht mehr berichtet in den medien. Ich bitte das Hauptquartier zu überlegen, wie lange noch die Gläubigen, vor allem in Deutschland, es dulden können, in Verdindung gebracht zu werden mit der extrem-rechten Haltung von Bischof Williamson. Was ist der Grund, warum Bischof Williamson desungeachtet weiter behalten wird?

Bischof Williamson gegen die Verehrer der Holocaust-Religion – Elijah gegen die Baals-Priester

Von Michael Hoffman

(Aus dem Englischen übesetzt von Paul O. Schenker)

12. April 2013 – www.revisionisthistory.org

Beigefügt (am Schluss) [in meinem Blog als direkt nachfolgender Artikel] ist die erstmalige Veröffentlichung eines begriffsstutzigen und ignoranten acht-seitigen Briefes, der im Dezember 2010 von seinem Untergebenen, P. Niklaus Pfluger, „Erster Assistent“ der Bruderschaft St. Pius X. (SSPX) des Generaloberen Bernard Fellay, Bischof Richard Williamson gesandt wurde. Pfluger ist ein [schweizer] deutscher katholischer Priester der vormaligen Bruderschaft von Bischof Richard Williamson. Bischof Williamson, Sie mögen sich erinnern, machte internationale Schlagzeilen, weil er es ablehnte, seine gegenüber dem Schwedischen Fernsehen gemacht Erklärung zu widerrufen, dass die Verfolgung von jüdischen Personen übertrieben wurde, dass niemand vergast wurde in menschenmörderischen Kammern, und dass die Sechs Millionen Todesopfer eine unverschämte Übertreibung war. Wegen seiner Bemerkungen wurde er von Fellay aus dem SSPX-Seminar in Argentinien ausgewiesen, wo er Rektor war, und durch die Regierung von Argentinien des Landes verwiesen. Er sieht sich dauernder strafrechtlicher Verfolgung in Gerichten in Deutschland ausgesetzt (wo er das Interview dem Schwedischen TV gab).

Da sie des Mutes ermangeln, welchen die widerspenstigen katholischen Priester hatten, die im England der Königin Elisabeth I. gequält, auseinandergezerrt, gevierteilt und geköpft wurden, weil sie an der Wahrheit festhielten, dass die Herrschaft Gottes höher ist als die Herrschaft von Monarchen, hat die deutsche FSSPX in die Hosen gemacht aus fürchterlicher Angst in der Erwartung, dass sie, wenn sie das Recht ihres eigenen Bischofs Williamson, als eines Hirten, eine eigene Meinung zu haben zu dem, was der hl. Paulus „jüdische Fabeln“ nannte (Titus 1:14) verteidigen würden, die volle Wut der Regierung Deutschlands zu erleiden haben würden, welche ihre Schulen schließen und sie gefangen nehmen würden. Jeder Amische oder Mennonite der Alten Ordnung meiner Bekanntschaft, und ich habe ungefähr hundert oder so von ihnen in diesen vergangenen 25 Jahren gekannt, würde willig eine Einkerkerung auf sich nehmen oder, falls erforderlich, mit Schulkindern fliehen, um dem Staat Paroli zu bieten in einer Sache der Wahrheit gegen Lüge, doch nicht so die Deutsche SSPX oder die SSPX im allgemeinen unter Bischof Bernard Fellay.

In ihrer Furchtsamkeit hat die SSPX-Führung die rabbinische Holocaust-Religions-Theologie der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. übernommen, während sie für sich beansprucht, den „traditionellen Katholizismus“ aufrechtzuerhalten. Wo war die Holocaust-Religion im Pontifikat von Papst Pius XII.? Robert Faurisson von Frankreich hat des langen über das Thema der Ablehnung Papst Pius XII. geschrieben, die Lüge der Vernichtungs-Gaskammern-Legenden zu stützen.

In der einschüchternden Botschaft von P. Pfluger an Bischof Williamson, wird man Bezugnahme sehen auf gewisse unfehlbare „Holocaust“ Quellen, bezüglich welchen er Bischof Williamson rügt, wie (Jean-Claude) Pressac, welcher in Verzweiflung aufgab und die Niederlage eingestand in seinem Ziel, die Existenz von Vernichtungs-Gaskammern in Auschwitz-Birkenau zu beweisen, und am ergötzlichsten von allen, auf Dr. Raul Hilberg. Bischof Williamson kann Hilberg nicht glauben oder ihn für glaubwürdig erachten, weil Williamson die Mühe auf sich nahm, dieses Verfassers’s Buch „The Great Holocaust Trial“ zu lesen, welches die Antwort Hilbergs auf Fragen dokumentiert, die ihm während des 1985-Prozesses gestellt wurden in Toronto über Ernst Zündel durch den vormaligen traditionalistisch-katholischen Verteidiungs-Anwalt Doug Christie. Vor Gericht forderte Herr Christi Hilberg auf, einen einzigen wissenschaftlichen Bericht zu liefern bezüglich Vergasungen in Auschwitz. Hilberg’s Antwort: „Ich bin ratlos“. Er konnte es nicht tun! Beim zweiten Zündel-Prozess im Jahre 1988 wurde Hilberg von der Anklage aufgefordert zu bezeugen und sich einmal mehr durch Christie einem Kreuzverhör zu unterziehen (wiederum unterstützt durch Faurisson’s Forschung). Hilbeg lehnte ab, aus offensichtlichen Gründen.

„Traditions-katholische Verteidiger von Fellay’s SSPX , die Verleumder von Bischof Williamson sind, haben diesem Autor geschrieben, dass die weltliche Geschichte nichts zu tun habe mit der Mission der SSPX. Wenn dies der Fall ist, warum wurde dann Bischof Williamson sowohl vom Vatikanischen Staatssekretariat als auch von Bischof Fellay gezwungen, seine Zweifel an den Beschuldigungen menschenmörderischer Gaskammern zu widerrufen?  Wenn Bischof Williamson die Zahl der Menschen, die gestorben sind, angezweifelt hätte, die im Schwarzen Loch von Kalkutta im Britischen Indien, oder im Elmira-Gefangenenlager in New York während des Bürgerkrieges, oder unter Ariel Sharon’s Flächenbombardement der Innenstadt von Beirut, Libanon im August 1982, hätte weder der Vatikan noch Fellay ein Wort der Zensur oder des Vorwurfs geäußert. Jedoch, wenn es darum geht, was J.-M. Le Pen richtigerweise „ein Detail der Geschichte“ nennt – die Behauptungen der Auschwitzer „Vernichtungs-Gaskammern“, muss Williamson sich dem weltlichen Konsens beugen, oder den Dienst seines bischöflichen Amtes (gemäß dem päpstlichen Sekretariat) aberkannt bekommen und den Ausschluss von der SSPX (auf Befehl Fellays) erleiden.

Warum das besondere Verlangen für ein Detail der weltlichen Geschichte über allen andern? Der Welt einziger „Holocaust“ (oder ‚Shoah‘, wie Papst Johannes Paul ihn in Übereinstimmung mit der talmudischen Mystifikation zu nennen begann), ist zu einer falschen Religion geworden, einer Religion des Judaismus für die Heiden. Es ist eine teuflisch schlaue Marketing-Strategie, um den Westen zu judaisieren und die Streitende Kirche Christ zu einer zitternden Götterspeise (einem Wackelpeter) zu machen.

Wir haben nichts gehört von Bischof Fellay oder P. Pfluger vergleichbar mit dem Wirbelwind, den sie ausgestoßen haben betreffend das Shoah-Business, betreffend die abgestimmte Bewegung angeführt vom Multi-Millionär, dem Hollywood Film-Direktor James Cameron, um die Auferstehung Jesu Christi zu leugnen. Die weltweite organisierte Bewegung der Auferstehungs-Leugnung, mit ihren Ursprüngen im Staate Israel, ist kein Gegenstand der Besorgnis für moderne katholische Päpste oder den „traditions-katholischen“ Bischof Fellay. Was sie leidenschaftlich beunruhigt und in Anspruch nimmt, ist das Emporkommen irgendwelcher Bewegung, welche den Marsch behindert, Kalvaria mit Auschwitz zu ersetzen, als der zentrale ontologische Punkt des Leidens in der Geschichte des Westens. Der Gebrauch der Bezeichnung „Holocaust“ als Marke und Handelszeichen des Judaismus und des Israelischen Staates lassen keinen intellektuellen, soziologischen oder kulturellen Raum für irgendeinen anderen Holocaust. Er verfinstert zuerst den Holocaust auf Kalvaria und dann jeden anderen Holocaust durch die ganze Geschichte einschließlich den jüdisch-kommunistischen Holocaust von Millionen von Christen in Russland und Ost-Europa ab 1917.

Dem tragischen Tod von Hunderttausenden von jüdischen Personen unter den Nazis wird der Name Holocaust gegeben, obwohl sehr wenige sogar der fiebrigsten Partisanen des Zionismus und Talmudismus beanspruchen, dass jüdische Personen durch Feuer in Konzentationslagern umgekommen sind. Jedoch, die Masseneinäschungen von Japanern in Tokyo, von Deutschen in Dresden und von Arabern in Beirut darf nicht, unter keinen Umständen, ihre Toten durch Feuer geheiligt sehen durch einen Lexikon-Eintrag als Opfer durch Feuer – Holocaust. Selbst der Massenmord von ungeborenen Kindern durch Abtreibung ist nicht erlaubt, das linguistische Heiligtum zu betreten und als Holocaust benannt zu werden, ohne sich fanatisches Protestgeschrei von Zionisten und Rabbis zuzuziehen.

Der ganze entartete Prozess, die Freunde der SSPX sagen es uns, habe keinen Einfluss auf die Mission von Erzbischof Marcel Lefebvre (des Gründers der FSSPX). Bischof Williamson soll vielmehr das glauben über den II. Weltkrieg , was die Ignoranten der SSPX Führerschaft glauben, im Einklang mit ihrem mit der Israelischen Armee verbundenen Rechtsanwalt, Herrn M. Krah, dass die kabbalistische Sechs-Millionen-Ziffer und die Behauptung von Massenvernichtung durch Vergasung in magischen Gaskammern von Auschwitz-Birkenau Heilige Schrift sind. Diese vorgeblich denkenden menschlichen Wesen in der SSPX, vermeintiche Erben des hl. Thomas von Aquin, haben sich nicht darum bemüht, Dr. Arthur Butz, Dr. Robert Faurisson, Germar Rudolf, Carlo Mattagno, Fred Leuchter, Richard Widmann, Samuel Crowell, das Transkript des zweiten Zündel-Prozesses, mein Buch über den ersten Zündel-Prozess oder irgend ein anderes, alternatives, skeptisches wissenschaftliches Werk abweichender Meinung zu lesen, das der offiziellen Holocaust-Liturgie der Neu-Kirche der Gaskammern widerspricht, welche alle Katholiken glauben müssen unter Strafe, das selbe Schicksal zu erleiden wie Bischof Williamson – Ausschluss, finanzielle Not, strafgerichtliche Verfolgung und rituellen Rufmord durch die Medien und durch Mit-Katholiken.

In den allerersten Jahren des neuen Jahrtausends müssen wir mit Entsetzen zusehen wie Revoltionäre ein jedes ihrer Ziele erreichen: homosexuelle „Ehe“, Frauen im Kampf, rohe Gewalt und hard-core Pornographie ausgeschüttet vom ungehemmten Fernsehen und dem Internet, und den talmudischen Judaismus und den antichristlichen Staat Israel überall im Aufstieg begriffen. Monat für Monat gelingt es den Feinden Gottes, nur in wenigen Jahen vier tausend Jahre göttlichen Gesetzes und westlichen Erbes umzustoßen. Kann irgend jemand so dumm sein, dass er nicht sieht, dass diesem Verfallprozess menschlicher Alchemie die „Holocaust“-Propaganda verbunden ist, die das jüdische Leiden im II. Weltkrieg auf die Stufe eines kosmischen Idols in einen Schrein einschließt, vor dem sich jedermann im Westen beugen muss?

Das Papsttum, der Vatikan, und die SSPX haben sich alle verneigt, haben dieser Idolatrie beigepflichtet. In diesen dunklen Zeiten stehen Bischof Williamson und eine kleine Handvoll von verstoßenen Priestern (PP. Pfeiffer, Hewko, Chazal und wenige weitere) wie Elijah gegen die Baals-Priester.

[Hoffman ist der Autor von „Usury in Christendom [Zinswucher im Christentum]: Die Todsünde, die war und die nun nicht mehr ist“]

Siehe ferner:

Die ‚Holocaust‘-Reliquien im Heiligtum der Kathedrale Bergoglios

Holocaust mural, Cathedral Buenos Aires

Das Holocaust-/Shoah-Mahnmal in der Kathedrale von Buenos Aires

Mit der aktiven Unterstützung Bergoglios wurde in der Erzbischöflichen Kapelle der Kathedrale von Buenos Aires, der Hauptkirche der Römisch-katholischen Kirche in der Hauptstadt Argentiniens, ein Memorial (Mahnmal) zum Gedenken an die Bombardierung des Jüdischen Zentrums [AMIA] und die Opfer des Holocaust errichtet. Im hinteren Teil des Haupt-Heiligtums, ein großer in Glas gefasster Rahmen in einem silberbearbeiteten Kasten befinden sich mehrere jüdische Gegenstände, einschließlich einer Menorah, einem Davidstern, einem Blatt aus einem Gebetbuch, gerettet von Treblinka, Auschwitz und dem Warschauer Ghetto.

Das Holocaust-Mahnmal, bekannt als die Erinnerungs-Wand-„Tafel“ (Commemorative Mural), ist gemäß der Internationalen Raoul Wallenberg-Stiftung (weltweit) die einzige Ehrung von Holocaust-Opfern in einer christlichen Kirche . („Während Jüdische Führer mit dem Papst zusammenkommen, werden neue Hoffnungen geweckt betreffend die Pius XII.-Archive, „Stewart Ain und Steve Lipman, Jewish Week, 20. März 2013): http://www.thejewishweek.com/news/international-news/jewish-leaders-meet-pope-new-hopes-pius-xii-archives

„Ich bin bewegt“, sagte Baruch Tenembaum, der Gründer der Raoul Wallenberg Stiftung, ein Argentinischer Jude und Langzeit-Freund von Jorge Mario Bergoglio, Papst Franziskus (I.)

Tenembaum, ein Pionier des interreligiösen Dialogs zwischen Christen, Muslimen und Juden seit den 1960-er Jahren, sagte der (katholischen) Nachrichtenagentur Aleteia: „Ich bin sehr befriedigt, weil ich glaube, dass wir in Bezug auf die Spiritualität eine Wiederholung dessen sehen werden, was Johannes XXIII. im Dienste der Kirche und der Welt getan hat.“

… „Ich habe ihn gut gekannt seitdem er Hilfsbischof von Buenos Aires war. Er verteidigte ein Mahnmal, das zum ersten Mal in einer Kathedrale errichtet wurde, gewidmet den Opfern der Shoah von der „Israelisch-Argentinischen Gemeinschaft“ („AMIA“ =Asociación Mutual Israelita Argentina).

Er nahm wie niemand sonst mit jedermann an interreligiösen Begegnungen teil. Er hat viele Rabbinen als Freunde, und er hat Bücher veröffentlicht zusammen mit Rabbinen. Er besuchte viele Synagogen… („Ein jüdischer Freund von Papst Franziskus: ‚[Er] fiel auf durch seine Nähe zu Minderheiten“, Aleteia, 14. März 2013)

http://www.aleteia.org/en/religion/documents/jewish-friend-of-pope-francis-5bhe5d-stood-out-for-his-closeness-to-minorities-514001

(Aus dem Englischen übersetzt von P. O. Schenker. Quelle: http://mauricepinay.blogspot.ch/2013/03/the-holocaust-relics-in-sanctuary-of.html)

ABTREIBUNG IST MORD

Immer wieder wurde und wird argumentiert, „das geltende Gesetz müsse der Realität angepasst werden, sonst sei der Staat unglaubwürdig“, „die heutige Situation sei paradox und nicht ehrlich“, „strafrechtliche Bestimmungen zum Schutz des ungeborenen Lebens seien weltweit gescheitert“, „ein Abtreibungsverbot würde die Abbrüche nicht verringern, sondern die Frauen zu gefährlichen illegalen Abtreibungen zwingen“. „Eine Kriminalisierung der Frau (die eine Abtreibung begeht) wolle man nicht“, etc. etc.

Warum aber, so frage ich, passt dann der Staat seine übrigen Gesetze nicht laufend der Realität an? Etwa seine Steuergesetze zugunsten derjenigen, die sie laufend missachten? Oder die Verkehrsregeln, die Bussen und Strafen für jene, die sie übertreten? Wie werden doch heute geringfügige Geschwindigkeitsübertretungen innerorts „kriminalisiert“, oder wie wird jemand heute duch neue staatliche Gesetze „kriminalisiert“, wenn er etwas sagt oder schreibt oder tut, was einen andern, eine andere Gruppe, eine andere Partei, eine fremde Religionsgemeinschaft „beleidigt“?

Das menschliche Leben aber ist das höchste Gut. Kein anderes Gut ist schützenswerter. Wir bringen es heute aber fertig, sogar die Tiere besser zu schützen, wobei Tierhalter oft kriminalisiert werden, weil sie ihre Tiere nicht artgerecht halten, etc. Und da das menschliche Leben nun einmal nicht erst in der 11. Woche beginnt, sondern im ersten Augenblick der ersten Stunde des ersten Tages der ersten Woche des ersten Monats, so ist es die höchste Pflicht eines Staates, der nicht selbst eines baldigen Tages „die Abtreibung“ (durch Gott, den Schöpfer und Herrn allen Lebens) erleiden will, dieses neue Leben zu schützen, auch gegen Mütter und Väter und Ärzte, die „das Ding da weghaben wollen“. Selbst wenn eine Frau vergewaltigt wurde, so ist das neue Leben in ihr in keinem Augenblick tötungswürdig. Das Austragen dieser Leibesfrucht degradiert die Frau nicht, sondern adelt sie. Nicht dadurch achtet man die Würde der Frau, dass man ihr die Freiheit gewährt, eine Kindstötung zu vollziehen, sondern nur dadurch, dass man ihr beisteht und hilft, selbst ein unerwünschtes Kind zur Welt zu bringen.

Dr. Bernard Nathanson, ein jüdischer Frauen-Arzt, der 75’000 Abtreibungen vorgenommen hat, der mithalf, dass die Abtreibung in den USA legalisiert wurde, hat sich später bekehrt und wurde aus einem Atheisten ein gläubiger Christ, hat eine Autobiographie geschrieben: „THE HAND OF GOD – A JOURNEY FROM DEATH TO LIFE BY THE ABORTION DOCTOR WHO CHANGED HIS MIND“. Wer kann sollte dieses Buch unbedingt lesen. Lassen wir aber hier der Kürze halber Dr. Nathanson zu zwei immer wiederkehrenden Fragen persönlich Stellung nehmen:

Dr. M.: Wie ist ihre Meinung jetzt? Ist Abtreibung unbedingt und in jedem Fall unvertretbar?
Dr. N.: Ja, ich habe keine Ausnahme gemacht. Die einzige theoretische Ausnahme, die ich je gemacht habe ist der seltene, praktisch nicht vorkommende Fall einer Frau, für deren physisches Leben infolge der Schwangerschaft unmittelbar drohende Gefahr besteht. In diesem besonderen Fall würde ich eine Abtreibung für richtig halten. Aber die Kunst der medizinischen Technologie in der Diagnose und Therapie ist heute so weit ausgebildet, daß das ein rein theoretischer Fall ist und praktisch nie vorkommt. Diagnose und Therapie sind heute so wirksam, daß es schwierig ist, sich eine Situation vorzustellen, in der eine Abtreibung nötig wäre, um das Leben der Mutter zu retten.

Dr. M.: Und wie sieht es bei einer Vergewaltigung aus?
Dr. N.: Die Umstände, unter denen ein Leben entsteht, stempeln es nicht ab, so daß es vernichtet werden sollte. Ich denke, es ist eine sehr schwierige Situation, wenn eine Schwangerschaft durch eine Vergewaltigung entsteht. Aber das geschaffene Leben zu zerstören ist nur eine Ausweitung des Problems der Gewalt und löscht das Brandmal und die seelische Belastung der Vergewaltigung nicht aus. Ich möchte behaupten, daß viele von uns unter nicht gerade idealen Umständen gezeugt wurden. Vielleicht leben einige von uns auf Grund einer Vergewaltigung, ich weiß es nicht. Aber das rechtfertigt nicht die Zerstörung unseres Lebens.

Viele verantwortliche Politiker sagen, sie seien zwar auch gegen die Abtreibung, aber sie tun dann gerade das Falsche: die passen die Staatsgesetze der Praxis an, sie schaffen die Schutz-Gesetzte ab, und sie verwerfen, bekämpfen gerade jene Initiativen, die nichts anderes wollen, als was der Staat verfassungsmäßig unbedingt tun müsste: „die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen“. Wie wird dann aber die Würde des vorgeburtlichen Menschen geachtet und geschützt, wenn „die Frau künftig in Eigenverantwortung über ihre Schwangerschaft entscheiden können solle“? Und wie reimt sich das mit der Eigenverantwortung, die man in völlig unwichtigen, nebensächlichen Dingen den Menschen durch immer neue Gesetze abnimmt, etwa den Schulgesetzen?

Papst Johannes Paul II hat am 29. Dezember 1997 folgende Botschaft an die Bischöfe der Vereinigten Staaten gerichtet:  „Da Ihr und Eure bischöflichen Brüder und eine große Zahl Gläubiger aus ganz Nordamerika im Heiligtum der Unbefleckten Empfängnis versammelt seid, um für ein Ende der Tragödie der Abtreibung zu beten, versichere ich Euch meiner geistigen Nähe und meiner Teilnahme an Eurer Sorge wegen des andauernden Holocausts der unschuldigen Menschenleben. Der 25. Jahrestag der Entscheidung, welche die Abtreibung auf Verlangen in den USA legalisierte, ist ein Aufruf an die Völker guten Willens, ernsthaft darüber nachzudenken, was für verheerende Folgen dieser Schritt hatte. Nun in dieser Zeit der Entschlossenheit zum Aufbau einer Kultur absoluter Hochachtung gegenüber dem Leben von seiner Empfängnis bis zum natürlichen Tod.“ „When the killing of the innocent is sanctioned by law, the distinction between good and evil is obscured and society is led to justify even such clearly immoral procedures as partial-birth abortion.” („Wenn das Töten unschuldigen Lebens vom Gesetz sanktioniert wird, wird die Unterscheidung zwischen Gut und Böse verdunkelt und die Gesellschaft wird dazu verleitet, sogar so klar unmoralische Vorgehensweisen wie vorgeburtliche Abtreibung zu rechtfertigen.“)

Christen wenigstens sollten tatkräftig mithelfen, dort wo es noch möglich ist, die Legalisierung der Kindestötung zu verhindern, bzw. die bestehende Legalisierung wieder abzuschaffen. Abtreibung ist Mord. Denken wir an, lesen wir Lukas 1:39-56!