Hat Papst Franziskus im Dokument „über die Brüderlichkeit aller Menschen“ die allein GOTT-gewollte Religion geleugnet?

Vorausgehend das wichtigste Zitat aus dem „DOKUMENT ÜBER DIE BRÜDERLICHKEIT ALLER MENSCHEN FÜR EIN FRIEDLICHES ZUSAMMENLEBEN IN DER WELT„, in dem der betreffende Passus enthalten ist: dass der Pluralismus und die Verschiedenheit in Bezug auf Religion einem weisen göttlichen Willen entspreche.

Dieses Dokument bekräftigt im Einklang mit den vorausgehenden Internationalen Dokumenten, die die Wichtigkeit der Rolle der Religionen im Aufbau des weltweiten Friedens hervorgehoben haben, das Folgende:

–    Die feste Überzeugung, dass die wahren Lehren der Religionen dazu einladen, in den Werten des Friedens verankert zu bleiben; dass sie dazu anregen, die Werte des gegenseitigen Kennens, der Brüderlichkeit aller Menschen und des allgemeinen Miteinanders zu vertreten; dass sie darauf hinwirken, dass die Weisheit, die Gerechtigkeit und die Nächstenliebe wiederhergestellt werden und der Sinn für die Religiosität unter den jungen Menschen wiedererweckt wird, um die neuen Generationen vor der Vorherrschaft des materialistischen Gedankenguts, vor der Gefahr der politischen Handlungsweisen der Gier nach maßlosem Gewinn und vor der Gleichgültigkeit zu schützen, die alle auf dem Gesetz der Kraft und nicht auf der Gesetzeskraft begründet sind.

–    Die Freiheit ist ein Recht jedes Menschen: ein jeder genießt Bekenntnis-, Gedanken-, Meinungs- und Handlungsfreiheit. Der Pluralismus und die Verschiedenheit in Bezug auf Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Ethnie und Sprache entsprechen einem weisen göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist der Ursprung, aus dem sich das Recht auf Bekenntnisfreiheit und auf die Freiheit, anders zu sein, ableitet. Deshalb wird der Umstand verurteilt, Menschen zu zwingen, eine bestimmte Religion oder eine gewisse Kultur anzunehmen wie auch einen kulturellen Lebensstil aufzuerlegen, den die anderen nicht akzeptieren.

 

Wenn man diesen Abschnitt aus dem «Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt» vorurteilsfrei aufmerksam und nachdenklich liest, kann man eigentlich keine Falschheit oder Irrlehre darin finden.

In allen Religionen gibt es wahre Lehren; aber es gibt nicht mehrere wahre Religionen. Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er Willensfreiheit genießt. Er zwingt den Menschen nicht, an IHN zu glauben, IHM zu gehorchen. Er gewährt ihm in Seiner Weisheit Zeit, IHN auch über Irrwege zu finden, IHN wahrhaft kennen zu lernen und dann die einzig wahre Religion schließlich voll anzunehmen.

Gottes WILLE ist es, dass ALLE MENSCHEN ALLES annehmen und leben/erfüllen, was ER ihnen offenbart und geboten hat; und das heißt, dass sie alle letztlich alles annehmen, alles glauben, was ER durch Seinen Sohn JESUS CHRISTUS geoffenbart, gelehrt und festgesetzt hat. Aber es ist Sein weiser göttlicher WILLE, dass ER ihnen die FREIHEIT gibt und lässt, Seinen WILLEN zeit ihres Lebens zu erfüllen oder nicht.

Papst Franziskus leugnet demnach mit diesem Dokument nicht, dass die katholisch-christliche Religion DIE EINZIGE VON GOTT GEWOLLTE RELIGION ist.

Paul O. Schenker

Ein Kommentar zu “Hat Papst Franziskus im Dokument „über die Brüderlichkeit aller Menschen“ die allein GOTT-gewollte Religion geleugnet?

  1. Das kann ich voll und ganz unterstützen. Wer sich die Mühe und die Zeit nimmt und das ganze Dokument durchliest, findet weitere wichtige Punkte zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen (insbesondere der Würde der Frau). Dieses Dokument ist vor allem für die muslimische Welt eine Herausforderung sich zu bessern und die berechtigten Bedürfnisse der Menschen zu achten und zu fördern.

    Trotzdem ist es ein Papier mehr wie es schon viele gibt. Selbst in der Kirche stapeln sich die Dokumente mit den besten Absichten seit Anbeginn meterweise, so dass ein Menschenleben nicht ausreichen würde, sie alle zu studieren, geschweige den konstant wirksam in der Weltgemeinschaft werden zu lassen. Nicht das diese Dokumente unnütz wären, doch sie haben das Los auch wieder in Vergessenheit zu geraten im Alltag und in der Zeitgeschichte. Das liegt auch an der fehlenden Macht auf die Politik, Diktatoren und Terrorgruppen, die weder Grossimam von Al-Azhar Ahmad Al-Tayyeb noch seine Heiligkeit der Papst Franziskus haben.

    Mein Verdacht liegt eher in der Zukunft, wo Historiker zurückschauen und die Absichten beurteilen und einordnen werden. Vielleicht gehört dazu auch, dass die Moslems und die Christen in Europa gemeinsam gegen Russland kämpfen werden, weil diese nach den Voraussagen von Garabandal einen grossen Teil Europas einnehmen werden. Würde sich die Voraussagen von Garabandal verwirklichen, wäre nach der Bekämpfung des wiederkehrenden Kommunismus (Russland) und nach der Verfolgung von allem, was an einen Gott glaubt, eine Bekehrung zur wahren und einzigen Kirche möglich. Erst dann können solche früher getroffenen Absichtserklärungen einen Beitrag in der Gesellschaft leisten.

    Erst dann werden auch frühere Dokumente der Kirchenlehre, Dogmatik und der Pastoral, welche heute in den Archivregalen verstauben, neue Wirkung und Bedeutung bekommen.

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