JOHANNES PAUL II. UND DER ISLAM

(Aus meiner Zeitschrift „WAHRHEIT + KLARHEIT“, 1. Jahrgang, Nr. 3, März 1991)

 

Seit der unseligen „Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen“ (Nostra aetate) des II. Vatikanischen Konzils fühlen sich auch die Päpste, allen voran Johannes Paul II., wie absolut gebunden, dem Buchstaben und Geist dieser Deklaration (und der übrigen Dokumente) vollumfänglich nachzuleben. Sie kümmern sich dabei offenbar überhaupt nicht um das von ihren Vorgängern und früheren Konzilien, von den Kirchenvätern und Kirchenlehrern, ja nicht einmal um das von der Heiligen Schrift Gelehrte. Für Johannes Paul II. ist das letzte Konzil in all seinen Erklärungen, Dekreten und Konstitutionen eine „Ausgießung des Heiligen Geistes“ und damit der „letztgültige Wille Gottes“. Es käme ihm nicht in den Sinn, diese Neuinterpretationen des Konzils einmal regelrecht zu „hinterfragen“, sie am Früheren, Vorherigen, Bestandenen, ernsthaft und umfassend zu prüfen (oder prüfen zu lassen). Ich weiß, man rechtfertigt sich im allgemeinen damit, dass man sagt, der Heilige Geist habe jetzt – für unsere Zeit – eben eine neue Gangart, neue Verhaltensweisen bestimmt. „Alles zu seiner Zeit“, lautet etwa einer dieser Sprüche. Selbstverständlich gibt es berechtigte, ja geforderte (äußerliche) Anpassungen an die Orts- und Zeitumstände. Aber darum geht es hier ja gar nicht. Es handelt sich vielmehr um eine ganz klare Abkehr von der bisherigen beständigen Lehre und Praxis. Wenn es in dieser Erklärung etwa heißt: „Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie (die Kirche) jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.“ oder „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim…“, dann ist das erstens eine dreiste Behauptung über die Köpfe (Seelen) derer hinweg, die die Kirche ausmachen, und die man gar nicht befragt hat, und zweitens ein Affront gegen unzählige (kanonisierte) Heilige (Kirchenväter, Kirchenlehrer), die etwa im Sinne und Geiste des Lieblingsjüngers des Heilandes, Johannes, „einen jeden, der nicht diese Lehre, das unverfälschte, unverkürzte Evangelium bringt (d.h. bekennt, vertritt, praktiziert), nicht in ihr Haus aufnahmen, d.h. eben nicht „mit Hochachtung“ betrachteten, sondern sie als das behandelten, was sie sind und auch sein wollen: als Antichristen, als Feinde Christi und damit Gottes, als deswegen tunlichst Zu-Meidende. Ich zähle mich doch sicher mit Recht zur Kirche, mit meiner ganzen Familie und mit all meinen Glaubensfreunden. Nicht einen aber kenne ich, von dem ich überzeugt bin, daß er ein wirklich guter katholischer Christ ist, der sich einverstanden erklären würde mit dieser synodalen „Vereinnahmung“ und „Bevormundung“. Ich jedenfalls betrachte die Anhänger nichtchristlicher Religionen, die Hindus und die Buddhisten und die Muslime und die Juden keineswegs „mit aufrichtigem Ernst“ und „mit Hochachtung“. Sondern, wenn schon „mit Ernst“, dann „mit traurigem, wehmütigem Ernst“ und „mit Geringschätzung, Verachtung ihres falschen Glaubens“, „mit Furcht um ihr ewiges Verlorengehen“. Ich achte sie nicht als Andersgläubige, sondern als Menschen, als Geschöpfe Gottes. Ich wertschätze sie als wie ich Zum-Himmelreich-Berufene. Ich bete und hoffe für sie als Zu-Missionierende und Zu-Bekehrende und Zu-Rettende, als von ihrem Irrglaubens- und Wahnsystem Zu-Befreiende. Niemals aber als Überzeugte einer falschen, einer antichristlichen, einer antigöttlichen Religion, niemals als Praktizierende von Handlungs- und Lebensweisen, von Vorschriften und Lehren, die … in manchem (in zu vielem, in fast allem) von dem abweichen, was ein Christ selber für wahr hält und bekennt, und nur äußerst selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die Christus und seine Kirche ist. Und so ist es eine entsetzliche Schande für die ganze Konzilsversammlung von so „durchstudierten“ und „hochgebildeten“ und „kompetent-sein-wollenden“ „Prälaten“, dass sie nicht einmal fähig waren, diese horrenden Formulierungen als das zu erkennen, was sie im Lichte der ganzen christlichen Vergangenheit sind: ein miserables Fanal des Zusammenbruchs der katholischen, der christlichen Theologie der kirchlichen Hierarchie, der „Säulen der Streitenden Kirche“.

„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten. Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.“

Nein! Tausendmal NEIN! Ein wahrer Christ kann sich mit einem solch ungeheuren Elaborat und Diktat nicht identifizieren.

„Wie Moses in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an Ihn glaubt, das Ewige Leben habe. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das Ewige Leben habe … Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.“ (Jo 3,14f.)

Wer also nicht an Christus, an den Christus, den Gott-Vater dahingab, den Christus, der der eingeborene Sohn Gottes ist, wer also an diesen Christus nicht glaubt, wie ein Muslim, der hat das Ewige Leben nicht, der wird gerichtet, ist schon gerichtet, und kann deshalb in seinem Unglauben vom Glaubenden nicht „mit Hochachtung“ betrachtet werden.

„Wer an Mich glaubt, glaubt nicht an Mich, sondern an den, der Mich gesandt hat. Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an Mich glaubt, in der Finsternis bleibe.“ (Jo 12,44f.)

Wer also, wie ein Muslim, nicht an Christus als den eingeborenen Sohn Gottes, als GOTT in Leibhaftigkeit, glaubt, der glaubt an Den nicht, der Ihn gesandt hat, an GOTT, den Vater. Der betet also nicht „den alleinigen Gott an, den lebendigen und in sich seienden“. Der betet vielmehr einen Gott an, der ein IHN furchtbar herabwürdigendes Phantasiegebilde eines Geisteskranken ist! Und darum kann ein gläubiger Christ einen Muslim als Muslim als Anhänger einer Religion, die Christus als gewöhnlichen Menschen betrachtet und Gott als einen Gott „verehrt“, der Muhammad über Jesus stellt, nicht mit wirklicher Wertschätzung betrachten, weil er sonst, wenn er ihn als Muslim achtete, seinen christlichen, einzig wahren Glauben nicht hochachten, sondern gottsträflich geringschätzen würde.

„Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wenn einer Mein Wort hört, wird er in Ewigkeit den Tod nicht schauen“. (Jo 8,51) „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wer Mein Wort hört und dem glaubt, der Mich gesandt hat, der hat das Ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern geht vom Tode zum Leben über.“ (Jo 5,24).

Wer also Sein Wort, wie ein Muslim, nicht hört, der schaut in Ewigkeit den Tod, hat das Ewige Leben nicht und kommt ins Gericht und geht nicht vom Tode zum Leben über, bleibt also im Tode. Seine Religion ist also eine Religion der Finsternis, des Todes. Und darum kann ein wahrer Christ den Anhänger einer Religion des Todes, als Bekenner dieser Religion des Todes, nicht achten, geschweige denn hochachten.

So könnte man noch lange fortfahren. Und immer würde für Einsichtige ersichtlich, daß diese Sätze der besagten Konzils-Erklärung gegen die klarsten Aussagen des Evangeliums sind. Und ihren Widerspruch zu den ausdrücklichen Lehren und zu den Weisungen der Kirche durch alle Zeiten wollen wir jetzt einmal noch beiseite lassen. Uns geht es nun um das Aufzeigen, wie Johannes Paul II. diese Erklärung als ein Orakel des Heiligen Geistes nimmt und sie deshalb überall und jederzeit geradezu rücksichtslos (hinsichtlich der Vergangenheit) voll in die Praxis umsetzt!

„Ich denke an den Tag und sehne ihn herbei, an dem wir alle wirklich in der Weise „Schüler Gottes sein werden“ (Joh 6,45), dass wir seine Botschaft der Versöhnung und des Friedens hören. Ich denke an den Tag, an dem Juden, Christen und Muslime in Jerusalem miteinander den Friedensgruß austauschen können, den Jesus nach seiner Auferstehung von den Toten an die Jünger gerichtet hat: „Friede sei mit euch!“ (Joh. 20,19). “ … Ich bin überzeugt, dass die religiöse Identität der Stadt (Jerusalem) und insbesondere die gemeinsame monotheistische Glaubensüberlieferung den Weg ebnen können, um die Eintracht zwischen allen jenen zu fördern, die in verschiedener Weise die Heilige Stadt als ihre Stadt ansehen.“ „Ja, denn in seiner Eigenschaft als Heimat des Herzens aller geistlichen Nachkommen Abrahams, die es als unermesslich teuer empfinden, und – in den Augen des Glaubens – als Begegnungspunkt zwischen der unendlichen Transzendenz Gottes und der Wirklichkeit des geschaffenen Seins erhebt sich Jerusalem zum Symbol der Begegnung, der Einheit und des Friedens für die ganze Menschheitsfamilie.“ (Apostolisches Schreiben 20.4.1984)

„An alle Muslime zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan, Ende Juni 1984 /Ramadan 1404, Ramadan Karim! Wa Kull ‚Am wa Antom Bikhair!
Zu Beginn dieses neuerlichen Festes, zum Abschluss des Fastenmonats ist es uns eine Freude, der ganzen muslimischen Gemeinschaft überall in der Welt Glück, Wohlergehen und Frieden zu wünschen…. Wir sind daher bereit, liebe Freunde, wenn ihr es für angebracht haltet, unsere Bemühungen mit den eurigen zu verbinden, in der Achtung unserer jeweiligen Identität und unserer Entscheidungen, um uns in den Dienst des ruhelosen, leidenden oder bedrängten Menschen zu stellen und zur Erhaltung religiöser Werte in unserer modernen, vor allem auf Humanismus und Wohlstand bedachten Gesellschaft beizutragen. Wir alle vertrauen auf den einen Gott, der uns in seiner Verehrung versammelt und uns durch sein Wort leitet… „
(Erzbischof Francis A. Arinze, Pro-Präsident des Sekretariats für die Nichtchristen, 29. Juni 1984)

„Wir alle, Christen und Moslems, leben unter der Sonne des einen barmherzigen Gottes. … Wir beten Gott an und bekennen uns zur vollkommenen Unterwerfung unter ihn. So können wir uns gegenseitig im wahrsten Sinne des Wortes Brüder und Schwestern im Glauben an den einen Gott nennen. .. Ich weiß, dass dieses Gebot der Liebe (das Grundgesetz der Gottes- und Nächstenliebe) auch in Ihren Herzen tiefen Widerhall findet, denn in Ihrem heiligen Buch werden Sie zusammen mit der Aufforderung zum Glauben gemahnt, sich durch gute Werke auszuzeichnen (vgl. Sure 5,51). … „Zudem bin ich überzeugt, dass wir viel Gutes vollbringen könnten, wenn wir uns im Namen Gottes die Hand reichen…“ (Ansprache J.P. II. an die Bevölkerung und im besonderen an die Moslems in Kaduna (Afrika), 14.2.1982)

„Liebe Brüder! Es ist immer eine Freude für mich, mit den Mitgliedern der islamischen Gemeinden auf meinen Reisen zusammenzutreffen…“ „Ich spreche Euch absichtlich als „Brüder“ an: Denn das sind wir zweifellos, weil wir zu derselben Menschheitsfamilie gehören, die nun einmal – ob es die Menschen wahrnehmen oder nicht – Gott und seiner Wahrheit zustrebt. Aber wir sind besonders Brüder in Gott, der uns geschaffen hat und den wir, jeder auf seine Weise, durch Glaube, Gebet und Kult, durch die Einhaltung seines Gesetzes und durch Gehorsam gegenüber seinen Plänen zu erreichen versuchen.“

„Doch liebe Freunde, wir wissen nur zu gut, dass kein positiver Grund besteht, diese Vergangenheit (des schlechten Klimas, der Feindschaft zwischen Christen und Muslimen) heute weiterzuschreiben. Wenn überhaupt, dann sollten wir voll Schmerz auf die Vergangenheit zurückblicken, um eine bessere Zukunft sicherzustellen. Und Ihr habt die ebenso beneidenswerte wie entscheidende Aufgabe, mitzuhelfen, diese Zukunft zu bauen die Zukunft Eurer islamischen Kinder, ebenso wie die harmonische Zukunft der ganzen philippinischen Nation.“… „Meine lieben Freunde! Ich hoffe, Ihr seid davon überzeugt, dass Eure christlichen Brüder und Schwestern Euch brauchen und dass sie Eure Liebe brauchen.“ (J.P. II. am 20.2.1981 in Davao City)

„Brüder und Schwestern der islamischen Religion!
Ich nenne euch Brüder, weil Gott, unser Schöpfer, uns als Glieder der gleichen Menschheitsfamilie erschaffen hat, Gott, der uns aufruft, ihn anzubeten und ihm zu gehorchen. Gott hat uns auf diese Erde gestellt als seine Repräsentanten, um für die Welt der Natur getreu Sorge zu tragen und um unsere menschlichen Gemeinschaften seinem Willen gemäß aufzubauen…. Gewisse rassische oder ethnische Gruppen, gewisse religiöse Gemeinschaften sowie gewisse wirtschaftliche und politische Ideologien auf der Welt tendieren dahin, ihren Standpunkt soweit in den Vordergrund zu stellen, dass sie den der anderen, die ihn nicht teilen, missachten und Vorschläge zur Zusammenarbeit und menschlichen Brüderlichkeit zurückweisen. Muslime und Christen müssen diesen Versuchungen widerstehen. … und gemeinsam daran arbeiten, eine Gesellschaft aufzubauen, in der die Würde jeder einzelnen Person anerkannt und respektiert wird. … Heute möchte ich euch auffordern, euren christlichen Brüdern und Schwestern die Hand zu reichen und den Wegen Gottes im Dienst der Menschheit zu folgen. Der Segen Gottes sei mit euch allen!“ (Ansprache J.P. II. am 12.8.1985 in Yaoundé, Afrika)

Die engen Bande, die unsere Religionen verbinden – unsere Gottesverehrung und die geistigen Werte, die wir hochschätzen -, sind für uns ein Grund, brüderliche Verbündete zu werden im Dienst für die Menschheitsfamilie. … es ist niemals Gottes Wille, dass wir in Misstrauen und Feindschaft leben. Wir sind alle Kinder desselben Gottes, Mitglieder der großen Familie der Menschheit. Unsere Religionen haben eine besondere Rolle zu erfüllen, wenn es gilt, diesen Übeln Einhalt zu gebieten und Vertrauens- und Freundschaftsbande zu schmieden. Es ist Gottes Wille, dass all diejenigen, die ihn verehren, auch wenn sie nicht die gleiche Verehrungsform haben, dennoch vereint seien in Brüderlichkeit und im gemeinsamen Dienst zum Wohl aller. … Unser heutiges Zusammensein — Hindus, Muslime und Christen in Freundschaft versammelt — ist ein hoffnungsvolles Zeichen in einer pluralistischen Welt voller Spannungen. Keine religiöse Gruppe kann es sich leisten, isoliert zu handeln und zu leben. … In der Heiligen Schrift ermutigt uns der hl. Paulus, Wege der Brüderlichkeit und Einigkeit zusuchen: «… Seid eines Sinnes und lebt in Frieden», sagt er, «dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein»… (2 Kor 13, 11). … Möge Gottes Segen Sie alle begleiten!“ (J.P . II. am 18.8.1985 beim Treffen mit Hindus und Muslimen in Nairobi, Kenia.)

Diese Auswahl mag vorerst genügen. Sie ist so schon fast zu reichhaltig. Aber sie zeigt, wie haarscharf der Papst sich an das Konzils-Dokument hält, bzw. wie alles, was er sagt und tut ein ganz natürlicher Ausfluss aus dieser durch das II. Vaticanum erschlossenen (trüben, giftigen) Quelle ist. Dem denkenden, überlegenden Christen fällt aber auch sofort auf, ja es sticht ihm förmlich ins Herz, wie hier ein absolut neuer Geist weht. Ein Geist, der sich überhaupt nicht vereinbaren läßt mit dem katholischen Geist von vor dem Konzil! Hunderte von Glaubensirrtümern sind in diesen wenigen Abschnitten enthalten. Es würde sich lohnen, ein Buch darüber zu schreiben. (Wir werden wohl darauf zurückkommen!) Die Philosophie und die Theologie des Papstes kämen dabei so schlecht weg, dass man ihn zu anderen, besseren Zeiten in unserer Kirche zu diesem höchsten und ALLES beeinflussenden Amt, aber auch zu dem nur schon eines Bischofs oder Pfarrers nicht berufen hätte!

 

Doch sehen wir nun anhand des KORANS (des „heiligen Buches“ des Islams), wie völlig antichristlich (und absolut unversöhnlich mit dem Christentum) diese mohammedanische Religion ist. Ich zitiere aus einer der jüngsten Koranausgaben in deutsch, aus der Taschenbuchausgabe des Gütersloher Verlagshauses Gerd Mohn, 1987, übersetzt und erläutert von Adel Theodor Khoury unter Mitwirkung und mit einer Einleitung von Muhammad Salim Abdullah, mit einem Geleitwort von Inamullah Khan, Generalsekretär des Islamischen Weltkongresses, mit einem Begriffsregister, einem Verzeichnis der Bibelstellen aus dem Alten und Neuen Testament sowie einer Textauswahl aus dem Hadith.
(„Diese neue Koran- Übersetzung ist das Ergebnis intensiver Beschäftigung mit dem Islam und seiner heiligen Schrift und einer jahrelangen Zusammenarbeit zwischen dem Christlich-Islamischen Institut in Münster und dem Zentralinstitut Islam-Archiv- Deutschland in Soest. Sie hält sich so eng wie möglich an das arabische Original und räumt dort, wo mehrere Deutungen möglich sind, der islamischen Tradition den Vorzug ein. Damit gibt sie Muslimen wie Christen ein höchstmögliches Maß an Textsicherheit. Die Einführung gibt Auskunft über die Entstehung des Korans und seine Bedeutung im Leben der islamischen Gemeinde.“)
„Der Koran enthält die Gesamtheit der Botschaften, die der Prophet (Muhammad) im Laufe von zwei Jahrzehnten empfing“. „Zu den Lehren des Islams bekennen sich heute nahezu 1,2 Milliarden Menschen und kein anderes Buch wird bis in unsere Tage gleich viel gelesen, zitiert und memoriert oder hat in gleichem Maße das Leben des einzelnen, der Familie und der Gesellschaft so sehr geprägt wie der Koran.
„Das Buch wird „von den echten Verehrern für unerschaffen und ‚mit Gott gleich ewig‘ erklärt“.
Der Koran ist für die Muslime die Urnorm des Gesetzes, die primäre Wirklichkeit des Islams. Er ist nicht nur die Verdichtung aller Lehren des Propheten, … sondern vor allem die letztgültige Autorität, das Wort Gottes durch den Mund des Propheten, das den Islam begründet.“ „Im Christentum wurde das Wort Fleisch, im Islam zum Buchstaben, zu einem Buch, dem Koran.“ (Aus der Einleitung)

Anhand der folgenden Suren-Zitate wird schlagartig ersichtlich, wie sehr „eine brüderliche und freundschaftliche Einheit im Glauben an den einen Gott“ zwischen dem Islam und dem Christentum „zum Dienste aller“ durch den abgrundtiefen Glaubenswiderspruch absolut unmöglich ist. Da gibt es weit und breit keine „engen Bande“. Da ist „Misstrauen“ und „Feindschaft“ für alle Zeiten festgeschrieben und „göttlich geboten„!

Sure 2,39: „Diejenigen aber, die nicht glauben und unsere Zeichen ( – die Suren des Korans) für Lüge erklären, das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen.“
Sure 2,159: „Diejenigen, die verschweigen, was Wir an deutlichen Zeichen und Rechtleitung hinabgesandt haben, nachdem Wir es den Menschen im Buch deutlich gemacht haben, diese wird Gott verfluchen, und verfluchen werden sie auch die Fluchenden.“
Sure 2,191: „Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. … So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“
Sure 2,193: „Kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion nur noch Gott gehört.“
Sure 2,194: „Wer sich gegen euch vergeht, gegen den dürft ihr euch ähnlich vergehen, wie er sich gegen euch vergeht.“
Sure 2,216: „Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist.“
Sure 2,217: „Sie hören nicht auf, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn sie es können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion abwenden und als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und im Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers…“
Sure 3,12: „Sprich zu denen, die ungläubig sind: Ihr werdet besiegt und zur Hölle versammelt werden…“ Sure 3,19: „Die Religion bei Gott ist der Islam.“
Sure 3,28: „Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mit Gott…“
Sure 3,67: „Abraham war weder Jude noch Christ, sondern er war Anhänger des reinen Glaubens…“
Sure 3,85: „Wer eine andere Religion als den Islam sucht, von dem wird es nicht angenommen werden. Und im Jenseits gehört er zu den Verlierern.“
Sure 3,118. „O, ihr die ihr glaubt, nehmt euch keine Vertrauten unter denen, die nicht zu euch gehören. Sie werden euch kein Unheil ersparen.“
Sure 3,152: „Und Gott hat euch sein Versprechen wahr gemacht, als ihr sie mit seiner Erlaubnis vernichtend schluget…“
Sure 4,56: „Diejenigen, die unsere Zeichen verleugnen, werden Wir in einem Feuer brennen lassen.“
Sure 4,89: „Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund oder Helfer.“
Sure 5,33: „Die Vergeltung für die, die gegen Gott und seinen Gesandten Krieg führen und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden.“
Sure 4,14: „Und wer gegen Gott und seinen Gesandten ungehorsam ist und seine Rechtsbestimmungen übertritt, den läßt Er in ein Feuer eingehen, darin wird er ewig weilen.“
Sure 4,144: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden.“
Sure 5,51: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden.“
Sure 5,56: „Wer sich Gott und seinen Gesandten und diejenigen, die glauben, zu Freunden nimmt (gehört zu ihnen): Die Partei Gottes sind die Obsiegenden.“
Sure 5,14: „Und von denen, die sagen: „Wir sind Christen“, nahmen Wir ihre Verpflichtung entgegen. Sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten Wir unter ihnen Feindschaft und Haß bis zum Tag der Auferstehung.“
Sure 3,84: „Sprich: Wir glauben an Gott und an das, was auf uns herabgesandt wurde, und an das, was herabgesandt wurde auf Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und die Stämme, und an das, was Mose und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn zugekommen ist. Wir machen bei keinem von ihnen einen Unterschied. Und wir sind Ihm ergeben.
Sure 6,125: „Wen Gott rechtleiten will, dem weitet Er die Brust für den Islam. Und wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust beklommen und bedrückt, so als ob er in den Himmel hochsteigen würde. Auf diese Weise legt Gott das Greuel auf diejenigen, die nicht glauben.“
Sure 8,12: „Ich werde den Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt auf die Nacken und schlagt auf jeden Finger von ihnen.“
Sure 8,13: „Dies dafür, daß sie sich Gott und seinem Gesandten widersetzen.“
Sure 8,15: „O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf die, die ungläubig sind, trefft, während sie zur Schlacht anrücken, dann kehret ihnen nicht den Rücken.“
Sure 8,16: „Wer ihnen an jenem Tag den Rücken kehrt – es sei denn, er setzt sich ab zum Kampf, oder er stößt zu einer anderen Schar –, zieht sich den Zorn Gottes zu. Seine Heimstätte ist die Hölle.“
Sure 8,39: „Und kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion
gänzlich nur noch Gott gehört.“ (= bis es nur noch den Islam gibt)
Sure 8,55: „Die schlimmsten Tiere bei Gott sind die, die ungläubig sind…“
Sure 8,60: „Und rüstet gegen sie, was ihr an Kraft und an einsatzbereiten Pferden (= heute modernste Waffen, z.B. Raketen und Panzer) haben könnt, um damit den Feinden Gottes und euren Feinden Angst zu machen…“
Sure 8,65: „O Prophet, sporne die Gläubigen zum Kampf an.“
Sure 8,67: „Es steht einem Propheten nicht zu, Gefangene zu haben, bis er auf der Erde stark gewütet hat.“
Sure 9,5: „Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten (= auch und vornehmlich diejenigen, die Gott als dreipersönlich, als Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist bekennen, werden als Polytheisten gesehen), wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf.“
Sure 9,29: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören.“
Sure 9,73: „O Prophet, setz dich gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein und faß sie hart an. Ihre Heimstätte ist die Hölle.“
Sure 9,80: „Wenn du auch siebzigmal um Vergebung für sie bittest, Gott wird ihnen niemals vergeben. Dies, weil sie Gott und seinen Gesandten verleugnen.“
Sure 4,156: „… und weil sie ungläubig waren und gegen Maria eine gewaltige Verleumdung aussprachen;
Sure 4,157: und weil sie sagten: „Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.“ – Sie haben ihn aber nicht getötet, und sie haben ihn nicht gekreuzigt, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt.“ (Der Islam leugnet den Kreuzigungstod wie überhaupt den Tod Christi und seine Auferstehung „von den Toten“!)
Sure 4,158: „sondern Gott hat ihn zu sich erhoben.“ (ohne Tod)
Sure 4,159: „Und es gibt keinen unter den Leuten des Buches, der nicht noch vor seinem Tod an ihn (im Sinne des Islam) glauben würde.“
Sure 4,171: „O ihr Leute des Buches, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt über Gott nur die Wahrheit. Christus Jesus, der Sohn Marias, ist doch nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das er zu Maria hinüberbrachte, und ein Geist von Ihm. So glaubt an Gott und seine Gesandten. Und sagt nicht: Drei (d.h. drei Götter = Dreifaltigkeit). Hört auf, das ist besser für euch. Gott ist doch ein einziger Gott. Gepriesen sei Er und erhaben darüber, daß Er ein Kind (= einen Sohn) habe. Er hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott genügt als Sachwalter.
Sure 4,172: „Christus wird es sicher nicht aus Widerwillen ablehnen, Diener Gottes (= bloßer Mensch) zu sein, und auch nicht die in die Nähe (Gottes) zugelassenen Engel.“
Sure 5,17: „Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen: «Gott ist Christus, der Sohn Marias.» Sprich: Wer vermag denn gegen Gott überhaupt etwas auszurichten, wenn Er Christus, den Sohn Marias, und seine Mutter und diejenigen, die auf der Erde sind, allesamt verderben lassen will?“
Sure 2,87: „Und Wir ließen Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen (= Offenbarungen und Wundergaben) zukommen und stärkten ihn mit dem Geist der Heiligkeit.“
Sure 2,253: „Und Wir haben Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen zukommen lassen und ihn mit dem Geist der Heiligkeit gestärkt.“
Sure 3,45: „Als die Engel sagten: «O Maria, Gott verkündet dir ein Wort von Ihm, dessen Name Christus Jesus, der Sohn Marias, ist; er wird angesehen sein im Diesseits und Jenseits, und einer von denen, die in die Nähe (Gottes) zugelassen werden.
Sure 3,46: „Er wird zu den Menschen sprechen in der Wiege und als Erwachsener und einer der Rechtschaffenen sein.“
Sure 3,48: Und Er wird ihn lehren das Buch, die Weisheit, die Tora und das Evangelium.
Sure 3,49: „Und Er wird ihn zu einem Gesandten an die Kinder Israels machen: «Ich komme zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn: Ich schaffe euch aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt, dann blase ich hinein, und es wird zu einem Vogel mit Gottes Erlaubnis…“
Sure 3,55: Als Gott sprach: «O Jesus, Ich werde dich abberufen und zu Mir erheben und dich von denen, die ungläubig sind, rein machen…“
Sure 3,59: „Mit Jesus ist es vor Gott wie mit Adam. Er erschuf ihn aus Erde, dann sagte Er zu ihm: Sei!, und er war.“
Sure 5,72: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist Christus, der Sohn Marias“, wo
doch Christus gesagt hat: „O ihr Kinder Israels, dienet Gott, meinem Herrn und eurem Herrn.“
Wer Gott (andere) beigesellt, dem verwehrt Gott das Paradies. Seine Heimstätte ist das Feuer.“
Sure 5,73: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der Dritte von dreien“ (= dreifaltig), wo es doch keinen Gott gibt außer einem einzigen Gott.“
Sure 5,75: „Christus, der Sohn Marias, ist nichts anderes als ein Gesandter; vor ihm sind etliche Gesandte dahingegangen. Seine Mutter ist eine Wahrhaftige (= eine wirkliche, ganz menschliche Mutter, die ganz normal, und nicht vom Heiligen Geist, ohne menschliches Dazutun, empfangen hat). Beide pflegten Speise zu essen.“
Sure 5,86: „Diejenigen, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten der Hölle.“
Sure 5,110: „Und als Gott sprach: „O Jesus, Sohn Marias, gedenke meiner Gnade zu dir und zu deiner Mutter, als Ich dich mit dem Geist der Heiligkeit stärkte , so daß du zu den Menschen in der Wiege und als Erwachsener sprachst; und als Ich dich das Buch, die Weisheit, die Tora und das Evangelium lehrte; und als du aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt mit meiner Erlaubnis schufest und dann hineinbliesest und es mit meiner Erlaubnis zu einem Vogel wurde; und als du Blinde und Aussätzige mit meiner Erlaubnis heiltest und Tote mit meiner Erlaubnis herauskommen ließest…“
Sure 5,1 14: „Jesus, der Sohn Marias, sagte: „O Gott, unser Herr, sende auf uns einen Tisch vom Himmel herab, daß er für uns, für den ersten von uns und den letzten von uns, ein Fest sei, und ein Zeichen von Dir.“ (Andeutung auf das Abendmahl)
Sure 5,116: „Und als Gott sprach: „O Jesus, Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: ‚Nehmt euch neben Gott mich und meine Mutter zu Göttern?“‚ Er sagte: „Preis sei Dir! Es steht mir nicht zu, etwas zu sagen, wozu ich kein Recht habe. Hätte ich es gesagt, dann wüßtest Du es. Du weißt, was in meinem Inneren ist, ich aber weiß nicht, was in deinem Inneren ist.“
Sure 6,1: „Dennoch setzen diejenigen, die ungläubig sind, ihrem Herrn (andere) gleich.“ (= Dreifaltigkeitslehre)
Sure 6,101: „Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher soll Er ein Kind haben, wo Er doch keine Gefährtin hat und Er (sonst) alles erschaffen hat?“
Sure 9,30: „Die Juden sagen: „‚Uzayr ist Gottes Sohn.“ Und die Christen sagen: „Christus ist Gottes Sohn.“ Das ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. Damit reden sie wie die, die vorher ungläubig waren. Gott bekämpft sie!“
Sure 9,3 1: „Dabei wurde ihnen doch nur befohlen, einem einzigen Gott zu dienen. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Preis sei Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.“
Sure 2,62: „Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Christen und die Sabier, all die, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun, erhalten ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein.“ (Vgl. Sure 2,137: „Wenn sie (die Christen und Juden) an das gleiche glauben, woran ihr glaubt, so folgen sie der Rechtleitung. Wenn sie sich abkehren, so befinden sie sich in Widerstreit. Gott wird euch vor ihnen schützen.“)
Sure 5,38: „Und hackt dem Dieb und der Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von seiten Gottes.“
Sure 4,3: „… dann heiratet, was euch an Frauen beliebt, zwei, drei oder vier.“
Sure 4,11: „Einem männlichen Kind steht soviel wie der Anteil von zwei weiblichen zu…“
Sure 4,34: „Ermahnt diejenigen (Frauen) von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie.“

Das soll vorerst genügen. Natürlich erfordert es einige Anstrengung, auch aus den für die Christen eher positiv scheinenden Suren immer den Geist herauszuspüren, der ihnen innewohnt.
Ganz entscheidend ist, daß man sieht, daß der Prophet (Muhammad) Jesus Christus auf die Stufe eines ganz simplen Menschen herabwürdigt, der von Gott auch eine Prophetenrolle in der langen Reihe aller Propheten zugemessen erhielt, und daß er dann diesen seinen (Muhammads) Vorläufer auch ganz in seine Dienste nimmt („Nichts anderes ist er als ein Gesandter“ – wie Moses oder Noah oder Mohammed). In diesem Sinne ist Sure 2,62 und andere ähnliche Stellen zu verstehen, wenn dort von den Christen gesagt wird, „sie haben nichts zu befürchten, wenn sie an Gott (eben an den „alleinigen“ = „einpersönlichen“, nicht dreifaltigen, dreipersönlichen Gott) und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun“. In anderen Suren wird ja dann ausdrücklich erklärt, (Sure 5,17 und Sure 5,72) daß diejenigen ungläubig sind, die sagen, Jesus sei Gottes Sohn. Und wenn man das also einmal kapiert hat, daß der Koran die echten, wahren Christen als Ungläubige und übrigens eben als „Polytheisten“ (Anbeter mehrer Götter = weil die Christen glauben und lehren, daß in Gott drei Personen sind!) behandelt, der kann dann daraus sofort die Konsequenzen ersehen. Die Moslems können Christen unmöglich zu Freunden, zu Brüdern haben. Sie dürfen es nach ihrer „Gottesoffenbarung“ gar nicht. Je treuer also ein Moslem ist in seinem Glauben, desto weniger ist er bereit und willens und fähig, Christen und überhaupt alle Andersgläubigen zu Freunden zu nehmen und mit ihnen wirklich in dem Sinne zusammenzuwirken, wie dies der verblendete Papst gerne haben möchte.

Nun wollen wir aber wenigstens noch ein paar Informationen aus der Aktualität anfügen, zur Illustration dessen, was wir mit der „Unversöhnlichkeit des Islams mit dem Christentum“ meinen:
Der Generalsekretär der Islamischen Welt-Liga, Dr. AI-Naseef, hat das Christentum als eine „tödliche Gefahr für den Islam“ in Asien, Afrika und in der Golfregion bezeichnet. Die von den Missionsgesellschaften erbauten Schulen, Sozialeinrichtungen und Spitäler seien nicht aus Menschenliebe gegründet worden. Sie dienten ausschließlich dem Zweck, die Ausbreitung des Islams zu verhindern und die Muslime von ihrem Glauben wegzulocken. Al-Naseef warnte vor einem Dialog mit dem Christentum. Er forderte die islamischen Staaten auf, den „Komplott der Kirchen gegen den Islam“ zu verhindern. Radikale pro-irakische Muslime haben in Bangladesch wiederholt gegen die Anwesenheit der alliierten Truppen am Golf protestiert und „das Blut von Christen“ gefordert. Wie kirchliche Kreise in der Hauptstadt Dakka berichteten, tragen die Demonstranten bei ihren Umzügen Fahnen und Poster mit der Aufschrift „Hindus und Muslime sind Brüder, wir wollen das Blut der Christen“. Es seien auch bereits Übergriffe auf katholische und protestantische Kirchen erfolgt. Zahlreiche Gotteshäuser seien mit Steinen beworfen, eine Kirche in Brand gesteckt worden. Nach den Berichten aus Dakka hat Erzbischof Michael Rozario bereits an die Regierung appelliert, Maßnahmen zum Schutz der Christen zu treffen.
Mit einer Massenkundgebung in Teheran haben die Feiern zum zwölften Jahrestag der islamischen Revolution in Iran ihren Höhepunkt erreicht. Im Rundfunk hieß es, Millionen Menschen seien durch die Straßen gelaufen und hätten antiamerikanische und antiisraelische Parolen gerufen. Präsident Haschemi Rafsandschani rief dazu auf, Entschlossenheit „auf dem Weg zu einer unabhängigen und rein islamischen Gesellschaft“ zu zeigen. Der irakische Präsident Saddam Hussein hat eine Botschaft geschickt und zum „iranischen Nationalfeiertag“ gratuliert.
Seit dem 1. Januar 1991 gilt im gesamten Nordsudan ohne Ausnahme die Scharia, das islamische Rechtssystem. De facto bedeutet das, daß Christen keine öffentlichen Stellen bekleiden dürfen, keine Möglichkeit der Zeugenschaft vor Gericht haben und wie alle anderen Staatsbürger auch den brutalsten Körperstrafen ausgesetzt sind. Anders sieht es derzeit noch im Südsudan aus, wo Christen und Animisten gegenüber den Muslimen die Mehrheit bilden. In den von der „Sudanischen Befreiungsfront“ SPLA beherrschten Territorien gibt es ebenso wie in den von derRegierung gehaltenen Garnisonstädten nach wie vor ein kirchliches Leben unter einer durch Hunger, Seuchen und Flucht stark dezimierten nichtarabischen Bevölkerung. Wann hier die Scharia eingeführt werden soll, steht noch nicht fest. Für Ausländer ist der gesamte Südsudan nicht mehr zugänglich.
Die Behauptung des Patriarchen der chaldäischen Kirche, Raphael I. Bidavid, wonach Iraks Christen „in einem Paradies auf Erden“ leben, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zurückgewiesen. Wie die Kurden seien auch die assyrischen Christen nestorianischer und chaldäischer Konfession Opfer eines Völkermordverbrechens geworden, bei dem bisher mindestens 20’000 Angehörige vernichtet worden seien, betonte die GfbV in Göttingen. Der größte Teil der noch in den sechziger Jahren überwiegend im Nordirak ansäßigen assyrischen Christen habe die Heimat nach Massendeportationen, Massakern oder Inhaftierungen verlassen müssen. Mehr als 60 Dörfer mit überwiegend assyrischer Bevölkerung seien seit 1979 dem Erdboden gleichgemacht worden.
Nach Angaben der GfbV gab es auch auf assyrische Christen irakische Luftangriffe mit chemischen Waffen. Dabei seien schätzungsweise 2000 Assyrer ums Leben gekommen, mehr als doppelt so viele hätten in die Türkei oder den Iran fliehen müssen und warteten heute auf die Aufnahme als Flüchtlinge in Westeuropa oder Nordamerika. Mindestens 85 chaldäische oder nestorianische Klöster oder Kirchen im Nordirak seien zerstört worden, darunter das 1300 Jahre alte Kloster „Mar Hanana“ und das 1400 Jahre alte „Mar Guyomar“. Selbst im Exil verüben nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation irakische Agenten Attentate auf Assyrer. Die mit Rom verbundene chaldäische Kirche bezeichnete die GfbV als „gleichgeschaltet“. Gemeinsam mit dem Weltkrichenrat habe sie zwei Jahrzehnte lang die Verfolgungen tabuisiert und dementiert.
Dem allem gegenüber verhält sich der Papst wie blind. Statt die Christen überall und jederzeit wie ein guter Hirte zu schützen und ihre Feinde in die Schranken zu verweisen, übt er entsetzlichen Verrat an ihnen durch seine völlig verfehlten, ohnehin nicht wirklich honorierbaren Anbiederungen an den Islam (und an andere Weltreligionen). Am Freitag, 25. Januar, während des traditionellen Gottesdienstes zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen in der römischen Basilika St. Paul vor den Mauern forderte der Papst alle Christen auf, sich vor der Versuchung von Rivalitäten und Misstrauen zu schützen und „loyal und aufrichtig“ für den Triumph von Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zusammenzuarbeiten. Johannes Paul II. gedachte in besonderer Weise „der Millionen von Gläubigen an einen einzigen Gott“ – Christen, Juden, Muslime – die „dramatischen Stunden des Leidens und der Angst unter der zerstörerischen Aktion mörderischer Kriegsinstrumente“ erlebten. In „diesem schwierigen Augenblick für den Frieden in der Welt“ vereine der Glaube an einen Gott alle Gläubigen und mache sie zu Brüdern, so der Papst.

Paul Otto Schenker

25 Kommentare zu “JOHANNES PAUL II. UND DER ISLAM

  1. @Paul Otto Schenker

    Sie scheinen wieder zurückzugehen zum Sedisvakantismus oder in die Nähe der Piusbruderschaft? Wie halten Sie es eigentlich? Bei welcher Glaubensgemeinschaft nehmen Sie teil?

  2. @Stefan1

    Ich bin noch NIE Sedisvakantist gewesen. Und „in der NÄHE“ der PIUS-Bruderschaft bin ich schon immer gewesen, auch jetzt noch. Aber ich bekenne mich zur PETRUS-Bruderschaft und frequentiere seit Jahren die Gottesdienste auf St. Pelagiberg!

    Von Ihnen erwarte ich, dass Sie Stellung nehmen zu meiner Kritik an Johannes Paul II.

  3. @POSchenker 17. August 2019 um 19:12

    Sie sind bei der Petrusbruderschaft. Danke für den Hinweis.

    Zitat
    Von Ihnen erwarte ich, dass Sie Stellung nehmen zu meiner Kritik an Johannes Paul II.

    Nun, ich fange mal mit einer seltsamen Aussage von Alois Irlmaier (1894 – 1959) an. Einer Caritas-Schwester sagte er:

    „Mädchen, du erlebst die große Umwälzung, die kommen wird.
    Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie.
    Dann folgt ein Glaubensabfall wie nie zuvor.
    Darauf eine noch nie dagewesene Sittenverderbnis.
    Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.
    Es herrscht eine hohe Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
    Bald darauf folgt die Revolution.
    Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.”

    Auch wenn ich ansonsten mit Irlmaier nicht all zu viel anfangen kann, so beeindruckt mich seine Vorausschau doch. Mir ist keine Botschaft oder Vision bekannt, wo die Gottesmutter und Jesus direkt auf die Gefahr der Moslems hinweisen würde. Nach meiner Ansicht wird gerade jetzt auf eine reale Gefahr hingewiesen, die aber letztendlich in Europa nicht das grösste Problem sein wird.

    Damit möchte ich nicht die Gefahr des zunehmenden Islams in Europa herunterspielen. Ganz im Gegenteil ist dieser brandgefährlich und Demokratien haben wenig entgegenzusetzen. Sebastian Fiedler, Kriminalkommissar, warnt in der Sendung von Markus Lanz vom 15.08.2019 eindrücklich von den kriminellen Familienclans und gleichzeitig warnt er auch aus polizeilicher Sicht untauglichen Lösungsvorschläge der AfD
    https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-15-august-2019-100.html

    Wenn Gott aber nach dem Sündenfall von Adam und Eva allein auf die Schwere der Sünden der Menschen geachtet hätte und alleine die Gerechtigkeit oder gar die Vernunft der Massstab wäre, dann wäre kein Mensch gerettet worden. Aber Gott ist in Bezug auf die Rettung des Menschen unvernünftig und durch seine Barmherzigkeit wurden die Menschen gerettet. Die von Gott gestiftete Kirche Jesu Christi mit Papst ist die Braut Christi und kann nur auf gleicher Weise handeln.

    Was schrreibt dazu die Petrusbruderschaft:
    http://petrusbruderschaft.de/media/Infoblaetter/alte_Ausgaben/2010_10.pdf

    Was die Beziehung zwischen Christentum, Judentum und Islam betrifft, bekräftigt das Konzil keinesfalls die Theorie, die sich im Bewußtsein der Gläubigen verbreitet, nach der alle drei monotheistischen Religionen (Judentum, Islam und Christentum) drei Zweige der gleichen göttlichen Offenbarung seien. Die Achtung vor den monotheistischen Religionen verkleinert und beschränkt in keiner Weise den Missionsauftrag der Kirche: „Unablässig verkündet die Kirche und muß sie verkündigen Christus, der ist ‚der Weg, die Wahrheit und das Leben‘ (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden“ (Nostra aetate, 2).

    … und weiter (gemäss Kathechismus):

    „Die Kirche anerkennt bei den anderen Religionen, wenn auch erst ‚in Schatten und Bildern‘, (Dogmatische Konsitution Lumen gentium, 16) ihre Suche nach ‚einem unbekannten Gott‘, der aber nahe ist, ‚da er allen Leben, Atem und alles gibt.‘ Somit betrachtet die Kirche alles, was sich in den Religionen an Wahrem und Gutem findet, ‚als Vorbereitung für die Frohbotschaft und als von dem gegeben (…)‚ der jeden Menschen erleuchtet, damit er schließlich das Leben habe‘ (ebendort)“ (KKK, 843).

    Die Kirche versucht hier die Versöhnung mit dem Menschen (auch anderer Religionen), wie es Gott mit uns allen getan hat. Aus der heutigen geopolitischen Sicht scheint es sinnlos oder gar falsch zu sein. Aber ist es das wirklich? Kennen wir die Zukunft Andersgläubiger? Die Haltung der Kirche vor dem 2. vatikanischen Konzil hat mit ihren Bemühungen keinesfalls Frieden in der Welt bringen können. Es gab grausame Weltkriege und einen satanischen Hitler am Ende. Aus heutiger Sicht können wir erahnen, dass die korrekte Weihe Russlands sogar den 2. Weltkrieg verhindert hätte, doch es kam anders. Auch mit dem missionarischen Eifer der früheren Jahrhunderten konnte der Islam nicht zur Konversion überzeugt werden. Da bemüht sich die Kirche auf einem pastoralen Wege und wir wissen es, sie wird daran scheitern. Trotzdem muss die Kirche es immer wieder versuchen.

    Kennen Sie das verlinkte Dokument der Petrusbruderschaft und wie nehmen Sie dazu Stellung? Es ist lesenswert und hilfreich zum Verständnis. Ich teile die Auffassung, soweit ich es überblicken konnte. Ich werde mir noch etwas Zeit zum Studium dafür nehmen.

    Was ich zur Entwicklung der Moslems in Deutschland erwarte, habe ich hier mehrfach ausgeführt. Doch bis dahin wird es unaufhaltsam schwer werden für uns alle.

  4. @Stefan1,
    was hat das mit Sedisvakantismus zu tun wenn Hr. Schenker die wahren Aussagen von Herrn
    Wojtyla alias „Papst“ Johannes Paul II. zitiert ?
    Millionen Seelen wurden durch diese häretischen Sprüche in die Irre geführt und heute glauben
    nahezu alle „Bischöfe, Priester und Gläubigen“ der Konzilskirche an diese Lüge dass Muselmänner
    und Christen an einen GOTT glauben.
    Schon in La Salette warnte unsere allerseligste himmlische Mutter davor dass „Rom“ den Glauben
    verliert und Sitz des Fürsten dieser Welt wird. Dieser Fürst ist auch der Gott der Muselmänner !
    Und auch Garabandal ist ein Blendwerk dieses Fürsten.
    Das ist Allen wohlbekannt welche die Gnade der Unterscheidung der Geister haben.
    Wollen Sie wirklich den unheiligen Herrn Wojtyla mit wahren Heiligen wie Padre Pio, Pater Kolbe oder
    Schwester Edith Stein auf eine Stufe stellen ?
    Der Himmel hat diese Frage längst beantwortet. Als „Reliquien“ des Herrn Wojtyla in Lourdes
    verehrt werden sollten wurde der Ort durch einen Wolkenbruch überflutet.

  5. Die 10 Gebote:
    1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.—> wir beten nur zu Gott. Nicht zu Maria, nicht zu Jesus, nicht zu „Heiligen“ oder sonst jemanden. Auch nicht zu Figuren, Bilder ect. Das entsprechende Verbot findet sich in Römer 1,Vers 18ff
    2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.—> wir fluchen nicht mit dem Namen Gottes, oder erzählen Lügen über IHN
    3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.—> tun wir.
    4. Du sollst Vater und Mutter ehren.—> Es heißt: Das Paradies liegt unter den Füßen der Mutter, was bedeutet wer seine Mutter schlecht behandelt, ihr nicht gehorcht sich ihr widersetzt, sie zum weinen bringt bekommt seine Strafe von Gott. Dies weil es die Mütter sind die durch Schwangerschaft, Stillzeit und Erziehung viele Entbehrungen und Schmerzen erdulden mussten. Ebenso ist der Vater zu achten und ihm ist zu gehorchen.
    5. Du sollst nicht töten.—> Es heißt: wer einen Menschen tötet, so sei es, als hätte er die ganze Menschheit getötet. Dennoch ist die Selbstverteidigung erlaubt, auch wenn sie zum Tod des Angreifers führt.
    In der Bergpredigt wird das Gebot ergänzt durch: „Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig.“ Aus diesem Grund versuchen wir für die Taten anderer Entschuldigungen zu suchen, statt zu streiten. Wir ziehen nicht mit dem Nachbarn vor Gericht weil ein Ast in unseren Garten hängt.
    6. Du sollst nicht ehebrechen.—>wir laufen nicht in Unterwäsche und Negligés in der Öffentlichkeit, bedecken uns um jede Gefahr von Verführung zu vermeiden, denn in der Bergpredigt heißt es:“Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen“ Darum gilt für Männer und Frauen das Senken der Blicke statt anschauen, die Trennung von Geschlechtern soweit möglich. Besser eine frühe Ehe, statt Sehnsucht, Versuchung und Sünde.
    7. Du sollst nicht stehlen.—> Korrekt
    8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.—> wir erzählen keine Lügen über andere, auch nicht mit Hilfe von Medien. Hinter dem Rücken reden ist übel. Es heißt: “Hütet euch vor (falschen) Verdächtigungen, denn die (falschen) Verdächtigungen sind die lügnerischsten Aussagen. Sucht nicht des anderen (Schwäche). Spioniert einander nicht nach. Stecht einander nicht (gegenseitig) aus. Hasst einander nicht und kehrt einander nicht den Rücken.“und: „„Es gibt nichts, welche mehr verdient in Gefangenschaft gehalten zu werden, als die Zunge.“
    9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.—> siehe 6.
    10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.—> Ergänzung bei Lukas: „Seht zu und hütet euch vor aller Habgier“ Nur eine Sache nimmt der Mensch mit ins Grab: seine Taten. „Reich ist der, dessen Ego (Nafs) reich (genügsam) ist.“

    Ergänzung: Matthäus 26 Vers 39:“Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete“—> wir tuen das ebenfalls.
    Quran:
    „Und für jede Umma(Gemeinschaft/Volk) gibt es einen Gesandten. Und wenn ihr Gesandter eintrifft, wird zwischen ihnen gerecht gerichtet, und sie werden keinerlei Unrecht unterliegen.“ (Sure Yunus 10:47)
    Und in jedem Volk erweckten wir einen Gesandten (der predigte): „Dient Allah und meidet die Götzen. (Sure An-Nahl 16:36)
    Diese Gesandten, Wir haben manche von ihnen gegenüber anderen begünstigt, von ihnen war einer, zu dem Allah geredet hat, und Er erhob manche von ihnen an Rängen, und wir haben Isa, Sohn Marjams, die deutlichen Zeichen gegeben, und Wir haben ihn gestärkt mit dem Heiligen Geist, (…) (Sure Al-Baqara 2:253).
    „Das ist unser Beweismittel, das Wir Ibrahim gegen sein Volk gaben. Wir erhöhen, wen Wir wollen, um Rangstufen. Gewiss, dein Herr ist Allweise und Allwissend.* Und Wir schenkten ihm Ishaq und Ya’qub; jeden (von ihnen) haben Wir rechtgeleitet. Und (auch) Nuh haben Wir zuvor rechtgeleitet, und aus seiner Nachkommenschaft Dawud, Sulaiman, Ayyub, Yusuf, Musa und Harun – so vergelten Wir (es) den Gutes Tuenden -;* und Zakariyya, Yahya, ‚Isa und Ilyas: jeder (von ihnen) gehört zu den Rechtschaffenen; * und lsma’il, Alyasa‘, Yunus und Lut: jeden (von ihnen) haben Wir vor den (anderen) Weltenbewohnern bevorzugt.“ ( Sure Al-An´am 6:83-86)
    Im Quran werden 25 Propheten namentlich erwähnt- Gottes Frieden und Segen auf ihnen allen!

    Muslime praktizieren nicht? Muslime achten die Lehren von Jesus (Gottes Segen auf ihm) nicht? Muslime glauben Gott nicht? Bitte noch einmal das 8 Gebot betrachten! Ich habe hier in diesem „christlichen“ Land noch keinen praktizierenden Christen gesehen, aber Menschen die gegen sämtliche Gebote verstoßen und Lügen über Gottes Wort erzählen.

  6. @Jo 18. August 2019 um 12:44

    Weil die Sedisvakantisten (wie Sie) die Meinung vertreten, dass es seit dem 2. vatikanischen Konzil und etwas vorher keinen gültiger Papst mehr gibt und dieses Konzil nicht anerkennen, habe ich zur Klärung POS nach seiner Intention gefragt. Die Piusbruderschaft lehnt das 2. vatikanische Konzil ab. Wenn also Herr Schenker schreibt, dass der hl. Papst Johannes Paul II. besser kein Papst geworden wäre, obwohl bereits u.a. Padre Pio ihm keinen Wunsch abschlagen konnte und sicher seine Zukunft als Papst kannte sowie wer die Geschichte dieses Papstes kennt, durchaus auf ein bessere Einschätzung kommen darf, dann liegt es Nahe nach der persönlichen Kirchenzugehörigkeit zu fragen, weil ansonsten hier Verwirrung entstehen könnte.

    Hr. Schenker geht bei der Petrusbruderschaft zur hl. Messe und sieht sich „in der Nähe“ der Piusbruderschaft. Die Petrusbruderschaft gehört zur von Gott gestifteten Kirche Jesu Christi mit Papst und anerkennt das 2. vatikanische Konzil. Sie haben gültig geweihte Priester.

    Falls mit der Aussage von La Salette Rom der Sitz des Antichristen wird, was nicht zwingend mit dem Papstsitz etwas zu tun haben muss, sondern auch bedeuten kann, dass der Papst aus Rom fliehen muss. Das ist bei Weitem noch nicht geschehen, weshalb Ihr Verweis nicht logisch ist, sondern nur Propaganda. Es sind schon sehr viele Sedisvakantisten vor den ewigen Richter getreten und mussten sich für ihre Anmassung, den zu ihrer Zeit gelebte Päpste als Antichristen verdächtigt zu haben. Die Zeit zeigt, dass das nicht der Fall ist und der Antichrist, der nur einmal kommen kann, noch nicht gekommen ist.

    Ihre Einschätzung zu Gababandal beeindruckt mich nicht. Sie ist schlicht falsch und sedisvakantistisch motiviert, weil die Sedisvakantisten alle Marienerscheinungen der Neuzeit mit schlechtem Gewissen bekämpfen müssen, weil sie ansonsten keine plausible Erklärung dafür finden können, weshalb die Gottesmutter von Päpsten spricht und keinesfalls die Sehermädchen zum Kirchenaustritt aufgefordert hat. Da kommt dann sogar ein Padre Pio in Schieflage und es kommen die verrücktesten Geschichten, die hier schon meterweise erzählt wurden.

    Ich habe Herr Schenker meine Beurteilung zu seiner Frage oben geschrieben und ich freue mich, wenn er bei Gelegenheit dazu etwas schreibt.
    ……………………………………………………………………………………
    Mit grosser Verehrung für den Heiligen Papst Johannes Paul II, einer der grössten Heiligen nach dem 2. vatikanischen Konzil: Totus Tuus, Maria
    und seinem Freund, den Heiligen Pater Pio, der dem Heiligen Papst Johannes Paul II. keinen Wunsch abgeschlagen hat.
    Hier werden die Sedisvakantisten als Sekte entlarvt:
    (Traditionalist):
    http://catholicapedia.net/Documents/Einsicht/documents/1996-11_EINSICHT_Jahrgang-26_Nummer-04_November-1996_AL.pdf

  7. @Stefan1

    Ich hatte geschrieben:

    Diese Auswahl mag vorerst genügen. Sie ist so schon fast zu reichhaltig. Aber sie zeigt, wie haarscharf der Papst sich an das Konzils-Dokument hält, bzw. wie alles, was er sagt und tut ein ganz natürlicher Ausfluss aus dieser durch das II. Vaticanum erschlossenen (trüben, giftigen) Quelle ist. Dem denkenden, überlegenden Christen fällt aber auch sofort auf, ja es sticht ihm förmlich ins Herz, wie hier ein absolut neuer Geist weht. Ein Geist, der sich überhaupt nicht vereinbaren läßt mit dem katholischen Geist von vor dem Konzil! Hunderte von Glaubensirrtümern sind in diesen wenigen Abschnitten enthalten. Es würde sich lohnen, ein Buch darüber zu schreiben. (Wir werden wohl darauf zurückkommen!) Die Philosophie und die Theologie des Papstes kämen dabei so schlecht weg, dass man ihn zu anderen, besseren Zeiten in unserer Kirche zu diesem höchsten und ALLES beeinflussenden Amt, aber auch zu dem nur schon eines Bischofs oder Pfarrers nicht berufen hätte!

    Trotzdem sehe ich in Johannes Paul II. keinen Häretiker. Logisch und konsequent hält er sich schlicht an das betreffende, ausschlaggebende Konzilsdokument (Nostra Aetate) und die sich aus ihm ergebenden Folgerungen. Ich kann mir vorstellen, dass Papst Wojtylla persönlich einfach viel zu wenig Wissen/Kenntnisse über den Islam hatte, als er die betreffenden Sätze schrieb. Ja, er ist offensichtlich nie recht und umfassend konfrontiert worden mit der „islamischen Realität“!

  8. Ja, Herr Wojtylla hielt sich natürlich konsequent an das Dokument Nostra Aetate da seit diesem unseligen Konzil ein absolut neuer Geist weht. Ein Geist welcher mit der Lehre der wahren Kirche unseres Herrn JESUS CHRISTUS unvereinbar ist.
    Nicht der Heilige Geist.
    Es ist der Geist des Fürsten dieser Welt, des Vaters der Lüge, welcher
    in die Kirche eindrang vom Petersdom bis zur kleinsten Bergkapelle !

  9. @POSchenker 18. August 2019 um 21:29

    Zitat
    Ich kann mir vorstellen, dass Papst Wojtylla persönlich einfach viel zu wenig Wissen/Kenntnisse über den Islam hatte, als er die betreffenden Sätze schrieb. Ja, er ist offensichtlich nie recht und umfassend konfrontiert worden mit der „islamischen Realität“!

    Das will ich nicht in Abrede stellen und auch bei den Missbrauchsfällen zeigte er wenig Voraussicht. Doch Missbrauch, Intrigen und geopolitische Fehleinschätzungen gab es leider schon immer in der Kirche. Davor waren und sind auch Päpste und viele Heilige nicht gefeilt, wie die Geschichte zeigte.

  10. …zu wenig Wissen über den Islam als er diese Sprüche machte??

    Schon der Hl. Franz von Asissi vor 800 Jahren hatte umfassende Kenntnisse
    über den Islam als einfacher Mönch !
    Er predigte den Muselmännern die Wahrheit über den einzig wahren dreifaltigen
    GOTT, den Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge.
    Damals wehte wie heute in der wahren Kirche unseres Herrn noch der Heilige Geist.

  11. @Stefan1 19. August 2019 um 11:26

    “ Das will ich nicht in Abrede stellen und auch bei den Missbrauchsfällen zeigte er wenig Voraussicht. Doch Missbrauch, Intrigen und geopolitische Fehleinschätzungen gab es leider schon immer in der Kirche. Davor waren und sind auch Päpste und viele Heilige nicht gefeilt, wie die Geschichte zeigte. “

    Genau.
    Nur wieso und warum hätte sich ein Lefevre und heute die ganze FSSPX sich diese Arbeit antun müssen wenn das heutige Lehramt sowieso intakt ist?!?
    Das kann mir keiner einreden. Die Übel sind und bleiben für mich die teils fehlerbehaften Lehrinhalte des V2 incl. des Ablehnens des NOM. Die Sache kann man nicht schönreden.

  12. @Pierre 19. August 2019 um 18:17

    Die Lehrinhalte des V2 müssen nicht schön geredet werden, aber auch nicht schlecht gemacht werden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Lefebvre

    Lefebvre fiel öffentlich durch Aussagen in Predigten auf, wonach die für zehntausende Morde verantwortliche Militärjunta von Argentinien und die für mehr als 3000 Morde verantwortliche Diktatur in Chile unter Augusto Pinochet unter einem religiösen Gesichtspunkt vorbildliche Regierungen seien. Lobende Worte fand er auch für autoritäre Machthaber und Diktatoren wie Philippe Pétain, António de Oliveira Salazar und Francisco Franco. Lefebvre wurde von reaktionären Aristokraten und aus autoritär-republikfeindlichen Kreisen des Großbürgertums finanziell unterstützt.

    Hier fängt spätestens die Verblendung von Lefebvre an oder er wusste es auch nicht so genau. Ansonsten fragt sich, ob sein Urteil nicht doch getrübt war. Lefebvre hatte zudem den meisten V2-Dokumenten zugestimmt.

  13. @Stefan1 20. August 2019 um 01:09

    Aber, bitte gerne, noch etwas aus https://de.wikipedia.org/wiki/Nostra_aetate :
    “ Sie erkennt Wahres und Heiliges in den anderen Religionen an und bestätigt die bleibende Erwählung des Judentums, in dem das Christentum wurzelt. Die Erklärung bedeutete, dass der bislang exklusiv verstandene Wahrheitsanspruch der römisch-katholischen Kirche Extra ecclesiam nulla salus („außerhalb der Kirche kein Heil“) relativiert wurde: Auch in Religionen außerhalb der Kirche gebe es Wahrheiten. “

    Und DAS soll k a t h o l i s c h sein?! … auch wenn “ mehr als 96 % der Konzilsväter für den Text stimmten “ ?!?
    Daß ich nicht lache!
    An Lefebvres Geisteszustand brauchen Sie wahrlich nicht zweifeln!

    Wenn ich nur an die linksliberale Klerikerclique weltweit denke dann würde ich meinen hier ist etwas ganz im argen! Relativieren wir mal.

  14. @Stefan1 20. August 2019 um 01:45

    Impressum:
    Verantwortlich für diese Seite ist:
    P. Engelbert Recktenwald FSSP
    Mommsenstraße 2
    30169 Hannover

    XXXXX
    Die FSSP hat sich nach den vollzogenen Bischofsweihen von S.E.Lefebvre – aus deren(!!) Sicht berechtigterweise – von der FSSPX abgespalten. Jeder wie er will. Jetzt aber bleit ihr logischerweise nichts mehr anderes übrig als nun AUCH – die aus ihrer Sichtweise rechtgläubigen Inhalte – des V2 völlig zu übernehmen und anzuerkennen. Das ist der Schluss aus der ganzen Geschichte. Damit unterscheidet sich auch INHALTILICH die FSSP wesentlich von der FSSPX. Die Bischofsweihen waren nur noch der Auslöser einer anderen Gesinnung.
    Man sollte halt vorher wissen mit wem man sich einläßt.

  15. Dennoch hat die FSSPX leider diverse Weichen, so ziemlich von Anfang an, in wichtigen Punkten falsch gestellt…

  16. • Aufgrund der vielen „zweifelhaften Heiligsprechungen“ durch die Modernisten halten sie diese nicht mehr für unfehlbar. Damit werden aber alle Heiligen zu zweifelhaften Heiligen, weil man dann bei Keinem mehr mit absoluter Sicherheit wissen kann, ob er auch im Himmel ist. Die „Kirche“ der FSSPX ist somit eine „Kirche“ von zumindest zweifelhaften, wenn nicht sogar unheiligen „Heiligen“.

    • Sie glauben nicht mehr an die Unfehlbarkeit des ordentlichen, täglichen Lehramtes.

    • Weil sie den Papst der Menschenmachwerkskirche für den legitimen Nachfolger Petri und die Bischöfe für rechtmäßige Inhaber des Amtes halten, können sie Ihren Gläubigen nicht mehr sagen, welche Leute die guten Hirten und welche die reißenden Wölfe sind.

    • Anderseits eignen sie sich selbst immer mehr einen schismatischen Geist an, da sie ihren „Oberhirten“ grundsätzlich nicht gehorchen, obwohl sie diese als rechtmäßig anerkennen.

    • Sie zerstören dadurch den Glauben an das unfehlbare Lehramt an der Wurzel, da sie ihr persönliches Urteil grundsätzlich, bzw. gewohnheitsmäßig über das Urteil ihres „Papstes“, d.h. des Lehramtes der Kirche, selbst in Glaubens- und Sittensachen, stellen, womit sie sich letztlich selbst zum Lehramt machen.

    • Sie lesen die Hl. Messe „una cum“ mit einem reißenden Wolf, d.h. sie feiern das hl. Meßopfer nicht mehr in Einheit mit der katholischen Kirche, sondern mit der antichristlichen Gegenkirche. Sie setzen sich damit zudem in Einheit mit dem Ritus der Neuen Messe, die ihr „Papst“ täglich „feiert“, wobei diese sogenannte Neue Messe ein Gott nicht wohlgefälliges Kainsmahl ist, in dem die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit und nicht das makellose Lamm Gottes aufgeopfert wird, wodurch diese nicht zum Segen, sondern zum Fluch gereicht!

    • Sie weihen mittlerweile „Priester“ nicht mehr nach, die im modernen Ritus geweiht wurden; wobei selbst Erzbischof Lefebvre in seiner Predigt zu den Bischofweihen als den Hauptgrund für seine Bischofsweihen, die zweifelhafte Gültigkeit der modernen Priesterweihen angeführt hat.

    • Als Folge dieser im Grunde modernistischen Vor-Urteile, akzeptieren sie jetzt auch schon „Bischöfe“ wie Huonder, der in Wirklichkeit gar kein gültig geweihter Bischof und Priester ist, weil er nur die modernen Weihen empfangen hat.

    • Gemäß ihres Grunddogmas der Anerkennung der modernistischen Hierarchie als legitime Hierarchie der Kirche, schreiten sie immer weiter voran auf dem Weg der Angleichung an den Modernismus.

    • Damit haben sie „de facto“ den Kampf gegen den Modernismus aufgegeben.

    • Übrig bleibt nur noch ein „Kampf“ um die „alte“ Messe – im 62er Ritus, der damals schon als Sprungbrett zur sogenannten Neuen Messe gedacht war und ein fadenscheiniger Kampf gegen die Irrtümer des 2. Vatikanums, wobei dieses von ihnen dennoch als Konzil der Kirche betrachtet wird.

    • Dieser „Kampf“ reduziert sich nun notwendigerweise zu einem „Kampf“ mit bloßen rhetorischen Floskeln, weil man seit Jahrzehnten versäumt hat, eine solide, theologische Basis zu erarbeiten.

  17. @Pierre,
    schon klar, wir sollten immer prüfen mit wem wir uns einlassen.

    Aber ist die FSSPX wirklich konsequenter in der Wahrheit als die FSSP ? Herr Fellay sprach doch oft davon dass 95% des V.II- Konzils rechtgläubig sei.

    Die Piusbrüder haben in ihren Sakristeien Porträts ihres Hl. Vaters Franziskus
    mit welchem sie im Kanon der 62er- Messe vom „Hl.Jo.XIII.“ „una cum“ einig sind.
    Aber sonst folgen sie ihm nicht.
    Warum blieben sie nicht bei der wahren, unverfälschten tridentinischen Messe ?

    Da sind doch die Petrusbrüder schon ehrlicher indem sie wenigstens in
    der Karwoche die wahre Liturgie wieder zelebrieren.
    Seit Jahren verhandelt die FSSPX um eine kanonische Eingliederung in die Konzilskirche mit den „Autoritäten“
    des von den Mächten der Finsternis besetzten Vatikans.
    Sie bieten ständig Exerzitien an und scheinen selbst die Geister nicht mehr unterscheiden zu können !

  18. @gerd & @Jo

    Glauben Sie mir, auch für mich ist vieles in gewisser Weise „unverständlich“ seitens der FSSPX im Zuge der Weiterentwicklung der V2- Ereignisse. Im Zweifel halte mich grundsätzlich an die originäre FSSPX mit Lefebvre. Da kann nichts dran falsch dran sein. Und die 62 er Form, nun ja, glücklich bin ich auch nicht damit, aber ich nehme es mal so an.
    Wer nun einen anderen (sedisvakantistischen) Weg, den richtigen, wie jemand meint, einschlagen zu wollen den kann ich gewissermaßen auch verstehen. Es zählt für mich die Aufrichtigkeit eines jeden der versucht den WAHREN Glauben hochhalten zu wollen. Und das ist für Gott sicher NIE schlecht oder eine Sünde – auch wenn man sich vielleicht irren sollte. Das hat mit Hochmut, Stolz, Überheblichkeit sicher NICHTS zu tun! Wenn das Gewissen anklopft dann sollte man dem nachgehen.
    Wie ich meinte.
    FG

  19. „Da kann nichts dran falsch dran sein.“
    Mit diesem Satz bin ich absolut nicht einverstanden!!

    Lesen Sie die Punkte gründlich und unvoreingenommen die ich aufgelistet habe, da kommt der Erzbischof leider auch nicht mehr gut davon…. Das waren nicht nur seine Nachfolger, die das verbrochen haben….

  20. @gerd 20. August 2019 um 10:57

    Vielleicht kann POS zu besagten Punken (wieder) etwas schreiben?

    Wie schon seit mehr als 6 Jahren kommen wir deswegen zu keinem wirklich befriedigendem Ergebnis. Mag sein dass Sie formal schlüssig erklären doch das Ganze ist in der Praxis mehr als die Summe der Einzelteile. Deswegen wird man immer zu dem Schluss kommen müssen dass die offizielle kath. Kirche die gestiftete Kirche ist. Das klingt und ist wie ein Widerspruch mit den Dogmen (z.B. Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes ), aber dennoch, ich denke, um nicht noch den guten Weizen zu verlieren wird das Unkraut stehen gelassen bis zur Ernte. Vielleicht kann das hilfreich sein, soll keine Ausrede sein, aber eine einzigartige Ausnahme.
    Wie ich meinte.

  21. Kurz zu dem wirren Text von Pierre:

    Es ist natürlich nicht wahr, daß man nicht zu einem theologisch richtigen und damit auch befriedigenden Schluß kommen kann – Im Gegenteil: Wenn man katholisch bleiben will, muß man das sogar, was Pierre auch indirekt zugibt, da er einräumt, daß die Anerkennung der Monsterkirche als katholische Kirche ein Widerspruch zu den Dogmen ist – das klingt nicht nur so, es ist evidentermaßen so!
    Wie immer ist der Vergleich falsch: denn das Gleichnis mit dem Weizen und dem Unkraut bezieht sich nicht auf die Frage, ob eine Gemeinschaft Kirche ist oder nicht, sondern ob es in der Kirche Jesu Christi auch Sünder geben kann – was durch das Gleichnis bejaht wird, aber nur insoweit nicht eine Sünde gegen den Glauben vorliegt, denn diese trennt das Glied von der Kirche ab.

  22. Die Sünden gegen den Glauben trennen von der Kirche, das kann nicht oft genug wiederholt werden! Ohne das Fundament bricht alles zusammen!

  23. Der Islam hat über die wunderschöne Erde hauptsächlich Mord, Vergewaltigungen, Versklaverei, Schändungen und Entweihungen von sämtlichem religiösem Hab und Gut, Brandschatzung, Terror, Raub und aller Art von Verbrechen gebracht.

    Ohne die islamischen Schändungen unserer heiligen Stätten wäre es niemals zu den Kreuzzügen gekommen. Sie wären einfach nicht notwendig gewesen.

    Der dreifaltige Gott ist der Sieger, der Teufel hat längst verloren und nimmt noch eine große Schar mit in die Hölle.

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