Katholischer Historiker: In der katholischen Kirche gibt es jetzt zwei Religionen. Eine hat ein „amazonisches Gesicht“

Prof. Roberto de Mattei Jim Hale / LifeSiteNews

Anmerkung: Am 4. Oktober 2019 veranstaltete Voice of the Family, eine Koalition von Pro-Life- und Pro-Family-Organisationen, eine Diskussionsrunde in Rom, um am Vorabend der Bischofs-Synode für das gesamte Amazonasgebiet wichtige Fragen für die Kirche und die Familie zu erörtern. Lesen Sie hier den Bericht von LifeSiteNews zu dieser Veranstaltung.

Nachfolgend finden Sie die vollständige Ansprache von Prof. Roberto de Mattei .

4. Oktober 2019 (LifeSiteNews) – Derzeit gibt es innerhalb der katholischen Kirche zwei Religionen. Die erste ist der traditionelle Katholizismus, die Religion derer, die in der gegenwärtigen Verwirrung dem unveränderlichen Lehramt der Kirche treu bleiben.

Die zweite, bis vor einigen Monaten ohne Namen, hat jetzt einen Namen: Es ist die amazonische Religion, weil es, wie von der derzeit regierenden Person der Kirche erklärt, einen Plan gibt, der Kirche ein „amazonisches Gesicht“ zu geben.

Was unter einem amazonischen Gesicht zu verstehen ist, wird im Instrumentum laboris für die Oktober-Synode und in den zahlreichen Erklärungen der Theologen, Bischöfe und Kardinäle, die dieses Dokument erstellt haben, erläutert. Es geht darum, die Kirche nach Leonardo Boffs Worten „neu zu erfinden“ ( Ecclesiogenesis. Die Basisgemeinden erfinden die Kirche neu, Borla, Rom 1978). Die Boff-Ekklesiogenese ist zu einer Kosmogenese im Sinne des postmodernen Umweltschutzes geworden. Ihr Ziel ist jetzt umfassender: die Neuerfindung nicht nur der Kirche, sondern der gesamten Schöpfung auf der Grundlage eines neuen „kosmischen Paktes“ (Schrei der Erde, Schrei der Armen – Für eine kosmische Ökologie, italienische Übersetzung Assisi, Cittadella) 1996).

Dieses Ziel wird durch die Methode der Neuinterpretation der Wahrheit des katholischen Glaubens erreicht. Der Modernismus hatte zuvor gelehrt, dass das effektivste Mittel, um die Wahrheit zu leugnen, Verzerrung und nicht völliger Angriff ist. Die Neuinterpretation ist eine indirekte Negation der Glaubenslehre, die tiefer geht als die völlige Verleugnung, und bedeutet, dass denselben Worten eine neue Bedeutung zugeschrieben wird.

Zum Beispiel lehrt der erste Artikel unseres Glaubensbekenntnisses: „Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde“.

Das Instrumentum laboris schlägt eine „Weltanschauung vor, die im Mantra von Franziskus festgehalten ist: Alles hängt zusammen “ (Abschnitt 25). In keinem Teil des Dokuments wird jedoch bestätigt, dass alle Dinge hierarchisch nach Gott, ihrem Schöpfer, angeordnet und von diesem verschieden sind. Die Erde wird als Biosphäre dargestellt, als Ökosystem, das Gott in sich trägt und in dem das oberste Gesetz die Gleichheit aller Dinge ist. In Wirklichkeit ist die Hauptregel der Schöpfung nicht die egalitäre Verbindung aller Dinge, sondern ihre Ordinatio ad unum. Die Irrtümer des antiken und modernen Pantheismus, die Gott in der Welt oder die Welt in Gott aufsaugen, wurden von der Kirche wiederholt verurteilt. Nach dem katholischen Glauben ist „Gott von der Welt verschieden“ (Vatikanisches Konzil I, Dogmatic Constitution Dei Filius in Denz., Abschnitt 3001) und, wie im Vatikanischen Konzil I wiederholt, „wenn jemand sagt, dass die Substanz und das Wesen Gottes und alles eins und identisch ist, der sei anathema.“(Abschnitt 3923 darin).

Die neue amazonische Religion interpretiert den ersten Artikel des Glaubensbekenntnisses neu und verzerrt ihn, indem sie die „Weisheit der Vorfahren“ der indigenen Völker zitiert, die Gott in den physischen Elementen der Natur sehen, ohne zu begreifen, dass Gott diese Elemente überschreitet. Sie haben keine Vorstellung von Transzendenz, weil sie keine Vorstellung von Schöpfung haben, und sie verwechseln Gott mit der Natur, die für sie ein Ganzes ist, das Gott enthält. Das Christentum hat stattdessen erklärt, dass Gott alles geschaffen hat und in allem ist, aber kein Ort kann Ihn enthalten, weil Gott immens ist, nicht in einem materiellen Sinn, sondern in einem metaphysischen und transzendenten Sinn. Gott füllt die Himmel und die Erde, aber die Himmel und die Erde enthalten Ihn nicht.

Die amazonische Religion negiert nicht nur die Transzendenz Gottes, indem sie Ihn in die Natur einbezieht, sondern auch Pantheismus, Panentheismus und Monismus, sondern auch Seine Einheit leugnet, ebenso wie der heidnische Polytheismus.

Mit Polytheismus meinen wir den Glauben an eine Vielzahl von Göttern im Gegensatz zum Monotheismus, der der Glaube an einen Gott ist. Die amazonische Religion ist eine polytheistische Religion, weil sie die Vorstellung von Gott auf einzelne Elemente in der Natur anwendet und das Absolute auf die Ebene des Endlichen, das Spirituelle auf die Ebene des Materials reduziert.

Leonardo Boff, der Befreiungsökotheologe, der an Laudato sì mitgearbeitet hat, bestätigt: „Wie auch immer wir es interpretieren wollen, wir müssen erkennen, dass die Heiden diese außergewöhnliche Fähigkeit besaßen: Sie konnten die Gegenwart von Göttern und Göttinnen in allen Dingen erahnen. In Wäldern, Pan und Silvanus, auf der Erde, Gaia Demeter (= Mutter Erde) oder Ceres, in der Sonne, Apollo und Phoebus und so weiter“( Schrei der Erde und Schrei der Armen, S. 355).

Das Instrumentum laboris fasst den gleichen Pantheismus und Polytheismus in diesen Zeilen zusammen, die sich auf Laudato sì beziehen: «Das Leben der amazonischen Gemeinschaften, das immer noch frei vom Einfluss der westlichen Zivilisation ist, spiegelt sich in ihren Überzeugungen und Ritualen in Bezug auf die Handlungen der Geister wider, der Göttlichkeit – auf viele Arten angerufen – mit und auf dem Territorium, mit und in Beziehung zur Natur. Diese Weltanschauung ist im Mantra des Franziskus festgehalten: Alles ist miteinander verbunden“(LS 16, 91, 117, 138, 240) . Dieselbe Weltanschauung kommt in vielen anderen Abschnitten des Dokuments zum Ausdruck.

Bei allem Respekt vor den kirchlichen Autoritäten beschuldige ich alle, die das Instrumentum laboris zum Amazonas genehmigt haben oder genehmigen werden, des Polytheismus und insbesondere des Polydämonismus, weil „alle Gottheiten der Heiden Dämonen sind; Unser Herr hat stattdessen die Himmel erschaffen“ (Psalmen , 95, 5).

Zwei Religionen können nicht in derselben Kirche koexistieren.

Ich fordere die noch katholischen Kardinäle und Bischöfe auf, ihre Stimme gegen diesen Skandal zu erheben. Wenn ihre Stille andauert, werden wir uns weiterhin um das Eingreifen der Engel und der Königin der Engel bemühen, um die Heilige Kirche vor jeder Form von Neuerfindung, Verzerrung und Neuinterpretation zu bewahren.

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Quelle

Aus dem Englischen übersetzt von mir [POS]

16 Kommentare zu “Katholischer Historiker: In der katholischen Kirche gibt es jetzt zwei Religionen. Eine hat ein „amazonisches Gesicht“

  1. Aus https://katholisches.info/2019/09/30/ist-die-kirche-an-der-franziskus-baut-die-kirche-christi/ :
    „Ist die Kirche, an der Franziskus baut, die Kirche Christi?“
    „Freimaurerischer Einfluß auf die Amazonassynode“ – Interview mit dem Moraltheologen Pater Cavalcoli

    (Rom) Von „freimaurerischen Infiltrationen“ im Instrumentum laboris, dem Arbeitspapier der Amazonassynode, spricht der bekannte Moraltheologe und Dominikaner, Pater Giovanni Cavalcoli. Die Amazonassynode wird am 6. Oktober eröffnet und am 27. Oktober abgeschlossen. Die eigentliche Synodenarbeit wird vom 7.–26. Oktober stattfinden. Für den Theologen stellen sich zahlreiche Fragen, auch jene, ob die Kirche, an der Papst Franziskus baut, wirklich die Kirche Jesu Christi ist.

    Pater Giovanni Cavalcoli gehört zu den namhaftesten Moraltheologen. Er steht Benedikt XVI. sehr nahe. 2016 fand er deutliche Worte zur derzeitigen Entwicklung in der Kirche, indem er sagte:

    „Papst Franziskus ist nicht häretisch, aber er umgibt sich mit falschen Freunden und schlechten Ratgebern.“
    

    Zu einer solchen Parrhesie wird derzeit zwar von höchster Kirchenseite aufgefordert, im konkreten Fall aber wenig geschätzt. Der Vatikan distanzierte sich Anfang November 2016 öffentlich von Pater Cavalcoli wegen einer Aussage, die dieser in der ihm unterstellten Weise gar nie getätigt hatte.

    Wurde der Vatikan Opfer der Medien, oder war die Distanzierung gewollt? Der Heilige Stuhl ist sparsam mit Distanzierungen selbst dann, wenn diese wirklich notwendig wären etwa zur Richtigstellung verwirrender oder falscher Aussagen, die von Medien als Zitate von Papst Franziskus wiedergegeben werden. Man denke an die Interviews und Gespräche mit Eugenio Scalfari, dem Atheisten aus freimaurerischem Haus. Die eilfertige Distanzierung von Pater Cavalcoli meinte offensichtlich nicht so sehr die ihm unterstellte Aussage, sondern zielte auf eine Schwächung seines Ansehens in katholischen Kreisen.

    In einem Interview meldete er sich nun zur Amazonassynode zu Wort und schlug Alarm, weil es einen „verborgenen freimaurerischen Einfluß“ auf die Synode gebe.

    Frage: Pater Cavalcoli, befürchten Sie, daß die Amazonassynode zum Werkzeug werden könnte, um die Glaubenslehre und die Glaubenspraxis zu ändern?

    Pater Cavalcoli: Im Instrumentum laboris finden sich neben gesunden Grundsätzen, guten Vorsätzen, interessanten Aspekten und nützlichen Vorschlägen, die das Ergebnis einer langen Vorbereitungsarbeit sind, auch heimtückische und gefährliche und verborgene, freimaurerische Infiltrationen. Sie zielen auf eine Anerkennung der schamanisch-indigenen Religion der „Mutter Erde“ ab – nicht etwa in dem Sinn, daß diese korrigiert und von ihren magischen und pantheistischen Elementen gereinigt wird, sondern einfach als andere, zu respektierende Religion, die mit ihren Besonderheiten die katholische Religion „bereichern“ soll. Die katholische Religion kann sich damit nicht mehr als höchste Religion präsentieren, die allen anderen überlegen ist, sondern nur mehr als gleiche unter gleichen, fehlbar und relativ wie alle anderen auch.
    Das Dokument vermittelt nicht den Eindruck, daß die Kirche gegenüber den indigenen Gruppen einen Auftrag zur zivilisatorischen Formung hat, diese Völker zu erheben und ihnen gegenüber eine menschliche und moralische Erziehung im Sinne des Evangeliums zu entfalten. Es scheint vielmehr als habe die Kirche, die von den Irrtümern und Ungerechtigkeiten des westlichen Kapitalismus befallen sei, sich die Kultur dieser Völker zum Vorbild zu nehmen. So als seien in deren „Ahnen-Weisheit“, ökologischer Praxis, Unschuld, Güte und Gemeinschaftssinn die Folgen des Sündenfalls nicht vorhanden. Das ist die utopistische Sichtweise von Jean-Jacques Rousseau. Es ist offensichtlich, daß dieser abscheuliche und zugleich lächerliche Versuch, der aus den Zeilen des Arbeitsdokuments herauszulesen ist, keinen Erfolg haben kann. Es können nur die gültigen und nützlichen Elemente davon bleiben, denn eine Nachgiebigkeit gegenüber dem genannten Versuch würde zu einer Verzerrung der Kirche und des Christentums führen, die durch den Beistand des Heiligen Geistes und die Prudentia des Papstes, dem obersten Bewahrer der katholischen Wahrheit, verhindert werden wird.

    Frage: Kann der katholische Priester Ihres Erachtens heiraten?

    Pater Cavalcoli: Hier geht es nicht um meine persönliche Meinung, sondern um die katholische Doktrin des Weihesakraments. Es ist bekannt, daß der Zölibat nicht zum Wesen des Weihesakraments gehört, weshalb es ein verheiratetes Diakonat gibt, also den ersten Grad des Weihesakraments. Zudem konnte zur Zeit des heiligen Paulus ein Bischof verheiratet sein (1 Tim 3,2). Auch der heilige Petrus war verheiratet. Die Kirche bevorzugt den zölibatären Priester wegen seiner herausragenden Nachahmung Christi. Es ist aber nicht ausgeschlossen, daß sie eines Tages diesem Priestertum ein verheiratetes Priestertum zur Seite stellen will – nicht um den Priestermangel zu beheben oder für jene, die sich nicht beherrschen können, also als remedium concupiscentiae, was ein zu niedriger Beweggrund wäre, sondern damit es Priester gibt, die konkret die Werte und die Probleme der Familien aufgrund ihrer eigenen Erfahrung verstehen können. Dennoch ist klar, daß zum Zweck der Katechese für das Ehesakrament diese Erfahrung nicht notwendig ist. Der zölibatäre Priester hat die beste Kompetenz, was die Vermittlung der Ehe als Glaubensgeheimnis betrifft.

    Frage: Gibt es Ihrer Meinung nach überzogene Kritik am Papst?

    Pater Cavalcoli: Es gibt eine legitime, liebenswürdige, vernünftige, begründete und konstruktive Kritik, und es gibt eine nicht legitime, unvernünftige, bösartige, leidenschaftliche, unbegründete, sterile und zerstörerische Kritik, die aus Unduldsamkeit, Rückwärtsgewandtheit, Blindheit und Voreiligkeit erfolgt, aber auch aus einem falschen Verständnis der päpstlichen Autorität oder sogar aus Haß, Häresie, Gottlosigkeit bis hin zu Verwirrung und Wahnsinn. Der Papst ist wegen bestimmter ungeeigneter Äußerungen, bestimmter zweideutiger und voreiliger Aussagen, bestimmter nicht vorbildlicher Aspekte seines moralischen Verhaltens, seiner Sprache, seiner Pastoral und seiner Leitung der Kirche sicher kritisierbar. Die Kritik sollte aber hier enden. Leider gehen einige darüber hinaus, und erheben Vorwürfe gegen sein Lehramt und die Gültigkeit seiner Wahl, indem sie ihn der Häresie bezichtigen oder behaupten, er sei ein nicht rechtmäßig gewählter Papst, dessen Wahl ungültig sei. Einige, die den Kontrast zwischen der Linie des derzeitigen Papstes und der seines Vorgängers sehen, stellen ihm den emeritierten Papst Benedikt entgegen und behaupten, dieser sei der wahre Papst. Das beleidigt natürlich nicht nur Franziskus, sondern auch Benedikt. Kritik dieser Art hat keine Grundlage oder Berechtigung, sei es, weil ein Papst kein Häretiker sein kann, sei es, weil kein Kardinal, nicht einmal jene, die Franziskus besonders kritisch gegenüberstehen, die Wahl für ungültig erklärte. Selbst wenn es ein Komplott durch die sogenannte „Mafia von Sankt Gallen“ gab, ergibt sich aus der Tatsache, daß Bergoglio aus einem regulären Konklave hervorgegangen ist, daß seine Wahl gültig ist. Es sind aber falsche Freunde des Papstes, die systematisch in toto die Ideen und Verhaltensweisen des Papstes als unfehlbar betrachten. Sie glauben nicht an die päpstliche Unfehlbarkeit, weil sie als gute Modernisten, die Unveränderbarkeit der Wahrheit leugnen. Sie tun das nur, weil sie den Papst für ihre schmutzigen Interessen instrumentalisieren wollen oder ihre Sünden unter dem Vorwand der Göttlichen Barmherzigkeit billigen wollen. Echte Freunde des Papstes sind hingegen jene, die begründete, wenn auch harte Kritik an ihn richten. Der Papst sollte über folgenden Psalmvers nachsinnen: „Der Gerechte mag mich schlagen und der Treue mir Vorwürfe machen, aber das Salböl des Gottlosen benetze nicht mein Haupt“ (Ps 141,5). Savonarola, die heilige Katharina von Siena und der heilige Petrus Damiani waren wahre Freunde des Papstes.

    Frage: Sie haben immer die Meinung vertreten, der Papst sei schlecht beraten. Bleiben Sie bei dieser Überzeugung?

    Pater Cavalcoli: Meine Meinung gewinne ich aus den Ideen und dem Ruf bestimmter Personen, die führende Ämter an der Römischen Kurie oder beim Heiligen Stuhl bekleiden, oder von Massenmedien als „Freunde“ oder „enge Mitarbeiter“ des Papstes präsentiert werden. Das sind Personen, die aus Sicht der Glaubenslehre auf verschiedene Weise nicht zuverlässig sind oder einen schlechten Ruf haben. Man versteht nicht, warum der Papst sich mit solchen Personen umgibt, wo es mit Sicherheit geeignetere und bessere gäbe. Er scheint sich nicht bewußt zu sein, daß das einen Schatten auch auf sein Verhalten und seine Ideen wirft. Wenn man dann noch bestimmte Entscheidungen des Papstes sieht, bestimmte Fotografien, bestimmte Gesten, bestimmte Entscheidungen, bestimmte Ernennungen, bestimmte Handlungen, bestimmte Maßnahmen, bestimmte Begegnungen, bestimmte Reden von ihm liest, bestimmte Aussagen, bestimmte saloppe Äußerungen, ist es nicht schwer, darauf zu schließen – Irrtum ist möglich –, daß er schlecht beraten ist. Ausgenommen es würde sich um seine persönlichen Entscheidungen handeln, was noch schlimmer wäre. Mir scheint, in ihm ist eine Mischung aus Naivität und Schlauheit festzustellen. Mir fällt das Duo von Carlo Collodi ein: Pinocchio und der Fuchs. Das sind aber schöne Eigenschaften für einen Papst.

    Frage: Messori sagte in einem Interview, daß die Kirche nicht dem Papst oder Bischöfen gehört, sondern Christus. Was sagen Sie dazu?

    Pater Cavacoli: Die Frage, die sich heute viele in der Kirche mit Sorge stellen ist, inwieweit und wie Franziskus Christus repräsentiert, inwieweit und wie er uns Christus näherzubringen versteht, uns Christus kennenlernen läßt, uns zu Christus führt, er wirklich Christus liebt und Christus nachahmt. Ist die Kirche, die er errichtet, wirklich die Kirche Christi, oder ist es eine Kirche seiner Prägung? Ist in seiner Ekklesiologie Raum für die himmlische Kirche oder nur für die irdische? Ist es eine Kirche der allerheiligsten Dreifaltigkeit oder nur eine Kirche des menschlichen Fortschritts? Ist es die Kirche der Sakramente oder nur eine Kirche der Solidarität und der NGOs? Ist es die Eine Kirche oder nur ein Komplex von Kirchen, die miteinander in Dialog stehen? Ist es die universale Kirche für die ganze Menschheit oder nur eine Kirche, die sich auf gut nachbarschaftliche Beziehungen zu den Protestanten, den Orthodoxen, den Juden, den Muslimen, den Hindus, den Buddhisten, den Taoisten, den Schamanen usw. zu beschränken hat? Hat sein Beharren auf das „Neue“ und seine Abneigung gegen das Bewahren Respekt für die immergültigen Elemente der Kirche? Kann sich die Tradition retten oder kann alles geändert werden? Riskiert seine Polemik gegen die „Starrheit“ nicht, der Laxheit Raum zu geben? Läßt er die nicht verhandelbaren Werte zu oder denkt er, daß alles verhandelbar ist? Auch Christus und die katholische Moral? Ist die Kirche von Papst Franziskus die Kirche Jesu Christi oder eine andere? Aber Achtung: Besitzen wir ein klares Modell der Kirche, um beurteilen zu können, ob Franziskus das verwirklicht oder nicht? Es ist einem Papst nicht untersagt, der Kirche seine Ausrichtung zu geben. Wir müssen daher vorsichtig sein im Urteil. So spricht man z.B. legitimerweise von der Kirche des heiligen Pius V. oder des heiligen Pius X. oder von Pius XII. Es ist aber immer dieselbe Kirche, die im Katechismus beschrieben ist. Franziskus scheint hingegen eine Kirche ohne genaue Grenzen zu konzipieren, eine fließende Kirche, die willkürlich akzeptiert, wer die Voraussetzungen nicht erfüllt, ihr anzugehören.

    Frage: Am 5. Oktober werden in Rom verschiedene Kundgebungen stattfinden. Sind Sie der Ansicht, daß die Kirche heute einen Moment der Verwirrung in Lehre und Praxis durchlebt?

    Pater Cavalcoli: In der gesamten Kirchengeschichte war es noch nie wie heute, daß die Kirche von so vielen Häresien aller Art heimgesucht wurde, ohne daß die Autorität eingreift. Der Weinberg des Herrn wird von den Wölfen verwüstet, und die Hirten schlafen. Es ist eine große Prüfung für das Volk Gottes, das jedoch dank des Heiligen Geistes, der in seinem Herzen wohnt, wachsam ist und sich zu verteidigen weiß. Nie in der Kirchengeschichte hatten wir so gebildete, wache, lebendige, handlungsbereite, freie, mit einem kritischen Sinn und subtiler Unterscheidungsfähigkeit ausgestattet Laien. Hoffen wir, daß die Kundgebungen in Rom die schlafenden und ängstlichen Hirten aufwecken und dazu dienen, sie zu ermutigen, dem Beispiel guter Prälaten zu folgen, die sich bereits exponiert haben, damit auch sie ihre Verantwortung übernehmen im Bewußtsein, vor Gott Rechenschaft ablegen zu müssen für die ihnen anvertraute Herde. Sie sollen nicht fürchten, sich unpopulär zu machen, auch keine Rache oder Repressalien fürchten, sondern nur durch die heilige Gottesfurcht angetrieben und durch die Liebe geleitet sein, die bereit ist, ihr Leben für die eigenen Freunde zu geben.

    Frage: Ist es möglich, standesamtlich wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion zu spenden?

    Pater Cavalcoli: Die Fußnote 351 von Amoris laetitia spielt auf die Eventualität einer Erlaubnis für wiederverheiratete Geschiedene an, zur Kommunion zugelassen zu sein. Es handelt sich nicht um eine wirkliche Erlaubnis, die in Geltung ist, sondern um eine mögliche oder hypothetische Erlaubnis. Der Papst hat nie gesagt, eine Erlaubnis zu erteilen. Deshalb ist die Bestimmung der Nr. 84 von Familiaris consortio des heiligen Johannes Paul II. weiterhin gültig. Jene, die wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion spenden, mißachten Amoris laetitia. Auch der Brief an die argentinischen Bischöfe erteilt keine Erlaubnis, sondern beschränkt sich, zu sagen, daß sie das Dokument gut interpretiert haben. Daher sind die von ihnen vorgeschlagenen Fälle lediglich hypothetisch und derzeit nicht in Betracht zu ziehen, solange der Papst, wenn er meint, keine ausdrückliche und formale Erlaubnis in einem offiziellen Dokument erteilt, in dem er die vorgeschlagenen Fälle bestätigt, was etwa in Form eines Motu proprio geschehen könnte.

    Text: Giuseppe Nardi
    Foto: La Fede Quotidiana

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    “ Frage: Pater Cavalcoli, befürchten Sie, daß die Amazonassynode zum Werkzeug werden könnte, um die Glaubenslehre und die Glaubenspraxis zu ändern? “

    Ist das nicht schon längst passiert, der Grundstein gelegt?! Ist das jetzige Geschehen nicht schon eine Fortsetzung, einer Art Vatikanum 2.0 oder gar 3.0?!
    Wie hält es BIS JETZT die sog. „traditionelle“ Kirche (vgl. Amtskirche) mit den Irrtümern des 2. Vatik.Konzils??
    Respektive der Lehre einer falsch verstandenen Religionsfreiheit, eines falschen Ökumenismus? Vom -Susistit in- in Nr. 8 der Konstitution Lumen gentium dem anderen Selbstverständnis der Kath. Kirche zu einer neuen Ekklesiologie hin und einer zum schlechten hin veränderten Liturgie, ganz zu schweigen!!

    “ „Papst Franziskus ist nicht häretisch, aber er umgibt sich mit falschen Freunden und schlechten Ratgebern.“ “

    Aha, ah so? Ja, was denn?!
    Darf man die Dinge nicht mehr beim Namen nennen?
    WAS muss denn noch passieren damit man ENDLICH aufwacht und HANDELT?!
    Alta Vendita beschreibt sehr eindrucksvoll diesen hinterhältigen, arglistigen FM- Täuschungs-Plan. „Wer Augen hat der sehe. Wer Ohren hat der höre! “

    Aber heißt es nicht schon in der Hl.Schrift: “ Wird der Menschensohn, wenn er wiederkommt, Glauben finden auf Erden? … “

  2. https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-09/amazonas-synode-kraeutler-bischof-frauen-diakone.html
    Amazonas-Bischof Kräutler: „Synode muss Diakon-Weihe für Frauen beschließen“
    Ein deutliches Plädoyer für die Diakonatsweihe von Frauen kommt kurz vor dem Beginn der Amazonien-Synode im Vatikan nochmals von Amazonasbischof Erwin Kräutler. „Die Synode für Amazonien muss nicht nur die pastorale Arbeit der Frauen würdigen, sondern Frauen zur Diakonatsweihe zulassen,“ sagte Kräutler im Interview mit dem Adveniat-Magazin „Blickpunkt Lateinamerika“.

    http://kath.net/news/69334
    06 Oktober 2019, 08:00
    Subtile Häresien vom Vorsitzenden der Schweizer Bischofskonferenz

    Basler Bischof Felix Gmür und Vorsitzender der Schweizer Bischofskonferenz fordert in Rom das Frauenpriestertum in der katholischen Kirche

    Rom (kath.net) Beim Dienst, den Menschen für die Kirche leisteten, komme es nicht darauf an, ob es ein Mann oder eine Frau sei. Vorrang müsse haben, dass dieser Dienst gut geleitet werde.
    Mit dieser subtilen, aber klaren Aussage hat der Basler Bischof und Vorsitzende der Schweizer Bischofskonferenz Felix Gmür bei einer Pressekonferenz in Rom vergangene Woche bei einer umstritten Anti-Rom-Gruppierung de facto das Frauenpriestertum in der katholischen Kirche gefordert und vertritt damit eine Position, die ganz klar von der katholischen Kirche abgelehnt wird.

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    Zwei Puzzleteile von vielen bei der Unterminierung und Umgestaltung der Hl.Röm.Kath. Kirche.

  3. Diese Infiltrationen durch die Freunde des Fürsten der Finsternis begannen doch
    schon unter dem Pontifikat des heiligmäßigen Leo XIII. !

    Was jetzt am Amazonas abgeht ist doch nichts anderes als die konsequente Umsetzung der Beschlüsse des verdammten 2. Vat.“Konzils“.

    Das ganze ist nicht mehr die von unserem Herrn gestiftete wahre Kirche sondern
    die in den Visionen der Frau Emmerick angekündigte „Menschenmachwerkskirche“.

  4. Selbstverständlich wird unser Herr, der Menschensohn, noch Glauben finden wenn er mit großer Macht und Herrlichkeit wieder kommt um zu richten . Seine Worte werden nie vergehen: „Portae inferi non praevalebunt adversus eam !“
    Es wird den Mächten der Finsternis nie gelingen seine wahre Kirche zu überwältigen.

  5. Im Falle einer Apostasie verliert der Amtsträger ipso facto sein Amt, da ihm zur gültigen Amtsführung jegliche Intention fehlt. Ein Muslim kann kein Katholisches Amt begleiten. Das lehrt schon P Dominicus Prümmer OP in seinem Manuale Theologiae Moralis Bd. 1. Und dieses ist im Falle von Bergoglio tatsächlich der Fall, wenn er mehr als einmal sagt: „Jesus Christus war nicht Gott“. So ist es geschehen im öffentlichen Gespräch mit Scalfari von der „La Repubblica“. Mochte dieses auch in einem Ton, der eher an Partylaune erinnert, geschehen sein – es ist geschehen. Hernach hätte Franziskus, insofern er über seinen unvorsichtigen Umgang mit der Sprache erschrocken gewesen wäre und insofern er dieses im Forum Internum bereut, sofort sein Bischofskreuz abnehmen sollen, die WEIßE Soutane ausziehen sollen und stattdessen eine schwarze Soutane anziehen sollen und SOFORT beichten gehen sollen und vor der Hl. Beichte den Gesprächsteilnehmern sagen sollen, daß er gerade fürchterliches Zeug geredet habe und dieses ihm leidtue, also öffentlich Reue zeigen müssen.
    Alles das ist NICHT geschehen -> Apostasia! Kann ein Apostat Papst sein? Ich meine – und das Gros der traditionellen Moraltheologen, Kirchenrechtler und Dogmatiker denkt ebenso – NEIN! In diesem Falle besteht tatsächlich Sedisvakanz und die sog. Amazonassynode ist in sich ungültig und unerlaubt. Sie müßte sich sofort auflösen (durch den ranghöchsten Bischof natürlich) und das Instrumentum Laboris als Nie existent erklärt werden. Da dieses alles nicht geschieht, kann und muß man jetzt von einem tatsächlichen Schisma ausgehen und der rechtmäßige Teil der Kirche (FSSPX, USML etc.) könnte sogar gültig und erlaubt einen Papst wählen. Sieht das Gros der Kommentatoren es ebenso?

  6. @Christoph Rhein 17. Oktober 2019 um 22:49

    “ In diesem Falle besteht tatsächlich Sedisvakanz und die sog. Amazonassynode ist in sich ungültig und unerlaubt. Sie müßte sich sofort auflösen (durch den ranghöchsten Bischof natürlich) … “

    Und was hätte man damit erreicht – vorausgesetzt es würde wirklich gelingen?

    Das V2 mit seinen teils falschen Lehrinhalten ist deswegen noch nicht ungeschehen gemacht. Die V2- Kirche ist mit und ohne Bergoglio im Grunde eine „Menschenmachwerkskirche“. Bergoglio ist eben nicht der springende Punkt.

    Die FSSPX hat schon seinerzeit klar festgelegt dass eine Kirche mit einem aktuell amtierenden Papst diese die Röm.Kath.Kirche ist. Man muss versuchen dies TROTZDEM zu akzeptieren. Nur über das Notstandsrecht lässt sich noch berechtigter Widerstand leisten, wenn man so will. Anders wird es nicht zu lösen sein, wie ich und auch Lefebvre meinte.

    Sehen wir uns nur die Sache mit Bischof Thuc an der doch auch schon nahe dran war die Gewalt der Kirche zu übernehmen durch ein eigenmächtiges Amtsverständnis mit seiner offiziellen Erklärung https://catholicapedia.net/Documents/Einsicht/documents/1998-04_EINSICHT_Jahrgang-28_Sondernummer_April-1998_AL+ES+FR_Ngo-dinh-Thuc.pdf . Die Übernahme, resp. die Weiterführung der Röm.Kath.Kirche in seinen Händen ist NIE gelungen. Die Praxis beweist/bewies es.

    Deswegen hatte schon @Seefeldt gut und genau erklärt worauf es ankommt mit dem OFFIZIELLEN Rechtsverständnis. So leicht ist es eben nicht willkürlich eigenmächtig die Sedisvakanz auszurufen. Die formalrechtliche Ausgangslage ist mehr als schwierig weil man nicht eigenmächtig diese V2- Kirche für ungültig erklären kann und es vielleicht auch nie geschehen wird.

  7. Die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. ist selbst im Schisma. Jeder gebildete Katholik muss wissen, dass man sich einem Papst unterzuordnen hat. Zu sagen, dass man den Papst anerkennt und ihm niemals gehorcht, geht einfach nicht. Das ist ein Wissen um den Glauben, der Moral und der Disziplin.

  8. Aus der Überschrift „In der katholischen Kirche gibt es jetzt zwei Religionen“

    Welch eine Häresie!

  9. @Josua

    Ja, ein katholischer Christ hat die Pflicht, sich dem Papst unterzuordnen. Aber nur in dem, was dem bisher ex cathedra Gelehrten nicht widerspricht. Ein Wort des Papstes ex cathedra gilt als eine unfehlbar verkündete und bleibende Lehrentscheidung in Fragen des Glaubens oder der Sittenlehre.

  10. @Josua

    Natürlich kann es in der wahren katholischen Kirche niemals zwei Religionen geben. Aber eine Abspaltung ist immer möglich, und eine solche gehört dann eben nicht mehr zur wahren katholischen Kirche!

  11. @POSchenker 18. Oktober 2019 um 20:25

    Ich verstehe Sie. Aber ich verstehe auch @Josua.

    POS, nur der Widerspruch liegt ja auch darin dass das Falsche ( oder wie immer man das nennen mag ) auch eine Ex cathedra Entscheidung ( z.B. die V2- Verbindlichkeiten ) ist und sich somit ein automatisch Autoritäts- Konflikt entwickelt. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Wer bestimmt dann in jenem tragischen Falle (was) von AMTSWEGEN (!!) was richtig und was falsch ist und welche OFFIZIELLE ANERKANNTE Entscheidung gefällt werden muss wenn es einer Korrektur bedarf? WER hat nun diese Befugnisgewalt zur Änderung „falscher“ Ex cathedra- Entscheidungen??
    Abgesehen davon, wie kann es möglich sein von sog. „falschen“ Ex cathdra Lehrentscheiden zu sprechen?? Eine vom Hl.Geist geführte Kirche kann so etwas doch NIE zulassen, resp. NIE geben?
    Oder? S. ältere Beiträge von @Stephan

    Oder betrachten wir auch z.B. in dem Falle die Aberkennung der Wirksamkeit einer vorangegangenen Bulle mit IMMER- (oder wollte man das Wort IMMER anders deuten??!) währender Bindegewalt, https://poschenker.wordpress.com/2013/10/15/kann-die-bulle-quo-primum-die-nachfolgenden-papste-binden/ . Ihre; POS; Ansicht ist bekannt https://poschenker.wordpress.com/2014/03/26/quo-primum-galt-nur-solange-kein-papst-sie-auser-kraft-setzte/ .
    POS “ Aber nur in dem, was dem bisher ex cathedra Gelehrten nicht widerspricht. „. Eben, WER bestimmt auch dann noch VON AMTSWEGEN (!!) WAS richtig und gut oder WAS falsch und schlecht ist?!? Kann eine neue Bestimmung immer mehr Gewicht haben als die alte? Auch wenn man die NEGATIVEN Folgen OFFENSICHTLICH daraus erkennen mag???!
    Dann geht es nur so dass die noch wahrhaft Gläubigen (Laien und Kleriker) selbst DRUCK geben müssen auf friedlich LEGALE Weise, so wie es eben die FSSPX tut um eine Änderung zum Positiven herbeizuführen.

    @Josua, wenn man die FSSPX nicht aus diesem Notstandrecht aus betrachtet dann würde sie wahrlich eigenmächtig, schismatisch handeln. Dem ist aber nicht so. Der aktuell AMT-ierende Papst wird seitens der FSSPX als legitimer Nachfolger dieser (V2-) Amtskirche formal anerkannt und damit hat die Kirche ein legitim amtierendes Oberhaupt.
    Der sog. Ungehorsam ist somit kein eigenwilliger, eigenmächtiger Ungehorsam sondern ein legitimes Rechtsmittel das hier seine Anwendung findet.

  12. Ex cathedra- Entscheidungen gehören zum UNFEHLBAREN Lehr- AMT.
    https://poschenker.wordpress.com/2013/12/09/die-unfehlbarkeit-des-papstes/#comments

    POS „Aber nur in dem, was dem bisher ex cathedra Gelehrten nicht widerspricht.“

    Wenn aber eine andere(!!) sog. Ex cathedra – Entscheidung -falsch- ist dann kann dies doch NIE eine wahre Ex cathedra – Entscheidung gewesen sein? Gegensätzliche Ex cathedra – Entscheidungen sind per se schon unmöglich wenn der Hl. Geist wirkt. Oder?

    Das ist ja das Crux an der gesamten Situation. Deswegen hat ja Alta Vendita das Gesetzt mit dem Gesetz ausgehoben.

  13. Zur Unfehlbarkeit – Verbindlichkeit des Kath. Lehramtes:

    http://zeitschnur.blogspot.com/2015/12/der-katholische-zombie-v-reflexionen.html
    Der katholische Zombie (V) – Reflexionen zur Unfehlbarkeit des Papstes
    Reflexionen zur Infallibilität des Papstes

    https://katholisches.info/2014/04/17/behaupten-sie-stattdessen-dass-die-letzten-paepste-keine-heiligen-waren-roberto-de-mattei-im-interview/

    Natürlich und gerade hier müsste man hellhörig werden wenn es unterschiedliche (die es per se NIE geben kann!) Ex cathedra Lehrentscheidungen gibt/geben wollte. Da ist ein sofortiges Einschreiten sowieso Pflicht.
    Aber auch wenn das VERBINDLICHE ordentliche Lehramt im Widerspruch steht ist ein Einschreiten gefordert. Keine Frage. Das ergibt sich ja allein schon aus der Logik.

  14. @Pierre
    Ich widerspreche. Lesen Sie hier aufmerksam durch. Es gibt keine Unfehlbarkeit im ordentlichen Lehramt. Es bedarf präziser und absichtlicher Formulierungen. Nicht mal die Konzilen erheben diesen Anspruch im Gesamten. Gelegentlich wurden Dogmen beschlossen, die dann verbindlich sind.
    https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4pstliche_Unfehlbarkeit

    Es wird von den Sedisvakantisten und den glühenden Anhängern dieser verdorbenen Theorien immer wieder der gleiche Unsinn und Unfug erzählt. Sie belügen und betrügen sich selber. Am Schrecklichsten mit ihren unwürdigen Männer in schwarzen Röcken, die vortäuschen berechtigte „Priester“ zu sein. Alles Trug und Schein zum Schaden der verwirrten Anhänger.

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