Das sind die sieben Seligen, die am Sonntag heiliggesprochen werden

Die zukünftigen Heiligen – Foto: Vatican Media – Facebook

Am morgigen Sonntag, den 14. Oktober, wird Papst Franziskus im Rahmen der Jugendsynode in Rom sieben Selige heiligsprechen, darunter die deutsche Ordensfrau Maria Katharina Kasper, Papst Paul VI., Oscar Arnulfo Romero und Nazaria Ignacia von der heiligen Teresa von Jesus, die die erste Heilige Boliviens sein wird.

Der katholische Fernsehsender EWTN.TV überträgt LIVE aus Rom – hier klicken für eine Übersicht der Programme; CNA Deutsch stellt heute schon einmal die neuen Heiligen vor:

1. Paul VI.
Der selige Papst Paul VI. war Autor der Enzyklika Humanae Vitae – der zukunftsweisenden Enzyklika zum Schutz des Lebens und der Familie. Darin warnte er vor den Problemen, die die Welt heute aufgrund der Mentalität der Empfängnisverhütung hat.
Unter seinem Pontifikat endete das Zweite Vatikanische Konzil, das 1962 zur Amtszeit des heiligen Johannes XXIII. begonnen hatte.

Giovanni Battista Montini wurde in der Lombardei (Italien) am 26. September 1897 geboren. Am 21. Juni 1963 wurde er zum Papst gewählt. Nach einem 15-jährigen Pontifikat starb er am 6. August 1978 in Castel Gandolfo.

2. Oscar Romero

Der Erzbischof von San Salvador wurde am 15. August 1917 in Ciudad Barrios (El Salvador) geboren und starb als Märtyrer aufgrund des Hasses gegen den Glauben. Am 24. März 1980 wurde er getötet, während er inmitten eines entstehenden Bürgerkrieges zwischen der linken Guerilla und der rechten diktatorischen Regierung die heilige Messe feierte.

Die Untersuchungen haben ergeben, dass Streitkräfte der Militärdiktatur für den Mord verantwortlich waren, Aufgrund des Einsatzes Monsinore Romeros für die Armen hatten sie geglaubt, er würde der linken Guerilla nahestehen. Diese Anschuldigungen entspachen keineswegs der Realität.

In seinem Kampf für die Ärmsten und in seinem Anprangern der Diktatur wurde der zukünftige Heilige von den Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. unterstützt.

3.- Nazariia Ignacia der Heiligen Teresa von Jesus

Sie wurde am 10. Januar 1889 in Madrid (Spanien) geboren. Nach einigen Jahren im Orden der Hermanitas de los Ancianos Desamparados (Kleine Schwestern der verlassenen Armen) gründete sie 1927 eine neue Kongregation: Die Hermanas Misioneras Cruzadas de la Iglesia (Die Missionskreuzschwestern), die den Bedürftigsten und den Frauen in Bolivien halfen.
1938 kam sie nach Argentienen und förderte dort verschiedene Institutionen für die Jugendlichen und für die Armen. Sie starb in Buenos Aires im Jahre 1943. Nazaria Ignacia wird die erste Heilige Boliviens sein.

4.- Pater Vincenzo Romano

Vincenzo Romano war Diözesanpriester. Er wurde am 3. Juni 1751 in Torre del Greco (Italien) geboren. 1775 empfing er die Priesterweihe.

Er arbeitete am Wiederaufbau von Torre del Greco, einer Stadt, die nach dem Ausbruch des Vesuvs 1794 fast völlig zerstört worden war.

Außerdem erfand er das „Fangnetz“ – eine missionarische Strategie. Dabei versammelte er mit dem Kreuz in der Hand verschiedene Personen oder Vorübergehende, hielt eine spontane Predigt und begleitete sie dann zur nächsten Kirche oder zum nächsten Oratorium, um dort gemeinsam zu beten.

Oft fungierte er als Vermittler zwischen den Besitzern der Gewässer und den Bootsleuten, die der Mühe und den Risiken des Fischfangs ausgesetzt waren. Er starb am 20. Dezember 1831.

5. Maria Katharina Kasper

Die deutsche Ordensfrau wurde am 26. Mai 1820 in Dernbach im Westerwald geboren. 1845 gründete sie mit einigen Gefährtinnen einen Verein, aus dem die „Armen Dienstmägde Jesu Christi“ wurden – auch bekannt als Dernbacher Schwestern.

Mutter Maria Katharina betreute die Ausbildung der Novizinnen und die Eröffnung neuer Häuser, die ebenfalls im Ausland entstanden, auch um den deutschen Auswanderern zu helfen. Sie starb am 2. Februar 1898.

6. Francesco Spinelli

Francesco Spinelli wurde am 14. April 1853 in Mailand geboren und 1875 zum Priester geweiht. Er begann sein Apostolat unter den Armen in der Pfarrei seines Onkels Don Pietro. Im Jahr 1882 begegnete er Caterina Comensoli, die eine Ordensgemeinschaft gründen wollte, deren Zweck die eucharistische Anbetung sein sollte.

Unter tausend Schicksalsschlägen kommt es zur Gründung eines Institutes, das sich später in zwei Institute teilen wird. Mutter Comensoli wird Gründerin der Sakramentinerinnen, Francesco Gründer der Anbeterinnen des Allerheiligsten Sakramentes.

Francesco Spinelli half den Ausgegrenzten und Ausgestoßenen und gründete Schulen, Oratorien, Betreuungseinrichtungen für Kranke und einsame alte Menschen. Er starb am 6. Februar 1913.

7. Nunzio Sulprizio

Ursprünglich waren für den 14. Oktober sechs Heiligsprechungen vorgesehen, wie der Vatikan am 19. Mai dieses Jahres bekanntgegeben hatte.

Am 19. Juli entschied Papst Franziskus jedoch, dass auch der im Alter von nur 19 Jahren gestorbene Nunzio Sulprizio heiliggesprochen werden sollte – im Rahmen der Jugendsynode, die im Vatikan noch bis zum 28. Oktober stattfinden wird.

Nunzio Sulprizio wurde am 13. April 1817 in Pescosansonesco (Italien) geboren. In seiner Kindheit litt er unter den Folgen von Armut, Krankheit und Misshandlungen, vor allem durch seinen Onkel mütterlicherseits.

Nachdem seine Eltern gestorben waren, zwang ihn sein Onkel unter unmenschlichen Bedingungen bei ihm als Schmied zu arbeiten. Er starb an Knochenkrebs am 5. Mai 1836.

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Quelle

15 Kommentare zu “Das sind die sieben Seligen, die am Sonntag heiliggesprochen werden

  1. Ein grosser Tag und wir haben wieder 7 würdige Heilige in unserer Mitte. Alle Biografien sind eindrucksvoll und zeigen hauptsächlich das gemeinsame Engagement für die Armen, Bedürftigen und Kranken. Die Kirche darf diese Randgruppen der Gesellschaft nie vergessen und nie im Stich lassen.

  2. Nun ist wohl die Zeit gekommen, wo genug Gras über die unsäglichen Aufdeckungen Don Villas gewachsen ist, seit im Jahr 1992 Kardinal Camillo Ruini, mit einem “Gewaltakt” gegen den Großteil der italienischen Bischöfe, die Einleitung des Seligsprechungsprozesses” von Paul VI. angekündigt hat.

    Hier folgt deshalb ein Ausschnitt aus der Biografie über Don Lugi Villa «Wer ist Pater Luigi Villa ?» Herausgegeben nach mehr als zwanzigjähriger Zusammenarbeit von Ing. Franco Adessa

    Pater Pio erteilte Don Villa persönlich einen Auftrag: sein ganzes Leben zu widmen, um die Kirche Christi gegen das Werk der Freimaurerei, vor allem der Kirchlichen, zu verteidigen.
    Pius XII. hat den Don Villa von Pater Pio anvertrauten Auftrag gutgeheißen, jedoch zwei Bedingungen gestellt: Don Luigi müsse sich in Dogmatik promovieren lassen, außerdem müsse er sich der Führung von Kard. Alfredo Ottaviani, Präfekt des Heiligen Offiziums, von Kard. Pietro Parente und von Kard. Pietro Palazzini anvertrauen.
    Msgr. Bosio überbrachte Don Villa die “Bedingungen” von Pius XII., fügte für seinen Teil aber eine weitere hinzu: «Ich nehme den Auftrag an, dein Bischof zu sein, aber ich sage dir: Schau, dass du nie etwas mit Montini zu tun hast! …»
    Don Luigi schrieb sich also an der Universität Freiburg (CH) ein, wo er im Juli des Jahres 1963 mit der Licenza in Sacra Teologia abschloss, und wurde am 28. April 1971 an der Lateran-Universität in Rom promoviert.
    In der zweiten Hälfte des Jahres 1963 hatte Don Villa ein zweites Treffen mit Pater Pio.
    Sobald er ihn erblickte, sagte Pater Pio: «Ich habe lange auf dich gewartet», und beklagte sich über die Langsamkeit von Don Luigis Vorgehen in diesem ihm anvertrauten Auftrag.
    Am Ende des Treffens umarmte Pater Pio Don Villa und sprach zu ihm:
    «Mut, Mut, Mut! Denn die Kirche ist bereits von der Freimaurerei überschwemmt», und fügte hinzu:
    «Die Freimaurerei ist bereits bei den Pantoffeln des Papstes angekommen.» (Paul VI.!)

    …sein Leben war sodann mit sieben Mordversuchen durchsetzt !

  3. Ausschnitt aus der Biografie über Don Lugi Villa «Wer ist Pater Luigi Villa ?» Herausgegeben nach mehr als zwanzigjähriger Zusammenarbeit von Ing. Franco Adessa:

    Paul VI. selig?

    Die Freimaurerei wollte ihren Mann Paul VI. zu Ehren der Altäre erheben, und es war Teil dieses Plans, beide Päpste zu Ehren der Altäre zu erheben: Johannes XXIII. und Paul VI., so dass die “Übernatürlichkeit” des Zweiten Vatikanischen Konzils deutlich hervorträte!

    Es war im Laufe der Arbeiten des 35. Treffens der italienischen Bischöfe, dass Kardinal Ruini vor dem Papst und den Bischöfen die Entscheidung ankündigte, den “Seligsprechungsprozess” von Paul VI. einzuleiten.

    Am 13. Mai 1992 erließ Kard. Ruini, Präsident der CEI und Vikar des Papstes für die Stadt Rom ein Edikt, in dem unter anderem zu lesen war:
    «Wir laden alle einzelnen Gläubigen ein, uns sämtliche “Nachrichten” direkt zu kommunizieren oder dem Diözesangericht des Vikariats von Rom zukommen zu lassen, aus denen in irgendeiner Weise etwas gegen den Ruf der Heiligkeit des besagten “Diener Gottes” zu schließen ist».

    Doch Don Villa wollte klarsehen. Am 25. Mai 1992 rief er im Staatssekretariat Mgsr. Nicolino Sarale an, den treuen Freund und Mitarbeiter der “Chiesa viva”, um über diese Entscheidung Kard. Ruinis, den “Seligsprechungsprozess” von Paul VI. zu eröffnen, Informationen einzuholen.
    Nun, Msgr. Sarale erzählte Don Villa, dass diese Entscheidung ein “Gewaltakt” von Seiten Kard. Ruinis war, weil die meisten aus dem italienischen Bischofsamt sie nie gewollt hätten!

    Der “Seligsprechungsprozess” ging immer weiter bis zum Jahr 1997.
    Don Villa war sich der Tatsache bewusst, dass Kard. Pietro Palazzini dem Postulierer des “Seligsprechungsprozesses” einen Brief gesandt hatte, in dem er die Namen der letzten drei homosexuellen Liebhaber Paul VI. nannte.
    Und Kard. Palazzini war eine Autorität auf diesem Gebiet, denn der Kardinal war im Besitz von zwei Ordnern(!) mit Dokumenten, die das unreine und widernatürliche Laster Paul VI. in unmissverständlicher Weise aufzeigten.
    Darauf schrieb Don Villa einen Brief an den Postulierer des Prozesses, in dem er Bezug nahm auf das, was ihm Kard. Palazzini überliefert hatte.

    Das Buch “Paul VI. selig?” erschien im Februar 1998 und ich übernahm die Aufgabe, die Auslieferung der ersten 5’000 Exemplare zu organisieren.
    Papst, Kardinäle, Bischöfe und Tausende von italienischen Priestern erhielten gleichzeitig eine Kopie dieses Buches.
    Aus Rom erzählte uns jemand, dass Kard. Ruini, der Vikar des Papstes sich sehr aufgeregt hatte und sich fragte, wer Don Villa finanziert habe, damit er alle diese Bücher drucken und sie kostenlos an Tausende von Mitgliedern des italienischen Klerus senden konnte. Als er mir vom Inhalt dieses Anrufes berichtete, sagte Don Villa lächelnd: «Wir sollten dem Vikar Seiner Heiligkeit antworten, dass die Geldgeber drei Personen sind, deren Namen sind Vater, Sohn und Heiliger Geist».

    Die Reaktionen auf das Buch waren heftig, und da ich als Absender hervorging, bekam ich meinen Anteil an dieser irrationalen und wütenden Reaktion ab.
    Wir erhielten sogar mehrere Exemplare des Buches, in denen alle Seiten zerrissen waren und die voll von mit schwarzem Filzstift geschriebenen Phrasen und Schimpfnamen waren, welche auch die hartgesottensten Gottlosen erblassen ließen! Ich hob einige dieser Exemplare auf, während Don Villa beschloss die vulgärsten darunter zu beseitigen.
    Die Diözese Brescia war in Aufruhr. Der Bischof, Msgr. Bruno Foresti versprach dem Klerus von Brescia, dass ein Buch geschrieben werde, um dasjenige Don Villas zu widerlegen.
    Mehr als 12 Jahre nach diesen Versprechungen und Verbindlichkeiten ist noch immer nichts am Horizont zu sehen! Der faire Kampf auf offenem Feld, scheint wirklich kein nützliches Instrument zur Bekämpfung eines Priesters wie Don Villa zu sein!

    Das Ergebnis des Buches war nun allen klar: es hatte den «Seligsprechungsprozess” Paul VI. blockiert. Niemand war in der Lage, das Ausmaß und die Lawine der “Fakten”, “Zitate”, “Dokumente” und “Fotos” zu widerlegen, die in dem Buch gezeigt wurden, die einem Papst den Prozess machten, der Meineid geleistet hatte, indem er während seines Pontifikats genau das Gegenteil von dem in Tat umsetzte, was zu erfüllen er sich selbst mit feierlichem Versprechen am Tag seiner Inthronisation verpflichtet hatte.

    Das Buch “Paul VI. selig?” war die angemessene Folge der Weigerung von Seiten des Postulierers des “Seligsprechungsprozesses” von Paul VI., die “Tatsache” des unreinen und widernatürlichen Lasters Paul VI. gebührend zu berücksichtigen!

  4. @POSchenker 16. Oktober 2018 um 16:07

    Zu Recht fragen Sie am Ende zu den angeblichen Machenschaften von Papst Benedikt wie folgt:

    Und dann antworten Sie mir: Wollen Sie, können Sie all das glauben? Wird hier nicht etwas ganz Anderes evident, als dass Papst Benedikt ein Apostat und Schwerverbrecher wäre, nämlich dass vielmehr Don Luigi Villa und sein Mitarbeiter Franco Adessa dem Satan erbärmlich auf den Leim gekrochen sind? Gibt es schlimmere Verleumdungen als solche?

    Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass wohl die immer deutich werdenden Voraussagen von Fatima, La Salette, Emmerick und Garabandal eintreffen werden und die Kirche mit Papst fast verschwinden wird. Dazu gehören hausgemachte Skandale, politische und später wohl auch militärische Verfolgung sowie eben auch fragwürdige Urteile von internationalen Gerichten eine große Rolle. Die Lehre der Kirche mit Papst wird wahrscheinlich eher früher als später in grössere Widersprüche zum internationalen Recht (z.B. Legalisierung von Abtreibungen, Forschung mit Gen-Material, Gleichberechtigung von Homosexualität usw.) gelangen und auf allen Ebenen (persönlich und institutionell) angeklagt werden. Der gläubige Katholik wird in seiner Treue zur Kirche mit Papst bis zum äußersten geprüft und wahrscheinlich zum Märtyer werden. Erst auf dem Höhepunkt der Verzweiflung und scheinbaren Hoffnungslosigkeit wird die Kirche mit Papst gerettet werden (Emmerick). Das Sakrament des Altares wird trotzdem in dieser Zeit immer gegenwärtig sein und es bedarf nach Emmerick auch keiner Neueinweihung der Kirche mit Papst.

    Bis dahin allerdings werden wir noch manche irrgeistigen Gräuelgeschichten lesen und die Satanisten, Sedisvakantisten, Agnostiker, Atheisten und Modernisten werden weiterhin mit allen widerwärtigen Mitteln versuchen, die Kirche mit Papst zu stürzen. Es ist zwecklos, denn es wird ihnen nicht gelingen (das ist biblisch unwiderruflich versprochen!). Verwirrte, Enttäuschte und Getäuschte aber werden unvorbereitet oder bewusst dem „grossen Monarchen“ nachlaufen (Vorläufer oder gar Antichrist selber), der in keiner glaubhaften „Botschaft“ oder biblischem Fundament (Ursprung ist und bleibt rätselhaft und verborgen, wahrscheinlich am ehesten von unten!) für einen Christen verborgen ist. Selbst bei einem vernünftigen Teil der Sedisvakantisten gibt es Widerstand gegen diesen Irrglauben, der zur Vernichtung des Seelenheils bestimmt ist.

    Das bittere Los derjenigen, die sich dem „Abbau“ (durch Destruktion, Falschbeschuldigungen, falsche Verdächtigungen, niederträchtige Verleumdung usw.) der Kirche mit Papst nach Emmerick verschrieben haben, möchte ich nicht teilen. Zu Recht haltet sich der wahre Katholik unverbrüchlich an die Kirchenlehre (vermittelt durch den Katechismus) und betet auch für die Kirche mit Papst, dass sie bald den versprochenen und vielfach angekündigten Schutz der Gottesmutter erhalten möge. Der wird zur Rechten Zeit kommen.

  5. Beim Weltkongress der Freimaurerei, der im Oktober 1982 in Mexiko stattfand, kursierte unter den Anwesenden ein Gebet, in welchem Johannes XXIII. seine Zugehörigkeit zur Freimaurerei definitiv bestätigte.

    Das Gebet von Johannes XXIII., veröffentlicht im `Journal de Genève´ (Genfer Zeitung) vom 9. August 1966:

    „Herr und großer Architekt, wir werfen uns demütig zu deinen Füssen nieder und flehen um deine Vergebung für unseren Irrtum der Vergangenheit, während wir nun im Begriff sind, unsere freimaurerischen Brüder als Deine bevorzugten Gläubigen anzuerkennen. Wir haben stets gegen den freien Gedanken gekämpft, denn wir hatten nicht begriffen, dass die erste Pflicht einer Religion, wie vom Konzil bekräftigt, darin besteht, selbst das Recht, nicht an Gott zu glauben, anzuerkennen. Wir haben all jene verfolgt, die sich in deiner eigenen Kirche vom Weg der Wahrheit abgewandt hatten, indem sie in die Logen eingetreten waren und dabei alle Beleidigungen und Drohungen ignorierten.
    Ohne nachzudenken, hatten wir geglaubt, die Kreuzzeichen seien höher einzustufen als drei Punkte, die eine Pyramide bilden. Für all das bitten wir dich, Herr, um Vergebung, und wir bitten dich, uns erkennen zu lassen, dass ein Zirkel auf einem neuen Altar ebenso viel bedeuten kann wie unsere alten Kruzifixe. Amen“

    1949 sagte Msgr. Roncalli zum Thema Freimaurerei unter anderem: „Was trennt uns denn eigentlich? Unsere Ideen? Da gibt es wirklich keinen allzu großen Unterschied“ (Kurt Baresch, „Katholische Kirche und Freimaurerei“, Schlusswort)

    In der Tat war es Johannes XXIII., der den Prozess der Aufhebung der Exkommunikation der Freimaurer eingeleitet hat; abgeschlossen hat ihn dann Johannes Paul II.

    Wenn irgendein Fanatiker immer noch an dem zweifeln sollte, was ich darlege, frage ich ihn, aus welchem Grund denn Johannes XXIII. die Aufhebung der Exkommunizierungsbulle beschlossen hat, die noch in Kraft war, ehe er Nachfolger des hl. Petrus wurde.

    (Entnommen aus: „Die Verfinsterung der Kirche“, Pro Fide Catholica)

  6. @gerd

    Niemals stammt das von Ihnen zitierte „Gebet von Johannes XXIII., veröffentlicht im `Journal de Genève´ (Genfer Zeitung) vom 9. August 1966“ vom wahren Papst Johannes XXIII. Das sollte Ihnen doch einleuchten. So ein Irrsinn!
    Aber dass Sie das glauben können, ist eine Folge davon, dass Sie die Artikel, die ich mit Bezug auf Johannes XXIII. in meinem Blog publiziert habe, nicht gründlich und mit hellem Verstande lesen / gelesen haben. Holen Sie das hiermit nach!

  7. Hr. Schenker, ich habe das äusserst interessante Buch „Die Verfinsterung der Kirche“, Pro Fide Catholica, bereits zum Grossteil gelesen und habe keinen Grund gefunden, warum ich dies nicht glauben sollte.

    Die ganzen Taten der Konzilspäpste untermauern, mir und vielen anderen Gläubigen, dies ja auf überzeugendste Weise! Es ist wie bei einem Mosaik, wenn man viele Steinchen beisammen hat, sieht man plötzlich ein immer klareres Bild. Und genau das Bild sollte man ernst nehmen und nicht einfach wegleugnen, nur weil es z.B. ungeheuerlich, unbequem ist und nicht in die eigene Vorstellung passt…

    «An Ihren Taten werdet Ihr sie erkennen…»

    Ich will jetzt nicht gerade sagen, lesen Sie mal dieses Buch, aber schaden könnte es auf keinen Fall.
    Das Buch hat damals in Frankreich ziemliches Aufsehen erregt. Mittlerweile ist es auch in deutscher Übersetzung, sogar bei Amazon, erhältlich…

  8. @gerd 18. Oktober 2018 um 17:57

    Nur weil ein Buch Aufsehen erregt, bedeutet noch lange nicht, dass es Wahrheiten enthält. Heutzutage gibt es allzu viele aufreißerische, bornierte und verlogene Machwerke des Satans, die Personen der Öffentlichkeit verunglimpfen, beschimpfen und verleumden. Der bequeme und zu angeblicher Sensationslust verdorbene Leser erlabt sich an diesem Unsinn und Unfug und schadet damit seiner Seele auf schwerste Weise. Es ist geradezu abzuraten, solchen reißerischen Unsinn zu lesen. Es ist von keinem Nutze und wenn sich die Betroffenen juristisch wehren könnten, bald als eine himmelschreiende Ungerechtigkeit enttarnt.

    Der nächste Papst nach Papst Franziskus wird für gewisse Kreise wiederum der Antichrist oder sein Vorläufer sein, wie heute Papst Franziskus. Das ist jetzt schon beschossene Sache bei den Sedisvakantisten, Satanisten, Agnostiker und vielen mehr. So langsam haben diese Kreise sich auf den jetzigen Papst eingeschossen und diese veralteten Bücher sind entlarvte Geschichten. Da sich aber die wirklich zu erwartenden Ereignisse um den Antichristen noch nicht ereignet haben und offensichtlich auch nicht so bald werden, muss bald ein neues Opfer in der Gestalt des heutigen oder zukünftigen Papstes gefunden werden. Die erfundenen Geschichten (Sex, Morde und Mordversuche, Tötung von Kindern usw.) werden erneut mit unglaublichem investigativen und boshaften Gespür für manipulierte alternative Fakten (woher wollen die solche angeblichen minutiösen und persönlichen Details kennen – was zur Vorsicht und Zurückhaltung ermahnen müsste -, wenn nicht aus einer krankhaften Phantasie?) den Verrückten, Verfallenen und Verwirrten aufgetischt werden (die niemals auch nur eine Minute über die Unmöglichkeit solcher Detailkenntnisse, wenn nicht meisterhaft erfunden oder manipuliert und zur gänzlichen Verwirrung teilweise sogar zutreffend, nachdenken), die es sogleich gierig zu ihrem Schaden lesen und krank vor Gier lauthals als „Wahrheit“ verkünden. Das ist irr-geistiger Unsinn und Unfug und trotzdem nicht gänzlich unerwartet. Zweifelsohne werden die „Geschichten“ in Zukunft noch bestialischer und verdorbener werden. Ich bin nicht in der Lage mir solche auszudenken und trotzdem wird das Böse Wege und Möglichkeiten finden.

    Trotzdem wird die Kirche mit Papst nicht untergehen und am Ende wird die Gottesmutter ihren schützenden Mantel über diese Kirche mit Papst ausbreiten (Emmerick). Alles andere ist ohne Bedeutung.

  9. Aus http://kath.net/news/65490 :
    18 Oktober 2018, 12:00
    Die 12 Tricks des Anti-Christen, um Seelen zu stehlen

    Exklusiv in deutscher Sprache auf kath.net ein Radio Predigt vom Jahrhundert-Prediger Erzbischof Fulton Sheen über die Tricks des „Anti-Christen“ – AUDIO-Predigt

    Rom (kath.net)
    Erzbischof Fulton Sheen war einer der größten Prediger des 20.Jahrhunderts. Er war der Erste, der das Evangelium ins Radio und dann ins Fernsehen gebracht hat und dadurch Millionen von Menschen auf der ganzen Welt erreicht hat.

    In einem wunderbaren Radio Broadcast am 26. Jänner 1947, erklärt er 12 Tricks, die seiner Meinung nach vom Anti-Christ kommen werden. Der „Anti-Christ“ ist eine Figur des Neuen Testaments, die viele Menschen von Gott wegführen wird.

    Zuerst zerschlägt Sheen den Mythos darüber, wie der Anti-Christ ausschauen wird. „Der Anti-Christ wird nicht so genannt werden, sonst würde niemand ihm folgen. Er wird keine roten Strumpfhosen tragen, noch Schwefel spucken, einen Speer in der Hand halten oder einen Schwanz mit Pfeilspitze schwenken, wie es Mephisto in Faust tut.“

    „Er ist vielmehr“, so erklärt Erzbischof Sheen, „als aus dem Himmel gefallener Engel beschrieben, als ‚Prinz dieser Welt‘, dessen Bestreben es ist zu erzählen, dass es sonst keine andere Welt gibt. Seine Logik ist einfach: Wenn es keinen Himmel gibt, dann gibt es auch keine Hölle; wenn es keine Hölle gibt, dann gibt es auch keine Sünde; wenn es keine Sünde gibt, dann gibt es auch keinen Richter, und wenn es kein Gericht gibt, dann ist das Böse gut und das Gute böse.“ Kennen wir das irgendwoher?

    Die 12 Tricks des Anti_Christen nach Erzbischof Sheen, exklusiv in einer eigenen kath.net-Übersetzung:

    1) Er wird sich als der große Menschenfreund geben. Er wird über Frieden, Wohlstand und Fülle sprechen; aber nicht als Mittel, die uns zu Gott führen, sondern als Ziele an sich.

    2) Er wird Bücher über eine neue Idee von Gott schreiben, um der Lebensweise der Menschen zu entsprechen.

    3) Er wird den Glauben an die Astrologie einführen, um nicht unseren Willen für unsere Sünden verantwortlich zu machen, sondern die Sterne.

    4) Er wird die Schuld auf psychologische Art und Weise, als unterdrückten Sex erklären und die Menschen in Scham zusammenzucken lassen, wenn jemand sagt, dass sie nicht weitherzig, tolerant und liberal sind.

    5) Er wird Toleranz als Gleichgültigkeit gegenüber gut und schlecht definieren.

    6) Er wird Scheidungen fördern, unter dem Deckmantel, dass ein anderer Partner „lebenswichtig“ sei.

    7) Er wird die Liebe zur Liebe mehren und die Liebe zu den Personen vermindern.

    8) Er wird sich auf die Religion berufen, um die Religion zu zerstören.

    9) Er wird sogar von Christus sprechen, und behaupten, dass er der größte Mensch war, der je gelebt hat.

    10) Er wird sagen, dass es seine Mission ist, die Menschen von der Knechtschaft des Aberglaubens und des Faschismus zu befreien, ohne dies je zu definieren.

    11) Inmitten all dieser augenscheinlichen Liebe für die Menschheit und seinen glattzüngigen Reden über Freiheit und Gleichheit, wird er ein großes Geheimnis hüten, das er niemandem verraten wird: Er wird nicht an Gott glauben. Und weil seine Religion Brüderschaft ohne die Vaterschaft Gottes ist, wird er sogar die Auserwählten täuschen.

    12) Er wird eine Gegen-Kirche aufbauen, die die Kirche nachahmt, denn er, der Teufel, ist ein Nachahmer Gottes. Der mystische Leib des Anti-Christen wird äußerlich in allem der Kirche, dem mystischen Leib Christi, ähneln. Der moderne Mensch, der dringend Gott braucht, wird von ihm in seine Einsamkeit und Frustration mit hineingenommen, damit dieser mehr und mehr nach der Mitgliedschaft in seiner Gemeinschaft hungert. Diese Gemeinschaft gibt dem Menschen eine größere Bestimmung, ohne persönliche Umkehr und ohne Bekenntnis von persönlicher Schuld. In diesen Tagen, wird der Teufel an eine besonders lange Leine gelegt werden.

    XXXXX
    Vielleicht sollte dieses helfen die Augen zu öffnen.

  10. @Pierre 20. Oktober 2018 um 01:20

    Im Gegensatz zu gewissen Kreisen von Verrückten, die regelmässig jeden Papst seit dem 2. vatikanischen Konzil und wohl die nächsten Jahrhunderte abwechslungsweise als Antichristen oder den Vorläufer sehen wollen, kann niemand heutzutage eindeutig eine schon lebende Person in dieser Rolle ausmachen. So einfach ist es nicht, wie viele glauben und schon gar nicht schön bequem, wohlig und sicher vom Sofa aus der Wohnstube heraus. Trotzdem ist das Internet voll von dergleichen, teilweise haarsträubendem Versuchen. Wer sich die Mühe macht (lohnt sich ja eigentlich nicht) und ältere Voraussagen (z.B. Kennedy als Antichristen, Busch Senior und Junior als Antichristen, Reagan als Antichristen, Ford und Clinton ebenso und Obama sowieso, Trump wird noch folgen …) vergleicht, dem fällt auf, dass die Verleumdungen und wahnigen Aussagen eher auf einen geistigen Schaden des Autors oder auf besonders boshafte und intelligente und damit schwer sündhafte Täuscher hinausläuft.

    Es ist nun einmal dem vernünftig Denkenden klar, dass der Antichrist (sofern eine natürliche Person) erst kommen wird und kann (Satan ist ja nicht naiv oder doof), wenn die technologischen, wissenschaftlichen und ideologischen Möglichkeiten eine Weltherrschaft und die dafür notwendige Unterdrückung des Individuums erst ermöglichen werden. Denn der Antichrist muss sich auf die Beherrschung der Menschen mit heute noch unvorstellbaren, ausgeklügelten, grausamen, aber doch realen Mitteln (Kriegsgerät, Medizin, Robotertechnik, Überwachung) verlassen können.

    Wir sind mit der rasanten und atemberaubenden (technologischen, wissenschaftlichen) Entwicklung auf dem besten Weg dazu, diese notwendigen Macht-Mittel herzustellen zur Domestizierung der Menschen und Vernichtung der Gottesgläubigen vorzubereiten. Doch weder in der Vergangenheit noch in der nahen Zukunft wäre es nur ansatzweise (technologisch) derzeit möglich eine Weltherrschaft zu erlangen und genau das ist aber das Wesen des Antichristen.

    Wozu dann diese ständigen Verleumdungen? Wer sich Jahrzehnte lang mit weniger zufrieden geben will, der hat sich und wird sich gewaltig täuschen. Aber seinem Seelenheil hat er sich bereits geschadet. Also Hände weg von wahnigen Internetseiten und Schriften, die die Menschen mit ungeahnter Geschwindigkeit zu irrgeistigen und ansteckenden Gedanken bringt, was der Anfang und Vorbereitung des antichristlichen Zeitalters ist.

    Diese falsche Ideologisierung, meistens zum Schaden der Kirche mit Papst, der Menschlichkeit sowie der Demokratie, ist eindringlich und gefährlich für den schwachen Geist vieler Menschen. Sie lassen sich dann instrumentalisieren und träumen z.B. vom „Grossen Monarchen“ (wahrscheinlich der Antichrist oder Vorläufer) und merken nicht, dass sie bereits Opfer eines Wahnes geworden sind, der sie erst recht willfährig für das Zeitalters des Antichristen und unfähig zur Korrektur gemacht hat. Sie sind mehr oder weniger, ohne es zu merken, willfährige Propheten bzw. Anhänger des Antichristen geworden.

  11. Lesermeinungen ausblenden
    Nussknacker vor 10 Stunden
    8) Er wird sich auf die Religion berufen, um die Religion zu zerstören.
    Genau, er wird das Wort so verdrehen, das es wertlos und zur Verwirrung wird.
    Das erinnert mich an eine Diskusion Johannes Hartl mit Philipp Möller, was heute schon alles als Religion bezeichnet wird.
    Oder jetzt aktuell, mit dem Wort >EheLiebe< oder >GottLiebe< bedeute.
    Liebe war ursprünglich ein gedeihlicher Austausch zwischen Subjekten, also zwischen Gott und dem Menschen und der Menschen untereinander.
    Heute kann man alles und jedes lieben.
    Dann treten solche Schwachheiten zutage, das Liebe nicht mehr nur dem Leben dient, sondern das man Leben aus Liebe auch vernichten darf.

    Werden die Wörter und Begriffe willkürlich definiert und erweitert,fügen sie sich nicht mehr logisch in einen Kontext ein, vermitteln sie kein Wissen mehr, sondern werden wertlos und dienen der Verwirrung.

    Eine kleine Zusammenfassung der Lesermeinungen aus http://kath.net/news/65490 :

    @st.michael

    Jeder urteile selbst !
    Ganz ehrlich, seit dem Konzil wird uns aehnliches verkuendet wie Fulton Sheen so anschaulich beschreibt.
    Das einhellige Lob der Freimaurerei und ihrer Helfershelfer zu den „Errungenschaften“ sollten uns eine Warnung sein.
    Aber was passiert ?
    Man muss sich nur dieses Pontifikat ansehen… Papst Benedikt hat versucht das Schlimmste zu verhueten und wenigstens bei der Liturgie ein Zeichen zu setzen, es ist ihm schlecht bekommen.
    Wie gesagt, jeder urteile selbst und schaue in die Welt, viele Dinge streben der Erfüllung zu und zwar in einer Weise und Geschwindigkeit wie man es kaum glauben mag.
    Aber bei aller Verzweiflung kann man gewiss sein, das Jesus Christus das letzte Wort und die letzte Tat haben wird.
    Das macht gelassen, bei allem Schmerz.

    @lesa
    Frappierende Parallelen zur jetzigen Situation!

    @Martha_Maria
    Beschreibung der aktuellen Situation der Kirche
    Es ist erschütternd festzustellen, in welchem Maße diese Warnungen beschreiben, was wir heute in der Kirche als Realität erleben müssen.

    @Kirchental
    Gruselig
    Diese Predigt ist gruselig aktuell.
    Sie ist so gruselig, dass ich bei jedem anderen Medium als kath.net vermuten würde, das hätte sich jemand 2018 neu ausgedacht uns zurückdatiert.

    @JohannBaptist
    Die Menschenmachwerkkirche
    befindet sich im Aufbau, sie ist nur eine Nachahmung der Kirche Jesu Christi und viele fallen darauf herein.
    @Mmh Ihre Gedanken haben mich veranlaßt den ASCI-Code zu übersetzen. Addiert man die Zahlenwerte der Großbuchstaben seines Namens, wie er im Ausweis steht, erhält man die Zahl 666. Fast zum Fürchten…

    @doda
    Er wird eine Gegen-Kirche aufbauen, die die Kirche nachahmt
    „Diese Gemeinschaft gibt dem Menschen eine größere Bestimmung, ohne persönliche Umkehr und ohne Bekenntnis von persönlicher Schuld.“
    Oha, die neue Offenbarung des göttlichen Willens in der heutigen Lebensrealität.
    Die ‚größere Bestimmung‘, das ‚Gute und Edle‘ in allen Formen von gelebter Sexualität, in den ‚Neuheiten‘ und ‚Überaschungen’…

    @Rolando
    Dieser Prozess begann schon vor 500 Jahren, Luther stellte die Weichen. Keine Priester mehr, keine Sünde mehr, keine persönliche Schuld, denn er sagte, „sündige tapfer“. Das haben wir heute, in der EKD sind alle Sünden legitim, was Gott betrifft, außer Diebstahl, denn da geht es an den eigenen Geldbeutel. Dieser Protestantisierungsprozess beschleunigt sich, da die Medien massiv dazuhelfen.

    @Mmh
    Ebenfalls interessant zum Thema vom seligen Henry Kardinal Newman
    seine vier adventlichen Predigten:

    http://www.newmanreader.org/works/arguments/index.html#antichrist

    Meine Gedanken:

    1:) Voraussetzungen:
    a:) Der große (Glaubens-)Abfall
    b:) Der das Mysterium des Bösen aufhielt wurde beseitigt

    2:) Der Widersacher hat sich in den Tempel gesetzt

    3:) Sein Wesen: Er sieht aus wie ein Lamm, also wie Christus. Aber es redet wie ein Drache, also der Teufel, mit den Worten der gottlosen Ideologien dieser Zeit, des Atheismus, des Kommunismus, des Sozialismus etc.

    4.) Unsere Gewißheit: Die Zahl seines Namens lautet 666. Das könnte der Name sein, wie er im offiziellen Ausweis steht. Die heutige Weltsprache basiert auf dem ASCII-Code, der Grundlage für den Zeichensatz aktueller PCs.

    5:) Unsere Verheißung: Offb 20,4

    @MSM
    „Der mystische Leib des Anti-Christen wird
    äußerlich in allem der Kirche,dem mystischen Leib Christi, ähneln.“

    Frage: Was braucht eine falsche Kirche, die einem falschen Christus gehört an ihrer hierarchischen Spitze?

    @MSM

    Der falsche Prophet geht dem Antichrist voraus. Letzterer ist schon da, muss aber noch für die Welt sichtbar erscheinen.

    @MSM

    Es geht hier nicht um die Gründung irgendeiner neuen religiösen Gemeinschaft (Kirchen sind diese alle nicht, denn es gibt nur die eine wahre, katholische und apostolische Kirche, welche von Jesus Christus gegründet wurde und Ihm allein gehört), sondern um die ANTI-KIRCHE, welche von Satan und seinen Schergen gebildet wird, an deren Spitze der falsche Prophet dem Antichristen, der bald kommen wird, den Weg bereitet und die Menschen dazu verführen wird, diesen als Gott anzubeten.
    Doch der Betrug wird ein jähes Ende finden wenn die Zeit da ist. Christus wird den Antichristen mit dem Hauch seines Mundes töten und dieser wird zusammen mit dem falschen Propheten in den See von ewig brennendem Feuer geworfen.

    Flüchtet euch in das Unbefleckte Herz unserer himmlischen Mutter Maria! Dort ist der einzig sichere Ort, um die Zeit, die kommen wird zu überstehen und vor allem, den rechten Glauben zu bewahren!

    @Eliah
    Der nächste Papst muss kein Kardinal sein.
    Wenn ich die zwölf Punkte Fulton Sheens studiere, fallen mir zwei Dinge auf. Erstens: Nicht nur in der Politik, sondern auch in der Kirche gibt es heute ziemlich viele Bewerber für die Position des Antichristen. Und zweitens: Je glaubenstreuer ein Priester ist, desto unwahrscheinlicher ist es, daß er „Karriere“ macht. Insofern frage ich mich, ob es so gut wäre, den nächsten Papst wieder aus dem Kreis der Kardinäle zu wählen. Das Kirchenrecht kennt nur zwei Anforderungen für das Amt: Ein Papst muß männlich und katholisch sein. Auf keinen Fall sollte es jemals wieder ein Jesuit sein. Dieser Orden hat nämlich eine einst eherne Regel, die leider heute nicht mehr befolgt wird: Keiner, der nach Macht strebt (auch wenn sie sich als Führungswille kaschiert), darf Vorgesetzter werden. Dahinter steht die Erfahrung, daß die Pathologie des Machthungrigen ihn ungeeignet macht, Herrschaft auszuüben.

    @wandersmann
    Das heißt dann, dass der Heilige Geist immer Neues bringt
    und für Überraschungen sorgen wird.
    Komischerweise sind die „Überrasschungen“ dann immer nur Kopien dessen, was die Welt uns schon vorlebt.
    2) Er wird Bücher über eine neue Idee von Gott schreiben, um der Lebensweise der Menschen zu entsprechen.

    @wandersmann am 18.10.2018
    Abtreibung
    5) Er wird Toleranz als Gleichgültigkeit gegenüber gut und schlecht definieren.
    Das ist ja heute schon der Fall, denn unsere feministischen Gender-Ideologen sagen:
    Jede Entscheidung verdient Respekt.

  12. https://gloria.tv/article/893qRboL3xraB8Kt1XWeCe7MW
    Warum wir Paul VI. nicht „heilig“ nennen müssen (und es auch nicht tun sollten) (katholisches.info)
    Paul VI. wurde am 14. Oktober 2018 von Papst Franziskus heiliggesprochen. Dagegen äußert der Thomist Peter Kwasniewski ernste Bedenken.

    Oktober 2018

    Peter Kwasniewski*

    Viele, die sich mit dem Leben und Pontifikat von Papst Paul VI. auseinandergesetzt haben, sind überzeugt, daß er in seinem Verhalten als Seelenhirte alles andere als vorbildlich war; daß er nicht nur keine heroischen Tugenden besaß, sondern daß ihm gewisse Schlüsseltugenden geradezu fehlten; daß seine Promulgation (Ankündigung und Durchsetzung) einer titanischen Liturgiereform mit seinem Papstamt unvereinbar war, welches darin besteht, weiterzugeben, was er empfangen hat; daß er uns das Bild gescheiterter Führung und preisgegebener Tradition bietet. Kurz: Wir sind nicht dazu in der Lage zu akzeptieren, daß ein solcher Papst je heiliggesprochen werden kann. Es überrascht also nicht, daß wir von der „Heiligsprechung“ Giovanni Battista Montinis am Sonntag, 14. Oktober 2018, durch Papst Franziskus beunruhigt, ja bestürzt sind und schwere Gewissenszweifel bezüglich ihrer Gültigkeit oder Glaubwürdigkeit haben.
    Peter Kwasniewsk

  13. AKTUELL: http://kath.net/news/65636
    27 Oktober 2018, 11:02
    Kardinal Zen: Abkommen mit China führt zur Auflösung der wahren Kirche

    Papst Franziskus Optimismus gegenüber dem kommunistischen Regime in China sei naiv. Mit einem totalitären Regime sei ein gutes Abkommen unmöglich, schreibt der emeritierte Erzbischof von Hongkong.

    Hongkong (kath.net/jg)
    Das Abkommen zwischen China und dem Vatikan, das dem kommunistischen Regime in Peking eine nicht näher bekannte Mitsprache bei der Ernennung von Bischöfen gibt, sei eine Frucht der Naivität von Papst Franziskus. Das schreibt Joseph Kardinal Zen, der emeritierte Erzbischof von Hongkong in einem Gastkommentar für die New York Times.

    Papst Franziskus habe eine „natürliche Sympathie“ für die Kommunisten, weil er diese als die Verfolgten wahrnehme. „Er kennt sie nicht als die Verfolger, zu denen sie werden, sobald sie an der Macht sind“, analysiert er.

    Papst Franziskus verstehe die Kommunisten nicht, fügt Zen hinzu. Aus seiner Erfahrung in Südamerika sehe er sie als Verteidiger der Armen gegen Unterdrückung.

    Mit einem totalitären Regime sei es jedoch unmöglich, ein gutes Abkommen zu schließen, betont der Kardinal. Das Unglück habe bereits 2002 begonnen, als Jozef Kardinal Tomko als Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker abgelöst worden sei. Tomko habe den Kommunismus verstanden, sein Nachfolger sei „ein junger Italiener ohne Erfahrung mit dem Ausland“ gewesen, schreibt er wörtlich.

    Papst Franziskus’ optimistische Einstellung zu den Kommunisten Chinas werde durch „Zyniker um ihn“ verstärkt, die es besser wissen müssten. Angesichts der Erfahrungen der letzten Zeit habe er seine Haltung zu einigen Beratern des Papstes geändert. Er habe Kardinal Parolin als Vatikanischen Staatssekretär zunächst begrüßt. Jetzt sei davon überzeugt, dass es Parolin weniger an der Kirche als an einem diplomatischen Erfolg interessiert sei.

    Das nun abgeschlossene Abkommen werde zur Unterdrückung der Bischöfe der Untergrundkirche führen. Es sei abgeschlossen worden, um die Einheit der Kirche in China herzustellen, werde jedoch zur Auflösung der wahren Kirche in China führen, schreibt Zen.

    Die mit Rom verbundene katholische Kirche Chinas existiert im Untergrund. Daneben gibt es die „Katholische Patriotische Vereinigung“, die vom kommunistischen Regime gelenkt ist. Sie wurde vom Vatikan bis jetzt nicht anerkannt.

    XXXXX
    Lesermeinungen
    @Stefan Fleischer
    Die Kirche hat die verheerenden Folgen der Befreiungstheologie viel zu spät erkannt, wenn überhaupt. (Papst Franziskus scheint es immer noch nicht kapiert zu haben.) Befreiung ist nicht gleich Erlösung. Das sind zwei grundverschiedene Dinge.

    XXXXX

    „Naiv“ ??? Ich meinte VORSÄTZLICH !

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