DON LUIGI VILLA wollte nachweisen, dass Benedikt XVI. nicht an die Gottheit Christi glaube

Der Priester [Don] Dr. Luigi Villa, langjähriger Herausgeber und Direktor der Zeitschrift CHIESA VIVA, hat, noch vor seinem Tod am 18. November 2012, seine Absicht kundgemacht, dass er im Dezember 2012 mit einem Artikel über Benedikt XVI. starten werde, der die Tatsache nachweisen werde, dass er nicht an die Gottheit Christi glaubt. Dann werde er einige Monate zuwarten, um Zeit zu lassen für eine Antwort. Wenn diese nicht komme, werde er einen zweiten Artikel über dasselbe Argument machen. In der Zwischenzeit werde er mit seinem Mitarbeiter Dr. Franco Adessa nacheinander seine Studien über die Symbolik der liturgischen Insignien Benedikt XVI. veröffentlichen. Schließlich würden sie die Studie über das Papstwappen Benedikt XVI. veröffentlichen, und darauf würden sie es [im Vatikan] nicht mehr aushalten und einen Fehler begehen! „Wir werden uns an die Autoritäten der Kirche wenden, die eine Entscheidung treffen werden müssen. Zu diesem Zeitpunkt werden wir mit einer Sonderausgabe an die Öffentlichkeit gelangen, so dass der Papst gezwungen sein wird, abzutreten!“

Am 15. September 2012 erließ das Internationale Gericht für die Verbrechen der Kirche und des Staates ein öffentliches Mandat der Vorladung vor Gericht mit Gegenüberstellung hoher Autoritäten politischer und der katholischen Kirche betreffend einen Genozid (Völkermord) indianischer Kinder in Kanada. Als der Termin fällig wurde, begann der Prozess. Don Luigi Villa veröffentlichte seinen ersten Artikel im Dezember 2011, der gefolgt war von weiteren, zusammen mit den Artikeln, die die gnostisch-freimaurerisch-satanischen Inhalte der Symbolik anklagten, die die hauptsächlichen liturgischen Insignien des Papstes betrafen, einschließlich sein Papstwappen. Es war nach dieser letzten Studie, dass Benedikt XVI. beschloss, Paul VI. seligzusprechen, ohne die dazu fünf vorgesehenen Jahre abzuwarten. Dies war der von Don Villa vorhergesehene Irrtum, der sogleich einen „Brief an die Kardinäle“ gegen die Seligsprechung Pauls VI. schrieb und gleichzeitig mir [Franco Adessa] die Arbeitspapiere der Sonderausgabe über Benedikt XVI. übergab.

Pater Villa starb am 18. November 2012; die Spezialausgabe von „Chiesa viva“ von gut 128 Seiten, mit dem Titel „Benedetto XVI?“ kam mit dem Datum des Monats Februar [2013] heraus und wurde den Abonnenten und dem gesamten Klerus in Italien  am 25. Januar 2013 zugestellt. Wenige Tage darnach, wurde auch die spanische Ausgabe dem Klerus der spanischsprachigen Nationen gesandt.

Am 11. Februar gab Benedikt XVI. seinen Rücktritt bekannt.

Am 25. Februar 2013 kam eine Verurteilung Benedikts XVI. zu 25 Jahren Gefängnis im Vatikan an, und Franziskus antwortete mit einem Dekret, mit dem er es ablehnte, den „emeritierten Papst“ der Justiz zu übergeben.

Im Mai 2013 bezeugte Toos Nijenhuis, eine holländsiche Frau, die während Jahren von ihrem Vater gezwungen wurde, an satanischen Riten teilzunemen, Kadrinal Ratzinger gesehen zu haben, wie er im Herbst 1987 ein junges Mädchen ermordete.

Toos Nijenhuis, Tochter und Enkelin zweier Mitglieder einer satanischen Sekte wurde von ihrer Kindheit an gezwungen, an diesen satanischen Zeremonien und Riten teilzunehmen, in welchen sie in den widerlichsten Weisen missbraucht wurde, wobei sie immer Vergewaltigung auch seitens des Vaters und des Großvaters erlitt.

In diesem ungefähr eine halbe Stunde dauernden Video kann man die Erzählung hören dessen, was in den geheimen Versammlungen geschah, die in isolierten Schlössern/Burgen abgehalten wurden, an welchen auch hohe politische und religiöse Autoritäten teilnahmen.

Eine getreue Beschreibung des Zeugnisses wäre zu stark und an der Grenze des Glaubwürdigen; wir begnügen uns zu sagen, dass nebst den Vergewaltigungen die Spirale der Perversion und des Delikts auch die Mitglieder der Sekte betroffen machte, die nicht auf der Höhe der allgemeinen Erregtheit zu sein schienen, und ihre noch warmen Kadaver wurden geschändet und zum Gegenstand der Verachtung gemacht mit Vergewaltigungen, die den anderen Mitgliedern aufgezwungen wurden.

Dann kann man den Bericht hören über die „Treibjagd“ dieser hohen Würdenträger: eine Gruppe von nackten Kindern und mit einem an ein Bein gebundenen Gewicht wurde freigelassen in den Wald und darauf wurden sie von einer Meute von Jagdhunden an einen festgesetzten Ort des Waldes getrieben, wohin die „Kavaliere“ hinzukamen, welche sie mit Stockschlägen töteten und dann ihre Überreste verbrannten, nachdem sie sie mit Benzin übergossen hatten. Unter den hohen Presönlichkeiten, die an diesen Menschenopfern teilnahmen, nennt Toos Nijenhuis drei Namen: den holländischen Kardinal Bernard Alfrink, den Kardinal Joseph Ratzinger und den holländsichen Prinz Bernhard, Gründer der Bilderberggruppe.

Die Bezeugung von Toos Nijenhis zur Teilnahme des Kardinals Joseph Ratzinger an diesen Menschenopfern:

„Ich habe Kardinal Ratzinger gesehen, wie er ein Mädchen in einem französischen Kastell ermordet hat im August 1987“.


Aus dem Italienischen übersetzt von mir [POS]


Sehen Sie sich nun die italienischsprachige Originalausgabe von CHIESA VIVA an und machen Sie sich gründliche Gedanken über dieses Heft.

Und dann antworten Sie mir: Wollen Sie, können Sie all das glauben? Wird hier nicht etwas ganz Anderes evident, als dass Papst Benedikt ein Apostat und Schwerverbrecher wäre, nämlich dass vielmehr Don Luigi Villa und sein Mitarbeiter Franco Adessa dem Satan erbärmlich auf den Leim gekrochen sind? Gibt es schlimmere Verleumdungen als solche?

DAS PONTIFIKAT PAULS VI.

 Vom Priester Dr. Luigi Villa („Chiesa Viva“)

Es gibt keinerlei Zweifel mehr, dass auf den Tod von Papst Johannes XXIII. der Erzbischof von Milano, G. B. Montini, folgte. Heute, wenn man jene Wahl von Montini überdenkt, kann man den Ruin nicht außer Acht lassen, den dieses Ereignis der Kirche zugefügt hat mit einem langen und verhängnisvollen Pontifikat, das gut 15 Jahre gedauert hat und gezeichnet war von bestürzenden, ungewöhnlichen und beunruhigenden Taten.

Leider wurden diese verworrenen Akte mit Sachkenntnis gesetzt. Will sagen, Paul VI. hat mit vollkommenem Bewusstsein Seinen Plan eines „neuen humanistischen universalen Christentums verwirklicht“, und seine seltsamen Entscheidungen schienen erfolgt zu sein, um zu beweisen, dass der Papst frei sei, auch die Institutionen zu ändern, welche das christliche Volk für unantastbar gehalten hatte.

Die erste dieser Taten geschah am 13. November 1964, als er die „Tiara“ auf den Altar deponierte, ein Ziel der „Französischen Revolution“, das uns an das Wort von Albert Pike erinnert: „Die Inspiratoren, die Philosophen und die geschichtlichen Ereignisse der Französischen Revolution haben über dem Grab von Jacques de Molay geschworen, die „Krone“ und die „Tiara“ zu stürzen“.

Also war jene Niederlegung der „Tiara“, ausgeführt durch die Hand Jenes, der auf der Kathedra Petri saß, eine schlimmere Tat als die Abdankung Ludwigs XVI. und die Breccia der „Porta Pia“.

Eine Tat demnach, die keine romantische Inszenierung war, ein Geschenk an die Armen zu machen, sondern um die „Souveränitat des Pontifex“ aufzugeben!

Diesem päpstlichen Zug folgte sofort der gesamte Episkopat, der sich der bischöflichen Insignien entledigte, der Zeichen ihres geistlichen Amtes, und den Schatz des kirchlichen Erbes verkaufte, aber das Konto in der Bank der Bischöfe bestehen ließ.

Aber auch Paul VI. ließ seine Gemächer renovieren und hängende Garten [Dachgärten]  auf dem Dach des Vatikanischen Palastes konstruieren mit enormen Ausgaben und schwerwiegendem Risiko durch das Fabrikat.

Nach der „Tiara“ entledigte sich Paul VI. seiner „Mitra“ und darnach schuf er das „Pastorale“ (den Bischofsstab) ab, um an dessen Stelle das Kruzifix [den Hirtenstab mit Kruzifix] zu setzen, um sozusagen zu verstehen zu geben dass er darauf verzichte, seine Untergebenen zu führen und zu leiten. Während einiger Zeit dann trug er anstelle des „Brustkreuzes“, oder zusammen mit ihm , das Ephod des Hohenpriesters in der Brosche seines päpstlichen Pluviales/Cappa. [Siehe u.a. hier)

In der Folge schenkte Paul VI. Seinen Bischofsstab und Seinen Ring dem burmesischen Buddhisten U’Thant, immer (angeblich) um den Armen zu helfen (!), in Wirklichkeit jedoch hatte er die Absicht, allen Bischöfen der ganzen Welt einen anderen Ring aus Gold zu geben, welches der Ring des Konzils war.

Am Ende des Konzils entschied Paul VI., dass die „Demission“ der Bischöfe im Alter von 75 Jahren zu erfolgen habe. Ein Entschluss von ihm, und sie sollte demnach von seiner Entscheidung abhängen.

Dann kam, ohne vorausgehende Inkenntnissetzung die Verordnung, dass die Kardinäle ihre Würde als Mitglieder des Konklaves mit 80 Jahren verlieren. Dies ist eine Ausschließung aufgrund eines willkürlichen Prinzips, das rechtlich dem Kardinalskollegium die richterliche Fähigkeit nicht entzieht.

Mit kleinen Schritten, jedenfalls trieb Paul VI. Seine Revolution in der Römischen Kirche voran. Es ist eine Tatsache, zum Beispiel, dass fast sämtliche Formen der öffentlichen Andachten und der Gebete unter Seinem Pontifikat zum Verschwinden gebracht wurden. Aber auch Ihn hat man sozusagen nie beten gesehen. Sogar in Fatima hat ihn niemand ein einziges Ave Maria beten gesehen noch gehört!

Auch in seinen Mittwochsansprachen gab es immer viel Raum für den Zweifel, für Einwände, für Hypothesen gegen die göttliche Offenbarung. Und so schwand der Glaube dahin oder zerbrach in der ganzen katholischen Welt.

Dasselbe kann gesagt werden von den „Gebräuchen“. Unter Seinem Pontifikat haben sie ein generelles Nachlassen erfahren, als ob es einen Befehl gegeben hätte, die Gläubigen jeden Weg gehen zu lassen.

In der Tat, Paul VI. hat jegliche Irregularität entschuldigt, noch gebrauchte er je kanonische Akte und Sanktionen gegen jede Art von Sündern, wie es seine Vorgänger taten. Paul VI. hingegen wollte seiner Zeit gemäß leben und die Kirche jedem modernen Fortschritt öffnen. Man hat zum Beispiel von Fotos gesehen, wie er Claudia Cardinale und die Lollobrigida in mehr als kurzen, skandalösen Kleidern, in Mini-Mini-Röcken empfangen hat. Und so auch verbot der Klerus die Unanständigkeit der Mode nicht mehr, welche Paul VI. akzeptiert hatte.

Sogar die Eheschließung der Priester entwickelte sich mit seinem Konsens, seiner Komplizenschaft und sogar seiner Mitwirkung. Auch in Seiner Enzyklika „Sacerdotalis Caelibatus“ vom 24. Mai 1967 im Paragraph 81 schrieb Paul VI. „die wahre Verantwortung nicht den aus dem Priesterstand Ausgetretenen zu, sondern der Kirche vor Ihm, ihren fälschlichen Bewertungen und dem Leben, das sie ihren Priestern aufbürdete“.

Am 2. Februar 1964 bildete er eine „Kommission“ ad hoc, von der man las, dass der Papst die Annullierung der „Gelübde“ guthieß und dass er die Eheschließung in der Kirche autorisierte für jene, die es wünschten. Ein Priester, welcher das Gesucht gestellt hatte, das jedoch von Pius XII. und von Johannes XXIII. zurückgewiesen worden war, konnte es nun erneuern, weil Paul VI., mit seiner erweiterten Sicht, sie annehmen würde.

Von da an begann eine Flut von Gesuchen des Aufgebens der Priesterstandes zu fließen. Im Jahre 1977 gab die „Heilige Kongregation für die Glaubenslehre“ 4.000 offizielle Dispensationen, während im gleichen Jahr nur 2.800 Priesterweihen erteilt wurden.

Paul VI. führte hernach auch die Scheidung mit gegenseitigem Beistand ein. Also konnte die Liebe zu einem Geschöpf nicht mehr überwunden werden mit der Liebe zu Gott!

Aber der Skandal, unter Paul VI., existierte nicht mehr!

Am 29. Januar 1965 gab Paul VI. den Türken die Standarte von Lepanto zurück, jene ausgezeichnete Trophäe, die seit mehr als 400 Jahren im Heiligtum Santa Maria Maggiore als Ex-Voto an die Heiligste Jungfrau, der Beschützerin und Schutzherrin der Christenheit aufbewahrt wurde, welche den Westen von der muselmanischen Invasion bewahrt hatte. Der heilige Papst Pius V. setzte das Fest „Unserer Lieben Frau vom Heiligen Rosenkranz“ ein, um das Andenken an jenes von der Mutter Gottes gewirkte Wunder zu verewigen. Aber Paul VI. begleitete jene Rückgabe mit einem „Breve“ an die türkischen Autoritäten, womit er zu bedeuten gab, dass mit jener seiner schändlichen Geste „die Religionskriege für immer vorüber seien“.

Jedoch jene Tat bedeutete, dass Paul VI. die Verfolger nicht mehr verurteilte. Es war auch ein Aspekt seiner Diplomatie, die an Moskau und Peking gerichtet war in Gutheißung an die Kämpfer und Terroristen eines jeden Landes der Welt.

In der Tat, Paul VI. intervenierte nie noch verurteilte er ebensowenig die Kampagnen zu Gunsten des Kommunismus und zur Lobpreisung des schwarzen Rassismus, während er kalt blieb angesichts des Unglücks der ungerechterweise in Skalverei gehaltenen Christen. Und dank Ihm, seiner scheinbaren Neutralität, seines scheinbaren Pazifismus, blieb stets die Subversion, die Gewalt, die Aggression Sieger!

Gewiss, wir unterschätzen nicht die Ungerechtigkeiten, die Korruption, die religiösen Spaltungen und die Apostasie der Freien Welt, die dennoch eine christliche Welt blieb, in der die Kirche noch frei war. Was skadalös war, hingegen, waren seine Schmeicheleien gegenüber dieser Freien Welt in ihrer Ungläubigkeit, religiösen Gleichgültigkeit, Verachtung der Gesetze und der Rechte Gottes, indem er nichts tat, um sie aus ihrem Stolz, ihrem sexuellen Egoismus, aus ihrem Materialismus, aus ihrem Laizismus wieder zu erwecken.

Überdies: Paul VI. stachelte die Völker gegen die Freie Welt auf, im Namen der Gerechtigkeit, wie er es in Uganda, am 29. Juli 1969 tat, indem er Respekt zeigte für Obote, den räuberischen und blutrünstigen „Premier-Minister“.

Des weiteren erließ er aus jenem Zentrum Afrikas eine Botschaft der Befreiung und der rassischen Gleichheit ergehen, die ein klarer Appell an den allgemeinen Aufstand Afrikas gegen den weißen Menschen war, in Rhodesien, in der nord-afrikanischen Republik [?], in Mozambik… Paul VI. war also ein wahrer provokatorischer Agent, was ihn zu einem Kooperator des Babarentums machte!

Er empfing im Vatikan Terroristen und die Schlächter von Frauen und Kindern. Tatsächlich empfing er am 1. Juli 1970 die drei Häupter des Terrorismus in Angola, Mozambik, Guinea-Bissau und Kap Verde; sie wurden zugelassen zum Handküssen. Es ist signifikant dann, dass er ihnen ein Exemplar seiner Enzyklika „Populorum Progressio“ gegeben hat.

Und was soll man nun sagen von einem Paul VI., der hätte uneingeschränkter Anti-Kommunist sein sollen, hingegen Kommunisten-Freund oder Krypto-Kommunist war?

Man denke an seine Hinwendung von Westen nach Osten mit einer langsamen, vorsichtigen subtilen Diplomatie, die den Ausgangspunkt von der Unterscheidung genommen hat, welche in „Pacem in Terris“ zwischen der geschichtlichen Bewegung und der Ideologie gemacht wurde, dass man zusammenarbeiten könne „für die Gerechtigkeit und den Frieden der Welt“.

Von jenen Worten des Verrates entsprangen alle Skandale des kommunistischen Geistes von Casaroli und seiner Komplizen wie z.B. Pater Alghiero Tondi, verjagt aus Rom, weil er dabei erwischt wurde wie er Dokumente fotografierte, die er Mons. Montini aushändigte und nachher dem Kommunismus weitergereicht wurden.

Ein weiterer Skandal war die betrügerische Entziehung/Unterschlagung der „Petition von 450 Bischöfen“, welche im September 1965 , im Konzil,  die Verurteilung des Kommunismus verlangten, aber Paul VI. wollte nicht, dass das Konzil ihn verurteile.

Ein wahrer Verrat!

In seiner ersten Enzyklika hatte es Paul VI. wohl ausgedacht, um die Kirche dem „Dialog“, der Versöhnung, der Zusammenarbeit mit den Kommunisten zu öffnen. Sein Verrat zeigte sich 1971 mit der erzwungenen Beseitigung des großen Kardinals Mindszenty, welchem Paul VI. verboten hatte, seine „Memoiren“ zu veröffentlichen.

Der erschütternde Schrei des Kardinals Slipyi, vor einer erschütterten Synode, war, seine Entrüstung zu schreien an die Verräter, welche Frieden machten mit den Verfolgern, jedoch schwiegen zu den Katholiken, die der sowjetische Kommunismus zu deportieren, zu verfolgen und martern fortfuhr.

Jedoch jene Öffnung zum Kommunismus öffnete die Straße zu Ereignissen, Erklärungen, Intrigen ohne Ende.

Ich zitieren die Begegnungen Pauls VI. von Gromyko, mit Podgorny, seine langen geheimen Sitzungen mit Monsignor Nicodemo, dem Erzbischof von Leningrad und Geheimagent hohen Grades. Und man entdeckte, dass der damalige Sekretär der Kommunistischen Partei, Berlinguer, der geheime diplomatische Agent Pauls VI. bei der kommunistischen Regierung von Hanoi war, (vgl. Erklärung des Vatikans vom 21. Februar 1973), noch kann man den Appell Pauls VI. an China und seine Freude bei der Ankündigung der Kultur-Revolution vergessen.

Wie wir gesehen haben war Sein Pontifikat markiert von einer Serie von Krisen, die niemals vorher geschehen sind, und von Verraten wie sie niemals gesehen wurden in der Römischen Katholischen Kirche.

Wir rapportieren die hauptsächlichen:

1. Die Schändung der Heiligen Liturgie

Alles wurde orchestriert von Paul VI. und vor alle Gläubigen gebracht. Kein einziges Desaster war mörderischer als die Vernichtung der Messe des Römischen Ritus, die direkt zu Uns kam von den Aposteln. Der zentrale Akt des Heiligen Opfers der Messe ist die Transsubstantiation, die das Brot und den Wein in den Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit Christi verwandelt. Es war ein Akt unerklärlicher Verrücktheit Pauls VI dieses Ersetzenwollen der Messe des Römischen Ritus mit dem protestantisierten „Novus Ordo Missae“, der hernach den Priestern und den Gläubigen aufgezwungen wurde.

Die „Liturgie-Reform“ Pauls VI. traf auch jeden Aspekt des liturgischen Lebens, wie die „Allerheiligenlitanei“, die „Sakramente“ (Taufe, Heilige Kommunion, Firmung, Beichte, Trauung, Ordensleben, Letzte Ölung), und ferner: die Segnungen, die Pontifikalen Riten, den Kalender der Messe, die sakrale Musik.

2. Der Angriff auf die Thomistische Philosophie

Unter Paul VI. wurde die „Thomistische Scholastik“ und die „Tradition“ des „Naturrechts“  verworfen und ersetzt durch die theologischen Methoden des wissenschaftlichen Denkens, wie die Phänomenologie und der Existenzialismus.

3. Die Verwerfung des Priestertums und des Ordenslebens

Im Kontrast zum vor-konziliaren Priester wurden die „neuen Priester“, unter dem Pontifikat von Paul VI. verweiblichte Gestalten, oft wenig keusch, eher von Schlappheit und Sentimentalismus. Diese „neuen Priester“ sind anpasserisch, ökumenisch; sie verurteilen die Irrtümer nicht mehr und jene, die sie lehren und verbreiten; sie sind unfähig, eine Schlacht zu führen gegen das Böse zugunsten des Suchens des Guten.

Und dies tat Paul VI., um das obligatorisch zölibatäre Priestertum zu schwächen, indem er den Weg öffnete zum permanenten Diakonat von Nicht-Zölibatären und zur Akzeptanz von „Laien-Dienern“, um die Rollen von „Lektoren“ zu übernehmen und um den Weg zu öffnen zum „Laienritus der Kommunion“. Paul VI. selber hatte den Vorsitz über die vollständige Laisierung (Herabsetzung in den Laienstand) von Tausenden von Priestern, die gültig geweiht worden waren, indem er ihnen die Dispens „pro-gratia“ gewährte.

4. Die Abschaffung des Antimodernisteneids

Es war Paul VI., der den „Antimodernisteneid“ abschaffte, welchen Pius X. im Jahre 1907 veröffentlichte, nach seinen Enzykliken „Lamentabili Sane“ und „Pascendi Dominici Gregis“. Dies war eine irrsinnige Tat Pauls VI., deren katstrophale Resultate wir noch heute sehen.

5. Das Niederreißen der Römischen Kurie

Gleich von den ersten Jahren im Staatssekretariat an verachtete Mons. Montini die Römische Kurie. Als Pontifex, wie wir schon gesagt haben, erzwang Paul VI. die vorzeitige Pensionierung und den Rücktritt der Bischöfe im Alter von 75 Jahren und nahm ihnen das Stimmrecht, in einem Konklave, nach dem Alter von 80 Jahren.  So tat er es auch mit der Congregatio Sancti Officii (neu benannt mit „Heilige Kongregation für die Glaubenslehre“) indem er jene Prälaten eliminierte, die echtgläubig, ehrenhaft, von weisem Charakter waren und sie ersetzte durch andere, die mehr übereinstimmten mit seinen Ansichten und Neigungen.

Paul VI. ließ das Latein außer Gebrauch geraten, welches Erklärungen ermöglicht mit Adel, Klarheit und Präzision, und dies auch, weil er besessen war von seinem Mangel an Studien.

6. Die Vermehrung der ökumenischen Missgeschicke

Besonders unglücklich waren die andauernde Unterstützung und die Kontakte welche Paul VI. mit dem „Weltrat der Kirchen“  unterhielt, der dominiert war von den Sowjets und bekannt war durch sein Finanzierungen von Terroristen und den „Befreiungskriegen“ in Lateinamerika und in Afrika. Demnach könnte man diese interreligiöse Aktivität Pauls VI. öffentliche Blasphemien nennen!

7. Die Verbrüderung Pauls VI. mit den Häretikern

Paul VI. verbrüderte sich mit den Häretikern, Schismatikern und sämtlichen anderen herkömmlichen Feinden der Kirche. Dies war der Geist des II. Vatikanums, der selbe Geist, welcher die „Französische Revolution“ inspirierte.

8. Die Verrate Pauls VI.

Unter dem Pontifikat von Paul VI. wurden vollzogen die Verrate des Kardinals Mindszenty, des Kardinals Slipyi, und so vieler weiterer Millionen von Opfern des Kommunismus, besonders in Ungarn, Tschechoslovakei, Süd-Vietnam, Angola, Mozambik, Uganda…

„Humanae vitae“: eine Lektion, wie man die katholische Lehre unterminiert, und dabei weder Lehre noch Moral zu ändern braucht.

Papst Johannes XXIII, bildete, auf Empfehlung von Montini, eine „spezielle Vatikanische Kommission“, um die Geburtenregulierung zu studieren, aber diese „Kommission“ überging die Glaubensgewohnheiten.

Als er Papst geworden war, gründete Paul VI. eine neue Kommission auf drei Stufen, um Informationen zu geben über Fragen der „Pille“. Aber es vergingen mehr als 6 Jahre ehe die „Humanae vitae“ im Jahre 1966 herauskam, die jedoch sogleich „toter Buchstabe“ wurde, auch wegen des Widerwillens Pauls VI., den Bann zu sprechen über die Verhütungsmittel, aber weil die öffentliche Meinung, organisiert von Priestern, Ordensleuten, katholischen Professoren der katholischen Universität, eine öffentliche Opposition gemacht hatten gegen „Humanae vitae“. Die Auswirkung des Verzugs bezüglich der Bestätigung des Banns gegen die Verhütungsmittel ließ erkennen, wie man es erreicht hatte, zu widerstehen und sich dem unfehlbaren Lehre der Kirche in Fragen des Glaubens und der Moral widersetzen konnte.

***

Wir könnten noch lange fortfahren und zeigen wie sämtliche Aktionen des Pontifikats Pauls VI. enorme katastrophale Auswirkungen hatten in der Kirche.

Kardinal Joseph Slipyi, Primas der Ukraine

Nach Jahrzehnten im Lagergefängnis und Zwangsarbeit, vertraute der Kardinal Freunden an: „In jedem Augenblick ist in meinem Gedächtnis die vergangene Odyssee in den sowjetischen Lagern fixiert und meine Verurteilung zum Tode; jedoch in Rom, hinter den Mauern des Vatikans, habe ich schlimmere Momente erlebt!“

Vor der Synode, bestürzt und erschüttert, bestätigte der Kardinal: „Von 54 Millionen Ukrainern sind 10 Millionen in Folge von Verfolgungen gestorben! Das sowjetische Regime hat sämtliche Diözesen aufgehoben! Es gibt einen Berg von Kadavern und es gibt niemand mehr, nicht einmal in der Kirche, der ihr Andenken verteidigt. (…) Wir sind zurückgekehrt in die Zeit der Katakomben! Tausende und Abertausende von Gläubigen der Ukrainischen Kirche werden deportiert nach Sibirien und bis zum Polarkreis. ABER DER VATIKAN IGNORIERT DIESE TRAGÖDIE! Sind die Märtyrer vielleicht lästige Zeugen geworden? Wären wir ein Ball zu Füßen der Kirche?…“

Paul VI. ließ daraufhin Kardinal Slipyi in den Turm (Gefängnis) einsperren, der jedoch die Gelegenheit fand, mit Don Luigi Villa zu fliehen, der allein mit Wagemut ihm einen willkommenen Besuch im Gefängnis abstattete!

Kardinal Joseph Mindszenty, Primas von Ungarn

Die Politik des „Dialogs“ Pauls VI. mit der kriminellen kommunistischen Macht Ungarns hatte als Hindernis die Präsenz des Kardinals Mindszenty. Nach verschiedenen Angeboten, Ablehnungen, damit er sich in den Westen begebe, wandten sich Paul VI. und Casaroli, um ihn gefügig zu machen, an Präsident Nixon, dass er ihn zwinge, die amerikanische Botschaft in Budapest zu verlassen. Und so kam es! Am 28. September 1971 kam Mindszenty in Rom an.

Dieser Kardinal, in den sich die „Gottlosen“ mit den grausamen Eisen der Tortur verbissen, musste die subtile moralische Gewalt von Paul VI. erleiden, die vorsorgliche vatikanische Zensurierung einer jeden seiner Predigten und Reden, die er in der Öffentlichkeit halten wollte. Dann, am 5. Januar 1974 enthob ihn Paul VI. seines Amtes als Primat von Ungarn und verbot ihm, seine Memoiren zu veröffentlichen! Dies ist eine Seiner schrecklichen Sätze: „Glauben Sie mir… PAUL VI. HAT GANZE CHRISTLICHE LÄNDER IN DIE HÄNDE DES KOMMUNISMUS AUSGELIEFERT!… jedoch die wahre Kirche ist noch die unsrige, gezwungen in die Katakomben!“

Die Cappella Paolina, Herzstück der Christenheit

Im Konklave von 1963 wurde Kardinal Giuseppe Siri zum Papst gewählt, jedoch einige Mitglieder der Hohen hebräischen Freimaurerei der B’nai B’rith drohten mit der Verfolgung von Katholiken in der ganzen Welt. Und so wurde Paul VI. gewählt.

Nach nur 8 Tagen wurde eine doppelte schwarze Messe in Rom und in Charleston (USA) zelebriert, um Luzifer in der Kapelle Paolina zu inthronisieren.

Dies war der Beginn, indes Paul VI. während allen 15 Jahren Seines Ponfikats unermüdlich daran arbeitete, den satanischen Plan zu realisieren, die Universale Kirche des Menschen zu errichten. Genau zum Ende der schwarzen Messe in Rom war es, dass die anwesenden Prälaten mit dem/ihrem Blut schworen, absichtlich und vorsätzlich das Sakrament der Priesterweihe zu entweihen, ihre Seelen Luzifer zu übergeben und ihr Leben Luzifer zu weihen, um die Universalkirche des Menschen zu errichten.

Aus dem Italienischen übersetzt von Paul O. Schenker

Weitere sachdienliche Informationen:

Franziskus „Bischof von Rom“ – von Franco Adessa

Jorge Mario Bergoglio SJ - Papst Franziskus

Jorge Mario Bergoglio SJ – Papst Franziskus

„Habemus Papam“ wurde mit Freude ausgerufen nach dem weißen Rauch. Der „Neugewähltenahm den Namen Franziskus an und stellte sich selber nur als „Bischof von Rom“ vor. Und weshalb nicht als „Papst“?

Der Name „Franziskus“ löste einen großen Enthusiasmus aus, da der Heilige weltweit geliebt wird und Inbegriff der Demut, Armut, Einfachheit ist, aber auch Inbegriff des Mutes zur Verteidigung des Kath. Glaubens als einzige Quelle des wahren Friedens.

Der Hl. Thomas sagt, dass die Tugend der Demut eine innere Bewegung der Seele ist, die sich scheut, äußerlich in Erscheinung zu treten. Wenn sie dennoch äußerlich in Erscheinung tritt, sagt er, handle es sich um „falsche Demut“, die der Hl. Augustinus sogar als „schlimmen Hochmut“ bezeichnet. Wahre Demut ist daher innerlich und äußert sich nie in einem öffentlichen Schauspiel. Für denjenigen, der als Nachfolger des Hl. Petrus gewählt wurde, bedeutet Demut zum Beispiel, die Tradition des Papsttums zu respektieren und demütig anzunehmen. Viele Päpste der Vergangenheit wurden von Millionen von armen Katholiken in der ganzen Welt geliebt, auch wenn sie die traditionellen roten päpstlichen Schuhe trugen, da diese das Blut an den Füßen Christi während der Geißelung bezeugen und die demütige Unterwerfung des Papstes unter die göttliche Autorität Jesu Christi bedeuten.

Seit 2000 Jahren hilft die Kirche den Armen und Bedürftigen in allen ihren materiellen und geistigen Bedürfnissen, und es ist gewiss schwierig, den neusten Verkündigungen zu glauben, es werde den Armen geholfen, wenn ganze Diözesen sich im Konkurs befinden und ihre Bücher dem Gericht übergeben werden wegen siebenstelligen Summen, die an Missbrauchsopfer bezahlt werden müssen wegen der Korruption des Klerus, der Feind Christi geworden ist. Noch weniger glaubwürdig erscheint dies, wenn man sich auf die internationalen Institutionen bezieht, die offen ihre wahre Absicht äußern, die Weltbevölkerung zu dezimieren. Haben sie vielleicht im Geheimen beschlossen, nur die Reichen zu dezimieren?

Die Schlichtheit in ihrer Ungezwungenheit, Ehrlichkeit und Arglosigkeit bedeutet nicht, die Strukturen abzulehnen oder aufzulösen, welche unerlässlich sind, um das geregelte Funktionieren des Lebens einer Institution und einer geordneten Gemeinschaft zu gewährleisten und sich vor Anarchie und folgender Gewaltherrschaft und Tyrannei zu schützen.

Der Hl. Franziskus führte keine Gespräche mit Muselmanen und Nichtgläubigen, sondern verteidigte den Kath. Glauben als einzigen Heilsweg und als alleinige Quelle des Friedens Christi; dieser Frieden in den Herzen, der sich in der Welt widerspiegeln soll, um die Schmerzen zu lindern und die Dramen zu dämpfen, die durch die unvermeidliche Gegenwart des Gottlosen in der Welt verursacht werden. Der Kern unseres Glaubens an Christus ist die Eucharistie und die Hl. Messe mit dem Kreuzesopfer Christi, mit dem er uns alle erlöste.

Weshalb denn verhinderte Kard. Bergoglio als Primat von Argentinien stets die Tridentinische Messe in seinem Bistum, obwohl Benedikt XVI. sie freigegeben und die bischöfliche Bewilligungspflicht aufgehoben hatte? Und warum ist Benedikt XVI. nie bei den Bischöfen eingeschritten, die seine Anordnungen mit Füßen traten?

Am Abend seiner Wahl stellte sich Franziskus nicht als Papst vor, sondern bloß als „Bischof von Rom“, gemäß der neuen Doktrin der bischöflichen Kollegialität. Ist es vielleicht darum, weil das Papsttum als Hindernis betrachtet wird, den freimaurerischen Ökumenismus einzuführen und mit der bischöflichen Kollegialität die Macht des Papsttums zu ersetzen, ganz im Einklang mit der Doktrin der „freimaurerischen Brüderlichkeit“?

Der Jesuitenpater Bartolomeo Sorge bestätigte zur Wahl von Franziskus: „Wir Jesuiten dürfen weder Prälaten noch Bischöfe werden, ja wir legen ein Gelübde ab, jede kirchliche Amtswürde zurückzuweisen. Folglich war es daher umso weniger vorauszusehen, dass ein Jesuit Papst wird.“ Weshalb bestätigt Pater Sorge, dass Franziskus „ein zum Papst gewordener Jesuit“ ist, während Franziskus sich selber bloß als „Bischof von Rom“ vorstellt?

Hans Küng erklärte zur Wahl von Franziskus: „Ich bin glücklich, das ist die bestmögliche Wahl. Er kennt und liebt das einfache, demütige, wirkliche Leben und steht außerhalb des römischen Systems der Kurie“. Weshalb soviel der Freude und Begeisterung seitens eines Häretikers, der im Grunde jedes katholische Dogma leugnet und sich darüber freut, dass Franziskus „außerhalb des römischen Systems der Kurie steht“?

Der Vater der „Befreiungstheologie“, der Franziskanerpater Leonardo Boff, äußerte sich in einem Interview in „Der Spiegel“ zur Wahl von Franziskus: „Papst Franziskus ist liberaler als man denkt. (…) Bei Themen wie Empfängnisverhütung, Priesterzölibat und Homosexualität folgte Bergoglio als Kardinal einer konservativen Linie nur auf Druck des Vatikans. (…) Vor einigen Monaten z. B. hieß er die Adoption eines Kindes durch ein homosexuelles Paar gut (…).“ Und fügte noch hinzu: „Jetzt ist er Papst und kann alles machen was er will“. Und weshalb berichten uns die Massenmedien genau das Gegenteil?

Am Ende der Presseaudienz erteilte Franziskus nicht den klassischen und feierlichen apostolischen Segen, sondern gebrauchte die extraordinäre Neuschöpfung eines „stillen Segens“, aus „Respekt“ gegenüber Anders- und Nichtgläubigen. Weiß Franziskus, dass es in Freimaurerlogen – per Statut – verboten ist, über Religion zu diskutieren? Tatsächlich vereinigen sie Gläubige und Nichtgläubige verschiedener Religionen und es darf kein Bekenntnis aufgezwungen werden, weil alle „respektiert“ werden müssen.

Warum war Kard. Jorge Bergoglio im vorherigen Konklave von 2005 der vorgeschlagene Kandidat von Freimaurer Kard. Carlo Maria Martini, der üblicherweise die Leitung der freimaurerischen Initiationsriten in Venezuela hatte?

In einem Dokument vom 26. Juli 1999 bedankt sich Kard. Jorge Maria Bergoglio bei Herrn Juan Carlos Becciù, Präsident des Rotary Clubs von Buenos Aires, für seine Aufnahme als “Ehrenmitglied in diese prestigeträchtige Institution”. Hatte der Kardinal denn noch nie das negative Urteil der Kirche über diese Institution gelesen? Im Jahre 1928 schrieben die Bischöfe von Palencia, Orense, Tuy, Leon und Almerìa, dass der Rotary Club eine neue satanische, verdammenswerte und niederträchtige Organisation ist, die der Freimaurerei nahesteht und „sich ausdrücklich zu einem bedingungslosen Laizismus, einer universalen religiösen Gleichgültigkeit bekennt und danach strebt, die Einzelwesen und Gesellschaften mittels einer radikalen, naturalistischen, rationalistischen und auch atheistischen Doktrin zu belehren“.

Die jüdische Hochgradloge der B’nai B’rith von Argentinien hat die Wahl von Kardinal Jorge Maria Bergoglio mit Wohlwollen angenommen, mit folgenden Worten: „Kardinal Jorge Maria Bergoglio ist ein Katholik, der sich für den interreligiösen Dialog einsetzt und ein ausgesprochen brüderliches Verhältnis mit der argentinischen jüdischen Gemeinde aufgebaut hat, im besonderen mit den B’nai B’rith, die seine herzliche und aufrichtige Wertschätzung erfahren durften. Der B’nai B’rith-Orden realisierte mit seiner Unterstützung die Erinnerungsfeiern an die Kristallnacht in verschiedenen Kirchen der Diözese Buenos Aires, darunter zwei in der Kathedrale von Buenos Aires.

Ferner war er es, der bei zwei Gelegenheiten eine Betrachtung über den liturgischen Text „Vom Tod zur Hoffnung“ hielt; das letzte Mal am 12. November 2009.

Er unterstützte auch die jüdische Osterfeier in der Basilika des Hl. Franz im Jahre 2009. Wir erkennen in Franziskus einen Freund der Juden, einen dem Dialog wohlgesinnten Menschen, der sich für die brüderliche Begegnung engagagiert. Wir sind überzeugt, dass er in seinem päpstlichen Amt demselben Engagement verpflichtet sein wird und seine Überzeugung auf dem Weg des interreligiösen Dialoges in die Tat umsetzen wird“. Folglich bietet uns die jüdische Hochgradloge B’nai B’rith eine glaubwürdige Beteuerung, dass das päpstliche Mandat von Franziskus gewiss von der Verpflichtung zum interreligiösen Dialog und einem ausgeprägten brüderlichen Verhältnis mit der  jüdischen Gemeinde gekennzeichnet sein wird. Weshalb dieses „brüderliche Verhältnis“ mit den schlimmsten Feinden Christi, seiner Kirche und der christlichen Völker?

Auch Gustavo Raffi, Großmeister des „Grande Oriente d’Italia“ kommentiert positiv den Beginn des Pontifikats von Franziskus, mit weltlichem Namen Jorge Mario Bergoglio: „Mann der Armen und weitab der Kurie. Brüderlichkeit und der Wunsch zum Dialog waren seine ersten konkreten Worte: vielleicht wird in der Kirche nichts mehr so sein, wie es vorher war. Unser Wunsch ist es, dass das Pontifikat von Franziskus, dem Papst der „vom Ende der Welt kommt“, die Rückkehr der „Kirche des Dialoges“ im Gegensatz zur „institutionellen Kirche“ kennzeichnen kann, indem er eine offene Konfrontation mit der heutigen Welt, mit Gläubigen und Nichtgläubigen fördert, gemäß dem Frühling des 2. Vatikanums.

Der Jesuit, der nahe bei den neusten Ereignissen der Geschichte steht, hat die große Gelegenheit der Welt das Gesicht einer Kirche zu zeigen, die wieder zu einer neuen Menschlichkeit aufrufen muss, statt das Gewicht einer Institution, die sich zur Verteidigung der eigenen Privilegien verschanzt. (…) Das simple Kreuz, das er auf dem weißen Gewand trägt lässt hoffen, dass eine Volkskirche die Fähigkeit zum Dialog mit allen Menschen guten Willens und mit den Freimaurern wiedererlangt. Wie die Erfahrung in Lateinamerika zeigt, arbeitet die Freimaurerei zum Wohl und Fortschritt der Menschheit, wie z. B. Bolivar, Allende und José Martí, um nur einige zu nennen. Dies ist der „weiße Rauch“, den wir von einer zeitgemäßen Kirche erwarten.“

Somit wäre das erwünschte Programm des Großmeisters für das Pontifikat von Franziskus folgendermaßen:

  • –  sicherstellen, dass in der Kirche nichts mehr so ist wie früher;
  • –  eine Kirche des Dialoges schaffen und die institutionelle Kirche eliminieren;
  • –  eine neue Kirche schaffen, die eine neue Menschheit ausruft ohne den Ballast einer Institution;
  • –  eine Volkskirche schaffen, die im Dialog mit allen Menschen und mit den Freimaurern steht;
  • –  und das alles ist möglich, weil es „das Beispiel Lateinamerikas lehrt“.

Wenn es nach dem Großmeister ginge, müsste Franziskus also die institutionelle Kirche zerstören und sie durch eine Kirche des Volkes ersetzen, die offen für alle ist, die Freimaurerei eingeschlossen. Die Worte des Großmeisters scheinen, mehr als ein Wunsch, eine Mahnung zu sein aus Gründen, die wahrscheinlich auf die „Erfahrung Lateinamerikas“ zurückgehen, die Ratschläge dessen gebührend zu berücksichtigen, der nicht falsch verstanden werden will.

Welch bessere Waffe gäbe es, um die Ereignisse in Richtung Zerstörung der „institutionellen Kirche“ zu lenken und zur Schaffung dieser „Kirche des Volkes“, die „eine neue Menschheit ausruft“, wenn nicht sich auf die Demut, die Armut und die Schlichtheit zu stützen, welche anstatt ihre Natur der Tugend zu bewahren, an die grosse Glocke gehängt werden und dem Publikum mit koordiniertem Trommelfeuer der Massenmedien zum Fraß vorgeworfen werden?

Ist es vielleicht der Gedanke, diesem freimaurerischen Programm folgen zu müssen – seit langem beschlossen – der Ursprung des merkwürdigen und beunruhigenden Gebarens des neugewählten Papstes, der sich nicht „Papst“ nennen will, sondern nur „Bischof von Rom“?

Wir wissen, dass es den „christlichen Gehorsam“ gibt, den man dem Vorgesetzten schuldet, wie dieser gegenüber Gott einen höheren Gehorsam schuldet. Wir wissen aber, dass es auch den „freimaurerischen Gehorsam“ gibt, den man den Vorgesetzten schuldet, als wäre dieser Gott.

Als Katholiken schulden wir den „christlichen Gehorsam“ „Petrus“; ein Gehorsam, der bis zum Martyrium führen kann in der Ausführung dessen was „Petrus“ uns befiehlt zum Heil unserer Seele und zum Wohl der Kirche Christi. Aber um „Petrus“ Gehorsam leisten zu können brauchen wir einen Papst; einen Papst als „Petrus“.

Nach all den erschütternden Fakten, die im Laufe der ersten Wochen seit der Wahl von Franziskus aufgetaucht sind, sehen wir uns leider zu dieser Frage gezwungen: in Wirklichkeit, wir, heute, „Habemus Papam“? In Tat und Wahrheit können wir nur dies zur Antwort geben: Nein, es scheint nicht der Fall zu sein!

(Eingesandt. – Aus dem Italienischen übersetzt aus „CHIESA VIVA„, Maggio N° 460, „Francesco, Vescovo di Roma“ del dott. Franco Adessa)