Italien: Mindestens 50 Priester am Coronavirus gestorben

In Italien sind bis Sonntag mindestens 50 katholische Priester am Coronavirus gestorben. Viele von ihnen infizierten sich, weil sie anderen Menschen in der Not beistehen wollten.

Allein am Freitag und Samstag gab es zehn neue Todesfälle in den Reihen des Klerus. Viele der Opfer waren dem Appell von Papst Franziskus gefolgt und wollten den Gläubigen in schwerer Zeit beistehen.

Die weitaus meisten gehörten wegen ihres hohen Alters selbst zur Risikogruppe. In der Diözese Parma starb jüngst aber auch ein Seelsorger mit 55 Jahren. Angesteckt hatte er sich wahrscheinlich bei einer infizierten Seniorin, die er betreute.

Im Bistum Bergamo starben 17 Priester – bisher

Die meisten Toten hat die lombardische Diözese Bergamo zu beklagen. In der norditalienischen Provinz starben bereits 17 Geistliche; insgesamt sind dort fast 6.000 Infektionsfälle registriert. Italien verzeichnete bis einschließlich Samstag bereits 4.825 Corona-Tote.

(kna – sk)

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