Bischof Schneider antwortet dem Papst: „Das Christentum ist die einzige von Gott gewollte Religion“


Rom, 8. Februar 2019 ( LifeSiteNews ) – Bischof Athanasius Schneider gab heute eine Erklärung zur Einzigartigkeit des Glaubens an Christus ab. Angesichts der Verwirrung, die nach der Unterzeichnung von Papst Franziskus mit einem Grand Imam in Abu Dhabi entstanden ist.

Der Papst kam Anfang dieser Woche unter Beschuss, als er bei einem interreligiösen Treffen in Abu Dhabi am Montag, dem 4. Februar, mit Sheik Ahmad el-Tayeb, Großimam der Kairoer Al-Azhar-Moschee, das „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ unterzeichnet hatte.

Das Dokument löste eine Kontroverse unter Christen aus, da es behauptete, dass „der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen“ „von Gott in Seiner Weisheit gewollt“ seien – eine Aussage, von der viele glauben, dass sie dem katholischen Glauben zuwiderläuft.

Nach Angaben des Weihbischofs von Astana ist das umstrittene Dokument ein Zeichen für einen echten „Klimawandel“ – und eine „Migrationskrise“, die die geistige Seelenwelt bedroht. Bischof Schneider schreibt:

Die dringlichste Aufgabe der Kirche in unserer Zeit ist es, sich um die Veränderung des geistigen Klimas und um die spirituelle Migration zu kümmern, nämlich dass das Klima des Nicht-Glaubens an Jesus Christus, das Klima der Ablehnung des Königtums Christi sich in das Klima des ausdrücklichen Glaubens an Jesus Christus, der Annahme seines Königtums und der Umstellung der Menschen vom Elend der geistigen Sklaverei des Unglaubens in das Glück, Söhne Gottes zu sein, und aus dem Leben der Sünde in den Zustand von heiligmachende Gnade verwandelt. Dies sind die Migranten, um die wir uns dringend kümmern müssen.

„Das Christentum ist die einzige von Gott gewollte Religion“, schreibt er. „Deshalb kann es niemals komplementär neben anderen Religionen platziert werden. Diese würden gegen die Wahrheit der göttlichen Offenbarung verstoßen, wie sie im Ersten Gebot des Dekalogs unmissverständlich bestätigt wird, wer behaupten würde, dass die Vielfalt der Religionen der Wille Gottes ist.“

„Es gibt nur einen Weg zu Gott, und der ist Jesus Christus, denn er selbst sagte:„ Ich bin der Weg “(Johannes 14: 6). Es gibt nur eine Wahrheit, und diese ist Jesus Christus, denn Er selbst sagte: „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14: 6). Es gibt nur ein wahres übernatürliches Leben der Seele, und das ist Jesus Christus, denn er selbst sagte: „Ich bin das Leben“ (Johannes 14: 6) “, schreibt Bischof Schneider.

„Eine echte universale Bruderschaft kann nur in Christus sein, und zwar unter getauften Personen“, so beharrt er. Und „außerhalb des christlichen Glaubens kann keine andere Religion ein wahres übernatürliches Leben vermitteln: „Dies ist das ewige Leben, dass sie Dich als den einzigen wahren Gott kennen und Jesus Christus, den Du gesandt hast“ (Johannes 17: 3).

8. Februar 2019

+ Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese Saint Mary in Astana

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Quelle (Fortsetzung folgt später)

Aus dem Englischen übersetzt von mir [POS]

Ein Kommentar zu “Bischof Schneider antwortet dem Papst: „Das Christentum ist die einzige von Gott gewollte Religion“

  1. Bischof Schneider zeugt für eine unabänderliche Wahrheit betreffend das Christentum. Deshalb ist Missionierung immer ein Thema für die Kirchen mit Papst und für die Christen insgesamt.

    Dieses besagte Dokument verfolgt indes einen anderen Zweck, nämlich die Stiftung von Frieden unter den Völkern und Religionen. Mit Gewalt können die Christen nicht missionieren, denn das wäre gegen den Willen Gottes und wenn es zeitweise so gewesen war, dann war es wenig erfolgreich. Die Völker der Erde müssen das Christentum freiwillig und aus Überzeugung annehmen.

    Dieses besagte Dokument ist und bleibt niederschwellig und dessen ist man auf beiden Seiten sich sicher bewusst. Hier mag Bischof Schneider etwas über das Ziel hinaus zu schiessen. Nicht mal Jesus konnte alles und jeden sofort erreichen und das trotz vieler eindrücklichen Predigten und Heilungen. Er nahm sogar eine Einladung zum Mahl seiner späteren Widersacher an. Mehr als einmal hat er mit seinen Gegner und späteren Ankläger diskutiert und hat sie belehrt.

    Dieses besagte Dokument kann nicht alle Konflikte behandeln und schon gar nicht lösen. Es kann nur ein hilfloser und vielleicht ein unnötiger Versuch sein, etwas Verständnis und Hilfe die Bedürfnisse der einfachen, ausgebeuteten Menschen sein. Ein minimales Übereinkommen in eigentlich selbstverständliche Minimalforderungen für ein menschenwürdiges Leben. Nicht mehr und auch nicht weniger.

    Dieses besagte Dokument darf niemals für etwas anders missbraucht und interpretiert werden. Das gilt für Einen wie für die Anderen.

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