Kann man mit Recht sagen: „die Muslime, Juden und Christen haben alle den gleichen einzigen Gott“?

Drei Religionen unter einem Dach: Das „House of One“ in Berlin

In einer Hinsicht können wir sagen: wir haben ALLE den GLEICHEN Gott, weil es ja (objektiv) nur EINEN Gott gibt. Und insofern Menschen an einen EINZIGEN Gott AUFRICHTIG glauben, WOLLEN sie zu diesem alleinigen Gott beten.

Aber da sich dieser eine GOTT den Menschen in einer ganz konkreten Weise geoffenbart, zu erkennen gegeben hat, mit genauen Anweisungen, was von IHM zu glauben ist und was zu TUN ist, um IHM zu gefallen, kann derjenige sich nicht zu den WAHREN Gläubigen zählen, der DIESE göttliche Offenbarung ablehnt, bzw. DIESE nicht als GANZES annimmt. Juden, Muslime und Christen (als „Monotheisten“, um jetzt einmal nur von diesen zu reden) glauben alle an „den EINEN“ Gott. Aber sie haben nicht nur ein völlig unterschiedliches Gottes-BILD, sondern absolut gegensätzliche, widersprüchliche Glaubens-LEHREN und daraus abgeleitete Glaubens-PRAKTIKEN. Es ist doch klar, dass NUR EINE von diesen drei Religionen DIE Wahrheit besitzen, bzw. „verkörpern“ kann. Und nach unserer Überzeugung ist es die CHRISTLICHE. Das impliziert, dass die oppositionellen Lehren falsch und unwahr und damit ungöttlich, ja wider-göttlich sind. GOTT kann nicht mit Sich Selber im Widerspruch sein; Er kann sich nicht auf GEGEN-SÄTZLICHE Weise kundtun; Er kann nicht wollen, dass Er auf gegensätzliche Weise er-kannt und be-kannt wird. Sonst hätte Er Sich nicht zu offenbaren brauchen. Wenn wir also abstrahieren von allem, was der wahre Gott über Sich Selbst ausgesagt hat, dann können wir sagen, wir hätten alle den gleichen „Gott“. Aber nur dann.

Für uns CHRISTEN ist das ZENTRALE der ganzen Gottes-Offenbarung aber, dass GOTT MENSCH GEWORDEN IST IN JESUS CHRISTUS, dass Jesus Christus GOTT ist, ja dass Jesus Christus DIE GANZE GOTTHEIT IST. („Ich und der Vater sind EINS.“ „Wer Mich sieht, sieht den Vater“.) Für die Anhänger der islamischen Religion ist dieser Glaube eine Gotteslästerung. Folglich können, dürfen wir nicht sagen und glauben, wir hätten den selben Gott, wenn wir von unserem Verhältnis zu Gott, von unserem Verständnis von Gott als Gläubige sprechen.

Das richtige, wahre Judentum oder der jüdische Glaube VOR Christus war der von Gott durch die Altväter und Propheten geoffenbarte und angeordnete Glaube (auf Christus, den Gott-Menschen, hin), aber natürlich nicht in allem, wie er (zeitweise und von Einzelnen oder Vielen) praktiziert wurde. Das Volk Gottes wich ja immer wieder vom rechten Weg ab und wurde dem Bunde mit Gott gegenüber untreu. So musste Gott immer wieder eingreifen. Er tat dies u.a. durch die Propheten. Aber NACH Christus war der jüdische Glaube, der ja CHRISTUS, den MESSIAS, verwarf, ANTI-christlich. Die Synagoge wurde zur „Synagoge Satans“. Selbstverständlich gab und gibt es im Judentum nach Christus wie auch im Islam gute, gerechte Menschen, die aufrichtig nach Gott streben. Aber die beiden Religions-SYSTEME sind Systeme die WIDER Christus und Sein Reich, das GOTTES-Reich streiten.

Polygamie muss man kritisieren und als unmoralisch und wider Gottes Gebot ablehnen ALS CHRIST, auch wenn sie im Alten Bund unter gegebenen Umständen praktiziert wurde. Ein Christ richtet sich nach der Lehre Christi, des GOTT-Menschen und derjenigen, die Er mit der Leitung Seiner Kirche beauftragt hat. Eines Christen Vorbilder sind nicht die alt-testamentlichen Menschen, sondern die HEILIGEN. Der Islam kann sich nicht vergleichen mit dem Alten Bund, weil er ja zu einer Zeit auftritt, da der Neue Bund (längst) Gültigkeit hat.

Es mag auch noch so viele echte oder unechte, dauerhafte oder nur vorübergehende Konversionen zum Islam geben, das ist KEIN Beweis seiner Göttlichkeit, wie die Muslime meinen und behaupten! Ein großer Glaubens-Abfall ist ja auch in der Heiligen Schrift für das Ende der Zeiten vorausgesagt. Und vom Christentum zum Islam konvertieren, ist eben nichts anderes als ein Glaubens-ABFALL, vom einzig wahren Glauben zu einem TEUFLISCHEN Machwerk GEGEN GOTT DEN ALLMÄCHTIGEN, der JESUS CHRISTUS als unseren EINZIGEN ERLÖSER und ALLHERRSCHER (Pantokrator) in die Welt gesandt hat, und der seither ZUR RECHTEN DES EWIGEN VATERS THRONT und gleichzeitig bei den Seinen ist auf Erden, vor allem im hochheiligsten Sakrament (des Altars) und mit Seinen Gläubigen das REICH DER HEILIGEN, das REICH GOTTES auferbaut, lenkt und leitet und beschützt.

Selbstverständlich, oder besser gesagt: traurigerweise gibt es jede Art von Vergehen auch im Christenvolk. Aber Christ ist nicht gleich Christ, das sollte man nicht vergessen. Unter den sich Christen nennenden Menschen gibt es größte Glaubens-, bzw. Bekenntnis- und Praxis-Unterschiede. WIR sind KATHOLISCHE Christen. Und zugegeben, auch unter denjenigen, die sich zu den „katholischen Christen“ zählen, gibt es viele, sehr viele (immer schon und auch und besonders heutzutage), die Sündhaftes, Verwerfliches tun. Aber: in einem Disput zwischen Christen und Moslems kann es nicht um Gegenüberstellung und Aufrechnung dessen gehen, was die ANHÄNGER unserer jeweiligen Religion TUN oder SIND, sondern um eine Gegenüberstellung, um einen Vergleich dessen, was wir als des EINEN, WAHREN GOTTES WILLEN, als Seine KUNDGABEN, als Seine GEBOTE, als Seine OFFENBARUNG betrachten und dementsprechend und demzufolge tun und sein MÜSSTEN. Und innerhalb dieses Kernbereichs geht es vor allem um einen Vergleich der beiden „Religionsstifter“: JESUS CHRISTUS und MUHAMMAD. Und wenn die Mohammedaner von christlicher Seite Angriffe auf das Integritätsbild ihres „Gesandten Gottes“ und sein „Herabgesandtes“, auf seinen Koran abwehren, dann sollten sie sich nicht damit begnügen, unsere fundierten Vorwürfe mutwillig mit altbekannten, stereotypen islamischen Abstreitungen und Leugnungen aus ihrem Gesichtsfeld zu schaffen und sich einzuigeln und nur noch ihre Stacheln nach allen Seiten auszustrecken, und wenn sie könnten, als tötliche Pfeile abzuschießen! Wir nehmen es den Durchschnitts-Adepten des Islams im übrigen gerne ab, dass sie persönlich nicht mit allem einverstanden sind, was im Namen des Islams rund um den Globus geschieht, also auch nicht mit Selbstmordattentaten oder anderen Unmenschlichkeiten. Und man beachte unbedingt: wir greifen ja nicht sie als Personen, nicht die Menschen an, die sich als Muslime bezeichnen, sondern wir wollen klar und verständlich aufzeigen, was ANTI-CHRISTLICH und damit ANTI-GÖTTLICH ist am Islam. Nun streiten wir aber unter einer (vor allem für die katholische Christen gestellten) thematischen Frage: „Kann man mit Recht sagen: „die Muslime beten den alleinigen, in sich seienden … Gott an“? Und es zeigt sich, übrigens nicht zuletzt auch aus ihren Reaktionen und Antworten, klar, dass wir ein völlig unterschiedliches, gegensätzliches, sich widerstreitendes Gottes-Bild und -Verständnis haben, dass unser Gott nicht ihr Allah ist, dass unsere Religionen unversöhnlich sind und deshalb unser Dialog gar keiner ist und sein kann.

Die echten, die überzeugten Christen, ja, die wollen mit einem Dialog mit Andersgläubigen letztlich MISSIONIEREN, also die (noch) Andersgläubigen für CHRISTUS und Sein Heil, DAS EWIGE HEIL gewinnen. Das tun sie aber nicht mit böser, verwerflicher Absicht, nicht mit Eigennutz, es sei denn des seelischen, vielmehr unter meist vielen Opfer, in rühmenswerter Großherzigkeit und Tapferkeit und Selbstverleugnung. Was haben die christlichen Missionare nicht schon in aller Welt an Großartigem geschaffen, sowohl auf sozialem, karitativem wie auch erzieherischem, schulischem, kulturellem Gebiet. Da kann der Islam in keiner Weise mithalten, abgesehen davon dass selbst das Gute, Beste, das er im übrigen bewirken, aufbauen würde, durch seine falsche Lebens- und Jenseitsanschauung, durch sein Widerstreben gegen den wahren Gott und Sein Wirken, wieder zerstören würde. „Wer nicht nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“ „Ohne Mich könnt ihr NICHTS tun.“

Paul Otto Schenker

10 Kommentare zu “Kann man mit Recht sagen: „die Muslime, Juden und Christen haben alle den gleichen einzigen Gott“?

  1. HERZLICHEN DANK, POS!!!

    “ Drei Religionen unter einem Dach: Das „House of One“ in Berlin “

    Warum erinnert mich das stark an die Ringparabel Lessings, ein Lieblingsvergleich der FM (Freimaurerei)? Ja, ja, ist doch irgendwie interessant, oder?

    “ … Der Richter gibt den Söhnen den Rat, jeder von ihnen solle daran glauben, dass sein Ring der echte sei. Ihr Vater habe alle drei gleich gern gehabt und es deshalb nicht ertragen können, einen von ihnen zu begünstigen und die beiden anderen zu kränken, so wie es die Tradition eigentlich erfordert hätte. Wenn einer der Ringe der echte sei, dann werde sich dies in der Zukunft an der ihm nachgesagten Wirkung zeigen. Jeder Ringträger solle sich also bemühen, diese Wirkung für sich herbeizuführen. … “ aus https://www.google.at/search?source=hp&ei=yvwoXbfvFNzAmwXYzIPABA&q=Ringparabel+Lessing&oq=Ringparabel+Lessing&gs_l=psy-ab.3..0l3j0i22i30l7.2954.9151..11202…0.0..0.264.2329.10j7j2……0….1..gws-wiz…..0..0i131.XiJvz_5VzjA

    Vergleichen wir doch heute den falschen Ökumenismus, diese irregeführte Religionsfreiheit. Was fällt uns auf? Ja, ja, ist doch interessant, oder?

    Der Mainstream sagt, “ niemand hat für sich allein die Wahrheit gepachtet, auch nicht die Religionen, insb. u. v.a. gilt das für die kath. Religion. Und die (röm.kath. Kirche) sollte am allerwenigsten den Mund aufmachen durch ihre verbrecherischen antichristlichen Kreuzzüge und Hexenverbrennungen etc. Und heute noch diese Skandale einer Homo- Mafia und Pädophilie im Vatikan. Da kann einem nur schlecht werden. “
    So die überwiegend vorherrschende öffentliche Meinung.

    POS, sie schreiben:
    “ Und nach unserer Überzeugung ist es die CHRISTLICHE. “

    Ich sage RICHTIG. NUR, das Problem ist dass die anderen Religionen (eigentlich mit gleichem/“gleichem“ Recht) genau das selbe von sich behaupten. Was tun? Wer ist befugt und autorisiert zu entscheiden? Und wir kommen wieder zur eingangs besprochenen Ringparabel mit der ALLES begründet/relativiert und LEGALISIERT wird, bis in die hohe Politik hinauf.

    Auch schreiben Sie:
    “ In einer Hinsicht können wir sagen: wir haben ALLE den GLEICHEN Gott, weil es ja (objektiv) nur EINEN Gott gibt. Und insofern Menschen an einen EINZIGEN Gott AUFRICHTIG glauben, WOLLEN sie zu diesem alleinigen Gott beten. “

    Und ich sage zu der Formulierung trotzdem NEIN.
    Begründung:
    Zwar verstehe ich (als Gleichgesinnter) WAS Sie meinen, dass es eben nur EINEN Gott (objektiv °) gibt/geben kann. Keine Frage. Aber dieser Ihr Satz könnte verfänglicherweise genau so gut von einem Freimaurer mit deren Gott, dem einen „Allmächtigen Baumeisters aller Welten“ http://www.internetloge.de/arst/faq100.htm#a04 stammen. Stimmt doch? Oder?
    Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. 😉

    Besser oder richtigerweise ausgedrückt:
    Ich sage so, in DIESER Hinsicht gibt es NUR den EINEN Gott dem ALLE Menschen Rechenschaft geben müssen U N D dieser Gott ist der DREIFALTIGE der Hl.röm.Kath.Kirche. Und NUR in dieser Hinsicht haben wir eben NICHT ALLE den selben Gott und können und werden ihn nicht haben weil dann hätten oder wären wir alle bereits auf einer einheitlich BEKEHRTEN ERDE oder im Himmelreich/resp. Fegfeuer bei Gott Vater, Sohn und Hl.Geist.
    (°) objektiv/“objektiv“ sehen die Moslems uns Christen/Katholiken als Vielgötterei (Vater=Gott, Sohn=Gott, Hl.Geist=Gott) -Götzendiener an, nebenbei bemerkt.

    Aus Nostra Aetate:
    „Kann man mit Recht sagen: „die Muslime beten den alleinigen, in sich seienden … Gott an“?

    N E I N !
    Wenn es GERADE um die WAHRE Gottesfrage geht dann hat auch Petrus auf die Frage Jesu geantwortet: Er fragt sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

  2. Ich würde sagen, alle haben den gemeinsamen Wert, den auch die asiatischen Religionen haben, sie glauben nur an einen Schöpfer, Gott oder Allmächtigen. Und das wird der Wahrheit über unser Sein und was danach kommt am ehesten gerecht. .

  3. Nein! Es genügt eben nicht, „nur an einen Schöpfer, Gott oder Allmächtigen zu glauben“. Es gibt nur DEN EINEN GOTT, und dieser EINE Gott hat Sich den Menschen Selber offenbart. Siehe die BIBEL: Altes und Neues Testament!

  4. @POSchenker 14. Juli 2019 um 19:35

    Zitat
    Nein! Es genügt eben nicht, „nur an einen Schöpfer, Gott oder Allmächtigen zu glauben“.

    Die Frage ist, was meinen Sie mit „genügt eben nicht“? Zu was genügt es nicht mehr? Das ist essentiell.

  5. @Stefan1 18. Juli 2019 um 04:50

    “ Die Frage ist, was meinen Sie mit „genügt eben nicht“? Zu was genügt es nicht mehr? Das ist essentiell. “

    Was ist daran so schwer zu verstehen?

    Der Allmächtige, Gott, der Schöpfer hat sich KONKRET geoffenbart und ist uns Christen/Katholiken als die Dreifaltigkeit (Vater, Sohn-Jesus Christus und Hl. Geist) BEKANNT. Und nur in dieser Definition ist für uns Christen/Katholiken Gott, der Pankreator identifizierbar.

    Z.B., wer meint, zwar den Gott des AT anzuerkennen, nicht ABER den Gott des NT, der sich ja inzwischen geoffenbart hat, der liegt im Irrtum.

    Oder, Jesus den man zwar als historische Persönlichkeit anerkennt, aber NICHT auch als Gott, der irrt ebenso. Etc.

    Wo gibt es da noch Fragen?

  6. @Pierre 18. Juli 2019 um 09:05

    Danke. Wenn es so gemeint war, dann stimme zu.

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