FSSPX: P. Franz Schmidberger’s „Widderstand“ gegen den Widerstand – (3)

Fortsetzung und Schluss meiner Stellungnahme Teil 1 und Teil 2

Pater Schmidberger schreibt weiter:

„Am Donnerstag, dem 27. Juni, feiern wir in Ecône das silberne Bischofsjubiläum der drei Weihbischöfe der Bruderschaft, die in den vergangenen 25 Jahren soviel Segen über die heilige Kirche ausgegossen haben. Dass der vierte nicht mehr in unseren Reihen ist, schmerzt uns. Aber so ist es eben mit der menschlichen Freiheit: Selbst Männer, die Gott erwählt hat, können im Laufe ihres irdischen Daseins vom rechten Weg abirren…“

Für die Tieferblickenden wird diese Feier dann wohl eher eine Trauerfeier sein. Denn von den ursprünglich vier von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfen sind es eigentlich nur (noch) zwei, die die FSSPX einigermaßen „ordentlich“ feiern kann, die Bischöfe Alfonso de Galarreta und Bernard Tissier de Mallerais. Bischof Fellay hat „in den vergangenen 25 Jahren“ (unter dem Saldierstrich) nicht „soviel Segen“ über die heilige Kirche ausgegossen, wie sich das P. Schmidberger einbildet. Jetzt, in den letzten Jahren, hat er sogar das heilige Werk seines Konsekranten mit seinem Verhalten und Vorgehen als Generaloberer arg ruiniert. Damit kann man ihn nicht feiern, sondern nur bewehklagen. Und Bischof Williamson müsste, auch als Abwesender, Ausgeschlossener, die „Feiernden“ eigentlich so sehr schmerzen, dass sie gescheiter auf das Silberjubiläum verzichten würden; denn es gibt nichts Silberglänzendes zu bejubeln. Nicht etwa, weil er, Bischof Richard Williamson, „vom rechten Weg abgeirrt“ wäre, oder weil er „aus der Verpflichtung, seinem Generaloberen unterworfen zu bleiben ausgeschert“ wäre (vgl. seinen offenen Brief vom 19. Oktober 2012 an Bischof Fellay), sondern weil Bischof Fellay mit Unterstützung seiner Assistenten und vor allem auch mit jener von Pater Schmidberger, schon lange zunehmend gegen ihren bischöflichen Mitbruder agiert, ihn negativ kritisiert, ja ausgegrenzt haben, am massivsten und beschämendsten seit seiner sogenannten „Holocaustleugnung“, worauf sie ihn schmählich in die Verbannung schickten und unter Quarantäne stellten. Anlässlich dieses Geschehens ist es offenbar geworden, wie feige die gesamte Kirchenleitung inklusive Papst und sogar und nicht zuletzt die FSSPX-Führung war und ist, wenn es darum ging und geht, ihre eigenen wahren, ja besten und mutigsten Christgläubigen gegen die Einbildungen und Anmaßungen des insbesondere jüdischen Antichristentums zu verteidigen. Sie flüchten sich jedesmal in Ausreden und Heucheleien, wenn sie eigentlich all jene offen und unverblümt verurteilen müssten, die die Frechheit und Arroganz haben, Menschen mit einer ihnen entgegenstehenden (in diesem Fall geschichtlichen, aber die wahre Religion involvierenden) Überzeugung eigenmächtig weltweit organisiert gerichtlich, strafrechtlich zu verfolgen, um so ihr (Gegen-)Zeugnis in der Öffentlichkeit zu verhindern, bzw. zunichte zu machen. Absolut verwerflich ist es gewesen von der Piusbruderschafts-Führung, Bischof Richard Williamson so ohne Schutz und Verteidigung ihrerseits allen ungerechten, schmählichen Beschuldigungen (der Medienwelt und vor allem der kirchlichen Hierarchie bis hinauf zum Papst und den [die Fakten und Zusammenhänge nicht kennenden] Anhängern der Bruderschaft) ausgesetzt zu lassen und diese mit ihrem eigenen Beitrag an Diffamierungen noch zu verstärken! Die Führerschaft der FSSPX hat sozusagen Bischof Williamson geopfert, um vermeintlich einigermaßen ungeschoren davonzukommen. Bischof Fellay und Pater Schmidberger, die bisher einzigen Generaloberen der Piusbruderschaft, hätten vor Gott und den Menschen die hehre Pflicht gehabt, ihren heldenhaft streitenden, rechtgläubigen Mitbruder in Schutz zu nehmen; sie waren hingegen vielmehr bedacht, sich selbst davor zu schützen, in den Verruf zu geraten, bzw. sich davon zu befreien, als „antisemitisch“ zu gelten. Das darf es heute, in der Zeit der Freundschaft  und Brüderlichkeit mit den Juden, keinesfalls mehr geben, meinen sie. Das diktieren auch die Päpste seit dem jüngsten Konzil, obschon gerade sie die heilige Pflicht hätten, den Erzfeinden Christi und des Christentums so zu begegnen, wie es unser HERR und GOTT, der GOTT-MENSCH JESUS CHRISTUS und nach Ihm die Apostel, Apostelschüler, Kirchenväter – wie  der hl. Augustinus und der Goldmund Sankt Chrysostomus – beispielhaft getan haben: schonungslos offen und aufrichtig.

Wer sich weigert, (wenigstens) all das (Wichtigste) vorurteilsfrei zur Kenntnis zu nehmen, was die sogenannten „Revisionisten“ bezeugt haben, darf sich kein Urteil bilden über den „Holocaust“ im allgemeinen und (in unserem Falle) über Bischof Richard Williamson im speziellen.

Siehe u.a.:

Dazu – sehr zu empfehlen:

Im Zusammenhang mit diesem 3. Teil meiner Stellungnahme: