Die recht verstandene christliche Dreifaltigkeitslehre

Das „Fundamentaltheologische“ (oder: die grundlegendste Gottes-Lehre) des Christentums ist: dass GOTT MENSCH geworden ist im (von Anfang an) verheißenen Messias, in JESUS CHRISTUS, dem WORT Gottes (Logos), dem SOHNE Gottes, aus MARIA, der JUNGFRAU, durch das (Ein-)Wirken des HEILIGEN GEISTES. Und dies ist dann auch die Offenbarung über die Dreipersönlichkeit GOTTES. Wir Gläubigen wissen von der Dreifaltigkeit Gottes durch den göttlichen Gesandten (Messias), im GLAUBEN an IHN!

Die recht verstandene christliche Dreifaltigkeitslehre kann dem islamischen und jüdischen Monotheismus nur dann und nur dazu einen Dienst leisten, wenn und dass sich die Anhänger dieser Irrlehren, diese Anti-Christen zu CHRISTUS bekehren.

Gott wird erkannt durch den Glauben an diesen JESUS CHRISTUS. Und die Kriterien für Gottes Offenbarung sind keine anderen als diejenigen, die dieser JESUS CHRISTUS uns Menschen gegeben hat. Er ist die (unerschöpfliche, reine) QUELLE der Gottes-Offenbarung.

Die einzige Weise, überhaupt von GOTT zu wissen, besteht NICHT in der Anerkennung unseres Geschaffenseins, sondern in der Annahme des Zeugnisses des geschichtlich ausführlichst beschriebenen und bestverbürgten JESUS von Nazareth; denn nur ER vermittelt überhaupt wahre, unverfälschte Kenntnis von GOTT, weil ER höchstpersönlich GOTT ist! Viele Menschen anerkennen durchaus, dass sie „geschaffen“ (also nicht aus sich selbst oder per Zufall) sind und wissen damit dennoch noch nichts von GOTT.

Das Grundanliegen des Korans in allen seinen Aussagen ist NICHT, die Absolutheit Gottes zu wahren und dass um keinen Preis irgendetwas in der Welt vergöttert werde und auch Gott als den Barmherzigen zu preisen, sondern die christliche Lehre von der Dreifaltigkeit, bzw. Dreipersönlichkeit GOTTES als Gotteslästerung und die Gottheit Christi als „Vergötterung“ zu verurteilen und Gott nur insofern als Barmherzigen zu heißen, als er für die „Gläubigen“ „barmherzig“ ist, und das heißt nun einmal nur für diejenigen, die objektiv UN-gläubig sind, die den wahren dreifaltigen Gott und insbesondere GOTT JESUS CHRISTUS leugnen. Die eigentliche Offenbarung (des Korans) ist somit nicht die der Barmherzigkeit Gottes, sondern die als „Barmherzigkeit“ falschmünzerisch bezeichnete teuflische Un-Barmherzigkeit des vom Widersacher konstruierten Gegen-Gottes „Allah“.

Kriterium für Offenbarung ist NICHT, dass sie sich als das umfassende Licht über alles verstehen lässt und unüberbietbar ist. (Übernatürliche, religiöse) Offenbarung ist das Kundmachen von Wahrheiten, die den Menschen natürlicherweise unzugänglich sind. Und solche Offenbarungen können nicht „umfassendes Licht über alles“ sein, sondern „nur“ Licht über Einzelnes und Mehreres. Und jede solche Offenbarung ist überbietbar, aber nie so, dass das neu Gebotene dem bisher Gebotenen widersprechen könnte.

Ein Glaubensgeheimnis hat nichts mit Unverständlichkeit zu tun, sondern meint einen Sachverhalt, den man nicht an der Welt ablesen kann, der einem deshalb nur durch das Wort (Gottes) offenbar werden kann und dessen Wahrheit nur im (wahren) Glauben selbst erkannt wird.

Die „Gemeinschaft der (wahrhaft) an Christus Glaubenden“, also der „mystische Leib Christi, die Kirche“ kann sich NICHT als das über sie selbst hinausweisende „Sakrament“ der Einheit ALLER Menschen erweisen, weil eine Einheit ALLER Menschen im Heiligen und Heilegenden, also im „Sakra(menta)len“ in dieser Welt und Zeit nicht möglich ist. Und überdies würde, selbst wenn diese umfassende Einheit möglich wäre, die dann bestehende Einheit der „Vielen“ (oder aller Menschen) nichts anderes sein als die Einheit der „Wenigen“ (oder nicht aller Menschen). Die Kirche war immer schon die EINE und EINIGE, und nichts weist über sie hinaus, als wiederum nur sie selbst; denn sie ist das vollkommene REICH GOTTES in jedem Entwicklungsstadium.

 

An alle Muslime: JESUS ist GOTT und Mensch

Das wollt Ihr nicht wahrhaben: dass Jesus, der Sohn Mariens, Mensch ist und GOTT, dass der EINE GOTT der ALLMÄCHTIGE, ein dreipersönliches WESEN ist, dass der EWIGE SOHN GOTTES, die zweite göttliche Person der dreipersönlichen EINEN GOTTHEIT, durch den HEILIGEN GEIST, die dritte göttliche Person der dreipersönlichen EINEN GOTTHEIT, die menschliche Natur angenommen hat aus MARIA, der JUNGFRAU, und damit MENSCH geworden ist, ein Mensch wie wir Adamskinder alle (außer der Sünde), jedoch ohne Preisgabe Seiner göttlichen Natur. Dass Er in Seiner göttlichen Person die zwei Naturen vollständig und vollkommen vereinigt: die göttliche und die menschliche, und zwar für immer und ewig. Dass CHRISTUS GOTT ist und MENSCH. Weil Ihr dies nicht glauben wollt, versucht ihr, uns CHRISTGLÄUBIGE mit Zitaten (auch) aus der Heiligen Schrift (der Bibel) zu überzeugen, dass unser Glaube an die Gottheit Christi auf Missverständnissen und Fehlschlüssen basiert. (Siehe z.B. Ahmed Deedat). Doch Eure Schriftzitate taugen allesamt nichts, weil Ihr nicht wahrhaben wollt, dass Jesus nebst Seinem wahren GOTT-Sein auch Sein wahres, echtes MENSCH-Sein bezeugen wollte, dass Er deshalb einmal wie ein (bloßer) Mensch spricht und wandelt und handelt und auch leidet, und einmal souverän über allem stehend als GOTT. Beide Naturen treten abwechselnd (eklatant) zutage, sowohl in Seinen Handlungen wie in Seinen Worten. Zur Rechtfertigung Eures Nicht-Glaubens an die Gottheit Christi, zitiert Ihr immer (nur) jene Worte aus dem Neuen Testament, die Christus als Mensch(ensohn) spricht, die andern, die eindeutig Seine Gottheit bezeugen, blendet Ihr aus.

Nun gibt es auf dem Internet mittlerweile eine Fülle von gutem apologetischen Material zur Verteidigung der (des Glaubens an die) Gottheit Jesu Christi. Ich weise hier einmal auf eine meines Erachtens herausragende, gut strukturierte Zusammenstellung hin zur von Muslimen oft gestellten Frage an uns: „Hat Jesus tatsächlich behauptet, Gott zu sein?“ Nun seid Ihr alle eingeladen, dieses Dokument aufmerksam durchzulesen und dann darauf Antwort zu geben!

 

GOTT ist DREI-FALTIG EINER: drei Personen, eine Natur

Der Glaube, den die heiligen Patriarchen und Propheten vor der Menschwerdung des Gottessohnes durch göttliche Offenbarung empfingen, den auch die heiligen Apostel vom Herrn selbst, als er im Fleische wandelte, hörten, den sie dann, ausgerüstet mit der Kraft des Heiligen Geistes, nicht nur predigten, sondern zur heilsamen Belehrung der späteren Geschlechter auch schriftlich niederlegten, dieser Glaube verkündet uns den einen Gott als den Dreifaltigen, d.h. als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Aber es wäre keine wirkliche Dreifaltigkeit, wenn ein und dieselbe Person Vater, Sohn und Heiliger Geist genannt würde.

Wenn nämlich, so wie im Vater, im Sohn und im Heiligen Geiste nur eine Wesenheit ist, ebenso auch nur eine Person in ihnen wäre, so hätte man kein Recht, von einer Dreifaltigkeit im wirklichen Sinne zu reden. Andrerseits wäre es zwar eine wirkliche Dreifaltigkeit, aber diese Dreifaltigkeit wäre nicht ein Gott, sondern, so wie der Vater, der Sohn und der Heilige Geist durch das eigene Sein jeder Person voneinander verschieden sind, wenn sie ebenso auch der Natur nach verschieden wären. Aber weil bei diesem einen, wahren, dreifaltigen Gott nicht nur wirklich wahr ist, dass es ein Gott ist, sondern auch, dass er dreifaltig ist, deshalb ist der wahre Gott den Personen nach eine Dreifaltigkeit, der einen Natur nach jedoch eine Einheit.

Infolge dieser Einheit in der Natur ist der Vater ganz im Sohne und im Heiligen Geiste; der Sohn ist ganz im Vater und im Heiligen Geiste und der Heilige Geist ist ganz im Vater und im Sohne. Keiner von ihnen ist getrennt vom anderen, keiner war vor dem anderen in der Ewigkeit schon da, keiner überragt den anderen an Größe oder übertrifft ihn an Macht. Denn was die eine göttliche Natur angeht, so war der Vater nicht früher und ist auch nicht größer als der Sohn und der Heilige Geist, und ebenso wenig kann die Ewigkeit und Unermesslichkeit des Sohnes, als ob er früher oder größer wäre, der Unermesslichkeit und Ewigkeit des Heiligen Geistes wesentlich vorangehen oder sie übertreffen.

(Aus dem Buch des hl. Bischofs Fulgentius über den Glauben an Petrus)

Paul Otto Schenker

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