Das Schisma ist in greifbarer Nähe

Bischof Dr. Franz Jung

09 Juli 2018, 12:00 — Es darf folglich gefragt werden, ob der Bischof von Würzburg insgesamt überhaupt in der Einheit mit den Bischöfen weltweit und insbesondere mit dem Bischof von Rom steht.

Der Montagskick von Peter Winnemöller

Linz (kath.net)
Wer in den vergangenen Tagen die Webseite der Diözese Würzburg aufrief, fand unter diesem Link folgendes: »In den kommenden Monaten werde in den diözesanen Gremien intensiv über die Empfehlung der Deutschen Bischofskonferenz diskutiert werden. (sagte der Bischof in seiner Predigt. Anm. PW) „Aber heute ergeht die herzliche Einladung an alle gemischtkonfessionellen Paare, zum Tisch des Herrn hinzuzutreten.“«

Das ist nicht etwa von einem vorlauten Volontär der Pressestelle in die Welt gesetzt und schleunigst wieder entfernt worden. Im Gegenteil! Das ist der offizielle Bericht der Pressestelle des Bistums Würzburg über Messen, zu denen besonders Ehepaare zu ihren 50-,60, und höheren Jubiläen eingeladen waren. Der Bischof von Würzburg hatte in den Messen langjährige gemischtkonfessionelle Paare ohne jegliche Vorbedingung zur Kommunion eingeladen.

Hier war die Kommunion also eine Belohnung zu einem besonderen Anlass, nämlich einer lange währenden Ehe. Das ist insofern befremdlich, da das Kirchenrecht immer noch sehr klar regelt, dass katholische Spender die Sakramente gültig nur katholischen Empfängern spenden. Selbst die hochumstrittene Orientierungshilfe der DBK zieht keine bedingungslose Interkommunion als Belohnung als Möglichkeit in Betracht. Vielmehr geht es dort um die Abhilfe bei einer geistlichen Notlage. Auch dieser Aspekt ist keinesfalls so klar umrissen, wie es uns die derzeitige Interkommunionpropaganda einiger deutscher Bischöfe einreden will.

Noch immer steht ein valides Urteil aus Rom aus, ob ein Bischof im Falle einer gemischtkonfessionellen Ehe eine solche Notlage überhaupt feststellen kann. Da gibt es Klärungsbedarf. Insofern befremdet nicht nur die ertrotzte Veröffentlichung der sogenannten Orientierungshilfe, sondern auch das unreflektierte Vorpreschen einiger Bischöfe. Ein Faszinosum erster Güte ist, dass der Bischof von Würzburg nach seinen eigenen Worten gar nicht mehr vor hat, in der Causa überhaupt noch mit den zuständigen Stellen (z.B. dem Rat für die Auslegung der Gesetzestexte) in Rom zu sprechen. Er will nur noch mit den Gremien in seinem Bistum sprechen. Es darf folglich gefragt werden, ob der Bischof von Würzburg insgesamt überhaupt in der Einheit mit den Bischöfen weltweit und insbesondere mit dem Bischof von Rom steht. Ergänzend darf gefragt werden, ob er angesichts dieser platten Einladung überhaupt das Eucharistieverständnis der Kirche (noch) teilt.

Diese Fragen gilt es unbedingt um der Wahrheit willen zu beantworten. Es geht nicht darum, den Skandal um des Skandales willen zu suchen. Es darf an dieser Stelle auch nicht zugelassen werden, dass die in der Sache durchaus verständlichen Emotionen – gleich ob pro oder kontra – den Diskurs überlagern.

Das vorliegende Skandalon ist ein Ärgernis aus sich heraus. Es geht hier nicht um eine Kleinigkeit. Es geht nicht einfach um eine „pastorale Lösung“. Es geht um den Glauben an die Eucharistie und damit um den Kern unseres katholischen Glaubens.

Die Frage, die zu beantworten ist, ist mit einem Wort gesagt: ob ein Schisma schon vorliegt.

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Quelle

174 Kommentare zu “Das Schisma ist in greifbarer Nähe

  1. Ja, @Ci-devant und @jan, in der Tat, man sollte diese Feinde des wahren Glaubens hier wirklich allein auf ihrem Schlachtfeld lassen; da können sie sich dann austoben und gegenseitig erledigen. Denn die besten Schreiber haben sie längst vertrieben.

    Gleichwohl: Das Generalkapitel der Piusbruderschaft rückt näher, gleichzeitig die Verwirrung und das Chaos, das sich zuspitzen wird.
    Denn: „Das Schisma ist in greifbarer Nähe“!

    Wenn man sich an die Aussagen des Generaloberen in Zusammenhang mit dem letzten Generalkapitel erinnert, dann kann den Gläubigen der Bruderschaft nur Angst und Bange werden: Denn Fellay sieht Rom bereits bekehrt!

    Das waren seine Aussagen in Argentinien am 8. Oktober 2012:
    „Die Bedingung des Kapitels von 2006, die besagte, daß wir nicht nach einer praktischen Lösung suchen dürfen, ehe die lehrmäßige Frage nicht gelöst ist, ist in der Theorie sehr klar, aber praktisch unmöglich anwendbar. Was heißt denn ‚die lehrmäßige Frage lösen‘? Das kann nie geschehen, denn in der streitenden Kirche wird es immer Probleme geben. Deshalb haben wir einen konkreteren Standpunkt gewählt. Er unterscheidet sich nicht vom ersten, denn zu sagen, daß wir das Recht haben, Irrtümer anzuprangern, bedeutet, daß die Autorität einverstanden ist, es bedeutet eine Bekehrung. Das ist ganz klar! Das bedeutet, daß das Haupt nicht liberal ist, denn ein Liberaler, ein Modernist, ein Liberaler kann nicht zulassen, daß der Liberalismus angegriffen wird. [Es geht darum] die Dinge praktischer anzugehen. Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zum ersten Standpunkt (2006), [aber] es ist leichter zu überprüfen“

    Hier unterschiebt er der Katholischen Kirche, ihrer Indefektibilität, dem unfehlbaren Glaubensgut, also der „Lehrenden Kirche“ Unlösbarkeiten, Probleme und Verworrenheit, die es in der Lehre der Kirche nicht gibt, sehr wohl gibt es aber Verworrenheiten und Unklarheiten in der Bruderschaft, die er selbst hervorgerufen hat.
    Die „Streitende Kirche“ mit der Unfehlbarkeit des Lehramts der Kirche in Verbindung zu bringen ist ungeheuerlich. Er vergleicht das Lehramt der Kirche mit der „Streitenden Kirche“, die aber nichts mit der Kirche als Bewahrerin des Glaubensgutes zu tun hat. Denn unter „Streitende Kirche“ versteht man die Gläubigen in ihrem Kampf zwischen Gut und Böse kraft der Firmgnade, um den Sieg davon zu tragen, immerfort weiterzukämpfen und nie aufzugegeben und im Kampf dem Teufel Seelen zu entreissen. Also völlig abwegig und sinnwidrig.
    Vielmehr wäre es seine Pflicht in der „Streitenden Kirche“, den Häretikern ihre falschen Lehren und Verdrehungen vor Augen zu halten, sie zum Schweigen zu bringen und den Gläubigen ihre Irrlehren aufzuzeigen.
    Bischof Fellay greift nicht nur das Generalkapitel von 2006 an, sondern direkt auch seine Beschlüsse. Eine Ungeheuerlichkeit!

    Dann wäre das also „praktisch unmöglich anwendbar“, was Erzbischof Lefebvre forderte:
    „Wenn Rom mich nochmals ruft, werde ICH meine Forderungen stellen:
    „Ich werde die Frage auf der Ebene der Doktrin stellen: „Sind Sie einig mit den großen Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit ‚Quanta Cura’ Pius’ IX., ‚Immortale Dei’, ‚Libertas praestantissimum’ Leos XIII., ‚PASCENDI’ Pius’ X., ‚Quas Primas’ Pius‘ XI., ‚Humani generis’ Pius’ XII.? Akzeptieren Sie noch den Antimodernisteneid? Sind Sie für die Königsherrschaft Unseres Herrn Jesus Christus? Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden…“

    Dann kommt’s noch dicker, die Schlammlawine:
    Die „Autoritäten“ in Rom haben sich bekehrt, denn nun darf man das Konzil auch beanstanden. Es wäre „ganz klar“, sagt er, das ist eine Bekehrung.
    Nein, keinesfalls ist es eine „Bekehrung“!

    Die Besetzer Roms haben ja zuvor einen unglaublichen Sieg errungen, indem Bischof Fellay das II. Vatikanische Konzil formell und löblich anerkannt hat und nur „Vorbehalte“ anzumelden hatte. Schon zuvor bestätigte er, das Konzil könne man zu 95 % akzeptieren und die Bruderschaft hätte ehemals die kleinen Fehlerchen viel zu sehr als „Superhäresien“ angeprangert. Nun, bei solch einer ehrenvollen Bezeugung teilt selbst der größte Feind noch ein Scherflein aus, wohlwissend, daß Fellay all die Jahre längst seine Bruderschaft dazu gebracht hat, über das Konzil zu schweigen und ja kein Wort der Kritik verkünden zu lassen. Sie nahmen hohnlachend und mit Befriedigung die Huldigung des Konzils durch Fellay entgegen. Für ihn aber war es DIE Bekehrung Roms!

    Ein anderer wird an Bischof Fellays Stelle treten und wird die Bruderschaft dirigieren – ändern wird sich nichts, nur insoweit, als die Lage noch verworrener werden wird. Weiterhin werden die Zeilen Fellays nach Rom Gültigkeit und Bestand haben:

    „Und ich habe die feste Absicht, weiterhin alle Anstrengungen zu unternehmen, um auf diesem Weg voranzuschreiten, damit die nötigen Klarstellungen erfolgen.. Eure Heiligkeit seien meiner kindlichen Ergebenheit versichert und meines innigsten Wunsches, der Kirche zu dienen.“

  2. Möglicherweise ist die Interkommunion der Auslöser für das Schisma, wie es z.B. in Garabanal vorausgesagt wurde als ein Zeichen kurz vor der WARNUNG (Seelenschau). Ich kann es mir gut vorstellen.

    Wenn man solche Informationen liest, wie in diesem Link, dann wird klar, dass es bald soweit sein könnte:
    https://charismatismus.wordpress.com/2018/07/07/muenster-pfarrer-juergens-will-glaeubige-nicht-am-gaengelband-der-hierarchie-sehen/

    Der gleiche Priester ist auch für das Frauenpriestertum:
    https://www.kirche-und-leben.de/artikel/pfarrer-stefan-juergens-frauen-zu-allen-weiheaemtern-zulassen/

    Papst Franziskus lehnt das Frauenpriestertum ab:
    https://www.kirche-und-leben.de/artikel/papst-es-bleibt-beim-nein-zur-priesterweihe-von-frauen/

    Wie der Titel des eingangserwähnten Artikels beschreibt, ist das Schisma zwar greifbar, jedoch noch nicht deutlich genug. Derzeit scheint es offensichtlich ein hartes Ringen um die Positionen zu geben.

  3. „Das Zweite Vatikanum ist in sich problematisch“ (Bischof Schneider)

    Ja so was! Das Zweite Vatikanum „in sich problematisch“! Das sagt Weihbischof Athanasius Schneider. Es ist doch das Konzil seiner „wahren einzigen Kirche Jesu Christi“? Und dennoch problematisch? Damit ist ja seine „Katholische Kirche“ problematisch. Die Lehre, das Lehramt der Katholischen Kirche ist also problematisch. Seine Aussagen werden langsam problematisch.

    Hier ist also das Schisma nicht nur in greifbarer Nähe, sondern schon längst vollzogen seit diesem unseligen Konzil. Damals ereignete sich der Bruch vollständig: Hier die Konzilssekte – hier die Katholische Kirche.

    Andererseits behauptet Schneider: „Das Zweite Vatikanum hat keine verbindlichen Lehren verkündet und kann korrigiert werden“ Ein Konzil aber ist von sich aus verbindlich, denn ein Konzil in Einheit mit dem Papst der Katholischen Kirche ist immer unfehlbar und deswegen verbindlich, weil ein Konzil nie etwas anderes lehren kann als eben die wahre katholische Lehre.
    Folglich muss Schneider sein „problematisches Konzil“ seiner Kirche vollständig akzeptieren.

    Die Häresien der Konzilsbeschlüsse aber bestätigen: Dieses Konzil war kein Konzil der Katholischen Kirche. Das allein müßte Athanasius Schneider verkünden!

    „Das Zweite Vatikanum hat keine verbindlichen Lehren verkündet und kann korrigiert werden.“
    Hiermit widerspricht Bischof Schneider seinem „Papst“! Er stellt sich über seinen „Papst“ und weiss es besser.

    Denn Paul VI. ließ allen wissen:

    Mai 1976: „Man wagt zu behaupten, dass das Zweite Vatikanische Konzil nicht bindend sei; dass der Glaube ebenfalls in Gefahr sei durch die nachkonziliaren Reformen und Pflichten; dass man die Pflicht habe, ungehorsam zu sein, um gewisse Traditionen zu erhalten. Welche Traditionen? Steht es dieser Gruppe und nicht dem Papst zu.. festzusetzen, welche unter den unzähligen Traditionen als Glaubensnorm betrachtet werden müssen? … Eine solche Haltung wirft sich zum Richter über den Willen Gottes auf, der Petrus und seine rechtmäßigen Nachfolger zum Oberhaupt der Kirche bestellt hat, um die Brüder im Glauben zu bestärken, und ihn zum Garanten und Hüter des Glaubensgutes bestimmt hat …

    Dieselbe Aufnahmebereitschaft verlangen Wir mit derselben höchsten Autorität, die Wir von Jesus Christus erhalten haben, auch für alle übrigen liturgischen, disziplinären und pastoralen Reformen, die in diesen Jahren in Verwirklichung der Konzilsdekrete herangereift sind. Jede Initiative, die sie zu verhindern trachtet, kann sich nicht den Anspruch anmaßen, damit der Kirche einen Dienst zu erweisen. In Wirklichkeit fügt sie ihr einen großen Schaden zu.“

    Bischof Schneider fügt also seiner Kirche „großen Schaden“ zu und lehnt sich darüber hinaus gegen „seinen Papst“ auf!

  4. @Alexius 10. Juli 2018 um 00:17

    Zitat
    Bischof Schneider fügt also seiner Kirche „großen Schaden“ zu und lehnt sich darüber hinaus gegen „seinen Papst“ auf!

    Es ist legitim und notwendig, dass Bischöfe und Kardinäle innerhalb der KIRCHE (mit Papst) um die richtige Entscheidung ringen. Wenn daraus ein „grosser Schaden“ entsteht, dann ist allerdings eine Einigung nicht mehr möglich und das Schisma ist in greifbarer Nähe. Mir fehlt trotzdem noch die Deutlichkeit des Schismas als das es als Vorzeichen für die WARNUNG (Seelenschau) nach Garabandal dienen könnte und ich bin überzeugt, dass es deutlich werden wird.

    Allzu voreilig wurden auch von Garabandal-Anhängern alle möglichen vergangenen Ereignisse innerhalb der KIRCHE als Schisma bezeichnet, welche sich bei näherer Betrachtung oder im Nachhinein als nicht eindeutig genug erwiesen. Abtrünnige Priester, Bischöfe usw. gab es schon seit Anbeginn immer, die dann exkommuniziert auch die KIRCHE verlassen und eigene Sekten gegründet haben.

    Bei Formaten wie Bischof Schneider, Kardinal Burke (und noch nicht bekannte!) usw. erwarte ich im Gegensatz ein deutlicher Kampf INNERHALB der KIRCHE. Ich bin ziemlich sicher, dass es diese Qualität bis zum Eklat (deutliches Schisma) haben wird. Das wird lange dauern und für die KIRCHE schmerzhaft, aber notwendig sein. Das es auch Schaden anrichtet, ist unvermeidbar, aber am Ende doch heilsnotwendig und im Plan Gottes zugelassen. Auch in den ärgsten Zeiten der KIRCHE wurde diese (zwar schwankend und fast hoffnungslos) von Gläubigen und Heiligen getragen und gestützt, auch heute. Das ist in den Visionen von Emmerick deutlich gesagt. Diese Treuen INNERHALB der KIRCHE (mit Papst) werden von Gott belohnt mit der Wiederherstellung der KIRCHE (die sie nie verliessen!). Noch fehlen aber deutlich die Willigen für den Kampf innerhalb der KIRCHE und es sind derzeit nur wenige (wie Bischof Schneider vielleicht) bekannt, doch deren Anzahl wird zweifelslos in den nächsten Jahren noch zunehmen. Trotzdem wären sie ohne Gottes Hilfe wohl zu schwach.

    Der Titel dieses eingangs geführten Themas, wonach das Schisma in greifbarer Nähe ist, ist prophetisch und trotzdem noch nicht eindeutig genug. Das wird sich noch ändern.

  5. Eleison Kommentar von S. Exzellenz Bischof Richard Williamson

    AKTUELLE AUSGABE
    Hütet Euch, Ihr Kapitulanten!
    07. Juli 2018
    Nummer DLXXIII (573)

    Kapitulanten, diesmal dürft ihr nicht kapitulieren!
    Die Stunde ist spät, und die Wahrheit droht jetzt zu verlieren.
    Erinnert euch, ihr Kapitulanten von der Priesterbruderschaft St. Pius X., die ihr euch demnächst an einer Abstimmung beteiligen werdet, welche die Bruderschaft für die nächsten zwölf Jahre prägen wird, erinnert euch an eure schwerwiegende Verantwortung! Ihr werdet in ein paar Tagen keineswegs bei einer Gartenparty für Kinder teilnehmen, sondern zu Entscheidungen beitragen, die Auswirkungen auf die gesamte Kirche haben sollen – und auf die Welt!

    Hütet euch vor der Atmosphäre, die man beim Kapitel schaffen kann, und die bei jedermann den Eindruck erzeugen soll, dass alle dort nett zueinander sind wie bei einer Gartenparty, bei der keiner die fröhliche und ausgelassene Stimmung verderben darf. Ihr alle befindet euch an der Frontlinie der entscheidenden Schlacht zwischen der heiligen Jungfrau und dem Teufel (wie Schwester Lucia von Fatima sagte).

    Erinnert euch an die Krise der Kirche, die durch Vatikan II heraufbeschworen wurde, und die den Anstoss zur Gründung eurer Bruderschaft gab. Gewiss, Erzbischof Lefebvre hat Seminare für die wahre katholische Priesterschaft und Spiritualität begründet, doch kämpfte er für deren Bewahrung, um den katholischen Glauben zu retten. Welchen Nutzen brächten Priester oder Spiritualität, wenn niemand den Glauben besässe? In dieser Hinsicht ist selbst die wahre Messe ein Mittel und nicht der Zweck.

    Hütet euch vor einem jeden, der behauptet, die Krise sei vorbei, oder das konziliäre Rom sei nicht mehr konziliär, oder Papst Franziskus möge die Bruderschaft. Er und die Prälaten, mit denen er sich umgeben hat, können die Bruderschaft nur mögen, falls und wenn sie aufhört, dem Konzil Widerstand zu leisten.* Dann würden sie die Bruderschaft sogar lieben, weil sie sich trefflich als Anwältin für den Abfall der Universalen Kirche eignen würde.

    Erinnert euch an Euren Gründer, Erzbischof Lefebvre, insbesondere an die Ratschläge und Warnungen seiner letzten Lebensjahre, zwischen den Bischofsweihen von 1988 und seinem Tod im Jahre 1991. Diese Weihen, vollzogen gegen den ausdrücklichen Willen des Papstes, standen keinesfalls im Widerspruch zu seinem ganzen loyalen Dienst an der Kirche, sondern waren dessen ruhmreiche Krönung, weil nichts, was er sonst getan hatte, so sehr dazu beigetragen hat, den katholischen Glauben zu verteidigen und aufrecht zu erhalten!

    Hütet euch vor jenen, die euch einreden wollen, der Erzbischof habe stets versucht, zu einer Übereinkunft mit den römischen Autoritäten zu gelangen. Gewiss, er hat immer wieder mit ihnen gesprochen, doch als sie sich 1988 endgültig weigerten, die Tradition zu schützen, gab er der Doktrin resolut den Vorrang vor der Diplomatie. Seit 2012 aber gilt: Diplomatie zuerst und Tradition danach!

    Erinnert euch, wie die gesamte Kirche den Erzbischof Gehör schenken musste, weil er für die Wahrheit eintrat und seine Bruderschaft im rühmlichen Kampf für den Glauben an vorderster Front stand. Doch wofür steht die Bruderschaft seit 2012? Seit sie das Primat der Doktrin aufgegeben hat, unterscheidet sie sich zunehmend weniger von verschiedenen Kongregationen, die unter dem Sammelbegriff Ecclesia Dei zusammengefasst werden, und die besten Bruderschaftspriester sind verwirrt – „Was verteidigen wir nun eigentlich weiter?“

    Hütet euch davor, dass eure Entscheidungen das in der Bruderschaft seit 2012 geltende Primat der Praxis gegenüber der Doktrin, der Einheit der Menschen gegenüber Gottes Wahrheit, des Menschen gegenüber Gott, zementieren. Niemals zuvor hat die Welt Gott so nötig gehabt! Niemals zuvor war es so notwendig, dass die Kirche Gottes Wahrheit bezeugte! Und ausgerechnet jetzt soll das Zeugnis der Bruderschaft verstummen?

    Erinnert euch, wie geschickt Versammlungen von der Art eines Generalkapitels nach dem Vorbild von Vatikan II von Liberalen manipuliert werden können, die sich sorgfältig darauf vorbereitet haben. Scheut euch nicht, euch vor dem Beginn des Kapitels mit anderen Priestern zu treffen und mit ihnen zu diskutieren. Die Liberalen haben dies jedenfalls getan, und sie können sogar sämtliche wesentliche Fragen bereits entschieden haben. Streut unter allen Umständen Sand in ihre gut geölte Maschinerie! Meldet euch zu Wort, ehe die Wahrheit untergeht!

    Hütet euch davor, euch von Schalmeienklängen verführen zu lassen, der Wirklichkeit nicht mehr ins Auge zu blicken und euch fügsam in den Schlaf lullen zu lassen! Hütet euch vor „Frieden und Einheit“ in irgendeiner Frage ausser der Wahrheit! Im Jahre 2018 entscheidet es sich, ob die Bruderschaft weiterleben oder sterben soll. Seid keine gehorsamen Jasager, sondern verkündet laut, was die wahre Kirche von der wahren Bruderschaft verlangt!
    Kyrie eleison.
    [* hat sie bereits!]

  6. Niemand kann vergessen, wie das letzte Generalkapitel des Jahres 2012 ablief. Das Generalkapitel wurde zunächst eröffnet mit einem gravierenden Angriff des Rektors des Seminars von Ecône auf die Doktrinelle Erklärung vom April 2012, in der Bischof Fellay das II. Vatikanische Konzil, die Neue Messe und das Neue Kirchenrecht anerkannte. Vorerst Stille im Geheimbund. Irgendwann begriffen dann doch Kapitelteilnehmer, wie schwerwiegend die Anschuldigungen gegen ihren Oberen waren.
    Doch plötzlich stand der Rektor des Seminars von Argentinien auf und brach das Schweigen, verbat sich, einen Schlag gegen den Generaloberen zu führen und von ihm nicht verlangen zu können, seine Doktrinelle Präambel zurückzuziehen.
    Überdies würde dies ja ohnehin geschehen in der Schlußerklärung des Kapitels.
    Dann brachte ein anderer Teilnehmer einen anderen Punkt auf den Tisch, und schon wurde mit anderen Themen fortgefahren.

    Doch am Schluß gab es kein Zurücknehmen der schändlichen Erklärung, vielmehr gab es die sechs verdammenswerten Bedingungen für ein zukünftiges Übereinkommen mit Rom.
    Wenn sich die Kapitelteilnehmer damals umwerfen ließen und kein Rückgrat zeigten – wer kann glauben, dass es dieses Mal anders läuft?

  7. „Eure Heiligkeit seien meiner kindlichen Ergebenheit versichert und meines innigsten Wunsches, der Kirche zu dienen.“

    Achtlos wirft der Generalobere die mahnenden Worte des heiligen Thomas von Aquin von sich:

    „Ein Katholik darf keine Beziehungen zu Ketzern haben.“
    Kann ein Ketzer „Eure Heiligkeit“ genannt werden?

    „Die Apostel und Jünger haben in religiösen Angelegenheiten so große Wachsamkeit ausgeübt, dass sie nicht einmal einen Wortwechsel mit denen hatten, die sich von der Wahrheit entfernt hatten.“ Das sagte der heilige Thomas von Aquin. Fellay aber nennt Ketzer „Eure Heiligkeit“ und beteuert „kindliche Ergebenheit“! Schaurig! Er gibt ganz offen zu, der Ketzersekte dienen zu wollen.

    Der Heilige gibt auch an, warum keine Beziehung mit Ketzern erlaubt sind: Sie sind exkommuniziert, ferner handelt es sich um Häretiker. Und drittens weist er auf die Stelle in der Hl. Schrift: „Wenn jemand zu dir kommt und diese Lehre nicht bringt, so nimm ihn nicht auf in dein Haus“

    Fellay:
    „Man könnte meinen, dass wir das zweite Vatikanische Konzil in seiner Vollständigkeit verwerfen. Aber das ist nicht so, wir akzeptieren 95% davon. Es ist vielmehr einem Geist, einem Gebärden den wir uns widersetzen“

    Sein Weihevater Lefebvre am 9.9.1988 in Ecône:
    „Man muß also aus diesem Milieu der Bischöfe hinausgehen, wenn man nicht seine Seele verlieren will. Das aber genügt nicht, denn die Häresie hat sich in ROM eingenistet. Wenn die Bischöfe häretisch sind, so nicht ohne den Einfluß von Rom.“

    „Wenn wir uns von diesen Leuten entfernen, so genau wie von Personen, die AIDS haben. Man hat keine Lust, es sich zu holen. Nun aber haben sie das geistige AIDS, eine ansteckende Krankheit. Will man seine Gesundheit erhalten, SO DARF MAN NICHT MIT IHNEN GEHEN.“

  8. @Alexius 10. Juli 2018 um 22:57

    ZItat
    „Wenn wir uns von diesen Leuten entfernen, so genau wie von Personen, die AIDS haben. Man hat keine Lust, es sich zu holen. Nun aber haben sie das geistige AIDS, eine ansteckende Krankheit. Will man seine Gesundheit erhalten, SO DARF MAN NICHT MIT IHNEN GEHEN.“

    Also ich weiss nicht, was Lefebvre für Vorstellungen bezüglich der Ansteckbarkeit von AIDS hatte oder haben konnte. Aber niemand steckt sich mit AIDS an, nur weil er dem Kranken die Hände schüttelt oder mit ihm geht. Dazu bedarf es doch weit mehr. Der Vergleich hinkt, doch nicht nur dieser.

  9. Schlimmer hätte es nicht kommen können!
    Da haben wir’s doch! Das absolute Chaos – Schisma – ist vorprogrammiert!

    Jener, von dem gestern die Rede war (s. 10.7.2018, 19:47), ist der „Gekrönte“ – Davide Pagliarani! Genau jener, der sich beim letzten Generalkapitel 2012 erhob und sich zugunsten Bischof Fellays aussprach und verhindern konnte, daß dieser seine verhexte Verräterdeklaration nicht zurücknehmen mußte – ja wahrlich – es passt wie angegossen!
    Macht euch bereit zum Endkampf! Die endgültige Entscheidung der Priester steht nun unweigerlich an!

  10. Ach, wieviele Verblendete gibt es immer noch:
    „Wollen wir beten, das Pater Davide Pagliarani standhaft gegenüber dem Vatikan bleibt..“
    „Beten wir, dass es bald zu einer Einigung kommt….“
    (aus gloria.tv)

  11. Wo sind eigentlich die rechtgläubigen Katholiken? Ich sehe nur überall ein furchtbares Gewurschtel.

  12. https://gloria.tv/article/cEWDboQ4eYcq1c3qSLWdBFhGM

    FSSPX: „Der Flügel gegen ein Abkommen mit Rom hat übernommen“
    „Bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) hat sich der Flügel, der gegen eine Einigung mit dem Vatikan ist, „durchgesetzt“. Das schreibt der französische Journalist Jean-Marie Guénois auf LeFigaro.fr (12. Juli)“

    Das stimmt schon mal gar nicht!

    Alle drei sind für eine Einigung! Mit Feinden des Glaubens darf man sich aber nicht zusammenschließen.

    Keiner hat die sechs Bedingungen, welche die Bruderschaft Rom unterbreitet hat, verworfen und abgelehnt. Diese sechs Bedingungen sind ein Zeichen des Verrats und an sie hat sich die Bruderschaft gebunden. Diese werden auch die Drei nicht aufheben.
    Beschlossen wurde, dass die Bruderschaft auch mit nur einem Bischof auskommen könnte. Die Bruderschaft hat sich bereit erklärt, ihre Angehörigen den modernen Gerichten zu unterwerfen. Sie nehmen auch in Kauf, Konzilsbischöfen unterworfen zu werden und hierin Vereinbarungen abzuschließen.

    Warum hat sich Bischof Galarreta überhaupt für die Verhandlungen mit Rom hergegeben? Dann will er es doch!
    Während Bischof Galarreta vormals Kontakte mit Rom ablehnte, gab er später zu verstehen:
    „Aus Prinzip müssen wir Kontakte zu Rom aufrechterhalten. Wir müssen in erster Linie Rom zugehen, denn wir sind katholisch, apostolisch und römisch.“

    Und damit wissen wir zur Genüge Bescheid. Mit dieser Aussage erkennen wir den eigentlichen „Flügel“. Solange die Konzilssekte von den Führenden der Piusbruderschaft als die Katholische Kirche betrachtet wird, ist alles von Übel.
    Er behauptet auch, die Krise könne nur von Rom gelöst werden. Stimmt nur insoweit, als die Krise nur vom Ewigen Rom, nicht aber vom besetzten konziliaren Rom gelöst wird.

    Nein, nein, lassen wir uns nicht täuschen. Der Glaube und der Verteidigungskampf gegen die Feinde der Wahrheit ist nicht mehr Priorität der Piusbruderschaft. Weder haben diese drei Autoritäten in den letzten 10 Jahren mit Klarheit gesprochen noch verurteilen sie.
    Nach wie vor sind auch diese Oberen der Bruderschaft bereit, sich dem Konziliaren Rom zu unterstellen. Denn zuallererst müssen wir immer prüfen, ob diese Männer den wahren Glauben verteidigen oder nicht.
    Auch diese Drei werden nicht zugeben, dass die Piusbruderschaft eine Kehrtwende vollzogen hat. Und wie sehr Pater Davide Pagliarani ein Unterstützer und Freund Bischof Fellays war, wissen wir.

    Bereits am ersten Tag hätte eine Überzeugungstat erfolgen müssen:
    Das Abschwören der Irrtümer des II. Vatikanischen Konzils.
    Gleich am ersten Tag hätte verkündet werden müssen: Eine Liturgie, die den Glauben in allergrößte Gefahr bringt, weil sie nicht mehr auf dem wahren Glauben der Katholischen Kirche beruht, darf nicht besucht werden.

  13. Aus https://gloria.tv/article/cEWDboQ4eYcq1c3qSLWdBFhGM :
    Ein @CSc schreibt:
    Wenigstens Bf. Galarreta und P. Bouchacourt dürften für ein praktisches Abkommen mit der modernistisch verseuchten Amtskirche offen sein.

    Hier etwas zu Bf. Galarreta: Kommentar zum Vortrag von Mgr de Galarreta in Villepreux https://gloria.tv/text/nt2CJTyDxiKe2HhUAjKEvpX3U

    Hier etwas zu P. Bouchacourt: FSSPX: Französischer Distriktsoberer verurteilt skeptische Prioren https://gloria.tv/article/9LeM9qcMQrUa3kUXS3r6M3Qd2

    XXXXX
    Bzgl. neues / altes Kirchenrecht CIC kann es in der Praxis nur eines geben. Daher vielleicht auch notgedrungen die Übernahme des neuen CIC seitens der FSSPX. Sicher kein ideeller Wusch seitens der FSSPX!
    Wenn die FSSPX sich auf den alten CIC versteifen würde dann bliebe nur noch die Lösung einer eigene Kirche, bzw. müsste die FSSPX den rechtlichen Anspruch erheben doch die WAHRE Röm.Kath.Kirche zu sein. Aber, wie gesagt, die Sache ist gerade wegen dem CIC sehr kompliziert, besser gesagt schier unlösbar. Und man sollte deswegen nicht gleich einen Verrat der FSSPX darin sehen. Oder hätte jemand (z.B. @Alexius) eine passendere Lösung vorzuschlagen? Ich bin offen.

    Jedenfalls, ich weiß nicht wie dies sonst gehen sollte – außer man wird definitiv Sedisvakantist.

    Denn eines muss man schon betonen:
    Der neue CIC wurde 1983 erlassen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Iuris_Canonici

    Und Erzbischof Lefebvre ist erst am 25. März 1991 gestorben! Das folgende Interview fand also statt in seiner allerletzten Lebenszeit:
    https://poschenker.wordpress.com/2013/11/16/erzbischof-marcel-lefebvre-106-tage-vor-seinem-tod/

    Hatte Lefebvre zu Lebzeiten den neuen CIC übernommen?

  14. Ein @Ottaviani schreibt:
    Es war der ausdrückliche Wunsch des Erzbischof daß der Generalobere KEIN Bischof ist (sein soll, meine Anm.) damit klar ist daß es sich um Weihbischöfe ohne (!!!) Jurisdiktion handelt.
    Aber nun zur Sache selbst, das Kapitel hat auf das Vorgehen von Mgr Fellay geantwortet er wollte eine Einigung hinter dem Rücken der Oberen erreichen und die Verärgerung muß groß sein sonst hätten sich nicht 2/3 der Kapitulare für einen anderen Kandidaten entschieden

    Ein @Pilgrim_Pilger schreibt:
    Mit dem Bischof von Rom Jorge Mario Bergoglio kann keine universale gültige Vereinbarung getroffen werden. Diese kann nur zwischen einen Papst und der Priesterbruderschaft St. Pius X. vereinbart werden. Zur Zeit gibt es leider keinen Papst der juristisch für die katholische Kirche handeln kann. Das ist auch der Grund das jeder „Bischof“, für seine Diözese eine Kommunionspendung an Protestanten erlauben kann. Der Bischof von Rom Jorge Mario Bergoglio hat keine Vollmacht Entscheidungen für die universale Kirche zu treffen. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. sollte Ihren Weg weiter gehen, bis in Rom wider ein Papst durch den Heiligen Geist auf den Papstthron berufen wird. Hingegen die „Bischöfe“ die eine Kommunionspendung an Protestanten erlauben, sich weit außerhalb der katholische Lehre befinden und somit ein andauerndes Ärgernis sind.

    Ein @Ottov.Freising schreibt:
    Man muss an das Schicksal der Franziskaner der Immakulata sich erinnern, um klar zu sehen, dass dies eine gute Nachricht ist. Oder an das der an die Kandarre genommenen Petrusbruderschaft. Bergolio und seine St. Gallen Mafia, die ihn inthronisiert hat – der heilige Geist hat wohl nicht geweht auf dem Konklave – hätten andernfalls die verhasste FSSPX zerfleischt…

    Ein @Plaisch schreibt:
    an @Pilgrim_Pilger
    Sie sind ein NIKOLAIT, der Herr hasst diese (Apok 2). Das sind Leute die sich erhaben fühlen und meinen genau zu wissen was sich gehört.
    Der neue Assistet Bouchacourt hatte gute Erfahrungen mit Kardinal Bergoglio, der jetzt Papst ist.

    Ein @Pilgrim_Pilger schreibt:
    @ Plaisch kann es sein dass Sie nicht genau wissen was ein NIKOLAIT ist?
    Bei wiki wird ein NIKOLAIT wie folgt beschrieben. https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolait
    Der Begriff Nikolaiten bezeichnete ursprünglich die Anhänger einer als häretischbeurteilten Gruppierung des frühen Christentums, die im Ruf stand, sexuelle Freizügigkeit zu fördern und die Teilnahme an Götzenopfern und am Kaiserkult zu dulden.
    Damit können Sie unmöglich die der Tradition verbundenen und Treuen Geschwister in der Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia meinen. Vermutlich haben sie etwas anderes gemeint als das Wort bedeudet.
    Bergoglio hat sich am Abend seiner Wahl der Stadt Rom und dem Erdkreis ohne Mozzetta als neuer Bischof von Rom vorgestellt, weder trägt er die päpstlichen Schuhe noch wohnt er in der päpstlichen Wohnung. Wir alle wissen und das ist die Lehre der Kirche seit urvordenklichen Zeiten, dass es nur einen lebenden Papst geben kann. Aufgrund dessen, kann die Priesterbruderschaft St. Pius X.(FSSPX) derzeit keine Vereinbarung mit der weltumspannenden katholischen Kirche schließen.

    @Pilgrim_Pilger
    Ich habe geschrieben, was das Wort an sich bedeutet, das ist für das geistliche Leben massgebend, und nicht historische Umstände, welche lediglich als Beispiele dienen (1 Kor, Sonntag IX nach Pfingsten).

  15. Weiter aus o. LINK https://gloria.tv/article/cEWDboQ4eYcq1c3qSLWdBFhGM :
    Ein @Wendelinus schreibt:
    Bischof Salvator Lazo, emeritierter Bischof von San Fernando de la Union:

    Mein Glaubensbekenntnis

    An Seine Heiligkeit

    Papst Johannes Paul II.,

    Bischof von Rom und Vikar Jesu Christi,

    Nachfolger des hl. Petrus, Apostelfürst,

    Pontifex der universalen Kirche,

    Patriarch des Westens,

    Primas von Italien,

    Erzbischof und Metropolit der

    Kirchenprovinz Rom,

    Souverän der Vatikan-Stadt

    Christi Himmelfahrt 21. Mai 1998

    Heiliger Vater!
    Im 10. Jahr seit der Weihe der vier katholischen Bischöfe durch Seine Exzellenz Monseigneur Marcel Lefebvre für das Überleben des katholischen Glaubens bekenne ich, durch die Gnade Gottes, daß ich römisch-katholisch bin. Meine Religion wurde durch Jesus Christus gegründet, als Er zu Petrus sagte: ,,Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen.“ (Mt. 16,18).
    Heiliger Vater, mein Credo ist das Credo der Apostel. Das Glaubensgut kommt von Jesus Christus und war mit dem Tode des letzten Apostels vollständig. Es ist der römisch-katholischen Kirche anvertraut worden, damit sie bis zum Ende der Zeiten als Führer zum Heil der Seelen dient.
    Der hl. Paulus befiehlt Timotheus:

    ,,Timotheus, bewahre das anvertraute Gut“ (1. Tim. 6,20), das Gut des Glaubens!
    Heiliger Vater, mir ist es, als sagte der hl. Paulus zu mir: ,,Die Überlieferung, sagt er, bewahre; … das heißt: was dir anvertraut ist, nicht was du erfunden hast; was du empfangen, nicht was du ausgesonnen hast; eine Sache nicht des Verstandes, sondern der Lehre, nicht eigenen Gutdünkens, sondern öffentlicher Überlieferung; was dir zugebracht, nicht von dir hervorgebracht, wovon du nicht der Urheber, sondern der Wächter sein sollst, nicht der Stifter, sondern der Schüler nicht der Führer, sondern der Nachfolger.“ (Hl. Vinzenz von Lerin, Commonitorium, Nr.22)

    Das 1. Vatikanische Konzil lehrt, daß ,,die Glaubenslehre, die Gott geoffenbart hat (…)dem menschlichen Geist (nicht) wie eine philosophische Erfindung zur Vervollkommnung vorgelegt (wurde), sondern als göttliches Gut der Braut Christi übergeben, damit sie dieselbe treu bewahre und irrtumslos erkläre. Deshalb muß auch immer jener Sinn der Glaubenswahrheiten beibehalten werden, der einmal von der heiligen Mutter Kirche dargelegt worden ist; nie darf man von diesem Sinn unter dem Schein und dem Namen einer höheren Erkenntnis abweichen.“ (Dogmatische Konstitution Dei Filius, DzS 3020)

    Auch den Nachfolgern Petri ist der Heilige Geist nicht verheißen, daß sie auf seine Eingebung hin eine neue Lehre veröffentlichen sollten. Sie sollen vielmehr mit seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung, d.h. das hinterlegte Glaubensgut, heilig bewahren und getreulich auslegen.“ (1. Vatikanum, Dogmatische Konstitution Pastor Aeternus, DzS 3070)

    Darüber hinaus: ,,Die Macht des Papstes ist nicht unbegrenzt: er darf nicht nur nichts ändern, was von Gott eingesetzt ist, z.B. die bischöfliche Jurisdiktion abschaffen, sondern ist, eingesetzt, um aufzubauen und nicht zu zerstören, durch das Naturgesetz gehalten, keine Verwirrung in der Herde Christi zu stiften.“ (Dictionnaire de Theologie Catholique, Bd. 2, Sp. 2039-2040)

    Auch der hl. Paulus bekräftigte den Glauben der von ihm Bekehrten auf folgende Weise: ,,Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten, als wir euch verkündet haben: Er sei verflucht!“ (Gal. 1,8).
    Als katholischer Bischof lege ich Ihnen hier kurzgefaßt meine Haltung zu den nachkonziliaren Reformen des II. Vatikanums dar. Wenn die konziliaren Reformen mit dem Willen Jesu Christi konform sind, dann werde ich gern an ihrer Verwirklichung mitarbeiten. Aber wenn die konziliaren Reformen dazu gedacht sind, die von Christus gegründete katholische Religion zu zerstören, dann verweigere ich meine Mitarbeit.
    Heiliger Vater, im Jahre 1969 erreichte eine Mitteilung San Femando, in der Diözese La Union. Sie besagte, daß die lateinische Tridentinische Messe abgeschafft und der Novus Ordo Missae gebraucht werden sollte. Eine Begründung wurde nicht gegeben. Da die Anordnung aus Rom kam, wurde sie ohne Protest befolgt (Roma locuta, causa ftnita est).

    Im Jahre 1993, 23 Jahre nach meiner Bischofsweihe, trat ich in den Ruhestand. Seitdem habe ich den wahren Grund für die illegale Abschaffung der traditionellen lateinischen Messe entdeckt. Die alte Messe war ein Hindernis für die Einführung des Ökumenismus. Die katholische Messe enthielt Dogmen, die die Protestanten verneinen. Um die Vereinigung mit den protestantischen Sekten zu erlangen, mußte die lateinische Tridentinische Messe zum alten Eisen geworfen und durch den Novus Ordo Missae ersetzt werden.

    Der Novus Ordo Missae wurde von Mgr. Annibale Bugnini verfaßt, einem Freimaurer. Sechs protestantische Religionsdiener haben Mgr. Bugnini geholfen, ihn zusammenzustellen. Die Neuerer achteten sorgfältig darauf, daß kein katholisches Dogma, an dem protestantische Ohren Anstoß nehmen könnten, in den Gebeten zurückblieb. Sie haben alles ausgelassen, was die katholischen Dogmen vollständig ausdrückt und es durch zweideutige Texte mit protestantischer und häretischer Tendenz ersetzt. Sie haben sogar die Form der Wandlung, die Jesus Christus gegeben hat, geändert. Durch solche Veränderungen wurde der neue Ritus der Messe mehr protestantisch als katholisch.

    Die Protestanten behaupten, daß die Messe nur eine einfaches Mahl, ein einfaches Essen, eine Erinnerung sei. Das Konzil von Trient hat auf der Realität des Opfers der Messe beharrt, die die unblutige Erneuerung des blutigen Opfers Christi auf dem Kalvarienberg ist. ,,Dieser unser Gott und Herr hat zwar einmal auf dem Altar des Kreuzes sich selbst im Tod Gott Vater als Opfer darbringen wollen, um für jene die ewige Erlösung zu wirken. Weil aber durch den Tod sein Priestertum nicht ausgelöscht werden sollte, so wollte er beim letzten Mahl in der Nacht des Verrats seiner geliebten Braut, der Kirche, ein sichtbares Opfer hinterlassen, wie es die Menschennatur erfordert, in dem jenes blutige Opfer, das einmal am Kreuz dargebracht werden sollte, dargestellt, sein Andenken bis zum Ende der Zeiten bewahrt und seine heilbringende Kraft zur Vergebung der Sünden, die wir täglich begehen, zugewandt werden sollte.“ (DzS 1741). Die Messe ist daher auch eine Vereinigung mit dem Opfer, das gefeiert wurde: ein Festmahl, bei dem man die geopferte Opfergabe ißt.

    Aber ohne Opfer gibt es keine Vereinigung mit ihm. Die Messe ist zuerst und vor allem ein Opfer und an zweiter Stelle Kommunion oder Mahl.
    Auch muß man festhalten, daß im Novus Ordo Missae die reale Gegenwart Christi in der Eucharistie implizit verneint wird. Die gleiche Feststellung betrifft auch die Lehre der Kirche über die Transsubstantiation.
    In Verbindung damit wird der Priester, der früher ein Opfer darbringender Priester war, im Novus Ordo Missae zum Vorsitzenden einer Versammlung herabgewürdigt. Jetzt ist er Vorsitzender der Versammlung. Für diese Aufgabe steht er mit dem Gesicht zum Volk. In der traditionellen Messe stand der Priester dagegen mit dem Gesicht zum Tabernakel und zum Altar, wo sich Christus befindet.
    Nachdem ich mir dieser Veränderungen bewußt geworden bin, habe ich mich entschlossen, den neuen Meßritus nicht mehr zu lesen, den ich mehr als 27 Jahre hindurch in Gehorsam gegen meine kirchlichen Oberen gelesen habe. Ich bin zur lateinischen Tridentinische Messe zurückgekehrt, weil es die Messe ist, die von Jesus beim Letzten Abendmahl eingesetzt wurde, die unblutige Erneuerung des blutigen Opfers Jesu Christi auf dem Kalvarienberg. Diese Messe aller Zeiten hat im Laufe der Jahrhunderte das Leben von Millionen Gläubigen geheiligt.

    Heiliger Vater, bei allem Respekt, den ich für Sie und den Heiligen Stuhl Petri empfinde, ich kann Ihrer persönlichen Lehre bezüglich des ,,universellen Heiles“ nicht folgen, sie steht in Widerspruch zur Heiligen Schrift.
    Heiliger Vater, werden alle Menschen gerettet? Jesus Christus wollte, daß alle Menschen erlöst werden. Er starb tatsächlich für uns alle. Dennoch werden nicht alle Menschen gerettet, denn nicht alle Menschen erfüllen die Bedingungen, die notwendig sind, um zur Zahl der von Gott Auserwählten im Himmel zu gehören.
    Vor Seiner Himmelfahrt vertraute Jesus Christus seinen Aposteln die Aufgabe an, allen Geschöpfen das Evangelium zu predigen. Seine Anweisungen zeigen bereits, daß nicht alle Seelen gerettet werden. Er sagte: ,,Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen. Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden.“ (Mk. 16,15-16)

    Der hl. Paulus wandte sich in der gleichen Sprache an die von ihm Bekehrten: ,,Wißt ihr nicht, daß Ungerechte am Reiche Gottes keinen Anteil haben? Gebt euch keiner Täuschung hin! Unzüchtige, Götzendiener, Ehebrecher, Lüstlinge, Knabenschänder, Diebe, Habsüchtige, Trunkenbolde, Gotteslästerer, Räuber werden am Reiche Gottes keinen Anteil haben.“ (1 Kor. 6,9-10)
    Heiliger Vater, müssen wir die falschen Religionen respektieren? Jesus Christus hat nur eine Kirche gegründet, in deren Schoß man gerettet werden kann. Es ist die heilige, katholische, apostolische und römische Kirche. Als er alle Lehren und Wahrheiten gegeben hat, die notwendig sind, um gerettet zu werden, sagte Christus nicht: ,,Respektiert alle falschen Religionen.“ Der Sohn Gottes wurde ans Kreuz geschlagen, weil er in seinen Lehren keinen Kompromiß machte.

    Im Jahre 1910 warnte Papst Pius X. in seinem Rundschreiben Notre Charge Apostolique vor dem interkonfessionellen Geist, denn er sei Teil einer großen organisierten Apostasiebewegung in allen Ländern zugunsten einer Universalkirche. Papst Leo XIII. mahnte, ,,daß die Religion dem Belieben des Einzelnen anheimgestellt sei und es keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Religionsformen gebe, (…) (führe) aber zum Untergang jedweder Religion, besonders aber der katholischen: da sie unter allen übrigen die allein wahre ist, kann sie ohne höchstes Unrecht nicht den anderen gleichgestellt werden.“ (Enzyklika Humanum Genus).

    Die Entwicklung geht VOM KATHOLIZISMUS ZUM PROTESTANTISMUS, VOM PROTESTANTISMUS ZUM MODERNISMUS, VOM MODERNISMUS ZUM ATHEISMUS.

    Der Ökumenismus, wie er heute praktiziert wird, ist der traditionell katholischen Lehre und Praxis diametral entgegengesetzt. Er würdigt die einzige wahre Religion, die Unser Herr gegründet hat, auf das gleiche Niveau wie die falschen Religionen herab, die Menschenwerke sind – was die Päpste im Laufe der Jahrhunderte den Katholiken streng zu tun verboten haben. ,,(Es) liegt auf der Hand, daß der Apostolische Stuhl unter keinen Umständen an ihren Tagungen teilnehmen kann und daß Katholiken unter keinen Umständen solche Unternehmungen begünstigen oder dafür bemüht sein dürfen.“ (Papst Pius XI., Mortalium animos)

    Ich bin für das ewige Rom, das Rom der Heiligen Petrus und Paulus. Ich folge nicht dem freimaurerischen Rom. Papst Leo XIII. hat die Freimaurerei in seiner Enzyklika Humanum Genus im Jahre 1884 verurteilt.
    Ich akzeptiere auch nicht mehr das modernistische Rom. Papst Pius X. hat den Modernismus in seiner Enzyklika Pascendi Dominici Gregis im Jahre 1907 verurteilt.
    Ich diene nicht jenem Rom, das von den Freimaurern kontrolliert wird, den Agenten Luzifers, des Fürsten der Dämonen.
    Aber ich unterstütze jenes Rom, das die Katholische Kirche treu führt um den Willen Jesu Christi zu erfüllen, die Verherrlichung des dreimal heiligen Gottes, Gottvaters, Gottsohnes und Gottes des Heiligen Geistes. Ich schätze mich glücklich, daß ich in dieser Krise der Katholischen Kirche die Gnade erhalten habe, zur Kirche zurückzukehren, die der katholischen Tradition anhängt. Dank sei Gott, ich lese wieder die traditionelle lateinische Messe – die Messe, die von Jesus beim Letzten Abendmahl eingesetzt wurde, die Messe meiner Priesterweihe.
    Mögen die Allerseligste Jungfrau Maria, der hl. Josef, der hl. Anton, mein Patron, der hl. Erzengel Michael und mein Schutzengel die Güte haben, mir zu helfen, der Katholischen Kirche, die Jesus Christus zum Heil der Menschen gegründet hat, treu zu bleiben.
    Möge ich die Gnade erlangen, bis zum Tod im Schoß der heiligen, katholischen, apostolischen und römischen Kirche zu bleiben, die den alten Traditionen anhängt, und immer ein treuer Priester und Bischof Jesu Christi, des Sohnes Gottes, sein.
    Mit vorzüglicher Hochachtung
    Monseigneur Salvador L. Lasso, DD
    Emeritierter Bischof
    Diözese von San Fernando de La Union

    Der Originaltext wurde an den Papst und an Kardinal Sin geschickt, zusammen mit den folgenden Dokumenten:

    Erklärung von Monseigneur de Castro Mayer vom 30. Juni 1988 (Tag der Bischofsweihen)
    Offener Brief an den Papst von Monseigneur Lefebvre und Monseigneur de Castro Mayer vom 21. November 1983
    Erklärung von Monseigneur Lefebvre vom 21. November 1974
    ,,Einige Punkte der Lehre betreffend der Bischöfe“ (Über die Sorge, die die Bischöfe für die universelle Kirche tragen sollen)
    ,,Ich weise den Novus Ordo Missae (Neue Messe) aus zahlreichen Gründen zurück“, Geschichte der Rückkehr von Monseigneur Lazo zur katholischen Tradition

  16. Man kann sich heute fragen, was hat die Amtszeit von Bischof Fellay bewirkt?
    Immerhin waren es 24 Jahre, dass er das Amt des Generaloberen ausübte.
    Seine Wiederwahl im Jahre 2006 als Generaloberer wurde zum Desaster für die ganze Bruderschaft. Unsicherheit, Umwälzung und Verwirrung, neuer Kurs und undurchschaubares geheimes Handeln zeichnete diese Epoche aus. Heimlich begann ja alles schon vorher. Es schien fast so, als wartete man nur noch den Tod von Lefebvre ab, um den obskuren finsteren Plänen nachzuhangen. Denn alles fing mit GREC an.
    Von da an war das Ziel nicht mehr der Kampf für den katholischen Glauben, es stand nur noch die „Versöhnung“, wie sie das so abstoßend nannten, im Vordergrund.
    Ein einig gehen wollen mit Glaubensfeinden und Ketzern, die den Glauben verloren haben, und die den Sitz des Antichristen vorbereiten.
    Anfangs geschah alles im Geheimen, im Untergrund. Allmählich, als alles schon gründlich vorbereitet war und sie schon viel Unterstützung bekamen von den Anhängern der Konzilssekte und der Bischofskonferenzen, wagten sie sich ans Licht.

    Viele eigene Priester wurden in Unkenntnis gelassen über diese Symposien und Konferenzen, die immer unter dem Deckmantel von Bischof Fellay abgehalten wurden. Dann brach die Zeit Ratzingers an und sie glaubten, gewonnen zu haben. Sie erhofften viel von ihm. Doch immer wieder bekamen sie vom Allerhöchsten einen Strich durch die Rechnung und ihre falschen Berechnungen gingen nicht auf. Denn Diplomatie ist nun mal nicht die Handlungsweise Gottes. Es missfiel IHM sehr und kein Gebet wurde erhört, „kein Kreuzzug“ wurde angenommen, kein Segen lag auf ihrem diabolischen Plan. Man versuchte die Gläubigen zu locken und einzufangen mit dem „Geistlichen Blumenstrauß“, um dann jubelnd sagen zu können, euer Gebet wurde erhört. Nein, es funktionierte nicht. Die „Kreuzzüge“ verliefen im Sand. Die Rechnung Fellays ging nicht auf. Sein Plan scheiterte vollends. Er kam zu Fall. Seine Zeit war eine verlorene Zeit, vor Gott ohne Verdienst und ein einziger geistiger Schiffbruch.

    Wahre Katholiken verhandeln nicht mit dem derzeitigen besetzten abtrünnigen Rom, verlangen nichts und stellen keine Voraussetzungen. Sie stehen im Verborgenen zum Papsttum und zur wahren Lehre der Kirche, verwerfen und ignorieren sämtliche Ketzerpäpste und warten ab den Tag, den Gott bestimmt hat.

    Vor zwei Tagen hat die neue Ära begonnen; doch die Gewählten zogen vormals allesamt am gleichen Strang. Was nützt es, wenn sie an ihrem Wahltag das Glaubensbekenntnis an die Katholische Kirche ablegen, den Antimodernisteneid wiederholen, wenn man diesen Eid dann bricht und erneut Unsegen herabzieht. Was nützt dies alles, wenn die nachfolgenden Taten dem entgegenstehen?

    “Ich, N.N., umfasse fest und nehme samt und sonders an, was vom irrtumslosen Lehramt der Kirche definiert, behauptet und erklärt wurde, vor allem diejenigen Lehrkapitel, die den Irrtümern dieser Zeit unmittelbar widerstreiten.“

    Nun, sie werden denselben Weg einschlagen, den sie bereits begonnen haben, in der selben Richtung weitergehen, sie folgen – wenn auch vorerst geheim – jenen, die den Irrtümern dieser Zeit anhangen, die diese Irrtümer verkünden und verbreiten. Die Widersprüche begannen also schon am ersten Tag. Sie haben bisher genau mit jenen zusammengearbeitet, die tagaus, tagein gegen diesen Antimodernisteneid handeln, ihn verworfen haben. So wie viele der Konzilsteilnehmer, die meineidig wurden und damals schon ihren Eid gebrochen haben.
    Sie versprechen, sich an die „unveränderliche Wahrheit“ zu halten, die „niemals anders geglaubt, niemals anders verstanden wurde“. Gleichzeitig haben sie das Konzil bejaht und angenommen, das eben gerade diese unveränderlichen Wahrheiten angriff.
    Was nützt ein Gehorsamsversprechen gegen den „Apostolischen Stuhl“, wenn dieser von falschen Mächten besetzt ist?

    .

  17. @Alexius, 13. Juli 2018 um 22:32 Uhr
    „Vor zwei Tagen hat die neue Ära begonnen; doch die Gewählten zogen vormals allesamt am gleichen Strang. Was nützt es, wenn sie an ihrem Wahltag das Glaubensbekenntnis an die Katholische Kirche ablegen, den Antimodernisteneid wiederholen, wenn man diesen Eid dann bricht und erneut Unsegen herabzieht. Was nützt dies alles, wenn die nachfolgenden Taten dem entgegenstehen?“

    Rein gar nichts, im Gegenteil, es wird den Zorn Gottes noch vergrößern, weil keiner mehr da ist, der Gottes Ehre verteidigt und schonungslos für Wahrheit und Gerechtigkeit streitet.

    Es soll angeblich ein Schisma geben, aber wo sind da die Guten zu finden? Es sind doch alle mehr oder weniger von diesem neuen Glauben infiziert.

  18. „Das 1. Vatikanische Konzil lehrt, daß ,,die Glaubenslehre, die Gott geoffenbart hat (…)dem menschlichen Geist (nicht) wie eine philosophische Erfindung zur Vervollkommnung vorgelegt (wurde), sondern als göttliches Gut der Braut Christi übergeben, damit sie dieselbe treu bewahre und irrtumslos erkläre. Deshalb muß auch immer jener Sinn der Glaubenswahrheiten beibehalten werden, der einmal von der heiligen Mutter Kirche dargelegt worden ist; nie darf man von diesem Sinn unter dem Schein und dem Namen einer höheren Erkenntnis abweichen.“ (Dogmatische Konstitution Dei Filius, DzS 3020)“

    Das waren damals noch klare Aussagen, die ich schon sehr sehr lange vermisse!

  19. @Josua 13. Juli 2018 um 22:43

    Zitat
    Es soll angeblich ein Schisma geben, aber wo sind da die Guten zu finden? Es sind doch alle mehr oder weniger von diesem neuen Glauben infiziert.

    Wenn Sie das zu Garabandal angekündigte Schisma vor der WARNUNG (Seelenschau) meinen, dann findet dieses innerhalb der KIRCHE (mit Papst) statt und der Katholik wird die zwei Parteien eindeutig erkennen. Mit der Sedisvakantisten-Sekte oder mit der Piusbruderschaft hat keiner der in Marien-Erscheinungen (La Salette, Fatima, Garabandal, Akita usw.) angekündigten Ereignisse nur das Geringste zu tun. Dafür interessiert sich die Vorsehung Gottes nicht, wenn es um seine KIRCHE (mit Papst) geht. Was aber nicht bedeutet, dass die Menschen insgesamt nicht betroffen wären. Sie sind es natürlich schon.

    Die KIRCHE (mit Papst) wird trotz den bevorstehenden schlimmen Ereignisse unzerstörbar mit Papst fortbestehen bis an das Ende der Menschheit.

  20. Ihre „Kirche“ kennt keine absolute Wahrheit und ihr „Papst“ ist nur ein Mann in einem Papstgewand, der Katholiken zum Glaubensabfall verführt.

  21. Aus https://gloria.tv/article/NVFJ9YGSbHJz2LwmnSimD3SsE :
    L. Ott – Die Indefektibilität der Kirche
    Von Ludwig Ott

    § 12 Die Indefektibilität der Kirche

    „Die Indefektibilität der Kirche besagt sowohl ihre Unvergänglichkeit. d.i. die stete Dauer bis an Ende der Welt, als auch die wesentliche Unveränderlichkeit ihrer Lehre, ihrer Verfassung und ihres Kultes. Den Untergang von Einzelkirchen und akzidentelle Veränderungen schließt sie jedoch nicht aus.

    Die Kirche ist indefektibel, d.h. sie bleibt bis zum Ende der Welt als von Christus gestiftete Heilsanstalt bestehen. Sent. certa.

    Das Vatikanische Konzil spricht der Kirche eine „unbesiegte Beständigkeit“ (invicta stabilitas; DH 3013f) zu und sagt von ihr, daß sie, „auf einem Felsen errichtet, bis zum Ende der Zeiten feststehen wird“ (ad finem saeculorum usque firma stabit). DH 3056f. Leo XIII. bemerkt in der Enz. „Satis cognitum“: Die Kirche Christi ist eine einzige und von immerwährender Dauer.“ DH 3303f. Vgl. Vat II, „Lumen gentium“ n. 12, 1.

    (…) Christus erbaute seine Kirche auf Felsengrund, um ihr in allen Stürmen sicheren Halt zu geben. (vgl. Mt 7, 24f), und gab ihr die Verheißung: „Die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“ (Mt 16, 18). Darin ist die Unvergänglichkeit und Unzerstörbarkeit der Kirche klar ausgesprochen, mag man unter den Pforten der Unterwelt die Macht des Todes oder die Macht des Bösen verstehen. Für die Zeit nach seinem Heimgang zum Vater versprach Jesus seinen Jüngern einen anderen Beisteher, der bei ihnen bleiben soll in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit (Jo 1, 16). Bei der Aussendung gab er den Aposteln die Versicherung: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ (Mt 28, 20). Nach den Gleichnissen vom Unkraut (Mt 13, 24-30.36-43) und vom Fischnetz (Mt 13, 47-50) wird das Reich Gottes auf Erden bis ans Ende der Welt fortbestehen. Paulus bezeugt, daß die Eucharistie zum Gedächtnis des Todes des Herrn gefeiert wird, ‚bis er wiederkommt‘ (1 Kor 11, 26).“

    Aus: L. Ott, Grundriss der Dogmatik, S. 418f., Bonn 2005.

  22. Zerstrittenheit, Entzweiung, Streit und Zerwürfnis wo man nur hinschaut: Der Zustand der Hölle!
    Jeder Kampf für das Recht, für den wahren Glauben scheint hoffnungslos zu sein.
    Hier erheben wir unser Haupt und schauen auf die Zeit, die kommen wird:
    Der Große Monarch!

    Eine Vorschau, wie es wäre, wenn ein König von Gottes Gnaden das Volk regiert unter der Obhut eines heiligmäßigen Papstes: Der Himmel auf Erden!

    Ein König als Werkzeug des Grossen GOTTES, ganz geführt vom wahren König aller Könige: Unseres Herrn JESUS CHRISTUS.
    Er befiehlt – im Auftrag des HERRN – und alles Volk gehorcht. Widersetzen kommt gar nicht erst auf!
    Wie muß sich ein wahrer Katholik heute im Kampf abmühen für das Recht und die Gerechtigkeit! Ganz anders bei einem solchen KÖNIG. Er spricht Recht nach GOTTES Gesetz und Geboten und alles muß gehorchen.
    Dann wird es kein Recht mehr geben für die Unmoral, kein Recht mehr für den Irrtum.
    Marán athá! Komm, HERR JESUS CHRISTUS. Ja, Ich komme bald! (Offb. 22,12)

  23. @Alexius 14. Juli 2018 um 15:55

    Sie träumen Unsinn und Unfug. Sie werden bei Ihrem letzten Atemzug (wie wir alle) und zu Ihrem grossen Bedauern (Sie werden dann vielleicht Ihren grossen Irrtum noch in letzter Minute einsehen!) immer noch die KIRCHE (mit Papst) haben.

    Den grossen Monarchen (ein Märchen aus unbestimmter Quelle) werden die Sedisvakantisten mit dem Antichristen verwechseln. Die KIRCHE (mit Papst) wird es nach Schisma, Verfolgung usw. bis an das Ende der Menschheit geben. Hier auf dieser Welt wird es bis zum letzten Menschen immer Unmoral und Irrtum geben. Es ist nicht auszuschliessen, dass es eine Endphase gibt, wo es weniger sein wird, doch kaum vor der STRAFE (wie es in Garabandal angekündigt wurde). Viele Menschen, die heute leben, werden das kaum alles erleben. Das dauert sehr lange.

    Sie würden sich besser mit dem befassen, was heute ist und nicht mit Märchen.

  24. Sie wissen doch, was wir über ihre „Kirche“ und ihren „Papst“ denken/schreiben/reden. Wo die Wahrheit und Gerechtigkeit nichts mehr zu sagen hat beginnt die Hölle auf Erden.

    Der strenge Papst und der GROSSE MONARCH werden kommen. Gott wird sie senden, damit sie die Ordnung in Staat und Kirche wieder herstellen!

  25. “ Das dauert sehr lange. “

    Nun, da können Sie nicht unrecht haben. Wie lange haben wir bis jetzt schon gewartet.

    “ Den grossen Monarchen (ein Märchen aus unbestimmter Quelle) werden die Sedisvakantisten mit dem Antichristen verwechseln. “

    Eher keine Verwechslung. 😉 Aber, bis der ( der grosse Monarch und der heiligmässige Papst ) kommt, da kommen noch eher Garabandals Vorhersagen ( Warnung, Strafe ).

  26. „MARIA – Heil der Gläubigen und Hilfe der Christen“ (Don-Bosco-Schau) – eine wahre Vision eines Heiligen und keines Ketzers.

    „O KÄME DOCH SCHON DIESE FLUT DES REINEN LIEBESFEUERS, DAS DER HEILIGE GEIST AUF DER GANZEN ERDE SO GEWALTIG ENTZÜNDEN WIRD“

    Vorher aber muß die Erde gereinigt werden.
    Dieses Liebesfeuer wird so gewaltig sein, daß solches auf Erden niemals gesehen wurde. Herrlich, siegreich und erlösend wird es sein, doch nur für jene, die GOTT nach der Reinigung am Leben erhält. Zahllose Feinde Gottes werden nicht mehr sein!

    DER TRIUMPH DER EINEN HEILIGEN KATHOLISCHEN KIRCHE WIRD KOMMEN
    und wird alles Vorhergehende, allen vorherigen Triumph der Kirche übertreffen.

    Bemerkenswert sind die Worte PAPST PIUS‘ IX., die er in einem Breve am 6.1.1873 an den Priester Jakob Margotti, Turin, gerichtet hat. Zunächst weist der Papst darauf hin, daß von den Mächten der Erde nicht nur die Rechte der Kirche bedroht werden wie in früheren Zeiten, SONDERN AUCH DIE KIRCHLICHE GEWALT SELBST. Er fährt fort: „Aus der Wildheit des so großen und doppelseitigen Kampfes, der durch Gottes Zulassung gegen die Kirche entbrannt ist, können die Gläubigen leicht erkennen, daß nach der unwiderruflichen göttlichen Prophezeiung der Kirche selbst ein Triumph bereitet werden wird, der alle vorhergehenden an Vollkommenheit und Glanz übertreffen wird.“

    Der ehrwürdige Diener Gottes, BARTHOLOMÄUS HOLZHAUSER (+1658) hatte die Gabe der Weissagung. In seinem „zweiten Gesicht“ sagte er:

    „Zwei Herrscher auf besonderen Thronen (DER GROSSE MONARCH, der kommen wird, und der zur gleichen Zeit lebende HEILIGMÄSSIGE PAPST) werden eine unumschränkte Gewalt ausüben, wie sie noch nie ihresgleichen hatten. Sie werden herrschen mit Christo in Wahrheit, Heiligkeit, Liebe und Vollkommenheit. Durch die Katholische Kirche wird in allen Landen nur ein Sinn und ein Wille herrschen, frei von allen Spaltungen.“
    (Dieses Gesicht findet sich unter jenen Visionen, die Holzhauser mit Zustimmung seines Bischofs im Jahr 1646 dem Kaiser Ferdinand III. in Linz und dem Herzog Maximilian dem Großen von Bayern in München mitgeteilt hat.)

    (Stimme mit ein: @josua: „Einen solchen bodenlosen Blödsinn, dass der KOMMENDE GROSSE MONARCH und der Antichrist die gleiche Person sein sollen fällt auch NUR ihnen ein.“

  27. Emotionen auslösendes Thema: DOGMEN

    Diese Konzilskirche, Pardon diese „Offizielle Amtskirche“ – „mit Papst“ hält die Dogmen der Katholischen Kirche für einseitige Zuspitzungen und als nicht immer verbindlich. Warum? Weil diese Sekte außerhalb der Katholischen Kirche zu finden ist – also im Schisma.
    „Dogmen können durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein.“
    Das sagte Walter Kasper, ein Glied der „Offiziellen Amtskirche“ – „mit Papst“!
    Dieser Kirche wollen wir niemals angehören.

  28. DIE WICHTIGSTEN DOGMEN:

    CHRISTUS hat durch Seinen Kreuzestod die Welt erlöst, Konzil v. Trient, Ephesus
    CHRISTUS hat am Kreuz ein wahres und vollkommenes OPFER dargebracht.
    ER ist DER HOHEPRIESTER, Konzil v. Trient, Ephesus
    Das Meßopfer ist wesentlich das gleiche wie das Kreuzesopfer,Trient
    Die Taufe ist zum Heile unbedingt notwendig, Trient
    Die Heiligung der Menschen besteht in der Eingießung der heiligmachenden Gnade, Trient
    Die Gnade ist zum Heil unbedingt notwendig, Trient
    Eine Todsünde vernichtet das Gnadenleben und verdient ewige Verdammnis, Florenz, Trient
    GOTT hat die körperliche und geistige Welt aus dem Nichts erschaffen, 4. Laterankonzil
    Maria ist GOTTESMUTTER, Gl., Ephesus
    CHRISTUS ist aus MARIA, der JUNGFRAU, geboren, Apost.Gl.
    MARIA ist ohne Makel der Erbsünde empfangen, Pius IX. 8.12.1854
    MARIA ist auch mit dem Leibe in den Himmel aufgenommen worden, Pius XII. 1.11.1950
    Die Glaubensquellen sind Schrift UND ÜBERLIEFERUNG, Trient, I. Vatik.
    CHRISTUS hat Petrus den Jurisdiktionsprimat mitgeteilt, in dem ihm der römische Papst nachfolgt, I.Vat.
    Wer im Zustand schwerer Sünde stirbt, wird mit ewigen Peinen bestraft, Gl., Athan. Gl, 4. Laterankonzil
    Die Hl. Ölung (Letzte Ölung) wird vom Priester gespendet und ist ein wahres von Christus eingesetztes Sakrament, Trient
    Am Ende der Zeiten werden alle Menschen von den Toten auferstehen, 4. Laterankonzil

    GOTT hat Engel erschaffen, Gl., 4. Laterank.
    Die ersten Menschen waren unsterblich, Gl. Trient
    Die ersten Menschen sündigten schwer, indem sie ein von Gott gegebenes Gebot übertraten, Gl., Trient
    Alle Menschen (außer der Mutter Gottes) kommen mit der Erbsünde behaftet zur Welt, Gl. Trient
    Wer in der Erbsünde stirbt, kann nicht zur Anschauung Gottes gelangen, Gl., Florenz
    CHRISTUS ist wahrer GOTT und wahrer Mensch, Gl., 1. Nic., Ephesus
    CHRISTUS ist von den Toten auferstanden, Gl., ord. Glaubensbekenntnis
    CHRISTUS hat zur Heiligung der Menschen aller Zeiten die Kirche eingesetzt, Gl.
    Die Taufe ist ein wahres, von CHRISTUS eingesetztes Sakrament, Gl.,Trient
    Die Taufe tilgt alle Sünden: die Erbsünde und alle vor der Taufe begangenen persönlichen Sünden, wie auch alle Sündenstrafen, Gl., Trient
    In der hl. Eucharistie ist das FLEISCH und das BLUT CHRISTI wahrhaft und wirklich zugegen, Gl. Trient
    CHRISTUS in der Eucharistie gebührt ANBETUNG Gl., Trient
    Die Kirche hat die Gewalt, Ablässe zu gewähren; ihr Gebrauch ist den Christen heilsam, Gl. Trient
    CHRISTUS hat die Kirche eingesetzt und ihr das Lehr-, Hirten- u. Priesteramt übertragen, Gl.
    Die Priesterweihe ist ein wahres, von CHRISTUS eingesetztes Sakrament, Gl., Trient
    Unsere Gebete können den Armen Seelen helfen, Gl., Trient
    Die Seligkeit ist ewig und unverlierbar, Ap. Gl., 4. Laterankonzil
    CHRISTUS wird als Weltenrichter wiederkommen und alle Menschen richten, (Apost. Gl.)

    Wer diese Dogmen ablehnt oder sich auch nur einem Dogma widersetzt, die von den Päpsten und Konzilien (mit Papst) unwiderruflich zu glauben verpflichtet vorgelegt wurden, hat sich von der Katholischen Kirche automatisch getrennt – im Schisma.

    Es stimmt nicht, daß „Schisma“ die Spaltung bezeichnet innerhalb einer Glaubensgemeinschaft, wie in Wikipedia zu lesen ist. Innerhalb der Katholischen Kirche kann es keine Spaltung geben. Die Katholische Kirche kennt keine Spaltung, sie befindet sich immer in Einheit mit dem wahren Glauben. Wer sich von ihr getrennt hat, steht außerhalb ihr.
    Es gibt auch keine „getrennten Kirchen“. Es gibt nur die EINE, HEILIGE, KATHOLISCHE KIRCHE. Die evangelische Gemeinschaft z.B. kann und darf sich nicht als „Kirche“ bezeichnen.

  29. “ Es stimmt nicht, daß „Schisma“ die Spaltung bezeichnet innerhalb einer Glaubensgemeinschaft, wie in Wikipedia zu lesen ist. Innerhalb der Katholischen Kirche kann es keine Spaltung geben. Die Katholische Kirche kennt keine Spaltung, sie befindet sich immer in Einheit mit dem wahren Glauben. Wer sich von ihr getrennt hat, steht außerhalb ihr.
    Es gibt auch keine „getrennten Kirchen“. Es gibt nur die EINE, HEILIGE, KATHOLISCHE KIRCHE. Die evangelische Gemeinschaft z.B. kann und darf sich nicht als „Kirche“ bezeichnen. “
    Richtig.

  30. @Pierre 14. Juli 2018 um 21:48

    Zitat
    Es stimmt nicht, daß „Schisma“ die Spaltung bezeichnet innerhalb einer Glaubensgemeinschaft, wie in Wikipedia zu lesen ist. Innerhalb der Katholischen Kirche kann es keine Spaltung geben.

    Das zu Garabandal angekündigte Schisma findet innerhalb der KIRCHE (mit Papst) statt. Wann und wie ist noch nicht ganz klar. Aber alle werden es deutlich erkennen. Es wurde angekündigt und auch zu Emmerick angedeutet. Gott lässt es zu und wir werden es erleiden.

    Kardinal Burke glaubt, dass er wegen seiner theologischen Haltung exkommuniziert (Ungehorsam gegenüber dem Papst) werden könnte. Das bezweifle ich jedoch. Trotzdem ist seine Haltung des Kampfes innerhalb der KIRCHE (mit Papst) bezeichnet und wahrscheinlich für das bevorstehende Schisma von Bedeutung.

    “Man muss sich nur daran erinnern, wie der heilige Athanasius zum Beispiel verbannt wurde, weil er die Wahrheit der beiden Naturen in der einen göttlichen Person unseres Herrn verteidigt hat. Mit christlicher Geduld leiden bedeutet, dass man in seiner heiligen katholischen Kirche Christus treu bleibt, auch wenn man unter bestimmten Führern in der Kirche leidet”,

    erklärte Kardinal Burke.

    “Das lehren uns die großen Heiligen, wie der heilige Athanasius und der heilige Johannes Chrysostomus.”

    http://www.vaticanhistory.de/wordpress/?p=15061

  31. “ Schisma findet innerhalb der KIRCHE (mit Papst) statt. “

    Nun, die Frage ist ja eigentlich, WER befindet sich jetzt schon im inoffiziellen Schisma? Entweder die offizielle Amtskirche (s.a. der Schwertbischof, was er dazu zu sagen hat) durch das V2 oder die die sich von V2 losgesagt haben?

  32. Zu einem Schisma braucht es einerseits rechtgläubige Autoritäten und andererseits „Gläubige“, die sich von diesen Autoritäten losgesagt haben.

    Dazu:

    „EINE AUTORITÄT, WELCHE DEN IRRTUM LEHRT, SEI ES IN GUTER ODER IN BÖSER ABSICHT, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT MEHR.“
    (Dom Guéranger)

    oder:

    „So hat die Kirche stets gehandelt, gestützt auf das einstimmige Urteil der Väter; diese waren immer der Überzeugung, es sei aus der katholischen Gemeinschaft ausgeschlossen und von der Kirche abgefallen, wer auch nur im geringsten von der durch das beglaubigte Lehramt vorgetragenen Lehre abgewichen sei.“
    Auszug aus der Enzyklika SATIS COGNITUM von Papst Leo XIII.

    Im aktuellen Fall lehnen sich weniger Schlimme gegen größere Schlimme auf. Ich kenne keinen, der nicht im GERINGSTEN vom heiligen katholischen Glauben abgefallen ist.

  33. @Pierre 15. Juli 2018 um 05:22

    Zitat
    Nun, die Frage ist ja eigentlich, WER befindet sich jetzt schon im inoffiziellen Schisma? Entweder die offizielle Amtskirche durch das V2 oder die die sich von V2 losgesagt haben?

    Ich muss Sie enttäuschen, weder das eine noch das andere. Das angekündigte Schisma zu Garabandal soll kurz vor der WARNUNG (Seelenschau) stattfinden und es kann sich dabei keinesfalls um irgendwelche bereits stattgefundenen Ereignisse (etwa kurz nach 1962 +/-) handeln. Davon spricht die Gottesmutter auf keinen Fall, noch würde es zeitlich passen.

    Das Schisma vollzieht sich nicht von einem Tag auf den anderen, sondern über eine lange Zeit (Priester gegen Priester, Kardinäle gegen Kardinäle und Bischöfe gegen Bischöfe); es braucht also Geduld und Wachsamkeit. Von irrgeistigen Botschaften nach dem Muster „Das Buch der Wahrheit“, „Restarmee…“ und anderen verrückten Trittbrettfahrer soll man sich dringend fernhalten. Das Original ist und bleibt die Ankündigungen von Garabandal und wenn Garabandal nicht zutrifft, dann wird es u.a. auch keine WARNUNG geben. Das ist ganz einfach.

    Können wir heute schon etwas von diesem Schisma innerhalb der KIRCHE (mit Papst) sehen? Ja, zum Beispiel folgende Themen könnten in nächster Zeit dazu führen:

    Kommunionausteilung an geschieden Wiederverheiratete

    Kommunionausteilung an z.B. Reformierte (Mischehen)

    Ehesakrament od. mind. Segnung von Homosexuellen-Partnerschaften

    Es mag noch andere Gründe geben. Aber, es kann auch ganz einen anderen Grund haben, welcher heute noch nicht erkennbar ist. Ich gehe davon aus, dass dieses selbst produzierte Schisma jedoch sehr deutlich erkennbar sein wird und der Wissende dann ahnt, dass die WARNUNG (Seelenschau) kurz bevorsteht (sofern die WARNUNG nicht vorher geschieht, was teilweise behauptet wird, ich jedoch als sinnlos bezweifle). Zudem gibt es noch andere Vorzeichen vor der WARNUNG, die geschehen müssten.

  34. @Stefan1 15. Juli 2018 um 15:04

    “ Das angekündigte Schisma zu Garabandal soll kurz vor der WARNUNG (Seelenschau) stattfinden “

    Vielleicht meint man damitv das Offizielle. Inoffiziell dürfte doch wohl schon längst ein Schisma ( mit V2, wie es auch ein Lefebvre gesehen haben mag ) vorliegen., würde ich meinen. Nur die formal amtl. Bestätigung fehlt noch. So hat das auch @Seefeldt gesehen.

  35. “ Nur die formal amtl. Bestätigung fehlt noch. “

    Und genau das ist ja der Knackpunkt: Wie soll eine, selbst im Abseits stehende Kirche/“Kirche“ sich selbst offiziell exkommunizieren wollen/können?

    Oder die andere Seite: Welche legislative Vollmacht haben jene die von der offiziellen Amtskirche ja als bereits als exkommuniziert ( ev. die FSSPX, die Sedis, etc.) dargestellt werden?

    Hier beißt sich doch die Katze iin den Schwanz? Wie soll man sich selbst aus dem Sumpf ziehen?

  36. @Pierre 15. Juli 2018 um 16:16

    Zitat
    Vielleicht meint man damit das Offizielle. Inoffiziell dürfte doch wohl schon längst ein Schisma ( mit V2, wie es auch ein Lefebvre gesehen haben mag ) vorliegen., würde ich meinen. Nur die formal amtl. Bestätigung fehlt noch.

    Nun, darin liegt eben der Irrtum, wenn Garabandal zutrifft. Das Schisma mit der Piusbruderschaft, die exkommuniziert wurden, ist mit der Ankündigung nach Garabandal nicht gemeint. Es kann gar nicht gemeint sein, da zeitlich zu früh. Das kommende Schisma (nach Garabandal) wird grösser und eindeutiger innerhalb der KIRCHE (mit Papst) sein; es muss nicht mal eine komplette Trennung von der KIRCHE sein, sondern einen deutlichen Bruch, der über eine Zeit anhält und mit der WARNUNG (Garabandal) wieder beendet wird. Zudem spricht Garabandal immer von der abnehmenden Beachtung der heiligen Kommunion, was heute deutlich zu spüren ist.

    Dieses riesige Ereignis wird ein für allemal dem Gutwilligen klar machen, wo, wann und wie Gott SEINE KIRCHE (mit Papst) schützen und bewahren wird. Alle anderen (inkl. Sedisvakantisten, Piusse, Protestanten, Moslem, Juden usw.) können sich nur dieser KIRCHE (mit Papst) wieder anschliessen oder bleiben wo sie sind, dann aber viel bewusster und wissend, was es bedeutet nach dem Tode. Die Piusbruderschaft tut gut daran, sich rechtzeitig wieder mit der KIRCHE (mit Papst) zu versöhnen um einerseits auf der richtigen Seite (des Schismas) zu stehen und mitzuhelfen die streitende und verfolgte KIRCHE mühsam zu tragen (bis es soweit ist).

    Doch das ist nicht das Ende… die Verfolgungen werden bis zur STRAFE (Garabandal) noch verzweifelter weitergehen. Doch diesmal mit eindeutiger Zuordnung (ohne Lügen und ohne Hoffnung für die Verlorenen) im Sinne der „Scheidung der Geister“.

    Doch es muss noch vieles vorher geschehen. Es ist nicht so weit und wenn Garabandal ein Irrtum war, dann kommen die Ereignisse eben anders (doch wahrscheinlich nicht viel anders, denn es entbehrt nicht einer gewissen Logik).

  37. @Pierre 15. Juli 2018 um 16:26

    Zitat
    Welche legislative Vollmacht haben jene die von der offiziellen Amtskirche ja als bereits als exkommuniziert ( ev. die FSSPX, die Sedis, etc.) dargestellt werden?

    Die Exkommunikation gegenüber der FSSPX wurde am 21. Januar 2009 von Papst Benedikt XVI. aufgehoben.

  38. Schisma in der Bruderschaft in greifbarer Nähe

    „Kein Praktisches Abkommen ohne BEKEHRUNG ROMS“ – wurde längst über Bord geworfen. Die sechs verwerflichen „Bedingungen“ wurden als Sieg bewertet.

    Bittet man KETZER, etwas tun zu dürfen? Abscheu erfüllt jeden Katholiken!

    Fellay bereitet sich vor zu diesem „einzigen“ Bischof, so wie es in den Bedingungen 2012 abgestimmt wurde, also ein EINZIGER reicht, der übrig bleiben soll.

    Fellay bleibt Alleinherrscher und Gebieter, der Diktator über alle drei; ihm obliegt
    alles zu regieren und zu dirigieren – geheim.
    Er ist nun dieser „EINZIGE Bischof“, den man als Zusicherung von Rom verlangt hat auf dem Generalkapitel 2012 in den sine qua non-Bedingungen.
    Die Abtrünnigen der Bruderschaft begnügen sich ergeben und buhlerisch damit, daß in der Bruderschaft immer nur ein Bischof aus ihren Reihen residiert.

    Bischof Williamson ist längst draußen, Tissier de Mallerais wurde ohnehin strafversetzt, Galarretas Funktion eben jetzt als „Assistent“, der dann auch nicht mehr als „Bischof“ geführt werden wird.

    Keiner der drei Neugewählten stand jemals auf, diesen unglaublichen Schandtaten Fellays ein Ende zu setzen. Trickreich sind sie beide: Bischof de Galarreta und Pater Pagliarini. Das Gaukelspiel Bischof de Galarreta in bezug auf die 6 Bedingungen beim Generalkapitel 2012 war abschreckend.
    Und wie kann man „Pater Pagliarini als „konservativ“ einstufen, der auf so heimtückische Weise es fertigbrachte, die Doktrinelle Präambel weiterhin aufrecht zu erhalten. Schlau und gerissen konnte er die Kapitelteilnehmer in Ecône überlisten, indem er die Sache auf das Ende der Tagung schob. Es wurden alle anderen Punkte behandelt – doch dann war für diese wichtigste Sache keine Zeit mehr. Clever nahm er Bischof Fellay in Schutz und lenkte so von der Präambel ab. Die Präambel blieb seiner ausgefuchsten Tricksereien wegen bestehen.
    Damit hat er sich erwiesen als einer, der alle miserablen Zusagen in dieser Deklaration verteidigt, also das ruchlose Konzil, die „gültig promulgierte“ Neue Messe, das Neue Kirchenrecht. Pagliarini steht also voll und ganz hinter dem eisernen Durchsetzungswillen Fellays, der weiterhin – dieses Mal im Hintergrund – auf Biegen und Brechen die verräterische infame Einigung vorantreiben wird.
    Keiner der drei stand auf, als die Kandidaten der Kapuziner, der Dominikaner und der Benediktiner von Bellaigue vom Empfang der Priesterweihe ausgeschlossen wurden. Keiner hat sich erhoben, als Tissier de Mallerais seine Predigten in den USA abbrechen mußte.

  39. Alle V2-„Päpste“ tragen die Hauptschuld an den Spaltungen! Es gäbe viel weniger Sedis, wenn überhaupt, es gäbe keine Piusbruderschaft u.s.w.

    Die treulosen „Hirten“ haben uns das eingebrockt!

  40. Satan ist es gelungen die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. zu zerlegen, WAHNSINN!

  41. @Pierre 15. Juli 2018 um 16:26

    Sie können auf das Gerede der Sedisvakantisten nichts geben. Sie erkennen die Zeichen der Zeit nicht. Selbst sind sie längst zerrissen in Tausendenden von untereinander uneinigen Kleinstgrüppchen (sie wollen es nicht mal wahr haben!), sich gegenseitig anklagend und exkommunizierend. Niemals in der Lage einen Papst zu wählen, geschweige den ein einheitliches und einiges Gericht zu bestimmen, noch z.B. eine Fatma-Weihe gültig durchzuführen. Das was sie von den anderen verlangen, sind sie selbst nicht. Dafür aber kraftlos und ohne Relevanz. Das einzige was sie sind und was noch eine gewisse Ausstrahlung hat, ist ihre nutzlose Überheblichkeit und fehlende Demut.

    Die Piusbruderschaft kann nur zurückkehren in den Schoss der KIRCHE (mit Papst) und zwar so bald als möglich. Wann soll sie es den tun? In 100 Jahren oder 1000 Jahren? Der heilige Padre Pio hat einst im Zusammenhang mit Garabandal gesagt:

    „Die Kirche wird den Erscheinungen der Mutter des Herrn in Garabandal erst dann Glauben schenken, wenn es bereits zu spät ist.“

    Die Piusbruderschaft tut gut daran, denn Zeitpunkt nicht zu verpassen und es nicht zu spät werden zu lassen. Das kommende Schisma INNERHALB der KIRCHE ist kaum zu vermeiden, doch einer der beiden Parteien (die traditionelle) bedarf der mutigen Unterstützung der Piusbruderschaft. In diesem Sinne hätte die Vakanz der Piusbruderschaft noch einen „gewissen Sinn“ gehabt. Anderseits kann ihr Vermächtnis nicht sein, ewig ausserhalb zu stehen. Es wäre sinnlos gewesen, besonders dann, wenn die WARNUNG (Garabandal) tatsächlich erfolgte.

    Bevor die Piusbruderschaft nicht zurückgekehrt ist in das Mutterhaus KIRCHE, wird vielleicht das Schisma nicht beginnen. Die beiden Kontrahenten sind noch nicht vollständig aufgestellt. Dieses Schisma ist notwendig und von Gott zur Läuterung und Besinnung zugelassen. Für den Sieg der rechten Seite wird er besorgt sein und die Gottesmutter wird ihren schützenden Mantel über die KIRCHE (mit Papst) halten, wie es in Emmerick angekündigt wird.

  42. Die Kapitulanten gaben damals zu verstehen, dass sie von Rom die Unabhängigkeit von den Bischöfen verlangen werden, wissen aber genau, dass das niemals sein wird. Also nichts anderes als ein Täuschungsmanöver der Gläubigen.
    Wir sehen bereits jetzt, dass die lokalen Diözesen miteingebunden worden sind bezüglich Anerkennung der FSSPX-Ehen. Also was soll das Geplapper?
    Bischof Galarreta sieht es gar als haarspalterisch, sich über diese Dinge Gedanken zu machen. Dabei geht es ja um die weitreichende Abhängigkeit von den Konzilsbischöfen, deren Weihe die Piusbruderschaft selbst für bedenklich, ja manche von ihnen gar für ungültig halten, die dann zweifelsohne sich an die Firmungen heranmachen werden mit ihrer ungültigen Materie des Öls. Diese predigen dann, und so schleicht sich das Gift sachte und leise in die Herzen der unaufgeklärten und naiven Gläubigen. So hat der Teufel leichtes Spiel.
    Und wer hat alles angezettelt? Der jetzt hinter den Kulissen weitermacht.

    Ja Satan ist es gelungen, in die Priesterbruderschaft St. Pius X. einzudringen.
    Und das war nur möglich als Priester anfingen, im Glauben zu wanken.
    Sie stützten sich nicht mehr auf das Übernatürliche, sie verließen sich auf ihre Verschlagenheit, Geschicklichkeit und Gescheitheit – eben auf Diplomatie.

  43. Stefan1, ihre „Kirche“ mit „Papst“ steht außerhalb der Kirche, denn ihre „Kirche“ hat die Wahrheit verraten. Es gibt keine wahre Kirche Jesu Christi, wo auch nur ein Jota Lüge gelehrt wird.

  44. @Josua 15. Juli 2018 um 21:03

    Sicher nicht, selbst der heilige Padre Pio (selbst in dieser KIRCHE) hat niemals zum Verlassen aufgerufen. In dieser KIRCHE (mit Papst) hat er die Sakramente (Kommunion, Beichte) wirkungsvoll gespendet. Es gibt keine Heiligen, die aufgrund von anerkannten Marienerscheinungen, zum Verlassen der KIRCHE aufgerufen haben. Damit müssen Sie leben, auch mit Ihrer Jota Lüge.

  45. Ich werde NIEMALS die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche verlassen, noch jemand dazu raten.

    Wer den Glauben dieser Kirche verraten hat und sei es im GERINGSTEN, der hat sich durch diese Tat selbst von der Kirche verabschiedet, da ändert auch keine Aussage von einem Pater Pio, kein Schweigen von Pater Pio oder einer Erscheinungsstätte daran rein gar nichts!

  46. Wie wir sehen, haben sich im Rückblick des Eleison-Kommentars die Beteiligten des Generalkapitels nicht an ihre schwerwiegende Verantwortung erinnert. Sie wähnten sich doch auf einer Gartenparty für Kinder, bei der man doch nett zueinander sein soll, „bei der keiner die fröhliche und ausgelassene Stimmung verderben darf“.

    Sie haben sich nicht an die Krise der Kirche, die durch Vatikan II heraufbeschworen wurde, erinnert. Sie ließen sich betören, die Krise sei vorbei, das konziliare Rom sei nicht mehr konziliar und Franziskus möge die Bruderschaft. Sie haben sich nicht weiter daran erinnert, „wie geschickt Versammlungen von der Art eines Generalkapitels nach dem Vorbild von Vatikan II von Liberalen manipuliert werden können“

    „Im Jahre 2018 entscheidet es sich, ob die Bruderschaft weiterleben oder sterben soll. Seid keine gehorsamen Jasager, sondern verkündet laut, was die wahre Kirche von der wahren Bruderschaft verlangt“, mahnte der Bischof.

    Am ersten Tag nach ihrer Wahl hätten die Neugewählten laut verkünden müssen:

    DAS KONZIL WAR KEIN KONZIL DER KATHOLISCHEN KIRCHE. DESWEGEN LEHNEN WIR ES VOLLSTÄNDIG AB

    DIE NEUE MESSE VERWERFEN WIR VOLLSTÄNDIG, WEIL SIE NICHT DEM KATHOLISCHEN GLAUBEN ENTSPRICHT

    DIESE KONZILSSEKTE IST NICHT DIE KATHOLISCHE KIRCHE

    DIE KONZILSPÄPSTE SIND NICHT NACHFOLGER DES HEILIGEN PETRUS UND DAMIT NICHT OBERHAUPT DER KIRCHE

    DAS NEUE KIRCHENRECHT VERWERFEN WIR VOLLSTÄNDIG!

    Wir betrachten alles, was von diesem besetzten Rom inspiriert ist, als null und nichtig: alle nachkonziliaren Reformen, sämtliche Akte Roms, inbesondere die Assisitreffen und synkretistischen Zusammenkünfte, die Synagogen- und Moscheenbesuche der Konzilshäupter, alle „Heiligsprechungen“ und alles, was in dieser frevlerischen Haltung vollzogen wurde.

  47. @Stefan1, Sie unterstellen mir eine Jota-Lüge. Hier unten steht es doch ganz deutlich: “ … wer auch nur im geringsten von der durch das beglaubigte Lehramt vorgetragenen Lehre abgewichen sei.“

    Das Jota ist eben das geringste und diese Jotatreu gehört unabdingbar zum wahren Glauben, dass man in der Kirche bleibt.

    Mir ist schon klar, dass ihnen das gar nicht gefällt, weil ihr „Heiliger“ Karol dagegen total verstoßen hat.

    Ich würde ihnen einmal empfehlen sich nicht immer selbst zu belügen, denn das nützt ihnen nichts, ganz im Gegenteil.

    „So hat die Kirche stets gehandelt, gestützt auf das einstimmige Urteil der Väter; diese waren immer der Überzeugung, es sei aus der katholischen Gemeinschaft ausgeschlossen und von der Kirche abgefallen, wer auch nur im geringsten von der durch das beglaubigte Lehramt vorgetragenen Lehre abgewichen sei.“
    Auszug aus der Enzyklika SATIS COGNITUM von Papst Leo XIII.

  48. @Josua 15. Juli 2018 um 21:43

    In erster Linie habe ich eine Diskussion mit @Pierre, der ein Mitglied der Piusbruderschaft ist. Ich warte jetzt mal ab, wie und wie weit er auf meine Erläuterungen eingeht. Insofern er nicht durch Ihre WhatsApp Linie indoktriniert wird. 🙂

  49. Keine Sorge, @Pierre ist in jeder Hinsicht frei! Es gibt von meiner Seite aus keinerlei Einfluß!

  50. @Josua 15. Juli 2018 um 22:09

    Bestätigt.

    @Stefan1 15. Juli 2018 um 21:49

    Danke jedenfalls, auch oder besonders für Ihre Beiträge!

    Aber auch @Alexius ist ein Rufer in der Wüste, wie ich meine.

    Die FSSPX wurde als entsprechende Antwort auf das V2 hin gegründet. Die Gründe hierfür kann jeder nachlesen. Auch heute noch sind das die Beweggründe der FSSPX die als Bollwerk zum Schutze des Kath. Glaubens weitergeführt werden muss. Jeder der guten Willens ist wird verstehen warum.
    Auch ein P.Pio wusste um die Unterwanderung der Kath.Kirche durch die FM. Machen wir uns also nichts vor. Seien wir einfach mal dankbar dass die FSSPX als Regulativ besteht. Ohne diese hätte es auch keine FSSP oder andere Sedi- Priester gegeben. Wohlwissend.

    Wichtig ist jedenfalls dass wir achtsam bleiben sollten wohin die (offizielle) Kirche und die FSSPX steuert. Eine absolute Gewähr gibt es leider nicht. Jeder ist heute selbst verantwortlich wenn es davon in Kenntnis gesetzt wurde.

  51. @Alexius 15. Juli 2018 um 21:37

    “ DAS NEUE KIRCHENRECHT VERWERFEN WIR VOLLSTÄNDIG! “

    @Pierre 13. Juli 2018 um 16:12 schrieb ich schon:

    Bzgl. neues / altes Kirchenrecht CIC kann es in der Praxis nur eines geben. Daher vielleicht auch notgedrungen die Übernahme des neuen CIC seitens der FSSPX. Sicher kein ideeller Wusch seitens der FSSPX!
    Wenn die FSSPX sich auf den alten CIC versteifen würde dann bliebe nur noch die Lösung einer eigene Kirche, bzw. müsste die FSSPX den rechtlichen Anspruch erheben doch die WAHRE Röm.Kath.Kirche zu sein. Aber, wie gesagt, die Sache ist gerade wegen dem CIC sehr kompliziert, besser gesagt schier unlösbar. Und man sollte deswegen nicht gleich einen Verrat der FSSPX darin sehen. Oder hätte jemand (z.B. @Alexius) eine passendere Lösung vorzuschlagen? Ich bin offen.

    Jedenfalls, ich weiß nicht wie dies sonst gehen sollte – außer man wird definitiv Sedisvakantist.

    Denn eines muss man schon betonen:
    Der neue CIC wurde 1983 erlassen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Iuris_Canonici

    Und Erzbischof Lefebvre ist erst am 25. März 1991 gestorben! Das folgende Interview fand also statt in seiner allerletzten Lebenszeit:
    https://poschenker.wordpress.com/2013/11/16/erzbischof-marcel-lefebvre-106-tage-vor-seinem-tod/

    Hatte Lefebvre zu Lebzeiten den neuen CIC übernommen?

  52. Nun ist es bereits zur Spaltung gekommen ( durch die Interkommunion ) und niemand konnte dies aufhalten.

    Ihr, Meine geliebten Marienkinder, ihr befindet euch nun auf der rechten Seite des Himmlischen Vaters. Ihr habt euch entschieden, den Wahren Katholischen Glauben zu leben und zu verbreiten. Doch wie sieht es mit den vielen abgefallenen Christen aus? Sie leben weiter in der Glaubenslosigkeit.

    Ich bitte euch, Meine Geliebten, betet täglich für die abgefallenen Priester und Gläubigen, damit sie zurückfinden. Wie ihr wisst, ist ohne den Glauben das Leben nicht zu meistern.

    Ihr Meine Geliebten, seid nun aufgerufen, eure Brüder und Schwestern vom Wahren Glauben zu überzeugen. Es kann euch nicht gleichgültig sein, dass sie der ewigen Verdammnis zustreben. Es sind eure Mitchristen, die der Glaubenslosigkeit verfallen sind.

    Nicht nur euer Herz ist schwer geworden sondern auch das Herz eures liebenden Gottes in der Dreieinigkeit.

    Wie sehr belastet es das Herz Meines lieben Sohnes, dass es bis zur Spaltung des Glaubens gekommen ist. Wie sehr liebt Mein Sohn Seine Kirche, die Er selbst gegründet hat.

    Wer nur ein Jota daran verändert, wird verdammt werden. So steht es im Kanon und der ist für alle Priester verbindlich.

    Es gibt nur die Eine und Einzige Heilige Katholische und Apostolische Kirche, die der vollen Wahrheit entspricht. Es ist die Kirche der Offenbarung Meines Gottessohnes. Deshalb darf sie auch nicht verändert werden. Pius V. hat deshalb diese Einzige Wahre Opfermesse im Tridentinischen Ritus 1570 kanonisiert.

    Alles ist im täglichen Leben nicht endgültig und somit auch veränderbar. Doch der Dreifaltige Gott ist immer und ewig. Er bleibt immer der Selbe. Man darf an Seiner Lehre nichts verändern. Der Katholische Glaube ist ein Glaube der Offenbarung. Jesus Christus hat ihn uns selbst geoffenbart.

    Mein liebender Sohn und Priestersohn Lefebvre hat um diesen Glauben gekämpft und sogar sein Leben dafür angeboten. Um des wahren Glaubens willen wurde er exkommuniziert. Er hat alles eingesetzt für diesen Wahren Glauben.

    Er hat nicht aufgegeben, um des Glaubens wegen mit Rom zu verhandeln und für die Wahrheit zu kämpfen. Erst als Rom sich weigerte, die Wahre Katholische Opfermesse wie Jesus Christus sie am Gründonnerstag eingesetzt hat anzunehmen, hat er dem damaligen Papst ein klares „nein“ entgegengesetzt und wurde somit exkommuniziert. Das war keine leichte Entscheidung.

    Er wollte der wahren Römischen Katholischen und Apostolischen Kirche treu bleiben. Das hat er bewiesen. Dafür möchte Mein Sohn Jesus Christus ihm heute danken, und Ich durfte ihm als Himmlische Mutter zur Seite stehen. Er hat sich Meinem Unbefleckten Herzen geweiht. Darum durfte Ich ihn führen und leiten. Sein Durchhaltevermögen und seine Treue zur Kirche wurden belohnt.

    Wie sieht es nun heute mit dieser Einzigen und Wahren Kirche aus? Sie liegt bereits in der Gottlosigkeit. Dieses jetzige Oberhaupt, Papst Franziskus hat die Kirche durch die Freimaurerischen Kräfte vollkommen zerstört. Diesen Mächten unterliegt er auch heute noch.

    Die Kirche Deutschlands ist zerstört. Es ging seit vielen Jahren schleichend rückwärts. Niemand von den Bischöfen war in der Lage, diese Mißstände aufzuhalten. Im Gegenteil die Katholische Kirche ist leider heute eine unter vielen. Sie ist bis zur Unkenntlichkeit zerstört worden.

    Darum hat Mein Sohn sich nun entschieden, die Neue Kirche zu gestalten, denn Er hat prophezeit: „Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.“ Diese Liebe zu Seiner Kirche besteht auch noch heute.

    Leider ist die Gottlosigkeit bis zum Atheismus vorgedrungen. Nichts ist von der Wahren Kirche noch zu finden.

    Die Menschen suchen nach wahrer Zufriedenheit und möchten sich bei einem katholischen Priester aussprechen. Doch es findet sich niemand für die Nöte der Gläubigen.

    Außerdem sind satanische Mächte in die Kirche eingedrungen. Die Priester sind voller Angst und haben nicht den Mut, die Menschen von den Dämonen zu befreien. Sie befürchten, dass der Böse auf sie überspringen könnte.

    Geliebte Priestersöhne Meines Sohnes, feiert das Heilige Opfermahl im Tridentinischen Ritus nach Pius V. Gebt euch ihm dem Wahren Gott und Heiland ganz und gar im Heiligen Opfermahl hin. Dann habt ihr den vollen Schutz in eurem Leben und könnt nicht in die Irre gehen.

    Was nach dem Konzil von Trient der Wahrheit entsprach, kann nicht plötzlich der Änderung unterzogen werden. Die großen Heiligen, die wir heute verehren, sind aus diesem Zeitalter hervorgegangen. An ihrem Beispiel richten sich alle wahren Katholiken aus.

    Meine Geliebten, bleibt der Wahren Kirche treu und irrt nicht ab. Lasst euch nicht verwirren, denn die List Satans ist groß. Er ist der Verführer und Lügner aller Zeiten. Prüft alles und verfallt nicht der Modernistik, die alles an dem einen und Wahren Glauben verändert hat.

    Dem heutigen Distriktoberen möchte Ich, die Himmlische Mutter, Dank sagen, dass er das Ruder der Piusbruderschaft wieder herumgerissen hat. Ihm sind wir alle zu Dank verpflichtet, denn er hat sich zur Wahrheit vor der ganzen Welt bekannt. Ich, deine Himmlische Mutter werde dich auf deinem weiteren Weg begleiten. Lasse dich von Mir führen, denn Ich weiß um die heutigen Belange der Katholischen Kirche. Ich nehme dich an die Hand, denn du bist Mein geliebter Priestersohn.

    Alles was nicht der Wahrheit entspricht, kommt ans Tageslicht. Alles wird aufgedeckt werden, denn die Zeit des Himmlischen Vaters ist gekommen. Er wird die Gerechten auf Seine Seite ziehen, denn sie werden Ihm ganz gehören. Der Leidensweg der Gerechten wird einmal ein Ende haben. Habt noch ein wenig Geduld.

    Diesen, Meinen Rosa-Mystika-Tag, habt ihr, Meine geliebten Marienkinder heute feierlich begangen und habt besondere Gnaden empfangen. Die Liebe des Himmlischen Vaters wird euch begleiten. Ich bin eure liebste Mutter und bin immer bei euch.

    Ich segne euch mit dem ganzen Himmel mit allen Engeln und Heiligen in der Dreieinigkeit im Namen des Vaters des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
    Aus http://www.anne-botschaften.de/body/GottVater/2018/180713Goettingen.html

  53. Gestern am 7. 7. hat sich etwas ganz Weltbewegendes ereignet. Es ist ein völliger Umbruch entstanden. Die Katholische Kirche hat sich gespalten.

    Trotz allem „werden die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen.“

    Es ist Meine Kirche, die Mein Sohn aus Seiner Seitenwunde am Holz des Kreuzes gegründet hat. Diese Kirche ist heilig und wird nie untergehen. Sie wird in einem besonderen Glanz und in der Glorie neu erstehen. Man wird diese Kirche in ihrem Glanz bewundern.

    Meine Geliebten, die ihr bis zum Ende durchgehalten habt, euch werde Ich auf Meine rechte Seite ziehen. Ihr seid die Kleinen und Demütigen, die um des Himmels willen verfolgt wurden. Euch werde Ich die Krone des Himmels überreichen. Ihr habt ausgeharrt bis zum Ende. Dieses Ende geht nun in Erfüllung.

    Alles, was nur möglich war, haben eure Verfolger zerstört. Nichts ist von der bisherigen Katholischen Kirche übrig geblieben. Ich bin gezwungen, sie ganz neu zu gestalten. In edlem Glanz wird sie neu erstrahlen.

    Es wird alles ganz anders sein, als ihr es bisher in der Modernistik erlebt habt. Die Zerstörer dieser modernistischen Katholischen Kirche, diese Obrigkeit, hat durch ihr Machtstreben das Heiligste angegriffen, die Heilige Eucharistie. Noch heute sind sie der Meinung, dass alles in der Ordnung sei und dass diese Katholische Kirche blüht.

    Sie haben die Lüge zur Wahrheit gemacht und sich selbst belogen. Sie sind zu Feinden der Kirche geworden und haben es selbst nicht einmal bemerkt.

    Voller Hohn schaut man nun auf euch, auf euch Kleinen und Demütigen. Man verspottet und verleumdet euch. Man glaubt euch nicht. Ihr werdet als naiv und kirchenfeindlich hingestellt.

    Nun beginnt der Kampf um die Wahrheit.

    Die Menschen sind durch die Führung der Obrigkeit verirrt und verwirrt. Man erkennt die Wahrheit nicht mehr. Man hat alles auf den Kopf gestellt. Die Katholische Kirche steht in einem undurchsichtigen Licht. Sie ist eine unter vielen geworden.

    Die Eine Einzige Heilige Katholische und Apostolische Kirche ist zerstört. Man hat sie in den Grundfesten vollkommen niedergeschmettert. Sie ist nicht mehr zu erkennen.

    Die Spaltung ist nun perfekt durch die Interkommunion.

    Das Heiligste, die Heilige Kommunion, hat man an die Ungläubigen weitergereicht. Man erkennt nicht mehr, dass die Heilige Kommunion Jesus Christus mit Leib und Blut, mit Gottheit und Menschheit uns selbst zur Seelenspeise gereicht wird. Das ist unsere Kraftquelle, die man uns nehmen will.
    Aus http://www.anne-botschaften.de/body/GottVater/2018/180708Goettingen.html

  54. Das II. Vatikanische Konzil ist die Französische Revolution in der Kirche
    POS  3 Jan 19, 2013
    Wenn ich die Krise der Kirche mit der Französischen Revolution vergleiche, ist das nicht eine einfache Metapher. Wir liegen ganz auf der Linie der Philosophen des 18. Jahrhunderts und des Umsturzes, … More
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    POS mentioned this post in Vatikansprecher: Papstwahl könnte auch vorgezogen werden. Feb 16, 2013
    POS Jan 21, 2013
    Und diese ehebrecherische Verbindung der Kirche mit der Revolution nimmt Gestalt an im Dialog. Wenn die Kirche Zwiesprache pflegen muß, dann um zu bekehren. Unser Herr hat gesagt: „Geht und lehret alle Völker und bekehret sie.” Aber Er hat nicht gesagt: „Diskutiert mit ihnen, nicht um sie zu bekehren, sondern um zu versuchen, euch mit ihnen auf die gleiche Ebene zu stellen.” Der Irrtum und die Wahrheit sind nicht miteinander vereinbar. Man muß trachten, die Nächstenliebe zu üben, von der gerade im Evangelium die Rede war. Der hat Nächstenliebe, der den anderen dient. Die also die Nächstenliebe haben, müssen den anderen Unseren Herrn bringen, müssen den anderen den Reichtum geben, den sie haben, aber nicht mit ihnen verhandeln, mit ihnen auf gleicher Ebene diskutieren. Die Wahrheit und der Irrtum stehen nicht auf der gleichen Ebene. Das hieße Gott und den Teufel auf eine Stufe stellen, denn der Teufel ist ja der Vater der Lüge, der Vater des Irrtums.
    Daher müssen wir Missionäre sein, das Evangelium predigen, die Seelen zu Jesus Christus bekehren, aber nicht mit ihnen diskutieren und dabei versuchen, ihre Prinzipien zu übernehmen. Es war dieser Wunsch zum Dialog mit den Protestanten, der uns diese unechte Messe, diese unechten Riten eingetragen hat. Die Protestanten haben uns erklärt: „Wir wollen eure Messe nicht, weil sie Dinge enthält, die mit unserem protestantischen Glauben nicht vereinbar sind. Also ändert diese Messe, und wir werden mit euch beten können, wir werden die Interkommunion durchführen können. Wir werden Eure Sakramente empfangen können, ihr werdet in unsere Kirchen kommen können, und wir werden in die eure gehen, und alles wird beendet sein, und wir werden die Einheit haben.” Ja, wir hätten die Einheit, aber in der Verwirrung, in der Verfälschung. So etwas wollen wir nicht. Niemals hat die Kirche so etwas gewollt. Wir lieben die Protestanen, wir wollen sie bekehren, aber sie glauben zu machen, daß sie dieselbe Religion haben wie die katholische, heißt nicht, sie lieben.
    Ebenso ist es mit den Freimaurern. Man will jetzt den Dialog mit den Freimaurern und nicht nur den Dialog mit ihnen, sondern man will auch den Katholiken erlauben, der Freimaurerei anzugehören. Ist das nicht überdies ein abscheulicher Dialog? Wir wissen ganz genau, daß die Personen, die die Freimaurerei leiten, zumindest die Verantwortlichen, erbittertste Feinde Unseres Herrn Jesus Christus sind. Diese schwarzen Messen, die sie lesen, diese abscheulichen, gotteslästerlichen, schrecklichen Messen, sind Verspottungen der heiligen Messe Unseres Herrn. Und sie wollen konsekrierte Hostien, um diese schwarzen Messen durchzuführen. Sie wissen, daß Unser Herr Jesus Christus in der allerheiligsten Eucharistie gegenwärtig ist, weil der Teufel weiß, daß Unser Herr Jesus Christus in der allerheiligsten Eucharistie gegenwärtig ist! Sie wollen keine Hostien, die von Messen kommen, von denen sie nicht wissen, ob der Leib Unseres Herrn gegenwärtig ist oder nicht. Einen Dialog mit solchen Menschen, die den Tod Unseres Herrn ein zweites Mal in der Person Seiner Glieder wollen, in der Person der Kirche, einen solchen Dialog können wir nicht zulassen. Wir wissen, wozu der erste Dialog mit dem Teufel geführt hat, der erste Dialog Evas mit dem Teufel. Sie hat uns alle ins Verderben, sie hat uns alle in den Zustand der Sünde gestürzt, weil sie mit dem Teufel geredet hat. Man läßt sich nicht mit dem Teufel in ein Gespräch ein, vielmehr predigt man allen jenen, die unter dem Einfluß des Teufels stehen, damit sie sich bekehren, damit sie zu Unserem Herrn Jesus Christus kommen.
    Man diskutiert nicht mit den Kommunisten (Zwischenruf: Gottseidank sind nicht alle Christen in Nordfrankreich einer Meinung mit Ihnen! . . . Tumult). Man diskutiert mit Personen, aber man diskutiert nicht mit dem Irrtum selbst (neuerliche Zwischenrufe). Wir werden sehen, was geschieht, wenn die hinter dem Eisernen Vorhang bereitstehenden Armeen diesen überschreiten, wenn man eines Tages nach vielen Sitzungen im Obersten Sowjet mit einer Stimme Mehrheit dafür ist, daß sich diese Armeen über unser Land ergießen — in fünf Tagen! (Gelächter und Beifall.) Meine lieben Brüder, regen Sie sich nicht auf. Lassen wir diese Menschen, die die Dinge nicht so sehen wie wir und bitten wir den lieben Gott, sie zu erleuchten.
    Aber warum sind wir denn, genau genommen, so fest und so bestimmt entschlossen, diese ehebrecherische Verbindung der Kirche mit der Revolution nicht anzunehmen? Weil wir die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus bejahen. Warum wurde Petrus zu Petrus gemacht? Erinnern Sie sich an das Evangelium. Petrus wurde zu Petrus, weil er die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus bekannt hat. Auch alle Apostel haben sie nach dem Pfingstereignis bekannt, auf dieses hin öffentlich, und man hat sie sofort verfolgt. Die Hohenpriester haben zu ihnen gesagt: „Sprecht nicht mehr von diesem Namen. Wir wollen diesen Namen (Unseres Herrn Jesus Christus) nicht mehr hören.” Und die Apostel sagten: „Non possumus.” Es ist uns nicht möglich, nicht von Unserem Herrn Jesus Christus zu sprechen, von unserem König. Sie werden mir sagen: „Ja, ist es denn möglich, daß Sie Rom, wie es scheint, anklagen, nicht mehr an die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus zu glauben?” Der Liberalismus hat immer zwei Gesichter. Er bejaht die Wahrheit und gibt vor, sie sei seine Hypothese, nach seiner These aber, und dann in Wirklichkeit, in der Praxis, wie er sagt, handelt er wie die Feinde, mit den Prinzipien der Feinde der Kirche und auf eine Weise, daß alles immer zusammenhanglos bleibt.
    Was besagt die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus? Sie besagt, daß Unser Herr die einzige Person auf der Welt ist, das einzige menschliche Wesen auf der Welt, das sagen konnte: „Ich bin Gott.” Und eben durch diese Tatsache, daß Er sagen konnte, Ich bin Gott, war Er der einzige Erlöser der Menscheit, war Er der einzige Priester der Menschheit, der einzige König der Menschheit, aus Seiner Natur heraus. Aus Seiner Natur, nicht auf Grund eines Privilegs oder eines Titels, aus Seiner Ihm eigenen Natur, weil Er der Sohn Gottes war. Und was sagt man heute? „Es gibt nicht nur durch Jesus Christus eine Rettung. Es gibt auch außer Unserem Herrn Jesus Christus ein Heil. Es gibt nicht nur ein Priestertum Unseres Herrn Jesus Christus. Alle Gläubigen sind Priester, jeder ist Priester.” Und das, obwohl man doch sakramental am Priestertum Unseres Herrn Jesus Christus teilhaben muß, um das heilige Meßopfer darbringen zu können. Das ist der zweite Irrtum.

    Quelle: Damit die Kirche fortbestehe, S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre, der Verteidiger des Glaubens, der Kirche und des Papsttums, Dokumente, Predigten und Richtlinien – Eine historiographische Dokumentation – Priesterbruderschaft St. Pius X. – Stuttgart 1992
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    POS Jan 21, 2013
    Denn was wollten die liberalen Katholiken während eineinhalb Jahrhunderten? Sie wollten die Kirche mit der Revolution vermählen, mit der Subversion. Sie wollten die Kirche mit Kräften vermählen, die die Gesellschaft zerstören, jede Gesellschaft, die Gesellschaft der Familie, die bürgerliche Gesellschaft und die religiöse Gesellschaft. Diese Vermählung der Kirche ist vom Konzil diktiert worden. Nehmen Sie zum Beispiel das Schema „Gaudium et spes”. Dort werden Sie finden, man müsse die Prinzipien der Kirche mit den Anschauungen des modernen Menschen in Einklang bringen. Was heißt das? Das heißt, man muß die Kirche, die katholische Kirche, die Kirche Unseres Herrn Jesus Christus, mit Prinzipien in Einklang bringen, die für diese Kirche schädlich sind, die sie unterminieren, die immer gegen die Kirche waren. Und eben diese Vermählung wurde beim Konzil von Männern der Kirche angestrebt, aber durchaus nicht von der Kirche selbst, denn niemals kann die Kirche so etwas zulassen. Während eineinhalb Jahrhunderten haben alle Obersten Hirten diesen liberalen Katholizismus verurteilt, diese Vermählung mit den Ideen der Revolution derer, die die Göttin Vernunft anbeten, zurückgewiesen. Die Päpste konnten derartige Dinge niemals gutheißen. Im Namen dieser Revolution wurden Priester zum Schafott geführt, sind Ordensfrauen verfolgt und ebenso ermordet worden. Erinnern Sie sich der Gefängnisschiffe von Nantes, in die man alle gläubigen Priester zusammengepfercht und dann auf hoher See ausgesetzt hat. Das alles hat die Revolution durchgeführt. Aber, meine lieben Brüder, ich sage Ihnen, was die Revolution getan hat, ist nichts gegen das, was das Zweite Vatikanische Konzil angerichtet hat. Nichts! Es wäre besser gewesen, wenn die dreißig-, vierzig-, fünfzigtausend Priester, die ihre Soutane abgelegt und den Gott geleisteten Eid gebrochen haben, das Martyrium erlitten hätten, auf das Schafott gestiegen wären. So hätten sie wenigstens ihre Seele gerettet. Nun laufen sie Gefahr, sie zu verlieren. Man sagt uns, daß viele von diesen armen verheirateten Priestern schon wieder geschieden sind. Viele haben in Rom um Auflösung ihrer Ehe angesucht. Bedenken Sie, was das heißt! Wie viele Ordensfrauen, zwanzigtausend in den Vereinigten Staaten, haben ihren Glauben aufgegeben, ihren Orden verlassen und die ewigen Gelübde, die sie abgelegt haben, gebrochen, dieses Band mit Unserem Herrn Jesus Christus zerrissen, um sich auch zur Vermählung mit dieser Welt zu bekennen. Auch für sie wäre besser gewesen, auf das Schafott zu steigen. Sie hätten wenigstens ihren Glauben bezeugt. So erfüllte schließlich die Französische Revolution, die so viele zu Märtyrern der Kirche gemacht hat, was das Sprichwort der ersten Jahrhunderte sagte: „Sanguis martyrum semen christianorum — das Blut der Märtyrer ist eine Saat der Christen.” Sie wissen das sehr gut, diejenigen, die die Christen heute verfolgen, und sie haben Angst, aus ihnen Märtyrer zu machen, weil sie wissen, daß das Blut der Märtyrer eine Saat der Christen ist. Man will keine Märtyrer mehr machen. Darin besteht der größte Sieg Satans, daß er die Kirche durch den Gehorsam zerstört. Die Kirche durch Gehorsam zerstören! Wir sehen sie als zerstörte alle Tage vor unseren Augen. Die Seminare stehen leer. Dieses schöne Seminar von Lille, das voller Seminaristen war — wo sind die Seminaristen? Wer sind sie noch, diese Seminaristen? Wissen sie, daß sie Priester werden? Aber eben weil diese von den liberalen Katholiken gewollte Vereinigung der Kirche mit der Revolution und der Subversion eine ehebrecherische Verbindung ist, können aus dieser Verbindung nur Bastarde hervorgehen. Und wer sind diese Bastarde? Es sind unsere Riten. Der Meßritus ist ein illegitimer Ritus. Die Sakramente sind illegitime Sakramente. Wir wissen nicht mehr, ob diese neue Messe uns den Leib und das Blut Unseres Herrn Jesus Christus bringt oder nicht. Die Priester, die aus diesen Seminaren kommen, wissen selbst nicht mehr, was sie sind. Der Kardinal von Cincinnati hat in Rom gesagt, warum es keine Berufungen mehr gibt: weil die Kirche nicht mehr weiß, was ein Priester ist. Wie kann sie also noch Priester ausbilden, wenn sie nicht mehr weiß, was ein Priester ist? Sie wissen nicht, was sie sind. Sie wissen nicht mehr, daß sie da sind, um zum Altar emporzusteigen, um das Opfer Unseres Herrn Jesus Christus darzubringen und um Unseren Herrn Jesus Christus den Seelen zu spenden und die Seelen zu Jesus Christus zu rufen. Das ist ein Priester! Und unsere jungen Leute, die hier sind, verstehen das sehr gut. Ihr ganzes Leben wird nur dem geweiht sein: zu lieben, anzubeten, Unserem Herrn Jesus Christus in der allerheiligsten Eucharistie zu dienen, weil sie an die Anwesenheit Unseres Herrn Jesus Christus in der allerheiligsten Eucharistie glauben.

    Quelle: Damit die Kirche fortbestehe, S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre, der Verteidiger des Glaubens, der Kirche und des Papsttums, Dokumente, Predigten und Richtlinien – Eine historiographische Dokumentation – Priesterbruderschaft St. Pius X. – Stuttgart 1992; aus https://gloria.tv/photo/Uoo7dZqGcErf2CBvVYvM286qd

  55. @POS Feb 4, 2012
    an @elisabethvonthüringen

    So gut und nötig der (katholische) Kampf gegen „Obamacare“ ist und bleibt, so ist und bleibt der Kampf gegen die Irrungen und Wirrungen des II. Vatikanischen Konzils vorrangig, auch und vor allem der Kampf gegen die verfehlte zweitvatikanische „Religionsfreiheit“!

    @cyprian Feb 4, 2012
    Ach, Großinquisitor, jetzt ist mir vieles klarer. Sie scheinen ja einen wahren Leidensweg hinter sich zu haben. Fast jeder Katholik, ob er nun in eine tridentinische Messe zu einem Diözesanpriester geht bis hin zum Sedisvakantisten: jede/r hat eine, nein: seine Geschichte, die meist tragisch ist. – Alle könnten noch in ihrer katholischen Pfarrgemeinde vor Ort sein so wie ihre Vorfahren auch, wäre nur dieses unheilvolle Konzil nicht gekommen. Allein dort liegen alle Probleme: nicht an der „sturen Piusbruderschaft“, nicht an den „verblendeten Sedisvakantisten“. Alle wäre heute – ohne dieses Konzil! – ganz normale Katholiken, die – ohne wer weiss wo hinfahren zu müssen – schlicht und einfach die nächstliegende katholische Kirche besuchen und dort geistlich versorgt werden könnten! – Dass Sie von der Piusbruderschaft verletzt worden sind, tut mir sehr leid. Aber ein Priester, der falsch handelt und Leute falsch behandelt, verkörpert nicht die fsspx als Ganzes. Ich habe auch schon einige Priester von der fsspx weggehen sehen: zu „Petrus“, zu „Philipp Neri“, zu den Sedis. Der Priester, der mich heute vielleicht komisch behandelt, kann morgen schon weg sein. Wissen Sie worauf ich hinaus will? – Natürlich, von Tradis dann auch noch enttäuscht zu werden, ist eine doppelt bittere Pille. – Sie sagen, bei der fsspx sässen in den Messen auch Sedisvakantisten? Wenn dem so wäre, wäre das inkonsequent; denn alle hl. Messen der fsspx werden „in Gemeinschaft mit Deinem Diener unserem Papst Benedikt“ gefeiert: „Una cum…“ – Die grössten Sedigruppen wie cmri, sgg, sspv halten es für unzulässig, eine Messe zu besuchen, die „una cum“ Benedikt XVI. und dem jeweiligen Diözesanbischof gefeiert wird. Doch ich verstehe. Wo will der heimatlose Sedi denn noch hin? München und Ulm sind in Süddeutschland so ziemlich die einzigen Messorte. — Summa summarum: eine vertrackte Situation mit Sedis, fsspx und was weiss ich noch: würde „Rom“ gesunden und zu dem stehen, wofür es immer gestanden hat, dann wären die ganzen Probleme gelöst – und unsäglich viel Leid zu Ende.

    @POS Feb 4, 2012
    an @cyprianus

    Gratulation und alle Achtung! Großartig und meisterhaft zusammengefaßt!

    XXXXX
    Das war noch/schon der richtige Weg, POS.

  56. „Ihr meine geliebten Marienkinder…“

    Das sind grundfalsche Worte und Aussagen, die nicht vom Himmel stammen. Das kommt nicht aus dem Munde Gottes und nicht Mariens – sondern von unten!
    Hören Sie auf @Pierre, hören Sie wirklich auf, hier das Zeug „anne-botschaften“ zu verbreiten. Wie weit lassen Sie sich noch von Schlammlawinen forttreiben?

    Merken Sie das gar nicht, @Pierre?
    Merken Sie gar nicht, wie absurd das alles ist?

    „Er hat nicht aufgegeben, um des Glaubens wegen mit Rom zu verhandeln“
    Niemals will der Himmel, daß mit Glaubensleugnern, Ketzern und Abtrünnigen, mit Sektenglieder verhandelt wird! Schluß damit! Der Glaube lässt kein Verhandeln zu!

    „Wie sehr belastet es das Herz Meines lieben Sohnes, dass es bis zur Spaltung des Glaubens gekommen ist. Wie sehr liebt Mein Sohn Seine Kirche, die Er selbst gegründet hat.“
    In einem Satz wird von „Spaltung des Glaubens“ und von „Seine[r] Kirche“ gesprochen. In der wahren Kirche gibt es keine „Spaltung“! Basta!

    Im „Kanon“ steht nichts von „Jota“, aber in der Heiligen Schrift!

    „Um des wahren Glaubens willen wurde er [Lefebvre] exkommuniziert.“

    Ach von wem denn? Weiss die „Muttergottes“ gar nicht, dass er nicht exkommuniziert werden konnte, weil nur die Katholischen Kirche Exkommunikationen aussprechen kann? Nicht einmal die Bruderschaft selbst hat diese „Exkommunikation“ als gültig erachtet und bezeugt:
    „Von wem exkommuniziert?
    Die, welche uns exkommunizieren, sind bereits selbst seit langem exkommuniziert.“

    „Eine Exkommunikation fügte uns nichts weiteres mehr zu, vor allem wenn man überdenkt, woher sie käme.“

    “ Er hat nicht aufgegeben, um des Glaubens wegen mit Rom zu verhandeln und für die Wahrheit zu kämpfen. Erst als Rom sich weigerte, die Wahre Katholische Opfermesse wie Jesus Christus sie am Gründonnerstag eingesetzt hat anzunehmen, hat er dem damaligen Papst ein klares „nein“ entgegengesetzt und wurde somit exkommuniziert. Das war keine leichte Entscheidung.“

    Bei diesen Verhandlungen ging es nicht um die „Katholische Opfermesse“. Seine „Exkommunikation“ hat damit nichts zu tun.

    Zudem hat Lefebvre manche Nachgiebigkeit gezeigt, und dafür soll ihm „Mein Sohn“ danken?

    „Wie sieht es nun heute mit dieser Einzigen und Wahren Kirche aus? Sie liegt bereits in der Gottlosigkeit.“
    Perfekte Blasphemie! Dieser Kirche, der Papst, dem Unfehlbarkeit versprochen wurde, soll die Kirche zerstören können und diese Kirche in der Gottlosigkeit liegen? Hier sieht man, wie weit, endlos weit viele hier vom Glauben entfernt sind und alles dumme Zeug schlucken. Eine Bekehrung ist bitter nötig.
    Christus hat einmal die Kirche gegründet und sie unzerstörbar gemacht. Sie wird er niemals neu gründen.

    Wie können Sie bloß einen solch blödsinnigen Schrott übernehmen oder einen Satz wie dieser:
    „Leider ist die Gottlosigkeit bis zum Atheismus vorgedrungen“

    Weder Christus noch die Muttergottes sagt „dem heutigen Distriktoberen“ „Dank“!

    „Dem heutigen Distriktoberen möchte Ich, die Himmlische Mutter, Dank sagen, dass er das Ruder der Piusbruderschaft wieder herumgerissen hat. Ihm sind wir alle zu Dank verpflichtet, denn er hat sich zur Wahrheit vor der ganzen Welt bekannt. Ich, deine Himmlische Mutter werde dich auf deinem weiteren Weg begleiten. Lasse dich von Mir führen, denn Ich weiß um die heutigen Belange der Katholischen Kirche. Ich nehme dich an die Hand, denn du bist Mein geliebter Priestersohn.“

    Diese, die heute ganz den neuen Kurs von Fellay unterstützen, soll gedankt werden? Sei es der „Distriktobere“ – welcher auch immer – oder der neugewählte Generalobere – sie alle sind nicht mehr katholisch, verraten den Glauben, gehen mit den Ungläubigen in Rom und verhinderten gar, dass diese törichte Doktrinelle Präambel unter Bischof Fellay nicht endgültig aus der Welt geschafft wurde. Und dafür soll noch gedankt werden? Haben Sie’s noch?

    Absurde Faselei und Unsinn!
    Und übrigens: die Muttergottes segnet nicht!

    Ein ehemaliger Priester aus der Piusbruderschaft, der diese aus Glaubenstreue verlassen hat, weist auf die Aussage Lefebvres hin:

    „Sehen unsere Oberen denn nicht, daß DAS NEUE KIRCHENRECHT ausdrücklich zur Umsetzung der Konzilsreformen geschaffen wurde und nicht zur Wahrung der Tradition.“

    Und:
    „Was das Kirchenrecht betrifft, wie können wir unsere Identität wahren und den Kampf weiterführen, wenn wir uns den allgemeinen Rechtsvorschriften der Konzilskirche, nämlich dem NEUEN KIRCHENRECHT, unterwürfen?“

    Wurde hier, weiss der Himmel zum wievielten Mal, schon gebracht!

  57. @Pierre

    Um das viele Geschriebene etwas zusammenzufassen, könnte man sagen, dass Sie – sobald die Piusbruderschaft z.B. den Status einer Personalprälatur in der KIRCHE (mit Papst) bekommt – bereit sind, zu den Sedisvakantisten überzutreten (mit allen Folgen).

  58. @Stefan1 16. Juli 2018 um 20:28

    “ … , dass Sie – sobald die Piusbruderschaft z.B. den Status einer Personalprälatur in der KIRCHE (mit Papst) bekommt – bereit sind, zu den Sedisvakantisten überzutreten (mit allen Folgen). “

    Wieso? Lefebvre hatte seine FSSPX INNERHALB der Kirche gegründet. Die Frage ist nur ob die Inhalte die gleichen bleiben, so wie seinerzeit?!

    Ich hätte nur gerne ( s.o. schon 2x gefragt! ) gewusst ob Lefebvre noch zu Lebzeiten das neue Kirchenrecht angenommen hat? Wenn nicht dann deshalb, weil er (formal) schon ausserhalb der Kirche stand und es sich „erlauben“ konnte. Innerhalb der Kirche kann es nur EIN Kirchenrecht geben (logisch).
    Man kann nur spekulieren, wie Lefenvre reagiert hätte, hätte man ihn genötigt den neuen CIC anzunehmen.

  59. Diese „Gründung innerhalb“ wurde von Rom zurückgenommen und nicht wieder erneuert. Wie oft kommen Sie noch mit Ihrem „innerhalb“? Darüber hinaus gab es keinen Bedarf, von einer Sekte etwas zu erbeten.
    Die beiden aufgeführten Zitate von Lefebvre haben doch ausführlich bewiesen, wie er zum Neuen Kirchenrecht stand. Was gibt es dazu noch Fragen? Er nahm das Neue Kirchenrecht nicht an (im Gegensatz zu Bischof Bernard Fellay, der es schriftlich und sozusagen formvollendet annahm!), weil sich Lefebvre in der Katholischen Kirche befand und was außerhalb der Kirche angeordnet wird, verboten ist, anzunehmen. Wiederholt betonte er, daß dies alles „NULL UND NICHTIG“ ist.

  60. @Alexius 16. Juli 2018 um 22:45

    Nun, dann frage ich mich wie es funktionieren konnte dass parallell zwei CIC in Verwendung standen und ihre Gültigkeit haben konnten? Konnte man sich vielleicht aussuchen nach welchem Recht man vorgehen konnte? Irrwitzig. Wer soll das verstehen.

  61. @Alexius 16. Juli 2018 um 22:45

    “ Diese „Gründung innerhalb“ wurde von Rom zurückgenommen und nicht wieder erneuert. Wie oft kommen Sie noch mit Ihrem „innerhalb“? “

    Das MUSS festgehalten werden um nicht die FSSPX in ein sedisvakantistisches Licht zu rücken!

    Lefebvre hat sich nicht vorher von der (Konzils)Sekte losgemacht und dann die FSSPX gegeründet. Nein! Das ist eben der „feine“ Unterschied zu den Sedisvakantisten.

  62. Aber anscheinend hat die Konzilskirche (Sekte lt. @Alexius) Lefebvres Festhalten am alten CIC geduldet. Anders nicht erklärbar.

  63. “ 1969 gründete Lefebvre deshalb die Priesterbruderschaft St. Pius X. 1976 wurde er wegen Priesterweihen ohne Weiheentlassschreiben von Papst Paul VI. suspendiert, 1988 zog er sich unter Papst Johannes Paul II. wegen unerlaubter Bischofsweihen die Tatstrafe der Exkommunikation zu. “ aus https://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Lefebvre

    Also hatte die Konzilskirche 5 Jahre lang 2 CIC paralell laufen lassen. Interessant.

  64. @Pierre 16. Juli 2018 um 21:47

    Zitat
    Man kann nur spekulieren, wie Lefebvre reagiert hätte, hätte man ihn genötigt den neuen CIC anzunehmen.

    Das würde also bedeuten, dass wenn die Piusbruderschaft sich dem aktuellen CIC unterstellen würde (im Falle einer Personalprälatur), dass Sie zu den Sedisvakantisten gehen würden? Doch wie wäre es, wenn der Piusbruderschaft erlaubt würde, dass Sie nach dem altem CIC (ohne künftigen Entwicklungen) verfahren dürften bzw. gerichtet werden.

  65. @Stefan1 17. Juli 2018 um 12:59

    “ Das würde also bedeuten, dass wenn die Piusbruderschaft sich dem aktuellen CIC unterstellen würde (im Falle einer Personalprälatur), dass Sie zu den Sedisvakantisten gehen würden? “

    Nein, würde ich nicht gehen zu den Sedis.
    Ist ja jetzt auch schon ( seit Fellay ) der neue CIC in der FSSPX regulär in Verwendung. Dann dürfte ich schon längst nicht mehr zur FSSPX gehen. Dann dürfte ich nur noch zu Williamson- Gemeinschaft gehen. Nur ist von dieser Gemeinschaft niemand in meiner Nähe. Also, alles bleibt bei mir beim Alten.

    “ Doch wie wäre es, wenn der Piusbruderschaft erlaubt würde, dass Sie nach dem altem CIC (ohne künftigen Entwicklungen) verfahren dürften bzw. gerichtet werden.“

    Kann ich mir nicht vorstellen. Dann müsste auch die Konzilskirche sich dem alten CIC verschreiben, bzw. wieder herausholen und den neuen CIC verwerfen, bzw. für ungültig erklären. EINE Kirche kann nur EINEN CIC haben. Alles andere ist illusorisch, bzw. unmöglich. Oder kennen Sie eine Land dass nach zwei Arten von Verfassungen regiert? Ich nicht.

    PS.: Auch wenn der neue CIC bei der FSSPX in Verwendung ist. Richtig ist das nicht. Das wissen wir. Siehe auch meine obigen Bemerkungen unter @Pierre 15. Juli 2018 um 23:11 und @Pierre 13. Juli 2018 um 16:12

  66. @Pierre 17. Juli 2018 um 16:25

    Jetzt bin ich etwas irritiert. Was würden Sie also tun, wenn die FSSPX als Personalprälatur der KIRCHE (mit Papst) quasi angegliedert würde? Wie würden wohl die Angehörigen der FSSPX mehrheitlich reagieren? Würden sie es akzeptieren?

  67. Welch eine Verwirrung herrscht denn hier!? Wie es aussieht habt ihr völlig vergessen, was die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche ist.

  68. Katholiken können keine Gemeinschaft mit solchen haben, die vom Glauben abgefallen sind!

  69. @Stefan1 17. Juli 2018 um 22:03

    “ Jetzt bin ich etwas irritiert. Was würden Sie also tun, wenn die FSSPX als Personalprälatur der KIRCHE (mit Papst) quasi angegliedert würde? Wie würden wohl die Angehörigen der FSSPX mehrheitlich reagieren? Würden sie es akzeptieren? “

    Nun, wie die Mehrheit darauf reagiert kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls sollte jeder FSSPX ler wissen daß die Bruderschaft IN und DURCH die Kirche gegründet wurde und auch eine Zeit lang INNERHALB der Kirche bestand ( besteht zwar heute noch inoffiziell innerhalb weil eine ungerechte(!) Entscheidung durch Nötigung seitens des Vatikans fiel ) – eben bis zur Exkommunikation nach den unerlaubten aber gültigen Lefebvre -Bischofsweihen.

    Von daher sollte doch klar sein WO die FSSPX hingehört.

    NUR: Die Frage ist, ob es sich dzt. der Vatikan gefallen lässt sich kritisieren zu lassen wie es seinerzeit Lefebvre tat?! Weil wenn natürlich kein Konsens gefunden werden kann bzgl. störender (haeresieverdächtigender/haeretischer) V2- Lehrinhalte ( Religionsfreiheit, Ökumenismus, Kollegialität und auch alte Messe/Liturgie und ev. auch alter CIC ) dann wird es sowieso kein Miteinander geben können, wie ich meine. Jedenfalls nicht auf Dauer. Und dann wird wieder die FSSPX exkommuniziert. Und alles fängt von vorne an.

  70. „Jedenfalls sollte jeder FSSPX ler wissen daß die Bruderschaft IN und DURCH die Kirche gegründet wurde …“

    Das stimmt so nicht!

  71. “ „Jedenfalls sollte jeder FSSPX ler wissen daß die Bruderschaft IN und DURCH die Kirche gegründet wurde …“ “

    Das stimmt so nicht!

    Was soll dran unrichtg ein?

    Die Gesetze eines Staates und die amtliche Rechtsordung sind von jedem Bürger anzunehmen und einzuhalten. Folglich gilt das auch für die katholische Staatsreligion. Sich privat anzumassen zu wollen die offizielle Röm. Kath. Kirche sei nicht die Kath. Kirche ist völlig irrwitzig, irrational und gesetzeswidrig obendrein. Auch ein Lefebvre musste sich die förmliche Exkommunikation gefallen lassen.

  72. Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche ist eine Gemeinschaft von Rechtgläubigen. Was wir heute haben ist im wahrsten Sinn des Wortes ein HEILLOSES DURCHEINANDER.

  73. @Pierre, 17. Juli 2018 um 23:16 Uhr
    „Auch ein Lefebvre musste sich die förmliche Exkommunikation gefallen lassen.“

    Da lache ich aber!

    Die Antwort von Erzbischof Marcel Lefebvre kenne ich: „Wir wurden von Leuten „exkommuniziert“ die schon längst selbst exkommuniziert sind.“

    Was das zu bedeuten hat sollte einem eigentlich klar sein!

  74. Pierre, Sie sollten sich einmal mit den damaligen Mitteilungsblättern (die Zeit um die Bischofsweihen und danach) vertraut machen, dann wissen Sie welche Haltung Erzbischof Marcel Lefebvre zuletzt gegenüber den Abtrünnigen eingenommen hat.

    Das einmal Gedruckte, das man einmal in Besitz genommen hat, läßt sich nicht fälschen, wohl aber ALLES , das im Internet einmal erschienen ist.

  75. @Pierre 17. Juli 2018 um 22:50

    Zitat
    NUR: Die Frage ist, ob es sich dzt. der Vatikan gefallen lässt sich kritisieren zu lassen wie es seinerzeit Lefebvre tat?! Weil wenn natürlich kein Konsens gefunden werden kann bzgl. störender (haeresieverdächtigender/haeretischer) V2- Lehrinhalte ( Religionsfreiheit, Ökumenismus, Kollegialität und auch alte Messe/Liturgie und ev. auch alter CIC ) dann wird es sowieso kein Miteinander geben können, wie ich meine. Jedenfalls nicht auf Dauer. Und dann wird wieder die FSSPX exkommuniziert. Und alles fängt von vorne an.

    Sieht die FSSPX ihre einzige Aufgabe in der Kritik an der KIRCHE (mit Papst) oder kann sie auch ihr eigenes Verständnis mit ihren Mitglieder haben? Es ist irritierend, wenn die Piusbruderschaft auf der einen Seite zwar den Papst in der Messe erwähnt, aber dann doch nicht dazugehören möchte. Wie soll man das verstehen? Die gleiche Kritik geht an die Sedisvakantisten. Warum habt ihr die FSSPX verlassen, wenn diese angeblich nicht zur KIRCHE (mit Papst) zurück möchte? Das ist ein widersprüchliches Verhalten. Oder was wollte ihr dann kritisieren an der FSSPX?

  76. @Stefan1 18. Juli 2018 um 18:21

    “ … , aber dann doch nicht dazugehören möchte. Wie soll man das verstehen? … “

    Wieso?

    Ausdrücklich bekennt sich ja die FSSPX zu dem gegenwärtigen Papst und will somit dazugehören. Ganz klar. Dass aber seit V2 das Lehramt missbraucht, „vergewaltigt“ worden ist sieht wohl nur die FSSPX? Anscheinend ja.

    Dogmatisch müsste ich den Sedis ja recht geben weil es ein irriges Lehramt nicht geben kann. ABER der Clou ( s. Alta Vendita ) der Sache ist der dass auch die eigenmächtige Sedi- Lösung nicht die Lösung sein kann wie man vermuten wollte.

    ERGO: Es kann daher nur darauf hinauslaufen dass ein Kompromiss gefunden werden muss der den scheinbar unlösbaren Konflikt umgeht. Die Lefbvre – Lösung. Anerkennen aber doch widerstehen. Weizen- Unkraut Gleichnis. Und das Prinzip gibt recht und hat sich bis heute bewährt.

    „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ (Matthäus 7, 20).

  77. Halten Sie das endlich einmal fest: Exkommunizierte können andere nicht exkommunizieren!
    Und: Josua 17. Juli 2018 um 22:35:
    „Katholiken können keine Gemeinschaft mit solchen haben, die vom Glauben abgefallen sind!“

    Pierre 16. Juli 2018 um 23:07
    „@Alexius 16. Juli 2018 um 22:45
    Nun, dann frage ich mich wie es funktionieren konnte dass parallell zwei CIC in Verwendung standen und ihre Gültigkeit haben konnten? Konnte man sich vielleicht aussuchen nach welchem Recht man vorgehen konnte? Irrwitzig. Wer soll das verstehen.“

    Irrwitzig ist Ihre Frage!
    Es gibt nur einen einzigen CIC, dieser ist katholisch und allein gültig. Der Wojtyla-CIC entbehrt jeder Gültigkeit. Denn in diesem ist schon die frevelhafte Unterstützung enthalten (also Bergoglio setzt nur fort, was längst begonnen wurde), Sakramente auch an Nichtkatholiken spenden zu können (Kanon 844), ebenso die Aufhebung der Exkommunikation bei Zugehörigkeit zur FM u.a.

    Armin 18. Juli 2018 um 14:32
    „@Josua:
    Darf ich Sie fragen, was in diesen Blättern drinstand?“

    Gestatten Sie darauf zu antworten:
    Bezüglich der IRRTÜMER des Neuen Kirchenrechts z.B. weist Lefebvre in seinem Manifest vom 21. November 1983 an Wojtyla hin und spricht von einem „Alarmruf“, den er [an Rom] ergehen lassen muss „wegen der IRRTÜMER des neuen Kirchenrechts – um nicht zu sagen Häresien – und wegen der Feiern und Reden anlässlich des 500. Geburtstags Luthers…“

    „Wollten wir in dieser Lage Schweigen bewahren, so erschienen wir uns selbst als Komplizen dieser bösen Werke (vgl. Jo 11)“ (Mitteilungsblatt August/September 1993, S. 23)

    Lefebvre redet also von „bösen Werke“ des Wojtyla u.a. im neuen Kirchenrecht, die Sektierer erklären ihn aber als „Heiligen“! Ein „Heiliger“ also mit „bösen Werken“, der sich als Irrlehrer erwiesen hat.

    Lefebvre verurteilt diese „ökumenische Gastfreundschaft“ im neuen Kirchenrecht aufs schärfste, indem die katholischen Amtspersonen ermächtigt werden können, das Allerheiligste Altarsakrament Nichtkatholiken zu spenden.

    „Das alles steht in offenem Gegensatz zur göttlichen Offenbarung, welche „Trennung“ vorschreibt und Vereinigung verwirft zwischen dem Licht und der Finsternis, zwischen dem Gläubigen und dem Ungläubigen, zwischen dem Tempel Gottes und dem der Sekten (vgl. 2 Kor 6,14-18)“ (ebd.)

  78. @Pierre 18. Juli 2018 um 21:20

    Zitat
    Die Levebvre – Lösung. Anerkennen aber doch widerstehen. Weizen- Unkraut Gleichnis. Und das Prinzip gibt recht und hat sich bis heute bewährt.

    Was soll den die Levebvre-Lösung sein? In Prinzip zurück auf Feld 1 vor dem zweiten vatikanischen Konzil. Quasi Reset und zurück. Da drängt sich mir die Frage, darf die KIRCHE (mit Papst), die göttliche Vollmachten hat, keine einzige Änderung im laufe der Zeit vornehmen?

    Die KIRCHE (mit Papst) hat es immer getan (mit entsprechenden Abspaltungen als Folge), aber darf sie es nach Ansicht Levebvre nicht? Sind sämtliche Entscheidungen des 2. vatikanischen Konzils für Levebvre unannehmbar? Da frage ich mich, warum er überhaupt am Konzil teilgenommen hat und mit welchem Ziel.

    Ist das wirklich der Wille Gottes für alle Zeiten niemals mehr eine Aktualisierung? Gibt es keine einzige Möglichkeit der Gestaltung für den Papst und die KIRCHE? Warum braucht es dann einen Papst; es würde eine Verwaltung mit Gericht völlig ausreichen.

    Natürlich besteht die Gefahr des Modernismus, aber auch des übertriebenen Traditionalismus, der übrigens gar nicht mit Heiligkeit zu tun hat, was leicht zu dokumentieren ist.

  79. @Stefan1 18. Juli 2018 um 23:11

    “ Da drängt sich mir die Frage, darf die KIRCHE (mit Papst), die göttliche Vollmachten hat, keine einzige Änderung im Laufe der Zeit vornehmen? “

    “ Die KIRCHE (mit Papst) hat es immer getan (mit entsprechenden Abspaltungen als Folge), aber darf sie es nach Ansicht Levebvre nicht? “

    Ja, natürlich, aber nur im Geiste Gottes und im Sinne der Überlieferung. Das wird wohl jeder verstehen der den HEILIGEN kath. Glauben hochhaltet. Glauben Sie im ernst, dass Satan sich so ohne weiteres in die Karten schauen lässt? Viel List und Tücke ist notwendig um die Gläubigen zu täuschen um sie auf eine andere Fährte zu locken. Das hat mit Verschwörung nichts zu tun. Die Endzeit mit ihren Folgen. Das wissen Sie.

    “ Sind sämtliche Entscheidungen des 2. vatikanischen Konzils für Levebvre unannehmbar? “

    WER hat das behauptet? Ich sicherlich nicht. Das wissen Sie auch. Was aber Lefebvre kritisiert hat waren verschiedene Punkte (bitte nachzulesen!) des V2. Nur, wenn irrige ( von Haeresie will mal ablassen, aber es trifft die Sache sicherlich auf den Punkt ) Lehrinhalte darin enthalten sind dann kann und darf man daraus berechtigte Schlüsse ziehen, bzw. zu dem EINEN Schluss kommen: SO ein irriges Lehramt kann es nicht geben dass die Kirche leitet. ERGO: Daher kann es auch nicht mehr die Kath. Kirche (sondern eine pseudokatholische Glaubensgemeinschaft = Sekte ) sein die der Heiland gegründet hat (dogmatische Begründung).
    Nun die rechtliche Begründung: Das Amt kann nicht „mutieren“ oder sich gar auflösen. Daher kann es nach dem Gesetz des ALLGEMEINEN Irrtums ( s. @dspecht ) der getäuschten Gläubigen auch ein „irriges Lehramt“ geben in der Hinsicht dass eben die getäuschten Gläubigen unschuldigerweise ( trotzdem haben manche mehr Schuld, manche weniger ) dieses falsche Lehramt als das WAHRE annehmen oder vermuten. Und genau das ist der Fall der durch die List Satans mit seiner Alta Vendita gegeben ist.

    “ Da frage ich mich, warum er überhaupt am Konzil teilgenommen hat und mit welchem Ziel. “

    Lefebvre hatte keine anderen Absichten als nur dem katholischen Glauben treu zu bleiben. Vorsätzlich ihm z.B. die Gründung seiner FSSPX ( die Kirche zu spalten etc. ) zu unterstellen wäre übelste Verleumdung. Zu der Zeit während des V2 dachte Lefebvre NIE daran solches zu tun. Lesen Sie doch seine Geschichte und vieles wird Ihnen klarer werden. Tun Sie es doch.

    Aber lesen Sie doch die https://www.amazon.de/Unterminierung-Katholischen-Kirche-Mary-Mart%C3%ADnez/dp/3929170299

    Hier sieht man was im Vorfeld bereits geleistet wurde um die Kath. Kirche zu Fall zu bringen.

  80. Ich möchte mal einen Kontrapunkt setzen und hier aufzeigen, dass selbst die Weltmedien bemerkt haben, dass mit Papst Franziskus nicht alles zu machen ist, was ein Schisma begünstigen würde.

    Das Familienverständnis und die Ablehnung der Abtreibung wird hier klar von Papst Franziskus ausgedrückt.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-homosexuelle-paare-sind-keine-familie-a-1213384.html

    Es gilt also weiterhin, dass protestantischen Ehepartner keine Kommunion ausgeteilt wird.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-und-die-kommunion-was-hinter-seiner-absage-steckt-a-1211326.html

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-gegen-teilnahme-protestantischer-ehepartner-an-der-kommunion-a-1211190.html

  81. @Pierre 18. Juli 2018 um 23:54

    Danke für Ihre Bemühungen. Ich glaube, dass mal eine Liste der Anschuldigungen an das 2. vatikanische Konzil der Piusbruderschaft gesehen zu haben. Ich kann es nur nicht mehr finden. Es gehört sicher die Gestaltung der hl. Messe (NOM) und die Anerkennung der Menschenrechte dazu. Mehr ist mir jetzt nicht geblieben, aber es muss mehr sein.

  82. @Stefan1 18. Juli 2018 um 23:59

    Ja, bitte, lesen Sie nach! 😉 Beschäftigen Sie sich bitte mit der Gschichte des V2 ringsherum. Warum hätte sich eine FSSPX bilden sollen wenn es nicht berechtigte Gründe dazu gab. fG

  83. @Stefan1 18. Juli 2018 um 23:55

    Was heißt für Sie subtil?
    Was heißt für Sie offensichtlich?

    Denken Sie, Satan ist so plump mit seiner „List“ ( nur durch Wachsamkeit und Gebet kann man widerstehen ) daß man es sofort erkennt?

    Alles geht nur schleichend vor sich, einmal ein Stückchen da, dann wieder mal dort. Scheibchenweise. Oder sehen Sie eine andere Richtung als die den Glauben zu zerstören?

    Also. Seien Sie auf der Hut. Satan versteht es meisterhaft zu blenden und wir glauben noch immer wir hätten die Sache in der Hand. Wir glauben nur die Sache in der Hand zu haben, stattdessen ist es Satan der immerwährend führt, uns am Gängelband hat – wenn wir unvorsichtig sind und nicht prüfen.

  84. @Pierre 19. Juli 2018 um 00:04

    Aber wo? Das muss doch auf dem Internet jederzeit verfügbar sein. 🙂
    Sonst wäre es ja willkürlich.

  85. @Pierre 19. Juli 2018 um 00:14

    Ja, Satan und seine Machenschaften. Aber Gott lässt Satan nicht einfach so weit los, dass nicht mal 1 Promille der Menschen gerettet werden können. Das ist sektiererischer Irrtum und Unfug. Wer ein christliches Leben führt und auch zur KIRCHE (mit Papst) sonntäglich zur hl. Messe geht, der wird kaum verloren gehen. Gott lässt nur soviel satanische Einmischung bei der KIRCHE (mit Papst) zu, wie er will und es für die Bewährung notwendig sind. Trotzdem werden Sie alle die KIRCHE (mit Papst) auf ihrem Sterbebett immer noch unerschütterlich sehen und dann kommen bei vielen der Ausgetretenen doch Zweifel. Von einem Priester weiss ich, dass er viele Ausgetretene am Sterbebett begleitet; sie erkennen in letzter Minute, nachdem sie ihr Leben lang auf den Untergang der KIRCHE (mit Papst) gehofft, es sich gewünscht und herbei gesehnt haben. Mit Tränen in den Augen bereuen sie in der letzten Stunde und wollen kaum Verzeihung finden. Seltsam, nicht! Seltsam ist auch, dass die Priester der Piusbruderschaft und anderen Gruppierungen kaum Zeit finden, ein treues Mitglied am Sterbebett zu begleiten.

  86. @Stefan1 19. Juli 2018 um 00:25

    Ich rede auch nie von aus der Kirche/“Kirche“ (mit Papst/“Papst“ ) auszutreten. Ich rede nur von den Irrtümern die es gilt zu bekämpfen.

    Oder sollte ich einfach verleugnen dass es gar keine Irrtümer gibt???

    Das wäre DER Wahnsinn!!!!!!!!!!

    Na, dann schaffen wir sofort die FSSPX ab und überlassen das Feld einfach der Konzilskirche. Na, danke schön. Das wäre es dann gewesen mit dem Glauben. Kein Regulativ mehr. Super! 😦

  87. “ Ja, Satan und seine Machenschaften. Aber Gott lässt Satan nicht einfach so weit los, dass nicht mal 1 Promille der Menschen gerettet werden können. “

    Wer kann sagen wieviel gerettet werden soll(t)en? Können wir uns das anmaßen oder Gott vorschreiben, bzw. dass unser freier Wille berücksichtigt wird?

    Satan hat die (Voll)macht uns zu verführen. Das sollte jedem von uns bewußt sein. Mehr ist nicht zu sagen. Und wer kennt nicht dessen Verführungskünste und seine eigenen Schwächen?

    „Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet.“

  88. — Die List Satans —
    Interkommunion oder der Vorstoß der deutschen „Konzilsritter“
    28. Juni 2018Traditio et Fides

    Da wir davon ausgehen, dass alle unsere Leser die Schreckensmeldungen der Franziskus-Herrschaft verfolgen, so dürfen wir als bekannt voraussetzen, dass die Meldung, wonach der Vatikan der DBK-Interkommunionlösung zugestimmt hat, allen bekannt ist. Warum also dieses Hin-und-Her? Weil es Kayfabe oder ein SCHAUKAMPF ist.

    Wie führt man die allgemeine ökumenische Messe ein?

    Indem man SCHRITTWEISE vorgeht:
    Man bitten eine befreundete, deutsche Bischofskonferenz die Interkommunion „in Einzelfällen“ an protestantische Ehegatten zu spenden;
    Diese „Einzellösung“ wird von anderen Bischofskonferenzen der Welt als ein Grundsatz der Kommunionspendung an alle Protestanten umgesetzt (siehe Handkommunion);
    Weil die Protestanten schon zur Kommunion gehen, steht einer „neuen ökumenischen Messe“ nichts im Wege.

    Natürlich mussten vorher die Rollen verteilt werden, wie im Kasperle-Theater: Seppel, Wachtmeister, Hexe, Krokodil (bitte Namen selbstständig einfügen).

    Was wird die „neue ökumenische Messe“ sein?
    

    Irgendein paganer Kult der Mutter-Erde, versteckter Luziferianismus. Die neue Amazonas-Synode will nicht nur den Priesterzölibat aushebeln, „in begründeten Einzelfällen des Amazonas-Gebiets“, sondern auch Katholiken von den Heiden etwas lernen lassen, wie sehr anschaulich H. Reed Armstrong darstellt. Wir stehen wirklich an der Pforte einer luziferischen Einheitsreligion, die Schritt für Schritt umgesetzt wird. Der geforderte Gesamtrücktritt der chilenischen Bischofskonferenz macht allen Bischofskonferenzen klar, wohin ein eventueller Widerstand führen wird. Keine rosigen Aussichten.

    Warum es aber SO VERSTECKT tun?
    

    Ein geradliniger Mensch würde sich fragen: Warum tun sie es nicht offen? Warum sagen sie nicht:

    Wir haben den Glauben an Gott verloren.
    Wir wollen einen neuen Glauben einführen.
    Weil wir eine Bande von ungläubigen Sodomiten sind.
    
    Warum verkaufen Sie das Gift als etwas Wohltuendes und Gutes (Vat. II)?
    

    Weil das Betrügen und die Augenwischerei den eigentlichen Kick ausmacht. Weil es DIABOLISCHE Narzissten sind. Sie verkaufen ein Sakrileg als eine „barmherzige Hilfe in der familiären Notlage“, siehe Originalton DBK:

    „Da eine generelle Zulassung des nichtkatholischen Teils einer konfessionsverbindenden Ehe zur vollen Teilnahme an der katholischen Eucharistiefeier nicht möglich ist, ist eine persönliche Gewissensentscheidung gefragt, die Menschen nach reiflicher Überlegung im Gespräch mit ihrem Pfarrer oder einer anderen mit der Seelsorge beauftragten Person treffen sollen. Da der Empfang der heiligen Kommunion nie nur ein individuelles Geschehen ist, sondern immer die Gemeinschaft der Kirche berührt, bedarf die persönliche Entscheidung einer festen Einbindung in das Leben der Kirche. Eine wichtige Rolle spielt deshalb das seelsorgliche Gespräch, in dem eine gute Lösung für jeden Einzelfall gefunden werden kann. Hier ist auch ein Ort, über das Sakrament der Versöhnung zu sprechen.“

    Ist das eindeutig? Nein.

    Ist es verständlich? Nein.

    Kann jeder das nach seiner Façon interpretieren? Ja.

    Wie die Konzilstexte? JA.

    Und ein altes katholischen Mütterchen, falls es deren noch gibt, wird jetzt wirklich zugeben, dass

    „unsere lieben Bischöfe, die es so schwer haben, etwas wirklich Liebes für die armen Protestanten getan haben, die es auch so schwer haben“.

    Was wir dadurch erreicht?

    Protestanten empfangen die sakrilegische Kommunion, begehen eine Todsünde und ihnen droht die Hölle,
    Priester teilen wissentlich die sakrilegische Kommunion, begehen eine Todsünde und ihnen droht die Hölle,
    Katholische Ehepartner, die das befürworten begehen eine schwere Fremdsünde, da sie zur sakrilegischen Kommunion raten oder dieser nicht wehren, begehen eine Todsünde und ihnen droht die Hölle.
    

    Es reicht also nicht, dass ehebrecherische Katholiken sakrilegische Kommunionen empfangen, das Maß der Sünde muss vergrößert werden durch die protestantischen Ehegatten und letztendlich alle Protestanten. Dies soll auch zur Spaltung des Klerus führen, zu einem zuerst inneren und dann äußeren Schisma, denn ein paar Priester werden sich sicherlich weigern dies zu tun, obwohl kaum in D, A und CH. Wie sehr treffend Hilary White schreibt, so wie durch Amoris Laetitia sich in der Kirche kein Platz für gemäßigte orthodoxe, konservative Priester finden lässt, die irgendwie unter JP2 und B16 überleben konnten, so wird sich nach Cor orans kein Platz für orthodoxe kontemplative Nonnen finden lassen. Sie werden alle ins SCHISMA getrieben. Immer stärker, immer konsequenter. Das ist das Ziel. Eine vom Gegenpapst Franziskus betriebene Spaltung der Kirche, denn welcher richtiger Papst würde das betreiben wollen? aus https://traditionundglauben.com/category/vatikanum-ii-und-seine-folgen/

  89. Aus https://fsspx.org/de/lehramt :

    Das Problem eines neuen Lehramtes

    Die Ansprache Papst Johannes‘ XXIII. zur Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils vom 11. Oktober 1962 [1], die Ansprache desselben an das Heilige Kollegium vom 23. Dezember 1962 [2] und die Rede Benedikts XVI. vom 22. Dezember 2005 [3] sind ein Zeichen für die Absicht des Konzils, und das war diejenige eines „pastoralen Lehramts“. Das II. Vatikanum wollte den Glauben der Kirche nach den Forschungsmethoden und den literarischen Formulierungen des modernen Denkens ausdrücken und die Beziehung zwischen dem Glauben der Kirche und gewissen wesentlichen Teilen dieses Denkens neu definieren.

    Welche genaue Bedeutung soll man passenderweise diesem neuen pastoralen Lehramt zumessen, welches Johannes XXIII. wollte? Benedikt XVI. wollte die authentischste Interpretation der Absicht Johannes‘ XXIII. geben, und er tat es in dem, was allgemein als die Schlüsselrede seines Pontifikats angesehen wird. Indem es „den Forschungsmethoden und der literarischen Formulierung des modernen Denkens“ folgt, wollte das Zweite Vatikanische Konzil, so sagt er, die Definition der Beziehung, die zwischen dem Glauben der Kirche und gewissen Teilen, die dem modernen Denken eigen sind, ändern. Es geht also nicht darum, dieselbe Definition auf verschiedene Weise auszudrücken. Es handelt sich darum, die Definition zu ändern. Nicht nur die Form des Diskurses ändert sich, sondern sein Wesentliches und seine Substanz, genau in dem Punkt, der am Anfang der Beziehungen zwischen dem katholischen Glauben zum modernen Denken steht. Der Beweis dafür ist der, dass dieses das Konzil dazu geführt hat, gewisse historische Entscheidungen „neu zu interpretieren“ oder zu „korrigieren“, bis zu dem Punkt, dass der Anschein einer gewissen Diskontinuität entsteht.

    Das Zweite Vatikanische Konzil hat durch die Neubestimmung des Verhältnisses zwischen dem Glauben der Kirche und bestimmten Grundelementen des modernen Denkens einige in der Vergangenheit gefällte Entscheidungen neu überdacht oder auch korrigiert, aber trotz dieser scheinbaren Diskontinuität hat sie ihre wahre Natur und ihre Identität bewahrt und vertieft.“ [4] Über die anscheinende Diskontinuität hinaus sei die wirkliche Kontinuität jene „des einen Subjekts Kirche, die der Herr uns geschenkt hat, unter Wahrung der Kontinuität; die Kirche ist ein Subjekt, das mit der Zeit wächst und sich weiterentwickelt, dabei aber immer sie selbst bleibt, das Gottesvolk als das eine Subjekt auf seinem Weg“[5]. 
    

    Bemerken wir an dieser Stelle einfach, dass die Einheit der Kirche nicht nur als Einheit eines und desselben Subjekts im Laufe der Zeit definiert werden kann. Denn die Einheit der Kirche liegt nicht nur in der chronologischen Ordnung. Viel tiefer handelt es sich um die Einheit des Glaubens, die Einheit desselben Sinnes derselben göttlich geoffenbarten Wahrheit. Und also handelt es sich um die Einheit derselben Definition derselben Prinzipien welche die Beziehungen des Glaubens der Kirche zur Welt regeln, in der modernen Zeit wie in allen vorangegangenen Epochen. Wenn man diese Definition ändert, dann stellt man die Einheit in Frage. Die Diskontinuität, von der Benedikt XVI. spricht, läuft dann Gefahr, eine nicht nur anscheinende zu sein.

    Die Neuerung, die in diesem Definitionswechsel enthalten ist, lässt sich in mehreren Punkten bemerken und stellt die von „drei Fragenkreisen“ erwartete Antwort dar: An erster Stelle musste die neue Art und Weise der Beziehung zwischen dem Glauben und den modernen Wissenschaften definiert werden, an zweiter Stelle musste die neue Art und Weise der Beziehung zwischen der Kirche und dem modernen Staat definiert werden, an dritter Stelle stellte sich das Problem der religiösen Toleranz, welche eine neue Definition der Beziehung zwischen dem christlichen Glauben und den Religionen der Welt erforderte, und insbesondere musste die Beziehung zwischen der Kirche und dem Glauben Israels neu bewertet und definiert werden. [6] Diese drei Fragen sind in Wirklichkeit nur eine einzige: Benedikt XVI. fasst sie perfekt zusammen, wenn er sagt: „das Konzil musste“ über diese drei Punkte „das Verhältnis von Kirche und Moderne neu bestimmen“ [7].

    Genau diese Neuerung (so wie sie in den angegebenen Punkten erscheint) stellt das Problem dar. Das Neue definiert sich in der Beziehung zum Alten. Neues und Altes sind nicht nur in der Zeit verschieden, sie differieren auch, das heißt, sie sind wesentlich etwas anderes [8]. Wenn das Neue auf das Alte folgt, dann ist die Beziehung zwischen ihnen jene, die zwischen zwei Definitionen besteht, von denen die eine die andere aufhebt und ersetzt. Der Übergang vom Alten zum Neuen ist das Maß eines Wechsels des Wesentlichen oder der Definition.

    Und tatsächlich sehen wir sehr wohl, dass das II. Vatikanum in mindestens zwei der oben zitierten Punkte andere als die bisher geltenden Definitionen angenommen hat.

    Die Erklärung Dignitatis humanae und die Konstitution Gaudium et spes geben eine andere Definition der Beziehung zwischen Kirche und modernem Staat als jene, die in Quanta cura und Quas primas gelehrt wird. Anstatt wie Pius IX., Leo XIII. und Pius XI. das Prinzip der Religionsfreiheit und des Indifferentismus der Staaten zu verurteilen, übernimmt sie das II. Vatikanum.
    Die Konstitution Lumen gentium, das Dekret Unitatis redintegratio und die Erklärung Nostra aetate geben eine andere Definition der Beziehung zwischen dem christlichen Glauben und den anderen Religionen als jene, die durch den Syllabus, Satis cognitium und Mortalium animos gelehrt wird. Anstatt wie die vorherigen Päpste die Annahme einer gewissen Heilswirkung der nichtkatholischen Religionen zu verurteilen, übernimmt sie das II. Vatikanum.
    

    Das Anliegen Johannes‘ XXIII. findet so im Lichte des Anliegens Benedikts XVI. seine Bestätigung. Was das Konzil getan hat und was der aktuelle Papst uns beschreibt, zeigt a posteriori das, was das Konzil beabsichtigte. Das Konzil hat über gewisse Punkte neue Lehren angenommen und dabei die Art und Weise verändert, in welcher die Kirche bisher ihre Beziehung zu den Zivilgesellschaften und zu den anderen Religionen gestaltet hat – dabei hat es entgegengesetzte Anschauungsweisen angenommen. In diesem Sinne seien, wie Kardinal Ratzinger es bereits erklärte, die Erklärungen der Päpste des vergangenen Jahrhunderts über die Religionsfreiheit und die Entscheidungen gegen den Modernismus vom Anfang dieses Jahrhunderts überholt, nachdem sie ihre pastorale Aufgabe in einem bestimmten Moment erfüllt hätten [9]. Dieselbe Feststellung findet sich in der päpstlichen Ansprache vom 22. Dezember 2005, welche argumentiert, als ob jede Entscheidung schon aus der Tatsache heraus, dass sie zur Geschichte gehört, nur ein unwesentliches Thema betreffen und je nach den Umständen nur eine relative Wahrheit ausdrücken könnte. Nun sind aber sicherlich Prinzipien, die man bei unwesentlichen Themen anwendet (wie jene, welche die gesamte Soziallehre der Kirche begründen), nicht unwesentlich.

    Die Tatsache dieses doktrinalen Relativismus erhellt die ursprüngliche Absicht, die Johannes XXIII. beschreibt: Die Tatsache, dass das Konzil eine Glaubenslehre nach den Forschungsmethoden des modernen Denkens unterbreiten wollte, bedeutet, dass das Konzil den Glauben unterbreiten wollte, indem es das moderne Denken als Forschungsmethode nutzte. Unter diesen Forschungsmethoden steht eine recht besondere Epistemologie an erster Stelle: jene des kartesianischen Inneismus und des kantischen Idealismus. Sie kann auf den Vorrang des Subjekts vor dem Objekt reduziert werden. Und sie schließt den vollständigen Relativismus auf dem Gebiet der Lehre ein, vor allem bezüglich der Punkte, welche die Beziehung der Kirche zu den Zivilgesellschaften und den anderen Religionen betreffen. Für Benedikt XVI. bedeutet das, dass die Kirche eine Beziehung neu orientiert. Es handelt sich nicht darum (zumindest in der Absicht des Konzils und des Papstes), den Glauben oder die Kirche direkt zu ändern. Es handelt sich darum, den Glauben und die Kirche in eine neue Beziehung zur Moderne zu stellen, um die durch die Veränderungen in der modernen Zeit notwendig gewordene Anpassung an die Moderne durchzuführen: um das, was Johannes Paul II. eine „renovatio accomodata“ [10] nannte. Kardinal Ratzinger äußerte denselben Standpunkt, als er versicherte, dass „der Text von Gaudium et spes die Rolle eines Gegen-Syllabus spielt in dem Maße, als er den Versuch einer offiziellen Versöhnung der Kirche mit der Welt darstellt, wie sie seit 1789 geworden ist“ [11]. Erzbischof Lefebvre seinerseits stellte fest, dass die Lehren des II. Vatikanums „die Kirche zur Welt bekehrt“ [12] und „den Triumph der liberalen Ideen“ [13] durchgesetzt haben.

    Die Priesterbruderschaft St. Pius X. behauptet nicht, dass dieser Wechsel der Definition die gesamte Lehre des II. Vatikanums allgemein betrifft. Wir nehmen nur das zur Kenntnis, was Johannes XXIII. und Benedikt XVI. sagen, und wir stellen fest, dass das Zweite Vatikanische Konzil in einigen bestimmten Punkten die Vorgehensweise des modernen Denkens übernommen hat, und dass das dazu geführt hat, der Beziehung der Kirche zu den Zivilgesellschaften und zu den anderen Religionen einen anderen Charakter zu verleihen, der mit dem vorherigen Lehramt unvereinbar ist. Das Lehramt ist per definitionem konstant, Äußerungen, die sich als unvereinbar mit dem erweisen, was bereits gesagt worden ist, können keinen wirklichen lehramtlichen Charakter haben. Infolgedessen lehnen wir ab, dass die Lehren des II. Vatikanums über die Religionsfreiheit und den Ökumenismus (ebenso wie die Lehren über die Kollegialität und die neue Ekklesiologie) sich als wahrer und eigener Teil der Lehre durchsetzen. Es ist wahr, dass diese vier Punkte nicht allein das ganze Konzil ausmachen. Erzbischof Lefebvre versicherte immer, dass er niemals das gesamte Zweite Vatikanische Konzil verworfen hat [14]. Wenn also das Konzil Denkweisen zur Debatte gestellt hat, dann muss die Tatsache dieser Situation in jedem einzelnen Fall am Text untersucht werden. Und das tun wir bezüglich der angegebenen Punkte.

  90. Seht doch, wie einer sich entsetzt, wenn jemand vernünftig zu denken beginnt.

    Der Entrüster schweigt aber, wenn er die Frage beantworten soll:

    „Irischer Priester wegen Predigt gegen Abtreibung abgesetzt“. Er gibt keine Antwort darauf, warum seine „Kirche“ – „mit Papst“ dies gewähren lässt, nämlich sein „Hirte und Lenker des Erdkreises“, „Säule und Grundfeste der Wahrheit“?

    Er bleibt stumm, zu erklären: War es der Heilige Geist, der diesen Obersten Gotteslästerer erwählt hat, Nachfolger des heiligen Petrus zu sein?

    Er weicht aus einzulenken, wenn es um den Zerstörer der Ehe und dem Abschaffer der Sünde geht.
    Er schweigt, wenn Erwachte ihn als „Totengräber von Europa“ bezeichnen.

  91. Aus zwei Gründen darf man keine Beziehungen zu Ketzern haben, sagt der heilige Thomas v. A.:

    Zum einen wegen ihrer Exkommunikation, da man keine Beziehungen des Glaubens wegen zu exkommunizierten Personen haben darf.
    Zum anderen wegen ihrer Häresie, und dies aus drei Gründen:

    Erstens wegen der Gefahr, andere zu korrumpieren, also in ihrem Glauben zu verderben,hinweisend auf den ersten Korintherbrief (15,33) „Täuscht euch nicht, schlimmer Umgang verdirbt die gute Haltung“

    Zweitens erwirkt es den Anschein, dass man den perversen Doktrinen zustimmt. (Siehe FSSPX!)

    Drittens, damit jede Vertrautheit mit Ketzern keine Gelegenheit bietet, andere in die Irre zu führen. Eben zu glauben, daß ihr Tun und Handeln kein Ärgernis ist und dieses geringschätzt. (Siehe FSSPX!)

    So erläutert dies der große Kirchenlehrer Thomas von Aquin beim Umgang mit Ketzern.

    Schon im ersten Jahrhundert warnte Paulus die Gläubigen vor falschen Lehrern, die sie fälschlich unter dem Vorwand, Apostel Christi zu sein, irreführten:
    Denn solche falschen Apostel sind betrügerische Arbeiter, die sich in die Apostel Christi verwandeln. Kein Wunder, denn Satan selbst verwandelt sich in einen Engel des Lichts.

  92. @Alexius

    “ Zweitens erwirkt es den Anschein, dass man den perversen Doktrinen zustimmt. (Siehe FSSPX!) “

    Gerade Sie als Lefebvre – Fan wollten die FSSPX schlecht reden? Sie schütten wirklich das Kind mit dem Bade aus, wie ich meine.

    Was glauben Sie mit wie vielen Todsündern die Kirche leben muss. Dann gäbe es nur noch wenige oder überhaupt noch leere Kirchen. Und jeder geht dem anderen nur noch aus dem Weg … Was soll das? Absolut unrealistisch.

    Was jeder Papst, resp. jeder Kleriker auf dem Kerbholz (persönl. Sündenregister) hat wird jeder persönlich vor Gott verantworten müssen, wenn man schon nicht kirchlicherseits verurteilt, bzw. verurteilen kann (weil eine Sekte, wie Sie meinen ). Deswegen aber ändert sich doch nicht die Lehre der Kirche oder das sichtbare Amtswerk der Kirche. Das ist Ihnen ja doch bewusst. Auch Lefebvre wusste um diesen Umstand UND DOCH hielt er zur OFFIZIELLEN (Amts-) Kirche (mit Papst/“Papst“) fest.

    Wir leben eben in einem ordentlichen Rechtsstaat und können nicht umhin uns selbst Jurisdiktionsgewalt zuschreiben zu wollen. Das geht nicht. Diese Vollmacht hat niemand aus sich heraus auch wenn es offensichtliche Haeretiker, bzw, was noch tragischer ist, ein HAERETISCHES LEHRAMT(!!!) gibt. Nur die Kirche ( wenn erst einmal später, wenn sich einige Kleriker bekehren sollten und sich dazu aufraffen den Sumpf zu beseitigen ) hat das Recht darüber zu entscheiden. Bis dahin haben wir das Beste daraus zu machen, so gut es geht. Und Lefebvre hatte dafür die passende Lösung.

    Wieso fällt es Ihnen dann nicht schwer die Kirche aufzubauen so wie sie vorkonziliar noch intakt war? Wer wollte Ihnen ( falls Sie ein Kleriker wären z.B. wie Thuc ) die Gewalt/Vollmacht übertragen die Sie dennoch benötigen. Wer ist Ihr Gewährsmann? Wie steht das im Einklang mit den offiziellen Gesetzen?!? Mit dem CIC?

    Eigentlich hätte diese Gewalt schon auf Thuc übergehen müssen. Das wissen Sie. UND was ist daraus geworden??? Wurde diese Gewalt vielleicht doch schon übergeben? Wir wissen es nicht. Und von der Rechtslage her gesehen brauchen wir jetzt wohl nicht weiter sprechen. Das ist eindeutig.

    AUSSER Sie stellen einen Misstrauensantrag und gehen gegen diese vermeintliche Sekte mit rechtlichen ( eine guter Rechtsanwalt wir nötig sein!! ) Schritten vor, was ja Ihnen zustehen sollte, wenn Sie sich im Recht meinen. Ein Versuch wäre es doch wert, oder?

  93. Die Wahrheit ist NIEMALS kompliziert: man muss nur zwei Dinge beachten!

    Was ist die Kirche?
    Wie gehört man zur Kirche?

  94. Warum weichen Sie ständig aus und kommen nicht konkret zur Sache, die ich angesprochen habe?

    „@Alexius
    Zweitens erwirkt es den Anschein, dass man den perversen Doktrinen zustimmt. (Siehe FSSPX!)
    Gerade Sie als Lefebvre – Fan wollten die FSSPX schlecht reden? Sie schütten wirklich das Kind mit dem Bade aus, wie ich meine.“

    Zum einen: Lefebvre-Fan stimmt so mal gar nicht. Nicht immer hat Lefebvre sein Licht leuchten lassen zur Ehre Gottes und für den wahren Glauben. Die längere Zeit [also nicht immer] sah er den Papst als wahren Papst an und die Sekte [wiederum nicht immer] als Katholische Kirche. Durch diese Widersprüchlichkeit und Fehlen der klaren Linie ist er für die heutige Verwirrung in der Bruderschaft mitverantwortlich.

    Zum anderen: Es erweckt nicht nur den Anschein in bezug auf die Bruderschaft, sondern die Realität ist bereits vollzogen. Die Zustimmung der FSSPX gegenüber diesen verwerflichen Doktrinen ist ja schon geschehen. Fellay wollte dies zwar geheim halten, dennoch ist es an die Öffentlichkeit gelangt: Sie wissen das ganz genau – es wurde hier auf dieser Plattform MEHRMALS schon gebracht. Wenn Sie dies also wissen, warum verleugnen Sie dann diese Realität und nehmen die Bruderschaft immer in Schutz?

    In der Doktrinellen Präambel hat er bereits genau dieses Kirchenrecht, das die Piusbruderschaft vorher abgelehnt hat, angenommen. Er billigte die Neue Messe darin, und das Konzil will er zu 95 % annehmen.

    Ferner stammt der Satz “Zweitens erwirkt es den Anschein, dass man den perversen Doktrinen zustimmt“ nicht von meiner Wenigkeit, sondern vom überaus gelehrten Heiligen Thomas von Aquin.

    Also bei der Bruderschaft handelt es sich heute nicht einmal mehr um „Anschein“, sondern die Gläubigen wurden vor Tatsachen gestellt.

  95. @Alexius 19. Juli 2018 um 14:44

    Selbst wenn wir im Übel übereinstimm(t)en sollten, dann klärt das noch lange nicht die Frage der Rechtsverbindlichkeit, allgem. Rechtslage wie die Kirche weiterzuführen sei und die der VOLLMACHTEN?!
    Zumindest sollten Sie zudem eine praktisch VERBINDLICHE Lösung anbieten können die für ALLE Gläubige dieser Welt erkennbar wäre und nicht im Sektierertum steckenbleiben wollen. Ursachenforschung und Ursachenbeschreibung ist entschieden zu wenig.

    Sie werden aber keine Lösung finden. PRIVAT können Sie machen was Sie wollen. Nur die Kirche ist nicht „privat“.

    Lefebvre ha(ä)tte keinen Nachfolger bestimmt der sedisvakantistische Züge gehabt hätte. Punkt. Nehmen Sie das mal bitte zur Kenntnis und verrennen sich nicht immer wieder in Wunschvorstellungen eines Sedi- Lefebvre. Das ist Ihr Irrweg.

  96. „Sie werden aber keine Lösung finden. PRIVAT können Sie machen was Sie wollen. Nur die Kirche ist nicht „privat“.“ Pierre 19.07.2018 um 15:13 Uhr

    Da haben Sie sicherlich Recht. Wäre die Kirche „privat“, könnte jeder sich seinen individuellen Glauben zusammenbauen, wie es bei den Protestanten der Fall ist, wie man an den Abertausenden von Sekten, die sich alle auf irgendeinen Luther/Calvin/Smyth/Wesley oder wie sie alle heißen mögen, sehen kann.

    In Bezug auf das Schisma, das hier als nahe bezeichnet wird, ist es schon seit 2013 zu beobachten, dass sich gerade in einigen traditionellen Kreisen der Kirche Gruppen gebildet haben, die Franziskus ablehnen und Benedikt XVI weiterhin als rechtmäßigen Papst ansehen. So wäre es denkbar, dass sollte Franziskus irgendetwas tun, das diese Gruppen erstarken lässt oder ein Schisma auslösen könnte, Benedikt XVI zum Gegenpapst ausgerufen werden könnte.

  97. @Armin 19. Juli 2018 um 15:27

    Das würde aber das Problem des irrigen Lehramtes des V2 nicht lösen. Im Grunde sind P. Franziskus und P. Benedikt XVI. nur die zwei Seiten ein und derselben Medaille.

  98. @Pierre:

    Wenn Sie so wollen ja. Unterstützen tue ich diese Idee nicht, jedoch gibt es einige Gruppierungen, die Franziskus ablehnen und Benedikt XVI als weiterhin legitimen Papst ansehen. Daraus resultierend könnte ich mir vorstellen, dass jemand ihn im Falle eines Schismas zum Gegenpapst proklamieren könnte. Als Lösung würde ich das aber keinesfalls ansehen.

  99. @Pierre 19. Juli 2018 um 00:38

    Zitat
    Ich rede auch nie von aus der Kirche/“Kirche“ (mit Papst/“Papst“ ) auszutreten. Ich rede nur von den Irrtümern die es gilt zu bekämpfen.
    Oder sollte ich einfach verleugnen dass es gar keine Irrtümer gibt???

    Nur sehen viele vor lauter angeblichen Irrtümer das Gute das auch entsteht nicht mehr. Irrtümer gab es zu allen Zeiten. Die Liste ist sehr lang. Das selbst Heilige sich in der langen Geschichte der Kirche gelegentlich geirrt haben, ist kein Geheimnis. Selbst Katharina von Siena muss eine irrtümliche Marienerscheinung gehabt haben, denn sie behauptete, dass Maria, nicht unbefleckt empfangen sei. Es gibt sogar Literatur darüber, dass nicht alle Personen, die zu „Ehre der Altäre“ erhoben wurden irrtumsfrei waren. Zur Zeit von Katharina war das noch ein umstrittenes Thema und trotzdem wurde sie zur Kirchenlehrerin erhoben.

    Auch nicht alle theologischen Aussagen vom Heiligen Pfarrer von Ars oder Padre Pio sind irrtumsfrei. Es gab auch suspekte Handlungen und Aussagen von Päpsten in früheren Jahren.

  100. @Pierre 19. Juli 2018 um 09:49

    Ihre Worte an den Sedisvakantisten @Alexius sind zutreffend. Lefebvre war nie ein Sedisvakantist und wollte es auch nie sein. So können seine Nachfolger niemals diesen Weg beschreiten.

  101. @Armin 19. Juli 2018 um 15:27

    Zitat
    In Bezug auf das Schisma, das hier als nahe bezeichnet wird, ist es schon seit 2013 zu beobachten, dass sich gerade in einigen traditionellen Kreisen der Kirche Gruppen gebildet haben, die Franziskus ablehnen und Benedikt XVI weiterhin als rechtmäßigen Papst ansehen. So wäre es denkbar, dass sollte Franziskus irgendetwas tun, das diese Gruppen erstarken lässt oder ein Schisma auslösen könnte, Benedikt XVI zum Gegenpapst ausgerufen werden könnte.

    Ich glaube nicht, dass Papst Benedikt XVI ein Gegenpapst sein wird. Dieser grosse Theologe ist nun alt und hat konsequent den Rücktritt und Ruhestand (Vorbereitung für das ewige Leben durch kontemplative Lebensführung) angetreten. Das wird er konsequent durchsetzen. Da bin ich ziemlich sicher. Es könnte natürlich einen anderen Gegenpapst geben. Auch das hat es in der Vergangenheit schon gegeben. Das wäre nichts Neues.

    Es ist Spekulation, aber ich denke, es wird keinen Gegenpapst geben, egal ob der Papst dann Franziskus oder anders heissen wird. Keine göttlichen Prophezeiungen
    (anerkannten) haben so etwas angekündigt. Ich gehe davon aus, dass das noch kommende Schisma innerhalb der KIRCHE (mit Papst) deutlich sein wird und das der Papst dazwischen stehen wird und weder ein noch aus weiss. Wenn es am Schlimmsten ist und kaum noch lösbar, wird die WARNUNG (Garanbandal) kommen.

  102. @Stefan1 19. Juli 2018 um 20:11

    “ Nur sehen viele vor lauter angeblichen Irrtümer das Gute das auch entsteht nicht mehr. “

    Bitte, wollen wir doch die Kirche im Dorf lassen. Wenn es noch Gutes gibt dann heißt das noch lange nicht dass alles in Ordnung ist. Mit dem kann man sich nicht darüber hinweg schwindeln.
    Es gilt die falsche Theologie zu brandmarken die hinter den V2 Veränderungen steckt. Ein sich daraus resultierender fallscher pseudokatholischer-protestantischer Glaube ist die Folge. Das müssen und sollten Sie sich immer wieder vor Augen halten. Lesen Sie dazu https://www.amazon.de/Neue-Theologie-glauben-gewonnen-haben/dp/3905519119 oder http://www.theologisches.info/blut3.htm

    Kennen Sie eigentlich das ursprüngliche Vorwort zum neuen Missale?

  103. Die „Neue Theologie“

    Die katholische Lehre war bis Pius XII. in sich geschlossen und klar. Pius X. hat um 1900 noch eindeutig die „Nouvelle Theologie“, den Modernismus und Liberalismus, als eine Ansammlung falscher Auffassungen verurteilt und abgewiesen. Mit dem 2. Vatikanischen Konzil (1961 -1965), wurde diesen falschen Lehren, Tür und Tor in die Kirche geöffnet. Johannes der XXIII. wollte „die Türe zur Welt weit aufmachen.“
    Nun ist die Welt mit ihrem Geist als „der Rauch Satans“ in die kath. Kirche und sogar in vatikanische Dokumente (!) eingedrungen, wie Paul VI. mit Erschrecken feststellen musste. Die Früchte seit dem Konzil sehen wir: Ein allgemeiner Niedergang der Kirche.
    Die Propheten und die Erscheinungen der Muttergottes warnen vor diesem falschen Sauerteig, der die Kirche ergreift und sie einer Spaltung nahe bringt, weil Theologen und Exegeten, ja auch Bischöfe und Priester auf die Ideen eines falschen Humanismus hereinfallen; werden sie doch mit dieser „leichteren, angenehmeren, mitmenschlicheren“ Religion beim Volk beliebt. Nun gibt es „Jesus billig“ zu haben, eine Wohlfühlreligion ohne Härten. Es wird nun behauptete: Alle Menschen aller Religionen sind schon erlöst, die Hölle ist leer. Man hat dem Evangelium den Zahn gezogen, Bischöfe fürchten sich vor Kritik durch die Medien – und schweigen.

    Nur einige der wichtigsten falschen Lehren, die in Bücher und Predigten schleichend und völlig unbemerkt Eingang finden, seien aufgezählt:

    Leugnung der Erbsünde: Es wird nun behauptet, alle Menschen (aller Religionen) sind durch Christus bereits erlöst und im Stande der Gnade, gleich, ob sie persönlich des Heil in Christus annehmen oder nicht, gleich, ob sie zur katholischen Kirche gehören, oder nicht (Rahner: Anonyme Christen; Blondel; de Lubac; Hans Urs von Balthasar; Papst Montini Paul VI; Papst Joh. Paul II., … sie alle vertreten die „Allerlösung“). Der Heilige Geist wirke in allen Kulturen und Religionen und alle Menschen sind bereits effektiv erlöst. Wer braucht noch Rettung – wozu noch Mission? Es gibt keine Hölle, keine Teufel mehr. Wo ist die Erklärung der Erbsünde? Nun fehlt der Ernst, mit dem Jesus „Umkehr“ verkündete, denn es sind bereits alle erlöst.
    Die All-Erlösung. Die Abschaffung der Hölle und des Teufels: Gott ist so gut, dass es eine Hölle nicht geben kann (oder nicht mehr gibt). Was unser Verstand nicht einsieht, das gibt es nicht. Kein Mensch kann so böse sein, dass er sich von Gott ewig abwendet. Schließlich kommen alle, auch die Teufel, in den Himmel. Eine Erwähnung der Möglichkeit ewiger Verdammnis (wie in Fatima, im „2. Geheimnis“) sei Drohung und mache Angst. Wir sollen also die Leute unbekehrt sterben lassen und nicht vor dem ewigen Tod warnen (das will der Teufel). Leugnung des zweiten, des ewigen Todes, des Todes der Seele (Offb 2,11; 3,1; 20,6) und Tabuisierung des ersten, des leiblichen Todes. Nur ja nicht an Sterben und Jenseits erinnert werden. Die Hölle ist abgeschafft und weil nun ohnehin alle Menschen in den Himmel kommen hört das Beten und der Kirchenbesuch auf. Sakramente werden nur noch als Brauchtum weiter gepflegt.
    Leugnung der Seele. Bei Matthäus (10,28) lesen wir: „Fürchtet den, der Leib und Seele in die Hölle stürzen kann!“ Christi Seele ist vom Kreuz herunter in die Unterwelt (leiblos!) gestiegen. Heute aber wird einseitig die Ganzheit des Menschen betont, die Totenliturgie wurde deswegen „entrümpelt“ und das Wort Seele überall gestrichen. Immer mehr Menschen nehmen die Irrlehre des Spiritismus („drüben ist es für alle schön und angenehm“) oder der „Reinkarnation“ an: Der Mensch komme öfter auf die Welt und könne sich aus eigenem Streben höher entwickeln. Diese Evolution aus eigenem der Schöpfung zu einem Punkt Omega wurde besonders von Teilhard de Chardin verbreitet. Selbsterlösung und Selbstverwirklichung werden groß geschrieben. Ein Erlöser ist also überflüssig.
    Leugnung der Transzendenz: Verdrängung der jenseitigen Welt, Verdrängung Gottes. Einzig und allein der Mensch und nur das Diesseits, allein hier und jetzt ist wichtig. Das Ganze führt in den Pantheismus – alles ist Gott oder in den Atheismus.
    Gott ist immer barmherzig! Diese Halb-Wahrheit verschweigt und unterschlägt die Tatsache: Gott ist nicht nur barmherzig, Gott ist auch gerecht, sehr gerecht! Kann Gott sich durchsetzen? Kann er dem Unterdrückten und Ausgebeuteten helfen? oder schaut er überall zu? Die Folgen der einseitigen Verkündigung von „nur Barmherzigkeit“ sieht man rundum: keine Gottesfurcht mehr, kein Bemühen um Heiligung. Nun darf nicht mehr gesagt werden: „Gott ist ein gerechter Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft!“ da würde man Leute aufschrecken. Nur ja niemandem „Angst machen“. Sünde und Schuld werden verharmlost, die Beichtstühle überflüssig. Statt Reue und Umkehr geht man zum Psychiater und verschiebt Schuld auf andere. Geschwunden ist Gottesfurcht und Sündenbewusstsein. Der Religionsunterricht wird seicht. Die Spendung der Sakramente verkommt zur Folklore. Bei der Hl. Messe ist Unterhaltung, Entertainment gefragt. Anbetung vor Gott nicht gefragt – das Opfer verschwiegen – „wir feiern ein Mahl“ aus, Pasta.
    Mitmenschlichkeit ohne auf Gottes Gebot zu blicken: Unter dem Motto „man muss doch barmherzig sein“ sind sämtliche Sünden entschuldbar. Aus „Barmherzigkeit“ muss man schwangeren Frauen erlauben abzutreiben, Geschiedenen eine Wiederheirat erlauben, Homosexuellen erlauben, ihrer verkehrten Lust nachzugehen, Euthanasie für leidende kranke Alte erlauben. Jesus aber sagt: „Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt, ist meiner nicht wert“ (Mt 10,38; 16,24; Mk 8,34). Der Antichrist wird Humanität und Mitmenschlichkeit predigen – als der wahre Wohltäter der Menschheit. Unter dieser Fahne will er alle Religionen vereinen. ONE WORLD – ONE RELIGIO.
    Abschaffung des Opfers: Messe und Eucharistie (und vieles in der Verkündigung) wird lutherisch, das heißt wir brauchen keine Priester! Die Hl. Messe ist nur noch „Belehrung, Mahl und Dank, Wortgottesdienst“ – Es wird zunehmend verschwiegen, dass im Hl. Messopfer Christi Opfer von Kalvaria gegenwärtig wird. Die heutige Liturgie zielt nicht mehr auf Gott (vertikal), sondern ist zuerst für die Menschen (horizontal und anthropozentrisch), sie wird gemessen nach Erlebniswert und Unterhaltungswert. Die verweltlichten Gläubigen wollen ein unterhaltsames Theater, aber ja keine aufrüttelnde Predigt. Entertainment: Gucken, statt beten und opfern. Priestertum und Amt wird ersetzt durch einen Gemeindevorsteher, einen Versammlungs-Leiter. Der Schwerpunkt liegt nun nicht mehr auf Ehre und Verherrlichung Gottes, Transzendenz, sondern auf dem irdischen Wohl des Menschen!

    In der Botschaft von Fatima hören wir: „Viele Menschen gehen verloren, weil niemand für sie betet und opfert!“ Persönliche Opfer bringen und mit Christi Opfer vereinen, verzichten auf etwas aus Liebe zu Christus, Streben nach Tugend, ist unmodern und altmodisch geworden. Die Heiligen aller Jahrhunderte waren „unaufgeklärt“ und dumm mit ihrem Opfer- und Gebetsleben. Wir machen uns ein neues Gottesbild, einen bequemen Gott, einen lieben Opa, der sich alles gefallen lässt. Doch: Gott und sein Gesetz haben sich nicht geändert! Das Erwachen wird schrecklich sein.

    Die Wahrheit ist relativ und geschichtsbedingt: Wir können die objektive Wahrheit nicht erkennen, so behaupten die Neuerer (und die FM). Alles sei relativ, Relativismus! Damit sind die Ideen der Aufklärung und der Freimaurerei, des Deismus und Monismus, in die Kirche eingedrungen. Was wahr ist, wird nun demokratisch bestimmt. Die kath. Religion der Mysterien und des Gotteskultes wird zu einer reinen Gefühls- oder Verstandesreligion, wo nur noch gilt, was der Verstand einsieht. Ein absoluter Wahrheitsanspruch der Kirche wird bekämpft, Jesus „der Weg und die Wahrheit“ wird umgedeutet und sein göttliches Wissen geleugnet. „Das Licht kam in die Finsternis, …“
    Eindringen der Gnosis: sie benützt die gleichen Worte wie der rechte Glaube, aber in einem anderen Sinn! Das Evangelium wird umgedeutet. Gnosis ist die Religion der Zukunft und des Antichrist. Selbsterlösung durch Einsicht (Wissen, Gnosis) und edles Streben.
    Der Glaube wird Nebensache: Beim Kirchenvolksbegehren fällt auf, dass von Erneuerung und Festigung des Glaubens kein Wort vorkommt! Mit bloß Strukturen und Regeln verändern, Zentralismus anprangern und Ungehorsam, damit ist die Kirche noch nie erneuert worden!
    Ökumenismus: Es wird versucht, alle Religionen unter einem Dach zu vereinen – Papst Franziskus erklärt alle Religionen als Heilswege. Taufe und Missionsbefehl Christi werden relativiert. Er sagt nirgends etwas gegen den Islam.
    Er will die meisten Aufgaben des Papstamtes auf neun Kardinäle delegieren…
    Das Priesteramt soll aufgehen im „allgemeinen Priestertum aller Gläubigen“; im Messbuch soll den Protestanten zuliebe der Begriff Opfer nicht mehr vorkommen. Rom soll zu einer Art UNO der Religionen werden in der alle Religionen ihren Platz haben. Das Ziel (nun auch des Papstes): One-World und Die Eine-Welt-Religion.
    Umdeutung aller Begriffe: Bibel und katholische Lehre werden seit 1965 anders gedeutet und mit einer anderen (pastoralen) Sprache ausgedrückt. Das Konzil drückte sich mehrfach zweideutig aus und wird nun folgerichtig nach Bedarf umgedeutet und als Plattform für ständige Erneuerungen missbraucht, die nichts mehr mit dem Konzil zu tun haben. Man will eine neue und angenehmere Kirche selbst konstruieren. Ein anderer Geist zieht unmerklich in Kirchen und Klöster ein, der dem Antichristen den Weg ebnet. Latein und die Lehre der Scholastik, wo es noch eindeutige und klare Begriffe gab, werden geächtet. Seit der Einführung der Volkssprachen herrscht babylonische Sprachverwirrung und theologischer Wildwuchs.

    Über die bestürzenden Auswirkungen des Konzils:

    Die Gleichgültigkeit in Glaubensdingen, die es ermöglicht, alles zu lehren.
    Das Schweigen der Bischöfe selbst zu den glaubensfeindlichsten Irrlehren.
    Der Wandel des Religionsunterrichts und der Priesterausbildung. [pastoral]
    Der Niedergang der Liturgie und der damit verbundene Verlust der Ehrfurcht und des Glaubens an die Realpräsenz.
    Die Geschwätzigkeit der Neuen Messe. [Profanierung; Geschwundene Ehrfurcht]
    Der Ökumenismus und Aktivismus. Prof. Dr. Walter Hoeres
    Aus http://www.theologisches.info/blut3.htm

  104. Das waren noch Zeiten …

    POS Feb 4, 2012
    Und damit wollen Sie beweisen, dass die FSSPX diesen Canon LXXVIII der Bulle „Auctorem fidei“ Papst Pius‘ VI. von 1794 verletzt, weil sie vom Neuen Kirchenrecht gewisse Artikel annimmt und andere nicht?
    Begreifen Sie denn nicht, dass das Neue Kirchenrecht von Treugläubigen ebensowenig als Ganzes angenommen werden kann wie das II. Vaticanum? Was beim Konzil zum Bisher-Gültigen im Widerspruch steht, findet sich analog auch im Neuen Kirchenrecht, dem C.I.C. von 1983!
    Aus https://gloria.tv/article/a9cvKyQAT1bH4fmv3FQmZZv31/language/S2mQ8XjTcSwL3q8noxk8XEbJo

  105. @Pierre, wir wollen nichts von Ihrer leierhaften „Rechtsverbindlichkeit“ wissen, auch nicht von dieser „Kirche“ – „mit Papst“, sondern wir wollen eine Antwort darauf:

    Es gibt nur einen einzigen CIC, dieser ist katholisch und allein gültig. Der Wojtyla-CIC entbehrt jeder Gültigkeit. Denn in diesem ist schon die frevelhafte Unterstützung enthalten (also Bergoglio setzt nur fort, was längst begonnen wurde), Sakramente auch an Nichtkatholiken spenden zu können (Kanon 844), ebenso die Aufhebung der Exkommunikation bei Zugehörigkeit zur FM u.a.

    Exkommunizierte können andere nicht exkommunizieren!
    Katholiken können keine Gemeinschaft mit solchen haben, die vom Glauben abgefallen sind!

    Aus zwei Gründen darf man keine Beziehungen zu Ketzern haben, sagt der heilige Thomas v. A.:
    Zum einen wegen ihrer Exkommunikation, da man keine Beziehungen zu exkommunizierten Personen haben darf.
    Zum anderen wegen ihrer Häresie.

    Geben Sie also ohne abzulenken eine Antwort:

  106. @Stefan1

    Kennen Sie eigentlich das ursprüngliche Vorwort zum neuen Missale?

    Hier die Antwort:

    @Rückkehr-Ökumene schreib am Aug 23, 2015
    Erzbischof Lefebvre sprach mit Recht von der „Luthermesse“, Man betrachte dazu allein die Einleitung zur Neuen Messe, die Institutio generalis, §7, in ihrer ursprünglichen Form

    „Das Herrenmahl oder die Messe ist die heilige Zusammenkunft oder die Versammlung des Volkes Gottes, das unter dem Vorsitz eines Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern. Deshalb gilt von der örtlichen Versammlung der heiligen Kirche in hervorragendem Maß die Verheißung Christi: ‘Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dort bin ich mitten unter ihnen’ (Mt 18,20).“) Aus https://gloria.tv/article/3GXrTNXKeTCyA2URxmKCR3RKd/replies

  107. @Alexius 19. Juli 2018 um 21:33

    “ Geben Sie also ohne abzulenken eine Antwort: “

    Ich verstehe nicht was Sie aus mir auspressen wollen?
    Die FSSPX ist die Antwort. Auch wenn nicht alles 100% ist.
    Eine andere Lösung kann ich Ihnen nicht anbieten.
    Wir haben ein außerordentliches Problem und dazu diese aussergewöhnliche Antwort mit der FSSPX. Neben der Dogmatik hat gerade der CIC in der Praxis seine Berechtigung.

    “ Es gibt nur einen einzigen CIC, dieser ist katholisch und allein gültig. Der Wojtyla-CIC entbehrt jeder Gültigkeit. “

    JA, richtig, UND!? – WAS bieten Sie dann als Lösung an? Die SELBSTJUSTIZ!?!

  108. Pierre, hier laufend mit Rechtsverbindlichkeit kommen und nichts einhalten geht aber auch nicht.

    Es herrscht bereits Anarchie und da trägt die Piusbruderschaft gehörig Mitschuld.

  109. „Selbstjustiz“ ist auch so ein völliger Quatsch, den Sie immer bringen. Nennen wir es lieber einmal SELBSTVERTEIDIGUNG!

  110. @Armin, wenn es Sie interessiert besorgen Sie sich diese Mitteilungsblätter aus dieser Zeit und vergleichen Sie das mit dem was heute die Bruderschaft verbreitet.

    Es wurde und wird manipuliert. Die Gläubigen werden regelrecht betrogen, weshalb ich mich auch verabschiedet habe.

    Auch jetzt bin ich vorsichtig und laufe NIEMANDEM blind hinterher.

    Den Glauben heute zu bewahren kann mit Einsamkeit verbunden sein. Fast niemand versteht es noch, was es um den Glauben ist.

    Überall ein jämmerliches Gewurschtel.

    Wir haben den strengen glaubenstreuen Papst dringend nötig. Ich bete für sein baldiges Kommen. Die Herde ist zerstreut und nimmt schweren Schaden.

  111. @Josua 19. Juli 2018 um 22:39

    “ „Selbstjustiz“ ist auch so ein völliger Quatsch, den Sie immer bringen. Nennen wir es lieber einmal SELBSTVERTEIDIGUNG! “

    Befinden wir uns im Kindergarten?
    PRIVAT können Sie das machen. ÖFFENTLICH haben Sie kein Recht sich anzumassen die offizielle Röm.Kath.Kirche als Sekte hinzustellen. Ausser Sie wollen es darauf anlegen und prozessieren. Klagen Sie doch wennn Sie sich im Recht glauben. Niemand hält Sie davon ab.

  112. @Josua 19. Juli 2018 um 22:47

    Zitat
    Wir haben den strengen glaubenstreuen Papst dringend nötig. Ich bete für sein baldiges Kommen. Die Herde ist zerstreut und nimmt schweren Schaden.

    Ja, aber ein solcher Papst kann erst kommen, wenn die Welt am Abgrund steht, das Schisma in der KIRCHE (mit Papst) erfolgte (erste Anzeichen sind sichtbar) und die WARNUNG (Seelenschau) die Menschen zur Vernunft bringt. Ausnahmslos alle werden dann betroffen sein und nur so kann ein Papst die Dinge wieder ins Lot bringen.

    So wie die hedonistische und Gott abgewandte Welt heute aussieht, kann niemand irgendetwas retten oder tun (ausser beten und als Christ leben natürlich). Es nimmt den angekündigten Verlauf und auch die Wende.

  113. @Josua 19. Juli 2018 um 22:36

    “ Pierre, hier laufend mit Rechtsverbindlichkeit kommen und nichts einhalten geht aber auch nicht. “

    Nun, damit stellen Sie sich ausserhalb der regulären Rechtsordnung. Damit inszenieren Sie selbst die Anarchie.

    “ Es herrscht bereits Anarchie … “

    Die Sie laufend mitverschulden.

    “ … und da trägt die Piusbruderschaft gehörig Mitschuld. “

    Ja, wenn man sonst keine Argumente mehr hat. Was will man dann noch erklären?

    Kritisieren ist halt leichter als richtige praktikable allgemein verbindliche Lösungen für ALLE Gläubigen zu finden. Schade.

  114. @Pierre, 20. Juli 2018 um 00:51 Uhr

    @Josua 19. Juli 2018 um 22:36
    „Pierre, hier laufend mit Rechtsverbindlichkeit kommen und nichts einhalten geht aber auch nicht.“

    Antwort @Pierre:
    „Nun, damit stellen Sie sich ausserhalb der regulären Rechtsordnung. Damit inszenieren Sie selbst die Anarchie.“

    Weil ich also feststelle, dass Sie am laufenden Band mit der Rechtsordnung kommen, aber sich selbst NIEMALS an eine Rechtsordnung halten, soll ich mich außerhalb der Rechtsordnung stellen.

    Ein solcher bodenloser Quatsch kann auch nur von ihnen kommen.

  115. @Pierre, 19. Juli 2018 um 23:09 Uhr

    @Josua, 19. Juli 2018 um 22:39 Uhr
    “ „Selbstjustiz“ ist auch so ein völliger Quatsch, den Sie immer bringen. Nennen wir es lieber einmal SELBSTVERTEIDIGUNG! “

    @Pierre:
    „Befinden wir uns im Kindergarten?
    PRIVAT können Sie das machen. ÖFFENTLICH haben Sie kein Recht sich anzumassen die offizielle Röm.Kath.Kirche als Sekte hinzustellen. Ausser Sie wollen es darauf anlegen und prozessieren.“

    @Josua an @Pierre: Sie haben immer noch nicht kapiert, was die heilige katholische Kirche ist und wie man zu ihr gehört.

    @Pierre:
    „Klagen Sie doch wennn Sie sich im Recht glauben. Niemand hält Sie davon ab.“

    @Josua an @Pierre: Euch Halsstarrige überlasse ich dem göttlichen Gericht.

  116. “ @Josua an @Pierre: Sie haben immer noch nicht kapiert, was die heilige katholische Kirche ist und wie man zu ihr gehört. “

    Dann frage ich Sie:
    WO (örtlich, nicht geistig!) ist bitte bei Ihnen das Lehr- AMT?
    WO kann ich meine Probleme und Anfragen regulär verbindlich besprechen?
    WER ist der zuständige beauftragte Bereichsleiter (Ordinariatsleiter) oder sein Stellvertreter?
    WEM kann ich eventuelle kirchenrechtlichen Streitigkeiten übergeben? WER vertritt mich von der Hl.Röm.Kath.Kirche?
    WELCHER klerikalen Obrigkeit (Bischof) bin ich unterstellt? Gibt es keine hierarchische Ordnung der Kath.Kirche mehr?
    WOHIN sollten die Ämter verschwunden sein?

    Diese obigen Fragen können aus Ihrer (irrationalen) Sichtweise nicht beantwortet werden – somit sind Sie weiters nicht berechtigt vorwurfsvolle Fragen an mich zu stellen wenn/weil Sie selbst keine Lösung entsprechend den Regeln der Kath.Kirche anbieten können. Punkt.

  117. Die Hl.Röm.Kath.Kirche ist KONKRT als hierarchische Sturktur sichtbar. Und selbst wenn nur ein Stellvertreter eines Amts sichtbar und verfügbar ist – als VERBINDLICHER KONKRETER Ansprechpartner.

  118. Ja so ist es, @Pierre. Wer für Recht und Wahrheit kämpft, braucht sich nicht zu kümmern, in die Enge getrieben zu werden.
    „auspressen“? Keineswegs! Nur die katholische Linie bewahren, das wollen wir.

    Die FSSPX kann nicht die Antwort sein. Dennoch schreiben Sie: „Die FSSPX ist die Antwort. Auch wenn nicht alles 100% ist.“

    Sie lesen doch:
    „Es gibt nur einen einzigen CIC, dieser ist katholisch und allein gültig. Der Wojtyla-CIC entbehrt jeder Gültigkeit. Denn in diesem ist schon die frevelhafte Unterstützung enthalten Sakramente auch an Nichtkatholiken spenden zu können (Kanon 844)..“

    Folglich kann die FSSPX nicht die Antwort sein. Denn genau diese FSSPX hat diesen ungültigen CIC anerkannt und angenommen. Und nicht nur das. Sie bezieht sich heute fortwährend auf diesen falschen ungültigen CIC und richtet sich nach ihm.
    Das können Sie doch mal bei Ihren Patres vorbringen und von Ihnen eine Antwort verlangen. Das ist Ihr gutes Recht. Also wie stets mit der Sache, wenn die FSSPX einen ungültigen CIC benützt? Die Neue Messe als gültig erklärt und das Konzil absolut keine „Superhäresien“ kennt?

    Noch einmal:
    Aus zwei Gründen darf man keine Beziehung zu Ketzern haben, mahnt der hl. Thomas v. A.:
    Zum einen wegen ihrer Exkommunikation, da man keine Beziehungen zu exkommunizierten Personen haben darf.
    Zum anderen wegen ihrer Häresie.

    Darauf wollten wir eine Antwort, warum die FSSPX entgegen des hl. Thomas v. A. eine Beziehung hat zu Ketzern.

  119. @Alexius 20. Juli 2018 um 14:17

    “ Also wie stets mit der Sache, wenn die FSSPX einen ungültigen CIC benützt? “

    Das war NICHT und NIE der Wunsch der FSSPX! Das wissen Sie. Rom stellt seine Bedingungen. Basta. Rom hat eben die Karten in der Hand. Und man kann eben nur auf der Grundlage eines einzigen CIC arbeiten. Es gibt eben nicht zwei verschiedene Verfassungen eines Landes.

    “ Die Neue Messe als gültig erklärt “

    Der NOM wurde auch seitens Lefebvre nie grundsätzlich als ungültig erklärt; „zweifelhaft“ sagte Lefebvre immer nur, bzgl. der Intention und der Zelebration gemeint. Deswegen sollte man Abstand halten.

    “ und das Konzil absolut keine „Superhäresien“ kennt? “

    Wie die Definition der Irrungen lautet ist eine andere Sache. Als “ die Zeitbomben des 2. Vatik. Konzils “ hat es Schmidtberger immer benannt. Und auch heute noch sind das die primären Inhalte. s. o. @Pierre 19. Juli 2018 um 01:15
    Aus https://fsspx.org/de/lehramt :
    Das Problem eines neuen Lehramtes

    “ warum die FSSPX entgegen des hl. Thomas v. A. eine Beziehung hat zu Ketzern. “

    Absoluter Blödsinn! Von WOLLEN ist keine Rede. Von GESETZLICHER NOTWENDIGKEIT ( eigentl. Erpressung, Nötigung – Gott sei`s geklagt! )
    müssen wir sprechen!!! Das wollen aber SIE anscheinend nicht anerkennen, die Notwendigkeit einer gesetzlichen Rechtsordnung. Das ist für Sie Nebensache, wie mir scheint. Da lob ich mir @Seefeldt. Er hatte es verstanden!

    UND bis jetzt blieben auch Sie die passende Antwort auf die Frage nach diesem Problem schuldig. Nur zu kritisieren bringt nicht weiter. LÖSUNGEN anbieten, das sollten Sie jetzt beherrschen. UND diese eigenwillige, eigenmächtige Sedi- „Wunsch-Lösung“ ist ein protestantischer IRRWEG. Das sehen Sie bis jetzt nicht ein.

  120. „Das war NICHT und NIE der Wunsch der FSSPX“
    Nicht der Wunsch, aber der feste Wille von Bischof Bernard Fellay, den neuen Codex anzunehmen. Und er hat ihn angenommen.

    Wenn es nicht der Wunsch der FSSPX war, warum erhob sich dann nicht schon 2006 das gesamte Generalkapitel, dies zu bekunden? Hat doch der neue Generalobere Davide Pagliarini es nicht nur nicht gewünscht, sondern ausdrücklich gewollt und begrüßt, daß Bischof Fellay ihn annimmt.

    Natürlich WILL es die Piusbruderschaft. Sonst hätte der neue Generalobere bereits am ersten Tag ein Veto einlegen müssen gegen diesen CIC.

    „Rom stellt seine Bedingungen. Basta“
    Also können Ketzer an die FSSPX Bedingungen stellen, wie also?
    Darf die FSSPX sich Bedingungen stellen lassen von Ketzern? Nach Ihrer Vorstellung muss man also auf der Grundlage des Irrtums und auf Kosten der Wahrheit arbeiten? Toll.
    Auf Lefebvre ablenken nützt nichts. Es geht um Irrtum oder Wahrheit, es geht um Recht und Unrecht.

    „Und auch heute noch sind das die primären Inhalte.“
    Sind sie eben nicht!
    Was die „Zeitbomben“ betrifft, schauen Sie sich die ursprünglichen Hefte und die Neuauflagen an. Dann müßte Ihnen ein Licht aufgehen.
    Das Licht, dass heute eine andere Denkrichtung vorherrscht in der FSSPX, denn es wurden einige Seiten ausgetauscht, die nicht mehr ins Denkprogramm der Oberen passen!

    Es fehlt immer noch die Antwort auf die Frage
    “warum die FSSPX entgegen des hl. Thomas v. A. eine Beziehung hat zu Ketzern. “

    Wenn jemand sich mit Ketzern einlässt, hat er doch diese „Erpressung“, von der Sie sprechen, selbst herbeigeführt. Darf man sich zum Irrtum, zur Sünde „nötigen“ lassen?
    Ach schon wieder die „Rechtsordnung“ für die Piusse. Sonderbarerweise fehlt diese nun seit nahezu einem halben Jahrhundert.

  121. @Pierre, 20. Juli 2018 um 10:05 Uhr
    „Die Hl.Röm.Kath.Kirche ist KONKRT als hierarchische Sturktur sichtbar. Und selbst wenn nur ein Stellvertreter eines Amts sichtbar und verfügbar ist – als VERBINDLICHER KONKRETER Ansprechpartner.“

    Pierre, wo sind denn ihrer rechtgläubigen Amtsinhaber?

    Die heilige katholische Kirche lehrt doch, dass, wer auch nur im GERINGSTEN abgewichen ist, der ist aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen.

    Geht es nun bei ihnen um reine Äußerlichkeiten oder den reinen katholischen Wein?

  122. @Alexius und @Josua

    Ihr hättet es sicher besser gemach! Richtig?

    Von außen zuschauen und kritisieren ist leichter …

    Oh, Monsignore Lefebvre, warum haben Sie sich das angetan? Den Undank den Sie nun ernten! Ich bemitleide Sie. Mögen Sie nun ruhen in Frieden R.i.p. !! Das wünsche ich Ihnen aus ganzem Herzen!

  123. @Pierre, 20. Juli 2018 um 09:31 Uhr

    Denken Sie einmal darüber nach, dass wir uns in der STREITENDEN KIRCHE befinden. Damit dürfte alles beantwortet sein.

    Wir befinden uns momentan in einem Ausnahmezustand, wo nicht alles immer so laufen kann, wie es sein sollte, weil es die Feinde der Kirche verhindern und trotzdem lebt die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche in allen Getreuen fort und so wird es immer sein.

    Es wird auch der Tag der Säuberung kommen, wo wir wieder rechtmäßige und rechtgläubige Hirten erhalten werden. Doch dieser Tag ist noch fern. Vorher kommen die Revolutionen, der 3. Weltkrieg, das Abräumen und erst dadurch wird die Menschheit fähig werden wieder zu Gott zurückzukehren.

    Allgemein gilt es aus den Fehlern endlich zu lernen!

  124. Ihr eigener Mentor, @Pierre, auf den Sie so viel geben, belehrt Sie:

    Mgr Lefebvre versicherte, daß wir die Konzilskirche nicht benötigen, um uns eine wie immer geartete „Rechtmäßigkeit“ zu verleihen: „Mit welcher Kirche haben wir es zu tun – das möchte ich gerne wissen, – mit der katholischen Kirche oder mit einer anderen Kirche, einer Gegenkirche, mit einer falschen Kirche?… Ich glaube wirklich, daß wir es mit einer falschen Kirche und nicht mit der katholischen Kirche zu tun haben.“ (18. Juni 1978)

  125. @Josua 20. Juli 2018 um 21:14

    Zitat
    Es wird auch der Tag der Säuberung kommen, wo wir wieder rechtmäßige und rechtgläubige Hirten erhalten werden. Doch dieser Tag ist noch fern. Vorher kommen die Revolutionen, der 3. Weltkrieg, das Abräumen und erst dadurch wird die Menschheit fähig werden wieder zu Gott zurückzukehren.

    Der Mensch war zu keiner Zeit fähig aufgrund von Revolutionen und Kriegen langfristig wieder zu Gott zurückzukehren. Weder die beiden Weltkriege noch frühere Nöte haben das langfristig zu erreichen vermocht. Revolutionen und Kriege sind Zulassungen Gottes und menschengemacht. Die Folge von ausschweifenden Leben, Machtgelüste, Unordnung, Unmoral usw.

    Ich stimme aber zu, dass es vor der WARNUNG (Garabandal, Seelenschau nach einer Zeit „wenn es am Schlimmsten ist“) dazu kommen wird (Kriege, Revolutionen, Rückkehr des Kommunismus und Überfall Russlands in einen Teil der freien westlichen Welt usw.). Von Gott gemacht wird nur die WARNUNG (Seelenschau) sein und diese erst wird den Menschen befähigen sein Verhalten zu ändern (wenn er will, denn der freie Wille wird nicht gezwungen!). Doch wer glaubt, dass dann nur Friede, Freue, Eierkuchen sein wird, der täuscht sich. Der Kampf und die Auseinandersetzungen werden nach kurzer Zeit des weltweiten Schockes in unvermittelter Härte weitergehen. Der Unterschied liegt jedoch in der Deutlichkeit (Scheidung der Geister). Es wird eine Zeit lang nur „schwarz“ oder „weiss“ geben. Es wird nur eine kurze Zeit geben, wo Nichtchristen und Abtrünnige Zeit haben zur KIRCHE (mit Papst) zurückzukehren ohne Wenn und Aber. Dann kommt die STRAFE (Garabandal) und die wird von Gott kommen (also keinen Krieg oder ähnliches). Wahrscheinlich vergleichbar mit den 3. Tage Finsternis und deren Folgen. Die beiden wesentlichen Eingriffe Gottes werden deutlich von den menschgemachten Ereignisse (Krieg, Verfolgung, Revolutionen) zu unterscheiden sein.

  126. Die Piusbruderschaft muss aufhören sich zu zieren und soll sich bald entscheiden. Entweder kommt sie als Personalprälatur zurück zur KIRCHE (mit Papst), was ihrem Wesen nach entsprechen könnte. Immerhin erwähnen die Piusse den Papst in der hl. Messe oder sie bleiben was sie sind. Die Folgen sind verheerend, denn die Piusbruderschaft hat Jahrzehnte lang den Sedisvakantismus aus ihren Reihen gezüchtet. War das ihre ursprüngliche Absicht? Haben ihre Strukturen und Ausbildung das gefördert oder sogar dazu getrieben?

    Wehe dem exkommunizierten Levebvre, wenn er diese schwere (Folge-)Schuld auf sich geladen hat. Dafür musste er vor Gott Rechenschaft ablegen. Er hätte besser daran getan, innerhalb der KIRCHE (mit Papst) zu streiten, wie es derzeit eine Kardinal Burke usw. tun.

    Der unter sich stark verstrittene Sedisvakantisten-Sekte sollte eigentlich bald klar werden, dass sie sich verrannt haben. Sie sind zu überhaupt nichts als Egoismus in der Lage. Das ist ein typisches Zeichen für ein Gottverlassenheit. Sie können sich nicht konstituieren und wollen dann zurück in die KIRCHE (mit Papst), wenn ein „guter Papst“ dort kommt. Da sie aber dermassen untereinander zerstritten sind und sich selber gegenseitig exkommuniziert haben, werden sie sich niemals einig, was ein „guter Papst“ ist und noch schlimmer, keiner kann es je sein. Schlimmer noch, selbst wenn Jesus selber käme, würden sie ihn sofort der Häresie überführen.

    Nur dem „Grossen Monarchen“ (= Antichrist) würden sie sofort und blindlings nachfolgen, weil dieser die KIRCHE (mit Papst) vernichten möchte. Das wird ihm jedoch nicht gelingen und auch er wird von der Gottesmutter vernichtet werden (Emmerick usw.). Wir haben es hier mit einer verblendeten Sekte zu tun, die zwar winzig klein ist (dafür sorgt die Vorsehung Gottes), aber trotzdem versucht Aufruhr und Unfrieden zu stiften. Die Sedisvakantisten-Sekte hat es fertig gebracht, entweder mit irregulären Priestern oder mit Laien in schwarzen Röcken einen fürchterlichen Durcheinander zu produzieren. Wie sollen die sich wieder in die KIRCHE (mit Papst) integrieren können? Es wird nach der WARNUNG (Garabandal) einige „Priester“ und Laien aus diesen Gruppen geben, doch sie müssen allesamt (insbesondere die „Priester“) wie Andersgläubige ein Verfahren durchlaufen. So einfach geht das dann nicht. Ein Vorbehalt, dass sie jederzeit wieder austreten können, wenn wieder ein nach ihrem Gusto „schlechter Papst“ nachfolgt ist heute und in Zukunft illegitim. Doch dazu sollte auch der Verstand ausreichen.

  127. @Stefan1, ist die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche für Sie überhaupt eine Gemeinschaft von Rechtgläubigen, die also ALLE ein und den selben Glauben haben/haben müsse, ohne davon im GERINGSTEN abzuweichen?

  128. @Stefan1, ihr „Papst“ trägt nur ein Papstgewand, aber er verhält sich ganz und gar anders, als ein Oberhirte. Er hat nicht einmal den Glauben von rechtgläubigen Katholiken. Es ist also somit zu viel verlangt einem solchen „Papst“ zu folgen. Wir würden ganz schwer sündigen, wenn wir es täten.

    Die Sedisvakantisten sind zum Teil nur solche Gläubige, die nichts anderes beabsichtigen als am Glauben festzuhalten, wie es sich für Katholiken gehört.

    Gäbe es keine treulosen „Oberhirten“, so gäbe es vielleicht auch gar keine Sedisvakantisten oder bedeutend weniger.

  129. „Die Sedisvakantisten sind.. solche Gläubige, die … [nur] beabsichtigen, am Glauben festzuhalten…“.
    Sehen die meisten bedauerlicherweise hier nicht so!

    Hier will einer wissen, was in den Blättern der FSSPX drinnsteht.
    Dann aber schweift er schnell wieder zurück zu seinem Lieblingsthema „Sedis“!
    Dort hält er sich allzu gerne auf, ist es doch der Schafstall, wo man so richtig herumstöbern kann, was wieder nicht in Ordnung ist.
    Den eigenen Saustall in der Sekte jedoch übersieht man großzügig. Lieber würde man sich noch innerhalb der Sekte taufen lassen als bei einem Priester, der der Katholischen Kirche angehört, in der der anschleichende Wolf immer abgehalten wurde und der Hirte auf Zucht und Ordnung achtete.

    Im neuesten Artikel eines Sedis-Priesters kann man auf seiner Homepage lesen:

    „2. Wir haben gesehen, daß der erste und gravierendste Fehler der Anti-Sedisvakantisten ihr Anti-Sedisvakantismus selber ist. Es ist für sie ein unhinterfragbares Apriori, daß der „Sedisvakantismus“ als größtes aller denkbaren Übel zu meiden ist wie der Leibhaftige selbst und gleich einem Tabu nicht einmal berührt werden darf. Damit haben sie sich von vornherein den Weg zur Wahrheit versperrt und müssen notwendig zu irgendwelchen Konstrukten ihre Zuflucht nehmen, die vor der Wirklichkeit keinen Bestand haben können. Im Hintergrund stoßen wir auf eine befremdliche „Angst vor dem Dogma“, die letztlich einen liberalen Geist vermuten läßt. Denn die Liberalen fürchten nichts mehr als das Dogma, das ihre Denk- und Meinungsfreiheit beschränken könnte. Ebenso äußert sich die Furcht der Anti-Sedisvakantisten darin, daß sie dem „Sedisvakantismus“ immer vorwerfen, „dogmatisch“ zu sein.“

  130. Die sog. Sedisvakantisten haben sich von Anfang an mit diesem Wortgebrauch, den es im Grunde gar nicht gibt, diskreditieren lassen müssen, wenngleich sie nichts anders sind als römisch-katholisch. Sie haben lediglich festgestellt, daß der Stuhl Petri usurpiert und seit 60 Jahren unbesetzt ist. Und diese Feststellung ist nicht ihre Privatmeinung, sondern sie beruht auf den Lehraussagen der Kirche.

    Diese Katholiken haben lediglich diese Haltung angenommen aufgrund der vom Lehramt der Kirche vorgelegten Äußerungen. Ihre Haltung kann es nur geben, weil es und seit es die außergewöhnliche Sedisvakanz gibt. Sie sind kein Verein, sie sind keine Kirche, sie sind keine Gruppierung; sie halten nach wie vor an der Katholischen Kirche, an der Wahrheit und am vollen Glauben fest, halten dem Papsttum die Treue. Ihre Gesinnung ist eine Schlußfolgerung aus den gegebenen Umständen. Sie beanspruchen kein Amt und kein Recht; beides holen sie von ihrem Fundament, denn beides liegt in der Katholischen Kirche hinterlegt.

  131. @Alexius 21. Juli 2018 um 09:54

    Wenn Sie zwischen Worten und Taten noch immer nicht unterscheiden können dann haben Sie auch einen Lefebvre nicht oder nie verstanden. Dann kann ich auch Ihre enge Sichtweise verstehen. Ja, Sie müssten sich halt einmal aufraffen und den historischen Lefebvre kennenlernen.

    Allein der Umstand dass Lefebvre immer UNA CUM Messen gelesen hat müsste Ihnen zu denken geben – wenn Sie es einmal zulassen wollten. Tun Sie aber nicht. Statt dessen zitieren Sie ständig Gassenhauer und wollten so einen Lefebvre konstruieren den es in Wirklichkeit NIE gab. Entweder ist es bei Ihnen reines Wunschdenken oder schlichte Unvernunft.

    Weitere Beweismitte dass Sie bzgl. Lefebvre im gewaltigen Irrtum stecken wurden zur Genüge gebracht. Aber wie heißt es doch so schön: „Des Menschen Wille ist sein Himmelreich“.

  132. Immer der Wahrheit Recht sprechen

    In Punkt 3) wird es aber nun leider richtig gespensterhaft:

    „3. Ein unverzeihlicher Frevel der „Sedisvakantisten“ ist in anti-sedisvakantistischer Sicht ihr angeblicher Widerspruch gegen Unsere Liebe Frau von Fatima, deren Botschaften sie verächtlich als „Privatoffenbarung“ abtun. Das, so die Anti-Sedisvakantisten, sei deren billige Ausflucht, weil Fatima sie klar und eindeutig widerlege. In Wahrheit spricht Fatima eher für die „Sedisvakantisten“ als gegen sie. Es zeigt sich aber wieder die „Angst vor dem Dogma“, da die Anti-Sedisvakantisten vor der allgemeinen Offenbarung auf eine Privatoffenbarung ausweichen. Daß Fatima in die Kategorie der „Privatoffenbarungen“ gehört, ist keine Erfindung der „Sedisvakantisten“, sondern theologische Einteilung zur Klärung der übernatürlichen Wirklichkeit.“

    Es trifft nun gewiß zu, dass bei bestimmten Sedis, darunter auch Sedispriester – ich kenne inzwischen vier davon, zusätzlich einen Laien, der manch Gutes publizierte, dennoch eine seltsame Einstellung zu Fatima hat – ein eigenartiges Phänomen zu Fatima vorherrscht. Das muss einmal gesagt sein. Sie stolpern immer wieder über den Fall „Fatima“, haben aber noch zu keiner Zeit konkret die Gründe hiefür angeführt.
    Weshalb wird immer wieder so sehr darauf gepocht, dass Fatima ja „nur“ eine Privatoffenbarung ist? Hier haben nun mal die Anti-Sedis – ausnahmsweise – richtig beobachtet. Andererseits gab es immer schon Katholiken, die Fatima gern in die Ecke der „Privatoffenbarung“ stellten. Indes haben die Anti-Sedis mit Fatima nicht viel am Hut. Fatima ist für sie eher ein Tabuthema. Stammen sie doch aus dem Liberalismus und aus der liberalen antikatholischen und fatimafeindlichen Konzilssekte. Wie sollen sie dann einen „Widerspruch gegen Unsere Liebe Frau von Fatima“ entdecken?

    Passt der Begriff „Privatoffenbarung“ eigentlich zu den grandiosen Erscheinungen von FATIMA?
    Dennoch kommen auch die Anti-Sedis nicht umhin und müssen akzeptieren, daß FATIMA hinlänglich DOGMEN beglaubigt. Das können sie nicht bestreiten.

    FATIMA bestätigt weit mehr als ein DOGMA, nämlich
    die Existenz des Himmels
    die Existenz der Hölle
    das Fegfeuer
    dass es Engel gibt
    dass es die Sünde gibt
    die Realpräsenz
    Das Sonnenwunder bestätigt schließlich die Allmacht GOTTES

    Der Begriff Privatoffenbarung wird also immer wieder als Abwertung zu Fatima genutzt. Schnell benützt man den Begriff „Privatoffenbarung“ als Herabsetzung von Fatima: „Ist ja nur eine Privatoffenbarung, die ich nicht annehmen muss“, hieß es schon immer auch von Kirchenmännern.

    Längst hätten die Theologen eine treffendere Definition zu den großen Botschaften des Himmels der letzten Jahrhunderte finden müssen anstelle von „Privatoffenbarung“. Denn niemand kann GOTT verbieten, zu seinem Volk, zur ganzen Welt zu reden. Er steht souverän über alles. Wenn ER es angebracht findet zu sprechen, hält ER sich nicht an „Kategorien“. GOTT kann sich jederzeit auch neben der Grossen Göttlichen Offenbarung in Wort und Tat manifestieren. Das unaufhörliche „mit dem letzten Apostel ist die Offenbarung abgeschlossen“ bedeutet nicht, dass GOTT nicht auch weiterhin eine Botschaft, eine Vollständigkeit, eine Vervollkommnung dieser seiner Offenbarung anbringt zum Nutzen und Frommen der Seinen. Die Kirche lehrt nur, dass in diesen Botschaften nichts NEUES mehr enthalten ist oder gar etwas Widersprüchliches.

    FATIMA gehört keineswegs in die Kategorie „Privatoffenbarung“, denn niemand wurde etwas „privat“ mitgeteilt und wenn, dann nur auf zusätzliche Weise. Nicht einmal das Dritte Geheimnis wurde als „Privatoffenbarung“ mitgeteilt. Wer würde bezweifeln, daß bei FATIMA die „übernatürliche Wirklichkeit“ nicht feststeht?
    Die Entwicklung der Fatimabotschaft in den ersten Jahren und Jahrzehnten danach war vielversprechend und es gab unzählige Bekehrungen und auch Wunder.
    Die „übernatürliche Wirklichkeit“ war längst erwiesen, insbesondere durch das Sonnenwunder in Fatima, das auch viele Atheisten, Freimaurer, Ungläubige nicht mehr abstreiten konnten. Selbst die gottlosen Zeitungen brachten darüber Berichte..
    So dürfte in jener Zeit kaum jemand von „Privatoffenbarung“ gesprochen haben nach diesem erschütternden Ereignis vom 13. Oktober 1917.

    Privatoffenbarungen kann man doch nur das bezeichnen, wenn einzelnen Personen eine private Mitteilung zuteil wurde, für Personen, die GOTT in einer bestimmten Weise führen wollte. So wurden z.B. bei heiligmäßigen Personen nach ihrem Tod manchmal diese Mitteilungen des Himmels entdeckt, wobei dann die Kirche erst lange Überprüfungen anordnete, ob hier eine Echtheit vorliegt.

    Ganz anders FATIMA. Dort gab es nichts Privates! Es betraf die ganze katholische Welt, ja die ganze Welt. Wo ist hier eine Privatoffenbarung, wenn die Erscheinungen von der Kirche anerkannt wurden und der Inhalt die ganze Welt betrifft?

    Auch in Lourdes wurde ein Dogma bestätigt.
    Kaum hatte Pius IX. das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariens verkündet, kam MARIA in Lourdes und bestätigte dies vier Jahre später. Privatoffenbarung?

    Es wäre schon interessant, die Gründe zu wissen, warum manche Sedis-Priester immer wieder diese Reserviertheit, wenn nicht gar Zugeknöpftheit zu Fatima zeigen.
    Pater Cekada in Ehren. Doch auch er gehört zu dieser Kaste „Zurückhaltung“

  133. @Alexius 21. Juli 2018 um 18:43

    “ Sie haben lediglich festgestellt, daß der Stuhl Petri usurpiert und seit 60 Jahren unbesetzt ist. Und diese Feststellung ist nicht ihre Privatmeinung, sondern sie beruht auf den Lehraussagen der Kirche. “

    Nun, willkommen im sektenhaften Protestantismus!

    Nicht Sie oder irgend ein anderer hat das Recht und diese Vollmacht eine sog. RECHTSVERBINDLICHE Feststellung zu treffen. Allein nur das kirchliche Amtsgericht hat darüber zu befunden und zu entscheiden und niemand sonst. Diese Rechtsnormen und Gesetzte gilt es zu befolgen. Abgesehen davon ist diese sog. private „Feststellung“ eine rechtlich unverbindliche Einschätzung von nicht autorisierten Laien ohne Beanspruchung jedweder Gültigkeit und/noch Rechtsverbindlichkeit. Die Entscheidungsgewalt hat die Kirche durch dazu eigens beauftragte autorisierte Amtsträger des Gesetzes im Vollzug eines ORDENTLICHEN Gerichtsverfahrens. Und bis dahin haben sich Gläubige ausschließlich der Obrigkeit zu unterstellen. Anderenfalls handeln sich unvernünftige oder unbelehrbare Kirchenmitglieder (noch) entsprechende Strafen des CIC ein.
    Die Sedis wollten anscheinend diesen Strafen entgehen weil sich sich ja von Rom losgesagt haben ( ausser @Josua, ein braver Kirchensteuerzahler an die kath. Amtskirche ) und nicht dem OFFIZIELLEN Kirchengericht (Sektengericht lt. @Alexius) unterstellt sind. Na bravo.

    Bei den Sedis gibt es ja nicht einmal den Vollzug eines autorisierten amtlichen Gerichtswesens. SUPER!!! Hey Leute, Ihr braucht bei den Sedis kein Angst mehr haben exkommuniziert zu werden. Wenn Euch doch jemand von denen exkommunizieren sollte, dann geht doch zur nächsten oberen Instanz und legt doch dort Berufung ein. Ach ja, das geht nicht weil …. es gibt niemanden mehr oberhalb … so ein Pech … ? Nun, vielleicht exkommuniziert eine anderer Sedis den anderen Sedi? Da lob ich mir @Stefn1. Wie recht er doch hat.

    Aha, die Sedis haben aber den WAHREN Glauben. Das glauben die Protestanten und alle anderen Sekten auch.

    Schade für Euch, Sedis. Was Ihr Euch einbildet, bzw. anmaßt zu sein gleicht schon fast einem Wahn. Leider, so ist es.

  134. @Alexius,

    nach längerer Zeit schaute ich heute wieder einmal hier vorbei und muss Ihnen
    einfach meinen herzlichen Dank aussprechen für die wahren Klarstellungen zu Fatima zur Ehre unserer allerseligsten Mutter MARIA.
    Ja, es ist wirklich so, dass die Botschaften MARIENS in Fatima die wichtigsten
    Glaubensgrundsätze bestätigen.
    Der wahre christliche Glaube ist das Wissen um die Wahrheit.
    An MARIA scheiden sich seit jeher die Geister. Das wissen wir nicht erst seit
    den Schriften des Heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort.

    Warum haben die Piusbrüder seit ihrer Gründung nicht nur geheimen Kontakt
    zu den Feinden der Kirche, welche schon vor Pius XII. die Kirche unterwanderten
    und seit dem V.2-„Konzil“ alle Schlüsselpositionen besetzt halten ?
    Sie wurden von und mit diesen Feinden gegründet mit dem Ziel alle noch glaubenstreuen Christen weltweit einzusammeln und in die V.2.-„Kirche“ einzugliedern.
    Schon kurz nach ihrer Gründung begannen sie die glaubenstreu gebliebenen
    christlichen Gruppen zu unterwandern und zu zerstören.
    Dieses Ziel haben sie inzwischen auch durch alle ihre Abspaltungen (Ecclesia Dei
    Vereine etc.) fast erreicht.

  135. @Pierre, 21. Juli 2018 um 19:37 Uhr
    „Und bis dahin haben sich Gläubige ausschließlich der Obrigkeit zu unterstellen. Anderenfalls handeln sich unvernünftige oder unbelehrbare Kirchenmitglieder (noch) entsprechende Strafen des CIC ein.“

    Pierre, wenn Sie das so sehen, dann müssen Sie sich sofort von der Piusbruderschaft trennen und bedingungslos ihrem „Papst“ Bergoglio unterstellen.

  136. @Alexius

    @jan 21. Juli 2018 um 19:52
    “ … und seit dem V.2-„Konzil“ alle Schlüsselpositionen besetzt halten ? “

    Noch jemand (neben @Josua), der die offizielle Konzilskirche für GÜLTIG hält, eben keine Sekte ist.

  137. “ Pierre, wenn Sie das so sehen, dann müssen Sie sich sofort von der Piusbruderschaft trennen und bedingungslos ihrem „Papst“ Bergoglio unterstellen. “

    Und wenn wir Widerstand leisten dann bekommen wir auch diese CIC Strafen, die für uns RECHTSVERBINDLICH HINZUNEHMEN sind zu spüren – auch wenn ungerecht aus unserer Sicht. Die FSSPX hat eben keine eigene Gerichtsbarkeit. Keine eigene Kirche.

  138. @Pierre, 21. Juli 2018 um 20:01 Uhr

    @Pierre, Sie schreiben schon wieder einen kompletten Unsinn. Ich habe es jetzt schon so oft erklärt, dass die Glaubensabtrünnigen der Kirche den Rücken gekehrt haben. Ich bin dieser Kirche nie davongelaufen, wozu auch.

    Jorge Bergoglio ist für mich ganz sicher kein Repräsentant der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.

    Ich sage es zum wiederholten mal, dass die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche ausschließlich eine Gemeinschaft von Rechtgläubigen ist, die nicht im GERINGSTEN vom heiligen katholischen Glauben abgewichen sind.

    Für ihre Piusbrüder und ihre willigen Anhänger sieht es da ganz schlecht aus, weil sie mit den Feinden des Glaubens, also Abtrünnigen verhandeln und weil sie die Kirche für einen Jahrmarkt, statt der Vertreterin der ABSOLUTEN Wahrheit halten.

  139. @Pierre, 21. Juli 2018 um 20:04 Uhr

    Sie dürfen ihrem „anerkanntem“ „Papst“ aber keinen Widerstand leisten, Sie haben doch selbst geschrieben, dass die Kirche vorher entscheiden muss, was richtig oder falsch ist.

    In der Zwischenzeit gehen halt leider viele Seelen zum Teufel und die Verwirrung wird größer und größer, wenn man keine Trennlinien ziehen will.

  140. Eines ist jedenfalls ganz sicher: Erzbischof Marcel Lefebvre und Bischof Antônio de Castro Mayer machten sich aus dieser „Exkommunikation“ gar nichts. Daraus kann man ganz gut schließen, was sie am Ende von diesen Besetzern der katholischen Schlüsselstellen hielten.

  141. NEIN, liebe Leute, wir müssen kein weiteres Urteil abwarten, denn wir können die Lage mit dem abschätzen und beurteilen, was uns die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche verbindlich lehrt.

    Wo ist denn heute noch ein katholischer Hirte zu finden?

  142. “ Sie dürfen ihrem „anerkanntem“ „Papst“ aber keinen Widerstand leisten, Sie haben doch selbst geschrieben, dass die Kirche vorher entscheiden muss, was richtig oder falsch ist.c “

    WIR UNTERSTELLEN UNS DESWEGEN AUCH DEN STRAFEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! des CIC!!!!!!!!!! WEIL WIR DEN PAPST ANERKENNEN !!!

    Was die Sedis ja N I C H T tun!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  143. @Josua:
    „Eines ist jedenfalls ganz sicher: Erzbischof Marcel Lefebvre und Bischof Antônio de Castro Mayer machten sich aus dieser „Exkommunikation“ gar nichts. Daraus kann man ganz gut schließen, was sie am Ende von diesen Besetzern der katholischen Schlüsselstellen hielten.
    NEIN, liebe Leute, wir müssen kein weiteres Urteil abwarten, denn wir können die Lage mit dem abschätzen und beurteilen, was uns die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche verbindlich lehrt. Wo ist denn heute noch ein katholischer Hirte zu finden?“
    Vollkommen richtig, @Josua.

    Wenn man seinen Mentor Lefebvre zitiert, was er selbst sagte zu dieser Sekte, nämlich dass sie nicht die Katholische Kirche, sondern eine falsche ist, weiss @Pierre darauf nur zu antworten: „Statt dessen zitieren Sie ständig Gassenhauer und wollten so einen Lefebvre konstruieren den es in Wirklichkeit NIE gab.“

    Man legt den Beweis vor, was Lefebvre sagte, und siehe da, man „konstruiert einen Lefebvre“, den es nie gab!

    „Und bis dahin haben sich Gläubige ausschließlich der Obrigkeit zu unterstellen. Anderenfalls handeln sich unvernünftige oder unbelehrbare Kirchenmitglieder (noch) entsprechende Strafen des CIC ein.“

    Nun bis dahin…! Leb wohl @Pierre!
    Hat nicht Ihr Lefebvre erklärt, daß jene, die bereits selbst exkommuniziert sind, andere NICHT exkommunizieren können, also keine kirchliche Strafe verhängen können.

    Und nun die Aussage von Bischof Tissier de Mallerais (16.8.1988), die hier auch nicht zum ersten Mal erscheint:
    .
    „Nun aber tendiert die gegenwärtige Kirche aufgrund einer irrigen Vorstellung von der Einheit der Kirche dazu, eine Föderation der Religionen zu werden u. damit die katholische Einheit zu verlieren. Nachdem der Hl. Vater sich als in – wenn auch unvollkommener – Gemeinschaft mit den Protestanten, den Juden, den Muselmanen, den Buddhisten, den Fetischisten stehend bezeichnet, SCHLIESST ER UNS DURCH UNSERE EXKOMMUNIKATION AUS DIESER FALSCHEN GEMEINSCHAFT AUS.“
    .
    Es lebe die neu ausgesprochene „Exkommunikation“ der Frevelpäpste zum Schutze und zur Wiedergesundung der Gläubigen!

  144. @Alexius 21. Juli 2018 um 21:22

    Auch Sie werden es nicht schaffen den CIC für sich vereinnahmen zu können – auch wenn Sie um jeden Preis dies wollten.

  145. Zu Beitrag 21. Juli, 19:11

    Diese peinliche Sache fiel auch anderen auf, die sich in einem Kommentar dazu äußerten:

    „Meine Aufmerksamkeit richtete sich in diesen letzten 10 Tagen auf etwas, worüber ich sie informieren möchte. Ich sah ein Interview von Fr. Anthony Cekada, das er Herrn Stephen Heiner gewährte.

    Ich war zwar noch nie Sedevacantist, dennoch war ich extrem schockiert, als ich von Fr. Cekada anhören mußte diese Missachtung der Offenbarungen von Fatima, vor allem seine Behauptung, dass Fatima „eine Ablenkung von dem wirklichen Kampf der Kirche“ sei, der sich gegen die Moderne richtet. Um die Sache noch schlimmer zu machen, bezog er sich auf eine Erklärung des Erzbischofs Lefebvre, der angeblich selbst in einer öffentlichen Konferenz in Ecône sich in diese Richtung äußerte. Ich halte die Behauptung ‚Fatima ist eine Ablenkung vom wirklichen Kampf der Kirche‘ als eine Beleidigung der Mutter Gottes, die weise beschlossen hatte, 1917 Orientierung zu geben für die Kirche, die in Gefahr und in eine Notlage kommt.
    Unsere Liebe Frau warnte alle Katholiken über den Ernst der Lage der Welt als Folge der Ausbreitung der Irrtümer Russlands (Kommunismus). Sie zeigte auch unsere Beteiligung an dieser Krise wegen der Beleidigung Gottes durch unsere Sünden und schlechten Gewohnheiten. Sie warnte den Papst und schickte ihm eine Nachricht (3. Geheimnis), die höchstwahrscheinlich sich mit der Infiltration in die Kirche durch die Moderne und dem Progressismus beschäftigt. Schließlich eine universelle Strafe für die Menschheit prognostizierte und schließlich ihren endgültigen Sieg verkündete mit den Worten: „. Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“

    Dies als „Ablenkung“ zu qualifizieren bedeutet zu sagen, dass die allerseligste Jungfrau nicht wusste, was sie tat, und dass ihr Handeln keine Bedeutung hat. Ich weiß nicht, wie sollen wir das nicht als Empörung empfinden?

    Ich möchte, dass du dieses Video deinen Lesern zukommen läßt ….
    In Jesus durch Maria“

  146. @Josua 21. Juli 2018 um 12:05

    Zitat
    die also ALLE ein und den selben Glauben haben/haben müsse, ohne davon im GERINGSTEN abzuweichen?

    Seit rund 2000 Jahren hat es nie eine Zeit gegeben, wo es nicht zu Glaubensentscheidungen kommen musste. Unzählige Abspaltungen (diejenigen, die meinten, es sei nun abgewichen worden …) und das wird bis an das Ende der Menschheit so sein.

  147. @Pierre, 21. Juli 2018 um 21:11 Uhr

    zu @Josua:
    „Sie dürfen ihrem „anerkanntem“ „Papst“ aber keinen Widerstand leisten, Sie haben doch selbst geschrieben, dass die Kirche vorher entscheiden muss, was richtig oder falsch ist.“

    @Pierre:
    „WIR UNTERSTELLEN UNS DESWEGEN AUCH DEN STRAFEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! des CIC!!!!!!!!!! WEIL WIR DEN PAPST ANERKENNEN !!!“

    Aber ihr gehorcht ja eurem „anerkannten“ „Papst“ ja NIEMALS.

    Wissen Sie überhaupt noch, wie man sich als Katholik gegenüber einem Papst zu verhalten hat?

  148. @Pierre:
    „WIR UNTERSTELLEN UNS DESWEGEN AUCH DEN STRAFEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! des CIC!!!!!!!!!! WEIL WIR DEN PAPST ANERKENNEN !!!“

    Wie sieht das denn in der Praxis aus? Welchem CIC eigentlich, dem von 1917 oder dem von 1985?

  149. @Stefan1, 21. Juli 2018 um 21:47 Uhr

    Die Glaubensabweichler sind aber IMMER von der Kirche abgefallen. So war es, so ist es und so wird es immer sein.

    Zur Erinnerung:

    „So hat die Kirche stets gehandelt, gestützt auf das einstimmige Urteil der Väter; diese waren immer der Überzeugung, es sei aus der katholischen Gemeinschaft ausgeschlossen und von der Kirche abgefallen, wer auch nur im geringsten von der durch das beglaubigte Lehramt vorgetragenen Lehre abgewichen sei.“
    Auszug aus der Enzyklika SATIS COGNITUM von Papst Leo XIII.

    Es geht um das, was die heilige katholische Kirche einmal verbindlich beschlossen hat und nicht um das was irgend jemand sich einbildet. An das halten sich gläubige Katholiken. Das macht den Unterschied aus!

  150. @Josua 21. Juli 2018 um 21:53

    “ Aber ihr gehorcht ja eurem „anerkannten“ „Papst“ ja NIEMALS. “

    Und? Disziplinäre Strafen sind noch lange nicht ein SCHISMA, wie Ihr uns gerne dort haben wollt!
    Die Ungerechtigkeit seitens des Vatikans wird auf LEGALEM (Notstandsrecht) Boden ausgetragen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Basta.
    Jeder der den Papst nicht anerkennt gehört nicht zur KIRCHE ( auch wenn man Kirchensteuer zahl!!!!!!!!!!!!!!!! Anm.: an die Konzilssekte )
    WANN verstehen Sie das endlich???!

  151. @Alexius 21. Juli 2018 um 21:22
    “ Vollkommen richtig, @Josua. “

    @Pierre: “ Jeder der den Papst nicht anerkennt gehört nicht zur KIRCHE ( auch wenn man Kirchensteuer zahl!!!!!!!!!!!!!!!! Anm.: an die Konzilssekte, s @Josua ) “

    Na, @Alexius, liegt @Josua voll auf Ihrer Linie? Ha, Ha. …
    @Alexius, da haben Sie sich wieder einmal ein dickes Eigentor geschossen. Na, Bravo!

  152. @Pierre 21. Juli 2018 um 20:04

    Zitat
    Und wenn wir Widerstand leisten dann bekommen wir auch diese CIC Strafen, die für uns RECHTSVERBINDLICH HINZUNEHMEN sind zu spüren – auch wenn ungerecht aus unserer Sicht. Die FSSPX hat eben keine eigene Gerichtsbarkeit. Keine eigene Kirche.

    Warum glauben Sie, dass die FSSPX bei Widerstand heute CIC Strafen zu befürchten hat. Levebvre wurde seinerzeit exkommuniziert wegen unerlaubter Bischofsweihen und nicht wegen seines Glaubens. Also, wenn die FSSPX in Fragen des Glaubens mit der KIRCHE (mit Papst) diskutiert, dann hat sie keine Strafen zu erwarten.

    In der Zeit des Schismas innerhalb der KIRCHE (mit Papst), welche uns noch bevorsteht, könnte die FSSPX mit den Kardinälen wie z.B. Burke eine deutlich traditionalistische Seite vertreten. Die andere Seite wird der Modernismus sein mit unannehmbaren Forderungen. Ein Papst Franziskus wird unstetig dazwischen stehen und sich nicht entscheiden können. Am Ende dieses Schismas, der Verfolgung, Wiederkommen des Kommunismus usw. wird die WARNUNG (Garabandal, Seelenschau) stehen. Innerhalb eines Jahres wird das WUNDER in Garabandal erfolgen und der dannzumalige Papst wird es sehen, wo er sich auch immer befindet. Nach meiner Ansicht wäre die Ereignisse nach Garabandal eine grosse Hoffnung für die Menschheit. Aber … nur wenn es auch zutreffen wird. Die FSSPX kann sich nicht darauf verlassen, aber sie sollte einen positiven Beitrag in der Zeit des Schismas leisten. Kämen die FSSPX zu spät, dann wäre es etwas kleinmütig.

  153. @Stefan1 21. Juli 2018 um 22:35

    “ Also, wenn die FSSPX in Fragen des Glaubens mit der KIRCHE (mit Papst) diskutiert, dann hat sie keine Strafen zu erwarten. “

    Nun, zur damaligen Anfangszeit, stelle ich mir vor, wurde zwar Lefebvre wahrgenommen aber nicht wirklich ernst genommen. Deshalb lies man ihn weitermachen, seine sonderlichen Ansichten gewären, vielleicht, wohl weißlich, dass sich diese Sache von selbst löst werde und Lefebvre ins Niemandsland, in die Bedeutungslosigkeit verschwindet. Nur, man hatte sich verschätzt. Lefebvre und sein Werk gewannen an Aufmerksamkeit und wurden jetzt zu einer ernstzunehmenden Gefahr. Spätestens bei den eigenmächtigen Bischofsweihen eskalierte es dann.
    Heute würde man würde die FSSPX nicht so einfach machen lassen wie früher.
    Es gäbe schon von Anfang an Streitigkeiten. Deshalb glaube ich dass so eine Integration a la Personalprälatur eher mehr theoretischer Natur sind.

    “ … , könnte die FSSPX mit den Kardinälen wie z.B. Burke eine deutlich traditionalistische Seite vertreten. “

    Nun, auch hier. Die FSSPX müsste zumindest auf eine Revidierung des V2 bestehen – was natürlich Burke nie verstehen würde. Also, die Sache mit der Tradition ist eine sehr komplizierte. Man sieht, hinsichtlich dieses Punktes gibt viele Ansichten/Deutungen/Bedeutungen. Und jeder sieht sich im Recht.

  154. @Pierre 21. Juli 2018 um 22:58

    Zitat
    Heute würde man würde die FSSPX nicht so einfach machen lassen wie früher.

    Glaube ich nicht, sogar Papst Franziskus hat sich in Argentinien für die Piusbruderschaft eingesetzt. Natürlich gibt es echte Differenzen und auch solche, die unüberwindlich sind, z.B. Erklärung der Menschenrechte als die Pest der Neuzeit sehen, wie die FSSPX, doch über diese Dinge sollen sich die Professoren den Kopf zerbrechen. Das ist gerade nicht die Aufgabe der Laien.

    Die FSSPX müsste zumindest auf eine Revidierung des V2 bestehen – was natürlich Burke nie verstehen würde.

    Es wird immer wieder zu Anpassungen kommen. Das zweite vatikanische Konzil ist nicht unveränderbar. Vieles wurde auch negativ entwickelt, was heute zu Unrecht dem V2 (im „Geiste des V2“) angelastet wird. Es gibt heute Kardinäle, die eine deutlich konservativere Messe wieder wünschen und daran arbeiten, z.B. Kardinal Sarah.
    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Robert_Sarah

  155. @Stefan1 21. Juli 2018 um 23:26

    Nun, wie gesagt, das Selbstverständnis, die Identität der FSSPX beruht gerade auf die Irrtümer des V2, bzw. dessen Reaktion darauf.

    Sicherlich wäre es schön wenn Rom sich in diese vormals richtige Richtung bekehren würde. Aber, wie soll man sich das dzt. vorstellen können?

    Nehmen wir nur einmal den NOM her. Was stellen Sie sich vor was mit dem passieren sollte? Einfach abgeschafft? Nur etwas revidiert? Nur etwas verfeinert? Oder mehr oder weniger ganz belassen?

    Ich meine, die Sedis habe in diesem Punkt die Nase vorn. Es gibt nur den EINEN ALTEN Messritus von vor 1958. Alles andere ist ( aus meiner ehrlichen Sicht, zumindest formal gesehen ) UNGÜLTIG. Da meine ich zwar Lefebvre zu widersprechen, doch auch er konnte nicht aus seiner Haut heraus und musste gewissermaßen Zugeständnisse machen um dem rechtlich legalen Weg gerecht zu werden. Aber, wie gesagt, der NOM gehörte eigentlich VERWORFEN. Glauben Sie wirklich daß es eine WAHRE Reform wäre wenn nicht gerade die ALTE MESSE wieder als die EINZIGE beherrschende ist? Nur in diese Richtungen können Änderungen stattfinden. Keine Kompromisse mehr mit dem Modernismus. Alles andere wäre nur halbherzig, nicht ehrlich gemeint – oder sogar wieder nur Täuschungsmanöver.

    “ Natürlich gibt es echte Differenzen und auch solche, die unüberwindlich sind, … “

    Wie stellen Sie sich das praktisch vor wenn die FSSPX nicht mehr jene Punkte der Religionsfreiheit und des falschen Ökumenismus mehr kritisieren darf? Glauben Sie wirklich dass diese Punkte nicht mehr angesprochen werden? WER das bis jetzt nicht verstanden hat, der hat auch den wahren katholischen Glauben nicht wirklich verstanden. Was hift es, wenn 90% in Ordnung sind und gewichtige Punkte von 10% alles andere zerstören bzw. nivellieren oder gar relativieren? Von Haeresie will ich einmal gar nicht sprechen.
    Nein, so kann auf Dauer der WAHRE Glaube nicht gelebt werden.

    Und last not least: Bevor die FSSPX innerhalb der Konzilskirche wirklich so an Durchschlagskraft gewinnen würde würde man sie wieder kleinstutzen durch Restriktionen, Verwarnungen disziplinärer Art, bis hin zur Exkommunikation. Glauben Sie mir. Das sind Erfahrungswerte.

    Die FSSPX ist keine FSSP 2.0 und wird und will es auch NIE sein. Der WAHRE traditionelle Glaube muss und soll im Vordergrund stehen. Der Kampf dauert an.

  156. @Stefan1

    Allein wenn ich denke was unser sog. P./“P.“ Franziskus(!!!) mit den Franziskanern(!!!) der Immakulata gemacht hat!! Ein Skandal sondergleichen! Und mit dessen Ordensgründer!!!)! Verleumdungen und Unterstellungen, etc. Alles nicht haltbar. Bewusste Zerstörung der Tradition!!!!!!!!!!!!!! Anders darf man das wohl nicht benennen.
    Aber macht ein moderner Priester oder ein moderner Orden einen Unfug weiter, dann läßt man gewähren. Ja, nur so viel zur Richtung Bergoglios, eines sog. (Pseudo) Papstes der sich nicht Papst nennen lassen will. Zu recht, wie ich meine.

    Nun, was darf man denn sonst vermuten, welch redliche Absichten denn Bergoglio denn sonst bei der FSSPX hegte? Ehrenhafte? Glauben Sie das wirklich? Ich sicher NICHT.

    Bergoglio ist DER Wolf im Schafspelz.

  157. @Pierre 22. Juli 2018 um 00:03

    Zitat
    Nehmen wir nur einmal den NOM her. Was stellen Sie sich vor was mit dem passieren sollte? Einfach abgeschafft? Nur etwas revidiert? Nur etwas verfeinert? Oder mehr oder weniger ganz belassen?

    Vergessen Sie nicht, dass es bei NOM in Argentinien und Polen bereits zu eucharistischen Wundern gekommen sind (abstreiten wäre lächerlich). Es geht nicht darum, dass die FSSPX den NOM bei der KIRCHE (mit Papst) abschaffen oder bei sich einführen muss um als Personalprälatur angegliedert zu sein. Die FSSPX behält ihre Messe. Während der Zeit des Schisma wird sie sich auf die Seite der Traditionalisten stellen, die es auch innerhalb der KIRCHE (mit Papst) gibt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Zitat
    Wie stellen Sie sich das praktisch vor wenn die FSSPX nicht mehr jene Punkte der Religionsfreiheit und des falschen Ökumenismus mehr kritisieren darf?

    Die Religionsfreiheit hat schon Jesus angedeutet also er gesagt hat:

    Lukas 9,5
    Und wenn sie euch nicht aufnehmen, dann geht fort aus dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen zu einem Zeugnis gegen sie.

    Jesus halt also niemals gesagt, dann nehmt die Waffen und erzwingt eure Religion, ansonsten erschlagt sie. Die Religionsfreiheit gewährleistet in erster Linie die unversehrte Wahl der Zugehörigkeit der Religion. Der Rest muss Überzeugung und Vorbild sein. Es gibt heute sehr viele Konvertiten; ich selber kenne einige.

    Der falsche Ökumenismus ist vielen Katholiken der KIRCHE (mit Papst) ein Greuel und wird auch kritisiert. Das sind oft nur noch „Spielchen“ der Professoren und Hochrangigen, doch das einfache, gläubige Volk macht da in der Mehrheit nicht mit. Ökumenische Gottesdienste werden von vielen Katholiken nicht besucht (auch ich nicht). Das bedeutet aber nicht, dass die KIRCHE (mit Papst) nicht im ständigen Dialog mit den anderen christlichen Religionen sein soll. Das ist auch eine Art von Missionierung in eigener Sache.

    Zitat
    Allein wenn ich denke was unser sog. P./“P.“ Franziskus(!!!) mit den Franziskanern(!!!) der Immakulata gemacht hat!! Ein Skandal sondergleichen!

    Vergessen Sie hier nicht, dass 5 Mitglieder dieser Ordenskongregation eine Beschwerde wegen des Leitungsstils, derVermögensverwaltung und gottesdienstliche Anweisungen des Generaloberen Manelli eingereicht haben und nicht etwa Aussenstehende (z.B. die Medien), sondern eben eigene Leute. Wenn man die folgende Internetseite studiert, dann erkennt man (wenn nur die Hälfte zutreffend würde) das hier dringend Handlungsbedarf bestand:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Franziskaner_der_Immakulata

    Zitat
    Nun, was darf man denn sonst vermuten, welch redliche Absichten denn Bergoglio denn sonst bei der FSSPX hegte? Ehrenhafte? Glauben Sie das wirklich? Ich sicher NICHT.

    Ja, ich denke schon. Die Differenzen sind bekannt und der Rest sind ehrliche Bemühungen. Doch die FSSPX ist herausgefordert. Wenn die WARNUNG (Garabandal) folgt, ist es zu spät (wie der hl. Padre Pio im gleichen Zusammenhang sich allgemein ausgedrückt hat).

  158. S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre im Seminar Saint Curé d’Ars in Flavigny-sur-Ozérain am 8.12.1988:

    „Und wenn man uns die Frage stellt, wann es zu einer Einigung mit Rom kommen wird, ist meine Antwort einfach:

    Wenn Rom Unseren HERRN JESUS CHRISTUS wieder auf den Thron erhebt. Wir können mit denen, die Unseren HERRN entthronen, nicht eines Sinnes sein. An dem Tag, an dem sie Unseren HERRN als König der Völker und der Nationen anerkennen, werden nicht wir es sein, zu denen sie zurückkehren, sondern in die katholische Kirche, IN DER WIR BLEIBEN.“

    Ein Beweis mehr, dass die wahren Katholiken sich zu keiner Zeit auch nur im geringsten von Rom, vom Ewigen Rom, von der wahren Katholischen Kirche getrennt haben. Somit ist es eine pure Verleumdung, ein Rufmord, davon zu sprechen, die Sedis hätten die Katholische Kirche, hätten Rom verlassen. Unsinn!

    Lefebvre verteidigt den Titel seines Buches: »Ich klage das Konzil an«: „Weil wir aufgrund kritischer Argumente… berechtigt sind zu behaupten, daß der Geist, der auf diesem Konzil herrschte und der ihm so viele mehrdeutige und doppelsinnige, ja sogar GANZ OFFENKUNDIG IRRIGE TEXTE eingegeben hat, nicht der HEILIGE GEIST war, sondern der Geist der modernen Welt, der liberale, teilhardistische, modernistische Geist, der sich der Herrschaft Unseres Herrn JESUS CHRISTUS widersetzt….“

    BENELLI:
    „..dann wird man sich bemühen, nachher die beste Lösung für sie [FSSPX] zu finden, doch müssen auch sie zuerst diesen Akt des Gehorsams gegenüber der Kirche vollziehen.“
    Lefebvre: „Hier haben wir es: Endlich ist alles klar. Die einzigen dem Vatikan genehmen Priester sind diejenigen, die bereit sind, einen Akt echter Treue zur konziliaren Kirche zu machen …“ (Apologia, S. 182)

    Lefebvre: „Der Kirche gegenüber? Gewiß, aber Msgr. Benelli hat die Karten bereits aufgedeckt. Die konziliare Kirche ist es, der sie diesen Akt des Gehorsams erweisen sollen. Hier haben wir das Drama der BESETZUNG der streitenden Kirche durch eine FREMDE MACHT direkt vor Augen: Im Namen der katholischen Kirche wird Katholiken befohlen, sich der konziliaren Kirche zu unterwerfen.“

  159. @Pierre, 21. Juli 2018 um 22:01 Uhr

    Pierre, Sie widersprechen sich am laufenden Band!
    Sie können sich auf kein NOTSTANDSRECHT berufen, denn Sie schreiben ja immer selbst, dass die Kirche zuerst entscheiden muss, ob der Papst/“Papst“ vom rechten Weg abgewichen ist.

    Außerdem, wenn Sie sich auf ein angebliches Notstandsrecht berufen, geben Sie ja selbst zu, dass ihr „anerkannter“ „Papst“ auf dem falschen Weg ist. Jetzt ist es aber so, dass die Kirche verbindlich lehrt, dass wer auch nur im GERINGSTEN vom Glauben abgewichen ist, von der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen ist.

    Ihre angebliche „Anerkennung“ ihres „Papstes“ hat mit Anerkennung rein gar nichts zu tun, sondern was Sie da vertreten ist Selbstbetrug.

    Anerkennung ist Unterwerfung und Einordnung unter die Befehle und Anordnungen des Oberhirten. Jedes andere Verhalten ist SCHISMATISCH!

    Sie nehmen das ganze Verhalten gegen einen Papst auf die leichte Schulter, denn nach ihren Worten sind ja das nur disziplinäre Angelegenheiten, nichts weiter.

    Ich sage ihnen, dass Sie so mit ihrem Seelenheil total leichtfertig umgehen.

    Wie man leider sehen muss, zeigt das, dass Sie und ihre gesamte Bruderschaft den Umgang mit dem Stellvertreter Gottes auf Erden völlig vergessen und verlernt habt.

    Ich sage es ja schon lange, dass das Papsttum gerade durch euch am schwersten untergraben und der Lächerlichkeit preisgegeben wird.

    Befasst euch einmal anhand der verbindlichen Lehre der heiligen katholischen Kirche mit dem Papsttum und welche Pflichten der Katholik dazu hat.

  160. @Stefan1, 22. Juli 2018 um 10:36 Uhr
    „Jesus halt also niemals gesagt, dann nehmt die Waffen und erzwingt eure Religion, ansonsten erschlagt sie.“

    Was ist denn das wieder für eine Quatsch-Antwort!?

    Papst Pius IX. hat aber solches auch nicht geschrieben, als er die Religionsfreiheit verbindlich verurteilt hat.

    Ich gehe davon aus, dass Sie die ganze Sache um die Verurteilung der Religionsfreiheit gar nicht verstehen.

  161. @Josua 22. Juli 2018 um 11:07

    Zitat
    Ich gehe davon aus, dass Sie die ganze Sache um die Verurteilung der Religionsfreiheit gar nicht verstehen.

    Die Religionsfreiheit darf nicht mit der Frage nach der wahren KIRCHE (mit Papst), die von Gott gestiftete und bis an das Ende der Menschheit existierende vermischt werden. Es geht bei der Religionsfreiheit aus katholischer Sicht nicht darum, die Bedeutung bzw. das Primat zu nivellieren, sondern dem Menschen die unversehrte Wahlfreiheit zu gewährleisten. Nur mit Überzeugung, Gebet und Vorbild sind Konversionen möglich und es gibt sie übrigens.

    Einen katholischen Gottesstaat wird es nie wieder geben (auch beim sogenannten „grossen Monarchen“ nicht, der letzte Beweis das es nicht geht!), wenn es ihn überhaupt je gegeben hat. Wenn dann, dann nur in Ansätzen und schwer umkämpf und nicht ohne zweifelhaftem Auswirkungen für die KIRCHE (mit Papst). Sämtliche zeitweiligen Erfolge in dieser Sache wurden über kurz oder lang wieder verloren und zeigten keinerlei göttlichen Beistand. Was geblieben ist und immer sein wird, ist die KIRCHE (mit Papst). Das sollte allen Monarchisten und Abtrünnigen endgültig zu denken geben.

    Zudem hat Jesus selbst gesagt, dass er nicht König von dieser Welt ist und das man dem Kaiser geben soll, was dem Kaiser ist und Gott, was Gott gehört. Das ist für alle Zeiten eigentlich klar. Oder doch nicht?

  162. Ich bin kein Monarchist. In den Monarchien hat es auch ganz vieles gegeben, das ich völlig ablehne.

    Wenn ich für Monarchie bin, dann nur für eine Wahlmonarchie.

    Egal welche Regierungsform, wenn sie zum Segen der gesamten Menschheit sein soll, dann muss sie unbedingt in jeder Hinsicht auf Gott ausgerichtet sein.

    Es darf kein einziges Gesetz geben, das irgendwie gegen Gott steht!

    Unter dem kommenden GROSSEN MONARCHEN werden wir einen Gottesstaat bekommen, was mir nur gefallen kann.

    In einem solchen Staat kann es natürlich nur die katholische Religion als Staatsreligion geben. Niemand wird dabei zu diesem Glauben gezwungen, aber die Gesetze, die dann auch auf Gott ausgerichtet sind, müssen eingehalten werden.

    Es sollte eigentlich ganz klar sein, dass eine Religionsgemeinschaft, die das Töten von „Ungläubigen“ befiehlt niemals geduldet werden kann. Um des Friedens willen kann und darf man solche Friedensstörer nicht aufkommen lassen.

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