Maria, der Tabernakel des Allerhöchsten

Vorbemerkung der Redaktion [DZM – P.O. Schenker]: Zu den im Folgenden (erstmals) veröf­fentlichten «Botschaften der Mutter Gottes an Sr. Reinolda» erhiel­ten wir aus Südafrika von einem Missionspriester folgende erläu­ternde Hinweise.- «Ich schicke Ihnen eine Kopie der Botschaft Mariens von Ngome an Sr. Reinolda sel. (gest. 1981), die auf der Mis­sionsstation in Nongoma (nicht Ngome) stationiert war und dort die Botschaft erhielt. Ngome kannte sie eigentlich ja nur dem Namen nach als Landschaft wie irgendein anderes Gebiet ohne Beziehung zu ihm. – Ich zweifle für mich keinen Augenblick an der Tatsache. Es sind zuviele auffällige außerordentliche übernatürliche und plötzli­che Erhörungen da. Vor ca. 2 Monaten z.B., nachdem ich Ihnen geschrieben hatte, sollte eine Schwester operiert werden gemäß dem Röntgenbefund. Es wurde fest zur Gottesmutter, «Tabernakel des Allerhöchsten» gebetet; über Nacht war alles verschwunden. Der Doktor, nicht wissend, was geschehen war, wollte operieren, öffnete, und fand zu seinem Erstaunen nichts Krankes mehr und nähte den Schnitt wieder zu. Die Schwester war geheilt. Es bestätigt sich immer wieder, was die Gottesmutter denen versprochen hat, die auf ihre Hilfe bauen und auf sie hören. – In der 9. Botschaft findet sich auch noch eine interessante Stelle. «Schau dorthin». Dort stand St. Michael im Panzer, mit Schwert in der Hand; zu seiner Rechten stand ein Cherubim in anbetender Haltung. «Sie können selber sehen, was alles in dieser, wenn auch kurzen, Botschaft drinnen enthalten ist: eine große Aufforderung für unsere Zeit. Aber man geht eben heute leicht darüber hinweg. Man will nicht gern Botschaften hören, noch weniger annehmen und ausführen…»

BOTSCHAFT MARIENS, der MUTTER GOTTES, an Sr. Reinolda, Nongoma

1. Begegnung: 22. August 1955

Kurz nach Empfang der heiligen Kommunion stand Maria in unmittel­barer Nähe vor mir. Sie zeigte sich in wunderbarem Licht, schöner als die Sonne. Sie stand auf einer Kugel, ganz in Weiß gekleidet, mit wallendem Schleier vom Scheitel bis zur Kugel. Auf der Brust ruhte eine große Hostie, umgeben von einem Strahlenkreuz, Leben aus­strahlend. Hände und Füße habe ich nicht gesehen.

Maria sprach folgendes:

  1. Nenne mich Tabernakel des Aller­höchsten. Auch du bist ein solcher Tabernakel; glaube es.
  1. Ich wünsche, dass man mich unter diesem Titel anruft zur Verherrli­chung meines Sohnes.
  1. Ich wünsche, dass man mir mehr sol­cher Tabernakel bereite.
  1. Ich wünsche, dass die Altäre in den Kirchen mehr umlagert sind vom betenden Volk.
  1. Fürchte dich nicht, offenbare es.»
    Frage: Wem?
    Antwort: «Fürchte dich nicht, offen­bare es deinem Priester.

2. Begegnung: 21. Oktober 1955

3. Begegnung: 22. Oktober 1955

Beide male zeigte sich Maria wieder auf die gleiche Weise, die gleiche lebendige Monstranz. Sie wiederholte die gleichen Bitten, fügte aber noch hinzu: «Offen­bare es der ganzen Welt. Fürchte dich nicht. Du bist das Werkzeug Gottes.» Dann ging Christus als Gottmensch aus dieser Hostie hervor. Ich war eins mit Ihm.

4. Begegnung: 15. März 1955

Nach der Messe stand Maria vor mir, sehr ernst. (Immer die gleiche Gestalt) Sie sprach: «Kind, ich weiß um deine Not.» Sie beugte sich über mich und zog mich an sich. «Du wünschest ein Zei­chen?»

Erwiderung: Nicht für mich, sondern für die anderen, damit sie es glauben, man glaubt mir nicht. Maria: «Ich will, dass man mir ein Hei­ligtum errichte an dem Platz, wo sieben Quellen sich treffen. Dort lasse ich meine Gnaden reichlich fließen. Viele Menschen werden sich zu Gott bekeh­ren.»

Als ich dann fragte: Wo ist der Platz? ging ihre linke Hand von der Hostie aus ganz majestätisch nach oben und zeigte eine bestimmte Richtung. Damit war ich sehr glücklich und hatte eine gewisse Sicherheit.

Maria sprach weiter: «Fürchte dich nicht, offenbare es. Es ist mein Werk. Ich sehe dich wieder.»

5. Begegnung: Herz-Jesu-Fest 1956

Bei der Aussetzung nahte sich mir Maria vom Altar aus als lebendige Mon­stranz. Sie sprach nicht.

6. Begegnung: 15. März 1957

«Ich komme, um dich zu stärken. Ich bediene mich deines Nichts. Sei ganz Demut.» (Pause)

Sie zog mich an sich und sprach: «Ich suche die Welt zu retten durch die Hostie, meine Frucht. Ich bin ganz eins mit der Hostie, so wie ich eins war mit Ihm unter dem Kreuz. Furchtbares steht euch bevor, wenn ihr euch nicht bekehrt.»

Frage: Meinst Du die Ordensleute? Antwort.- «Ja, wenn ihr euch nicht bekehrt, wenn die ganze Welt sich nicht bekehrt.»

Ich: «Mutter, gib mir ein Zeichen. Man glaubt es mir nicht.» Maria: «Sei du ganz Liebe und Bereitschaft. Alle Menschen, die diese meine Worte hören und glauben, werden ein Zeichen von mir erhalten. Offenbare alle diese meine Worte. Fürchte dich nicht.»

7. Begegnung: 24. Mai 1957

Ich war schon an der Kommunionbank und hörte deutlich folgende Worte: «Verzage nicht; das Weggehen beschleu­nigt den Sieg; er wird glauben. Ich ma­che ihn zu meinem Werkzeug.» NB. Zwei Personen sind weggegangen.

8. Begegnung: 17. April 1958 (6 p.m.)

Wie ein Befehl: «Geh an deinen Platz.» «Beeilet euch; die Stunde ist vorgerückt. Mit Gewalt muß ich die Ströme der Gnaden zurückhalten, weil ihr euch nicht bemüht, mir behilflich zu sein. Ich verlange nach Hilfe von euch, meinen Auserwählten.»

Frage: «Was sollen wir tun?» fragte ich. Antwort: «Seid Hostien! Bereitet mir Hostien, die sich mir ganz zur Verfü­gung stellen. Nur das Flammenmeer der Hostien kann den Haß der gottlosen Welt und die zürnende Hand des Vaters noch zurückdrängen. Werde du nicht müde. Ich finde Trost, mich dir zu of­fenbaren. Ich werde dich nie verlassen. Frage: «Mutter, wo ist der Platz der Quellen?»

Antwort: «Auf eurem Besitz auf dem Berge. (Mit einer Handbewegung zum zweitenmal die Richtung zeigend) Fürchte dich nicht, beeile dich, es zu of­fenbaren.»

9. Begegnung mit Maria nach lager Zeit: 26. Mai 1970

Ich wurde aufgeweckt vom Schlaf. Es war alles Licht. Wer stand an meiner Seite? Maria, der Tabernakel des Aller­höchsten. Sie nahm mich in ihre Arme, tröstete mich und sagte: «Ich weiß um deine Not. Ich bin dir zur Seite. Ich ver­lasse dich nicht. Ich führe meine Sache zum Sieg.»

Ehe Sie mich verließ, sagte Sie: «Schau zur anderen Seite.» Dort stand St.Michael im Panzer und die Lanze in den Händen. Zu seiner Rechten stand ein Cherubim ganz in Weiß, die Hände über die Brust gekreuzt. Nach 1-2 Mi­nuten verschwanden sie. Alles Licht war weg. Welch ein Trost für mich!

Dieses Bild ist eine Darstellung der Ib. ‚Gottesmutter, wie Sie Sr. Reinolda 1955 er­schienen sein soll unter dem Titel «Tabernakel des Allerhöchsten».

Quelle: DZM [Das Zeichen Mariens] 20/1 Mai 1986

Siehe auch:

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