PAPST JOHANNES PAUL II. AM 13. MAI 2000 IN FATIMA

APOSTOLISCHE REISE NACH FATIMA
SELIGSPRECHUNG DER HIRTENKINDER JACINTA UND FRANCISCO

PREDIGT VON JOHANNES PAUL II.

Samstag, 13. Mai 2000

1. »Ich preise dich, Vater, […] weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast« (Mt 11,25).

Mit diesen Worten, liebe Brüder und Schwestern, lobt Jesus den Vater im Himmel für seine Pläne; er weiß, daß niemand zu ihm kommen kann, wenn ihn nicht der Vater zu ihm hinführt (vgl. Joh 6,44); und daher lobt er diesen Plan und stimmt ihm in Kindeshaltung zu: »Ja, Vater, so hat es dir gefallen« (Mt 11,26). Es hat dir gefallen, das Himmelreich den Unmündigen zu öffnen.

Nach dem göttlichen Plan ist »eine Frau, mit der Sonne bekleidet« (Offb 12,1), vom Himmel auf diese Erde herabgekommen, um die vom Vater bevorzugten Unmündigen aufzusuchen. Sie spricht mit der Stimme und dem Herzen einer Mutter zu ihnen: Sie lädt sie ein, sich als Sühneopfer darzubringen, und erklärt sich bereit, sie sicher vor Gott zu führen. Und siehe, sie sehen ein Licht von ihren Mutterhänden ausgehen, das sie bis ins Innerste durchdringt, so daß sie sich in Gott eingetaucht fühlen – wie wenn jemand sich im Spiegel betrachtet, so beschreiben sie es.

Später erklärte Francisco, einer der drei Bevorzugten: »Wir brannten in jenem Licht, das Gott ist, aber wir verbrannten nicht. Wie ist Gott? Das kann man nicht sagen. Ja, das ist etwas, das wir Menschen nicht sagen können.« Gott: ein Licht, das brennt, aber nicht verbrennt. Dieselbe Wahrnehmung hatte Mose, als er Gott im brennenden Dornbusch sah; dabei sprach Gott zu ihm, besorgt über die Knechtschaft seines Volkes und entschlossen, es durch seine Hand zu befreien: »Ich werde mit dir sein« (vgl. Ex 3,2–12). Alle, die diese göttliche Gegenwart in sich aufnehmen, werden zur Wohnstatt und folglich zum »brennenden Dornbusch« des Allerhöchsten.

2. Was den sel. Francisco am meisten wunderte und ganz in Ansprach nahm, war Gott in jenem immensen Licht, das sie alle drei bis in ihr Innerstes durchdrungen hatte. Nur ihm jedoch zeigte sich Gott »so traurig«, wie er es ausdrückte. Eines Nachts hörte sein Vater ihn schluchzen und fragte ihn, warum er weinte; der Sohn antwortete: »Ich dachte an Jesus, der so traurig ist wegen der Sünden, die gegen ihn begangen werden.« Ein einziger – für die Denkart der Kinder so bezeichnender – Wunsch bewegt von nun an Francisco, und es ist der, »Jesus zu trösten und froh zu machen«.

In seinem Leben bringt er eine Wandlung zuwege, die man als radikal bezeichnen könnte; eine Wandlung, wie sie für Kinder seines Alters sicher nicht alltäglich ist. Er gibt sich einem intensiven geistlichen Leben hin, das sich in eifrigem und inbrünstigem Gebet niederschlägt, so daß er zu einer wahren Form mystischer Vereinigung mit dem Herrn gelangt. Und gerade das bringt ihn zu einer fortschreitenden Läuterung des Geistes durch vielerlei Verzicht auf Angenehmes, selbst unschuldige Kinderspiele.

Francisco ertrug die großen Leiden, welche die Krankheit verursachte, die zu seinem Tod führte, ohne jede Klage. Alles schien ihm wenig, um Jesus zu trösten; er starb mit einem Lächeln auf seinen Lippen. Groß war in dem kleinen Jungen der Wunsch, Sühne zu leisten für die Beleidigungen der Sünder; und so strengte er sich an, gut zu sein, und opferte Verzicht und Gebete auf. Und Jacinta, seine fast zwei Jahre jüngere Schwester, lebte von denselben Gefühlen getragen.

3. »Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot« (Offb 12,3).

Diese Worte aus der ersten Lesung der Messe lassen uns an den großen Kampf denken, der zwischen Gut und Böse stattfindet, wobei wir feststellen können, daß der Mensch, wenn er Gott auf die Seite schiebt, nicht zum Glück gelangen kann, ja letzten Endes sich selbst zerstört.

Wie viele Opfer während des letzten Jahrhunderts des zweiten Jahrtausends! Es kommen einem die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs und vieler anderer Kriege in so vielen Teilen der Welt in den Sinn, die Konzentrations- und Vernichtungslager, die Gulags, die ethnischen Säuberungen und die Verfolgungen, der Terrorismus, die Entführung von Menschen, die Drogen, die Angriffe gegen die Ungeborenen und die Familie.

Die Botschaft von Fatima ist ein Aufruf zur Umkehr, eine Warnung an die Menschheit, nicht das Spiel des »Drachens« mitzuspielen, der mit seinem Schwanz »ein Drittel der Sterne vom Himmel [fegte]« und »sie auf die Erde herab[warf]« (Offb 12,4). Das letzte Ziel des Menschen ist der Himmel, seine wahre Wohnung, wo der himmlische Vater in seiner barmherzigen Liebe auf alle wartet.

Gott will, dass niemand verloren geht; deshalb hat er vor zweitausend Jahren seinen Sohn auf die Erde gesandt, »um zu suchen und zu retten, was verloren ist« (Lk 19,10). Und er hat uns gerettet durch seinen Tod am Kreuz; niemand bringe das Kreuz um seine Kraft! Jesus ist gestorben und auferstanden, um »der Erstgeborene von vielen Brüdern« (Röm 8,29) zu sein.

In ihrer mütterlichen Fürsorge ist die Heiligste Jungfrau hierher, nach Fatima, gekommen, um die Menschen aufzufordern, daß sie »Gott, unseren Herrn, nicht mehr beleidigen, der schon so viel beleidigt wird«. Der Schmerz der Mutter veranlaßt sie, zu sprechen; auf dem Spiel steht das Schicksal ihrer Kinder. Deshalb sagt sie zu den Hirtenkindern: »Betet, betet viel, und bringt Opfer für die Sünder; denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil niemand da ist, der sich für sie opfert und für sie betet.«

4. Die kleine Jacinta fühlte und lebte diese Sorge der Muttergottes als ihre eigene, und sie brachte sich heldenmütig als Opfer für die Sünder dar. Eines Tages – sie und Francisco waren bereits erkrankt und gezwungen, im Bett zu liegen – kam die Jungfrau Maria, sie zu Hause zu besuchen, wie Jacinta berichtet: »Die Muttergottes kam uns besuchen und sagte, daß sie sehr bald Francisco mit sich in den Himmel nehmen werde. Und mich fragte sie, ob ich noch mehr Sünder bekehren wollte. Ich sagte ihr: Ja.« Und als für Francisco der Augenblick des Abschiednehmens gekommen ist, trägt Jacinta ihm auf: »Bringe unserem Herrn und unserer Herrin viele Grüße von mir, und sage ihnen, daß ich alles leide, was sie verlangen, um die Sünder zu bekehren.« Die Schau der Hölle bei der Erscheinung vom 13. Juli hatte in Jacinta einen solchen Eindruck hinterlassen, daß keine Abtötung und Buße zuviel war, um die Sünder zu retten.

Zu Recht könnte Jacinta mit Paulus ausrufen: »Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt« (Kol 1,24). Vergangenen Sonntag haben wir beim Kolosseum in Rom das Gedächtnis der vielen Glaubenszeugen des 20. Jahrhunderts begangen und anhand bedeutsamer Zeugnisse, die sie uns hinterlassen haben, der Peinigungen gedacht, die sie erlitten. Eine unzählbare Schar mutiger Glaubenszeugen hat uns ein kostbares Erbe vermacht, das im dritten Jahrtausend lebendig erhalten werden muß. Hier in Fatima, wo diese Zeiten der Drangsal angekündigt worden sind und die Muttergottes zu Gebet und Buße aufforderte, um sie abzukürzen, will ich heute dem Himmel Dank sagen für die Kraft des Zeugnisses, die sich in all diesen Lebensgeschichten erwiesen hat. Und noch einmal möchte ich die Güte des Herrn mir gegenüber erwähnen, als ich, hart getroffen, an jenem 13. Mai 1981 vom Tode errettet wurde. Meine Dankbarkeit gilt auch der sel. Jacinta für die Opfer und Gebete, die sie für den Heiligen Vater darbrachte, den sie so sehr hat leiden sehen.

5. »Ich preise dich, Vater, weil du all das den Unmündigen offenbart hast.« Der Lobpreis Jesu nimmt heute die feierliche Form der Seligsprechung der Hirtenkinder Francisco und Jacinta an. Die Kirche will mit diesem Ritus diese zwei Kerzen auf den Leuchter stellen, die Gott entzündet hat, um die Menschheit in ihren dunklen und sorgenvollen Stunden zu erleuchten. Sie mögen leuchten über dem Weg dieser riesigen Menge von Pilgern und all denen, die über Radio und Fernsehen mit uns verbunden sind. Sie mögen ein freundliches Licht sein, um ganz Portugal, und in besonderer Weise diese Diözese Leiria-Fatima, zu erleuchten.

Ich danke Bischof Serafim, Diözesanbischof dieser berühmten Teilkirche, für seine Willkommensworte, und mit großer Freude grüße ich den ganzen portugiesischen Episkopat und seine Diözesen, die ich sehr liebe und auffordere, ihre Heiligen nachzuahmen. Einen brüderlichen Gruß den anwesenden Kardinälen und Bischöfen mit besonderer Erwähnung der Hirten von Gemeinschaften portugiesischsprechender Länder: Die Jungfrau Maria möge die Aussöhnung des angolanischen Volkes erwirken; sie möge den Überschwemmungsopfern in Mosambik Trost bringen; sie möge wachen über dem Weg von Timor Lorosae [Ost-Timor], Guinea-Bissau, Kapverden, São Tomé und Príncipe; sie bewahre in der Einheit des Glaubens ihre Söhne und Töchter in Brasilien.

Mit ehrerbietiger Hochachtung grüße ich den Herrn Staatspräsidenten und die anderen Vertreter der Behörden, die an dieser Feier haben teilnehmen wollen, und möchte bei dieser Gelegenheit in der Person des Regierungschefs allen für ihre Mitarbeit am guten Gelingen meiner Pilgerreise danken. Ein herzlicher Gruß und besonderer Segen gehen an die Pfarre und Stadt Fatima, die sich heute über ihre zur Ehre der Altäre erhobenen Kinder freuen.

6. Mein letztes Wort gilt den Kindern: Liebe Jungen und Mädchen, ich sehe viele von euch wie Francisco und Jacinta gekleidet. Das steht euch sehr gut! Aber früher oder später werdet ihr diese Kleider ablegen und … dann verschwinden die Hirtenkinder. Meint ihr nicht, daß sie nicht verschwinden sollten?! In der Tat braucht die Muttergottes euch alle sehr, um Jesus zu trösten, der traurig ist über die Dummheiten, die begangen werden; sie braucht eure Gebete und Opfer für die Sünder.

Bittet eure Eltern und Erzieher, daß sie euch in die »Schule« der Muttergottes schicken, damit sie euch lehre, wie die Hirtenkinder zu sein, die alles zu tun bestrebt waren, was sie von ihnen verlangte. Ich sage euch: »In kurzer Zeit der Unterwürfigkeit unter Maria und der Abhängigkeit von ihr macht man größere Fortschritte als in langen Jahren des Eigenwillens und Selbstvertrauens « (Ludwig Maria Grignion de Montfort, Abhandlung über die vollkommene Andacht zu Maria, Freiburg/Schweiz 1925, Nr. 155). Auf diese Weise wurden die Hirtenkinder schnell heilig. Eine Frau, die Jacinta in Lissabon bei sich aufgenommen hatte und die guten und weisen Ratschläge hörte, die das Mädchen gab, fragte sie, wer sie das gelehrt hatte. »Das war die Muttergottes «, antwortete sie. Indem sie sich mit völliger Ergebenheit von einer so guten Lehrerin anleiten ließen, haben Jacinta und Francisco in kurzer Zeit die Gipfel der Vollkommenheit erreicht.

7. »Ich preise dich, Vater, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.«

Ich preise dich, Vater, für alle deine Unmündigen, angefangen bei der Jungfrau Maria, deiner demütigen Magd, bis hin zu den Hirtenkindern Francisco und Jacinta.

Möge die Botschaft ihres Lebens stets lebendig bleiben, um den Weg der Menschheit zu erleuchten!

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Quelle

„Und noch einmal möchte ich die Güte des Herrn mir gegenüber erwähnen, als ich, hart getroffen, an jenem 13. Mai 1981 vom Tode errettet wurde. Meine Dankbarkeit gilt auch der sel. Jacinta für die Opfer und Gebete, die sie für den Heiligen Vater darbrachte, den sie so sehr hat leiden sehen.“

 

29 Kommentare zu “PAPST JOHANNES PAUL II. AM 13. MAI 2000 IN FATIMA

  1. Wenn man sich’s so überlegt, daß hier kein Einziger es wert findet, von der Botschaft von FATIMA zu berichten, heute am 13. Mai, der 101. Jahrestag der ersten ERSCHEINUNG DER MUTTERGOTTES von FATIMA.

    Lieber streitet man tagelang, nur um recht zu behalten.
    Oder ist es deshalb: „an keine einzige Privatoffenbarung/Prophezeiung braucht man zu glauben“?

    Fatima, Lourdes, Quito, La Salette Privatoffenbarungen?
    Dann braucht Ihr auch nicht von „Herz-Jesu-Freitag“ und „Fronleichnam“ zu reden, denn beide gehen zurück auf „Privatoffenbarungen“!
    War also die Herz-JESU-Verehrung und „Fronleichnam“ nur für wenige „Private“ von GOTT gedacht?
    War das Sonnenwunder „Privatoffenbarung“? „Wenn man tut was ich sage, werden viele Seelen gerettet werden“, private Sache also?
    „Ich bin die UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS“, private Ansicht. Die Muttergottes hat dort in Lourdes für alle Menschen bekräftigt, was die Kirche vier Jahre zuvor durch ein DOGMA verkünden ließ.

    Klar, wenn Kardinal Ratzinger Euch in seiner gefälschten Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses von Fatima am 26. Juni 2000 in seinen eingeflochtenen Abhandlungen über Visionen und Erscheinungen den Kopf verdreht, kann nichts anderes herauskommen.
    Die Frage „Was ist eine Prophezeiung“ erklärt dieser Mann, daß eine Prophezeiung eigentlich nichts mit der Zukunft zu tun habe. Lesen Sie die Gegenreaktion von DDr. Hesse, der nicht nur das, sondern auch die Gotteslästerungen in diesem Vatikandokument anspricht:

    „Dann sagt Ratzinger – was wieder eine Frechheit ist – die arme Schwester Lucia hat doch sicherlich ihre Visionen aus irgendwelchen frommen Büchern. Das wortwörtlich! Also sie hat das in irgendwelchen frommen Büchern gesehen….Lucia ist dann so ein dummes altes Weib, die aus irgendwelchen bebilderten Kinderbüchern ihre Vision herausholt. Schade, daß das eine Nonne ist, ich würde Ratzinger verklagen. Das ist grenzenlos geschmacklos zu behaupten, daß die größte Seherin dieses Jahrhunderts ihre Visionen aus frommen Büchern hat.Ja sicher ist eine Nonne, die heilig ist, auch gleichzeitig einfach. Je einfacher ein Mensch ist, umso heiliger ist er, denn Gott ist unendlich einfach. Aber das heißt doch nicht, daß sie primitiv ist! Das heißt doch nicht, daß sie aus ihrer Phantasie Visionen konstruiert. Das sagt Ratzinger aber: sie hat das sicherlich aus frommen Büchern entnommen.
    Das ist unglaublich, daß der Präfekt der Glaubenskongregation, der übrigens auch in seinen theoretischen Abhandlungen über Erscheinungen und Visionen zeigt, daß er das gar nicht versteht das Thema – ich hoffe, daß er es nicht versteht, sonst lügt er ja schon wieder – dann sagt, da ist eine Vision, die die aus frommen Bilderbüchern holt. Was mich allerdings nicht wundert, wenn man nämlich vorher in der theoretischen Erörterung der Frage „Was ist eigentlich eine Prophezeiung“ vom Präfekten der Glaubenskongregation hört, daß eine Prophezeiung sich so gut wie nie mit der Zukunft befasst. Das find’ ich toll! Er sagt nämlich, daß Prophezeiungen nichts damit zu tun haben, den Geist der Neugierde zu befriedigen. Dann war also La Salette nicht eine Prophezeiung, sondern um die Neugierigen zu befriedigen. Das ist ja definitiv eine Prophezeiung. Dann war also offenbar die Gottesmutter irgendwo am falschen Weg, als sie 1917 den Zweiten Weltkrieg prophezeit hat. Oder hat sie das nur gesagt – die Gottesmutter,
    die Königin des Himmels – hat sie das nur gesagt, um die neugierigen Geister zu befriedigen? Das ist Gotteslästerung. Man kann nämlich auch Gotteslästerung begehen, wenn man die Gottesmutter beleidigt, weil sie die Gottesmutter ist. Und deswegen ist das dann Gotteslästerung. Und jeder, der die Gottesmutter beleidigt, indem man ihr aberkennt, daß sie die Zukunft überhaupt sagen kann, wenn man nämlich rein theoretisch die Möglichkeit ausschließt, daß sich die Prophezeiung mit der Zukunft befasst. Die gleiche Häresie, das ist nämlich eine Häresie, habe ich schon im Angelicum gehört über das Alte Testament. Wo also Isaias nur irgendwelche Botschaften vermittelt und die Vergangenheit interpretiert.

    Das Wesen der Prophezeiung ist das Voraussagen der Zukunft und sekundär ist bei der Prophezeiung, daß dann damit auch noch eine Botschaft vermittelt wird. Das ist doch ganz klar, schon daraus, daß genau deswegen, weil ja niemand die Zukunft kennt außer Gott – nicht einmal die Gottesmutter kennt die Zukunft, wenn Gott sie ihr nicht mitteilt für irgend einen Zweck – genau deswegen sagt der hl. Johannes vom Kreuz, der größte Mystiker der Kirchengeschichte völlig richtig, daß die größte der freiwillig gegebenen Gnaden, der speziellen Gnaden, nicht das Wunderwirken, nicht die Seelenschau, sondern die Prophezeiung ist. Das heißt also, die größte aller einem Menschen gegebenen Gnaden – ich rede nicht von der heiligmachenden Gnade: eine Minute in der heiligmachenden Gnade ist mehr Wert als alle Prophezeiungen und Wunder der Welt, das sagt der hl. Johannes vom Kreuz – aber von den Gnaden, die demjenigen, der im Gnadenstand ist noch eventuell dazugegeben werden, wie z.B. dem Heiligen das Wunderwirken, sagt er, ist die größte Gnade eben die Gnade der Prophezeiung. Mit einem Wort, die größte Gnade heißt, irgendwelche Neugierigen befriedigen oder die Vergangenheit interpretieren? Dann ist also der größte Gnadenmensch auf der Welt der Historiker. Ich führe das so bildlich aus, damit ihr seht, welcher Unsinn hier geredet wird….

    Ratzinger macht sich im Grunde genommen auf diese Weise durchaus im Stil eines Journalisten lustig über die Gabe der Prophezeiung, spezifisch über die Prophezeiung von Fatima und noch spezifischer über das Unbefleckte Herz..“

    Man wartet den ganzen Tag vergeblich, doch noch was von Fatima zu lesen, doch nun hat POS wiederum seine „Kehrtwende“ gezeigt. Für ihn ist heute die Konzilssekte die Katholische Kirche und die von den Freigeistern im Vatikan fabrizierte Schein-Lucia natürlich die echte Lucia von Fatima, die natürlich auch bestätigte, daß die Rußlandweihe vollzogen und „der Bischof in Weiß“ der „Papst“ ist.
    Mit Ihrer Genialität, Herr POS, ist es unverantwortlich, die Gebärden, das Gesicht, die Aussagen der falschen Lucia nicht von der wahren Lucia unterscheiden zu können (zu wollen).

    Für Armin:
    http://www.traditioninaction.org/HotTopics/g12htArt2_TwoSisterLucys.htm

    Fotos und Fakten über die zwei Schwestern Lucia

  2. Privatoffenbarung

    Eine Privatoffenbarung ist eine übernatürliche Offenbarung nach dem Tode des letzten Apostels an bestimmte Personen, z.B an die heilige Margareta Maria Alacoque bezüglich der Herz-Jesu-Verehrung. Gott hat sich im Alten Testament und seit Bestehen der Kirche immer wieder offenbart (vgl. Apostelgeschichte). Sie ist das Wirken des Heiligen Geistes in der Endzeit, nach der Aufzeichnung des Neuen Testamentes. Privatoffenbarungen dienen dazu, die (öffentliche, allgemeine) Offenbarung besser zu leben (Lebenshilfe) und zu verstehen. Sie müssen dienen, wie die Volksfrömmigkeit der Liturgie dient und wechselseitig fördert. Sie sind himmlische Wegweiser, die auch der theologischen Wissenschaft richtungszeigende Anregungen geben können.

    Im weiteren Sinne kann jede übernatürliche Einwirkung Gottes als Privatoffenbarung verstanden werden. So etwa die Mystik, Stigmatisation, Bilokation, Wunder, Gaben des Heiligen Geistes und jede göttliche Eingebung (eingegossene Gnaden), die zum guten Handeln führen sollen.

    Wo ist das Problem???

  3. „Die Glaubenskongregation hat heute Morgen, am 26. Juni [2000], den 3. Teil des Geheimnisses von Fatima veröffentlicht..“

    So begann Bischof Fellay seinen Artikel und beläßt die Gläubigen der Bruderschaft in der Annahme, es handele sich in der Tat um das wahre Dritte Geheimnis.

    Die Kundgebung im Jahre 2000 durch Ratzinger, dem damaligen Präfekt der Glaubenskongregation unter Johannes Paul II., ist NICHT DAS DRITTE GEHEIMNIS VON FATIMA – auch nicht teilweise.

    Bischof Fellay dagegen darf doch Rom nicht widersprechen: „Das Original selbst ist in fotografischer Reproduktion wiedergegeben mit beigefügter Übersetzung. Wir haben von unserer Seite aus keine Hinweise, um an der Authentizität des Textes zu zweifeln.“

    Wie kann es auch anders sein, wenn diese FSSPX davon spricht, daß Rom „es gut mit uns meint“! Bischof Fellay mit seinem Anhang befindet sich in einer furchterregenden Leichtgläubigkeit (bzw. Vortäuschung).

    Ihm brauchen nur irgend welche Kopien und Abdrucke vorgelegt werden und es ist alles gut so. Briefe ohne Unterzeichnung aus Rom nimmt die FSSPX heute bedenkenlos entgegen. Sie übersieht, daß Klugheit zu den vier Kardinaltugenden gehört.

    NOCH EINMAL: Die Kundgebung im Jahre 2000 durch Ratzinger, dem damaligen Präfekt der Glaubenskongregation unter Johannes Paul II., ist NICHT DAS DRITTE GEHEIMNIS VON FATIMA – auch nicht teilweise.

    Die von der Konzilssekte verbreiteten Bücher von Fatima enthalten eine Vielzahl von hinterlistigen Lügen und Fotografien über Lucia von Fatima sind gefälscht bzw. zeigen nicht die wahre Lucia von FATIMA.

  4. Das offizielle 3. Fatima Geheimnis kann nie und nimmer von der Muttergottes sein. Punkt. Das erkennt ein Blinder, bzw. jemand, der ein offenes Ohr für den Himmel hat.
    Wer sich noch immer täuschen lässt ist selbst schuld.
    Ich weiss und will nicht wissen ob und wieviel Schuld die Päpste haben.
    Jedenfalls, nur der Textlaut der sog. 3. Botschaft verrät dass dies sicher nicht vom Himmel stammt. Der Verdreher ( Luzifer ) ist sehr intelligent und geschickt. Eine plumpe Offensichtlichkeit würde ja klar erkannt werden. Zumindest das sollte doch zu denken geben, s. auch Alta Vendita.

  5. Die Hauptschuldigen sind natürlich die an höchster Stelle, Joseph Ratzinger und Karol Wojtyla.

  6. Das angebliche dritte Geheimnis ist so bescheuert, dass man es ganz leicht als stümperhaftes Fälscherwerk erkennt. Die Rückschlüsse ergeben dann den Sinn, dass da etwas ganz Wichtiges vertuscht wurde. Diese Leute müssen die Gläubigen wirklich für saudumm gehalten haben.

  7. Vortrag von DDr. Gregor Hesse, 15. September 2000 in Salzburg (Auszug)
    „KARDINAL RATZINGERS DRITTES GEHEIMNIS“

    Wir haben nicht die Zeit, eine genaue Untersuchung der einzelnen Lügen zu machen, die da veröffentlicht werden. Ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht, die Veröffentlichung des Vatikans hier schriftlich mitzunehmen; ich habe das zuhause in deutsch, englisch und italienisch liegen. Im allgemeinen möchte ich auf das, was hier als Drittes Geheimnis vorgestellt wird, eingehen. Und dazu sagen, daß ich zunächst einmal so tue, als ob das, was veröffentlicht worden ist, das Dritte Geheimnis wäre. Ich gehe also zunächst einmal als geistige Fiktion davon aus, daß dieser von Lucia veröffentlichte Text des Dritten Geheimnisses tatsächlich von ihr ist. Und komme dann erst am Schluß auf die Frage zu sprechen, ob er von ihr ist.

    Das erste was wir feststellen ist, daß in der Einleitung, die geschrieben ist von Erzbischof Bertone, das ist der Sekretär der Glaubenskongregation, steht, daß dieses Geheimnis in seiner Gesamtheit veröffentlicht wurde. Das wiederholt dann in seiner theologischen Interpretation des Geheimnisses Kardinal Ratzinger am Schluß des Dokumentes. Lustigerweise, weil man es offenbar nicht oft genug sagen kann, sagt es auch Kardinal Sodano in seiner anlässlich der Ansprache gemachten Veröffentlichung. Also ich betone, daß man sich die Mühe macht in diesem Dokument wiederholt zu sagen, daß die Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses vollständig ist.
    U.a. hat in der Ausgabe Nr.64 des leider nicht auf deutsch erhältlichen Fatima-Crusader in Kanada mein alter Freund (Name) hieb- und stichfest nachgewiesen, daß das nicht stimmen kann..Und zwar aus folgenden Gründen:

    ist in dem Text, der veröffentlicht wurde, kein einziges Wort von der Gottesmutter selbst. Ja, also bitte sehr! Sie hat beim Ersten Geheimnis selber gesprochen. Und zwar sehr klar. Sie hat beim Zweiten Geheimnis selber gesprochen, ebenfalls klipp und klar. Und beim Dritten spricht sie nichts? Ist es nur eine Vision?

    Erzbischof Bertone sagt in seiner Einleitung zur Veröffentlichung, daß das Ganze eigentlich einen Zeitabschnitt beschließt, die Vergangenheit betrifft, nämlich einen Zeitabschnitt mit Gewalt und Bosheit, daß der nun vorbei sei.
    Man möge mir verzeihen wenn ich das sage, aber das ist die Äußerung eines Irren, der nie Zeitung liest. Wenn jetzt die Periode des frevelhaften menschlichen Strebens nach Krieg und Macht vorbei wäre, kann ich nur sagen, daß im windigsten österreichischen Blatt noch immer genug zu lesen ist von Kriegen, die auf der ganzen Welt stattfinden, von Verbrechen, Mord und Totschlag, ganz zu schweigen von den ca. 55 Mio. Kindern, die jedes Jahr abgetrieben werden, was Erzbischof Bertone offenbar nicht sonderlich stört.

    Danach, nach dieser unverschämten Einleitung, kommt dann zuerst eine Fotokopie der [angeblichen] Originalhandschrift von Schwester Lucia und dann kommt ein Text, der erstaunen macht. Zuerst einmal spricht Schwester Lucia in dieser sog. Vision von einem Engel mit einem Schwert, der herunterkommt und sagt: Tut Buße, tut Buße. Das ist eigentlich nicht neu. Das hat die Gottesmutter im Ersten Geheimnis gesagt, im Zweiten Geheimnis gesagt, das hat sie in La Salette gesagt, das hat sie, wenn’s authentisch ist, in Akita gesagt, das findet eigentlich in jeder Erscheinung statt. Sogar in dem definitiv unechten Medjugore wird von Bußetun geredet. Was ist da ein weltbewegendes Drittes Geheimnis; das sehe ich nicht.

    Dann wird geschrieben von einem Mann in Weiß, also ein Priester oder Bischof in Weiß, der von Soldaten erschossen wird, getötet wird. Und da sagt Erzbischof Bertone und dann Ratzinger, das betrifft also das Attentat von 1981.
    Nun ja, da ist folgendes zu sagen. Die Gottesmutter hat in den vorhergehenden Teilen des Geheimnisses gesagt, daß unter Pius XI. der Zweite Weltkrieg ausbrechen wird. Sie hat nicht gesagt, unter einem Mann in Weiß wird dann plötzlich der Zweite Weltkrieg ausbrechen. Sie hat gesagt „unter Papst Pius XI.“ Klarer geht’s nicht!
    Und jetzt spricht sie von einem Mann in Weiß? Das kann, wenn’s echt ist, nur eine Bedeutung haben, daß der, der aussieht wie ein Papst, nicht Papst ist. Das wär’ für die Sedisvakantisten jetzt ein Fest. Oder hat den Abt von Brixen gemeint. (Gelächter) Der trägt weiß!
    Wenn also dann in nächster Zeit der arme Abt von Brixen erschossen wird, dann haben wir eine Interpretationsmöglichkeit.

    Was allerdings dann gar nicht mehr lustig, sondern sehr ernst ist, ist die Feststellung, die angebliche Feststellung der angeblichen Lucia, daß der Weg des Papstes zu diesem Hügel hinauf, auf dem ein Kreuz stand, gepflastert war mit „cadaveres“ mit Kadaver, mit den Leichen der Märtyrer. Das letzte Mal, daß in der Heilsgeschichte statt „die Toten“, wie es heißt im Credo „die Auferstehung der Toten“ das letzte Mal, daß man in der Heilsgeschichte geredet hat von Kadaver, von Leichen das war im Alten Testament, und da wurde, bei Ezechiel glaube ich mich zu erinnern, aber da wurde von Abtrünnigen gesprochen, von Verlorenen, von den verlorenen Seelen, also die Seelen, die in die Hölle kommen und dann ist der Körper auch nichts mehr wert und ist ein Kadaver. Aber zumindest in der gesamten Geschichte des Neuen Testamentes hat nie irgendwer von den Toten, die ja verehrt werden, wir haben ja gepflegte Friedhöfe, da gibt’s eine Tumba, und der Priester, der den Leichnam mit Weihrauch beräuchert, ja das ist doch kein Kadaver, ein Kadaver wie von einer toten Ratte auf der Straße. Solche Ausdrücke kann die Gottesmutter gar nicht gebraucht haben. Das ist gar nicht möglich. Steht aber drinnen.
    Und dann: Er betet für die Kadaver! Kein Christ hat jemals für Kadaver gebetet, wenn er nicht verrückt war. Ich bete nicht für einen Kadaver. Ich bete für einen Toten, auf daß seine Seele gerettet werde….“
    Forts.
    Gute Nacht!

  8. Aber selbst wenn das wahre 3. Geheimnis veröffentlichte werden würde, welchen Einfluss hat es noch auf den Lauf der Geschichte? Wenn der Himmel unbedingt wollte es bis 1960 veröffentlicht zu haben.
    Einzig und allein dass man definitiv weiss dass man hinters Licht geführt wurde. Einer grandiosen Täuschung war dann die Mehrzahl der Katholiken aufgesessen. Wie beschämend.

  9. Man würde sehen, dass jene, die es veröffentlicht haben, Betrüger sind. Vielleicht würden dann sich noch mehr Gläubige vor jenen Herren in acht nehmen.

  10. @Pierre 13. Mai 2018 um 22:41

    Zitat
    Aber selbst wenn das wahre 3. Geheimnis veröffentlichte werden würde, welchen Einfluss hat es noch auf den Lauf der Geschichte? Wenn der Himmel unbedingt wollte es bis 1960 veröffentlicht zu haben.
    Einzig und allein dass man definitiv weiss dass man hinters Licht geführt wurde. Einer grandiosen Täuschung war dann die Mehrzahl der Katholiken aufgesessen. Wie beschämend.

    Es hat in der Tat keinen Einfluss. Das veröffentliche 3. Geheimnis von Fatima ist Warnung und Schrecken genug. Wenn es noch mehr Text gewesen sein sollte (was ich nicht annehme), dann spielt es keine Rolle mehr, weil es die Realität bereits eingeholt hat. Gerade weil 1962 die Erscheinungen in Garabandal kamen und ein Stück der künftig möglichen Ereignisse (WARNUNG, WUNDER, STRAFE) eröffnete, sind wir genügend informiert für unsere geistige und religiöse Vorbereitung (Busse, Umkehr und Gebet). In einem spekulativen Zusatztext Fatimas würde keine zusätzliche Erkenntnis enthalten sein können, als es bereits in Garabandal angekündigt wurde. Insofern ist und bleibt Garabandal die Antwort auf das Schweigen Fatimas oder die Fortsetzung von Fatima. Letzteres ist schon fast ein Beweis, dass nichts weiteres im 3. Geheimnis von Fatima stehen kann. Gleichzeitig sollte auch klar sein, dass nach der allfälligen Erfüllung von Garabandal niemals mehr ernsthaft über dieses untaugliche Thema gestritten werden kann; die ewigen Kritiker werden verstummen und ihrerseits beschämt sein. Wer es erkennen mag, der erkenne es.

  11. @Stefan1 13. Mai 2018 um 23:32

    Leider. So ist es eben. Müßig sich den Kopf darüber noch zu zerbrechen.

    Für mich war jedenfalls klar dass ein „visionäres Geheimnis“ ( ein Spielraum für subj. Interpretationen !!!! ) kein Geheimnis sein kann. Nur eine konkrete Botschaft der Gottesmutter selbst hätte ich mir vorstellen können ( s. die 2 vorangegangenen Botschaften !! ). Und somit kein einziges Wort der Gottesmutter selbst!!!!! Wenn das nicht selbstredend ist!

  12. @Alexius 13. Mai 2018 um 21:45

    Das mit den Fotos über die angeblichen zwei Lucias ist überführt. Wir haben hier ausführlich diskutiert und die fehlende Seriosität (nicht alle Bilder müssen authentisch sein) und Wissenschaftlichkeit zu Recht angeprangert. Zudem haben wir Beispiele angefügt, wo es sich um übliche Bildmontagen von Zeitungen handelte (durchaus branchenüblich).

    Eine dubiose Internetseite ohne korrektes Impressum (aber Spenden sammelnd) ist strikt abzulehnen. Es würde mich nicht wundern, wenn hier dubiose und kriminelle Leute versuchen Geld zu verdienen (keiner steht mit Vorname und Name und Adresse hin, sondern mit POSTFACH) und Leichtgläubige mit einem solchen Unsinn und Unfug hereinlegen.

    Zudem noch „NO RETURNS OR EXCHANGES ON BOOKS, BOOKLETS,
    PICTURES, CD OR TAPE ORDERS“, Superseriös (würde in Europa glatt gegen den Verbrauchschutz verstossen!) 😦

  13. @Pierre 13. Mai 2018 um 23:40

    Zitat
    Leider. So ist es eben. Müßig sich den Kopf darüber noch zu zerbrechen.

    Ja, es ist sinnlos. Wenn Garabandal echt ist, dann sollte klar werden, dass es nichts mehr zu „suchen“ gibt bzgl. Fatima. Bis dahin werden die Kritiken kaum aufhören zu spekulieren. Eigentlich reine Zeitverschwendung.

  14. @Alexius

    Ein Auszug aus dem Nachsynodalen Schreiben „Verbum Domini„:

    Die eschatologische Dimension des Wortes Gottes

    Mit all dem bringt die Kirche das Bewußtsein zum Ausdruck, daß sie in Jesus Christus dem endgültigen Wort Gottes gegenübersteht; er ist »der Erste und der Letzte« (Offb 1,17). Er hat der Schöpfung und der Geschichte ihren endgültigen Sinn gegeben; deshalb sind wir berufen, in diesem eschatologischen Rhythmus des Wortes die Zeit zu leben, die Schöpfung Gottes zu bewohnen; »daher ist die christliche Heilsordnung, nämlich der neue und endgültige Bund, unüberholbar, und es ist keine neue öffentliche Offenbarung mehr zu erwarten vor der Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus in Herrlichkeit (vgl. 1Tim 6,14 und Tit 2,13)«.[41] Wie die Väter während der Synode in Erinnerung gerufen haben, »zeigt sich das Besondere des Christentums im Ereignis Jesu Christi, Höhepunkt der Offenbarung, Erfüllung der Verheißungen Gottes und Mittler der Begegnung zwischen dem Menschen und Gott. Er, „der von Gott Kunde gebracht hat“ (vgl. Joh 1,18), ist das einzige und endgültige Wort, das der Menschheit gegeben wurde«.[42] Der hl. Johannes vom Kreuz hat diese Wahrheit wunderbar ausgedrückt: »Da Gott uns seinen Sohn geschenkt hat, der sein einziges und endgültiges Wort ist, hat er uns in diesem einzigen Wort alles auf einmal gesagt und nichts mehr hinzuzufügen … Denn was er ehedem den Propheten nur teilweise kundgetan hat, das hat er in seinem Sohn vollständig mitgeteilt, indem er uns dieses Ganze gab, seinen Sohn. Wer darum den Herrn jetzt noch befragen oder von ihm Visionen oder Offenbarungen haben wollte, der würde nicht bloß unvernünftig handeln, sondern Gott beleidigen, weil er seine Augen nicht einzig auf Christus richtet, sondern Anderes und Neues sucht«.[43]

    Folglich hat die Synode empfohlen, »den Gläubigen zu helfen, das Wort Gottes von Privatoffenbarungen zu unterscheiden«.[44] Diese »sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi … zu „vervollständigen“, sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben«.[45] Der Wert der Privatoffenbarungen ist wesentlich unterschieden von der einer öffentlichen Offenbarung: Diese fordert unseren Glauben an, denn in ihr spricht durch Menschenworte und durch die Vermittlung der lebendigen Gemeinschaft der Kirche hindurch Gott selbst zu uns. Der Maßstab für die Wahrheit einer Privatoffenbarung ist ihre Hinordnung auf Christus selbst. Wenn sie uns von ihm wegführt, dann kommt sie sicher nicht vom Heiligen Geist, der uns in das Evangelium hinein- und nicht aus ihm herausführt. Die Privatoffenbarung ist eine Hilfe zu diesem Glauben, und sie erweist sich gerade dadurch als glaubwürdig, daß sie auf die eine öffentliche Offenbarung verweist. Die kirchliche Approbation einer Privatoffenbarung zeigt daher im wesentlichen an, daß die entsprechende Botschaft nichts enthält, was dem Glauben und den guten Sitten entgegensteht; es ist erlaubt, sie zu veröffentlichen, und den Gläubigen ist es gestattet, ihr in kluger Weise ihre Zustimmung zu schenken. Eine Privatoffenbarung kann neue Akzente setzen, neue Weisen der Frömmigkeit herausstellen oder alte vertiefen. Sie kann einen gewissen prophetischen Charakter besitzen (vgl. 1Thess 5,19-21) und eine wertvolle Hilfe sein, das Evangelium in der jeweils gegenwärtigen Stunde besser zu verstehen und zu leben; deshalb soll man sie nicht achtlos beiseite schieben. Sie ist eine Hilfe, die angeboten wird, aber von der man nicht Gebrauch machen muß. Auf jeden Fall muß es darum gehen, daß sie Glaube, Hoffnung und Liebe nährt, die der bleibende Weg des Heils für alle sind.[46]

  15. Herr POS, Pardon, ich habe schon mal zu verstehen gegeben, dass ich keine „konziliaren/nachsynodalen Schreiben zu lesen wünsche (im Kommentar).
    Diese sind für mich absolut inakzeptabel, egal von welchem Ketzerpapst oder wer sonst aus der Ketzerecke.
    Nachdem ich schon unzähliges Lügengefasel von Tarcisio „Kardinal“ Bertone auf dieser Website aufgedeckt habe gerade in bezug auf FATIMA – das Ihnen ja bekannt sein müßte – werde ich mich dann von irgend einem weiteren Artikel weiterhin belügen lassen?

    Diese Bildvergleiche von Schwester Lucia I und Schwester Lucia II in

    http://www.traditioninaction.org/HotTopics/g12htArt2_TwoSisterLucys.htm

    sind dazu da, den von GOTT gegebenen Menschenverstand einzuschalten – und die Logik walten zu lassen.
    In der Beweislast – (also einen Gegenbeweis zu bringen) – sind Sie eigentlich, nicht wahr?
    Übrigens ist der Nachweis inzwischen schon so verbreitet und populär, dass es hier kein Gegenargument mehr gibt.
    Wer also bei der „Seriosität“ der Ketzer bleiben will, bitte schön!
    Das Nachsehen hat er allemal!

  16. „Wo liegt das Problem?“

    Nichts für ungut, doch es scheint, jemand fühlt sich betroffen.
    War es nicht @Josua, der unlängst sinngemäß schrieb: Wir brauchen kein einzige Prophezeiung?

    Viele nehmen heute das abgedroschene Argument in Anwendung: „Mit dem letzten Apostel ist die Offenbarung GOTTES abgeschlossen“.
    GOTT kann und wird auch heute noch – in der Regel durch MARIA oder den hl. Engeln – der Welt seinen Willen kundtun. Oder will jemand GOTT verbieten, sich erneut der Menschheit zu offenbaren?

    Die Kirche legt nur fest, daß es keine NEUEN Offenbarungen mehr gibt. Das vesteht man unter „abgeschlossen“.
    Eine Prophezeiung, eine Warnung und Mahnung, also eine Botschaft, wie dies in FATIMA geschehen ist, ist keine neue Offenbarung.
    Brauchen wir also FATIMA oder nicht?

  17. @Josua?
    „Wir brauchen kein einzige Prophezeiung?“

    Alexius, lautete mein Satz tatsächlich und in welchem Zusammenhang war er geschrieben?

    Übrigens, was stört Sie denn bei dem Wort Privatoffenbarung? Privatoffenbarung muss doch nichts Schlimmes bedeuten. So werden eben Offenbarungen/“Offenbarungen“ bezeichnet, die nach dem Tod des letzten Apostels gegeben wurde, von wem auch immer. Das ist eine ganz nüchterne Bezeichnung. Ich sage doch nirgends, dass uns Fatima oder sonst eine Erscheinung nichts zu sagen hätte.

    Zur Glaubensverteidigung brauche ich freilich NUR die definierten unfehlbaren Lehren der heiligen katholischen Kirche. Weiteres ist nicht nötig! So habe ich es gemeint und nicht anders.

  18. @Alexius 14. Mai 2018 um 13:44

    Zitat
    https://wegwahrheitleben.wordpress.com/2010/10/13/die-geheimnisse-von-fatima-iii/
    Auch diese Seite (die etwas glaubwürdiger daherkommt) verzichtet auf ein Impressium.

    Es steht da:
    Wir, das sind zwei Freundinnen, die sich vorerst entschieden haben, unter Pseudonym zu bloggen (perpetualux und abitene). Unser Blog ist in der Schweiz ansässig, daher besteht keine Impressumspflicht.

    Informationen in den hier erscheinenden Artikeln sind nach bestem Wissen recherchiert, wir erheben nicht den Anspruch einer Nachrichtenagentur. Die Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder. Zu externen Seiten ist verlinkt, wenn ein relevanter thematischer Bezug besteht. Wir sind für die Inhalte jener Internetseiten nicht verantwortlich.
    …………………………………….

    Geht man den Quellen ihres Textes (Übersetzung nach) so kommt man auf eine noch dubiosere Seite (auch hier kein Impressum und in Englisch) und man wird den Eindruck nicht los, dass unter schwerer Täuschung mit echtem auch dieser Unsinn und Unfug eingeschmuggelt wurde. Wenn man das verfolgen würde und könnte, dann würde man wohl wieder auf die „Hintermänner“ bei der als Irrtum entlarvten „Die WARNUNG“ enden, die weltweit Ihr verderbliches Unwesen mit den Leichtgläubigen treiben.

    Die haben allen Grund sich mit ihrem Unsinn und Unfug zu verstecken. Sie müssten sich sonst rechtlich verantworten.

  19. @Josua 14. Mai 2018 um 18:28

    Zitat
    Übrigens, was stört Sie denn bei dem Wort Privatoffenbarung? Privatoffenbarung muss doch nichts Schlimmes bedeuten. So werden eben Offenbarungen/“Offenbarungen“ bezeichnet, die nach dem Tod des letzten Apostels gegeben wurde, von wem auch immer. Das ist eine ganz nüchterne Bezeichnung. Ich sage doch nirgends, dass uns Fatima oder sonst eine Erscheinung nichts zu sagen hätte.

    Ja, zutreffend. Wobei noch zu unterscheiden wäre, ob es sich um eine göttliche Offenbarung (z.B. durch die Mutter Gottes) handelt oder um Prophezeiungen aus anderen Quellen (Arme Seelen, Dämonen, innere Einsprache usw.). Letztendlich muss die Kirche entscheiden und sie tut dies meistens erst nach Jahrzehnte der Prüfung. Bei Nostradamus oder einem Irrlmaier ist das schwer zu definieren. Auch Päpste hatten gelegentliche innere Einsprachen.

    Sie betonen zu Recht, dass es eben für das endgültige Heil des Menschen nicht zwingend notwendig ist. Statt helfen und unterstützen, kann es auch schaden, gerade in der Zeit des Internets.

  20. Mai, 11:51
    „Wir können uns auf keine einzige Prophezeiung verlassen. Erstens wissen wir nicht ob diese überhaupt echt ist und zweitens wissen wir nicht für welche Zeit diese gilt.“
    Also wir können uns auf die von der Kirche anerkannten Fatimabotschaft und ihrer Prophezeiung nicht verlassen. Wir wissen nicht, ob sie echt ist.

  21. „Sr. Lucia: verstorben am 13. Februar 2005“. Lüge!

    Warum wurde sie dann nicht gleich von Coimbra nach Fatima gebracht?

    Ach, Bertone wußte es: „Lucia wollte noch eine Zeitlang bei den Schwestern in Fatima bleiben“.

    Geht es noch lügenhafter? Eine heiligmäßige Schwester, noch dazu eine Karmelitin, die die Muttergottes gesehen hat, besteht auf ihren Eigenwillen, „noch ein wenig bei den Schwestern in Fatima“ bleiben zu dürfen! Lächerlich!
    Ferner wird behauptet, Sr. Lucia habe diese und jene Bücher geschrieben. Schwester Lucia, die Wahre, hat überhaupt kein Buch geschrieben.
    Die wahre Lucia von Fatima ist auch nicht die Autorin von „Die Aufrufe der Botschaft von Fatima“.

    Von der Sekte in Rom wurde das ursprünglich von den Fatimaexperten Pater Luis Kondor und Pater Dr. Joaquin Alonso herausgegebene Fatimabuch „Schwester Lucia spricht über Fatima“ gefälscht und seitenweise Texte eingefügt, die nicht von ihnen stammen.

    Dieses Buch von P. Kondor wurde in gemeinster Weise manipuliert und entstellt.
    Das Vorwort von ihm wurde völlig ausgetauscht und Zitate von Johannes Paul II. eingefügt. Es wurde ein dreifacher Anhang hinzugefügt am Schluss des Buches, der weder von P. Kondor noch von P. Alonso herkommt.

    Pater Alonso wurde vom damaligen Bischof von Leiria/Fatima Venancio beauftragt, die authentische Botschaft von Fatima gegen die perfiden Angriffe der Progressisten zu verteidigen, insbesondere gegen den modernistischen Jesuiten Pater Edouard Dhanis, den ausgerechnet Ratzinger in seinem Kommentar zum Dritten Geheimnis positiv erwähnte.

    Die neue Ausgabe des Buches wurde dann zusätzlich mit dem falschen Dritten Geheimnis erweitert, das mit dem Autor nichts aber auch gar nichts zu tun hat. Auch das Foto der wahren Sr. Lucia auf der Titelseite wurde mit dem gefälschten Bild der Pseudo-Lucia ausgetauscht.

  22. Am Anfang der Zeile geschriebene Zahlen werden hier nicht angenommen.
    Ergänzung: 12. Mai 11:51

  23. @Alexius 14. Mai 2018 um 22:43

    Das ist doch wieder so ein Copy-Paste-Filibuster von Ihnen. Was wollen Sie damit? Das liest doch keiner mehr und verleitet nur zum Gegen-Filibuster. Das ist doch zwanghaft.

    Vielleicht könnte POS Ihren Fatima-Filibuster mal ordentlich als sedisvakantistische These ablegen und dann könnten Sie diesen bei Bedarf einfach verlinken. 🙂

  24. @ POS am 13. Mai 2018 17:10: „Sie sollten bei solchen Zitaten (vor allem angeblich von Päpsten und anderen wichtigen Prälaten) stets die Quelle angeben.“

    Welche Quellenangabe auf dieser Ihrer Seite sinnvoll ist und welche nicht, möchte ich weiterhin selbst entscheiden wegen der (größtenteils) einseitigen Denkart dieser Seite. Denn vorherrschend wird der progressistischen konziliaren Linie die Stimme gegeben.

    Hier bestehen unterschiedliche Meinungen in der Beurteilung, ob eine Seite ernsthaft, beachtenswert und seriös ist.
    Es ist nur merkwürdig, daß Kommentatoren Dinge verbreiten dürfen, ohne die geringsten Beweise liefern zu müssen. Sie brauchen mir nichts „nachliefern“ Herr POS, wenn Sie nicht sicher sind, ob das die Quelle ist, die ich benützte. Dies gar noch vom bekannten Schreiber in bezug bringen zu lassen mit dem „Buch der Wahrheit“ und der „Warnung“ ist ein starkes Stück.
    Ich finde es unfair, diese Prophetie von Pius XII. einer mir fremden Quelle zuzuschieben.

    Die „Einseitigkeit“ hier beruht nicht zuletzt auf die ständigen Hetzkampagnen gegen jene mit einer anderen Denkweise. Ein Unterbinden findet nicht statt.
    Wenngleich der Betreffende schon vor Wochen von @ jan aufmerksam gemacht wurde, dass der Schimpfnamen „Schwarz-Röcke“ („Wer nach dieser Lektüre noch glaubt, er müsse zu diesen Laien in schwarzen Röcken zur „Messe“ (ungültig) und zur „Beichte“ (ungültig) gehen, dem kann man nicht mehr helfen“) die Mächte der Finsternis gebrauchen für glaubenstreue Priester, bringt er uns dennoch fortwährend damit in Zusammenhang und Herr POS lässt es gewähren und billigt dies.

    Solche persönlichen Angriffe erlaube ich mir nicht; ich erwarte aber, dass anderen solches untersagt wird.

    Die Geister scheiden sich heute darin, ob jemand diese Sekte in Rom als nicht zur Kirche gehörend ansieht oder ob er behauptet, diese Sekte ist die Katholische Kirche. Das ist auch der Gradmesser, ob jemand noch katholisch ist oder nicht.
    Wenn hier ständig Konzilsartikel mit „Quellen“ aus der Konzilssekte angegeben werden, dann herrscht hier doch ein einseitiger Geist vor. Klar, dass unsere seriösen Seiten dann verächtlich gemacht und angegriffen werden.
    Hier sieht man, dass es zu einem Eklat führt, denn wenn wir unsere Link, die in Einheit mit der Katholischen Kirche sind, bringen, werden diese herabgesetzt und mißbilligt. Wie oft schon hat @Josua und @Ci-devant unwiderlegbare Nachweise von Päpstlichen Lehrschreiben angeführt; wenig später wird genau wiederum das Gegenteil behauptet. Oder nehmen wir z..B. traditioninaction. Sie schreiben: „Diese Bildvergleiche „The Two Sister Lucys – Photos and Facts“ von Marian T. Horvat, Ph.D. sind alles anderes als ein BEWEIS“.

    Das sagt alles, wenn sich jemand an Marian T. Horvat oder Atila Sinke Guimarães stößt und sie nicht glaubwürdig wähnt.
    Klar Herr POS, wenn Sie sich natürlich Ihre Quellen von jenen Webseiten holen, die für uns ein Abschaum sind, was hilft dann ständig, gegenteilige Link/Quellen zu bringen, die dann wiederum ignoriert oder angegriffen werden?

    Nehmen wir z.B.diesen Ihren Artikel:
    https://poschenker.wordpress.com/2017/04/01/sister-lucia-of-fatima-said-russias-prophecy-was-fulfilled/
    Was interessiert es, wenn dieser Erzbischof von Minsk sagt, er wäre dreimal Sr. Lucia begegnet und sie habe ihm das und das gesagt, wenn wir glaubwürdige Seiten (zwei wurden bereits angegeben) bringen können und auch ein DDr. Hesse diese Pseudo-Lucia bestätigt, dann heißt das doch, daß der Erzbischof eben nicht mit der wahren Lucia gesprochen hat. Sie wollen also nur erreichen, dass alle Welt glaubt, die Weihe Rußlands sei erfolgt. Hier kann es keine Gemeinsamkeit geben, weil die Denkart eine andere ist. Und so holen Sie dort alles zusammen, was Ihrer Denkweise entspricht. Denn diese unsere Quellen/Link werden abgelehnt und verächtlich behandelt, warum sollen wir weiterhin unsere Quellen preisgeben, die uns so kostbar sind, wenn sie nur in den Dreck gezogen werden?

    Diese Ihre Seite behauptet genau das Gegenteil, der Wahrheit also entgegengesetzt, daß Schwester Lucia von Fatima gesagt habe, die Weihe Russlands sei durchgeführt worden.

    Deswegen werde ich auch so manche informativen und der Wahrheit entsprechenden Artikel/Link/Quellen nicht preisgeben, weil es sinnlos ist, kostbare Perlen achtlos zu verschütten.
    Wie abwegig ist es zu behaupten, die Russlandweihe sei erfolgt, während tagaus tagein alle Medien voll sind mit Berichten von Bürgerkrieg, Aufstand, Kampf, Mord, Umsturz, Auflehnung, Erschießungen, Willkür und Lüge.
    Jeder hier muss doch selbst zugeben: Der Friede ist entfernter als je zuvor.
    Wer behauptet, die Russlandweihe habe stattgefunden, macht die Gottesmutter zur Lügnerin. Ebenso hat sich das Land bis heute nicht zurückbekehrt zur römisch-katholischen Kirche.

  25. @Alexius 15. Mai 2018 um 23:33

    Zitat
    Welche Quellenangabe auf dieser Ihrer Seite sinnvoll ist und welche nicht, möchte ich weiterhin selbst entscheiden wegen der (größtenteils) einseitigen Denkart dieser Seite. Denn vorherrschend wird der progressistischen konziliaren Linie die Stimme gegeben.

    Jetzt machen Sie aber mal halblang. Die Sedisvakantisten sind hier in der Mehrzahl. Die Position der KIRCHE (mit Papst) ist eindeutig untervertreten. Eigentlich verteidige ich praktisch alleine diese Position hier und bin darauf angewiesen, dass die Gegenkommentatoren (eindeutig in der Mehrzahl) meine Kommentare nicht einfach mit meterlangen Copy-Paste-Texten verdrängen auf die schon alleine wegen ihrer unangemessener Überlänge kaum noch eingegangen werden kann (was ja Ihre Absicht zu sein scheint). Das kann doch nicht der Zweck eines Kommentares sein. Wer hier in den Archiven nachschaut, hat schon längst bemerkt, dass diese Taktik insofern hilft als Andersdenkende dieses Seite resigniert verlassen haben. Ich prange das an.

    Zitat
    Dies gar noch vom bekannten Schreiber in bezug bringen zu lassen mit dem „Buch der Wahrheit“ und der „Warnung“ ist ein starkes Stück.

    Wenn Sie die von mir angegangen Seiten ohne Impressum anschaut, dann ist dieser Zweifel berechtigt, weil in einem Fall sogar das Layout demjenigen entspricht, welches „DIE WARNUNG“ eben vertritt. Nachweisen kann ich das nicht (wie auch, darum ist es ja auch anonym), aber ich möchte entschieden davon warnen und distanziere mich von solchen Inhalten von solchen Seiten in aller Form.

    Zitat
    Die „Einseitigkeit“ hier beruht nicht zuletzt auf die ständigen Hetzkampagnen gegen jene mit einer anderen Denkweise.

    Ach ja. Und was machen Sie? Gegen die KIRCHE (mit Papst). Auch wenn die Sedisvakantisten sich nach harter Intervention endlich dazu mässigten nicht mehr die herablassenden Ausdrücke über Heilige Päpste und Bischöfe zu gebrauchen, so sparen sie nicht mit schäbiger Hetze gegen die KIRCHE und ihre HEILIGEN. Dann aber, müssen Sie Gegenwehr ertragen und erleiden. Ausser POS will hier nur noch die sedisvakantistische Position, dann akzeptiere ich das selbstverständlich.

    Zitat
    Wenngleich der Betreffende schon vor Wochen von @ jan aufmerksam gemacht wurde, dass der Schimpfnamen „Schwarz-Röcke“ („Wer nach dieser Lektüre noch glaubt, er müsse zu diesen Laien in schwarzen Röcken zur „Messe“ (ungültig) und zur „Beichte“ (ungültig) gehen, dem kann man nicht mehr helfen“) ….

    Ich übernehme hier einen leicht abgeänderten Ausdruck „schwarz gewandet“ um zu verdeutlichen, dass keiner dieser Männer eine Legitimation als Priester (nach dem Kirchenrecht der KIRCHE) hat und in vielen Fällen auch keine gültige Weihe (Thuc-Linie). Dazu habe ich ordentlich die Exkommunikation verlinkt mit der klaren Aussage der Rückversetzung in den vorherigen Stand, bei Priester also den Laien-Stand. Das muss und darf hier erlaubt sein zur Verteidigung der KIRCHE (mit PAPST). Mir fällt derzeit einfach kein anderer Ausdruck ein, denn „Priester“ kann ich diese Leute von meiner Position aus sicher nicht nennen. Das können Sie sicher verstehen. Auf die möglichen Gefahren einer Exkommunikation mache ich Sie aus meiner Position aufmerksam. Das ist Christenpflicht und ehrlich gemeint.

    Zitat (Link unten angefügt)
    (…) Man ladt also Kleriker dubiosester Provenienz ein, ohne deren kirchlichen Status zu klaren nach der Devise „Hauptsache gültig“. Und mit ihr verzichtet man eo ipso auf die Legitimierung der eingeladenen Kleriker als römisch-katholischer Priester der wahren Kirche… und das ist so gewollt! Mit der Devise „Hauptsache gültig“ (in der Diktion der Heilsegoisten: „Hauptsache ich bekomme sie“) verzichtet man auf die wahre Kirchlichkeit… und schon hat man einen gewaltigen Sprung ins Sektierertum getan. Ich denke da an die Meßzentren von Heilbronn und Karlsruhe, die solch sektiererische Kleriker – u.a. Herrn Schöbel – schon lange als angebliche Seelsorger wirken ließen und immer noch lassen. Meistens reicht’s, wenn sie nur schwarz gewandet sind. (….)

    Zitat
    Hier sieht man, dass es zu einem Eklat führt, denn wenn wir unsere Link, die in Einheit mit der Katholischen Kirche sind, bringen, werden diese herabgesetzt und mißbilligt.

    Was meinen Sie jetzt für Links. Die Links zu den Lehrschreiben werden sicher nicht abgelehnt, sehr wohl aber diese unsäglichen Links zu diesen unseriösen Seiten (da gibt es einen wesentlichen Unterschied). Aber die Sedisvakantisten haben sicher nicht die alleinige Auslegungs-Legitimation von Lehrschreiben. Wenn schon, dann hat das die KIRCHE (mit Papst) mit ihren besten Theologen und dem Lehramt. Achten Sie mal auf Ihre Schreibweise, wenn ich oder POS (mit Publikationen hier) z.B. mit einer theologischen Auslegung von Papst Benedikt oder dem Heiligen Papst Johannes Paul II. kommen! Viele dieser kirchlichen Dokumente nehmen Bezug zu den auch von Ihnen erwähnten früheren Dokumente und ergänzen und erweitern diese. Doch genau damit sind Sie nicht einverstanden. Das müssen Sie aber in der Diskussion erleiden und ertragen. Das ist eben die andere Position.

    Als letztes möchte ich erwähnen, dass ich selber mehrfach auf die Krise innerhalb der KIRCHE hingewiesen habe und das gerne diskutieren würde, aber natürlich nicht auf diese Weise, wie es die Sedisvakantisten tun.

    ……………………………………………………………………………………
    Mit grosser Verehrung für den Heiligen Papst Johannes Paul II, einer der grössten Heiligen nach dem 2. vatikanischen Konzil: Totus Tuus, Maria
    und seinem Freund, den Heiligen Pater Pio, der dem Heiligen Papst Johannes Paul II. keinen Wunsch abgeschlagen hat.
    Hier werden die Sedisvakantisten als Sekte entlarvt:
    (Traditionalist):
    http://catholicapedia.net/Documents/Einsicht/documents/1996-11_EINSICHT_Jahrgang-26_Nummer-04_November-1996_AL.pdf

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