Neunzehn Staaten erklären vor der UNO: „Es gibt kein Recht auf Abtreibung“

Kinderhand Foto: Pixabay / RitaE (CC0

Die Regierung der Vereinigten Staaten hat eine Koalition aus 19 Ländern angeführt, die vor den Vereinten Nationen erklärte, es existiere kein „internationales Recht auf Abtreibung“ und man müsse „mehrdeutige“ Begriffe, wie jenen der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“, aus ihren offiziellen Dokumenten entfernen.

Als Sprecher für die 19 Länder fungierte Alex Azar, Sekretär des amerikanischen Gesundheitsministeriums (United States Department of Health and Human Services, kurz HHS), der bereits vor dem UN-Gipfel, der am 23. September im Rahmen der 74. Generalversammlung der Vereinten Nationen stattfand, verschiedene Anmerkungen zur allgemeine Gesundheitsversorgung gemacht hatte.

Azar bat auch andere Länder, sich der Koalition anzuschließen, die aus den USA, Bahrain, Weißrussland, Brasilien, der Demokratischen Republik Kongo, Ägypten, Guatemala, Haiti, Ungarn, Irak, Libyen, Mali, Nigeria, Polen, Russland, Saudi-Arabien, Sudan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Jemen besteht.

„Wir unterstützen keine Bezugnahme auf mehrdeutigen Begriffe und Ausdrücke wie sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte in den Dokumenten der Vereinten Nationen, da sie die Rolle der Familie untergraben und Praktiken wie Abtreibung fördern können, in Umständen, bei denen es keinen internationalen Konsens gibt und die von den Organen der UNO missverstanden werden können.“

Zudem erklärte er: „Die genannten Begriffe berücksichtigen weder die zentrale Rolle der Familie für die Gesundheit und Erziehung, noch das souveräne Recht der Nationen, die Gesundheitspolitik in Übereinstimmung mit ihrem nationalen Kontext durchzuführen. Es gibt kein internationales Recht auf Abtreibung und diese Begriffe dürfen nicht verwendet werden, um Abtreibungspolitik und Maßnahmen zugunsten der Abtreibung zu fördern.“

Azar betonte, dass die Koalition, die „mehr als 1,3 Milliarden Menschen“ und „drei der sechs Verwaltungsregionen der der WHO“ repräsentiere, nur eine „Sexualerziehung unterstütze, die die schützende Rolle der Familie anerkenne und die schädlichen sexuellen Risiken für junge Menschen nicht toleriere.“

„Deshalb fordern wir, dass sich die Vereinten Nationen, einschließlich ihrer Organisationen, auf konkrete Bemühungen konzentrieren, die unter den Mitgliedstaaten einen breiten Konsens genießen. Zu diesem Zweck dürfen in UN-Resolutionen nur solche Dokumente zitiert werden, die von allen Mitgliedstaaten angenommen worden sind“ so weiter der Sekräter des HHS.

Am Ende seines Beitrags erläuterte Azar, dass die Länder, die er vertrete, „gleichen Zugang zu medizinischer Versorgung unterstützen, die unter anderem auch reproduktive Probleme, Gesundheit der Mutter, Familienplanung, HIV, Elimination der Gewalt gegen Frauen und Kinder und Ermächtigung zum Erreichen des höchsten Maßes an Gesundheit einschließe.“

„Wir unterstützen Programme zur Verbesserung der Gesundheit, des Lebens, der Würde und des Wohlergehens von Frauen, Männern, Kindern und Familien, und wir werden weiterhin ihre bedingungslosen Verteidiger sein“, so Azar, der betonte, dass „die Familie die grundlegende Institution der Gesellschaft sei und deshalb unterstützt und gestärkt werden müsse.“

Standpunkt des Heiligen Stuhls zur allgemeinen Gesundheitsversorgung auf dem UN-Gipfel

Am selben Tag erklärte Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär des Vatikans und Leiter der Delegation des Heiligen Stuhls vor der 74. Generalversammlung der Vereinten Nationen: „Das Recht auf Gesundheit wird universell als grundlegendes Menschenrecht anerkannt und es versteht sich, dass es die Gesundheit des Menschen als Ganzes und aller Menschen in allen Stadien ihrer Lebensentwicklung umfasst.“

„Daher ist das Recht auf Gesundheit untrennbar mit dem Recht auf Leben verbunden und darf nie manipuliert werden, als Ausrede, um ein menschliches Leben zu irgendeinem Zeitpunkt im gesamten Kontinuum seiner Existenz von der Empfängnis bis hin zum natürlichen Tod, zu beenden oder sich seiner zu entledigen“ unterstrich er.

In einem anderen Moment kritisierte er die Erklärung zur allgemeinen Gesundheitsversorgung, die bei Eröffnung des Treffens verabschiedet worden war.

„Der Heilige Stuhl hält es für sehr unglücklich, dass die verabschiedete Erklärung zutiefst besorgniserregende und spaltende Verweise auf ´Dienste der sexuellen und reproduktiven Gesundheit´ und ´sexuelle und reproduktive Gesundheit und reproduktive Rechte´ als Bestandteile der allgemeinen Gesundheitsversorgung beinhaltet“, so Kardinal Parolin.

Abschließlich betonte er, dass der Heilige Stuhl besonders „die Interpretation ablehne, die Abtreibung oder den Zugang zu Abtreibung, selektive Abtreibung nach Geschlecht, Abtreibung von Föten, bei denen Gesundheitsprobleme diagnostiziert wurden, und Leihmutterschaft in Betracht zieht.“

Übersetzt und redigiert von Susanne Finner aus dem spanischen Original, das bei der Schwesteragentur ACI Prensa erschien.

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Quelle

21 Kommentare zu “Neunzehn Staaten erklären vor der UNO: „Es gibt kein Recht auf Abtreibung“

  1. https://poschenker.wordpress.com/2019/07/09/tausende-demonstrieren-gegen-abtreibung-in-irland/#comment-39303
    XXXXX
    “ Der Heilige Stuhl hält es für sehr unglücklich, dass die verabschiedete Erklärung zutiefst besorgniserregende … “

    Was sollen diese sanften Worte?
    Unglücklich bin ich auch. UND?
    Besorgniserregend ist das auch für mich. UND?

    Der Standpunkt der Kath. Kirche zur Abtreibung sollte wohl jedem UN-Politiker klar sein, ungeachtet der Größe einer vatik. Delegation die hier mächtig aufwartet oder unterschreibt. Solange der Laizismus https://de.wikipedia.org/wiki/Laizismus das politische Sagen hat wird sich wohl nichts ändern.

    Weiters, es geht nicht um ein Lamentieren oder Bestätigen der Probleme sondern um Sanktionen. Abtreibung hat EINDEUTIG mit energischen Sanktionen belegt zu werden.
    Diese Sanktionen müssen sowohl im CIC nochmals hervorgehoben ( d.h. die Exkommunikation ) und auch im weltlichen StGB durch ein verschärftes Strafrecht ( vgl. Tötung, Mord ) umgesetzt werden.

    Weiters:
    Konkubinate https://www.ch.ch/de/konkubinat/ sollten sowohl von der Kirche im CIC, als auch in der StPO Eingang finden. Zwischengeschlechtlicher Austausch darf nach Gottes Willen und Gesetz NUR und ausschliesslich IN der Ehe stattfinden und im Wesentlichen zweckgebunden ausgerichtet zu sein ( keine Ausschliessungspraktiken zur Verhinderung von Zeugung von Kindern (Kondome, Verhütungsmittel allgem.) vorzunehmen ( auch nicht die liebgewonnene bevorzugte Praxis der wunschgemäßen „Natürlichen Verhütungs-Methode“ ) hat.

    Promiskuität https://www.elitepartner.at/magazin/promiskuitaet.html sowohl IN als auch AUSSERHALB der Ehe muss ein strafrechtlich relevanter Tatbestand werden!
    Dazu gehört auch die Gruppe der Teenager, die selbstverständlich mithineinzunehmen und genauso zur Verantwortung heranzuziehen sind (Schulungen und Unterweisungen zur Keuschheit sollten angesagt und VERPFLICHTEND sein!).

    Fazit: Somit wird es deutlich weniger UNERWÜNSCHTE Schwangerschaften geben und damit auch zu viel weniger Abtreibungen.

    Als Laie gesprochen: Das ist mein KONKRETER Vorschlag zur Beseitigung eines Übels.
    Und kein endloses Bla, Bla.

  2. Nochmals:

    Schulungen und Unterweisungen zur Keuschheit sollten angesagt und VERPFLICHTEND sein!

    Und in den Schulen und Medien gehört das Thema -Verhütung- VERBOTEN!!!
    Als erwirke diese Thema den Anschein man könne immer, zu jeder Zeit und mit jedem x-beliebigen Sex haben ohne KONSEQUENZEN und/oder VERPFLICHTUNGEN! Diabolischer geht es wohl kaum.
    NEIN, so geht das eben nicht!

    Damit hat sich auch wohl das Thema der sog. „Natürlichen“ Verhütungs- u. Abtreibungs- „Methode“ erledigt. Hoffentlich!
    Weil diese VORSÄTZLICHE Verhütung (v.a. in der Ehe) wirklich Methode hat – ebenfalls Kinder zu verhindern. Punkt.

  3. @Pierre
    Welchen Strafrahmen finden Sie für Konkubinat und Promiskuität angemessen, und würden Sie jugendliche Täter anders bestrafen als erwachsene?
    Würden Sie auch Internetseiten sperren lassen, die über Verhütungsmethoden informieren? Bedenken Sie dabei den Streisand-Effekt.

  4. @Ludwig 2. Oktober 2019 um 20:01

    “ Würden Sie auch Internetseiten sperren lassen, die über Verhütungsmethoden informieren? Bedenken Sie dabei den Streisand-Effekt. “

    https://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt
    Nun, um was geht es? Was will man? Was ist die Lehre der Kirche?
    Verhütung IST DIABOLIOSCH! Wenn Sie Christ/Katholik sind dann müssten Sie dem vorbehaltlos zustimmen können.
    Nur weil die Verhütung heute schon zur Normalität gehört heißt das noch lange nicht dass das dem Willen Gottes entspricht.

    Halten wir fest:
    A) Unverheiratete haben keinen Anspruch, kein Recht auf Sex und somit braucht diese Menschengruppe auch KEINE Verhütungsmittel/Verhütungspraktiken! Auch nicht zur „Vorsorge“ gegenüber „Eventualitäten“, resp. Vergewaltigungen. Das ist einfach widernatürlich.

    B) Verheiratete brauchen ebenfalls KEINE Verhütung weil dies auch gegen den Willen und Auftrag Gottes entspricht. Die einzige legitime Methode ist eben NICHT an eine Methode zu denken die Kinder ausschließt.
    Der einzige Vorteil den die Natürliche Methode hat ist, wenn man so reden darf, des gezielten Kinderwunsches – wenn man es darauf anlegen wollte. Das ist nichts verwerfliches oder sündhaftes. Im Gegenteil. Aber wer wollte schon die Natürliche Methode dafür einsetzen?? Vielleicht 0,1% , jene die noch den wirklichen Kinderwunsch haben.
    Die Anzahl der Kinder nach oben hin ist keine Begründung oder gar Rechtfertigung für eine Verhütung. Die sog. verantwortete Elternschaft ist nur das Ergebnis einer links- liberalen Gesellschaft, diese 1-2 Kind Familie.
    Eine heutige Familie die mehr als 2 Kinder hat wird schon in jeder Hinsicht als verdächtig eingestuft.

    Das ist die Realität.

    “ und würden Sie jugendliche Täter anders bestrafen als erwachsene? “

    Was schwebt Ihnen vor?
    Nun, beim Sex haben wollen ist man ja auch großzügig, oder? Wo läge da der Unterschied?
    Lächerlich, als gäbe es da noch Unterschiede.

    “ Welchen Strafrahmen finden Sie für Konkubinat und Promiskuität angemessen “

    Ich bin kein Strafrechtsexperte. Ein abschreckende Wirkung sollte es allemal haben.
    Nur, wie wollte man dies sanktionieren wenn die Gesellschaft selbst liberal denkt?!
    Einzig und allein hat die Kath. Kirche hat im CIC entspr. Möglichkeiten. Aber solange sonst keine weltl. Gerichtsbarkeit einschreitet kann man ja tun und lassen was man will. Jedenfalls läßt sich wohl kaum noch jemand allein durch den CIC beeindrucken – bis auf eine Hand voll wirklich Gäubigen.

  5. @Pierre

    Aus Ihrem wortreichen Zurückrudern entnehme ich, dass Sie Ihre Forderung, außerehelichen Sex und Verhütung auch durch den Staat bestrafen zu lassen, nicht ernsthaft durchdacht haben – oder aus Angst vor negativen Folgen Ihre Ideen lieber nicht konkretisieren wollen.

  6. @Ludwig 2. Oktober 2019 um 23:58

    Warum Zurückrudern? Nicht durchdacht?
    Strafen wie Freiheitsentzug oder Geldbußen oder Arbeitsaufträgen/Ersatzleistungen sind mögliche Ansätze. Wie viel und wie weit das eine oder das andere könne man ja diskutieren. Nur, wie gesagt, nur ein kompetenter Strafrechtsexperte könnte dazu konkrete brauchbare Ansätze liefern.

    Nur, ohne Strafe wird und kann es heute wohl nicht mehr gehen bei all dem sittenhaften Verfall und den daraus resultierenden millionenfachen Abtreibungen.
    Oder etwa nicht?

  7. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190912_OTS0070/und-wie-stehen-die-parteien-zu-gratis-verhuetung-und-schwangerschaftsabbruch

    Gratis(!!!) Verhütung und SW- Abbruch auf Krankenschein!
    Das ist dzt. in Diskussion ? Na bravo!
    Dann sind wir noch weit weg von einem Verbot der Anwedung von Verhütungsmittel – und Verhütungspraktiken!

    Verhütungsmittel sind Mordwerkzeuge und gehören generell verboten!!

    So wie nur das medizinische Suchtgift (mit strengen protokollarischen Vorschriften!) heilsam bzw. lindernd wirkt, so darf ein Nidationshemmer auch NUR und ausschließlich NUR zum medizinschen Gebrauch verwendet werden, wenn z.B. das Leben der werdenden Mutter auf dem Spiel steht. Vergewaltigung ist KEIN Grund einer Abtreibung!!!!!!!!!!

    ERGO: Daher sehe ich keinen ursächlichen Grund weiter Verhütungsmittel öffentlich zu vertreiben oder zu besitzen. Ein Verbot mit Strafrechtsverfolgung kann nur das Mittel der Wahl sein.

  8. @Pierre

    Der Artikel „Ehebruch bald strafbar“ im Juraforum ist ein Aprilscherz von 2014!
    Aber danke für den Hinweis auf den 1997 gestrichenen Ehebruch-Paragraphen im österreichischen Strafgesetzbuch – das hat meine Frage nach dem Strafrahmen beantwortet. Ehebruch wurde allerdings nicht von Amts wegen, sondern nur auf Antrag des/der Betrogenen verfolgt, und Geschlechtsverkehr von Unverheirateten war überhaupt nicht strafbar. Alles andere hätte mich auch sehr gewundert, denn Österreich ist ja nicht Saudi-Arabien …

  9. @Ludwig 3. Oktober 2019 um 10:36

    “ … , und Geschlechtsverkehr von Unverheirateten war überhaupt nicht strafbar. “

    Ja, leider!
    Und da haben Sie als Antwort nur Saudi- Arabien?
    Sind Sie nun Katholik oder nicht?

  10. @Pierre

    Und da haben Sie als Antwort nur Saudi- Arabien?

    Die Antwort auf die Frage, wieso einvernehmlicher Geschlechtsverkehr von unverheirateten Erwachsenen in Österreich und überhaupt in Rechtstaaten nicht strafbar ist, können Sie sich leicht selbst geben: ein Rechtsstaat soll nicht Moralsysteme oder „gesundes Volksempfinden“ schützen, sondern konkrete Rechtsgüter seiner Bürger – in diesem Fall das Rechtsgut der sexuellen Selbstbestimmung. Einvernehmlicher Sex (ohne Ausbeutung von Abhängigkeitsverhältnissen wohlbemerkt) verletzt es nicht und ist deswegen auch nicht strafbar. Genau diese Rechtsstaatlichkeit unterscheidet eben Österreich von Saudi-Arabien und ist mit dem von manchen Piusbrüdern erträumten Regime des „sozialen Königtums Christi“ nicht vereinbar.

    Sind Sie nun Katholik oder nicht?

    Ja, das bin ich, und ich heiße weder außerehelichen Sex noch künstliche Verhütungsmittel gut. Aber ein Staat, der so tief in die Intimsphäre seiner Bürger hineinregiert wie Sie es wünschen, würde die Menschenwürde schwerer verletzen als die Sünden, die er durch seine Strafbestimmungen eindämmen möchte.

  11. @Ludwig 3. Oktober 2019 um 15:25

    “ … mit dem von manchen Piusbrüdern erträumten Regime des „sozialen Königtums Christi“ nicht vereinbar. “

    Aha, nur dass Sie wissen (das wissen Sie, so denke ich sehr wohl), das „soziale Königtum Christi“ ist keine Erfindung der FSSPX … ;-/

    „sexuellen Selbstbestimmung“

    Würde ich Ihnen insofern recht geben wenn dieses nicht schamlos und gewissenlos ausgenützt wird UND noch OFFENSICHTLICH gemein gegen das 6. und 9. Gebot Gottes verstoßen wird. Da hört sich dann ab einem gewissen Grad diese Toleranz, resp. dieses „Recht“ auf.
    UND wenn dann noch millionenfache Abtreibungen auf der Tagesordnung stehen dann hat ein (katholischer!!) Staat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht hier selbstverständlich ordnungsweise einzugreifen.
    Und das hat mit „Saudi Arabien“ wohl nichts zu tun.

    “ Einvernehmlicher Sex “

    kann und darf es NUR und AUSSCHLIESSLICH I N der Ehe geben. Punkt und Basta. Dahingehend muss auch die Gesetzesordnung aufgebaut werden! Laizismus und liberales Gedankengut sind heute bedauerlicherweise zur „Normalität“ geworden.

    “ Rechtsstaatlichkeit “

    Die Grundlage jeder sog. Rechtsstaatlichkeit MUSS das Gesetz Gottes (Kath. Kirchenlehre) sein. Nur dahingehend ist alles zu bewerten und danach auszurichten. Alles andere ist sonst eine menschengemachte Eigenmächtigkeit, wie auch das von Ihnen zitierte „gesunde Volksempfinden“. WAS unter „g e s u n d “ zu verstehen ist ist mehr als eine fragliche Interpretation. Vom erklärten Hedonismus https://de.wikipedia.org/wiki/Hedonismus sind wir dann wohl nicht mehr weit entfernt.

    “ … , würde die Menschenwürde schwerer verletzen als die Sünden, die er durch seine Strafbestimmungen eindämmen möchte. “

    Diese sog. Menschenwürde in allen Ehren. ABER die Menschenwürde hört dort auf wo das Gesetz Gottes verdrängt, bzw. dagegen verstoßen wird. Sexuelle Ausschweifungen mit oder ohne ungewollten Schwangerschaften sind nicht ein „gesundes Volksempfinden“ und Abtreibungen sind definitiv MORD!
    Ihrer werten Logik nach dürften, wenn überhaupt, noch welche Gesetze in Kraft sein? Wollten Sie darüber vielleicht demokratisch darüber abstimmen?

    Ich hätte jedenfalls dazu eine mögliche Idee zur Eindämmung der ausschweifenden Sexualmoral und Regulierung der Abtreibungen:
    A) Ein VERBOT für alle Verhütungsmittel zu verhängen! Das wäre zumindest ein erster erfolgversprechender Ansatz.

    B) In weiterer Folge dann Strafrechtsbestimmungen für Ehebruch und Konkubinat einzuführen.

    C) Strafen für Schwangere und deren Zeuger (DNA – Methode) aus ausserehelichen Konkubinatsverhältnissen.

    D) JEDE Abtreibung als MORD zu klassifizieren ( = als kriminelle Tat ) und entsprechend zu sanktionieren.

    Gesetze und Sanktionen – nach Gottes Ausrichtung – sind notwendig und haben ihre Berechtigung. Wer glaubt die gottgewollte Ordnung abstellen, relativieren oder bagatellisieren zu wollen der irrt.

     " Sind Sie nun Katholik oder nicht? "
    

    “ Ja, das bin ich, … “ schreiben Sie.

    Glauben Sie mir, diese Problematik der millionfachen Abtreibungen sind das Ergebnis einer laxen, liberalen Moral. Eigentlich müsste es eine andere -Fridays for Future- Bewegung in dieser Hinsicht geben: UMKEHR zu GOTT und seinen Geboten!!

    Aber wer will sich schon die sexuellen Freiheiten nehmen lassen?!
    WER geht denn noch jungfräulich in die Ehe???????

    Sehen Sie.

  12. @Pierre

    Diese sog. Menschenwürde in allen Ehren. ABER die Menschenwürde hört dort auf wo das Gesetz Gottes verdrängt, bzw. dagegen verstoßen wird.

    Das würde auch jeder Islamist sofort unterschreiben. Danke, dass Sie Ihre Maske haben fallen lassen! Meldung ans BVT ist abgeschickt, weitere Diskussion zwecklos.

  13. POS liest mit:
    @Ludwig 4. Oktober 2019 um 20:11

    “ Danke, dass Sie Ihre Maske haben fallen lassen! … “

    Welche Maske?
    Gehen Sie von sich aus? Ein wahrer Katholik steht zur kath. Lehre. Anscheinend wissen Sie aber nicht was katholisch ist?

    “ Das würde auch jeder Islamist sofort unterschreiben. “

    Auf was wollen Sie hinaus? Wollten Sie mir etwa Gewalt unterstellen? Das tun Sie hiermit. Ich verbitte mir solche bösartigen Unterstellungen. Danke.

  14. Noch einmal: Ein Recht auf Abtreibung wäre wie ein Recht auf Mord zu haben. Die Menschenwürde kann keinen Mord rechtfertigen. Mord bleibt Mord.
    Ausnahmen (Grenzfälle) ein Kind notwendigerweise abzutreiben sind nur dann „legitim“ wenn das eine Leben (des Kindes) gegen das andere Leben (der Mutter) auf dem Spiel steht.

  15. Armer @ Ludwig,
    er kann die Geister nicht ( mehr ? ) unterscheiden und stellt friedliebende, glaubenstreue Christen mit Islamisten auf eine Stufe !
    Ein Konzilskirchler also welcher seinen „Bischöfen“ glaubt, dass alle „Religionen“
    an einen Gott glauben und gleichwertige Wege zum Heil sind.
    Der „heilige“ Jopa II. lässt grüßen.

  16. http://www.kath.net/news/69321
    05 Oktober 2019, 12:00
    Vom Verstummen der Wahrheit in der Schweigespirale

    XXXXX
    Mit der falsch definierten und verstandenen Religionsfreiheit und Ökumene mit und seit V2 hat das Übel seinen Lauf genommen. Vorrang haben heute die sog. Menschenrechte und die sog. Menschenwürde. Die Rechte Gottes haben Nachrang – wenn diese überhaupt noch Geltung haben. So weit zur EINZIGEN Wahrheit – die es so auch nicht mehr gibt.

    Jesus Christus und seine Hl. Röm. Kath. Kirche: “ ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT und das LEBEN “ !


  17. Mag. Ewald Stadler (REKOS) am Pro-Life-Congress vom 06.10.2012 im Palais Niederösterreich

    XXXXX
    So ist es wenn Recht zu Unrecht und Unrecht zu Recht wird.

  18. Und auch hier schwarz auf weiß oder wie schon immer schrieb:
    Aus https://katholisches.info/2019/10/24/viel-verhuetung-viel-abtreibung-auch-in-schweden/
    (Stockholm) In Schweden wurden 2018 nach Angaben des Gesundheitsministeriums fast 36.000 ungeborene Kinder getötet. Das Land zählt knapp mehr als zehn Millionen Einwohner. Die Massentötung geschieht, obwohl das skandinavische Land ein „Verhütungsparadies“ mit verpflichtender Aufklärung, laufenden staatlichen Informationskampagnen und Kondomen und Pillen aller Art und für alle jederzeit leicht erhältlich. Ein Paradox?

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